|
| |
|
Das Erbe
DVD von SUNFILM |
ProduktbeschreibungDer Sprssling einer dnischen Stahldynastie hat vor Jahren Firma, Familie und Land verlassen. Jetzt lebt er in Stockholm und ist glcklich verheiratet. Nach dem Tod seines Vaters drngt die Mutter den verlorenen Sohn dazu, die Geschfte zu bernehmen, um die angeschlagene Firma zu retten. Trotz gegenteiliger Interessen akzeptiert er und sieht sich bald dazu gezwungen, drastische Manahmen zu ergreifen - ohne die Konsequenzen fr sein eigenes Leben abschtzen zu knnen... 5 Kundenrezensionen:Ein unauffälliges Meisterwerk! 5 von 5 PunktenAls ich von "Das Erbe" hörte, dachte ich an die wenigen anderen Filme aus Skandiavien, aus Dänemark vor allem. Dass neben anderem das Thema "Familie" und deren Strukturen gut dargestellt wird, interessiert an solchen Filmen. Es ist der Blick mit der Handkamera auf die Schauspieler. Die Protagonisten tragen die Szene, was mich an diesen Filmen so beeindruckt. Irgendwie kommt es so nämlich mehr auf die Geschichte an. Nach "Das Fest" von Vinterberg und "Idioten" von von Trier suchte ich nach einem ähnlich gutem Film aus Dänemark. Ich habe es in "Das Erbe" gefunden. In "Das Erbe" wird das Industriellen-Mileu gezeigt. Christoffer steht eigentlich zwischen den Stühlen. So ganz hineinghören tut er nie. Es schimmert auch das symbolische Verhältnis zwischen Kleinen und Großen immer wieder durch. Ein Film, bei dem ich öfter an Thomas Mann Verfilmungen denken musste. In Buddenbrooks ging es über Kaufmänner, hier eigentlich eher über Großindustrielle. Ein Meisterwerk! Zeitnah, man spürt die Luft, die da herrscht, in den Chefetagen und deren Familien... in diesen Etagen der Macht. Nach diesem Film werde ich sicher keine Aktiengesellschaft gründen wollen. Ich würde mich selbst kompromittieren, indem der Kapitalismus keinerlei Rücksicht oder Ausnahmen gestattet, als dass das Geschäft zählt. Es ist gut gelungen, die Auswirkungen sozusagen kapitalistischer Ordnungsprinzipien in Bezug auf das individuelle Leben aufzuzeigen ohne irgendwie moralisch sein zu wollen oder gar Anklage zu erheben. Sondern nur das sich verändernde Leben von Christoffer wird gezeigt. Wo man am Ende beinahe sicher der Meinung sein wird, wie man sich wohl selbst entschieden hätte, das Erbe anzunehmen oder abzuschlagen. Wenn da nur nicht so eine Stimme im Ohr läge, wie im Film in Form seiner Mutter oder sonstiger Verpflichtung. Verpflichtung. Bei einem Erbe ist das meist der einzig nennenswerte Haken bei der Sache. Kleinod! 5 von 5 PunktenWieder einmal ein unauffälliger, intensiver skandinavischer Film, der auf ganzer Linie zu überzeugen weiss. Ulrich Thomsen lohnt jeden Film und stellt hier den langsamen Verfall eines sympathischen Menschen in ein unumkehrbar verlorenes Monstrum dar. Diese Darstellung geht unter die Haut und hinterläßt Spuren beim Betrachter. Wie schon in den Dogma Filmen tragen die Darsteller jede Szene. Es gelingt dem skandinavischen Kino immer wieder Geschichten zu erzählen, die so viel spannender sind als das US-Kino! Für Fans von "Mifune" oder "Das Fest" ein absolutes Muß!!! Alle Neugierigen sollten ebenfalls zugreifen! Wieder ein dänischer Film der Spitzenklasse 5 von 5 PunktenDen 5-Sterne Rezensionen ist nur noch der Verweis auf "Der Richter" hinzuzufügen, welcher dieselbe Problematik behandelt. ein Männer Leben brilliant gezeigt 5 von 5 PunktenIch würde sehr gerne mehr als 5 Sterne vergeben. Dieser Film ist vom Thema und von der Umsetzung her mehr als nur gut. Er trifft. Und berührt. Ein Mann, der Erbe einer Firma, MUSS das Amt des Firmenbosses übernehmen. Und leidet daran. Egal, was es ihn "kostet", er fühlt sich in der Pflicht. Wie in dem Film "ein guter Hirte" wird gezeigt, wie ein eigendlich sanfter, feinsinniger, gebildeter und verantwortungsbewußter Mann an einem hartem Leben bricht. Zu Stein erstarrt. Ulrich Thomsen zeigt, wie immer, sehr genau das Psychogramm eines ganz bestimmten Mannes. Man sieht, er kennt seine Geschlechtsgenossen und die vielfälltigen Ausführungen: Mann. Aber auch die anderen Schauspieler zeigen genau die Charaktere, die in so einem Schicksal vorkommen. Familien Loyalitäten zwingen Menschen in Leben, die sie freiwillig nicht gewählt hätten. Der eigendlich gute Wesenskern bringt manchmal gerade besondere Grausamkeiten hervor. Erst gegenüber sich selbst, dann gegenüber anderen. Macht kennt kein Äquivalent. 5 von 5 PunktenChristopher führt in Stockholm ein erfolgreiches Restaurant und ist glücklich mit der Schwedin und Schauspielerin Maria verheiratet. Den elterlichen Konzern hat Christopher schon vor Jahren verlassen und seitdem geht es ihm besser. Als sein Vater Selbstmord begeht und er mit seiner Frau zur Beerdigung nach Hause reist, wird er von seiner Mutter mit der Aufforderung konfrontiert, die Leitung des Konzerns zu übernehmen. Die Geschäftlage ist miserabel und die Banken drohen die Kredite zurück zufordern. Auch tausend Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Christopher willigt widerwillig ein und stößt damit nicht nur bei seiner Frau an. Auch der Mann seiner Schwester fühlt sich hintergangen, beginnt zu intrigieren und wird Christophers erstes Opfer in einem gewaltigen Spiel. Die Fusion mit einem französischen Konzern wird angebahnt, es müssen zweihundert Menschen entlassen werden. Maria fährt zurück nach Stockholm und geht ihrem alten Beruf nach. Auch das gemeinsame Kind scheint die Ehe nicht kitten zu können. Christophers Mutter hat bereits einen geeigneten Ersatz für Maria im Auge. Die Fusion gelingt und Christopher muss sich ein weiteres Mal von einem geschätzten Mitarbeiter trennen. Die Arbeit scheint getan, doch der Weg zurück Maria ist für Christopher nicht mehr möglich. Die Geschichte passt gut in die heutige Zeit der Globalisierung. Auch Familienbetriebe können nur überleben wenn sie fusionieren und wachsen. Wenn sie wie die anonymen Aktiengesellschaften Hunderte von Menschen entlassen und von knallharten Managern geführt werden. Christopher rettet die Firma und verliert sich selbst. Eine traurige Geschichte, die spannend und mit zahlreiche Überraschungen erzählt wird. |
|
|
Das Genie und der Wahnsinn
DVD von GOM |
