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Produkt-Bild: Rio

Rio von Till Brönner, Annie Lennox, Sergio Mendes, Milton Nascimento, Aimee Mann

Audio CD von Verve (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 10,00

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Rio

Tracks:

  • Misterios (Mysteries) - feat. Annie Lennox & Milton Nascimento
  • O que sera? - feat. Vanessa da Mata
  • So danco samba - feat. Till Brönner
  • Once I Loved (Amor em paz) - feat. Aimee Mann
  • Evening (Tarde) - feat. Milton Nascimento & Luciana Souza
  • Ela e carioca - feat. Sergio Mendes
  • High Night (Alta noite) - feat. Melody Gardot
  • Cafe com pao - feat. Till Brönner
  • Ligia
  • Sim ou nao - feat. Kurt Elling
  • A ra
  • Bonita - feat. Till Brönner
  • Aquelas coisas todas - feat. Luciana Souza

Produktbeschreibung


RIO
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Gut!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Für mich ist es die erste CD von Till Brönner und sie hat mich nicht enttäuscht. Die CD verströmt eine völlig entspannte Atmosphäre. Augen zu und in Gedanken am Zuckerhut einen Caipi schlürfen und diese coole Musik hören...
Gediegen weichgespült und etwas langweilig
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Alle Türen stehen Till Brönner, Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, offen, wenn er ein Projekt angeht. Hildegard Knef, Chris Botti, Curtis Stigers, Don Grusin, The New York Voices, Madeleine Peyroux, - er bekommt sie alle mit Leichtigkeit. Andererseits musste Helen Schneider ihn sicher nicht lange nach (verkaufsfördernden) Gastauftritten auf ihrer neuesten CD fragen. Selbst gesanglich eher schwächlich-funkelnde Interpreten wie Yvonne Catterfeld oder Carla Bruni, integrierte Brönner unkompliziert in seinen Jazz oder in seine jazzinspirierte Weihnachts-CD. So ist man nicht überrascht, sieht man sich die Liste der renommierten Künstler an, die bei seinem neuesten CD Projekt RIO mitmachen.

Der Bossa Nova, diese oft betörende Mischung aus Cool-Jazz und Samba, wurde gerade fünfzig Jahre alt, und zahlreiche Wiederveröffentlichungen rücken diese Musik
in den Vordergrund. Richtig weg war der Bossa Nova aber niemals: Große brasilianische Komponisten, allen voran Antonio Carlos Jobim, haben mit vielen Songs unvergessliche Standards geschaffen. Weltklassemusiker -und Sänger haben sie in der Vergangenheit und in der Jetztzeit immer wieder interpretiert.

Als erstes Stück auf Brönners RIO hören wir Misterios, ein Duett mit Annie Lennox und der legendären Brasil-Ikone Milton Nascimento. Lennox Stimme ist kräftig, klar und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr hart. Irgend etwas scheint sie mit ihrer Intonation der hohen, gezogenen Töne falsch zu machen, denn sie klingt unangenehm sirenenartig. Milton Nascimentos Stimme ist genau richtig, einfühlsam und unverkennbar magisch. Der Titel ist schön arrangiert, besonders den echohaften Klang rufender Stimmen im Hintergrund empfindet man wie einen leisen Wind.

O Que Sera, gesungen von Vanessa da Mata klingt mit den ersten Noten sehr ansprechend und 100% nach Bossa Nova, nervt jedoch später in unglaublicher Weise. Die Komposition hat kaum Höhen und Tiefen und klingt durch den immer gleichen Rhythmus wie ein permanentes tra-la-la und tamtam-tam, vergleichbar einem kindischen Abzählreim. Dazu kommt die blutarme, ausdruckslose Stimme von Vanessa da Mata, die zwar gekonnt die schnellen Synkopen dieses Bossa Novas technisch beherrscht, aber vollkommen unbeteiligt wirkt. (...das muss so,... bei Bossa Nova !!- hm ??) Es dudelt endlos dahin...und ist mit über fünf Minuten schwer zu ertragen. Für mich mit Abstand die schwächste Nummer des ganzen Albums.

Till Brönner hat sich mit So Danco Samba zunächst klugerweise einen der berühmtesten Bossa-Nova-Klassiker ausgesucht, bei dem die Stimme nicht unbedingt Höchstleistungen vollbringen muss... (Ella Fitzgerald hat zwar in unzähligen Liveversionen diesen Titel zu einem vokalen Feuerwerk gemacht, aber das war dann doch eher dem Jazz zugewandt, als dem typischen Bossa Nova). Brönner hat ohne Frage begriffen, wie der Song zu singen ist (weich, dunkel, und schnell), so wie er auch insgesamt auf diesem Album etwas lehrbuchartig das Idiom des Bossa Nova vorstellt.

Als Sänger allerdings hat die Welt nicht auf ihn gewartet. Oder drücken wir es mal so aus: Nur mit seinem Gesang allein, hätte er niemals einen Plattenvertrag bekommen. So gut und sicher wie er als Trompeter ist, dem Sänger Brönner gehorcht die Stimme nur sehr eingeschränkt oder passabel. Bei So Danco Samba ist seine Interpretation noch adäquat. Aber schon beim sehr rhythmischen Cafe Com Pao zeigt sich seine gesangliche Unzulänglichkeit, wenn sein Singen oft zum tiefgehauchten Gebrummel wird.

Mit Bonita nimmt sich Brönner eine der schönsten Bossa-Nova Balladen vor. Diese traumhafte Melodie betört schon durch sich selbst, auch wenn ein weniger guter Sänger sie singt. Der Song ist einfach zu gut. Aber von Note zu Note merkt man, was dem Sänger Brönner fehlt. Da ist keine Sinnlichkeit, oder Variationsreichtum. Brönner haucht die Melodie ansprechend, aber kann die Schönheit dieser Melodie nicht wirklich ausloten. Wenn er für diese Nummer den Jazzsänger Peter Fessler verpflichtet hätte, die CD wäre um ein echtes Highlight bereichert.

Obwohl mit dem Sound des Bossa Nova hauptsächlich rhythmisch entspannte, an sacht-wiegende Meereswellen erinnernde Melodien verbunden werden, erschließt sich für mich die musikalische Tiefe des Bossa Nova am ehesten in den großen Balladen wie Bonita, Dindi, oder Once I loved. Sie haben diese Sehnsucht oder Tristeza, vergleichbar mit dem portogiesischem Fado. Jedoch ohne dessen große Leidenschaft und Pathos, denn der Bossa Nova ist eine sehr weiche Musik.

Der Bossa Nova hat sich selten durch starke Stimmen oder großes Temperament ausgezeichnet, setzt man mal Jazz oder Soulgesang dagegen. Ob aber deswegen die Ballade Once I Loved von Aimee Man so einschläfernd gesungen werden muss, ist hier die Frage. Auch wenn Astrud Gilberto seinerzeit mit ihrem hübschen, aber emotionslosen Gesang Maßstäbe gesetzt hat, ist es doch kein Gesetz dass nur in dieser Art gesungen werden muss. Man erinnere sich an die große brasilianische Sängerin Elis Regina, die solche Balladen zu vokalen Ereignissen machte. Once I loved ist sehr blass interpretiert, das melancholische Liebeslied wurde schon viel besser gehört. Auf Bönners RIO klingen außer Annie Lennox eigentlich alle weiblichen Stimmen sehr ähnlich. Dünn, relativ hoch und energielos.

Evening bietet als Duett von Milton Nascimento und Luciana Souza da etwas Abwechslung, schon allein durch Nascimentos prägnante Stimme. High Night ist eine melodisch eine sehr schöne Komposition, und wird auch hübsch filigran und natürlich leise ( wie es sich für dieses Album gebührt!) von Melody Gardot vorgetragen.
Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend....

Sergia Mendes bietet mit gekonnt schwebend-warmer Stimme Ela E Carioca einen Bossa Nova in Reinkultur.
Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend.....

Das Stück Ligia ist instrumental.
Brönners Spiel ist Bossa Nova adäquat, weich und zurückhaltend......

Das ebenfalls instrumentale ARA ist wieder rhythmischer. Brönners Trompetenspiel vermischt sich klanglich interessant mit Hintergrundstimmen. Sein Spiel bleibt auch hier weich und und unagressiv. Gegen Ende des Songs wird das Thema allerdings endlos wiederholt, so dass man nicht traurig ist, wenn dann Schluss ist.
Von Kurt Elling, diesem großartigen, oft überdynamischen Sänger hatte ich mir einen vokalistischen Höhepunkt versprochen. Ein solcher würde dann aber wahrscheinlich aus der samtig-weichstimmigen Grundfarbe von RIO unangemessen herausragen. Natürlich ist Elling stimmlich so versiert, seinen Beitrag ( Sim Ou Nao) dem Album zart und subtil anzupassen. So ist dieser Titel, bedingt durch die hohe Qualität von Kurt Elling einer der wenigen wirklich Guten des Albums.

Aquelas Coisas Todas der letzte und eindrucksvollste Song von Rio kommt sehr spät, um einen aufhorchen zu lassen. Hier stimmt plötzlich alles. Der Titel ist musikalisch interessant, vielschichtig und farbig. Luciana Souza glänzt hier endlich mal als einziger weiblicher Gesangspart auf RIO mit Virtuosität, Impulsivität und frischer Vokaltechnik. Till Brönners Meisterschaft als Trompeter, die gerühmte perfekte Intonation, die geschmeidige Phrasierung und der warme Klang, kommen in diesem Stück am deutlichsten zum Ausdruck! Schade, dass es von solchen Stücken nicht mehr auf Rio gibt. Aquelas Coisas Todas ist ein leuchtender Farbtupfer in der für mich überwiegend grau-blau-tristen, dahinplätschernden Musiklandschaft von Rio.

