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Produkt-Bild: Die Welle

Die Welle
mit Jürgen Vogel, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Elyas M'Barek, Regie: Frederick Lau, Dennis Gansel

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 11,19

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Paramount Die Welle, Freigegeben ab 12 Jahren Drama
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman
mit Max Riemelt, Jasmin Schwiers, Uwe Ochsenknecht, Regie: Adnan G. Köse

DVD von Kinowelt Home Entertainment/DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,94

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

2 Kundenrezensionen:

Kein Vergleich zum Buch !!!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich hatte mich so auf diesen Film gefreut und bin nun sehr enttäuscht. In dem Film sind 98% wirklich nur die Junky Szenen zu sehen,... wer den Film auch wegen der sportlichen Entwicklung sehen will, sollte die Finger davon lassen! ...als ich dachte, jetzt geht der Kampf los zur Lebensumstellung, Training, was ihn bewegt, wie ihn seine Vergangenheit beim Training immer wieder einholt, Bilder aufkommen läßt,... da kam nichts, genau an der Stelle hörte der Film dann auf!
Die Geschichte um A. Niedrig ist sehr spannend, das Buch wirklich 1. Klasse, aber der Film ist meiner Meinung schlecht.
Beeindruckend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hatte den Film schon im Kino sehen dürfen. Ein wirklich starkes Drama und unglaublich, dass es auf einer wahren Geschichte beruht. Adnan Köse hat hier ein meisterhaftes Regie-Debüt hingelegt und erzählt eine spannende und mitreissende Geschichte auf hohem Niveau. Auch die Schauspieler wie Max Riemelt, Uwe Ochsenknecht, Axel Stein, Jasmin Schwiers und viele andere überzeugen in jeder hinsicht.

Das DVD-Bonusmaterial ist extrem umfangreich und bietet Interviews, entfallene Szenen, eine Doku und sogar einen Audiokommentar.

Ein richtig guter deutscher Film!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Napola - Elite für den Führer

Napola - Elite für den Führer
mit Max Riemelt, Tom Schilling, Devid Striesow, Regie: Dennis Gansel

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,48

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Napola - Elite für den Führer
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Highlight Napola - Elite für den Führer, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.08.05

Amazon.de


Zwischen den viel beachteten Der Untergang und Sophie Scholl - Die letzten Tage kam zur Jahreswende 2004/2005 ein weiterer deutscher Film über die Nazi-Zeit in die Kinos, der sich jedoch - im Gegensatz zu seinen thematisch verwandten Kompagnons - einem Aspekt des Dritten Reichs widmete, der bisher noch keine filmische Aufarbeitung erfahren hatte: Dennis Gansels Napola - Elite für den Führer erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft in einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt - Internats-ähnliche Kaderschmieden, in denen das NS-Regime seinen ebenso folgsamen wie skrupellosen Nachwuchs heranzüchtete.
Im Zentrum steht der mittellose Berliner Nachwuchs-Boxer Friedrich (Max Riemelt in einer beeindruckenden Vorstellung), der die Napola als einzige Chance sieht, seine erhoffte Sportkarriere wahr machen zu können. Erst der sensible Albrecht (Tom Schilling), Sohn des Gauleiters Heinrich Stein (Justus von Dohnányi), öffnet Friedrich nach und nach die Augen über die systematische Gehirnwäsche, der sie in dieser „Erziehungsanstalt“ ausgesetzt sind. Für die Beiden beginnt ein ideologischer Kampf innerhalb dieses Mikrokosmos des unmenschlichen Nazi-Regimes, dessen tragisches Ende vorprogrammiert zu sein scheint. Auch wenn Regisseur und Drehbuch-Autor Gansel mehr aus seinem unverbrauchten Setting hätte machen können, weiß sein Mahnmal für den geistigen Widerstand der Jugend dennoch durch hohe Dramatik und das eindringliche Spiel seiner Hauptakteure zu begeistern. Wohl auch wegen der Unverbrauchtheit seines Sujets umschifft Napola erfolgreich das „Alles schon mal gesehen“-Gefühl bei vielen anderen Filmen über die Nazi-Zeit, und bietet gerade für junge Leute wichtige Denkanstöße, die Napola lange nachwirken lassen. -- Frank-Michael Helmke
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Spitzenmäßig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Großartiger Film, mit talentierten Schauspielern und sehr emotionalen sowie auch sehr "kalten" Szenen. Sehr gut gemacht.
Ansehen wird man nicht bereuen.
geschichtlich nicht 100%ig, aber sonst ganz gut gemacht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
mein titel sagt eigentlich eh schon alles aus. da schon viele user über den inhalt des filmes berichtet haben, erspare ich mir (euch) das und komme zu meiner subjektiven sicht der dinge.

nicht alles entspricht den tatsachen was hier gezeigt wird (darüber wurde auch damals, bei der premiere, in mehreren tv-talks diskutiert), aber es wurde mit viel aufwand und guten schauspielern ein bewegendes "drama" aufgezeigt, welches mit wunderschönen bildern untermalt wird.

schade, daß der film dies verabsäumt hat 100%ig der geschichte treu zu bleiben - sonst hätte ich 5 sterne gegeben.
Verführung der Jugend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Endlich mal ein Film, der zeigt, wie die damalige Jugend mehr oder weniger in den NAZI-Wahn verführt wurde !

