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Produkt-Bild: Das Kabinett des Doktor Parnassus (2 DVDs)

Das Kabinett des Doktor Parnassus (2 DVDs)
mit Heath Ledger, Johnny Depp, Jude Law, Regie: Terry Gilliam

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 11,95, Angebote ab EUR 6,42

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
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Produktbeschreibung


Der Magier Dr. Parnassus reist mit seiner Theatertruppe in einem klapprigen Varieté-Vehikel durch die Lande. Die besondere Attraktion des Wunder-Kabinetts auf Rädern ist ein Zauberspiegel, durch den man in sein ganz eigenes fantastisches Universum treten kann. Doch Dr. Parnassus hütet auch ein dunkles Geheimnis: Vor Jahren hat er einen Pakt mit dem unheimlichen Mr. Nick geschlossen, mit dem er die Zukunft seiner Tochter Valentina aufs Spiel gesetzt hat. Um Valentina zu retten, lässt er sich auf eine allerletzte Wette mit Mr. Nick ein. Dabei erweist sich ein geheimnisvoller Fremder, der sich dem Wanderkabinett kurzzeitig anschließt, als absoluter Glücksgriff.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

genialer Film mit schwachem Ende
4 Punkte 4 von 5 Punkten
zwei Stunden saß ich wie verzaubert vor diesem Film- wunderschön, märchenhaft, surreal, mit GRANDIOSEN Darstellern und einem ruppig-verrücken Charme, dann kam das (meiner Meinung nach) aprupte und unverständliche Ende und ließ mich verwirrt in der Luft hängend zurück.
Daher nur 4 Sterne für einen schönen Märchenfilm und Heath Ledgers leider letztes Werk, das nicht nur von seinem außergewöhnlichen Können sondern auch der Schauspielkunst aller anderen Darsteller lebt. Dafür lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.
Es ist halt ein Gilliam
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Man muss bei diesem Film einfach immer daran denken, dass man es mit Terry Gilliam zu tun hat! Die einen sagen "schlicht genial" die anderen sagen "oh mein Gott!". Ich bin kein Gilliam Fan, aber ein Heath Ledger Fan. Terry Gilliam und Heath Ledger waren seid Brothers Grimm eng befreundet und da es Heath Ledgers letzter Film ist, ist es für mich Ehrensache. Und abgesehen von "schlicht genial" oder "oh mein Gott!" ist es ein weiteres Heath-Ledger-Denkmal. Und es wurde von der gesamten Crew als solches gezeigt. Mit viel Respekt und Liebe.Der Abschied tat weh, aber er war würdig. Und dafür DANKE!
Kein Film für die Ewigkeit
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das Kabinett des Doktor Parnassus ist keine DVD die es lohnt zu kaufen. Einmal ansehen, reicht vollkommen aus.
Insgesamt ein Wirrwar verschiedenster Aufnahmen, die für meinen Geschmack keinen wirklichen Sinn ergeben. Es war mal wieder ein Fehlgriff. Eigentlich hätte ich wachsamer sein sollen (gleiche Regie wie bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" - war damals echter Schwachsinn), aber die Schauspieler hörten sich echt gut an - erste Liga.
Also Leute, Ihr könnt ruhig abwarten bis es auf Sky oder im normalen TV gesendet wird.
Rohstoffverschwendung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Eigentlich ist das hier weniger eine Rezension, als vielmehr eine Möglichkeit, meinem Ärger, für diesen "Film" Geld ausgegeben zu haben, Luft zu machen!
Als absoluter Fantasy - Fan und als noch größerer Heath Ledger - Fan habe ich wirklich ungeduldig auf diese DVD gewartet und sie mir gleich, als sie geliefert wurde, angesehen. Was soll ich sagen: Dieser Film hat mich tatsächlich dazu gebracht, meine Wohnzimmeruhr über den Fernseher zu hängen, damit ich mir das minütliche Umdrehen zur Uhr, um zu sehen wie lange ich das noch ertragen muss, zu ersparen.
Nichts gegen die Leistung der Schauspieler (dafür auch einen Stern). Da trotzdem auch gute Rezensionen geschrieben wurden, möchte ich einräumen, dass ich vielleicht die meiner Meinung nach nicht vorhandene, bzw. VIEL zu banale Handlung möglicherweise nicht richtig verstehe. Doch ein Film soll mich unterhalten. Mehr erwarte ich von Movies, die nicht meine Lieblingsfilme sind (und ganz bestimmt NIEMALS werden), ja überhaupt nicht. Doch das waren einfach 117 der langweiligsten und vergeudetsten Minuten meines Lebens! Was wäre dieser Film für eine Zumutung ohne diese hochkarätige Besetzung???!!! Leider kann ich die DVD nicht mal verschenken, da mir partout niemand einfallen möchte, den ich so wenig mag, dass ich ihm diesen Schmarrn zumuten würde! Ich bin leidenschaftlicher DVD / Blue Ray - Sammler. Natürlich besitze ich auch Filme, die mir nicht richtig gefallen mögen und sie stehen trotzdem in meinem Regal. Doch dieses Teil fliegt definitiv in den Müll! Was für eine Rohstoffverschwendung...
Hätte jemand auch nur einen Cent auf diesen Film gegeben...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
... er hätte vermutlich viel Geld damit verdienen können.

Denn nachdem Terry Gilliam bis weit in die 90er Jahre Filme drehte, die heute teilweise schon Kultstatus genießen - z.B. "Brazil", "König der Fischer", "12 Monkeys" oder "Fear And Loathing In Las Vegas" - so wurden seine Werke in den letzten Jahren immer unzugänglicher. Der Tiefpunkt war zweifellos mit "Tideland" erreicht.

Doch mit "Das Kabinett..." gelang Gilliam ein wunderbarer Film, der durch Heath Ledgers plötzlichen Tod erst auf der Kippe stand und dann durch notwendige Änderungen am Drehbuch und in der Besetzung doch noch möglich wurde. Glücklicherweise war ein Teil von Ledgers wichtigen Szenen bereits gedreht, die fehlenden Szenen wurden gleich von mehreren namhaften Stars übernommen.
Im Ergebnis wird der Zuschauer mit genommen auf einen Fantasy-Trip in die Gedankenwelt mehrerer Menschen, die sich in das Kabinett begeben. Dabei nimmt Heath Ledgers Figur (und seine verschiedenen Alter Egos) eine zentrale Rolle ein. Scheint er zunächst ein harmloser Fremder zu sein, den Dr. Parnassus und seine kleine Gruppe bei sich aufnehmen, so stellt sich im Laufe der Handlung heraus, dass er ein Mensch ist, der offensichtlich eine sehr dunkle Seite besitzt.
Der Film entwickelt sich also langsam und ist - wie nahezu jeder Terry Gilliam-Film - kein Fast Food, das man quasi nebenher zu sich nehmen kann. Der Zuschauer muss bereit sein, Aufmerksamkeit und Zeit mitzubringen. Dann offenbart ihm das Kabinett Stück für Stück alle Geheinmisse der Geschichte und setzt sie zu einem optisch beeindruckenden, inhaltlich schlüssigen aber auch erschreckenden Ganzen zusammen.
"Das Kabinett..." besitzt Elemente einer Komödie, eines Dramas und eines Fantasyfilms. Getragen wird alles von den surrealen Bildern und der sehr guten Leistung des gesamten Casts. Wennglich die Augen verständlicherweise besonders auf Heath Ledger gerichtet sind, so fällt insbesondere Christopher Plummers Leistung als Dr. Parnassus positiv auf.
Wir wissen alle nicht, wie der Film geworden wäre, wenn Heath Ledger nicht gestorben wäre. Aber das Ergebnis, wie es nun voriegt, ist ein faszinierender Bilderrausch, der so nur von Terry Gilliam (oder vielleicht noch von Tim Burton) hat inszeniert werden können.

Dem Film wird auch die Blu-Ray selbst gerecht: Bild und Ton bewegen sich auf einem durchgängig hohen Niveau. Das Bonusmaterial ist umfangreich und vielfältig. Insbesondere sei hier der interessante Regiekommentar von Tery Gilliam erwähnt.

Letztlich kann der Film allen Terry Gilliam-, Heath Ledger-, Johnny Depp-, Colin Farrell- und Jude Law-Fans empfohlen werden... oder ganz einfach allen Menschen, die neugierig auf eine außergewöhnliche und bildgewaltige Geschichte sind, die sich abseits des typischen Hollywood-Mainstrams bewegt. "Das Kabinett des Dr. Parnassus" ist kein Meisterwerk. Jedoch ist es ein Film, der dem Zuschauer zeigt, wie magisch, wunderschön und faszinierend (Heim-)Kino sein kann.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Tideland (2 DVDs)

Tideland (2 DVDs)
mit Terry Gilliam, Brendan Fletcher, Jeff Bridges, Jennifer Tilly, Jodelle Ferland, Regie: Terry Gilliam

DVD von Concorde
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,75

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Tideland (2 DVDs)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Tideland DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Einzigartig, skurril und fast schon philosophisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich kann die vielen eher negativen Rezensionen über diesen Film nicht ganz nachvollziehen. Es scheint fast so, als ob die Leute immer nur "Mainstream"-Filme sehen wollen, und sobald einmal einer wagt, aus der Reihe zu fallen, geht das große Meckern los.