Es geht nicht darum, dass Brönner mit Rio dem Bossa Nova grundsätzlich nichts Neues beisteuert, das sollte nicht erwartet werden, und war wohl auch nicht Brönners Absicht. Akzentuierterer Gesang, mehr Frische, und musikalische Abwechselung, und auch mehr Hingabe / Dynamik in Brönners ( sparsam eingesetztem Spiel), hätte dem Album gut getan. Eine "Feier" so wie es im Werbetext zur CD "RIO" heisst, ist das für mich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das die Songs in ihrer Livepräsentation, und den sich ergebenden Improvisationen wesentlich besser sind.
Und eigentlich sind 2 auch schon zuviel...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
....aber als Trompeter findet man den Kollegen natürlich cool. Und ärgert sich im gleichen Atemzug scheckig, warum der meint, ständig singen zu müssen mit diesem gequetschten, geknödelten und krampfhaft auf Niveau getrimmten Stimmchen. Nur weil es Chet Baker auch getan hat...und auch nicht besser?? Irgendwann steigt Erfolg einem Musiker zu Kopf und er sieht sich selbst nicht mehr realistisch. Und DANN macht er Sachen wie Rio, weil er denkt, das wollen alle hören.

Musikalisch wohltemperiert, nie störend, mit feinen Musikern und guten SängerInnen, aber mal ganz ehrlich: Ist es DAS, was man von einem Topmusiker wie ihm hören will???. Dabei ist Brönner live nach wie vor stark, einfallsreich und ein Erlebnis. Naja auch für mich gilt: Nie mehr ein Blindkauf!
Alles schon mal dagewesen...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Bossa Nova und Jazz? Hatten wir das nicht schon mal? Stan Getz hat uns in den 60er-Jahren umfassend und abschliessend gezeigt, wie man's macht. Das kann man nicht toppen. Wenn ich als Beispiel nur mal den Song "So danco samba" nehme. Till Brönner gibt sich ja die allergrösste Mühe, sogar sein Portugiesisch klingt ziemlich echt, wenn ich dann aber Joao Gilberto und Stan Getz zum Vergleich anhöre, liegen da Welten dazwischen. Joao Gilberto klingt nach 45 Jahren frischer und authentischer als Brönner auf seiner neuen "pressfrischen" CD Rio. Zudem ist die Trompete als Gegenpart zum Gesang nicht ideal; da passt halt das Tenor-Sax viel besser. Schade! Vielleicht versucht der gute Till Brönner ja mal ganz einfach er selbst zu sein und nicht irgendjemanden zu kopieren; da kann er nur verlieren. Schade um die verpasste Chance.
Brönner in Rio-Fast perfekt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vorweg, im Gegensatz zu Andy567 finde ich "O que sera" den gelungensten
Titel des Albums, so muss Bossa Nova klingen, mit einer perfekten Interpretation von Vanessa de Mata der wunderbaren Komposition von Chico
Buarque. Der einzige Kritikpunkt an der CD ist die Auswahl der Gastsänger. Was Annie Lenox hier zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Deren Gesang hat aber auch gar nichts mit Bossa zu tun. Warum hat Brönner nicht einen der noch lebenden Legenden des Bossa Nova zu den Aufnahmen geladen, wenn er denn schon in Rio aufnimmt. Allen voran fällt mir da Carlos Lyra ein, einer der wenigen, die auch vom Kompositorischen her, auf einer Augenhöhe mit Jobim stehen. Auch Roberto Menescal, Joao Donato,
Wanda Sa, Marcos Valle und Billy Blanco sind noch sehr aktiv und keineswegs zu alt um noch das ein oder andere beizusteuern. Bei Universal schielt man aber doch zu sehr auf Verkaufszahlen und da macht sich ein Name wie Annie Lenox eben gut. Das Album ist dem 2008 verstorbenen Vater
von Luciana Souza, Walter Santos, gewidmet. Dieser war ebenfalls ein Mitbegründer des Bossa, leider zu unrecht heute vergessen. Schade, das keine seiner schönen Kompositionen auf dem Album ist. Alles in allem natürlich ein schönes Album, aber man hätte noch mehr aus der Idee machen können.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Rio - Deluxe Edition (+ DVD)

Rio - Deluxe Edition (+ DVD) von Till Brönner, Annie Lennox, Sergio Mendes, Milton Nascimento, Aimee Mann

Audio CD von Verve (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,40

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Rio - Deluxe Edition (+ DVD)

Tracks:

Disk 1
  • Misterios (Mysteries) - feat. Annie Lennox & Milton Nascimento
  • O que sera? - feat. Vanessa da Mata
  • So danco samba - feat. Till Brönner
  • Once I Loved (Amor em paz) - feat. Aimee Mann
  • Evening (Tarde) - feat. Milton Nascimento & Luciana Souza
  • Ela e carioca - feat. Sergio Mendes
  • High Night (Alta noite) - feat. Melody Gardot
  • Cafe com pao - feat. Till Brönner
  • Ligia
  • Sim ou nao - feat. Kurt Elling
  • A ra
  • Bonita - feat. Till Brönner
  • Aquelas coisas todas - feat. Luciana Souza
Disk 2
  • Album Documentary
  • Photo Galleries
  • Album Info

Produktbeschreibung


RIO LTD.D.E.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Gut!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Für mich ist es die erste CD von Till Brönner und sie hat mich nicht enttäuscht. Die CD verströmt eine völlig entspannte Atmosphäre. Augen zu und in Gedanken am Zuckerhut einen Caipi schlürfen und diese coole Musik hören...
Gediegen weichgespült und etwas langweilig
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Alle Türen stehen Till Brönner, Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, offen, wenn er ein Projekt angeht. Hildegard Knef, Chris Botti, Curtis Stigers, Don Grusin, The New York Voices, Madeleine Peyroux, - er bekommt sie alle mit Leichtigkeit. Andererseits musste Helen Schneider ihn sicher nicht lange nach (verkaufsfördernden) Gastauftritten auf ihrer neuesten CD fragen. Selbst gesanglich eher schwächlich-funkelnde Interpreten wie Yvonne Catterfeld oder Carla Bruni, integrierte Brönner unkompliziert in seinen Jazz oder in seine jazzinspirierte Weihnachts-CD. So ist man nicht überrascht, sieht man sich die Liste der renommierten Künstler an, die bei seinem neuesten CD Projekt RIO mitmachen.

Der Bossa Nova, diese oft betörende Mischung aus Cool-Jazz und Samba, wurde gerade fünfzig Jahre alt, und zahlreiche Wiederveröffentlichungen rücken diese Musik
in den Vordergrund. Richtig weg war der Bossa Nova aber niemals: Große brasilianische Komponisten, allen voran Antonio Carlos Jobim, haben mit vielen Songs unvergessliche Standards geschaffen. Weltklassemusiker -und Sänger haben sie in der Vergangenheit und in der Jetztzeit immer wieder interpretiert.

Als erstes Stück auf Brönners RIO hören wir Misterios, ein Duett mit Annie Lennox und der legendären Brasil-Ikone Milton Nascimento. Lennox Stimme ist kräftig, klar und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr hart. Irgend etwas scheint sie mit ihrer Intonation der hohen, gezogenen Töne falsch zu machen, denn sie klingt unangenehm sirenenartig. Milton Nascimentos Stimme ist genau richtig, einfühlsam und unverkennbar magisch. Der Titel ist schön arrangiert, besonders den echohaften Klang rufender Stimmen im Hintergrund empfindet man wie einen leisen Wind.

O Que Sera, gesungen von Vanessa da Mata klingt mit den ersten Noten sehr ansprechend und 100% nach Bossa Nova, nervt jedoch später in unglaublicher Weise. Die Komposition hat kaum Höhen und Tiefen und klingt durch den immer gleichen Rhythmus wie ein permanentes tra-la-la und tamtam-tam, vergleichbar einem kindischen Abzählreim. Dazu kommt die blutarme, ausdruckslose Stimme von Vanessa da Mata, die zwar gekonnt die schnellen Synkopen dieses Bossa Novas technisch beherrscht, aber vollkommen unbeteiligt wirkt. (...das muss so,... bei Bossa Nova !!- hm ??) Es dudelt endlos dahin...und ist mit über fünf Minuten schwer zu ertragen. Für mich mit Abstand die schwächste Nummer des ganzen Albums.

Till Brönner hat sich mit So Danco Samba zunächst klugerweise einen der berühmtesten Bossa-Nova-Klassiker ausgesucht, bei dem die Stimme nicht unbedingt Höchstleistungen vollbringen muss... (Ella Fitzgerald hat zwar in unzähligen Liveversionen diesen Titel zu einem vokalen Feuerwerk gemacht, aber das war dann doch eher dem Jazz zugewandt, als dem typischen Bossa Nova). Brönner hat ohne Frage begriffen, wie der Song zu singen ist (weich, dunkel, und schnell), so wie er auch insgesamt auf diesem Album etwas lehrbuchartig das Idiom des Bossa Nova vorstellt.

Als Sänger allerdings hat die Welt nicht auf ihn gewartet. Oder drücken wir es mal so aus: Nur mit seinem Gesang allein, hätte er niemals einen Plattenvertrag bekommen. So gut und sicher wie er als Trompeter ist, dem Sänger Brönner gehorcht die Stimme nur sehr eingeschränkt oder passabel. Bei So Danco Samba ist seine Interpretation noch adäquat. Aber schon beim sehr rhythmischen Cafe Com Pao zeigt sich seine gesangliche Unzulänglichkeit, wenn sein Singen oft zum tiefgehauchten Gebrummel wird.

