|
| |
|
Rom - Die komplette Staffel 2 (5 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
5 Kundenrezensionen:Gelungene Fortführung der ersten Staffel 3 von 5 PunktenWie schon die erste Staffel lässt auch die zweite Staffel nicht viel zu wünschen übrig für Liebhaber der Geschichte Roms. Das einzige was ich nicht gut fand: Bei meiner Staffel 2 Holzbox liess die Bildqualität der Filme im gegensatz zur ersten Staffel zu wünschen übrig. Dachte erst es läge vielleicht an meinem DVD-Player aber bei einem Bekannten war das gleiche Problem. Dafür nicht die volle Punktzahl. NTSC-Wandlung versaut 2 von 5 PunktenInhaltlich hätte ich der 2.Staffel vier bis fünf Sterne gegeben - aber leider wurde die NTSC-PAL-Wandlung sehr schlampig durchgeführt. Die Folge: die typischen Nachzieheffekte,nervige Hintergrundruckelei und allgemein unruhiges Bild bei Horizontalbewegung der Kamera, Kantenflimmern... Versaut einem den ganzen Spaß. Besitze zwar nicht die Box, sondern die fünf Einzelscheiben, wie sie auch in den Videotheken standen, aber da dürfte inhaltlich ja wohl nichts für die Box nachgebessert worden sein. So bin ich ziemlich enttäuscht. Gute Serie, aber....... 3 von 5 PunktenDie Serie kann wirklich überzeugen was Schauspiel, Kostüme, Story, etc. anbelangt. Was mich an ihr allerdings stört ist die exzessive Gewaltdarstellung. Das ist mir echt zu heftig. Die Serie ist Zartbeseiteten oder erst recht Jugendlichen nicht zu empfehlen. GRANDIOS und süchtigmachend 5 von 5 PunktenAlso, diese DVD-Box hab ich innerhalb von einem Wochenende angeschaut und das besagt eigentlich alles. Für mich mit das Beste, was bisher für diesen Markt produziert wurde. Es wurde ja schon alles durch meine Vorrezisionisten geschrieben. KAUFEN Leute....KAUFEN !!!!! Anspruchsvolle Unterhaltung, aber bitte erst ab 18! 5 von 5 PunktenMir hatte schon die erste Staffel von "Rome" gut gefallen, aber die zweite ist in meinen Augen noch ein Stück besser gelungen. Ich möchte mich einmal zu ein paar zentralen Punkten äußern: a) Geschichtlicher Ansatz Nie zuvor wirkte die Optik eines filmischen antiken Roms so lebensecht. Keine verherrlichten alten Propheten mit angeklebten Bärten und Kleidern frisch aus der Kostümschneiderei, und auch kein reines Computergehunze. Womöglich wird es auch hier wieder einige neunmalkluge Schwätzer geben, die die ganze Serie in Bausch und Bogen verdammen, nur weil irgendwo in einem Bild der siebzehnte Soldat von links seine Sandale historisch falsch geschnürt hat. Ich glaube aber, dass die historische Trefferquote des Produktionsdesigns so hoch ist wie nie zuvor. Vor allem finde ich es sehr anerkennenswert, dass man das Verhalten der Charaktere in der Zeit anzusiedeln versucht hat. Was habe ich mich über die angeblich "historischen" Filme geärgert, die sich mit blödsinnigen Waffen-Gadgets und zirkusartigen Kampfszenen beim Tennie-Publikum anbiedern wollen. Die Macher von "Rome" bedienen sich in ihren Ausdrucksmitteln hingegen in der damaligen Zeit - sicherlich übertreiben sie es hier und da mit der Derbheit und der Brutalität, aber die Richtung stimmt prinzipiell. Man hat das Gefühl, dass hier mal ein Drehbuchautor am Werk war, der als Recherche nicht nur "Herr der Ringe" und "Matrix" geschaut hat. b) Charaktere / Schauspieler Ich muss gestehen, dass ich von den Charakteren und den sie darstellenden Schauspielern ziemlich begeistert bin. Normalerweise hat man es in TV-Serien ja immer wieder mit 08/15-Figuren zu tun, die so klischeehaft gut oder böse sind, dass Lieschen Müller ohne groß denken zu müssen nebenher bügeln und telefonieren kann. "Rome" ist eine der wenigen Serien, bei denen man mal ein bisschen nachdenken und Zwischentöne herauslesen muss. Erstens ist der Stoff an sich ja schon inhaltlich anspruchsvoll und selbst in seiner bereits künstlerisch gestrafften Form immer noch durchaus kompliziert. Zweitens sind aber auch die Charaktere fast samt und sonders im Grauzonenbereich angelegt. Zum Beispiel spielt Ciarán Hinds den Feldherren Julius Caesar (in der ersten Staffel) so machtbesessen und doch spitzbübisch, dass man das Charisma, dass von diesem Mann ausgegangen sein muss, förmlich mit Händen greifen kann. Absolut fantastisch fand ich auch Octavian: einerseits ein kaltherziges Monster, das im Namen einer rationalen Staatsräson über Leichen geht, gleichzeitig aber so intelligent, dass man keine Sekunde daran zweifelt, dass er einen sehr fähigen und fürsorgenden Herrscher abgeben werde. Und diese vielen Facetten werden in diesem Charakter so gekonnt gemischt, dass sich nirgendwo ein Bruch oder gar Widerspruch ergibt. Großes Lob. Ganz perfekt ist das Charakter-Design freilich nicht. Man bekommt als Zuschauer zum Beispiel zwar mehrfach gesagt, wie wichtig Cicero im Senat sei, Belege dafür sehen wir aber sehr wenige. Ich hätte mir mal so eine richtig krachende Rede im Senat gewünscht, aus denen seine politische Macht auch anschaulich geworden wäre. Statt dessen huscht Cicero eigentlich die meiste Zeit als leicht schwuchtelige halbe Portion im Hintergrund herum. Selbstverständlich muss man auch anmerken, dass an manche historische Personen sehr stark der "kreative Hobel" angesetzt wurde. Ich halte das aber im Sinne der Unterhaltung und der Verständlichkeit für angemessen, so lange nicht wirklich schwerwiegende historische Verdrehungen stattfinden und die Charaktere nicht zu sehr ins Soap-Genre abrutschen (wie es tendenziell z.B. bei Augustus' Ehefrau der Fall ist, ansonsten aber weitgehend vermieden wird). c) Gewalt und Sexualität Hierzu ist ja von anderen Rezensenten schon vieles gesagt worden. Was den Sex angeht, findet die zweite Staffel meiner Meinung nach ein besseres Maß als die erste, in der mir in puncto "Sex'n'Crime in Ancient Rome" etwas zu dick aufgetragen wurde. Was die Brutalität angeht, so haben Jugendliche nach meinem Dafürhalten bei der Serie nichts verloren. Die meisten Jugendlichen oder gar Kinder verfügen in ihrem Alter noch nicht über die angemessene Reflexionsfähigkeit und das notwendige Hintergrundwissen, um die zum Teil sehr offen dargestellte Gewalt richtig einordnen zu können. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich Gewaltdarstellungen wie in "Rome" immerhin für halbwegs "ehrlich" halte. Pädagogisch viel schlimmer sind Filme wie "Königreich der Himmel", die sich zum Zwecke der Altersfreigabe pseudo-politisch-korrekt geben und die Bilder mit tränenreicher Hintergrundmusik durchfluten, um dann doch nur rumzuschnetzeln, was das Zeug hält. Da ist mir eine Serie wie "Rome" lieber, die offen sagt, was Sache ist. Da können sich Eltern dann auch vorher gut informieren. Ich halte die Gewalt in der Mehrheit auch nicht für verharmlosend oder sinnlos. Im Gegenteil gehört es auch zum realistischen Ansatz der Serie, dass sich ein Marc Anton nicht so quasi nebenbei mit einem coolen Spruch auf den Lippen ins Schwert stürzt, sondern dass man selbst diesem alten Kämpfer anmerkt, welch schweren, tragischen Schritt er dort halb zitternd, halb mutig vollziehen muss. Da der Filmset in Cinecittà leider weitgehend einem Feuer zum Opfer fiel und auch aus Kostengründen wird die Serie wohl nicht fortgesetzt werden. Der wahre Grund mag aber auch sein, dass die nachfolgende Zeit des augusteischen Prinzipats nur wenige Ansatzpunkte für eine attraktive Story bietet. Viel mehr bedauere ich es, dass man zeitlich nicht im Jahr 133 v. Chr., sondern erst bei Caesars Feldzügen eingesetzt hat. Die Ermordung der Gracchen und die folgende Zeit mit Marius und Sulla birgt in meinen Augen viel dramatischen Potenzial und ist filmisch gesehen bislang weitgehend unerforschtes Gelände. Vielleicht gibt's da ja mal irgendwann ein Prequel. |
|
|