Natürlich kann man Kritikpunkte finden, wie bei jedem Film, aber diese sind im Vergleich zu den positiven Seiten gering.
Z.B. dass man eben nicht den völligen Durchblick hat, was das Ganze soll und wo es hinführt - aber genau das ist doch einer der Clou's des Films!
Hirn + eigene Fantasie einschalten, darum geht's doch bei guten Geschichten. Und dies ist eine gute Geschichte, denn sie hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen - einen todschwarzen, tragischen Eindruck.

Und einmal wieder die Erkenntnis, dass wir alle nur Menschen sind, mit all ihren grundverschiedenen Seiten, über die zu urteilen uns meist einfach nicht zusteht. Und wie tief und andersartig die Gefühlswelt mancher Individuen sein kann, in die einzutauchen einem nur gelingt, wenn man ein gehöriges Maß an Einfühlungsvermögen, Toleranz und Weitblick mitbringt.

Terry Gilliam zeigt uns, was es auf dieser Welt alles so geben kann - denn diese Geschichte ist ja nicht völlig unmöglich, sie könnte tatsächlich so oder so ähnlich gerade irgendwo passieren, auch wenn sie noch so skurril und traurig ist. Dass manche Leute das lieber nicht wissen oder gar sehen wollen, das sei ihnen nicht zu verübeln, aber dann sollten sie sich solche Filme lieber nicht ansehen.

Für viele Menschen - wie Jeliza-Rose - sind Dinge Alltag und selbstverständlich, die total jenseits der normalen "Alltagswelt" stehen. Und so etwas gibt es nur allzu oft wirklich. Jeder von uns lebt mehr oder weniger in seiner eigenen Welt, und wenn jemand keine Chance bekommt, zu erfahren, dass es auch ein anderes, in diesem Fall ein "besseres" Leben gibt, dann nimmt er es hin. Gerade als Kind.

Die Szenen zwischen Dickens und Jeliza-Rose sind auch unglaublich interessant und wichtig - denn es wird eines von vielen Tabuthemen angesprochen: Dass auch (geistig) behinderte Menschen das Verlangen nach Zärtlichkeit, Liebe und Sex haben. Wo kommt das bisher denn schon mal vor? Und mit Pädophilie oder ähnlichem hat das überhaupt nichts zu tun, da beide Charaktere vom Geist her auf kindlicher Stufe stehen.

Ein absolut guter Film, der gedreht werden musste, um Seiten unserer großen und vielschichtigen Welt aufzuzeigen, die man sonst nicht sieht, und eigentlich auch nicht sehen will. Plus derb-schwarzem Humor. Macht einen nachdenklich, diese Geschichte. Traurig.
Es geht um unser oft schmerzliches Dasein, über Drogen, über die unglaublich große Fantasie eines Kindes, die ihm hilft, selbst die schlimmsten Zustände zu verdrängen bzw. zu überstehen. Und das ist ja wohl Grund genug, diese Geschichte zu erzählen.

Noch ein Tipp: Unbedingt ein zweites Mal ansehen. Dann versteht man besser und kann den Inhalt richtig erfassen.
Schlechter Film
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Der Film ist nicht nur schlecht!
Er ist grottenschlecht!

Den "Klappentext" fand ich durchaus interessant und spannend, sodass ich mir dir DVD angeschafft habe. Hab mich dann auf diese DVD auch sehr gefreut.
Als ich den Film dann anstellt, merkte ich schon nach ca. 10 Minuten, dass der Film absoulut nicht so spannend ist wie in dem Klappentext beschrieben. LEIDER
Ich war sehr enttäuscht
Kaufen lohnt sich da überhaupt nicht...
Jodelle war der Grund!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin Fan von Jodelle Ferland (Hauptperson in diesem Film) Als ich sah das es diesen Film gab, gab es für mich keinen Grund ihn nicht zu kaufen! DVD Rezis, lese ich eigendlich nie, da ich immer sage, ALLES GESCHMACKSSACHE... Ich fing an mir den Film anzusehen. Sorry aber ich war begeistert! Ok es gab Szenen die man sich echt hätte schenken können, schlapperdiewichs ein Eis zu Selbstkostenpreis....damit meine ich diese "KUSSSZENEN"! Dennoch frage ich mich, nachdem ich mir doch mal die Mühe gemacht habe, die vor allem schlechten Rezis durch zu lesen, hat sich eigendlich jemand die Mühe gemacht die Bonus DVD angesehen? Scheint bald nicht so. Wenn man sich diese mal angeschaut hat, versteht man auch den Film! Es ist wirklich so, ich kaufe meine DVDs ausschließlich nur mit Bonus Disk, denn ich will wissen was dahinter abgeht! Sollten mehr Leute machen um mal zu kapieren was da abgeht! Wie am Anfang erwähnt es ist Geschmackssache. Macht es wie ich, wenn ihr einen Film kauft, lest nicht die Rezis, macht euch ein eigenes Bild. Ich habe es immer so gemacht und nie bereut! Fime die manchmal nur 2 Sterne hatten waren bei mir absolut top, während andere 5 Sterne hatten und für mich unfassbar grottenschlecht waren! ;) Tideland bleibt in meinem DVD Regal, so oder so! Es kann sich eben kein Erwachsener mehr in die Gedanken eines Kindes versetzten! Schade!
Einer der besten Gilliam
5 Punkte 5 von 5 Punkten
zugegeben, man muss schon skuriles und abstraktes mögen, aber das sollte man bei Gilliam eigentlich sowieso. Der Film ist bildgewaltig, skuril und mit großartigen Schauspielern besetzt. Das ganze ist frei interpretierbar und man sollte daher auch keine Handlungsbeschreibungen lesen, sondern die Bilder auf sich wirken lassen. Man sollte keine Komödie erwarten, auch wenn der bitterböse Humor hier öfter zur Geltung kommt.

Einer meiner Vorschreiber schrieb "der beste seit Brazil", dem ist nichts hinzuzufügen.
seltsam seltsam
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Terry Gilliam, ein Mann mit großen Visionen.
Es ist schon lange her, dass der werte Herr Gilliam, einen Film abgeliefert hat, der keine Wünsche offen lässt.
Irgendwann während dem FIlm verliert man den Überblick, man schaut nur noch, um dann urplötzlich das Ende zu sehen.
Ich bin offen für neue Filmdarsteller, oder eher junge, aber so dann und wann wünscht man sich Dakota Fenning zurück ins Alter einer 7-jährigen, nur um so manchen FIlm besser zu machen.
nichts gegen die Darsteller im Film, aber Jodelle Ferland möchte man lieber nur sehen und nicht hören(siehe Silent Hill)
Im Film läuft sie ewig träumend umher, was nicht falsch ist, aber es ist einfach schlecht.
Irgendwann nervt es nur noch.
Jeff Bridges hätte länger am leben bleiben sollen...
Was mich persönlich am meisten störte war, das man am Anfang noch die Realität erkannt hat, aber je länger der FIlm lief, desto weniger überblick hatte man darüber was nun Realität ist und was nicht...wie z.B. die Nachbarn, waren die so abgef?&%$ oder hat sie sich das nur vorgestellt.
Übertriebene Darstellungen wie das aushölen des Vaters und und und ich weiß gar nicht mehr wo ich Anfangen und wo ich aufhören sollte....drei Sterne gibt es für die Idee und für Jeff Bridges.

Es liegt nicht an einem Menschen, um etwas großartiges zu schaffen, viele kleine teile müssen zusammengefügt werden um das zu schaffen.
In diesem Fall, das Drehbuch, das Drehbuch auch richtig umsetzen, die richtigen Schauspieler auswählen.

Alles in allem ein FIlm den man sich anschauen kann, wer ihn aber nicht gesehen hat, hat auch nichts verpasst
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Produkt-Bild: König der Fischer

König der Fischer
mit Robin Williams, Jeff Bridges, Amanda Plummer, Regie: Terry Gilliam

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,20

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2003
Zoom ± Produkt-Bild: König der Fischer
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Diesmal ist Radio-DJ Jack Lucas Jeff Bridges zu weit gegangen. Mit zynischen Sprüchen hat er einen blutigen Amoklauf ausgelöst. Nach seinem Rauswurf aus dem Sender begegnet Jack einem der Opfer - dem Penner Parry Robin Williams. Der verlor durch die Tragödie Frau und Verstand. Seitdem sucht er nach dem heiligen Gral. Mitten in Manhattan. Von Schuld getrieben, taucht Jack ein in Parrys Welt. Und ist hingerissen ... König der Fischer - begeisterndes Fantasy-Kino mit Jeff Bridges und Robin Williams. Ein Erlebnis! Mercedes Ruehl erhielt den Oscar für die Beste weibliche Nebenrolle.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Artus-Mythos auf der einen Seite und der Verfall der Moderne auf der anderen ergänzen einander perfekt als Geschichten in diesem Film von Terry Gilliam, der sowohl dem Drama als auch der Komödie und dem Fantasy-Film zugeordnet werden kann.
Jack Lucas (Jeff Bridges) ist ein Schock-Moderator, der in seinen Radiosendungen seine Anrufer anpöbelt und niedermacht. Eines Tages treibt er es jedoch zu weit und animiert einen Mann zu einem Amoklauf. Von Schuldgefühlen gepeinigt, verliert er nicht nur seinen Job, sondern langsam aber sicher auch seinen Verstand. Der Zufall führt ihn eines Tages mit dem Landstreicher Parry (Robin Williams) zusammen, der ebenfalls an einer fortschreitenden Demenz leidet und sich auf der Suche nach dem Heiligen Gral befindet.
Der gewagte Standpunkt, dass Wahnsinn nur ein wundervoller Platz für jene ist, die sich in der Realität nicht mehr zurecht finden, und die Ansicht, Landstreicher seien nur fehlgeleitete Ritter, machen einen schon bedenklich. Glücklicherweise überwiegen in diesem Film jedoch die wunderbaren Momente trauriger Grazie. Das Drehbuch von Richard LaGravense hat seiner Karriere auf jeden Fall einen Auftrieb gegeben, und seinen intelligenten Dialogen verdankt Mercedes Ruehl (in der Rolle von Lucas' Freundin) ihren Oscar. --Keith Simanton
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5 Kundenrezensionen:

