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Produkt-Bild: Kein Sterbenswort

Kein Sterbenswort
mit François Cluzet, André Dussollier, Marie-Josée Croze, Regie: Guillaume Canet

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
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  • FSK 16

Produktbeschreibung


Universum Film Kein Sterbenswort, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 04.08.08

Produktbeschreibung


Acht Jahre ist es her, dass Alexandres Frau Margot verschleppt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist er auf der Suche nach der Wahrheit. Jahre später erhält er genau an ihrem Todestag eine mysteriöse E-Mail - ein Lebenszeichen von Margot? Hoffnung keimt auf und Alexandre begibt sich auf die Suche nach seiner totgeglaubten Frau. Dabei gerät er auch selbst in Verdacht ?
Kein Sterbenswort ist die spannende Verfilmung des internationalen Bestsellers Tell No One von Harlan Coben. Ein echtes Highlight für alle, die Thriller lieben - mitreißend originell und voller überraschender Wendungen.

© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Tolle Story
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Kein Sterbenswort" beeindruckt mit sehr guten Schauspielern und einer tollen Story.
Der Film ist weit weg vom Thriller einerlei, den mal schon hundert mal gesehen hat und man nach 5 Minunten das Ende schon kennt. Der Film begeistert zwar nicht durch ein stetig wachsendes Tempo aber der Spannungsbogen liegt Hoch und bleibt bis zum Finale ganz oben.

Ich kann mich nur anschliessen "Kein Sterbenswort" ist ein echtes Juwel.
5 Sterne
Ende an den Haaren herbei gezogen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film an sich ist solide verfilmt, die Schauspieler überzeugen, das Katze-und-Maus-Spiel von Verfolgern und Verfolgten lässt keine Langeweile aufkommen. Etwas schade ist die absolut wirre Aufklärung des Knotens am Ende ... aber vielleicht gefällt es anderen ja besser.
Aus dem Reich der Toten ?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"Kein Sterbenswort" (Ne le dis à personne) ist ein Spielfilm des Franzosen Guillaume Canet, der bei der Cesar Verleihung 2007 vier Trophäen gewinnen konnte, darunter eine für den Regisseur selbst. Canet wurde damit zum jüngsten Regiepreisträger der Cesar-Geschichte. Auch Hauptdarsteller Francois Cluzet konnte triumphieren.
Der Film basiert auf dem Roman "Tell no one" des US-Schriftsteller Harlan Coben.
Canet verlagerte dabei die komplexe Kriminalgeschichte von Amerika nach Marseille, Frankreich.
Seit ihrer Kindheit lieben sich Alex (François Cluzet) und Margot (Marie-Josée Croze). Als Erwachsene heiraten sie und führen eine glückliche Ehe. An einem See fand der erste Kuß statt und an diesem See kommt es auch zu einer Katastrophe. Eine kleine Meinungsverschiedenheit, Margot schwimmt an Land. Plötzlich hört Alex Hilfeschreie. Er erwacht später aus dem Koma und erfährt, dass seine Frau einem berüchtigten Serienkiller zum Opfer gefallen ist. Der Serienkiller selbst gab zwar 8 Morde zu, den Mord an Margot allerdings nicht.
Acht Jahre später: Alex leidet noch immer. Im Gesicht Falten, im Mundwinkel die Zigarette, am Jahrestag von Margots Tod findet der obligatorische Besuch bei den Schwiegereltern statt. Der Schwiegervater Jacques Lauretin (Andre Dussolier) war damals der ermittelnde Polizeibeamte im Serienkillerfall.
Belastet wird der alljährliche Besuch, weil Alex kurz vorher eine mysteriöse E-Mail aus dem Reich der Toten erhalten hat. Ein unscharfer Clip mit Webcam gedreht zeigt in einer Menschenmenge an einem U-Bahn Eingang eine in die Kamera starrende Frau. Alex sieht eine Ähnlichkeit mit Margot, auch wenn Helene (Kristin Scott-Thomas) die Freundin seiner Schwester Anne (Marina Hands)diese Wahrnehmung als Trugschluß empfindet. Diese Absenderin bittet Alex um ein Treffen und um strikte Geheimhaltung. Zeitgleich rollt die Polizei den Mordfall wieder auf, weil zwei vergrabene Leichen am damaligen Tatort aufgefunden wurden.
Plötzlich ist Alex Hauptverdächtiger...
Dies ist lediglich der Anfang einer noch weitaus komplexeren Kriminalgeschichte mit vielen Wendungen, die einerseits auch die Macht einflussreicher Bürger mit Geld zeigt, sondern auch für die Hauptfigur ein latentes Zweifeln an seinen eigenen Wahrnehmungen. Zumal er augenscheinlich mit grosser Sehnsucht behaftet, 8 Jahre nach dem schmerzlichen Verlust, immer noch trauert und die Menschen seiner Umgebung ihm suggerieren, dass er sich täuscht.
Alex, der nicht weiß, ob er seinen Augen trauen darf, setzt sich auf die Spuren dieser Wunschproduktion. Immer wieder behindert von der Polizei und von finsteren Mächten der Gegenwart und auch der Vergangenheit. Viele Geheimnisse offenbaren sich, je mehr er auf eigene Faust recherchiert.
Alex ist ein Verwandter von Scottie Ferguson aus "Vertigo", allerdings mit weniger morbiden Obsessionen geplagt. Offenbar ein echt unbescholtenes Opfer eines undurchsichtigen Komplotts ??
"Kein Sterbenswort" ist angenehm altmodische Krimiunterhaltung mit gut eingesetztem Thrill. Eine Art Vexierspiel: Canet lässt den Zuschauer nie mehr wissen als die Beteiligten, obwohl das Geschehen von mehreren Seiten her beleuchtet wird. Man erlebt die in sich verschlossene Welt eines Witwers, der in der Vergangenheit verhaftet scheint, ohne dass ihm dies Klarheit verschafft. Die Zweifel an der psychischen Gesundheit des Kinderpsychologen Alex kommen auf.
Natürlich ist die Story extrem konstruiert, aber sie ist klug und raffiniert konstruiert.
Sie funktioniert fast bis zum Schluss wie ein Uhrwerk. Dies gelingt durch einen bis ins Detail durchdachten Plot, geradezu ein Lehrstück in erzählerischer Ökonomie und in offen manipulierender Preisgabe von Informationen oder Puzzlesteinchen.
Auch die Darstellerleistungen sind sehr gut und bis in die kleinsten Nebenrollen gut besetzt. Andre Dussolier als hoch aggressiv wirkender Vater der Toten, Jean Rochford als Bürger mit Macht, Guillaume Canet höchstpersönlich oder Nathalie Baye als Staranwältin.
Verstecktes Juwel!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein hervoragender Film mit vielen Wendungen bis zum Schluß. Absolut sehenwert! Großes Kino mal nicht aus Hollywood!!!
Toller Film für Thriller-Fans! Auch Ohne Buch-Vorkenntnis...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein toller, athmosphärischer Thriller, der mich sogar zum Kaufen angeregt hat, nachdem ich eine Filmkritik im Fernsehen sah.Habe es nicht bereut,spannend, aufregend-man will nicht die Pause-Taste drücken-Wünschte mir mehr solche Filme!unbedingt anschauen!!!!!
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Produkt-Bild: Lügen & lügen lassen

Lügen & lügen lassen
mit Edouard Baer, Marie-Josée Croze, Clovis Cornillac

DVD von EuroVideo
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 1,99

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2009
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  • FSK 12

Produktbeschreibung


Eurovideo Lügen & lügen lassen, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.04.07
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Eine Kundenrezension:

Französische Raffinesse gepaart mit amerikanischer Durchschnittskost - ganz nett
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Edouard Baer erschafft mit Raphael einen leicht trampeligen Helden, der aber auch viel Charme hat und seine Zuschauer einiges mitleiden lässt. Das Ensemble um ihn herum ist gut, allerdings nicht außergewöhnlich. Das Gleiche gilt eigentlich auch für den gesamten Rest des Films, gut, aber nicht außergewöhnlich. Es gibt schon einige witzige Szenen, vor allem welche von einem etwas verschrobenen, feinsinnigen Humor. Aber zum größeren Teil plätschert das Ganze doch ziemlich vor sich hin, und so richtig überraschend ist da nichts. Da kopiert Regisseur und Drehbuchautor Laurent Tirard offensichtlich amerikanische Vorbilder, reichert sie mit ein bisschen französischer Raffinesse an, schafft aber die dramaturgischen Wendungen nicht so gut, kann nicht so richtig mitreißen, und bleibt somit leider im Mittelfeld.
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Produkt-Bild: Ich habe sie geliebt

Ich habe sie geliebt
mit Daniel Auteuil, Marie-Josée Croze, Florence Loiret-Caille, Regie: Zabou Breitman

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 10,02, Angebote ab EUR 7,48

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
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5 Kundenrezensionen:

Man hätte mehr rausholen können!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Von mir gibt es für diesen Film leider nur wenige Sterne. Auch wenn es mich an diversen Stellen unheimlich berührt hat. Dennoch denke ich, dass jemand, der sich mit der Thematik in seinem eigenen Leben nie wirklich auseinandersetzen musste, auch durch den Film nur vage vermittelt bekommt, welche emotionalen Tiefen und auch Abgründe in solch einer Konstellation vorherrschen.

Man hätte mehr aus dieser Geschichte rausholen können.
Ansonsten ein angenehmer Film, wenn mal gar nichts Gutes im Fernseher läuft.
Liebe in ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Unergründlichkeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein verheirateter Mann, der die "grosse Liebe" seines Lebens zufällig auf einer Geschäftsreise in Hongkong findet und später wegen seiner Unschlüssigkeit wieder verliert, ist das Thema des neuen Films von Zabou Breitman. In dieser typisch Französischen Dreiecksgeschichte wird nicht nach einem Sündenbock gesucht, welcher egoistisch handelt und damit das Gefühlsleben einer durchschnittlichen Familie zerstört, es wird vielmehr die Frage aufgeworfen, warum der Mensch manchmal nicht fähig ist, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen, um erst wenn es zu spät ist, seinen Fehler um so schmerzhafter zu erkennen. Oft reicht im Leben eine falsche Zweiwörter-Antwort, um das Glück für immer zu verlieren. Am Ende der Geschichte sind alle drei Protagonisten Verlierer, ohne etwas dafür zu können. In diesem in jeder Hinsicht hervorragenden Film ist es Breitman gelungen, die Liebe in ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Unergründlichkeit zu zeigen, und er lässt viele Fragen offen, weil man sie schlicht und einfach nicht beantworten kann. Schauspielerisch, inhaltlich wie formal ein Meisterwerk.
Liaison global
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von ihrem Mann verlassen fährt Chloe mit ihren Kindern zu ihrem Schwiegervater Pierre aufs Land. Um Chloe etwas abzulenken erzählt Pierre gegen Abend über den schmerzlichsten Verlust in seinem Leben.

Pierre ist Direktor eines weltweit agierenden Unternehmens, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Auf einer Geschäftsreise nach Fernost lernt Pierre Mathilde kennen. Die beiden verlieben einander und lassen sich auf eine langjährige Liaison ein. Die Beziehung durchläuft Höhen und Tiefen. Es kommt der Punkt an dem sich Pierre glaubt die Kraft zu haben, sich von seiner Frau zu trennen; doch das Unglück seiner Sekretärin lässt ihn davor zurückschrecken. So kommt was kommen muss, Mathilde trifft die Entscheidung. Jahre später sieht Pierre Mathilde mit ihrem kleinen Sohn wieder.

Die Geschichte wird leise und einfühlsam erzählt. Filigrane Dialoge und feine Kameraeinstellungen in wichtigen Momenten feilen an den Profilen der Protagonisten. Herausgekommen sind allzu menschliche Charakteren, die mit ihrer Leidenschaft und ihren Schwächen die Herzen der Zuschauer erobern. Gut ausgewählte Szenarien erschaffen mit zahlreichen Accessoires ausgestattet die richtige Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit.
Eine grosse Liebe und unglückliche Menschen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Mittelpunkt des Filmes, steht nicht die verlassene junge Ehefrau, sondern ihr Schwiegervater. In einem einsamen Landhaus erzählt er ihr seine Liebesgeschichte, nicht die seiner Ehe, sondern die, mit der attraktiven Dolmetscherin Mathilde, während seiner Ehe. Diese Liebe dauerte eine längere Zeit. Seine Ehefrau war jedoch nicht so ahnungslos wie er glaubte. Doch als sie ihr Wissen offenbarte, war seine Affäre vorbei.
Er hat seine Ehe gerettet, seine Liebe verloren und zurück blieben eigentlich nur unglückliche Menschen.

Man muß auch loslassen können, einen neuen Anfang wagen. Verletzt werden Beteiligte auf jeden Fall. Aber auch sie haben die Chance ausgetretene Pfade zu verlassen.

Das wurde in diesem Film sehr eindrücklich dargestellt. Das Glück hat man leider nicht gepachtet, weder Eheleute, noch Geliebte.
Absolut grosses und doch so leises Kino....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film hat mich sehr berührt! Er ist nie überzogen gespielt und gibt einem in seiner stillen und ruhigen Erzählart immer wieder Gelegenheit sein eigenes Leben zu reflektieren. Eine Perle mit einem grossartigen Daniel Auteuil. Die Geschichte ist ja bekannt....dazu will ich nicht mehr viel sagen. Hier wird erzählt was Dir und mir passieren könnte, unaufdringlich, leise ohne auch nur einen Moment der Langenweile! WOW, vielen Dank für dieses Herzstück der Filmgeschichte! Er hallt lange in denen nach, die ihm zuhören und zulassen, dass er in die Tiefe geht!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Invasion der Barbaren

Die Invasion der Barbaren
mit Rémy Girard, Stéphane Rousseau, Marie-Josée Croze, Regie: Denys Arcand

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 4,57

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Die Invasion der Barbaren
  • FSK 12

