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Produkt-Bild: Antipop

Antipop von Primus

Audio CD von Interscope (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,20

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Antipop

Tracks:

  • Intro
  • Electric Uncle Sam
  • Natural Joe
  • Laquer Head
  • The Antipop
  • Eclectic Electric
  • Greet The Sacred Cow
  • Mama Did't Raise No Fool
  • Dirty Drowning Man
  • Ballad Of Bodacious
  • Power Mad
  • The Final Voyage Of The Liquid Sky
  • Coattails Of A Dead Man

Produktbeschreibung


ANTIPOP

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das in San Francisco beheimatete Trio Primus ist schon ein absolutes Phänomen. Obwohl ihre Musik über weite Strecken gänzlich unkommerziell ist, schaffen es ihre Scheiben speziell in den USA mit schöner Regelmäßigkeit über die Gold-Grenze. Insofern verbindet Bassgott Les Claypool und seine Mannen eine gewisse spirituelle Ähnlichkeit mit Frank Zappa. Denn Primus gehen ähnlich unkonventionelle Wege. Ihr Gebräu aus Funk, Metal, Jazz und aberwitzigen Soundeffekten wirkt auf den ersten Blick sperrig, geht aber alsbald in die (Tanz-)Beine. Sie verpacken ihre akustischen Experimente stets in mitreißende Grooves und vergessen auch in den seltensten Fällen, eine eingängige Hookline einzubauen.
Okay, es gab einige Releases von Primus, auf denen so manche Songidee viel zu wirr klang. Das hat sich gottlob auf ihrem neuesten Longplayer Antipop wieder geändert, denn die Band arbeitet wie zu ihren Anfangszeiten richtig songdienlich. "Electric Uncle Sam", "The Antipop" oder "Ballad Of Bodacious" sind echte Tanzflächen-Feger, andererseits bleibt aber noch genügend Raum für avantgardistische Ausflüge. So muß es sein. --Frank Albrecht
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5 Kundenrezensionen:

Absoluter Bullshit!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Jaja, reißerische Überschrift, aber insgesamt viel zu milde für das, was einem auf dieser Platte 'geboten`wird. Null Spielwitz, ein völlig unerträgliches Duett mit Tom Waits, James Hetfield (!) als Gast-Star..Was soll man dazu sagen? Klar, Les Claypool kann nicht singen, macht ja nichts. Bislang hat er es auch nicht versucht, bis zu diesem Album. Das Resultat ist erbärmlich. Kauft euch 'Suck on this`, 'Frizzle Fry`, kurz: alle Platten bis hin zum 'Brown Album` - da hat der Untergang begonnen. Und da war auch Herb (Tim Alexander) nicht mehr dabei. Schon allein der Album-Titel sollte als Warnung verstanden werden: "Hey, wir sind Primus und machen voll die unkommerzielle und freakige Musik, voll den Antipop". Alle Songs klingen, als ob die Herren Clypool und LaLonde einen Primus-Song-Baukasten benutzt hätten, leider nur mit lausigen Parts drin.Urgh! Schier hätte ich heulen müssen, ich kann es echt immer noch nicht glauben. Mit diesem Album sind Primus dem Niveau der Red Hot Chili Peppers bedenklich nahe gekommen - und das ist wirklich kein Kompliment. 0 Sterne, pfui!!
Yesssss!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auf diese CD habe ich ganze neun Jahre gewartet. Seit 1991, als Primus - damals noch mit Tim Alexander - ihr Debut "Frizzle Fry" (O.K., "Suck on this" war früher, ist aber auch "nur" live) veröffentlichten. Und die Platte war/ist geil! Die Nachfolgealben waren gut und abgefahren - Primus eben, ihnen fehlte aber das gewisse Etwas. Natürlich gab es immer ein/zwei Songs auf den Scheiben, die dieses Etwas hatten, "Jerry was a racecar driver" oder Wynona's big brown beaver", aber "Antipop" ist wirklich nur klasse: Hart, funky, groovy und vor allem merkt man den Musikern den Spaß bei der Sache an. Es ist wirklich nicht einfach, die Musik von Primus zu beschreiben...treibendes Schlagzeug mit überraschenden Breaks, seltsam abgefahrene Gitarre (kaum zu glauben, aber Larry LaLonde spielte in den 80-ern bei den Black Metal-Vorreitern "Possessed"), natürlich Claypool's genialste Bassarbeit (Junge, Junge - der Kerl ist geil!!) und dann gibts noch die tollen Texte...am Besten hört ihr einfach mal rein und macht euch selbst ein Bild von Primus. Anspieltipps: "Electric Uncle Sam", "The Antipop" und "Mama Didn't Raise No Fool". Ihr werdet sie lieben oder hassen - dazwischen gibt's nix!!
Primus war schon besser!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also, beim ersten Hören war ich ziemlich überrascht, wie sehr sich doch die Band mitsamt ihrem Stil verändert hat. Da tauchen auf einmal seltsame elektronische Effekte auf, die es auf den anderen Scheiben des genialen Trios nicht gegeben hat. Meiner Meinung nach ist und bleibt das beste Primusalbum immer noch ihr erstes, "Frizzle fry". Danach folgten mit "Sailing the seas of cheese" und vor allem mit "Pork soda" dermaßen avangardistische Werke, dass es einem zunächst den Magen umdrehte, um dann später sagen zu können: DAS IST SCHLICHTWEG GENIAL! Jetzt also das neueste Album "Antipop". Teilweise sind die Songs wirklich unglaublich frisch und fetzig (Antipop, Electric Uncle Sam), um dann an anderer Stelle ganz andere Töne anzuschlagen, die sehr sehr mystisch und abgehoben wirken (Ecletric Electric - mein Lieblingssong). Wieder an anderer Stelle die schlichtweg grandiose Zusammenarbeit mit dem Meister Tom Waits (wohl der seltsamste Song Coattails Of A Dead Man), der einen teilweise zum Schmunzeln bringt. Bei Primus steht ja für mich oftmals die Frage im Raum, ob sie das alles überhaupt trotz aller Genialität ernst nehmen. Auf jeden Fall bleibt festzuhalten, dass dieses neue Werk des Trios etwas andere Wege einschlägt, aber dennoch mehr als nur hörenswert ist - Pflichtkauf, und das nicht nur für Fans!
Eine der besten Platten der letzten 10 Jahre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da man Primus bis zum heutigen Tag den Status einer eher schwer zugänglichen Musikcombo zusprechen muß, kann man wohl sagen das sie mit ihrer neusten Veröffentlichung nun auch ein breiteres Puplikum ansprechen dürften.Der Brückenschlag zwischen verquerten Riffs und Mainstream ist auf Antipop wohlklingend vollzogen.Nach mehrmaligem hören der Scheibe, zeichnet sich das(wohlgemerkt!!) HIT-potenzial einiger Stücke wie ANTIPOP,ELECTRIC UNCLE SAM,LAQUER HEAD,GREET THE SACRET COW usw.ab.Will sagen:Läßt sich auch zu zappeln, und zwar gut. Wer Primus schon immer mochte mag sie auch weiterhin und wer nicht..?Jedenfalls die Beste seit Frizzle Fry.Schade nur um die verlorengegangene Doubblebass(R.I.P Herb)!
Primus goes Mainstream
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Schade,damit haben sich Primus aus der Alternativ- Rock-Nische verabschiedet.Als beinharter Fan der ersten Stunde bin ich zum erstenmal von einer Primus-Scheibe entäuscht.Zu glatt produziert,keine dreckigen Sounds,meilenweit vom Höhepunkt "Pork Soda" entfernt.
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Produkt-Bild: Take Cover