glücklicher Fund
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein sehr tiefgründiger Film mit Robin Williams' typisch verrückter Art. Er ist sein Geld wert, jedoch würde ich ihn mir nicht 5x ansehen.
Kultfilm
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme Skurril total verrückt und abgefahren. Diesen Film muss man einfach haben ohne wenn und aber.
Robin Williams in einer Glanzrolle.
Also wenn ihr ein Freund dieses Genres sind,müsst ihr einfach sehen. Da kann man nichts falsch machen. Habe einigen meiner Freunde diesen Film
empfohlen und alle waren begeistert.
Aber wie gesagt man muss auf diese Art Film stehen.
Überbewertet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ja klar ... ein Film mit einigen skurrilen Gestalten.
Jeff Bridges liefert eine klasse Vorstellung als Jack Lucas ab, wohingegen ich mit Robin Williams als Parry nicht sehr glücklich wurde.
Die Story ist mir einfach zu strange und die DVD liegt leider nur in Dolby 2.0 vor! Daher Durchschnitt.
König der Fischer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
König der Fischer ist ein sehr warmherziger und auch nachdenklich stimmender Film mit viel, viel Tiefgang. Die Darsteller, vor allem Robin Williams, sind schlichtweg brilliant. Unbedingt sehenswert.
König der Fischer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Soetwas kann man nur in New York erleben. Skurile Charaktere von Robin
Williams, Jeff Bridges und Amanda Plummer wunderbar dargestellt. Ein Film,
den jeder, der New York kennt und schätzt sehen muß!!!
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Produkt-Bild: Brazil [CineProject]

Brazil [CineProject]
mit Jonathan Pryce, Robert De Niro, Katherine Helmond, Regie: Terry Gilliam

DVD von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 6,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Brazil [CineProject]

5 Kundenrezensionen:

We're all in this together!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit "Brazil" entführt uns Terry Gilliam in eine dystopische Welt der nahen Zukunft, die sich vor allem durch übermäßige Bürokratie und eine oberflächliche Konsumgesellschaft auszeichnet. Für alles und jeden gibt es ein anderes Formular und eine andere Nummer. Der Mensch wird zum Objekt degradiert, ist lediglich ein funktionierendes Teil im System. Dieses System wird von Menschen getragen, die es nicht hinterfragen, sondern sich einfügen, und das ist leider der Großteil der Bevölkerung. Diejenigen, die sich gegen das System stellen, und wenn es nur darum geht, auf einen Tippfehler hinzuweisen, werden sofort verdächtigt, Terroristen zu sein, und früher oder später unschädlich gemacht. In dieser Welt ist alles künstlich und jeder Quadratmeter ist zugebaut, sodass nicht eine Pflanze im Freien zu finden ist. Einzig die Straßennamen erinnern noch an etwas Natürliches. Zudem ist Ignoranz offensichtlich zur Volkskrankheit geworden, denn selbst als in einem Restaurant eine Bombe explodiert, lassen sich einige Gäste nicht beim Essen stören und tun so, als sei nichts gewesen. Die Idee, einem anderen Menschen zu helfen oder wenigstens Mitgefühl zu zeigen, scheint nur den Wenigsten noch in den Sinn zu kommen, solche Beispiele finden sich in diesem Film genug.
In dieser Welt lebt auch Sam Lowry (Jonathan Price), der Protagonist des Films. Lowry ist selbst nur ein kleines Rädchen in diesem Bollwerk und zu Beginn des Films mit seiner Anonymität sehr zufrieden und ohne weiterführende Ambitionen. Erst als er die Frau aus seinen Träumen trifft, versucht er langsam, aus dem System auszubrechen, um sich ihr zu nähern. So ist der Film vor allem vom Kampf Sams gegen sich selbst geprägt, bildlich dargestellt in einer Traumsequenz, in der Sam einen riesigen Samurai tötet und dann feststellt, dass er selbst dieser Samurai war.
Die verschiedenen Ttaumsequenzen scheinen im ersten Moment nicht viel zu bedeuten, doch sind sie Vorausdeutungen und zeigen dem Zuschauer, wie Sams Welt langsam auseinaderbricht und er seinem unausweichlichen Ende engegenläuft. Dies wird vor allem durch den Wechsel der Farben hervor gehoben. So sind die ersten Träume noch sehr hell und spielen in einer natürlichen Umgebung, doch bald ändert sich die Szenerie und es entsteht eine düstere Atmosphäre. Aus dem Traum ist schon bald ein Albtraum geworden. Auffällig ist, dass die Träume sich erst ändern, als auch in Sams realem Leben sein normaler Trott in Form einer Beförderung aus den Fugen gerät. Dies lässt schon früh darauf schließen, dass Realität und Traum miteinander zusammen hängen.
Im Laufe des Films verschwimmt die Grenze zwischen beidem immer mehr, sodass der Zuschauer kurz vor dem Ende nicht mehr weiß, was nun wirklich passiert. Diese Verschmelzung ist ein Sinnbild für das Verschmelzen von Wahrheit und Lüge im System, aber zeigt auch, dass Sam selber nicht mehr weiß, was nun real ist.
Diese Welt ist mehr Schein als Sein. So gibt das System vor, keine Fehler zu machen, obwohl es sogar daran scheitert, ein Loch in der Decke wieder richtig zu schließen. Diese Fehler entstehen meist durch die fehlende Kommunikation zwischen den verschiedenen Institutionen. Und auch die Menschen geben sich nach außen vollkommen anders, als sie sind. Bestes Beispiel dafür ist Jack (Michael Palin), ein "Freund" Sams, der nach außen wie ein netter Familienvater wirkt, aber sich letztendlich als kriecherischer, gewissenloser Folterknecht erweist, der sich nicht einmal den Namen seiner Tochter merken kann.
Auf der Vorderseite der DVD-Hülle steht: "Ein herrliches Beispiel für die Kraft der Komödie". Dieses Zitat weist zwar richtiger weise auf die Kraft dieses Films hin, aber eine Komödie ist es beileibe nicht. Es gibt einige lustige Szenen, keine Frage ( mir gefielen vor allem die Szenen mit Harry Tuttle; grandios gespielt von Robert DeNiro), aber dieser Film ist eine bittere Satire, eigentlich schon eine Tragödie. Am Ende wird keiner mehr lachen...

Gilliam kritisiert hier in starkem Maße einen Staat, der die Menschen allzusehr verdinglicht und für seine Bürger immer undurchsichtiger wird, gleichzeitig aber immer mehr ins Privatleben der Menschen eingreift. Gilliams Kritik gilt aber auch dem Durchschnittsbürger, der dieses Bollwerk mitträgt, ohne sich zu widersetzen. Die Versuche Einzelner, sich dem System zu widersetzen, sind somit letztendlich zum Scheitern verurteilt. Genauso ist in "Brazil" auch eine Kritik an der Kirche vorhanden. Sie wird als oberflächliche, ausgehöhlte Institution dargestellt, die sich dem System gebeugt hat.
"Brazil" ist ein sehr vielschichtiger Film, der einen kritischen Rundumschlag vollzieht und viele verschiedene Themen aufgreift, anschneidet und oft auch wieder fallen lässt, sodass dieser Film eine riesige Bandbreite an Interpretationen und Schwerpunktsetzungen zulässt.