Mit Bonita nimmt sich Brönner eine der schönsten Bossa-Nova Balladen vor. Diese traumhafte Melodie betört schon durch sich selbst, auch wenn ein weniger guter Sänger sie singt. Der Song ist einfach zu gut. Aber von Note zu Note merkt man, was dem Sänger Brönner fehlt. Da ist keine Sinnlichkeit, oder Variationsreichtum. Brönner haucht die Melodie ansprechend, aber kann die Schönheit dieser Melodie nicht wirklich ausloten. Wenn er für diese Nummer den Jazzsänger Peter Fessler verpflichtet hätte, die CD wäre um ein echtes Highlight bereichert.

Obwohl mit dem Sound des Bossa Nova hauptsächlich rhythmisch entspannte, an sacht-wiegende Meereswellen erinnernde Melodien verbunden werden, erschließt sich für mich die musikalische Tiefe des Bossa Nova am ehesten in den großen Balladen wie Bonita, Dindi, oder Once I loved. Sie haben diese Sehnsucht oder Tristeza, vergleichbar mit dem portogiesischem Fado. Jedoch ohne dessen große Leidenschaft und Pathos, denn der Bossa Nova ist eine sehr weiche Musik.

Der Bossa Nova hat sich selten durch starke Stimmen oder großes Temperament ausgezeichnet, setzt man mal Jazz oder Soulgesang dagegen. Ob aber deswegen die Ballade Once I Loved von Aimee Man so einschläfernd gesungen werden muss, ist hier die Frage. Auch wenn Astrud Gilberto seinerzeit mit ihrem hübschen, aber emotionslosen Gesang Maßstäbe gesetzt hat, ist es doch kein Gesetz dass nur in dieser Art gesungen werden muss. Man erinnere sich an die große brasilianische Sängerin Elis Regina, die solche Balladen zu vokalen Ereignissen machte. Once I loved ist sehr blass interpretiert, das melancholische Liebeslied wurde schon viel besser gehört. Auf Bönners RIO klingen außer Annie Lennox eigentlich alle weiblichen Stimmen sehr ähnlich. Dünn, relativ hoch und energielos.

Evening bietet als Duett von Milton Nascimento und Luciana Souza da etwas Abwechslung, schon allein durch Nascimentos prägnante Stimme. High Night ist eine melodisch eine sehr schöne Komposition, und wird auch hübsch filigran und natürlich leise ( wie es sich für dieses Album gebührt!) von Melody Gardot vorgetragen.
Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend....

Sergia Mendes bietet mit gekonnt schwebend-warmer Stimme Ela E Carioca einen Bossa Nova in Reinkultur.
Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend.....

Das Stück Ligia ist instrumental.
Brönners Spiel ist Bossa Nova adäquat, weich und zurückhaltend......

Das ebenfalls instrumentale ARA ist wieder rhythmischer. Brönners Trompetenspiel vermischt sich klanglich interessant mit Hintergrundstimmen. Sein Spiel bleibt auch hier weich und und unagressiv. Gegen Ende des Songs wird das Thema allerdings endlos wiederholt, so dass man nicht traurig ist, wenn dann Schluss ist.
Von Kurt Elling, diesem großartigen, oft überdynamischen Sänger hatte ich mir einen vokalistischen Höhepunkt versprochen. Ein solcher würde dann aber wahrscheinlich aus der samtig-weichstimmigen Grundfarbe von RIO unangemessen herausragen. Natürlich ist Elling stimmlich so versiert, seinen Beitrag ( Sim Ou Nao) dem Album zart und subtil anzupassen. So ist dieser Titel, bedingt durch die hohe Qualität von Kurt Elling einer der wenigen wirklich Guten des Albums.

Aquelas Coisas Todas der letzte und eindrucksvollste Song von Rio kommt sehr spät, um einen aufhorchen zu lassen. Hier stimmt plötzlich alles. Der Titel ist musikalisch interessant, vielschichtig und farbig. Luciana Souza glänzt hier endlich mal als einziger weiblicher Gesangspart auf RIO mit Virtuosität, Impulsivität und frischer Vokaltechnik. Till Brönners Meisterschaft als Trompeter, die gerühmte perfekte Intonation, die geschmeidige Phrasierung und der warme Klang, kommen in diesem Stück am deutlichsten zum Ausdruck! Schade, dass es von solchen Stücken nicht mehr auf Rio gibt. Aquelas Coisas Todas ist ein leuchtender Farbtupfer in der für mich überwiegend grau-blau-tristen, dahinplätschernden Musiklandschaft von Rio.

Es geht nicht darum, dass Brönner mit Rio dem Bossa Nova grundsätzlich nichts Neues beisteuert, das sollte nicht erwartet werden, und war wohl auch nicht Brönners Absicht. Akzentuierterer Gesang, mehr Frische, und musikalische Abwechselung, und auch mehr Hingabe / Dynamik in Brönners ( sparsam eingesetztem Spiel), hätte dem Album gut getan. Eine "Feier" so wie es im Werbetext zur CD "RIO" heisst, ist das für mich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das die Songs in ihrer Livepräsentation, und den sich ergebenden Improvisationen wesentlich besser sind.
Und eigentlich sind 2 auch schon zuviel...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
....aber als Trompeter findet man den Kollegen natürlich cool. Und ärgert sich im gleichen Atemzug scheckig, warum der meint, ständig singen zu müssen mit diesem gequetschten, geknödelten und krampfhaft auf Niveau getrimmten Stimmchen. Nur weil es Chet Baker auch getan hat...und auch nicht besser?? Irgendwann steigt Erfolg einem Musiker zu Kopf und er sieht sich selbst nicht mehr realistisch. Und DANN macht er Sachen wie Rio, weil er denkt, das wollen alle hören.

Musikalisch wohltemperiert, nie störend, mit feinen Musikern und guten SängerInnen, aber mal ganz ehrlich: Ist es DAS, was man von einem Topmusiker wie ihm hören will???. Dabei ist Brönner live nach wie vor stark, einfallsreich und ein Erlebnis. Naja auch für mich gilt: Nie mehr ein Blindkauf!
Alles schon mal dagewesen...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Bossa Nova und Jazz? Hatten wir das nicht schon mal? Stan Getz hat uns in den 60er-Jahren umfassend und abschliessend gezeigt, wie man's macht. Das kann man nicht toppen. Wenn ich als Beispiel nur mal den Song "So danco samba" nehme. Till Brönner gibt sich ja die allergrösste Mühe, sogar sein Portugiesisch klingt ziemlich echt, wenn ich dann aber Joao Gilberto und Stan Getz zum Vergleich anhöre, liegen da Welten dazwischen. Joao Gilberto klingt nach 45 Jahren frischer und authentischer als Brönner auf seiner neuen "pressfrischen" CD Rio. Zudem ist die Trompete als Gegenpart zum Gesang nicht ideal; da passt halt das Tenor-Sax viel besser. Schade! Vielleicht versucht der gute Till Brönner ja mal ganz einfach er selbst zu sein und nicht irgendjemanden zu kopieren; da kann er nur verlieren. Schade um die verpasste Chance.
Brönner in Rio-Fast perfekt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vorweg, im Gegensatz zu Andy567 finde ich "O que sera" den gelungensten
Titel des Albums, so muss Bossa Nova klingen, mit einer perfekten Interpretation von Vanessa de Mata der wunderbaren Komposition von Chico
Buarque. Der einzige Kritikpunkt an der CD ist die Auswahl der Gastsänger. Was Annie Lenox hier zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Deren Gesang hat aber auch gar nichts mit Bossa zu tun. Warum hat Brönner nicht einen der noch lebenden Legenden des Bossa Nova zu den Aufnahmen geladen, wenn er denn schon in Rio aufnimmt. Allen voran fällt mir da Carlos Lyra ein, einer der wenigen, die auch vom Kompositorischen her, auf einer Augenhöhe mit Jobim stehen. Auch Roberto Menescal, Joao Donato,
Wanda Sa, Marcos Valle und Billy Blanco sind noch sehr aktiv und keineswegs zu alt um noch das ein oder andere beizusteuern. Bei Universal schielt man aber doch zu sehr auf Verkaufszahlen und da macht sich ein Name wie Annie Lenox eben gut. Das Album ist dem 2008 verstorbenen Vater
von Luciana Souza, Walter Santos, gewidmet. Dieser war ebenfalls ein Mitbegründer des Bossa, leider zu unrecht heute vergessen. Schade, das keine seiner schönen Kompositionen auf dem Album ist. Alles in allem natürlich ein schönes Album, aber man hätte noch mehr aus der Idee machen können.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Songs of Mass Destruction

Songs of Mass Destruction von Annie Lennox

Audio CD von Rca Int. (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 5,75

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Songs of Mass Destruction

Tracks:

  • Dark road
  • Love is blind
  • Smithereens
  • Ghosts in my machine
  • Womankind
  • Through the glass darkly
  • Lost
  • Coloured bedspread
  • Sing
  • Big sky
  • Fingernail moon

