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Kind of Blue von Miles DavisAudio CD von Col (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,44 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1997 |
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ProduktbeschreibungKIND OF BLUE Über den Künstler Meilenweit entfernt vom DurchschnittÜber den legendäre Jazz-Trompeter Miles Davis (1926 - 1991) erzählt man sich die Geschichte, wie er bei einem Empfang im Weißen Haus mit einer der anwesenden Damen ins Gespräch kam und dabei fast beiläufig sagte: "Ich habe den Jazz drei oder viermal neu erfunden. Und weshalb sind Sie eingeladen worden?" Dieses enorme Selbstbewußtsein spiegelt sich in allen seinen Aufnahmen wider, von denen sein 1959 entstandenes Werk "Kind Of Blue" das wohl berühmteste ist. Aufgenommen wurde dieses definitive Jazz-Album zusammen mit Cannonball Adderley, Paul Chambers, Bill Evans, Jimmy Cobb und John Coltrane während zwei Sessions am 2. März und 22. April 1959. Getreu seinem Motto "Spiele nicht, was da ist - spiele, was nicht da ist" veredelte er exzellente Stücke wie So What, Flamenco Sketches und Blue In Green zu Jazz-Juwelen, die die Menschen auch noch fast 50 Jahre nach ihrer Entstehung tief berühren - dort wo in jedem Menschen die Seele des Jazz sitzt. Oder wie der Autor Stephen Thomas Erlewine feststellte: "Wenn du Kind Of Blue nicht liebst, dann magst du den Jazz nicht". 5 Kundenrezensionen:ein Goldstück! 5 von 5 PunktenWenn ich alle meine CDs (Klassik, Rock, Pop und Jazz) hergeben müsste und nur eine einzige behalten dürfte: es wäre diese! Für manche die beste Jazz-CD aller Zeiten! 5 von 5 PunktenZugegeben: ob man wirklich beurteilen kann, eine Platte sei die "beste", darüber kann man streiten. Schließlich ist Musik doch auch eine Sache der individuellen Beurteilung. Zweifellos ist "Kind Of Blue" eines der bedeutendsten und die Jazzmusik prägendesten Alben, das auch über Jazzkreise hinaus geschätzt und geliebt wird. Mich fasziniert vor allem die Ruhe und Schönheit, die "Kind Of Blue" ausstrahlen. Die Musik fällt nicht durch Effekte auf, durch ekstatische Soli oder Geschwindigkeitsrekorde, sondern die Musik glänzt und glüht still. Das macht sie auch für Nicht-Jazz-Hörer ansprechend. Beispielhaft dafür ist der Einstieg des Stücks "All Blues": Ein verhaltenes, vibrierendes, durch besengestrichendes Schlagzeug unterlegtes Klaviermotiv bildet die Basis für eine einfache zweistimmige Melodie, die sich nach und nach in verschiedene Soli auflöst. Genauso wie dieses Stück aus dem Nichts auftaucht, verschwindet es wieder. Es ist nicht notwendig, auf einzelne Stücke einzugehen - "Kind Of Blue" ist ein Gesamtkunstwerk, das beinahe 50 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Modernität eingebüßt hat. Lasst Euch begeistern! Völlig überbewertet 1 von 5 PunktenMeiner Meinung ist die Musik von Miles Davis und speziell diese CD völlig überbewertet. Persönlich habe ich drei, viermal in größeren zeitlichen Abständen versucht, mich in dieses "Werk" einzuhören. Es ist eine Tatsache, dass ich mich leider stets entsetzlich gelangweilt habe, was die Gralshüter des Davischen Vermächtnisses natürlich mit meiner Unfähigkeit erklären werden, diese wundervolle Musik zu fühlen oder zu verstehen. Viele heben ja auch positiv hervor, dass die Platte so entspannend sein soll, ich finde sie einschläfernd. Auf der anderen ist sie aber auch ein Ärgernis für mich. Herr Davis spielt wie auf anderen CDs stets die selben Phrasen , verwendet stets die selben "Gesten", um beim Publikum seine Erfolge zu erzielen. Ich tue mich schwer, Herrn Davis seine "Reden in Tönen" abzunehmen. Viele sagen, diese Musik sei feinsinng, die Soli von Herrn Davis finde ich aber eher platt und plakativ. "Denkt er wirklich, dass er mit solchen "Taschenspielertricks" durchkommt ?". Er kommt offensichtlich durch damit. Aber will jemand ernsthaft behaupten, diese Musik sei inspiriert so wie die Musik von Chopin oder Schumann ? Also bitte, irgendwo ist auch eine Grenze. Ich finde übrigens auch Gefallen an Jazzmusik. Bei den eher "entspannteren" Klängen kann ich etwa Lester Young empfehlen, der kein Schauspieler ist, sondern ein wirklicher Künstler. Aufnahme für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenIch besitze dieses Album sowohl als relativ schlechte cd-Ausgabe aus der Anfangszeit dieses Mediums und als sacd. Zur Musik gibt es nichts hinzuzufügen was nicht schon ein-zigtausend mal hier oder wo anders geschrieben wurde. Es ist die Scheibe mit moderner Musik überhaupt. Zum Hammer wird sie in der Mehrkanalton-Aufnahme. Man ist mittendrin und hat das Gefühl diesen Jazz-Giganten beim Spiel über die Schulter schauen zu können bzw. auf der Bühne mit ihnen zu stehen. Kauft Multiplayer, 5.1-Verstärker, die dazu nötigen Boxen und subwoover sowie diese sacd und vergesst alles was ihr vorher gehört habt!! Ein Klassiker, ohne Zweifel 5 von 5 PunktenEigentlich haben die vorherigen Rezensenten ja schon alles gesagt, aber ich muss ich einfach wiederholen: diese Scheibe ist einfach ein Klassiker, der in keiner CD-Sammlung fehlen darf. Ich behaupte, dass selbst jemand, der mit Jazz in der Regel nix anfangen kann, von dieser Scheibe begeistert sein dürfte. |
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Bossa Nova (Jazz Club) von VariousAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 4,04 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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ProduktbeschreibungBossa Nova. Musik-CD Jazz Club 4 Kundenrezensionen:Super :-) 5 von 5 Punkten..wer diese Musik mag..ich kann sie nur weiterempfehlen. Hätte nicht gedacht das so tolle Stücke drauf sind-bei dem Preis ist man ja manchmal skeptisch. Habe sie heute erhalten und höre gerade rein. Richtig zum entspannen,man kann sich super auch dabei unterhalten..chillen :-)) Klasse!! Original Bossa Nova 4 von 5 PunktenAuf der CD sind einige Bossa Nova Klassiker vereint. Insbesondere sind "The Girl From Ipanema" und "Desafinado" hervorzuheben. Sehr interessant ist auch Oscar Petersons "Triste". Es handelt sich nicht um billige Neueinspielungen, so dass mit dieser CD echtes "Bossa-Nova-Feeling" aufkommt - im Gegensatz zu der CD "Bossa Nova for Lovers". Die Aufnahmen sind nur zum Teil in Mono. Die Tonqualität ist für Aufnahmen aus den 60er und 70er Jahren sehr gut: Zwar klingt zB das Klavier in "The Girl From Ipanema" teilweise etwas verzerrt, doch wird man Rauschen oder Knistern auf der CD vergeblich suchen. Die Tontechniker haben sich bei der Aufarbeitung der alten Aufnahmen sehr viel Mühe gegeben. Ich kann diese CD nur empfehlen! Nur was für Insider 3 von 5 PunktenWas mich mit Bossanova verbindet, sind ein paar heiße Tanzstunden mit meiner jetzigen Frau - mehr nicht. Ich bin also kein Bossanova-Kenner, und so muß meine Aussage bitte auch gelesen werden. Ich hatte mir einen sanften Einstieg in das Thema erhofft, vielleicht fürs ungeübte Ohr neuzeitlich aufgepeppt; eine unverkrampfte, lateinamerikanische Musik, die man auch mal nebenher plätschern lassen kann; aber weit gefehlt. Die Tonqualität ist naja, die Stücke teilweise recht alt, mono und irgendwie "aus der Zeit gefallen". Insofern kein Einstieg ala Vollmich-Schokolade, sondern eher Edelherb mit 90% Kakao-Anteil. Bei mir wird die CD wohl verstauben. Aber wie gesagt, ich bin ja kein Kenner. Ein kleines Juwel 5 von 5 PunktenDiese CD enthält 18 kleine Bossa nova-Juwelen, alles absolute Klssiker des Genres, alle von Top Interpreten des Bossa Nova. Und das ganze zu einem Preis unter 6 Euro. Ich kann die CD allen Bossa Nova Fans nur empfehlen (auch wenn echte Fans die Titel sicher bereits zu Hause haben, aber sicher wie bei mir auf mehreren CDs verteilt). Allen, die einen repräsentativen Querschnitt durch den Bossa Nova hören wollen, sei diese CD wärmstens ans Herz gelegt. |
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The Köln Concert von Keith JarrettAudio CD von Ecm Record (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 8,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 1983 |