Take Cover von Queensryche

Audio CD von Rhino (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,12

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Take Cover

Tracks:

  • Welcome To The Machine (Album Version)
  • Heaven On Their Minds (Album Version)
  • Almost Cut My Hair (Album Version)
  • For What It's Worth (Album Version)
  • For The Love Of Money (Album Version)
  • Innuendo (Album Version)
  • Neon Knights (Album Version)
  • Synchronicity II (Album Version)
  • Red Rain (Album Version)
  • Odissea (Album Version)
  • Bullet The Blue Sky (Live Version)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn Meister ihres Fachs wie Queensryche eine CD mit Coverversionen veröffentlichen, darf der Hörer sich auf deutlich mehr als eine simple Nachspiel-Scheibe freuen.
Schon alleine die Songauswahl lässt Gourmets mit der Zunge schnalzen. Anstatt sich an den üblichen Progressive-Rock-Ikonen zu vergreifen, streuen Queensryche ihr Programm von Sechziger-Jahre-Pop à la Crosby, Stills, Nash & Young und Buffalo Springfield über Siebziger-Giganten wie Pink Floyd oder Queen bis hin zu hartem Metal, einem Jesus Christ Superstar-Auszug, dem Opern-Track "Odissea" und Hits von The Police, U2 und Peter Gabriel. Alle Lieder wurden sorgfältig neu arrangiert, mit viel Liebe zum Detail umgesetzt und in den meisten Fällen auch überzeugend mit Leben gefüllt. Als Anspieltipps eignen sich vor allem "Welcome To The Machine" (Pink Floyd), "Neon Knights" (Black Sabbath), "Synchronicity II" (The Police) sowie die beeindruckende Live-Version von U2s "Bullet The Blue Sky". -- Michael Rensen

Produktbeschreibung


TAKE COVER
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5 Kundenrezensionen:

Schon wieder Covers?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
So, jetzt haben wir aber genug von allen möglichen neuen Mindcrime-Auflagen; wir wollen neues Material?! Und siehe da: Queensryche veröffentlichen doch tatsächlich einen neuen Silberling namens -Take cover-. Randvoll gefüllt mit neuem Material. Denkste! Wohl eher randvoll gefüllt mit Cover-Versionen.

Kollektives Aufstöhnen auf den billigen Plätzen. Da bleibt einem doch die Luft weg! Queensryche stehen ihren Kollegen von Manowar und Iron Maiden in puncto Veröffentlichungspolitik um keinen Deut mehr nach. Da wird rausgehauen, was gerade daher kommt!

In den letzten paar Jahren war die Fortsetzung der -Operation: Mindcrime- das einzig neue Material, das die Jungs rund um Frontkehlchen Geoff Tate auf den Markt brachten. Davor und danach kam eine ganze Serie von diversen Live- bzw. Best-of-Alben, von denen viele einfach nur unnötig waren. Und jetzt das!

Wenn man sich aber nun überwindet, diese CD in den dazugehörigen Player zu legen, wird man wenigstens halbwegs positiv überrascht und das anfangs enttäuschende Gefühl verfliegt wieder ein wenig, denn Queensryche covern auf gutem Niveau.

Vor allem die Songauswahl wurde zufrieden stellend durchgeführt. Hier wird nicht wieder einmal eine neue Version von Alice Coopers Poison- auf die Massen losgelassen. Nein, hier werden Stücke gespielt, die sich wirklich nur selten auf Cover-Alben befinden.

Angefangen beim starken -Welcome to the machine-, über Black Sabbaths -Neon knights- und Queens Innuendo- werden hier wirklich Raritäten am Schopf gepackt. Leider ist auch der ein oder andere Aussetzer auf der Platte gelandet, wie z.B. das für mich sehr schwache -For what its worth-! Aber alles kann ja nicht perfekt sein und grundsätzlich ist Take cover- ja eigentlich ganz gut geworden.

Deshalb gibt es knappe 4 Sterne!
Kontrovers wie eh und je
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ihr rümpft die Nase..."Eine Cover-CD, jetzt die auch noch, oh Got" . Ja das dar man denken.
Hört sie euch einfach an. QR wollen im Gespräch bleiben und lierfern den Fans eine CD mit Covers.
Zugegeben, wer nur auf puren Metal steht, nicht offen für neues ist, der wird damit nicht warm.Wer Promised Land und Q2k mochte, und auf einen fetten druckvollen Sound steht, könnte viel Freude an dem Material haben.
Was man nicht verpassen darf, sind die heftigen Versionen von Welcome to the machine und Bullet the blue sky. Das ist der absolute Wahnsinn, weas hier geboten wird.
Als absolut hörenswert erachte ich zudem Neon Knights, Synchronicity 2, Odissea (ne Oper, sehr interessant und auf italiensich vorgetragen!) und Heaven on their minds, welchs mir nicht bekannt war.
Der Rest ist auch gut hörbar, aber manchmal kann man sich ein Schmunzeln oder Stöhnen nicht verkneifen. Innuendo wird der meistdiskutierte Titel sein, darf man sowas überhaupt covern? Hört es euch an und urteilt selbst. Man kann nicht behaupten, sie wären nicht mutig.
Die Band selbst spielt die Titel nahezu an die Wand, schnell, präzise, mit viel Eigendynmaik und Stil. Die Frage muss kommen...wie klingt Geoff Tate? Nun...ambitioniert, druckvoll und doch manchmal weinerlich, wenns zu hoch hinaus geht. Ich mag seinen Gesang, der hat noch immer diese tolle Musikalität. Doch so manchen Ton überdehnt er, das müsste nicht sein.
Doch ich mag es, Tate kann einfach noch immer alles singen, und das beweist er hier wieder einmal mit seinen doch auch 48 Jahren. Er hat seine Stimme ja auch nie wirklich geschont.
Eins noch...Zum Sound hat Kelly Gray beigetragen...ja, er scheint zurück am Mischpult und man hört es gleich...kein Vergleich zu Jason Slater. SO hat QR zu klingen!

