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Produkt-Bild: Kill Bobby Z - Ein Deal um Leben und Tod

Kill Bobby Z - Ein Deal um Leben und Tod
mit Paul Walker, Laurence Fishburne, Olivia Wilde, Regie: John Herzfeld

DVD von EMS
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 0,96

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Kill Bobby Z - Ein Deal um Leben und Tod
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Kill Bobby Z - Special Edition DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Kill Bobby Z - das ist doch mal 'ne klare Anweisung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der obige Titel ist übrigens die "deutsche" Übersetzung des Originaltitels "Let's Kill Bobby Z", auch bekannt als "The Death and Life of Bobby Z". Ist schon komisch, warum man sich die Mühe gemacht hat, den Titel überhaupt zu verändern.

Regisseur John Herzfeld zeigt uns in diesem Film von 2007 die Geschichte eines Kleinkriminellen und Exsoldaten namens Tim Kearney (Paul Walker). Wieder einmal im Gefängnis, bekommt er von dem Polizisten Tad Gruzsa (Laurence Fishburne) das Angebot, in die Rolle des verstorbenen Drogenkönigs Bobby Z (Jason Lewis) zu schlüpfen, um in einer Art Gefangenenaustausch einen anderen Polizeibeamten aus der Gewalt des mexikanischen Drogenbosses Huertero (Joaquim de Almeida) zu befreien. Da Tim ohnehin nichts zu verlieren hat, willigt er ein, zumal dies sein Ticket in die Freiheit werden soll. Der Austausch läuft aber schief, und Don Huertero ist zu allem Überfluß darauf aus, den vermeintlichen Bobby Z zu töten, um einen Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen. Auch der zwielichtige Gruzsa bedient sich unorthodoxer Methoden, um Kearney aus dem Weg zu räumen, indem er eine Motorradgang auf ihn ansetzt. Kearney kann nur auf die schöne Elisabeth (Olivia Wilde) vertrauen, um sich und auch den jungen Sohn Bobbys vor seinen Verfolgern zu retten. Die Frage ist nur: Wird Elisabeth ihn nicht am Ende verraten?

"Kill Bobby Z" ist ein temporeicher Actionfilm mit vielen Verfolgungsjagden, Schießereien und gewalttätigen Auseinandersetzungen und als solcher sehr gute Unterhaltung für den Samstagabend. Besonders originell hingegen ist er nicht, aber doch abwechslungsreich und spannend in den vom Genre und Herkommen gesetzten Grenzen. Darüber hinaus spielt Paul Walker seinen Helden so, daß man ihn mehr und mehr sympathisch findet und wirklich mit ihm mitfiebert, wenn er etwa von Motorrädern, schießwütigen Cowboys und bombenwerfenden Hubschraubern verfolgt wird. Wer hier etwas völlig Neues erwartet, sollte vielleicht selbst einmal einen Film drehen.

Besonders herzerfrischend ist der genervt-resignierte Gesichtsausdruck, den Keith Carradine alias Mr. Johnson aufsetzt, als er merkt, daß er in eine ziemlich auswegslose Falle geraten ist. Einfach mal drauf achten!
"Hommage an die Thriller der 70er Jahre!"
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Mit ~Kill Bobby Z~ ist Regisseur John Herzfeld
im Jahre 2006 eine Art Hommage an das Genrekino
der 70er Jahre gelungen, knallhart inszeniert
erzählt der Film eine spannende Thrillerstory
über einen der mächtigsten Drogenbarone der
Welt.
Für Fans der 70er Jahre bietet der Old-School-
Actioner ein pures Retrovergnügen in passend
umgesetzten Bildern.
(DVD/VT)
Die guten Darstellerleistungen, allen voran
Paul Walker (wie auch schon in ~Running Scared~
überraschend gut), Laurence Fishburne (wie
immer cool) sowie Olivia Wilde als schicker
Blickfang runden diese sehenswerte Geschichte ab.
Action satt, cooler Soundtrack, aber kein Blockbuster
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film ist ein actionlastiger Film, der ein wenig Komödie, ein wenig Film Noir und einen kleinen spritzer extremer Gewaltdarstellung inne hat.
Die Handlung ist in sich logisch aber nicht unbedingt realitätsnah.
Wer einfach abschalten und einen leichten (geistig anspruchslos gehaltenen) Actionfilm mit klaren Bildern, gutem Ton und sehr geilem Soundtrack sehen möchte und dazu noch sehr gute Schauspieler sehen will kann meiner Meinung nach zugreifen.
Lässig-cooler Reißer für Zwischendurch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Tim Kearney ist ein Losertyp. Als er in Notwehr einen Gangsterboss ermordet, stellt ihn der Fahnder Tad Gruzsa vor die Wahl: entweder er verrottet im Knast - oder er nimmt undercover die Identität des Drogenbarons Bobby Z an. Tim lässt sich auf das Angebot ein - und stellt bald fest, dass nicht nur die mexikanische Drogenmafia hinter Bobby Z her ist...

Bei "Kill Bobby Z" kracht es an allen Ecken und Enden, wobei Biker, Cowboys und Häftlinge ausreichend Zündstoff für jeden Actionfan liefern. Paul Walker ("The Fast & the Furious", "Joyride") gibt den hitzigen Losertypen betont lässig, wird aber von der kühlen Femme Fatale Olivia Wilde ("The OC") gewaltig in den Schatten gestellt. Die knisternde, und deutlich spürbare, Erotik zwischen den beiden gibt dem teils explosiven Mix aus Kampfszenen, dutzender Hakenschläge in der Handlung und wilder Verfolgungsjagden noch mehr Pep. Laurence Fishburnes ("Matrix") streckenweise lustloses Spiel als korrupter Cop Tad Grusza und gelegentlich dröge Szenen (etwa wenn Tim & Kit beschließen, Freundschaft zu schließen) trüben zwar etwas den Spaß, werden aber durch den lässig-sympathischen Protagonisten und den schwarzen Humor wieder wettgemacht.
Alles in allem ist "Kill Bobby Z" ein cooler Reißer für zwischendurch, der einen über eineinhalb Stunden gut unterhält, aber nicht wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt. Kann man gesehen haben, muss man aber nicht.
speziell aber klasse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
aka Titel: The Death and Life of Bobby Z

zur Story:

Tim Kearny (Paul Walker) ist ein echter looser. Aus der Army wurde er rausgeschmissen und landet immer mal wieder im Knast. Ein offensichtlich nicht besonders heller Kleinganove. Als er wieder mal in Gefängnis sitzt droht sich die Situation aufs übelste zu verschlimmern. Ein Mithäftling, Maddog, hat die Absicht Tim zu töten, leider war Tim schneller und dadurch droht im Lebenslänglich.
Jedoch hat Tim einen großen Vorteil. Er hat im Evolutionslotto einen sechser gezogen, was heißt: Er sieht dem heiß begehrten Drogen Baron Bobby Zacharias (Jason Lewis) sehr ähnlich. Und da kommt auch schon der DEA Agent Tad Gruzsa (Laurence Fishburne) ins spiel. Er gibt Tim kurzerhand als Bobby aus um seinen Partner aus der Hand von Geiselnehmern zu befreien, bzw. einzutauschen. Die Theorie scheint auch recht einfach.... aber es kommt immer anders als man denkt. Ehe Tim es sich versieht landet er auf einer Hazienda, findet seine Traumfrau, einen "Sohn" und eine ganze Menge Schwierigkeiten. Plötzlich läuft Tim, jetzt alias Bobby Z, nicht nur vor einem Drogenbaron, Don Huerto (Joaquim de Almeida) weg sondern ihm sitzen auch noch die Jungs von Maddogs Gang im Nacken und alle wollen seinen Tod. Wer wird wohl das Rennen machen? Denn es ist nicht immer alles so wie es scheint...

zum Film selbst:

Ich war wirklich überrascht wie gut der Film ist. Die Story ist dicht und man kann sich nicht schon alles in den ersten 30 Minuten zusammenreimen. Es bleiben durchaus noch Überraschungen bis zum Ende. Die Story an und für sich ist nicht die Neueste aber dennoch brilliant umgesetzt. Action aber durchaus gelegentlich ein Lacher. Nicht kitschig trotzdem "gefühlvoll". Joaquim de Almeida ist in der Rolle des Bösewichts wie immer genial und reißt jeglichen möglichen Patzer im Film mit raus.
Paul Walker ist erstaunlich überzeugend in seiner Rolle und ich persönlich war von den Kampfszenen beeindruckt. Hätte ihm das nicht zugetraut. Olivia Wilde gibt eine hinreißende Intregantin ab und ich persönlich würd sie nach diesem Film zum Bond Girl voten.

Der Film ist Solide und begeistert durch seine verzwickten Handlungsstränge. Deshalb volle Sternzahl.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Turistas

Turistas
mit Josh Duhamel, Melissa George, Olivia Wilde, Regie: John Stockwell

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 2,50, Angebote ab EUR 1,39

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Turistas

Produktbeschreibung


Turistas DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Solider Streifen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich verzichte darauf, die Handlung zu beschreiben - wurde von vielen Rezensenten vor mir schon sehr gut gemacht.

Turistas ist ein solider Horror-Streifen, der zwar etwas schleppend anfängt (die etwas langatmigen Feier- und Tanzszenen hätte man meiner Meinung nach getrost etwas kürzen können) sich dann aber - nachdem klar ist, was gespielt wird - richtig gut entwickelt und Tempo bekommt. Obwohl man aufgrund des Covertextes davon ausgehen könnte, dass es sich um einen reinen Folterfilm handelt, kommt Turistas ohne viel Gore-Szenen aus. Eigentlich wird das Thema Organhandel nur einmal richtig gezeigt, die restlichen Horrorszenen betreffen hauptsächlich das letzte Drittel des Films.

Der Film hinterlässt den Zuschauer mit dem Gefühl, bei Fernreisen in Zukunft Fremden gegenüber etwas vorsichtiger zu sein, und vor allem: Immer das Flugzeug nehmen!!
Richtige Beklemmung haben bei mir eher andere Szenen hinterlassen, aber ich möchte hier nicht zuviel verraten.

Der Ton und das Bild der BluRay sind so, wie ich es mir von einer BluRay erwartet habe, aber auch nicht herausragend. Grade bei den wunderschönen Strandaufnahmen bzw. generell Aussenaufnahmen hätte ich mir vom Bild doch fast noch ein wenig mehr erhofft, aber man kann sehr zufrieden sein. Da gibt es schlechteres (zB. die BluRay von Copland!).

