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Produkt-Bild: Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8

Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 von Bob Dylan

Audio CD von Smi Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 17,18

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8

Tracks:

Disk 1
  • Mississippi - Unreleased, Time Out Of Mind
  • Most Of The Time - Alternate Version, Oh Mercy
  • Dignity - Piano Demo, Oh Mercy
  • Someday Baby - Alternate Version, Modern Times
  • Red River Shore - Unreleased, Time Out Of Mind
  • Tell Ol' Bill - Alternate Version, North Country Soundtrack
  • Born In Time - Unreleased, Oh Mercy
  • Can't Wait - Alternate Version, Time Out Of Mind
  • Everything Is Broken - Alternate Version, Oh Mercy
  • Dreamin' Of You - Unreleased, Time Out Of Mind
  • Huck's Tune - from Lucky You Soundtrack
  • Marchin' To The City - Unreleased, Time Out Of Mind
  • High Water (For Charley Patton) - Live, 2003
Disk 2
  • Mississippi - Unreleased version #2, Time Out Of Mind
  • 32-20 Blues - Unreleased, World Gone Wrong
  • Series Of Dreams - Unreleased, Oh Mercy
  • God Knows - Unreleased, Oh Mercy
  • Can't Escape From You - Unreleased, December 2005
  • Dignity - Unreleased, Oh Mercy
  • Ring Them Bells - Live, The Supper Club, 1993
  • Cocaine Blues - Live, 1997
  • Ain't Talkin' - Alternate Version, Modern Times
  • The Girl On The Greenbriar Shore - Live, 1992
  • Lonesome Day Blues - Live, 2002
  • Miss The Mississippi - Unreleased, 1992
  • The Lonesome River - With Ralph Stanley
  • 'Cross The Green Mountain - From Gods And Generals Soundtrack

5 Kundenrezensionen:

eine art best of, oder doch nur....?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
diese doppelCD deckt den zeitraum zwischen der von mir sehr geschätzten "oh mercy" (die aber offenbar nicht bei allen dylan-hörern uneingeschränkte zustimmung fand - zu brav produziert, vielleicht?) bis 2006 ab.

einer der größten songwriter unserer an songwritern nicht gerade armen zeit, zeigt uns hier mit alternativen versionen von songs, die es auf ein album geschafft haben, über unveröffentlichte live-prätiosen bis hin zu songs, die es - großteils unverständlich - auf kein album geschafft haben, einen querschnitt seines schaffens über rund 17 jahre.

eine nagelneue dylan-platte, die man das erste mal hört, löst bei mir meist eine art ratlosigkeit aus. es ist diese mischung aus "kommt mir bekannt vor", "das ist aber ein seltsamer song", "das ist jetzt klasse", "was, das war es schon wieder?", die dann unweigerlich dazu führt, sich das ding eine zeitlang öfters reinzuziehen, dann muss es wieder anderem platz machen und mit der zeit, oft aus der distanz von jahren, bescheinige ich dann jeder dieser scheiben, zu einem substantiellen bestandteil meiner nicht gerade mickrigen musiksammlung aus allen musikrichtungen geworden zu sein.

letzteres ist diese doppelCD gleich von beginn an! aber es ist nicht unbedingt ein dylan für einsteiger. um diesen musiker in seiner gesamtheit erfassen zu können, ist auch die kenntnis seiner platten vom beginn an schlichtweg unerlässlich.

nichts desto trotz erwirbt man hier ein firstclass-ticket in die musikalische welt von BD und jedem, der ohren hat, zu hören und mit verschiedensten gefühlen angefüllt ist, wird sich hier die sonderstellung dieses jahrhundertmusikers ganz lässig offenbaren!

verständlich, dass es diese produktion auch in einer luxuriösen 4-LP-box zu einem nicht nachvollziehbaren preis gibt. der vinyl-junkie und BD-fan muss das dann aber wohl auch haben.

aber diese doppelCD zum - im verhältnis dazu - schnäppchenpreis tut's genauso. der sound ist so gar nicht "bootleg", kommt prall und fett daher, auch wenn qualität zwischen den verschiedenen aufnahmen klarerweise etwas schwankt. schlecht ist aber keine und auf manchen ist ein tiefbass drauf, der mich staunen lässt (wohl dem, dessen musikmaschine das auch reproduzieren kann!).

vier bis fünf sterne für den sound und, tja, ein "must-have" - nicht nur für fans.
...Raubkopierer werden sich freuen!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Was zu sagen ist, wurde bereits gesagt: Die Musik ist toll! Can't Wait hat mich komplett umgehauen! Der Preis ist aber die reinste Abzocke!!! Hier wurde eindeutig eine Grenze überschritten, deshalb nur 1 Stern, auch wenn die Musik 5 verdient hätte.
Auf diese Art der "Geldmache" fördert SonyBMG nur das Raubkopieren!!!
Zu den Wurzeln
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Veröffentlichung von "Tell Tale Signs" ist für mich das musikalische Ereignis des Jahres. Wäre da nicht dieser brilliante Klang der Aufnahmen, es ließe sich denken, man befände sich nicht im 21. Jahrhundert. Kein Zweifel, Bob Dylan ist nach wie vor "a songwriter of the first order" und er hat eine unerschöpflich große Liebe zur amerikanischen "roots music". Die Stücke dieser Doppel-CD stammen aus den Jahren 1989 bis 2006 und bewegen sich musikalisch etwa zwischen Robert Johnson und Gene Autry. Die Texte haben dabei eine innere Rhythmik, die bisweilen der eines Rilke nahe kommt ("Der Panther / Im Jardin des Plantes") und sie zeigen aufs Deutlichste, dass Bob Dylan mehr denn je den Finger am Puls der Zeit hat, in der er lebt. Oftmals scheint hier etwas von der Wortgewalt der Propheten mitzuschwingen, wie sie vor die Könige traten, um ihnen die Leviten zu lesen. Kaum jemand - von ganz wenigen Musikern wie Andrew Peterson einmal abgesehen - hat über lange Zeit den Spagat zwischen den Erwartungen des Musikbusiness und dem eigenen Wahrheitsanspruch so konsequent gemeistert.

Dieses 2CD-Set umfasst den Zeitraum, in welchem "Oh Mercy" (1989), "Time Out of Mind" (1997), "Love and Theft" (2001) und "Modern Times" (2006) entstanden sind. Neben einigen unbekannten Titeln ("Can't Escape From You", "The Girl On The Greenbriar Shore", "The Lonesome River" u.a.) hören wir hauptsächlich alternative Versionen aus den Arbeiten zu diesen Alben sowie Soundtrack-Songs wie "Huck's Tune", "Tell Ol' Bill" und das überwältigende "'Cross the Green Mountain". Für den, der sich für die Entwicklung eines Stückes interessiert, ist diese Produktion eine echte Fundgrube. Denn hier zeigt sich in faszinierender Weise, wie Bob Dylan mit seinen Seelenlagen und mit den Bedeutungsinhalten seiner Songs umzugehen versteht. Doch jedes seiner Lieder hat nicht nur einen ganz eigenen Entstehungsprozess, sondern entwickelt sich weiter, verändert seine Stimmung, seinen Ton und Rhythmus - und mitunter auch seine textliche Struktur. Bei Konzerten brauchte ich mitunter einige Momente, um das eine oder andere Stück überhaupt wieder zu erkennen.

Manchem mag diese achte Folge der "Bootleg Series" als ein Rückgriff auf Bewährtes vorkommen, doch gerade in der Gesamtschau wird etwas von der Relevanz dieser Schaffensperiode für Bob Dylans Werk erkennbar. Diese Zusammenstellung offenbart auf interessante Weise, dass Dylan (gegenläufig zu den ständig wachsenden technischen Möglichkeiten) in stetig zunehmendem Maße die Wurzeln amerikanischer Folk-, Blues- und Country-Traditionen aufgenommen hat, mit sehr tiefsinnigen Betrachtungen zur Situation der Welt, seines Landes und des Menschen in dieser Zeit schlechthin, über die Liebe und das Leben - ohne dabei diejenigen vor den Kopf zu stoßen, die einfach nur gut unterhalten werden wollen. Er selbst hat früher einmal von sich gesagt: "I'm a song- and danceman." Man achte auf das UND.

Wie nur wenige andere namhafte Künstler seiner Generation hat Bob Dylan einen ungebrochen starken Antrieb bewiesen. Er ist nach wie vor ein großartiger Live-Performer, geistig äußerst beweglich und als Songschreiber und Musiker gleichermaßen recht einfallsreich. Ein musikalisch wie menschlich großes Einvernehmen zwischen ihm und seinen Mitmusikern hat sich bei diesen Aufnahmen als sehr hilfreich erwiesen. Seit er seine schwere Erkrankung überstanden hat, ist Dylans Stimme sehr viel warmherziger geworden. Die in der Zeit seiner Herzbeutelentzündung durchschrittene Todesnähe zeitigt seiner Kreativität eine bemerkenswerte Tiefe. So gehen seine Texte zuweilen sehr weit über die Nachdenklichkeit früherer Stücke hinaus und wirken eindringlich wie selten zuvor ("'Cross The Green Mountain", "Lonesome Day Blues").

Die Zeichen der Zeit sind unverkennbar. Es werden noch die schlimmsten Dinge passieren, so viel ist sicher. Doch immer ist da auch die Erfahrung, dass sich vieles zum Guten wendet. Die geniale CD "Oh Mercy" (auf die es etliche Titel nicht geschafft haben, die wir zum Teil erst jetzt hören) erschien 1989, mithin in einem Jahr bis dahin fast unvorstellbarer weltpolitischer Veränderungen - denken wir nur an das Ende der Apartheid und an den Fall des Eisernen Vorhangs. Doch die Fragezeichen verschieben sich. Selten zuvor ist Bob Dylan derart deutlich geworden in seinen Worten über die tödliche Wunde, die der zermürbende Materialismus der ganzen Menschheit beigebracht hat ("Everything Is Broken"). Das Wissen um die Bedrohtheit des eigenen Lebens verschränkt sich bei ihm untrennbar mit seiner Wahrnehmung der Welt in ihrem epochalen Wandel. Schon allein deshalb kommt dieser Doppel-CD ein hoher Repertoire- und Referenzwert zu. Ob bislang gänzlich Unbekanntes oder Vertrautes in neuer Form, diese beiden Scheiben verbinden einige der wichtigsten Titel zu einem der stärksten Alben in Bob Dylans Laufbahn und machen "Tell Tale Signs" zu einer wertvollen Anschaffung.
lohnt sich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich wollte eigentlich nur mal eine Lanze brechen. Ich habe mir die 3 CDs gekauft unf fühle mich alles andere als abgezockt. Man bekommt neben den drei CDs (deren Musik über alle Kritik erhaben ist) zwei sehr schöne "Bücher" und einen netten "Einband". Natürlich ist das streng genommen kein Schnäppchen aber trotzdem habe ich das alles als sehr "besonders" emfunden. Etwas was nicht jeder hat und sehr schön ist. Wenn man nicht auf den Euro achten muss und das Geld zur Verfügung steht kann man hier nichts falsch machen. Man bekommt etwas wirklich Besonderes.
Großartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einige der hier vorliegenden Rezensionen beziehen sich auf die limitierte 3-CD-Edition, bei der die Kritik am Preis gerechtfertigt ist. Diese Doppel-CD aber bietet für ihren Preis unerhört viel: 27 erstklassige Songs und ein wundbar aufgemachtes Booklet. Zu den Songperlen gehören ohne Frage "Red River Shore", ""Huck's Tune", "Dreamin Of you" und "Cross The Green Mountain". Der letztgenannte Song ist meines Erachtens der beste, den Dylan je geschrieben hat, ein großartiger Song über den amerikanischen Bürgerkrieg. Unbedingt einmal reinhören!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Dylan