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ProduktbeschreibungKoln Concert Aus der Amazon.de-RedaktionKeith Jarrett ist ein wahrer musikalischer Verwandlungskünstler, aber die ausgehaltenen Soloimprovisationen, die er 1975 in einer deutschen Konzerthalle aufnahm -- die erste 26-, die zweite 40 Minuten lang -- gehören zum Besten, was es von ihm zu hören gibt. Die Melodien und rhythmischen Figuren entspringen mit ungeheurer Leichtigkeit unter seinen Fingern, während er von einem Abschnitt zum nächsten übergeht. Seine starke linke Hand nutzt er für wiederkehrende Motive, die eine wellenartige hypnotische Macht ausüben. In Verbindung mit stark konsonanten Melodien erinnert dies zeitweilig an Gospel, dann wieder an Tanzmusiken und Debussy und andere Komponisten. Es ist vor allem Jarretts Fähigkeit, all diese Stimmungen und Richtungen in einem fein gesponnenen Gewebe aus warmen und wohlklingenden Eindrücken zu vereinen, die seiner Musik diesen anhaltenden Reiz verleiht. --Stuart Broomer 5 Kundenrezensionen:Hm... die CD gefällt mir einfach nicht... 1 von 5 PunktenIch bin ein großer Fan von Bill Evans, Michel Petrucciani und Herbie Hancock... auch die ein oder andere CD von Keith Jarrett wird bei mir ab und zu aufgelegt. Aber dieses Konzert und die Aufnahme halte ich wirklich für völlig überbewertet. Ich werde dieses Mal mit Jarret einfach nicht warm. Es ist eigentlich lediglich ein ständiges Wiederholen von Bekanntem... Auch stört mich sehr sein kontinuierliches "Yeah" und "Ahhhh" und "Uff", welches natürlich auch mit aufgenommen wurde... Meiner Meinung nach ist es einiges aber wirklich kein Geniestreich. Ich halte selten durch, um diese CD wenigstens einmal ganz im Stück anzuhören, da es mir zu langweilig wird. Mir fehlt Dynamik, Innovation, Esprit, Kraft und Lebendigkeit... ich finde die Aufnahme eher langweilig... Ein Konzert für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenDiese CD gehört eindeutig zu meinen All-Times-Lieblingen. Ganz egal, wann ich sie mal wieder raushole, sie hat nichts von ihrem Reiz verloren. Wer etwa die Bach-Improvisationen von Gould mag, der dürfte auch an diesem Werk seine wahre Freude haben. Natürlich kann man diese Performance nicht mit einem auskomponierten Werk a la Bach oder Beethoven vergleichen. Aber die Art und Weise, wie sich hier ein Künstler in Trance spielt, verschiedene Stilrichtungen von Klassik, Rock bis Jazz und Blues mit einer geradezu unglaublichen Leichtigkeit kombiniert, das hat schon fast etwas Metaphysisches an sich. Unbedingte Kaufempfehlung! Völlig überbewertet 1 von 5 PunktenDas Köln Concert gilt als eines der Must-Have-CDs. Also habe auch ich das Geld ausgegeben und musste leider feststellen, dass dieses Album total überwertet ist. Jarret hat es zu keiner Sekunde geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Im Gegenteil, nach 15 Minuten habe ich mich gefragt: Wann geht es denn jetzt los. Ist das alles? Es gibt nichts Schlimmeres als vorraussagbare Improvisationen. Das kann ich auch auf jedem Schützenfest beim mittelmäßigen Schweinerockgitarristen haben. Jede Schülerband-Combo jamt da einfach noch besser. SCHADE :( Zauberhaft. 5 von 5 PunktenKurze Rede - langer Sinn; einfach reinhören. Ich kenne niemanden, den es nicht berührt. Genial... 5 von 5 PunktenWas soll ich sagen. Wenn sich Keith Jarrett richtig in Spiellaune bringt, kann man einfach nur fasziniert hinhören. Ein "must have" für Jazz Fans. |
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Call Off the Search von Katie MeluaAudio CD von Dramatico (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2004 |
Tracks:
ProduktbeschreibungCALL OF THE SEARCH Aus der Amazon.de-RedaktionVermutlich hat sich Katie Melua inzwischen daran gewöhnt, dass man sie als die nächste Norah Jones bezeichnet. Die Ähnlichkeiten zwischen Meluas Erstling Call Off the Search und Jones' mit fünf Grammys ausgezeichnetem Album Come Away With Me rechtfertigen auch einen solchen Vergleich: Beide Frauen sind junge, aber bereits erstaunlich souveräne Sängerinnen und kreieren auf unbeschwerte Weise schöne, sinnliche Stimmungen. Und natürlich machen sie beide warme, weiche, herrlich entspannte Musik. Doch Melua als zweite Ausgabe von irgendjemand anderem abzutun, hieße, Stärke und Reiz eines sehr eigenen Charakters nicht zu würdigen: Bei Katie Melua wird Inniges und Beschauliches belebt durch die jazzige Dramaturgie eines Off-Broadway-Musicals. Sensibilität wird durchweg gepaart mit so viel Street-Credibility, dass man sich beinahe in ein schummriges Kellermilieu versetzt fühlt -- von "The Closest Thing to Crazy" und "Learnin' the Blues", die verspielten Gesang und eine lethargische Orchesterbegleitung gemeinsam haben, bis zu "My Aphrodisiac Is You", einem erotischen Song mit Bar-Atmosphäre. Mit dem einschmeichelnden Lounge-Track "Blame It on the Moon", dem verträumt-romantischen Titelsong und dem frechen Blues "Crawling Up A Hill" ist Call Off the Search ein unkonventionelles und charmantes Album, das Meluas eigenständiges Talent beweist. --Dan Gennoe 5 Kundenrezensionen:Zeitlos schön! 