Rom - Die komplette erste Staffel (6 DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home ROM - Staffel 1 (6 DVDs) - KJ Fassung, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 13.08.07 Aus der Amazon.de-RedaktionMit Rom hat HBO (Six Feet Under, Die Sopranos) erneut einen Volltreffer gelandet. In Zusammenarbeit mit der BBC (Großbritannien) und RAI (Italien) gelang ein faszinierendes Drama vor dem Hintergrund der späten römischen Republik. Rom zeichnet in der ersten Staffel den Aufstieg Gaius Julius Cäsars bis zu dessen Ermordung nach. In der zweiten Staffel steht Octavius im Mittelpunkt, der schließlich als Kaiser Augustus in die Geschichtsbücher einging. Die Serie verbindet vor diesem Hintergrund fiktionale und bemerkenswert akurat dargestellte, historisch-verbürgte Fakten zu einem spannenden Mix, der weit über das hinausgeht, was man landläufig ein wenig abwertend mit der Genrebezeichnung "Sandalenfilm" bezeichnet. Am ehesten fühlt man sich an die BBC-Produktion Ich, Claudius - Kaiser und Gott erinnert, die in den siebziger Jahren nach dem berühmten, gleichnamigen Buch von Robert von Ranke-Graves entstand. Es ist das Jahr 50 v.Christus. Der gallische Krieg geht in seine entscheidende Phase. Julius Caesar ist der geniale Feldherr dessen Ruf ihm weit bis nach Rom vorausseilt. Nachdem die Gallier besiegt sind wird der Caesarsympathisant Mark Anton gegen den Willen des Senats zum Volkstribun ernannt. Es entbrennt ein blutiger Machtkampf zwischen dem mittlerweile zum Volksfeind ernannten Caesar und dem mächtigen Feldherrn Pompeius. Schließlich wird Caesar mit seinem Heer nach Rom vorrücken, Pompeius aus der Stadt vertreiben und die Macht an sich reissen. Gleichzeitig folgen wir den Soldaten Lucius Vorenus und Titus Pullo, die uns durch die Wirren des entflammenden Bürgerkriegs führen. An dieser Stelle ist Rom endgültig von den üblichen Strukturen des Genres abgewichen. Der ständige perspektive Wechsel zwischen den das Weltgeschehen verändernden Akteuren und den einfachen Soldaten und deren Ringen um ein menschenwürdiges Leben, erschließt dem Zuschauer die Zeit im letzten Jahrhundert vor Christi Geburt auf eine neue, ungewohnte Art und Weise. Rom war dabei zum Zeitpunkt der Erstausstrahlung auf dem amerikanischen Pay-TV Sender HBO im Jahr 2005 mit einem Budget von über 100 Millionen US-Dollar die teuerste Fernsehproduktion aller Zeiten. Das macht sich vor allen Dingen in der Ausstattung und generell im Produktionsdesign bemerkbar. Man spürt an allen Ecken und Enden dass man aus dem Vollen schöpfen konnte und es ist den Verantwortlichen hoch anzurechnen, dass man an keiner Stelle in epischen Kitsch abgedriftet ist. Mit John Milius (Apokalypse Now, Conan, der Barbar) ist einer der kontroversesten Filmemacher Hollywoods als Produzent vertreten und auch bei der Ausstrahlung von Rom gab es aufgrund der unverblümten Darstellung der "Ewigen Stadt" Probleme mit der Zensur. Zu erwähnen ist darüberhinaus die ausgezeichnete Besetzung, die vielleicht nicht vom Big Budget Popcornkino bekannt ist, dafür aber umsomehr von der reichhaltigen Theatererfahrung der Schauspieler profitieren kann. Neben Kevin McKidd und Ray Stevenson als einfache Legionäre brilliert vor allen Dingen Ciarán Hinds in der Rolle von Gaius Julius Cäsar. Rom ist ein Fernsehereignis, weit weg von hysterischem Event Movie und immergleichen Wiedergängern, dass sich niemand entgehen lassen sollte --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Endlich mal wieder eine gute Historienserie 5 von 5 PunktenMir gefällt die Serie sehr gut. Wahre geschichtliche Begebenheiten und Personen sind glaubwürdig mit fiktiven Gechichten und Personen gemixt. Ob alles immer historisch absolut korrekt ist, weiß ich nicht. Stört aber auch nicht, denn man lernt trotzdem einiges über das antike Rom, die historischen Figuren werden einem auf unterhaltsame Weise näher gebracht, und so bekommt man alles in allem eine recht gute Vorstellung von den damaligen Zuständen, Begebenheiten und Zusammenhängen, und das alles auch noch spannend verpackt. Die Kulissen, die Schauspieler, die Handlungstränge - für mich gelungen und sehenswert. Sowohl die erste als auch die zweite Staffel (Staffel 2 gibt es hier noch nicht, aber die spanischen DVD`s haben deutsche Tonspur) garantieren viele Stunden beste Fernsehunterhaltung und tragen zur Allgemeinbildung bei. Und wer mehr oder genaueres wissen will, der wird durch die Serie vielleicht animiert zum Geschichtsbuch zu greifen oder im Internet nachzulesen. Kein bißchen verstaubt, sondern spannend & gut 5 von 5 PunktenQuo Vadis, Ben Hur, Das Gewand, Cleopatra...vergeßt diese steifen und oftmals langweiligen Schinken. "Rom" bietet beste Unterhaltung, indem es eine sehr gute Mischung aus Geschichte und Intrigen um Macht und Einfluß bietet. Sicherlich erinnert die eine oder andere fiese Gestalt etwas an ebenso fiese Personen aus Serien wie Dallas oder Denver Clan, jedoch macht es mir hier Spaß. Überhaupt kann man hier nette Personen lange suchen. Fast alle sind link, auf eigene Machtfülle bzw. den politischen oder gesellschaftlichen Untergang des anderen aus. Jedoch macht es echt Spaß zuzusehen. Was neben einigen blutigen Szenen (ich erinnere mich da an den Gladiatorenkampf) noch den Unterschied macht, ist, daß die Produzenten sich überhaupt nicht vor Sex(szenen) und auch vor derberen Sprüchen scheuten (viele andere würden sie als zu heftig oder politisch unkorrekt streichen). Wer sich etwas für das alte Rom interessiert und gleichzeitig das Serienformat mag, findet hier eine klasse Form der Unterhaltung, welche sich von den anderen aktuellen Serienformaten klar unterscheidet. Lang gewartet, nicht enttäuscht !! 5 von 5 PunktenLange, sehr lange habe ich auf so eine Serie wie "Rom" gewartet und wurde nicht enttäuscht!!!Ich suche nicht nach Fehlern der Historischen Umsetzung, nein, ich lasse mich "traumwandlerisch" in diese interessante Zeit einfach hineinversetzen und geniesse sie nur...diese Serie ist nicht nur gut gemacht und im großen und ganzen auch historisch fundiert, sie unterhält einfach gut und ist spannend inszeniert... selten gibt es langweilige Passagen, die ja in jeder Serie vorkommen, aber gut, dass ist denke ich, absolut zu akzeptieren!! Wer sich für diese Zeit interessiert, wird nix besseres auf dem Spielfilmmarkt finden, wem es historisch zu ungenau ist, dem empfehle ich diverse Wissenschaftliche Fachsendungen...so einfach ist das :-) Schönen Tag noch. Tolle Fernsehserie mit ein paar wenigen Makeln 4 von 5 PunktenEs ist sicher nicht leicht, eine Fernsehserie zu Produzieren, die möglichst den Geschmack Vieler trifft und dann auch noch zur Zeit passt. Nicht jede Serie, die auf dem Markt kommt, findet auch Gefallen. Doch die Produzenten von Rom haben durchaus eine Serie geschaffen, die zu sehen lohnt. Insbesondere das antike Rom, die Sitten und Gebräuche jener Zeit relativ ungeschönt zu zeigen, ist im Fernsehn nicht leicht. Hier wird der Aufstieg und Untergang von Gaius Julius Cäsar einmal etwas anders gezeigt, mit überzeugenden Folgen, die einen darauf brennen lassen, wie es wohl weitergeht. Das Sittengemälde dieser Zeit, welches die Serie duraus stellenweise wieder gibt, ist zwar nicht ganz korrekt, doch lässt dies und durchaus erahnen, wie es damals wohl gewesen ist. Die Serie konnte mich begeistern, doch der Preis für diese DVD's finde ich etwas übertrieben, daher einen Stern Abzug Eine Fernsehserie wie sie sein soll 5 von 5 PunktenDie Macher von Rom haben mit dieser Serie eindeutig bewiesen, dass das alte Rom alles andere als eingestaubt ist. Das ist Geschichte, wie sie sein soll, einfach zum Anfassen. Den toll gemachten Episoden sieht man an, dass sie nicht ganz billig waren und das hat sich ausgezahlt. Denkt man nur an viele andere Fernsehserien, welche vor Pappkullissen agieren, oder die Darsteller sich nur halbherzig mit ihren Rollen identifizieren. Hier wird Roms bedeutendster Herrscher wirklich greiffbar und nur allzu menschlich gezeigt. Geschichte, wie sie sein soll: Spannend und lebendig. Vielen Dank für diese wunderbare Serie! |
|
|
Rom Superbox - Die kompletten Staffeln 1 & 2 (11 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
Eine Kundenrezension:Super Serie, aber keine super Box 3 von 5 PunktenRom ist ohne Zweifel eine der besten Serien, die jemals produziert wurden. Davon kann sich jeder in den Rezessionen der einzelnen Staffeln überzeugen. Von einer Superbox mit den kompletten Staffeln erwartet man als Fan der Serie aber, dass man diese Serie tatsächlich komplett bekommt. Und dem ist leider nicht so. In vielen Folgen fehlen Szenen. Manchmal ist das kaum merklich, aber an anderen Stellen doch deutlich spürbar. Wenn z.B. Oktavian plötzlich seine zukünftige Ehefrau präsentiert, wundert sich der Zuschauer doch, wo auf einmal herkommt. Es gibt allerdings eigentlich sehr wohl einen Szene, in der das erzählt wird. Kurzum: Serie Top, Superbox Flop! |
|
|