Sämtliche Schauspieler überzeugen und vor allem Pryce, Palin und DeNiro harmonieren großartig miteinader. Das Bonusmaterial dagegen ist relativ bescheiden. Das Featurette ist zwar ganz interessant aber mehr gibt's auch nicht. Glücklicherweise handelt es sich beim Hauptfilm um die 136 Min. Version (entspricht der 142 Min. Kinoversion), in der das ursprüngliche Ende gezeigt wird, für das Terry Gilliam einen harten Kampf gegen das Studio ausfechten musste.
Dunkle Warnung und ein Appell an die Menschlichkeit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kaum ein Anderer 'populaerer' Film der 80ger Jahre hat die Zukunft des Westens so duester und treffend vorhergesagt. Obwohl der Streit zwischen Director's Cut und Originalausgabe wohl ewig toben wird, ist es die BOTSCHAFT des Films die es zeitgemaess und zeitlos macht. Man kann sogar von einem Kulturmeilenstein reden - gedreht zu einer Zeit wo der Gedanke eines Folter-Staats noch als Horror-Fantasie galt.
1984 1/2
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Man nehme eine Dystopie wie 1984 und interpretiere sie im besten Terry Gilliam Sinne neu...dieser Film ist visuell und erzählerisch bahnbrechend und schafft es einen absolut überzeugenden wie verstörenden Film zu schaffen, die Horrorvision eines totalen Überwachungstaates wie wir ihn aus 1984 kennen wird hier mit einer trivialen kapitalistischen Konsumgesellschaft gepaart, dieser Hybrid erweist sich als gedanklicher Overkill. Für mich einer der besten Filme überhaupt.
Zeitloser Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
über Terry Gilliam läßt sich nicht gut streiten - mensch liebt ihn oder kann nicht Viel mit ihm anfangen. Ich halte ihn für einen der besten Regisseure, besser: Filmemacher überhaupt. Filme leben über ihre Bilder, und hier schafft Gilliam immer Außergewühnliches, das weit über dem visuellen Durchschnitt steht. Auch Nicht-Fans können das an sich testen: gleich, ob mensch den betreffenden Film mag oder nicht,prägen sich seine Bilder ein. Manchmal kann die Story nicht ganz folgen (Brothers Grimm), wenn aber Story und Bilder harmonieren, entstehen Meisterwerke. Brazil ist so eines. Nur für diesen Film könnte Gilliam in den Zelluloidhimmel eingehen, aber da sind auch noch König der Fischer, 12 Monkeys oder Tideland, welche ebenfalls meilenweit aus dem
Brei der Durchschnittsfilme herausragen. Gilliam widerspricht genormten Sehgewohnheiten, stellt sie in Frage, zerstört sie und schafft so Freiraum für Assoziationen, welche freilich nicht immer nur angenehm sind. Aber das ist auch ein Merkmal für Kunst:
Etwas bleibt haften, glüht nach, berührt den Betrachter an Stellen, an die er grad gar nicht gedacht hat ... Weitergucken bei
Fellini, bei Tim Burton, bei allen, die Film in erster Linie als visuelles Medium begreifen.Brazil [CineProject]
Its only a state of mind
5 Punkte 5 von 5 Punkten

ohne Worte
so atemberaubend,so verstörend und voller träume
einer der besten filme der geschicht(vielleicht der beste?)
und nie vergessen " Tommorow was another Day!!"
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Lost in La Mancha

Lost in La Mancha
mit Terry Gilliam, Johnny Depp, Jean Rochefort, Regie: Keith Fulton, Louis Pepe

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,99

Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Lost in La Mancha

Produktbeschreibung



Lost in La Mancha ist der beeindruckende Dokumentarfilm über das Scheitern eines ehrgeizigen Projektes namens The Man who killed Don Quijote. Sozusagen der einzige ?The Unmaking of?-Film der Geschichte.

Die beiden bekannten Doku-Regisseure Keith Fulton und Louis Pepe, die bereits einen großartigen Hintergrundfilm über die Dreharbeiten zu 12 Monkeys gemacht hatten, begleiteten Terry Gilliam und seine Filmcrew in jenen schicksalhaften Tagen des September 2000 mit ihren Kameras.

Bereits an die zehn Jahre hatte Gilliam in die Vorbereitungen für seinen Don Quijote gesteckt. Er war durchaus ein Regisseur, der es gewohnt war, mit Schwierigkeiten umzugehen. So waren etwa seine Filme Brazil (1985) und Die Abenteuer des Baron Münchhausen (1988) nur unter extrem widrigsten Umständen fertig gestellt worden. Aber was während der Dreharbeiten zu Don Quijote passierte, sollte alles andere um Längen in den Schatten stellen. Zwar hatte Terry Gilliam endlich alles zusammen- von einem 32 Millionen Dollar Budget bis hin zu den Schauspielern, Kostümen und Drehlocations - doch es sollte einfach nicht sein. Als hätte er es selbst doch schon geahnt, scherzte er noch kurz vor Drehbeginn: ?It´s got a lot of potential of chaos?. Anfangs noch voller Hoffnung und guten Mutes reist der Regisseur nach Spanien, um an Originalschauplätzen zu drehen. Zwar fehlen zu Beginn noch seine beiden Stars - Hollywood-Ikone Johnny Depp (Fluch der Karibik, Fear and Loathing in Las Vegas) der Sancho Panza spielen sollte und der französische Charakterdarsteller Jean Rochefort (Pret-á-Porter, Der Mann der Friseuse) als Don Quijote - wegen anderer Verpflichtungen, als diese jedoch endlich kommen, scheint alles klar. Man kann es als Spiel höherer Mächte ansehen oder einfach als Pech: Denn schon am ersten Drehtag kann eine geplante Sequenz kann nicht gedreht werden, weil der Ablauf nie mit den Statisten durchgesprochen und geprobt wurde. Zudem überfliegen Düsenjäger das Wüstengelände und der Ton wird völlig unbrauchbar. Und am zweiten Tag bricht ein Unwetter über die Crew herein und ihr Equipment wird von großen Wassermassen weg geschwemmt. Zudem ist der Drehort ruiniert, es existiert nur noch eine einzige Schlammlandschaft, keine trockene Wüste mehr. Als Krönung wird bei Jean Rochefort am fünften Tag eine Rückenverletzung festgestellt, die ihn für mehrere Tage ausfallen lässt. Er muss in ein Flugzeug verfrachtet und nach Paris zu seinem Arzt geflogen werden. Zudem werden die Investoren des Films langsam nervös. Schließlich entscheidet Gillliam, das Projekt bereits nach zwei Wochen abzubrechen und auf Eis zu legen. Wer will, kann die Ironie der Geschichte gut erkennen: Der Regissseur als gescheiterter Held und ?Ritter von der traurigen Gestalt?. Doch unglaublich, aber wahr: Genau wie Quijote gibt auch Gilliam nicht auf und sitzt zur Zeit wieder an den Vorbereitungen für neue Dreharbeiten. Der Film soll im Jahre 2011 herauskommen. Mehr als 10 Jahre nach dem ersten Versuch. 

Lost in La Mancha aus dem Hause NewKSM ist die faszinierende Dokumentation über das Scheitern eines der ambitioniertesten Projekte der Filmgeschichte. In diesen gut 90 Minuten kommt neben den Darstellern Johnny Depp, Jean Rochefort, Vanessa Paradis oder Miranda Richardson auch der Regisseur selbst zu Wort. In der Tat beeindruckend, wie Terry Gilliam versucht, sich gegen das Schicksal zu stemmen: Sein Ausspruch ?Ich mag es nicht, nichts zu drehen" spricht einfach Bände.

Lost in La Mancha

Lost in La Mancha

Lost in La Mancha

Lost in La Mancha

Lost in La Mancha

Lost in La Mancha
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Jabberwocky

Jabberwocky
mit Michael Palin, Max Wall, Deborah Fallender, Regie: Terry Gilliam

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 3,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Jabberwocky
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Gar schreckliche Zeiten sind angebrochen im Königreich von Bruno dem Fragwürdigen! In der düstersten Stunde des finstersten Mittelalters wer hatte eigentlich damals das Licht ausgeschaltet? treibt der gefürchtete Drache Jabberwocky mit glühenden Augen und gierigen Klauen sein schauriges Unwesen! Welchem mutigen Ritter mag es gelingen, die Bestie zu besiegen und das Königreich zu retten? Wer wird die Hand der schönen Prinzessin gewinnen? Könnte es der Knappe Dennis Michael Palin sein, ein Tölpel und Narr, der stets eine Kartoffel dabei hat und in die fette Griselda verliebt ist? Vermag er das Königreich zu retten? Oder wird er am Ende von Nachttöpfen heimgesucht und muss sich von aufgespiessten Ratten ernähren?

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wir schreiben rabenschwarzes Mittelalter. Im Sumpf von Südengland hockt der frisch zum Manne gereifte Dennis (Michael Palin), Sohn des Küfers, und träumt von der großen weiten Welt, gleichbedeutend für ihn und alle anderen Dorfbewohner um ihn herum mit der acht unwegsame Meilen entfernten Stadt. Provinzproleten wie ihm bleibt dieses ummauerte Paradies leider verschlossen, es sei denn, man hat etwas Wertvolles einzuschleppen, wie z.B. jene alte Kartoffel, die Glückspilz Dennis als Andenken erhalten hat (besser gesagt, an den Kopf geworfen bekam) von der wohlgenährten Tochter seines Mentors, des Hinterwald-Krösus Meisters Fischfinger. Die Erdfrucht öffnet ihm das Tor in die Stadt und bietet dem von unstillbarem Ehrgeiz Brennenden die einmalige Chance seinen Traum zu verwirklichen und ein erfolgreicher Geschäftsmann zu werden. Zuvor allerdings müssen diverse Ritter besiegt, ein Drache getötet und die Tochter des Königs befreit werden.
Als ausgewogene Mischung zwischen späteren Paranoia-Albträumen a la Brazil und dem unbeschwert respektlosen Slapstick des Flying Circus präsentiert sich der erste Kinofilm des amerikanischen Komikers, Wahl-Briten und gelernten Illustrators Terry Gilliam nach seiner Zeit bei der erfolgreichen Satiretruppe Monty Python. Nur wenige Mittelalterfilme -- selbst unter denen, die Ernsteres im Schilde führen -- wagen eine derart brutal-realistische Zeichnung kleinbürglicher Lebensumstände in Vor-Stromzeiten, selbst Polanskis Macbeth wirkt wie Disney im Vergleich zu diesem düsteren Abgrund aus Blut, Kälte und Scheiße. Nur gut, dass gerade auf diesem Morast die edle Blume Satire bzw. der vielbeschworene schwarze Humor am besten gedeihen. Jabberwocky zeigt Bilder wie kein anderer Ritterfilm, und er macht mehr Spaß als die meisten. --Thomas Abel
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5 Kundenrezensionen:

Kultfilm mit toller Synchro!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jabberwocky ist KEIN "Monty-Python-Film", sondern wurde von Terry Gilliam produziert. Dieser wollte sich nach der M.P.-Produktion "Ritter der Kokosnuss" eigenständig noch eingehender mit dem Thema "Mittelalter" befassen. Michael Palin ist "nur" der Hauptdarsteller.