5 von 5 Punktenideal für gemütliche Abende, zur Entspannung, zum Loslassen, zum Dahinträumen, zum Launewechseln. :) Katie Melua's sanfte Stimme begleitet dich in jeder Lebenslage. Wunderschön... 5 von 5 Punktenist das Debüt-Album von Katie Melua. Mir gehen insbesondere "Crawling Up a Hill", "The Closest Thing to Craty" und "My Aphrodisiac is You" wie Balsam die Seele hinunter. Ihre Stimme geht einem so nahe, dass man es kaum fassen kann. Sie haucht teilweise ihre gefühlvollen Texte so wunderschön daher, dass es sicher niemanden unberührt lässt. Diese CD sollte in keinem Regal fehlen, wenn man gute Jazz-Musik liebt. Fazit: Diese CD ist so wunderschön und berührt den Hörer so unglaublich, dass man es kaum für möglich hält. Die Stimme und die Musik von Katie Melua sind einfach unglaublich schön! wow 5 von 5 Punktennun ja viel will ich dazu nicht sagen, außer: klasse. ich war nicht von beginn der meinung. man muss sich halt reinhören. ein buch ist auch nicht schlecht weil schwer ist. music is art! und das album ist echt gut. sie wagt hier viel überzeugt aber auf ganzer linie mit ihrem erstlingswerk. bravo katie 5 Sterne Call off the search 5 von 5 PunktenEine junge unbekannte Frau brachte hier ein Album zustande, dass seinesgleichen sucht. Um eines vornweg zu nehmen, ich finde keineswegs, dass man Katie Melua und Norah Jones miteinander vergleichen kann - höchstens in dem Punkt, dass beide Frauen Musik machen fernab der derzeitigen Musikszene und Charts. Und genau dies macht die beiden so unvergleichlich! Katie Melua hat eine Stimme, die man nicht mit einem Wort beschreiben könnte. Sie ist eine souveräne Sängerin (trotz noch jungem Lebensalter) mit einer beruhigenden und sanften Stimme. Sie bezaubert durch Kreativität und Sinnlichkeit. Wenn man "The closest thing to crazy" hört, kann man sich ohne weiteres vorstellen, man sitzt in einer verrauchten und dunklen Jazz-Bar und Katie steht auf der Bühne! Man nimmt einen Drink zu sich und genießt ihren Auftritt. Ihre Musik ist ein Mix aus Jazz, Blues und Pop, der ihre besondere Stimme hervorhebt. Katie Meluas "Call off the search" ist Garant für sinnliche, beschauliche, entspannende Stunden (zu zweit)! Eben ein Meisterwerk eines Debütalbums, das man auch in ein paar Jahren wieder und wieder hören kann! Zum Träumen 5 von 5 PunktenKatie Meluas CD bringt einen zum Träumen. Die Musik ist herrlich melodisch und man kann so richtig entspannen. Es gibt kaum ein Lied auf dem Album, dass mir nicht gefällt. Sehr empfehlendswert! |
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Last Days at the Lodge von Amos LeeAudio CD von Blue Note (EMI)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 10,72 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Er berührt die Seele! 5 von 5 PunktenHabe Amos Lee vor ein paar Jahren als "Vorband" von Norah Jones erlebt. Und wie das bei Vorbands manchmal so ist - alles ist unruhig, wandert noch durch den Saal usw. Aber er hat es geschafft, mit ein paar Worten und seiner tollen Musik die Leute zu fesseln. Ich glaube, noch vor dem Auftritt von Norah Jones waren seine CD's im Foyer ausverkauft. Offiziell erschien seine (etwas umfangreichere) CD in Deutschland erst Monate später. Ich zähle somit nunmehr 4 CD's von Amos Lee in meiner Sammlung und möchte keine davon missen. Seine Musik berührt! Also: Reinhören!!! Toller Musiker, tolle Musik 5 von 5 PunktenIch kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Amos Lee ist ein äußerst begnadeter Musiker und das ist sein bisher drittes Album. Ich finde, dass alle drei Alben fantastisch sind und sie sind wirklich auch anders, klingen aber immer eindeutig nach Amos Lee. Welches einem letztendlich am besten gefällt hängt nur vom persönlichen Geschmack ab. Wie schon erwähnt findet man bei diesem Album mehrere Stile, das Wichtigste ist aber, dass die Songs wirklich Klasse haben und darauf kommt es letzten Endes am meisten an. Schade eigentlich nur wie wenig Aufmerksamkeit dem Amos Lee hier in Europa geschenkt wird, vor allem diesem neuen Album. Etwas Hoffnung macht aber zumindest die Tatsache, dass Last Days At The Lodge in der aktuellen Audio- und Musikzeitschrift Stereo zum Album des Monats gewählt wurde. Das zeugt wirklich von gutem Geschmack. Hört euch Amos Lee's Musik auf jeden Fall mal an! Ein Juwel! 