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Godspeed on the Devil'S Thunder von Cradle of FilthAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Mittelmaß 3 von 5 PunktenSoso, da haut der gute, alte Dani Filth und seine Truppe wiedermal ein Silberling auf den Markt und die Massen sind hin und weg. Ich bin der Meinung, wäre die CD nicht von COF sondern von einer unbekannten Band erschienen, hätte kaum einer von Notiz genommen. Genau das ist für mich das Traurige an der Sache. Es ist leider wie in der kommerziellen Musikszene. Nachdem ich nun bei vielen ins Fettnäpfchen getreten bin, nun noch ein paar Worte zur CD: es ist wirklich eine gute Story und gut rechergiert, auch die Spielzeit ist enorm und die Musik ist ja ganz nett, genauer gesagt etwas langweilig - eben nur durchschnittlich. Eigentlich möchte ich mit meiner Rezension erreichen, dass ein paar Leute mal die Scheuklappen fallen lassen und auch mal auf junge bzw. unbekannte Bands achten, die oft viel ergreifendere und überzeugendere Musik machen, wie die Alteingesessenen, ob COF oder Dimmu Borgir. Hier noch kurz ein paar Tipps, welche Bands für den einen oder anderen von Interesse sein könnten: Sycronomica, Farsot, Black Horizons, Illnath, Bishop of Hexen, Twilight Ophera, Gorath, Evemaster, Oathean (die kommen aus Südkorea und spielen ein grandiosen Mix aus Black und Melo Death; eine meiner Lieblingsbands !). Vielleicht konnte ich bei manchen den Appetit auf was Neues wecken. Sehr sehr geil 5 von 5 PunktenServus, Ich bin echt Cradle Fan seit den ersten Alben dennoch muss ich echt sagen alles was nach Midian kam war mehr oder weniger nicht mein Geschmack und so war ich dann echt gespannt auf Godspeed on the DevilÅs Thunder das in der Metal Hammer als DAS neue Cradle album seit Cruelty and the Beast (was auch mega genial ist) betitelt wurde. Und ich muss echt sagen ich bin nicht enttÃuscht worden. FÃr alle die auf die guten alten Sachen von Cradle stehen die sollten ohne zu zögern zugreifen. Vor allem das Special mit den 10 Bonus tracks ist absolut empfehlends wert!!! Sehr gut, aber nicht perfekt. 4 von 5 PunktenCradle haben vor allem mit den letzten drei Alben sehr polarisiert. War Damnation And A Day für viele zu bombastisch und langgezogen, so war Nymphetamine eine Weiterentwicklung in den Death/Thrash/Heavy Bereich mit den typischen Trademarks zu mainstreamig angehaucht und Thornography für viele der letzte Schund, da sehr rockige Strukturen und mehrere Cleangesänge den Weg zum Cradle-Sound gefunden haben. Dass diese Streitigkeiten nicht einfach so an Cradle vorbeisausen, ist mehr als klar, somit besinnen sich Cradle wieder auf alte Tugenden, vor allem der Raserei. Doch Halt, wer sich auf eine Bolz-Platte der Marke Dusk And Her Embrace gefreut hat, wird eventuell enttäuscht sein, denn das Album ist für mich ein weiterer Schritt nach vorne, hier gibt es auch ein paar Verluste des alten Sounds, im Sinne von sehr vielen Doppellead-Riffs, die schon seit geraumer Zeit einige Male Iron Maiden erkennen lassen und jetzt halt fast komplett fehlen. Zudem hatte es die Band sehr oft geschafft, Atmosphäre zu erzeugen, was hier eher selten der Fall ist. Kombiniert man letzteres mit der nicht gerade kurzen spielzeit des Albums, beendet man vorher schonmal den Hördurchgang, weil es nach der Häfte nicht mehr viel neues oder spannendes zu erkunden gibt. Hört sich alles negativ an, ist es aber nicht. Cradle stand noch nie für todernste Musik, sondern für Unterhaltung auf extremer Basis. Startet man die CD wird man wie gewohnt von einem orchestralen Intro eingeleitet, doch dann folgt gleich mal das, was die letzten zwei CDs mancher vermisst haben dürfte: Abartiges Tempo, Geblaste, Gitarrenspruen mitsamt passenden Keys und dynamischen Gesang/Geschrei/Gekeife/Gegrowle/Gebürll/alles von Dani. Titel Drei, The Death Of Love, dürfte wieder alte Freunde abschrecken, hier bekommt man einen Midtempo Stampfer der Marke Hypocrisy vorgesetzt (ja wirklich, Hypocrisy)., garniert mit Frauen-Gesang. Sehr schöner Track, der viel Melodie aufweist und auch der prägnanteste Track ist. Ab jetzt fängt das Album an zu "schwächeln", was nicht negativ zu nehmen ist: Es folgen derbe Nummern, fast jede mit der weiterführenden Erzählung aus Sicht Gilles De rais (um den dreht sich das Konzept), sehr viele Melodien, aber in sehr derber Form. Der einzige Track, der noch "bewegt", ist Tragic Kingdom, hier wird gebolzt und auch endlich mal wieder ein wenig der schwarzmetallische Hammer gezückt. Das Werk ist sehr, sehr, seeehr gut abgemischt, bei aller Schredderei und Geholze ist alles klar und durchsichtig und wirkt niemals verwaschen. Nachedm ich befürchtet hatte, dass der Thornography Sound (selber mischer) 1 zu 1 übernommen wird und Müllsound die logische Folge gewesen wäre. Im Gesamten eine technisch sehr gute Platte auf hohem Niveau, hätte man noch einen Tick mehr Abwechslung und Anhaltspunkte wie auf der Überplatte "Nymphetmaine" untergebracht, wäre dieses Album echt genial geworden. Viele werden sich darüber freuen, dass wieder viel mehr Gebolze zu hören ist, aber braucht man das noch unbedingt, wenn man Werke der Marke Dusk And Her Embrace eh schon im Plattenschrank stehen hat? Nichtsdestotrotz eine sehr gute Platte, die verhassten Vorgänger Thornography und vor allem Nymphetamine gefallen mir besser (und das als langjähriger "Fan") Im Endeffekt ist die CD ein dicker Mittelfinger, auf alle gerichtet, die immer noch behaupten, der Name Cradle Of Filth lässt sich nur noch belanglos ausschlachten. Weiter so! Erfrsichend....alt! 5 von 5 PunktenSooo jetzt nachdem ich das neue Album rund um Dani und seine Jungs mehrmals gehört habe, möchte ich auch meine Meinung dazu schreiben: Nach den letzten beiden Alben "Nymphetamine" und "Thornography", welche im Gegensatz zu den älteren Alben in eine leicht andere Richtung gegangen sind, waren meine Erwartungen an das neue Album relativ hoch. Sicher fand ich auch die eben beiden genannten CDs nicht schlecht, doch war es nicht die Art von Musik, welche mich vor fünf Jahren das erste Mal in den Bann dieser Band gezogen hat! So, was kann ich nun zur neuen CD von Cradle of Filth sagen? Um es in einem Wort auszudrücken: Perfekt! Für mich ist Godspeed on the devils thunder definitiv die CD des Jahres und die beste Platte von Cradle of Filth der letzten sechs Jahre. Warum ich das so sehe, hat folgenden Grund: Die CD überzeugt diesmal wieder durch diese typische Verspieltheit, von harten und schnellen Drums, gepaart mit wunderschönen Gitarren klängen und sehr viel Keyboard! Was mich auch sehr begeistert ist, dass Dani endlich wieder richtig schön am kreischen und am grunzen ist. Auf der letzten CD wurde irgendwie versucht ein bisschen zu perfekt zu singen, was diesmal glücklicherweise wieder verschwunden ist. Hinzu kommt, dass es sich hierbei mal wieder um ein Konzept Album handelt, welches noch mehr dazu verleitet auch mal die Texte zu lesen und sich einfach in diesen düsteren Bann um Gilles de Rais ziehen zu lassen. Diesmal wird wirklich wieder alles richtig gemacht. Die einzelnen Songs sind eine gute Mischung aus "Neu", "Cruelty and the beast" und "Midian". Der einzige Song der mir bis jetzt leider immernoch nicht ins Ohr gegangen ist, ist "Sweetest Maleficia". Ansonsten ist eigentlich jedes Lied ein absoluter Anspieltipp, aber um mal einige hervor zu heben, würde ich sagen: The death of love, the 13th ceasar und Midnight shadows crawl to darken counsel with live! Wer also diese Band schon länger kennt, und die letzten beiden Alben nicht sooo gut fand, kann hier bedenkenlos zugreifen und sich über eine Band freuen, welche zu alter Stärke zurück gefunden hat! Für Neueinsteiger würde ich empfehlen, erst ein paar Songs Probe zu hören! Fazit: Absolut genial und genau das was ich mir erhofft habe! Absolute Kaufempfehlung! Zufriedenstellende Limited Edition eines tollen Albums 5 von 5 PunktenNun ist also doch passiert, womit selbst ich als großer Fan der Engländer nach den letzten Alben (die mir zwar nicht schlecht gefielen, aber mit dem restlichen Werk der Band nur bedingt vergleichbar waren) kaum noch gerechnet hätte: Cradle Of Filth stellen dem gelungenen "Cruelty And The Beast" (das allerdings unter einer sehr schwachbrüstigen Produktion litt) und dem superben Quasi-Konzeptalbum "Midian" endlich einen gleichwertigen Nachfolger zur Seite. Weiterentwicklung kann man der Truppe auf jeden Fall zu Gute halten - das Album entspricht zwar in der Qualität dem zu recht hoch gelobten 2000er Output, das Songwriting ist aber ein wenig anders gelagert und erinnert eher an die vertonte Geschichte um die "Blutgräfin" Elizabeth Bathory. Als Ganzes gleicht das etwas sperrig betitelte "Godspeed On The Devil's Thunder" einer Zusammenfassung der besten Qualitäten, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Alle Schaffensperioden, von der puren Raserei der Anfangstage über die Orchester-Packung auf "Damnation And A Day" bis hin zum "normalen" Heavy Metal auf "Thornography", sind vertreten. Dass die Platte dadurch nicht zerfahren wirkt, ist dem exzellenten Songwriting der Truppe zu verdanken. Was das betrifft waren die Jungs aber ohnehin schon immer über jeden Zweifel erhaben. Positiv stimmt auch, dass sich mit Ur-Gitarrist Paul Allender und Bassist David Pybus in letzter Zeit endlich ein recht stabiler Kern um Dani Filth geschart zu haben scheint - der Wahrnehmung von Cradle of Filth als Band kann das nur gut tun. Diesmal geht es im Albumkonzept um den Kampfgefährten von Jeanne d'Arc, der "nebenbei" auch noch Alchimist und einer der berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten war: Gilles de Rais. Nach dem Cradle-typischen Intro beginnt die Scheibe mit dem harten "Shat Out Of Hell" denkbar günstig und sofort fällt die glasklare Produktion auf, die sich schon während der letzten Alben ständig verbessert hat. Dadurch wirkt das Ganze noch härter und fetter und die Engländer brauchen sich hier vor ihrer norwegischen Konkurrenz (Dimmu Borgir) nicht länger zu verstecken, wobei der Unterschied zu den Skandinaviern schon recht deutlich ist (vor allem im orchestralen Bereich, der bei Cradle Of Filth lediglich