Produktbeschreibung


17 Jahre nach dem Meisterwerk "Der Untergang des amerikanischen Imperiums" versammelt Regiezauberer Denys Arcand seine damaligen Helden erneut vor der Kamera - und sie erweisen sich zwar als alternde, dennoch überaus virile Herrschaften Weil der ehemalige Geschichtsprofessor und Sozialist Rmy demnächst den Folgen seiner Krankheit erliegen wird, eilen der ignorante Yuppie-Sohn Sbastien, sowie Exfrau und Exgeliebte an dessen Krankenbett. Sbastien, vom Vater "Prinz der Barbaren" genannt, zieht sich ob seines kapitalistischen Lebenswandels zwar täglich dessen Schimpftiraden zu, ermöglicht Rmy jedoch durch die Beschaffung einer täglichen Heroin-Dosis und anderer Annehmlichkeiten einen entspannten Abgang. Arcands zwerchfellerschütternde und dennoch zu Herzen gehende Familienfabel ist Weltgeschichte "put in a nutshell". Der Publikumshit der Filmfestspiele in Cannes erhielt zwei Auszeichnungen für das Beste Drehbuch Denys Arcand und die Beste Darstellerin Marie-Jose Croze. Paris Match verlieh dem Film darüber hinaus noch augenzwinkernd die "Palme de l'motion".
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Mein Lieblingsfilm
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film war hierzulande ein kompletter Flop mit minimaler Laufzeit, vermutlich weil sich niemand etwas unter dem Titel vorstellen konnte (Conan -Fortsetzung?), erschließt sich aber allen doch noch zu ihm gekommenen Betrachtern im Laufe der Zeit in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Er ist zum einen ein Abgesang auf die retrospektiv gescheiterten weil zum großen Teil verquasten Ideale der 68-er,damit auch irgendwie ein Dokument der akutuell fortschreitenden Entpolitisierung, zum anderen eine Hymne auf das Leben, die Freundschaft und die Familie im Angesicht des Todes. Dabei spürt er mit feinem Sinn den wechselseitigen Verletzungen, dem Schuldigwerden der Protagonisten aneinander und dem Verzeihen in all ihren Facetten nach. Die Hauptfiguren durchlaufen einen ausgeprägten Verwandlungsprozess, ihre weitere Entwicklung nach dem Tod der Hauptperson Remy bleibt offen. Was den Film besonders auszeichnet ist, dass er trotz einer bezwingenden Emotionalität nie in oberflächliche Sentimentalität abgleitet. Geschliffene Dialoge mit viel Ironie und Witz sowie kräftigere sarkastische Seitenhiebe auf das kanadische Gesundheitssystem und das Verhältnis zum "großen" Nachbarn USA sorgen für einen "abfedernden" Gegenpol.

Den Film kann und muss man sich mehrmals anschauen, um alle Bezüge zu erfassen und zu verstehen. Dann kommt man zwangsläufig zu der Beurteilung aller bisheriger Rezensenten: Ein absolutes Meisterwerk!
Vom vielleicht idealen Sterben....
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Denys Arcands 2004 oscarpreisgekrönter Film "Invasion der Barbaren" (Bester fremdsprachiger Film) ist eine Art Fortsetzung seines Erfolges aus den 80nern "Der Untergang des amerikanischen Imperiums" und daher von der Idee in etwa mit den beiden Bogdanovich Filmen "Die letzte Vorstellung" (1971) und "Texasville" (1990) vergleichbar, auch Bogdanovich fand es reizvoll in beiden Filmen die gleichen Filmfiguren und Akteure wieder auftauchen zu lassen. Aus der zeitlichen Distanz von etwa 20 Jahren werden dann die Entwicklungen der Protagonisten gezeigt.
Der Film fällt auch in die Kategorie der teils bewegenden, aber auch spröden, preisgekrönten Werke über Krankheit und Tod. Während Alejandro Amenabar in seinem "Das Meer in mir" für die Legalisierung der Sterbehilfe plädiert, sieht man in "Schmetterling und Taucherglocke" das Schicksal eines Mannes, der durch das "Locked in Syndrom" sich nur noch mit einem Auge der Aussenwelt mitteilen kann und trotzdem noch die Stärke und den grossen Lebenswillen aufbringt, ein Buch zu realisieren. In Darren Aronofskys "The Fountain" wird sogar die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz in ein spirituelles Ganzes gerückt. Alle Filme sind sehr interessant, aber sie sind schon weit entfernt davon, kurzweilige Unterhaltung zu bieten.
Denys Arcand realisierte im Film, der die Themen dieser genannten Filme auch aufgreift, aber vor allem seine eigene Vorstellung von einem idealen Tod - mit der Familie, den Freunden und Verwandten vereint, an einem idyllischen Ort, an dem die Menschen, die den Sterbenden im Leben begleitet haben, ein letztes Glas Wein zusammen trinken, etwas feines essen oder einen Joint rauchen. Dabei wechselt Arcand in seinem Werk zwischen Traurigkeit und Humor, was letztendlich dazu führt, dass trotz aller Irritation, die Arcand uns zeigt, am Ende eine Art Versöhnlichkeit und Frieden steht.
Dabei macht es Arcand dem Zuschauer nicht so leicht, vieles wirkt widersprüchlich: Der kranke Universitätsprofessor Remy Remy Girard) war eigentlich ein Ehebrecher, ein nimmersatter Schürzenjäger mit vielen Geliebten. Die Exfrau telefoniert ihrem Sohn Sebastien (Stephane Rousseau), der in London als Investmentbanker eine steile Karriere und viel Geld gemacht hat, weil der Vater nur noch wenig Zeit zum Leben hat. Sebastien, lange fort von seinem Elternhaus, reist mit seiner Verlobten nach Montreal ins Krankenhaus. Dort herrschen marode Zustände im Krankenhaus. Ein chaotisches Gesundheitssystem, Sebastien wird mit einem 5 Mann- Mehrbettzimmer konfrontiert in dem der Vater liegt, überlastetes Krankenhauspersonal und mit wenig Möglichkeit einer optimalen Schmerzlinderung. Sebastien kauft aber mit seinem Geld für seinen Vater diverse Annehmlichkeiten - es ist die Kohle, die es ermöglicht...tatsächlich sorgt dies aber für diese idealisierte Sterbephase, wie Arcand sie sich vorstellt.
Sebastians geht bis hin zur illegalen Heroinbeschaffung durch Junkie Natalie (Marie-Jose Groze), der Tochter einer Geliebten des Vaters. Im Laufe des Films stellt Arcand auch die Wandlung der beiden Generationen in Bezug. Der Vater, einst ein sozialer Idealist und der Sohn ein Kind eines derzeitig grenzenlosen Kapitalísmus. Die Annäherungsversuche sind nicht einfach....am Ende steht der Abschluss und auch für einige der Figuren eine Art reinigende Wirkung.
Der Film ist sehr vielsichichtig und ein nicht ganz bequemer Film, über den es sich lohnt zu diskutieren. Man muss aber in der richtigen Stimmung sein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Daher ist der Film trotz der vielen Preise, die er erringen konnte, an der Kinokasse ausserhalb Kanadas sehr stark gefloppt.
Leben, Liebe und Sterben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein schöner und gefühlvoller Film über das Sterben und das Verhältnis Vater und Sohn. Und über ein prall gefülltes und lustvoll gelebtes Leben - und über Fehler und Versagen im Leben. Das Vater / Sohn Verhältnis und dessen Wandlung ist schön zu sehen, v. a. auch die Auflösung der anfangs spannungsvollen Beziehung. Und die liebevollen Hilfen des Sohnes - der sich wenig um Konventionen schert (Not kennt kein Gebot). Sehenswert!
Ein mutiger Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein toller Film. Es wäre schön, wenn auch in Deutschland solche Filme gemacht werden würden. Drehbuchautoren und Regisseure sind vorhanden. Man braucht auch Produktionen und Redakteure mit mehr Mut für politically non-correct Figuren.
Barbaraisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von den Kanadiern kennt man filmisch eigentlich nur Gutes - so auch bei diesem Film.
Es geht es um die letzen Tage eines sterbenden Wissenschaftlers, der um seinen Zustand weiß . Seine innigste Bitte: die ganze Mischpoke - inclusive Ehefrauen und diversen Ex-Geliebten, Verwandten, Freunden und Freundinnen - mögen sich noch einmal um ihn scharen und mit ihm die letzten Tage verbringen...
Ein fulminantes Ende mit viel Herz und ebenso traurigen Sequenzen, die gottlob sehr feinfühlig und unsentimental in Szene gesetzt wurden.
Mein absoluter Lieblingsfilm,
B.B.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Tage oder Stunden

Tage oder Stunden
mit Albert Dupontel, Marie-Josée Croze, Pierre Vaneck, Regie: Jean Becker

DVD von Indigo
Preis bei Amazon: EUR 12,98, Angebote ab EUR 8,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
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3 Kundenrezensionen:

Wenn Dämme brechen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Werbefachmann Antoine Meliot steht vor seinem zweiundvierzigsten Geburtstag und kann zufrieden auf sein Leben zurück blicken. Teilhaber einer erfolgreichen Firma und privat glücklich verheirateter Familienvater. Auf Knall und Fall steigt er aus der Firma aus, überwirft sich mit seiner Frau und wirft seine Freunde aus dem Haus. Er verlässt Paris und fährt zu seinem Vater nach Irland. Nach über dreißig Jahren spricht er erstmals wieder mit dem alten Mann, der ihm einst das Fliegenfischen beibrachte.

