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Quo Vadis (Special Edition, 2 DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Quo Vadis S.E., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.11.08 5 Kundenrezensionen:Ultimate Collectors Edition 4 von 5 PunktenDie Bezeichnung Ultimate Edition ist etwas übertrieben, auch wenn einige Fotodrucke etc. dabei sind. Aber ein einzelnes Making of und ein Audiokommentar und Trailer etwas wenig. Das ging bei "Vom Winde verweht" und "Ben Hur" besser. Aber denn noch, besser als gar nix. Der Film ist 1950/51 im Bildformat 4:3 (1,37:1) gedreht worden. Alles andere (Cinemascope, 1,66:1 , 1,78:1 etc) kam erst später 1953 mit "Das Gewand". Nun, mit aufkommen der Breitbild TV Geräte in 16:9 kommt das Problem, dass Filme in 4:3 ohne Umschalttaste verzerrt / gestreckt dargestellt werden. Wie auch beim TV werden nun oben und unten bei alten 4:3 Filmen künstlich schwarze Balken hinzugefügt, bzw, Bildflächen abgedeckt. Das sieht natürlich übel aus, wenn dann teilweise Gesichter verdeckt werden, wie kürzlich bei einem alten DEFA Märchen Klassiker aus den frühen 50er am TV lief. Trotzdem, der Film ist auf dvd im originalen 4:3 und auf einem 4:3 TV korrekt zu sehen. Kauf der DVD kann ich wärmstens empfehlen! 5 von 5 PunktenSchon sehr lange hatte ich auf diese DVD gewartet, gehört "Quo vadis" zu den großen Monumentalfilmen, welche man in seiner Sammlung haben sollte. Über den Filminhalt brauche ich ja nicht viel zu schreiben, ist er doch sicherlich den meisten längst bekannt. Klar hervorzuheben ist natürlich die hervorragende schauspielerische Leistung von Peter Ustinov als Kaiser Nero. Die Restaurierung des Films ist auf jeden Fall voll gelungen. Ich hatte die Möglichkeit eines Vergleichs mit einer älteren, vom Fernsehen selbst aufgenommenen Kopie und die Unterschiede sind wirklich offensichtlich. Die Farben leuchten wieder wie (vermutlich) in alten Zeiten und der Ton ist sowohl in englischer Original- als auch in deutscher Synchronsprache klar und deutlich. Die Synchronstimmen wurden dabei belassen. Da es im Jahre 1951 ja noch kein Cinemascope gab ("Das Gewand" war der erste Film, wurde jedoch später gedreht), ist ja nur logisch, dass entgegen der Aussage auf der Hülle der Film natürlich in FullFrame (4:3) vorliegt. Trotzdem war es ein Genuss, sich den Film wieder einmal anzuschauen und ich freue mich sehr, ihn endlich auch in meiner Sammlung zu haben. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt! Umwerfend.... 5 von 5 PunktenHier wurde schon so viel zu diesem Klassiker der Filmgeschichte geschrieben, dass ich dazu mich nicht wiederholen möchte. Unglaublich finde ich nur, was man aus dem "alten Schinken" gemacht hat. Bild und Ton sind derartig gut Digital überarbeitet worden, dass man sich verwundert die Augen reibt und an Wunder glauben möchte. So Brilliant das ganze, dass es einem vorkommt, als würde man diesen Film zu ersten mal sehen....... Man wünschte sich nur, dass mehr alte Filme derartig gut restauriert auf DVD erscheinen würden.... Uneingeschränkte kaufempfehlung! endlich 5 von 5 Punktenkommt der monumentalklassiker auf dvd raus. lange hat das ja schon gedauert und ich warte nun schon jahre darauf. jedenfalls hat sich das warten gelohnt. die umsetzung dieses filmes auf dvd ist einwandfrei, superschoene farben, scharfes bild und den alten "originalton" in deutsch. den aber sauber und klar wenn auch in mono. lieber aber in mono ((Dolby Digital 1.0)) als in 5:1 mit unpassenden, ungewohnten synchrostimmen wie beim weissen hai in der bloeden neuauflage. ebenso gibt es Polnisch (Dolby Digital 1.0), Ungarisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0) der film selbst muss wohl kaum beschrieben werden da er ja nun wirklich schon seit vielen jahren im tv zu sehen ist. einfach kult! zum glueck wurde der film auch nicht in 16:9 praesentiert was nur moeglich gewesen waere wenn man den film oben und unten kastriert haette um ein heute uebliches format vorzutaeuschen. da hatte ich mir schon sorgen gemacht als ich das bildformat auf der huelle las. das waere ein absoluter bloedsinn gewesen! der film ist also in 4:3 auf dem screen und NICHT in 16:9 zu sehen da zu seiner zeit der fertigung noch kein widescreen realisiert worden war. (auf der huelle ist das angegebene format n druckfehler) aber das ist hier voellig egal da ja der kameramann und der regisseur den film in dem format erstellt hatten was heisst dass die bildkomposition der szenen so gewollt und eben in 4:3 festgehalten wurden. somit muss man sich keine sorgen darueber machen beim ansehen den film nicht in seiner ganzen pracht (durch kastriertes tv-bild format)geniessen zu koennen sondern man sieht in diesem format genau das was auch tatsaechlich damals so abgefilmt wurde. mehr will man ja gar nicht oder? fazit: wer sich nicht daran stoert (oder gerade es liebt) dass die erzaehlweise, die effekte und die dialoge sowie die schauspielerischen leistungen (ausgenommen ustinov) des filmes schon deutlich in die jahre gekommen sind sollte unbedingt zugreifen. Technicolor in Reinkultur! 