der Unterstreichung einer bedrohlich-düsteren Atmosphäre dient und längst nicht so im Vordergrund steht wie bei den wesentlich bombastischeren Skandinaviern). Bei mehrmaligem Hören entsteht auch wieder der für ein Konzeptalbum so wichtige Eindruck, dass alles, was hier zelebriert wird wie aus einem Guss klingt. Darum kann man auch kaum einzelne Songs hervorheben, diese CD muss als Ganzes gehört und genossen werden. Zudem sind die Lieder wieder etwas weniger zugänglich als auf "Thornography" und auch auf "Midian" und brauchen eine gewisse Zeit und ein paar Durchläufe. Sofort bleiben neben dem erwähnten "Shat Out Of Hell" lediglich "The 13th Caesar", "Ten Leagues Beneath Contempt", der "Herzschlag"-Mittelteil vom überlangen "Darkness Incarnate" (mit von Dani's Tochter Luna Scarlett gesprochenem Intro) und das extrem eingängige "The Death Of Love" in den Gehörgängen kleben, erweisen sich dort aber als überaus hartnäckig. Die restlichen Tracks brauchen einige Zeit, entfalten dann aber eine unheimliche Langzeitwirkung, was an zwei Faktoren liegt: zum einen ist das Songwriting dermaßen detailliert, wie man es von den Engländern kaum mehr erwartet hätte, zum anderen ist nicht nur Dani Filth' Gesang sehr variabel, sondern er hat sich auch textlich am Riemen gerissen und bietet die ganze Palette britischer Sprachkunst auf, die man so nur bei Cradle Of Filth findet und die sie so wohltuend von vielen Black Metal Bands abhebt. Die mittlerweile traditionell von Doug Bradley ("Pinhead") gesprochenen Intros sind ebenfalls samt und sonders im schwarzen Bereich und seine charismatische Stimme trägt viel zur Gesamtatmosphäre bei. Wenn man nach Kritikpunkten sucht, könnte man lediglich das Ende des Albums anführen - hier scheint ein wenig die Abwechslung zu fehlen. Nichtsdestotrotz komme ich nicht umhin, die Höchstwertung zu vergeben, da es Cradle Of Filth endlich wieder geschafft haben, alle ihre Stärken auf einer Platte zu vereinen. Die Limited Edition kommt als dünnes "Buch", gebunden in (Kunst-) Leder. Das wirkt nicht übel, aber auch ein wenig zu dünn im CD-Regal. Eine zwiespältige Sache ist die Bonus CD, die bei dieser Edition dabei ist. Mit 10 Tracks erhält man zumindest "Value for Money", leider ist aber nur die Hälfte dieser Songs als brauchbar zu bezeichnen. Vor allem das erste Lied ("Balsamic And Anathema") ist sehr gut gelungen und hätte so ruhig auch auf dem Haupt-Album stehen können. Das war wohl zunächst so geplant, aber entweder hat der Platz nicht ausgereicht, oder man wollte einfach den Käufern der Limited Edition ein weiteres Kapitel der Geschichte um Gilles de Rais bieten. Danach folgen ein langes Instrumental (in Ordnung, wirkt aber nicht wie ein klassisches Instrumental, sondern wie ein normales Cradle-Stück ohne Gesang), mit "Into The Crypt Of Rays" ein (sehr gutes) Celtic-Frost-Cover sowie zwei bereits von der Deluxe Edition von "Thornography" bekannte Stücke ("Devil To The Metal" und "Courting Baphomet"), die durchaus zu gefallen wissen und vor allem für diejenigen, die diese Version des Vorgängers nicht besitzen, interessant sind. Damit ist die erste Hälfte der Bonus-CD vorbei und der Hörer ist ob der Qualität angenehm überrascht. Darauf folgt leider eine Ernüchterung, denn "The Love Of Death", den "The Death Of Love" Remix auf Techno (oder was das sein soll), hätte wohl niemand gebraucht. Ähnlich verhält es sich mit den Demos von selbigem Lied und "The 13th Caesar", die sich bis auf die naturgemäß schlechtere Soundqualität kaum von der Album-Version unterscheiden. Auch die Live-Versionen von "Dirge Inferno" und "Dusk And Her Embrace" sind eher Geschmackssache. Sie zeigen zwar, welches Soundgewitter die Band live entfachen kann, könnten aber ob der Qualität sogar abschreckend für potentielle Konzertbesucher sein. Hier ist man mit einer der Live-DVDs von Cradle Of Filth, auf denen auch der wichtige optische Anteil der Show zur Geltung kommt, sicher besser bedient. |
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Nymphetamine von Cradle of FilthAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 6,61 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie britischen Black-Metal-Vorreiter brechen zu neuen Ufern auf. Statt ihren Schwarzheimer-Sound noch weiter zu verfeinern, reichern sie ihn auf Nymphetamine um Einflüsse aus anderen Genres an. Nachdem man auf den letzten Alben genau wie die Kollegen von Dimmu Borgir immer winzigere Feinheiten im Black-Metal-Klangkorsett ausarbeitete und die Möglichkeiten des Genres bis in den letzten Winkel auslotete, sprengt man nun die Ketten und wildert in angrenzenden Stilgefilden. Brachiales, wuchtiges Death-Metal-Geschepper, melodisches Bombast-Riffing schwedischen Zuschnitts und epische Gothic-Passagen - veredelt von Gastsängerin Liv Kristine (Leaves´ Eyes/Atrocity) - werden in den typischen Cradle-Sound eingearbeitet, was der Band zwar einiges von ihrer diabolischen Ausstrahlung nimmt, auf der anderen Seite aber für frischen Wind sorgt. Sogar Frontteufel Dani Filth erweitert sein gesangliches Spektrum, und da das runderneuerte Konzept einige sehr eingängige Hits abwirft, dürften Cradle Of Filth mit Nymphetamine zwar einige alte Schwarzmetall-Fans verlieren, im Gothic- und Death-Bereich aber viele neue Anhänger dazugewinnen. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Was völlig anderes, aber unverkennbar CRADLE OF FILTH... 5 von 5 PunktenWieso kann man von CRADLE OF FILTH kein schlechtes Album erwarten? Diese Frage habe ich mir schon beim letzten Review gestellt und diese Frage kommt wohl immer wieder! CRADEL OF FILTH können kein schlechtes Album veröffentlichen, eher würden sie sich auflösen, das nehme ich zumindest mal an... Dabei ist "Nymphetamine" um einiges anders ausgefallen, wie so mancher wohl angenommen hat. Viele dachten bestimmt: Och wieder ein Riesen Orchester mit 200 Mann plus ein 50 köpfiger Chor... von wegen Banane, gerade hier hat man ohne Ende Abstriche gemacht und jedem Zweifler dennoch den Stinkefinger gezeigt. Satyriasis Ich denke, hier wird noch jeder denken: "Hach ja, typisches CRADLE OF FILTH-Intro", wobei man da nicht so falsch liegt, aber die wahre Überraschung folgt ja auch erst, hehehe. Gilded Cunt (4:24min) Halbwegs gewohnt klingt dagegen auch noch der eigentliche Opener "Gilded Cunt" (vergoldete Votze), der allerdings um einiges aggressver daher kommt als die meisten Songs der letzten Scheibe "Damnation and a Day". Hat was infernalisches, vor allem der Refrain - simple "Gilded Cunt". Aber schon hier dürfte man bemerken, dass die Briten wieder um einiges melodischer geworden sind, was sicherlich keiner erwartet hätte. Im übrigen ist der Song mit seinen 4:24 Minuten Spielzeit der kürzeste auf dem ganzen Album, mal von den beiden Intros abgesehen. Nemesis (7:17) Das nächste Stück "Nemesis" stellt mit seiner Spielzeit hingegen keine Ausnahme dar, da noch 3 weitere Tracks die 7 Minuten Marke überspringen. Das diese enorme Länge bei CRADLE OF FILTH jedoch nicht gleich mit Langeweile gleichzusetzen ist, wird wohl jeder Fan wissen. Im Gegenteil, den meistens bedeutet dies, dass man hier aufwändige Arrangements und vielseitige Atmosphären erwarten kann, was hier auch der Fall ist, da neben aggressiven, brachialen oder infernalischen Parts auch einige sehr geniale hypermelodische Elemente enthalten sind. Gabrielle (5:28) Spätestens bei diesem Stück erinnern mich CRADLE OF FILTH an ihre ältere Scheibe "Dusk and her Embrace" mit einer guten Prise "Bitter Suites to Succubi", da man hier doch sehr melancholische und verträumte Atmosphären aufbaut. Die Stimmung ist eher getragen und die Geschwindigkeit größtenteils doch mehr im langsameren Bereich. Ein lyrisch sehr romantisches Stück ("For Gabrielle, whose hair of spun onyx is run with gold, her rouge lips smack of dark blood, her name in whisper rolls, forever on my tongue, lest her memory dissolve...") mit jedoch überraschender Wendung ("Foul snake despair, where once you wreaked my misery, another toils there, for long lost Gabrielle, whose nightly spreading grin, persists in other faces, by whom i'm slowly taken in..."). Absinthe with Faust (5:14) Ein wenig auf das letzte Album "Damnation and a Day" rückbesinnend klingt "Absinthe with Faust" eher moderner, wobei dies vor allem an dem leicht Gothic rockigen Touch liegen dürfte. Im Refrain erinnern mich die Briten sehr stark an die leider aufgelösten SEPTIC FLESH zu seligen "Esoptron" Zeiten - GENIAL!!! - was eine überirdische Atmosphäre erzeugt. Nymphetamine Overdose (9:14) Nun ist mit "Nymphetamine Overdose" auch schon das eigentliche Titelstück an der Reihe, nebenbei bemerkt auch der längste Track auf dem Album. Klar, dass hier viel Abwechslung geboten wird, wie ich es auch schon bei "Nemesis" beschrieben hatte. Als mir Dave im Interview erzählte, dass Liv Kristine in diesem Song zu hören sein wird, war ich doch sehr skeptisch. Jedoch verschwand diese Skepsis komplett, als ich dieses Stück zum ersten Mal hörte, denn ihre Stimme passt einfach perfekt hier rein. Auf alle Fälle besser als Sara Jezebel Diva, die ja nicht eine so sanfte Stimme besitzt. Wirklich geniales Stück, das aber eben wegen diesem Gastauftritt live nicht so gut kommen würde, außer die jetzige Ehefrau von Alex Krull begleitet die Jungs auf ihrer nächsten Tour! Dummerweise wurde der Videoclip, doch - auch aufgrund der enormen Länge - etwas anders zusammen geschnitten, so dass schnell die Vermutung auftreten könnte, dass CRADLE OF FILTH softer geworden sind und nun kommerzieller werden. Hiermit kann ich Entwarnung geben, da es sich hierbei nur um einen speziellen Edit handelt und die Endversion, sowie das komplette Album überhaupt doch deutlich anders klingen. Painting Flowers White never suited my Palatte (1:56) Erneut ein Intro - Ich glaube es wird wohl nie eine CRADLE OF FILTH Platte ohne ein Intro geben, aber dann wäre es wohl auch kein COF-Album. Erinnert wieder sehr stark an den "Hellraiser"-Soundtrack - also geil!! Medusa and Hemlock (4:45) Dieses Stück war der erste neue Song, den ich überhaupt von der "Nymphetamine"-Platte gehört habe, war dies doch der Opener auf der 6 Song Vorab-CD, die wir "Journalisten" (wenn