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Produkt-Bild: Die unendliche Geschichte

Die unendliche Geschichte
mit Noah Hathaway, Barret Oliver, Tami Stronach, Regie: Wolfgang Petersen

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,20

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Die unendliche Geschichte
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Der kleine Bastian wird regelmäßig von seinen Klassenkameraden schikaniert. Auf der Flucht vor ihnen rettet er sich eines Tages in ein Antiquariat, wo er einem alten Buchhändler begegnet, der ihn vor einem geheimnisvollen Buch warnt. Bastian kann nicht widerstehen und "leiht" sich das Buch mit dem seltsamen Titel heimlich aus, um es auf dem dunklen Dachboden der Schule zu lesen. Er gerät in eine abenteuerliche Reise durch Phantasiens Welt der Winzlinge, Rennschnecken, Felsenbeißer und Glücksdrachen, das vom Untergang bedroht ist und verzweifelt nach einem Retter sucht. Phantasien scheint verloren, als Bastian begreift, welche Rolle er in der unendlichen Geschichte spielen kann...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wie geht man mit einer Gefahr um, die keinen Konventionen entspricht? Es gibt keine Feinde, die man bekämpfen kann, sondern nur das große Nichts, das droht, ganz Fantasia zu verschlingen. Wenn da nicht ein kleiner Junge namens Bastian (Barret Oliver) wäre. Er hat in einer magischen Buchhandlung ein Buch entdeckt. Während er darin liest, wird die Geschichte so real, dass die Leute in der Geschichte über ihn Bescheid wissen. Bastian, als moderner und aufgeklärter Junge, steht dem Ganzen zunächst skeptisch gegenüber. Aber was macht man, wenn man auf den nächsten Seiten von der kindlichen Kaiserin (Tami Stronach) gebeten wird, ihr einen Namen zu geben? Zusammen mit Atreyu (Noah Hathaway), seinem Alter ego, macht er sich auf die gefährliche Reise zum Elfenbeinturm, dem Wohnsitz der kindlichen Kaiserin.
Die unendliche Geschichte aus dem Jahr 1984 ist eine deutsch-amerikanische Koproduktion und die erste Arbeit von Regisseur Wolfgang Petersen (Das Boot, In the Line of Fire) in englischer Sprache. Der Film basiert auf dem Buch von Michael Ende (Momo, Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer), das schon lange vor der Verfilmung ein großer Erfolg war. Der Film enthält einfallsreiche Spezialeffekte, die sich von denen einer Post-Star-Wars-Ära stark unterscheiden. Sie tendieren eher zu Muppet-ähnlichen Kreaturen, die in ihrer Interaktion mit den Schauspielern sehr lebensecht wirken. Giorgio Moroder steuerte den Titelsong Neverending Story bei, der zu einem großen Hit wurde. Achten Sie auf Gerald McRaney, bekannt aus der TV-Serie Simon gegen Simon. --Ursula Steingaß
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5 Kundenrezensionen:

Reicht natürlich nicht ans Buch heran
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Natürlich reicht der Film nicht an das Buch von Michael Ende heran. Es ist auch nur der erste Teil des Buches zur Grundlage gewählt worden und der Autor hat sich selbst gegen diese Verfilmung verwahrt. Trotzdem ist der Film sehenswert und die ganze Familie hatte Freude, Spannung und Unterhaltung beim Schauen.
amazon buch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
die.e. Buch i.t .ehr cool!Man mu.. e. gele.en haben um özu wi..en,wa. darin pa..iert i.t!!
Al.o,kauft und le.t die.e. coole,mega tolle .uper Buch!!
Eher ein Ärgernis.
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Keine Frage, wer das Buch kennt, kann den Film nur miserabel finden. Es geht hierbei nicht um den permanenten Vergleich Film/Buch. Es gibt durchaus sehr gute Literaturverfilmungen (Herr der Ringe), die beweisen, dass auch beides funktionieren kann.
Aber was sich Wolfgang Petersen hier leistete sucht seinesgleichen. Aus meiner Sicht hat er ohne Not Handlungsteile so stark verändert, dass die ganze Geschichte ihre Tiefe verliert. Dreist sind auch die Stellen, in denen die Charaktere ad absurdum geführt werden (z.B. wenn so wichtige Figuren wie Fuchur als rachsüchtige Drachenungeheuer agieren, oder Atreju Gewalt anwendet, um Phantasien zu retten). Unerträglich und, wie ich finde, auch respektlos gegenüber dem Buchautor.
Als Fantasyfilm ohne Buchvorlage mag er (wenngleich auch recht durchschnittlich) funktionieren, so aber ist die Verfilmung ein Ärgernis. Ich hoffe, dass die geplante Neuverfilmung deutlich besser wird.
So schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film erinnert mich an meine Kindheit. Ich hatte ihn mir damals im Kino angeschaut und war gefesselt. Jetzt wollte ich gerne meine damaligen Emotionen meinem Sohn weitergeben. Solche Klassiker gehören einfach dazu.
Tolle, fantasiereiche Geschichte, wie man sie halt von Michael Ende kennt. Ich würde mir jeden seiner Filme kaufen.
Michael Ende hatte schon seine Gründe...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Michael Ende hatte berechtigte Bauchschmerzen, wenn es um die Verfilmung seiner Werke ging. Er schrieb so vielschichtig, daß filmische Umsetzungen schwierig werden mußten - man kommt da nicht umhin, gnadenlos zu filtern, auszusieben... und Mehrdeutiges wird zum platten Vorgang.

In diesem ersten (und zur Zeit des Enstehens einzigen) Teils wird nur die Hälfte des Ende-Romans thematisiert - bis zum aktiven Eintritt Bastians in die Geschichte.
Allein dieser Teil bietet Stoff für einen Mehrteiler:

Der dicke Bastian wird von seinen Mitschülern gehänselt und durch die Straßen getrieben. Bastian flieht in ein kleines Buchgeschäft. Dort springt ihm förmlich ein wundersames Buch in die Hände - "Die unendliche Geschichte". Heimlich nimmt er es mit, um es auf dem Schulspeicher zu lesen. -

Eine Phantasiewelt tut sich vor ihm auf: Das Land Phantasia ist bedroht. Das NICHTS (eine Metapher für sterbende Fantasie der Menschen) breitet sich aus und verschlingt immer mehr Gegenden des Landes und seine Bewohner. Ein farbloser, wuchender Morast. Wer dem zu nahe kommt, wird unwiderstehlich angezogen, verliert allen Lebenswillen, stürzt sich letztlich in dieses NICHTS.
Die Kindliche Kaiserin, darob schwer erkrankt, weiß, daß nur der Junge Atréju Hilfe bringen kann: Mit ihrem Amulett ausgestattet, wird er ausgesandt, um das Geheimnis des NICHTS zu ergründen und Rettung zu organisieren.

Atréju zieht samt Pferd los durchs eigentlich grenzenlose Land Phantasien, um denn doch an dessen Grenzen zu stoßen und einen Menschen aus der Realo-Welt zu gewinnen, die Kindliche Kaiserin und damit das Reich wieder gesunden zu lassen.
Bastian, als Leser, begleitet Atréju durch alle Abenteuer, Gefahren und Erkenntnisse. Er erlebt, wie Atréjus Pferd in den Sümpfen der Traurigkeit stirbt; er findet mir ihm den Glücksdrachen Fuchur bei der tödlichen Ygramul, erreicht mit ihm durch alle Gefahrenstore hindurch das südliche Orakel... Und begreift, daß genau ER gebraucht wird, um Phantasien zu retten. So unwahrscheindlich es auch anmutet... Wieso soll ein Leser eines Buches für das Buch und die Handlung wichtig werden...

Bastian überwindet sich, als Phantasien kurz vor dem endgültigen Untergang steht. Er ruft das genannte Wort - und ist in der Geschichte, kann die Kaiserin heilen und eine neue Phantasiewelt erschaffen.