Man fälscht die Unterschrift seines Vaters und droht dem eigenen Vater im gleichen Atemzug damit, wenn er was sagt, dass man Ihn wegen seine Aussagen gegen die Nazis verraten wird !

Der Film fängt eigentlich sehr harmlos an, aber sobald man auf diese Schule ist, weht einem ein anderer Wind ins Gesicht ! Freundschaft ist ALLES und ein Feigling darf man nicht sein !

Ich möchte nun nicht soviel verraten, aber das Eistauchen...war das ehrlich so.....sicherlich JA...unglaublich !!!

Der Film verdient 5 STERNE, aber irgendetwas hat aus meiner Sicht gefehlt...der letzte Kick..ich weiss es nicht, daher 4 Sterne von meiner Seite !
Sprachlos....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
bin ich gerade. Der Film ist zu Ende und ich auf irgendeine Art und Weise unheimlich berührt. Ein unglaublich ergreifender und emotionaler Film.

Einer der besten Filme die ich gesehen habe. Ganz große Klasse.
Gauleiter von Washington und Kapstadt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Durch dieses mutige Plaedoyer fuer gleichgeschlechtliche Liebe im Dritten Reich erfahert man endlich, warum das Dritte Reich scheitern musste. In die Napola konnte praktisch jeder aufgenommen werden. Ausser dem Hauptdarsteller entspricht in diesem Film keiner der Schueler oder Ausbilder auesserlich dem Rassenschema der Nazis. Das sollte die Auslese und Elite sein? Na ja, das Endziel war ja ohnehin, wie das Produktionsteam in aufwendiger Recherche in Archiven und Tagebuechern der brauenen Horden herausgefunden haben will, sich in Washington oder Kapstadt als Gauleiter am Strand zu sielen. Da haetten Blonde ohnehin nur Sonnencreme gebraucht. Insofern ein genialer Schachzug, den Rassenwahn der Nazis hier mal aussen vor zu lassen und sich ganz dem Silberblick unterm Hakenkreuz zu widmen. Es ist auch nur logisch, dass der blauäugige Blonde am Ende die Schule verlassen muss. Er passte nun wirklich nicht zu den Dicken, Duennen, Rotnasigen, den Schreibstubenhengsten, dem versoffenen Gauleiter, den feigen Moerdern und den Bettnaessern. In Teil 2 des Films muesste er konsequenterweise zum Feind ueberlaufen, um unter roten Fahnen doch noch Heldengeist zu finden.
Warum es erstrebenswert gewesen sein soll, dieser Gemeinschaft aus Sadisten, Masochisten und Maennerliebhabern (kosequenterweise verlaeuft auch der Handlungsstrang um die weibliche Alibi-Nebenfigur im Sande. Und das ist auch gut so !)anzugehoeren, erklaert der Film nicht. Maenner waren wohl schon immer die besseren Frauen. Mit Begeisterung praesentiert der Film Kanckpopos und runtergelassene Hosen, maennlich schwuel verschwitze bluttriefende Boxkaempfe, heroische traenenerstickte Balgerei zwischen Yin und Yang auf dem Fussboden, Titanic-Schmalz Abschied im ewigen Eiswasser. Ueber die Ausbildungsidee der Napola erfaehrt man nahezu nichts. Tatsaechlich scheinen sich die "Jungmannen" (Originalton) auf ihre grotesk anmutende Goldfasenenfreizeit in USA und Suedafrika vorzubereiten. Jedenfalls waere ein zweiter Teil, der die Bilanz des Eislochbadens und die Ergebnisse des sinnreichen weltanschaulichen Unterrichts (Aufsatzthema: Winterlandschaft im germanischen Epos) zeigt, wuenschenswert. Als Titel wuerde sich anbieten "Napola II. Fuehrers Elite an der Front". Kapitelueberschriften: Zugfahrt an die Front, Spaziergang in die Gefangenschaft, Eisbaden im Kreml, Nastrovje oder Tod, Gulag der Lueste, Weiche Herzen-harte Trennung,Gefangenen-Karnevalstournée von Washington nach Kapstadt,Love Parade im Fuehrerbunker usw.... bis zur TV-Serie unter dem Titel "Napola-Wenn das der Fuehrer wuesste" ausbaubar.
Einen Stern gibt es fuer die voellig ueberfluessigerweise geschnittenen Szenen, die zur Auflockerung und Verbesserung des Films wenigstens etwas beitragen. Hier findet sich auch die verschaemt weggeschnittene Kusszene zwischen sproeder Maid und vielbelesenem Schoengeist. Schliesslich will man ja die Zielgruppe des Films nicht vergraulen. Was heute SM-Partys und Dschungelcamp sind, das war damals also die Napola. In dieser Hinsicht kann man viel ueber das dunkelste Kapitel unserer Geschichte lernen! Definitiv ein Film der nachdenklich und betroffen macht.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Welle Premium Edition - limitiert mit Soundtrack

Die Welle Premium Edition - limitiert mit Soundtrack
mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 20,79

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle Premium Edition - limitiert mit Soundtrack

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Mädchen Mädchen!

Mädchen Mädchen!
mit Karoline Herfurth, Felicitas Woll, Diana Amft, Max Riemelt, Regie: Martin Probst

DVD von Ufa/DVD
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 4,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Mädchen Mädchen!