ich mich als Hobby-Schreiberling dazu zählen darf) damals Ende Juli zugeschickt bekommen haben. Schon damals war ich sehr erstaunt und zugleich beruhigt, wobei dieser Song noch zur eingängigeren Sorte gehört und noch am ehesten mit den letzten Werken zu vergleichen ist, zumindest ist der Song nicht so sehr melodisch wie die restlichen auf "Nymphetamine" Coffin Fodder (5:17) Im Interview habe ich Dave unter anderem auch gefragt ob "Nymphetamine" auch das langsamste Album überhaupt sei, da mit "Gilded Cunt" nur ein Song enthalten war, der einen schnelleren Blast Part enthielt. Hätte ich damals schon songs wie "Coffin Fodder" oder "Mother of Abominations" gehört, hätte ich dem Briten sicherlich nicht so eine blöde Frage gestellt. Und obwohl dieser Track sehr aggressiv und schnell ist, bleiben die melodischen Elemente dennoch größtenteils vorhanden English Fire (4:47) Und da haben wir ihn, den besten Song des Albums. Bereits auf der Vorab-CD wurde größtenteils dieser Song hoch und runter genudelt, ist er auch zugleich der bisher außergewöhnlichste Song von CRADLE OF FILTH überhaupt, da er sehr romantisch und gefühlvoll ausgefallen ist, mit einer gesunden Prise Melancholie. Da blutet doch auf eine schöne Art und Weise das Herz. Die Streicher erinnern mich witzigerweise an ein Soloprojekt von mir, dass ich vor 4 Jahren mal hatte, weswegen die mir auch besonders gefallen, da sie zu 100% meinem Geschmack entsprechen. Die Gitarren im Mittelteil erinnern hingegen sehr stark an ANATHEMA zu ihren besten Zeiten, nämlich der "Serenades"-Ära! Genial, ach was sag ich: PERFEKT!!! Filthy little Secret (6:15) Sehr rotzig ist "Filthy little Secret" ausgefallen, auch wenn wieder einige typische englische Doom Melodien drin vorkommen und im Mittelteil IRON MAIDEN Tribut gezollt wird. Zum ersten Mal schaffen es die Jungs übrigens ein Solo zu spielen, das mir gefällt, da dies mich bei "Midian" damals hinderte die Höchstpunktzahl zu geben, da das einzige Solo damals komplett furchtbar klang! Swansong for a Raven (7:08) Irgendwie klingt der Song am Anfang wie eine eigene Version von IRON MAIDENs "Hallowed be thy Name", nur wesentlich schneller. Dieses Stück gehört zusammen mit "English Fire", "Nemesis", "Gilded Cunt" und "Nymphetamine Overdose" zu meinen absoluten Lieblingstracks auf dieser Scheibe. Ebenfalls ein sehr abwechslungsreiches Stück (Überlänge!), überwiegt hier auf alle Fälle der melodische Anteil, wobei im Mittelstück erneut die genialen melancholischen Gitarren ala alte ANATHEMA zum Tragen kommen. Thematisch stellt dies quasi der zweite Teil zu "Her Ghost in the Fog" dar, wo der Vergewaltiger und Mörder aus dem ersten nun sein gerichtet wird. Im übrigen konnte man hier keinen Geringeren als Doug Bradley (aka Pinhead aus den "Hellraiser"-Filmen) als Gastredner gewinnen. Mother of Abominations (7:22) Auf der offiziellen Homepage werden hier Vergleiche zu EMPERORs "In the Nighttime Eclipse"-Album sowie einigen Thrash Anleihen verglichen, wobei dies eigentlich sehr gut den Nagel auf den Kopf trifft, wobei die Extra Melodischen Anteile noch dazu addiert werden müssen. Ein sehr aggressives Stück, mit infernalischen Streicherelementen, die auch bei einem "Hellraiser" Soundtrack enthalten sein könnten und einem sehr außergewöhnlichen Schluss. Fazit: Statt das man dem symphonischen Anteil noch eines draufgesetzt hat ist man einen komplett anderen Weg gegangen und zeigt sich nun deutlich Gitarren orientierter denn je zuvor. Fragt sich nur - mit einem kleinen Augenzwinkern - ob DIMMU BORGIR auf ihrer nächsten Scheibe, auch auf die Symphonie-Bremse treten werden, hehehe. Ansonsten haben CRADLE OF FILTH wieder einmal ein genial Album abgeliefert, dass absolut keine Schwachstellen vorweisen kann. Hut ab! Zudem ist es ihnen erneut gelungen Innovation und Fortschritt mit Bewährtem zu vereinen und beweisen, dass sie weiterhin ihr Ding durchziehen, ohne sich dabei irgendjemandem außer den eigenen Interessen unterordnen. Da darf man erneut auf das nächste Konzert warten. Ganze 5 Sterne... 5 von 5 Punkten...hat sich dieses Album wirklich verdient! Es bietet eine Abwechslung wie es sonst kein Anderes CoF-Album tut. Ich ärgere mich jeden Tag wieder, dass ich mir den Vorgaänger "Damnation and a Day" erst ein paar Wochen später kaufte. Denn auch dieses Album ist sehr gut, wirkt aber gegen "Nymphetamine" beinahe schlecht! Nymphetamine ist, meiner Meinung nach, kein Black Metal Album. Es hat doch einen sehr starken Goth - Touche- Vorallem das Titellied "Nymphetamine". Dani Filth hat es auch geschafft aus alten Klischees auszubrechen. Statt nur Hass und Giftigkeit hat er in seinen Vokals eine neue Gefühlsregung entdeckt, die Verzweiflung. Besonders bei "Nemesis", meinem persönlichen Favoriten, kommt dies zum Ausdruck. Auch die Texte, sofern man sie versteht, sind wirklich gut und poetisch. Natürlich sind sie teilweiße etwas kitschig, aber das bestätigt nur meine These, dass CoF in die Goth Richtung abtrifften. Fazit, ein wirklich grandioses Album, dass manallen Goth und aber auch Black Metallern empfehlen kann! Nemes-is das Beste ! 5 von 5 PunktenUUhaha! AN ALLE GOTHICS BLACK-METALER GRUFTIES HARDROCKER UND TJA AN ALLE ANDEREN AUCH: KAUFEN! Cradle haben ja noch nie ein Schlechtes Album auf den Markt gebracht. Aber das Übertrifft alle Erwartungen die bei mir nach dem 2003er Album "Domnation and a Day" hochkamen. Bald kommt das von mir Heißerwartete (ich weiß ja nicht wies euch geht) Werk "Thornography" raus. Das könnt ihr euch übrigens auch hir Holen. Neues Land 5 von 5 PunktenDiese CD wurde auch von mir zuerst unterschätzt; wie immer wenn man als Fan der alten Werke auf etwas anderes Neues trifft. Aber wenn man Nymphatemine die Chance gibt, 2-5x in die Gehörgänge zu gehen, bemerkt man die Feinheiten der neuen CoF. Sämtlichen Genre-Ketten zum Trotz hat jeder Songs Melodieteile, Riffs, Breaks, die aus einer anderen Strömung des Metals stammen (könnten). Okay, Gothic überwiegt hier, aber sogar Trashelemente verbergen sich unter dem dichten Soundteppich. Wie immer perfekt produziert zeigt Nymphatemine vielmals melodische Songs, wobei meine Favoriten Nemesis (hoher Mitgröhlfaktor) und der Titelsong Nymphatemine sind. Die Weiterentwicklung einer Band ist notwendig, Cof haben es geschafft und brechen nun zu neuen Ufern auf. Thornography wird hoffentlich dasselbe Niveau erreichen. Also ich würde sagen,..... 4 von 5 Punktendass dieses Album wirklich sehr gut gelungen ist, aber ich muss sagen, erst nach einigen Malen reinhören hört man die Feinheit dieses Albums, trotzdem aber fettes Lob an die Jungs von COF. Was allerdings sehr gud zu bewerten ist, ist dass das Album sich anhört wie als würden die Endings der Lieder immer mit dem Anfang des Liedes verbunden sein durch Melodien etc. Aber es gehört auch Kritik dazu: Es sind viele Gothic-Elemente dazu gekommen (--> Nymphetamine Fix), was davor nicht der Fall war...aber dadurch gewinnt COF au Gothic- Anhänger =D Also Höhepunkte des Albums sind für mich Nemesis, English Fire und Coffin Fodder. Absolut empfehlenswet für Metal-Liebhaber--> ****1/2 Sterne |
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Midian von Cradle of FilthAudio CD von Zomba (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2006 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Hat superbe Momente, aber bietet auch viel Stangenware... 4 von 5 PunktenIch verstehe nicht, wieso viele meinen,, Midian sie das beste Cradle Album. Klar das Album beginnt spektakulär und hält bis Lord Abortion eine hohe Klasse und zeigt zugleich einen hohen Kitschwert, der aber zur theatralen Inszenierung passt. Nach Amor E Morte lässt das Werk aber deutlich nach und bietet nur noch vereinzelte verdammt gute Riffs, aber dann folgt nur noch durchschnitt. Freunde von Cradle sollten sich das Album aber auf jeden Fall anhören und vor allem besitzen. Wäre das Niveau der ersten fünf Tracks gehalten worden, hätte das Album locker 5 Sterne bekommen. Satan wäre stolz...;) 5 von 5 PunktenDas 4. Studioalbum "Midian" stellt für mich einen der Höhepunkte des kreativen Schaffens von CoF dar, da die Songs mit wohlarrangiertem Sound und technischem Geschick aufwarten, was CoF-Songs zuvor nur erahnen ließen. Mit jeder Platte reifte der Sound und das Talent der Musiker und das spürt man schon beim ersten Durchhören von "Midian". Die Gitarren böllern gut drauf los und die Keyboard-Parts verleihen dem ganzen eine unheimlich Atmosphäre. Da tut Danis ultraböser Kreischgesang sein übriges. Ob nun das sehr harte "Cthulhu Dawn", das extrem düstere "Lord Abortion" oder das großartig arrangierte und eingängige "Her Ghost in the Fog": Jeder Song (bis auf Amor e Morte und das peinliche "Satanic Mantra") ist ein absolutes Brett und strotzt vor guten Einfällen und irrem Spielwitz. Fazit: Wer auf unheimlichen Dark Metal-Sound mit intelligenten Texten und spielerischer Finesse steht, hat diese Platte vermutlich schon und betet sie auch seinem CoF-Altar an ;). Für alle anderen wirds höchste Zeit, sich diesen Knüller zu holen. Absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung! Ein Höhepunkt im Schaffen der Engländer 5 von 5 PunktenNach den vorangegangenen Alben, die zu recht durchwegs positiv aufgenommen wurden, bekommen Cradle Of Filth auf "Midian" endlich die Produktion zustande, die ihre Musik verdient. Sobald man das realisiert hat, wundert man sich auch nicht über die "Ausverkauf!"