Die Geschichte über einen ausrastenden Erfolgsmenschen, der nur verbrannte Asche zurücklässt, wird recht gut in Szene gesetzt. Die Dialoge tragen zu diesem Zeitpunkt die Geschichte; sorgen für Tempo und Spannung. Wie ein zu schnell abgebranntes Strohfeuer bleibt ein Häuflein Elend zurück, dass nur noch mit einem Menschen abrechnen will, der aber außer Reichweite lebt. Und so folgt eine Art Walfahrt zu sich selbst. Regie und Schauspieler haben einen feinen typisch französischen Film geschaffen.
Super Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe den Film gestern abend im kino gesehen und war begeistert.Ich finde das gerade das Ende realitätsnah ist und nicht alles erklärt werden muss.Im Leben hat man auch nicht auf alles eine Erklärung und so ist es auch wichtig das man über die art und weise seiner ausraster reden kann aber die Denkweise von ihm realistisch ist.
Feiges Ende
2 Punkte 2 von 5 Punkten
An seinem 42. Geburtstag wird Antoine (Albert Dupontel) klar, wie ihn sein Wohlstandsleben anödet. In der Folge beleidigt er einen nervigen Werbekunden, wirft seine Firmenbeteiligung hin, beschließt, endlich ehrlich zu sein. Seine Frau erfährt, wie ihn das Familienleben langweilt, die Freunde bekommen zu hören, was für widerliche Geldsäcke bzw. aufgeblasene Hennen sie sind. Und schließlich kriegt noch der Vater, seit dreißig Jahren Einsiedler in Irland, sein Fett ab. Das ist alles witzig, zynisch, brisant, in schmissige Dialoge verpackt, wobei in Irland die Dynamik dann zusehends verpufft.

Richtig enttäuschend wird "Tage oder Stunden" am Ende, wo die Sache aufgeklärt, dem Wandel zur Ehrlichkeit - fast zum Misanthropen - eine Erklärung nachgereicht wird, die nichts mit den eingefleischten Lebensumständen zu tun hat. Antoines Konflikt verpufft dadurch bzw. ist auf einmal ein ganz anderer. So als hätten Regisseur Jean Becker und die Drehbuchautoren Eric Assous und Jérôme Beaujour Angst vor der eigenen Courage bekommen und wollten noch die Kurve zum politisch korrekten Film bekommen. Der anfangs so schön gezeichneten Ausbruch, in dem noch so viel Potential für die weitere Entwicklung der Geschichte gesteckt hätte, ist gar keiner. Schade.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Kein Sterbenswort

Kein Sterbenswort
mit François Cluzet, André Dussollier, Marie-Josée Croze, Regie: Guillaume Canet

DVD von Universum Film GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,99

Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Kein Sterbenswort
Produkt-Bild: Ararat [UK Import]

Ararat [UK Import]
mit Charles Aznavour, Eric Bogosian, Brent Carver, Marie-Josee Croze, David Alpay, Regie: Atom Egoyan

DVD von Momentum Pictures
Preis bei Amazon: EUR 27,99, Angebote ab EUR 6,46

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Ararat [UK Import]

5 Kundenrezensionen:

Wichtiges geschichtliches Wissen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wo kann man hier wohl anfangen, eine Rezension zu schreiben?

Ich (24) persönlich habe nichts über den armenischen Genozid gewusst. Mein Freund, der aus Eriwan stammt, der Hauptstadt von Armenien, hat mich darüber aufgeklärt und ich konnte ehrlich gesagt nicht fassen, dass soetwas im letzten Jahrhundert stattfinden konnte, ohne, dass die ganze Welt davon erfahren hat.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wichtig dieser Film ist. Über die Ausrottung der Armenier im Jahre 1915 von den Türken wird hier über verschiedene, zusammenlaufende Storylines berichtet. Spannend und fesselnd, kann man sich gar nicht vorstellen und nicht erwarten, wie dieser Film wohl enden wird. Es wird sogar einbisschen auf armenisch gesprochen. Christopher Plummer war ebenfalls Teil des Casts. Diese Performance rührte mich zu Tränen, neben all den anderen schrecklichen, aber wichtigen Momenten.

Bis heute leugnet die Türkei, dass diese Dinge je stattgefunden haben. Einfach unglaublich. In Frankreich wurde bereits anerkannt, dass dieser Genozid Teil der Geschichte der Türken und Armenier ist. Jegliche Leugnung zieht rechtliche Konsequenzen nach sich.

Schockierend: Im Film erzählt ein Armenier einem Türken (welcher ebenfalls nicht denkt, dass ein Genozid stattgefunden hat) etwas über Adolf Hitler. Dieser fragt:

"Weißt du, was Adolf Hitler seinem Militärstab und Gefolge gesagt hat, was sie überzeugt hat, sie würden mit dem Holocaust durchkommen?"

-Niemand erinnert sich an den armenischen Genozid-

Der Film berührt in der gleichen Art wie einst "Schindlers Liste."