Dylan von Bob Dylan

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,28

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Dylan

Tracks:

Disk 1
  • Song to Woody
  • Blowin' in the wind
  • Masters of war
  • Don't think twice, it's all right
  • A hard rain's a-gonna fall
  • The times they are a changin'
  • All I really want to do
  • My back pages
  • It ain't me, babe
  • Sunterranean homesick blues
  • Mr. Tambourine man
  • Maggie's farm
  • Like a rolling stone
  • It's all over now, baby blue
  • Positively 4th street
  • Rainy day women #12 & 35
  • Just like a woman
  • Most likely you go your way (and I'll go mine)
  • All along the watchtower
Disk 2
  • You ain't goin' nowhere
  • Lay lady lay
  • If not for you
  • I shall be released
  • Knockin' on heaven's door
  • On a night like this
  • Forever young
  • Tangled up in blue
  • Simple twist of fate
  • Hurricane
  • Changing of the guards
  • Gotta serve somebody
  • Precious angel
  • The groom's still waiting at the altar
  • Jokerman
  • Dark eyes
Disk 3
  • Blind Willie McTell
  • Brownsville girl
  • Silvio
  • Ring them bells
  • Dignity
  • Everything is broken
  • Under the red sky
  • You're gonna quit me
  • Blood in my eyes
  • Not dark yet
  • Things have changed
  • Make me feel my love
  • High water (For Charly Patton)
  • Po' boy
  • Someday baby
  • When the deal goes down

Produktbeschreibung


DYLAN
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Gute Werkschau mit ärgerlichen Schönheitsfehlern
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Idee, Bob Dylans reguläre Studio-Veröffentlichungen mit einer 3-CD-Box zu würdigen, war überfällig. Die Aufgabe, die Jahre 1962-2006 auf 3 CDs chronologisch zusammen zu fassen, ist erfreulich gut gelungen, und das Booklet ist informativ und lecker gestaltet (Abbildungen der Vinyl-Singles!). Die Box orientiert sich im Wesentlichen am Konzept der Do-CD "The essential Bob Dylan" ein paar Jahre zuvor (die aber nur bis 1999 ging) und präsentiert aus fast jedem Studio-Album und somit fast allen von Dylans Schaffensphasen mindestens einen Song; von wichtigen Alben auch mal einen oder zwei mehr. Folgende Alben wurden nicht berücksichtigt: "Self Portrait" ('70 - danke!), "Dylan" ('73 - verständlich), "The Basement Tapes" ('67/'75 - schade) und "Saved" ('80 - bedauerlich). Aber die Songauswahl ist - angesichts der behandelten Zeitspanne von 45 Jahren im Rahmen des begrenzten Spielraums von 3 CDs - überwiegend gut gelungen und repräsentativ.

Einen dicken Punkt Abzug gibt's jedoch für ärgerliche Fehler im Begleitheft, bei der Programmierung und vor allem beim Abgleich der Lautstärke einzelner Titel beim Mastern, auf die ich hier näher eingehe.

CD 1 (1962-1967): Most likely you go your Way ist und bleibt ein Albumtitel und hat hier nichts verloren (selbst wenn er parallel als Remix auf Maxi-CD veröffentlicht wurde); zumal I want you und I'll be your Baby tonight schmerzlich fehlen. Like a Rolling Stone hätte zeitlich nach und nicht vor It's all over now, Baby Blue kommen müssen.

Wirklich ärgerlich ist, dass Song to Woody im Verhältnis zu den folgenden Liedern derart laut ist, dass man (wie öfter auf diesen 3 CDs), ob im Auto oder auf dem MP3-Player, anschließend erstmal die Lautstärke nachregeln muss.

Des weiteren ist man bei A hard Rain's a-gonna fall, The Times they are a-changin', All I really want to do und My Back Pages (allesamt unbestrittene Klassiker in Dylans Oeuvre) über 18 Minuten ohne Unterlass dem immer gleichen eintönigen 3/4-Takt von Dylans Akustikgitarre ausgesetzt. Man hätte It ain't me Babe in die Mitte dieser vier Titel setzen und diesen ermüdenden Effekt deutlich abmildern können.

CD 2 (1969-1985): Precious Angel ist neben den zu erwartenden Kandidaten eine schöne Bereicherung. Gleich der erste Titel, You ain't goin' nowhere (hier ebenfalls im Kontext zu laut), ist allerdings nicht wie angegeben die "Basement Tapes"-Version, sondern (erfreulicherweise) die Akustikfassung von "More Bob Dylan's Greatest Hits" ('71). On a Night like this hätte unbedingt zugunsten eines Titels von "Saved" weichen müssen. Changing of the Guards (ebenfalls viel zu laut) scheint mir ein Edit des '99er Remix zu sein. Dark Eyes ('85) ist eine gute Wahl; allerdings ist es hier viel zu leise und hätte im Tausch mit dem '83er Outtake Blind Willie McTell die 3. CD eröffnen müssen.

CD 3 (1983-2006) bringt von "Oh Mercy" passenderweise gleich 3 Songs (Outtakes mitgerechnet). Super, dass mit dem elfminütigen Brownsville Girl der einzige brauchbare Song von "Knocked out loaded" vertreten ist! Things have changed (klasse Song, aber ebenfalls zu laut) hätte hinter, nicht vor Make you feel my Love gehört, und was Someday Baby (von "Modern Times") hier zu suchen hat, ist für mich nicht nachvollziehbar; da gab's Besseres.

Fazit: Klasse Idee und ein idealer Überblick nicht nur für Einsteiger. Die genannten Schönheitsfehler mögen vielleicht die meisten Hörer nicht stören, und ich kann mir gut vorstellen, dass Dylans Haltung der Plattenfirma gegenüber wahrscheinlich "macht ihr mal" ist; ich finde aber, in Zeiten, in denen jedes einfachere Brennprogramm Optionen anbietet, die Lautstärke der Titel einander anzugleichen, darf man von einer Plattenfirma die Sorgfalt erwarten, ihre Kreationen noch ein letztes Mal durch zu hören und auf solche Dinge zu achten, bevor die Glasmaster ans Presswerk geschickt werden.
Für Einsteiger ideal
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe Bob Dylan zeit meines Lebens mehr oder weniger ignoriert, weil mir seine Stimme nicht so gut gefiel. Durch den Film "I m not there" von Todd Haynes erwachte aber ein starkes Interessse, und auch, weil einige Menschen aus meinem Bekanntenkreis sehr große Fans von Bob Dylan sind. Neben dem genialen Soundtrack dieses Films hab ich mir diese 3-er-Box angeschafft. Ich schreibe diese Rezension als "Anfänger" im Bob-Dylan-Kosmos und meine Sicht auf diese Box fällt so aus: Mir gefällt die Song-Auswahl quer durch sämtliche Jahre sehr gut. Mit Sicherheit werde ich durch die für mich interessantesten Songs weiter geleitet zu den jeweiligen Alben. Das ist für mich ein Faktor, der Compilation 5 Sterne zu geben. Auch die Ausstattung gefällt mir sehr gut, wobei ein kleiner Mangel die fehlenden (sehr wichtigen) Texte sind. Vor allem finde ich die Qualität des Sounds sehr gut, da dieser - insbesondere was ältere Aufnahmen angeht - jetzt deutlich besser ist.
Mir ist klar, daß Leute, die schon lange Fans von Bob Dylan sind, gewiss den ein oder anderen Song vermissen oder ihre Zusammenstellung von wichtigen und geliebten Songs eine völlig andere gewesen wäre, das ist auch in Ordnung, ich glaube, es ist sehr schwer, bei einem Musiker, der schon so lange auf einem sehr hohen künstlerischen Level Musik macht, eine Auswahl zu treffen, die repräsentativ ist oder allen Wünschen und Vorstellungen gerecht wird.

Für Fans, die bereits die meisten Platten im Schrank stehen haben, ist diese Box natürlich nicht so interessant.
Jedoch finde ich die Compilation für Einsteiger ideal. Sie werden sich - so wie ich - fast automatisch an weitere Werke von Bob Dylan ranmachen.
DER Altmeister
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zugegebener Maßen, Bob Dylans näselnde Stimme ist gewöhungsbedürftig!

Kein geringerer als Jimmy Hendrix hat auf die Frage, warum er denn auch singe, gesagt: "Bob Dylan singt auch!"

Gute Ironie!

Aber wer will an dem Altmeister auf dieser CD vorbei?

"Don't think twice, it's allright", Klassiker wie "Blowin in the wind" und "A hard rain's gonna fall"!

Alles auf einer CD! Eine sehr gute compilation! Respekt, Meister!

"Lay lady lay", was später auch von Eric Clapton vertont wurde, also da kommt nach meiner Meinung niemand an Altmeister Bob Dylan ran!