-Rufe, die die selbsternannten Szene-Wächter überall skandieren. Fakt ist allerdings, dass die Basis der Cradle'schen Musik nach wie vor Black Metal ist, und so kann auch ihre Musik als solcher bezeichnet werden (wenn man "Nymphetamine" und vor allem "Thornography" herausnimmt, die trotzdem alles andere als schlecht sind...). "Midian" gehört zu den wenigen Platten, die "wie aus einem Guss" klingen und damit schon nahezu Soundrack-Charakter aufweisen - ein wahres Gesamtkunstwerk also, obwohl man es nicht direkt als Konzeptalbum im Sinne von "Cruelty And The Beast" bezeichnen kann, eher als lose zusammenhängende Kurzgeschichten. Nach dem üblichen, atmosphärisch-mystischen Intro beginnt die CD gleich mit zwei ziemlich harten Tracks ("Cthulhu Dawn" und "Saffron's Curse"), die sofort ins Ohr gehen, ohne auch nur ansatzweise poppig zu wirken. Mit "Death Magick For Adepts" und "Lord Abortion" (was für ein Titel...) folgen zwei astreine Black-Metal-Songs, die noch mal mit aller Macht die Wurzeln der Engländer deutlich machen. Der absolute Höhepunkt des Albums ist allerdings Track Nummer 10 ("Tearing The Veil From Grace"), das in seiner Überlänge einer Reise durch alle Schaffensperioden der Band gleichkommt. Hiermit ist den Jungs wahrlich ein Meisterwerk mit einer Detailliebe gelungen, die sie später meiner Meinung nach nicht mehr wiederholen konnten. Die restlichen Songs machen ebenfalls eine gute Figur, vor allem das extrem eingängige, beinahe balladeske "Her Ghost In The Fog", das auf der Setlist, aber auch in einschlägigen Lokalen immer wieder für Stimmung sorgt. Alles in allem ein Album, dass auch von Cradle Of Filth selbst wohl nur noch schwer übertroffen werden kann (wobei der 2008er-Output "Godspeed On The Devil's Thunder" auch nicht von schlechten Eltern ist) und eindrucksvoll darlegt, warum die Engländer gemeinsam mit Dimmu Borgir zur Speerspitze des melodischen Black Metal gehören. Ob das der Szene-Polizei nun passt oder nicht - solange im Black Metal (neben der ursprünglichen Form) auch solche Platten veröffentlicht werden, gibt es keinen Grund zur Sorge. Das beste von CoF! 5 von 5 PunktenNeben "Dusk and Her Embrace" eines der besten Alben von CoF! Die musikalische Umsetzung ist perfekt kombiniert mit den Lyrics! Highlights: Amor e Morte (Track 6), Her Ghost in the Fog (Track 8) und Tearing the Veil from grace (Track 10. Das Beste bisher und auch zukünftig 5 von 5 PunktenHier haben wir das MEISTERSTÜCK der hektischen Engländer vor uns. War es musikalisch schon in der Entwickungsgeschichte der Band abzusehen, liefern sie hiermit ihr Magnum Opus ab. Es stimmt alles: Sound, Konzept, optische Umsetzung, Lyrics usw. Wer also auf intelligenten Black Metal steht und CoF bisher nicht mochte, sollte auf jeden Fall mal reinhören. Anspieltips: KEINE, denn alle Songs halten den gleichen sehr hohen Standard. Insbesondere die ausgefeilten Melodiebögen, intelligent durch Keyboards untermalt, suchen ihresgleichen. Die Lyrics sind wundervolle englische Poesie, die zwischen Romantik, Wahnsinn, Okkultismus und Brutalität gekonnt balanciert. Erstmals setzt Sänger Dani Filth das gesamte Spektrum seiner Fähigkeiten uneingeschränkt um. Heute, 4 Jahre und 3 Alben weiter, haben uns CoF immer wieder gute Musik beschert; aber MIDIAN bleibt unerreicht. CoF haben die Messlatte für alle Musiker und Bands im Genre damit sehr hoch angelegt. MIDIAN ist der Maßstab mit dem sie sich messen lassen müssen! Nix zu meckern, Daumen hoch!! |
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Godspeed on the Devil'S Thunder von Cradle of FilthAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Wie immer: tolles Album ohne Tadel 5 von 5 PunktenEs ist schon fast beängstigend, in welcher Regelmäßigkeit Cradle of Filth tolle Alben herausbringen, ohne ihren Stil grundsätzlich (aber immer "ein wenig") zu ändern. Ich mag eigentlich alle Scheiben (mal abgesehen von der noch leicht rumpeligen Debut-Scheibe) und fand die Entwicklung von dem alten, eher symphonischen Breitwandsound zu den jüngeren, rockigeren und leicht gothic-style kommerzielleren Scheiben klasse und nachvollziehbar und so passt Godspeed... nun auch hervorragend in den Katalog, bzw. rundet ihn ab. Denn auf der neuen Scheibe sind alle Stärken der Band auf einer Scheibe gebündelt vertreten: Symphonisch keybordlastige Tracks mit verschachteltem Aufbau (Midnight Shadows), kurze melodische Tracks mit (auch neuer im Cradle-Stil) typischem Strophe-Ref-Aufbau (Death of love, 13th cesaer) und natürlich massig Keyboard-Intros und schaurig-schöne Spoke-Words-Intros. Die "Stilsammlung" wirkt wie aus einem Guss und nie wie ein "Flickenteppich" und die Story wurde nach der Geschichtsvorlage über Gilles de Rais (die ich anschließend von G. Betaille nachlas) ist toll umgesetzt und im typischen Cradle- Lyric-Gewand verpackt. Die Songs selbst sind teil des Gesamtkonzepts ohne das sie in ihm muntergehen. Schwierige Passage toll gemeistert. Fazit: Alles ist hier stimmig, passend und rund. Die Platte ist einfach toll und für mich das beste Cradle-Album überhaupt. Die Frage ist nur, wenn sich hier der Stilkreis von den Anfangstagen zu den jüngeren Scheiben schließt und die Qualität dermaßen hoch ist, wie sieht die nächste Scheibe aus? Ich bin gespannt. Übrigens: Die Do-Cd ist sehr wertig mit massig zusätzlichem Matzerial und der einfachen Cd vorzuziehen, gerade weil noch ein weiterer Track das Konzept ergänzt. großartig aber zu alt bewährt 4 von 5 Punktennach den Ausflügen von Thornographie und Nymphetamin ins fast schon poppige greifen CoF nun wieder zum altbewährten. Wie Damnation and a day - das meines Erachtens gelungenste Werk von Cradle - ist auch Godspeed on the Devil'S Thunder ein Konzeptalbum. Viel symponischer Bombast, das wie immer fantastische Gekreische Dani Fiths und sehr gute Gitarren- und Drumarbeit. Eigentlich also ein großartiges agressives Werk, das endlich wieder nach vorne geht und alles zu bieten hat, was man an Cradle so mag. Und dennoch will keine Hochstimmung aufkommen, denn man hat das alles schon etliche mal gehört: auf Damnation, Midian usw. Es variiert nur wenig und bietet kaum neues. Gleichwohl hat man Spaß an der Platte, aber ich glaube nicht, dass ich sie wie Damnation auch noch in Jahren immer und immer wieder auflegen werde. gut wie immer! 5 von 5 PunktenBei Dani Filth und seine oft wechselnden Rasselbande von Cradle Of Filth ist auch mit dem neuen und zehnten Studioalbum "Godspeed on the Devil's Thunder" wieder alles beim Alten geblieben und das ist gut so! Soundtrackatmosphäre, dicke Spielzeit, fetter Sound, Gastsänger-und Sprecher wie Doug ("Pinhead") Bradley oder Sarah Jezebel Deva um nur einige zu nennen. Dazu gesellen sich wie immer ellenlange, zungebrecherische Songtitel, ein kunstvoll-morbide bebildertes Booklet und die wandlungsreiche Stimme von Mr. Filth, der glücklicherweise seit einigen Alben seine Heliumkreischereien auf ein Minimum verringert hat. Die wieder mehr dem Death-und Thrash Metal zugewandte Härte des Vorgängers "Thornograhpy" wurde mit dem typischen Trademarks der Band wie Orchesterpassagen oder gesprochene Abschnitte vermischt und lediglich das Fehlen wirklicher Überraschungen könnte ich bei dem anspruchsvollen und komplexen Album als Negativaspekt aufzählen! Qualitativ und musikalisch zeigen COF keine Verschleißerscheinungen und scheinen auch jetzt einen längerfristigen Heimathafen bei Roadrunner gefunden zu haben. Legitimer "Cruelty And The Beast" Nachfolger 5 von 5 PunktenNun ist also doch passiert, womit selbst ich als großer Fan der Engländer nach den letzten Alben (die mir zwar nicht schlecht gefielen, aber mit dem restlichen Werk der Band nur bedingt vergleichbar waren) kaum noch gerechnet hätte: Cradle Of Filth stellen dem gelungenen "Cruelty And The Beast" (das allerdings unter einer sehr schwachbrüstigen Produktion litt) und dem superben Quasi-Konzeptalbum "Midian" endlich einen gleichwertigen Nachfolger zur Seite. Weiterentwicklung kann man der Truppe auf jeden Fall zu Gute halten - das Album entspricht zwar in der Qualität dem zu recht hoch gelobten 2000er Output, das Songwriting ist aber ein wenig anders gelagert und erinnert eher an die vertonte Geschichte um die "Blutgräfin" Elizabeth Bathory. Als Ganzes gleicht das etwas sperrig betitelte "Godspeed On The Devil's Thunder" einer Zusammenfassung der besten Qualitäten, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Alle Schaffensperioden, von der puren Raserei der Anfangstage über die Orchester-Packung auf "Damnation And A Day" bis hin zum "normalen" Heavy Metal auf "Thornography", sind vertreten. Dass die Platte dadurch nicht zerfahren wirkt, ist dem exzellenten Songwriting der Truppe zu verdanken. Was das betrifft waren die Jungs aber ohnehin schon immer über jeden Zweifel erhaben. Positiv stimmt auch, dass sich mit Ur-Gitarrist Paul Allender und Bassist David Pybus in letzter Zeit endlich ein recht stabiler Kern um Dani Filth geschart zu haben scheint - der Wahrnehmung von Cradle of Filth als Band kann das nur gut tun. Diesmal geht es im Albumkonzept um den Kampfgefährten von Jeanne d'Arc, der "nebenbei" auch noch Alchimist und einer der berüchtigtsten Serienmörder aller Zeiten war: Gilles de Rais. Nach dem Cradle-typischen Intro beginnt die Scheibe mit dem harten "Shat Out Of Hell" denkbar günstig und sofort fällt die glasklare Produktion auf, die sich schon während der letzten Alben ständig verbessert hat. Dadurch wirkt das Ganze noch härter und fetter und die Engländer brauchen sich hier vor ihrer norwegischen Konkurrenz (Dimmu Borgir) nicht länger zu verstecken, wobei der Unterschied zu den Skandinaviern schon recht deutlich ist (vor allem im orchestralen Bereich, der bei Cradle Of Filth lediglich der Unterstreichung einer bedrohlich-düsteren Atmosphäre dient und längst nicht so im Vordergrund steht wie bei den wesentlich bombastischeren Skandinaviern). Bei mehrmaligem Hören entsteht auch wieder der für ein Konzeptalbum so wichtige Eindruck, dass alles, was hier zelebriert wird wie aus einem Guss klingt. Darum kann man auch kaum einzelne Songs hervorheben, diese CD muss als Ganzes gehört und genossen werden. Zudem sind die Lieder wieder etwas weniger zugänglich als auf "Thornography" und auch auf "Midian" und brauchen eine gewisse Zeit und ein paar Durchläufe. Sofort bleiben neben dem erwähnten "Shat Out Of Hell" lediglich "The 13th Caesar", "Ten Leagues Beneath Contempt", der "Herzschlag"-Mittelteil vom überlangen "Darkness Incarnate" (mit von Dani's Tochter Luna Scarlett gesprochenem Intro) und das extrem eingängige "The Death Of Love" in den Gehörgängen kleben, erweisen sich dort aber als überaus hartnäckig. Die restlichen Tracks brauchen einige Zeit, entfalten dann aber eine unheimliche Langzeitwirkung, was an zwei Faktoren liegt: zum einen ist das Songwriting dermaßen detailliert, wie man es von den Engländern kaum mehr erwartet hätte, zum anderen ist nicht nur Dani Filth' Gesang sehr variabel, sondern er hat sich auch textlich am Riemen gerissen und bietet die ganze Palette britischer Sprachkunst auf, die man so nur bei Cradle Of Filth findet und die sie so wohltuend von vielen Black Metal Bands abhebt. Die mittlerweile traditionell von Doug Bradley ("Pinhead") gesprochenen Intros sind ebenfalls samt und sonders im schwarzen Bereich und seine charismatische Stimme trägt viel zur Gesamtatmosphäre bei. Wenn man nach Kritikpunkten sucht, könnte man lediglich das Ende des Albums anführen - hier scheint ein wenig die Abwechslung zu fehlen. Nichtsdestotrotz komme ich nicht umhin, die Höchstwertung zu vergeben, da es Cradle Of Filth endlich wieder geschafft haben, alle ihre Stärken auf einer Platte zu vereinen. Das gemütliche Kaffeekränzchen ist vorbei! 