Es handelt sich bei Jabberwocky um eine stark überzeichnete, gleichzeitig aber auch um die nachvollziehbarste Darstellung des Mittelalters, die ich kenne. Die grandios besetzten Hauptdarsteller mühen sich durch eine KAPUTTE, KALTE, NASSE, ARMSELIGE, DRECKIGE, ERBARMUNGSLOSE, STINKENDE, BLUTIGE, KRANKE, VERRÜCKTE Welt.

Dazu kommen noch eine völlig abgedrehte Story (historisch NICHT authentisch:) ) und eine Riesenportion schwarzer Humor!

Wunderbare Darsteller, tolle Bilder, eine verrückte Geschichte, großartiger Humor und die hervorragende (alte , originale) deutsche Syncronisation (z.B. die Rede des Vaters am Totenbett: SOHN! DU VERKÖRPERST ALLES WAS ICH VERACHTE!!!!) begeistern mich schon seit Jahrzehnten an diesem einzigartigen Terry-Gilliam-Film.
Regisseur Terry Gilliams unterschätzte "Soloprojekte"...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Fakt ist,wer Monty Phyton Filme mag,hat sich sicherlich auch die späteren Terry Gilliam Filme ("Brazil" wird hier von vielen unverdienterweise ebenso verkannt...) angesehen,nicht erst (wie heutzutage bei den "neueren" Fans) seit "12 Monkeys",und nur weil dabei-bis auf wenige Ausnahmen-die tatkräftige Unterstützung der restliche Monty Phytons fehlte,ist das noch lange kein Grund für eher haltlose oder ungerechtfertigte Kritiken !

Wem hier vieleicht nur noch "Tim Bandits" oder "Münchhausen" gerade noch so gefallen hat,der hat eben schlicht nichts übrig für anspruchsvollere Werke von diesem Ausnahmetalent-ganz simpel.

Klar,ist die Handlung bei "Jabberwocky" stellenweise langatmiger als es einige durch die MPFC-Filme gewöhnt sind und auch manche Gags kommen etwas lauer rüber,im großen und ganzen ist dieser Film aber durchaus als "ungewöhnlich" (verglichen mit heutigen Möchtegern Komödien) zu bezeichnen und für die damaligen Möglichkeiten (geringeres Budget usw.) einer der besseren.

Legendär und spektakulär beispielsweise hier die Idee,ein Ritterturnier durch Versteckspiele zu entscheiden oder einen durchgeknallten,-als völlig absurd ein Bettler sich in seine Nähe verirrt...(Zitat: "...steh'auf,Du machst dir ja deine Lumpen ganz dreckig...")König zu zeigen,der in einem höhlenartigen,baufälligen Schloss wohnt sowie die Kampfszenen gegen den primitiv gemachten Jabberwocky am Schluß des Films.

FAZIT: Nicht nur was für richtig hargesottene Fans,-gehört einfach in jede Terry Gilliam/Monty Phyton DVD Sammlung !
Film über Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich muss meinen beiden Vorrednern leider vorwerfen, dass sie den Film überhaupt nicht verstanden haben. Man darf Jabberwocky nicht als einen Monty Phython Film behandeln und nur nach den üblichen Gags ausschau halten, welche übrigens bei genauerem hinsehen zuhauf vorkommen und überaus lustig sind.
Jabberwocky ist ein Film, der den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit thematisiert. Um nur ein paar Punkte zu nennen: den Verfall des mittelalterlichen Schlosses im Film und im Gegenzug das Aufstrebende Bürgertum, versinnblidlicht durch die verschiedenen Kaufleute; die zunehmende Arbeit in der Stadt in Manufakturen und der schleichende Untergang des Handwerks; die Menschenmenge an Büßern, die sich selbst geißeln und durch die Stadt ziehen (diese sogenannten Flagellanten gab es am Ausgang des Mittelalters wirklich); usw.
Natürlich darf auch das Monster Jabberwocky nicht vergessen werden. Es ist als Fabelwesen dargestellt und treibt sein Unwesen auf dem Land und sorgt so für den starken Zulauf in der Stadt. Es wird auch am Ende nicht durch einen Vertreter des völlig zerfallenen Rittertums zur Strecke gebracht, sondern durch einen einfachen Taugenichts.
Diese Rezension bringt jetzt zugegebenermaßen niemandem etwas, der den Film noch nicht gesehen hat. Aber wer den Film schlecht findet, sollte ihn unter dem oben dargestellten Gesichtspunkt nochmal anschauen. Meiner bescheidenen Meinung nach wird klar, dass dieser Film schlicht ein Meisterwerk ist.
Übrigens: Wer sich für den Titel interresiert, der sollte mal Lewis Carrol "Alice hinter den Spiegeln" lesen. Darin gibt es ein Gedicht welches in der deutschen Übersetzung "Der Zipferlake" heißt. Jetzt könnt ihr dreimal raten wie es im englischen Original heißt... Richtig!
Mit den anderen Monty-Python-Filmen nicht zu vergleichen
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nein, ein richtiger Monty Python ist das nicht: Die Gags sind fade und rar gesäht, auch sonst ist die Produktion eher schlapp. Fazit: Lieber zu Leben des Brian, Sinn des Lebens oder wunderbare Welt der Schwerkraft greifen, selbst Ritter der Kokosnuss ist besser.
Ohne Witz und Verstand...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
... somit kein "echter" Monty Python-Film. "Jabberwocky" läuft unter den Monty Python Klassikern, dabei sind gerade mal zwei der Pythons dabei - Michael Palin und Terry Gilliam (Regie). Zudem ist der Film weder lustig, noch spannend. Wer echten Python-Humor erwartet wird hier bitter enttäuscht. Ausser Langeweile findet man in "Jabberwocky" nichts! Ich liebe Monty Python, aber dieser Film ist Schrott.
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Produkt-Bild: Time Bandits (Einzel-DVD)

Time Bandits (Einzel-DVD)
mit John Cleese, Sir Sean Connery, Shelley Duvall, Regie: Terry Gilliam

DVD von Spirit media GmbH
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 7,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Time Bandits (Einzel-DVD)

Produktbeschreibung


Beschreibung Als ihm eines Nachts sechs Zwerge aus seinem Kleiderschrank entgegenpurzeln, kann der kleine Kevin seinen Augen nicht trauen. Die Zwerge erzählen ihm, dass sie dem Obersten Wesen eine Karte mit Zeitlöchern gestohlen haben, um erfolgreiche Banditen zu werden. Der Junge lässt sich nicht ...

Aus der Amazon-Redaktion


Basierend auf einem Drehbuch, das er mit seinem Kumpel Michael Palin aus Monty Python-Zeiten geschrieben hatte, zog Terry Gilliam bei dieser fantastischen Komödie aus dem Jahre 1981 alle Register seiner unermesslichen Vorstellungskraft. Die Filmkritikerin Pauline Keal hatte Recht, als sie schrieb: "Dies ist vielleicht einer jener seltenen Filme, die an einem Übermaß guter Ideen leiden.", denn es fällt der Handlung schwer, mit dem Einfallsreichtum von Gilliams Filmschaffen Schritt zu halten. Dennoch wurde Time Bandits zu einem Klassiker, welcher eine große Fangemeinde anzog, denn in diesem spannenden Abenteuer von beinahe epischen Ausmaßen versammelte sich ein Großteil der Monty Python-Truppe (Michael Palin und John Cleese spielen hervorragende Rollen). Es geht um einen kleinen Jungen namens Kevin (Craig Warnock), der sich einer Bande von Zwergen auf ihrer Reise durch verschiedenste geschichtliche Epochen anschließt. Sie haben eine Karte mit Löchern im Raum-Zeit-Kontinuum gestohlen, die dem Höchsten Wesen gehört (welches passender Weise von Sir Ralph Richardson gespielt wird), und während Kevin eine Reihe von heldenhaften Abenteuern besteht -- inklusive einer Begegnung mit König Agamemnon (Sean Connery) -- versucht ein böses Genie (David Warner) die begehrte Karte mit Hilfe seiner ruchlosen magischen Kräfte an sich zu bringen. Diese gehörige Portion cineastischer Schrulligkeiten bildete den Auftakt zu Gilliams späteren und sogar noch ambitionierteren Fantasiegebilden Brazil und Die Abenteuer des Baron von Münchhausen, wobei er hier die dunklen Seiten seiner Geschichte nicht mit einem künstlich aufgesetzten Ende verwässert. Es gibt in Time Bandits ebenso viele Augenblicke der Furcht wie der kindlichen Verwunderung, und genau das verleiht dem Film eine zusätzliche Portion zeitlosen Reizes. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Einfach nur abgefahrener Fun für alle Python/Gilliam Fans
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe nicht eine Minute lange versucht in den Film irgendeinen Sinn hineinzuinterpretieren sondern ihn einfach genossen. Typisch Gilliam hat er auf hochintelligente Weise eine Rapsodie des Quatsches erstellt. Da reist eine Truppe Lilliputaner mithilfe einer von Gott geklauten Zeitkarte durch die Geschichte, gabelt ganz am Anfang einen kleinen Jungen auf, stellt allerlei Unfug an und kommt in ordentliche Schwierigkeiten. Allesamt sind es kleine Gauner mit guten Herzen.