Produktbeschreibung


Die drei Freundinnen Inken, Victoria und Lena haben ein Problem. Wie kommen sie endlich zu einem Orgasmus? Andere Mädchen, wie die attraktive Chayenne, scheinen dagegen wahre Meister in der Kunst der Liebe zu sein. Bei einem Volleyballmatch müssen Inken, Victoria und Lena betreten zuhören, wie Chayenne mit ihren multiplen Orgasmen angibt. Also macht Inken Schluss mit ihrem Freund und gibt eine Kontaktanzeige auf, Victoria flirtet übers Internet und Lena verliebt sich unsterblich in Nick, den Schwarm aller Mädchen. Nach einigen vergeblichen Versuchen kommen Lena, Inken und Victoria deprimiert zu dem Schluss, das Orgasmen sowieso nur eine Erfindung der Männer sind, um die Frauen rumzukriegen. Darauf können sie verzichten! Aber meistens kommt es anders als man denkt - ein turbulenter Sommer beginnt.....

Aus der Amazon.de-Redaktion


Teenagerkomödien waren eigentlich immer eher Jungensache, und das gilt nicht nur für Klassiker wie Porky's und Eis am Stiel sondern auch für neuere Hits wie American Pie und Harte Jungs. Insofern war es an der Zeit, dass mit Mädchen, Mädchen endlich eine Teenagerkomödie entstanden ist, die sich den Wirren des Erwachsenwerdens aus einer anderen Perspektive nähert. In Dennis Gansels Kinodebüt sind es drei Mädchen, die mit ihren erotischen Sehnsüchten und Fantasien zu kämpfen haben und die letztlich genauso wie die harten Jungs lernen müssen, dass Gefühle doch mächtiger als Hormone sind.
Inken (Diana Amft), Victoria (Felicitas Woll) und Lena (Karoline Herfurth) spielen zusammen in einem alles andere als erfolgreichen Volleyballteam. Doch die ständigen Niederlagen ändern nichts an ihrem Spaß am Sport und noch weniger an ihrer Freundschaft. Zusammen träumen sie von Jungs und vom perfekten ersten Mal. Allerdings bleibt es vorerst bei den Träumen, denn in der Wirklichkeit nehmen ihre Dates meist eine überraschende und wenig glückliche Wendung.
Wie die meisten Teenagerkomödien dieser Art setzt auch Mädchen, Mädchen auf ziemlich eindeutige Gags und Witze. Dabei benehmen sich Inken, Victoria und Lena beinahe genauso wie die Helden in Harte Jungs, dessen Erfolgsrezept Dennis Gansel zusammen mit seinem Autorenteam Maggie Peren und Christian Zübert hier nur ganz leicht variiert. Doch gerade diese Nähe der Mädchen zu den Jungen hat etwas sehr Angenehmes und Beruhigendes. Zumindest in Komödien für Teenager scheint die Geschlechterdifferenz doch nicht so groß zu sein, wie immer befürchtet.
Und wenn es dann am Ende im Titelsong von Rita heißt, dass Mädchen "härter sein müssen", kann man darüber eigentlich nur lächeln, denn bei aller vorgeblichen "Härte" und aller verbalen wie visuellen Direktheit bleibt Mädchen, Mädchen doch eine romantische Träumerei. Die erste Liebe und die erste Leidenschaft mögen chaotisch und von zahllosen Rückschlägen überschattet sein, aber sie besitzen einen Zauber und eine Unschuld, an die man sich später wehmütig erinnern wird. --Sascha Westphal
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Super!... wenn man weiß worauf man sich einlässt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dass "Mädchen Mädchen" kein hochintellektueller Film ist, sollte einem schon bewusst sein. Man kann ihn nicht mit anderen Komödien vergleichen.
Trotzdem erfüllt er seinen Zweck: Er ist witzig, unterhaltsam und sympathisch!

Die Schauspieler sind überzeugend...
Und: Wer diese Art von Filmen mag, sollte sich unbedingt auch Mädchen Mädchen 2 ansehen, der meiner Meinung nach sogar besser ist.
Mädchen versuchen zu frauen zu werden
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mädchen wollen Frauen werden. Das dies nicht über Nacht funktioniert stellen alle drei sehr bald daran fest dass sie noch nie den Orgasmus erlangten. Und auch der Freund von Inken (toll gespielt von Diana Amft) ist nicht gerade eine große Hilfe dabei. Die Gags des Films sind gut verteilt und kommen nicht zu lahm rüber allerdings hätten es ein wenig mehr sein können.
Der Film geht schnurr gerade aus und verwickelt sich nicht in irgendwelche abstrusen und unwichtige Momente. Die Schauspieler sind klasse allenvoran Felitas Woll und Diana Amft. Wer harte und knallharte Jungs mag und mal die andere Seite sehen will für den ist dieser Film geradezu geschaffen.
Diana Amft ist wunderbar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich finde Diana Amft ist eine tolle deutsche Schauspielerin und rettet jeden Film- so auch diesen. Mit ihrer symphatischen Art, mit welcher sich jedes Mädchen gerne identifizieren kann, macht sie sich immer sehr gut. Auch wenn dieser Film nicht sehr intelektuell ist so ist er durch sie dennoch gut.
süßer Teeniestreifen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Inken, Viktoria und Lena verstehen sich gut. Besonders was Jungs angeht. Alle haben auch plötzlich dasselbe Problem: Wie bekommt man einen Orgasmus?! Ein Fahrrad oder ein lesbischer Chat können da sehr nützlich sein. Doch nicht nur das. Jungs sind das generelle Problem in diesem Film und daher beschäftigt sich der Film nicht gerade mit etwas Neuem. Aber die drei Schauspielerinnen passen sehr gut in die Rollen der bewust etwas naiv wirkenden Mädchen. Und die Jungs werden auch manchmal durchaus als schüchtern dargestellt. Und die schlechten Jungs kriegen ihr Fett weg (z. B. mit ganz besonderen Pillen) und die ganz besonders schüchternen Jungs, die sich einfach dumm benommen haben, greifen zur Gitarre und singen los. Wieder andere gehen in einen Lesbenchat oder haben Probleme mit gewissen "Ringen". Der Film läßt wirklich keine sexuelle Peinlichkeit aus. Er wirkt erfrischend offen und überhaupt nicht dieses übliche: Wir können doch über alles reden und so. Nö, der Film ist was für einen richtigen Abend unter Mädels (egal ob groß oder klein) und am besten: NO Jungs!
oh je...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Sehen wir es als Fehltritt der damals vielleicht noch etwas unerfahrenen Schauspielerinnen. Vor allem Felicitas Woll kann mehr als diese "Leistung". Handlung, Dialoge und Sinn sind gleich null. Dieser Film ist nur für eingefleischte "American Pie" oder "Harte Jungs" Fans etwas...schade!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: An die Grenze

