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Produkt-Bild: Appetite for Destruction

Appetite for Destruction von Guns N' Roses

Audio CD von Geffen (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Appetite for Destruction

Tracks:

  • Welcome To The Jungle
  • It's So Easy
  • Nightrain
  • Out Ta Get Me
  • Mr. Brownstone
  • Paradise City
  • My Michelle
  • Think About You
  • Sweet Child O' Mine
  • You're Crazy
  • Anything Goes
  • Rocket Queen

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dieses Album gab bereits einen Vorgeschmack auf zukünftige Ereignisse, und damit ist nicht sein Einfluss oder die millionenfache Auflage gemeint. In "Out ta Get Me", diesem Protestschrei eines "armen" kleinen reichen Jungen, deutet bereits alles darauf hin, daß Axl Roses Selbstverliebtheit und Opferkomplex ihm bald über den Kopf wachsen würden.
Nichtsdestotrotz ist Appetite mit seiner verkaterten, unberechenbaren Mischung aus Punk und Metal mehr als nur ein Symbol seiner Zeit. Ob G'N'R mit "Mr. Brownstone" tanzen, einen pubertären Abschiedsbrief an irgendeine Michelle kritzeln, oder auf fremden Sofas kollabieren, immer ist und bleibt es eine wilde Reise ins Innere des amerikanischen Traumes -- oder wenigstens zu einer Hollywood-Version davon. --Rickey Wright

Produktbeschreibung


APPETITE FOR DESTRUCTION
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Göttlich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Scheibe voller Meilensteine, wie oft kommt so etwas vor?

Nun, hier zum Beispiel.
Musik der härteren Gangart war in den Achtzigern regelrecht gekillt worden: Schmusebands wie Bon Jovi, Van Halen und Poison sowie Moetley Crue hatten hartem Rock mit endlosen Balladen und Bombastinszenierung den Garaus gemacht; verdiente Rocker wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple war entweder bereits Geschichte oder derart Out, wie dies kaum nachempfunden werden kann. Punk hatte das Übrige zu verantworten: "Dinosaurier" hatten, wie in der Urzeit, den Heldentod durch Meteoriteneinschlag zu erleiden.

And then came: Appetite.

Mit einer Brachialgewalt, die einen heute noch offenen Mundes dastehen lässt.
Ein Sänger, der buchstäblich um sein Leben singt. Jeder Song der letzte; dies mit einer geradezu beängstigenden Intensität.
Ein Gitarrengott, wie es ihn seit Jimmy Page nicht mehr gegeben hat. Emotion pur, wild, unberechenbar, hat Slash ganz nebenbei einen völlig neuen Stil kreiert (den er im übrigen in der Folge - trotz des berühmten "Illusion"-Sounds - gar nicht mehr hinbekommen wollte). Dies getragen von einer Virtuosität, die man dem Axtmann aufgrund seiner schieren Präsenz (ständig intoxiniert) gar nicht zutrauen würde / zugetraut hätte.
Der Rest der Truppe ist vielleicht nicht derart ins Auge gestochen; die Gesamtband jedoch strotzt vor Spielfreude und ist bestens aufeinander eingespielt. So überzeugt vor allem die Gitarrensektion durch die Kombination brutaler Härte (Slash mit seinen Les Pauls und Mockingbirds) und sprunghaftem Blues (Izzy, der in der Manier des Keith Richards at his Best seine Telecaster "streichelt"). Obwohl - diese Verquickung ist beinahe nur auf diesem Album zu hören (auf den Illusion-Alben hat Slash ohrenfällig wesentlich mehr der Rhythm-Parts übernommen, gerade bei Eigenkompositionen).

Und die Kompositionen: Einzigartig.
Selbst die eher "banaleren" Titel sind von einer Güte, die man sost nicht zu hören bekommt: "Think About You" (schöner Track), "Anything Goes" (genialer Sleaze, Leadgitarre!), " It's So Easy" (jahrzehntelang praktisch bewährter druckvoller Opener), "Out Ta Get Me" (Paranoia pur).
Nun zum Rest: "Welcome To The Jungle", die Trademark schlechthin, DER Song der Achtziger!; "Nightrain", Virtuosität in Musik gegossen; "Mr. Brownstone", heroinverseucht, Shit happens; "My Michelle", eine Ode an das holde Geschlecht; "You're Crazy", punkig, brutal, gut. Über allem stehen "Paradise City", das ohnehin jeder kennt, "Sweet Child O' Mine" der Singlehit, Slash mit Jahrhundertspiel und den besten Soli seit Menschengedenken, und, nicht zuletzt: "Rocket Queen", eine durchgestylte Tragödie archaischen Ausmaßes, der Axl Leben einhaucht, nein, einschreit. Der Verzweiflung folgt Hoffnung auf dem Fuße.

Nicht zu vergessen: Die Textkompositionen.
Direkt, ehrlich, ohne Angst vor Fremdverletzungen. Entäußerungen Camus'scher Qualität.

Größenwahn, Paranoia, lupenreine Punkattitüde, jedoch gepaart mit musikalischer Brillianz: Appetite for Destruction!
Eins der besten GnR Alben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe mir vor kurzem den Longplayer "Appetite for destuction" von Guns n' Roses geholt und war begeistert! Meiner Meinung nach ist "Apetite for destruction" mit eins der besten Alben von GnR, hier findet man bekannte Hits wie Welcome to the jungle oder Paradise city, aber auch Songs wie Think about you gehen tierisch ab. Kann das Album nur jedem Fan von guter Rockmusik empfehlen!
DAS Guns n Roses Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vergesst die (ebenfalls sehr guten) UYI-Alben. Appetite for destruction ist DAS Guns n Roses Album. Vom ersten Lied Welcome to the jungle (der beste Gunners Song überhaupt) über Mr. Brownstone (den ich anfangs nicht mochte, aber mittlerweile ebenfalls genial finde) über Paradise City und den weiteren Überhammer Sweet Child O Mine bis zu Rocket Queen am Schluss. Nur absolute Hammer Songs.
Das Album klingt roh, am Anfang vielleicht zu roh für viele (auch mir hat es erst beim dritten Mal anhören wirklich gefallen) aber es macht wirklich Spaß. Vor allem muss man sich die Gitarren anhören. Ein Kritiker hat mal geschrieben, dass Izzy Stradlin der Rock'n Roll in GnR ist. Wenn man sich die Rhythm Guitars mal ganz bewusst anhört wird man feststellen dass das stimmt und genau den Reiz der Musik ausmacht. Das Zusammenspiel von Slash (genial) und (dem leider vollkommen zu unrecht) unterschätzten Izzy Stradlin. Für alle, die sich jetzt Chinese Democracy gekauft haben:
Geht mal zwei Jahrzehnte zurück und hört euch die Ursprünge dieser fantastischen Band an.
Pflichtbestandteil jedes Rock-Plattenschranks
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ach ja, die Gunners. Es gab mal eine Zeit, da galten sie als der heißeste Scheiß unter der Sonne. Lang, lang ist es her als Axl und seine Mannen ganz einfach die Bude rockten. Gut nachzuvollziehen, wenn man sich das Debüt der Combo noch heute so anhört. Mr. Rose kreischt sich mit seiner stellenweise regelrecht sägenden Stimme ordentlich in des Lauschers Gehörgänge und über die Qualitäten der Obergitarrenquäler Slash und Izzy Stradlin braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, eine Güteklasse, der die anderen Qualitäts-Instrumentenbediener Duff McKagan am Bass und Steven Adler an der Schießbude folgen, sei es bei der Singleauskopplung "Welcome To The Jungle", dem hämmernden "Nightrain", dem zum kollektiven Ausrasten einladenden "My Michelle" oder "Sweet Child O' Mine" mit seinem jedes Fußballstadion in seinen Grundfesten erschütternden Gitarrensolo.

Textlich geht es getreu dem alten Motto "Sex, Drugs & Rock 'n' Roll" ordentlich zur Sache, dass bei "Rocket Queen" ein paar "Liveaufnahmen" von Roses Ex eingearbeitet sind, ist da eher typisch als außergewöhnlich.

Wo bei der Bewertung anfangen? Das gesamte Album ist erst einmal in seiner Gesamtheit ein mit Anlauf eingesprungener Tritt in den Allerwertesten, ein Generalangriff auf die Lauscher, laut, roh und ungehobelt. Ich bin im Allgemeinen gar nicht einmal ein unbedingter Fan des im Übermaß verstärkten Bratgitarrenriffs, aber diese Platte läßt mich von Beginn an zappeln, springen und mit dem Kopf schütteln. Dabei fängt so mancher Song mit eher vorsichtig gezupften Gitarrenklängen an, ehe es mit umso mehr Wucht zu Werke geht. Da einen Track besonders herauszuheben, verbietet sich fast, einzig und allein "Paradise City" verdient noch eine extra Erwähnung als fester Bestandteil meiner persönlichen "All Time Top 10". Die blanke Hölle, da ist dieses fast siebenminütige Trumm schon fast zu Ende um dann die Kapelle noch einmal im doppelten Tempo ins orgiastische Finale losbrettern zu lassen - genial!

Ein Klassiker der Rockgeschichte und ein Schmuckstück meiner Musiksammlung. Volltreffer, versenkt!
Das Beste von GnR
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Album 1989 als Platte (hach, die alten Zeiten!) gekauft und höre es jetzt, fast 20 Jahre später, immer noch gern. Für mich war der Kauf damals als 14jährige eine Offenbarung, denn seit diesem Tag höre ich Metal, Punk und die entsprechenden Subgenres.
Bevor GnR mit "Use your Illusion 1+2" zu Megastars aufstiegen und in ihrer Musik schon eher kommerziell wurden, haben sie mit diesem Album einen Klassiker geschaffen, der Songs enthält, die jeder für sich einzigartig sind. Jeder kennt "Paradise City", "Sweet Child of Mine" oder "Welcome to the Jungle", aber Appetite... enthält viele weitere Songs, die ebenfalls oder sogar aufgrund ihres geringen Bekanntheitsgrades noch eher hörenswert sind, da sie so vielfältig sind und sowohl musikalisch als auch textmäßig sehr viel von der Band selbst transportieren.
GnR waren bei diesem Album in unerreichter Höchstform und haben sich damals wie heute von straightem Heavy Metal genauso abgesetzt wie vom Glam Metal a la Poison und Mötley Crüe, die damals die Musikwelt beehrten. "Appetite for Destruction" ist außergewöhnlich und unvergleichbar und gehört in jede Plattensammlung eines Metal/Punk-Fans!!!
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Produkt-Bild: Rock the Rebel/Metal the Devil

Rock the Rebel/Metal the Devil von Volbeat

Audio CD von Mascot Rec (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,56

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Rock the Rebel/Metal the Devil

Tracks:

  • The human instrument
  • Mr. & Mrs.
  • The garden's tale
  • Devil or the blue cat's song
  • Sad man's tongue
  • River queen
  • Radio girl
  • A moment forever
  • Soulweeper #2
  • You or them
  • Boa [JDM]

Produktbeschreibung


ROCK THE REBEL/METAL THE DEVIL
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5 Kundenrezensionen:

Was für eine geniale Band! GEHEIMTIPP !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Durch Zufall hörte ich "Sad Mans Tongue" im Radio. Was für ein genialer Song dachte ich mir. Ein Freund sagte mir daraufhin, daß es sich um die Band Volbeat handelt und alle drei Alben der Band so klingen. Und er hatte Recht. Man kann wirklich ausnahmslos alle drei Alben empfehlen. Es gibt keine Ausfälle. Alle Songs rocken und sind etwas ganz Besonderes. Ich würde Volbeat als Mischung zwischen Johnny Cash, Elvis und Metallica beschreiben. unbedingt Probehören und abrocken!!!
brett deluxe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Album des Monats im Metal Hammer. Volbeat kopieren sich durch alle Elemente, die Heavy Metal, Crossover und die Musik allgemein in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht haben. Steel Guitars. Country Coverversionen. Riffs, die allesamt nach Life of Agony oder den Titanen des Bay Area Thrash klingen. Melodisch ein wenig NWOBHM, Billy Talent und System OAD (die sich ja selbst fleißig in der Vergangenheit bedienten).