4 von 5 PunktenWenn man auf alte Hollywoodschinken steht (so wie ich) kommt man an "Quo Vadis" nicht vorbei. Sicherlich würde er aus heutiger ("computergenerierter") Sicht niemanden mehr vom Hocker hauen, aber Nostalgikern und "Technicolorfreunden" sei dieser Film wärmstens empfohlen - denn er gehört zu den besseren Oldies aus der Hollywoodschmiede. Die Ausstattung war für damalige Verhältnisse extrem üppig, die Filmmusik ist (wie gewohnt) bombastisch und die "Special Effects" sind, für einen von 1951, mehr als gelungen. Leider muss ich einen Stern Abzug für die schauspielerischen Leistungen der zwei Protagonisten geben. So genial Peter Ustinovs Darbietung als geistiggestörter Nero auch ist, umso schwächer agieren die zwei Hauptakteure Robert Taylor und Debohra Kerr. Sie sind natürlich auch kein völliger Reinfall, aber gehen neben Ustinovs Leistung einfach unter. Nun zur DVD: Hach...Eine Augenweide ist untertrieben! Der Film strahlt, glänzt und funkelt in jeder Sekunde. Solch eine Farbenpracht bekommt man selten zu sehen - das ist Technicolor in Reinkultur! Die Restaurierung von "Ouo Vadis" sticht z.B. solche von "Robin Hood", "Vom Winde verweht", "Cleopatra" oder "Spartacus" völlig aus, und kommt den wirklichen Glanzrestaurierungen ala "Ben Hur" und "Die Zehn Gebote" gleich. Einfach Perfekt. Der Ton ist Mono aber immer verständlich - auch die Musik (die bei so alten Filmklassikern oft zum "gratschen" neigt) wirkt immer klar und ausgeglichen. Die Extras sind für eine "Special Edition" ein bisschen mau ausgefallen - ein Audiokommentar (etwas arg langweilig bzw. nur was für Hardcorefans des Films), ein Making of (etwa 40 min - hat man schon bessere gesehen) und ein Kinotrailer - das wars. Fazit: Für alle Hollywood-Klassiker-Fans ein Pflichtkauf. Einmalige Restauration und Peter Ustinov in seiner Paraderolle - gehört eigentlich in jedes gut sortierte DVD-Regal. |
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Quo Vadis [Blu-ray]
Blu-ray von Warner Home Video - DVD |
5 Kundenrezensionen:Kompliment!!! 5 von 5 PunktenHallo! Möglicherweise ist mein Kommentar hier vielleicht nicht ganz passend, weil keine echte "Rezension". Ich möchte aber ein ausdrückliches Kompliment an die vielen fachkundigen Schreiber (besonders bei den "Anmerkungen") hier aussprechen. Ich selbst (über 50) habe viele der Klassiker noch im Kino erlebt (70mm/Magnetton. Die Einführung von "Dolby Stereo" - schlechter, aber kompatibler und billiger, oder auch den Umbau schöner Einzelkinos in schreckliche "Schuhschachtel" Center etc., etc.). Habe auch viele Jahre im Kino gearbeitet. Als damals die ersten Videokassetten mit PanScan Abtastungen angeboten wurden, war mir immer ganz übel. Anfangs wurde nicht einmal der beste Bildausschnitt gesucht, sondern man "wanderte" einfach wild im Bild herum. Z.B. während längerer Dialoge in Cinemascope Filmen. Von links nach rechts und zurück, hin und her - grauslich. Ich bin daher überglücklich, dass heute DVD's und BD's meist kompromisslos und konsequent im richtigen Format angeboten werden. In einer Qualität und zu einem Preis, wovon ich vor 25 Jahren nur träumen konnte. "Star Wars" in Vollbild auf VHS um umgerechnet 220¬!!! Kann sich das heute noch jemand vorstellen?? Wenn ich dann immer wieder das "Gejammere" von Konsumenten lese, die sich beklagen, dass ein fast 60 Jahre alter Film nur Mono und 4:3 ist, werde ich immer sehr traurig, weil ich um das Wissen um die Ursprünge dieser Werke bange. Zufällig habe ich mir nun die "Quo Vadis" Rezensionen durchgelesen und bin ehrlich begeistert, wie viele ernsthafte "Hüter" der Filmschätze doch noch unterwegs sind. Toll!!!!! + Danke! Ja, und damit nun doch noch eine "Rezension" daraus wird: ich habe die Blu Ray auch, und denke, dass Warner hier wirklich gute Arbeit geleistet hat. Der Fim ist ein kleiner Meilenstein, und es ist eigentlich atemberaubend, dass es möglich ist, ihn nun mit einem feinen Beamer zu Hause in solcher Qualität sehen zu können... G.Gallian Quo vadis in Blu-Ray 5 von 5 PunktenIch hatte mir Quo Vadis als DVD-Doppelpack besorgt, mein Freund - ein "Unheilbarer" :) - als Blu-Ray. Gestern haben wir beide Versionen bei mir zu Hause verglichen, und zwar auf einem Phillips LCD-Fernseher (Bildschirmdiagonale 119 cm) und einem Blu-Ray-Spieler von Aquos: einer Ausstattung von gehobenem Durchschnitt, würde ich selbst einschätzen. Das Ergebnis: Auch bei einem älteren Film gibt es einen deutlichen Unterschied bei der Implementierung beider Technologien. Dieser betrifft hier nicht den Ton, wohl aber das Bild. Ich hatte die DVD zuvor auf einem MacBookPro (17 Zoll) gesehen und war gerade von der Bildqualität begeistert. Der Vergleich auf dem Fernseher führte allerdings zu einer Ernüchterung. Wir wollten der Sache gleich auf den Grund gehen und sahen uns Track 9 auf beiden Einspielungen an, den Triumphzug von Marcus Vinicius. Zuerst sieht man in der Totale im Vordergrund Tänzerinnen (Vestalinnen) in raschen Bewegungen. Bei der DVD sind die Tänzerinnen als solche nicht mehr zu erkennen; sie erscheinen nur noch als Pyramiden als kleinen Klötzchen. Dasselbe gilt für die großen Statuen . In der Nahaufnahme des Streitwagens von Vinitius (vier Schimmel) bessert sich die Qualität: Das Bild ist deutlich schärfer, bleibt aber dennoch unruhig und zeigt gelegentlich die gefürchteten Artefakte. Beim Close up auf Robert Taylor und Peter Ustinov überzeugt die DVD am meisten: Hier hat man ordentlich in die Restaurierung investiert. Nun zur Blu-Ray: Da ich selbst manchmal etwas naive Erwartungen hege, das Wichtigste vorweg: Das Bild ist natürlich nicht so gut wie bei den BBC Dokumentationen zu den Galapagos und zu Planet Erde; das kann es bei einigem Nachdenken auch angesichts des Ausgangsmaterials nicht sein. Das Bild in der Totale besteht aber jetzt nicht aus einer Blockgraphik, sondern ist so scharf, dass man die Tänzerinnen und alle Statisten deutlich erkennen kann. Allerdings sieht man bei näheren Hinsehen (Absstand 1,5 Mete) auch hier die "Bauteile": Diesmal sind es allerdings feine Bildpunkte statt Blöckchen. Schonungslos entlarvt das ansonsten gestochen scharfe Bild die bemalten Kulissen als solche, was bei der DVD aufgrund des weniger konturenscharfen Bildes im Regelfall gnädig zugedeckt bleibt. In den Close Ups auf Robert Taylor und Peter Ustinov ist das Bild gegenüber der DVD nur einen Tick schärfer und farblich brillanter, dafür aber in sich ruhig und nach meiner Einschätzung weitgehend frei von Verunreinigungen. Im Ergebnis fühlt man sich an eine aus dem Fonobereich bekanntes Phänomen