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Albumtitel klingt zwar bedrohlich, doch ihrer wunderbaren Stimme, der Annie Lennox ihre Karriere verdankt, haben die "Massenvernichtungssongs" auf dem fünften Soloalbum der Sängerin nicht im Geringsten geschadet. Kunstvoll wie eh und je bewegt sie sich durch Lieder voller Unheilsandeutungen--Lennox kennt die Welt und ist vielleicht zwangsläufig desillusioniert--und ihre Stimme, so rein wie frisch gebrühter Pfefferminztee, strahlt Ernst und Anmut gleichermaßen aus. Von dem verhaltenen Anfang des melancholischen "Dark Road" bis hin zu den großartigen Gospelanklängen in "Ghosts in My Machine" zeigt sich Lennox im Vollbesitz ihrer bemerkenswerten stimmlichen Fähigkeiten, ja vielleicht hat sie sie noch auf keinem Album derart überzeugend eingesetzt. Frühere Alben von Annie Lennox und den Eurythmics verloren sich hier und da in oberflächlichen Stilexperimenten, doch Songs of Mass Destruction enthält nichts Unmotiviertes. Stilistisch Überraschendes, selbst wenn es verspielt wirkt (etwa "Love Is Blind" oder "Coloured Bedspread", ein synthibetonter Song, der auch auf einer von Madonnas neueren Platten kaum aufgefallen wäre), dient immer einer Aussage: "Womankind" ist ein Gefühlsausbruch, der nicht nur ununterdrückbar war (der Song erinnert daran, dass eine so starke Stimme sich nicht zähmen lässt), sondern auch der Forderung nach Gleichberechtigung Nachdruck verleiht, und das hoffnungsvolle "Sing" endet mit einigen Sekunden afrikanischem Gastgesang. Die Vernichtung kultureller Werte, die Annie Lennox zu dieser CD inspiriert hat, führt auch zu etwas Positivem, nämlich zu künstlerischer Kreativität. Songs of Mass Destruction ist ein rundum gelungenes Beispiel dafür. --Tammy La Gorce
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Gepflegte Langeweile
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich kann mich noch an das erste mal erinnern, als ich Eurythmics im Fernsehen sah. Seitdem hat mich ihre Musik und im besonderen Annie nicht mehr losgelassen. Ihre bisherigen Soloalben sind auch absolut hörenswert. Aber um die geht es ja hier nicht. Auf ihrem neuen Album fehlen einfach die originellen Melodien und Arrangements. Die Titel klingen beliebig und bemüht. Wieso kann man im Titel "sing" keine der anderen Interpretinnen heraushören?
Inhaltlich und stimmlich kann man nichts aussetzen. Deswegen auch 2 Sterne.
Das tolle cover und der Titel haben diesmal zuviel versprochen.
Nichts desto trotz. Das nächste Album kommt bestimmt. Und ich freu mich drauf.
Songs of Trust
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album verdient höchste Anerkennung.

Sicher ist es nicht für eine große Bandbreite von Zuhörern gemacht,denn es hat eine sehr hohe Qualität, wenn man mal den Vergleich mit der Bild-Zeitung macht, deren hohe Auflage ja auch absolut nichts mit Qualität zu tun hat.

Und so kann man sich durch den Kauf dieser Cd in dem vielleicht kleinen Kreis von Privilegierten wiederfinden, deren Horizont weiter reicht...

Schon dass die erste Single-Auskopplung,das etwas moderate "Dark road" , nur in Amerika und GB erscheint, und dass nicht das stark hitverdächtige " Coloured bedspread" als Anheizer für einen starken Verkauf gewählt wurde, spricht für sich.
Jeder Song spricht die Sprache einer überaus intelligenten,kreativen, mutigen und stimmlich überwältigenden Musikerin,die auf diese Weise eine Art Bestandaufnahme der Welt macht , sich und andere im Spiegel betrachtet und dazu animiert, der Fun- Gesellschaft für 47:01 min. den Rücken zu kehren.

Ihre reine Simme besticht bei den Up-tempo-Nummern wie "Love is blind" , "Ghosts in my machine" und "Womankind" und bezaubert bei Balladen wie "Lost","Smithereens" und dem sensiblen grandiosen "Fingernail moon".
"Trough the glass darkly" und "Big sky" sind Stücke, die man auch gut 20 mal hintereinander hören kann, weil sie so eine atemberaubende Spannung erzeugen und es hier besonders klar wird wie groß und ausdrucksstark die Stimme der Annie Lennox ist.
" Sing" ist ein solider Gospel ,der von einigen anderen Sängerinnen wie Pink und Madonna musikalisch unterstützt wird ,"Dark road" wieder eine glasklare stimmliche Bestleistung.
Bleibt noch ein Kommentar zu " Coloured bedspread": klasse !
(k)ein spektakel
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
annie lennox wird nicht jünger. das sollte man berücksichtigen, wenn man ihr neues album hört. von daher erwarte ich nichts mehr, was "spektakulär" ist. die zeiten des spektakels sind vorbei. was über die jahre dagegen immer besser geworden ist, ist ihre stimme. ich weiss niemanden, der mehr klangfarben oder "tonfälle" singend drauf hat als frau lennox. deswegen sollte man die vielen (z.t. dann durchaus doch wieder spektakulären) vokalarrangements nicht überhören, die in großer vielfalt und detailverliebtheit auf fast allen songs zu finden sind.

das album klingt an manchen stellen ("Smithereens", "Womankind", "Sing") stärker nach einem eurythmics album - hier: "we too are one" - als ihre anderen solo-werke.

auch textlich sollte man annie lennox nicht unterschätzen. vermeintlich konventionelle zeilen wie "i'll knock down the door, then throw away the key" vom "diva"-album entfalten erst beim zweiten hinhören ihren ganzen charme. auch auf somd finden sich immer wieder eindringliche lyrics, wie die folgenden zeilen aus "big sky", das einen moment verzweifelter selbstüberschätzung einfängt: "big sky i'm gonna hurt you/big sky you'll remember this/big sky up above the rain/how can i ever put a stop to it/look you in the face again?/big sky look at this swollen pride/i got so busy looking out for you/when were you by my side?

Watch me fallin/see me fallin/i slipped through the vortex of the sky/darkness and light/is what's inside"

alles in allem ein sehr gelungenes spätwerk.
Mit Herz, Seele und Menschlichkeit- We are not lost anymore
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine andere Künstlerin bewegt mich mehr über mich selbst, meine Gefühle und meine Umwelt nachzudenken. Auch dieses Album ist musikalisch eine echte Begegnung mit dem eigenen Ich. Schon der Opener "Dark Road", wunderschön arrangiert, konfrontiert mich damit, über den Sinngehalt meines Lebens nachzudenken. "Love is blind" und "smithereens" beschäftigen sich mit der Sehnsucht nach Liebe und dessen Scheitern- wunderbare Lieder. "Ghost in my mashine" zaubert dagegen mit Akkordeonklängen und rockigen Elementen einen Ohrwurm hervor, der mir noch Stunden später nicht aus dem Kopf geht. "Woamankind" durchleuchtet die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft und "lost" und "fingernail moon" sind zwei der schönsten und emotionalsten Balladen, die Annie Lennox jemals geschrieben hat. Gänsehaut pur. "Sing", der wohl am meisten diskutierte Song, besticht durch den "Chor der 23"- 23 Künstlerinnen die mit Annie für den Kampf gegen Aids eintreten.

Ich habe selten so ein abwechslungsreiches Album gehört. Annie Lennox neues Album ist der Auftritt einer stimmgewaltigen Diva, die man am liebsten für Ewigkeiten in seinem Herzen aufbewahren möchte.
Langeweile
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Als Fan der ersten Stunde wollte ich mir auch dieses Album von Annie Lennox zulegen. Dann habe ich mir das Album angehört, mich gelangweilt und es wieder zurück ins Regal gelegt.

Keine Frage, sie hat ein tolle Stimme, sie hat Ausstrahlung, sie ist intelligent ... aber musikalisch kommt nichts neues mehr und die abgemühten Texte braucht auch niemand wirklich. Die gute Stmme habe ich schon erwähnt, aber auch da bleibt sie unter ihren Möglichkeiten.

Ich habe wohl alle LPs von den Eurythmics und CDs von Annie Lennox, deshalb brauch ich dieses neue Album nicht. Das hab ich alles schon mal gehört.
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Produkt-Bild: Diva

Diva von Annie Lennox

Audio CD von Rca Int. (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,49

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1996
Zoom ± Produkt-Bild: Diva

Tracks:

  • Why
  • Walking On Broken Glass
  • Precious
  • Legend In My Living Room
  • Cold
  • Money Can't Buy It
  • Little Bird
  • Primitive
  • Stay By Me
  • The Gift
  • Keep Young And Beautiful

Produktbeschreibung


DIVA

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Ausdruck Diva ist ein Ehrentitel, den man nicht beansprucht, sondern verliehen bekommt. Das allein schon sorgt bei Annie Lennox' 1992er Solodebüt für einen schlechten ersten Eindruck. Daß sie den oft mutig-gewagten Pfad ihrer früheren Band, der Eurythmics, verläßt und es vorzieht, ihrer großen, gefühlvollen Stimme einen hauptsächlich am Keyboard erzeugten abgehobenen Rahmen zu geben ist auch keine große Hilfe.
"Why" ist eine wunderschöne Ballade uber eine zerbrechende Beziehung, aber das makellose "Walking on Broken Glass" klingt nicht halb so gefährlich wie sein Titel. "Precious" hat nur etwas leichten Funk zu bieten und "Cold" klingt kalt, entfernt und sehr geplant. Nur bei "Why" und dem letzten Stuck "The Gift" erreicht sie die sehr vielfältige Intimität auf die sie offensichtlich aus war. Also vergiß erstmal dieses Diva-Zeugs, Annie, wir sagen dir schon, wann es so weit ist. -- >Daniel Durchholz
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5 Kundenrezensionen:

Annie in Höchstform
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch ich finde dieses Album hervorragend und außergewöhnlich, gelungen zusammengestellt und wunder-, wunderschön! Annie Lennox hatte ich bei "Eurythmics" gar nicht so als "Diva" wahrgenommen, aber hier trägt sie diese Bezeichnung zurecht. Sie singt ihre Songs auf eine sehr perfekte, sehr abgeklärte Art und Weise - Nachdenkliches wechselt sich ab mit Rhythmischem.