Aber darum geht es in dem Film nicht mehr. Der Film selbst versandet in bunten Bildern und viel Herzschmerz. Die kindlichen Darsteller sind süß besetzt, die Animationen bunt und überwältigend, die Phantasiefiguren ebenso. Manchmal werden Endes Texte bleischwer als Vorwurfs-Botschaft vermittelt - besonders durch den Werwolf, das Zwischen-Welten-Wesen, das Atréju verfolgt und ihn an seiner Mission hindern will. Somit wird Ende verflacht in der Sauce etlicher Phantasie-Stories, in denen es viel um wahre Liebe und Herzenswärme und Kindlichkeit geht. In denen Gut (Phantasie) und Böse (real-funktionale Erwachsenenwelt) klar voneinander zu trennen sind. -

Dabei ist die Ende-Figur der Kindlichen Kaiserin durchaus irritierend und wichtig: Für sie gibt es kein GUT und kein BÖSE. Jedes Wesen in ihrem Reich ist vor ihr gleich und berechtigt. Ob nun Wolf, Giftspinne, Fee, Gnom, Ritter oder Hexe. Jeder hat Recht in seiner Motivation. - Und genau darum erkennen auch alle Bewohner des Landes die Kindliche Kaiserin als oberste Macht an, und deshalb akzeptieren auch die "Bösen" sofort ihr Amulett und achten den Träger - nicht aus Angst, sondern ganz selbstverständlich.

Der Film allerdings malt schwarzweiß, wie schon tausendmal gesehen.

Bastian soll am Ende des Films, als er im leeren Phantasien der Kaiserin gegenüber steht, einen Wunsch äußern... Im Buch erweckt der mit seiner Vorstellung Phantasien neu.

Im Film hat er nicht besseres zu tun, als sich auf den Glücksdrachen Fuchur zu schwingen und mit ihm durch die Straßen seiner Stadt zu brettern - und um seine Peiniger in die Mülltonnen zu treiben, in die sie ihn vorher steckten.

Das ist für mich unverzeihlich: Fuchur als GLÜCKSdracje ließ sich im Buch nie für Rachefeldzüge benutzen. Und Bastians Erfahrungsweg ging in die Richtung, daß er für sich allein einstehen lernt. Und nicht, mit einer höheren Macht, einem "großen starken Bruder" eine "Auge-um-Auge"-Vergeltung zu üben.

Im Buch wächst Bastian souverän über seine Peiniger hinaus. - Im Film findet er einen starken Freund, der mit gleicher Münze zurückzahlt. -

Schade. - Weniger Action, mehr Vielschichtigkeit, bitte...

Ansonsten lieber Ende LESEN. Für Berieselungs-Herzens-Schmonzetten mit vielen bunten Bildern ist er zu schade. Da gibts schon genügend Filme...
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Produkt-Bild: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
mit Omar Sharif, Gilbert Boulanger, Gilbert Melki

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,23

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
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  • FSK 6

Produktbeschreibung


Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
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5 Kundenrezensionen:

Mehr erwartet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Sicherlich ist dies kein Film, der unzählige Besucher in die Kinos lockte - ber deshalb noch kein Kleinod.

Die Geschichte ist schnell erzählt, bietet kaum Überraschungen und die verkauften Lebensweisheiten, halten sich auch in Grenzen.

kein Film, der mich emotionell vom Hocker reißt!
Unglaublich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit langem habe ich keinen Film mehr gesehen, der so interessant und ernsthaft tiefrgründig war ohne dabei pathetisch zu wirken.
Die Dialoge sind auf das wesentliche beschränkt , die Einstellungen manchmal lang und trotzdem hat man nicht den Eindruck als wäre es ein langsamer Film. Es geht schnell und in manchen Momenten sogar zu schnell.
Ich kann nur empfehlen diesen Film auf Französisch zu schauen, da er so die besondere Leistung der Darsteller hervorbringt!

Dieser Film lohnt sich!!!
Krönung einer Schauspielkarriere
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wunderbarer, überzeugender und atmosphärisch dichter Film mit Omar Sharif in einer Paraderolle.

Paris in den Sechziger Jahren. Monsieur Ibrahim betreibt im arabischen Viertel, in dem auch viele jüdischer Herkunft
leben, einen kleinen Lebensmittelladen.