Ja und? Solange das Resultat eine Scheibe ist, zu der der Teupel persönlich sein schwefelumräuchertes Haupthaar zu schwingen pflegt, den Pferdefuß lässig mitwippend, soll es mehr davon geben. Mal schnell, mal sauschnell, mal weniger schnell, aber immer feste in die Fresse. Mehr. MEHR! So fett war der Gitarrensound nicht mehr, seit Kyuss den StonerRock vors Volk warfen. So muss Rock/Metal klingen, dann klappts auch nicht mit dem Nachbarn.

Anspieltipps: Alles, besonders 'Human Instrument', 'River Queen', 'You or them'

m/

Nur: Was ich nicht nachvollziehen kann, sind all die dämlichen Vergleiche mit Elvis? DAS Ding des Jahres 2007. Höret selbst.
Angenehm überrascht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss schon sagen, ich war angenehm überrascht als ich mir eher zufällig auf dem diesjährigen With Full Force Festival die Band Volbeat ansah. Was ein cooler Mix aus Old-School Rock'n'Roll und Metal-Einflüssen mit Elvis-Stimme.

Musste mir dann direkt das aktuelle Album zulegen und kann nur sagen, das Ding rockt! Wer noch etwas auf die guten alten Tugenden hält, der bekommt sie hier verpackt im zeitgemäßen Gewand und trotzdem nicht verfälscht oder auf Kommerz getrimmt.
Volbeat ist Rock wie er sein soll, rotzig, treibend und einladend zum immer wieder Anhören. Absoluter Kauftipp!
Best of 2007
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann es kurz und knapp machen!!

Für mich ist dies Album, DAS BESTE Rock/Metal Album 2007 gewesen!!!

Johnny Cash meets Metallica meets Social Distorcion meets....

GEILOMAT!!!

KAUFEN!!
Einfach geil
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Album macht einfach nur Spaß.

Power bis zur letzten Sekunde. EINFACH GENIAL!

LETZ ROCK!
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Produkt-Bild: For Those About to Rock (Special Edition Digipack)

For Those About to Rock (Special Edition Digipack) von AC/DC

Audio CD von Epc (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: For Those About to Rock (Special Edition Digipack)

Tracks:

  • For Those About To Rock (We Salute You)
  • I Put The Finger On You
  • Let's Get It Up
  • Inject The Venom
  • Snowballed
  • Evil Walks
  • C.O.D.
  • Breaking The Rules
  • Night Of The Long Knives
  • Spellbound

Aus der Amazon.de-Redaktion


AC/DC hatten sich beginnend mit dem 1977er-Album Let There Be Rock von Platte zu Platte qualitativ und kommerziell enorm gesteigert. Der absolute Höhepunkt war mit dem Multi-Mega-Seller und Brian Johnson-Gesangs-Debüt Back In Black erklommen. Klar, daß irgendwann ein Punkt erreicht war, an dem die Band nicht mal eben NOCH einen drauflegen konnte. Daß For Those About To RockBack In Black im direkten Vergleich nicht das Wasser reichen kann, heißt allerdings noch lange nicht, daß die Scheibe schlecht ist. For Those About To Rock ist ein von Producer Mutt Lange massiv inszeniertes, kraftstrotzendes Werk: Brillanthart, mit 'ner Menge Arschtritt, superfettem Drumsound, einer 1a-Gesangsleistung von Brian usw. Das Manko sind die Kompositionen an sich. AC/DC verlassen sich zu sehr auf ihre gewohnten Trademarks und schaffen es trotz des hohen Gesamtniveaus anders als noch auf Highway To Hell oder eben Back In Black nicht, sich die Klassiker im Akkord aus dem Ärmel zu ziehen. Der einzige wirkliche Evergreen dieses 1981er-Albums bleibt daher der Titelsong. --Jan Jaedike

Produktbeschreibung


For Those About To Rock
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5 Kundenrezensionen:

Feuer frei ! ! !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Tolles AC/DC Album. Zwar ist FOR THOSE ABOUT TO ROCK... nicht das beste AC/DC Album, aber dennoch eine super Leistung der Rocker. Nach RAZORS EDGE ist dieses Album das auf dem der meiste Metal mitbeibehalten ist. Denn die früheren Alben POWERRAGE, HIGH VOLTAGE etc. sind eher Blues wie Metal. Darum schon einen Pluspunkt. Zu den Liedern möchte ich hier gar nicht viel sagen. Denn sie sind alle erste Sahne. Gut Gemacht AC/DC!!!

Fazit: Für Fans von Ac/dc und Heavy Metal ein absolutes Muss
Das "metallischste" aller AC/DC-Alben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der "Fett-Brett"-Sound, mit dem dieses Album aus dem Jahre '81 veredelt wurde, wirkt selbst für heutige Verhältnisse recht imposant, täuscht aber dennoch nicht darüber hinweg, daß es seinem übermächtigen Vorgänger "Back In Black" nicht ganz das Wasser reichen kann.
Findet man sich allerdings mit der Tatsache ab, daß sich ein solches Jahrtausendwerk eh' nicht toppen läßt, stellt man doch sehr schnell fest, daß auch "For Those About To Rock..." durchweg erstklassiges AC/DC-Kraftfutter zu bieten hat.
Insbesondere der monumentale Titelsong (incl. seiner kultigen Kanonensalven) hat sich zum unverzichtbaren Live-Classic der Band entwickelt.
würdiger nachfolger von BACK IN BLACK
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1981, das 2. ac/dc album mit brian johnson als sänger ist mehr als nur geil.
das teil groovet, rockt und ist im sound einfach unereicht.
sehr gut remastert.
der titelsong, let`s get it up und I put the finger on you
finde ich hier am besten.
ansonsten der gewöhnliche, aber unverkennbare und super geile sound der australier. leider gottes ein album, das immer zu sehr in die ecke gedrängt wird und meistens weit hinter dem schatten von Back In Black steht.
Brian Johnson hat hier noch eine sehr gute stimme und ganz besonders besticht hier der sound des schlagzeuges , gespielt von phil rudd, hervor.
ein sehr gutes werk von ac/dc !!!
Das schwierigste Album
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Dem Megaseller "Back In Black" zu übertrumpfen war unmöglich, das war auch AC/DC klar. Und diese Bürde ist in den Songs immer wieder präsent - zu schleppend und zögerlich kommen Songs wie "I put the Finger on you", "Let's get it up" oder "Night of the long Knives" daher. Neben dem wunderbaren Titel-Track, der auch heute noch als Zugabe die Fans um den Verstand bringt, strahlen noch "Snowballed" und "C.O.D." diese gewisse Attitüde und Rotzigkeit aus, für die AC/DC schon seit dem Beginn ihrer Karriere stehen.
Das letzte Monument einer großen Zeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das war die letzte Platte von AC/DC, bei der sie noch über jeden Zweifel erhaben waren. Brians Stimme on top, toller Sound (aber nicht so beinahe metal-mäßig scharf wie am Vorgänger), einwandfreies Liedmaterial.
Als Nachfolger von "Back in Black" hatte sie es natürlich nicht leicht, aber mit der Titeltrack-Hymne gleich zum Einstieg hat die Band das halbe Rennen schon gemacht. Dieses Lied ist bekanntermaßen seither der klassische Abschluss eines AC/DC-Konzertes mit seinem - ich wiederhole mich - Hymnencharakter und den Kanonenschüssen zum Schluss. Ich finde, es verbreitet eine für AC/DC ungewöhnliche Atmosphäre.
Daran schließen gleich mal drei weitere Höhepunkte der Platte an, "Put the Finger on you" und "Let's get it up" machen gute Laune; "Inject the Venom" ist die 'böse' Nummer auf dieser CD; langsam, aber effektiv.
Nummer fünf, "Snowballed", ist keiner meiner Favoriten, weil sie mir ein wenig zu hastig ist, aber der Gesang ist richtig schön bissig.
"Evil walks", wieder eine relativ langsame Nummer, die düster beginnt, dann aber ganz entspannt dahinrollt und eine schön fetten Refrain hat.
"C.O.D." passt gut hinterher und gefällt mir sehr gut, wenn ich auch nicht klar definieren kann, warum. Ist eben ein typischer AC/DC-Song.
"Breaking the Rules" ist mir ein wenig zu unspektakulär, kein Höhepunkt der Platte, aber durchaus hörbar.
"Night of the long knives" wechselt zwischen Hymne (Anfang und Refrain) und typischem AC/DC-Midtempo-Rocker und war das letzte große Stück, dass AC/DC dann für lange Zeit abgeliefert haben.
"Spellbound" steigert sich langsam vom Start weg, kommt aber nicht so richtig in die Gänge. Ist für mich deshalb eine der zwei Nummern auf der Platte, die ich nicht so oft höre, aber das ist bloß Geschmackssache. Auch die beiden (Snowball, Spellbound) reihen sich stilistisch perfekt in die anderen ein.
Kein Grund also, diesem Hammeralbum einen Stern abzuerkennen. :-)
Ich denke, gerade für AC/DC-Einsteiger ist das Album sehr empfehlenswert.
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Produkt-Bild: Runnin' Wild

Runnin' Wild von Airbourne

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,87

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Runnin' Wild

Tracks:

  • Stand Up for Rock 'N' Roll
  • Runnin' Wild
  • Too Much, Too Young, Too Fast
  • Diamond in the Rough
  • Fat City
  • Blackjack
  • What's Eatin' You
  • Girls in Black
  • Cheap Wine & Cheaper Women
  • Heartbreaker
  • Hellfire

Aus der Amazon.de-Redaktion


Airbourne werden bereits seit ihren ersten Gigs als die einzig legitimen Erben der großen AC/DC gehandelt, und tatsächlich ist seit vielen Jahren niemand mehr mit einer derartigen Vehemenz in die übergroßen Fußstapfen des Young-Clans getreten wie diese vier australischen Jungspunde.
Schon wenige Takte des fulminanten Openers "Stand Up For Rock´n´Roll" reichen aus, um selbst den lahmsten Sesselpupser in ein wild tanzendes und grölendes Hardrock-Monster zu verwandeln. Airbourne besitzen einen ähnlich hohen Arschtritt-Faktor wie die frühen Backyard Babies, klingen aber noch intensiver und roher. Riffs, Soli, Beats und das furiose Kreischen von Fronter Joel O´Keeffe atmen zu jeder Sekunde AC/DC-Flair, ohne dass das Quartett jemals zu offensichtlich bei seinen großen Vorbildern abkupfert. Ein ruppiger Gossenrock-Hit reiht sich an den nächsten, die Ohrwürmer geben sich breit grinsend die Klinke in die Hand, und obwohl Runnin´ Wild erst das zweite Airbourne-Album ist, schnoddern sich die Jungs mit einer selbstbewussten Souveränität durch ihr Programm, die selbst Angus und Malcolm Respekt abverlangen dürfte. -- Michael Rensen
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Neue Hoffnung für den Headbanger
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe Airbourne bei Rockantenne gehört und war begeistert. Nachdem ich mir das Album gekauft habe muß ich sagen,daß auf diesem Album nur Hits sind.
Die üblichen Lückenfüller fehlen. Die Musik erinnert mich an die jungen AC/DC. Freue mich schon auf die nächste Scheibe. Als AC/DC Fan kann man beim Kauf von Airbourne nichts falsch machen.
Australien-die Schmiede für erstklassigen Hardrock
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hatte das große Vergnügen, Airbourne, ohne sie vorher zu kennen, auf dem diesjährigen Wacken live zu sehen. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert! Normalerweise höre ich mir solche AC/DC-mäßigen Sachen nicht an (ich will damit nicht unterstellen, dass Airbourne kopieren, nur um das zu klar zu stellen ;) aber Airbourne haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Wie sie den klassischen Hardrock-Sound von AC/DC und Konsorten mit ihren unglaublichen Riffs und dem manchmal an Gekreische grenzenden Gesang von Frontmann Joel O'Keeffe kombinierten, war für mich eine völlig neue Erfahrung. Jetzt hab ich mir endlich auch das Album geholt und bin froh, dass ich sie mir auf Wacken angesehen hab. Jeder, wirklich jeder Song startet mit einem Riff, bei dem man einfach aufstehen und das Wohnzimmer ramponieren will. O'Keeffe singt sich die Seele aus dem Leib , die Soli klingen richtig schön oldschool und die Drums halten das Ganze unauffällig zusammen. Jeder, der AC/DC einigermaßen mag (und auch die, die sie nicht mögen oder sie nicht hören ;), sollten sich diese Scheibe holen. Es ist meiner Meinung nach etwas noch nicht dagewesenes. Die gute halbe Stunde werdet ihr euch einfach nur wohl fühlen :)