Tolle Sache, diese Scheibe - wer sie noch nicht hat, sollte sie sich unbedingt zulegen. Die CD-Sammlung wird hier perfekt ergänzt durch großen Hörgenuss.
Innovativ ... Melancholisch ... einfach Annie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wunderschöne Lieder stellt Annie Lennox auf diesem Album zusammen. Diese Melancholie kannte man von der Eurythmics-Frontfrau bisher garnicht. Trotz aller Ungewöhnlichkeit klingt das Album weder fremdartig, noch besonders schwer oder gar depressiv. Im Gegenteil: wir haben es hier mit einem sensiblen Werk zu tun, das Annie als starke und doch zerbrechliche Frau exponiert.
Irgendwie zeitlos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Es gibt cd's, die haben zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, aber alt werden sie nie." So habe ich gedacht, als ich kürzlich mal wieder DIVA ausgebuddelt habe - und ich war wieder maßlos begeistert. Diese zeitlos schöne Musik nutzt sich auch nach vielfachem Hören einfach nicht ab. DIVA hat mir schon beim Erscheinen spontan gut gefallen und tut es auch jetzt noch. Die Mischung aus dieser facettenreichen Stimme und die Mixtur der musikalischen Begleitung hat auch nach soooo langer Zeit nix von seiner Faszination verloren. Einzelne Titel beurteilen ist müssig - diese CD muss man von vorn bis hinten durchhören.
Annie Lennox (und) eine "Diva" wie keine andere
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Annie Lennox ist eine der herausragensten Persönlichkeiten der Popgeschichte, und gerade auf Grund ihrer Aura der Unnahbarkeit und kühler, tiefer, manchmal schlichter Eleganz und ihrem leicht androgynem Äußeren eine anbetungswürdige Frau! (Ich weiß, das klingt ein wenig nach Teenie-Schwärmerei.. :)
Ihr erstes Soloalbum ist vielleicht kein Meilenstein, hat aber viele wunderschöne Songs voller Atmosphäre, Gefühl, Ruhe und Rythmus. Der Titel "Diva" ist interessant, da Annie diesen Begriff für sich neu definiert. Zwar strotzt Annie in manchen Songs fast vor Kraft, Selbstbewusstsein und Stilsicherheit(ein wenig abgehoben halt), andrerseits gibt es viele innige und auch selbstkritische Momente. Jetzt noch ein paar Einzelkritiken zu den überwiegend selbstgeschriebenen Songs:
"Why" war eine DER Balladen aus den frühen 90ern - und das völlig zu recht! Das ganze Stück ist ein einzige fließende Emotion getragen von Annies Stimme, die da schon viele ihrer Facetten offenbart. Das sich über mehrere Takte hinziehende, von ihr hingebungsvoll vorgetragene "Why" ist wohl einer, der außergewöhnlichsten Refrains, die es gibt.
"Walking on broken glass" kommt so schwungvoll und melodisch daher wie kein andres Lied auf dem Album. Anspruchsvolles Popstück.
"Precious" ist etwas Besondres. Denn das Intro erstreckt sich über 50 Sekunden, in denen Annie mit ihrer Stimme für Gänsehaut-Feeling sorgt. Dann geht es los mit ein wenig Pop und Swing und Soul und ein herrliches Saxophon-Solo mittendrin.
"Legend in a living room" hat einen starken mitreißenden Sound.
"Cold" ist eines der schönsten Lieder auf dem Album. Nahezu allein mit ihrer Stimme (und dem Klavier) schafft sie es, den Zuhörer un eine andre Welt entschwinden zu lassen um ihn dort zu berühren.
"Money can't buy it" ist ne rockigere Nummer mit ein wenig Sprechgesang. Nichts herausragendes.
"Little Bird" ist Pop pur. Angenehm zu hören, besonders wohl im Frühling bei Sonnenschein, wenn man die Vögel draußen fliegen sieht.. ;)
"Primitive" ist ein Stück ohne störendes Beiwerk. Es soll an vergangene Zeiten, an Träume, den Ursprung, die wahre Natur erinnern.
Mit "Stay by me" und "The gift" kann ich im Verhältnis leider nicht so viel anfangen. "Keep young and beautiful" ist im Stile längst vergangener Dekaden gemacht und echt nett anzuhören.
Das Produkt von Annies Kreativität sollte man sich in jedem Fall mal zu Gemüte führen! Es besteht die große Chance berührt zu werden.
Annie-Lennox at her very best
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für alle, die anspruchsvolle Popmusik lieben, kann ich dieses Album nur weiterempfehlen. Annie Lennox überragende stimmliche Leistung übertrifft bei weitem noch ihre früheren Eurythmics-Zeiten und das bedeutet schon einiges!
Gefühlvolle Balladen, wie das gänsehautverursachende "Cold" oder "Precious" wechseln sich ab mit Powervollen Songs wie "Little Bird" (mein persönlicher Favorit) und natürlich die bekannten Songs wie "Walking on broken glass" oder "Money can't buy it"...songs, die in den 90ern- zu Recht- im Radio rauf und runter gespielt wurden.
Es lohnt sich auf jeden Fall auch, in die Texte genauer reinzuhören (sind von Annie Lennox selbst verfasst)...
Insgesamt ist dies die optimistischste und powervollste ihrer Single Cds...und Annie ist , nicht nur deshalb a real "legend in her Livingroom!
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Produkt-Bild: Medusa

Medusa von Annie Lennox

Audio CD von Rca Int. (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 0,70

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 1995
Zoom ± Produkt-Bild: Medusa

Tracks:

  • No More I Love You's
  • Take Me To The River
  • A Whiter Shade Of Pale
  • Don't Let It Bring You Down
  • Train In Vain
  • I Can't Get Next To You
  • Downtown Lights
  • Thin Line Between Love And Hate
  • Waiting In Vain
  • Something So Right

Produktbeschreibung


MEDUSA

Aus der Amazon.de-Redaktion


In der Post-Beatles-Ära hat die Tugend gekonnter Liedinterpretation zunehmend an Stellenwert verloren -- zugunsten der selbstgenügsamen Künstlerkomponisten -- und das zeigte sich selten so deutlich, wie in den ersten Reaktionen auf dieses Soloalbum von Annie Lennox, das zweite nach Diva. Sicher verdienen die fesselnden, originären Stücke ihres Solodebüts besondere Anerkennung, grundsätzlich aber ist die Schottin mit ihrem satten Alt eine der fesselndsten Popsängerinnen der vergangenen zwei Jahrzehnte, und die vorliegende hervorragende Auswahl feinsäuberlich arrangierter Coverversionen bezaubert mit seltenen Schmuckstücken und echten Klassikern von Al Green, Procol Harum, Neil Young, Clash, den Temptations, Paul Simon und Blue Nile. Die Songs sind hier die wahren Stars und Annie Lennox trägt Leidenschaft und Nuancierung zu der wunderschön gespielten Musik ihrer Begleitband bei. Vom "filmreifen" Leiden in "No More I Love Yous" bis zur sehr originalnahen Neuschöpfung von Blue Niles "Downtown Lights"; --ist das atemberaubende Popmusik. --Sam Sutherland
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5 Kundenrezensionen:

Dabadabadabdabdab uhu ... so many monsters!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die 1954 geborene Schottin Annie Lennox fiel schon in ihrer Schulzeit durch große Musikalität auf. Ihre große Karriere begann mit den Eurythmics in den 80er Jahren. In den 90ern produzierte sie mehrere Soloalben, wovon mir "Medusa" neben "Diva" sehr gut gefällt.

"No more I love yous" ist ein Song, der mir jedes Mal wieder unter die Haut geht und den ich gar nicht oft genug hören kann. Annies wunderbar klarer Mezzosopran kommt in dieser Ballade sehr schön zum Ausdruck.

No more I love yous
The language is leaving me in silence
No more I love yous
Changes are shifting outside the world.