erinnert: Nach dem Kauf einer leistungsfähigeren Stereoanlage gefällt oft die alte Plattensammlung nicht mehr, weil die Fehler der Aufnahmen nun umso deutlicher durchzuhören sind. So ist es auch hier: Die Restauratoren haben hier sicherlich hervorragende Arbeit geleistet. In dieser Qualität hat sicher niemand den Film in den letzten vierzig Jahren (möglicherweise auch zu gar keinem Zeitpunkt) gesehen. Die meisterhafte Bildqualität zerstört aber z.T. auch etwas die mit einfachen Mittel geschaffenen Illusionen, die durch die ältere Technik zugedeckt wurden: ein Effekt, auf den der Regisseur möglicherweise gesetzt hatte. Wer aber die technische Seite von Filmen so interessant findet, wie die durch sie erzählte Geschichte, wird von der Blu-Ray begeistert sein. Und noch ein Fazit: Durch die höherwertigen Abspielgeräte schafft die Industrie natürlich neue Nachfrage, weil ich mich jetzt schon fürchte, Ben Hur in den Blu-Ray-Spieler einzulegen. Dieser entlarvt die Schwächen des DVD-Formates nämlich z.T. schonungslos. Vielleicht zum Film noch folgendes: Ich gehöre zu der Altersklasse, die den Film nur auf den alten Röhrenfernsehern im Kleinformat sehen konnte, vor allem an Ostern. Mich hat er damals nie so stark beeindruckt, wie es bei anderen Rezensenten der Fall ist: Dies ist aber rückblickend bei einem so langen Werk kein Wunder, wenn man nur bedenkt in welcher Umgebung (Wohnzimmer mit Familienbetrieb) dies erfolgte. Die Blu-Ray und DVD verschaffen nun, wenn man eine ordentlich Anlage in einem ruhigen Raum hat, ein ganz anderes Erlebnis. Wiewohl die Story nicht ganz frei von Hollywood-Kitsch ist (siehe die Auftritte der edlen Apostel, die unreflektierte Begeisterung für das Urchristentum und die Verachtung für Rom: jedem Interessierten empfehle ich eine Biographie zu Julian Apostata), überzeugt der Film durch eine packende Story, einen überragenden Ustinov, eine ergreifende Kerr und einen immerhin erträglichen R. Taylor: ein Erlebnis also! Quo Vadis? in 4:3? 4 von 5 PunktenUm den hier vorherrschenden Irrtum einmal klarzustellen: Quo Vadis wurde in 4:3 gedreht und in keinem Breitwandformat (wie z.B. Cinemascope, Vistavision, Ultra Super Panavision und wie sie alle heißen). Erst mit "The Robe" (ca. zwei Jahre später) hielt das Breitwandformat Einzug ins Kino. Wobei der letztgenannten Film meines Wissen nicht das ersten Spektakel in breiter Formierung ist. Bereits Anfang der 30iger Jahre wurde von Raoul Walsh "The Big Trail" mit dem blutjungen John Wayne ins Kino gebracht. Leider war dieser Film ein Flop. Wayne mußte sich dann über einen Zeitraum von fast 10 Jahren sein Lorbeeren mit billigen B-Movies erwerben ehe er dann mit "Stagecoach" sein Image begründete. Quo Vadis nur halbherig 1 von 5 PunktenWenn den schon der Film wieder als bessere Qualität auf den Markt kommt, so sollte auch das Bildformat (Cinemascope) vorhanden sein.Somit ist es mal wieder ein Abklatsch von irgend was, was nicht dem vollen Bildgenuß entspricht. Schade NUR 4:3 !!! 3 von 5 PunktenÜber den Film braucht man nichts zu sagen. Ein Klassiker, wie er seines gleichen sucht. Nur war ich von der Blu-ray Disc etwas enttäuscht. Das Bild ist zwar - wie fast immer - sehr gut, aber dass für das Bild das Format 4:3 genommen wurde, habe ich zuerst für einen Fehler meinerseits gehalten. Leider hatte ich aber nichts aus versehen verstellt. Ich glaube nicht, dass der Kinofilm damals im Wohnzimmerformat ausgestrahlt wurde. Die Ausstattung der Blu-ray beschränkt sich auf Grundfunktionen. Also habe ich viel Geld dafür ausgegeben, dass ich die DVD nicht wechseln muss. Auch toll! |
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Der kleine Cäsar
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Der kleine Cäsar, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.02.05 5 Kundenrezensionen:Der kleine Cäsar ist in Wirklichkeit ganz groß! 4 von 5 PunktenDer kleine Cäsar" ist einer der ersten Genre Beiträge in Sachen Ton. Im Jahre 1930 konnte sich der Tonfilm gegenüber dem Stummfilm durchsetzen. Dadurch profitierten vor allem die Gangsterfilme. Endlich konnte man die Schüsse der Maschinengewehre und der Pistolen hören. Diese Revolution in Sachen Film machte sich gleich in der Anfangsszene bemerkbar. Im Dunkeln wird ein Tankstellenbesitzer erschossen, man sieht nichts, aber man hört es - für damalige Zeit phänomenal, Heutzutage nichts Besonderes mehr. Little Caesar" ist einer der ersten Beiträge zu Thema Aufstieg und Fall eines Gangsters" und Vorläufer für die großen Mafia-Epen ala der Pate", Goodfellas" oder Scarface". Der Film ist 75 Jahre alt, dass ist auch nicht zu übersehen. Die Schnitte, die Kamerafahrten, die Toneffekte - für heutige Zeit wirkt das ganz eher stumpf und Nicht-Cineasten" würden sich darüber wohl eher kaputtlachen, als diesen Film zu bestaunen. Ich aber bewundere den Film. Sicherlich sind die kleinen Nebenrollen nicht gerade Oscar würdig gespielt, aber das waren nun mal die 30er. Das war vor der Zeit von Schauspiellegenden wie Marlon Brando, Robert de Niro oder Al Pacino, vor allem war es vor der Zeit des Method-Actings". Die Nebendarsteller wirken etwas stumpf und man merkt, dass sie zu hundert Prozent nur nach Drehbuch arbeiten und nichts Eigenes in den Film hineinbringen. Nur 2 Schauspieler können wirklich voll und ganz überzeugen, und zwar die beiden Hauptdarsteller. Fairbanks Jr. liefert als langjähriger Freund vom kleinen Cäsar die Rolle seines Lebens ab. Und der kleine Cäsar selbst, gespielt von Edward G. Robinson, wirkt fantastisch. Robinson kam Ende der 20er nach Hollywood um Schauspieler zu werden, seine erste Rolle war die, des kleinen Cäsar}s. Hiermit wurde er weltberühmt. Er war das Aushängeschild der Gangster und Mafiafilme in den 30ern, 40ern und 50ern. Robinson wurde durch diese Rolle unsterblich, er spielte in Klassikern wie Die 