5 von 5 PunktenIch war auf der Suche nach etwas anderem als dem Einheitsbrei aus dem Radio, als ich mit irgendwelchen Suchbegriffen auf Amos Lee stieß und nach den 30-Sekunden-Hörbeispielen "Last days at the lodge" auf meinem Wunschzettel platzierte. Jetzt hab ich's mir 3mal angehört und bin in mehrfacher Hinsicht der Meinung: "Was für ein geiles Geschenk!!!". Amos Lee hat eine Menge packender Geschichten zu erzählen und seine Stimme reißt einen mit und lässt einen bis zum letzten Ton gespannt und begeistert zuhören. Sein Folkpicking hätte hier allein gereicht, um seine soulige, charismatische Stimme zu begleiten, aber mit der Unterstützung von Don Was wurde ein Album produziert, was ich ohne jeden Zweifel als "Juwel" bezeichnen möchte. Keine Fülltitel, keine aufgestylten Top-Single-Hits, nur der ehrlich Wille, den Zuhörer für seine Musik zu begeistern. Jetzt aber Ende mit den Lobes-Hymnen, ich wills mir schließlich nochmal anhören. Superstar 5 von 5 PunktenEs ist eine Schande, wie unbekannt dieses Riesentalent immer noch bei uns in Deutschland ist. in soul verknallter folk 4 von 5 Punktendas dritte album einer der interessantesten, aber auch am häufigsten übersehenen figuren der modernen singer/songwriter-szene. hier klingt amos lee immer wieder ganz stark wie sein großes vorbild bill withers (etwa auf "won't let me go" oder "baby I want you"), manchmal auch ein bisschen nach dylan, oft aber auch wie ben harper. er kann die ganz ergreifende ballade ("what's been going on"), den beiläufigen blues ("street corner preacher") und auch den zeitgemäßen aternative-country ("ease back"). seine musik ist tief in den soul verknallter folk - mit durchaus mehr als nur einer ahnung von pop, ohne deshalb in die nähe von jason mraz zu kommen. auffällig: das hohe niveau der texte. warum von mir nur 4 sterne? für 5 sterne sind mir die songs fast zu beiläufig, nicht spektakulär, nicht bezwingend genug, ich kann sie zu leicht vergessen. aber, klar, das ist eine sehr subjektive sicht. |
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Soul Jazz (Jazz Club) von VariousAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 3,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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ProduktbeschreibungSOUL JAZZ JAZZ CLUB 4 Kundenrezensionen:eigentlich habe ich mir etwas anderes darunter vorgestellt 3 von 5 PunktenEin sagehaft günstiger Preis und großes Lob in allen Rezensionen waren der Grund, warum ich mir diese CD gekauft habe. Eigentlich mag ich Jazz, wenn er nicht gerade voller Improvisationen ist, aber hier hätte ich doch besser vorher reingehört, denn, ehrlich gesagt, diese CD trifft sicherlich nicht meinen Geschmack. Gut, die Titelauswahl und die Liste der Interpreten liest sich gut, aber irgendwie kommt bei mir, auch nach mehrmaligen Zuhören, kein Gefühl für diese Musik auf. Eigentlich hatte ich mir unter dem Begriff "Soul Jazz" etwas anderes vorgestellt. Soul Jazz? 4 von 5 PunktenDer Name "Soul Jazz" ist in eine grobe Irreführung, was von anderen Rezensenten auch zu Recht moniert worden ist. Bei großzügiger Interpretation kann man Jimmy Smith - "The Cat", Jon Hendricks - "Watermelon Man", James Brown - "Cold Sweat", Peter Herbolzheimer - "Jive Samba", Oscar Brown Jr. - "Brother Where Are You" und Chico Hamilton - "For Mods Only" diesem Genre zurechnen, wobei James Brown zwar ein Soul-, aber kein Jazzmusiker war. Eineindeutig kein Soul Jazz sind Dave Pike Set - "Big Schlepp", Clarke-Boland Big Band - "Um grao de areia" und Ella Fitzgerald - "Sunshine Of Your Love". Es drängt sich sogleich der Eindruck auf, dass die Herausgeber bei Universal Music für die Betreuung der Reihe "Jazz Club" völlig unterqualifiziert (und wahrscheinlich überbezahlt) sind. Unabhängig von dieser Kritik hört man fast durchweg guten Jazz, vorwiegend aus dem Katalog