Bei einer Sache bin ich mir jedoch sicher...die Mehrheit wird die Platte hören und hassen. Sie machen es einem nicht leicht, sie zu lieben, sie sind nicht mehr nur Metal, nicht mehr nur Mindcrime oder Rage for order.
Was das nächste Studioalbum bringt, darüber kann man nur Spekulieren...aber eines ist sicher...es wird kontrovers wie eh und je...
In Schutz nehmen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Cover des Albums zeigt, was seit dem letzten Konzert von Queensryche in der Fabrik in Hamburg vor mehr als vier Jahren (Tribe-Tour) über den Zustand Amerikas auszudrücken ist. Wie herrlich wird es sein, die Maske wieder abzusetzen - freie Sicht, tiefer Atem, volles Gehör, wehende Haare und prickelnde Haut. Wie konnte das besser verarbeitet werden ... Red Rain is coming down mit Heaven on their Minds!
Ziemliche Überraschung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl "Gonna get close to You" eine der besten Coverversionen ist, die ich je gehört habe, hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht gedacht, daß mich QR auf diesem Album so dermaßen überzeugen würden. Aber die bringen es tatsächlich fertig, Songs wie Wish You were here oder Innuendo den ursprünglichen Charme zu lassen und sie sich trotzdem zu eigen zu machen. Ich glaube langsam QR werden nicht altern.
Geniale Musiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Queensrÿche sind geniale Musiker! Sie beherrschen nicht nur ihr eigenes Repertoire sondern es gelingt ihnen auch, fremde Songs so zu arrangieren und zu spielen, das sie nicht nur anders, sondern meisten auch noch besser klingen. Hoffentlich gelingt ihnen das auch noch einmal mit einem eigenen Studio-Album: ein genialer Streich
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Produkt-Bild: Sinner

Sinner von Drowning Pool

Audio CD von Win (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 8,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Sinner

Tracks:

  • Sinner
  • Bodies
  • Tear Away
  • All Over Me
  • Reminded
  • Pity
  • Mute
  • I Am
  • Follow
  • Told You So
  • Sermon

Produktbeschreibung


SINNER
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5 Kundenrezensionen:

Geiles Album!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kannte die Band bis jetzt gar nicht, und bin nur zufällig beim Herumstöbern hier auf amazon.de auf sie aufmerksam geworden. Deshalb kann ich zur Band an sich nicht viel sagen.

Jedoch aber zur Musik: Und die ist große klasse!!! Der Sänger hat eine megamäßige Stimmme und auch die Musik an sich kann man schon als "hart" bezeichnen!!

Kann diese CD nur empfehlen!
eine menge potenzial, doch zu wenig vertrauen in sich selbst
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
fetter gitarrensound, ordentliche riffs, melodiöse refrains und viel abwechslung, so kann man drowning pool gut beschreiben. leider wirkt sich diese abwechslung eher negativ als positiv auf die musik aus. drowning pool gucken viel von anderen ab und finden so nicht zu einem eigenen stil, so wird das album leider meistens von durchnittlichen tracks beherrscht. 'bodies' ist hingegen im vergleich zum großteil der cd etwas eigenes. hier besteht die möglichkeit diese band nicht als nachahmer zu bezeichnen. wenn man es geschafft hätte noch ein paar mehr von solchen tracks zu produzieren, dann könnte man sogar mal an die höchstwertung heran kommen. da man aber wohl mehr darauf geachtet hat, wie die konkurrenz erfolge erziehlt, setzen sich die eigenen stärken nicht durch. wirklich schade, denn die vocals von 'bodies' sind wirklich hervorragend und überraschen mit viel härte und einem gut-schreienden dave williams (logischerweise vocals). zwar trifft man immer wieder in ganz kleinen bruchteilen auf diese eigenschaft, jedoch sind diese kleinen abschnitte viel zu wenig. 'tear away' ist ein anderer lichtblick. nach 'bodies' überrascht man hier mit einer ordentlichen portion melodie.
auch die texte können sich sehen lassen. es bleibt aber immer das alte problem bestehen, dass eine bessere wertung verwehrt. doch, das muss gesagt bleiben, in drowning pool steckte eine menge potenzial, doch leider verstarb dave williams, das aushängeschild der band, im sommer 2002 und es bleibt zu fragen, ob man auch ohne ihn weiterhin dieses talent behalten, oder zumindest einen guten ersatz finden kann. zu wünschen ist es ihnen, denn dann kann man sich wirklich auf sehr gute musik freuen, vorausgesetzt man vertraut endlich in die eigenen stärken.
drowning pool
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Legende ist tot. Dave Wiliams verstarb am 13.8.2002 an herzversagen.
Seine band Drowning Pool war eine der Hoffnungsträger im Nu Metalbereich. Mit Dave starb die Hoffnung auf eine sehr gute Band mit sehr sicherer Zukunft. Dave war ein genialer shouter und sänger. Für mich sogar wichtiger als Kurt Cobain, da Drowning pool die ganze szene revolutioniert haben.
Das Album der band aus Texas strotzt or energie und ich war froh mal wieder ein Album zu besitzen, das nicht nur depri und psycho ist, sondern ehrlich. Drowning pool sind eine ehrliche Band, das merkt man unter anderem an Songs wie Bodies oder Tear away, welches eine Hymne an den heute viel zu kurzkommenden Egozentrismus ist. Das Album sinner ist sehr gut und wäre Dave nicht gestorben, dann wäre aus Drowning Pool eine Band geworden, die Linkin Park oder Slipknot vom Nu metal thron gestoßen hätte.
Diese Band braucht nicht das Prädikat "Potenzial" Drowning Pool haben mit sinner ein best of als major debut hin gelegt. Ein Album an dessen Originalität keine Band danach ran gekomen ist.
Rest In Peace, DAVE!
Hammer Album (muss man haben!!!)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album muss man gehört haben (es verdient wirklich 5 Sterne!!! Was meiner Meinung nach oft hier zu unrecht vorkommt)
Wer auf New Metal steht wird dieses Album lieben. (Einziger Nachteil das es nur 37 Minuten geht)
Unbedingt mal antesten: Sinner, Bodies, Tears Away und Follow haben mir am besten gefallen (Falls man das überhaupt sagen kann)
Wird leider wohl das einzige Album dieser Band sein, weil der Sänger dieses Jahr starb. Alles zu Erfahren auf der DVD "Sinema" die auch sehr gut ist.
Tipp: Es gibt noch ein paar Songs die nicht auf dem Album sind: Pain zum Beispiel (unbedingt mal anhören)
Also Kaufen Kaufen Kaufen!!!! Ein Muss!!!!
Angenehm überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Obwohl Drowning Pool mit der grossen Nu-Metal Welle von Amerika nach Europa gespült wurden und obwohl sie weder musikalisch noch lyrisch für eine Innovation innerhalb des Genres sorgen, haben sie dennoch auf diesem einzigen Album einen unverwechselbaren Stil für sich entdeckt der sie erheblich von anderen Eintagsfliegen unterscheidet.
Besonders hervorzuheben ist die sehr emotionale Stimme des Sängers, die von einem Moment auf den anderen von Sprechgesang, über Melodie bis hin zu lautem Gekreisch hin und her springt. Im Kontrast dazu (jedoch schon wieder passend) steht die geffühllose, gleichströmige Musik, die nur gelegentlich von einem Gitarrensolo oder aggressiveren Passagen abgelöst wird und sonst heruntergestimmt und fast schon monoton anzuhören ist.
Das Image und die Texte von Drowning Pool findet man in der Schublade in der sich soviele Nu-Metaller gerne sehen würden, denn obwohl sie auf Masken, aggressives Auftreten und Aufrufe zum Mord verzichten kauft man ihnen gerade deswegen die Psychopathenattitüde, die sie in ihren Texten proklamieren viel eher ab. Die Texte drehen sich grösstenteils um das Innenleben kranker Menschen und ihre Unfähigkeit Kontakt zu anderen aufzunehmen und sind somit durchaus als wertvoll und tiefsinnig einzustufen.
Alles in allem, wie schon oft gesagt, bleibt Sinner zwar ein Album, dem man den Nu-Metal zwar anhört, das jedoch aufgrund seines Abwechslungsgehalts und der unverkennbaren Stimme positiv aus der Masse der Neuproduktionen hervorsticht.
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Produkt-Bild: The Original Sound of Sheffiel