Fazit: Für Vielseher des Horrorgenres meiner Meinung nach eine positiv überraschende, überdurchschnittlich gute Produktion mit ernstzunehmenden Schauspielern (Melissa George aus Triangle), mit vernünftigen Dialogen, einer Story, die halbwegs Sinn macht, ein paar gelungenen Horrorszenen, traumhafter Kulisse - was will man mehr? Ich kann gar nicht genug oft betonen, wieviel Müll grade im Horror-Genre am Markt ist - also mir hat Turistas wirklich gefallen! Natürlich ist wie immer alles Geschmackssache. Von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. Ob der Film 22,99 ? wert ist, wage ich zwar zu bezweifeln - meine BluRay hab ich mir heute beim Saturn für 9,99 ? gekauft, aber diesen Preis ist Turistas auf jeden Fall wert!
Eine Pauschalreise - kann, soweit das bei diesem Film möglich ist, Spoiler enthalten
2 Punkte 2 von 5 Punkten
John Stockwells Film "Turistas" aus dem Jahre 2006 hätte etwas anderes werden können als ein 08/15-Schocker, aber leider hat der Regisseur wenig aus seiner Grundidee gemacht.

Die Geschwister Alex (Josh Duhamel) und Bea (Olivia Wilde) reisen in einem vollbesetzten Bus durch den brasilianischen Urwald, doch als wegen eines Busunglücks die Reise unterbrochen wird - es dauere ja auch immer alles sooooo lange in diesem Land, wird einer der amerikanischen Touristen später sagen -, gehen die beiden, zusammen mit vier anderen jungen Backpackers, die sich ihnen angeschlossen haben, zum Strand hinunter, wo eine wilde Party im Gange ist. Man tanzt ausgelassen, trinkt und kommt sich näher, doch am nächsten Morgen wachen die sechs Touristen benommen auf und müssen feststellen, daß man sie unter Drogen gesetzt und all ihrer Habseligkeiten beraubt hat. Doch es soll noch schlimmer kommen, denn in dem Dorf, in das sie, völlig durchnäßt und notdürftig bekleidet, kommen, erkennen sie einige der ihnen gestohlenen Gegenstände wieder, und als sie mit Dorfkindern deshalb in Streit geraten, müssen sie aus dem Dorf fliehen. Ein Einheimischer, mit dem sie sich in der Nacht zuvor am Strand angefreundet haben, bietet ihnen seine Hilfe an, doch führt er sie geradewegs in den Dschungel, wo ein brasilianischer Arzt schon auf die Gringos wartet, um ihnen ihre Organe entnehmen zu können.

Geschichten wie diese wurden schon hundertmal erzählt, und jeder weiß auch, wie sie ausgehen - ja wir können sogar genau angeben, welche der Touristen sterben und welche überleben werden, ohne hellseherische Fähigkeiten beanspruchen zu dürfen. Die Originalität eines "Saw I" fehlt hier völlig und auch wirklich spannend wird der Film erst nach ungefähr 45 Minuten, wenn die Touristen im Haus des Arztes angekommen sind. Fairerweise muß man sagen, daß auch die feindselige Atmosphäre im Dorf ein wenig zum Aufbau von Spannung beigetragen hat, die aber anschließend auf der endlosen Dschungelwanderungssequenz auf der Strecke blieb, um ein Picknick zu machen.

Ein wenig originell sind immerhin die im letzten Drittel des Filmes auftauchenden - man verzeihe mir das eigentlich unbeabsichtigte Wortspiel - Unterwasserverfolgungsszenen, in denen ich durchaus Beklemmung empfand. Recht subtil ist auch die Veränderung der Farben, nachdem die Touristen ausgeraubt worden sind: Glänzt zunächst alles in satten Farben wie in einem Urlaubsprospekt, so liegt nachher ein matter Schleier über allem, der noch durch den Umschwung des Wetters und die Enge des Dschungels intensiviert wird.

Mein Hauptkritikpunkt an dem Film jedoch ist, daß ich ihn für heuchlerisch halte. Das Grundmuster ist das folgende: Amerikanische (und australische und schwedische) Touristen verbringen ihren Urlaub in einem Land der Dritten Welt. Dort fährt zunächst einmal der Busfahrer total schlecht, einfach unfähig, wie Alex ihm auch zu verstehen gibt. Am Strand scheinen alle Menschen nett zu sein, aber natürlich warten sie nur darauf, sich für die Touristen zu prostituieren - dabei wollte der junge Jock den Sex doch gratis, weil er so gut aussah und den Hauch der weiten Welt mitbrachte - oder sie auszurauben. Und schließlich erwartet sie inmitten des Dschungels der absolute Alptraum in Gestalt eines kriminellen Arztes, der ihnen die Organe bei lebendigem Leibe entnehmen will. Wenn die Brasilianer in dem Film nicht gerade alkoholisiert mit den Touristen tanzen, dann tauchen sie vor allem in Konfliktsituationen und als Bedrohung (ärgerlicher Vater eines fotografierten Kindes, aufgebrachte Menge im Dorf) auf. Ich kann bei all dem gut verstehen, daß der Film in Brasilien viele ablehnende Reaktionen hervorrief.

Um sich nun aber nicht völlig dem Vorwurf der Voreingenommenheit auszusetzen, ließ Drehbuchschreiber Michael Ross die Figur des Kiko, der die Touristen dem Doktor in die Arme führt, auf halbem Wege Gewissensbisse bekommen und später zum Retter der Ausländer werden. Allerdings wirkt Kiko nicht nur vor seinem Unfall am Wasserfall so, als habe sein Schädel enge Bekanntschaft mit einem Felsen geschlossen. Auch der Doktor soll anscheinend kein reiner Bösewicht sein, denn sein Motiv für den Organraub ist es, den reichen Amerikanern zu helfen, ihre Schuld gegenüber den Armen abzutragen. Hier haben wir eine ernstzunehmende politische Botschaft, aber - und das ist meiner Meinung nach das Heuchlerische des Filmes - sie wird nicht wirksam entwickelt. Dr. Zamura ist alles in allem ein Bösewicht wie aus einem James-Bond-Film - vielleicht nicht ganz so cool, aber sicher genau so böse: Er sticht einem seiner Männer mit einem hölzernen Käsespieß so gekonnt ins Auge, daß sein Opfer auf der Stelle seinen Geist aufgibt, und er beschimpft seinen indianischen Spießgesellen auf äußerst rassistische Weise, was diesen schließlich gegen ihn aufbringt. Hätte man Zamura ein wenig ambivalenter dargestellt, wäre vielleicht auch die Botschaft dieses Films ernster zu nehmen gewesen. So wirkt sie auf mich wie ein wohlfeiles Argument dagegen, daß der Film ein Horrorbild von Brasilien zeige, um den westlichen Zuschauer mit gutem Grusel zu unterhalten.*

Nein, kann Mr. Stockwell hier sagen, es geht mir darum zu zeigen, wie sehr die Menschen in armen Ländern von uns ausgebeutet werden. - Aber, so kann man ihm entgegnen, dieses Motiv geht in der Horrorgeschichte völlig unter, man nimmt es dem grundböse gezeichneten Zamura auch nicht ab, daß er uneigennützig handelt, die politische Spitze hier ist ein Feigenblatt, mit dem der Film die Blöße seiner Sensations- und Actiongier verhüllen will. Ein weiteres: So stellt Stockwell an manchen Stellen auch die Armut in Brasilien dar, vor allem in der Sequenz, in der die Touristen auf das abgelegene Dorf stoßen, doch wirkt diese Armut in erster Linie als Folie der Bedrohung und Fremdheit, die unsere zum Teil recht unsympathischen Identifikationsfiguren umgibt und kann deshalb auch als filmisches Mittel zur Spannungssteigerung betrachtet werden.

Übrigens gilt auch in diesem Schocker die goldene puritanische Regel, daß alle jungen Leute, die in diesem Film außerehelichen Geschlechtsverkehr haben oder auch nur herummachen, unweigerlich dem Grimmen Schnitter zum Opfer fallen. Ist doch irgendwie beruhigend, daß die Welt noch so in Ordnung ist, auch wenn man als Amerikaner (oder Australier oder Europäer) anscheinend nirgendwo mehr sicher ist ...

*Psychologisch vielleicht ganz interessant: Die Touristen aus den Industrienationen genießen einen relativ billigen Urlaub in Ländern der Dritten Welt, wo sie von der Armut dort profitieren, müssen sich aber davor fürchten, ihrerseits von den Hungrigen und Zornigen "verschlungen" zu werden. Was für ein dekadenter Grusel!
Langweiliger Pseudo-Horror
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe den Film zum Glück offline als Schnäppchen erworben (5,99), somit hält sich der Schaden in Grenzen.

Online hätte ich mir zuvor die weit auseinandergehenden Rezensionen durchgelesen und den Film vermutlich nicht gekauft.

Die Erwartungen auf einen kurzweiligen, spannenden Horrorfilm sind leider jäh enttäuscht worden, zumal das Set, Story und Besetzung doch etwas mehr versprochen hätten.

In Stichpunkten die Minuspunkte:
- öde erste Filmhälfte (Urlaub) ist komplett irrelevant für den Film, es scheint fast so, als wäre dem Regisseur während dem Dreh zu "Into the Blue 2" erst die Idee zum Horrorfilm gekommen...

- schwach verpackte Story
- schwache Charaktere - und egtl. auch zuviele davon (einige sind überflüssige Statisten)
- zu wenig Spannung, Shockeffekte fehlen gänzlich
- es passiert einfach viel zu wenig, wodurch der Streifen über weite Strecken langweilt (und das bei nur 90min Länge!)

Die Pluspunkte:
+ schöne Körper - aber dafür braucht's DEN Film nicht, zumal doch des öfteren die Frage auftaucht, wo wer auf einmal welche pasenden Klamotten her hat bzw. warum sie nicht mehr von den gefundenen anziehen... sicher, ganz nett für's Auge, aber der Film verliert dadurch viel an Glaubwürdigkeit.