von Verve und MPS, darunter auch Stücke, die so leicht nicht zu finden sind. Wie bei allen Samplern wird die Freude dadurch gemindert, dass man von Stück zu Stück völlig unterschiedliche Musik zu hören bekommt, was einen musikalischen Menschen schon schwer belasten kann. Angesichts des günstigen Preises kann man sich - besonders als Jazznovize - aber schon zu einem Kauf entschließen. Entspannte Fahrten- ''Legere'' Tage 5 von 5 PunktenDie CD war eine meiner ersten in dieser richtung, und ich muss sagen sie ist super. Zum Entspannen perfekt. Meist hör ich sie auf meinem MP-3 Player, aufm Weg zur Berufsschule/Arbeit. Oder wenn ich am mittag esse, und auch auch gerne im Cafe um die Ecke zu einem schwarzen Kaffee und ner Zigarette. Jedem Jazz einsteiger würd ich diese CD raten, denn als ich Einsteiger war, war diese CD für mich ein perfekter Einstieg. -Also jedem der vorhat sich diese zu kaufen, viel spaß mit eurem neuen Erwerb und geht das leben langsam an. Da kann man nichts verkehrt machen ... 5 von 5 PunktenUm es gleich zu sagen: KAUFEN ! 18 Aufnahmen aus dem Verve-Archiv, digital bearbeitet und auf heutigen akustischen Stand der Technik gebracht zum Preise von schlappen 5 Euro - da kann man nichts verkehrt machen. Das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis tröstet dann auch schnell darüber hinweg, dass Verve einen mittleren Etikettenschwindel begeht, denn Soul-Nummern sind auf dem Silberling zwar auch vertreten (Jon Hendricks, Jimmy Smith mit der unverzichtbaren Katze, Chico Hamilton und Godfather James Brown), die übrigen 14 Titel lassen sich jedoch nur mit äußerster Mühe unter diesen Oberbegriff zwingen. Da gibt es wunderbaren 70er Jahre Fusion-Sound vom Dave Pike Set (Big Schlepp), eine groovige Santana-Homage von Willie Bobo (Evil ways), je Menge Jive, Samba und Bossa Nova, Cal Tjader auf dem Indientrip sowie passabler Mainstream gewürzt mit ein paar alten Schmonzetten (Ella mit einer Bearbeitung der Cream-Nummer Sunshine of your love). Alles in allem gelungen, auch wenn das Konzept etwas künstlich erscheint. Immerhin kann man so sein Archiv um ein paar Originalaufnahmen ergänzen, die sonst schwer zugänglich sind. |
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Senzo von Abdullah IbrahimAudio CD von Intuition (SunnyMoon)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 15,75 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Eine Kundenrezension:Abdullah Ibrahim: Begegnung mit außergewöhnlichen Klanglandschaften 5 von 5 PunktenDer südafrikanische Musiker und Pianist Abdullah Ibrahim, von keinem geringeren gefördert als von Duke Ellington, zählt weltweit zu den anerkanntesten Tonmalern auf dem Jazzklavier. Auf dem Soloalbum "Senzo" ist sein Spiel von einem tief in der Seele lodernden Feuer gekennzeichnet: von seltener ästhetischer Schönheit. Es ist die hohe Anschlagskunst Ibrahims, der nicht nur auf den Tasten des Klaviers spielt, sondern lyrische Stimmungen und intime Zwischentönen hervorzaubert und dieses geniale Album sich dadurch wohltuend von den anderen unzähligen Piano-Alben heraushebt, die momentan den Markt bedrängen. Als "trance-mission" bezeichnet der gebürtige Kapstädter seine Musik, in der die Klage, der Freudengesang und das Hymnische übergangslos ineinander fließen, sich formen, um erneut in einem herrlich-lyrischen Klang zu generieren. In seiner Musik malt er die großartige Weite der afrikanischen Landschaften: es gibt Geschichten zu jedem Stück, die gelegentlich an die Idee des symphonischen Gedichts in der Spätromantik erinnern. Die 22 pianistischen Miniaturen sind in ihrer Gesamtheit Teil eines nicht abreissenden Bewusstseinsstroms, der weit über den unmittelbaren Klang der Musik hinausreicht. Es ist die Menschlichkeit des Klangs und die Freundlichkeit seiner Melodien, die Abdullah Ibrahims Kosmos so einzigartig machen: auch der dem Jazz gegenüber sonst eher reservierte Hörer findet in diesem großartigen Album einen Wohlklang, der entspannend und erfüllend wirkt. Und das macht "Senzo" zu einem Meisterwerk ersten Ranges. |