The Original Sound of Sheffiel von Cabaret Voltaire

Audio CD von Mute (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,02

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2002
Zoom ± Produkt-Bild: The Original Sound of Sheffiel

Tracks:

  • Do The Mussolini (Headkick)
  • The Set Up
  • Baader Meinhof
  • Nag Nag Nag
  • Silent Command
  • No Escape
  • The Is Entertainment
  • Obsession
  • Seconds Too Late
  • Split Second Feeling
  • Spread The Virus
  • Yashar
  • Wait & Shuffle
  • Loosen The Clamp

Aus der Amazon.de-Redaktion


The Original Sound Of Sheffield '78/'82 bietet eine exzellente Auswahl von Stücken aus der frühen Zeit von Cabaret Voltaire, unter denen sich Klassiker finden wie der insurrektionelle Derwischtanz "Yashar", der vollautomatisierte Albtraumblues "Seconds Too Late" und last but not least "Nag Nag Nag", eine der gelungensten Synthesen von Punk und elektronischer Musik überhaupt.
Unheil verkündend wummernde, minimalistische Rhythmen skandieren die in städtischen Ballungsräumen allgegenwärtige unterschwellige Aggressivität. Obwohl die Atmosphäre der Musik schmutzig und schwarz bleibt, überrascht heute vor allem ihr trotziger Optimismus, die Zuversicht, es könnten durch die intensive Beschwörung von unsichtbaren, oppressiven Mächten diese auch ausgetrieben werden. CVs Paranoia bleibt funky und tanzbar. Das ist vor allem das Verdienst von Stephen Mallinders elegantem E-Bass, aber auch von Chris Watsons subtilen Tonbandtüfteleien.
Angenehmerweise enthält diese Compilation keine trendbewussten Remixe, sondern nur Originalversionen, auch wenn "Original" eine etwas unpassende Bezeichnung ist für Stücke, die davon leben, dass sie sich aus dem Fundus so ziemlich aller aufnehmbaren Klänge frei bedienen: Der geniale Dilettantismus von CV zitiert John Cage wie James Brown, arabische Musik wie Soundtracks alter Sciencefiction-Filme, und kombiniert diese Elemente mithilfe recht primitiven Equipments zu wilden Hybriden -- aus Zivilisationsmüll zusammengebastelten akustischen Monstren. Diese Züchtungen sind fast ein Vierteljahrhundert alt und haben mittlerweile natürlich ein wenig Patina angesetzt, aber sie lassen in ihrer Konsequenz und Kraft immer noch mühelos 99 Prozent der heutigen elektronischen Musik, die sich für subversiv hält, wie präpotentes Gedudel klingen. --Björn Quiring
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Eine Kundenrezension:

Spread the Cabaret Voltaire Virus!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
The Original Sound of Sheffield 78 - 82 enthält alle wichtigen Lieder aus Cabaret Voltaires früher post punk/industrial Phase wie z.B. das punkige, "Suicide"-mäßige Nag Nag Nag, oder das orientalische Yashar.
Das Lied Baader Meinhof wird wohl am meisten deutschsprachige Fans der Gruppe ansprechen. Das Tapesample dieses Liedes ist eine Nachrichtenaufnahme aus dem deutschen Fernsehen, in der über die "Problematik von selbstmordgefährdeten Häftlingen" nach dem Selbstmord der RAF-Mitglieder Andreas Baader und Ulrike Meinhof, gesprochen wird. Diese politische Thematik greifen Mallinder und Kirk später auf ihrer International Language LP wieder auf.
Die restlichen Lieder sind interessant und bieten eine gute Reise in die Frühgeschichte der Industrial-Musik.
The Original Sound of Sheffield 78 - 82 ist ein Best-Of-Album, welches in keiner Cabaret Voltaire Sammlung fehlen darf! ;)
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Produkt-Bild: Filthy Notes for Frozen Hearts/Ltd.

Filthy Notes for Frozen Hearts/Ltd. von Lacrimas Profundere

Audio CD von Napalm Rec (SPV)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,94

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Filthy Notes for Frozen Hearts/Ltd.

Tracks:

  • MY VELVET LITTLE DARKNESS
  • AGAIN IT´S OVER - Album version
  • NOT TO STAY
  • NO DEAR HEARTS
  • SHORT GLANCE
  • FILTHY NOTES
  • SWEET CAROLINE
  • AN IRRESISTIBLE FAULT
  • TO LOVE HER ON KNEES
  • SAD THEME FOR A MARRIAGE
  • SHOULD
  • MY MESCALINE
  • SHIVER - BONUSSONG
  • Making of "Again It´s Over"

Produktbeschreibung


FILTHY NOTES FOR FROZEN HEARTS
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5 Kundenrezensionen:

Besser kann man Melancholie nicht vertonen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem AVE END bereits an allen Ecken und Enden fett, hart und melancholisch daher kam, setzen Lacrimas mit vorliegendem Album ihren Aufwärtstrend konsequent fort und laufen sogar regelrecht zu neuer Hochform auf.
Vor allem musikalisch hat sich in der Combo extrem viel getan. Bereits der Opener My velvet little darkness atmet den Spirit einiger der Großen Gothrock Helden und klingt als hätten HIM plötzlich gelernt wirklich coole melancholische Melodien zu schreiben die sogar endgeil nach vorne schmettern. Stramme Riffs, orchestraler Flächenbombast, packender Refrain und ein pathetisch schmetternder Chris- mehr geht nicht! Und was das geilste ist: Lacrimas halten dieses Niveau! Ein Ohrwurm jagt den nächsten. Die Rocknsad Crew wirkt wie von einer Last befreit und sprudelt nur so von Ideen. Abwechslung wird hier groß geschrieben und das Album endet mit einem der ruhigen Songs der Platte. Aber auch einem der Intensivsten. Hab jetzt immer noch Gänsehaut!
Die Jungs an den Gitarren geben hier hörbar den Ton an und bilden damit einen wichtigen Gegenpol zu Christophers stimmlicher Allgegenwärtigkeit.
John Fryer, übrigens auch für HIMs Razorblade Romance Album verantwortlich, hat der Platte einen Brettsound spendiert und sein sicheres Gespür für packende Melodien, reihenweise coole Ideen und eine deftige Portion Druck sind die Zutaten mit denen FILTHY NOTES daher kommt. Die Bonus Sektion dieses, über Cover, Inlay und Booklet hervorragenden Digipacks, überzeugt mit dem amüsanten Making of des Videos, des Videoclips selbst und einem super geilen Bonustrack! Somit: ein klares KAUFEN von mir, besser kann man 2007 die Melancholie nicht vertonen!
Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für mich ist "Filthy Notes..." die logische Fortsetzung und Weiterentwicklung von Ave end". Besonders hervorzuheben sind das groovende An Irresistible Fault" und das Melancholische No Dear Hearts". Lacrima setzen wieder auf eingängige Songs die sich allesamt in den Hirnwindungen festsetzen.