+ ein paar schöne Unterwasserszenen, auch ein paar nette Strandbilder... Ihr merkt schon, es ist wirklich nicht leicht, Pluspunkte zu finden...
turistas!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
turistas - grossartiger film und sehr spannend und filmtechnisch hervorragend, warum der film in den kinos nicht so erfolgreich war verwundert mich - absolute kaufempfehlung....
Super!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wieder mal ein gelungener Horrorfilm. Gelungen heißt in dem Fall:
- blutig, aber nicht übertrieben
- realistisch
- keinen Knacks in der Psyche und keine Albträume nach dem Film

Turistas stellt dar, wie es in einigen Teilen Südamerikas zugeht, und das ist meiner Meinung nach gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Wieder sind es Amerikaner, die dran glauben müssen, doch hier ist es einfach das nächstliegende. Viele spannende Szenen, wunderschöne Naturaufnahmen und ein kreatives, realistisches Drehbuch - das natürlich nicht so ohne ist.
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Produkt-Bild: Conversations with other Women [Blu-ray]

Conversations with other Women [Blu-ray]
mit Aaron Eckhart, Helena Bonham Carter, Brianna Brown, Thomas Lennon, Cerina Vincent, Regie: Hans Canosa

Blu-ray von HMH Hamburger Medien Haus
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 5,50

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Conversations with other Women [Blu-ray]

3 Kundenrezensionen:

Helena Bonham-Carter ist Bestform...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... und das nicht zu knapp. Ein Zweipersonenstück mit Tiefgang, offenbarten Gefühlen, einem unglaublichen Dreh und unglaublich guter schauspielerischer Kraft von Frau Bonham-Carter. Aaron Eckhart hält mit, aber auch nciht mehr, man erwartet von ihm allerdings auch nicht an das Vermögen seiner Gegen (Mit) spielerin heranzureichen. Und gerade weil er es auch gar nicht erst versucht, ist er diesmal wirklich gut.
Ich gebs zu, ich bin Helena Bonham-Carter Fan, empfehle diese DVD aber auch, weil es einfach Spass macht, die beiden an diesem denkwürdigen Abend zu beobachten.
Die Hälfte fehlt
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Der Film wurde KOMPLETT im Split-Screen-Verfahren geschnitten, das heißt, dass über die gesamte Filmlänge gleichzeitig zwei Kameraperspektiven gleichzeitig zu sehen sind. Leider ist auf dieser Bluray nur eine davon zu sehen. Bitter, da so 90% des Reizes des Films verloren geht.
Zumindest hätte man das auf die Verpackung schreiben müssen.
In den USA gibt es die echte Splitscreen-Fassung und die hier genutzte Single-Frame-Version. Und dort steht das auch auf der Verpackung.
Theater auf der Leinwand
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Film

Ein Mann und eine Frau - beide Ende Dreißig - begegnen sich scheinbar zufällig auf einer Hochzeitsfeier. Sie ist verheiratet, er in einer festen Beziehung - Sie lebt in Europa, er in den USA - Am nächsten Morgen geht ihr Flugzeug, er ist mit seiner Freundin zum Frühstück verabredet. Trotzdem beginnt er vorsichtig mit ihr zu flirten, worauf sie keck und amüsiert einsteigt. Aus dem charmanten Geplauder entwickelt sich schnell ein Gespräch über die Lebensgeschichte der Protagonisten, das bis zum frühen Morgen dauert. Im Laufe der Nacht fallen dabei nicht nur die Kleider, auch die Seelen tanzen Striptease und selbst für den Zuschauer hat die Geschichte noch ein überraschendes Bonbon parat.

"Conversations with other woman" ist ausgesprochen minimalistisches Kino. Ein fast reines Zwei Personen-Stück, das auch gut auf eine Theaterbühne passen würde. Aaron Eckhard müht sich redlich und enttäuscht zumindest nicht, während Helena Bonham Carter ihre ganze Bühnenerfahrung ausspielt und großartig agiert.
Thematisch erinnert der Film zunächst ein wenig an die "Before Sunrise/Sunset"-Filme, aber schnell wird klar, dass es hier nicht um ein naives umeinander balzen zweier frisch Verliebter geht, sondern es sich vielmehr um ein nachdenkliches Drama über Menschen mittleren Alters handelt, die in eine ungewisse Zukunft blicken, während sie die Fehler der Vergangenheit beklagen. Das ist durchaus interessant und wird glücklicherweise auch mit einer Priese Humor serviert, so dass es nicht zu schwer verdaulich ist, aber emotional fasziniert und ergriffen wird der Zuschauer auch nicht.

Technik

Bild und Ton sind ordentlich, nicht mehr aber auch nicht weniger. 1080 Full HD und 5.1 auch für die deutsche Tonspur. Keine offensichtlichen Ärgernisse bei Kontrast, Bildschärfe und Tonaussteuerung, aber auch nichts, was in irgendeiner Weise brillant wirkt.
Ähnliches gilt für die Extras, ein paar Interviews, einige Hintergrundinfos zum Dreh, ein Audiokommentar: Das Standardprogramm. Ein Wendecover bietet die Blu-ray auch nicht.

Fazit: Dem Film hätte ich knapp 4 Sterne gegeben, insgesamt für das Produkt sind es 3.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Turistas

Turistas
mit Josh Duhamel, Melissa George, Olivia Wilde, Regie: John Stockwell

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 2,69

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Turistas

Produktbeschreibung


Universum Film Turistas - 3D MetalPack, USK/FSK: KJ VÃ--Datum: 04.06.07
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Solider Streifen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich verzichte darauf, die Handlung zu beschreiben - wurde von vielen Rezensenten vor mir schon sehr gut gemacht.

Turistas ist ein solider Horror-Streifen, der zwar etwas schleppend anfängt (die etwas langatmigen Feier- und Tanzszenen hätte man meiner Meinung nach getrost etwas kürzen können) sich dann aber - nachdem klar ist, was gespielt wird - richtig gut entwickelt und Tempo bekommt. Obwohl man aufgrund des Covertextes davon ausgehen könnte, dass es sich um einen reinen Folterfilm handelt, kommt Turistas ohne viel Gore-Szenen aus. Eigentlich wird das Thema Organhandel nur einmal richtig gezeigt, die restlichen Horrorszenen betreffen hauptsächlich das letzte Drittel des Films.

Der Film hinterlässt den Zuschauer mit dem Gefühl, bei Fernreisen in Zukunft Fremden gegenüber etwas vorsichtiger zu sein, und vor allem: Immer das Flugzeug nehmen!!
Richtige Beklemmung haben bei mir eher andere Szenen hinterlassen, aber ich möchte hier nicht zuviel verraten.

Der Ton und das Bild der BluRay sind so, wie ich es mir von einer BluRay erwartet habe, aber auch nicht herausragend. Grade bei den wunderschönen Strandaufnahmen bzw. generell Aussenaufnahmen hätte ich mir vom Bild doch fast noch ein wenig mehr erhofft, aber man kann sehr zufrieden sein. Da gibt es schlechteres (zB. die BluRay von Copland!).

Fazit: Für Vielseher des Horrorgenres meiner Meinung nach eine positiv überraschende, überdurchschnittlich gute Produktion mit ernstzunehmenden Schauspielern (Melissa George aus Triangle), mit vernünftigen Dialogen, einer Story, die halbwegs Sinn macht, ein paar gelungenen Horrorszenen, traumhafter Kulisse - was will man mehr? Ich kann gar nicht genug oft betonen, wieviel Müll grade im Horror-Genre am Markt ist - also mir hat Turistas wirklich gefallen! Natürlich ist wie immer alles Geschmackssache. Von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. Ob der Film 22,99 ? wert ist, wage ich zwar zu bezweifeln - meine BluRay hab ich mir heute beim Saturn für 9,99 ? gekauft, aber diesen Preis ist Turistas auf jeden Fall wert!
Eine Pauschalreise - kann, soweit das bei diesem Film möglich ist, Spoiler enthalten
2 Punkte 2 von 5 Punkten
John Stockwells Film "Turistas" aus dem Jahre 2006 hätte etwas anderes werden können als ein 08/15-Schocker, aber leider hat der Regisseur wenig aus seiner Grundidee gemacht.

Die Geschwister Alex (Josh Duhamel) und Bea (Olivia Wilde) reisen in einem vollbesetzten Bus durch den brasilianischen Urwald, doch als wegen eines Busunglücks die Reise unterbrochen wird - es dauere ja auch immer alles sooooo lange in diesem Land, wird einer der amerikanischen Touristen später sagen -, gehen die beiden, zusammen mit vier anderen jungen Backpackers, die sich ihnen angeschlossen haben, zum Strand hinunter, wo eine wilde Party im Gange ist. Man tanzt ausgelassen, trinkt und kommt sich näher, doch am nächsten Morgen wachen die sechs Touristen benommen auf und müssen feststellen, daß man sie unter Drogen gesetzt und all ihrer Habseligkeiten beraubt hat. Doch es soll noch schlimmer kommen, denn in dem Dorf, in das sie, völlig durchnäßt und notdürftig bekleidet, kommen, erkennen sie einige der ihnen gestohlenen Gegenstände wieder, und als sie mit Dorfkindern deshalb in Streit geraten, müssen sie aus dem Dorf fliehen. Ein Einheimischer, mit dem sie sich in der Nacht zuvor am Strand angefreundet haben, bietet ihnen seine Hilfe an, doch führt er sie geradewegs in den Dschungel, wo ein brasilianischer Arzt schon auf die Gringos wartet, um ihnen ihre Organe entnehmen zu können.

Geschichten wie diese wurden schon hundertmal erzählt, und jeder weiß auch, wie sie ausgehen - ja wir können sogar genau angeben, welche der Touristen sterben und welche überleben werden, ohne hellseherische Fähigkeiten beanspruchen zu dürfen. Die Originalität eines "Saw I" fehlt hier völlig und auch wirklich spannend wird der Film erst nach ungefähr 45 Minuten, wenn die Touristen im Haus des Arztes angekommen sind. Fairerweise muß man sagen, daß auch die feindselige Atmosphäre im Dorf ein wenig zum Aufbau von Spannung beigetragen hat, die aber anschließend auf der endlosen Dschungelwanderungssequenz auf der Strecke blieb, um ein Picknick zu machen.

Ein wenig originell sind immerhin die im letzten Drittel des Filmes auftauchenden - man verzeihe mir das eigentlich unbeabsichtigte Wortspiel - Unterwasserverfolgungsszenen, in denen ich durchaus Beklemmung empfand. Recht subtil ist auch die Veränderung der Farben, nachdem die Touristen ausgeraubt worden sind: Glänzt zunächst alles in satten Farben wie in einem Urlaubsprospekt, so liegt nachher ein matter Schleier über allem, der noch durch den Umschwung des Wetters und die Enge des Dschungels intensiviert wird.