Anspieltipps:
"Runnin' Wild"
"Blackjack"
"Fat City"
"Girls In Black"
"Hellfire"
Ähnlichkeiten nicht zufällig und beabsichtigt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier bei dieser wunderschönen Scheibe kann man sich mal darauf beschränken, seine Stimmung wieder zu geben. Die Australier lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie absolute Fans einer berühmten anderen australischen Band sind. Es ist aber keine AC/DC-Coverband, da sie eigene Songs geschrieben haben. Jetzt jeden einzelnen dieser 11 Songs daraufhin zu untersuchen, wo dieses oder jenes Riff bei AC/DC vorkommt, ist absolut müßig, da eine abendfüllende Aufgabe. Grundsätzlich würde das bei mir zum inneren Verriss einer Scheibe führen, weil zu geklaut. Aber hier, völlig unglaublich, wirkt bei mir die Musik so anregend, ich kann nicht anders, alle Songs werden mitgerockt, es wird rumgezappelt, einfach geil. Die Musik kommt so richtig frisch rüber, weiß der Himmel, wie sie das gemacht haben, so dass ich ihnen die gar so offensichtliche Anleihe überhaupt nicht übel nehme. Der Rythmus ist vielleicht durchgängig etwas flotter als AC/DC, vielleicht macht das die Wirkung aus. Der Sänger hat sehr viel von Brian Johnson und ein bisschen was von Bon Scott - elektrisierend. Er bringt vielleicht ein wenig mehr Melodie in die Songs, als es ein Brian Johnson tut und es wirkt, als müsse er sich nicht so strecken, um seinen Gesang hin zu bekommen. Auch fällt auf, dass ein Gitarrengenius wie Angus Young natürlich hier unerreicht bleibt, aber die Gitarrenarbeit ist feinstes Rifffeuerwerk. Egal, hörts Euch an und lasst Euch darauf ein, dass hier nun gar nix originelles Neues geschaffen wird. Ist trotzdem scharfe Mucke und lässt garantiert manche Party rocken.
Airbourne - Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin dies Jahr in Wacken gewesen und habe vorher noch nichts über diese geile Band gehört.Live ein absoluter Genuss den Jungs zuzuschauen und vor allen Dingen zuzuhören, starke Bühnenshow, starke Songs, und trotz der musikalischen Nähe zu AC/DC absolut eigenständig.Für mich dies Jahr die absolute ( positive ) Überraschung. Nach Wacken gleich zum Fachhandel und diese CD erstanden, wird garantiert nicht die letzte sein. Ein absolutes Muß für Fans des Genres....
Rose Tattoo
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Erinnert mich vom Gesang her schwer an Angry Anderson von Rose Tattoo. Aber eine klasse CD zum ordentlich mitgrooven. Mir gefällt`s!
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Produkt-Bild: All Summer Long (2track)

All Summer Long (2track) von Kid Rock

Audio CD von Atlantic (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 1,51

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: All Summer Long (2track)

Tracks:

  • All Summer Long (Album Version)
  • Bawitdaba [Explicit Live Version]

5 Kundenrezensionen:

Erbärmlich
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Genauso gut hätte Kid Rock den Song "Sweet Home Alabama" covern können, weil dieser hört sich täuschend ähnlich an. Allerdings wartet man bei "All Summer Long" vergeblich auf den Refrain von "Sweet Home Alabama". Der Song hat keinen Refrain und die Strophe wird in eine Endlosschleife gesetzt, so dass der Song spätestes nach 3 Minuten total langweilig wird. Was Kid Rock da geleistet hat, ist wirklich erbärmlich. Hört sich an wie ein Cover, dass 10mal schlechter als das Original ist.
Netter Sommerhit
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Idee, zwei Songs mit neuem Text zu einem neuen zusammenzubasteln mag nicht neu oder originell sein, aber der Song hat was und macht gute Laune für den Sommer. Mir gefallen auch die beiden Originale, aber warum statt einer banalen Coverversion nicht einen 'neuen' Song daraus machen. Übrigens habe ich gelesen, dass 'All Summer long' nicht als Single vorgesehen war und erst ausgekoppelt wurde, nachdem der Song im Radio rauf- und runtergeduldelt wurde.
Das Video darf man sich allerdings nicht ansehen. Das ist oberpeinlich...
Sweet Werewolves in The Summer of Michigan
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"It was 1989, my thoughts were short my hair was long
Caught somewhere between a boy and man
She was seventeen and she was far from in-between
It was summertime in Northern Michigan...."
(Songtext)

Im August des Jahres 1974 erreicht das aus dem Album "Second Helping" ausgekoppelte "Sweet Home Alabama" der Southern Rock Gruppe "Lynard Skynard" Platz 8 der "Billboard Hot Hundred".....

.....knapp vier Jahre später gelingt dem Sänger & Songschreiber Warren William Zevon mit dem von Jackson Browne und Waddy Wachtel (Gitarrist auf Linda Ronstadts LP "Simple Dreams") produzierten "Excitable Boy" die Veröffentlichung eines der bedeutenden Alben der 1970er Jahre. Die Singleauskopplung "Werewolves of London", bei der Bassist John Mc Vie und Drummer Mick Fleetwood mitgewirkt hatten, erreicht mit Zevon's typisch schwarzhumorigen Lyrics die TOP30 der US-Charts.....

.....zu diesem Zeitpunkt ist Robert James Ritchie gerade mal 7 Jahre alt!

Weitere 30 Jahre später bastelt der Junge aus Romeo/Michigan als "Kid Rock" die Gitarrenriffs, Pianopassagen, Chorus pp. der beiden Songs zusammen. In seinem mit neuem Text besungenen "All Summer Long" Jahr 1989 zählten beide Lieder bereits zu den sogenannten Oldies.

Man kann von "Kid Rock" und seiner Musik halten was man will (ich kann mich nicht als einer seiner Fans bezeichnen), mit "All Summer Long" ist ihm jedoch nicht nur ein geschäftsträchtiger Sommerhit gelungen. Die gecoverten und gemixten Passagen sind -gewollt oder ungewollt- auch eine Reminiszenz an die am 20. Oktober 1977 bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen Mitglieder der Gruppe "Lynard Skynard", allen voran Frontman Ronnie Van Zant, und den 2003, infolge einer Krebserkrankung verstorbenen Warren Zevon. Ein Ohrwurm, der die "Kids von heute" mit wichtigen Vertretern der "1970er Jahre Musik" bekannt machen, und bei älteren Semestern nostalgische Gefühle wecken kann....

und deshalb gibt's von timediver® 5 Amazonsterne.
Absolut geiler Song!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Allein wegen diesem Song habe ich mir das ganze Album gekauft, und ich habe den Kauf nicht bereut. Ein toller Sommerhit! Das Einzige, was an dieser Single ein bisschen schade ist: sie ist mit 2 Songs eindeutig zu kurz. Aber das tut dem Lied keinen Abbruch!
Wow, der Song macht richtig Spaß !!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin kein Kid Rock Fan. Aber dieser Song macht richtig Spaß. Da wirft man die CD ins Autoradio macht das Verdeck auf und fährt an einem schönen Sommertag durch die Landschaft.

Kurz gesagt ein toller Song, für den Sommer.

Gut gemacht Kid Rock.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Led Zeppelin IV

Led Zeppelin IV von Led Zeppelin

Audio CD von Atlantic (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1994
Zoom ± Produkt-Bild: Led Zeppelin IV

Tracks:

  • Black Dog
  • Rock And Roll
  • The Battle Of Evermore
  • Stairway To Heaven
  • Misty Mountain Hop
  • Four Sticks
  • Going To California
  • When The Levee Breaks

Aus der Amazon.de-Redaktion


Auch als das "Four Symbols"-Album bekannt, wegen der das Innencover zierenden mittelalterlichen Symbole, verwandelte Led Zeppelins viertes Album, das 1971 erschien, die Band von einfachen Superstars in gigantische Ungeheuer der Rockwelt. Auf Stücken wie "Black Dog", "Misty Mountain Hop" und "Rock and Roll" wurde durch die Kombination von Robert Plants feenhaftem Wehklagen und Jimmy Pages frenetischem Gitarrenspiel die stilistische Richtung des Hard Rock für alle Zeiten geändert. Und das prophezeiende "When the Levee Breaks" machte klar, daß Zeppelin, wenn sie wollten, einen recht anständigen Blues zuwegebrachten. Dennoch mußte dies alles gegenüber dem Mega-Opus des Albums (und schließlich auch der Band) zurückstehen -- dem geschickt ausgearbeiteten und könnerhaft vorgetragenen Klassiker "Stairway to Heaven". --Billy Altman

Produktbeschreibung


4/REMASTERED
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5 Kundenrezensionen:

Ein Monolith
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
War das jetzt Größenwahn, Arroganz, oder schlicht das ausloten der kommerziellen Möglichkeiten im Musikbusiness? Ein Album ohne Titel, ohne Namenszug der Band am cover und ohne Single Auskoppelungen zu veröffentlichen, mußte wohl von jedem großen record man damals als Akt geschäftlichen Selbstmords angesehen werden - Ahmet Ertegun war da anderer Ansicht (obwohl es den Zep's wahrscheinlich große Überzeugungsarbeit gekostet haben muß). Der Erfolg sollte ihnen recht geben.

Die unzähligen Superlative die dieses Album umgeben (u.a. ,Stairway To Heaven' meistgespieltester Song - 8 Min.! - im US Radio, Dritt meist-verkauftestes Album aller Zeiten in Amerika, bis heute 23 fach Platin etc.) sind das eine, warum man an diesem Album nicht vorbeikommt, die darauf enthaltene Musik das andere; 7 Songs sind es nur die das durchgängig beste Zep Album ausmachen (obwohl die meisten anderen ihres Schaffens dagegen auch kaum abfallen), aber welche songs. Hier kommt alles zusammen, hier werden Blues, Rock und Folk miteinander zu einer teils wuchtigen, teils fragilen Mischung verschmolzen, hier gibt es Killer Riffs, geniale Akkordfolgen, traumhafte Melodien und vier Musiker die voll konzentriert auf dem Höhepunkt ihre Schaffens zu bewundern sind. Auch John Paul-Jones Input muß hier endlich mal gewürdigt werden, denn das funky e-piano am Anfang von ,Misty Mountain Hop' und die für ihn typischen Akkordfolgen in ,When The Levee Breaks' verleihen diesen songs erst den Glanz. Daß John Bohnham bei letzterem auch noch so ganz nebenbei den song mit einem beat eröffnet der ab Mitte der 80er zu den Standard Hip-Hop Beats schlechthin gehören sollte, ist nur noch ein zusätzlicher Beweise wie weit diese Musik ihrer Zeit voraus war, und welche Schatten Sie immer noch wirft (Man denken nur mal an die White Stripes). ,Going To California' und ,Stairway To Heaven' - dieses jeden Musikladenbesitzer in den Wahnsinn treibende Probierstück für potentielle Nachwuchsgitarristen - sind wiederum der Beweis welche großartiges Talent für Melodien Page und Plant damals hatten. ,Black Dog' ist apokalyptischer Blues bei dem Bonham bei jedem Break geradezu explodiert und ,Rock'n'Roll' das ultimative Stück zu eben dieser Musikrichtung - brachialer wurde es im Punk auch nicht mehr.