An die Grenze
mit Jacob Matschenz, Bernadette Heerwagen, Max Riemelt, Regie: Urs Egger

DVD von Soulfood Music Distribution GmbH
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,79

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: An die Grenze

Produktbeschreibung


An die Grenze DV
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5 Kundenrezensionen:

Tolle Geschichte, tolle Schauspieler, toller Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kaufe mir nicht oft DVDs von Filmen, die ich im TV gesehen habe. Nun, diese DVD habe ich mir jetzt (ein halbes Jahr nach Fernsehaustrahlung) gekauft.
Der Film ist toll umgesetzt. Ich habe die Geschichte nie miterlebt, da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren war, aber das Thema interessierte mich schon immer und ich habe schon viele schlechte Filme diesbezüglich gesehen. "An die Grenze" macht die große Ausnahme: Für mich der beste TV-Film des Jahres 2007!
Auch die Extras auf der DVD sind interessant.

Ich finde diesen Film sehr gut, verdient deshalb 5 Sterne allemal und ich kann diese DVD nur empfehlen.
Bewegend !!!! TOLLES BONUSMATERIAL !!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für mich als Fan deutscher Produktionen war der gestrige Abend sowie der Kauf der ebenso gestern erschienenen DVD Pflicht.

Den Film kann man nur mit 5 Sternen bewerten, aus dieser Perspektive, quasi von innen, sind die Grenztruppen noch nie gezeigt worden.

Was aber am fesselndsten ist: Das Interview mit Jürgen Heinrich, in dem er schonungslos und offen sagt: "Ich hätte geschossen", lässt einen nicht mehr los. Der Mann hat eine solche Intensität und sagt ganz offensichtlich die reine Wahrheit als 1.) Betroffener und 2.) sich komplett öffnende Person. Wahnsinn !!
...man nehme 2/3 wahre Begebenheit(en), dazu 1/3 Propaganda...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
...mixe das ganze noch etwas mit einer zwar rührenden und durchaus nur logischen - nachvollziehbaren, dennoch aber nur manchmal etwa zu *sinn* - freien, schlicht erfundenen Story, und...

...heraus kommt ein erneut(er) Film über die ehemalige DDR Grenze bzw. die Nationale Volksarmee dieses Staates, der sich zwar besonders redlich um Autentizität bemüht, ansonsten aber lieber doch noch etwas mit gewissen Vorbehalten zu "genießen" sein sollte !?

Man sollte aber wenigstens bzw. allerdings dem Regisseur dieses Streifen's, Urs Egger (u.a. auch Regie bei der Neuverfilmung von "die Halbstarken" aus dem Jahre 1996 mit Till Schweiger und Sandra Speichert in den Hauptrollen) absolut nur Anerkennung dafür zollen, das sein Film sich ...

(,- und vollkommen im Gegensatz zu - höflich gesagt - diesen, anderen *Standardfilmen* über solch ein Thema wie z.B. "Sonnenallee" und "NVA" eines Gespann's wie Produzent Leander Haußmann und seines - beinahe schon obligatorischen gewordenen - Hauptdarsteller Detlev Buck ,-)

... durchaus mal weniger auf reine Unterhaltung und viel mehr um eine echte Aufarbeitung mit der, inzwischen, fast schon wieder vergessenen Geschichte (beim ansehen) abzielt.

Trotzdem sollten bei einigen der hier gezeigten Sachen (und vor allem bei Unsicherheiten, Fragen bzw. Zweifeln, vorwiegend unter den etwas jüngeren Zuschauern) doch immer und besser auch nochmal die Fakten, auf denen manches hier beruhen soll(te), ganz kritisch nachgelesen, überprüft und - nachträglich - "recherchiert" (also z.B. durch das befragen von Kenner'n der Materie und Zeitzeugen) werden.