ProduktbeschreibungGOM Das Genie und der Wahnsinn, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.04.08 5 Kundenrezensionen:Ein Film, der seinem eigenen Anspruch gerecht wird 4 von 5 PunktenÜber Kunst und die Abgehobenheit von Künstlern ist schon viel geschrieben und gesagt worden. "Das Genie und der Wahnsinn" packt die Kunstkritik an ihrem Unterhaltungswert. Da ist ein Vater, der mit seinen beiden Kindern ins Kino geht und einen Film anschauen muss, der nur noch "Botschaften" und "wichtige" Aussagen enthält, der jedoch in keiner Weise mehr unterhaltsam ist. Der von seiner Impulsivität bestimmte Vater will sein Geld zurück. Das bekommt er auch, jedoch erst nach einer kleinen Reise durch die Welt der Stars und Sternchen. Er wird zum Mitautor eines Films. Natürlich wird dieser Film ein reiner Actionfilm und ohne große Aussage. Die Kritik lobt den Film. "Das Genie und der Wahnsinn" macht aus der Kritik an Kunstfilmen keine abgehobene Kritik, es ist einfach ein unterhaltsamer Film. Wer mehr erwartet, karikiert sich selbst. Und das ist wiederum genial. klasse 5 von 5 Punktenda ich fan von dänischen filmen bin hab ich diesen film blind gekauft.... ich bereue es nicht,denn die dänen haben einen ausgezeichneten geschmack für humor...... zum film selbst .....eine komödie die sich hinter "adams äpfel" nicht verstecken muß.....klasse darsteller .....ulrich thomsen,nicolaj lie kaas...und hinter der kamera steht ein bekanntes gesicht...thomas villum jensen,jedem fan nordischer filme bekannt aus "in china essen sie hunde 1&2".....wir sind doch nur die köche:)..... mehr davon Genial und Wahnsinn 5 von 5 PunktenFreunde von Adams Äpfel und Dänische Delikatessen aufgepasst. Diesmal wird die dänsiche Filmszene auf den Arm genommen! Das Genie und der Wahnsinn ist auch wieder so ein Humorkracher aus Dänemark, der mit einer tollen Story und großartigen Darstellern den Zuseher in seinen Bann zieht. Ulrich Thomsen (Adams Äpfel) und Nikolaj Lie Kaas (Dänische Delikatessen) sind wieder mal grossartig! Mich hat der Film köstlichst amüsiert! Absoluter Kauftipp!! gut, aber es geht auch besser 4 von 5 Punkteneine inhaltsangabe erspare ich mir jetzt mal, da ja herr hitzges schon so nett war, eine zu verfassen. ich selbst bin ein großer fan dänischer filme & habe mir auch diese dvd gekauft. die geschichte ist wie in dänischer manier üblich wunderbar durchgeknallt und exzellent gespielt. lie kaas und thomsen gehören nicht umsonst zu den topschauspielern aus unserem nachbarland. die gags sitzen und langeweile droht nie aufzukommen. den kauf wird man also nicht bereuen müssen. trotzdem möchte ich vor allem "einsteigern" die wahren filmperlen ans herz legen (die großartigen dogma-filme lasse ich dabei mal außen vor): "adams äpfel" und "dänische delikatessen" für diejenigen, die es skurril & boshaft mögen - "flickering lights" und "in china essen sie hunde" für diejenigen, die zusätzlich auch etwas mehr brutalität vertragen können. denn ganz ehrlich, wenn ich die wahl zwischen einem dieser filme und "das genie und der wahnsinn" hätte, dann fiele mir die entscheidung recht leicht: letzteres kann warten. Zum Filmemachen geboren. 4 von 5 PunktenDer Filmemacher und Exzentriker Claus Volter hat mit seinen hochtrabenden Ansprüchen einen Flop gelandet. Rauhbein Tonny trifft das besonders hart, denn er hat für einen Nachmittag das Besuchsrecht bei seinen beiden Kindern und wollte mit ihnen im Kino eine gute Zeit verbringen. Doch Claus Film findet weder das Verständnis von Tonny noch den von seinen Kindern. Er will sein Geld zurück und geht soweit, sich direkt an Claus zu wenden. Dabei kommt es zu einem Unfall, bei dem Tonny verletzt wird. Sein geschickter Anwalt kann erreichen, dass Tonny beim nächsten Film als gleichberechtigter Regisseur mitwirkt. Für Claus eine Katastrophe, aber für das Filmteam und den Film selber letztendlich ein Segen. Der Nonkonformist hat seine eigene Vorstellung von einem guten Film und bringt alles darin ein, was er seit Kindheitstagen zu sehen wünschte. Der Film wird ein Erfolg für alle, auch für Tonny, denn er lernt bei den Dreharbeiten mit seiner eigenen Gewalt besser umzugehen. Der Film erzählt die Geschichte der Resozialisierung zweier Exzentriker, die gemeinsam einen Film drehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch in der Veränderung der beiden Regisseure. Ein unterhaltsamer Streifen über eine originelle Wiedereingliederung in die Gesellschaft. |
|
|
Opium - Tagebuch einer Verrückten
DVD von Ascot Elite Home Entertainment GmbH |
ProduktbeschreibungO - Opium - Tagebuch einer Verrückten 5 Kundenrezensionen:Weniger als erwartet 3 von 5 PunktenIch habe diesen Film mit großen Erwartungen gesehen. Er wurde mir als anspruchsvoll empfohlen. Zweifellos besticht er durch seine Bilder. Er ist sehr poetisch. Letzlich beschränkt sich die Handlung aber auf einige wenige Punkte. Der Film bleibt enttäuschenderweise an der Oberfläche, lässt vieles offen und am Ende fühlt man sich unzufrieden. Es gibt kein eindeutiges Ende. Das mag ich an einem solchen Film nicht. Hier wurde es sich zu einfach gemacht. Ulrich Thomsen spielt großartig. Und er schafft es, kaum zu lächeln. Den ganzen Film lang. Auch der Chefarzt ist gut gespielt. Gizella finde ich zu aufdringlich. Aber vielleicht war das so gewollt. Letztendlich 3 Sterne für Opium. Leben im Abgrund. 5 von 5 PunktenAnfang Zwanzigstes Jahrhundert wird Dr. Brenner bei einer psychiatrischen Klinik für Frauen eingestellt. Dr. Brenner, durch ein Fachbuch zu einem gewissen Ruf gelangt, gehört der jungen psychologischen Richtung an und hofft hier sein theoretisches Wissen anzuwenden zu können. Er wird von den anderen Ärzten und Krankenschwestern als Außenseiter distanziert misstraurig beobachtet. Zudem ist er opiumabhängig und führt akribisch genau Buch über seinen Drogenkonsum und sein Sexualverhalten. Die Behandlungsmethoden der Ärzteschaft erinnert an Mittelalter, Folter und Inquisition. Kaltes Wasser als Bad oder aus dem Schlauch gilt als Allheilmittel. Ebenso das Ruhigstellen auf Folterbank ähnlichen Einrichtungen. In diesem Szenario bekommt Dr. Brenner Gizella zugeteilt. Gizella ist sehr schön und unterliegt einem Schreibzwang. Sie beschreibt alles was ihr unterkommt, egal ob Papier oder Wände. Ihre Werke hütet sie wie ein Schatz. Zwischen Dr. Brenner und Gizella entwickelt sich eine Zuneigung. Sie gewährt ihm Einblick in ihre Werke und nicht nur das. Als die Liaison publik wird, ist Dr. Brenner untragbar für die Klinik und wird entlassen. Seine letzte Operation führt Dr. Brenner an Gizella durch. Er durchtrennt ihren Corpus Callosum und befreit sie damit von ihren Dämonen. Es handelt sich um einen Bilderfilm. Pittoreske Szenarien, lange, langsame Kameraeinstellungen und schnelle stressige Abläufe, wechseln einander ab. Große Totalaufnahmen mit viel Sinn für Details generieren Atmosphäre. Weitschweifige Monologe, meist ins jeweilige Tagebuch der Protagonisten und filigrane Dialoge erhellen den Sachverhalt nur zum Teil. Viele Komponenten bleiben unbekannt. Es geht nur um einen kurzen Lebensabschnitt. Was es ist. 3 von 5 PunktenOpium - das ist keine Liebssgeschichte, kein Softporno, kein Psychothriller und erst recht kein Horrorstreifen. Der Film erzählt von Macht, Abhängigkeit, Ausbeutung, er