Rom - Die komplette erste Staffel (Uncut, 6 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungRom - 1. Staffel 6 DVDs - UNCUT DV Aus der Amazon-RedaktionFamilienstreitereien, Verrat, Betrug, wilde Flüche, brutale Gewalt, expliziter (und manchmal brutaler) Sex. Nein, es handelt sich nicht um Die Sopranos, sondern um Rom, HBOs schwer ambitionierte Serie, die den Ruhm Roms ähnlich schwer befleckt wie Die Ritter der Kokosnuss den guten Namen Camelots - wenn auch mit weniger Lachern, denn auf dem Weg zu diesem Forum geschehen nur wenige lustige Dinge. Im Jahr 52 vor Christus ist Rom der Schauplatz der dramatischen Veränderungen im Gleichgewicht der Mächte zwischen den früher befreundeten Pompeius Magnus (Kenneth Cranham), dem Oberhaupt des Senats und Julius Caesar (Ciaran Hinds). Dieser will acht Jahre nach seinem Sieg über die Gallier nach Rom zurückkehren, worüber sich die herrschende Klasse empört. Im Mittelpunkt steht die seltsame Freundschaft zwischen zwei Soldaten, die zufällig zu Volkshelden werden. Lucius Vorenus (Kevin McKidd) ist verheiratet, ehrenhaft und bodenständig. Titus Pullo (Ray Stevenson) ist ein amoralischer Söldner, dessen Lebensanschauung sich so zusammenfassen lässt: Ich töte meine Feinde, nehme ihr Gold und erfreue mich an ihren Frauen. Unter den spannendsten Nebenhandlung von Rom befindet sich auch die Geschichte um Lucius' angespanntes Verhältnis zu seiner Frau Niobe (Indira Varma), die überrascht darauf reagiert, ihren Mann lebend wiederzusehen (aber sie ist weniger überrascht als er, als er sie bei seiner Rückkehr mit einem Neugeborenen auf dem Arm antrifft). Die Verwirrung mancher Zuschauer über die Intrigen und Verwicklungen bei Rom sowie die Frage, wer denn nun Freund und wer Feind ist, löst sich in jenem Moment auf, als die für den Golden Globe nominierte Polly Walker als Atia, Caesars tolle Nichte und vorbildliche Ränkeschmiedin, auftritt. Allein innerhalb der ersten Stunde bietet sie ihre längst verheiratete Tochter dem frisch verwitweten Pompeius zur Ehefrau an. Man erwartet voller Vorfreude, was sie als nächstes vorhat und stellt sich ebenso die Frage nach ihrer gerechten Strafe in der letzten Folge. Rom ist eine völlig durchstrukturierte Produktion, die zu Recht acht Emmy-Nominierungen erhielt, unter anderem für Kostüme, Bauten und Ausstattung. Michael Apted (Nashville Lady) erhielt für die erste Folge Der gestohlene Adler einen Director's Guild Award. Aber abgesehen von künstlerischen Betrachtungen werden bereits angefixte Zuschauer mit Atia übereinstimmen, die an einer Stelle sagt: Ich mag Geheimnisse, Intrigen. Das ist das Beste. --Donals Liebenson 5 Kundenrezensionen:Römische Antike gut dargestellt 5 von 5 PunktenZur Serie selbst muss man sagen: Die Filme der Römischen Antike mit ihren Kaisern, Legionen, Machtrangeleien usw. ist eigentlich abgegriffen ohne Ende. Wer kennt sie nicht die Klassiker: Quo Vadis, Spartacus und wie sie alle heissen mögen. Nun diese Version der Römischen Antike gibt wohl das Antike Rom wieder wie es in Wahrheit war. Die glänzenden Paläste ala Quo Vadis fehlen hier gänzlich, was richtig ist. Rom strotze vor Schmutz und Dreck. Habe diese Serie hier damals im Fernsehen schauen wollen, hatte allerdings nicht die Zeit dazu und so kaufte ich mir die komplette Staffel 1-2 um sie gleich komplett zu haben. Ich muss sagen noch nie habe ich ein besser dargestelltes Antikes Rom gesehen. Manche sagen: Rom ist hier viel zu schmutzig dargestellt. Rom war schmutzig. Andere sagen: Zuviel Sex. Mag sein aber die Römer feierten nunmal Orgien, da sind die Szenen dieser DVD wahrscheinlich noch lasch gegen. Manche sagen: Viel zu brutal dargestellt. Wem die Antike zu brutal ist soll mal ins Mittelalter schauen. Und vergesst die Ritterfilme die im Fernsehen laufen, die sind nicht annähernd so dargestellt wie es im Mittelalter war. Genau das gleiche gilt für Filme der Antike im Fernsehen. Die Story vom Kampf zwischen Julius und Pompejus ist sehr gut wiedergegeben. Auch die beiden fiktiven Figuren Vorenus und Pullo (kenne die beiden aus keiner anderen Überlieferung, daher denke ich mal diese beiden Personen sind fiktiv) sind sehr gut dargestellt und an ihnen kann man gut das Leben eines "normalo" Römers in der Antike sehen. Es gibt eigentlich nur zwei Punkte in den beiden Staffeln die ich Kritisieren würde. Erstens macht der eine "normalo" Römer riesensprünge in seiner Karriere und landet zwischendurch immer wieder ganz unten nur um dann wieder aufzusteigen (hoffe ich spoiler jetzt nicht. ;-) ). Zweitens die Zeitsprünge in beiden Staffeln sind manchmal ziemlich gross. Die dargestellte Welt scheint dadurch ziemlich klein zu sein. Reisen zwischen Rom und Gallien sind nicht wirklich dargestellt zum beisspiel. Gruppe läuft los, Cut und sie sind am Ziel. Wen das allerdings nicht weiter stört wird mit diesen DVDs viele Stunden gute Unterhaltung haben. Von mir die volle Punktzahl für Darstellung, Kostüme und Bauwerke. Kitsch... 1 von 5 Punkten...der seifigsten Art. Aber die Holzbox ist gut: Ab in den Kamin und genießen ohne TV und DVD! Tolle Serie 5 von 5 PunktenDiese Serie ist einfach Klasse und ist mit tollen Schauspielern besetzt. Julius Caesar spielt seine Rolle als Diktator sehr überzeugend und Marc Anton ist einem mit seiner sadistischen direkten Art schon fast symphatisch. Eine unglaublich gute Geschichte mit vielen beeindruckenden Bildern aus dem damaligen Rom, welchen nicht nur aus pollierten Marmor und Glanz bestand. Warum wird eigentlich die zweite Staffel nicht angeboten? Das Leben des Julius Caesar 5 von 5 PunktenRom bietet einen ungeschönten Blick auf die römische Dekadenz zur Zeit Julius Caesars. So spart die Serie nicht mit Sex und Gewalt, allerdings nicht aus dem Bedürfnis heraus, den primitiven Zuschauer zu locken, sondern weil es früher nun mal so war. Sehr interessant fand ich die Darstellungen der heidnischen Riten und religiösen Praxen. Die Geschichte handelt zum einen von den Intrigen und dem Zwist der adligen Familien Roms und dem Aufstieg Julius Caesars, zum anderen von zwei Soldaten, die immer wieder ungewollt eine große Rolle in den politischen Ereignissen spielen. Schön Box 5 von 5 PunktenHabe mich sehr gefreut als ich die Box in meinen Händen hielt!!! Sie ist sehr schön aufgemacht, genau wie das DVD Menü und desen Extras!! Jeder der die Serie gesehen hat und noch sehen möchte, wird bei diesem Kaufe nichts falsch machen!!! |
|
|
Die Sopranos - Staffel sechs, Teil 1 (4 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Sopranos, Staffel sechs, Teil eins ist die umstrittenste Veröffentlichung in der Geschichte der erfolgreichen Serie. Obwohl viele Fans der Ansicht sind, dass man in dem Moment, als Vito sagte "Ich liebe dich, Johnny Cakes", vom Pfad abkam, enthält diese Staffel aber auch manche der bestem Augenblicke der Serie und erforscht für die Charaktere neue Tiefen, wobei aber auch die Anzahl der Toten weiterhin ansteigt. Alles beginnt sprichwörtlich mit einem Knall, welcher Tony (James Gandolfini) unerwarteterweise ins Krankenhaus und in ein Koma befördert, wo er in seinem Dämmerzustand eine andere Realität erlebt. Einmal wacht er auf und fragt: "Wer bin ich? Wo gehe ich hin?" - was in einem Moment der Verzweiflung innerhalb eines Fiebertraums das zentrale Thema dieser Staffel beinhaltet. Aber es dreht sich nicht alles um Existanzialismus. Nachdem Tony und Onkel Junior keine Rolle mehr spielen, versuchen die Capos in der Sopranos-Truppe die Gelegenheit auszunutzen und streiten sich um diverse Positionen, während Silvio (Steve Van Zandt), welcher an Tonys Stelle handelt, zögerlich darum kämpft, alle im Griff zu behalten. Innerhalb Tonys Familie laufen die Dinge auch nicht viel besser: A.J. (Robert Iler) gesteht Carmela (Edie Falco), dass er von der Schule geflogen ist und schwört auf Rache für seine Demütigung, als er neben Tonys Bett steht. Die gespannte Situation entgeht auch Carmela nicht, welche Dr. Melfis (Lorraine Bracco) Angebot zu helfen annimmt. Dadurch befindet sie sich in der seltsamen Situation, dass sie der Therapeutin ihres Mannes im Vertrauen gestehen muss, dass sie sich schuldig fühlt, weil sie die Kinder in Bezug auf die Art und Weise, wie Tony seinen Lebensunterhalt verdient, zu Komplizen macht - und außerdem stellt sich die Frage, ob sie ihn wirklich liebt. Christopher (Michael Imperioli) trägt weiterhin zu den komischen Momenten innerhalb der Serie bei, was zur besten Episode dieser Staffel führt, in der er nach L.A. fliegt, um Ben Kingsley auf wichtigtuerische Art und Weise dazu zu bewegen, eine Rolle in seinem Erstlingsfilm (eine Mischung aus Saw und Der Pate) zu spielen. Am Ende überfällt er auch noch Lauren Bacall bei einer Preisverleihung, um ihren Geschenkkorb zu klauen. Innerhalb der Rangordnung führt auch noch die Enthüllung