10 Gebote", Der Seewolf" & Cincinnati Kid" mit und war bis zu seinem Tod in den früher 70ern einer der angesehensten Schauspieler seiner Zeit. Wie ich bereits oben erwähnte, wirkt das ganze heute etwas plump. Man ist einfach besseres gewohnt - es ist nicht einmal die Tatsache, dass der Film in schwarz/weiß gedreht wurde, nein es sind die Kameraeinstellung, die gestellten Feiern und die plumpen Schnitte. Aber gerade das Macht diesen Film aus. Man taucht in die 30er ein. Ich konnte mir beim gestrigen Angucken des Films richtig vorstellen, wie sich die Zuschauer im Kino der 30er gefühlt haben müssen. Es macht Spaß diese kleine Gangster-Geschichte mit anzuschauen. Wenn man es sich genau ansieht, dann merkt man, dass Regie-Legenden wie Scorsese und Coppola sich sogar einiges abgeguckt haben. Brian De Palmas Scarface aus den 80ern wirkt fast wie eine Kopie dieses Films. Aufstieg und Fall sind auch in Klassikern wie Goodfellas" und der Pate" ein großes Thema. Man kann mit Recht behaupten, dass es ohne die Gangsterfilme der 30er Jahre, zudem auch der Originalfilm Scarface" mit Howard Hawks zählt, nie solche Mafia-Epen gegeben hätte, wie sie in den 70ern, 80ern und 90ern produziert wurden. Die Oscarnominierung war für diese Zeit sicherlich gerecht. Heutzutage ist man sicherlich auch bessere und undurchsichtigere Drehbücher gewohnt. Auch der Aufbau des Films wirkt etwas zu schnell. Das liegt natürlich an der kurzen Laufzeit - mehr war in den 30ern einfach nicht möglich. Man sollte die kleinen Drehbuch Fehler und die gestellten Partys nicht allzu ernst sehen. Wenn man bedenkt, dass dieser Film 75 Jahre auf dem Buckel hat, dann war das Ganze schon eine Meisterleistung vom Regisseur und den Darstellern. Die Locations des Films sind perfekt gewählt und vor allem sehr gut beleuchtet. Das schöne daran ist, dass der ganze Film nicht nur in geschlossenen Räumen auf dem Warner-Gelände gedreht wurde, sondern auch schöne Außenlocations gewählt wurden. Viel mehr kann zu diesem Film nicht sagen, ihr könnt euch selbst ein Urteil bilden, schaut ihn euch einfach mal an - es lohnt sich! Denn wer diesen Film nicht gesehen hat, an dem ist ein Stück Filmgeschichte vorbeigegangen, auch wenn der Film ein wenig alt und angestaubt wirkt, es macht auch 75 Jahre später immer noch Spaß Mit freundlichen Grüßen Voges P.S. Die DVD-VÖ hat es in sich. Die Extras sind einmalig!! Erster Gangsterfilm der Tonfilmära 5 von 5 PunktenDer Film "der kleine Cäsar" war für mich der erste Gangsterfilm,den ich gesehen habe.ich fand ihn total gut,weil es die damaligen Zeiten von den berühmten Gangster Al Capone ähnelt.Die Handlung mag ein bisschen verstaubt sein,aber die Darstellung von Edward g.Robinson als Rico Bandello ist immer noch frisch wie damals,als es in die Kinos kam. Stilechter Klassiker des alten Gangsterfilms 5 von 5 PunktenAm 16. Januar 1920 trat der 18. Zusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika endgültig in Kraft und verbot jegliche Herstellung und Vertrieb alkoholischer Getränke. Lange Jahre dieser Prohibition vergingen, bevor das umstrittene und ungeliebte Gesetz im Dezember 1933 unter Präsident Franklin D. Roosevelt endlich wieder aufgehoben wurde. 14 lange Jahre, in denen ausufernde Bandenkriminalität mit Erpressung und Mord ein ganzes Land beherrschten. Der große Börsenkrach von 1929 führte schließlich zu Bankrott, Entlassungen, Massenarbeitslosigkeit und tiefer Depression. An dieser Ära kam auch Hollywood nicht vorbei, und so entstand vor jenem Hintergrund zu Beginn der 1930er Jahre eine neue Art des harten Gangsterfilms. Die nahezu zeitgleich entstandenen Klassiker DER KLEINE CÄSAR (1930) sowie DER ÖFFENTLICHE FEIND (1931) zählen bis heute zu den Urvätern dieses Subgenres. Sowohl für Edward G. Robinson, als auch für den jungen James Cagney begründeten die charismatischen Rollen brutaler Unterweltbosse den späteren Weltruhm. DER KLEINE CÄSAR entstand nach der gleichnamigen Novelle von William Ripley Burnett, beschreibt in Anlehnung des berühmten Chicagoer Gangsterboss Al Capone den Werde- und Untergang des skrupellosen Cäsar Enrico Bandello. Der damals noch recht unbekannte Edward G. Robinson brilliert hier überzeugend in der Titelrolle. An seiner Seite agieren routiniert u.a. Douglas Fairbanks jr. als Joe Massara, George E. Stone als Otera, Stanley Fields als Sam Vettorio und Thomas Jackson in der Rolle des hartnäckigen Polizisten Flaherty. Die Bildqualität der DVD erscheint dem Alter des Films entsprechend. Der Scharzweiß- Kontrast ist recht gut, das Bild wechselt jedoch häufig zwischen kaum bis stark verrauschten Sequenzen. Die deutsche Tonspur klingt minimal dunkel, ansonsten aber sauber und gut verständlich. Es handelt sich dabei um die ZDF- Synchronisation aus dem Jahre 1970. Der unvergessene deutsche Schauspieler Günter Strack lieh Edward G. Robinson hier seine markante Stimme. Den im Original etwas nölenden Robinson imitierte Strack mit absoluter Perfektion. O- Ton Freunde müssen sich hingegen mit einer recht verrauschten und ziemlich dünn klingenden englischen Tonspur zufrieden geben. Aber die ist ja auch nunmehr stolze 76 Jahre alt. Fazit: DVD mit umfangreichen Specials. Wer Freude hat an alter amerikanischer (Film) Geschichte, wird mit DER KLEINE CÄSAR stilecht bedient. Für alle Cineasten des Genres ist der Streifen ohnehin ein Pflichtkauf. Warners Kino-Zeitmaschine 5 von 5 PunktenDiese DVD ist beeindruckend gut. Hier zeigt Warner, dass man auch ganz prima DVDs herstellen kann. Natürlich ist in erster Linie immer der Film entscheidend, aber die extrem liebevolle Zusammenstellung des Bonusmaterials verdient auch besondere Beachtung. Als Heimkino-Cineast hat man hier die Möglichkeit mit einem Druck auf die Fernbedienung, einen ganzen Kinoabend aus der guten alten Zeit des Kinos nach zu erleben. Inklusive (einst) aktueller Wochenschau, Vorfilm, und Cartoon. Wirklich fabelhaft und absolut bemerkenswert. Dieses Erlebnis bieten im Übrigen auch noch die anderen DVDs aus dieser Reihe, wobei ich: "Sprung in den Tod" besonders empfehlen möchte. Die anderen Extras, und die Qualität des Materials, und der Film selbst sind natürlich auch sehr gut. Aber das wurde hier ja bereits geschrieben, ich kann mich nur anschließen. Der Klassiker des Gangsterfilms! 