"Take me to the river" ist eher rockig, aber nicht schlecht und wer kennt sie nicht, die große Ballade "A whiter shade of pale" von Procal Harum im Original und von Annie gecovert und "Don't let me bring you down" (Original von Neill Young). Die anderen Lieder auf dem Album sind auf jeden Fall hörenswert, eher ruhig - eine gute Mischung zum Hören und Genießen ... überhaupt nicht langweilig!
klasse Soloalbum
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ob mit oder ohne Dave Stewart: Annie Lennox ist die Stimme der Eurythmics - und sie kann es genauso gut auch solo.
Diese CD ist immerhin schon 10 Jahre in meiner Sammlung. Aber erst jetzt bin ich mal wieder per Zufall darauf gestoßen, und seitdem läuft diese Musik mehrmals in der Woche bei mir zu Hause. Insbesonders die Titel " No more I love you" und ihre Version des Procul Harum Klassikers " A whiter shade of pale" haben es mir angetan: phantastische Songs, die einen vergessen lassen, dass die anderen Titel leider oft nur durchschnittlich sind.
Also: wer die CD noch nicht hat, sollte sie sich schnellstens zulegen.
Große Stimme über durchwachsenem Material
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nach ihrem grossartigen Solodebüt "Diva" hat Annie Lennox sich dem allgemeinen Trend angeschlossen und ein Coveralbum mit Songs aufgenommen, die ihr "etwas bedeuten". Das ihre grandiose Stimme jeden davon mühelos trägt war zu erwarten und untermauert ihren Ruf als eine der besten zeitgenössischen Sängerinnen überhaupt. Auch die Produktion von Stephen Lipson bleibt im erwarteten Rahmen: dezent elektrifiziert mit einem kühlen Achtzigerhauch.
Problematischer ist die Songauswahl. Auch wenn die Songs für die Künstlerin von Bedeutung sind - für den Hörer bleiben viele der Lieder trotz der Neuinterpretation unbekannt und sogar mittelmäßig. "Take Me to The River", im Original ein erdiger Blues-Rocker, verliert im Synthipop seinen Charakter, "A Whiter Shade Of Pale" bleibt relativ belanglos, und "I Can't Next To You" hat keine prägnante Melode. Besser funktioniert es bei "Don't Let It Bring You Down", dass trotz kühlem Unterbau den puristischen Charme des Originals erhält, und das gedimmte "Thin Line Between Love And Hate" mit seiner unterschwelligen Spannung.
So unterschiedlich die Herkunft der Originale sind, so sehr verlieren die Stücke von ihrer Individualität - die Interpretationen unterscheiden sich in der Anmutung kaum von eigenem Material (was man als Stärke oder Schwäche werten kann).
Die Auswahl von prägnanterem Material oder eine abwechslungsreichere Produktion mit mehr Variation des Tempos und der Stimmungen hätte das Album spannender gemacht - so bleibt vieles gepflegte Langweile.
Genial ! Ein melodischer Traum !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine gute CD macht nicht nur die Mischung der Songs oder die Aufnahmequalität aus. Sie muss bezaubern. Und das tut Annie Lennox mit "Medusa". Diese CD ist ein echter Traum und darf in keiner Sammlung fehlen. Hauptsächlich geprägt von ruhigen Balladen ist "Medusa" der Beweis für Annie Lennox fantastische, kraftvolle als auch gefühlvolle Stimme. Großer Höhepunkt der CD ist schon mit Song Nr. 4 "Don't let it bring you down", ein Remake von Neill Young, erreicht. Dieser Song der in einer Schlüsselszene des Films "American Beauty" vorkommt, ist einer der besten Songs überhaupt!
Alles in allem eine grandiose CD die man haben muss !!
...einfach zuhören
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..wer so wunderbar singen kann ,dem sollte man einfach zuhören...
über die Stimme von Annie Lennox und ihrer genialen Art,jedem Lied dieses Gänsehautgefühl mitzugeben ,ist schon viel geschrieben worden...doch dieses Album ist so perfekt interpretiert,dass einem der Atem stockt.Meine Empfehlung: Kopfhörer aufsetzen und das Wohlgefühl genießen...
mein spezieller Anspieltip : Downtown lights !!!
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Produkt-Bild: Eurythmics - Ultimate Collection

Eurythmics - Ultimate Collection
mit Annie Lennox, Dave Stewart

DVD von Sony BMG Music Entertainment GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 5,99

2 von 5 Punkten
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Eurythmics - Ultimate Collection

Produktbeschreibung


ULTIMATE COLLECTION
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Eine Kundenrezension:

Nicht ganz so ultimativ wie versprochen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
"The Ultimate Collection" heißt die die gleichzeitig erschienene CD unterstützende DVD und verspricht 17 Videos der Eurythmics.
Gleich das erste Video ist der neue Song I'VE GOT A LIFE und da kann man nur raten, schnell Titel 2 anzuwählen. Dieser neue Song ist übelste Mucke, die sich die Eurythmics früher nicht mal auf einer B-Seite getraut hätten zu veröffentlichen. Dazu gibts ein unpassendes Video mit zwei Altstars, die wie ihre eigenen Doppelgänger wirken.

Anschließend folgen die Hits. Allesamt sowohl visuell als auch vom Ton her in einwandfreier Qualität.

So ultimativ wie versprochen ist das Ganze dann aber doch nicht. Trotz nur 70 Minuten Spielzeit fehlen u.a. die Videos aus dem "1984"-Soundtrack.
Das ist schon deswegen peinlich, weil diese allesamt auf der GREATEST HITS DVD enthalten sind. Warum sie also hier fehlen, leuchtet kaum ein, ja macht diese ganze DVD eigentlich völlig überflüssig.

Wer die GREATEST HITS DVD bereits hat, sollte sich sehr gut überlegen, ob er dieses neue Werk benötigt und wer eine anständige EURYTHMICS Video Collection besitzen möchte sollte sich die GREATEST HITS DVD zulegen!

Die beiden Sterne, die ich trotz allem vergebe, gibts alleine für Annie Lennox!
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Produkt-Bild: Pavarotti & Friends Vol. 7 - For Cambodia and Tibet

Pavarotti & Friends Vol. 7 - For Cambodia and Tibet von Luciano Pavarotti (Tenor)

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,39

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Pavarotti & Friends Vol. 7 - For Cambodia and Tibet

Tracks:

  • Cielito Lindo - (mit Enrique Iglesias)
  • Around The World - Aqua
  • There Must Be An Angel - (mit Eurythmics)
  • I Knew I Loved You - Savage Garden
  • Guarda Che Luna - (mit Irene Grandi)
  • Brother, Can You Spare A Dime - George Michael
  • Tracy's Flaw - Skunk Anansie
  • Baby Can I Hold You Tonight - (mit Tracy Chapman)
  • `O Sole Mio - (with Savage Garden)
  • You'll Follow Me Down - (mit Skunk Anansie)
  • Wonderful World, A - Zucchero
  • Agnus Dei - (with Monica Naranjo)
  • Desde Que O Samba E Samba - Caetano Veloso
  • Funiculi, Funicula - (mit Aqua)
  • Telling Stories - Tracy Chapman
  • Se E'Vero Che Ci Sei - (mit Biagio Antonacci)
  • I Saved The World Today - Eurythmics
  • Manha De Carnaval - (mit Caetano Veloso)
  • Be With You - Enrique Iglesias
  • All You Need Is Love - All Artists

Produktbeschreibung


Pavarotti & Friends Vol. 7 For Cambodia And Tibet

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit dem siebten Teil der Reihe Pavarotti & Friends: For Cambodia and Tibet versammelt der beliebte Tenor wieder einmal eine Starbesetzung von Musikern in der Hoffnung, den Kindern von Kambodscha und Tibet helfen zu können. Die Musik der Popstars -- die vom Modern Rock der Veteranen Eurythmics bis zum Tanz-Pop von Aqua reicht -- stiehlt hier wirklich die Show, wobei Pavarotti mit seiner beherzten Stimme seine Unterstützung anbietet.
Tracy Chapman singt "Baby Can I Hold You" im Duett mit Pavarotti, und die Eurythmics schließen sich ihm an bei "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)". Natürlich werden die Fans dieses Tenors darum flehen, den Helden der Oper in seinem Element zu hören, und es ist keine Überraschung, dass er beim "Agnus Dei" von Bizet gemeinsam mit dem internationalen Popstar Mónica Naranjo glänzt; dann kommen Eduardo Di Capuas "O Sole Mio" mit Savage Garden oder sogar Luigi Denzas "Funiculi, Funicula" mit Aqua und einem Kinderchor. Wie es bei weltweiten Benefizkonzerten nun mal so geht, wird hier so einiges bunt zusammengewürfelt, aber dadurch ist hier auch wahrscheinlich für jeden etwas zu finden. --Jason Verlinde
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2 Kundenrezensionen:

Einfach genial !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Luciano bietet auf dieser CD nicht nur etwas für Klassik-Fans, wozu ich mich auch nicht rechne, sondern auch allerhand für JEDEN... Man ist bereits nach einmaligem hören wie verzaubert...
Interessante Mischung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Pavarotti and Friends sind wieder eine bunte Mischung aus Pop und Klassik. Besonders athmosphärisch sind die Arrangements mit Pavarotti im Duett mit Tracy Chapmann, den Eurythmics oder Enrique Iglesias. Nicht genial, aber schön zu hören.
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Produkt-Bild: Bare

Bare von Annie Lennox

Audio CD von Rca Int. (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Bare

Tracks:

  • 1000 Beautiful Things
  • Pavement Cracks
  • The Hurting Time
  • Honestly
  • Wonderful
  • Bitter Pill
  • Loneliness
  • The Saddest Song
  • Erased
  • Twisted
  • Oh God

Produktbeschreibung


BARE

Aus der Amazon.de-Redaktion


Auch wenn ihre ersten beiden Soloalben schon Jahre (Medusa, Diva) zurückliegen, auf Annie Lennox ist, jenseits aller Trends und Moden, Verlass. Zum ersten Mal seit ihrem Solodebüt hat sie die Songs wieder selbst verfasst und ihnen eine sehr berührende Note gegeben. Eine Art von Selbsttherapie, um all die persönlichen Rückschläge und Enttäuschungen der letzten Jahre zu verarbeiten. Auch wenn einige Stücke einen Rückzug in die Innerlichkeit nahe legen, Annie Lennox ist viel zu sehr Vollblut-Entertainerin, um sich ganz den persönlich motivierten Gefühlsaufwallungen hinzugeben.
Nach und nach gewinnen auf Bare wieder positivere Töne die Oberhand, wie zum Beispiel in dem ungewöhnlich zupackenden "Bitter Pill". Auch wenn der lyrische Ton, der angeschlagen wird, die Enttäuschung für jeden Zuhörer spürbar macht, nie verliert sich sie sich in wehleidigen Mitleidsorgien. Die Stimmung bei Stücken wie "The Saddest Song I've Got" oder "Loneliness" ist extrem verhalten, doch nie geht die Hoffnung auf Erlösung vollkommen verloren. Das Annie Lennox auch jetzt durchaus in der Lage ist, die schönen Dinge des Lebens zu genießen, zeigt sie mit dem wunderbar arrangierten und instrumentalisierten Opener "A Thousand Beautiful Things". Der schönste und zugleich bewegendste Song des Albums leitet eine Song-Revue ein, in der Annie Lennox gewohnt souverän zwischen Pop und Soul pendelt und nie die musikalische Balance verliert. --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

My saddest record I've got
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Auf dem Cover sieht sie aus wie eine Leiche und auch ansonsten fragt man sich, wie schlecht es ihr ergangen sein muss, als Annie dieses Album gemacht hat. Eine "Bittere Pille" ist das auf jeden Fall und "Oh God" kann man da schon auch einmal rufen ...