berichtet von hilflosen Charakteren, von verschwimmenden Grenzen zwischen Gesundheit und Krankheit, von der Geschichte der Psychiatrie und den Anfängen der Psychotherapie. Symbolgeschwängert bis zur Grenze des Erträglichen beeindrucken und strapazieren wunderbare Bilder und teilweise hochkomplizierte Dialoge den Betrachter. Ein vielschichtiger Film mit Tiefgang, zur harmlosen Unterhaltung denkbar ungeeignet. Aber: Etwas weniger dick aufgetragen hätte es auch getan. Langweilig 1 von 5 PunktenWer vor hat den Film zu kaufen, sollte ihn sich erstmal ausleihen. Er ist ehr langweilig, auch wenn das Cover und der Trailer auf Spannung hinweist, ist er doch ehr zurückhaltent. Ich hätte mir mehr erwartet. Da aber die Meinungen bei filmen sehr unterschiedlich sein können, wäre es besser wenn sich jeder eine eigene meinung bilden würde! Valium 2 von 5 PunktenAls ich vor ein paar Tagen die DVD im Regal gesehen habe, sprach mich vor allem die vielversprechende Handlung auf der Rückseite der Hülle an -doch die Enttäuschung kam Knall auf Fall, kaum das ich es mir zu Hause mit dem Film gemütlich gemacht hatte. Um es vorneweg zu nehmen: Der Film hält nicht im Geringsten das, was er verspricht. Warum ich deshalb zwei Sterne gebe? Vor allem wegen der tollen Bilder. Die Handlung glänzt durch schiere Endlosschleifen der immer gleichen und sich permanent wiederholenden Monologe der Hauptprotagonistin. Es ist ermüdend sowohl Dr. Brenner als auch seiner ihm zugeteilten Verrückten zu folgen. Was man hier präsentiert bekommt ist ein Softporno, da Dr. Brenner getrost jedes weibliche Objekt lustvoll vernascht, da er nicht nur unter einer Schreibblockade leidet, sondern Morphinabhängig ist und zudem an eben geschilderter Sexsucht leidet. Der Film hat weder Tiefe, noch ist er sonderlich spannend. Man möchte ihn nach den ersten fünf Minuten bereits wieder aus dem DVD-Player nehmen, ihn einpacken und zurückbringen. Auch ist das Ende des Films alles andere als zufriedenstellend. Hier wurden meisterhafte Chancen vollkommen verschenkt! Dieser Film hätte so viel mehr transportieren können, wäre man auch auf den abfahrenden Zug gesprungen, der sich unterschwellig abgezeichnet hat. Letzten Endes gibt es kein Happy End. Dr. Brenner löst -wenn man ehrlich ist- nicht seine Schreibblockade, er bestiehlt seine kleine Verrückte um ihr geistiges Eigentum, entfernt ihr -wie von ihr gewünscht- ihren Verstand und streicht die Lorbeeren ein, die eigentlich ihr gebühren würden, nachdem er sie sexuelle ausgenutzt hat. Zerstörte Seele in einer neuen Dimension, oder einfach nur das Recht des Stärkeren? Ich kann diesen Film bei aller Liebe und noch so gutem Willen keinem ans Herz legen, der sich einen anspruchsvollen und zugleich spannenden DVDabend davon verspricht. |
|
|
Adams Äpfel
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungAdams pfel DV Amazon.deIn Adams Äpfel prallen ein Neonazi und ein Pastor aufeinander. Eine tiefschwarze dänische Komödie in bester britischer Tradition. Wer sich ein wenig mit dem dänischen Filmschaffen im neuen Jahrtausend auseinandergesetzt hat, wird zwangsläufig immer wieder über einen Namen stolpern: Anders Thomas Jensen ist als Regisseur und vor allen Dingen als Drehbuchautor für einen beachtlichen Teil der in Deutschland wahrgenommenen Filmproduktion unseres nördlichen Nachbarlandes verantwortlich. Von den Dogma Knallern Mifune, Open Hearts oder Wilbur bis hin zu den sympathisch-schrägen Komödien Blinkende Lichter, In China essen sie Hunde oder Dänische Delikatessen, Jensen hatte überall seine Finger mit ihm Spiel. Ein bemerkenswerter Output, zumal die genannten Filme nur einen kleinen Teil seines Schaffens wiederspiegeln. In Adams Äpfel nun, ist Jensen wieder hinter den Regiestuhl geklettert. Herausgekommen ist sein bislang stärkster Film. Es geht um den überzeugten Gutmenschen Ivan, ein Landpfarrer in der dänischen Provinz, dessen Barmherzigkeit vor nichts und niemandem Halt macht. Ivan resozialisiert in seiner Oase der Nächstenliebe überführte Straftäter. Als es den überzeugten Alt-Neonazi Adam, einen 40-jährigen Erbärmling, in Ivans Kirche verschlägt, sind die Rollen klar verteilt ? scheinbar. Doch in Anders Thomas Jensens Filmen kommt es häufig anders als man denkt. Schon sehr bald wird deutlich, dass Adam, der eigentlich unter der wohligen Behaglichkeit seiner Hitlerbildchen die Resozialisierungsmassnahme aussitzen will, der ignoranten Gutmütigkeit des Pastors nicht gewachsen ist. Alles an diesem Film scheint darauf ausgelegt festgefahrene Erwartungshaltungen auszuhebeln. Wenn etwa der apfelkuchenbackende Neonazi auf den Araber Kahlid (Ali Kazim) trifft, das Feindbild schlechthin also, verkehren sich die wohlerprobten, leidlich durchexerzierten Rollen des Arthaus Kinos. Der Araber ist weder Opfer noch hilflos, er stellt sich als dreister Tankstellenräuber heraus, der es gar nicht erwarten kann dem ?Schwuchtelstaat? Dänemark zu entkommen. Doch auch die weiteren Schäfchen aus Ivans Besserungsanstalt haben es in sich: ein dicker trotteliger Triebtäter, eine schwangere Alkoholikerin die ?in Indonesien für den WWF gearbeitet hat?; Figuren aus einem Houllebecq Roman oder schlimmeres? Nein, mitnichten. Das größte Verdienst von Adams Äpfel ist die geradewgs traumwandlerische Sicherheit, mit der Jensen auf der scharfen Klinge seines Humors zu spazieren versteht. Jeder bekommt sein Fett weg und am Ende gewinnt doch das Gute. Dass das lakonisch-schräge Lustspiel den jährlich vergebenen ?Kulturpreis der dänischen Pastoren? verliehen bekam ist vielleicht ein bisschen zu viel des Guten. Aber was will Jensen machen, er lebt schließlich im Mutterland der Libertinage. Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Ein Musthave für jede Sammlung 5 von 5 PunktenBester schwarzer dänischer Humor im Mantel einer makabren Karikatur unserer heutigen Gesellschaft. Ein Filmerlebnis vom Feinsten! Skurriler Apfelkuchen - guten Appetit mit einem gewaltigen Schuss scharzem Humor 4 von 5 PunktenDer Streifen ist absolut zu empfehlen - für alle die auf skurrilen Humor stehen. Adams Äpfel ist eine nicht-hollywood'sche filmische Verführung aus Dänemark - Liebhaber von Snatch, Pulp Fiction & Co sollten den Film als eine Pflichtlektüre betrachten und die DVD jetzt in den Einkaufswagen legen. 90 Minuten - einer skurrilen Idee folgt die nächste und lässt einen bei so viel Kreativität nicht aus dem Staunen heraus kommen. Mahlzeit! wahnsinns Film 5 von 5 PunktenEin Juwel des schwarzen Humors. Ich finde diesen Film sehr gelungen. Ich habe ihn zuerst im Fernsehen gesehen und mir gedacht, den muss ich haben. Er regt auch zum nachdenken an. Wirklich mehrere gute Schreier in diesem Film und verdient mehrere Auszeichnungen gewonnen, könnte noch mehr gewinnen. Äpfel sind Geschmacksache 3 von 5 PunktenAdams Äpfel ist ein schräger Film. Gute Idee - aber er konnte mich nicht wirklich packen. Die Stereotypen waren zu plakativ, die Ausstattung des Films war teilweise dürftig und der Look der Figuren war zu konstruiert. Fazit: Kann man sich anschauen - muss man aber nicht. Hab mich verleiten lassen 1 von 5 PunktenDie vielen positiven Rezensionen haben mich dazu bewegt diesen Film zu kaufen. Leider ist der Film in keinster Weise lustig oder auch nur annähernd unterhaltsam. Einfach nur schlecht, langweilig und doof! Musste mich zwingen bis zum Ende durchzuhalten (stets in der Hoffnung, dass noch etwas kommt, was jedoch nicht geschah!) Kann nur abraten! |