Man stelle sich nur einmal vor, wie es wohl wäre, wenn Deutschland verleugnen würde, dass der Holocaust überhaupt stattgefunden hat. Wie kann man da als Jude zur Ruhe kommen? Und genauso verhält es sich mit den Armeniern, die damit bis jetzt leben mussten, als Lügner bezeichnet zu werden und noch immer keine Gerechtigkeit erfahren haben.
Eine armenische Leidensgeschichte
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Filme des Kanadiers Atom Egoyan sind Scheibe um Scheibe um einen sensiblen Kern gebaut. Wer sie auf der Leinwand anschaut nimmt an einer Art Enthüllung teil. Dieser Regisseur kenn kein intaktes ?Daheim", er kenn einfach nur die stete Sehnsucht danach. Und was auf diese Art für die äußere Form seiner Filme gilt, gilt bei ihm auch für die Menschen die er darin auftreten lässt, deren Handlung er uns mit Präzision darstellt: Sie alle sind nur Bruchstücke einer großen Besetzung.
Dieser Vorspann war nötig, denn im Mittelpunkt dieses Films ?Ararat" steht eben ein solches Familienfragment. Ani (Arsinée Khanjian), eine Expertin für armenische Malerei, hat einen Sohn, Raffi (David Alpay), und eine Stieftochter, Celia (Marie-Josée Croze). Raffi und Celia haben intensiven Geschlechtsverkehr miteinander, während zwischen Ani und dem Mädchen Krieg herrscht. Celias Vater, Anis zweiter Ehemann, hat vor einigen Jahren Selbstmord begangen, und die Jüngere gibt der Älteren die schuld an diesem Selbstmord daran. Anis erste Ehemann ist bei einem Attentatsversuch getötet worden, und mit diesem Hinweis können wir die erste Scheibe in Egoyans Film entfernen.
Der Anschlag, der eigentlich einem türkischen Botschaftsangestellten galt, war Teil einer Vergeltungsaktion von Exilarmeniern, die für den Genozid des Jahres 1915 späte Rache üben wollten. Damals ließ die türkische Militärregierung ungefähr eineinhalb Millionen Menschen armenischen Ursprungs hinrichten. Bis heute wird dieses grausame Verbrechen von der Türkei offiziell verleugnet.
Nun, am Ende dieses 20. Jahrhunderts, will der aus diesem Armenien stammende Filmregisseur Edward Saroyan (Charles Aznavour) das Martyrium seines Volkes, für alle Welt sichtbar, endlich als Film auf die Leinwand bringen. Charles Aznavour ist wie Egoyan armenischer Abstammung. Es geht um Blutsbande in ?Ararat". Und es geht schlicht und einfach um die glaubhafte Darstellung einer bestimmten Geschichtsschreibung. Sind es nur Verblendung und Stolz, die den Weg zur wirklichen historischen Wahrheit immer wieder versperrt haben?
Das Filmprojekt, an dem Edward Saroyan arbeitet, erzählt von dem Untergang der Stadt Van, bei der der junge Künstler Arshile Gorky (Simon Abkarian) Augenzeuge war. Dieser Arshile Gorky ist in diesem Film als Künstler, Filmfigur und als Geschichtszeuge besetzt. Ani, die sich auf das Werk des Künstlers spezialisiert hat, gilt dem Produzenten als umsichtige Beraterin.
In einer Szenenfolge - die sich historisch jedoch nicht beweisen lässt - sieht man den Maler vor einer Staffelei stehen, auf der das Porträt seiner von türkischen Soldaten getöteten Mutter zu sehen ist. Das ist der eigentliche brisante Kern dieses Films, mit seinen vielen Schachtelgeschichten. Am Ende des Films nimmt der Künstler weiße Farbe und verdeckt damit unwiederbringlich die Hände der Frau auf dem Gemälde. Arshile Gorky hat sich 1948 das Leben genommen und Egoyan erzählt uns warum.
Das alles klingt doch recht kompliziert. Einfacher wird es auch nicht durch die Szene auf dem Flughafen von Toronto. Dort verhört ein Zollinspektor (Christopher Plummer) Anis Sohn Raffi, weil er in den mitgeführten Filmdosen Drogen vermutet. Er erklärt ihm, es sei Dokumentationsmaterial für den Film ?Ararat". Der Beamte glaubt ihm uneingeschränkt, denn der ausgerechnet Lebensgefährte seines Sohnes spielt in dem Film eine Hauptrolle als türkischer General. Doch sein Instinkt sagt ihm trotz allem, dass er betrogen wird. In ihm spielt sich ein starker Gewissenszweikampf ab, der den Film jeden Moment aus dem Ruder laufen lassen könnte. Der Film endet schließlich mit der Premiere des ?Kinoprojekts".
Den Regisseur Atom Egoyan, der es sich damit hätte einfach machen können, eine filmische Expedition in das Jahr 1915 aufzuzeichnen, interessiert vielleicht nicht die reine ?Wahrheit", sondern nur das Verwirrspiel subjektiver Ansichten und offizieller Irrungen, als das sich diese ?Wahrheit" bei gezielter Betrachtung präsentiert. Von dieser in Hilfe genommenen künstlerischen Freiheit und der zwingenden Notwendigkeit sie immer wieder als ?Mittel der Wahrheitsfindung" einzusetzen, davon handelt eigentlich dieser Film. Kino, das zeigen uns viele Passagen diese Films, kann tatsächlich ein Vorwand für vieles sein - Liebe, Rache, Sex, persönliche Bereicherung, Tod und Wahheitsfindungsdrang - es kommt eben nur darauf an wie man die Inhalte exakt definiert. Und der Film Saroyans, der Film im Film, zeigt wie die Rekonstruktion der geschichtlichen Zusammenhänge einfach so misslingen muss. Aber Egoyan hat es sich mit seinen Filmen eigentlich noch nie einfach gemacht, er versteht es die ?Außenhaut" der Geschichte aufzureißen In seinen Filmen reißt er die Außenhaut der Geschichten auf, um dann die Worte und Gefühle der Akteure zu zeigen und dem Betrachter viel Raum für Interpretationen zu lassen.
Genialer Film, heikles Thema
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Interessant ist, daß die deutsche Fassung eines politisch unbequemen Filmes/Buches mal wieder nicht erhältlich ist. Ob dahinter politische Zensur oder banale Marktmechanismen stecken, oder eine Verbindung zwischen Beidem besteht - darüber kann man sich trefflich streiten. Fakt ist, daß das straffreie Begehen und erfolgreiche Verschweigen eines Völkermords keine Ausnahme ist - aktuelle Beispiele wären Ost-Timor, Tschetschenien, die Kurdengebiete usw. usf. Voraussetzung für den "Erfolg" ist natürlich, daß die Verbecher "unseren" Interessen (=denen unserer selbsternannten "Eliten") dienen.
Zum Film kann ich Interessierten den deutschen Wikipedia-Eintrag empfehlen. Der Film ist schon mal eindeutig sehr intelligent und sehenswert.
Wahrheit wird bleiben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Film der unter die Haut geht.
Schade, dass es den Film nicht auf Deutsch gibt.
Da, hat das Deutsche Kino einiges verpasst.
Ein beachtenswerter versteckter Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ultrarechte Kreise in der Türkei haben durchgesetzt, dass der Film in ihrem Land nicht gezeigt werden durfte. Zu groß ist die Angst, endlich den Genozid an über einer Million Armeniern zugeben zu müssen und ihr Land gestohlen zu haben.
In Deutschland wurde er sehr ausführlich kritisiert aber nur sehr kurz gezeigt. Die DVD ist in einer deutschen Version bislang nicht erschienen, obwohl es den Film auf deutsch gibt.
Warum? Ich würde den Film gern auf deutsch sehen, um die vielen komplizierten Dialoge und multiplen Handlungsstränge komplett zu verstehen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Protocol - Jeder Tod hat seinen Preis

The Protocol - Jeder Tod hat seinen Preis
mit Clovis Cornillac, Marie-Josée Croze, Dominique Reymond, Regie: Thomas Vincent

DVD von Koch
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 6,35

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: The Protocol - Jeder Tod hat seinen Preis
  • Koch Media Film DVD - The Protocol - Jeder Tod hat seinen Preis, Spannungs- und actiongeladenes Katz-und-Maus-Spiel im Milieu der skrupellosen Pharmaindustrie

Produktbeschreibung


Beschreibung Zwei Anrufe werfen Waldarbeiter Raoul Krafts Leben brutal aus der Bahn: Sein 18-jähriger Sohn Frank hatte einen tödlichen Autounfall und hinterlässt ein Handy, das beharrlich klingelt. Es meldet sich darauf eine junge Frau namens Diane. Sie ist überzeugt, dass Franks Tod auf das Konto ...
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5 Kundenrezensionen:

Recherche
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der achtzehnjährige Frank stirbt bei einem Autounfall. Sein Vater, der Holzarbeiter Raoul, untersucht den Unfallort und äußert Zweifel an dem Bericht der Polizei. Diese Bedenken werden nach einem Zusammentreffen mit der jungen Frau Diane verstärkt. Diane recherchiert gegen einen Pharmakonzern und Frank war ein Teil einer Testgruppe für ein neues Medikament.