Ich kenne die beiden anderen Soloalben "Diva" (1992) und "Medusa" (1995) von ihr, die mir beide sehr gut gefallen, aber bei diesem Album von 2003 "Bare" ist sie wirklich absolut entblößt und schmucklos. Ihre sehr getragenen Lieder triefen vor Schwermut und finde ich daher nicht wirklich gut zum Anhören.
Ausnahmen sind "The Hurting Time", "Honestly" und "Erased", die ein bisschen (wirklich nur ein bisschen) mehr drive haben, aber die anderen Songs gefallen mir weniger.

Loneliness
is a place that I know well
it's the distance between us
and the space inside ourselves
and emptiness ...

Ein wenig sehr dick aufgetragen! Schwanke zwischen zwei und drei Punkten, aber weil ihre Stimme überzeugt und nur die Lieder schwach sind - drei.
Darauf habe ich gewartet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bare ist wohl Annies persönlichstes Album.
Wie sie im Booklet sagt, fühlte sie sich während der Aufnahmen eigentlich nackt.
Dieser Satz ist nicht wörtlich zu nehmen.
Es ist ein sehr getragenes Album mit sehr persönlichen Texten.
Ich habe dieses Album gekauft, weil ich es zufällig entdeckt habe.
Ich bereue es aber nicht.
Annies Stimme ist noch immer so klar, wie bei den Eurythmics.
Annie singt von persönlichen Problemen, die sie gekonnt in ihrer Musik verarbeitet.
Wenn man diese CD mehrere Male gehört hat, wird man sie lieben.
Ich hoffe auf weitere Silberlinge dieser Qualität von Annie Lennox.
Ich hoffe, daß Annie Lennox nicht erst dann wieder eine CD veröffentlicht, wenn es ihr schlecht geht.
Sie kann nämlich auch sehr fröhlich sein, wie sie es auf Diva bewiesen hat.
Tiefe Gefühle im Synthi-Korsett
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Als großer Fan habe ich dieses Album sehr gespannt erwartet. Drei Alben im Laufe ihrer Solokarriere sind sicherlich nicht viel - um so größer wird die Spannung, wenn dann ein neues Werk erscheint.
Eines wird sofort klar. Annie Lennox hat eine der besten und prägnantesten Stimmen im Pop-Business - das beweist sie auch hier. Doch auch wenn die Stimme in jedem Song im Mittelpunkt steht, so versucht doch eine Armada von Instrumenten, Effekten, Chören und elektronischem Tand Konkurrenz zu machen. Das ist schade, denn so geht viel Wärme und Persönlichkeit in sterilen Achtziger-Arrangements verloren.
Trotz der langen Wartezeit scheinen wenig neue Songideen entstanden zu sein. Alles erinnert irgendwie an zurückliegende Eurythmics-Zeiten und an die vorigen Solo-Alben."Pavement Cracks" ist hoffnungslos überproduziert und klingt wie ein Deja-Vu, "The hurting time" startet als reduzierter Trip-hopper, leidet aber an im Verlauf einer synthetischen Mundharmonica und an Synthi-Geigen-Schmalz."Honestly" verstopft mit den duzendfach gedoppelten Stimm-Verschachtelungen, die dem Song die Klarheit nehmen. "The saddest song" erinnert hingegen in seiner dichten Atmosphäre an die besten Momente von "Why".
Wer Annie Lennox einmal unplugged gehört hat (wie bei MTV unplugged oder auf dem Sampler "Red, hot and blue")) der bekommt eine Ahnung davon, wie sehr die Stimme und die Lieder gewinnen, wenn der instrumentale Unterbau reduziert und akustisch ist, und wie viel auf diesem Album verschenkt wird. Den Anspruch, den der Titel "Bare" erwarten läßt erfüllt sie tatsächlich nur im letzten Stück "Oh god", in dem sie ganz unprätentiös und verletzlich klingt.
Alles in allem: Weniger wäre mehr gewesen
Deprimierte Lennox?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich weiß nicht, was Annie tragisches widerfahren ist. Selten findet man so viele pessimistisch-traurige Texte auf einer Popscheibe versammelt. Andererseits zeugt das auch von Mut so etwas in unserer „Heissa-Hopsassa-Let's-Groove"-Zeit zu veröffentlichen.
Im Gegensatz zu den deprimierenden Ansichten steht die Musik: wie bei (fast) allen Eurythmic/Lennox-CDs ist das Herausragende Annie's Stimme, die auch nach 20 Jahren Popgeschichte zu glänzen vermag. Die Arrangements sind bekannt und solide - da und dort lugt der Eurythmic-Stil (natürlich sanft für's 3. Jahrtausend angepasst) hervor.
Insgesamt: für Lennox-Fans eine Empfehlung - für andere eine Möglichkeit gepflegten Pop zu genießen, sofern einen die traurigen Texte nicht abschrecken.
Nackte Langeweile
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich muss vorausschicken, dass ich zwar einige Werke von Eurythmics und Annie Lennox besitze und die Lennox 2003 auch live gesehen habe (ein Konzerterlebnis erster Güte), alles in allem aber kein wirklich großer Fan dieser Musik bin. Letztlich ist es die Stimme der Lennox, die dann doch immer wieder hörenswert ist, und das auch für den, der sich nur teilweise mit dem Lennox-/Eurythmics-Stil anfreunden kann.
Nun, "Bare" fügt sich da im Grunde nahtlos ein. Ein paar schöne Momente: Gänsehaut gleich zu Beginn ("A Thousand Beautiful Things"), und direkt danach der Spitzen-Ohrwurm "Pavement Cracks" (dass der kein Hit in der Größenordnung von "Walking On Broken Glass" wurde, verwundert sehr). Danach aber fällt das Album ganz tief nach unten: endlos dehnt sich "The Hurting Time", und alles Folgende dudelt sich beim einen Ohr rein und beim anderen fast im selben Moment wieder raus. Extrem plätscherige Popmusik mit gelegentlichen Eurythmics-Anleihen ("Bitter Pill"), tut keinem weh, hat dafür aber auch nichts zu sagen. Und warum Annie Lennox ihre wunderbare Stimme immer in ganze Keyboard-Landschaften stellen muss, was ja im Grunde auch dem Titel "Bare" (im Sinne von nackt und bloß, reduziert auf das Wesentliche) widerspricht, wird wohl ihr Geheimnis bleiben - zumal die Sounds auf diesem Album doch ziemlich angestaubt klingen.
Fragwürdig im Übrigen die philosophischen Betrachtungen über das wenig schmeichelhafte Coverfoto, in denen sich die Lennox auf der Cover-Rückseite ergeht.
Hardcore-Fans werden dieses Album sicher vergöttern, sporadische Lennox-Hörer aber verpassen nichts wenn sie "Bare" nicht kennen. Allenfalls noch die ersten beiden Songs sind evtl. eine Anschaffung wert. Ansonsten: einzuordnen unter "ferner liefen".
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Produkt-Bild: Eurythmics - "Peacetour"

Eurythmics - "Peacetour"
mit Annie Lennox, Dave Stewart

DVD von Sony BMG Music Entertainment GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 7,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Eurythmics - "Peacetour"

2 Kundenrezensionen:

Livemusik in Reinkultur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eins vorweg, ich bin kein Eurythmics-Fan! Mit Mitte 30 hat mich natürlich die Musik von Eurythmics in den 80er und 90er begleitet und die ein oder andere CD findet man auch in meiner Sammlung.

Angefangen hat es vor ein paar Tagen im Auto, als ein Sender "When Tomorrow Comes" live aus der "Peacetour" spielte. Nach dem Gänsehautfeeling schnell bei amazon.de die DVD bestellt und nun kann euch davon berichten.

Die DVD in den Player gelegt und ich mußte erstmal die Nase rümpfen - Was ist den das für ein Ton? Vielzuviel "Hall" und die Stimmen zu "dünn"! Wie ich jetzt herausgefunden habe aber mit Absicht. Denn wenn man die Lautstärke aufdreht steht man auf einmal mitten im Publikum. Was Annie Lennox aus ihrer Stimme und Herr Stewart aus seinen Gittaren herausholen ist einfach unbeschreiblich. Jeder Titel wird in einer neuen und einzigartigen Weise interpretiert. Annies Stimme deckt dabei fast jedes Gesangsspektrum ab und läßt die Lieder in Begleidung von Daves Gittare zu Suchtmitteln werden.
Ein riesen Lob auch für die Aufnahmen. Keine Spezialeffekte, keine sinnlosen Bildwechsel, immer mit des Augenmerk auf das Wesentliche. In Verbindung mit dem gigantischen Konzertsound (bei hoher Lautstärke) hat es mich dazu animiert vor dem Fernseher mitzuapplaudieren - zum Glück hat mich keiner gesehen.
Ein paar klasse "Live DVDs" habe ich schon erworben z.B. Don Henley, Lionel Richie. Aber Eurythmics legen einfach noch eine Schippe drauf.