Wie bei den frühen Pythons liegt der Charme nicht in der Gesamtstory sondern in den brilliant erzählten Einzelszenen: Robin Hood/John Cleese, der sich wie eine gute britische Führungskraft mit den Gästen auseinandersetzt; der Teufel, der mit seinen Helfern tiefsinnige Unterhaltungen über Computer führt; uvam....

Man muß Gilliams frühe Jahre und Monthy Python mögen, um diesen Flim zu geniessen, aber wenn das der Fall ist...unbedingt gucken!
Perfekt geklaute "Geschichte"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Um beim ursprünglichen Werbe-Claim "Sie machen keine Geschichte, sie klauen sie einfach" zu bleiben: Das machen sie - unser Anarcho-Trupp von Zwergen samt kindlichem Pfadfinder einfach perfekt. So gut, dass meiner Meinung nach weder Michael Palin oder John Cleese ihren Part adäquat erfüllen können. Die Jungs sind einfach stärker als Monty Pyton. Wer also Lust auf einen wilden Trupp gar nicht netter, dafür räuberischer, tollkühner und absolut liebenswerter "Nicht ganz so großer" Helden hat, wird hier bestens bedient. Ich habe den Film damals im Kino gesehen, daziwschen ein paar Mal auf Video und jetzt auf DVD: Immer noch gaaanz großes Kino. Witzig:Habe am Vorabend "Tintenherz" geguckt, war um (viele) Klassen langweiliger. Wenn Geschichte so gut geklaut wird, mache ich meinen Wandschrank gerne auf!
Ein Muss für Terry-Gilliam-Fans - und eine hervorragende DVD-Ausgabe!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
TIME BANDITS ist ein "Frühwerk" des außergewöhnlichen Regisseurs TERRY GILLIAM, der Mitglied der legendären MONTY PYTHON war und u. a. dort für die durchgeknallten Zeichentrickfilme verantwortlich zeichnete, und der seitdem mit einzigartigen Filmen wie BRAZIL, KÖNIG DER FISCHER, 12 MONKEYS, TIDELANDS oder jüngst DAS KABINETT DES DR. PARNASSUS irrwitzige, phantasievolle Geschichten bebildert hat.

Die britische Produktion aus dem Jahre 1980 ist eine Mischung aus MONTY-PYTHON (auch John Cleese und Michael Palin wirken mit), Fantasy- und Kinderfilm. Die schräge Handlung spottet eigentlich jeder Beschreibung - beeindruckend sind die überraschenden Ideen sowie die surrealen Bilder, die sich auch in den meisten späteren Filmen von Gilliam wiederfinden. Zwar wirken die Spezial-Effekte inzwischen anachronistisch - heute, wo man mit CGI alles mögliche machen kann - doch das verleiht dem Filme sogar einen besonderen Charme!

Zur DVD: Der Film wurde digital remastert und schneidet - gegenüber der mir bekannten TV-Fassung - in Bild und vor allem im Ton erheblich besser ab (natürlich immer unter der Einschränkung, dass das Original-Filmmaterial rund 30 Jahre alt ist).

Zur Bonus-DVD: Die Extra-Features sind umfangreich und interessant. Neben dem üblichen Schnickschnack (Trailer, Bildergalerie etc.) überzeugt die 60minütige Dokumentation über Terry Gilliam und sein Filmschaffen von DIE RITTER DER KOKUSNUSS (1974) bis FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS (1997), die interssante Interviews und Infos zu seinem künstlerischen Filmschaffen (einschließlich bei Monty Python) enthält. Weiterhin ein rund 30minütiges Interview mit Terry Gilliam und Michael Palin über die Produktion von TIME BANDITS - und ein ziemlich chaotisches Interview mit Terry Gilliam und Terry Jones.

FAZIT: Toller Film, tolle Extras - hervorragende DVD-Umsetzung eines surrealen Filmklassikers!
Mein Lieblings-Gilliam - ein wunderbarer Film!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mein Gott, wie lange habe ich darauf gewartet! In den USA und England gab es schon lange DVD-Fassungen dieses wundervollen Films, nur in Deutschland mußte man lange Jahre darauf warten. Sunfilm Entertainment hat diese Scheibe herausgebracht und gottseidank ist es qualitativ eine dem Film angemessene Umsetzung geworden - unbedingt kaufen!
Diejenigen, die "Time Bandits" kennen und lieben wie ich, wissen wovon ich spreche - doch jenen, die noch nicht das außerordentliche Vergnügen hatten, dieses Meisterwerk zu sehen sei gesagt: von all den (gar nicht so vielen) Filmen, die Terry Gilliam (als geborener Amerikaner ehemals einziges nicht-britisches Mitglied von "Monty Python's Flying Circus") in den letzten 25 Jahren gedreht hat, ist "Time Bandits" sein phantastischstes Werk! Es gibt zahllose Zeitreise-Filme, in denen naturgemäß verschiedene Genres vermischt werden - aber "Time Bandits" ist der mit Abstand gelungenste: ebenso phantasievoll wie bewegend und nachdenklich stimmend, vor allem wohl letzteres.

Es geht schließlich um nichts weniger als um den ewigwährenden Kampf von Gut gegen Böse - für den Idealisten und Moralisten Gilliam begegnet uns das Böse in den Banalitäten des Alltags, die Konsum- und Unterhaltungsgesellschaft ist ein gefundenes Fressen für Luzifer, der nicht von ungefähr am Anfang wie auch am Ende des Films in Gestalt des Moderators einer makabren TV-Show in Erscheinung tritt: das Fernsehen wird hier als Sprachrohr des Bösen entlarvt, denn es erstickt mit seinen inhaltsleeren Formaten jede kreative Phantasie bereits im Keim - und hierin ist der Film heute leider aktueller denn je...
Klasse Film...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
... und die Blu-ray Version ist auch gut. Die Frage, die sich mir immer öfter stellt, hat nichts mit der Rezension zu tun, sondern damit, ob es wirklich notwendig ist, einen Film aus den vordigitalen Zeitaltern in diese Form zu pressen. Was hatte ich erwartet: einen wow-Effekt? Wahrscheinlich, aber die Anwtort auf die Frage ist eindeutig. Nein.
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Produkt-Bild: Die Abenteuer des Baron Münchhausen (20th Anniversary Edition, 2 DVDs)

Die Abenteuer des Baron Münchhausen (20th Anniversary Edition, 2 DVDs)
mit John Neville, Eric Idle, Sarah Polley, Regie: Terry Gilliam

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 9,73

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Abenteuer des Baron Münchhausen (20th Anniversary Edition, 2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


DIE ABENTEUER DES BARON MÜNCHH
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2 Kundenrezensionen:

Ein phantastisches Abenteuer vor und hinter den Kulissen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man. Dass einige der Wunden, die dieser Film bei seinen Machern gerissen hat, immer noch nicht gänzlich verheilt sind, klingt in den Extras, die dessen Entstehung Revue passieren lassen, immer wieder durch. Das "Making of" mit dem vielsagenden Titel "The Madness and Misadventures of Munchhausen" ist ein Dokument von bemerkenswerter Aufrichtigkeit in Zeiten, in denen zu Marketingzwecken selbst für die mittelmäßigsten Kinoproduktionen überschwengliche Produktionsberichte produziert werden. Dass trotz der offenbar weiterhin bestehenden Animositäten zwischen einigen der seinerzeit Beteiligten alle Seiten in dieser Dokumentation zu Wort kommen und auch an kritischen wie selbstkritischen Bemerkungen nicht gespart wird, hebt die zweite DVD dieser 20-Jahre-Jubiläums-Edition aus der Masse der Füllmaterialien merklich heraus. Auch die von Terry Gilliam und Charles McKeown "vertonten" Storyboard-Passagen, die ihren Weg nicht in den Film schafften (insbesondere die opulente Episode des Besuchs auf dem Mond) ist ebenfalls lohnenswert, gleichfalls der ebenfalls von den beiden gesprochene Audiokommentar.

Der episodische Charakter der ABENTEUER DES BARONS MÜNCHHAUSEN ist einem bereits bekannt aus Time Bandits oder Monty Python And The Holy Grail. Dennoch folgt die mit phantastischen Wendungen und Zeit- wie Logiksprüngen gespickte Geschichte um die Abenteuer des Barons Münchhausen einer deutlich sichtbaren Linie. Der Film ficht einen Kampf der Gegensätze aus, zwischen einer bereits aus Brazil bekannten und gefürchteten "aufgeklärten" Bürokratie und der barock blühenden Phantasie des Barons Münchhausen, der sich selbst zunehmend als Anachronismus begreift und für seinen Kampf gegen die Windmühlen der neumodischen Vernunft immer wieder des Antriebs durch ein kleines Mädchen bedarf, das seinerseits wohl die erwachsenste Figur des gesamten Films abgibt. (Apropros Windmühlen: die Verfilmung seines gescheiterten Projektes "The Man Who Killed Don Quixotte" hat Gilliam neuesten Gerüchten zufolge wieder aufgenommen.)