Zur Handlung:

Es ist der Mai 1974 ... das berühmte Fußball - Länderspiel zwischen den (ideologisch) "verfeindeten Lagern" BRD und (ehemaliger) DDR steht kurz bevor ... hier beginnt die Erzählung am Beispiel des 19 - jährigen Alexander Karow, der sich freiwillig bei der Nationalen Volksarmee meldet, auch, um sich dadurch seinem allzu behütendem Vater, einem renommierten Professor für Chemie, zu entziehen.

Nach kurzem zögern (und - natürlich - auch durch verlockende Angebote der Werber während seiner Musterung) entschließt er sich, seinen Wehrdienst bei den Grenztruppen zu absolvieren.

Die Konfrontation mit der Realität an der innerdeutschen Staatsgrenze mit ihren zu der Zeit gerade nochmals neu installierten Minen / Selbstschussanlagen und anderen, verstärkten Maßnahmen zur Sicherung ist jedoch ernüchternd und macht ihm vor allem aus mehreren Gründen schwer zu schaffen.

Als "Bonzenkind" ist er nicht besonders beliebt und ganz schnell ein besonderes Opfer für die Schikanen mancher, seiner älteren Stubenkameraden.

Hier vor allem dem Gefreiten Kerner (Max Riemelt ... "Napola - Elite für den Führer") bereitet es fast schon ein sadistisches Vergnügen, die Neulinge - wie ihn - unter den Rekruten zu quälen.

Sein, sich schnell, neu gebildeter Freundeskreis allerdings hält - fast - geschlossen zusammen, und einer der - älteren - Gefreiten, stellt ihn sogar etwas unter seinen Schutz.

Die tägliche Wache am Todesstreifen wird für Alexander trotzdem zu einer immer größeren Belastung ... und wird sogar noch schlimmer (für ihn ganz besonders), als er das Mädchen Christine kennenlernt, die in Grenznähe mit ihrer Familie lebt und mit der Alexander nach einigen (Fehl)versuchen dann eine Liebesbeziehung beginnt.

Widerstand dagegen regt sich z.B. nicht nur bei Soldat Kerner, der, zunächst mißtrauisch, später dann aber eifersüchtig jede sich bietende Gelegenheit nutzt, um ihm zu schaden ... sondert auch (erst recht) bei Christine's Bruder, der beinahe schon so etwas wie ein erklärter Gegner des Systems ist.

Alexander, der eigentlich vorhatte, über die Armee Photographie zu studieren, und dies nun beinahe schon aufgegeben hat, bekommt von Christine dann ganz überraschend eine alte Wehrmachts - Kamera ihres Großvaters geschenkt.

Er nutzt diese einerseits für erotische Schnappschüsse, macht dann aber auch und unvorsichtig - leichtsinnig Aufnahmen von den Grenzanlagen.

Als Christines Bruder eines dieser Photos entwendet und - auch noch vollkommen naiv - über das örtliche Postamt an den Westen schickt, gerät die ganze Lage total außer Kontrolle.

Zur Sicherheit planen Christine und Alexander die Flucht (zunächst nur) ihres Bruder's in den Westen, als sie dann aber am ausgemachten Tag selber - mit - an der Grenze auftaucht und ihm hier erst gesteht, sie will nun ebenfalls fliehen, ist Alexander hin und her gerissen...

Fazit: Was bleibt, ist die (gute) Frage, was passiert (und vor allem ... wie verhält man sich ... als "Mauerschütze"), wenn der / ein - ideologischer - *Gegner* bzw. ein sogenannter Grenzverletzer dann irgendwann einmal doch im Visier der Kalaschnikow auftaucht ... und (noch viel schlimmer), was ist, wenn es sich dabei auch noch um jemanden handelt, der kein völlig Fremder (für einen selbst) ist !?

Kauftip - und / oder - Ausleihtip !

Nachtrag: [ganz besonders] zwei (und buchstäblich "unter die Haut" gehende) Szenen, die hier gezeigt werden...

(,- zunächst die eine mit dem 2 getöteten Grenzsoldaten ... so passiert im Jahre 1975 bei einer Kaserne im Landkreis Hildburghausen ... und ebenfalls dann jene mit dem Selbstmord [durch Kopfschuss mit der Dienstpistole / Handfeuerwaffe], aber natürlich in einer etwas andereren Form,- dabei handelte es nämlich sich um einen jungen und von seiner Frau sitzengelassenen Rekruten, der dann eben aus Verzweiflung sein eigenes Maschinengewehr gegen sich selbst richtete ,-)