Ganz große klasse !!
Gothic...aber zu wenig facettenreich
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Sie machen ihre Sache gut...aber sind meiner Meinung nach viel zu eintönig. Da oft der Vergleich zu HIM gezogen wird, möchte ich an dieser Stelle sagen, dass HIM gerade wegen ihrer Vielfalt so gut sind...jedes Album klingt anders...auf jeder Platte sind verschiedene Elemente zu finden...und trotzdem erkennt man sie wieder und ist (zumindest ich bins) begeistert...

Was ich sagen will ist, dass nicht jeder der gerne HIM hört auch hier begeistert ist...HIM sind halt auch nicht Gothic, wo man sie trotzdem immer zuordnet, wegen ihrem ersten Werk. 69 Eyes Fans könnten mit dieser Platte mehr Freude haben...

Leider nur 3 Sterne!
Killeralbum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die 5 melancholischen Jungs der rocknsad crew sind wieder da und erneut rocken sie eure Bude! Nach dem schon mega genialen AVE END kommen die Melancholiker zurück mit einer HeavyGothMetal Platte, wie wir es seit HIMs Razorblade romance oder 69 eyes-blessed be- nicht mehr gehört haben. Kreischende Gitarren, keyboardsoundscapes und bein einigen Songs die wahrscheinlich tiefste Stimme, neben Pete Steele versteht sich, des Genres. Eine Gothic Hymne reiht sich hier an die nächste und alles gipfelt in dem Übersong -my mescline- der von keiner-also wirklich KEINER Band des Planeten in Atmosphäre und Melancholie getoppt werden kann.
-Filthy notes for frozen hearts- ist das musikalisch aufwändigstes Werk der Truppe und ohne einen einzigen enttäuschenden Song die beste Gothic Platte der letzten 10 Jahre. Ein Killeralbum.
Düster, erdig, mitreissend, toll...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Album das den wahren Gothrock wiederspiegelt! Lacrimas haben es
geschafft ihre eigenen Trademarks beizubehalten und nebenbei das reifste,
beste und vor allem genialste was je im Gothrock veröffentlicht wurde
rausgehauen. Filthy notes for frozen hearts macht beim Opener my velvet
little darkness da weiter, wo AVE END aufhörte - kraftvoller Gesang,
wuchtige Gitarrenwände und ein effektiv eingesetztes Keyboard verschmelzen
zu erstklassigen Songs. Alles wie gehabt also? Nicht ganz. Im weiteren
Verlauf der Scheibe wird deutlich, dass sich die Jungs abermals verbessert
haben. Das Album ist etwas dunkler, wirkt nachdenklicher, greift die
Elemente des Vorgängers auf und das Gespür für Melodielines die nicht mehr aus dem Kopf wollen und sich unter die Haut fräsen ist unerreicht. Man vergleiche dazu nur die Gänsehaut-Dampfhammer My Mescaline, short glance oder sad theme for a marriage! Ein Album, das von Anfang an begeistert, es aber trotzdem schafft mit jedem Durchlauf besser zu werden. Filthy notes for frozen Hearts ist wirklich JEDEM Gothic, Rock oder Metal Fan ans Herz gelegt und für alle Neueinsteiger besagter Genres ist diese Platte eh PFLICHT. Wer auf der Suche nach mitreißender ehrlicher Musik ist kann hier bedenkenlos zugreifen. Düster, erdig und minutiös arrangiert rauschen alle Songs aus den Boxen und ohrfeigen alle mit dem wohl besten Album der Bandgeschichte. Diese Band gehört auf den Thron klischeefreien Gothic Metals. Pflichtkauf!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Chinatown

Chinatown von Thin Lizzy

Audio CD von Vertigo (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,98

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1990
Zoom ± Produkt-Bild: Chinatown

Tracks:

  • We Will Be Strong
  • Chinatown
  • Sweetheart
  • Sugar Blues
  • Killer On The Loose
  • Having A Good Time
  • Genocide (The Killing Of The Buffalo)
  • Didn't I
  • Hey You

Aus der Amazon.de-Redaktion


Auf dem 1980 erschienenen Thin-Lizzy-Album Chinatown ist erstmals Snowy White (früher Pink Floyd) mit von der Partie. An der Seite von Scott Gorham führt er hier den Lizzy-typischen zweistimmigen Gitarrenstil fort, der die Band so geprägt hat. Besonders bei der Hymne "We Will Be Strong", dem aggressiv angehauchten Titelstück sowie dem knallharten "Killer On The Loose" kommt dieses Stilelement besonders eindrucksvoll zur Geltung. Ein weiteres Glanzlicht stellt das fetzige "Sugar Blues" dar, wo wirklich jedes Bein zuckt.
Hauptsongschreiber Phil Lynott, der sechs Jahre nach Veröffentlichung dieses Albums (04. Januar 1986) an den Folgen seines langjährigen Drogenkonsums starb, zieht hier mit seiner warmen Stimme alle Register seines Könnens. Wer ganz genau hinhört, kann beim Titelstück ein nicht gerade unbeschriebenes Blatt im Popgeschäft heraushören: Midge Ure, der Kopf von Ultravox, singt da nämlich im Hintergrund. --Armin Schäfer
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Genial...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider habe ich in meiner Jugendzeit aus für mich nicht mehr nachvollziehbaren Gründen Thin Lizzy völlig vernachlässigt. In den 70ern und 80ern drehten sich meine Interessen mehr um andere Rockbands.

Allerdings hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich sozusagen rückblickend musikalische Themen aufgearbeitet habe und mir
dann die entsprechenden wichtigen CD's zugelegt habe. Klar, eine CD / LP
hatte ich von den Blechlieseln. Nämlich Vagabonds... (wegen Whisky In The Jar).

Durch einen sehr interessanten Artikel in der neuen Zeitschrift ROCKS
bin ich jetzt auf Chinatown gestoßen. Welch' Schande, was ich da in den letzten 28 Jahren versäumt habe.

Wer Rockfan ist, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Erstklassig ! Vom ersten bis zum letzten Stück.
Für damalige Verhältnisse (1980) ein passabler Klang. Die Songs klingen alle frisch und zeitlos. Obwohl Chinatown auch unter Thin Lizzy - Fans immer wieder als nicht ihr bestes Werk gehandelt wird, kann ich das nicht teilen. Herrlicher Rock mit Ausflipp-Faktor !

Martin Böhmer
Down in "Chinatown"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die "Chinatown" von 1980 ist sicher eine der härtesten Platten der Gruppe um Phil Lynott, der leider viel zu früh verstorben ist. Es sind einige richtige Kracher vorhanden, die auch zu den Klassikern der Gruppe wurden. Die Twin-Guitars (diesmal mit Snowy White) sind wieder herausragend.

We will be strong: Ein sehr starker Einstieg in das Album. Der Gesang und die Melodie ist prima. Sie (die Melodie) setzt sich sofort fest.
Chinatown: Ein ganz starker Song. Wurde zum Klassiker. Hard Rock vom feinsten.
Sugar blues: `Blues` ist hier irreführend. Ein ganz harter (Bass-) Riff, eher Metal.
Killer on the loose: Einer der Höhepunkte des Albums. Heavy Metal und ganz stark.
Having a good time: Wie der Titel es verspricht wird hier gute Laune verbreitet.
Genocide (Killing of the buffalo): Wieder ein ganz starkes Lied und ein Live-Klassiker der Band.
Hey you: Das Album hört so auf wie es angefangen hat, mit einem Ohrwurm.