Mein Hauptkritikpunkt an dem Film jedoch ist, daß ich ihn für heuchlerisch halte. Das Grundmuster ist das folgende: Amerikanische (und australische und schwedische) Touristen verbringen ihren Urlaub in einem Land der Dritten Welt. Dort fährt zunächst einmal der Busfahrer total schlecht, einfach unfähig, wie Alex ihm auch zu verstehen gibt. Am Strand scheinen alle Menschen nett zu sein, aber natürlich warten sie nur darauf, sich für die Touristen zu prostituieren - dabei wollte der junge Jock den Sex doch gratis, weil er so gut aussah und den Hauch der weiten Welt mitbrachte - oder sie auszurauben. Und schließlich erwartet sie inmitten des Dschungels der absolute Alptraum in Gestalt eines kriminellen Arztes, der ihnen die Organe bei lebendigem Leibe entnehmen will. Wenn die Brasilianer in dem Film nicht gerade alkoholisiert mit den Touristen tanzen, dann tauchen sie vor allem in Konfliktsituationen und als Bedrohung (ärgerlicher Vater eines fotografierten Kindes, aufgebrachte Menge im Dorf) auf. Ich kann bei all dem gut verstehen, daß der Film in Brasilien viele ablehnende Reaktionen hervorrief.

Um sich nun aber nicht völlig dem Vorwurf der Voreingenommenheit auszusetzen, ließ Drehbuchschreiber Michael Ross die Figur des Kiko, der die Touristen dem Doktor in die Arme führt, auf halbem Wege Gewissensbisse bekommen und später zum Retter der Ausländer werden. Allerdings wirkt Kiko nicht nur vor seinem Unfall am Wasserfall so, als habe sein Schädel enge Bekanntschaft mit einem Felsen geschlossen. Auch der Doktor soll anscheinend kein reiner Bösewicht sein, denn sein Motiv für den Organraub ist es, den reichen Amerikanern zu helfen, ihre Schuld gegenüber den Armen abzutragen. Hier haben wir eine ernstzunehmende politische Botschaft, aber - und das ist meiner Meinung nach das Heuchlerische des Filmes - sie wird nicht wirksam entwickelt. Dr. Zamura ist alles in allem ein Bösewicht wie aus einem James-Bond-Film - vielleicht nicht ganz so cool, aber sicher genau so böse: Er sticht einem seiner Männer mit einem hölzernen Käsespieß so gekonnt ins Auge, daß sein Opfer auf der Stelle seinen Geist aufgibt, und er beschimpft seinen indianischen Spießgesellen auf äußerst rassistische Weise, was diesen schließlich gegen ihn aufbringt. Hätte man Zamura ein wenig ambivalenter dargestellt, wäre vielleicht auch die Botschaft dieses Films ernster zu nehmen gewesen. So wirkt sie auf mich wie ein wohlfeiles Argument dagegen, daß der Film ein Horrorbild von Brasilien zeige, um den westlichen Zuschauer mit gutem Grusel zu unterhalten.*

Nein, kann Mr. Stockwell hier sagen, es geht mir darum zu zeigen, wie sehr die Menschen in armen Ländern von uns ausgebeutet werden. - Aber, so kann man ihm entgegnen, dieses Motiv geht in der Horrorgeschichte völlig unter, man nimmt es dem grundböse gezeichneten Zamura auch nicht ab, daß er uneigennützig handelt, die politische Spitze hier ist ein Feigenblatt, mit dem der Film die Blöße seiner Sensations- und Actiongier verhüllen will. Ein weiteres: So stellt Stockwell an manchen Stellen auch die Armut in Brasilien dar, vor allem in der Sequenz, in der die Touristen auf das abgelegene Dorf stoßen, doch wirkt diese Armut in erster Linie als Folie der Bedrohung und Fremdheit, die unsere zum Teil recht unsympathischen Identifikationsfiguren umgibt und kann deshalb auch als filmisches Mittel zur Spannungssteigerung betrachtet werden.

Übrigens gilt auch in diesem Schocker die goldene puritanische Regel, daß alle jungen Leute, die in diesem Film außerehelichen Geschlechtsverkehr haben oder auch nur herummachen, unweigerlich dem Grimmen Schnitter zum Opfer fallen. Ist doch irgendwie beruhigend, daß die Welt noch so in Ordnung ist, auch wenn man als Amerikaner (oder Australier oder Europäer) anscheinend nirgendwo mehr sicher ist ...

*Psychologisch vielleicht ganz interessant: Die Touristen aus den Industrienationen genießen einen relativ billigen Urlaub in Ländern der Dritten Welt, wo sie von der Armut dort profitieren, müssen sich aber davor fürchten, ihrerseits von den Hungrigen und Zornigen "verschlungen" zu werden. Was für ein dekadenter Grusel!
Langweiliger Pseudo-Horror
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe den Film zum Glück offline als Schnäppchen erworben (5,99), somit hält sich der Schaden in Grenzen.

Online hätte ich mir zuvor die weit auseinandergehenden Rezensionen durchgelesen und den Film vermutlich nicht gekauft.

Die Erwartungen auf einen kurzweiligen, spannenden Horrorfilm sind leider jäh enttäuscht worden, zumal das Set, Story und Besetzung doch etwas mehr versprochen hätten.

In Stichpunkten die Minuspunkte:
- öde erste Filmhälfte (Urlaub) ist komplett irrelevant für den Film, es scheint fast so, als wäre dem Regisseur während dem Dreh zu "Into the Blue 2" erst die Idee zum Horrorfilm gekommen...

- schwach verpackte Story
- schwache Charaktere - und egtl. auch zuviele davon (einige sind überflüssige Statisten)
- zu wenig Spannung, Shockeffekte fehlen gänzlich
- es passiert einfach viel zu wenig, wodurch der Streifen über weite Strecken langweilt (und das bei nur 90min Länge!)

Die Pluspunkte:
+ schöne Körper - aber dafür braucht's DEN Film nicht, zumal doch des öfteren die Frage auftaucht, wo wer auf einmal welche pasenden Klamotten her hat bzw. warum sie nicht mehr von den gefundenen anziehen... sicher, ganz nett für's Auge, aber der Film verliert dadurch viel an Glaubwürdigkeit.

+ ein paar schöne Unterwasserszenen, auch ein paar nette Strandbilder... Ihr merkt schon, es ist wirklich nicht leicht, Pluspunkte zu finden...
turistas!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
turistas - grossartiger film und sehr spannend und filmtechnisch hervorragend, warum der film in den kinos nicht so erfolgreich war verwundert mich - absolute kaufempfehlung....
Super!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wieder mal ein gelungener Horrorfilm. Gelungen heißt in dem Fall:
- blutig, aber nicht übertrieben
- realistisch
- keinen Knacks in der Psyche und keine Albträume nach dem Film

Turistas stellt dar, wie es in einigen Teilen Südamerikas zugeht, und das ist meiner Meinung nach gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Wieder sind es Amerikaner, die dran glauben müssen, doch hier ist es einfach das nächstliegende. Viele spannende Szenen, wunderschöne Naturaufnahmen und ein kreatives, realistisches Drehbuch - das natürlich nicht so ohne ist.
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Produkt-Bild: The Black Donnellys - Series 1 - Complete [UK Import]

The Black Donnellys - Series 1 - Complete [UK Import]
mit Jonathan Tucker, Keith Nobbs, Tom Guiry, Olivia Wilde, Peter Greene, Regie: Paul Haggis, Deran Sarafian

DVD von Universal Pictures UK
Preis bei Amazon: EUR 34,99, Angebote ab EUR 5,34

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Black Donnellys - Series 1 - Complete [UK Import]

5 Kundenrezensionen:

Erste Liga
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Glaubwürdige Charaktere, viel Atmosphäre und eine klug mit einigen Überraschungen erzählte Geschichte - diese Serie hätte ein breiteres Publikum verdient. Der Vergleich mit den Sopranos hinkt vielleicht ein wenig, kann eine Serie in sieben Staffeln doch etwas mehr an Komplexität aufbauen, aber die innere Tragik der einzelnen Charaktere (von denen man früh merkt, dass sie in Richtung Desaster schlittern, mal gegen ihren Willen, mal noch dabei Gas gebend) wird auch hier sehr überzeugend herübergebracht.

Ich neige nicht zu übertrieben Beifallsbekundungen. The Black Donnellys, das kann ich aber mit gutem Gewissen sagen, gehört in die erste Liga der TV-Serien (Sopranos, Damages, The Wire, Six Feet Under) und steht deutlich über den Episodenserien (CSI, Dr. House, Monk), aber auch netten Serien mit durchgehender Geschichte wie Life on Mars etc.

Nur eine Warnung: es gibt keine Untertitel. Die Kombination aus Genuschel und irischem Akzent stellt Gehör und Englischkenntnisse zuweilen auf die Probe.
Einfach Klasse!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die vorherige Rezension hat eigentlich schon alles Wichtige gesagt!
Aber ich wollte auch nochmal sagen das die Serie einfach nur richtig gut ist und vielleicht kommt sie ja auch mal ins Free TV!
Auf jeden Fall sehr empfehlendswert ;)
Sehr gute Gangsterserie aus dem Neo Noir - Bereich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Serie wurde in den USA, wegen schlechter Einschaltquoten, leider schon sehr früh abgesetzt. Gott weiß warum, denn sie kann es mit Sopranos auf jedenfall aufnehmen. Die Serie lief bislang soweit ich weiß noch nicht im Free-TV, naja vielleicht kommt es irgendwann noch einmal dazu...ich würde es mir jedenfalls wünschen.
Großartige Serie. Wann kommt die dt. Version???
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit "Jahren" warte ich nun auf eine dt. DVD Box der Serie. Sie wäre jeden Cent wert. In Deutschland leider nur Premiere Kunden bekannt, muss ich immer wieder feststellen dass keine dt. DVD kommt.
Leider hatte ich zum Zeitpkt der Ausstrahlung bei Premiere keine Möglichkeit dieses Prachtstück an TV-Unterhaltung aufzunehmen.

Also weiter hoffen dass eine dt DVD kommt oder Premiere noch einmal eine Ausstrahlung vornimmt. Deutsche Synchro war super und warum sollte ich darauf verzichten.