5 von 5 PunktenVorneweg möchte ich sagen, dass Thornography und Nyphetamine keine schlechten Alben sind. Es ist Mucke, die durchaus gefallen kann. Was mir jedoch an den beiden Alben gefehlt hat, war dieser kompromisslos zelebrierte Wahnsinn, diese brachialen Riffbretter zwischen feierlicher Apokalypse. Mit Godspeed on the Devil's Thunder setzen Cradle of Filth genau da wieder an - und nicht zu knapp! Der einzig durchgehende Midtempo-Song The Death of Love fügt sich hervorragend ins Gesamtgefüge - und dieses könnte kaum brachialer und wuchtiger ausfallen. Lyrisch präsentiert Dani das Leben und Ableben des Psychopathen Gilles de Rais in seiner unnachahmlichen Art zwischen bizarrer Liebesfantasien, abgründiger Psychoanalyse, biblischen Vergleichen und dämonischer Faszination. Erwähnenswert ist, dass Dani vorwiegend growlt und weniger schreit. Ob das Pluspunkte oder Minuspunkte ausmacht, sollte jeder selbst entscheiden. Godspeed on the Devil's Thunder ist wieder ganz epochale Kost. Nach Cruelty & the beast und Damnation and a day nun das dritte große Konzeptalbum dieser Ausnahmeband. Ich bin begeistert! |
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Dusk & Her Embrace von Cradle of FilthAudio CD von Zomba (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2006 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionKaum hat die Band ihr Label Cacophonous verlassen und einen Deal bei Music For Nations unterschrieben, kann sie mit einem voluminösem Sound aufwarten - auf einem Album, dem man die lange und sicherlich teure Produktionszeit anhört. Dusk And Her Embrace stellt den endgültigen Durchbruch der Engländer dar. Noch nie zuvor hat eine Black Metal-Band Albumcharts geknackt. Noch facettenreicher gehen die Düsterheimer vor, noch verspielter und noch bombastischer. Mittlerweile regiert die Tastentechnik das gesamte Backgroundgeschehen, während im Vordergrund Gitarrenriffs der Marke "Iron Maiden goes Black Metal", wütendes Drumming sowie der dominante Kreischgesang des Fronters Dani regieren. Ein Wechselbad der Gefühle: Da flüstert eine sanfte Frauenstimme, ertönen Chöre, grollt der Deibel persönlich -- der Longplayer wirkt wie eine Entdeckungsreise durch die düstersten Abgründe harter Rockmusik. Und das Titelstück ist der Übersong schlechthin. Was will man mehr?--Wolf-Rüdiger Mühlmann 5 Kundenrezensionen:VAMPEROTICA!!! 5 von 5 PunktenNeues Label, neue Bandmitglieder, neues Album!!! Dusk and her embrace ist für mich und viele andere das beste das Cradle je gemacht hat und sicher nicht Midian!!! Ich liebe dieses Album! Die Atmosphäre ist unglaublich! Man sagt die richtigen Leute waren zum richtigen Zeitpunkt in der Band und dann kam das raus! Alles passt, zusammenspiel ist perfekt! Sehr melodische Black Metal Gitarre mit atmosphärisch dunklen Keyboards die sehr oft dominieren! Nick dreht durch am Schlagzeug (Hammer of the gods) und Dani schreit so schnell und hoch das es echt unheimlich ist was man mit menschlicher Stimme machen kann, und das wird man von Ihm in dieser Form danach nie wieder hören! Eines der besten Alben in der extremen Metal Szene und eine riesen weiterentwicklung des sonnst sehr primitiv gehaltenen Black Metal! Und hier wurde in der Black Metal Szene Ausverkauf und Komerz geschrien weil diese CD löste eine wahre Mainstream Verkaufswelle aus! Jedes Track ist auf seine Weise unvergesslich gut, Texte sind exzellent und erzählen Geschichten voller Vampirromantik! VAMPEROTICA! Ich liebe die dunkle Vampirfilm Atmosphäre von diesem Album, das muss man sich ungestört, mit geschlossenen Augen, mit guten Kopfhörer anhören!!! Unvergesslich!!! Die zeitlose Basslinie von Heaven torn asunder, die traurigkeit von Funeral in Carpathia, mein lieblings Track von Cradle Dusk and her embrace! Danis krankes gekreische hier ist geil!!! usw... Sogar die Fans die Cradle wegen den neuen Sachen mögen, müssen diese Cd haben und die Band auf dem Höhepunkt ihrer Karriere hören! Das ist nicht nur ein wichtiger symphonic black metal release oder super Metal Album, das hier hier ist Kunst! Dark erotic vampiric Metal!!! Kaufpflicht für alle alten und neuen Fans und alle anderen! Ich bin ein alter Fan und habe die schwarze digipack mit Bonustrack! Es gibt auch eine edle coffin box edition (Sarg Box)! Infernal screems of darkness (Nazgul) Der helle...oder eher dunkle Wahnsinn ! 5 von 5 PunktenGenial...ist das erste Wort das mir einfällt,wenn ich an dieses Meisterwerk einer CD denke. Jeder einzelne Track ist ein Meisterwerk an für sich,das Intro ist schön melodisch,die richtigen Songs an sich sind wahnsinnig abwechslungsreich,harte Gitarren-Riffs wechseln sich mit sehr schönen Keyboard-Parts ab. An alle Metal-Fans da draussen...kauft euch diese CD. Das ist ein Befehl. Klasse Black Metal Album 4 von 5 PunktenEinige würden mir wahrscheinlich gerne an die Gurgel springen, dass ich "Cradle of Filth" als Black Metal bezeichne, aber ich beschreibe es nur so wie ich es sehe und "CoF" weist einfach die charakteristischen Merkmale dieser Musikrichtung auf. Wer jetzt jedoch denkt, die CD wäre nur etwas für geübte Ohren, die schon des öfteren extremen Metal gehört haben, hat sich geirrt. "Cradle of Filth" haben ihre eigene Art, die rohe Art des Black Metal in einem sehr melodischen Licht erstrahlen zu lassen, was auch die guten Verkaufszahlen erklärt. Die Gitarrenriffs werden durch atmosphärische Keyboard-Klänge untermalt und erzeugen eine düstere und dämonische Atmosphäre. Das Drumming ist zum Teil unglaublich schnell ausgefallen und der Bass kommt ebenfalls in einigen Liedern sehr melodisch daher. Schwache Songs gibt es auf dem Album eigentlich keine bis auf die "Instrumentals", die als eine Art Übergangsstück dienen, die man sich auch gut und gerne hätte sparen können. Ansonsten sind alle Songs sehr gut gelungen, wobei natürlich jeder einzelne Song im Schatten des "Cradle"-ÜBersongs, dem Titeltrack, steht. Einer geilsten Songs überhaupt! Selbst wer gar nichts mit "Cradle" anfangen kann, muss dennoch von diesem Song einfach angetan sein. Die Vocals sind gewöhnungsbedürftig, aber gut. Insgesamt handelt es sich hierbei um ein klasse Album, dem es aber an wirklichen Weltklasse-Nummern mangelt, denn davon gibt es eigentlich keine außer "Dusk and her Embrace". Der Soundtrack zur Fright Night 5 von 5 PunktenWas würde wohl passieren, wenn ich mein CD-Player an Halloween nach draußen stelle, diese CD laufen lasse und warte bis ein paar Pseudo-Monster vorbeikommen? Richtig, sie würden das fürchten lernen, denn Dusk And Her Embrace ist mit Abstand die düsterste, intensivste und vor allem beste Cradle Of Filth Scheibe, und garantiert nicht Midian. Das besondere an dem Album ist, die Musik wirkt nie aufgesetzt, oder irgendwie pseudomäßig. Hier gibts noch richtig guten Melodic Black Metal mit Gothic Metal Einflüssen, ich nenne es ja gern, wie die Band, Vampiric Metal, das trifft es genau, falls ihr euch darunter was vorstellen könnt. Wenn ich zuhause alles dunkel mache, mich aufs Bett leg, und dieses Album höre, schwebe ich in eine Gedankenwelt, die wohl der beste Vampirhorrorfilm geben könnte. Man stellt sich eine verlassene Gegend vor, viel Häuser aber niemand zuhause, ganz alleine, und wird von einem Schauer verfolgt, von einem Vampir. Dieses Album wäre meiner Meinung nach der perfekte Soundtrack für Filme wie Fright Night 1 und 2. Dani kreischt wie er es sonst nicht mehr tat, die Musik und die Instrumente sind einfach perfekt. Trotz der unüberhörbaren Härte und Tiefe der Songs, findet man immer wieder düster-schöne Melodien, die Fantasien in einem wecken. Ist es nun Heaven Torn Asunder oder Funeral In Carpathia, hier kann man sich gruseln! Das tolle A Gothic Romance beweist nun mal mehr die Kreativität der Band, hier gibts schöne Tempowechsel und tolle Gesänge (und Gekreische). Besonders die weibliche Stimme verleiht den Songs, das vampiristische. Beim Titeltrack könnte man meinen es wird nie wieder hell, und man wird jeden Moment gebissen, oder beobachtet ein Vampirpaar beim romantischen Abend. Mit Beauty Slept In Sodom kommt mein persönlicher Lieblingstrack auf der CD und vielleicht auch von der Band. Sehr melodisch, sehr düster, sehr schleppend und sehr erotisch, nicht das ihr das jetzt falsch interpretiert, aber das ist einfach der perfekte Song. Wie gesagt, wenn man mal das Bedürfnis hat sich zu fürchten oder mal in eine Gedankenwelt zu schweben, ist dieses Album göttlich. Besonders Fans von Vampiren und Vampirfilmen ist diese CD ans Herz zu legen, jedoch sag ich gleich dazu, die wahre Schönheit und Göttlichkeit des Albums, kommt nur dann zur Geltung wenn man sie im dunklen hört, Dusk And Her Embrace ist nicht so ein Album, das man mal nebenher beim Aufräumen oder Autofahren hören kann, diese CD braucht viel Geduld und Fantasie. Wer erst mit neueren Alben auf Cradle gekommen ist, der wird wohl erst mal dumm aus der Wäsche gucken, denn mit Songs wie Temptation oder Nymphetamine hat dieses Album rein garnichts zu tun. Wer glaubt Midian und die Nachfolger seien perfekter Vampiric Metal muss schleunigst dieses Album hören. Das beste Cradle Album, einmal nachts hören, und dann hatte man eine rabenschwarze Nacht. Der Klassiker 5 von 5 PunktenMit Dusk and Her Embrace setzen Cradle, den mit der Platte Vempire eingeschlagenen Weg, konsequent fort. Agressive Parts vermischen sich mit sanfteren melankolischen Melodien zu einer beeindruckenden Harmonie. Jeder Song ist ein Hit, ob Funeral in Carpathia, A Gothic Romance, Malice through the looking glas, Haunted shores oder der Titelsong Dusk and her Embrace. Mit Beauty slept in sodom ist auch mein Lieblingslied von Cradle auf dieser Platte. Ein absoluter Metal Meilenstein, der die aktuellen Platten von Cradle locker aussticht. |