Dieses Album ist ein Monolith in der Musikgeschichte dessen Faszination sich wohl kaum jemand entziehen kann und das zu den Standardwerken in jeder auch noch so rudimentären Rock Plattensammlung gehören muß.
Göttlich!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ohne groß nachzudenken das beste Album meiner Sammlung. Ganz genau 8 Hammertracks sind vertreten. Besonders hervorzuheben sind Black Dog (was für ein Gitarrenriff), Rock and Roll (perfekter Rocksong, Bonham prügelt das Schlagzeug zu Brei), Stairway to Heaven (da brauch ich nicht mehr viel zu sagen) und mein absoluter Lieblingssong Going to California (wunderschöner Gesang).
Alles in allem ein perfektes Album. Ich habe bis jetz noch keins gefunden was so verdammt mitreißt wie deises Meisterwerk. Auf jeden Fall das beste von Led Zeppelin, den wohl vollkommendsten Musikern und Songwritern des letzten Jahrtausends.
Ohne Titel mit der größten Rockhymne aller Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Wir sitzen da an was Neuem, bei dem Orgel und akustische Gitarre sich ganz langsam hoch steigern, bis dann der elektrische Teil einsetzt. Durchaus möglich, dass daraus ein Fünfzehn Minuten Track wird..."
(Jimmy Page im November 1970)

....."Stairway To Heaven" (Track 4) sollte mit 7:55 Minuten zwar nicht ganz so lange werden, jedoch unbestritten einer der epochalsten Werke der Rockgeschichte. Lyrisch wird die Suche einer mystischen Dame nach spiritueller Vollkommenheit geschildert. Plant nannte Jahre später Lewis Spences' "The Magic Art in Celtic Britain" als eine seiner Textquellen. Das Lied erschien mit seinen Paradigmen von Bächen, Bäumen,lockenden Pfeifern und einer strahlend weißen Lichtgöttin wie eine Aufforderung der modernen Welt den Rücken zu kehren, um sich der alten Religion zuzuwenden. Als Sehnsucht einer ganzen Generation nach spiritueller Läuterung sollte der Song zu einer einzigartigen Hymne werden, bei der Page einen unvergleichlichen Kompromiss zwischen der akustischen und metallenen Musiksphäre gefunden hatte. Das sechsseitige Intro des im walisischen Bron-Yr-Aur komponierten Stückes wurde in den Londoner Island Studios aufgenommen. Der Rest, mit dem 12seitigen Gitarrenpart, Jones' gedoppelter Bassflöte und die anderen Songs wurden im mobilen Aufnahmestudio der Rolling Stones, das man nach Headley Grange (New Hamphire) gebracht hatte, produziert.

"Black Dog" (Track 1) basiert auf einem Riff, den John Paul Jones mitgebracht hatte. "Rock and Roll" (2) ist eine "zufällige Komposition" bei der John "Bonzo" Bonham zunächst den Anfang von Little Richards "Good Molly Miss Molly" getrommelt hatte, während zufällig das Aufnahmeband mitlief. Nach Pages spontan über zwölf Takten improvisierten Riff war das Band zwar plötzlich zu Ende, man hatte aber genug Material für den Song, der durch Plants improvisierten Text und einem Boogiepiano Ian Stewarts komplettiert wurde. "The Battle Of Evermore" (3) war ein Duett von Robert Plant und Sandy Denny, das von Pages Spiel auf einer Mandoline (!) begleitet wurde. Zunächst als eine Art altenglisches Instrumental gedacht, wurde es zu einer modernen Form angelsächsischer Schlachtenepik, da Plant zur gleichen Zeit mit der Lektüre der schottischen Grenzkriege befasst war.

Mit seinem dichten Bluesriff und Bonhams zarten, aber prägnanten Schlagzeugspiel, bietet "Misty Mountain Hop" (5) die Darstellung einer walisischen Bilderwelt. "Four Sticks" (6) ist eine Boogiepiano-Jam, mit dem Ur-Rolling Stone Ian Stewart, dessen Takt an Bo Diddley erinnern lässt. Die Melodie von "Going To California" (7) hatte sich Page für die akustische Gitarre ausgedacht. Der Song war Tribut und Hommage an die kanadische Sängerin Joni Mitchel, die sowohl für Page als auch Plant schlechthin das Idol war. Daneben spiegelte das Stück die Sehnsucht der Gruppenmitglieder nach dem amerikanischen Sonnenstaat mit all seinen Exzessen. "When The Leeves Break" (8) hatte Jimmy Page auf einer alten Schellackplatte von Memphis Minnie und Kansas McCoy aus dem Jahre 1928 gehört. Page baute den klassischen Zwölftakt-Blues mit gephasten Vocals und einem Mundharmonikasolo mit Backward Echo vollkommen um, so dass dem Hörer das Bluesgefühl der Gruppe vermittelt wird.

Die 1971er "Return to the Clubs" Tour startete am 5. März in dem von Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten zerrissenen Belfast. Als Led Zeppelin "Stairway to Heaven" - für das sich Page eigens eine Gitarre mit zwei Hälsen (zwölf Saiten am oberen, sechs auf den unteren Hals) hatte anfertigen lassen - anstimmte, herrschte eine kurze Friedensphase.

Das schließlich am 8. November 1971 erschienene Album trug weder einen Titel, noch zeigte es den Bandnamen, wartete im Inneren statt dessen mit vier geheimnisvollen Zeichen auf; eine Feder im Kreis für Robert, drei ineinander verwobene Kreise für Bonzo, drei ineinander verwobene Ovale, die wiederum in einen Kreis verwoben sind für John Paul Jones und eine mystische Glyphe mit dem Wort "Zoso" für Jimmy Page. Das als "Untitled" oder "Zoso" in die Rockgeschichte eingegangene Album ist das absolute Highlight der Gruppe, das mit "Stairway To Heaven" eines der berühmtesten und einflussreichsten Songs des 20. Jahrhunderts bringt. Unzählige Male, u.a. 2002 von Dolly Parton mit einem Gospelchor gecovert, erklingt er seit 2007 auch als neues Glockenspiel des Fürther Rathausturmes.

5 Amazonsterne!
Auf dem Zenit ?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Musikalisch ist Led Zeppelin IV - zumindest in weiten Teilen - top. Klanglich ist es eine weitere Katastrophe - remastert oder nicht; das scheppernde Schlagzeug nervt, die E-Gitarre hat etwas von einer Kreissäge und der Bass dräut vor sich hin. Es gibt (leider nur) einige wenige Vinyl-Pressungen von Led Zeppelin-Alben, die wenigstens einigermaßen annehmbar sind. Die restlichen Vinyl-Pressungen sind zwar immer noch besser, als jede CD-Überspielung, lassen aber auch das Germurkse bei der Produktion unmissverständlich erkennen. Die früheren Alben (Zep 1-3) auf dem ersten Atlantic-Label machen noch mächtig Spaß, ab Nummer 4 jedoch leider nicht mehr. Und alles was danach kam (Houses of the Holy, Presence, The Song remains the same, Physical Graffiti usw.) klingt auf CD teilweise ziemlich erbärmlich. Und wenn jetzt andere Rezensenten meinen, ich weiß nicht, wovon ich rede: ich habe alle Alben auf Vinyl (als Erstpressungen) und auch die CD's (erste Veröffentlichung und Re-Masters). Led Zeppelin hätten einen besseren Produzenten verdient oder zumindest endlich mal jemanden, der sich der Master-Tapes mit ein wenig Liebe annimmt (z.B. Steve Hoffmann oder Kevin Gray, die viel gutes Mastering für Acoustech ablieferten). Da es in der heutigen Zeit ja nur noch laut geht (Stichwort MP3 und Kompression bis zum Ohrbluten) werden solche Missgeburten wie Led Zeppelin's "Mothership" auf den Markt geworfen. Schade um diese tolle Band.
Rock On !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Album ohne Titel ? Noch nicht mal der Name Led Zeppelin steht drauf ? Zep wollten damals sehen ob sich die Platte wegen der Musik verkauft (und nicht wegen dem Namen). 23 Mio mal verkauft, erfolgreichste Led Zep Platte ... sie hatten recht ! Hey Hey Mama, Said The Way You Move / Gonna Make You Sweat, Gonna Make You Groove und dann das Riff. Sie hätten keinen besseren Opener wählen können. Rock n Roll hat ein geiles Riff, einfach Göttlich ... Been a long lonely, lonely, lonely, lonely, lonely time. Nach Battle Of Evermore (toller Song)kommt dann das Herzstück des Albums. Stairway To Heaven ist mit 7:55 der längste und auch bekannteste Song der Platte. Leises, schönes Intro, schöne Gesangsparts, gigantisches Solo und toller Schlussteil ... and as we wind on down the road (...) to be a rock and not to roll. Misty Mountain Hop ! Super titel mit mitreißendem Riff. Four Sticks, toller Song. Going To Carlifornia, super Stück ! When The Levee Breaks hat einen sehr tollen Rhythmus, tollen Gesang und natürlich wieder einmal sehr geile Gitarrenparts.
Die Led Zeppelin 4, oder auch Four Simbols, oder auch untitled ist wohl eine der perfektesten Rockplatten, die jemals veröffentlicht wurden. Tolle Riffs, tolle Soli, tolle Songs. Brauch jeder, der Rock musik hört!
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Produkt-Bild: Tinnitus Sanctus

Tinnitus Sanctus von Edguy

Audio CD von Nuclear Blast (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Tinnitus Sanctus

Tracks:

  • Ministry Of Saints
  • Sex Fire Religion
  • The Pride Of Creation
  • Nine Lives
  • Wake Up Dreaming Black
  • Dragonfly
  • Thorn Without A Rose
  • 9-2-9
  • Speedhoven
  • Dead Or Rock
  • Aren't You A Little Pervert Too? Bonustrack
  • Catch Of The Century Live
  • Sacrifice Live
  • Babylon Live
  • Lavatory Love Machine Live
  • Tears Of A Mandrake Live
  • Vain Glory Opera Live
  • Superheroes Live
  • Fucking With Fire Live
  • Avantasia Live
  • King Of Fools Live

5 Kundenrezensionen:

Magnum Opus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ist es nun also: das Album auf das mal wieder die gesamte Powermetalszene gewartet hat: "Tinnitus Sanctus" knüpft zwar logisch an den Vorgänger "Rocket Ride" an, dennoch gibt es keine Wiederholung. Altbewährtes wird weiterentwickelt und erfolgreich mit neuen Elementen verknüpft; mehr Rock, mehr Bombast, mehr... Country? Ja, Country. Auf dem Bonustrack "Aren't you a little pervert, too?!" schwingen "Granato Rambocco and The Killers" ganz metallisch die Westerngitarre. Doch dies bleibt der einzige klamaukige Song auf der Platte (auch wenn "Dead or Rock" fast ein wenig an Manowar erinnern könnte...). Der Rest mutet jedenfalls im Großen und Ganzen ernster an, wenn auch gespickt mit feiner Ironie (Erdferkel?!).
Eine Popballade suchen Nörgler diesmal vergeblich schade eigentlich! Das hymnische "Thorn without a Rose" ist aber ein mehr als akzeptabler Ersatz.
Wie von diversen Kritikern bereits angekündigt, stellt das epische "Dragonfly" in der Tat einen gigantischen Höhepunkt dar, einen Powermetalsong der Superlative mit progressiven Elementen. "Speedhoven", eine augenzwinkernde Hommage an den allseits bekannten Komponisten, wäre ebenfalls ganz weit oben auf der Liste zu nennen, ebenso die erste Singleauskopplung "Ministry of Saints", die mit düsteren Vocals und noch düstereren Gitarren aufwartet und dabei doch melodisch bleibt. Lückenfüller, wie man sie bei anderen Bands findet, gibt es hier keine; alle Songs kommen frisch und voller Überzeugung daher ein Fest für die Ohren, die bei diesem Klang gar nicht bluten müssen. Denn Herrn Sammets Stimme schallt variabler als je zuvor aus den Boxen und auch die Gitarren kommen extrem fett - ein weiteres soundtechnisches Meisterwerk aus dem Hause Paeth.