Wie gut es MÜNCHHAUSEN dabei tut, dass seine üppigen und wundervoll in Szene gesetzten Effekte vor dem Aufstieg der Computereffekte notgedrungen allesamt "handgemacht" sind, zeigt ein Blick auf Gilliams etwas enttäuschende und in ihrer digitalen Umsetzung oftmals zu glatte Rückkehr zum Thema in Brothers Grimm. Gilliams Interpretation der Abenteuer des Lügenbarons Münchhausen ist eine große Schau, ein gewaltiger Spaß, und man merkt ihm die Querelen, die hinter den Kulissen stattfanden, den zwischenzeitlich erzwungenen Drehstopp, die chaotischen Produktionsverhältnisse in der römischen Cinecitta und die grenzwertig aufgeriebenen Nerven der beteiligten Schauspieler an keiner Stelle an. Letztere (mit leichten Abstrichen bei dem nicht recht als wirklicher Schauspieler taugenden Eric Idle) sind allesamt hervorragend gecastet und aufgestellt, Oliver Reed als Vulkan, der als Ray D. Tutto im Cast auftauchende Robin Williams als dualistischer König des Mondes, der mit einem furchtbaren Akzent sprechende, kalt-logisch aufgeklärte Jonathan Pryce und allen voran der als Baron Münchhausen brillierende John Neville spielen wie entfesselt. Selbst die damals neunjährige Sarah Polley, die Gilliam laut seinem Audio-Kommentar "because of her teeth" für die Rolle der Sally Salt auswählte, passt ausgezeichnet in ihre Rolle. Außerdem gibt es auch noch die 17jährige Uma Thurman als Venus zu bestaunen. Der Schauwert ist beträchtlich.

Zum derzeitigen Preis kann man beim Kauf dieser DVD nichts falsch machen. Er ist ein Film für die ganze Familie, fantastisch ausgestattet, verspielt, märchenhaft, unterhaltsam.
Die Abenteuer des Baron Münchhausen (20th Anniversary Edition, 2 DVDs)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich muß sagen einfach Traumhaft dieser Film, ein absoluter Pflichtkauf!! Es gab glaub ich noch nie eine bessere Verfilmung von dieser Geschichte!!Schauspieler Top,Geschichte Top,DVD Top!!!
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Produkt-Bild: 12 Monkeys (Remastered)

12 Monkeys (Remastered)
mit Bruce Willis, Madeleine Stowe, Brad Pitt, Regie: Terry Gilliam

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,54

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: 12 Monkeys (Remastered)

Produktbeschreibung


Das Jahr 2035. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden haben in einem klaustrophobischen Unterweltsystem Zuflucht gefunden, die Tiere haben die Herrschaft in den verlassenen Städten der Menschen übernommen. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, damit dieser den Ursprung der Apokalypse feststellen kann. Der Schwerkriminelle James Cole Bruce Willis wird ausgewählt, diese Reise zu machen und landet zunächst in einer Nervenheilanstalt im Jahr 1990, wo er von dem verrückten Sohn eines Professors vor den Anschlägen der "Armee der 12 Monkeys" gewarnt wird. Als nächstes taucht Cole in einem Schützengraben im Ersten Weltkrieg auf. Endlich nimmt seine Odyssee ein Ende, er findet in einer Psychiaterin sogar eine Helferin im Kampf gegen den unsichtbaren Feind...

Aus der Amazon.de-Redaktion


12 Monkeys kombiniert, inspiriert durch Chris Markers viel gelobten Kurzfilm La Jetée, vielschichtiges, intelligentes Geschichtenerzählen mit der einzigartigen und einfallsreichen visionären Kraft des Regisseurs Terry Gilliam.
Die Geschichte beginnt in einer winterliche Ödlandschaft im Jahr 2035, in dem die Menschen aufgrund einer tödlichen Seuche gezwungen sind, in Verwahrlosung und Unterdrückung im Untergrund zu leben. Bruce Willis spielt einen Außenseiter, dem die Chance gegeben wird, sich von seinem Strafregister zu befreien. Er unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit, um an eine Probe des tödlichen Virus zu gelangen, mit deren Hilfe die Wissenschaftler der Zukunft ein Heilmittel zu finden hoffen. Seine Zeitsprünge von 1918 in die frühen bzw. Mitte der 90er Jahre werden für ihn zu einer Tortur, die ihn seine eigene Wahrnehmung der Realität in Frage stellen läßt. Verstrickt in die Gefahren der Vergangenheit und die Trostlosigkeit der Zukunft trifft er auf eine Psychiaterin (Madeleine Stowe), die ihn anfangs für verrückt hält. Des Weiteren begegnet er einem Patienten der Psychiatrie (gespielt von Brad Pitt, der für diese kantige Rolle für den Oscar nominiert wurde), der Beziehungen zu einer radikalen Gruppe unterhält, die eventuell das Virus auf die Menschheit losgelassen hat.
12 Monkeys vereint Krimi, Drama, Psycho-Thriller und apokalyptische Science Fiction und ist dank Bruce Willis, der hier die beste Darbietung seiner Karriere liefert, und Gilliams visueller Genialität einer der besten Science-Fiction-Filme nicht nur der 90er Jahre. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Science Fiction mit Niveau
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser Film vereint eine sehr gute Grundidee, wie sie meiner Meinung nach zu jedem guten Science-Fiction Film gehört, mit ausgezeichneter schauspielerischer Leistung. Besonders Brad Pit kommt als komplett Geistesgestörter überzeugend herüber. Auch Bruce Willis überzeugt in seiner Rolle, und zeigt die Verzweiflung, mit der seine Figur fertigwerden muss, überzeugend. Die gesamte Handlung ist sehr gut durchdacht. Dieser Film überzeugt einfach mit Hirn und nicht mit Effekten, wie es viele aktuelle Science-Fiction Filme versuchen. Doch ein klein wenig mehr Spannung und Action hätten dem Film gutgetan.
Über Bord mit den gängigen Trends!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"12 Monkeys" war der erste Film, der in Deutschland auf DVD erschien. Damals noch ohne Original-Tonspur, jetzt aber mit.
Es gibt wohl keinen Film, bei dem sich nach dem ersten Sehen so stark der Wunsch einstellt, ihn sofort nochmal zu sehen. Denn gerade am Ende, wo sich alles zu einem vollständigen Puzzle zusammenfügt, erreicht der Film die höchste Stufe der Faszination. Da hat man endlich alles im Kopf ordnen können und dann ist der Film zu Ende.
Auch jetzt, wo ich ihn schon längst verinnerlicht habe, ist es immer noch ein Erlebnis besonderer Art, ihn zum sechsten, siebten Mal zu sehen. Inzwischen habe ich dann auch genug Raum für Bewunderung, denn es ist wahrlich bewundernswert, wie sich der Regisseur hier den Traumfabrik-Klischees verweigert, um nach seinen eigenen Regeln zu arbeiten. Das hat Klasse!
Noch eine Eigentümlichkeit: diese (extrem verzwickte) Story müsste normalerweise mit einem Happy End aufhören. Ich find es so geil, dass sie es nicht tut. Man staunt mit offenem Mund: "Das kann es doch nicht gewesen sein!" Aber das war es. Wie gesagt: man will am Ende weitergucken - oder nochmal von vorne.
Brillantes Außenseiter-Kino!
WooooW
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein unglaublich toller Film! habe ihn erst beim 2 Mal schauen vollständig verstanden und selbst beim vierten mal schauen fallen mir neue Dinge auf und es wird einfach nicht langweilig den Film zu schauen! Wer ihn noch nicht in seiner DVD Sammlung hat sollte schleunigst zugreifen! Sehr gute Schauspieler in einer ausgefeilten science fiction story!
KAUFEN! =)
Genial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum Inhalt der DVD wurde ja schon viel gesagt.
Ich kann nur sagen, ich hab den Film gerade das erste mal gesehen, und er hat es auf Anhieb unter die Top5 meiner Lieblingsfilme geschafft.
Geniale Story! Geniale Schauspieler!
"... Wieder einmal werden die Tiere über die Welt herrschen ..."
5 Punkte 5 von 5 Punkten
12 Monkeys ist definitiv einer DER BESTEN Zeitreise, Endzeit und SciFi-Thriller überhaupt. Über die unglaublich gute und intelligente Story möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen, da man sonst vielleicht einiges vorweg nehmen würde, was schade wäre. Aber: Die Handlung ist grandios! Der Film ist definitiv Terry Gilliams Meisterwerk. Gilliam transportiert mit seinen kraftvollen und authentisch wirkenden Bildern eine düstere, dreckige, schlechte und gefahrenreiche Welt, in der die Menschen durch ihre Handlungen (wahrscheinlich zu recht), in einem sehr schlechten Licht dargestellt werden. Beim bloßen Zuschauen erzeugen die Bilder, Dialoge und Musik ein stets beklemmendes Gefühl und Unwohlsein. Das ist SUPER!

Der Film ist zudem voll mit kritischen Botschaften. Die schauspielerischen Leistungen, allen vorweg Bruce Willis und Brad Pitt sind außergewöhnlich gut. Selten zuvor habe ich Willis und Pitt so intensiv spielen gesehen (Wer hier jedoch einen Superhelden á la John Mclane oder einen Gentleman á la Joe Black erwartet wird bitter enttäuscht).