Ich feue mich, daß ich mir bei Amazon die Scheibe gekauft habe, "Don't think twice, it's allright!"
Eine umfassende Werkschau
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nachdem ich etwas ratlos aus dem Film "I am not there" gekommen war, wusste ich, dass es jetzt nur noch zwei Möglichkeiten gibt: Sich näher mit dem Phänomen Dylan zu beschäftigen oder keinen Gedanken mehr daran zu verschwenden. Ich entschied mich für die 1 Möglichkeit und für diese CD, um mir zunächst einen Überblick über das Schaffen Dylans machen zu können. Und dafür ist diese CD mehr als geeignet. Von den Anfängen bis zu "Modern Times" ist aus allen Epochen etwas dabei, wenngleich man bei der Vielzahl der Lieder in der Karriere Dylans keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellen kann. So fehlt ein Song aus dem vielgelobten "Saved" leider vollständig. Wenn man sich dann noch Literatur besorgt ("Chronicles" ist eigentlich ein Muss, sehr zu empfehlen sind auch die kleinen Reclam-Bücher von Deterding) und sich die Mühe macht, zumindest die wichtigsten Songs zu übersetzten, öffnet sich jedem eine neue Welt, die zu entdecken sich lohnt. Die Melodien sind selten eingängig (Ausnahmen vielleicht "Lay, Lady, Lay"; "Dignity" und wenige andere), an die Phrasierungen bei Dylans Gesang muss man sich gewöhnen. Auch die Songs der ersten Phase, nur zu Gitarre und Mundharmonika, sind gewöhnungsbedürftig. Dafür sind die Texte und die Hintergrundinformationen (die man sich wie oben beschrieben besorgen muss) umwerfend! Am meisten beeindruckt hat mich "Ballad of a thin man" und "not dark yet - but it}s getting there". Und dann macht das ganz schnell Lust auf mehr. Es dauert nicht lange und man bestellt sich die nächste Dylan-CD um mehr zu erfahren. Wer Dylans Gesang gar nicht mag, dem sei der Soundtrack von "I}m not there" empfohlen. Das Booklet liefert eine überblickartige Geschichte über Dylans Karriere (in englisch) und man sieht, auf welchen CD}s die Lieder zu finden sind, bzw. wann sie erschienen. Man sollte auch nicht den Anspruch haben, den Meister ganz verstehen zu wollen. Wie schon in dem Booklet der Platte steht: "You will never get to the bottom of it all".
Zeitreise
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese, einfach "Dylan" betitelte 3-CD-Collection spannt einen Bogen von Dylans 1962`er Debutalbum bis 2006 erschienenen Album "Modern Times". Im Gegensatz zu den anderen, in den letzten Jahren erschienenen Dylan Compilations sind hier wirklich so ziemlich alle essentiellen Titel versammelt (sogar sein "Masters Of War" ist endlich mal nicht unter den Tisch gefallen!), auch wenn Dylan-Experten dies wohl anders sehen. Für die ist diese CD-Box ohnehin nicht bestimmt, allen anderen bietet sie jedoch eine wirklich umfassende Werkschau, die dem musikalischen und textlichen Schaffen Bob Dylans aus über 45 Jahren einigermaßen gerecht wird. Und die Soundqualität stimmt hier auch, somit dreieinhalb Stunden in jeder Hinsicht faszinierende Zeitreise mit Bob Dylan!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Best of Bob Dylan

Best of Bob Dylan von Bob Dylan

Audio CD von Smm (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 5,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1997
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Bob Dylan

Tracks:

  • Blowin' In The Wind
  • The Times They Are A-Changin'
  • Don't Think Twice,It's All Right
  • Mr. Tambourine Man
  • Like A Rolling Stone
  • Just Like A Woman
  • All Along The Watchtower
  • Lay Lady Lay
  • I Shall Be Released
  • If Not For You
  • Knockin' On Heaven's Door
  • Forever Young
  • Tangled Up In Blue
  • Oh,Sister
  • Gotta Serve Somebody
  • Jokerman
  • Everything Is Broken
  • Shelter From The Storm

5 Kundenrezensionen:

Hat was
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich habe mir diese CD 1997 hauptsächlich gekauft, weil sie nach "Greatest Hits Vol. 3" drei Jahre zuvor die zweite CD war, auf der Dylan remastert zu haben war, und die verwendeten Remasters klingen auch so transparent wie bis dato nicht gehört, ein Genuss! Nun war ja realistischerweise nicht zu erwarten, dass man Dylans Oeuvre auf einer CD auch nur ansatzweise gerecht werden könnte, und es sind (bis auf Oh, Sister), chronologisch sortiert, ausnahmslos Dylan-Klassiker zu finden, aber natürlich ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Unvollständigkeit der Titelauswahl schrie förmlich nach einer Ergänzung, die dann ja auch 2000 mit "The Best of Bob Dylan Vol. 2" nachgeliefert wurde.

Hier wurde zum ersten, aber nicht zum letzten Mal auf einem Sampler Everything is broken von "Oh Mercy" präsentiert, an das ich mich erst so langsam gewöhne; meiner Meinung nach wird bei diesen Gelegenheiten bis heute Man in the long black Coat vom selben Album sträflich vernachlässigt.

Dafür ist hier als Bonbon mit der in "Jerry McGuire" verwendeten Version von Shelter from the Storm ein Outtake aus den "Blood on the Tracks"-Sessions als Kaufanreiz angefügt, der diese CD gerade für Fans unverzichtbar macht.

Die CD ist weit davon entfernt, perfekt zu sein; aber wegen ihres tollen Klangs, der Besetzungsangaben im schmalen Begleitheft sowie wegen des erwähnten Bonustracks mag ich sie immer noch sehr.
perfekt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
diese cd ist vollkommen und gehört damit auch in meine persönliche top 3.
und so wie die cd vollkommen ist, ist auch (fast) jeder einzelne track vollkommen, bis auf die ausnahmen "Everything Is Broken" und "Gotta Serve Somebody", die irgendwie nicht so in mein bild von bob dylan passen (mag sein, dass andere genau andersrum denken). aber die restlichen 16 meisterwerke kann man problemlos auch so nennen, vorallem "Blowin' In The Wind", "Like A Rolling Stone" und natürlich "Knockin' On Heaven's Door", das schon sooft gecovert, aber niemals erreicht wurde.
meiner meinung nach gehört diese cd bei jeden ins regal, da es immerhin das best of eines der, wenn nicht sogar des, besten solokünstlers aller zeiten ist, der wie kein anderer zihamonika und gitarre zusammenbringt.
Natürlich ist diese Zusammenstellung nicht schlecht....
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
"The Best of", das stimmt natürlich, allerdings frage ich micht, wer diese CD braucht. Zwar werden die Jahre 1962-1989 beleuchtet, aber Dylan hat einfach zu viele Klassiker geschrieben, um sie auf eine CD zu packen. Besser beraten ist man mit "Bob Dylan's Greates Hits" Vol 1 - 3 oder 3-CD-Box "Biograph" (1962-1985), die nicht wesentlich teurer sind, aber wesentlich mehr bieten.
Geniale Musik
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Über Bob Dylans Musik ist eigentlich schon alles gesagt. Die Texte sind vielschichtig und poetisch, die Melodien mitreißend, aber nicht gewöhnlich, die Arrangements exzellent. Obwohl seine Stimme für den konventionellen Geschmack hin und wieder ein bisschen zu wünschen übrig lassen mag, erreichen doch nur wenige der unzähligen Covers durch andere Künstler die Kraft und Qualität des Originals. Es ist unmöglich, das Werk eines so hervorragenden und produktiven Songwriters durch lediglich 18 seiner Lieder zu repräsentieren. Man könnte leicht 100 weitere, ähnlich bedeutende Dylan-Songs finden. Aber die Best Of hat mich vor ein paar Jahren immerhin so beeindruckt, dass ich mir inzwischen zahlreiche Dylan-Alben zugelegt habe, darunter so meisterliche wie "Highway 61 Revisited", "Blonde On Blonde" und "Blood On The Tracks". Die auf dieser Best Of enthaltene Version von "Shelter From The Storm" ist übrigens eine andere als jene, die man auf "Blood On The Tracks" findet. - Die Ausstattung der Best Of ist etwas spärlich, die Tonqualität sehr gut.
oh wie kommerziell!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Um eines zu Anfang klarzustellen: Ich bin Dylan-Fan und ich liebe seine Musik über alles. Bob ist der genialste Texter der Welt, schreibt großartige Melodien und seine Songs haben schier unendliches Flair. Aber was, bitte, soll diese Compilation!?
Da sind doch nur die zum Teil ziemlich abgedroschenen ("Blowin' in the wind", "Knockin' on heaven's door"), weltbekannten Hits drauf, die sich gut verkaufen lassen. Eine solche Oberflächlichkeit sollte selbst ein "Best of" nicht inne haben.
Die erste Phase in Dylan's Karriere, in der er reiner Folk-Musiker und Protestsänger war, ist mit 3 Songs vertreten, und zwar genau denen, die sowieso jeder schon kennt. Die 65/66er Trilogie mit den drei besten (Folk)Rock-Alben aller Zeiten ("Subterranean homesick blues", "Highway 61 revisited" und Blonde on blonde"), auf denen jeder Song dem anderen gleichsam das Wasser reichen kann, wird mit einem Titel pro LP bedacht. Wo bleiben unvergängliche Liebeslieder wie "Love minus zero", wo bleiben die unendlich genialen Epen wie "Desolation row" oder "It's allright ma", auf die Dylan's Ruf als famoser Dichter und Liedermacher aufgebaut ist, wo bleiben experimentelle Sachen wie "Rainy day women" ? Alles, was nicht schon weltbekannt ist, wird vollkommen vernachlässigt.
Dylan's country-beeinflusste Phase ist etwa genauso stark vertreten wie die beiden zuvor genannten schöpferischen Perioden, was etwas unverhältnismäßig daherkommt.
Das tiefberührende Album "Blood on the tracks" von 1975 ist mit 2 zwar großartigen, aber natürlich berühmten Songs vertreten: "Tangled up in blue" und "Shelter from the storm".
Ein paar sporadische Ausschnitte der darauffolgenden Dekaden runden die CD ab, welche zwar durchgängig tolle Musik enthält, jedoch die Karriere eines großen Mannes nur mit einer geradezu unwürdigen Oberflächlichkeit und Kommerzialität darstellt.
Hörer, die nur mal nebenbei was vom Bob Dylan haben wollen, können sich "The best of" eventuell noch zulegen, obwohl selbst für allgemein Pop-Musik-hörende Menschen noch viel mehr aus Dylan's LPs hätte herausgekratzt werden können, doch wer sich wirklich für Bob Dylan interessiert, der sollte sich gleich ein beliebiges Studio-Album aus der ersten Hälfte der 60er zulegen und sich dann weiter vorarbeiten, um das fantastische Werk des fantastischsten Musikers unserer Zeit zu entdecken.
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Produkt-Bild: Blood on the Tracks

Blood on the Tracks von Bob Dylan

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,19

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Blood on the Tracks

Tracks:

  • Tangled Up In Blue
  • Simple Twist Of Fate
  • You're A Big Girl Now
  • Idiot Wind
  • You're Gonna Make Me Lonesome When You Go
  • Meet Me In The Morning
  • Lily, Rosemary And The Jack Of Hearts
  • If You See Her, Say Hello
  • Shelter From The Storm
  • Buckets Of Rain

Produktbeschreibung


Memoirs of TV gardener and sometime novelist Alan Titchmarsh. Titchmarsh's media profile remains extremely high. A huge seller in hardback last autumn. One of the biggest non-fiction titles of the Spring.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Jedesmal, wenn irgendwo ein neues Dylan-Album besprochen wird, jubelt die Kritik: "Das beste seit Blood on the Tracks". Mit gutem Grund. Entstanden vor dem Hintergrund einer zerrütteten Ehe, aufgenommen nach einer Tour mit The Band, die offensichtlich für eine kreative Neuzündung sorgte, gehört Blood zu Dylans Meisterwerken. Die langen, epischen Songs des Albums sind bestens bekannt, aber die wahren Highlights stellen die kürzeren Stücke dar -- "You're a Big Girl Now", oder der durch und durch perfekte Blues "Meet Me in the Morning" und das bittersüße "Buckets of Rain". Bei diesen Songs handelt es sich in der Tat um "images and distorted facts", subjektive Eindrücke also, aus unterschiedlichen, miteinander verknüpften Perspektiven, die allesamt von derselben Traurigkeit gezeichnet sind. --David Cantwell
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Back to the Roots!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach dem Dylan die eher durchschnittlichen und Kontroversen Alben vorher raus gebracht hat.Hat er es mit Blood on the Tracks geschafft seine Melodic/Lyric wieder voll einzusetzen und Tolle songs zu machen. Buckets of Rain, Shelter from the Storm und das Tangled up in Blue sind meisterwerke aber was erzähl ich es ist Dylan!!!