Trotz Witwerdasein und bescheidenen Lebensumständen-Monsieur Ibrahim verkörpert einen in sich ruhenden, weisen Mann mit viel Herzensbildung.

Durch einen bestimmten Umstand entwickelt sich eine Freundschaft mit Moses, einem Jungen aus der Nachbarschaft, der regelmäßig bei ihm einkauft.

Moses lebt mit seinem Vater allein, die Mutter hat die Familie vor einigen Jahren verlassen.

Einsam, vom Vater wenig beachtet, vermittelt ihm Monsieur Ibraham einen weisen Blick auf das Leben und die Liebe, die
für Moses als fast sechzehnjährigen Jungen natürlich eine große Bedeutung in dieser Lebensphase hat.

Aber umgekehrt inspiriert Moses Ibrahim einen letzten Lebenstraum zu verwirklichen.

Dieser Film vermittelt so viel Wärme, kommt leise und mit viel Liebe zum Detail daher und vermittelt glaubwürdig das
Lebensumfeld einfacher Menschen, ohne auffällig Klisches zu bedienen.

Auch die Filmmusik ist sehr passend gewählt.

Mit meinen Kindern, 12 und 13 Jahre hat dieses kleine Meisterwerk auch für amüsanten Gesprächsstoff gesorgt.

ANSCHAUEN !!!
Monsieur Ibrahim
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film ist sehr schön, nahe am gleichnamigen Buch von Eric-Emmanuel Schmitt. Produkt wurde relativ schnell geliefert, alles zu meiner Zufriedenheit.
Eine kleine Ergänzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Handlung des Films, der zauberhafte Charakter und die ruhige Art, die so typisch für französische Filme ist, ist ja in den bisherigen Rezensionen schon ausführlich beschrieben. Darüber hinaus gefällt mir auch an diesem Film gut, dass Musik und Handlung Hand in Hand gehen, und nicht - wie in amerikanischen Filmen häufig üblich - nur jeweils zu den einzelnen Szenen passend, sondern mit eigenem Bogen innerhalb des Films.

Weiterhin ist die DVD sehr empfehlenswert, weil sowohl der Originalton, als auch Untertitel in französischer Sprache zur Verfügung stehen. So kann man diesen schönen Film auch dazu nutzen, seine Sprachkenntnisse wieder ein wenig aufzufrischen.

Aus meiner Sicht daher eine absolut empfehlenswerte DVD. Ruhige Kamera mit großen Emotionen.
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Produkt-Bild: Der stille Amerikaner (Buch-Sonderedition)

Der stille Amerikaner (Buch-Sonderedition)
mit Sir Michael Caine, Brendan Fraser, Do Hai Yen, Regie: Phillip Noyce

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 5,97, Angebote ab EUR 5,96

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der stille Amerikaner (Buch-Sonderedition)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universum Film Der stille Amerikaner (inkl. Buch), USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 05.12.05
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Eine Kundenrezension:

Ein zeitloser Klassiker, ein leiser Film, doch absolut unerlässlich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"One has to take sides, if one is to remain human."

Zunächst zu dieser Edition:
Hier macht Amazon ein schönes Angebot - Film & Buch in einer edlen Edition. Preis erscheint etwas hoch, doch sowohl Buch als auch Film sind absolut spitze.

BUCHVORLAGE:
Zu Greenes Romanvorlage werde ich nicht so viel schreiben, denn über Greenes Klassiker gibt es schon unzählige Kritiken auf Amazon. Es bleibt zu sagen, dass Noyce im Film die Chronologie dem Original gegenüber der Dramaturgie willen verändert hat. Es finden nicht so viele Flashbacks und Zeitsprünge statt, und einige Details hat er weggelassen, weil sie sicherlich den Rahmen eines Spielfilms gesprengt hätten.