Zwar hat die Serie es nur auf eine Staffel gebracht, unterhält in dieser aber oft besser als so manche Sopranos-Folge und ist Welten besser als Underbelly (und davon gibts schon mehr als eine Staffel mit einer mauen Synchro)

Weiß jemand wer die Rechte hat und wo man einmal "betteln" könnte?
Super Serie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es handelt sich für mich bei den Black Donnellys um eine der besten Serien der letzten Zeit. Irgendwo treffen hier "Der Pate", "Goodfellas" auf die "Sopranos" und "Trainspotting". Die vier irisch-amerikanischen Donnelly-Brüder, von denen drei ihr Leben als Kleinkriminelle fristen, treffen plötzlich auf die "große" organisierte Kriminalität New Yorks in Form der Cosa Nostra. Als Jimmy Donnelly, der eigentlich mit den kriminellen Sachen seiner Brüder nichts zu tun haben will, sich um der Familienehre Willen eine Krieg zwischen der irischen und der italienischen organisierten Kriminalität beginnt, kommt es zu einer Entwicklung, die allen Beteiligten entgleitet. Und anders als bei Scorsese oder Coppola wird das nicht der harte Mafia-Thriller, sondern die ganze Geschichte wird immer wieder ironisch durchbrochen. Die Donnellys sind kaum in der Lage, eine Leiche beiseite zu schafffen und die Gegner von der italienischen Mafia glänzen nicht durch Intelligenz. Und Joey, der die Geschichte rezählt, taucht immer wieder überraschend in der Handlung auf. Letzten Endes geht es darum, warum die Donnellys in ihrem Leben nie ihr Viertel verlassen haben. Aber den Grund dafür muss man einfach sehen.
Ein Manko der DVD ist, dass Universal meistens keine englischen Untertitel vorsieht. So muss man schon sehr genau zuhören, vor allem, da Jonathan Tucker als Jimmy Donnelly fast so wie Robert de Niro in "Taxi Driver" nuschelt. Also auf volle Lautstärke aufdrehen!
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Produkt-Bild: Conversations With Other Women [UK Import]

Conversations With Other Women [UK Import]
mit Helena Bonham-Carter, Yury Tsykun, Aaron Eckhart, Nora Zehetner, Brianna Brown, Regie: Hans Canosa

DVD von Revelation Films
Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 5,00

2,5 Punkte.
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Conversations With Other Women [UK Import]

5 Kundenrezensionen:

wunderbarer film, aber nicht diese fassung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wunderbarer Film, leider hat der deutsche Verleih ganz tief ins Klo gegriffen und die falsche Fassung auf DVD gepreßt. Der Regisseur hat notgedrungen den Splitscreen - der den Film und die Idee des Films ausmacht - für das amerikanische Fernsehen rausgenommen, weil es im TV-Format nicht funktioniert hat. Der deutsche Verleih war leider so dumm die TV-Fassung auf die DVD zu packen. Schaut den Film im Original, die UK-Fassung ist mit vernüftigem Splitscreen.
Zeitverschwendung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Aufgrund der vielen Auszeichnungen, des interessanten Klappentextes und der beiden bekannten Hauptdarsteller freute ich mich auf eine lustige Komödie. Pustekuchen: der Film ist ein einziger Dialog vom Abend bis zum nächsten Morgen. Und dann ist er weder besonders witzig noch interessant, sondern für mich nur zäh. Da helfen auch die Szenen der Vergangenheit wenig. Ich hab mich schon nach 5 Minuten gefragt, was das denn soll. Und Achtung, es wird bis zum Ende nicht besser. Wer sich also in den ersten Minuten schon langweilt, kann sich den Rest getrost sparen. Für mich wars reine Zeitverschwendung. Schade!
Helena Bonham-Carter in Bestform...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... und das nicht zu knapp. Ein Zweipersonenstück mit Tiefgang, offenbarten Gefühlen, einem unglaublichen Dreh und unglaublich guter schauspielerischer Kraft von Frau Bonham-Carter. Aaron Eckhart hält mit, aber auch nciht mehr, man erwartet von ihm allerdings auch nicht an das Vermögen seiner Gegen (Mit) spielerin heranzureichen. Und gerade weil er es auch gar nicht erst versucht, ist er diesmal wirklich gut.
Ich gebs zu, ich bin Helena Bonham-Carter Fan, empfehle diese DVD aber auch, weil es einfach Spass macht, die beiden an diesem denkwürdigen Abend zu beobachten.
Halbgare Sache
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe diese DVD nicht selbst über Amazon gekauft, sondern als Weihnachtsgeschenk bekommen - und war hinterher ehrlich gesagt bitter enttäuscht.
Zwar ist der Film wirklich großartig und die Extras (Interviews etc.) waren auch sehr unterhaltsam und lustig, zudem sogar sehr reichlich, aber als ich entdeckt habe, dass der Split-Screen einfach ignoriert worden ist, war ich wirklich bitter enttäuscht. Das heißt, er ist enthalten. Aber nur beim Audiokommentar, d.h. man kann sich den Film dann nur ohne Ton, aber mit zusätzlichem Gequassel anhören...Ich als großer Fan von Originalfassungen habe damit natürlich nicht gerechnet, kenne ich Conversation(s) with other women gar nicht ohne Split-Screen. Was mich aber zu der Bewertung von nur drei Sternen führt, sind folgende Tatsachen:

- Nicht ein einziger Vermerk der Tatsache, dass der Split-Screen nicht gezeigt wird
- Sobald eine Spracheinstellung getroffen ist, geht der Film los - ohne dass man z.B. noch Zeit hat eventuelle Untertitel o.ä. einzustellen

Insgesamt also ist der Film vergnüglich und des Sehens wirklich wert.
Aber wer Split-Screen und ein vernünftiges DVD-Menü erwartet, der ist hier an der falschen Adresse und sollte vielleicht doch etwas mehr Geld in eine anständige Version investieren.
Schwache Handlung ohne Spannung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
"Conversation(s) with other women" zeichnet über 85 Minuten zwei Geschichten, welche sich in einer Liebesnacht wieder vereinen. Für den Zuschauer bedeutet dies allerdings einem ewig langen Dialog zu folgen, der Spaßfaktor ist sehr begrenzt.

Inhaltlich kann die Mischung aus Romantik und Komik nicht überzeugen. Auch wenn das Cover mit der Auflistung von Preisen von Filmfestivals nicht geizt, wird dem Zuschauer recht wenig geboten. Ein wirres Spiel, bei dem der Zuschauer nach und nach zwei Geschichten erzählt bekommt, zieht sich als quälend zähe Masse über die gesamte Spielzeit. Die "Handlung" ist nicht weiter erwähnenswert, der Fokus liegt komplett auf dem Dialog, dem Spiel mit dem Feuer: die Vergangenheit, die Gegenwart, eine mögliche Zukunft. Einigermaßen unterhaltsam wird der Film leider nur, wenn die Protagonisten versuchen, den anderen in Misskredit zu bringen. Im Prinzip verrät der Titel absolut, worum es geht: Konversation. Elend lang gestreckt, mit ein bisschen Witz, Sex und nackter Haut aufgewertet, aber den Fokus immer auf das Gespräch gesetzt.
Der Einsatz von Splitscreens ist in dieser DVD-Version sehr rar gesät, auch wenn im Bonusteil offen darüber geredet wird, wie wertvoll diese Technik doch sei, um die verschiedenen Zeitfäden miteinander zu verdrillen. So werden beispielsweise Vergangenheit und Gegenwart oder Gegenwart und Zukunft nebeneinander gezeigt.

Das Bonusmaterial fällt sehr schwach aus. Die angekündigten Bio- und Filmografien sind belanglos und veraltet - nebenbei sind die Informationen auch lieblos "dahingeklatscht". Während auf dem Cover noch mit Harry Potter oder Batman geworben wird, fehlen diese Filme in der Auflistung vollkommen. Bei so wenig Engagement bleibt das Bonusmaterial nur ein halbherziger Versuch, die DVD noch etwas weiter zu füllen. Positiv sei noch zu erwähnen, dass die DVD mit einem Wendecover ausgeliefert wird, so dass das absurd große FSK-Logo einfach verschwindet, sobald das Cover gedreht wird.

Insgesamt hat dieser Film nicht viel zu bieten. Die Darsteller sind absolut nicht schlecht, aber die Handlung kann bis auf die wenigen bissigen Bemerkungen nicht mitreißen. Fast neunzig Minuten Dialog ohne wirklichen Anspruch oder einen Hauch von Spannung - interessant wäre es geworden, wenn die komplette Geschichte im Splitscreen-Verfahren erzählt worden wäre.
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Produkt-Bild: Alpha Dog - Tödliche Freundschaften (inkl. 10 Minuten Musik-Video)

Alpha Dog - Tödliche Freundschaften (inkl. 10 Minuten Musik-Video)
mit Justin Timberlake, Emile Hirsch, Sharon Stone, Bruce Willis, Ben Foster, Regie: Nick Cassavetes

DVD von Concorde
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 1,69

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Alpha Dog - Tödliche Freundschaften (inkl. 10 Minuten Musik-Video)

Produktbeschreibung


ALPHA DOG

Kurzbeschreibung


Basierend auf der wahren Geschichte von Jesse James Hollywood, der als bisher jüngster Verbrecher vom FBI gesucht wurde, schuf Regisseur und Drehbuchautor Nick Cassevetes das packende Porträt einer Generation zwischen Überfluss, Drogen und Party auf der einen und Ver-rohung, Langeweile und innerer Leere auf der anderen Seite.
Der provokante und schockierende Thriller ist mit dem aktuellen Megastar des Pop, Justin Timberlake, und den beiden Hollywood-Größen Bruce Willis und Sharon Stone glaubwürdig und prominent besetzt. Die authentische Atmosphäre des Films wird darüber hinaus durch den überragenden Soundtrack, an dem unter anderem HipHop-Größen wie Eminem, Lazarus und Citizen Cope mitgewirkt haben, getragen.
Johnny Truelove lebt den amerikanischen Traum eines Möchtegern-Ganoven: Er ist ein kleiner Drogen-dealer in San Gabriel Valley, einem privilegierten Vorort von L. A. Für Johnny und seine Kumpel ist das Leben ein Rausch aus wilden Partyexzessen und der Suche nach dem nächsten Kick, sie sind jung, reich und stehen im Mittelpunkt des von ihnen selbst erschaffenen Universums. Das Vorbild, das sie nachahmen, basiert auf Rap-Musik, Videogames und Filmen ? Johnny wedelt ständig mit einem Bündel Bargeld, hat an jedem Arm ein sexy Mädchen, ein gut gehendes Drogen-Geschäft und Gras für seine Freunde.
Als einer von Johnnys Kurieren, der aggressive Hitzkopf Jake Mazursky, seine Schulden nicht zurückzahlt, eskaliert die Situation. Um zu zeigen, wie wenig er Johnny als Anführer akzeptiert, bricht Jake mit ein paar Freunden nachts bei Johnny ein und verwüstet dessen Haus. Was Jake nicht weiß, ist, dass Johnny sich die ganze Zeit über im Haus versteckt hielt und so Augenzeuge des infamen Vandalismus-Aktes wurde. Die Kränkung sitzt mindestens so tief wie die Angst davor, dass Jake es noch weiter auf die Spitze treiben könnte.