zu Misstönen, dass Vito (Joseph Gannoscoli) nun endlich als Homosexueller geoutet wird und nach New Hampshire flieht, um sein Leben zu retten, wo er auf "Johnny Cakes" trifft. Nachdem dann auch der New Yorker Gangsterboss Johnny "Sack" Sacramoni (Vince Curatola) im Knast sitzt, legt sich Phil Leotardo (Frank Vincent) mit Tony an und gibt ein Attentat gegen ein Mitglied von Tonys Mannschaft in Auftrag, was dazu führt, dass nun ein größerer Konflikt mit Johnny Sacks Leuten droht. David Chase, der Schöpfer der Serie, scheint mit dieser Staffel sagen zu wollen, dass der Charakter das Schicksal prägt. Wenn dem so ist, nimmt sich Staffel sechs, Teil eins, die nötige Zeit um klarzustellen, wer diese Leute wirklich sind, wohingegen dann im zweiten Teil ihr Schicksal beleuchtet wird. Man kann nicht genug wertschätzen, dass es den Autoren der Serie über eine derart lange Zeit gelungen ist, so eine spannende Serie mit so vielen verwickelten Handlungssträngen am Laufen zu halten. Dennoch verdient diese Staffel von Die Sopranos ein wenig von der Kritik, die sie erhielt: der Handlungsstrang um Vito hätte in weniger Episoden dargestellt werden können, und das Ende der Staffel ist das bislang unbefriedigendste - was viele Fans auf mehr hoffen lässt. Aber letztlich verdient diese Staffel mehr Lob als Tadel, was beweist, dass The Sopranos selbst in ihren schwächeren Momenten die beste Fernsehserie von allen ist. --Daniel Vancini 5 Kundenrezensionen:Schade, dass sich das Ende nun nähert 5 von 5 PunktenBei einem Lehrgang in dem auch das Thema Gewaltprävention ein Thema gewesen ist, wurden Tony und Konsorten zu sehr anschaulichen Negativbeispielen. Diese neue Staffel ist wirklich erstaunlich. Seien es Tonys durch Junior herbei geführte gesundheitliche Probleme, Jung-Antonys Einstieg in das Erwachsenenleben oder Carmillas Versuch, sich mehr oder weniger selbst zu verwirklichen - immer sind die Figuren sehr eindringlich gezeichnet und wer eine größere Familie hat mit einem durchschnittlichen Grad an Dysfunktionalität, der wird hier Einiges wiederfinden - besonders auf der römisch-katholischen Seite. Dies wird neben den Familiengeschichten bsonders an der Handlungsschiene um Vito deutlich. Alles in Allem 13 Geschichten, bei denen nicht einen Moment Langeweile aufkommt. Und Tony einen immer wieder zwischen Abscheu und Bewunderung hält. Sicherlich eine der psychologisch und moralisch komplexesten Fernsehserien überhaupt. Auch weil das Altern hier immer wieder sehr eindringlich thematisiert wird. Gut, besser, SOPRANOS 5 von 5 PunktenHallo, werte "Sopranisti". Laßt euch von diversen schwächeren Kritiken nicht in die Irre führen. Die 6. Staffel ist genauso genial wie alle Staffeln davor. Sie ist zugegeben stilistisch düsterer gehalten, vielleicht auch nicht so cool oder witzig wie einige der Vorgänger, aber das war wohl auch nie die Intention der Serie. Wer braucht schon eine Glorifizierung der Mafia...? Die 6. Staffel verdeutlicht noch eindringlicher, um welch dreckiges Geschäft es sich handelt und das auch der coolste Mafiosi im Grunde ein armer Teufel ist. Man könnte den Machern der Serie vorwerfen, daß sie sich zu viel Zeit nehmen, neue Facetten der einzelnen Charaktere herauszuarbeiten und dafür bei der Handlung gespart haben. Wer die Sopranos aber nicht nur als Popcorn-Unterhaltung (wie CSI oder 24) versteht, sondern als Sittengemälde und Familiensaga, wird diese Entwicklung zu schätzen wissen. Zumal hier wiedermal alles fantastisch gespielt und schlüssig in Szene gesetzt wurde. Bitte jetzt nicht falsch verstehen, vom erhobenen Zeigefinger oder gar einer moralin-geschwängerten, typischen US-Serie sind die Sopranos weiterhin Lichtjahre entfernt. Die 6. Staffel ist lediglich nicht mehr ganz so blutig und cool wie ersten 3 Staffeln. Aus meiner Sicht dadurch aber qualitativ eher noch besser als schlechter geworden. Es bleibt dabei, die Sopranos sind die beste US-TV-Serie aller Zeiten und man kann schon traurig werden, daß mit dem 2.Teil von Staffel 6 alles vorbei sein soll... ....Jetzt ist es fast vollbracht.... 5 von 5 PunktenBei den ersten beiden Staffeln der Sopranos liess sich nur annähernd ahnen, was für eine großartige Serie daraus entstehen würde. Rückblickend betrachtet ist jetzt - kurz vor'm Erscheinen der allerletzten Folgen auf DVD - schon klar, daß sich hier keine gewöhnliche Serie dem Ende neigt, sondern eine extrem komplexe Story, die so rüberkommt wie ein ungefähr 70-stündiger, perfekt inszenierter Kinofilm zum Thema "Mafia". Was bei den Sopranos immer schon ein emotionaler Drahtseilakt war, wird in der sechsten Staffel auf die Spitze getrieben: kann mann/frau Mitleid haben mit Menschen, die sehr viel böses in ihrem Leben anstellen und auch nicht vor brachialer Gewalt und sogar Mord zurückschrecken, um ihre Ziele zu verwirklichen? Was geht in uns, den Zuschauern vor, wenn eine der Hauptfiguren auf wüste Weise aus dem Weg geräumt wird von Leuten, bei denen wir mit leiden, wenn sie plötzlich ins Koma fallen oder selbst übel eins aufs Maul kriegen? Kriegen wir ein schlechtes Gewissen dabei, wenn wir vor dem Fernseher sitzen und die Frauen von Mafia-Bossen von Geld, an dem Blut klebt, nach Paris fahren, um einen schönen Urlaub zu verbringen, oder teuren Schmuck bekommen, der auch nicht gerade auf ehrliche Weise erwirtschaftet wurde? Haben wir Mitleid mit dem alternden Onkel von Tony Soprano, der gleich in der ersten Staffel für ein (Beinahe-)Riesen-Unglück sorgt, oder vergessen wir nicht, welche bösen Dinge er in seinem Leben angestellt hat? Schon allein diese Dinge machen die Sopranos zu einer der besten Serien aller Zeiten. Dazu kommen hervorragende Schauspieler, ein wunderbares, schön anzuschauendes Setting, sehr spannende und teilweise auch äußerst lustige Dialoge, überraschende Wendungen (plötzlich ist das Thema "Schwul sein" bei den Sopranos dabei und wird sogar glaubhaft abgehandelt, ohne das es aufgesetzt wird) und bis zu den kleinsten Nebenrollen ist alles perfekt inszeniert. Auch die sechste Staffel, Teil 1, verdient die Höchstwertung, wie ich finde, wobei es mir so ging, daß die letzten drei bis vier Folgen doch ein bisschen langsamer wurden und nicht mehr ganz so spannend und mitreißend waren wie die Folgen am Anfang. Aber Verschnaufpause wird uns nicht lange gegönnt: bald kommen die letzten Folgen...und mit Sicherheit wird es noch einige Überraschungen geben......... Ich habe gehört, die Sopranos laufen nonstop im New Yorker MOMA. Und das tun sie zu recht, da gehören sie hin: ein kultureller Meilenstein. Gut, dass es sie gibt 5 von 5 PunktenAlso wir von der Sopranos-Fan-Gemeinde wissen sicher alle zu schätzen, dass man die Serie jetzt lückenlos in Deutschland kaufen kann. Das Loch war zwischenzeitlich mal sehr groß und ich hatte nach dem Erwerb von Season 1 (Spanischer Import!) schon gedacht, dass ich die 2. und 3. Season wohl nie bekommen würde. Inzwischen also kein Problem mehr und nun sogar recht zeitnah die 6.1. Die 6.1 ist wie alle Vorgänger der Serie. Qualitativ kann man einfach nicht meckern. Die Figuren, Motivationen, Handlungsstränge - das allein lohnt es schon, die Serie zu sehen. Auch wenn sich meine Sympathien doch inzwischen sehr gelegt haben, nachdem Adriana in der 5. Staffel "dran glauben" musste. Aber ich denke, dass die Macher der Serie ganz bewusst daran arbeiten, keine "falschen Sympathien" zu nähren. Pauly war (jedenfalls mir) auch mal sympathisch, als er seine Mutter rührend umsorgte (in der vergangenen Season). Auf dem Höhepunkt sah man dann, wie er die alte Dame wegen des Geldes tötet und jetzt in Season 6.1 erleben wir seine Reaktion, als er erfährt, wer wirklich seine Mutter ist. Sympathien aufbauen um mehr Material zum Abreißen zu haben - das ist gute dramaturgische Handarbeit, so wie es bei den Sopranos gemacht wird ist es geradezu perfekt. Die Traumwanderung Tonys ist in der Serie auch schon früher in anderer oder ähnlicher Form vorgekommen, wenn auch nicht im Koma. Das ist ein Markenzeichen der Serie und ist hier in einer sehr pointierten Form neu entwickelt worden, indem quasi eine Zeit lang eine Parallelgeschichte erzählt wird. Fand ich toll. Nicht nur wegen der neuen Idee, mit der das bekannte Soprano-Stilmittel in einer ganz eigenen und interessanten Form wieder auftaucht. Die Parallelgeschichte selbst ist für sich genommen interessant und spannend. Also, ich habe die "nächste Season" (6.2) noch nicht gesehen, und ich habe gelesen, dass sie nicht so enden wird, wie