Raoul sucht den Konzern Nextys auf und spricht mit den Entscheidungsträgern. Die Teilnahme seines Sohnes an einer Testreihe für ein Migräne Medikament wird bestätigt. Raouls Wohnung wird von Unbekannten durchsucht und er kommt Diane zur Hilfe als sie von zwei Männern bedroht wird. Dies führt zu verstärkten Anstrengungen der beiden, Licht in die Machenschaften von Nextys zu bringen.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und erschaffen Charakteren. Die Szenarien sind düster bis trostlos. Besonders das Büro des Konzernchefs strahlt eine Gefühlskälte aus, die seinesgleichen sucht. Das erzeugt eine deprimierende ausweglose Atmosphäre. Wie Antihelden gibt man den Agierenden wenig Chance auf Erfolg. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
Realistisch und dreckig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein Vater erfährt vom Tod seines Sohnes. Eine Aktivistin, die gegen Pharma-Konzerne ermittelt, äußert die Vermutung, dass es kein Unfall war. Als er auf eigene Faust (wörtlich zu nehmen) Untersuchungen anstellt, scheint es den Mordverdacht zu bestätigen. Doch auch die Frau verschweigt einiges. Raoul reitet sich bei seinen Nachforschungen immer weiter rein, es kommen auch Menschen zu Schaden und die beiden müssen flüchten.

Der Plot hört sich nicht sonderlich originell an. Die Umsetzung jedoch ist es: Es werden keine US-Action-Szenen aufgefahren mit viel Pyrotechnik und CGI, sondern realistische Handlungen, die teilweise so plötzlich und so hart kommen, dass mir der Atem stockte. Gerade weil es nicht andauernd rumst, ist man für "kleinere" Vorkommnisse empfänglicher. Und die Realitätsnähe lässt einen immer mit dem Schlimmsten rechnen.

Die Personen und Dialoge sind sehr gut und überzeugend. Sie sind nicht schwarzweiß angelegt, sie haben neben ihren guten Seiten auch negative. In jeder Hinsicht eine gute Abwechslung zu den meist berechenbaren US-Thrillern.

Fazit:
Ein absolut sehenswerter Film.
The Protocol
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bei THE PROTOCOL - JEDER TOD HAT SEINEN PREIS handelt es sich um einen Thriller rund um die skrupellosen Machenschaften der Pharmaindustrie. Mit illegalen Menschenversuchen werden hier neue Medikamente an gesunden Leuten getestet, das Risiko der Nebenwirkungen gänzlich missachtet.

Raoul bekommt einen Anruf: sein Sohn Frank hatte einen tödlichen Autounfall. Für ihn bricht die Welt zusammen, und Unverständnis keimt in ihm auf: wie konnte Frank gerade dieser Strecke, die er in- und auswendig kannte, verunglücken? Selbst, wenn er eingeschlafen wäre, hätte er nicht auf diese Weise sterben dürfen.
Als er kurz darauf einen Anruf auf dem Handy seines Sohnes entgegennimmt, bekommt der Unfall eine völlig neue Bedeutung. Diane, eine Enthüllungsjournalistin, erzählt ihm, dass Frank an Medikamententests teilgenommen hat, um seine Migräne loszuwerden, die er seit der Scheidung der Eltern hatte.
Zunächst glaubt Raoul nicht an einen Zusammenhang zwischen den Medikamenten und Franks Tod, doch als er dann nach Hause kommt und seine Wohnung (insbesondere den Medikamentenschrank) verwüstet vorfindet, ahnt er, dass vielleicht doch etwas daran sein könnte. Er beginnt, den Testlabors und Pharmakonzernen auf den Zahn zu fühlen und gerät dadurch in tödliche Gefahr...

Zugegeben: mit Polit-Actionthrillern kann THE PROTOCOL es nicht im direkten Vergleich aufnehmen, dafür läuft der gesamte Film zu ruhig ab. Will man eine Referenz, einen ähnlichen Film nennen, dann fällt mir eigentlich eher spontan Erin Brockowich" ein. Nur, dass es nicht um eine Anwaltshelferin geht, die aus Selbstlosigkeit und Idealismus handelt, sondern um einen traumatisierten, verzweifelten Vater, der die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen will.

Es ist vor allem das überzeugende Charakterspiel von Hauptdarsteller Clovis Cornillac, das diesen Film zu etwas Besonderem macht. Marie-Josee Croze macht in der Rolle der fanatischen Aktivistin ebenfalls einen guten Job, hat allerdings nicht so viele Facetten zu zeigen wie Cornillac. Gerade der Umschwung von Alltag zu Schock, von Schock zu eine gespielt gefassten Fassade bis hin zur völligen Verzweiflung, Wut und Trauer macht die erste Viertelstunde bewegend und lässt uns schnell mit dem Protagonisten mitleiden.

Die Geschichte von THE PROTOCOL basiert auf einer Verschwörungstheorie, die wohl so ziemlich jeder schon einmal gehört hat: kann es sein, dass Krankheiten durch die Pharmaindustrie entwickelt" werden, damit sie uns anschließend ein Heilmittel dafür verkaufen können? Genau diese mögliche Realität ist es, die uns den Film mitfiebern lässt. Eine endgültige Antwort erhalten wir im Endeffekt selbstverständlich nicht, aber darauf kommt es auch gar nicht an. Der Zuschauer weiß in diesem Film immer nur genauso viel, wie Raoul es tut, und in dieser Unwissenheit schlummert die Neugier, wie es weiter geht, genau das also, was auch Raoul antreibt. Dieses Mittendrin-Gefühl ist es, welches einen bis zur letzten Sekunde mitfiebern lässt...
Wer allerdings bei dem Stichwort Verschwörungsthriller" an Filme wie die Bourne-Trilogie gedacht hat, wird ob der eher ruhigen Handlungsweise des Films eher enttäuscht sein!
Die Krankheitserfinder im Visier
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"The Protocol" ist ein kleiner unprätentiöser französischer Film, irgendwo zwischen kritischem Wirtschaftskrimi und Drama, der sich der Frage nach den möglicherweise wirklichen Zielen multinationaler Pharmakonzerne annimmt, ausgehend von dem Tod eines jungen Mannes.
Für den Holzarbeiter Raoul bricht eine Welt zusammen, als er darüber informiert wird, dass sein Sohn im Zuge eines Autounfalls den Verletzungen erlag. Eine Journalisten, Mitglied einer antiglobalistischen Gruppe und unter richterlicher Beobachtung, die den Tod ihres Mannes, der ihrer Meinung nach an den Folgen einer Medikamententestreihe eines noch nicht für den Markt zugelassenen Präparats verstarb, aufzuklären versucht, meldet sich telefonisch bei Raoul um ihn kurze Zeit später persönlich aufzusuchen. Diane erzählt ihm von einem Medikament welches vom Sohn eingenommen wurde, einem Pharmazeutikum, ohne Lizenz und Zulassung, das sich noch im Test befand, vom Konzern wohlwissentlich, dass es zu nicht unerheblichen Begleiterscheinungen nach der Einnahme kommen kann. Raoul denkt zuerst an eine riesengroße weltverschwörerische Geschichte, nachdem alledings in seinem Haus eingebrochen wurde und der Einbrecher insbesondere dem Arzneischrank große Aufmerksamkeit schenkte, beginnt er Diane und deren Geschichte Glauben zu schenken. Doch während dieser Prozess in vollem Gange ist, steckt er schon bis über beide Ohren im Dreck. Nicht nur, dass er sich nicht im Klaren darüber sein kann, welches Ziel Diane genau verfolgt, er von zwielichtigen Gestalten verfolgt wird, nachdem er dem Leiter der herstellenden Abteilung des Konzerns einen Besuch abstattete, er hat auch einen Mord auf dem Gewissen und muß untertauchen. So kommt es zu einem Showdown während des Weltwitschaftsgipfels 2008 in Davos und zu einem Ende, bei dem man sich fragen kann, ob es in seiner Auswirkung der Ziellformulierung gegenüber, den Tod des Sohnes aufzuklären und den Schuldigen ausfindig zu machen, gerecht wird, oder ob die Augen vor dem naheliegensten verschlossen blieben.