|
|
Der Liebeswunsch
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungLIEBESWUNSCH 5 Kundenrezensionen:Aus den Fugen 4 von 5 PunktenWas löst man als Mann so aus, wenn man sich auf eine Affaire einlässt? Vor allem, wenn es um eine schwächere Frau geht, die zwar verheiratet ist und ein Kind hat, aber dennoch einsam ist und ihr Leben nicht im Griff hat? Wie schnell kann man dann ein Leben endgültig zerstören? Die vielleicht stärkste Szene des Films zeigt eine - wie so oft - wunderbar spielende Jessica Schwarz als Anja, eine junge Mutter, die in ihrer Ehe mit einem älteren, vor allem aber steifen und immer kontrolliert handelnden Mann alles andere als glücklich ist. Sie spielt in dieser Szene mit einer Maske und fragt sich, wie viel von diesem Leben mit sozialer Sicherheit, einem schönen Haus, einer Familie und Freunden eigentlich wahr ist. Tragen in diesem Film nicht alle Masken? Und ist Anja nicht die einzige, die dies merkt? Dass sich diese Anja auf eine Affaire einlässt, liegt deshalb wohl nahe. Dass dagegen der Mann, der ebenfalls verheiratet ist, sich darauf einlässt, das ist nicht ganz so klar. Der Film wird von seinem Ende her erzählt, und daher steht am Anfang dieser Mann in einer leeren Wohnung und fragt sich mit Recht, wie es zu der finalen Katastrophe kommen konnte. Der Film erzählt sich so in Form von Erinnerungen der Protagonisten. Eine Kette von Schlüsselszenen aus dem Leben der Beteiligten wird gezeigt, meist aber nicht immer chronologisch. Der Film gewinnt dadurch recht schnell an Fahrt; dass hier mehrere Jahre erzählt werden, fällt einem zuerst garnicht auf. Gelegentlich wird auch mit parallel erzählten Szenen gearbeitet. Rückblenden versetzen eigentlich immer Tiefschläge. Genau wie die blassen Farben dieses Films, die eine kalte, gefühlsarme Welt symbolisieren, in der diese Anja am Ende doch ein Fremdkörper ist, der sich verabschieden muss. So treffen dann die Folgen eines Ehebruchs die Ehebrecher. Aber der Film schwingt gerade nicht so die moralische Keule, die man nach dem Lesen dieser Inhaltsangabe erwarten würde. Oft diskutieren die Protagonisten über die Frage, ob dass alles, was hier erlebt wird, nicht doch einfach Schicksal, damit unabwendbar wäre. Die beiden Männer in diesem Spiel sind nicht ohne Grund Arzt und Jurist, zwei Berufe, die Menschen sehr stark prägen und in denen die beiden mit den Momenten klarkommen müssen, in denen Menschen krank sind oder scheitern. Als Juristen und Ärzte müssen sie diese Momente professionell managen. Und dennoch schaffen es beide nicht, ihr privates Leben wirklich auf die Reihe zu bekommen. Auch das Weiterleben kann nach den geschilderten Ereignissen eine Strafe sein. Amor fou reverse 4 von 5 PunktenDie Studentin Anja übernimmt den Job eines Haushüters bei dem Ehepaar Marlene und Jan. Dabei lernt Anja Leonard, ein guter Freund von Marlene und Jan kennen. Leonard ist Jurist, von Beruf erfolgreicher, anerkannter Richter und seinem Denken Materialist. Leonard umwirbt Anja und heiratet sie. Dadurch lernt Anja auch Marlene und Jan besser kennen. Von Marlene erfährt sie, dass diese zunächst mit Leonard leiert war und sich wegen Jan von ihm trennte. Auch Anja verfällt dem Freigeist Jan und verlässt Leonard. Der unstete Jan lässt keine gemeinsame Zukunft mit Anja zu. Anja begingt zu trinken und hat ihr Leben nicht mehr im Griff. Während Jan seine eigenen Wege geht, kommen sich Marlene und Leonard wieder näher. Anja wird zur Verliererin in dem Spiel der Erwachsenen. Die Handlung begingt mit dem Freitod von Anja und wird aus der Perspektive von Jan erzählt. Jenem Mann, der letztendlich diese Entscheidung auslöste. Der Film lebt von pittoresken Szenarien und filigranen Dialogen. Wie in einer griechischen Tragödie sind die Protagonisten ihrem Schicksal unterworfene Figuren, die einem höheren Schachspieler zu folgen scheinen. Dies wird besonders bei den drei Älteren deutlich. Nur Anja hadert mit dem Schicksal und zerbricht daran. Schlechtester Tobias Moretti Film! 2 von 5 PunktenIch bin ja ein totaler Tobias Moretti Fan, aber dies hier ist der schlechteste Film, den er je gedreht hat. Der Film ist langatmig, die Personen handeln merkwürdig und im Prinzip ist der ganze Film ein einziges Psychodesaster... Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe - die DVD wird wohl in meinem Regal verstauben... zerplatze Träume und falsche Erwartungen 5 von 5 Punktendas Buch war schon ein Bestseller und die filmreife Darstellung dieser Crew ist absolut top. Ein leiser Film, der spannend unterhält, ohne große Actionszenen und Getöse auskommt. Die Tragödie spitzt sich langsam zu und erschüttert den Betrachter. Gefühlvoll und mitreißend. Ein Film für alle, die ihr Hirn nicht ausschalten, wenn Sie einen DVD - Abend einlegen. merkwürdiger Film 2 von 5 Punkten...weil ich nicht verstehe, warum die personen so handeln wie sie handeln. der film hat mich demnach nicht vom hocker gerissen. ich empfand ihn außerdem als sehr langathmig. |
|
|
Dänische Delikatessen