5 von 5 Punkten"Der kleine Cäsar" zeigt den Aufstieg und Fall des Gangsters Caesar Enrico Bandello, gespielt von brillianten Edward G. Robinson. Dieser Plot weiß auch heute noch zu überzeugen und sämtliche Darsteller sind wirklich gut besetzt. "Little Caesar" ist ohne jeden Zweifel ein zeitloser Klassiker und setzt(e) in vielerlei Hinsicht Maßstäbe für das Genre des Gangsterfilms! Einziger Schwachpunkt ist (wie so oft) die schwache deutsche Synchronisation, aber natürlich ist auch der englische Originalton verfügbar. Einen Extrastern gibt es für die wirklich hervorragende Ausstattung der DVD. Neben einer informativen Dokumentation gibt es einen wirklich klugen Audiokommentar eines Filmhistorikers und das obligatorische Warner Bros. Feature "Night at the Movies": Wochenschau Ausschnitte, einen Cartoon, einen Kurzfilm....also eben das, was ein Kinogänger 1930/1 wohl erwarten konnte. Absolut empfehlenswert! |
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Keine Zeit für Heldentum
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Keine Zeit für Heldentum, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.05.06 4 Kundenrezensionen:Sehr guter Film! 5 von 5 PunktenEin sehr guter und sehr schöner Klassiker zum absoluten Nice Price! Henry Fonda ist Top und Jack Lemmon sowieso. Jack Lemmon hat in diesem Film zwar nicht seine altbekannte deutsche Stimme, aber diese Stimme die er hier hat, finde ich auch sehr passend zu Jack Lemmon! Den Film finde ich recht lustig und er hat einige recht witzige Szenen zu bieten. Ich kann den Film voll und ganz empfehlen. Unterforderung in Kriegszeiten! 4 von 5 PunktenKeine Zeit für Heldentum ist pures Starkino aus Hollywood. Und die haben gleich so ordentliche Namen wie Henry Fonda, James Cagney, William Powell (herrlich entspannt) und ein junger Jack Lemmon. Gedreht wurde der Film von 3 Regisseuren John Ford, Mervyn LeRoy und (ungenannt)Joshua Logan. Leider bleibt so etwas nie unbemerkt. Ford wollte den Film eher episch anlegen, LeRoy hielt sich (wie von Fonda gefordert) an das Bühnenstück und Logan machte die Nachtszenen. Vorab umbedingt sich die OV anschauen, vor allem wegen der oben genannten Schauspieler und einigen Witzen die in der deutschen Fassung einfach nicht rüberkommen. Der Film zeigt das Leben auf einem Transportschiff im Südpazifik während des Zweiten Weltkriegs. Weit Weg von der Front und ohne Feindgefahr verläuft das Leben an Bord samt nervigen Kommandanten (herrlich James Cagney)samt ebensolcher Palme langweilig und öd. Mr. Roberts der erste Offizier sieht die vorbeifahrenden Kreuzer und träumt von der Front. Seine Schreiben wurden bisher abgeleht und der Krieg nähert sich dem Ende. Mr. Roberts ist natürlich auf diesem Transporter hoffnungslos unterfordert und muss sich mit dähmlichen Befehlen rumschlagen. Etwas Entspannung bringen da die Eskapden der jungen Rekruten angeführt von Jack Lemmon. Das Problem der Kapitän erlaubt rein gar nichts was irgendwie Spass machen könnte. Trotz bekannter Streitigkeiten am Set können vor allem die Schauspieler für Unterhaltung sorgen. Eine der wenigen Filme die das Leben hinter der Front als Thema hat und das Leben auf einem US Navy Frachter zeigt. Eine durchaus gelungene Mischung aus Drama und Komödie. Zur DVD: Die ist leicht kurios. So gibt es auf einer Seite eine deutsche Version und auf der zweite eine englische. Deutsch ist Mono und Englisch Stereo. In einer Szene im Krankenhaus ist das Bild plötzlich sehr unscharf und verschwommen. Sonst ist Bild und Ton in Ordnung. Alles in allem ein Film der vor allem durch seine Stars überzeugen kann. Some nice moments but overall a disappointment saved by a young Jack Lemmon. 3 von 5 PunktenGiven that "Mr Roberts" enjoyed the pedigree of being based upon one of Broadway's most succesful plays, which also starred Fonda, teams up Hank Fonda with fellow screen legend James Cagney as well as the emerging Jack Lemmon, all under the directorial hand of the great John Ford, it fails to live up to the collaborative sum of it's parts. That Fonda had a massive falling out with Ford, the man who made him a star, is apparent given that Ford had "Keine Lust" for finishing the film and left rather a mis-shapen movie to Warner Bros. journeyman director Mervyn LeRoy to tidy up. LeRoy does well with what he had, and the film has some memorale moments, usually centred around Lemmon. Cagney and Fonda both sell themselves short and are rather pedestrian, but for completists of either of these legends the film is a must for the value of them working together alone. Don't get me wrong, Mr Roberts isn't a bad film, it's just that with such a crew, one really would have expected far more. Annehmbar 3 von 5 PunktenDer Film ist leider deutlich schwächer als seine Reputation. Das Bühnenstück wurde ziemlich ideenlos für die Leinwand inszeniert. Zu keiner Zeit sieht man Elemente, die man John Ford zuordnen könnte. Dieser war wohl selbst unzufrieden und hat sich zudem mit Fonda verkracht, so daß er Krankheitsgründe vorschob und LeRoy den Film beenden ließ. Sehenswert allein wegen der drei Altstars (William Powells letzte Rolle) und Jack Lemmons erster Star-Performance (die ihm seinen ersten Oscar einbrachte). Die DVD ist (offenbar aufgrund der Proteste zur Warner-Billigserie) zweiseitig ausgelegt. Eine Seite enthält die deutsche Mono-, die andere eine englische Stereo-Fassung, jeweils mit optionalen deutschen Untertiteln. Das Bild im (Original-)Widescreen-Format ist von ordentlicher Qualität, auch wenn auf der Verpackung "Nicht digital remastered" steht. Die amerikanische DVD kommt mit 5.1-Sound, mir ist nicht klar, warum es diese Fassung nicht auf diese Scheibe geschafft hat. Es gibt keine Extras. |