Das alles ist sicher nichts für Früher-war-alles-besser-Jammerlappen, aber für alle anderen gilt: auch der ursprünglich geplante Titel "Magnum Opus" wäre hier nicht fehl am Platz gewesen. Also: Pommesgabeln hoch und ab in den nächsten Plattenladen!
Tinnitus sanctus" - frisch, frech, facettenreich, fantastisch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem viele Lieder über einen breiten Stimmenteppich verfügen, der mich an gregorianische Choräle erinnert, und somit hymnenhaft niederschmettert, finde ich den Titel-zumindest da Latein gewählt- spritzig und passend.

Meiner Meinung nach kein Album, das einfach mal beim Auto aussaugen durch die Anlage gluckert, sondern eine Scheibe mit Sinn, Geschmack und Köpfchen.
Das konnte ich nach der "Rocket Ride" leider nicht behaupten. Bis auf "Sacrifice" fand ich das letzte Album doch recht kommerziell und teilweise sogar pop-rockig a la Jon Bon Jovi...

Das Neue überrascht mit gekonnt eingesetzten Chören, die von Gregorianik bis Gospel alles abdecken und gewissen Songs die besondere Note verleihen. So wird "The Pride of Creation" adäquat gospelig eingefärbt, wohingegen "Dragonfly" mit einen schweren, schreitenden Chor hinterlegt wird. Langweilig wird dies jedoch nicht. Das Album hat für jeden was dabei.
Von Speed bis laid back ist immer wieder für ausreichend Abwechslung gesorgt.
Es finden sich Nummern wie "9-2-9" zwischendrin, die auflockernd wirken und einfach nur Spass machen.
Ich mag Gitarre und Bass im Refrain bei "Ministry of Saints" sehr gern und das Gitarrensolo in "Nine lives" ist ziemlich gut.

Drums haben auf mich anfänglich sehr stolpernd und untight gewirkt, habe mich aber daran gewöhnt. Wahrscheinlich kommt das von diesem oft "speedmetalligen Hintergrund", mit dem ich in manchen Songs einfach nicht gerechnet habe.
Außerdem ist da ein Akkord (Keys) in der Bridge bei "The Pride of Creation", der danebengegriffen klingt ;-)

Die Ballade auf dem Album finde ich etwas öde. Da hat mir "Save me" auf der "Rocket Ride" besser gefallen. Aber ich möchte die beiden Scheiben generell nicht miteinander vergleichen.
Den Bonustrack finde ich ehrlich gesagt ganz schön blöde. Aber wenn's Spass macht ;-)A bisserl muss a sei...

Dafür saß ich einige Zeit über der Textanalyse zu "Dragonfly". Ich mag Tobias Schreibstil, auch wenn ich manchmal nicht verstehe, was er sagen möchte. "Dragonfly" ist so ein Ding.
Ich verstehe den schweren Chor nicht wirklich. Okay, vielleicht kann ich ihn irgendwie interpretieren, aber was hat sich Herr Sammet dabei gedacht?!
"Speedhoven" ist ebenso ein sehr interessantes Stück.

Ich halte "Tinnitus sanctus" für ein gelungenes, vielseitiges Werk, für welches sich das tiefere Reinhören wirklich lohnt.
Beim ersten Drüberhören fand ich sie ganz okay. Natürlich hatte ich da noch nicht das Gespür für die Feinheiten, die zu entdecken es viel Spass gemacht hat. Ich persönlich bin derzeit dazu gezwungen ins Detail zu hören, weil mein CD Player im Auto das Ding nicht mehr ausspuckt...

Ich bin nicht der eingefleischte Edguy Fan, der die Band seit Jahren und stets begleitet und daher alle Alben gut kennt, vielleicht kann ich das alles daher auch etwas objektiver betrachten...

Solange Tobias (und die Band) erhobenen Hauptes hinter der Scheibe steht ist das "Projekt" ohnehin authentisch und wird dem schlimmsten Worthagelsturm standhalten. Und das finde ich gut.
Lieber erhobenen Hauptes leidenschaftlich selbstverwirklicht scheitern, als beim Blick in den Spiegel aufgrund des Verrates schaudern zu müssen.

In diesem Sinne: Top!

Keep on rockin`!
Ausführliche Kritik nach etwa 50 Durchläufen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
(Anmerkung vorweg: Ich nix weiblich, aber wir ham so eine Art Familien-Account der Leute die hier wohnen)
Tinnitus Sanctus... joa, so könnte man eigentlich das Piepen in den Ohren taufen, wenn man von einem Metal-Konzert kommt. ;)
Aber auch als Albumtitel nicht shclecht.^^
Nachdem ich dem Album jetzt knapp 50 Durchläufe gegeben habe (ja ich höre viel Musik am Tag), wage ich mich auch einmal an ein Review der einzelnen Songs und schreib am Ende ein wenig zum Gesamteindruck. Wer nicht so viel lesen will, kann also einfach zum letzten Absatz scrollen.

"Ministry Of Saints" finde ich als Song recht gut, sehr eingängige Nummer und schließlich auch für mich der Grund gewesen, das Album zu holen. Machte auf mich persönlich einen deutlich besseren Eindruck als die Vorab-Single "Superheroes" von "Rocket Ride". Der perfekte Opener für das Album ist es meiner Meinung nach allerdings eher nicht. Ein Opener soll so richtig fetzen und mit einem spektakiulären Intro oder einem treibenden Quereinstieg ins Lied beginnen, das ist bei "Ministry Of Saints" leider nicht der Fall. "Sex Fire Religion", "Nine Lives", "Wake Up Dreaming Black" oder "Speedhoven" (besonders Speedhoven!) hätte ich als Opener für geeigneter gehalten.

"Sex Fire Religion" ist einer der eingängigen Songs, schon beim ersten Hören des Albums bleibt dieser Refrain im Ohr. Definitiv ein richtiger Mitgröhl-Song, der sicher live gut zünden könnte. Kenne eigentlich keinen anderen Edguy-Song den ein Publikum so gut mitsingen könnte ohne ihn zu verhunzen. Entgegen dem ersten Verdacht finde ich den Song jetzt auch immer noch gut, der geht einem trotz der Wiederholungen nicht auf die Nerven, dafür hatter einfach zu viel Power.

"The Pride Of Creation" ist eigentlich nicht ganz mein Fall, obwohl es sich hier um einen Song handelt, der vergleichsweise viele "typische" (Speed) Power Metal Elemente enthält. Wohl das fröhlichste, melodischste Stück auf dem Album, trotz des eher rebellisch-kritischen Textes. Andererseits beeinhaltet es auch eine der besten Passagen auf dem ganzen Album (ab "running in the dust...").

"Nine Lives" ist ein Rock-Höhepunkt des Albums, super rockig, geht einfach ab und das obwohl es verglichen zu den anderen Songs eher slow-mid-Tempo ist.

Bevor ich mir das Album geholt habe, habe ich ein Online-Review gelesen, in dem als einziger Negativpunkt "Wake Up Dreaming Black" angekreidet wurde. Dem kann ich absolut nicht zustimmen, der Song ist super. Vom Stil her ähnlich wie "The Pride Of Creation", also im Vergleich zum Hardrock/Heavy Metal lastigen Gesamtsound des Albums hat der Song sehr viel Power Metal Einfluss und ist eines der wenigen Lieder, die man auch vielleicht auf einem frühen Edguy-Alben hätte finden können. (Abgesehen vom leicht geänderten Gitarrensound)

"Dragonfly" - Ein Wortspiel im englischen, wo die mystisch klingende "Drachenfliege" im deutschen einfach Libelle heißt, oder geht es doch um die Droge "Dragonfly BSD"?
Wie auch immer, der Song ist eins meiner beiden Lieblingslieder von dem Album. Der epischste Song des Albums, der Refrain ist vergleichsweise progressiv für einen Refrain und trotzdem schnell ein Ohrwurm. Auch "Dragonfly" würde schätzungweise live gut ankommen.

"Thorn Without A Rose" ist das einzige, was man halbwegs als Ballade bezeichnen könnte. Aber auch nur halbwegs, sagen wir also Halbballade. Musikalisch gesehen ok, wenn auch nicht grade ein Höhepunkt des Albums, lyrisch gesehen aber sehr gut gelungen.

Mit "9-2-9" kann ich inhaltlich wiederrum nichts anfangen (vllt bin ich auch einfach zu wenig in der Weltgeschichte unterwegs, es wird wohl um ein Hotelzimmer gehen). Alles in allem eine gute Hardrock-Nummer, besonders gefällt mir hier die Bridge zum Refrain (ab "Been sailing...").

Als nächstes folgt dann der Song, der meiner Meinung nach "Dragonfly" das Wasser reichen kann: "Speedhoven". Geniale (teils extreme) Geschwindigkeitswechsel und "lautmalerisch" super aufs Lied zugeschnitter Text und ein Songanfang, der einen sofort mitreisst. Trotz des kurzen, simplen, speedigen Refrain insgesamt wohl das komplexeste Lied. Wäre ein guter Opener fürs Album gewesen und könnte sich als live-Opener eignen. Der Anfangstext könnte vermuten lassen, dass sich die Jungs von Edguy das auch schon dachten.

"Dead Or Rock" ist ein ganz netter Hardrock-Party-Song, aber nicht soo mein Fall. Klingt, grade wegen den aufheulenden Gitarren in den Strophen (dieses Element erinnert stilmäßig z.B. an Iron Maidens "run to the hills") und dem Gitarrensound, sehr oldschool. Könnte ein Song von 1970-1990 sein.