... haben sich wirklich (!!!) so ereignet, und bestimmt noch viele andere, die halt nur weniger / hinterher der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden sind !?!
Ich erlebte die Grenze anders !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hatte den Film im ZDF gesehen und war begeistert.
Selber war ich 1986 an der Grenze im Harz. War Zeuge dieser Teilung Deutschlands. Es gab keine Minen und Selbstschußanlagen mehr, auch ein Schießbefehl war nicht so wie geschildert vorhanden. Dieser war ein letztes Mittel den Grenzdurchbruch zu verhindern. Auf Frauen und Kinder durfte überhaupt nicht geschossen werden. Vor dem geziehlten Schuß auf die Beine, mußten drei Warnschüsse in die Luft abgegeben werden und immer wieder der Satz " Hier sprechen die Grenztruppen der DDR, stehen bleiben oder wir schießen. " Ich brauchte den Satz nie anwenden und mußte auch nicht schießen. Ansonsten war das Leben der Grenzer wie beschrieben. Toller Film !
Wenn wir keine Wahl haben, woher wissen wir dann ob wir auf der richtigen Seite stehen!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das TV-Drama ~An die Grenze~ nimmt uns mit zurück, in
die DDR, um genau zu sein an die deutsch-deutsche Grenze
im Jahre 1974. Man bekommt einen Einblick in das da-
malige Grenztruppenmillieu. Der Hauptdarsteller Jacob
Matschennz (er sieht ein bisschen aus wie Sebastian
Schweinsteiger) passt gut in seine Rolle und man nimmt
ihm seine Entwicklung ab, wie er immer mehr an der Sache,
der er sich freiwillig stellte zweifelt...
In weiteren Rollen sehen wir C.Harfouch, Bernadette
Heerwagen, Jürgen Heinrich, sowie Max Riemelt mal in
einer, ich sag mal bösen Rolle :-).
Der Film bietet dem Zuschauer viel Raum, wo er sich
fragen muss,
"wie hätte ich in diesem Moment entschieden"
Aber ich glaube, ich selbst wüsste nicht wie ich mich
in der Situation verhalten hätte.

Insgesamt ein interessanter Einblick nach wahren Be-
gebenheiten, der zeigt das DDR (oder deutsch-deutsche)
Geschichte spannend sein kann und auch im Jahre 2007
noch funktioniert.

(TV)
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Produkt-Bild: Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe

Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe
mit Diana Amft, Jasmin Gerat, Karoline Herfurth, Max Riemelt, Regie: Julian Maas

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,30

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Highlight Mädchen Mädchen 2, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 04.01.05
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5 Kundenrezensionen:

Diana Amft ist einfach bezaubernd, schön und sehr symphatisch.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich finde Diana Amft ist eine tolle deutsche Schauspielerin und rettet jeden Film- so auch diesen. Mit ihrer symphatischen Art, mit welcher sich jedes Mädchen gerne identifizieren kann, macht sie sich immer sehr gut.
Gelungene Fortsetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Fortsetzung der Komödie Mädchen Mädchen! steht dem ersten Teil in nichts nach und erzählt auf witzige Weise die Geschichte dreier Mädels, die sich in München auf Wohnungs- und Männersuche begeben. Den drei Darstellerinnen gelingt eine charmante Darstellung der Mädels, die den Film zu einem erfrischenden und lohnenden Kinoerlebnis werden lässt.
Durchschnittliche ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
... Filmkost, welche sehr voraussehbar ist. Gut man darf sich bei einer Komödie keinen überraschenden oder hochdramatischen Schluss erwarten, aber irgendwie hab ich das alles schon einmal gesehen. Es ist der übliche "jetzt ist alles perfekt und gut" schluss. Meiner Meinung nach war der Vorgänger auch witziger. Ab und zu ein kleiner Gag, aber das wars dann auch schon. Ohne der Darstellerin der Inken hätte man Mädchen Mädchen sogar in ein anderes Filmgenre einordnen müssen, da sie eigentlich die einzige ist, welche mit ihrer schusseligen tolpatschigen Art ein wenig Komödienflair versprüht. Im großen und ganzen ist Mädchen Mädchen 2 keine schlechte Komödie, man kann ihn getrost einmal sehen. Wer also auf leichte Kost steht und nicht gerne über Filme sinniert oder stundenlang diskutiert kann bei Mädchen Mädchen bedenkenlos zugreifen. Meiner Meinung nach ist Mädchen Mädchen eine lightversion der American Pie Filme aus der Sicht der Mädels.
seichte unterhaltung mit gutaussehenden Darstellern
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
die story ist ok, oft vorherseh bar. was den film aber aus-
zeichnet, sind die gutaussehenden Darsteller, allen voran
Sebastian Ströbel (aus Abgefahren), Max Riemelt und Max von Thun.
Insbesondere Sebastian, mit seinen langen haaren, ist es wert,
den film zu sehen.
Ansonsten nette unterhaltung, aber wenig inhalt....
Super Film!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Habe den Film zusammen mit meinen Freundinnnen gesehen und wir waren alle vom Film, aber auch von dem süßen Schauspieler Max Riemelt(spielt Flin) begeistert! Der zweite Teil von Mädchen Mädchen ist besser als der erste, da die drei Mädels älter geworden sind und so über andere Dinge nachdenken als im ersten (im zweiten geht es vor allem um eine Wohnung und natürlich um die Liebe). Auch in Mädchen Mädchen 2-Loft oder Liebe gibt es wieder genug zu lachen! Der Film ist bestens für einen DVD-bzw. Videoabend mit Freundinnen geeignet!
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Produkt-Bild: Snipers Valley - Mörderischer Frieden

Snipers Valley - Mörderischer Frieden
mit Adrian Topol, Max Riemelt, Susanne Bormann, Regie: Rudolf Schweiger

DVD von Euro Video
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 6,23

2 von 5 Punkten
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Snipers Valley - Mörderischer Frieden

Produktbeschreibung


SNIPERS VALLEY
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5 Kundenrezensionen:

Eine Deutsche Produktion
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Eine Deutsche Produktion über das Militär damit könnte ich die Rezession eigentlich beenden.2 Sterne nur deshalb weil man bemüht war eine aktuelle Mission der Bundeswehr in einen Film umzusetzen.
Weshalb immer diese Liebesgeschichten?Weshalb immer völlig unglaubwürdig wirkende Schauspieler?Weshalb imme eine Story sie hinten und vorne hakt?
Das schein einfach zuviel verlangt.
Wer ihn nicht kennt, hat nichts versäumt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Nur ein weiteres, deutsches "Kriegs"/Liebesdrama mit als Soldaten verkleideten Schauspielern auf der Bühne der jüngsten Geschichte. Wer sich (endlich mal) einen Film über den BW-Einsatz im Kosovo erhofft (hat), wird bitter enttäuscht. Typisch deutsch-langweilig halt. Schade
Der Titel wird dem Film nicht im geringsten gerecht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Einfach nur schlecht! Der reißerische Titel lässt ja viel erhoffen. Doch schon nach wenigen Minuten sieht man, dass der Film einfach nur grottenschlecht ist. Snipers Valley besteht aus schlecht ausgerüsteten deutschen Soldaten im Kosovo, einem kind, dass einmal mit einem Gewehr auf eine Frau schießt und ansonsten anderen Schauspielern, die halt in so einem Film aufteten, der nicht im geringsten des Sehens wert ist.
Also das Fazit kann nur lauten: FINGER WEG...GANZ WEIT WEG VON DIESEM FILM!
ganz nett
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Hallo,

der Film ist wirklich eine nette Geschichte. Leider ist der unfreundliche Ton unter den Soldaten nicht der, den ich innerhalb von 12 Jahren kennen gelernt habe. Vermutlich war in nur in den falschen Verbänden.
Ansonsten finde ich den Film sehenswert, er ist zwar ein typischer Film, mit leichter Lösung aber so bekommt mal der "normale" Bürger ein bisschen was von der Belastung der Soldaten mit.
Nicht Fisch, nicht Fleisch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Film ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Sollte es nun ein Antikriegsfilm sein oder ein Drama über Kriegsverbrecher oder sollte er auf die Situation im Kosovo hinweisen oder gar eine Liebesgeschichte sein? Es ist von allem mehr oder weniger dabei, aber die klare Linie fehlt trotzdem.
Kurzer Abriss: Ein deutscher Soldat rettet eine serbische Krankenschwester vor einem jugendlichen Heckenschützen. Er verliebt sich in sie. Der Heckenschütze wird geschnappt und man versucht herauszubekommen, woher er das Gewehr hatte. In der Familie der Krankenschwester liegt so einiges im Argen, wie sich im Laufe des Films herausstellt und es gibt noch Ärger mit einer albanischen Bande. Die deutschen Soldaten mittdendrin.
Der Film bauscht die "Liebesgeschichte" nicht so auf, wie es andere deutsche Filme in jüngster Vergangenheit getan haben.
Er geht aber auch zu wenig auf die Situation der deutschen Soldaten im Kosovo ein.
Das Familiendrama entfaltet sich so langsam im Film und die albanische Bande gibt so eine Idee, was sich in den Straßen der kosovarischen Städte abspielen könnte.
Von allem etwas, aber insgesamt leider etwas zu wenig. Da hätte man mehr daraus machen können.
Ich gebe trotzdem 4 Sterne, weil endlich mal jemand überhaupt einen Spielfilm über die Bundeswehr im Auslandseinsatz gedreht hat. Okay, es gibt schon 2, aber die liefen nur im Fernsehen und sind auf DVD nicht zu bekommen. Zudem haben mir die Schauspieler im Großen und Ganzen gut gefallen, die Örtlichkeiten waren sehr gut in Szene gesetzt und die Leopard 2, die am Anfang tosend durchs Bild rollen machen auch einiges her. Die weitere Ausstattung war auch gut.
Das Making-Of auf der DVD ist durchaus sehenswert.
Ein Meisterstück ist dieser Film nicht, aber er geht in die richtige Richtung.
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Produkt-Bild: Der Rote Kakadu

Der Rote Kakadu
mit Max Riemelt, Jessica Schwarz, Ronald Zehrfeld, Regie: Dominik Graf

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der Rote Kakadu
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Home Der Rote Kakadu, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 18.08.06
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5 Kundenrezensionen:

War für mich ein wichtiger DDR-Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ich noch recht jung bin und gerade mal drei Jahre alt war, als die Mauer der DDR fiel, hatte ich nie die Chance die DDR selbst aus nächster Nähe zu erleben, was ich persönlich aus geschichtlicher Perspektive ein bisschen schade finde.
Natürlich kann man von einem Drama/Liebesfilm wie diesem nicht erwarten, dass er geschichtlich 100% authentisch ist, aber er hat mir wirklich sehr geholfen mich in die Situation der damaligen Ostdeutschen hineinzuversetzen. Aufgrund der Zeit in der ich lebe und die Tatsache, dass ich in Westdeutschland geboren bin, fiel es mir wirklich unglaublich schwer diese Tyrannei und Unmenschlichkeit IN Deutschland vorzustellen. Ich kenne Deutschland nur als einen mehr oder weniger gutmütigen Staat in dem es sich wirklich aushalten lässt im Vergleich zu anderen Ländern. Doch die Kehrtwende zur zunehmenden Überwachung lässt sich nicht leugnen und dieser Film hat mir wirklich geholfen mir zu verdeutlichen, wie REAL Staatstyrannei auch in Ländern sein kann, in dem man zuvor gut leben konnte. Kein Land ist vor dieser Entwicklung geschützt und es liegt am Volk, ob es diese Entwicklung verhindern kann, oder nicht.
Der Film zeigt deutlich die Barrieren zwischen dem Bedürfnis der Bürger sich in ihrem Leben zu entfalten und wie der Staat selbst in die banalsten Dinge in die Privatleben der Bürger eingriff und sich einmischte.
Sehr Gelungender Deutscher Film!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist nicht leicht, einen so guten Deutschen Film zu finden. Schauspielerisch hervorragen umgesetz, setzt der Film viel Aktzete. Ein tiefsinner nachdenklich top deutscher Film!!! Sehr zu empfehender Film!!!
Kaufen, kaufen kaufen!!!
"Shoud I Stay or Should I go?"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
O.k. Die Textzeile stammt im Original aus einem Song von "The Clash", noch dazu aus dem Jahr 1981 - und trotzdem, die Frage beschreibt die Stimmung des Filmes "Der Rote Kakadu", so denke ich zumindest, ganz treffend....

Die Handlung spielt in der DDR des Frühjahres 1961, der Mauerbau rückt, von der Jugend der Deutschen Demokratischen Republik gänzlich unvermutet, immer näher - die Mausefalle Sozialismus droht endgültig zuzuschnappen - vor diesem Hintergrund schicken die Filmemacher u.a. das Landei Siggi ins Rennen - aus der Provinz nach Dresden verschlägt es den angehenden Bühnenbildner....

Es knirscht im Gebälk der noch jungen DDR, zahlreich kehren immer größer werdende Teile der Bevölkerung dem Arbeiter- und Bauernstaat den Rücken - im ersten Jazzkeller der DDR -"Roter Kakadu"- leben die bislang verbleibenden Querdenker jener Zeit ihren Traum von Individualismus - diese exklusive Gruppe macht sich somit jedoch zur Zielscheibe der linientreuen Genossen...

Hatte "Good Bye, Lenin!" noch zahlreiche Lacher zur Hand, um in bewegten Bildern eine Art Grabrede auf den "Real existierenden Sozialismus" zu halten, wird mit dem Film "Der Rote Kakadu" die Freiheit beerdigt und eben jener Sozialismus aus der Taufe gehoben, "beschützt" durch Einschüchterung und letztlich Abschottung... - ein wirklich sehenswerter Film, in dem man Fiktion und Wirklichkeit eng und glaubwürdig miteinander verwoben hat!
Ein sehr guter Film - leider mit schlechtem Ton
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Film ist für mich einer der besten über die DDR-Zeit. Atmosphärisch dicht, sehr gute Schauspieler, viele wirklich bemerkenswerte Bildeinstellungen, eine moderne unkonventionelle Regie. Er bringt sehr authentisch die Stimmungslage in der DDR der frühen 60er Jahre rüber. Insgesamt wirklich sehr gut und sehenswert....
Wäre da nicht die schrecklich schlechte, dilettantische Tonqualität, die das Anhören und Verstehen teilweise sehr erschwert.
"Rübermachen", Rock'n Roll und die Mauer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Regisseur Dominik Graf hat sich zuletzt mit "Der Felsen" als Autorenfilmer hervorgetan, jedoch ist sein Film "Der rote Kakadu" gelungenes Unterhaltungskino aus Deutschland mit genau der richtigen Portion Tiefgang.
Im Zentrum steht die sich langsam entwickelnde und schließlich zur Dreiecksbeziehung werdende Freundschaft von Siggi, Luise und Wolle. Historisch werden die wenigen Monate von Gagarins Raumflug im April 1961 bis zum Mauerbau im August desselben Jahres erzählt: Der zeichnerisch begabte Siggi jobbt am Dresdener Theater als Kulissenmaler und will an der Theaterhochschule Bühnenbild studieren; Hals über Kopf verliebt er sich in Luise, eine talentierte junge Lyrikerin, die jedoch nicht verlegt wird, weil ihre Texte als dekadent gelten. Luise indes ist verheiratet, und zwar glücklich, mit Wolle, einem sorglosen und draufgängerischen, stets einnehmend-charmanten jungen Mann, der gerne über die Stränge schlägt und Luise nicht immer treu ist. Arbeit und Freizeit, Musik und Kunst, Liebe und Freundschaft, Utopien und reale Politik alles verzahnt sich zu vielfältigen Ereignissen und Erlebnissen, die vom gnadenlosen Metrum der stets kürzer werdenden Spanne bis zum Bau der Mauer taktiert werden.
Es ist ein Film über intensives Leben, über eine weltpolitisch spannende Zeit und natürlich ein Stück DDR-Geschichte. Es wird zwar lange nicht die Differenziertheit von "Das Leben der Anderen" erreicht, aber dafür ist das Unterhaltungsniveau deutlich höher als bei vergleichbaren Filmen wie "Sonnenallee" oder "NVA". Insbesondere die Schauspielerriege, allen voran Max Riemelt und Jessica Schwarz, überzeugen durchgängig.
Technisch und Inhaltlich gut gemachte Unterhaltung bei der der Kopf auch nicht zu kurz kommt: Empfehlenswert!
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Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]
mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Regie: Dennis Gansel

Blu-ray von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 24,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
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