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Cruelty & the Beast von Cradle of FilthAudio CD von Zomba (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,04 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2006 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionBlack Metal, Ästhetik und Entertainment -- die Superstars der Szene, Englands Cradle Of Filth, haben diese vermeintlichen Gegensätze zu einer künstlerischen Einheit geformt und das Spiel mit den bösen Elementen der harten Metalmusik perfektioniert. Dies zeigt auch der vierte Longplayer, Cruelty And The Beast in beeindruckender Manier. Viel mehr Gitarrenzauber der Marke Iron Maiden-Universität als primitive Schrummelriffs, gewiefte Laut-Leise-Dynamik, allgegenwärtige Synthesizer- und Keyboardeffekte, wispernde Furien und singende Frauen, ein sowohl grummelnder als auch sirenenhaft kreischender Frontmann sowie sündhaft teure Studiotüfteleien, die in Form von spannenden Aha-Momenten auf der Platte auftauchen, formen ein Album, das den Black Metal zu einer Angelegenheit für die breite Masse gemacht hat. Diese Düster-Band wird eines Tages die alten Säcke des Achtziger-Jahre-Metal finster grinsend ablösen -- und beerdigen. --Wolf-Rüdiger Mühlmann 5 Kundenrezensionen:cradle of fantasy 5 von 5 PunktenAuch in meinem CD-Player rotierte die Scheibe damals endlos und ich konnte nicht genug davon kriegen. Auch mit gut 10 Jahren Abstand hat sich am Rausch des Anfangs nichts geändert. Grandioses extremes Meisterwerk mit symphonischen Ausmaßen! Selbst C.O.F. haben so etwas (bisher) nur einmal zuwege gebracht und sich damit selbst ein Denkmal geschaffen. Neben den komplexen Stücken krachts auch mal ordentlich rein. Geniale Gitarrenarbeit! Dani at his best! Vielleicht hätte Mr Filth sein Personal behalten sollen, denn in den vielen Jahren seitdem kam trotz kommerzieller Erfolge nichts Vergleichbares mehr nach (wie er ja auch selbst dieses Album mal als das beste von C.O.F. bezeichnet hat). Zum Inhalt: Ich finde, man muß die Story um Elisabeth Bathory nicht kennen, um die Musik zu genießen und zu "verstehen". Eher sehe ich hier eine Inspiration für die düstere Romantik der ganzen Scheibe. Dennoch solltet ihr die Lyrics mal in Ruhe lesen! Und die Musik ... Genial! 5 von 5 PunktenDas absolut beste CoF-Album jemals! Extrem intensive Nummern wie "Cruelty brought three Orchids" und "The twisted Nails of Faith" verdienen einfach nur das Prädikat "genial"! Unbedingt zulegen! Absolute Dramatik! 5 von 5 PunktenWenn eine Band es schafft, ein Lied wie "The twisted nails of faith" zu schreiben, ein Lied, welches den Verfasser dieser Zeilen auch neun Jahre, nachdem er es das erste Mal gehört hat, fast weinen lässt aufgrund des emotionalen Dammbruchs, den er dadurch erfährt, dann hat diese Band es meiner Meinung nach verdient, in den Adelsstand der gehobenen Extremmusik eingereiht und nie wieder daraus entlassen zu werden. Und wenn es diese Band dann auch noch schafft, das Niveau des obgenannten Liedes über ein ganzes Album hinweg zu halten, dazu noch perfekt atmosphärische Dramatik zu kreiren und das Ganze mit einer hervorragend ausgearbeiteten Geschichte zu garnieren, veredelt mit einem Booklet, welches genau die Stimmung dieses Albums wiederspiegelt - ja dann weiß man, warum Cradle of Filth als eine der besten Black Metal-Bands überhaupt gelten, dann weiß man, warum sie so erfolgreich sind und dann weiß man auch, warum das Dunkle so faszinierend und anziehend ist... Bestes Cradle of Filth Album 5 von 5 PunktenCruelty and the Beast war das erste was ich (nach der Slayer/"Hell Awaits" Coverversion) von Cradle of Filth hören durfte, und hat mich schlichtwegs umgehaun. Die CD war Monate lang mein absolutes Lieblingsalbum, das ich jedem vorspielen musste, der mir über den weg gelaufen ist.... Es stimmt aber auch einfach alles, von der Story, über die Musik bis hin zum Cover. Die Atmosphäre die auf diesem Album erzeugt wird, ist einfach unbeschreiblich! Vom Intro an bis zum letzten Song fahren Cradle of Filth wirklich alles auf, was man sich als Horror Fan von einer Band nur wünschen kann. Selbst wenn man des Englischen nicht so mächtig ist, wird man in die von Dani Filth gesponnenen Geschichten hineingezogen und kann sich daran kaum satthören! Auch noch nach Jahren überzeugen die Songs von Cruelty and the Beast über alle Maßen und stecken einen großteil des neueren Materials (zumindest in punkto Atmosphäre) locker in die Tasche (zu sehen auf den verschiedenen Live DVDs der Band). Ob die Band nun Black Metal spielt oder nicht, was ja wegen der kommerzielleren Ausrichtung der Band immer wieder zu heftigsten Diskussionen führt(e), ist mir dabei auch echt komplett egal! Meiner Meinung steht die Platte sowieso für sich, ....als Meilenstein in der extremen Musik Genial!! 5 von 5 PunktenMan...endlich mal ein Album aus dem dunklen Gerne auf dem es nicht nur rauscht und krächzt...Hier stimmt einfach alles jeder Song (Bis auf "Venus in fear") ist genial. Und für diesen Preis, der eigentlich geschenkt ist, sollte man sofort zuschlagen :o) |
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Damnation and a Day von Cradle of FilthAudio CD von Smi Epc (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,65 Erscheinungsdatum: März 2003 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAuch mit ihrem fünften Studiostreich Damnation And A Day werden Dani Filth und seine Mannen ihre Fans nicht enttäuschen und sicherlich einige neue Anhänger dazugewinnen können. Der Wechsel zum Plattenfirmenriesen Sony Music hat sich glücklicherweise nicht negativ auf die Musik der Briten ausgewirkt, und so gehen Cradle Of Filth nach wie vor unbeirrt ihren Weg. Will heißen, komplexe, bis ins Detail ausgetüftelte Arrangements treffen auf heftige und bitterböse Wutausbrüche. Gesanglich ist ebenfalls alles beim Alten geblieben, und so kämpft sich Frontmann und Band-Aushängeschild Dani Filth mal giftig böse, mal hysterisch kreischend durch das Album. Die klassischen Passagen von Damnation And A Day wurden von klassisch ausgebildeten Chor- und Orchestermusikern in Budapest aufgenommen und klingen demnach hörbar lebendiger als noch in der Vergangenheit. Einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt bei mir allerdings die etwas zu klinische und saubere Produktion, die jeglichen Anflug von Härte und Brutalität bereits im Keim erstickt. Kurzum, mit Damnation And A Day haben Cradle Of Filth gewohnt gute Arbeit abgeliefert -- nicht mehr, aber auch nicht weniger. --Armin Schäfer ProduktbeschreibungDAMNATION AND A DAY |
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Cradle of Filth - Peace through superior Firepower
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungPEACE THROUGH SUPERIOR FIREPOW 4 Kundenrezensionen:Tolle Live-DVD mit teilweise unnötigen Extras 5 von 5 PunktenDa ich bis dato noch nicht die Gelegenheit hatte, Cradle of Filth live zu sehen, hab ich mir die DVD zugelegt. Sie gefällt mir sehr gut und ich bin voll zufrieden. CoF und ihre Musik (vor allem Dani Filth' Gesang) kann man lieben oder hassen - Fans der Gruppe und vor allem des Nymphetamine-Albums wird das Live-Konzert gut gefalle, auch Fans der früheren Werke werden mit älteren Titeln gut bedient. Die Soundqualität ist dabei sehr zufriedenstellend - die Live-Versionen von der DVD höre ich mittlerweile lieber als Studio-Aufnahmen. Auch das Bild und die Kameraführung gefielen mir gut, die gebotene Bühnenshow ist sehr sehenswert. Nebenbei findet man auf der DVD noch einige Videoclips, Fotos und eine "Shockumentary" über die Band und was weiß ich. Darin sieht man unter anderem Ausschnitte von Cradles Auftritt bei Viva La Bam und ein paar Segmente von der Aufnahme des Nymphetamine Albums sowie von der Tour. Ich fand das ganze nicht sonderlich spannend, da es teilweise einfach lächerlich wurde und die Interview-Segmente mit Dani viel zu leise waren. Einzig interessant fand ich den Teil, wo sie nach Budapest gefahren waren, um dort die Orchester-Stücke für Damnation And A Day einspielen zu lassen. Natürlich war das Bonusmaterial nie der Kaufgrund für mich gewesen. Man sieht es sich einmal an, danach bleibt man bei der Live-Show und den Videoclips. Das Layout der DVD hat zwar nichts mit dem des voraus gegangenen Albums zu tun, ist aber recht gelungen. Insgesamt für Fans ein Muss mit 5*, für Dark Metal-Fans allgemein auch eine Überlegung wert (etwa 3-4*). Wie immer herausragende Qualität von CRADLE OF FILTH 5 von 5 PunktenCRADLE OF FITLH waren immer dafür bekannt, dass sie ein umfangreiches Merchandising Sortiment haben. Neben unzähligen T-Shirts, Goodies, Postern und EPs, welche die normalen Alben üblicherweise ergänzen, bieten sie auch im visuellen Bereich mehr als zufriedenstellende Befriedigung. Nach ihren beiden vorigen genialen DVDs PanDaemonEon und Heavy Left-Handed & Candid schieben die Briten mit Peace through superior Firepower ihre bereits dritte Digital Versatile Disc hinterher und ganz nach dem Motto: glotzen, nicht kleckern, wird hier auch wieder eine Menge fürs Auge geboten. Der erste Teil enthält dabei das komplette Konzert aus Paris, das am 02.04.2004 in der französischen Hauptstadt aufgezeichnet wurde. Gerade bei CRADLE OF FITLH ist dies ein wahrer Segen, da die Jungs ja neben den akustischen Glanzleistungen auch visuell zu Höchstleistungen auffahren. Fakt ist: Ein Auftritt der Filz-Gretel ist jedes Mal ein wirkliches Vergnügen und bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Auf dieser DVD sind davon die besten Momente verewigt und auch die Songauswahl ist erstklassig. Im Vergleich zu vielen Bands, bei der die Hälfte der Songs bereits auf jeder der vorigen DVDs ebenfalls vertreten war, sind auf Peace through superior Firepower bis auf Her Ghost in the Fog, The Forest