Um die ganze Sache ein bisschen abkühlen zu lassen, beschließt Johnny, erst einmal unterzutauchen und macht sich mit seinen Kumpeln nach Palm Springs auf. Dabei sehen sie zufällig im Vorbeifahren Jakes kleinen Bruder Zack Mazursky und beschließen spontan, ihn zu kidnappen. Nach einer eher grotesken Geisel-Odyssee beschließt die Gruppe, den Kleinen einfach mal zu ?behalten?. Vorübergehend begleitet von Johnnys charismatischem Freund Frankie Ballenbacher genießt Zack einen illegalen Sommertraum aus Drogen, Alkohol, Mädchen und ersten sexuellen Erfahrungen.
Niemand denkt daran, dass Zack eine Geisel ist, ein ?entführtes Kind?, das man nicht einfach zurückgeben kann. Aus den Stunden werden Tage und für das Zack-Problem ist keine Lösung in Sicht. Johnny versucht, dem mittlerweile völlig durchgedrehten Jake die Situation zu erklären, Jake droht, ihn umzubringen. Johnny gerät immer mehr in Panik. Inzwischen hat die verstörte Mutter von Zack die Polizei alarmiert. Es geht nicht mehr um einen dummen Jungenstreich, sondern um eiskalte Entführung. Johnnys Vater schaltet sich ein und versucht, seinen Sohn davon zu überzeugen, die Geisel zurückzubringen. Für Johnny verwischen sich die Grenzen zwischen den Welten: Er gibt nicht mehr nur vor, ein harter Junge zu sein ? er muss auch wie einer handeln. In dieser ausweglosen Situation sieht Johnny keine andere Lösung mehr, als Zack umbringen zu lassen ...
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5 Kundenrezensionen:

Extrem Schlecht!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Sowohl Story wie auch Umsetzung und schauspielerische Leistungen dieses 'Films' sind einfach nur grotten schlecht.

Es gibt wirklich nicht viele Filme die eine schlechtere/amatuerhaftere Handlung haben als Alpha Dog.

Den Beginn kann man zwar noch akzeptapel nennen, doch dann wird die Handlung von Minute zu Minute immer schlechter und am Ende sitzt man nur da und wünscht sich diesen Film nie gesehen zu haben.
Der Film ist schlecht !!!!!!!!!!!!!!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
schlecht! schlecht! schlecht!

unterirdische schauspielerische Leistung, die nur noch von der richtig dämlichen Geschichte getoppt wird! Wer hier einen coolen Gangsterfilm erwartet wird derbe enttäuscht! Die DVD lieber zum Frisbee spielen benutzen!
Verzwickte Lage
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist schon beachtlich zu welchen unsinnigen Taten sich verzweifelte Leute treiben lassen. Die Story ist eigentlich sehr unglaubwürdig beruht aber leider auf Tatsachen.

Die Story kommt leider nur etwas schwer in Gang, legt dann aber deutlich an Tempo zu und endet in einem harten Finale. Die Rollen sind gut besetzt und die Akteure können auch durchweg überzeugen.

Für mich sind das glatte 4 Sterne !
Netter Versuch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich will nicht noch einmal den Handlungsstrang aufrollen, denn das wurde bereits getan. Allerdings muss ich voll und ganz zustimmen, was die Umsetzung der Geschichte betrifft. Nicht nur, dass die Charaktere blass oder zu extrem gezeichnet wurden, es von Stereotypen nur so wimmelt und man schnell gelangweilt ist (in etwa so sehr, wie die Teenager im Film), es nimmt der Story auch jede Glaubwürdigkeit. Ich will auf das letzte Drittel des Films eingehen, in dem der Hauptdrahtzieher, Johnny Truelove plötzlich das große Fracksausen bekommt und die absolut harmlose und wohl kooperativste Geisel aller Zeiten umbringen lassen will. Möglich, dass die reale Story kein stärkeres Motiv als schlichte "Panik" hergab, aber dann hätte man Drehbuchtechnisch einfach etwas besser nachhelfen müssen.
Gerade an dem Punkt, als der gute Justin Timberlake mit der Frage konfrontiert wird: "He, was ist? Hilfst du mir den Kleinen umzubringen?", wird es unglaubwürdig und wirkt an den Haaren herbei gezogen. Leider.
Ansonsten schleppt sich der Film von einer nicht nachzuvollziehenden Handlung zur nächsten. Die Geisel hat 1000 Chancen, ihrem Schicksal zu entfliehen, tut es aber nicht. Ben Foster, der den älteren Bruder der Geisel spielt, dreht total ab und überzeichnet seinen Charakter derart, dass es schon wieder lächerlich wirkt. Auch schade. Auf Bruce Willis und Sharon Stone hätte der Film auch verzichten können. So blass und effektlos wie ihre Auftritte sind, haben sie keinerlei Auswirkung auf den Film.
Fazit: Dem Film fehlt es an Substanz, Plot und Atmosphäre. Leider. ABER: Dennoch hinterlässt er ein flaues Gefühl in der Magengrube, das kann man nicht leugnen. UND: Justin Timberlakes Debüt ist wirklich sehenswert! Man darf gespannt sein, auf weitere Projekte. Ich werde jedenfalls die Augen offen halten.
EMPFEHLUNG: Mit niedergeschraubten Erwartungen ran gehen und nicht allzu kritisch mit der Story umgehen. Dann ist der Film auf jeden Fall auf seine Art unterhaltsam.
Einfach nur der absolute Hammer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach der absolute hammer. alles ist perfekt gemacht, er ist lustig, actiongeladen, dramatisch und gangsta mässig. der hammer ich rate jedem zum kauf, so einen film bekommt man nur einmal zu sehen
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Produkt-Bild: Kill Bobby Z [Blu-ray]

Kill Bobby Z [Blu-ray]
mit Paul Walker, Laurence Fishburne, Jason Lewis, Olivia Wilde, Jason Flemyng, Regie: John Herzfeld

Blu-ray von EMS
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 4,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Kill Bobby Z [Blu-ray]
  • USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 04.09.08

Produktbeschreibung


Ems Kill Bobby Z, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 04.09.08
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5 Kundenrezensionen:

besser als Däumchen drehen
3 Punkte 3 von 5 Punkten
dieser Film hat mich nicht wirklich überzeugt, aus der Story hätte man deutlich mehr herausholen können, siehe Triple XXX.
Durchschnittliches Popcorn Kino ohne besondere Higlights, sogar das Ende war absehbar...
Nicht zu empfehlen
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Entweder ist mein Geschmack so daneben, aber wir haben den Film zu dritt angesehen und waren einstimmig der Meinung: Das war der größte Mist seit langem.
- Filmmusik
- Schauspielerei
- Sogar im englischen gestelzte Dialoge
Aus der Story und mit den Darstellern hätte man doch was machen können....
Action soweit ok, Handlung nach einfachem Strickmuster....
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein einigermaßen unterhaltsamer Film, den man sich aber definitiv nicht mehrfach ansehen muss.
Meine Empfehlung: Ausleihen (wenn man die genialen Filme alle schon kennt) und zurückgeben. Freunden guter Action empfehle ich eher "Running Scared", der noch deutlich mehr Action, Special Effects und eine packendere Handlung hat (obwohl zuweilen auch etwas zu heftig...).
Dumm, wenn man Ersatzmann ist
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Recht geradlinig kommt dieser Krimi daher, der es trotz des Sonnyboys Paul Walker nicht auf die Leinwand geschafft hat. Walker gibt einen Ex-Marine, der im leben nicht viel geschafft hat und nun einsitztsich dabei auch keine Freunde macht und sogleich einen fiesen Mithäftling in Notwehr tötet. Auftritt DEA: der Marine kommt frei, muß aber die Identität des Drogenhändlers Bobby Z annehmen, dem er optisch gleicht, um bei einem Austausch an der Grenze Mexikos einen von einem dortigen Drogenbaron festgehaltenen DEA-Agenten freizubekommen. Soweit, so schlecht, denn der Hintermann bei DEA hat ganz eigene Pläne, und so sieht sich der neue Bobby Z bald vielfach in Bedrängnis und wird von mehreren Parteien gejagt, die sich aber, Gesetz des Genres Innovativer Kriminalfilm im Laufe des Films gegenseitig neutralisieren, worauf unser Held mit Boot, neuer Freundin und Mietkind in die Sonne hinein wegschippert.

Ps: Bildqualität 10/10
Kill Bobby Z (Blu-ray)
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Im Mittelpunkt des 2006 entstandenen Films steht der Ex-Marine Tim Kearney (Paul Walker). Er verbüßt eine längere Gefängnisstrafe aufgrund mehrerer Straftaten. Der DEA Agent Gruzsa (Laurence Fishburne) bietet Kearney einen Deal an, da er dem Drogendealer Bobby Z zum Verwechseln ähnlich sieht. Kearney soll sich als Bobby Z ausgeben und gegen einen gefangengenommenen Agenten ausgetauscht werden. Der Deal geht schief und Kearney aka Bobby Z entkommt. Bis zu dieser Stelle war der Film noch durchaus in Ordnung, der Rest war aber leider eine schwere Enttäuschung. Die dumme Story und das laienhafte Schauspiel sind schwer zu ertragen und ich war mehrmals versucht den Film abzudrehen. Die Bildqualität ist für einen Release dieser Klasse aber durchaus in Ordnung und bietet sogar den einen oder anderen Moment mit echtem HD-Feeling. Der deutsche DTS-HD MA Ton ist zwar in Ordnung, bietet aber wenig Surroundeffekte und relativ wenig Dynamik.

Film: 4/10
Bild: 8/10
Ton: 7/10
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Produkt-Bild: Turistas [Blu-ray]

Turistas [Blu-ray]
mit Josh Duhamel, Melissa George, Olivia Wilde, Regie: John Stockwell

Blu-ray von Universum Film GmbH
Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 12,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Turistas [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Turistas DV
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5 Kundenrezensionen:

Solider Streifen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich verzichte darauf, die Handlung zu beschreiben - wurde von vielen Rezensenten vor mir schon sehr gut gemacht.