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Böse Saat
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungBse Saat 2 Kundenrezensionen:Sehr krudes Werk 3 von 5 PunktenIch habe mir den Film auf dringende Empfehlung angesehen, kann aber die allgegenwärtige Euphorie weder erklären noch nachvollziehen - die Einstufung als FSK 18 schon gar nicht, das würde heute als FSK 6 oder FSK 12 durchgehen, unabhängig von der psychologischen Thematik, und ich kann nicht glauben, dass der Film vor 50 Jahren derart jugendgefährdend gewesen sein soll. Überhaupt wird in den Film wohl mehr hineininterpretiert als wirklich drin ist. Gut, die Schauspieler agieren solide, die Kameraführung ist solide, die Regie ebenfalls, aber mehr als solide ist das alles nicht, weil es zum einen geradlinig abläuft, zum anderen einer etwas zweifelhaften Moral folgt. Es geht im Grunde um die Frage, ob die Anlage zur Kriminalität vererbt wird oder Umwelteinflüssen zuzuschreiben ist. Auch wenn der ganze Film einer biederen 50er-Jahre-Ästhetik folgt, ist das Pathos etwas dick aufgetragen, und für die Hauptpersonen (Mutter und Tochter) fühlt man irgendwie weder Mitleid noch Furcht noch irgendwas, es ist einem eigentlich egal, denn sie agieren derart abstrus, dass man selbst für den Fall, dass man davon ausgeht, dass vor 50 Jahren eine andere Moral herrscht, nur noch den Kopf schütteln kann. Verwöhnte Göre bringt einen Jungen um, weil er ihr nicht gibt, was sie will, Mutter zieht Göre nicht zur Rechenschaft, weil sie sich ja so an deren Verhalten schuldig fühlt, weil sie selbst ja nur Tochter einer Verbrecherin ist und dieses Verbrecher-Gen wohl weitergegeben hat (und somit jede Aktion gerechtfertigt zu sein scheint). Göre pendelt immer zwischen nettem Engel und eiskaltem Teufel hin und her (aus Veranlagung oder Berechnung? Das lässt der Film offen), wohin die Geschichte führt, ist spätestens nach 20 Minuten klar, insofern ist das (deutschsprachige) Ende mehr als nur vorhersehbar. Auf der DVD ist aber Gott sei Dank die ungeschnittene Fassung (restliche Zeit dann auf Englisch mit deutschen Untertiteln), die uns im Kino vorenthalten wurde und die noch ein paar Tage nach dem "deutschsprachigen Ende" schildert. Das ist interessant, weil es eine Variante des eigentlichen Endes noch einmal weiterspinnt, aber es ist nicht mehr als nur eine Möglichkeit des Handlungsverlaufes. Und das Ende, das man laut Abspann auf keinen Fall verraten darf, ist nur eines: schlichtweg bescheuert. Rächt Mutter Natur das, was Menschen nicht zu beurteilen fähig sind? Gott, was für eine Gefühlsduselei ... Wer Filme aus derselben Epoche sehen möchte, die - ebenfalls in schwarzweiß gehalten - nervenaufreibende Spannung bieten, dem seien "Infam" und "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" empfohlen, die halten das, was "Böse Saat" verspricht und sind überdies noch jugendfrei ... makaberer Klassiker des Horrorfilms 5 von 5 Punkten"The Bad Seed" gehört zu den hierzulande weniger bekannten Klassikern des Horrorfilms, dabei hat er seinerzeit in den USA einen heftigen Skandal und wüste Debatten ausgelöst. Nach dem Bühnenstück von Maxwell Anderson (das wiederum auf dem Roman von William March basiert) erzählt der Film von einer jungen Mutter, deren eigene Mutter eine Mörderin war, und die nun befürchtet, diese "böse Saat" an ihr eigenes, engelhaftes Töchterlein weitergegeben zu haben. Dafür gibt es auch erste Anzeichen, denn die süße Kleine ist ein rücksichtsloses Biest, das ohne mit der Wimper zu zucken mordet... Der Film wirft die absurde These auf, dass ein "Mord-Gen" weitervererbt werden kann - dass Menschen nicht durch schädliche Umwelteinflüsse, sondern allein durch ihre Herkunft zu Mördern werden können. Regisseur Mervyn LeRoy und seine Darsteller nehmen diese im Grunde alberne Prämisse so ernst, dass dabei ein extrem spannender und seltsam glaubwürdiger Film herauskommt. Zwar wird der Schocker seine Theater-Herkunft nie los und bleibt sehr bühnenhaft (die meisten Szenen spielen im Haus der Familie), aber die glänzende Leistung der Schauspieler, die alle bereits in der Bühneninszenierung dabei waren, gleicht das mühelos aus. Besonders Nancy Kelly ist grandios als verzweifelte Mutter, die zwischen der Liebe zu ihrer Tochter und dem Wissen um deren böse Taten hin - und hergerissen ist. "The Bad Seed" ist ein merkwürdiger und dennoch faszinierender Film mit einem sehr grotesken "Deus Ex Machina"-Ende, das seinerzeit vom Hollywood-Moralcode eingefordert wurde. Die Tatsache, dass auch diese aktuelle DVD-Veröffentlichung noch keine Jugendfreigabe erhalten hat, zeigt, wie scheinbar brisant der Thriller heute immer noch ist, wenn er auch vollkommen gewaltfrei bleibt. Die DVD präsentiert den Klassiker im Vollbild-Format, erstmalig ungeschnitten (124 Minuten, s/w). Die wenigen damals nicht synchronisierten Szenen sind deutsch untertitelt. Der Film ist nicht digital remastered, die Bildqualität ist aber absolut in Ordnung. Leider fehlt auf der deutschen DVD der sehr interessante Audiokommentar, den die US-DVD zu bieten hatte. Extras gibt es überdies keine, Kapitelmenüs auch nicht, nur einen sinnlosen "Kopierer sind Verbrecher"-Spot, der bei einer Kauf-DVD vollkommen überflüssig und ärgerlich ist. Nicht alle DVD-Fans sind potentielle Verbrecher! Ich empfehle die DVD trotzdem, denn der Film alleine lohnt sich! |
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Quo Vadis [Blu-ray] [UK IMPORT]
Blu-ray von Warner Home Video |