Dann wäre da noch die Fun-Country-Nummer "Aren't You A Little Pervert Too" - ja... ähm... dazu muss man nicht mehr viel sagen.
Eins steht fest (Vorsicht, Spoiler!): "This one is for our troops who beat the shit out of bad people... and their families" ist ein Zitat für die Ewigkeit.^^

Gesamteindruck:
Der Sound des Albums führt den bereits voher eingeschlagenen Weg zu einer Power-Metal-Hardrock-Mischung fort, allerdings deutlich härter und konsequenter zuvor und auch als Avantasia's "The Scarecrow". Ja ich weiß, Avantasia ist als von Edguy völlig unabhängiges Projekt zu betrachten, aber die Stilveränderung von den alten Edguy-Sachen zum heutigen Edguy ähnelt der Veränderung zwischen "Metal Opera Pt1&2" und "The Scarecrow" schon ein wenig.
Eine besonders ins Auge stechende Veränderung: Tobias Sammets Stimme. Nachdem die Stimme ja bereits auf "Rocket Ride" etwas tiefer geworden ist, schlägt er nun deutlich rauhere Töne an. Das könnte einerseits daran liegen, dass er seiner Stimme keine Pause gönnt und eine überarbeitete Stimme nunmal rauher und älter klingt als eine ausgeruhte. Der Alben- und Tour-Output von Tobias Sammet unterstreicht diese These. Es sei noch gesagt, dass die Stimme nicht müde, sondern kraftvoll und gut trainiert klingt, aber sie ist eben deutlich schneller rauher und älter geworden als es normalerweise sein sollte. Vermutlich hat das allerdings auch noch eine andere Ursache: Möglicherweise hat er sich die raue Stimme auch ein wenig an den vielgelobten Gastsängern seines Avantasia-Projektes abgeguckt, so haben ja z.B. Oliver Hartmann und Jorn Lande eher rockig-raue Powerstimmen und nicht etwa hohe klare Power-Metal-Trällerstimmen. Und hier hat Tobias Sammet eindruckvoll gezeigt: Das kann er auch. Zusammen mit seinen seinen kraftvollen hohen Tönen schon ein beeindruckendes Gesangsspektrum.
Nach den etwa 50 Durchläfen, die ich dem Album gegeben habe, wage ich zu vermuten, dass es sich hier um ein "Evergreen-Album" (weiß nicht wie ichs sonst nennen sollte) wie z.B. "Mandrake" handeln könnte. In den ersten Anläufen klingt es ok, reißt aber nicht vom Hocker, aber dafür wird es bei jedem hören besser. Dazu ist es ein Album, dass man durchhören kann, es gibt keine Hänger die man skippen muss und tatsächlich kein einziges schlechtes Lied. Im Moment sind es hauptsächlich Presse und eingefleischte Edguy-Fans, die dieses Album loben, während alteingesessene Power-Metal-Fans dem alten Edguy-Sound hinterhertrauern, aber wenn die nächsten Alben grob gleichen Stil sind, werden die Jungs ihr Werk "Tinnitus Sanctus" noch verfluchen, denn es wird ihnen immer wieder vorgehalten werden und einige Songs daraus werden sicher zum absoluten Muss auf den Konzerten. Auf gut deutsch: Dieses Album ist RICHTIG gelungen!
Anders als gewohnt, aber ein Super Album!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer EDGUY kennt weiß, dass sich ihre Musikrichtung mit jedem Album immer ein wenig ändert - wie ich finde auch damit immer besser. Zum Beispiel kann man Kingdom Of Madness nicht mit einem Rocket Ride vergleichen...letzteres war schon einfach nur ein geniales Album.

Mit Tinnitus Sanctus haben EDGUY nun - so meine ich - auch noch dieses übertroffen. Wie auf allen EDGUY-Alben sind auch bei Tinnitus Sanctus einfach alle Songs genial!

Songs wie "Ministry of Saints", "9-2-9" oder "Speedhoven" sind sehr bombastische Nummern mit sehr einprägsamen Melodien und begeistern wie man es von EDGUY gewohnt ist, mit sehr melodischen, eingängigen Refrains.

Auch ist mit "Thorn Without A Rose" wieder, wie man es von dieser Band kennt, eine sehr schöne, ruhige und harmonische Ballade auf dem Album enthalten, die trotzdem - vor allem mit einem eingängigen Refrain - "richtig reinhaut".

Die Lead-Gitarre von "Dragonfly" erinnert mich immer etwas an AC/DC.
Dieser Song ist anfangs auch eine relativ ruhige Nummer mit einem tollen Gitarrenriff, die dann später aber "wirklich abgeht"

Zu dem Song "Aren't You A Little Pervert Too" kann man nicht viel sagen :-D. Außer dass man hier wieder den super Humor der Band bemerkt.
Echt ein Hammer-Song!!!

Auch alle anderen Songs sind einfach Klasse.
Außerdem wurde dieses Album vor allem von einem großartigen Chor unterstützt, welcher den meisten Songs noch einmal richitg "Power gibt". ;-)

Zudem möchte ich sagen, dass es unnötig ist, dieses Album nicht zu "würdigen",

1.)nur weil sich der Stil der Band geändert hat. Sicher ist es anderst als frühere Alben der Band, aber ich bin der Meinung EDGUY wurde immer besser und ist mit diesem Album bei dem genau richtigen Musikstil angelangt.

2.)weil es sich nicht anhört wie Avantasia. Klar ist es mit Tobias Sammet der selbe geniale Song-Writer, aber es ist einfach EINE ANDERE BAND!

Fazit: Tinnitus Sanctus ist ein neues, frisches Album der Band, mit dem sie bei einem neuen Musikstil angelangt sind, der genau der richtige ist und perfekt zu ihnen passt.
Wie immer bei EDGUY ein Klasse-Album!!!
Reinhören und eigene Meinung bilden! Dann kann man auch mitreden!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So irgendwo hier muß man ja mal anfangen. Wenn ich so lese was die ganzen netten Leute so schreiben, die mit Fachwörtern um sich werfen *Puh* ..... sorry ich bin nicht der durchschnittliche Heavy-Matal-Typ der sich mit jeder kleinsten Feinheit dieser Musikrichtung auskennt.
Die meisten die ich kenne denken "Heavy Metal .... sowas höre ich nicht", mmh ging mir auch so.
Habe aber mal ausversehen was gehört und es gefällt mir. Die mUsik findet ihren Weg zu jenen die offen dafür sind auch mal was neues zu probieren. Letztendlich sollte jeder selbst entscheiden ob dieses Album ihm gefällt.

Ich persönlich höre Edguy noch nicht lange (kannte paar Songs aber habe mich net recht für interessiert) dann sah ich Avantasia in Wacken.... The Scarecrow fand ich genial und der liebe Tobi ließ auch mal den Namnen Edguy --> neues Album im November ..... muß0 wohl nix sagen oder?

Hab inzwischen angefangen die alten Alben an zu hören ja die sind Klasse, habne faast alle etwas mystisches an sich und sind je für sich individuell anders. GUT SO! Keine Wiederholungen!
Edguy sind Abwechslungsreich. Weißt nicht was manche vermissen. Was wäre wenn Tintus Sanctus das erset Album wäre dann könntet ihr nix vergleichen & bewerten.

Was meiner Meinung nach an Musik wichtig ist, sit die Tatsache den Hörer zu faszinieren, ihn träumen zu lassen .... in seinem eigenen "Reich" ein bisschen Spaß & Frieden zu finden, sein Ort um sich zurück zu ziehen.
Meine Mum nennt die musik krach, egal ich höre den "Krach" gern denn für mich macht er Sinn ich verstehe ihn.

Was ihr so an Lieblingssongs habt sind die ersten die einem auffallen. Hört euch nochmal 9-2-9 an der ist naja ich höre den am liebsten (aber ist nur meine Meinung, wehe der wird auf dem Konzert in Hamburg nicht gespielt). Sex Fire Religion & The Pride of Creation sind ebenfalls Titel die man nur empfehlen kann bei dem ersten Titel schmunzeln ja schon einige bei Titel hehe .... hört doch mal rein.

Kann euch nur nochmal sagen hört auf euer Herz und hört was euch gefällt un Spaß macht, man muß nicht dem Trend folgen oder was andere sagen.

An Edguy: Macht weiter so laßt euch nicht verbiegen, ihr lebt eure Musik und das spürt man. Ihr macht das was euch am Herzen liegt Frei nach eurer eigenen Schnauze so soll es sein, so muß es bleiben.
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Produkt-Bild: Misplaced Childhood

Misplaced Childhood von Marillion

Audio CD von EMI (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Misplaced Childhood

Tracks:

  • Pseudo Silk Kimono
  • Kayleigh
  • Lavender
  • Bitter Suite
  • Heart Of Lothian
  • Waterhole
  • Lords Of The Backstage
  • Blind Curve
  • Childhoods End
  • White Feather

Produktbeschreibung


MISPLACED CHILDHOOD

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die meisten Alben mit der ursprünglichen Marillion-Besetzung sind äußerst schwer verdaulich, gleichwohl aber so etwas wie "Gebetbücher" für die echten Fans. Mit Misplaced Childhood gelingt der Band der Brückenschlag zu einem breiteren Publikum. Befindet sich doch mit "Kayleigh" ein echter Klassiker auf dem Album, der bis heute auf kaum einer Compilation über die Achtziger fehlt. Es ist aber eine Schande, den Hit aus dem Zusammenhalt des Albums herauszuschneiden. Erst in voller Länge dem Hörer zugeführt, eröffnet das nicht ohne Grund mit fließenden Übergängen aufgenommene Werk seine vielschichtigen Qualitäten. So wird die eben noch gehörte Melodie ein oder zwei Stücke später in anderem Zusammenhang zitiert und Marillion besitzt eine Dynamik, die vom brummigen Keyboard-Teppich bis zum perfekt gespielten Heavy-Arrangement dem großen musikalischen Können der Band ein weites (Spiel-)Feld bietet.
Um der inhaltlichen Aussage von Misplaced Childhood beizukommen, reicht ein simples Wörterbuch sicher nicht aus. Typisch für Marillion führt uns Sänger Fish durch Metaphern und Bilder, die man letztlich gar nicht vollständig verstehen muß und kann. Die Wirkung des Werkes bleibt so oder so nicht aus, denn Misplaced Childhood ist eine geglückte Verbindung von hohem inhaltlichem Anspruch und musikalischen Höhenflügen. --Wolfram Lumpe
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5 Kundenrezensionen:

Einfach toll!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir diese CD eigentlich nur wegen "Lavender" gekauft. Bis dato habe ich Marillion überhaupt nicht gekannt. Na ja, ausser "Kayleigh" natürlich. Allerdings wusste ich nicht von wem das ist.

Ich muss anderen Rezensoren durchaus Recht geben. Es handelt sich um ein Konzeptalbum. Der Einfluss von (den jüngeren) Genesis ist nicht zu überhören und doch ist es einzigartig, was allerdings auch sehr an der Stimme von "Fish" liegt. Die CD läuft bei mir jedenfalls mittlerweile im Dauerbetrieb.
Ein musikalisches Meisterwerk von und mit "Onkel Fish"...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als das Album 1985 auf den Markt kam- und in den gängigen Jugendgazetten rezensiert (und beworben) wurde, habe ich nur ungläubig mit dem Kopf geschüttelt, denn Marillion wurden als musikalische Nachfolger u.a. von Pink Floyd bezeichnet (und das waren zu der Zeit meine wirklichen "Heroen"...).
Dennoch kaufte ich mir, rein interessehalber, die damalige Vinylausgabe.
Die wunderschöne Cover-Artwork von Mark Wilkinson sprach mich wirklich unglaublich an, denn sie besaß eine "Symbol-Kraft"- und machte neugierig auf den musikalischen Inhalt...
Was soll ich sagen: Diese Platte gehörte bereits nach den ersten Hördurchläufen zu meinem "Lieblingsalbum".
Wunderschöne harmonische, aber auch bedrohliche Melodien zwischen Frustration und Lebensglück auf der Suche nach der "verlorenen Kindheit", die am Ende ja (bekanntlich) auch "wiedergefunden" wird...
Dieses Album muß man selbst erfahren- und offen dafür sein, dann wird die Musik ihre Wirkung nicht verfehlen...
Die Doppel-CD-Ausgabe ist digital remastered mit einem aufwendigen Booklet, wo u. a. alle beteiligten Musiker ihre Statements zu der Produktion von MC, und Anekdoten, zum Besten geben- sehr interessant und aufschlußreich!
Die zweite CD beinhaltet Demo-Versionen, welche die Entstehungsgeschichte verdeutlichen, aber man darf hier keine gehobene Klangqualität erwarten!!!