Nur zu Empfehlen für die die auch die 60ziger Alben lieben!
Ein Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bob Dylan spielte tolle Alben ein und er produzierte scheussliche Alben. Nie wusste man bei ihm, was als nächstes kam.
"Blood on the tracks" gehört sicher zu seinen Top 3. Vom ersten Stück an, dem sagenhaften "Tangled up in blue" reisst einen Dylans Intensität hin.
Zu den einzelnen Tracks ist andernorts schon genug geschrieben worden; sie alle bilden einen Höhepunkt in Dylans Werk. Wenn man nur 3 Dylan-Alben haben will, dann muss sicher "BotT" dabei sein.
Mein Favorit : "Idiot Wind".
Klare Kaufempfehlung für eine gut sortierte Sammlung!
Einzigartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Seit vielen Jahren streiten sich die Experten welches Album das Beste von Bob Dylan ist.
Falls überhaupt, dann lässt sich dieses Frage wohl nur mit großen Einschränkungen beantworten, aber wie dem auch sei, "Blood on the tracks" gehört sicherlich zu den Alben, die Bob Dylan zu dem gemacht haben was er ist.
Überwiegend besteht dieses Meisterwerk aus Lieder, von denen man fast anzunehmen geneigt ist dass es sie schon immer gegeben hat und die doch erst auf diesem Album das Licht der Welt erblickt haben.
Sehr erfreulich ist auch der Umstand, dass "Blood on the tracks" zwar im typisch staubigen Dylan-Sound erklingt, sich aber dennoch nicht so unhöflich und lustlos hingeworfen wie manch anderes Album von ihm anhört.
Über die in der Rockmusik einzigartigen und vielschichtigen Texte ein Wort zu verlieren, ist gerade bei diesem Werk überflüssig.
Überirdisch - Dylans "frühes" Spätwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dylans Scheidungsalbum und das emotionalste und persönlichste Werk des Meisters. Eigentlich sollte es bei Besprechungen einer CD selbstverständlich sein, über das zu schreiben, was drauf ist und nicht über das, was nicht drauf ist. Bei Bob Dylan kann dieses schon mal zu einem Problem werden. Bei Infidels lag das Problem darin, dass einige der schönsten Stücke (wie Blind Willie McTell) den Weg auf die offizielle Pressung nicht gefunden hatten und statt dessen eher mittelmäßiges Material verwendet wurde. Bei Blood On The Tracks liegen die Dinge etwas anders. Obwohl die Geschichte wahrscheinlich bekannt ist, will ich sie nochmals kurz schildern. Dylan hatte alle Lieder des Albums in den Monaten August und September 1974 in New York aufgenommen, und eigentlich lag die Scheibe zum Jahresende fertig vor, um mit Pressung und Auslieferung zu starten. Mittlerweile hatte sich aber die Gemütslage des Meisters vor dem Hintergrund seiner zunehmend scheiternden Ehe dramatisch geändert, und vieles von dem, was er aufgenommen hatte, entsprach nicht mehr seinen aktuellen Empfindungen. Also wurde zum Jahreswechsel Dylans Bruder David beauftragt, auf die Schnelle eine Schar von Musikern zusammen zu trommeln, und in einem Studio in Minneapolis wurden 5 Stücke des Albums komplett neu eingespielt. Hierbei handelte es sich um Tangled Up In Blue, Youre A Big Girl Now, Idiot Wind, Lily, Rosemary And The Jack Of Hearts und If You See Her, Say Hello. So wurde Blood On The Tracks dann auch im Frühjahr 1975 veröffentlicht. Bis auf Lily... sind die New Yorker Erstaufnahmen aber mittlerweile über verschiedene Biograph- und Bootleg-Veröffentlichungen der Allgemeinheit zu Ohren gekommen, und man kann heute sehr schön einen Vergleich ziehen zwischen der ursprünglichen Aufnahme und der, die dann offiziell verkauft wurde.

Fazit: Hätte Dylan es bei der ursprünglichen Version belassen, wäre Blood On The Tracks ein Meisterwerk geworden, so ist es schlicht und einfach überirdisch und einer DER ganz großen Meilensteine der gesamten Pop- und Rockmusik. Während z.B. die New Yorker Version von Idiot Wind eher verhalten und schwermütig, fast verzweifelt klingt, schleudert Dylan dem Idiotenwind in der veröffentlichten Fassung seine ganze Wut und aufgestaute Aggression entgegen. Auch Tangled Up In Blue, das locker unter den besten 10 Dylan-Stücken aller Zeiten steht, hat sich nicht nur textlich gewandelt (von der 3. in die 1. Person), sondern ist von einem reservierten und verlangsamten Original zu einer fiebrig nervösen Neuversion mutiert, was dem Lied hörbar gut tut. Hinzu kommt, dass die Erstaufnahmen in New York im Gegensatz zu denen in Minneapolis durchweg in einem Open Tuning der Gitarren erfolgten. Das klingt sehr schön, hätte aber zu der Gefahr geführt, dass Blood... in der Originalversion vielleicht eine Spur zu sehr von einem einheitlichen und damit spannungsarmen Stimmungsbild geprägt worden wäre. So wie veröffentlicht ergibt die Mischung aus Original- und Neuaufnahmen ein in jeder Hinsicht perfektes Gesamtwerk, das zumindest in den 70er Jahren weit über allem anderen steht, was dort an Musik veröffentlicht worden ist.

Also, wer Blood On The Tracks noch nicht haben sollte: Kaufen kaufen kaufen. Der einzige Grund es nicht zu tun, wäre darauf zu warten, dass die große Mutter Columbia eines Tages mal eine Gesamtpressung mit sämtlichen Original- und Neuversionen sowie mit den Outtakes (auch da gibt es ein paar wunderbare, man denke nur an Up To Me) auf den Markt bringt, aber ich befürchte, dieses wird so schnell nicht passieren. Deshalb muss es die vorliegende Scheibe erst mal tun, und auf der gibt es eigentlich kein einziges Stück, das schwach ist. Herausragend sind Tangled Up In Blue, Simple Twist Of Fate, Idiot Wind, das föhlich optimistische (!) Youre Gonna Make Me Lonesome, When You Go, If You See Her, Say Hello und vor allem Shelter From The Storm, und auch der Rest ist allemal besser als sehr gut.
Der Schrein des Bob Dylan
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gut 10 Jahre nach seinem triumphalen Dreigespann "Bringing It All Back Home", "Highway 61 Revisited" und "Blonde on Blonde" trieb Dylan auf "Blood On The Tracks" seine Kunst noch einmal an die Spitze seines Genies und entwarf dieses Meisterwerk, den Folk im Herzen, den Rock and Roll in den Fingern.
Was die zahlreichen Folk-Puristen unter Dylan's Fans für den endgültigen Absturz hielten, ist für mindestens ebenso viele bis heute der Zenit seines Schaffens.

Das entschwebte "Tangled Up In Blue" macht den Anfang und entführt einen in das vielschichtige, feinhörige Soundgewebe dieser Platte, aus dem man sich so schnell nicht befreien kann. Gar nicht befreien will.
Das prächtige Klimpern der Gitarren und die stimmliche Hochform des Meisters bilden wohl das Gemäuer. Was sich dahinter an musikalischen und lyrischen Finessen versteckt, bleibt zu erkunden jedem selbst überlassen. Wie so oft bei Dylan gilt: die echte Story steht irgendwo zwischen den Zeilen...
Selten hat Dylan auch so reichlich Melancholie in seinen Zaubertrank gegossen. Vor allem das berührende "If You See Her, Say Hello" zeugt von Sentiment.

Man muss ja aufpassen, dass man nicht für jedes Werk dieses musikalischen Freigeistes einen eigenen Schrein errichtet. "Blood On The Tracks" hätte ihn sich verdient.
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I'm Not There von Various

Audio CD von Smi Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 8,96

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: I'm Not There

Tracks:

Disk 1
  • All along the watchtower
  • I'm not there
  • Goin' to Acapulco
  • Tombstone blues
  • Ballad of a thin man
  • Stuck inside of mobile with the Memphis blues again
  • Pressing on
  • Fourth time around
  • Dark eyes
  • Highway 61 revisited
  • One more cup of coffee
  • The lonesome death of Hattie Carroll
  • Billy 1
  • Simple twist of fate
  • Man in the long black coat
  • Señor (Tales of yankee power)
Disk 2
  • As I went out one morning
  • Can't leave her behind
  • Ring them bells
  • Just like a woman
  • Mama, you've been on my mind / A fraction of last thoughts on Woody Guthrie
  • I wanna be your lover
  • You ain't goin' nowhere
  • Can you please crawl out your window?
  • Just like Tom Thumb's blues
  • The wicked messenger
  • Cold irons bound
  • The times they are a changin'
  • Maggies farm
  • When the ship comes in
  • Moonshiner
  • I dreamed I saw St. Augustine
  • Knockin' on heaven's door
  • I'm not there