es sich viele (allerdings auch ich) es sich wünschen würden. Aber das ist egal. Weil es letztlich darauf gar nicht ankommt. Sehr gute Schauspieler, perfekte Dramaturgie, immer neue Ideen, die ein und dasselbe Hauptthema bearbeiten - das zu sehen, ohne auch nur eine Sekunde Langeweile zu spüren ist Grund genug. Auch wenn man - wie ich - kein Freund von Mafiosis ist. Mit einem Satz: Die 6.1 ist toll. Die beste Gangster-Serie aller Zeiten 4 von 5 PunktenDas einzig negative an der Serie "Die Sopranos": Sie ist irgendwann zu Ende. Ansonsten kann ich über die Serie nur sagen, dass sie eine fesselnde, spannende und überhaupt die beste Gangster-Serie aller Zeiten ist. Von der ersten Staffel an gerät der Zuschauer in die "Kreise der Mafia" und will gar nicht mehr raus. Obwohl die Handlungen und persönlichen Beziehungen der Charaktere zueinander nicht immer unkompliziert sind, sondern eher ziemlich komplex, verliert man als Zuschauer nie den Überblick und fiebert und leidet mit den Schicksalen der "Familien"-Mitglieder und sieht die FBI-Cops als die Bösen an, obwohl es natürlich umgekehrt ist. Als deutscher Fan der Serie ist man gezwungen, die DVDs zu kaufen, wenn man die Serie sehen will, weil das deutsche Fernsehen nun einmal leider nicht in der Lage ist, eine so klasse Serie wie "Die Sopranos" im Fernsehen zu zeigen. ARD (oder wars ZDF?) hat sie vor ein paar Jahren gesendet. Zu der grandiosen Sendezeit von Montag, mitten in der Nacht. Gratulation zu dieser hirnrissigen Entscheidung! Dass die Serie so keinen Zuschauerkreis aufbauen kann, der sich in die Serie reinfindet und sie danach auch garantiert immer weiterguckt, ist klar. Aber ich will hier nicht das deutsche Fernsehen kritisieren, sondern über die DVD-Box schreiben. "Nur" 4 Sterne vergebe ich, weil es an Specials auf den Boxen leider sehr mangelt. (Dass es anders geht, zeigen die "Seinfeld"-Boxen, die von Extras übersprudeln). Und die wiederkehrenden Stimmen stören mich auch. Die deutschen Sprecher Andeas van der Meden ("David Hasselhoffs Stimme"), Andreas Fröhlich ("Peter Shaws Stimme von den Drei Fragezeichen") und Sascha Draeger ("Tarzan/Tim von TKKG") haben jeder an die drei verschiedene Charaktere synchronisiert, was mich stört. Dafür kann zwar die Serie nichts, sondern nur die deutche Überarbeitung aber leider muss ich dafür einen Stern abziehen (auch wegen der mangelnden Specials, siehe oben). Eine Verbesserung bei der Staffel 6.1 zu den Vorgängern ist jedoch, dass der bescheuerte "Raubkopien sind böse"-Spot auf JEDER Scheibe in JEDER Box endlich nicht mehr mit dabei ist. Vielleicht haben die Herausgeber kapiert, dass es Unsinn ist, jemanden, der die Original-DVDs gekauft hat, zu ermahnen, bitte nur Original-DVDs zu kaufen. Fazit: Alles in allem sind die "Sopranos"-Boxen auf jeden Fall jeden Cent wert. |
|
|
Deadwood - Die komplette erste Season (4 DVDs)
DVD von Paramount Home Entertainment |
Produktbeschreibung1876. Die Indianergebiete der Black Hills von South Dakota, zwei Wochen nach Custers letzter Schlacht. Hier im Westen entsteht eine Stadt und mit ihr der unbarmherzige Kampf zwischen Recht und Unrecht. Es ist die Zeit des Aufbruchs und der Gier. Das reichste Goldvorkommen in der amerikanischen Geschichte zieht unzhlige Abenteurer ins gesetzlose Niemandsland, in dem alles und jeder seinen Preis hat. Ob der ehemalige Marshall, der durchtriebene Saloon-Besitzer, Wild Bill Hickok oder Calamity Jane sie alle treibt nur eines an berleben, und zwar um jeden Preis. Willkommen in Deadwood, einem verdammt guten Platz, um sein Glck zu machen. Aus der Amazon.de-RedaktionDie bemerkenswerte erste Staffel von Deadwood stellt eine jener immer wiederkehrenden Neuauflagen des Western dar, die sich jedoch im Vergleich zu so etwas wie Der Ruf des Adlers ähnlich unterscheidet wie Howard Hawks' Rio Bravo von Anthony Manns Nackte Gewalt. In vielerlei Hinsicht freundet sich HBOs Deadwood mit dem unzweideutigen Moralismus der Stummfilm-Western aus den Dreißiger Jahren an, geht aber zugleich seinen Weg durch das Fernsehzeitalter nach NYPD Blue und West Wing und baut auf tiefgründigen und der Situation angepassten Dialogen auf. Zudem hat Deadwood einen einzigartigen Look innerhalb eines bekannten Genres geschaffen: heruntergekommen, chaotisch und aufbrausend voller sowohl finsterer als auch hoffnungsvoller Energie. Dennoch macht sich der Schöpfer der Serie, der ehemalige Chefautor von NYPD Blue David Milch, nie über seine gierigen und feindseligen Charaktere lustig oder erniedrigt sie, wobei er auch nie die Tugenden seiner Helden überbewertet. Deadwood spielt kurz nach dem Massaker an General Custer im Jahre 1876 in einem unregierten Teil von South Dakota und handelt von einer gesetzlosen Stadt im Aufbau, die Glücksritter, Herumtreiber, Tyrannen und ausgebrannte Abenteurer anzieht, welche sich nach einem Kartenspiel und einem Ort zum Sterben sehnen. Andere - darunter vor allem Frauen, die in der Prostitution gefangen sind, sonnengetrocknete Gutmenschen und menschliche Anhängsel - wissen nicht, wohin sie sonst gehen sollen. Bei dieser Mixtur aus Sehnsucht und Alpträumen treffen der ehemalige Gesetzeshüter aus Montana Seth Bullock (Timothy Olyphant) und sein Freund Sol Starr (John Hawkes) ein, die dort eine lukrative Eisenwarenhandlung eröffnen wollen. Mit der Zeit machen sie Bekanntschaft mit dem angeschlagenen, aber noch immer tollen Wild Bill Hickok (Keith Carradine) und seiner kindischen Begleiterin, dem derben Engel Calamity Jane (Robin Weigert), einer aristokratischen, drogenabhängigen Witwe (Molly Parker), die eine Goldmine fördern lassen will und einer verzweifelten Hure (Paula Malcomson), die sich für kurze Zeit um ein Waisenkind kümmert. Ein blutrünstiger König, der Besitzer des örtlichen Saloons Al Swearengen (Ian McShane) - der womöglich beste, komplexeste und interessanteste Fernsehbösewicht der letzten Jahre - wirft seinen riesigen Schatten auf all dies. Zwölf Folgen lang besiegeln diese und andere Charaktere Pakte und Feindschaften, überstehen Katastrophen (wie zum Beispiel die Pocken) und bewegen sich - beinahe unmerklich, aber unvermeidbar - in Richtung von so etwas wie Ordnung und Gemeinsinn. Milchs meisterhafte Dialoge sind die Krönung des Ganzen - manchmal voller Flüche, manchmal beinahe höfisch und zivilisiert, niemals jedoch oberflächlich - ebenso wie die hervorragende Darstellung der vorhin genannten Schauspieler und zudem auch Brad Dourif, Leon Rippy, Powers Boothe und Kim Dickens. --Tom Keogh 5 Kundenrezensionen:Beste TV-Western Serien aller Zeiten! 5 von 5 PunktenNachdem ich einige Folgen der ersten Staffel gesehen habe, hatte ich gewuss ab in den Laden und die anderen Staffel auch gleich besorgen. Welch eine tolle Serie die natürlich alle typischen Serienelememte enhält aber doch keine allzu typische Westernserie ist. Richtig sympatisch ist so gar keine Figur in dieser Serie. Es wird natürlich geschossen und geritten, aber das Hauptaugenmerk liegt an den einzelen Hauptcharaktere und ihren Intrigen und Spielchen. Vorallem Ian McShane als Zuhälterboss und Saloonbesitzer Al Sweargengen kann voll überzeugen. Selten so ein mieses Drecksa-loch wie den Kerl in einer TV-Serie gesehen. Bitte seine Tiraden auch auf in der englischen OV gucken, nur da braucht man schon die UT um irgendetwas mitzubekommen. Ein weiterer Reiz dieser Serie besteht darin dass einzelne Charaktere auf reale Personen (und auch reale Geschehen) die in Deadwood passierten basieren. So tauchen in der ersten Staffel so Leute wie Wild Bild oder Calamaty Jane auf. Hier bekommt man wirklich eine Vorstellung wie der Wilde Westen wirklich war. Die Pioniere des Westens sorgten sich mehr um ihr persönliches Wohl, als das um andere. Es wird betrogen, belogen und bestohlen nach Herzenlust. Wenn das nicht's nützt so wird man halt an die Schweine verfüttert. Tolle Serie die leider schon nach 3 Staffeln ein Ende fand. Schade, aber jetzt heißt es zunächst mal sich an Staffel 2 und 3 zu erfreuen. Glatte Empfehlung an alle Western Fans und nicht nur an die! Ride on! 5 von 5 PunktenDeadwood hätte sechs Sterne verdient. Eine TV-Serie? Eher großes Kino! Fesselnd, authentisch, schmutzig. Alles stimmt: Die Leistung der Schauspieler, Drehbuch, die Besetzung. Nicht nur für Western-Fans sehr zu empfehlen. Ride on! Deadwood 1.Staffel 2 von 5 PunktenDer Sprachjargon dieser Serie ist für mich einfach zu abartig : Ordinärer u. vulgärer gehts nicht mehr . Daß dieses Milieu zu dieser Zeit und an diesem Ort nicht "schöngeistig" war , ist verständlich , aber muß man die "unterste Schublade" seitens des Regisseurs derarig aufreißen ? Ich werde mir jedenfalls die weiteren Folgen nicht mehr ansehen , mir zu primitiv ! Besser geht es kaum 5 von 5 PunktenHervorragend ausgearbeitete Charaktere,die Zeit haben sich zu entwickeln, Schauspieler die in der Lage sind diese Charakter darzustellen,in wirklichkeitsgetreuer Kulisse. Geschichtsstunde(n) in Sachen USA, wie die USA wurde, was Sie ist. Mit aller Brutalität,und doch auch mit der allgegenwärtigen Hoffnung auf Liebe, Geld und Macht. Nicht nur für Westernfans, sondern für Fans der "Sopranos", von "Six feet under", etc. Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll 4 von 5 PunktenDie Serie (habe bisher die erste Staffel gesehen) entlässt mich ein wenig ratlos. Am Anfang fand ich es total langweilig, weil wirklich sehr wenig passiert und das oft noch recht langsam. Es hat so gar nichts von einem Western, sondern ist eher ein Sozialdrama. Die schon oft zitiere sehr derbe Sprache stört in ihrer Häufigkeit manchmal; nicht weil ich Derhbeit schlimm finde, aber es langweilt mit der Zeit. Mit der Zeit wurde ich aber durchaus in den Sog hineingezogen. Wenn man sich mal auf die Erzählweise eingelassen hat, dann ist dieser kleine Mikrokosmos sehr fesselnd. Mehr und mehr gibt es auch unwahrscheinlich witzige Szenen mit viel Selbstironie. Die schauspielerischen Leistungen sind sehr gut bis überragend, alleine das macht Spaß zuzusehen. Im ganzen also eine hochwertige Serie mit gelegentlichen Längen. Auch finde ich nicht so gut, dass die Verhaltensweisen der Figuren manchmal so unlogisch sind, dass man ein wenig den Spaß dran verliert. Sicher werde ich mir aber die anderen beiden Staffeln noch zulegen und bin gespannt darauf. |
|
|
Into the West (4 DVDs)
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Steven Spielberg`s - Into the West (4 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 05.12.06 Aus der Amazon.de-RedaktionDen jungen Jacob Wheeler hält es nicht länger in Virginia. Er folgt dem Ruf des legendären Trappers Jedediah Smith und ist dabei, als die erste Expedition Kalifornien 1826 auf dem Landweg erreicht. Als er der Indianerin Thunder Heart Woman das Leben rettet und mit ihr eine Familie gründet, kreuzen sich erstmals die Lebenswege der Wheelers und der Lakota. Insbesondere zu dem jungen Medizinmann Loved By The Buffalo, den eine dunkle Vision über den Untergang seines Volkes umtreibt, spürt Jacob eine besondere Verbindung. Gemeinsam mit seiner Familie schließt sich Jacob einem der ersten Wagentrecks nach Kalifornien an. Die beschwerliche Reise ist voller Gefahren und führt viele der Siedler in den Tod. Auch die Laktoa sind vom Ansturm der weißen Siedler zunehmend bedroht und versuchen, ihr Leben und ihre Kultur - notfalls mit Gewalt - zu bewahren. Vergeblich stemmen sich die Indianer dem Untergang ihres Volkes entgegen. Nach dem Weltkriegs-Epos Band of Brothers und der Science-Fition-Saga Taken hat sich Steven Spielberg mit der sechsteiligen Miniserie Into the West der Besiedlung des amerikanischen Westens angenommen. Der erzählerische Bogen umspannt die Tage der ersten Pioniere, den Goldrausch in Kalifornien, den Bau der transkontinentalen Eisenbahn und endet 1891 mit dem Massaker der Lakota in Wounded Knee. Durch das Motiv des Rades - das Medizinrad sowie das Wagenrad - sind dabei die Geschichten der weißen Siederfamilie Wheeler und der Lakota eng miteinander verwoben. In einfühlsamen Bildern, im höhsten Grad authentisch und mit viel Sorgfalt fürs Detail aufwändig ausgestattet entfaltet Into the West ein spannendes, aber auch beklemmendes Kompendium amerikanischer Geschichte. Für eine amerikanische Produktion ungewohnt offen und ehrlich wird der Untergang der Indianer gezeigt. Bereits Kevin Costner setzte mit seinem Epos Der mit dem Wolf tanzt dem Leben der amerikanischen Ureinwohner ein würdiges Denkmal. Into the West ist es gelungen, die Traditionen und vor allem auch die Sprache der Indianer als historisches Dokument aufzuzeichnen, und eines der dunkelsten Kapitel der amerikanischen Geschichte faktenreich aufzuarbeiten. Gleichzeitig bietet die hochkarätig besetzte Miniserie intelligente Unterhaltung ohne falsches Pathos. An die 250 Charaktere - u.a. Beau Bridges, Graham Greene, Matthew Modine, Skeet Ulrich, Wes Studi, Sean Astin, Lance Henriksen, Rachael Leigh Cook, Keith Carradine - und 15.000 Komparsen erweckten in sechs Monaten Drehzeit die Zeiten der großen Büffelherden und der ersten Wagentrecks eindrucksvoll wieder zum Leben. Die vierte DVD enthält ein Making of sowie weiteres Material über die Entstehung der Serie. Die vorliegende Fassung ist im Vergleich zur amerikanischen TV-Version um etwa 25 Minuten gekürzt. -- Birgit Schwenger 5 Kundenrezensionen:Kleine Schönheitsfehler aber trotzdem gelungen 5 von 5 PunktenIch habe "Into the West" geschenkt bekommen, die Serie war mir vorher völlig unbekannt. Schon von Kindheit an war ich jedoch ein begeisterter Leser von Indianerbüchern. So konnte ich den Film nun mit meinem angesammelten Wissen vergleichen und muss sagen, dass er sehr autentisch und historisch korrekt ist. Mit wunderbaren Landschaftsaufnahmen, ausdrucksstarken Schauspielern und passender musikalischer Untermahlung bewegt einen der Film vor allem wegen der traurigen Geschichte der amerikanischen Ureinwohner. Besonders gut finde ich, dass die Indianer auch in ihrer eigenen Sprache sprechen. Was ich zu bemängeln habe, mich jedoch nicht von den 5 Sternen abhält ist, dass man manchmal das Gefühl hat, informative Stellen seien geschnitten worden und von manchen Charakteren hört man im Laufe der 6 Folgen nichts mehr, obwohl sie Anfangs eingehend behandelt wurden. So z.B. der älteste Sohn Jacob Wheelers (dieser erzählt die Geschichte), der erst beim Ponyexpress und dann beim Eisenbahnbau arbeitet. Insgesammt handelt es sich aber wahrlich um ein Meisterwerk und ist absolut sehenswert! ich war begeistert 5 von 5 PunktenNormalerweise interssiere ich mich nicht so sehr für das Thema Indianer aber "Into the West" hat mich absolut gefesselt. Es wurde alles realistisch dargestellt und auch nichts verschönigt. Das einzige was mich störte war, dass man bei manchen Charakteren nicht wusste wie es mit ihnen weitergeht. Trotzdem die Vermittlung der Kultur und die Geschichte der Indianer ist toll und die Folgen sind spannend. Außerdem gefielen mir die Charaktere. Deshalb 5Steren Der Westen lebt. 5 von 5 PunktenIch habe mir die Serie zugelegt obwohl einige Kundenrezensionen mir den Kauf nicht gerade leicht gemacht haben....und ich habe es nicht bereut. Tolle spannende aber auch stellenweise sehr traurige Geschichte. Eine der besten Serien die ich in letzter Zeit gesehen habe. Tolle Geschichten,schöne Landschaften,sehr gute Schauspieler. Keine leichte Unterhaltung 4 von 5 PunktenEins vorweg: Wer leichte Unterhaltung will, ist bei "Into the West" nicht sehr gut aufgehoben. Zum einen ist der Erzählfluss recht langsam und es wird zwischen der Perspektive der Indianer bzw. der Siedler gewechselt, wodurch man konzentriert schauen sollte. Zurzeit ist im Fernsehen die Unsitte der "Afrika-Schmonzetten" mit fröhlichen aber etwas tumben Einheimischen und den guten Weißen (für mich eine Form von unterschwelligem Rassismus) usus. Bei "Into the West" stehen beide Volksgruppen nebeneinander und die Inszenierung ist nicht wertend sondern mehr dokumentarisch angelegt. Dadurch dass immer wieder neue Charakter auftauchen ist es etwas kompliziert dem Handlungsstrang zu folgen. Da aber die Produktion authentisch und gut gemacht ist gibt es vier Sterne. Gut gemachter und interessanter Mehrteiler 3 von 5 PunktenIch habe zwar erst die ersten 3 Teile sehen können, da der 4. Teil bei der Aufnahme irgend ein Fehler hat. Aber Premiere wiederholt, ja wieder Ende Februar. Jetzt zum eigentlichen Thema. Mir gefällt bis jetzt dieser Mehrteiler sehr gut. Der Versuch beide Seiten parallel zu zeigen finde ich gut, auch das die Hauptpersonen (Jacob Wheeler und Der den die Büffel lieben) als Erzähler fungieren zulassen ist keineswegs negativ. Ich mag diese Form des erzählen (wie bei den Advents-Mehrteilern des ZDF). Nun mal ein paar Worte zu der Laufzeit. Es wird geschrieben 552 min wäre die Originalversion und die deutsche 523 min. Laut Imdb ist die Laufzeit 552 min. Das wäre für NTSC auch soweit richtig. Die PAL läuft aber nur 530 min, weil mit 25 Bilder/Sek. Also würden 7 min fehlen und nicht ca. 30 min, wie manche hier vermuten. Ob diese für die fehlenden Handlungsabläufe reichen, kann ich nicht sagen. Es stellt sich nur die Frage wieso sollten diese auch in der US-Version fehlen? Es wäre nett wenn der Rezensent M. Vogel mal schreiben könnte welche Laufzeit denn seine ersteigerte uncut / unedited edition hat. Ob diese länger als 552 min ist oder gleich lang. Dann wäre die US-DVD Box nämlich auch gekürzt worden, sowie, ja auch einige schreiben. Bei Amazon.com stehe, aber 552 min für die US-Box. Demnach hat man diese Szenen von Anfang an rausgenommen. Was aber sehr eigenartig wäre, weil die Szene mit Naomi Wheeler schon wichtig ist. Vielleicht erwahren wir, ja mal mehr. 3 Sterne weil es schon schade ist, daß man mal wieder keinen Mehrteiler sehen kann ohne das man sich mit solchen Schwierigkeiten auseinander setzen muß. |