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Quo Vadis (Ultimate Collector's Edition, 2 DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Quo Vadis - Ultimate Collector's Edition, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.11.08 4 Kundenrezensionen:Teilweise eine Mogelpackung, aber trotzdem ein sehr starker Film......... 4 von 5 PunktenDer Film ist megastark. Ohne wenn und aber 5 Punkte. Die Verpackung ist sehr aufwändig gestaltet und beinhaltet neben dem 2-Disc-Set noch 2 Couverts mit Filmkarten, einem Presseheft und Fotodrucken. Das Presseheft liegt leider nur in Englisch vor. Komm ich jetzt mal zu den eigentlichen DVDs. Der Fim ist auf 2 DVDs verteilt. Das Bild ist teils sehr rauschig, Kontrast und Farbsättigung sind sehr gut. Der Ton liegt in Mono vor, ist aber sehr klar. Auf der 2. Scheibe befindet sich noch eine Filmdoku von gut 40 Min. Der ebenfalls vorhandene Audiokommentar ist wie immer von Warner Home nicht deutsch untertitelt. Dazu gibts noch einen Trailer. Jetzt komm ich mal zu dem "teilweise Mogelpackung" aus der Überschrift. Der DVD-Box liegt noch ein Blatt bei (Produktbeschreibung), auf dem von über 3 Stunden Bonusmaterial die Rede ist. Also, wenn ich den Trailer und die Filmdoku zusammenzähle, komm ich auf noch nichtmals 50 Min. Gesamtbonusmaterial. Gehen die feinen Herren von Warner jetzt schon hin und zählen die Laufzeit des Audiokommentares mit zum Bonusmaterial dazu??? Wäre mal ein Novum und wieder mal die typische Augenwischerei von Warner Home. Bonusmaterial ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber die Leute, die drauf stehen, wollen sicherlich nicht mit sowas veräppelt werden. Aber trotzdem ist die Box sehr empfehlenswert. ein klassiker endlich auf dvd 5 von 5 Punktenendlich ist es soweit. seit jahren habe ich auf eine veröffentlichung von "quo vadis?" auf dvd gewartet. und ich bin mehr als begeistert! über den inhalt und die qualität muss man sicher nichts mehr sagen. der film ist ein meilenstein des monumentalkinos. die collector's box hat meine erwartungen bei weitem übertroffen. das bild wurde erstklassig restauriert, die farben leuchten und artefakte sind nicht zu finden. beim ton muss man schon einige abstriche machen, ist aber bei dem alter des films ja nicht verwunderlich. es mindert aber nicht den filmgenuss. die extras sind eine ausführliche dokumentation über die entstehung des films und ein audiokommentar eines filmhistorikers. ein nachdruck des originalen 16- seitigen programmheftes, nachdruck von 16 original lobbycards, nachdruck von 6 original kinopostern und 10 seltene s/w behind-the-scenes fotokarten (alle auf hochglanzpapier)komplettieren das set. für sammler ein absolutes muss! wer sich "nur" für den film interessiert, kann auf die special edition zurückgreifen, die die gleiche restaurierte version beinhaltet. Warum keinen deutschen Untertitel??? 2 von 5 PunktenWarum hat der DVD-Film denn keinen deutschen Untertitel??? Das wäre eine herbe Enttäuschung für 1,4 Millionen Hörgeschädigte in Deutschland! Quo vadis, Domine? - Venio Romam iterum crucifigi 5 von 5 PunktenDer Film ist unbestreitbar ein Klassiker an dem wirklich Alles zusammenpasst. Die Version mit Brandauer welche auf DVD erhältlich ist, trifft nicht meinen Geschmack und reicht meiner Ansicht an diesen Klassiker niemals heran. Ustinov alleine ist schon den Film wert, er liefert mit seiner Darstellung des Nero eine Paraderolle ab. Manche Filme benötigen kein Remake, dieser ist einer davon. Info Update Glaubt man der HP von cinefacts.de soll es endlich am 07.11.2008 zur Veröffentlichung kommen. Da dieser Film nun bei Amazon endlich in allen angekündigten Varianten per Vorbestellung im Sortiment auftaucht, scheint es das die endlose Wartezeit endlich vorüber ist. |
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Der Teufel kommt um 4
DVD von Sony |
ProduktbeschreibungSony Pictures Der Teufel kommt um 4, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 04.04.06 |
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Little Caesar [UK IMPORT]
DVD von Warner Home Video |
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Quo Vadis [UK-Import]Videokassette von Warner Home VideoAngebote ab EUR 11,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Willkommen in Neros Haus der Frauen", begrüßt eine Konkubine das Sklavenmädchen Lygia (Deborah Kerr). Später enthüllt ihr jene Frau, dass sie ebenso wie Lygia auch dem christlichen Glauben angehört. Und genau diese Mischung aus Hollywoods Geschmacklosigkeiten und einer christlichen Botschaft macht aus diesem Film ein durchaus sehenswertes Stück Zelluloid mit Gladiatoren und Heiden zuhauf. Marcus Vinicius kehrt nach einem Feldzug gegen die Bretonen nach Rom zurück und stellt fest, dass die Stadt von einer verrückten neuen Sekte heimgesucht wird, die sich "Christen" nennt und dass sein geliebter Herrscher Nero (dicklich und gemein: Peter Ustinov) immer mehr durchknallt. Marcus kehrt gegenüber Lygia seinen eindrucksvollsten Zenturio heraus, und sie erliegt seinem Charme, aber sie ist auch zum Christentum bekehrt worden und bittet Marcus darum, dass er sie nicht zwingen soll, zwischen ihm und ihrem Gott zu wählen. Den Christen geht es unterdessen nicht so gut, denn sie sterben als Bestrafung dafür, dass sie die neue Religion in der Stadt darstellen, den Märtyrertod im Colosseum. In Mervyn LeRoys Film ist immer was los, obwohl er drei Stunden lang ist. Er eignet sich hervorragend dafür, verregnete Sonntagnachmittage vergnüglich vor dem Fernseher zu verbringen. --Keith Simanton 5 Kundenrezensionen:Starker Film !! 4 von 5 PunktenDas war er damals und ist es auch noch heute! Kann man nach längerer Standzeit immer mal wieder einlegen! Paßt sehr gut zu den Monumentalfilmen der damaligen Zeit! DIE BESTE LITERATURVERFILMUNG ALLER ZEITEN! 