Produktbeschreibung


SOUNDTRACK

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das ist ein gewaltiges wie gewagtes Projekt, das Regisseur Todd Haynes mit seinem Film wie dem dazugehörigen Soundtrack I'm Not There gestemmt hat. Wie er schon in seinem Streifen Velvet Goldmine gar nicht erst riskiert, das Leben von David Bowie minutiös nach zu zeichnen, so wenig begibt er sich auf eine zum Scheitern verurteilte Mission, die nicht minder wendungsreiche Biographie von Bob Dylan zu verfilmen. I'm Not There ist kein Biopic wie Streifen über Johnny Cash oder Ray Charles, nicht mal klassisches Erzählkino, denn Haynes verteilt die Persönlichkeit Dylan auf sechs Schauspieler, die zeitliche Abschnitte repräsentieren. Da ist die Musik schon konkreter und doch weit entfernt von einem normalen Soundtrack, Tribute-Album oder einer Ansammlung von Coverversionen. Nur der Titelsong stammt von Dylan selber und war nur auf Bootlegs der Reihe Basement Tapes zu finden. Die restlichen 33 auf zwei CDs verteilten Lieder, von denen nicht alle im Film zu hören sind, wurden von einer exquisiten Künstlerschar neu interpretiert. Ein interessantes wie gelungenes Experiment ist die Installation von zwei Hausbands, die sich an einem Großteil der Songs beteiligen: die Wüstenrocker Calexico und The Millionen Dollar Bashers, die unter anderem aus den beiden Sonic-Youth-Mitgliedern Lee Ranaldo und Steve Shelley, Tom Verlaine (Television), Dylans langjährigem Bassisten Tony Garnier und Nels Cline von Wilco bestehen. Sie begleiten eine Vielzahl ausgezeichneter Sänger wie Eddie Edder, Stephen Malkmus (ex-Pavement), Willie Nelson oder Charlotte Gainsbourg. Kein einziger Song, nicht einmal Antony & The Johnsons Sternstunde „Knockin' On Heaven's Door“ oder das packende „Dark Eyes“ der Co-Op Iron & Wine mit Calexico entfernt sich außer Sicht- bzw. Hörweite vom Original, und doch herrscht ein stilistisch große Eigenwilligkeit und Abwechslung zwischen Alternative, Country, Rock und Folk. Diskussionsstoff bietet auch die Auswahl, die sich weder auf die großen Hits reduziert noch in Sektierertum verfällt. Auch wenn Yo La Tengo, Mark Lanegan, Cat Power, Roger McGuinn (Byrds), Sufjan Stevens, Jeff Tweedy oder Woodstock-Veteran Richie Havens auf schon ein wenig vermisste Evergreens wie „I Want You“ oder „Hurricane“ verzichten, so steckt I'm Not There voll mit wesentlich mehr guten als respektablen Songs. --Sven Niechziol
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5 Kundenrezensionen:

Sampler
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu Ehren Bob}s gemachter Sampler mit Dylan Liedern kompetent interpretiert von der Creme der aktuellen Folkscene, oft begleitet von Galexico, traumhaft.
One fits all
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl ich dezidiert nicht der Meinung bin, dass Dylans Musik besser von anderen Künstlern interpretiert werde, ist dieses Soundtrack-Album sehr gut gelungen. Dylan Fans können sich an teilweise moderneren Arrangements/Interpretationen altbekannter Songs erfreuen. Dylan-Neulinge können sich einen guten Überblick über das Werk dieses Jahrhundert-Künstlers verschaffen ohne von dem bisweilen etwas sperrigen Gesang des Meisters abgeschreckt zu werden.
Ein ehrenvolles Debüt für den Meister persönlich
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Soundtrack zum gleichnahmigen Film übertraf alle meine Erwartungen.
Anstatt lieblose Wiedergaben von Bob Dylans bekanntesten Songs zu hören, überraschten mich Neuinterpretationen von bekannten wie auch unbekannten Sängern.
Die erste von den beiden CD's ist großartig. Hier gibt es keinen Song, der nicht gefällt. Alle haben ihren eigenen Charme, sind abwechslungsreich, gut gemischt was Bekanntheitsgrad und Stimmung angeht und sind alle mit einer gehörigen Portion Talent vorgetragen. Mein Favorit ist ganz klar das letzte Stück "Senor".
CD Nummer 2 beginnt gut, aber hört sich dann doch mehr wie eine B-Seite an. Damit will ich nicht sagen, dass die Stücke schlecht sind, aber es fehlt ihnen dennoch eine große Portion vom Charme der ersten. Zum Schluss gibt Bob Dylan mit "The band" noch einmal den Titelsong zum besten. Hier ist allerdings kein Lied zu finden, das mich auf Anhieb überzeugte, aber das ist ja bekanntlich geschmackssache.
Fazit: Schon allein wegen der ersten CD eine mehr als lohnende Ausgabe, daran kann die Zweite, die trotz aller Mängel dennoch solide, aber eben nicht ganz so großartig ist, nichts ändern. Absolut kaufenswert!
rock'n roll is here to stay
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
diese zusammenführung von dylan hits mit inniglichster inbrunst gespielt von - zumindest für mich - teils unbekannten künstlern: eine high performance music, die ihresgleichen sucht, alle achtung ! all along the watchtower gesungen von pearl jam's frontmann wäre noch die einzige nummer, wo sich leiser widerstand in mir regt, da finde ich selbst das coverversion von u2 auf rattle and hum schärfer und jimi bleibt ohnehin ungeschlagen (said the joker to the thief). dennoch: null abstriche (wer wäre ich, so anmassend zu sein, die vorzunehmen ;-)) ich bin seit dem film erst auf den geschmack der poetik von bob dylan gekommen, obwohl er ein star meiner jugendzeit war. anspieltips: alle, ausnahmslos ! so, liebe leser, dann viel freude beim hören (ob im auto, unter kopfhörer), bei allen wetter- und temperaturlagen *****
Always here
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
I}m not there, but always here- das könnte das Motto dieses Soundtracks sein. Dylan ist (bis auf das Original mit The Band als letzes Lied auf CD 2) nicht zu hören, aber teilweise Wahnsinnscovers seiner Songs. Leider hatten nicht alle Songs im Film Platz gehabt. Wie das herausragende "Knocking On Heaven}s Door" von Anthony & The Johnsons, das im Film im Abspann zu hören ist. Unterschiedlich interpretiert - von rockig bis country. 34 Songs, die das Genie von Bob Dylan zur Geltung bringen. Ich persönlich finde ja gelungene Covers von Bob Dylan besser als die Originalinterpretationen des Meisters- da ich kein Fan des dylanschen Geraunzes bin. Es gibt fast keine Schwachstellen -dafür einige Highlights- wie erwähnt Anthony & The Johnsons, Senor von Willie Nelson mit den öfters vertretenen und bestens disponierten Calexico, Highway 61 Reviseted von Karen O & The Million Dollar Bashers, Man In The Long Black Coat von Mark Lanegan. Am besten selber anhören. Eine dicke Empfehlung auch für nicht Dylan-Fans
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Produkt-Bild: Desire

Desire von Bob Dylan

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Desire

Tracks:

  • Hurricane
  • Isis
  • Mozambique
  • One More Cup Of Coffee
  • Oh, Sister
  • Joey
  • Romance In Durango
  • Black Diamond Bay
  • Sara

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dylan zeigt auf diesem 1976er Werk, das auf das eher zynische und introvertierte Blood on the Tracks folgte, eine unwahrscheinliche Unschuld und ein größeres Verständnis für die ihn umgebende Welt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Lyriker Jacques Levy bietet Dylan ein Werk mit schärferen Kanten und größerer Eindringlichkeit. Durch das Dominieren von Scarlet Riveras melancholischer Violine und durch Emmylou Harris entstehen reine Harmonien.
Das Album präsentiert zwei von Dylans berühmten, fälschlicherweise angegriffenen und mißverstandenen Sagas über Kriminelle, der Höhepunkt liegt aber nicht dort. Exotische Bildersprache wird verwoben mit einer einfachen Melodie in "Isis", einem von Dylans ansprechendsten Streifzügen. Das summende Klavier und das dahertreibende Schlagzeug nehmen einen mit auf eine mystische Reise, die einige der einsichtigsten (und lächerlichsten) Texte über Paranoia, Vertrauen, Betrug, und natürlich "desire"(Verlangen, Begierde) enthalten ("What drives me to you is what drives me insane" -- Was mich zu dir treibt, treibt mich in den Wahnsinn). Dylan zeigt wahrlich keine Ermüdungserscheinungen, was das Thema Unbeständigkeit der Liebe angeht. Empfindsam und ans Herz gehend ist sein Finale "Sara", ein Geschenk an seine Ex-Frau, in dem eloquent die Wunder einer Beziehung erzählt werden, vielleicht mit dem Versuch, diese wieder zu beleben. --Marc Greilsamer

Produktbeschreibung


DESIRE
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5 Kundenrezensionen:

Super!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist eines meiner Lieblingsalben von Bob Dylan. Vielleicht sogar mein Lieblingsalbum von ihm. Wirklich großartige Songs. Tolle Instrumentalisierung, tolle Melodien, tolle Texte. Meine Anspieltipps:

"Hurricane"
"One More Cup Of Coffee"
"Sara"
Exzellentes Album mit folkiger Atmosphäre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Emmylou Harris (Backing Vocals) und die fantastische Geigerin Scarlet Rivera verleihen diesem exzellenten Album die folkige Atmosphäre. Hier folgt Highlight auf Highlight: Die groovende Boxer-Hymne HURRICANE, das mystisch-giftige ISIS, das melancholische ONE MORE CUP OF COFFEE, der knapp 12-minütige Abgesang JOEY, das beschwingte ROMANCE IN DURANGO oder das herzzerreissend SARA, in dem er die Trennung von seiner damaligen Frau verarbeitet. Meisterwerk ohne Abstriche!
Dylans beste Platte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich weiß: Es gibt immer unterschiedliche Meinungen darüber, welches Album eines Künstlers das beste ist. Bei Dylan liegt in der allgemeinen Beliebtheit wohl "Blonde On Blonde" ganz von. Für mich ist hingegen "Desire" (Verlangen) sein bestes Album. Es ist musikalisch wie inhaltlich vielseitig und herrlich unbeschwert. Schon der erste Song über den Boxer "Hurricane" ist sein Geld wert. Wenn ich richtig nachgerechnet habe, wurde der inhaftierte Boxer erst 1989 aus Gründen freigelassen, die Dylan bereits 1975 besang. (Schaut Euch auch den Film/DVD Hurricane an!) Sehr schön und einfühlsam auch der Song "Sara", und für mich absolut Spitze: das vielfach unbeachtete "One More Cup Of Coffee". Aber eigentlich tut man dem Album keinen Gefallen, wenn man einzelne Songs hervorhebt. Die Cd ist durchweg gelungen, es gibt darauf keine Songs, die man besser überspringt. Fünf Sterne Plus!
... bin eigentlich kein Dylan-Fan...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... aber diese Scheibe ist eine runde Sache. Klar betont sie mit der unglaublich bissigen, anklagenden und starken Startnummer "Hurricane" über die Diskriminierung eines schwarzen Boxers den Plattenanfang.

Danach wirds flacher aber keineswegs banal. Das sympathische "Mozambique" ist geradezu singletauglich, die genervte Liebeshymne "Sara" und eindringliche "Joey" sind abwechslungsreiche Farbtupfer auf diesem Album. Lediglich das geradezu gejaulte "Coffee" fällt klar hinten ab.

Die Violine ist virtuos, hätte aber insgesamt sparsamer eingesetzt werden können. Schön, dass keine der Nummern auf dieser CD dem uninspirierten Geschrammel irgendwelcher Coverbands ausgeliefert worden ist. "Heavens Door" wurde ja musikalisch geradezu vergewaltigt.