Ein wunderbares Konzeptalbum, was man immer wieder hören- und neu entdecken kann!
Marillions bestes Album!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir gefällt dieses Album von Marillion am besten.Die fließenden Übergänge sind köstlich; die CD hört sich wie aus einem Guss.Tipp-lassen Sie es leise im Hintergrund laufen, während Sie sich mit Ihrer Liebsten beschäftigen-sie fragt mit Sicherheit nach dem Interpreten!
Kommerziell erfolgreichstes Album von Marillion
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Misplaced Childhood ist das bis dato erfolgreichste Marillion Album und das ganz zurecht.

Es ist eine Weiterentwicklung der beiden schon genialen Alben "Script for a jesters Tear" und "Fugazi". Waren diese beiden Alben noch geprägt von komplexen Texten und komplexen Kompositionen ist "Misplaced Childhood" teilweise einfacher gehalten und bietet wunderschöne Melodie. Ebenfalls gibt es hier den komplexen "PROG-Rock" als Gegenstück.

Misplaced Childhood ist ein Konzeptalbum das von der Kindheit und Jugend im schottischen Edinburgh erzählt. Es schwankt zwischen großer Euphorie und starken Depressionen. Fish hat hier ein Meisterwerk geschaffen.

Herausragend ist der Single "Kayleigh", sowie die zweite Single "Lavender", welche beide unbedingte Anspieltipps sind.
Die dritte Single aus dem Album war "Heart of Lothian"

Die weiteren Songs sollte man in komplettetr Länge hören, da sie erst hier ihren Charme entfalten. Absult genial finde ich den Titel "Blind Curve", welcher alleine schon durch die Länge von über 9 Minuten aus dem Album herausragt.

Insgesamt ein perfektes Album, das mit einer Spielzeit von leider nur 41 Minuten schon zu Ende ist. Aber es gibt ja auch noch die 2 Cd Edition und die ist auch nicht zu verachten.
MARILLON - MISPLACED CHILDHOOD - Mehr als nur KAYLEIGH und LAVENDER
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist für die Band Segen und Fluch zugleich. Segen, weil es MARILLION international die Berühmtheit, Anerkennung und auch finanziellen Wohlstand brachte, die sich jeder Musiker wünscht. Auf der anderen Seite aber eben auch Fluch, weil die Erwartungen an die Band sich durch die beiden Hit-Singles KAYLEIGH und LAVENDER in eine bestimmte Richtung entwickelten, die MARILLION eigentlich nicht erfüllen wollten.

Aber MISPLACED CHILDHOOD ist eben viel mehr als nur die beiden Singles. Besonders in musikalischer Hinsicht ist das Album in der CD-Version mittlerweile ein Longtrack (auf der LP ging dies verständlicherweise nicht, so dass es dort zwei lange Songs waren), da alle Lieder ineinander übergehen und es manchmal schwer fällt zu erkennen, wo denn der eine Track aufhört und der nächste beginnt. Auch auf MISPLACED CHILDHOOD sind die Einflüsse der klassischen Prog-Rock-Größen wie den Ur-GENESIS deutlich zu erkennen (so sind einige der Soundscapes von Keyboarder MARK KELLY sehr nah an den TONY BANKS-Sounds von GENESIS und auch STEVE ROTHERY zitiert mehr als einmal STEVE HACKETT ohne, dass die beiden aber zu platten Kopien werden). Die Songs sind mit den bekannten Ausnahmen alle komplex arrangiert und mit elegischen Melodien (besonders von STEVE ROTHERYs Gitarre) versehen, die ihnen eine musikalische Einmaligkeit verleihen.

Lyrisch beschäftigt sich das Album mit den Problemen des Erwachsenwerdens, den persönlichen Problemen, neuen Herausforderungen, gesellschaftlichen Problemen etc. Dabei zeigt FISH einmal mehr seine Fähigkeiten als begnadeter Texter, der es schafft, aus seiner ganz persönlichen Erfahrung allgemeingültige Lyrics zu formulieren, von denen sich auch Menschen mit ganz anderem persönlichen Hintergrund und anderen Erfahrungen berührt und repräsentiert fühlen. Auch heute noch wird kaum eine Textzeile bei Konzerten so aus voller Inbrunst vom Publikum intoniert wie I WAS BORN WITH A HAERT OF LOTHIAN".

Soundtechnisch finden MARILLION auf MISPLACED CHILDHOOD zum ersten Mal so richtig zu sich, denn das Album verbindet die Wärme des Debütalbums SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR mit der technischen Perfektion des Nachfolgers FUGAZI. Produziert wurde das Album von CHRIS KIMSEY (der unter anderem noch für die ROLLING STONES, INXS, THE CULT, KILLING JOKE und YES tätig war). Die Musiker loben ihn heute noch dafür, dass er ihnen ermöglichte, Musik als Kunstform zu begreifen und er ihnen beibrachte auch im Studio eine Art Live-Atmosphäre zu kreieren, bei der jeder Musiker auf die Spielweise des anderen achtet und eingeht.

Das Cover wurde einmal mehr von MARK WILKINSON kreiert, der dabei auf eine Drogen-beeinflusste Wahrnehmung von FISH zurückgriff. Dieser sah unter dem Einfluss von Acid einen Jungen auf der Treppe seines Hauses, der in einer Uniform steckte und in dem Moment verschwand, als FISH ihn bemerkte". Aus dieser Situation heraus entstand ein großer Teil der Texte von MISPLACED CHILDHOOD.

Alles in allem ist MISPLACED CHILDHOOD leider in der öffentlichen Wahrnehmung zu häufig eben nur das Transportmedium für die beiden Singles, aber das Album bietet mit solch wunderbaren Songs wie HEART OF LOTHIAN, LORD OF THE BACKSTAGE, CHILDHOODS END? und WHITE FEATHER noch viele andere Highlights. Zudem kommen mit den verschachtelten und verwobenen BITER SUITE, und BLIND CURVE noch zwei besondere Songs dazu, die alleine schon den Kauf des Albums für alle Freunde der progressiven Musik zur Pflicht machen.

In seiner remasterten Version gibt es das Album auch als Doppel-CD mit Original-Demo-Aufnahmen des kompletten Werks. Zudem erhält man noch die alternativen Versionen von KAYLEIGH und LAVENDER BLUE sowie eine verlängerte Version von HEART OF LOTHIAN. Als Bonus befinden sich auf CD Nummer Zwei auch noch die raren B-Seiten LADY NINA und FREAKS (die ansonsten nur auf dem Album B-SIDESTHEMSELVES zu finden sind). Auch die Liner Notes der Band (in diesem Fall von FISH, Bassist PETE TREWAVAS und Keyboarder MARK KELLY ermöglichen einen besonderen Einblick in die Entstehung dieses einmaligen Albums. Insgesamt also eine Investition, die sich lohnt, zumal die Demo-Variationen von MISPLACED CHILDHOOD ihren ganz eigenen Charme besitzen und einen neuen Zugang zu dem Album ermöglichen.
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Produkt-Bild: Mothership (Doppel CD + DVD)

Mothership (Doppel CD + DVD) von Led Zeppelin

Audio CD von Rhino (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,45, Angebote ab EUR 15,18

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Mothership (Doppel CD + DVD)

Tracks:

Disk 1
  • Good Times Bad Times
  • Communication Breakdown
  • Dazed And Confused
  • Babe I'm Gonna Leave You
  • Whole Lotta Love
  • Ramble On
  • Heartbreaker
  • Immigrant Song
  • Since I've Been Loving You
  • Rock And Roll
  • Black Dog
  • When The Levee Breaks
  • Stairway To Heaven
Disk 2
  • Song Remains The Same
  • Over The Hills And Far Away
  • D'Yer Maker
  • No Quarter
  • Trampled Under Foot
  • Houses Of The Holy
  • Kashmir
  • Nobody's Fault But Mine
  • Achilles Last Stand
  • In The Evening
  • All My Love
Disk 3
  • We`re Gonna Groove (DVD)
  • I Can`t Quit You Babe (DVD)
  • Dazed And Confused (DVD)
  • White Summer (DVD)
  • What Is And What Should Never Be (DVD)
  • Moby Dick (DVD)
  • Whole Lotta Love (DVD)
  • Communication Breakdown (DVD)
  • Bring It On Home (DVD)
  • Immigrant Song (DVD)
  • Black Dog (DVD)
  • Misty Mountain Hop(DVD)
  • The Ocean (DVD)
  • Going To California (DVD)
  • In My Time Of Dying (DVD)
  • Stairway To Heaven (DVD)
  • Rock And Roll (DVD)
  • Nobodys Fault But Mine (DVD)
  • Kashmir (DVD)
  • Whole Lotta Love (plus end credits) (DVD)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Mothership-Boxset lässt die Karriere der wichtigsten und erfolgreichsten Hardrock-Band aller Zeiten Revue passieren und wendet sich vor allem an Musikliebhaber, die bislang noch keine Led-Zeppelin-Veröffentlichungen im Regal stehen haben.
Die Doppel-CD enthält bei einer Spielzeit von 136 Minuten 24 der größten Zeppelin-Klassiker, wobei sämtliche regulären Studioalben der Briten von Led Zeppelin I bis In Through The Out Door abgedeckt werden. Neben den üblichen Verdächtigen wie "Communication Breakdown", "Dazed And Confused", "Whole Lotta Love", "Immigrant Song", "Stairway To Heaven" und "Kashmir" präsentiert der Doppeldecker auch späte Perlen der Marke "Achilles Last Stand", "Nobody´s Fault But Mine" oder "In The Evening" in remasterten Versionen, wobei im direkten Vergleich einmal mehr auffällt, wie gut die Songs der oft unterschätzten letzten beiden LPs mit den Überhits der Band mithalten können.
Kenner der Zeppeline werden auf Mothership nichts Neues entdecken, da der komplette Song-Katalog von Jimmy Page & Co. schon seit Jahren in remasterter Form erhältlich ist und sich auch auf der Bonus-DVD der Deluxe Edition, die einen 90-minütigen Zusammenschnitt der Led Zeppelin DVD enthält, leider kein für Sammler interessantes Bonusmaterial verbirgt. Einsteiger, die die Kopplungen Early Days und Latter Days nicht besitzen, können sich auf dem Mothership jedoch einen soliden Überblick über das Schaffen des legendären Quartetts verschaffen, und Vinyl-Liebhaber dürften Gefallen an der Vierfach-LP-Version finden. --Michael Rensen

Produktbeschreibung


MOTHERSHIP CD + DVD
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5 Kundenrezensionen:

Zahlt sich aus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Remastering hat sich wirklich rentiert. Endlich kann man diese Rockklassiker auf Vinyl genießen in Spitzenqualität. Die Box ist wunderschön und aufwendig gemacht, mit fetten Booklet, cool designeten Plattenhüllen,.. Die Songauswahl geht in Ordnung, auch wenn vielleicht zwei, drei Nummern mehr für die Vinylausgabe nett gewesen wären um diesen Preis. Als Zeppelin Fan kommt man um den Kauf aber nicht herum.
Über Best-Of-Compilations lässt sich ja bekanntlich streiten...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die einen beurteilen das Album nach der Qualität der Songs ; Die anderen streiten sich darüber ob ein Best-Of Album Sinn macht und stellen ersteinmal die kommerziellen Gründe in den Vordergrund ! Okay, über die Qualität der Songs braucht man wohl wirklich keine Worte mehr zu verlieren, das ist alles einsame Spitze und sicherlich 5 Sterne wert, nun gut, dem einen oder anderen wird wohl hier oder da der eine (vielleicht sogar der eine geliebte) Song fehlen, aber das ist Geschmackssache. Komme ich nun zur Frage ob diese "Very Best-Of", wie es so schön auf einem Sticker auf der Verpackung beschrieben wurde, überhaupt Sinn macht. Also diejenigen, die bereits entweder die Original-Alben oder eine Ausgabe der "Remasters" besitzen könnten sich 'Mothership' aus zwei Gründen zulegen: Natürlich der Vollständigkeit halber, oder weil sie einfach nur die perfekte Aufmachung der 'Mothership' genießen wollen, welche schon an Genialität grenzt (Am besten selber überzeugen ;). Von dem Neu-Fan natürlich abgesehen, für den macht eine derartige Compilation natürlich Sinn. Mehr Kaufargumente wollen mir da momentan auch nicht einfallen, und neu abgemischt scheinen die Platten auch nicht zu sein (Was jetzt aber nicht bedeuten soll dass der Sound grottenschlecht ist!!!). Die DVD-Version der 'Mothership' mit Live-Ausschnitten ist sicherlich nur für die Sammler unter den Fans gedacht, den Neu-Fans rate ich zur Standard Edition mit 24 Songs auf 2 CD's. Ich vergebe 4 Sterne, da ich sowohl die Qualität der Songs als auch den Sinn einer Best-Of beurteile; deswegen (nach der 'Remasters') "nur" 4 Sterne", für diese durchaus anschaffenswerte CD.
Ja, ganz cool...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich als junger Hüpfer war erstmal gespannt, weil ich vorher noch keine wirkliche Ahnung von Led Zeppelin hatte...
Aber nachdem ich diese Cd einige Male durchgehört hatte, konnte ich zuerst gar nicht genug davon bekommen...
Da dieser Effekt sich natürlich sehr oft normalisiert, wie auch bei mir, landete die Cd sehr schnell in meinem Auto und wurde auf langen Strecken aufgelegt...
da sie mir jedoch nach einiger Zeit und vielen langen Touren immer wieder gut gefiel, schaffte sie den Sprung zurück ins häusliche Cd Regal und wird seitdem fast jede Woche mal gehört...was bei mir für ein Album schon sehr viel ist, da fast jede Woche ein neues dazu kommt...

Deswegen gibt es von mir 4 Sterne, auf Grund von der Konstanz, die dieses Album für mich ausstrahlt...also für Musikinteressierte mit einer gewissen Unerfahrung im Bereich Led Zeppelin genau das richtige, um einerseits die Bildungslücke zu schließen und andererseits ein gutes Stück Musik(geschichte) zu Hause zu haben...
Qualität der VINYL Ausgabe ist unglaublich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl ich schon eine recht viele Alben von Led Zeppelin habe, musste ich mit die Mothership gleich nach erscheinen bei iTunes kaufen.

Nun hatte ich die Möglichkeit in das VINYL Album rein zu hören und der Unterschied ist gewaltig.
Das Mastering ist wirklich vom Feinsten und im direkten Vergleich mit den Originalaufnahmen der 70er ein richtiger Ohrenschmaus.
Gleich bestellt.
Led Zeppelin - Mothership 4LP, 180g High Quality!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mothership [Vinyl LP]

Nach ständigen Verschiebungen ist sie nun endlich da: Led Zeppelin - Mothership; 4LP-Box, 180g-High Quality und streng limitiert!

Ich selbst besitze alle LP auf unterschiedlichen Pressungen dieser Band u.a. auch die ersten vier als englische Erstpressung auf dem berühmten red/maroon Label. Da diese Pressungen musikalisch und klanglich (es wurden noch die Mastertapes verwendet, später dann Kopien davon)anderen Pressungen z.B. orange/grün weit überlegen sind, war ich auf den Klang von Mothership gespannt.
Die Box besteht aus festen Karton. Hebt man den Deckel ab, erwarten uns 4LP, jede in beidseitig gefütterten Innenhüllen und eingenen Cover. Die Cover sind schwarz/rot mit Foto und das jeweilige Zeichen eines einzelnen Mitglieds der Band gestaltet. Anbei liegt ein Booklet, daß Informationen zur Entstehung und Entwicklung der Band, Fotos, Zitate und natürlich die Titel enthält. Die Titelauflistung ist gestaltet mit Komposition, wann und wo aufgenommen und gemischt, auf welchem Alben vertreten und das genaue Erscheinungsdatum! Ist ein Song als Single erschienen, wird auch dieses Erscheinungsdatum erwähnt. Die Label sind jeweils mit den Zeichen der Bandmitglieder versehen und auf der anderen Seite nochmals die jeweiligen Titel, Komposition und Länge der Songs.
Auf dem Plattenteller liegen die LPs wie ein Brett. Keine Verwellungen oder sonstwas.
Beim Sound fehlen mir fast die Worte. Auch hier wurden die Mastertapes (zum Glück) verwendet und eben digitalisiert um das Beste rauszuholen. Und das ist wirklich gelungen. Der Sound kling kraftvoll, klar, sauber, dynamisch, voluminös und eben sehr ausgeglichen. Man hört wirklich jedes Instrument, selbst einzelne Gitarrenseiten, Becken vom Schlagzeug und der perfekte und saubere Gesang.
Auch wenn es sich um die fast gleiche Zusammenstellung wie bei vorangegangenen "Best Of" handelt, ist dies klanglich auf Vinyl ein Meisterwerk! Ich kann jedem Vinylliebhaber, der diese Band mag nur empfehlen, kauft dieses Teil! Ihr werdet es musikalisch und vor allem klanglich nicht bereuhen!

MfG
Steffen
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Produkt-Bild: In Rock (25th Anniversary Edition)

In Rock (25th Anniversary Edition) von Deep Purple

Audio CD von EMI (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,19

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1995
Zoom ± Produkt-Bild: In Rock (25th Anniversary Edition)

Tracks:

  • Speed King
  • Bloodsucker
  • Child In Time
  • Flight Of The Rat
  • Into The Fire
  • Living Wreck
  • Hard Lovin´ Man
  • Black Night (Original Single Version)
  • Studio Chat 1
  • Speed King (Piano Version)
  • Studio Chat 2
  • Cry Free
  • Studio Chat 3
  • Jam Stew
  • Studio Chat 4
  • Flight Of The Rat (Roger Glover Remix)
  • Studio Chat 5
  • Speed King (Roger Glover Version)
  • Studio Chat 6
  • Black Night (Unedited Roger Glover Remix)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Deep Purple in Rock gilt als einer der Klassiker des Hardrock, völlig zurecht. Nicht davor und kaum danach haben es die Briten-Rocker Deep Purple in dieser Konsequenz geschafft, die Essenz ihres Genres für die Ära derart komprimiert und packend auf den Punkt zu bringen wie auf ihrem fünften Album anno 1970. Nach dem von Jon Lord veranlaßten philharmonischen Seitensprung Concerto For Group And Orchestra übernahm bei dem britischen Quintett Rocker und Gitarrist Ritchie Blackmore das Zepter. Zwar hat Lord's virtuoses Tastenspiel nach wie vor eine tragende Funktion inne, etwa im von Ian Gillans Falsett-Gesang geprägten "Child In Time" oder in "Living Wreck". Aber dominierender ist eindeutig Riff-Meister Blackmore, der sich im knalligen "Into The Fire", im turbomäßig getunten "Speed King" oder in "Black Night" so richtig austoben kann. Die zum 25jährigen Jubiläum 1995 erschienene, remasterte "Anniversary Edition" wartet mit einer Reihe, für den Fan besonders reizvoller, Zugaben auf: Einige eingestreute "Studio-Chats" gewähren kurze Einblicke hinter die Studiokulissen; animierender indes sind fünf Song-Varianten wie "Speed King" als etwas gedämpftere Piano-Version oder "Flight Of The Rat" in Roger Glovers Remix. Ein (deutlich aufgewerteter) Meilenstein. --Claus Böhm

Produktbeschreibung


IN ROCK
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5 Kundenrezensionen:

Fast ein halbes Jahrhundert später...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1970, als Depp Purple in Rock herauskam, war man in der Schule mega-out, wenn man nicht in der Pause das Album im Arm hatte oder wenn man nicht wenigstens sagen konnte, man habe sich das Album ausgeliehen und auf Cassette aufgenommen. So habe ich mir als damals kleiner Schüler auch das Album ausgeliehen und aufgenommen, und knapp ein halbes Jahrhundert später ist es für mich immer noch der Meilenstein schlechthin. Niemals vorher oder nachher in der Musikgeschihte haben sich Musiker solche Freiheiten genommen und in dieser Freiheit dann etwas wirklich Sensationelles, Schönes geschaffen...
Wieder mal entdeckt...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... und direkt wieder begeistert. Einer der Meilensteine des Rock und eine der besten Deep Purple-Alben. Hier hatte gerade Jon Lord das Duell um die musikalische Führung gegen Richie Blackmore verloren, so geht es also hier richtig in Richtung Rock. Was die Jubiläumsausgabe so richtig kaufenswert macht (neben den bekannten Klassikern), sind vor allem die zusätzlichen Stücke und die alternativen Mixes von Roger Glover. Nett auch der "Studio Talk" zwischendurch.
Über den Sound läßt sich trefflich streiten - da bereits die Originaltapes maßlos übersteuert waren, war es unmöglich, mehr herauszuholen, es zerrt und dröhnt an allen Enden. Sicherlich keine hi-fidele CD - dennoch verkörpert vielleicht gerade der recht "kaputte" Sound den Charakter des Albums am allerbesten. Die Duelle zwischen Jon Lord und Richie Blackmore suchen nach wie vor ihresgleichen - und viele heutige Metal-Shouter sollten blaß werden, wenn sie einmal Ian Gillan hören. Klare Kaufempfehlung!
Hard Rock der Spitzenklasse !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Opener ist einfach nur super ... I'm a "Speed King" gehört zu den geilsten Hard Rock Nummern überhaupt. Der Gesang, die Gitarre, der Bass, die Drums ... unbeschreiblich. Zu Child In Time wurde in der Vergangenheit schon alles gesagt was gesagt werden musste. Einfach ei absoluter Geniestreich dieser Band. Hard Lovin Man ist auch ein absoluter Kracher ... genauso Bloodsucker und Into The Fire...
Natürlich muss man hier auch das beste Deep Purple Riff aus Black Night erwähnen.
Die anderen Versionen der songs, die Remix und die Studio Chats sind auch klasse. Wer diese Platte noch nicht hat sollte sie sich unbedingt zulegen. Es lohnt sich...!!!
Meilenstein der Musikgeschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich 15 Jahre alt war hatte ich bis dato nur Elvis, Abba und ähnliches gehört. Dann drückte mir mein Onkel DEEP PURPLE IN ROCK in die Hand. Dieses zweifellos beste Album von Deep Purple erschütterte mich bis ins Mark - es war um mich geschehen. Eine Offenbarung! Eines Tages forderte uns unser Musiklehrer auf, unsere Lieblingsmusik mitzubringen, um diese zu analysieren. Ich legte FLIGHT OF THE RAT auf, für mich das beste und dynamischte Stück dieses Meilensteins der Musikgeschichte. Andächtig lauschte meine Schulklasse und wurde infiziert. Eine Platte, die ich immer mal wieder gerne höre, sollte in keiner Sammlung fehlen!
Legende
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist eine absolute Legende.

Welch eine Dynamik diese Band schon damals 1969 auf die Tonspur brachte ist schon bemerkenswert.

Die Songs powern. Jederzeit hat man das Gefühl die Band sielt für ein Livepublikum.

Die Jungs zeigten, dass Rockmusik mehr sein kann als Gassenhauer.Drumms, Gitarren und Keyboards werden gleichberechtigt eingesetzt, was für Abwechslung sorgt.

Die bonussequenzen sind nettes Beiwerk, die das Album jedoch weder auf- noch abwerten.

Wichtig: Verstärker aufdrehen!
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