5 von 5 PunktenHenryk Sienkiewicz hat für QUO VADIS den Nobelpreis für Literatur verliehen bekommen. Er wäre begeistert gewesen, hätte er den Film noch sehen können. QUO VADIS ist besser als BEN HUR, und dass will etwas heißen. Der Film bleibt nahe bei seiner Vorlage, und diese ist historisch einwandfrei. QUO VADIS hat keine Schwächen! Wer QUO VADIS nicht gesehen hat, hat nichts gesehen! Wer das Buch nicht gelesen hat, hat nichts gelesen! Wer den Soundtrack zu QUO VADIS (Miklos Rozsa) nicht gehört hat, hat nichts gehört! SCHOEN WAEHRE ES, WENN ES ALS DVD VORHANDEN WAEHRE........ 5 von 5 PunktenICH GEBE 10 STERNE!! SO EIN TOLLER FILM...ABER ICH HAETTE ES GERNE AUF DVD! SCHADE DASS ES NUR ALS VHS VORHANDEN IST! WENN DIE DVD VORHANDEN WAEHRE, WUERDE ICH ES SOFORT KAUFEN!!!!! KEINER KANN NERO SO TOLL DARSTELLEN, WIE PETER USTINOV... BESTER FILM ALLERZEITEN!!! Oskars 5 von 5 PunktenA.) 1951 'Quo Vadis' 00 Oskars B.) 1959 'Ben Hur' 11 Oskars Hiermit verschiebe ich die Oskars B.) nachträglich auf A.) abolut zeitlos einzigartig und mitreißend 5 von 5 PunktenGroße Schauspielkunst in einem großen Film, das anders ist als z.B. Ben Hur oder die 10 Gebote wo Jesus und die christliche Lehre sehr Bibelnah, sprich mit Wunder über Wunder dargestellt werden. Hier wird viel mehr gezeigt was wohl die Intention des Jesus gewesen ist. Ein unmenschliches Barbarisches System wo Geld alles und sonst nichts zählt mordet für Geld kauft sich begehrte Frauen für Geld und ist man nichts ohne Geld. Bei königlichen Festen treten Ringer gegeneinander an wo der Verlierer wie in den Arenen mit Dauemwink zum Tode verurteilt werden. Während der "göttliche Kaiser" vor Langeweile in die reinste Apathie verfällt und nur auf anraten eines höflings einen "grünen Rubin" zum durchsehen verwendet damit die stets gleich faden Fress-Feste, mal in einer anderen Farbe zu betrachten sind, als wie wohl sonst nur durch den roten. Der Sieger gilt als einer der schon 300 Gegner im Ring ermordet hat, was ihn als eine Art Volkshelden darstehen lässt. Dagegen setzt Jesus den Gedanken der nächsteliebe und das alle Menschen Kinder Gottes sind. (Die Kirche hat später daraus abgeleitet Jesus selbst wäre Gottes Sohn, aber das hat er niemals behauptet.) So bringt einem dieser Film die Christliche Lehre weit näher als dass die Kirche mit ihren Dogmatischen Denken von jungfrauengeburt, Wiederauferstehung, Erlösergedanken usw. je tun könnte. Wirken doch diese überholten Vorstellungen, in der in jedem Gottesdienst von nichts anderem als Jesus der unserer Sünden nahm usw. die Rede ist, doch niemals die Rede davon ist welche geniale Idee Jesus vertrat und welch wohl einzigartiger Wegbereiter eines neuen Humanistischen Gedankens er letztendlich gewesen ist, heute reichlich weltfremd. Würde die Kirche endlich von ihren fast schon götzenanbeterischen Standpunkt weichen, könnten wohl viele jungen Menschen wieder mehr damit anfangen. Dieser Film ist deshalb viel mehr als ein reiner Monumentalfilm obgleich er sehr spannende Passagen enthält (das brennende Rom, die Massen in der Arena die herrlichen Paläste). Leider gab es zu der Zeit noch kein Widescreen, dennoch ist der optische Genuss garantiert. Doch was viel wichtiger ist ist die Schauspielkunst der Darsteller. Ein einzigartiger Peter Ustinov spielt so mitreissend den im Geist kranken und doch auf seine Art auch sehr intelligenten Kaiser, der die gesamte Erde einzig auf sich gerichtet betrachtet: "Mein ist die Welt, mein sie zu ändern". Eine wunderbare und erschreckend zerrissene Persönlichkeit tut sich da auf die durch all die gottesanbetungen seiner Person, das Stadium eines ich-bezogenen Kleinkindes nie verlassen hat können. Schließlich ist sein Wille Gesetzt. Ob es historisch der Wahrheit entspricht sei dahingestellt, doch ist es einfach wahnwitzig mitanzusehen, wie er vor dem brennenden Rom die Leier schwingt um sein Gesangs-Epos zu "erleiden". Köstlich die Dialoge in der er sich als das alleinige Heil aller darstellt: "ich wäre heute fast zu einem tragsichen Entschluss gekommen, fast hätte ich mich dazu entschlossen heute nicht für euch zu singen. Mein Hals schmertz und eine göttliche Gabe wie ich sie empfing darf man nich leichtfertig aufs Spiel setzten.". In einem späteren Verlauf teilt er mit ernster Miene mit: "Meine mangelnde Rücksichtsnahme, wodurch ich euch in den letzten Tagen von mir fern hielt..", ist weit mehr als nur rethorischer Größenwahn. Es ist auch das Ergebnis der ständigen jahrelangen überhöhung siner Person durch die ganzen Hoflakaein die ihn als Mittel für ihre ständigen gegenseitigen Quereleien und Abneigungen mehr und mehr hochstilisieren um mehr Gunst als der jeweils andere zu gewinnen. Ganz besonders geschickt darin zeigt sich dabei einer seiner nächsten Berater, der es hervorragend versteht seinen Wahn unter Kontrolle zu halten bis er sich (wohl um sich seiner Gunst nach wie vor zu versichern und um sich von den übrigen abzugrenzen) zu sehr darin versteigt Nero als einzigartigen Künstler zu verklären, was letztendlich die Brandkatastrophe in Rom auslöst. All das zeigt mit großer Detailfreude ohne zu dialoglastig oder gar langweilig zu werden dieser Film. Es ist die reine Freude die Abläufe am Hofe in den Gemöchern Neros mitverfolgen zu können und auf eine höchst markabere Art und Weise zum Schreien komisch, dank dem herrlichen Peter Ustinov. Solches ist heute gar nicht mehr möglich zu oberflächig sind die Filme geworden (siehe Gladiator)und zu schlecht die Schauspieler. Wer könnte einen Nero wie Peter Ustinov so überzeugend darstellen? Wer diese Geisteskrankheit derart realistisch, ohne nur mit dummer Grimmasse einen Verrückten zu mimmen, auf die Leinwand bringen? Es gibt niemanden der das könnte. Deshalb ist dieser Film ganz groß und lässt so viele neben sich ganz klein aussehen. |
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