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungDie beiden Metzger Bjarne und Svend haben die Nase voll, ständig von ihrem tyrannischen Chef herumkommandiert zu werden. Deshalb beschließen sie, eine eigene Metzgerei zu eröffnen. Es kommt jedoch keine Kundschaft. Aus Versehen schließt Svend eines Abends einen Elektriker im Kühlraum ein. Als Svend am nächsten Morgen den Erfrorenen findet, beschließt er in seiner Panik, die Leiche auf sehr ungewöhnliche Art und Weise zu entsorgen. Auf einmal brummt das Geschäft, die Leute sind förmlich verrückt nach Svends und Bjarnes neuer Fleischspezialität "Chicky Wickies". Svend sorgt fortan eifrig für Nachschub Immer mehr ihm unsympathische Menschen verschwinden spurlos. Als Bjarnes geistig behinderter Zwillingsbruder Eigil überraschend aus dem Koma erwacht und bei ihnen in der Metzgerei auftaucht, haben die Beiden alle Hände voll zu tun, ihr dunkles Handwerk geheimzuhalten. 5 Kundenrezensionen:Schön durchgeknallt... 5 von 5 Punkten...und so schön böse. Wer einen morbide veranlagten Humor besitzt, kommt hier voll auf seine Kosten. Mads Mikkelsen in Höchstform. Sehenswerter Film der mit Lasse Spang Olsens anderen Filme nicht mithält 3 von 5 PunktenDer Film war unterhaltsam aber nicht wirklich komisch... Hab mir nach "In China essen sie Hunde" und "old men in new cars" einiges von dem Film versprochen. Doch leider konnte das Niveau nicht gehalten werden. Es gab zwar lustige Szenen, doch diese haben sich nicht durch den Film durchgezogen, sondern waren eher auf den Anfang und das Ende beschränkt. Herbe Enttäuschung- Finger weg! :-( 1 von 5 PunktenVor einigen Wochen hatte ich "Adams Äpfel" gesehen und schallend gelacht, das ist eine großartige, tiefschwarze Komödie! Da entstand natürlich der Wunsch, mehr davon zu sehen. Also schaute ich die weiteren Filme dieses Regisseurs an, bzw. was andere User auch kauften. Und entschied mich dann für "Dänische Delikatessen", weil mir die Ausschnitte bei Youtube gut gefielen. Nun habe ich den ganzen Film (als DVD) gesehen- und bin BITTER ENTTÄUSCHT. Das ist definitiv der schlechteste Film, den ich in den letzten 5 Jahren gesehen habe! Warum? 1.) Große Teile des Films sind überhaupt nicht witzig, sondern ganz im Gegenteil traurig und deprimierend, z.T. sogar bedrückend realistisch. 2.) Die wenigen witzigen Dinge sind genau die, die man bei Youtube sehen kann- das sind leider auch schon die absoluten Höhepunkte des Films. 3.) Die Darsteller sind ziemlich flache Charaktere. Was bei einer Komödie u.U. zu verschmerzen wäre, aber in diesem Fall - da wie gesagt große Teile gar nicht witzig sind - ziemlich platt und unangemessen wirkt. Fazit: Angeblich soll das eine Komödie sein - zu lachen gibt's aber fast Nichts! Für alles andere taugt der Film aber auch nicht, denn für Tragödie o.ä. gibt's zu wenig Handlung und die Charaktere taugen ohnehin nichts. Kurzum: Von diesem Regisseur bin ich jetzt erstmal bedient. Finger weg von diesem Film! (K)Ein Film für Vegetarier .... 4 von 5 PunktenEin böser, leicht verstörender Film, bei dem einen schon das Essen - vor allem jetzt in Weihnachten - im Halse stecken bleibt. Neu ist ja die Thematik des Films nicht: Delikatessen aus Menschenfleisch. Dazu gibt es mehrere Kurzgeschichten von diversen Autoren, u.a. vom gleichfalls bitterbösen Roald Dahl. Interessant aber, wie witzig und skurril diese ganze Thematik im Film transportiert wird: Eigentlich stören und berühren die ganze Morde gar nicht, sondern das Drumherum ist das interessante und witzige. Wie die beiden schwitzenden bzw. kiffenden Partner mit der ganzen Situation umgehen - und man leidet mit ihnen und hofft, dass alles ein gutes Ende nimmt.... Einfach witzig, berührend, wenn ich auch das Wort "Marinade" im Augenblick nicht anhören kann, ohne an den Film zu denken .... Fazit: Der Film ist absolut sehenswert, aber nicht unbedingt vor/nach einem Grillabend. Makaberer Leckerbissen aus Dänemark 4 von 5 PunktenDiese morbide Komödie des dänischen Kultregisseurs Anders Thomas Jensen (In China Essen sie Hunde) aus dem Jahre 2003 handelt von denzwei Losern Bjarne und Svend (u.a. Mads Mikkelsen "Casino Royale") die sich ein besseres Leben von der Eröffnung einer eigenen Metzgerei erhoffen. Als sie bei einem Unfall ihren Elektriker töten und dessen Leiche an der Wursttheke verschwinden lassen wollen, stellt sich auf Einmal Erfolg ein, da das ganze Dorf von der neuen Spezialität begeistert ist. Fortan tötet Svend allerhand unsympatische Leute um Nachschub für die Wursttheke zu besorgen. Als dann noch Bjarnes geistig behinderter Bruder Eigil überraschend wieder auftaucht, ist das Chaos perfekt. Die skurile Komödie, hat zwar ein paar kleine Längen zu überbrücken, ist aber ansonsten ein Filmfest für Freunde des schwarzen Humors und Fans von Bond-Bösewicht Mikkelsen. Ein echter Geheimtip |
|
|
Flickering Lights
DVD von Koch |
ProduktbeschreibungCine Plus Flickering lights, USK/FSK: 16+ Aus der Amazon.de-RedaktionDer 40-jährige Kleinkriminelle Torkild (Soren Pilmark aus Lars von Triers Geister) hat die Nase voll vom Gaunerleben, hat ihm doch eben erst die Freundin wegen seines ehrlosen Lebenswandels den Laufpass gegeben. Zusammen mit seinen drei Kompagnons plant er einen letzten Coup und anschließend die Flucht ins sonnige Barcelona. Während Ersteres gelingt, endet die Fahrt in den Süden in einem heruntergekommenen Waldrestaurant in tiefster dänischer Provinz. Im Gegensatz zu vielen seiner dänischen Regie-Kollegen hat Mifune-Autor Anders Thomas Jensen in seinem Film Flickering Lights mit den strengen Gesetzen der Dogma-Reihe nichts am Hut. Mit einer geradezu entwaffnenden Ehrlichkeit richtet der Regisseur den Fokus auf das gar nicht so simple Eigenleben der Hauptcharaktere. Besonders gelingen ihm dabei die elegant eingefügten Rückblenden, die die Kindheitstraumata der vier Gangster mit einer großen Portion schwarzen Humors erklären. Wer Spaß an durchgeknallten Gangster-Filmen hat, wird mit Flickering Lights bestens bedient. Tierfreunde werden dagegen kaum auf ihre Kosten kommen: In wüsten Schießorgien werden Eichhörnchen, Kühe und anderes Getier gnadenlos niedergemäht. --Marc Osmers Amazon.de DVD-BewertungDa Flickering Lights durchaus Kult-Potenzial besitzt, ist es umso ärgerlicher, dass die DVD frei von jeglichen Extras angeboten wird. Für unentwegte Dänemark-Fans gibt es als Trostpflaster zumindest die Originalfassung (in Dolby Digital 2.0). Die Bildqualität ist angesichts einer kleinen Independent-Produktion überaus bemerkenswert. --Marc Osmers 5 Kundenrezensionen:Durchgeknallter Unsinn! 2 von 5 PunktenBin durchaus ein Freund skandinavischer Filme und genieße oft den anderen Humor, auch die angenehm un-amerikanische Dramatik. Dieser Film fällt jedoch durch, auch wenn es hier um Charaktere geht, die näher beleuchtet werden sollen. Alles sehr konstruiert. Die legendäre Olsenbande ist dagegen wenigstens herrlich unernst. Da ich die nordischen DVDs gern in Originalsprache mit deutschem Untertitel sehe, fiel auf, dass es nur ohne Untertitel klappt, was bei dem schnellen "Geschwätz" dann doch im Original überfordert. Schade - doch mehr als 2 Sterne wären echt zu viel. Völlig abgedreht! 5 von 5 PunktenDiesen Film kann man nicht erzählen. Man muss ihn gesehen haben, um zu wissen, wie abgedreht er eigentlich ist. Ich habe mich köstlich amüsiert (bis auf wenige Ausnahmen; ein paar Kleinigkeiten fand ich überzogen) und ich werde ihn mir sicher noch einmal anschauen. Super wenn man es mag 5 von 5 PunktenDieser Film ist klasse. Das heisst man muss den Dänischen Humor schon mögen. Lange ist es ruhig und die "paukenschläge" sind auf den Punkt gesetzt. Es ist recht schwarzer humor und makaber, die dialoge sind subtil aber passend und gut gesetzt. Hat bei uns Kinofans für nen wunderbaren abend Kurzweile gesorgt. Zudem ist die Bildqualität wirklich hervorragen! Wir nutzen zwar einen guten Upscaler aber dennoch was aus der DVD raus zu hollen war: Respekt! Super film, ungeeignete Veröffentlichung 3 von 5 PunktenDer Film an sich ist super, nur hat die DVD leider keine Extras (ist bei dem Preis zu verschmerzen) und keine Untertitel. Wem bittesehr nützt eine Dänische Tonspur wenn man keine Untertitel hat? makaber, politisch inkorrekt, sehr schön 5 von 5 PunktenNein, dieser Film ist nicht schön, ja, dieser Film ist politisch absolut inkorrekt, und ja, er ist grandios. Ich schätze, man muss, wie schon für die anderen bekannten Dänemarkfilmen ( Dänische Delikatessen, Adams Äpfel etc.) einen bestimmten Humor mitbringen, sonst kann man sowas nicht sonderlich komisch finden. Ich allerdings habe wirklich sehr gelacht. |