Mein Tipp: Der Film ist für jeden etwas, der gerne tiefgründige, verschachtelte und anspruchsvolle Geschichten gepaart mit viel Spannung, Action und beeindruckenden Bildern mag. Der Film regt definitiv zum Nachdenken an. Besonders in Zeiten in denen Wörter wie Pandemie oder Virus schon Einzug in unseren täglichen Sprachgebrauch gefunden haben, erscheinen die geschilderten Szenarien nicht mehr unbedingt als reine Utopie. Auf der anderen Seite habe ich schon mit einigen Leuten gesprochen, die den Film eher durchschnittlich fanden. Angesprochen auf den Grund bekam ich immer die Antwort, dass die Handlung "komisch und wirr" war und das sie den Film (wahrscheinlich aufgrund der unterschiedlichen Zeit- und Handlungsstränge) oft nicht verstanden haben. Das finde ich sehr schade.

Fazit: ABSOLUTES MEISTERWERK und ABSOLUT EMPFEHLENSWERT! Über Geschmack lässt sich in diesem Fall ABSOLUT NICHT STREITEN!
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Produkt-Bild: Das Kabinett des Doktor Parnassus [Blu-ray]

Das Kabinett des Doktor Parnassus [Blu-ray]
mit Christopher Plummer, Johnny Depp, Jude Law, Heath Ledger, Colin Farrell, Regie: Terry Gilliam

Blu-ray von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 12,50

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Das Kabinett des Doktor Parnassus [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Der Magier Dr. Parnassus reist mit seiner Theatertruppe in einem klapprigen Varieté-Vehikel durch die Lande. Die besondere Attraktion des Wunder-Kabinetts auf Rädern ist ein Zauberspiegel, durch den man in sein ganz eigenes fantastisches Universum treten kann. Doch Dr. Parnassus hütet auch ein dunkles Geheimnis: Vor Jahren hat er einen Pakt mit dem unheimlichen Mr. Nick geschlossen, mit dem er die Zukunft seiner Tochter Valentina aufs Spiel gesetzt hat. Um Valentina zu retten, lässt er sich auf eine allerletzte Wette mit Mr. Nick ein. Dabei erweist sich ein geheimnisvoller Fremder, der sich dem Wanderkabinett kurzzeitig anschließt, als absoluter Glücksgriff.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

genialer Film mit schwachem Ende
4 Punkte 4 von 5 Punkten
zwei Stunden saß ich wie verzaubert vor diesem Film- wunderschön, märchenhaft, surreal, mit GRANDIOSEN Darstellern und einem ruppig-verrücken Charme, dann kam das (meiner Meinung nach) aprupte und unverständliche Ende und ließ mich verwirrt in der Luft hängend zurück.
Daher nur 4 Sterne für einen schönen Märchenfilm und Heath Ledgers leider letztes Werk, das nicht nur von seinem außergewöhnlichen Können sondern auch der Schauspielkunst aller anderen Darsteller lebt. Dafür lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.
Es ist halt ein Gilliam
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Man muss bei diesem Film einfach immer daran denken, dass man es mit Terry Gilliam zu tun hat! Die einen sagen "schlicht genial" die anderen sagen "oh mein Gott!". Ich bin kein Gilliam Fan, aber ein Heath Ledger Fan. Terry Gilliam und Heath Ledger waren seid Brothers Grimm eng befreundet und da es Heath Ledgers letzter Film ist, ist es für mich Ehrensache. Und abgesehen von "schlicht genial" oder "oh mein Gott!" ist es ein weiteres Heath-Ledger-Denkmal. Und es wurde von der gesamten Crew als solches gezeigt. Mit viel Respekt und Liebe.Der Abschied tat weh, aber er war würdig. Und dafür DANKE!
Kein Film für die Ewigkeit
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das Kabinett des Doktor Parnassus ist keine DVD die es lohnt zu kaufen. Einmal ansehen, reicht vollkommen aus.
Insgesamt ein Wirrwar verschiedenster Aufnahmen, die für meinen Geschmack keinen wirklichen Sinn ergeben. Es war mal wieder ein Fehlgriff. Eigentlich hätte ich wachsamer sein sollen (gleiche Regie wie bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" - war damals echter Schwachsinn), aber die Schauspieler hörten sich echt gut an - erste Liga.
Also Leute, Ihr könnt ruhig abwarten bis es auf Sky oder im normalen TV gesendet wird.
Rohstoffverschwendung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Eigentlich ist das hier weniger eine Rezension, als vielmehr eine Möglichkeit, meinem Ärger, für diesen "Film" Geld ausgegeben zu haben, Luft zu machen!
Als absoluter Fantasy - Fan und als noch größerer Heath Ledger - Fan habe ich wirklich ungeduldig auf diese DVD gewartet und sie mir gleich, als sie geliefert wurde, angesehen. Was soll ich sagen: Dieser Film hat mich tatsächlich dazu gebracht, meine Wohnzimmeruhr über den Fernseher zu hängen, damit ich mir das minütliche Umdrehen zur Uhr, um zu sehen wie lange ich das noch ertragen muss, zu ersparen.
Nichts gegen die Leistung der Schauspieler (dafür auch einen Stern). Da trotzdem auch gute Rezensionen geschrieben wurden, möchte ich einräumen, dass ich vielleicht die meiner Meinung nach nicht vorhandene, bzw. VIEL zu banale Handlung möglicherweise nicht richtig verstehe. Doch ein Film soll mich unterhalten. Mehr erwarte ich von Movies, die nicht meine Lieblingsfilme sind (und ganz bestimmt NIEMALS werden), ja überhaupt nicht. Doch das waren einfach 117 der langweiligsten und vergeudetsten Minuten meines Lebens! Was wäre dieser Film für eine Zumutung ohne diese hochkarätige Besetzung???!!! Leider kann ich die DVD nicht mal verschenken, da mir partout niemand einfallen möchte, den ich so wenig mag, dass ich ihm diesen Schmarrn zumuten würde! Ich bin leidenschaftlicher DVD / Blue Ray - Sammler. Natürlich besitze ich auch Filme, die mir nicht richtig gefallen mögen und sie stehen trotzdem in meinem Regal. Doch dieses Teil fliegt definitiv in den Müll! Was für eine Rohstoffverschwendung...
Hätte jemand auch nur einen Cent auf diesen Film gegeben...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
... er hätte vermutlich viel Geld damit verdienen können.

Denn nachdem Terry Gilliam bis weit in die 90er Jahre Filme drehte, die heute teilweise schon Kultstatus genießen - z.B. "Brazil", "König der Fischer", "12 Monkeys" oder "Fear And Loathing In Las Vegas" - so wurden seine Werke in den letzten Jahren immer unzugänglicher. Der Tiefpunkt war zweifellos mit "Tideland" erreicht.

Doch mit "Das Kabinett..." gelang Gilliam ein wunderbarer Film, der durch Heath Ledgers plötzlichen Tod erst auf der Kippe stand und dann durch notwendige Änderungen am Drehbuch und in der Besetzung doch noch möglich wurde. Glücklicherweise war ein Teil von Ledgers wichtigen Szenen bereits gedreht, die fehlenden Szenen wurden gleich von mehreren namhaften Stars übernommen.
Im Ergebnis wird der Zuschauer mit genommen auf einen Fantasy-Trip in die Gedankenwelt mehrerer Menschen, die sich in das Kabinett begeben. Dabei nimmt Heath Ledgers Figur (und seine verschiedenen Alter Egos) eine zentrale Rolle ein. Scheint er zunächst ein harmloser Fremder zu sein, den Dr. Parnassus und seine kleine Gruppe bei sich aufnehmen, so stellt sich im Laufe der Handlung heraus, dass er ein Mensch ist, der offensichtlich eine sehr dunkle Seite besitzt.
Der Film entwickelt sich also langsam und ist - wie nahezu jeder Terry Gilliam-Film - kein Fast Food, das man quasi nebenher zu sich nehmen kann. Der Zuschauer muss bereit sein, Aufmerksamkeit und Zeit mitzubringen. Dann offenbart ihm das Kabinett Stück für Stück alle Geheinmisse der Geschichte und setzt sie zu einem optisch beeindruckenden, inhaltlich schlüssigen aber auch erschreckenden Ganzen zusammen.
"Das Kabinett..." besitzt Elemente einer Komödie, eines Dramas und eines Fantasyfilms. Getragen wird alles von den surrealen Bildern und der sehr guten Leistung des gesamten Casts. Wennglich die Augen verständlicherweise besonders auf Heath Ledger gerichtet sind, so fällt insbesondere Christopher Plummers Leistung als Dr. Parnassus positiv auf.
Wir wissen alle nicht, wie der Film geworden wäre, wenn Heath Ledger nicht gestorben wäre. Aber das Ergebnis, wie es nun voriegt, ist ein faszinierender Bilderrausch, der so nur von Terry Gilliam (oder vielleicht noch von Tim Burton) hat inszeniert werden können.

Dem Film wird auch die Blu-Ray selbst gerecht: Bild und Ton bewegen sich auf einem durchgängig hohen Niveau. Das Bonusmaterial ist umfangreich und vielfältig. Insbesondere sei hier der interessante Regiekommentar von Tery Gilliam erwähnt.

Letztlich kann der Film allen Terry Gilliam-, Heath Ledger-, Johnny Depp-, Colin Farrell- und Jude Law-Fans empfohlen werden... oder ganz einfach allen Menschen, die neugierig auf eine außergewöhnliche und bildgewaltige Geschichte sind, die sich abseits des typischen Hollywood-Mainstrams bewegt. "Das Kabinett des Dr. Parnassus" ist kein Meisterwerk. Jedoch ist es ein Film, der dem Zuschauer zeigt, wie magisch, wunderschön und faszinierend (Heim-)Kino sein kann.
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