Auch die nicht erwähnten Songs können die Qualität halten. Mit der "Black Rose" und der "Thunder And Lightning" ist die "Chinatown" einer der Höhepunkte von Lizzy. 5 Sterne.
Thin Lizzy at their Best!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem Brian Robertson Thin Lizzy verlassen hatte (später für ein einziges Album - "Another Perfect Day" - bei Motorhead war), half Gary Moore für das Album "Black Rose" aus, verliess aber Thin Lizzy ebenfalls, um an seiner Solokarriere weiterzuarbeiten. Für ihn kam Snowy White, der mit Pink Floyd an "The Wall" mitgearbeitet hatte. Das Resultat waren zwei der besten und reifsten Alben Thin Lizzy's - "Chinatown" und "Renegade". Chinatown besticht durch ausgezeichnetes und abwechslungsreiches Songmaterial und ist ein in sich sehr geschlossenes Werk, das seinen Reiz und seine Qualität erst nach mehrmaligem Hören ganz offenbart. Thin Lizzy waren 1980 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Nach mehreren Hitalben und Hitsingles (vor allem in Europa, in den USA haben sie den Durchbruch nie geschafft) merkt man Phil Lynott & Co. ihr gewonnenes Selbstvertrauen auf "Chinatown" an.
Das Album eröffnet etwas verhalten mit "We Will Be Strong", worauf aber bereits mit dem Titelstück ein echter Rock Klassiker folgt. "Sweetheart" ist wieder etwas leichtere Kost. Dann folgen zwei der besten Songs von Thin Lizzy überhaupt: "Sugar Blues" und "Killer On The Loose". Einen härteren und schnelleren Bassdrive als bei "Sugar Blues" hat man bis 1980 noch nie gehört. Der von Bass getriebene Rhythmus ist einfach genial. Auch Brian Downey zeigt an den Drums, was er kann. Er ist übrigens der einzige neben Phil Lynott, der auf allen Thin Lizzy Alben zu hören ist. "Killer On The Loose" ist ein diabolischer Killersong mit Augenzwinkern. Etwas leichtere, popigere Kost, deswegen aber mit weniger gut, ist "Having A Good Time". "Genocide (The Killing Of The Buffalo)" ist wieder ein harter, vom Bass getriebener Song. Bei "Didn't I" zeigt sich Phil Lynott etwas nachdenklicher, während er bei "Hey You" nochmals alle Register seines Könnens als Songwriter, Bassist und Sänger zieht. Der Rhythmuswechsel in der Mitte des Songs ist einfach genial.
Alles in allem vielleicht eines der gelungenensten und in sich geschlossensten Alben von Thin Lizzy. Für Leute, die noch nichts von Thin Lizzy kennen, ist dies sicherlich ein guter Einstige. Zu empfehlen sind auch "Jailbreak" und "Live and Dangerous", eines der besten Hardrock Live Alben überhaupt, das in UK 1978 zum Album des Jahres gewählt wurde. Oder die neue Box von Thin Lizzy, die anfangs Dezember herauskommen soll und auf der das meiste drauf ist, was Thin Lizzy zu einer der wichtigsten Rock Bands der 70er/Anfang 80er Jahre gemacht hat. Obwohl Phil Lynott schon fast 16 Jahre tot ist, findet seine Musik immer noch grosse Beachtung, was für ihre Qualität spricht.
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Produkt-Bild: Dead Words Speak

Dead Words Speak von Doom:Vs

Audio CD von Firebox (twilight-Vertrieb)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,10

Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Dead Words Speak

Tracks:

  • Half light
  • Dead words speak
  • The lachrymal sleep
  • Upon the Cataract
  • Leaden winged burden
  • Threnode

Produkt-Bild: Trilogy

Trilogy von Yngwie Malmsteen

Audio CD von Polydor (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,39

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 1986
Zoom ± Produkt-Bild: Trilogy

Tracks:

  • You Don't Remember I'll Never Forget
  • Liar
  • Queen In Love
  • Crying
  • Fury
  • Fire
  • Magic Mirror
  • Dark Ages
  • Trilogy Suite Op:5

5 Kundenrezensionen:

sie kennen malmsteen nur als frickelgott ? dann bitte unbedingt die
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
vielleicht komerziellste aber mit sicherheit die musikalisch beste scheibe von yngwie einmal antesten !! wer auf richtig guten hardrock ähnlich wie rainbow oder das perfect strangers album von deep purple mag der sollte schnellstens zuschlagen ! songs wie das tolle queen in love - you dont remember - fury oder i ll never forget sind unschlagbar gut !!!
Seine beste CD
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Jeder , der auf Heavy Metal der 80er steht , sollte auch dieses Album haben oder wenigstens anhören . Alle Songs dieser CD sind einmalig , abwechslungsreich und niemals monoton oder langweilig . Nicht nur Yngwie's Gitarre überzeugt, sondern das gesamte Konzept ( das war erst sein zweites Album ). Anspieltip : alle Songs , aber besonders " FIRE " .
super
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
trilogy ist vielleicht kommerzieller und melodischer, als seine vorgänger alben, aber gerade deswegen mag ich diese platte besonders.
schönes 80`er feeling, mit tollen solos, geilen, teils auch etwas dramatischen melodien. mir gefällt die platte und sollte jedem gitarrenspieler, hardrock und metal-fan ebenso gefallen !
Für Vollblut - Gitarreros unverzichtbar!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein genialer Geniestreich des Flitzefingers Yngwie J. Malmsteen. Gitarristen werden ihre helle Freude (oder himmelschreiendes Leid) mit dieser Scheibe haben. Entweder vor Neid erblassen und frustriert seine Axt in die Ecke stellen oder auf die Dampfwalze Malmsteen aufspringen und sich mitreissen lassen. Vom Songwriting her verbesserungsfähig, aber das ist dem Gitarristen sowieso klar... :) Also, wer täglich zu Paul Gilbert, Steve Vai und all den anderen Gitarrengöttern betet, kommt um diese Scheibe nicht herum!
Eine gute Scheibe die aber nicht restlose überzeugen kann !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Auf seinem Dritten Album war Malmsteen noch nicht ganz den späteren Kommerzgedanken verfallen, zum Glück muß man sagen, denn "Trilogy" ist wirklich gut geworden, was jedoch nicht darüber hinweg täuschen kann, daß es das geniale "Marching Out" Album keineswegs übertreffen konnte. "Marching Out", seine Zweite CD bleibt auch weiterhin für ihn der unerreichte Meilenstein, mit dem er sich selbst Maßstäbe gesetzt hat. "Trilogy" ist ein CD die druchgehend gut ist, musikalisch zwar top ist, aber Songschreiberich eben nicht ganz überzeugen kann. Dazu dudelt Malmsteen auf vielen der Stücken zu selbst verliebt, ohne diesen einen kompakteren, mitreissenden, sowie nachvollziehbaren Charakter zu verleihen. Damit sind die Stücke eben toll geworden, was das Guitarrenspielen betrift, aber eben unausgegoren was wirkliche Refrains betrift, die ein Song als solcher eben besitzen sollte. Deswegen 4 knappe Sterne.
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Produkt-Bild: Icaros

Icaros von Diablo

Audio CD von Drakkar (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 10,80

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Icaros

Tracks:

  • Trail of Kings
  • Living Dead Superstar
  • Bad Sign
  • Resign From Life
  • Icaros
  • Light Of The End
  • Chagrin
  • Through Difficulties To Defeat
  • Hammer
  • Into the Sea

2 Kundenrezensionen:

Irre !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann der Vorgängerezension nur zustimmen°!!!
Super Melodien, gespielt mit viel Power, härte, harmonie und, und, und ...
Und alles : Auf technisch höchstem Niveau !!!!!!!
Alles nennenswerte hat der Kollege schon gesagt ...
Besondere Anspieltipps:

Trail of Kings
Resign from Life (geiler Refrain !!!!!!!!!!!!!!!!!)
Icaros (!)
Chagrin
Into the Sea
Jetzt also doch ein Release!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin ein bisschen überrascht, dass ich dieses Album nun doch als Release in Deutschland finde. Ich habe es mir am finnischen Release Tag direkt als Import bestellt, weil es hieß, dass Diablo keinen Vertrieb mehr für Deutschland hat - umso besser, dass es jetzt zu haben ist! :)
Icaros ist für mich der direkte Nachfolger von Eternium und auch in einer Linie mit Renaissance zu nennen, dass (bis jetzt) leider ebenfalls nur gebraucht oder als Import verfügbar ist!
Icaros knüpft da an, von Eternium aufhört. Da ich viele Leute kenne, die von Eternium begeistert waren, Mimic47 aber lasch und langweilig fanden: Für euch ist Icaros der würdige Nachfolger, ihr könnt getrost zugreifen.
Für alle, die Diablo noch nicht kennen:
Das Album zeichnet sich durch tiefen Groove und filigranes Gitarrenriffing aus. Gesanglich schlagen Diablo nach wie vor eine Mischung aus melodiös gesungenen Shoutings und mächtigem klaren Gesang an. Neu sind allerdings pathetische Gesangsparts wie bei "Trail Of Kings". Diese integrieren sich allerdings dezent im Gesamtwerk.
Meine Anspieltipps:
"Through Difficulties To Defeat"
"Icaros"
"Light Of The End"
"Hammer"
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Produkt-Bild: Parabola (DVD-Single)

Parabola (DVD-Single)

DVD von Sony BMG Sales
Preis bei Amazon: EUR 8,29

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Parabola (DVD-Single)

5 Kundenrezensionen:

PARABOLA DVD
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Zeitgleich erscheinen von Tool zwei Maxi DVDs, deren Aufmachung und Struktur nahezu identisch sind. Es handelt sich um eineiige Zwillingsprodukte. Die Verpackung ist jeweils edel, sie besteht aus einem zweifach aufklappbaren Digipack und einem 16seitigen Booklet. Das Artwork ist sehr schön stylisch gestaltet, alles ist bedruckt mit Zeichnungen und Fotos aus dem jeweiligen Kontext des Videoclips. In einer ebenso hochwertigen Menugestaltung können auf jeder DVD drei Tracks angewählt werden, den Titelsong als Videoclip, denselben Videoclip mit Audiokommentaren und den Titelsong als Remix mit unterlegtem Standbild.