|
|
Die Sopranos - Die komplette fünfte Staffel (4 DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Die Sopranos - Season 5 (4 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 23.02.06 Aus der Amazon.de-RedaktionNachdem die Fans der Sopranos eine unbestimmbare Frist von Wochen, Monaten oder Jahren warten müssen, bis wieder neue Episoden erscheinen, kommt nun doch die fünfte Staffel heraus. Superlative werden den Sopranos nicht wirklich gerecht, aber endlich erfuhr dieser hervorragenden Serie Gerechtigkeit. Zum ersten Mal gewann Sopranos gegenüber West Wing den ersten Emmy als "Outstanding Dramatic Series". Michael Imperioli und Drea de Matteo erfuhren auch je eine Auszeichnung als bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin in ihren herausragensten Momenten als Christopher und Adriana. Von dem Augenblick an, als sich in der Auftaktepisode der Staffel ein streunender Bär im Hinterhof der Sopranos herumtreibt, wird klar, dass The Sopranos ganz und gar nicht in der Patsche steckt. Die Serie profitiert davon, dass einiges "frisches Blut" eingebracht wurde: die so genannte "Klasse aus dem Jahr 2004" - "Familienmitglieder", die eingesperrt waren und nun frisch aus dem Gefängnis entlassen wurden. Der Bemerkenswerteste darunter ist Tonys Cousin Tony Blundetto (Steve Buscemi, der bei der wegweisenden Episode "Verschollen im Schnee" aus der dritten Staffel Regie führte!), der von Anfang an die Sache klären will, wobei sich aber herausstellt, dass er als "Freischaffender" unterwegs ist, was zu einem spannenden Konflikt zwischen Tony und dem New Yorker Boss Johnny Sack führt. Diese dreizehn zumeist fesselnden Episoden entwickeln sich von Folge zu Folge und bauen auch viele Nebenhandlungen auf. Das entfremdete Ehepaar Tony und Carmela (die unvergleichlichen James Gandolfini und Edie Falco) raufen sich wieder zusammen (was dadurch erleichtert wird, dass Tony Carmela für 600000 Dollar ein Anwesen kauft, das sie einrichten darf). Die Bundespolizei setzt die zunehmend gestresste und abgelenkte Adriana unter Druck, damit sie Dinge ausspioniert - was zu unvermeidlichen Resultaten führt. Der "Bringer" der Staffel ist die Episode "Ein endloser Traum", in der Tony von einigen lieben und auf nicht so liebenswerte Art und Weise Verstorbenen in einem grausigen Albtraum Besuch erhält. Somit können Fans sich dem Marathonkucken dieser besonders spannenden Staffel hingeben, und wenn man die lange Wartezeit bis hin zur sechsten Staffel in Betracht zieht, sollte man auf Tonys Ratschlag an seinen Sohn denken, welcher einmal ein Glas Champagner herunterschüttet. "Mach langsam", sagt Tony. "Du musst es genießen." --Donald Liebenson 5 Kundenrezensionen:Mafia pur..... 5 von 5 PunktenDie Serie Sopranos ist einer der besten HBO produktionen ueberhaupt. Die Serie hat wirklich alles was eine gute Serie ausmacht. Der Boss der Serie Tony Soprano, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Tonys Leidenschaft ist Trinken, Kartenspielen und vorallem Frauen. Alle Charaktere in der Serie kommen total real rueber und es macht einfach Spass diese Serie zu sehen. Die Serie ist voll gepackt mit Spannung, Action, Drama und vorallem Mafia. Ich empfehle ebenfalls wie schon ein paar Vorgaenger, die Serie wenn es moeglich ist in Englisch anzuschauen, da die Deutschen Dialoge einfach teilweise absolut nicht zutreffend sind. Auch die Dramatik sowie die derben Witze kommen im Englischen einfach wesentlich besser rueber. Man sollte vorallem mit der 1ten Staffel anfangen und so weiter, denn man wuerde zuviel versaeumen, wenn man z.B: mit der 3ten Staffel anfangen wuerde. Jede Staffel baut auf die andere auf! Weiter so HBO, so macht Fernsehen einfach noch Spass!!! Ich werde auf den Inhalt dieser Staffel nicht eingehen, denn da wuerden 20 Seiten nicht reichen...!! der wahnsinn geht weiter! 5 von 5 Punktennachdem ich nun auch die fünfte staffel an einem wochenende regelrecht verschlungen habe, weiß ich bald keine lobeshymnen mehr, ich habe bald alle in den ersten vier staffeln aufgebraucht. tony hat sich von carmela getrennt, vielmehr sie sich von ihm, nun wohnt er im alten haus seiner mum. zeitweise wohnt artie und auch anthony jr. bei ihm. sein leben geht so langsam aber sicher den bach runter, so kann man es wohl formulieren. die probleme in der familie (in beiden *g*) werden immer grösser, mit den frauen ist es auch so eine sache, man hat hautkrebs bei ihm entdeckt usw. allzuviel will man ja nicht verraten. mittlerweile bin ich so mit einigen charakteren verwurzelt, das ist unglaublich. einige wandeln sich im laufe der staffeln, z.b. anthony jr. naturbedingt, er ist nun ein junger mann und nicht mehr der dicke mops aus der ersten staffel. andere, wie z.b. paulie werden offenbar nie älter, hammer! ich habe noch niemals eine tv-serie gesehen, die mich so mitgenommen hat und so realistisch alle facetten des lebens abdeckt! wahnsinn! die einzige dieser art war "dienst in vietnam", aber die gibt es wohl leider nie auf dvd. bada bing! Genial!!! 5 von 5 PunktenDas ist die beste Staffel von allen. Dass Adriana für das FBI "arbeitet" kommt raus, Tonys Neffe macht Ärger, Carmela und Tony kommen wieder zusammen und Johnny Sec wird verhaftet. In dieser Staffel hat es am meisten Handlungen und sie ist die spannenste. Die Staffel 6 pt.1 kann leider nie mit dieser mithalten. Doch die 5 ist ein musthave. Die einzige Macke an Sopranos ist das man zuviel Zeit damit verbringt da es so süchtig macht. hammer staffel. 5 von 5 Punktenwie auch bei den überigen staffeln, bleibt mir hier nichts weiter zu tun als auch diese in den olymp der tv serien zu erheben. diesmal wird der schwerpunkt auf die scheidung von tony und carm gelegt, was nicht heisst das die anderen genialen storylines zu kurz kommen. das highlight der staffel ist wie ich meine der auftritt von steve buscemi als tonys cousin tony b. alles in allem hält auch diese fünfte staffel den standard sehr hoch, und ich kann garnicht beschreiben wie sehr ich mich auf staffel 6 teil 1 und teil 2 freue. Genial ... 5 von 5 Punktenman nehme die fünf Staffeln und eine Woche Urlaub ! Am Ende dieses Zeitraumes möchte man nur noch die Originalschauplätze besuchen. Was man empfindet, hat man die Folgen gesehen, lässt sich nur schwer bestimmen. Auf der einen Seite hat man grosse Sympathie für das FBI und wünscht sich, es möge dem Don das Handwerk legen. Dann denkt man das Gegenteil... Geniale Serie ! Einfach ausprobieren ! |
|
|
Die Sopranos - Die komplette erste Staffel (4 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
Eine Kundenrezension:Endlich ist Sie da : Sopranos Staffel 1 in 16:9 ! 5 von 5 PunktenWer sagt die Sopranos sei eine der besten Serien der letzten Jahre hat einerseits recht, untertreibt meiner Meinung nach noch deutlich. Hierbei handelt es sich um das Serien-Ereignis des Jahrzehnts.. Aber wenn man versucht diese Serie in Worte zu fassen kann man eigentlich nur verlieren. Es scheint unmöglich, das Faszinierende daran zu erfassen. Dafür ist die Serie zu komplex und vielschichtig. Das Wechselspiel zwischen hartem Mafia-Alltag, Psychiatergesprächen und seichten bis grösseren Familien-Alltags-Problemen macht gerade den besonderen Reiz aus. Auch die Darsteller sind einfach nur göttlich.. alle wie Sie da sind. Besonders natürlich Tony Soprano (James Gandolfini) der für eine Identifikationsfigur eine beachtliche und gespenstische Ambivalenz aufweist. Eine mutige, bewusst andersartige Herangehensweise für Serienkonzepte, die nicht unkopert blieb.. Den Rest besorgt dann noch der kinoreife Inszenierungsstil. Die alten, bisher erschienen Versionen der Sopranos Staffel 1 hatten leider nur ein stark beschnittenes Bild in 4:3 und waren auf unnötigen 6 Discs verteilt, im Gegensatz zu allen anderen Staffeln die aus 4 Discs bestehen. Endlich erscheint hiermit nun die verbesserte Version der Staffel 1, welche auch in der Sopranos Gesamtbox zu finden ist. Für Fans der Serie eigentlich unverzichtbar. Durch die Bildbeschneidung der alten Box (6DVDs) ging die Bildkomposition total verloren, Alles wirkte sehr ins Bild gepresst. Ich habe eine Szene verglichen, und weiss warum ich diese überholte Version mit in meine Vitrine gestellt habe. Die alte Box werde ich allerdings wohl nicht entsorgen. Laut Aufschrift auf der Rückseite sind dort Extras enthalten, die auf der neuen Box nicht zu finden sind: 5 kleinere Featurettes, das Musikvideo von A3 "Woke Up this Morning".. Auf der neuen Box gibt es dafür aber neue Extras wie den Audiokommentar auf Disc 1 und das Interview mit David Chase. |