|
|
Das Fest
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungHotelier Helge feiert seinen 60. Geburtstag. Die ganze Familie, Freunde und Verwandte reisen an, um in dem schönen Landhotel den Festtag zu begehen. Aber wie so oft bei Familienfesten ist es hinter den Kulissen alles andere als idyllisch. Doch das soll die große Party nicht stören. Man setzt sich an die feierliche Tafel, und es kann beginnen. Christian, der älteste Sohn, hält die Eöffnungsrede und deckt völlig unerwartet ein düsteres Kapitel in der Familiengeschichte auf... Wie sein Kollege Lars von Trier "Breaking The Waves" verpflichtete sich der dänische Regisseur Thomas Vinterberg dem DOGMA 95, das oberflächliche Action verbietet. Mit verstörender Intensität inszeniert er ein Familienmelodram, dessen schonungslose Direktheit und scharfe Ironie die Brüchigkeit familiärer Strukturen aufzeigt. Auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes 1998 wurde "Das Fest" mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Aus der Amazon.de-RedaktionIn Thomas Vinterbergs Film Das Fest liegt die Katastrophe schon lange zurück. Nun, da Familienoberhaupt Helge seinen 60.Geburtstag im Kreis der Lieben feiern will, versammeln sich um ihn die Opfer und ihr Anhang zum unfrohen Fest. "Die Familie", erklärt der Regisseur dazu, "gewinnt immer." Sie überdauert die Verbrechen, die sich innerhalb der Gemeinschaft ereignet haben. An Flucht ist nicht zu denken. Der dänische Sommer kennt kein Erbarmen -- die Handkamera auch nicht. Sie kommt den Menschen gefährlich nahe, sucht Körperkontakt und flieht ihn wieder. Mit den wackligen Einstellungen und den rohen, körnigen Aufnahmen fördert sie langsam die quälende Wahrheit hinter der Kulisse der heilen Großfamilie zu Tage. Die Wahrheit über einen Vater und seine Kinder, die Wahrheit hinter einem aufgesetzten Lächeln, einer gespielten Höflichkeit, einem Zornausbruch. "Ich mache Filme", so Thomas Vinterberg, "weil ich im Kino zeigen kann, was die Menschen voreinander verbergen." Vor einigen Jahren hat der Däne Vinterberg gemeinsam mit seinem Kollegen Lars von Trier (Idioten) ein filmisches Manifest unterzeichnet, das vor Selbstbewusstsein strotzt: Das "Dogma 95". Das Keuschheitsgelübde für Regisseure verbietet seinen Anhängern nahezu alle Annehmlichkeiten des modernen Kinos. Vorgeschrieben sind Handkamera, Originalschauplätze und die Einheit von Zeit und Ort. Filter und künstliche Lichtquellen sind tabu. Bei Vinterbergs Film geht der Purismus auf. Die ungelenken Einstellungen aus der Videokamera, mit denen er seine Geschichte erzählt, verleihen den Szenen der Familienhölle zusätzlichen Schwung und verstören den Blick nachhaltig. Das Fest hat die Kraft einer ohnmächtigen Wut, die ästhetische Gewohnheiten ebenso sprengt wie die Regeln des kultivierten Soziallebens. Nichts erscheint so, wie man es kennt. Jede Szene ein Schock, ein Einspruch gegen die vorprogrammierten Emotionen der Filmindustrie. Ein echtes Erlebnis. --Carola Feddersen 5 Kundenrezensionen:Papa wollte baden 4 von 5 PunktenRunde Geburtstage sind normalerweise ein Anlass, die zurückgelegte Wegstrecke des Jubilars in verklärter Nostalgie hochleben zu lassen. Die etwas dunkleren Kapitel, die es wohl in jeder Biografie mehr oder weniger gibt, spart man dabei anstandshalber freilich aus. Bei dieser wohlbetuchten dänischen Großfamilie, die zum 60. Geburtstag des Familienpatriarchen (Henning Moritzen) zusammenkommt, ist von Anfang an alles anders. Eine Bilderbuchfamilie, die seinen Vorstellungen entspricht, kann der wohlhabende Hotelier weiß Gott nicht vorweisen. Der jüngste Sohn Michael (Thomas Bo Larsen) ist ein chauvinistischer Choleriker, der im Hinterzimmer des Anwesens eine Bedienstete zusammenschlägt, die damit drohte, die gemeinsame Affäre seiner Frau zu offenbaren. Seine Schwester Helene (Paprika Steen) wiederum hat sich beharrlich dem Wunsch ihrer Eltern verweigert, Jura zu studieren. Der Erstgeborene Christian (Ulrich Thomsen) hat in den Augen seines alten Herren den Makel, dass er immer noch ledig ist. Er ist auch so verdächtig ruhig und hat immer diesen nachdenklichen Blick im Gesicht. Den langen Weg vom Bahnhof kam er gelaufen, anstatt ein Taxi zu nehmen, als wollte er vor der anstehenden Transgression noch einmal in sich gehen. Auf dem Geburtstagsbankett wird ihm als ältesten Sohn die Ehre zu Teil, die Lobrede auf seinen Vater zu halten. Und da wird ganz schnell klar, warum er so bindungsunfähig und introvertiert ist: Der Vater hat ihn als Kind missbraucht. Zusammen mit seiner zweiten Schwester, die sich deswegen das Leben nahm. In dieser Rede mit dem obskuren Titel "Papa wollte baden" lässt er jetzt alles raus, was sich über die Jahre an unausgesprochenen Worten angestaut hat. Von innen nach außen, ohne Rücksicht auf Verluste. Ein verbales Massaker in feierlichem und subliminalem Ton vor versammelter Verwandtschaft. Dabei hatte der Jubilar sein Schicksal selbst in der Hand. Denn er konnte die Art und Weise seiner Lobpreisung aus zwei Umschlägen zwischen einer geschönten und einer wahren Rede selbst wählen. Er setzte auf den grünen Umschlag und zieht so die Wahrheit. Wer denkt, dass jetzt die Party gelaufen ist, der irrt. Die emotionalen Eisberge, die da vor Christian sitzen, halten kurz inne und feiern weiter, als wäre nichts gewesen. Auch die Mutter macht sich durch ihr Schweigen mitschuldig, um die heile Welt einer Familie nicht zu gefährden, die längst nicht mehr existiert. Die Schuld wird beim Opfer gesucht. War Christian nicht immer schon ein wenig geisteskrank? Da steht Christian wieder auf, klopft erneut mit dem Messer an das Glas und läutet so die nächste Runde im verbalen Kampf gegen den Schänder ein, der an der langen Tafel genau ihm gegenüber am anderen Ende sitzt. Ein kathartisches Outing wird hier als Brechen der