whispers my Name und From the Cradle to enslave komplett andere Tracks vertreten, wobei davon abgesehen von 2 Intros lediglich 4 vom letzten Album Nymphetamine stammen. Ihr seht, hier hat man sich bewusst Gedanken über die Setlist gemacht! Über Sound und Bild braucht man keine weiteren Worte zu verlieren. Kameraführung ist auch wie schon auf Heavy left handed & candid ausgezeichnet und der Sound ist im Surround Modus auch sehr sauber und druckvoll! Damit wäre der Hauptpart abgeschlossen, aber das war beileibe noch nicht alles, denn mit Reinforcements wird sowohl eine 58-minütige Dokumentation inklusive Interview mit Dani und dem Beitrag bei Viva la Bam, als auch eine 12-minütige Dokumentation einer Autogrammstunde geboten. Dazu gibt es die 6 neusten Videoclips, welche auf der letzten DVD bislang noch nicht vertreten waren, die da wären Nymphetamine, Mannequin, A Promise of Fever, Babylon AD, Her Ghost in the Fog und No Time to Cry und eine sehr umfangreiche Photogallerie. Unterm Strich bieten CRADLE OF FILTH hier wieder viel Gegenwert für's ausgegebene Geld. "Peace through superior Firepower" ist aber auch wirklich jeden Cent wert und somit nicht ausschließlich für Fans empfehlenswert! Inhalt: Target&Paris (ca. 90 min.) 1. Satyriasis 2. Gilded Cunt 3. Nemesis 4. Mannequin 5. Black Goddess rises 6. Gothic Romance 7. Her Ghost in the Fog 8. Nymphetamine 9. Tortured Soul Asylum 10. The Forest whispers my Name 11. Bruise upon the silent Moon 12. The Promise of Fever 13. Thirteen Autumns and a Widow 14. Mother of Abominations 15. Painting Flowers white never suited my Palette 16. From the Cradle to Enslave Reinforcements (ca. 70 min) 58-minütige Backstage Dokumentation und Interview mit Dani 12-minütige Dokumentation einer Autogrammstunde im Virgin Megastore Extra Rounds: Video Propaganda (ca. 30 min) 1. Nymphetamine 2. Mannequin 3. A Promise of Fever 4. Babylon AD 5. Her Ghost in the Fog 6. No Time to Cry - Fotogalerie Cradle Of Filth - Peace Through Superior Firepower 5 von 5 PunktenMan, das ist ein Brett! Cradle Of Filth, eine der besten und erfolgreichsten Dark-Metal Bands (Black Metal darf man ja nicht sagen) mit ihrer neuen DVD! Und überraschenderweise mal jugendfrei! Auf der DVD befindet sich ein Konzert, Video-Clips und rares Behind The Stage Footage. Zum Konzert: Die Tracklist ist Super, die drei besten Songs vom letzten Album Nymphetamine, wobei vielleicht noch English Fire dabei sein könnte, und desweiteren ihre geilsten Songs. Die Sound- und Bildqualität ist vorbildlich und lässt keine Wünsche offen. Die Video-Clips: Es sind alle Videos von Cradle Of Filth vertreten, so wohl das letzte Video mit Liv Kristine, als auch das Sisters of Mercy-Cover No Time To Cry. Alle Videos sind super hochwertig gemacht und definitiv sehenswert! Behind The Scenes: Tiefe Einblicke und anderes in das Leben hinter Bühne und Musik werden gewährt. Auf jeden Fall sehenswert, die Image Gallery ist jetzt nicht so der Brüller, aber auf die kommts nicht an! Definitiv eine extrem Kick-Ass DVD der Briten, lohnt sich für Fans, Neuankömmlinge und sonstige Metalheads. Für den Preis definitiv lohnenswert, man wird nicht enttäuscht. Schöne Nacht, und Danke fürs Lesen dieser Rezension! Würdiger Abschluss 4 von 5 PunktenMit dem Album "Nymphetamine" begann im September 2004 eine weitere Schaffensperiode von Cradle of Filth. Es folgte das Video zu Nymphetamine (ebenso erhältlich ist eine gleichnamige EP) und eine ausgedehnte Tournee durch zahlreiche Länder. "Peace through superior firepower" ist praktisch der krönende Abschluss. Endlich kommt das Konzert in fantastischer Soundqualität rüber und übertrifft darin sogar die Studioversionen der Lieder. Sehr schön auch, dass sonst live nur selten gespielte Lieder endlich Eingang in die Setlist fanden. Als Erinnerung an das Konzert ist diese DVD ein sehr schönes Muss. Die Extras fallen leider etwas zwiespältig aus. So sind die Videos noch ganz schön an zu sehen, die Background-Filmchen dagegen im Grunde uninteressant, albern bis nervig. Auch die Gallerie hätte man sich schenken können und statt dessen vielleicht Aufnahmen der 2003-Tournee anbieten können. Aber gut, man kann nicht alles haben. Unter dem Strich kein Meisterwerk, aber ein gelungener Abschluss von Cradle of Filths jüngster Schaffensperiode. |
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Thornography von Cradle of FilthAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionCradle Of Filth waren einmal die originellste und kreativste Black-Metal-Band. Mit Thornography bedienen sie jedoch eher Gothic-Rock- und Gruselhörspiel-Freunde als eingefleischte Schwarzmetaller. Auf den letzten Alben orientierten sich die Briten immer mehr in Richtung düstere Rockoper und Bombast-Metal, und beim ersten Durchlauf von Thornography ist man geneigt, sich über deutlich präsentere Gitarren und zumindest einen Anflug der alten Brachialität zu freuen. Der Härte-Effekt nutzt sich allerdings recht schnell ab. Klammert man einige gelungene Riff-Passagen aus, zelebrieren Dani Filth und seine Nebenvampire den üblichen epischen Soft-Schock-Rock mit teils unverkennbaren Anleihen bei King Diamond, Alice Cooper und HIM (deren Sänger Ville Valo ist bei "The Byronic Man" als Gastsänger zu hören). Im Vergleich zu Klassikern wie Dusk And Her Embrace oder Cruelty And The Beast wird hier nur ganz zart Blut verspritzt und Angst und Schrecken verbreitet. Wer Scheiben wie Nymphetamine mochte, wird allerdings bestens bedient und stört sich wahrscheinlich nicht einmal an dem Heaven-17-Cover "Temptation". -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Gedämpfte Härte und große Hit-Dichte 3 von 5 PunktenDass ich ein großer Fan von Cradle Of Filth bin, gebe ich unumwunden zu. Als solcher ist man natürlich geneigt, seinen Lieblingen gegenüber sehr nachsichtig zu sein - Grund zum Ärger gibt es bei den Engländern im Prinzip aber genug. Weder das extrem instabile Line-up der Band, noch die manchmal sehr mangelhafte Live-Performance (wer beim MetalCamp 2007 dabei war, weiß was ich meine; vom Live-"Gesang" von Sarah Jezbel Deva ganz zu schweigen...) dürften dazu beigetragen haben, das Image der Band zu verbessern. Nichtsdestotrotz liefern Cradle Of Filth meiner Meinung nach regelmäßig tolle Alben ab, die - mit wenigen Ausnahmen - immer im oberen Bereich der Wertungsskala angesiedelt sind. Die Truppe vermeidet dabei Wiederholungen konsequent und es ist eine ständige Weiterentwicklung zu erkennen. So auch beim vorliegenden "Thornography", das den auf "Nymphetamine" eingeschlagenen Weg weiterverfolgt. Hier scheiden sich allerdings die Geister, denn nicht die harten Seiten von "Nymphetamine" kommen auf vorliegendem Werk verstärkt zum Einsatz, sondern eher die melodische Heavy-Metal-Lastigkeit des Vorgängers. Wobei diese sogar noch weitergetrieben wird und man beinahe schon von einer Dark-Metal-Platte sprechen kann. Dass das nicht jedem gefällt ist logisch... Vor allem Fans der (ganz) alten Zeiten werden die Band kaum wieder erkennen. Was man den Mannen um Dani Filth als aufgeschlossener Fan zugute halten kann: praktisch jeder Track auf "Thornography" ist ein Hit, der sofort ins Ohr geht. Das dürfte neben der gewohnt guten Gitarrenarbeit vor allem an der extrem variablen Stimme von Dani Filth liegen, die mittlerweile wirklich alle Bereiche abdeckt. Das kranke Gekreische kommt dabei allerdings ein wenig zu kurz... Nicht so gelungen ist lediglich "Dirge Inferno", das zwar recht hart ist, aber sich bei weitem nicht mit "Gilded Cunt" vom Vorgänger messen kann - obwohl die songwriterische Intention wohl die gleiche war. Ebenfalls als eher durchschnittlich empfinde ich "Libertina Grimm". Von diesem Stück will bei mir einfach nicht wirklich etwas hängenbleiben. Ansonsten folgt aber ein dunkler Hit auf den nächsten, sodass man kaum Anspieltipps nennen kann. Besonders stechen "Tonight In Flames", "The Byronic Man" (mit Vile Valo als unauffälligem Gastsänger) und die etwas härteren und thrashigeren "The Foetus Of A New Day Kicking" (meiner Ansicht nach der gelungenste Track auf dem Album) und "Under Huntress Moon" hervor. Den Rausschmeißer, das Heaven-17-Cover "Temptation" sehe ich eher als Persiflage und kann deshalb darüber schmunzeln - wirklich gelungen ist er freilich nicht. Problematisch an diesem Album sind - zumindest für meine Person - zwei Aspekte: zum einen nützt es sich - vermutlich ob der hohen Eingängigkeit praktisch aller Stücke - verhältnismäßig schnell ab. Man weiß aus demselben Grund manchmal auch nicht so genau, welcher Refrain zu welchem Stück gehört. Wirklich schlecht ist die Platte dadurch nicht - nur sehr ungewohnt für Cradle'sche Verhältnisse, dass praktisch alle Songs beim ersten Anhören zu gefallen wissen und im Endeffekt so gut wie nie aus dem im Metal-Bereich üblichen Strophe-Refrain-Solo-Strophe-Schema ausbrechen. "Ungewohnt" ist auch schon das Stichwort für die zweite Schwierigkeit bei "Thornography": es fällt mir als Fan schwer, das zuzugeben, vor allem weil ich solche Fragen ("Wie MUSS eine Band nach Meinung des Publikums klingen?") eher ablehne... trotzdem sei mir eine ketzerische Feststellung erlaubt: wenn ich solche Musik hören will, greife ich lieber zu Bands wie The Vision Bleak. Cradle Of Filth sollten sich zumindest einen Teil ihrer Wurzeln bewahren, die eindeutig im Black Metal liegen. Auf "Thornography" passiert das kaum. Die Musik wird dadurch, wie oben schon erwähnt, beileibe nicht schlecht, ist aber ganz und gar nicht das, was man von den Engländern erwartet. Selten fiel mir die Bewertung eines Albums derart schwer - außer bei anderen Cradle-Of-Filth-Outputs, was eine deutliche Sprache spricht... Insgesamt finde ich, dass "Thornography" sowohl für sich selbst betrachtet, als auch im Gesamtkontext der anderen Platten der Band, 3 Sterne verdient hat (sieht wenig aus, was aber am Bewertungssystem liegt und soll keinesfalls negativ verstanden werden). Das Hauptaugenmerk wurde hier einfach auf etwas völlig anderes gelegt als in früheren Kompositionen. Es ist mir eigentlich unmöglich, zu beurteilen, ob mir das im Endeffekt gut gefällt oder nicht, so ist die Bewertung auch ein bisschen mit Vorsicht