|
|
Deadwood - Die komplette dritte Season (4 DVDs)
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Deadwood - Season 3 (4 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 16.08.07 Aus der Amazon.de Redaktion"Deadwood" ist eine US-Western-Serie und zwar eine weitere aus dem Hause HBO. Der Pay-Tv-Sender, der bei der Produktion seiner Filme und Serien nicht den strengen Regeln unterliegt, denen die öffentlichen Networks ausgesetzt sind, nutzt diese Freiheit immer wieder, um herausfordernde Stoffe auf höchst innovativem Niveau umzusetzen. Six Feet Under, Desperate Housewives, Band of Brothers oder Die Sopranos sind glorreiche Beispiele für gute Fernsehunterhaltung made in USA - und werden durch "Deadwood" mehr als würdig ergänzt. "Deadwood" spielt in.. nun ja, in Deadwood, einer Stadt in South Dakota, die im Jahr 1876, kurz nach der Schlacht am Little Bighorn, eher eine improvisierte Ansammlung von Baracken ist, die von Abenteurern und Goldsuchern bewohnt werden. Der Produzent David Milch, der vor vielen Jahren bereits den Quoten-Hit NYPD Blue erfand, vermischte bei der Konzeption dieser Serie Geschichte mit Fiktion, sowohl in der Handlung als auch bei den Hauptfiguren, bei denen er historisch korrekte Personen neben frei erfundenen agieren ließ. Ein ehemaliger Gesetzeshüter, Seth Bullock, und sein Freund, Sol Starr, wollen in der entstehenden Stadt eine Eisenwarenhandlung eröffnen und begegnen dabei Calamity Jane, Huren, Revolverhelden und anderen Gestalten. Der von Ian McShaine dargestellte Serien-Bösewicht Al Swearengen ragt in Sachen Konzeption und Darstellung aus dem generell hohen Niveau seiner Kolleginnen und Kollegen noch hervor. Und das ist es, was die Serie ausmacht. Die für diese Zeit authentische, aber für sensible Seelen brutale Darstellung von Gewalt und Sexualität, ist nicht etwa Selbstzweck zur Faszination, sondern die Figuren und die Handlung selbst würden ohne sie schlicht nicht authentisch über den Bildschirm kommen. "Deadwood" ist intensiv und fesselnd - und das liegt hauptsächlich daran, dass man - Hollywood hin oder her - der Serie ihre Handlung abkauft. Nachdem Produzent David Milch mit einem besseren Vertrag zur Produktion einer neuen Serie verpflichtet wurde, stellte HBO "Deadwood" 2006 nach drei Staffeln trotz guter Quoten ein. Ein Proteststurm entlud sich über den Pay-TV-Sender, der nun laut über eine Fortsetzung der 6-fach mit einem Emmy ausgezeichneten Serie nachdenkt. Wenn diese auf dem gleichen Niveau wie die Original-Serie spielt, kann die Fernsehgemeinde dies auf jeden Fall als Gewinn verzeichnen. Todsicher! -- Mike Hillenbrand 5 Kundenrezensionen:Die dritte Staffel... 2 von 5 Punkten...sollte man sich sparen. Meine Frau und ich haben die ersten beiden Staffeln, trotz frauenfeindlicher Sprüche, sehr gerne gesehen. Die letzte Staffel entäuschte uns aber in fast allen Belangen. Merkwürdige neue und leider langweilige Charaktere (Theatertruppe), eine unlogische Handlung (warum wird dieser Ober-Bös nicht einfach erschossen, wenn er mal wieder allein auf seinem Vordach steht?) und ein Ende ohne richtigen Abschluss. Alles in allem wäre das verzeihbar, wenn es denn dann noch eine Fortsetzung gäbe und die Handlung weitergestrickt würde. Aber, man beachte den Konjunktiv, dies geschieht ja leider nicht. Daher kann ich nur jedem den Rat geben, die Finger von der dritten Staffel zu lassen und nach dem Schluss der zweiten Staffel, welcher ein wirklicher Abschluss ist, die Serie ad acta zu legen. Schade, denn selten hatte eine Fernsehserie solch herrlich komplexe Gestalten wie Al Swearanger und nur wegen ihm gibt es noch 2 Sterne in meiner Rezension. Nicht so gut wie die ersten beiden Staffeln 2 von 5 PunktenIch habe jetzt alle drei Staffeln gesehen. Von den ersten beiden war ich sehr begeistert. Die dritte Staffel jedoch hat meiner Meinung nach große Schwächen: - Am meisten hat mich diese Nebenhandlung mit den Theaterleuten aufgeregt: Total banal, losgekoppelt von den Haupthandlungssträngen und einfach nur sinnlos. - Während bei den ersten beiden Staffeln jeder Teil ein klar erkennbares und zur Haupthandlung passendes Thema hatte, fließt die Handlung in der 3. Staffel einfach nur von Teil zu Teil so vor sich hin. - Spannung kommt oft gar nicht auf. Statt dessen hatte ich eher das Gefühl, dass da in 12 Teilen ein paar typische Tage aus dem Leben der damaligen Zeit illustriert wurden. - Ohne erneute Einführung treten in der 3. Staffel all die Akteure der Staffeln davor auf - mit all ihren vorausgegangenen Storys und Erlebnisse. Wenn wie bei mir die 2. Staffel schon 1 Jahr zurück liegt, versteht man deshalb viele Zusammenhänge nicht mehr wirklich. Und die Anzahl der Akteure ist ja auch groß genug, um immer wieder den Überblick zu verlieren. Also alles in allem eine eher langweilige Staffel, bei der ich sogar einige Szenen übersprungen habe (Theaterleute-Szenen), weil ich die totlangweilig und deplaziert fand. ***SPOILER*** Das "große" Finale war übrigens auch recht enttäuschend. Nachdem sich die Deadwood-Einwohner 12 Staffeln lang mit dem bösen Buben auseinander gesetzt haben (es bleibt übrigens unklar, warum ganz Deadwood mit ein oder zwei Männern nicht fertig wird), reist der dann am Ende einfach fröhlich ab und alles ist wieder gut. Noch eine grandiose Serie... 4 von 5 Punkten...welche mittendrin abgewürgt wurde. Langsam hat man es satt, daß immer mehr amerikanische Serien nach ein paar Staffeln ohne konkretes Ende eingestellt oder abgesetzt werden. So auch bei Deadwood. Nach 12 Folgen wird man auch hier ratlos zurückgelassen. Die dritte Staffel endet ohne eine "Auflösung" wie die ersten beiden Staffeln, nur daß man bei denen wußte das es weitergeht. Man erfährt überhaupt nicht, wie es mit der Stadt und den einzelnen Figuren weitergeht. Die Krankheit des Doc}s wird gar nicht mehr thematisiert, Ihn sieht man am Ende nicht einmal mehr. Trotzdem sollte man der Serie eine Chance geben, wo man doch jetzt die Möglichkeit hat, alle 3 Staffeln "in einem Stück" zu sehen. Gerade durch die Vielzahl der Charaktere und die komplexe Handlung ist dies von Vorteil. Ich hoffe immer noch auf einen Spielfilm, welcher die Handlung zu Ende bringt. Glauben daran tue ich allerdings nicht mehr. Schade eigentlich. Wenn der Wilde Westen so wild war... 3 von 5 PunktenDie dritte Staffel von Deadwood besticht wieder durch exzellentes Schauspiel und gute Dialoge. Nagativ finde ich, dass durchgehend Leute zu Tode kommen. War der Wilde Westen so wild, dass man andauernd Personen erschießen oder die Kehle durchschneiden muss? Dass sich dann auch noch eine Person den Kopf wegschießt, eine im wahrsten Sinne des Wortes vom Pferd getreten wird, eine der Huren doch mehr dem eigenen Geschlecht zugeneigt ist, ist des Guten zu viel. Und was soll es dramaturgisch aussagen, dass der Anschlag auf Hearst barbusig und mit entblößtem Unterkörper durchgeführt wird? Man hätte doch mehr tun können, als zwölf Folgen die Handliung auf "Hearst versus Deadwood" zu reduzieren. Enttäuschend 2 von 5 Punkten12 Folgen lang wird auf das "große" Finale hingearbeitet jedoch in der letzten Folge wird einfach darauf vergessen. Eine Theatergruppe besetzt stundenlang das Geschehen ohne wirklich zu interessieren, alle Hauptdarsteller bleiben irgendwie unvollendet zurück, so wie ich vor dem Fernsehrer. Fast meint man die HBOs wollten einfach 12 Folgen runterdrehen und aus! Schade, denn die 1.Staffel war unglaublich, die 2. recht gut - die 3. gut aufgebaut aber ohne Erlösung oder Klärung am Schluß. |
|
...