Turistas ist ein solider Horror-Streifen, der zwar etwas schleppend anfängt (die etwas langatmigen Feier- und Tanzszenen hätte man meiner Meinung nach getrost etwas kürzen können) sich dann aber - nachdem klar ist, was gespielt wird - richtig gut entwickelt und Tempo bekommt. Obwohl man aufgrund des Covertextes davon ausgehen könnte, dass es sich um einen reinen Folterfilm handelt, kommt Turistas ohne viel Gore-Szenen aus. Eigentlich wird das Thema Organhandel nur einmal richtig gezeigt, die restlichen Horrorszenen betreffen hauptsächlich das letzte Drittel des Films.

Der Film hinterlässt den Zuschauer mit dem Gefühl, bei Fernreisen in Zukunft Fremden gegenüber etwas vorsichtiger zu sein, und vor allem: Immer das Flugzeug nehmen!!
Richtige Beklemmung haben bei mir eher andere Szenen hinterlassen, aber ich möchte hier nicht zuviel verraten.

Der Ton und das Bild der BluRay sind so, wie ich es mir von einer BluRay erwartet habe, aber auch nicht herausragend. Grade bei den wunderschönen Strandaufnahmen bzw. generell Aussenaufnahmen hätte ich mir vom Bild doch fast noch ein wenig mehr erhofft, aber man kann sehr zufrieden sein. Da gibt es schlechteres (zB. die BluRay von Copland!).

Fazit: Für Vielseher des Horrorgenres meiner Meinung nach eine positiv überraschende, überdurchschnittlich gute Produktion mit ernstzunehmenden Schauspielern (Melissa George aus Triangle), mit vernünftigen Dialogen, einer Story, die halbwegs Sinn macht, ein paar gelungenen Horrorszenen, traumhafter Kulisse - was will man mehr? Ich kann gar nicht genug oft betonen, wieviel Müll grade im Horror-Genre am Markt ist - also mir hat Turistas wirklich gefallen! Natürlich ist wie immer alles Geschmackssache. Von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. Ob der Film 22,99 ? wert ist, wage ich zwar zu bezweifeln - meine BluRay hab ich mir heute beim Saturn für 9,99 ? gekauft, aber diesen Preis ist Turistas auf jeden Fall wert!
Eine Pauschalreise - kann, soweit das bei diesem Film möglich ist, Spoiler enthalten
2 Punkte 2 von 5 Punkten
John Stockwells Film "Turistas" aus dem Jahre 2006 hätte etwas anderes werden können als ein 08/15-Schocker, aber leider hat der Regisseur wenig aus seiner Grundidee gemacht.

Die Geschwister Alex (Josh Duhamel) und Bea (Olivia Wilde) reisen in einem vollbesetzten Bus durch den brasilianischen Urwald, doch als wegen eines Busunglücks die Reise unterbrochen wird - es dauere ja auch immer alles sooooo lange in diesem Land, wird einer der amerikanischen Touristen später sagen -, gehen die beiden, zusammen mit vier anderen jungen Backpackers, die sich ihnen angeschlossen haben, zum Strand hinunter, wo eine wilde Party im Gange ist. Man tanzt ausgelassen, trinkt und kommt sich näher, doch am nächsten Morgen wachen die sechs Touristen benommen auf und müssen feststellen, daß man sie unter Drogen gesetzt und all ihrer Habseligkeiten beraubt hat. Doch es soll noch schlimmer kommen, denn in dem Dorf, in das sie, völlig durchnäßt und notdürftig bekleidet, kommen, erkennen sie einige der ihnen gestohlenen Gegenstände wieder, und als sie mit Dorfkindern deshalb in Streit geraten, müssen sie aus dem Dorf fliehen. Ein Einheimischer, mit dem sie sich in der Nacht zuvor am Strand angefreundet haben, bietet ihnen seine Hilfe an, doch führt er sie geradewegs in den Dschungel, wo ein brasilianischer Arzt schon auf die Gringos wartet, um ihnen ihre Organe entnehmen zu können.

Geschichten wie diese wurden schon hundertmal erzählt, und jeder weiß auch, wie sie ausgehen - ja wir können sogar genau angeben, welche der Touristen sterben und welche überleben werden, ohne hellseherische Fähigkeiten beanspruchen zu dürfen. Die Originalität eines "Saw I" fehlt hier völlig und auch wirklich spannend wird der Film erst nach ungefähr 45 Minuten, wenn die Touristen im Haus des Arztes angekommen sind. Fairerweise muß man sagen, daß auch die feindselige Atmosphäre im Dorf ein wenig zum Aufbau von Spannung beigetragen hat, die aber anschließend auf der endlosen Dschungelwanderungssequenz auf der Strecke blieb, um ein Picknick zu machen.

Ein wenig originell sind immerhin die im letzten Drittel des Filmes auftauchenden - man verzeihe mir das eigentlich unbeabsichtigte Wortspiel - Unterwasserverfolgungsszenen, in denen ich durchaus Beklemmung empfand. Recht subtil ist auch die Veränderung der Farben, nachdem die Touristen ausgeraubt worden sind: Glänzt zunächst alles in satten Farben wie in einem Urlaubsprospekt, so liegt nachher ein matter Schleier über allem, der noch durch den Umschwung des Wetters und die Enge des Dschungels intensiviert wird.

Mein Hauptkritikpunkt an dem Film jedoch ist, daß ich ihn für heuchlerisch halte. Das Grundmuster ist das folgende: Amerikanische (und australische und schwedische) Touristen verbringen ihren Urlaub in einem Land der Dritten Welt. Dort fährt zunächst einmal der Busfahrer total schlecht, einfach unfähig, wie Alex ihm auch zu verstehen gibt. Am Strand scheinen alle Menschen nett zu sein, aber natürlich warten sie nur darauf, sich für die Touristen zu prostituieren - dabei wollte der junge Jock den Sex doch gratis, weil er so gut aussah und den Hauch der weiten Welt mitbrachte - oder sie auszurauben. Und schließlich erwartet sie inmitten des Dschungels der absolute Alptraum in Gestalt eines kriminellen Arztes, der ihnen die Organe bei lebendigem Leibe entnehmen will. Wenn die Brasilianer in dem Film nicht gerade alkoholisiert mit den Touristen tanzen, dann tauchen sie vor allem in Konfliktsituationen und als Bedrohung (ärgerlicher Vater eines fotografierten Kindes, aufgebrachte Menge im Dorf) auf. Ich kann bei all dem gut verstehen, daß der Film in Brasilien viele ablehnende Reaktionen hervorrief.

Um sich nun aber nicht völlig dem Vorwurf der Voreingenommenheit auszusetzen, ließ Drehbuchschreiber Michael Ross die Figur des Kiko, der die Touristen dem Doktor in die Arme führt, auf halbem Wege Gewissensbisse bekommen und später zum Retter der Ausländer werden. Allerdings wirkt Kiko nicht nur vor seinem Unfall am Wasserfall so, als habe sein Schädel enge Bekanntschaft mit einem Felsen geschlossen. Auch der Doktor soll anscheinend kein reiner Bösewicht sein, denn sein Motiv für den Organraub ist es, den reichen Amerikanern zu helfen, ihre Schuld gegenüber den Armen abzutragen. Hier haben wir eine ernstzunehmende politische Botschaft, aber - und das ist meiner Meinung nach das Heuchlerische des Filmes - sie wird nicht wirksam entwickelt. Dr. Zamura ist alles in allem ein Bösewicht wie aus einem James-Bond-Film - vielleicht nicht ganz so cool, aber sicher genau so böse: Er sticht einem seiner Männer mit einem hölzernen Käsespieß so gekonnt ins Auge, daß sein Opfer auf der Stelle seinen Geist aufgibt, und er beschimpft seinen indianischen Spießgesellen auf äußerst rassistische Weise, was diesen schließlich gegen ihn aufbringt. Hätte man Zamura ein wenig ambivalenter dargestellt, wäre vielleicht auch die Botschaft dieses Films ernster zu nehmen gewesen. So wirkt sie auf mich wie ein wohlfeiles Argument dagegen, daß der Film ein Horrorbild von Brasilien zeige, um den westlichen Zuschauer mit gutem Grusel zu unterhalten.*

Nein, kann Mr. Stockwell hier sagen, es geht mir darum zu zeigen, wie sehr die Menschen in armen Ländern von uns ausgebeutet werden. - Aber, so kann man ihm entgegnen, dieses Motiv geht in der Horrorgeschichte völlig unter, man nimmt es dem grundböse gezeichneten Zamura auch nicht ab, daß er uneigennützig handelt, die politische Spitze hier ist ein Feigenblatt, mit dem der Film die Blöße seiner Sensations- und Actiongier verhüllen will. Ein weiteres: So stellt Stockwell an manchen Stellen auch die Armut in Brasilien dar, vor allem in der Sequenz, in der die Touristen auf das abgelegene Dorf stoßen, doch wirkt diese Armut in erster Linie als Folie der Bedrohung und Fremdheit, die unsere zum Teil recht unsympathischen Identifikationsfiguren umgibt und kann deshalb auch als filmisches Mittel zur Spannungssteigerung betrachtet werden.

Übrigens gilt auch in diesem Schocker die goldene puritanische Regel, daß alle jungen Leute, die in diesem Film außerehelichen Geschlechtsverkehr haben oder auch nur herummachen, unweigerlich dem Grimmen Schnitter zum Opfer fallen. Ist doch irgendwie beruhigend, daß die Welt noch so in Ordnung ist, auch wenn man als Amerikaner (oder Australier oder Europäer) anscheinend nirgendwo mehr sicher ist ...

*Psychologisch vielleicht ganz interessant: Die Touristen aus den Industrienationen genießen einen relativ billigen Urlaub in Ländern der Dritten Welt, wo sie von der Armut dort profitieren, müssen sich aber davor fürchten, ihrerseits von den Hungrigen und Zornigen "verschlungen" zu werden. Was für ein dekadenter Grusel!
Langweiliger Pseudo-Horror
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe den Film zum Glück offline als Schnäppchen erworben (5,99), somit hält sich der Schaden in Grenzen.

Online hätte ich mir zuvor die weit auseinandergehenden Rezensionen durchgelesen und den Film vermutlich nicht gekauft.

Die Erwartungen auf einen kurzweiligen, spannenden Horrorfilm sind leider jäh enttäuscht worden, zumal das Set, Story und Besetzung doch etwas mehr versprochen hätten.