Marie Josee Crozes schauspielerische Fähigkeiten, sind wie bereits in "Die Invasion der Barbaren" oder "Ararat" lobend zu erwähnen, allerdings ist es für mich ganz klar Clovis Cornillac der diesen Film zu einem besonderen Ereignis macht. Die Rolle des trauernden und verzweifelten Vaters, der aich der Schuldfrage folgend in seinem eigenen Netz verwickelt und sich von Rachegelüsten geleitet bis in die Selbstaufgabe treibt, spielt er so dermassen überzeugend, dass der gesamte Film im Alleingang geschultert wird. Nach "The Snake" und "Eden Log" hat er eine ganze Menge mehr schauspielerische Raffinesse entwickelt und gehört mittlerweile zu den Oberen der französischen Riege.
Insbesondere die etwas länger dauernde und in ruhigen Bildern begleitete Einleitung schafft die Grundlage, Raoul irgendwie verstehen zu können, auch wenn sein Verhalten oftmals undiszipliniert und aufbrausend wirkt. Die Thematisierung der Pharmakonzerne, ihrer Macht und ihrer Methoden lassen die Wut über den Verlust des eigenen Kindes verständlich erscheinen, wissend, dass der Kampf gegen Multis ein Kampf gegen Windmühlen ist, in dem juristische Bemühungen (wohl meistens) ins Leere laufen.
Es geht um die Welt, in der wir leben...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...und um die rentabelste Branche der westlichen Welt. Das wissen die Journalistin und Umweltaktivistin Diane(Marie-Josee Croze) und ein ehemaliger Pharma-Mitarbeiter, der ihr Tipps gibt. Diane glaubt, dass die großen Pharmakonzerne nicht zugelassene Medikamente in der Dritten Welt an Kindern und unwissenden Erwachsenen testen. Aber auch in Frankreich gibt es Menschen, die sich für Medikamententests zur Verfügung stellen. Seit Dianes Mann während solch eines Tests gestorben ist, hat sie der Pharmaindustrie den Krieg erklärt.

Der Waldarbeiter Raoul Kraft(Clovis Cornillac) weiß weder um die Machenschaften der Pharmaindustrie noch macht er sich um Medikamententests Gedanken. Aber das ändert sich schlagartig, als sein Sohn Frank tödlich verunglückt. Frank verlässt mit seinem Wagen die Straße an einer Stelle, wo das eigentlich gar nicht möglich ist. Als Raoul von Diane erfährt, dass sein Sohn an einem Medikamententest der Firma Nextys teilgenommen hat, will Raoul der Sache auf den Grund gehen. Der Besuch beim Konzern Nextys und der Kontakt zu Diane führen allerdings dazu, dass Raoul und Diane in gewaltige Schwierigkeiten kommen. Zunächst wird Raouls Wohnung von Unbekannten durchsucht, dann muss der stille Waldarbeiter der aufgedrehten Diane helfen, als sie von zwei Männern angegriffen wird. Das ungleiche Paar scheint auf der Abschussliste zu stehen...aber Raoul hat keine Ahnung, wer es auf sie abgesehen haben könnte...

-The Protocol- ist intelligentes, dramatisches Thrillerkino aus Frankreich. Regiseur Thomas Vincent hat sich beim Drehbuch der Hilfe von Eric Besnard versichert, der schon für Filme wie -Cash- oder -Babylon A.D.- das Storybook geliefert hat.
Vincent hat es hervorragend hinbekommen, uns als Zuschauer immer einen Schritt hinter der Geschichte hertappen zu lassen. Während er sein seltsames, hochexplosives Duo Raoul/Diane wie eine Mischung aus Trauer und Wahnsinn durch den Plot hetzt, fragen wir uns: Spinnt diese Frau total? Oder ist vielleicht doch etwas dran an ihren Verschwörungstheorien? Fragen stellen wir uns reichlich, aber Vincent macht es uns nicht leicht, die passenden Antworten zu finden.

Gerade dieser Schuss Ungewissheit lässt -The Protocol- zu einem einzigartigen Filmerlebnis werden. Thomas Vincent macht zudem kein Hehl daraus, dass er(vermutlich) ein bekennender Hitchcock-Fan ist. -The Protocol- ist in einigen Szenen nah an Hitchcocks Werke angelehnt, wirkt wie eine gute Old-School Inszenierung und besticht durch eine beeindruckende, musikalische Untermalung der wichtigsten Szenen. Dabei erzeugt Vincent einen Spannungsbogen, der es in sich hat.

Mir persönlich hat -The Protocol- hervorragend gefallen. Die Namen Clovis Cornillac und Marie-Josee Croze werde ich mir merken. Der Film bezieht vor allem aus der Beziehung dieser beiden absolut gegensätzlichen Charaktere seinen ganz besonderen Reiz. Für ein paar offene Fragen hätte ich einen halben Punkt Abzug gegeben, aber da es die 4,5 Sterne bei amazon nicht gibt, erhält -The Protocol- von mir die Höchstpunktzahl.
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Produkt-Bild: Jacquou le croquant [FR Import]

Jacquou le croquant [FR Import]
mit Gaspard Ulliel, Marie-Josee Croze, Albert Dupontel, Regie: Laurent Boutonnat

DVD von Fox Pathe Europa
Preis bei Amazon: EUR 14,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Jacquou le croquant [FR Import]

Produktbeschreibung


Frankreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Französisch ( Dolby Digital 5.1 ), Französisch ( Dolby DTS 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), Französisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Foto-Galerie, Satz 2-DVD, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: 1815. Jacquou, a young peasant from the Perigord region, lives happily with his parents. Because of a cruel and arrogant nobleman, the Count of Nansac, he becomes a miserable orphan. Jacquou grows up under the protection of the good priest Bonal, who has taken him in. Thanks to true friends and to Lina, a patient and radiant young woman, within a few years Jacquou becomes a determined and attractive young man who transforms his vow of vengeance into a struggle against injustice, thereby proving that a simple yokel is not without greatness. SCREENING/VERGEBEN IN: Ceasar Preise,
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Eine Kundenrezension:

Ein Film für Männer von einem Mann - kein Kitsch und jugendfrei.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hier wird die Geschichte des "Aufrührers Jackel" erzählt. Viele ähnliche tatsächliche Begebenheiten im Südwestfrankreich um das Jahr 1815 nahm Eugène Le Roy als Grundlage für seinen 1899 erschienenen Roman, der die Vorlage für das Drehbuch von Franck Moisnard und Laurent Boutonnat bildet. Boutonnat setzte den Film als Regisseur gekonnt in Szene und sorgte nebenbei auch für die, vom Philharmonieorchester Prag interpretierte, Filmmusik.
Der Film ist eben kein opulentes, schwülstig-erotisch-hirnloses Mantel-und-Degen-Beispiel wie so viele andere Filme, sondern kommt sehr glaubwürdig daher. Daher sei er gerade der ernsthaften männlichen Zuseherschaft jeder Altersgruppe (ab 10) ans Herz gelegt. Sie werden ihn nicht nur einmal sehen wollen.
Es lohnt sich den Film g a n z anzusehen, denn am Schluss des Abspanns ertönt noch ein hörenswertes Lied der Pop-Rock-Diva Mylène Farmer, Devant Soi.
Der Film ist vergleichbar mit Krabat [Blu-ray].
Ton in französischer Sprache; Untertitel in englischer und französischer Sprache.
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Produkt-Bild: Tell No One [UK Import]