Kruste des Schweigens in Form eines gnadenlosen Showdowns inszeniert, bei dem auf jegliche Art von Subtilität gepfiffen wird. Ohne Umschweife und Untertöne wird von Angesicht zu Angesicht miteinander abgerechnet. Das Fest ist von seiner Machart her ein puristischer Film. Die starren Kameraeinstellungen wirken fast schon wie Aufnahmen von einer Überwachungskamera. Die abrupten Bewegungen der Handkamera evozieren sehr gut die nervöse Stimmung, die über der Festgesellschaft liegt. Auf die übliche Ausleuchtung der Sets wurde genauso verzichtet wie auch auf Filter und einen professionellen Soundtrack. Die Ausstattung ist spärlich. Der Name des Regisseurs fehlt im Abspann. Thomas Vinterberg lebt mit dieser Art des reduzierten "Film pur" die Keuschheitsregeln der Dogme 95. Einige der selbst auferlegten Verbote umgeht er dabei geschickt, indem er als Substitut für den fehlenden Soundtrack die Geburtstagsgesellschaft regelmäßig singen lässt. Dass sein Name in den Credits doch noch auftaucht, ermöglicht ein Cameo-Auftritt als Taxifahrer. Im Mittelpunkt steht aber nicht nur das Entlarven der Schandtat, sondern eng damit verknüpft vor allem die Familienstruktur und -hierarchie. Spätestens als der Patriarch ganz am Anfang des Films seinen ältesten Sohn gönnerhaft die Wange tätschelt, wird ganz schnell klar, wo hier die Referenzen liegen und wer bei der Figurenzeichnung (im wahrsten Sinne des Wortes) Pate stand. Vinterbergs Faible für Figuren wie Vito, Sonny und Michael Corleone kommt hier klar zum Ausdruck. Die Idee, auf Hochglanz zu verzichten und im spartanischen Digital-Video-Format große Geschichten klein und authentisch zu erzählen, löste eine Welle aus, die selbst in Hollywood mittlerweile viele Imitatoren (z.B. Jonathan Demmes "Rachels Hochzeit") anzieht. Wir trinken... 5 von 5 PunktenWir trinken auf Papi, der jahrelang seine Kinder vergewaltigt hat. Wir trinken auf Mami, die dabei weggesehen hat. Wir trinken auf alle, die es wußten und nicht gehandelt haben. Die im Schweigen Verschworenen. Wir trinken auf die Schwester, die das Elend nicht mehr ertragen und sich das Leben genommen hat. Wir trinken mit dem, der die Wahrheit in die Runde der scheinheiligen Heuchler spuckt, weil er seine unterdrückte Wut und seinen Schmerz nicht mehr hinunterschlucken kann. Wir lernen, daß manchmal die Küche mit ihrem Personal ein besserer Platz ist, als der Festsaal mit den erlesenen Gästen. Obwohl der Film eine grauenhafte Bildqualität und eine wirklich schelchte Kameraführung hat, die einem zum Thema noch zusätzliche Übelkeit bereitet, gebe ich trotzdem fünf Punkte,- alleine für den Mut, ein Tabuthema, das so gerne unter den Eßtisch gelogen und unter den häuslichen Teppich gekehrt wird, so gekonnt anzupacken, denn das nächste Kind ist nicht weit... Die Story hätte eine Neuverfilmung in besserer Qualität verdient. Hiermit meine ich nicht die Schauspieler, sondern lediglich die Qualität der Aufnahmen. Wenn sich einer heranwagt, wäre ggf. auch noch ein etwas anderes und glaubwürdigeres Ende denkbar. Mehr mag ich aber nicht meckern, denn der Film ist wichtig. Wichtig für all die Ungehörten und Ungesehenen. psychologisch gelungener film 5 von 5 Punktender hotelier helge feiert seinen 60. geburtstag. schon bei der anreise der vielen gäste zeigen sich erste auffälligkeiten bei den beiden söhnen (henning moritzen, thomas bo larsen), der eine aggressiv gehemmt, der andere völlig überschießend. die auffälligkeiten gehen weiter, zunächst nur beim aggressiv enthemmten sohn in seiner eigenen familie. dann hält christian, der älteste, die rede, die sein vater von zwei möglichen ausgesucht hat .... in dieser offenbart der sohn eine schreckliche vergangenheit:"wenn vater mit uns baden gin..." alsbald beginnen alle abwehrformationen, die in familiensystemen wirken, zu greifen: flucht, verdrängung, schuldig sprechen des opfers .... das ringen um die wahrheit beginnt .... ein sehr mutiger film über ein tabuthema, welches auch die auffälligkeit der ganzen familie und ihrer mitglieder inklusive der ganzen umgebung aufzeigt sowie das ringen der opfer um anerkennung der wahrheit. ein absolut sehenswerter film Ein Wahnsinns-Film, der an die Nieren geht! 5 von 5 PunktenDieser Film ist absolut realistisch, zwar verstörend, aber sehr sehr gut! So wie Christian vor allen Gästen (und wichtigen Menschen, die der Familie nahestehen) die Wahrheit über das jahrelange Trauma sagt, ist für mich ein richtiger Weg, mit diesem Thema abzurechnen. Obwohl man damit keine Wunden heilen und nichts ungeschehen machen kann (in diesem Film u.a. besonders schlimm: der Selbstmord der jahrelang missbrauchten Tochter). Natürlich geht es auch auf anderem Weg (Anzeige, Gefängnisstrafe), doch die Realität zeigt uns leider immer wieder, wie schwierig und oftmals sinnlos das Vorhaben ist. Davon abgesehen müssen sich Opfer erstmal zu so einem langwierigen und schmerzlichen Prozess entscheiden, und dazu kommt das jahrelang geprägte Verständnis von "familiärem Zusammenhalt" und gesellschaftlichem Ansehen. Das wird jedoch unwichtig, an dem gemessen, was die Opfer durchmachen. Daher tut Christians Reaktion und das Öffentlich-Machen sehr gut. Es ist ein wenig Balsam für die Seele. Warum sollte auch der Täter (und Mitwissende, die nichts getan haben!) seine Strafe nicht bekommen, VOR ALLEM, wenn sie in gesellschaftlicher Abgrenzung besteht. Schließlich ist es auch für andere wichtig zu wissen. Ich kann diesen Film nur empfehlen! Ich war absolut gefesselt. Die Hölle, das sind die Anderen 5 von 5 PunktenDer erfolgreiche Hotelier Helge feiert seinen sechzigsten Geburtstag. Die Großfamilie, Freunde und Geschäftsfreunde kommen zur pompösen Feier in das Landhotel in dem die Familie seit Jahrzehnten wohnt. Unter der aufgesetzten Familienfeier-Harmonie brodeln Konflikte und Anspannung. Christian, der älteste Sohn hält eine Geburtstagsrede der solche Heuchelei nur schwerlich standhalten kann. 'Wenn Papa baden wollte' mit diesen Worten beginnt sein Bericht über den sexuellen Mißbrauch den Patriarch Helge jahrelang an ihm und seiner Zwillingsschwester verbrochen hat. Die Schwester, der ein Absprung vom Elternhaus nie gelang, hatte sich kürzlich umgebracht. Christians Zeugnis wird verleugnet, die Festtagsharmonie gekittet. Der Koch und die Serviererinnen haben sich jedoch mit Christian verbündet: Die Autoschlüssel der Gäste verschwinden ? Das Unfaßbare muß erfaßt werden |
|
|
Alien Teacher
DVD von Ascot Elite Home Entertainment |