zu sehen. Aus heutiger Sicht weiß ich, was mit "Godspeed On The Devil's Thunder" folgte und kann damit das Ganze etwas lockerer sehen. Wenn die Band den auf "Thornography" eingeschlagenen Weg weitergegangen wäre, hätte mir das wohl nicht sehr gut gefallen, aber das 2008er Werk spricht doch eine andere Sprache... Wenn man die Erwartungshaltung, die man gerade als Fan hat, etwas über Bord wirft, kann man "Thornography" durchaus als kurzweilig genießen - dass solche Songs live gut kommen, dürfte sowieso unbestritten sein. Wer die Art von Black Metal sucht, der die Band groß gemacht hat, wird hier allerdings nicht fündig werden und sollte eher zum Vorgänger oder zum Nachfolger, besser noch zu den älteren Alben greifen. Anders, aber nach einer Weile wirklich geil 5 von 5 PunktenUnd die Zeit sollte man sich nehmen. Mittlerweile habe ich es mir angewöhnt ein Album regelrecht mehrere Male "reinzuzwängen" bevor ich eine Rezension abgebe, denn manche Alben die von Anfang an krachen, werden mit der Zeit langweilig (z.B. Mezmerize von SoaD) und andere wiederum sind am Anfang unausstehlich und werden nach einer Weile wirklich geil. So auch Thornography. Es ist anders. Die Gitarrenmelodien dominieren sehr. Sozusagen ein Gitarrenlastiges Album. Die Melodien sind recht eingängig, aber gerade deswegen bleiben sie in meinen Ohren hängen. Wie oft stehe ich jetzt irgendwo und summe die Melodie von einen der Thornography Lieder? Dann packt mich das Verlangen schnell meinen MD-Player auszupacken und die Lieder zu hören. Mittlerweile ist Thornography das Lieblingsalbum von Cradle. Übrigens singt Dany nicht "clean" wie das einer meiner Vorgänger geschrieben hat. Tatsächlich ist er facettenreicher geworden, das merkt man vor allem in "I am the Thorn" Ville Valo singt mit in "The Byronic Man" und außer dem Refrain in "Tonight in Flames" und "Foetus of a new Day Kicking" fallen mir jetzt keine "cleanen" Gesangsparts ein. Ich finde das Album ist wirklich sehr gut geworden und man muss ihm die nötige Zeit zum zünden gönnen, denn auch ich war nach den ersten paar Durchläufen sehr enttäuscht, doch es hat sich gelohnt die CD noch einmal zu hören. Anspieltips: "The Byronic Man" "I am the Thorn" "Lovesick for Mina" "Under Huntress Moon" Und ja, "Temptation" ist ein Witz, deswegen ist für mich auch "Under Huntress Moon" das Outro der CD ;-) Nichts für Kleingeister und Nostalgiker 5 von 5 PunktenKein Frage, THORNOGRAPHY polarisiert. Entweder man liebt oder hasst es. Ich bin seit der DUSK... (1996) COF-Fan, und THORNOGRAPHY war das erste COF-Album seit Jahren, dass mich wieder richtig gefesselt hat. Der Grund dafür? COF haben mittlerweile richtige Hits am Start. Natürlich hat die Scheibe mit den alten Sachen nicht mehr allzuviel gemeinsam. Es gibt kaum noch Blastspeed-Parts, und selbst Dani "singt" in sehr moderaten (bis hin zu fast vollkommen cleanen!) Stimmlagen. Nun schreien viele Fans natürlich "Ausverkauf" und "Kommerzmüll". Aber das ist mit so was von egal, wenn dabei so viele verdammt gute Songs bei raus kommen. Und "poppig" ist die Scheibe beim besten Willen nicht. Wer also meckert kann sich gerne die alten Platten von COF anhören, die in der Tat mehr Black Metal waren. Aber wehr offenen ist für neue Ideen und Facetten des COF-Sounds, der wird von THORNOGRAPHY auf keinen Fall enttäuscht. Zur Produktion kann man nur sagen, dass es typisch nach Andy Sneap klingt, und das heißt fett! Dünne Gitarren oder (ab und an) Soundmatsch von älteren Platten gibts hier nicht mehr... Anspieltipps sind: Tonight in flames I am the thorn Cemetery and sundown Lovesick for mina The foetus of a new day kicking Under huntress moon HAMMERHEART; seit Bathorys Hammerheart das BESTE 1a 5 von 5 PunktenEines der besten nicht nur geknüppelten Alben dieses Genres, ein Ohrwurm agt den anderen. Abwechsungsreich ohne Ende. Schnelles kombiniert mit Eingängigem. Hymnen, Mitgröhlpassagen die ins Ohr gehen. Das Beste Album 2008 überhaupt. (Bin bei 2500 Alben immer am überlegen was ich grad hören soll und lande sehr oft bei dieser). P.S. Höre seit 1975 Metal wie Kiss, Slayer, Kreator, Bathory, Venom (Black Metal), Overkill, Sepultura ... und war seit vielen Jahren endlich mal wieder voll überzeugt von einer HAMMERSCHEIBE!!! Wer volles geprügel hören will sollte auf alte Nuclear Death, Carcass und ... zurückgreifen oder die alten Cradles hören. Was ist denn das bitte? 1 von 5 PunktenWas haben sich Cradle of Filth den bloss bei diesem Album gedacht? Die entwicklung von Cradle of Filth zu einer auf Kommerz getrimmten Band war ja schon was laenger sichtbar, aber es ging noch. Selbst Nymphetamine was schon stark an der Masse ausgerichtet war konnte man noch hoeren, aber nun dies? Thornography is das wohl schlechteste Cradle of Filth Album was es bis jetzt gab. Hatte Nymphetamine noch ein wenig bezug auf den Black metal ist der hier so gut wie verschwunden. Selbst Dani Filth Screamings sind jetzt so gut wie verschwunden. Mit Thornography haben Cradle of Filth viele Fans ihrer alten Sachen sehr enttauescht. Dies ist wahrlich eine Scheibe die man sich lieber nicht kaufen sollte und das geld lieber fuer was anderes auszugeben, denn sie ist wahrlich nicht zu empfehlen, meine Persoenliche Beurteilung von 1 bis 5 Sterne ist -1 Stern. |
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Harder, Darker, Faster: Thornography Deluxe von Cradle of FilthAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 12,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
Tracks:
3 Kundenrezensionen:COF die Killer des kommerzen extrem Metal 4 von 5 PunktenErstmals was zu Cradle und Thornography, später geh ich auf die Deluxe edt. ein! Ich bin ein alter Black Metaler der extremen Sorte (Burzum...) und kenn Cradle von Anfangs zeiten her, und schon damals mit ersten Veröffentlichungen hoben Sie sich ab vom rest des Untergrunds wegen ihres einsatzes von Keyboards und Frauen gesang und hatten damals schon viel Gegner (Neider) weil sie nicht True waren, sondern Gothic Black Metal! Doch ich fand Sie schon da sehr interresant wegen der profesionalität und der geillen Horror Film Atmosphäre! Mit jedem album bringt Cradle was neues und entwickelt sich immer weiter, und das ist nicht unbedingt schlecht, weil über die ganzen Jahre wäre es fad wenn Sie immer gleich spielen würden! Diesen weg haben Sie vor ewigkeiten eingeschlagen und Sie haben "Black Metal" oder die softigere Version davon der breiten Masse gezeigt und es bis zu Major Label geschafft! Das das heute mit Black Metal nicht mehr viel zu tun hat brauchen wir nicht zu reden, und das es komerz ist auch, aber ich als Langjäriger Fan mag Sie immer noch, wegen der vielseitigkeit (Power, Melodie, Classic, Death, Trash, Black, Gothic, Dark...)... Allso nicht neiden, geniesen!!! Thornography ist super Album, tolle weiterentwicklung, viel Death, viel Melodie, Black kreischen kombiniert mit clear gesang... jeder Song gelungen! Mag ich mehr wie Nymphetamin (das auch so geneidet wurde wie alles davor...), obwohl Nymphetamin ein Killer Album ist wo man noch hier und da was von Black hört! Super Weiterentwicklung bei Thornography um den extremen Metal der Masse noch näher zu bringen!!! So großer Minus Punkt , so lange warten auf die Deluxe Edt., aber ich weiss dass meistens eine kommt, deswegen die normale nicht gekauft! Minus Punkt für die Verpackung, sollte schon ne edle Digipack sein wie z.B. Nymphetamin! Zuerst dachte ich, schlecht weil die Bonustracks nur auf der DVD sind und das blöd icst weil ich es mir m Auto auch geben will! Aber dazu komm ich noch! Die DVD ist voll gepackt mit extras! Alle songs+Bonustracks als MP3 zum downloaden in spitzen Qually, Bilder... ist gut gelungen + natürlich die normale Thornograhy Cd als extra CD! Geile Bonustracks, covers und features... sehr gelungen! Alles in einem tolle Deluxe Edt. mit viel extras, warten hat sich irgendwie gelohnt! Kaufpflicht für alle alten Fans ausser die die zu True sind um sich das anzuhören, und für jeden anderen auch der es mal wagen will was extremes zu hörenund nicht nur die Radio Charts!!! Keine 5 Sterne wegen warten und der plastik Verpackung sonnst sehr gelungen und jedem ans Herz zu legen! COF weiter so!!! Freu mich was das nächste Album noch bringen wird!!! Trägt den Namen "Deluxe" zurecht! 5 von 5 PunktenZu dem eigentlichen "Thornography" Album hab ich in einer separaten Rezension bereits ausführlich meine Meinung Kund getan. Daher will ich hier ausschließlich auf die Vorzüge der Deluxe-Ausführung eingehen. Neben dem neuen, tollen Coverartwork viel mir vorweg schon der urkomische Beititel "Harder, Darker, Faster" auf. So wie ich Cradle of Filth einschätze, steckt hinter dem Titel bestimmt eine gehörige Portion Ironie und Sarkasmus. Parallelen zu Scooter kamen mir da in den Sinn, aber ich denke das war weniger die Intention der Band, als ein Spiel mit den üblichen Klischees mit denen sie sich ewig schon rumschlagen müssen, dank haufenweiser renitenter Leute die sich schlimmstenfalls auch noch Fans nennen oder einfach nur Hater die der Band die Krätze an den Hals wünschen. Wasser auf deren Mühlen ist das garantiert, ebenso wie die Veröffentlichung selbst. Sicherlich sind Re-Releases gerade für Fans immer eine zwiespältige Angelegenheit, aber im Falle von "Thornography Deluxe" handelt es sich nicht wie so oft um eine Mogelpackung, sondern ist vollgepackt mit Bonusmaterial in Form einer DVD im sogenannten "MVI"-Format auf der wohl auch das Hauptaugenmerk liegen soll, da diese mit "Disc 1" betitelt ist. Auf der DVD befindet sich zum einen als Audio das bereits bekannte Album plus ganzen sechs (!) neuen Songs. Wer schon "Thornography" gehasst hat wird auch die neuen Songs hassen, aber alle anderen dürften an der Zugabe ihre helle Freude haben. Leider befinden sich die Bonustracks nur auf der DVD, was aber nicht weiter tragisch ist, da diese sich nebst Hauptalbum zusätzlich noch im MP3-Format (320kbps, CBR) auf dem Rundling befinden. Auch für die Augen gibt es etwas auf der DVD, in Form der Musikvideos zu "Tonight In Flames", "The Foetus Of A New Day Kicking" (inkl. Making Of) und "Temptatio | |
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