In Stichpunkten die Minuspunkte:
- öde erste Filmhälfte (Urlaub) ist komplett irrelevant für den Film, es scheint fast so, als wäre dem Regisseur während dem Dreh zu "Into the Blue 2" erst die Idee zum Horrorfilm gekommen...

- schwach verpackte Story
- schwache Charaktere - und egtl. auch zuviele davon (einige sind überflüssige Statisten)
- zu wenig Spannung, Shockeffekte fehlen gänzlich
- es passiert einfach viel zu wenig, wodurch der Streifen über weite Strecken langweilt (und das bei nur 90min Länge!)

Die Pluspunkte:
+ schöne Körper - aber dafür braucht's DEN Film nicht, zumal doch des öfteren die Frage auftaucht, wo wer auf einmal welche pasenden Klamotten her hat bzw. warum sie nicht mehr von den gefundenen anziehen... sicher, ganz nett für's Auge, aber der Film verliert dadurch viel an Glaubwürdigkeit.

+ ein paar schöne Unterwasserszenen, auch ein paar nette Strandbilder... Ihr merkt schon, es ist wirklich nicht leicht, Pluspunkte zu finden...
turistas!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
turistas - grossartiger film und sehr spannend und filmtechnisch hervorragend, warum der film in den kinos nicht so erfolgreich war verwundert mich - absolute kaufempfehlung....
Super!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wieder mal ein gelungener Horrorfilm. Gelungen heißt in dem Fall:
- blutig, aber nicht übertrieben
- realistisch
- keinen Knacks in der Psyche und keine Albträume nach dem Film

Turistas stellt dar, wie es in einigen Teilen Südamerikas zugeht, und das ist meiner Meinung nach gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Wieder sind es Amerikaner, die dran glauben müssen, doch hier ist es einfach das nächstliegende. Viele spannende Szenen, wunderschöne Naturaufnahmen und ein kreatives, realistisches Drehbuch - das natürlich nicht so ohne ist.
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Produkt-Bild: House - Series 4 - Complete [UK Import]

House - Series 4 - Complete [UK Import]
mit Hugh Laurie, Mira Sorvino, Frank Whaley, Michael Michele, Lisa Edelstein, Regie: Juan J. Campanella, Deran Sarafian

DVD von Universal Pictures UK
Preis bei Amazon: EUR 47,99, Angebote ab EUR 14,01

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: House - Series 4 - Complete [UK Import]

5 Kundenrezensionen:

Ein "Achtung" an gehörlose Fans der Serie!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Im Grunde wurde bereits "fast" alles gesagt und dass der ( berechtigte ) Autorenstreik mit der Folge, weniger Episoden gedreht zu haben, auch vor HOUSE nicht halt macht, ist eigentlich ziemlich logisch. Einzige Serie, die davon nicht betroffen sein kann, ist "24", denn weniger Folgen würden einen Tag stark verkürzen...

Ich möchte hier aber anmerken, dass es auch viele gehörlose Zuschauer gibt, doch die Industrie gibt sich nicht besonders viel Mühe, auch diese zufrieden zu stellen. Ich kannte zwar bisher nur die ersten 3 deutschen Staffeln ( alle innerhalb weniger Tage komplett auf Englisch angesehen ) und weiß nichts vom Inhalt der 3 englischen, aber diese Import-Box hat KEINE Untertitel!! Egal in welcher Sprache und das ist mehr als ein Manko, was zwar nicht der Serie, aber der Ausstattung der Box mit 2 Sternen Abzug angelastet wird. DVD bietet so viele Möglichkeiten ( Blu-ray noch mehr... ), aber sie werden nicht ansatzweise genutzt und das ist gerade im Weglassen der Untertitel, die übrigens auch für andere Menschen wichtig sind, nicht einzusehen.
Ist das House oder ein Alptraum?
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Die Serie läuft jetzt bereits einige Zeit im TV, und ich habe von der 4. Staffel jede gesehen. Am Anfang war mir völlig klar, dass ich die Staffel gleich nach Erscheinen bei amazon bestelle, aber jetzt werde ich es mir nochmal gut überlegen.
Sicher, House, Wilson und Cuddy sind wie gewohnt von herrlich beissendem Humor, und ich hoffe sehr, dass Wilson am Ende der Staffel nicht die Serie verlässt!
Obwohl ich noch nicht alle Episoden gesehen habe, die in Staffel 4 laufen, bin ich mehr als enttäuscht über die langatmige Auswahl des neuen Teams. Mal abgesehen davon, dass alle Bewerber eher wie aufgeschreckte Hühner wirken, von der Medizin jedoch nur rudimentäre Kenntnisse besitzen. Vorbei die Zeiten an denen Chase, Cameron und Foreman die Serie mit persönlichem Charisma und medizinischem Fachwissen bereicherten. Ihre kurzen Auftritte in der Staffel 4 lassen mich nostalgisch werden.
Neu muss nicht zwangsläufig gut sein. Zumindestens hätte ich ein fundiertes, neues Team erwartet. Da reisst auch Foreman den Karren nicht aus dem Dreck. Bei diesem neuen Team würde ich nicht ins Krankenhaus gehen wollen!....Oder ist das Comedy, und ich habe es nicht bemerkt???
Der derzeitige Preis für 4 DVDs ist entschieden zu teuer! Ich hoffe sehr, dass Staffel 5 eine bessere Fortsetzung wird. Als ansonsten glühender House Fan bin ich vorerst tief enttäuscht.
Mit neuem Team zum neuen Serienhöhepunkt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wirkliches Highlight des Seriengenres geht in die bereits vierte Runde.
Hugh Laurie in seiner Paraderolle des zynischen und unangepassten "Dr. House"
zu beobachten ist und bleibt ein Höhepunkt des Fernsehgenusses.

Das Ende der dritten Staffel lies schon vermuten dass die vierte Staffel einiges an
Veränderung bringen wird und sich "House" ab sofort mit einem neuen Team
rumschlagen muss.

Das Suchen und Finden seines neuen Teams beschäftigt "House" gut die erste
Hälfte der vierten Staffel und sorgt für eine gewaltige neue Brise Humor, denn die
Art und Weise wie "House" seine Belegschaft auswählt ist, wie man sich schon denken
kann, alles andere als "normal" und "fair".

Die Idee der neuen Teamwahl für House ist gut und kommt zu Beginn der vierten Staffel
genau richtig.
Das alte Team hat sein Potenzial neben House in der bisherigen drei Staffeln erschöpft.
Was House brauchte sind neue, frische Mitarbeiter, die er in Gestalt der mehr oder weniger
bekannten Schauspielern Kal Penn, Peter Jacobson und der hübschen Olivia Wilde
findet.

Trotz der neuen Teamwahl bleiben die alten, bereits bekannten Charaktere, wenn auch
nur in Nebenrollen, weiterhin mit an Bord.

Was zum Glück nicht verändert wurde ist der tragende Charakter der gesamten Serie,
"Dr. House", persönlich.
Hauptdarsteller Hugh Laurie hat sich die Rolle bereits derart einverleibt dass er
routinierter und lockerer denn je den herrlich schrägen und provokanten Diagnostiker
mimt.

Staffel 4 ist, dank der Tatsache der neuen Teamsuche, witziger und lockerer als die
vorherigen Staffeln.
Erst gegen Ende holt der dramatische Aspekt der Serie wieder auf und lässt die Staffel
in einen furios verwirrenden und absolut spannenden Cliffhanger laufen, der Appetit
macht auf die nächste Staffel.

Die 16 Episoden starke vierte Staffel überzeugt dank hervoragender Schauspieler,
interessanten neuen Fällen und natürlich einem Charakter dem es gelingt seit bereits
vier Staffeln eine komplette Serie zu tragen und immer mehr zu einer Kultserie auszubauen.

"Dr. House" ist auch in der vierten Staffel Unterhaltung auf ganz ganz hohem Niveau
und überzeugt mit Altbewährtem sowie frischen neuen Ideen.
Noch witziger als die vorherigen 3 Seasons
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Cameron, Foreman und Chase treten im Lauf der Season immer wieder auf und erlauben die Fortsetzung des alten Humors und gleichzeitig kommt der neue Humor mit der Auslese und dem neuen Team auch stark zur Geltung.

Vor allem für Foreman Fans ist dessen Entwicklung sehr interessant, er wird tatsächlich stückweise immer mehr wie House, trägt beispielsweise auch keinen weissen Kittel mehr

Auch die Dialoge zwischen House und Wilson werden immer besser, man merkt dass die Schauspieler (ähnlich wie bei ST TNG) im Laufe der Zusammenarbeit immer besser auf einander eingestimmt sind.
Auch die Folgen, die nicht strikt an dem "Patient im Krankenhaus"-Theme festhalten sind wieder sehr gelungen, ähnlich wie Three Legs in Season 1, und bieten Abwechslung.

Die Season ist natürlich sehr kurz wegen des WGA Streikes, der Preis ist ein wenig hoch, dafür sind die einzelnen Folgen qualitativ herausragend.
Warnung vor der Verpackung!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Für House, Cuddy, Wilson & die Drehbücher gibt es natürlich fünf Sterne. Ob die drei Neuen auf Dauer genauso gut sein werden wie ihre Vorgänger, wird sich in der nächsten Staffel herausstellen. Mir gefallen sie bisher ziemlich gut

Was mich als jemand, der noch keine der Folgen zuvor gesehen hatte, unglaublich wütend gemacht hat, ist, dass auf dem Schuber und den DVD-Hüllen die Gesichter der Nachfolger von Foreman Cameron & Chase zu sehen sind. Die Frage, wer es wird, die sich durch fast die ganze Staffel zieht, wäre wirklich spannend gewesen, aber diese Spannung war für mich dahin. Daher rate ich dringend dazu, das Päckchen ungeöffnet jemand anderem zu geben, damit er den Schuber und die DVD-Hüllen an bestimmten Stellen blickdicht überklebt.

Außerdem finde ich es unseriös, dass Universal nicht darauf hingewiesen hat, dass die 4. Staffel wegen des Autorenstreiks in den USA nur 16 Folgen hat - der echte Fan kauft's natürlich egal was es kostet, aber alle anderen sollten wissen, dass sie relativ wenige Folgen für ihr Geld bekommen. Und dass Universal die vier DVDs auf drei Hüllen verteilt hat, damit der Schuber nach mehr aussieht, ist auch ökologisch ein Ärgernis.

Mein Fazit: Für Die eigentliche Serie fünf Sterne, für Universal nur einen, macht zusammen drei.
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