ProduktbeschreibungA - Spielfilme A-Z - Alien Teacher 4 Kundenrezensionen:Vikaren - Großes Kino! 5 von 5 PunktenDer deutsche Titel "Alien Teacher" klingt ziemlich billig und so war ich zunächst eher skeptisch, was diesen Film anbelangt. Doch da ich großer ScienceFiction-Fan bin und zugleich auch einige Kinder- und Jugendfilme aus Skandinavien schätze, wollte ich mir diese Kombination nicht entgehen lassen. Das Ergebnis: viel besser als erwartet! Visuell hebt sich der Titel deutlich von diversen billigeren europäischen Jugendfilmen ab und wirkt stilistisch wie ein ausgewachsener Hollywood-Film, der den Sepia-Grünstich von Genre-Filmen der letzten Jahre sehr gut imitiert. Die Regie ist wirklich gelungen, auch die Jungdarsteller und ihre erwachsenen Kollegen spielen solide. Die Story ist zwar nicht völlig neu aber solide und erfrischend umgesetzt. Cooler Streifen, der für kleinere Kinder sicher ungeeignet ist, da er stellenweise ziemlich gespenstisch und gruselig rüberkommt und eine beängstigend-klaustrophobische Wirkung entfaltet. Die Bild- und Tonqualität der DVD ist überraschend gut und im oberen Spektrum dessen, was das Medium hergibt, anzusiedeln. Dennoch würde man sich gerade bei diesem Film eine HD-Version auf Blu-Ray wünschen, da der Film wohl erst dann seine volle visuelle Entfaltung finden würde. ab 6 Jahre? Nein 3 von 5 PunktenFSK 6??? Ich weiß nicht, wo die FSK Fuzzys bei diesem Film gewesen sind. Ich denke mal auf dem Klo. Gesehen haben sie ihn nicht, sonst würde diese hirnrissige Bewertung nicht zustande kommen. Ich bin ja nicht so FSK treu ergeben und drücke auch gerne mal ein Auge zu, aber hier ist es angebracht, andere darauf hinzuweisen, das FSK6 nicht zu empfehlen ist eher FSK 10 oder 12 (ich weiß es gibt kein 10). Also ich kann bei dieser Bwertung nur den Kopf schütteln. Vielleicht ist ja an sich dieses ganze FSK Kasperle Theater was für das Klo? grübel grübel... Frauen kommen von der Venus. Oder so. 3 von 5 PunktenSo sieht das also aus, wenn ein Spezialist für Erwachsenen-Thrill einen Kinderfilm inszeniert: phantasievoll, tempogeladen, stets auf der Seite seiner Protagonisten stehend ohne sich anzubiedern oder Realitäten zu verleugnen, was etwa kindliche Nettigkeiten untereinander angeht. Als eine neue Vertretungslehrerin eine dänische sechste Klasse heimsucht, ist Carl endlich nicht mehr der einzige Loser, das einzige Opfer: sie macht sie alle auf eiskalte, rücksichtslose Weise fertig, gibt jeden einzelnen Schüler vor allen anderen der Lächerlichkeit preis. Es scheint fast folgerichtig, dass ausgerechnet Carl damit die geringsten Probleme offenbart: er schluckt es nur stoisch, offenbar gleichgültig, wehrt sich nicht. Schließlich ist er es gewöhnt, dass man auf ihm herumhackt. Und schließlich zählt für ihn ohnehin nur die Erinnerung an seine Mutter. Die nicht tot, sondern nur irgendwo anders ist. Als Carl dann jedoch zufällig entdeckt, welches Geheimnis hinter der bösartigen Hexe steckt, ändert sich das: er muss dringend auch seine Klassenkameraden von seinen Erkenntnissen überzeugen. Nur wie tut man das, wenn man von allen grundsätzlich für einen Spinner gehalten wird? Und wenn der Gegner mit allen Wassern gewaschen ist? Und das ist er bzw. sie: die neue Lehrerin kennt alle Tricks, um insbesondere der Elternschaft gegenüber nicht nur unschuldig zu erscheinen, sondern sogar liebevoll, pädagogisch versiert, nur aufs Aller-, Allerbeste der Kinder bedacht. Hier beweist Regisseur Bornedal sowohl Menschenkenntnis als auch Lust an Perfidie: wie sich das Alienwesen in Gestalt von Ulla Harms ein ums andere Mal aus der Affäre zieht, ist schlichtweg genial geschrieben. Und man fühlt sich fast automatisch in die hilflose Haut der Kinder versetzt, wenn die Dame aber auch jeden Ansatz von Zweifel an ihr und ihren Methoden mit genau den richtigen Worten und Handlungen im Nu zerstreut. The Substitute, so der internationale Titel des Films (der nur in Deutschland einen anderen englischen Titel verpasst bekommen hat...?), macht über weite Strecken enorm viel Spaß und ist ideal geeignet, um in einen schönen Film-Nachmittag einzusteigen. Eine zwar absolut nicht neue, aber in ihrem Rahmen spannend gestaltete Story, fast nie nervende Kinderfiguren, glaubwürdige Dialoge, lustige Situationen ein Kinderfilm in diesem Genre kann kaum besser funktionieren. Ok, aber da der durchschnittliche Leser von amazon-Kritiken die sechste Klasse schon ein wenig länger hinter sich gelassen haben dürfte, muss man ganz ehrlich sagen: The Substitute ist nun wiederum auch kein Film, von dem man vollends begeistert sein kann. Wäre ja vielleicht auch ETWAS bedenklich, wenn unsere Erwartungshaltung der von 11-Jährigen entsprechen würde. So konnte ich manchmal eben doch nicht anders, als mir noch etwas mehr Bösartigkeit, Konsequenz oder auch einfach nur Tempo zu wünschen. Gerade im letzten Drittel verbleibt mir das Geschehen dann doch deutlich zu lieb, die Auflösung ist klamaukig und billig umgesetzt und es gibt eine ganze Reihe von Szenen, die man halt schon reichlich peinlich finden kann. Insofern: hey, es ist ein Kinderfilm, und als Kind wäre ich verdammt froh gewesen, so was Smartes vorgesetzt zu bekommen. Im fortgeschrittenen Alter reicht es aber doch nicht zu mehr als 6,5 von 10 Punkten. Unter anderem auch, weil Madame Lehrerin zwar grandios fies, aber für mich schon ZU klebrig-abstoßend und damit schwer erträglich gezeichnet ist. ein abgedroschener titel aber 5 von 5 Punktenein wunderbarer film. karl, dessen mutter gerade bei einem autounfall gestorben ist, bekommt eine neue vertretungslehrerin. nach und nach stellen er und seine klassenkameraden fest, dass sie eine ausserirdisches wesen in einer menschlichen hülle ist. die jagd beginnt, aber wer jagt nun wen? der film ist gruselig, spannend, mit abgefahrenem schwarzen humor der vielleicht nur von erwachsenen zu verstehen ist. ich würde sagen er ist ab 12, auch wenn kein blut fliesst...aber wer seine kinder gerne nachts im bett tröstet..... die gedanken von will smith in mib, dass seine lehrerin eine ausserirdische sein muss wird hier filmisch umgesetzt...wer adams äpfel mochte wird auch diesen film mögen. |
|
|
Sergeant Pepper
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungHighlight Sergeant Pepper, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 07.07.05 Eine Kundenrezension:Sergeant Pepper DVD für 3,99? - Topzustand, schneller Versand 5 von 5 PunktenSergeant Pepper DVD neu unter 5? erworben. Verkäufer war nicht Amazon. Auf amazon.de wird Ware von anderen Verkäufern angezeigt die über amazon.de verkauft wird. kann ich empfehlen, da die Ware neu, vollständig, billiger ist und zügig versendet wird. |
|
...
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken Computer Elektronik Notebooks Laptop
Auf diesen Link bitte nicht klicken Computer Elektronik Notebooks Laptop
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL.
Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.