Kurzum: Die Platte hat mir Dylan nähergebracht, auch wenn für mich nur wenige Alben seiner langen Schaffensphase in Frage kommen, vor allem aus den 70er.
Auch für Nicht-Dylan-Fans empfehlenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mit Meister Dylan wirklich so meine Probleme.
Nicht nur sein hinlänglich bekannter eingenwilliger Gesangsstil, auch seine auf mich immer etwas unfertig und roh wirkenden Songs sind sonst nicht so ganz mein Ding.
"Desire" ist daher eines der ganz wenigen Dylan-Alben das ich mir regelmäßig in den CD-Player schiebe.
Die fast schon episch gewaltigen Balladen "Joey" und "Story of the hurricane" sind nicht nur textlich eine Liga für sich, sondern auch hervorragend instrumentiert.
Auch sämtlich anderen Songs sind weit überdurchschnittlich und bestechen mit ihrem warmen und doch irgendwie kratzigen Folksound.
Auch für Leute die sonst auf den Gesang von Bob Dylan etwas allergisch reagieren, ist "Desire" ein höchst empfehlenswertes Album.
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Produkt-Bild: Blonde on Blonde

Blonde on Blonde von Bob Dylan

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,37

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Blonde on Blonde

Tracks:

  • Rainy Day Women #12 & 35
  • Pledging My Time
  • Visions Of Johanna
  • One Of Us Must Know (Sooner Or Later)
  • I Want You
  • Stuck Inside Of Mobile With The Memphis Blues Again
  • Leopard-Skin Pill-Box Hat
  • Just Like A Woman
  • Most Likely You Go Your Way (And I'll Go Mine)
  • Temporary Like Achilles
  • Absolutely Sweet Marie
  • Fourth Time Around
  • Obviously Five Believers
  • Sad-Eyed Lady Of The Lowlands

Produktbeschreibung


BLONDE ON BLONDE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Blonde on Blonde, jene Doppel-LP, die bei ihrem Erscheinen im Mai 1966 als ein bislang nicht dagewesenes Riesen-Opus betrachtet wurde (Time Out of Mind aus dem Jahre 1997 ist nur etwa eine Minute kürzer), zeigt einen Bob Dylan, der über 14 neue Stücke hinweg eine durchweg beträchtliche Leistung abliefert. Mit seinen hintergründigen Wortspielereien, die er in Nashville mit seinen Sessionleuten und ein paar angeheuerten Externen (Al Kooper, Robbie Robertson) aufnahm, ließ Dylan auch hier die Köpfe rauchen. Selbst so beiläufig heruntergeschriebene Stücke wie "Obviously 5 Believers" und "Rainy Day Women #12 & 35" tragen zu dieser lockeren, verrückten Atmosphäre bei. Dylan wird nie wieder so ausgelassen sein. --Steven Stolder
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5 Kundenrezensionen:

they stone you when you re playing your guitar ....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... Everybody Must Get Stoned ...
Rainy Day Woman # 12 & # 35 gehört wohl zu Dylans allerbesten Songs. Das Intro, gespielt auf der Mundharmonika ist auf jeden Fall etwas für die Götter. Aber auch sonst verbreitet der Song irgendwie inheimlich gute Laune. Aber auch alle anderen Songs sind großartig und können dieses Hohe Niveau dass Rainy Day Woman vorlegt halten. Visions Of Johanna oder Sooner Or Later gehören zu den allerbesten Songs die Dylan je geschrieben hat. Mit I Want You hat Blonde On Blonde einen weiteren unsterblichen Dylan Klassiker und auch der Memphis Blues klingt einfach nur göttlich. Just Like A Woman dürfe nahezu jeder kennen ... wenn nicht von Dylan, dann von Cocker ...
Mit dem unglaublichen Sad Eyes Lady Of The Lowlands wird Blonde On Blonde würdig abgeschlossen. Dylan weiss eben wie man seine Songs auf einem Album so aufteilt, dass es nicht langweilig wird. Lyrics und Songs kann der Mann sowieso schreiben wie kein zweiter. Ich freue mich schon darauf ihn 2009 Live zu sehen und hoffe er spielt einiges von Blonde On Blone.
Definitiv ein Meisterwerk.
mit langem Anlauf
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dylan höre ich seit Jahren.

Dieses Album habe ich mir erst letztes Jahr zugelegt (Schande über mich).

Was für ein Werk. Da meine ich schon so viel gehört zu haben und komme mir vor wie ein kleiner Schuljunge dessen grosser Bruder ihm zeigt, was ware Musik ist.
Ein absolut hohes Level. Unbeschreiblich, was der Mann vor schon so vielen Jahren für Musik erdacht - gefühlt - zum Leben erweckt hat. Genau Dylan haucht Musik leben ein. Er ist ein Poet, ein Schöpfer, ein Genie an Musiker und Texter.
Und, verdamt, er hat keine schöne Stimme. Aber seine Interpretation der Lieder ist diejenige, die seine Lieder lebendig macht.
Die Neunte Symphonie der Popmusik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bitte nicht vom unscharfen, häßlichen Dylanfoto auf dem Cover täuschen lassen. Dahinter steckt ein Meisterwerk! Wer es nicht kennt, sollte das schnellstmöglich ändern.
"Blonde on Blonde" wurde vom "Rolling Stone Magazine" zur besten Platte aller Zeiten gewählt! Und das zu Recht...
Gültiges Meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei vielen Alben von Bob Dylan muss man den Eindruck haben, dass er schlicht und einfach keine Lust hatte seine Songs ordentlich zu produzieren und es ihm statt dessen genügte seine Ideen als Skizzen festzuhalten.
Ich persönlich habe damit ab einem bestimmten Grad etwas Probleme und höre mir daher - wenn mir mal grad nach Bob Dylan ist - am liebsten "Blonde on blonde" an.
Die hier geschaffene Symbiose von psychadelisch geprägtem Folkrock und visonären Texten (Visions of Johanna / Sad eyed lady of the lowlands) ist ein nach wie vor gültiges musikalisches Meisterwerk und selbst dann ein echtes Hörvergnügen, wenn man die vielschichtigen und symbolträchtigen Wortkaskaden nicht alle vollständig kapiert.
Ein Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Klassiker sollte in keiner wirklich guten CD-Sammlung fehlen. Sehr schöne Songs (Just like a Woman: Hmmmm), ein anderes Arrangement als auf den vorherigen CDs, die typisch schräge Dylan-Stimme, sehr gute Texte. Auf der CD stimmt eigentlich alles. Und dann der wunderschöne 10-minütige Schlusssong "Sad Eyed Lady of the Lowlands". Wenn ich mal einen Durchhänger habe, dann höre ich nur diesen Song x-mal hintereinander. Dann ist es ganz um mich geschehen. Bin dann aber auch schneller durch.
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Produkt-Bild: Highway 61 Revisited

Highway 61 Revisited von Bob Dylan

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,65

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Highway 61 Revisited

Tracks:

  • Like A Rolling Stone
  • Tombstone Blues
  • It Takes A Lot To Laugh, It Takes A Train To Cry
  • From A Buick 6
  • Ballad Of A Thin Man
  • Queen Jane Approximately
  • Highway 61 Revisited
  • Just Like Tom Thumb's Blues
  • Desolation Row

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dylan hatte viele großartige Songs ausgespuckt, als im Sommer 1965 dieses Meisterwerk erschien. Von der epochalen Eröffnungsnummer "Like A Rolling Stone" bis zum absurd-apokalyptischen "Desolation Row", seine surrealistische Sprache war damals ein erstaunliches Wagnis. Als Sänger schrieb er die Regeln seiner Zunft neu. Jimi Hendrix wurde auf Mr. Dylans eigenwilliges Organ aufmerksam und entschied, von nun an sei er auch ein Sänger. Die Backingband wirkt schäbig, liegt aber genau auf dem Punkt. Ist dies nun das definitive Dylan-Album? Bestimmt ist es eines davon. --Steven Stolder

Produktbeschreibung


HIGHWAY 61 REVISITED
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5 Kundenrezensionen:

Der Tag, als Poesie & Grips Einzug hielten in der Popmusik...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Highway 61 Revisited" ist neben "Blonde on Blonde", "Desire" und" Blood on the Tracks" wohl das wichtigste und beste Dylan-Album. Sein erstes "Nicht-mehr-Folk-Album" verstörte viele Fans, gewann aber mindestens so viele neue hinzu. Einige seiner wichtigsten Songs sind hier versammelt, darunter das epische, unglaubliche "Desolation Row". Nach "Highway 61 Revisited" war nichts mehr in der Musik wie es vorher war, nicht mehr nur tralala und she-loves-you-yeah-yeah-yeah. Popmusik war auf einmal ernster, aber auch schöner, poetischer und"erwachsener" geworden.
Dylan ist einfach ein Genie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich fange mit meinen 16 Jahren zwar gerade erst an die Musik von Bob Dylan richtig zu entdecken und obwohl ich nicht alle Alben von ihm habe muss ich sagen, dass dieses eines der besten ist, die ich kenne. Auch im Vergleich zu anderen Dylan Platten, die ich habe (The Freewheelin' Bob Dylan, Blone On Blone oder The Basemant Tapes) ist Highway 61 Revisited noch deutlich besser (und das obwohl die anderen 3 auch sehr gut sind). Gleich das erste Lied gehört zu den 2 oder 3 besten, die Bob Dylan je schrieb (die anderen Beiden sind It Aint Me Babe und Tangled Up In Blue). Auch Tomstone Blues is einer seiner besten Songs. Bis zu Ballad OF A Thin Man kommen noch 2 weitere gute Lieder. Ein weiteres Highlight ist Highway 61 Revisited. Alles in Allem ist diese wohl seine beste Platte.
Garagensound
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Man muss sicherlich nicht alles von Bob Dylan im Regal stehen haben, aber "Highway 61 Revisited" gehört in jede gute Sammlung.
Mit diesem Album hatte sich Bob Dylan endgültig von der Liedermacher- Folkszene gelöst und war in eine Liga aufgestiegen, in der nur er alleine spielte.
Songs wie "Desolation Row" oder "Like a rolling stone" stehen für sich selbst und der staubige Klang der Begleitband deutet an, was man später unter Gargensound verstehen sollte.
Reise durch ein entfremdetes Land
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bob Dylans erstes reines Rock-Album, und diesmal ging es wirklich voll zur Sache. Die Musik stösst zum Kern des Rock' Roll vor: geradlinig, hart, roh, ohne unnötige Schörkel. Für mich das beste Rockalbum aller Zeiten. Außerdem halte ich es für ein Konzept Album: Es ist eine Reise auf dem Highway 61, der von Chicago nach New Orleans führt, man könnte ein Road-Movie danach drehen.
"Like A Rolling Stone" handelt nur vordergründig von einem Mann der ein Mädchen runtermacht. Es geht vielmehr um die unerbitterliche Infragestellung, besser gesagt Zerstörung des bürgerlichen, braven Lebens, es geht um das Leben auf der Straße, weg von der Sicherheit der Eltern und der gesellschaftlichen Ordnung. Man kann ruhig annehmen, daß Dylan damit auch sich selber gemeint hat, die Miss Lonely, der Rolling Stone with no direction home, das ist durchaus auch Dylan selbst. Die Art und Weise wie er und seine Band das Lied rausspucken ist grandios und bis heute unerreicht.
Der "Tombstone Blues" ist ein schneller, schaftkantiger Blues mit tollem Gitarrenspiel von Michael Bloomfield. Der Text ist sehr surrealistisch und es wäre sinnlos, da Zeile für Zeile einen Sinn herauslesen zu wollen. Es geht wohl eher um ein Gefühl. Um das Gefühl des Entfremdetseins und der Ausgeliefertheit. Weiter gehts in einem Postzug, "It Takes A Lot to Laugh...", wieder ein Blues, diesmal mit verminderter Geschwindigkeit. Klassische Bluesbilder. Danach steigt der Protagonist in einen Buick 6 um, der sich schnell und schlingernd auf die Fahrt macht. Ziemlich wirrer Nonsens Text, aber wie immer musikalisch gut gebracht. Man hat sich damals gefragt, wer wohl der Mr. Jones in "Ballad Of A Thim Man" sein könnte, doch damit ist keine bestimmte Person gemeint, sondern all die Ignoranten, die nicht verstehen wollen, was sich in der Gesellschaft gerade verändert, gemeint sind wohl auch die Journalisten und alten Folkies, die Dylans Wandlung zur elektrischen Musik nicht verstehen konnten. "Du kommst in das Zimmer, mit deinem Bleistift in der Hand. Du siehst jemanden nackt und fragst, "wer ist dieser Mann". Ja, auch hier Entfremdung, Kafka in Musik gegossen. In "Queen Jane"
stellt der Sänger eine Menge Fragen an eine Frau, die unter schwiergen Bedingungen leidet, ob es nicht doch besser wäre, zu ihm zu kommen. Schwer zu sagen, ob er damit Joan Baez gemeint hat. Ein Lied, das ich wirklich mag, wegen seiner betörenden Musik und des eindringlichen Gesangs. In "Highway 61" stellt Dylan verschiedene Szenen dar, die alle auf dieser Straße enden.Der Highway wohl als Symbol der westlichen Gesellschaft. Es beginnt biblisch mit Abraham, der seinen Sohn töten soll, nach anfänglichem Weigern stimmt er schließlich zu. Eine Versinnbildlichung der Ausweglosigkeit der menschlichen Natur, des Ausgeliefertseins an höhere Mächte. Es würde zu weit führen, jetzt jede Strophe zu erklären zu versuchen. Musikalisch ein rasantes Rock oder Bluesstück mit Polizeisirene. "Tom Thumbs Blues" ist wohl eindeutig ein Drogenlied. Du stehst verloren im Regen, siehst alles negativ, hast nicht mehr die Kraft, dir einen Schuß zu versetzen, doch die schöne Melinda verspricht Trost und lädt dich zu sich nach Hause ein. Mit Burgunder hat es angefangen, nun ist er bei schärferen Sachen gelandet, Zeit für ihn nach New York abzuhauen. Eine Geschichte wie von Bukowski oder Kerouac. Endlich ist der Sänger in New Orleans gelandet, wo's nicht nur den Karneval "Mardi Gras", mit all seinen bunten, verrückten Gestalten gibt, sondern auch ein Wachsmuseum im French Quater (ich bin da mal gewesen), in dem einige der Figuren stehen, die Dylan da in "Desolation Row" vorbeiziehen läßt. Ein zehnstrophiger Reigen irrer Ereignisse mit Gestalten aus Geschichte, Literatur und Film, die kurz auf die Bühne ins Scheinwerferlicht treten und wieder verschwinden. Alle führen sie sinnlose Handlungen durch, wie beim Karneval eben. Die Absurdität menschlichen Handelns, die Welt als Irrenhaus. In der vorletzten Strophe dann die Verheißung vom Paradies, lachende Calypsosänger und Meerjungfrauen, aber vorher sticht noch die Titanic in See. Das Ganze entpuppt sich dann als Brief, in dem der Autor die Namen vertauscht hat und ihnen neue Gesichter gegeben hat. Dylan begleitet sich auf der Akustischen und eine zweite Gitarre spielt eine einschmeichelnde Gegenmelodie dazu. Das Lied zieht in seinen Bann, es lebt von seinen Sprachbildern, der betörenden Musik, dem beschwörenden Gesang. Einer der besten Dylan Songs überhaupt.
Highway 61 ist eine musikalische Reise durch Amerkika und die 60iger Jahre, umnebelt von Drogen, begleitet von Ophelia und dem Phantom der Oper, mit Einstein am Beifahrersitz und Quasimodo als Fahrer und im Rückspiegel das Flackern von Polizeisignalen.
Ich halte diese Platte für ein bedeutendes Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. So wie ein Roman von Faulkner, ein Gemälde von Picasso, eine Symphonie von Schostakowitsch.
Na ja. The sun's not yellow, it's chicken.
Musikalischer Quantensprung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn ein Musiker in den Sechzigerjahren gleich zwei Alben in einem Jahr veröffentlichen konnte, deutete das auf einen recht ausgeprägten Hang zur Kreativität hin. Bob Dylan war 1965 längst zum einflussreichsten Songwriter seiner Generation avanciert. Seine gedankenreichen, introspektiven und bisweilen äußerst skurrilen Texte funktionieren gleichsam wie Kurzgeschichten. Sein innovatives Potenzial als Folk-Musiker schien ungebrochen. Die so genannte "britische Invasion" von Bands wie den Beatles oder den Stones ging jedoch auch an ihm nicht spurlos vorbei. Der geistig sehr bewegliche Mann zeigte sich sich mit "Highway 61 Revisited" auch in musikalischer Hinsicht recht vielseitig.

Greil Marcus hat ein ganzes Buch über "Like a Rolling Stone" geschrieben, den erfolgreichsten Song der Rockgeschichte. Ein Abgesang auf eine vermeintliche Freiheit und Liberalität. Die Bedeutung dieses Stückes für die Geschichte der Rockmusik ist kaum zu beschreiben. Man kann mit einiger Berechtigung von der Zeit VOR und NACH der Single "Like a Rolling Stone" sprechen. Einige werden vielleicht auf "Help!" von den Beatles hinweisen, doch im Großen und Ganzen lässt sich sagen, vor dem Erscheinen von "Like a Rolling Stone" war der Text eines Rocksongs nicht von großer Bedeutung. Dieser Titel hat die Arbeit aller bedeutenden Songwriter (Lennon / McCartney, Jagger / Richards, Pete Townshend, Stevie Wonder, Paul Simon und so fort) bis zum heutigen Tag ganz wesentlich beeinflusst. Mit einem Male kam ein Bedeutungsgehalt, eine Tiefe in die populäre Musik, die zuvor nicht gekannt war. Keine Rock-Single hat je einen vergleichbaren Einfluss gehabt. Zusammen mit "Ballad of a Thin Man" und "Desolation Row" ein unübertreffliches Spiegelbild des Zeitgeists jener Tage.
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Produkt-Bild: The Freewheelin' Bob Dylan

The Freewheelin' Bob Dylan von Bob Dylan

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,20

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: The Freewheelin' Bob Dylan

Tracks:

  • Blowin' In The Wind
  • Girl From The North Country
  • Masters Of War
  • Down The Highway
  • Bob Dylan's Blues
  • A Hard Rain's A-Gonna Fall
  • Don't Think Twice, It's All Right
  • Bob Dylan's Dream
  • Oxford Town
  • Talkin' World War III Blues
  • Corrina, Corrina
  • Honey, Just Allow Me One More Chance
  • I Shall Be Free

Aus der Amazon.de-Redaktion


Bob Dylans großartiges zweites Album ist vollkommen anders als sein Vorgänger. Während Dylan sich auf seinem Debütalbum als herausragender Interpret von Folk- und Bluesklassikern und als hochtalentierter Sänger einen Namen machte, enthält diese Platte einige seiner aufsehenerregendsten Stücke aus den Sechzigern: "Blowin' in the Wind", "Masters of War", "A Hard Rain's A-Gonna Fall", "Don't Think Twice, It's All Right" und "I Shall Be Free". Wer dabei an eine Auswahlliste für einen "Greatest Hits"-Sampler denkt, liegt richtig. Nat Hentoffs Begleittext klingt zwar auf eine bereits rührende Weise angestaubt, doch Dylans typischer Gesang, seine unberechenbaren Texte, sein unnachahmliches Gitarren- und Mundharmonikaspiel nehmen es, was ihre Aussage und Eindringlichkeit betrifft, mit dem, was heute so im Radio läuft, noch allemal auf. (So weit, so gut, aber es kommt noch besser: Einige erstklassige Auskopplungen aus Freewheelin' sind auch auf dem Bootleg Series Box Set.) --Jimmy Guterman

Produktbeschreibung


THE FREEWHEELIN BOB DYLAN
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5 Kundenrezensionen:

The Beginning
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich kann mich bei Gott nicht mit allem anfreunden was "His Bobness" im Laufe seiner langen Karriere so veröffentlicht hat, aber dieses Album aus der Frühzeit seines Schaffens hat etwas.
"Masters of war", "A hard rains a-gonna fall", "Corinna" und wie die Songs alle heißen, sind einfach zeitlose Klassiker, die in den hier zu hörenden urprünglichen, spartanischen Urversion am eindringlichste wirken.
Wenn man sich was von Bob Dylan zulegen möcht, sollte man hiermit anfangen.
Der endgültige Durchbruch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auf seinem zweiten Album befindet sich die Ballade einer Generation - Mit BLOWIN IN THE WIND gelang ihm der endgültige Durchbruch. Doch wird hier viel mehr geboten: das keifende MASTERS OF WAR zum Beispiel oder das epische A HARD RAIN S A-GONNA FALL sind Meisterwerke, die er bis heute kaum selbst übertreffen konnte. Wer in den Kosmos von Bob Dylans akustischer Phase einsteigen möchte, dem ist dieses Album nur zu empfehlen.
Die Geburt des Mythos aus dem Geist Woody Guthries
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese im Juli 1963 herausgekommene Platte, war der Durchbruch von Dylan, nachdem seine erste LP gefloppt war."Blowing in the wind" war zuvor in der Version von Peter Paul & Mary an die Spitze der Popcharts gelangt, was natürlich mithalf, diese Platte zu einem Erfolg werden zu lassen. Fünf Lieder mit mehr oder weniger gesellschaftkritischem Inhalt, dazwischen Liebeslieder und Nonsens geben die Stimmung der damaligen Zeit wider. Die Platte enthält nur Eigenkompositionen und gründete bzw. festigte Dylans Ruf als Nachfolger Guthries und es war vorauszusehen, daß er diesen übertreffen würde. Er bewies, daß er durchaus ein Dichter war und er hatte seinen charakteristischen Gesangsstil gefunden und den Folksong auf einen neue Stufe gehoben. Über die Klassiker wie "Dont think twice" " etc. braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Als unterschätzter Song erscheint mir "Bob Dylans Dream", in dem er sich wehmütig alter Zeiten und Freunde erinnert. (Dabei war er erst 22). Leider sind nicht alle Songs wirklich erstklassig, "Down the highway" und "Bob Dylans Blues" sind Folksongs im traditionellen Stil und hätten besser auf seine erste Platte gepasst. Die beiden Abschlußsongs sollen wohl der doch eher ernsten Grundstimmung eine heitere Aufhellung geben. Sie sind jedoch nur schwacher Nonsens. Im Ganzen gesehen ist die Mischung dennoch in Ordnung und es ist wohl die Beste von Dylans Folk-Platten. Allein das Cover, wie er mit Suze Rotolo die West 4th Street langschlurft, bringt die damalige Stimmung im Village gut rüber. Als früher Höhepunkt seiner Songlyrik ist natürlich "A Hard Rain's A Gonna Fall" zu nennen. Symbolgeladene großartige Bilder einer Reise durch ein aus den Fugen geratenes entmenschlichtes Land, das der Regen überschwemmen wird. Das ist konkreter Symbolismus, der wirklich Sinn ergibt. Eines seiner besten Lieder bis heute. "Masters Of War" ist sein beißenster Protestsong, auch wenn er heute etwas vereinfachend und eindimensional klingt. Hier der brave Sänger, dort die bösen Geschäftemacher und Verursacher der Kriege. Natürlich geht es bei Kriegen immer auch um Bereicherung und Macht, dennoch glaube ich, daß die wahren Verursacher nicht Industrielle und Mächtige sind, auch keine Ideologien oder Religionen, - die wahren Verursacher sind wir selber.
Nicht ganz verständlich ist, warum Dylan die oben erwähnten belanglosen Songs mit reingenommen hat, wo er doch damals schon viel bessere auf Lager gehabt hätte. Etwa
"Let me die in my footsteps" oder "John Brown" oder "Tomorrow is a long time". Inzwischen sind diese Songs zwar auch offiziell veröffentlicht, aber es gibt immer noch einige, die es nur auf Bootlegs gibt.
"Freewheelin'" ist dennoch ein Meisterwerk und nun gings erst richtig los.
In Woody Guthries Fußstapfen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit Bob Dylan begann ein sehr spannendes Kapitel der Musikgeschichte. Ein Jahr nach seiner Debut-LP, die bereits zwei eigene Nummern enthielt, kam sein legendäres Album "The Freewheelin' Bob Dylan" auf den Markt. Die meisten der hier vorgestellten Stücke haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt. Diese Veröffentlichung fiel in eine Zeit, in der die Demokratie nicht mehr allein formalen Verfassungsrang hatte, sondern zunehmend zum praktizierten Leitgedanken des öffentlichen Lebens wurde. Politisch bewusste Akteure prangerten offenkundige Missstände mit dem Hinweis auf ihre Verfassungswidrigkeit an. Dylan wurde Teil der Bürgerrechtsbewegung. Das Cover zeigt ihn mit Suze Rotolo, die einen großen Anteil an seiner Politisierung hatte. Stücke wie "Blowin' in the Wind" und "A Hard Rain's A-Gonna Fall" wurden schon bald zu Hymnen der Protestgeneration. Mit seiner nächsten Veröffentlichung, "The Times They Are A-Changin'", setzte Dylan diese Richtung fort.
don`t think twice, buy it !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ein album ohne schwächen; solider folk aus den 60er jahren zur zeit der kubakrise; dylan beweist auf diesem tonträger das musik auch politisch seien kann ohne flach zu klingen; ein paar liebeslieder sind auch mit dabei; und natürlich der gassenhauer schlechthin
"blowin` in the wind" fazit: wenn man dylan und seine anfänge kennenlernen möchte, ich meine bevor er "plugged" ;) wurde, ist man mit diesem album bestens bedient
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Produkt-Bild: Modern Times

Modern Times von Bob Dylan

Audio CD von Smi Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 5,60

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Modern Times

Tracks:

  • Thunder On The Mountain - Album Version
  • Spirit On The Water - Album Version
  • Rollin' and Tumblin' - Album Version
  • When The Deal Goes Down - Album Version
  • Someday Baby - Album Version
  • Workingman's Blues #2 - Album Version
  • Beyond The Horizon - Album Version
  • Nettie Moore - Album Version
  • The Levee's Gonna Break - Album Version
  • Ain't Talkin' - Album Version

Aus der Amazon.de-Redaktion


Fünf Jahre hat uns Bob Dylan auf neue Songs warten lassen und währenddessen mit allerlei Aufnahmen aus den Bootleg Series und der Neverending Tour bei Laune gehalten. Jetzt endlich legt Dylan ein souveränes, wundervolles Alterswerk vor, das sehr sehr nahe an die allerbesten Alben seiner langen Karriere heranreicht.
Seine Band spielt meisterhaft, verglichen mit den rohen, blues-rockenden Live-Auftritten der letzten Jahre deutlich zurüchgenommen zugunsten eines entspannten, swingenden Roots-Sounds aus Folk, Blues, Country und Rock 'n' Roll wie man ihn von Love And Theft noch im Ohr hat. Dylans brüchige Stimme hat schon lange nicht mehr so gefühlvoll singen hören. Und dann die zehn Songs, von denen locker die Hälfte das Zeug zu ewigen Dylan-Klassikern hat: Sie sind noch besser geworden als beim Vorgänger - berührend, episch, herzzerreißend erzählt Dylan seine Geschichten. Ein fantastisches Dylan Album, das garantiert nicht nach Modernen Zeiten klingt. -- Hanno Güntsch

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MODERN TIMES
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5 Kundenrezensionen:

Soundtrack einer Reise
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu erst einmal muss ich sagen, dass dies das erste Album von Bob Dylan ist, mit dem ich mich näher beschäftigt habe. Auf das Album selbst bin ich auch eher durch Zufall gestoßen, die CD befand sich nämlich im Spieler des Mietwagens, den ich mir für meine mehrwöchige Neuseelandreise in diesem Jahr besorgt hatte. Meine eigene Musik, die so garnicht in die Dylan-Richtung geht, hatte ich in Deutschland vergessen. Ein Glücksfall wie sich herausstellen sollte.
Zu erst war ich allerdings schon etwas skeptisch, der einzige der mir öfter mal von Dylan erzähle war mein Vater. Da mir nicht viel anderes übrig blieb (Radioempfang war vielerorts nicht möglich), probierte ich Modern Times einfach einmal aus. Und von da an lief knapp 5 Wochen fast dauerhaft diese CD. An der CD gefiel mir vom ersten Hören an der Abwechslungsreichtum. Neben eher "schnellen" und eingängigen Titeln wie "Thunder on the Mountain" gab es auch viele ruhigere und entspanntere Songs mit ebenfalls schöner Melodie. Die Atmosphäre der CD passte auch einfach perfekt zu den einsamen Highways und den traumhaften Bilder, die ich während des Fahrens immer wieder bewundert konnte.
Gestern habe ich mir dann zum ersten Mal seit meiner Reise wieder das Album angehört, und muss sagen, dass die Lieder eigentlich nichts von ihrer Wirkung verloren, sondern im Gegenteil immer wieder für schöne Erinngerungen sorgten.

Fazit: Für mich als Laie,zumindest was Bob Dylan angeht, ein wirklich abwechslungsreiches Album mit schönen Melodien und einer ganz speziellen Atmospähre!
Gut produziertes Album,aber..
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
wenn man das Gesamtwerk des Künstlers betrachtet, ist dieses Album gut aber nicht herausragend. Sehr viel wurde kopiert und neu arrangiert, der Hillbilly Swing vom Vorgängeralbum ist hier auch wieder präsent, aber die reinen Folk- und Bluegrasstracks wirken sehr viel überzeugender und authentischer.
Wer Bob Dylans "Alterswerk" mag, wird von diesem Werk nicht enttäuscht sein, seine grosse Zeit, als er die Pop- Musik revolutionierte, ist jedoch schon lange vorbei.
Dennoch spielt der Meister hier ganz entspannt auf, seine Stimme ist nicht so enervierend wie auf "Love and Theft", es sind sogar ein paar Partytracks vorhanden.
Angenehm ist, dass es sich um ein zeitloses Werk handelt, welches man auch noch nach Jahren hören kann.
Modern Times machte mich zum Fan!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muß zunächst gestehen, daß ich jahrzehntelang mit Bob Dylan überhaupt nichts anfangen konnte. Für mich war er ein 60s Relikt, mit einer Gitarre unterm Arm und einer Mundharmonika in der Hand, der "Blowing In the Wind" dahin "näselt". Als ich nach Jahren wieder einmal eine Dylan CD im Laden in die Hand nahm, war es diese: Die "Modern Times"! Hätte seine neue CD anders geheißen, hätte ich sie vermutlich erneut ignoriert wie all ihre Vorgänger. Ich setzte die Kopfhörer auf und lauschte den Songs. Lied Nr.1 "Thunder On The Mountain"! Was für ein gewaltig rockender & toller Song, brilliant instrumentalisiert, perfekt produziert und von Dylans einstigem "nasalen Gesang" war nichts mehr zu hören. Das Album rockt unglaublich, ist aber auch gefüllt mit unglaublich schönen melancholischen Balladen. Dieses Werk ist einfach nur faszinierend. Ich griff gleich zu dessen Vorgänger seiner "Love & Theft" Platte und stellte total überrascht fest, daß diese ebenso wunderbar rockig und gefühlvoll ist wie die "Modern Times" und kaufte sie gleich mit. Mir erscheinen diese beiden Werke (obwohl einige Jahre Pause dazwischen liegen) wie ein Volume 1 & 2 zu sein. Man kann nicht nur eine besitzen und hören, es müssen beide im Wechsel in Ihrem Player landen. Wenn es Ihnen ähnlich ergehen sollte, dann kaufen sie sich doch gleich noch die Scheibe, die Dylan davor fertigstellte, nämlich die "Time Out Of Mind". Ebenfalls ein außergewöhnlich gutes Rock Album, daß zwar einen Hauch düsterer und trauriger ist wie die beiden letzten, aber genauso faszinierende Songs beinhaltet. Ein neuer, ganz anderer Dylan. Ich sah ihn anschließend auf der 2007er Tour, wo er sehr viel Material seiner letzten Veröffentlichungen live spielte und war außerordentlich begeistert von diesem großartigen Mann!
Moderne Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da hatte ich aufgrund des Ttels das schlimmste befürchtet.
Beats und Computer.

Doch schon der erste Klang überzeugt. Handgemachte Musik. Blues Country und Folkrock vom feinsten.

Die Songs vermitteln Weite und Ruhe.
Vielleicht das beste Album, was der Meister seit Jahren geschaffen hat.
Again and again...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Doppel-Vinyl-Album ist eine meiner Lieblingsplatten. Dylan in Höchstform. Jeder Song ein Treffer. Auflegen und genießen...! Again and again...

Das Vinyl klingt (auf meiner Anlage - anders offenbar als beim Vor-Rezensenten) auch absolut klasse, finde ich. Und zu dieser im besten Sinne "old fashioned music" passt einfach keine CD.

Eine für die 10 Platten auf einer Insel!
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