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Of All the Things von JazzanovaAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,83 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:ein tolles album zum durchhören 5 von 5 Punktenes ist immer wieder gut, wenn musiker/bands, die für einen bestimmten sound stehen, sich weiterentwickeln oder gar neu definieren können, ohne sich selbst dabei untreu zu werden. wer Jazzanova kennt, weiß dass sie seit ihrer ersten e.p. "Fedime's Flight" (1997) mit zu dieser "gattung" musiker/produzenten gehören. auf "Of All The Things" erforschen Jazzanova in zusammenarbeit mit verschiedensten vokalisten das song-writing mit all seinen facetten und leben das aus, was sie schon auf "In-Between" (ihr debut-album 2002)mit songs wie "no use" & "wasted time" andeuteten. es ist verblüffend, wie ganze orchester und streicherensembles in die musik integriert werden, ohne je das gefühl von überladenheit zu erzeugen. alles sitzt an seinem platz. man hat fast das gefühl, dass sie sich auf gewisse weise mehr zurücknehmen, effizienter werden und ihre erfahrungen ganz in den dienst der wirkung der sänger und ihrer performance stellen. ganz groß.. ein wirklich beeindruckender schritt für Jazzanova und ein tolles album mit 12 songs, die tatsächlich alle überzeugen und süchtig machen.. und beweisen, dass Jazzanova mehr können als "nur" vertrackte rhythmen zu programmieren. überbewertet 3 von 5 PunktenIrgendwie ist das ganz nett was da Jazzanova macht, sauber produziert, klanglich top und stilistisch abwechslungsreich. Trotzdem bleibt bei mir der Eindruck der Beliebigkeit, es bleibt nichts hängen und es gibt kein Stück, welches nach mehrmaligen Anhören mein Favorit wäre. Von allem etwas und doch nichts prägendes - schade eigentlich, das Potential wäre vorhanden. Überflüssig 2 von 5 PunktenIch bin bekennender Jazzanova-Fan und habe mich zum Album "Broadcasting" ausführlich zu ihrer Musik, zu ihren Wurzeln geäußert, deshalb mache ich es jetzt mal ganz kurz: Was soll dieses Album? Was wollen die Jungs damit beweisen - dass sie auch so 'nen Schmuse-Soul machen können wie vor 30 Jahren? Sich in einem allumfassenden, ganzheitlichen Wir-können-alles-Stilmix aus Brazil, Jazz, Bossa, Hiphop, Rap, Dub, Downbeat, Electro, Folk, Soul, Funk, Motown und Beatles-Pop zu versuchen, kann nicht der Weg sein. Ich brauche dieses Album überhaupt nicht, würde mir wünschen, dass sich die Jazzanovas demnächst auf ihre alten Stärken besinnen - verflixt-vertrackte Rhythmen & unwiderstehliche Grooves - und endlich mal wieder die Hütte zum Wackeln bringen. Etwas zu perfekt 3 von 5 PunktenJazzanova haben mit "Of All The Things" nichts falsch gemacht, darin liegt das Problem für mich. Das Berliner DJ- und Musiker-Kollektiv hat sich mit dem sensationellen Debut "In Between" einen derartig hohen Standard gesetzt, dass es sehr schwer ist, etwas ähnlich Geniales zu bieten. Damit meine ich nicht unbedingt die selbe Richtung, aber die Experimentierfreudigkeit und den speziellen Klang, der Jazzanovas Tracks und Remixes auszeichnet - die Tatsache, dass sich "In Between" geschickt jeder Kategorisierung (z.B. "NuJazz") entzogen hat. Ich vermisse auf "Of All The Things" auch die große Kunst des Sampelns. Die Klammer, die das neue Album zusammenhält, heißt "Soul aus allen Richtungen" - vom Sixties-Motown-Sound über Latin, HipHop, Neo-Soul bis zu ein wenig Elektronik. Dabei wird ganz dick aufgetragen: mit Streichern, Bläsern, Chören und ganz viel "echten" Instrumenten. All das wäre nicht schlecht, aber für meinen Geschmack ist die Platte zu bombastisch und überperfekt geraten. Die Ecken und Kanten, die "In Between" auszeichneten, fehlen hier fast völlig. Nette Musik, aber leider nicht viel mehr. Nun aber zu den Tracks, die mir am besten gefallen: Der Opener "Look What You're Doin' To Me" (feat. Phonte) klingt am meisten nach Elektronik und ist reduziert, einfach auf den Punkt gebracht. "So Far From Home" (ebenfalls mit Phonte, diesmal als Rapper) fällt durch Selbstsampling und massive Beats auf "Dial A Cliche", eine Coverversion (das Original stammt von Morrissey) geht ins Ohr und besticht durch den Klang eines Wurlitzer-E-Pianos. Der Höhepunkt ist aber "Let Me Show Ya", die zwar im besten 60er-Jahre-Soul daherkommt - mit Streichern, Bläsern, Chören, aber derart mitreisend und funky ist, dass man dagegen bei aller Kritik einfach nichts sagen kann. Trotz meiner Vorbehalte ist die Platte ein Kauftipp. Meine (wohlwollende) Kritik bezieht sich ja auf den Standard, den sich Jazzanova als fixe Größe der Elektronik-Szene selbst gesetzt haben. Gemessen am Durchschnitts-Radio-Pop müsste "Of All The Things" auf jeden Fall 8 von 5 Sternen bekommen! Man darf schon jetzt gespannt sein, wenn diese Platte demnächst (hoffentlich) von diversen Klangkünstlern remixt wird! Übrigens: Eine perfekte Symbiose aus elektronischen und organisch-akustischen Klängen bietet das neue Album von Herbaliser, "Same As It Never Was". Das Kollektiv wird weltlich 4 von 5 PunktenNachden das Kollektiv Jazzanova sich durch Remixe und Kollaborationen einen Namen gemacht hat, war das erste Album "In Between" überambitioniert und trotz brillanter Ideen ein wenig zu verkopft, um direkt ins Herz zu gehen Bei "Of All The Things" entstehen neue Impulse durch einen doppelten Verweis auf die Vergangenheit. Einerseits fällt der Blick auf die Hoch-Zeit des R&B in den 60 und 70-Jahren, anderseits erinnert man sich an den letzten Retrotrend in den Neunzigern, der maßgeblich durch die "Mojo Club" Sampler und Bands wie US40 geprägt wurde. So oder so, die schwarzen Einflüsse bescheren dem ehemals kühl zugerichteten Elektronik-Jazz die nötige organische Wärme. Schon der Opener erinnert mit schnutzugem Gitarrensample und geschmeidigen Vocals an Künstler wie Isaac Hayes, und "Let Me Show Ya" zitiert bishin zu den hymnischen Geigen genüsslich Motown, scheinen wie "I Can See" direkt einem Shaft-Soundtrack zu entspringen, oder verneigen sich vor dem Schlafzimmersoul von Barry White (Rockin' You). Doch Jazzanova geht noch weiter und versucht sich mit "Lie" an einer charmanten Beatles-Reminiszenz. Im zweiten Teil wird das Album noch stärker, weil es die neu gefundene Wärme mit den jazzigen Strukturen und gewagten Harmonien verbindet, mit denen die Band bekannt wurde. Höhepunkt ist das berührende "Little Bird", dass sich von einer intimen Pianoballalade zu einem geigenunterlegten hymnischen Finale aufschwingt, doch auch der abgehangene Rap "From Home" und das vertrackte "Morning Scapes" schaffen diese faszinierende Fusion. Wie bei Jazzanova üblich, rutscht die Musik niemals in die gefälligen Lounge-Sampler ab, sondern behält stets genug Überraschungen und Widerhaken. Auch wenn das Ergebnis nicht ganz den stilistischen Wagemut des Vorgängers erreicht, so versöhnt die neu gefundene Zugänglichkeit und eine bisher nicht gefundene Wärme und macht dieses Album letztlich bekömmlicher. |
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Coffee Time Jazz (Jazz Club) von VariousAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 4,04 Erscheinungsdatum: Januar 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungCOFFEE TIME JAZZ JAZZ CLUB |
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75th von Joe ZawinulAudio CD von Bhm (ZYX)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 16,86 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Perkussiv, Zawinul in Bestform 5 von 5 PunktenDiese leider letzte Doppel-CD von Joe Zawinul ist erste Sahne und ein würdiges Vermächtnis, total fetzig und ungeheuer perkussiv, daher absolute Kaufempfehlung. Sehr gute Mitmusiker mit Alegre Correa an Gitarre und Berimbau und Linley Marthe mit einem fetzigen Bass-Solo, und einem schönen Pandeiro-Spiel. "No Mercy On Me": Todkrank ohne Gesudere. Vollgas. Zawinul. Live. 5 von 5 Punkten"Kulturnews" irrt: "In a silent Way" ist NICHT von Miles sondern von Zawinul himself (und Miles hat seinerzeit vergeblich versucht, eine CoComposer Nennung auf dem legendären Album gleichen Titels zu erhalten und sich so Tantiemen zu sichern)!! Die Platten sind zwar "a bisserl" kurz (hörte ihn 9 Tage zuvor im Birdland, spielte da gut 2 Stunden) und ich vermiss vor allem Sabines Gesang bei "Can it Be Done?") aber wieder mal echte ein Fetzer/Groover. Das Syndicate macht keine Gefangenen. Falls jemand die letzte Live Doppel CD (Vienna Nights, 2005) hat, keine Sorge, meiner Erinnerung nach sind nur 2 Stücke auf beiden drauf.) Tipp: Kaufen, sofort. PS.: In einer Doku nur Monate vor seinem Tod wurde Zawinul gefragt, ob er an ein Leben nach dem Tod glaube. Klare Antwort war: "Werma sehn". Stimmt. In seiner Musik gibt's das aber auf alle Fälle. |
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