Wem die Titel: "When Tomorrow Comes", "Why", "Who's That Girl" und "Here Comes The Rain Again" nicht unbekannt sind, kommt an dieser DVD nicht vorbei. Für 13,- Euro eine absolute Kaufempfehlung - ich hätte nach dem ersten Sehen und Hören auch 25,- Euro gezahlt.
Annie & Dave ein Glücksfall für die Rock & Popmusik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wieviel tolle Songs Annie Lennox und Dave Stewart im Laufe der Jahre als Eurythmics zustandebrachten, ist mir durch diese ganz hervorragende DVD wieder bewußt geworden. Dieses Live-Konzert im Rahmen ihrer "Peacetour" ist ein "Best of..." im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne irgendwelchen pompösen Schnickschnack wird hier einfach nur erstklassige Musik geboten. Annie Lennox mit ihrer in allen Facetten imposanten Stimme und dazu Dave Stewart, der aus seinen Gitarren tolle Intros und Solis entlockt sind kaum zu überbieten. Und wenn die beiden dann - wie bei einigen Titeln - nur noch allein mit Stimme und Gitarre vor dem Publikum stehen, dann ist das Gänsehaut-Feeling pur mit hohem "Suchtfaktor". Das ist POPROCK ohne Verfallsdatum, der tolle Sound der DVD und eine handwerklich gute Kameraführung runden den Eindruck ab. Und: Jeder Hit wird hier in einer erfrischenden Live-Version gespielt und klingt daher auch nicht abgenutzt. Also: "Sweet Dreams"!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Songs of Mass Destruction (CD + enhanced CD)

Songs of Mass Destruction (CD + enhanced CD) von Annie Lennox

Audio CD von Rca Int. (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Songs of Mass Destruction (CD + enhanced CD)

Tracks:

Disk 1
  • Dark road
  • Love is blind
  • Smithereens
  • Ghosts in my machine
  • Womankind
  • Through the glass darkly
  • Lost
  • Coloured bedspread
  • Sing
  • Big sky
  • Fingernail moon
Disk 2
  • Artist commentary
  • Dark road (Video)
  • Bonus Material
  • Bonus Material
  • Bonus Material
  • Bonus Material
  • Bonus Material
  • Bonus Material
  • Bonus Material
  • Bonus Material
  • Bonus Material

Produktbeschreibung


SONGS OF MASS DESTRUCTION-SPECIAL EDITION

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Albumtitel klingt zwar bedrohlich, doch ihrer wunderbaren Stimme, der Annie Lennox ihre Karriere verdankt, haben die "Massenvernichtungssongs" auf dem fünften Soloalbum der Sängerin nicht im Geringsten geschadet. Kunstvoll wie eh und je bewegt sie sich durch Lieder voller Unheilsandeutungen--Lennox kennt die Welt und ist vielleicht zwangsläufig desillusioniert--und ihre Stimme, so rein wie frisch gebrühter Pfefferminztee, strahlt Ernst und Anmut gleichermaßen aus. Von dem verhaltenen Anfang des melancholischen "Dark Road" bis hin zu den großartigen Gospelanklängen in "Ghosts in My Machine" zeigt sich Lennox im Vollbesitz ihrer bemerkenswerten stimmlichen Fähigkeiten, ja vielleicht hat sie sie noch auf keinem Album derart überzeugend eingesetzt. Frühere Alben von Annie Lennox und den Eurythmics verloren sich hier und da in oberflächlichen Stilexperimenten, doch Songs of Mass Destruction enthält nichts Unmotiviertes. Stilistisch Überraschendes, selbst wenn es verspielt wirkt (etwa "Love Is Blind" oder "Coloured Bedspread", ein synthibetonter Song, der auch auf einer von Madonnas neueren Platten kaum aufgefallen wäre), dient immer einer Aussage: "Womankind" ist ein Gefühlsausbruch, der nicht nur ununterdrückbar war (der Song erinnert daran, dass eine so starke Stimme sich nicht zähmen lässt), sondern auch der Forderung nach Gleichberechtigung Nachdruck verleiht, und das hoffnungsvolle "Sing" endet mit einigen Sekunden afrikanischem Gastgesang. Die Vernichtung kultureller Werte, die Annie Lennox zu dieser CD inspiriert hat, führt auch zu etwas Positivem, nämlich zu künstlerischer Kreativität. Songs of Mass Destruction ist ein rundum gelungenes Beispiel dafür. --Tammy La Gorce
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5 Kundenrezensionen:

nicht berührt
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich muss mich einigen meiner Vorredner anschließen: Das Album bietet nichts Neues und keines der Lieder konnte mich wirklich berühren. Schade, denn ich bin eigentlich ein großer Annie-Fan.
Mit Herz, Seele und Menschlichkeit- We are not lost anymore
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine andere Künstlerin bewegt mich mehr über mich selbst, meine Gefühle und meine Umwelt nachzudenken. Auch dieses Album ist musikalisch eine echte Begegnung mit dem eigenen Ich. Schon der Opener "Dark Road", wunderschön arrangiert, konfrontiert mich damit, über den Sinngehalt meines Lebens nachzudenken. "Love is blind" und "smithereens" beschäftigen sich mit der Sehnsucht nach Liebe und dessen Scheitern- wunderbare Lieder. "Ghost in my mashine" zaubert dagegen mit Akkordeonklängen und rockigen Elementen einen Ohrwurm hervor, der mir noch Stunden später nicht aus dem Kopf geht. "Woamankind" durchleuchtet die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft und "lost" und "fingernail moon" sind zwei der schönsten und emotionalsten Balladen, die Annie Lennox jemals geschrieben hat. Gänsehaut pur. "Sing", der wohl am meisten diskutierte Song, besticht durch den "Chor der 23"- 23 Künstlerinnen die mit Annie für den Kampf gegen Aids eintreten.

Ich habe selten so ein abwechslungsreiches Album gehört. Annie Lennox neues Album ist der Auftritt einer stimmgewaltigen Diva, die man am liebsten für Ewigkeiten in seinem Herzen aufbewahren möchte.
dasselbe wie bare-zum weiterschenken
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
tut mir leid annie,deine stimme ist genial,du bist eine tolle frau,aber ich finde das album fad.dein letztes album war genau derselbe stil.alle lieder können beruhigt von einem ins nächste gleiten,da fragt man nicht was für ein super song.
deine single auskupplung die ist super.ist für mich auch das einzige lied,daß mir gefallen hat.ich habe mich jetzt wirklich paarmal gequält und habe das album gehört.da kommt nichts rüber.habe es jetzt einem bekannten geschenkt,dem hats auch nicht gefallen.er hat es jetzt auch weitergeschenkt.
Einfach Phantastisch !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein Album !
Lange hat man warten müssen um von Annie Lennox was Neues zu hören. Der Eurythmicks Aufguss war mehr als enttäuschend, und so setzte ich wenig Hoffnungen in das neue Album. Umso besser dass meine Erwartungen bei weitem übertroffen wurden.
Annies Stimme glänzt wie zu besten Zeiten, die Melodien sind eingängig und genial, die Texte sind wie gewohnt sehr aussagefähig.
Ach, was tut es gut nach den ganzen J}lo, Beyonce und sonstigem Amerikanischem Hip Hop Gekreische wieder vernünftige Musik von einer grossartigen Sängerin zu hören.

Obwohl Sie ja eigentlich nie weg war - Annie is Back !
Danke für ein geniales Album !!
...diva returns...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"I'm not one genre. It's like Kate Bush. You can't say, 'What kind of music does Kate Bush make?' She makes Kate Bush music."
(Annie Lennox)

Und Annie Lennox, in der Tat, hat wieder eine Annie Lennox-CD veröffentlicht. Wo Madonna meint, sich permanent neu erfinden zu müssen, wahrscheinlich, weil das Basismaterial so ungenügend ist, dass man im fiesen Griff des Jugendwahnes immer einen neue Schicht Stuck draufklatschen muss, bleibt sich Annie musikalisch treu. Stimmlich, kompositorisch, auch die Arrangements sind konsequent Lennox. Erstaunlicherweise ist Madonnas bestes Stück seit Jahren ihr kurzer Beitrag in Annies "Sing", wo ihre Stimme eine warme Färbung bekommt, die man vermutlich mit einem Feng Shui-Programm oder einem Exorzismus erzeugt hat, anders ist das menschliche Moment nicht zu erklären. Egal, hier geht's um Annie, die, wie ein lieber Freund kürzlich feststellte, mit drei Arten von Liedern eine beachtliche Karriere gemacht hat. Das ruhige, sphinxenhafte (Why), das temporeiche, stampfend aggressive, vorwurfsvolle (Little Bird), und die schraubende kritische Selbstbetrachtung (Cold, Lost).
Ist das schlimm, immer die gleichen Formeln zu verwenden? Nein, denn genau das macht einen Star aus. Du hörst ein paar Klänge im Radio und erkennst sofort. Das Intro von "Dark Road", obwohl es ein klitzekleines bisschen an, urrrghs, U2 erinnert, ist essential Annie. Rufus Wainwright hat seine fünf Formen (hakige Psacho-Ballade, überbordender Bolero, zarte komplizierte Ode, kompaktes Kunstlied, stringenter musikalischer Orgasmus) mittlerweile um eine 6.: Judy, und 7.: tschechischer Märchenfilm angereichert. Deshalb würde ich einem Rufus-Konzert selbstverständlich immer den Vorzug gegenüber Annie geben, aber Rufus erwartet viel von seinen Zuhörern, was den Kreis seiner Verehrer einschränkt, die Meisten reagieren lediglich auf Judy und die Psycho-Ballade. Annie hat Mass Appeal, was mich manchmal so erstaunt, wie die Tatsache, dass Millionen von Menschen Björk lieben, die ja auf eine charmante Art und Weise plain crazy ist. Nach der langweilige Katastrophe "Bare" ist es versöhnlich, mitzuerleben, dass Annie zu ihrer guten Grundform zurückgefunden hat.

Auf der "Songs of Mass Destruction" sind die Annie-Formeln in eine schöne Abfolge gebracht und man wandert über klare direkte Vokabeln durch ihre Klangwelt, ist bewegt, angeregt, ein bisschen melancholisiert, dann wieder emporgehoben. Sie ist ein wenig softer geworden, aber immer noch eine Suchende, das ist, was mich bewegt. Ein Album, das man ganz hören sollte. Mit der Herbstsonne auf der Nase und Laub im Haar.
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