Tell No One [UK Import]
mit Marie-Josee Croze, Nathalie Baye, Andre Dussollier, Jean Rochefort, Guillaume Canet, Regie: Guillaume Canet

DVD von Revolver Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 28,99, Angebote ab EUR 4,58

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Tell No One [UK Import]

Produktbeschreibung


Acht Jahre ist es her, dass Alexandres Frau Margot verschleppt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist er auf der Suche nach der Wahrheit. Jahre später erhält er genau an ihrem Todestag eine mysteriöse E-Mail - ein Lebenszeichen von Margot? Hoffnung keimt auf und Alexandre begibt sich auf die Suche nach seiner totgeglaubten Frau. Dabei gerät er auch selbst in Verdacht ?
Kein Sterbenswort ist die spannende Verfilmung des internationalen Bestsellers Tell No One von Harlan Coben. Ein echtes Highlight für alle, die Thriller lieben - mitreißend originell und voller überraschender Wendungen.

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5 Kundenrezensionen:

Tolle Story
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Kein Sterbenswort" beeindruckt mit sehr guten Schauspielern und einer tollen Story.
Der Film ist weit weg vom Thriller einerlei, den mal schon hundert mal gesehen hat und man nach 5 Minunten das Ende schon kennt. Der Film begeistert zwar nicht durch ein stetig wachsendes Tempo aber der Spannungsbogen liegt Hoch und bleibt bis zum Finale ganz oben.

Ich kann mich nur anschliessen "Kein Sterbenswort" ist ein echtes Juwel.
5 Sterne
Ende an den Haaren herbei gezogen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film an sich ist solide verfilmt, die Schauspieler überzeugen, das Katze-und-Maus-Spiel von Verfolgern und Verfolgten lässt keine Langeweile aufkommen. Etwas schade ist die absolut wirre Aufklärung des Knotens am Ende ... aber vielleicht gefällt es anderen ja besser.
Aus dem Reich der Toten ?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"Kein Sterbenswort" (Ne le dis à personne) ist ein Spielfilm des Franzosen Guillaume Canet, der bei der Cesar Verleihung 2007 vier Trophäen gewinnen konnte, darunter eine für den Regisseur selbst. Canet wurde damit zum jüngsten Regiepreisträger der Cesar-Geschichte. Auch Hauptdarsteller Francois Cluzet konnte triumphieren.
Der Film basiert auf dem Roman "Tell no one" des US-Schriftsteller Harlan Coben.
Canet verlagerte dabei die komplexe Kriminalgeschichte von Amerika nach Marseille, Frankreich.
Seit ihrer Kindheit lieben sich Alex (François Cluzet) und Margot (Marie-Josée Croze). Als Erwachsene heiraten sie und führen eine glückliche Ehe. An einem See fand der erste Kuß statt und an diesem See kommt es auch zu einer Katastrophe. Eine kleine Meinungsverschiedenheit, Margot schwimmt an Land. Plötzlich hört Alex Hilfeschreie. Er erwacht später aus dem Koma und erfährt, dass seine Frau einem berüchtigten Serienkiller zum Opfer gefallen ist. Der Serienkiller selbst gab zwar 8 Morde zu, den Mord an Margot allerdings nicht.
Acht Jahre später: Alex leidet noch immer. Im Gesicht Falten, im Mundwinkel die Zigarette, am Jahrestag von Margots Tod findet der obligatorische Besuch bei den Schwiegereltern statt. Der Schwiegervater Jacques Lauretin (Andre Dussolier) war damals der ermittelnde Polizeibeamte im Serienkillerfall.
Belastet wird der alljährliche Besuch, weil Alex kurz vorher eine mysteriöse E-Mail aus dem Reich der Toten erhalten hat. Ein unscharfer Clip mit Webcam gedreht zeigt in einer Menschenmenge an einem U-Bahn Eingang eine in die Kamera starrende Frau. Alex sieht eine Ähnlichkeit mit Margot, auch wenn Helene (Kristin Scott-Thomas) die Freundin seiner Schwester Anne (Marina Hands)diese Wahrnehmung als Trugschluß empfindet. Diese Absenderin bittet Alex um ein Treffen und um strikte Geheimhaltung. Zeitgleich rollt die Polizei den Mordfall wieder auf, weil zwei vergrabene Leichen am damaligen Tatort aufgefunden wurden.
Plötzlich ist Alex Hauptverdächtiger...
Dies ist lediglich der Anfang einer noch weitaus komplexeren Kriminalgeschichte mit vielen Wendungen, die einerseits auch die Macht einflussreicher Bürger mit Geld zeigt, sondern auch für die Hauptfigur ein latentes Zweifeln an seinen eigenen Wahrnehmungen. Zumal er augenscheinlich mit grosser Sehnsucht behaftet, 8 Jahre nach dem schmerzlichen Verlust, immer noch trauert und die Menschen seiner Umgebung ihm suggerieren, dass er sich täuscht.
Alex, der nicht weiß, ob er seinen Augen trauen darf, setzt sich auf die Spuren dieser Wunschproduktion. Immer wieder behindert von der Polizei und von finsteren Mächten der Gegenwart und auch der Vergangenheit. Viele Geheimnisse offenbaren sich, je mehr er auf eigene Faust recherchiert.
Alex ist ein Verwandter von Scottie Ferguson aus "Vertigo", allerdings mit weniger morbiden Obsessionen geplagt. Offenbar ein echt unbescholtenes Opfer eines undurchsichtigen Komplotts ??
"Kein Sterbenswort" ist angenehm altmodische Krimiunterhaltung mit gut eingesetztem Thrill. Eine Art Vexierspiel: Canet lässt den Zuschauer nie mehr wissen als die Beteiligten, obwohl das Geschehen von mehreren Seiten her beleuchtet wird. Man erlebt die in sich verschlossene Welt eines Witwers, der in der Vergangenheit verhaftet scheint, ohne dass ihm dies Klarheit verschafft. Die Zweifel an der psychischen Gesundheit des Kinderpsychologen Alex kommen auf.
Natürlich ist die Story extrem konstruiert, aber sie ist klug und raffiniert konstruiert.
Sie funktioniert fast bis zum Schluss wie ein Uhrwerk. Dies gelingt durch einen bis ins Detail durchdachten Plot, geradezu ein Lehrstück in erzählerischer Ökonomie und in offen manipulierender Preisgabe von Informationen oder Puzzlesteinchen.
Auch die Darstellerleistungen sind sehr gut und bis in die kleinsten Nebenrollen gut besetzt. Andre Dussolier als hoch aggressiv wirkender Vater der Toten, Jean Rochford als Bürger mit Macht, Guillaume Canet höchstpersönlich oder Nathalie Baye als Staranwältin.
Verstecktes Juwel!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein hervoragender Film mit vielen Wendungen bis zum Schluß. Absolut sehenwert! Großes Kino mal nicht aus Hollywood!!!
Toller Film für Thriller-Fans! Auch Ohne Buch-Vorkenntnis...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein toller, athmosphärischer Thriller, der mich sogar zum Kaufen angeregt hat, nachdem ich eine Filmkritik im Fernsehen sah.Habe es nicht bereut,spannend, aufregend-man will nicht die Pause-Taste drücken-Wünschte mir mehr solche Filme!unbedingt anschauen!!!!!
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