Der Song Parabola stammt von Tools vorletztem Album, Lateralus. Für mich ist es eine der etwas langweiligeren Nummern, die mich nicht so richtig in ihren Bann ziehen kann. Sehenswert ist der vom Tool Gitarristen Adam Jones inszenierte Videoclip alle Male. Clip und Musik bilden fast eine Einheit, beide sind mysteriös, kalt, beängstigend und exzentrisch. Die Bildqualität ist klasse, wer auf innovative Videokunst steht und einen Sinn für das Düstere und Bizarre hat, der kommt hier auf seine Kosten. Genauso beängstigend und exzentrisch fallen die Audiokommentare von Jello Biafra aus. Wahnsinniger Weise haben sich die DVD Produzenten dazu entschlossen zwei verschiedene Kommentare desselben Mannes gleichzeitig auf den erschreckten Zuhörer zu jagen, wobei im Hintergrund der Song leise reingemischt wurde, was ein schizophrenes Erlebnis ermöglicht. Zum Glück sind die Spuren stereotechnisch sauber getrennt, so dass sich durch Ausschalten der linken oder rechten Boxenpartie die einzelnen Kommentarspuren doch anhören lassen. Leider gibt Herr Biafra nur irgendeinen völlig beknackten Stuß von sich, mit dem ich rein gar nichts anfangen kann. Nüchtern ist das nicht zu ertragen, und völlig breit macht das nur geisteskrank. Für alle Kiffer, die über letzteres nur Lachen möge der Kommentar ein witziges Erlebnis sein. Es ist der schmale Grat zwischen Kunst, Wahnsinn und Albereien; alles Ansichtssache. Zum Remix: Bei diesem handelt es sich um eine abgespeckte Version von Parabola, von der Länge her wohl identisch, leider ziemlich langweilig dafür wenigstens mit einem schicken Standbild unterlegt, welches nach fünf Minuten an Faszination verliert. Einmal sehen bzw. hören ist fast schon zuviel.
Ein Lebenszeichen von Tool
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
5 ganze Jahre sind seit dem Release von Lateralus vergangen, jetzt melden sich Tool endlich wieder zurück.
Denn ähnlich wie damals schon gibt es kurz vor der Veröffentlichung eines neuen Albums, welches im Frühling dieses Jahres erscheinen soll, exklusives Videomaterial der Prog. Rock Band zum Überbrücken der Zeit. Damals hieß das DVD Paket Salival, jetzt servieren uns Tool 2 DVDs für 2 Videos: Schism und Parabol(a) (warum sich die 4 köpfige Band für 2 DVDs entschied, das weiss wohl nur der Herr im Himmel).
Neben dem Video zum Song, welches auch das Intro Parabol enthält, gibt es einen 10-minütigen Remix von Lustmord und einen wohl nicht ganz so seriös zu nehmenden Audiokommentar: manchmal sind 2 Audiospuren gleichzeitig zu hören, manchmal läuft im Hintergrund im verlangsamtem Tempo der eigentliche Kommentar nochmal mit, manchmal werden bestimmte Satzteile im Hintergrund wiederholt.
Der Remix hinterlässt beim ersten Hören einen gewaltigen Eindruck, die Atmosphäre ist sehr düster gehalten und man fühlt sich wie eingeschlossen in einem riesigen, schwarzen Raum. Da nur hin und wieder Stücke aus Parabol gespielt werden, ist der Song nur schwer identifizierbar. Von der Klangqualität her ist der Remix jedoch ein absoluter Hochgenuss.
Und genau das lässt sich vom Parabola Video nicht behaupten, was für mich das einzige Manko darstellt. Hier muss man sich mit einem spartanischen Mono-Sound zufrieden geben, was ich in Anbetracht der ausgezeichneten visuellen Qualität sehr schade finde.
Bleibt das Artwork. Das beiliegende Booklet ist schön gestaltet und es gibt neben Momenten aus dem Video auch Bilder der Entwürfe und vom Dreh zu sehen.
Für einen abgehärteten Tool-Fan sind die neuen DVDs ein klares Muss, für den Tool-Neuling aufgrund des etwas mageren Umfangs weniger empfehlenswert. Besitzer der Salival können hiermit ihre Videosammlung vervollständigen.
Wer wirklich neues Material erwartet, der muss sich weiterhin bis zum Frühling gedulden. Die DVDs erleichtern das Warten jedenfalls!
Ein kleines Kunstwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Heute habe ich sie endlich bekommen: "Schism" und "Parabola". Zunächst, vor dem Erhalt, war ich verärgert darüber, dass man in Deutschland fast doppelt soviel für die DVD-Singles hinblättern muss (ja, muss, denn Sony BMG diktiert offenbar den Preis) - € 9,99 statt $ 5,99. Man könnte auch der Meinung sein, dass man für sein Geld nicht allzu viel bekommt: Ein Musikvideo, einen Kommentartrack dazu und einen Remix des gleichen Songs.
Doch so denkt niemand, der Tool zu schätzen weiß, sagte ich mir. Hält man eine der DVD-Singles in den Händen, wird klar, dass man für das Gesamtwerk, bestehend aus einem schmucken, zweifach klappbaren Hochglanz-Digipack, einer Picture-DVD und einem schönen Booklet mit Videostills und einigen Behind the scenes-Aufnahmen gar nicht zuviel hätte zahlen können. Soviel zu den kunstvoll arrangierten, eleganten Verpackungen. Mir gefällt "Parabola" in dieser Hinsicht etwas besser als "Schism", wobei selbstverständlich beide klasse sind.
Auch bei der Gestaltung des DVD-Inhaltes hat man sich Mühe gegeben. Das Tool-Logo wird eingeblendet und geht in gleißendem Licht auf, worauf das Hauptmenü folgt. Auf beiden DVDs gibt es drei mysteriöse, nicht näher bezeichnete Menüpunkte, die durch ein Symbol dargestellt werden (eine Fibonacci-Spirale bei "Schism" und das flammende Auge, das man schon vom "Lateralus"-Artwork kennt, bei "Parabola"). Wählt man irgendeines dieser Symbole aus und drückt ENTER, bekommt man einen phantastischen, visuell überragenden Übergang zu sehen (hier sieht "Parabola" erneut schöner aus - wobei dieser Vergleich eigentlich irrelevant ist und ich ihn fortan vernachlässigen werde) und gelangt entweder zum Video (1), zum kommentierten Video (2) oder zum Remix (3), der als PCM Stereo zum gleichen Bild, das das Hauptmenü ziert, läuft.
Die Kommentare sind quasi eigenständige Werke. Wer erwartet, eine Interpretation des Videos zu bekommen, wird enttäuscht werden. Getreu der Tool'schen Devise 'think for yourselves' bekommt man allenfalls locker und scherzhaft auf das zu Sehende eingehende Äußerungen zu hören. David Yow (Jesus Lizard) spricht zu "Schism", Jello Biafra zu "Parabola". Interessant dabei ist, dass beide zwei Kommentare eingespielt haben, die jedoch zeitgleich zu hören sind (ein so genannter Dual Commentary), jeweils auf dem linken und dem rechten Kanal des Stereo-Tons. Yow widerspricht oder fällt sich dabei auch mal selbst ins Wort, während Biafras zweite Stimme eine Art verzerrtes, unter Drogeneinfluss stehendes Echo zu sein scheint. Amüsant, keine Frage. Und ebenso unsinnig wie genial, wie ich finde.
Zuletzt gibt es noch Remixe. Und die, tja, die sind doof. Endlose Ambience-Klänge, die den Song unnötig lang und schleppend einleiten, vermiesen einem das Vergnügen an "Schism". Der Hauptteil, also der ursprüngliche Song, ist dabei leicht variiert worden. Es ist zwar recht interessant, dieses Lied mal als auf 20 Minuten aufgeblähte Version zu hören, aber das möchte man auch nur einmal machen. "Parabola" hingegen ist völlig neu interpretiert worden und kommt fast gänzlich ohne Gesang aus. Allerdings auch ohne jegliches musikalische Highlight. Es plänkelt 11 Minuten lang vor sich hin und ist dann aus, geradezu in dem Moment, in dem man denkt, dass es endlich losgeht. Braucht man nicht, den Krams.
Alles in allem sehr gelungene DVDs, die das Warten aufs Frühjahr, wenn endlich ein neues Tool-Release (von einem Album ist bisher nicht explizit die Rede, und die Live-DVD steht auch noch aus) den Markt sprengen wird, zu versüßen wissen.
Tool - Parabola
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was bekommt man, wenn man diese DVD kauft?
1. Das Parabola-Video
2. Eine nette Verpackung (und ein nettes Menü)
3. Unnütze Kommentare
4. Einen langweiligen Remix
Was bekommt man nicht?
1. Live-Material
2. Nützliche Kommentare
3. Irgendwelche sonstigen Informationen zur Band oder ein Making of des Videos oder was auch immer
Wofür kauft man sich diese DVD also?
Um was neues von Tool zu haben, was sich im Regal sehr schick macht und natürlich um das Video in DVD-Qualität zu haben.
Ich würde mal sagen, dass dieser Release hier ausschließlich für Fans gedacht ist.
Ein netter Lückenfüller bis zum nächsten Album im Frühling ist diese DVD zusammen mit der Schism DVD allemal.
Zynisch
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ja, Tool sind anders. Jahre lang herrscht ein Informationsfluss unterhalb der Wahrnehmungsgrenze, nur um anschließend Schlag auf Schlag die Fanherzen rasen zu lassen (Neues Album, Lateralus Vinyl, Gerüchte um Live-DVD, Schism/Parabola DVD-Singles). Aber sind im Falle letzterer wieder Glanztaten im Stile der "Salival"-Box - als Überbrückungsrelease bis zum neuen Album - zu erwarten?
Die Schism DVD präsentiert sich als reichlich zwiespältige Angelegenheit. Ausgezeichnetes Artwork, schönes Booklet - das aufwändige Design des Digipacks fällt sofort uns Auge. Doch der Inhalt des Silberlings kann eher als zynisches Schulternzucken, denn als ernsthafte Bereicherung für die eigene Plattensammlung betrachtet werden. Auf der DVD befindet sich das künstlerisch, wie technisch hervorragende, aber allgemein bekannte Video zu Parabola. Alternativ zur Tonspur wird auf dem Frontaufkleber mit einem Audiokommentar geworben, doch spottet dieser jedweder Beschreibung. Zugegeben: so herzlich gelacht habe ich bei einem Tool-Video noch nie. Doch wird das leicht entmystifizierende Konzept, befreundete, aber vollkommen unwissende Musiker in angeheitertem Zustand kommentieren zu lassen, den einen oder anderen eher verstören. "Oh yeah! Look at these guys head! Ähm...What the fuck is this...?" Informationen zum Inhalt oder Dreh des Videos sind dem entsprechend nicht zu erwarten. Wobei diverse Körperlaute und ständige Tequila-Nachfragen bei Maynard der Band sicher eine gewisse Selbstironie bescheinigen. Der ausufernde Ambient-Remix ist im Gegensatz zum akzeptablen Lustmord-Mix von Schism eher beliebig.
Fazit: Für Komplettisten sicher ein Pflichtkauf. Ansonsten angesichts des dreisten europäischen Preises (5.99 Dollar = 9.99 Euro?) und des erbärmlichen Inhalts (abgesehen vom Video) eher fragwürdig.
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