VERFILMUNG:
Selten ist ein so guter Film über Vietnam und den Krieg (ein sog. Vietnamkriegs- und Antikriegsfilm) gelungen. Er beschreibt, wie die USA langsam in das Desaster Vietnam hineinschlittern, das die Franzosen moralisch frustriert und militärisch erschöpft zurücklassen müssen. Anhand von drei Charakteren werden symbolisch die involvierten Länder/Mächte dargestellt: Pyle für das idealistisch-naiv-arrogant-rücksichtslos-mächtige Amerika, Fowler für das paralysierte, um Neutralität bemühte und in dieser Bemühung gescheiterte Europa und Phuong für das ohnmächtige Vietnam, das zwischen den Mächtigen steht und in seinem Überlebenskampf versucht, das Beste für sich herauszuholen (ein m.E. legitimes Verhalten!!!).

In dieser komplizierten Dreieck der Täuschung, Enttäuschung, Gewalt und Verrat konstruiert Greene/Noyce geschickt eine Liebesgeschichte, deren Ausgang für Pyle tödlich, für die anderen halbwegs positiv, dennoch irgendwie keineswegs befriedigend endet. Man kann deutlich nachvollziehen, wie sich Amerika in seinem Machtbestreben und -gier in das Abenteuer Vietnam einlässt, dessen Ausgang wir alle kennen.

Brendan Fraser (Pyle, die sympatischste und zugleich kontroverseste Figur des Films) liefert die beste Leistung seiner Karierre (ja, er muss sich und sein Talent des Geldes/Ruhmes willen oft als Zombiemummietöter und Kindertarzan "prostituieren"!), und den vorzüglichen Caine (Fowler) habe ich nie besser gesehen. Einfach grandios. Absolut sehenswert ist auch die vietnamesiche Schauspielerin Do Hai Yen (Phuong), die man zwischen den Stars zu leicht als Beiwerk abstempelt. Ihre unterschwellig unterwürfige Rolle kaschiert, wie rücksichtslos und darwinistisch sie ihr Überleben sichert - und letztendlich gewinnt. Brava!

Der Film berührt, ohne zu moralisieren, schockiert (v.a. bei der Bombenanschlagsszene), ohne Gewalt zu glorifizieren, erklärt/klärt auf, ohne besserwisserisch zu sein. Man muss einfach Partei ergreifen, wenn es um wichtige Dinge im Leben geht und man seine Menschlichkeit bewahren will - so hat es Fowler am Ende gelernt.

Ich als Vietnamese (und Amerika-Fan!) bin der Meinung, dass man diesen Film gesehen haben muss, um Vietnam und die Vietnamesen, um die Ursprünge des VN-Kriegs, um Amerikas fatale Außenpolitik und Fehler zu begreifen, und um zu sehen, welch Monstrosität aus anfänglich edlen Motiven erwachsen kann. Ein essentieller Film!

Es ist interessant anzumerken, dass dieser Film dem US-Publikum und selbst dem eigenen Filmstudio nach 9/11 zu suspekt "unpatriotisch" und kritisch war und völlig an den Kinokassen durchfiel, nachdem man ihn nach einiger Verzögerung doch noch herausgebracht hatte. Des Weiteren wurde der Film bereits 1953 verfilmt, wobei aus patriotischen Motiven das Ende verändert wurde, damit das Image Amerikas nicht beschädigt wird. Greene war furios!

Philip Noyce machte anfangs interessanterweise Actionfilme (T. Clancys Jack Ryan etc.), bevor er richtig gut wurde: Rabbit-Proof Fence, Catch a Fire, The Quiet American. Bin gespannt, was er noch bringt.
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Produkt-Bild: Der Liebhaber

Der Liebhaber , Regie: Jean-Jacques Annaud

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 8,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Der Liebhaber
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Saigon in den 20er Jahren Am Ende der Schulferien kehrt das junge Mädchen, sie ist noch nicht sechzehn, aus ihrem Dorf in Indochina nach Saigon zurück, wo sie ein Gymnasium besucht und in einem Pensionat wohnt. Auf der Fähre über den Mekong begegnet das junge weiße Mädchen mit dem Männerhut zum ersten Mal dem doppelt so alten und wohlhabenden Chinesen. Obwohl die Beziehung gesellschaftlich nicht tragbar ist, entwickelt sich eine leidenschaftliche Affaire zwischen den beiden. Das Mädchen sieht sich konfrontiert mit dem eigenen Begehren, aber auch mit sozialen Schranken und der wachsenden Scham ihres Liebhabers. Frankreichs Kultfilmer Jean-Jacques Annaud vertraut in dieser Verfilmung des authentischen Romans von Marguerite Duras vor allem der Suggestivkraft der Bilder, der äußerst sorgfältigen Ausstattung und dem exotischen Schauplatz.
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5 Kundenrezensionen:

Weltklasse!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Genau so stelle ich mir einen Erotikfilm vor!
Die Hauptdarstellerin ist einfach atemberaubend schön und es knistert ständig vor Erotik auch wenn man nicht viele Sexszenen zu sehen bekommt. Kopfkino ist hier sehr groß geschrieben und geben diesem Klassiker eine gewisse würze.
Authentische Leidenschaft
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Romanvorlage kenne ich (noch) nicht. Was sich mir allein durch die Verfilmung mitteilt, könnte mich aber zum Buch bringen:
In dieser amour fou entläd sich im wahrsten Wortsinne eine ganze Palette unterschiedlichster Spannungsfelder. Das noch nicht volljährige mittellose Mädchen, das sich bewußter als es jede Norm vorgibt auf die Leidenschaft einläßt und der in körperlichen Liebe erfahrene Dandy, dessen einzige Pflicht darin besteht, die Konventionen des Reichtums zu erfüllen - die Konstellation ist nicht neu, wird hier aber im asiatisch-kolonialistischen Kontext mit meisterhafter Erzähldichte, facettenreich, künstlerisch tiefgründig und hocherotisch genutzt. In körperlicher Hingabe teilen die Liebenden ihre gegensätzlichen Lebenshorizonte.
Trotz des äußeren Machtgefüges, das durch Altersunterschied, kulturelle Herkunft und wirtschaftliche Position vorgegeben ist, kommt in ihren Entladungen leidenschaftliche Partnerschaft zum Ausdruck - eine der großen Regieleistungen dieser filmischen Umsetzung.
Neben den großartig besetzten Protagonisten sorgen vorallem Kameraführung und Filmschnitt dafür, dass durch das Spiel von Zeigen und Verbergen eine erfahrbare erotische Sehnsucht erzeugt wird, die filmsich kaum zu übertreffen ist.
Wer nun einen künstlerisch verbrämten Softporno erwartet, der muß entäuscht werden: Die Bettszenen sind in der Filmhandlung zeitlich auf das Nötigste beschränkt. Es geht vielmehr (auch) um die Lebensentwürfe, in denen sich promiskuitive Leidenschaft schicksalhaft manifestiert und wie sie kulturell sehr unterschiedlich verarbeitet wird.
Insofern erzählt der Film in geschickten Einstreuungen auch vom Verhältnis der (literarischen und musischen) Kunst zum Eros als Triebfeder des Lebens - zum Heulen schön.
Schön schwül
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Schwüle Fantasie über eine blutjunge Französin und ihren exotischen, chinesischen Lover vor tropischer, nostalgischer, teils überdeutlich künstlicher Kulisse. Sehr aufwändig, sehr edel, sehr klischiert vom einstigen Werbefilmer Annaud in Szene gesetzt. Das Mekong-Delta dient als pittoreske Location für ein Frau-Mann-Drama, der Film sagt aber nichts über Indochina. Er sagt aber auch nicht viel über die Figuren. Über weite Strecken kaum glaubhaft oder nachvollziehbar. Hübsch anzuschauen, wenn man nicht lange drüber nachdenkt.
Wunderschön und traurig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Inhalt muss nicht mehr beschrieben werden. Dieser Film geht ans und ins Herz und hinterlässt Gedanken und Gefühle, die nicht zu beschreiben sind. Da ist eine berechnende Mutter, ein wunderschöner, raffinierter Teenager und ein erwachsener Mann, der schlussendlich zu feige ist, zu seiner Liebe zu stehen. Der Film ist opulent umgesetzt und mit Schauspielern besetzt, die passender nicht sein könnten. Die ganze Tragik wird einem als Eimer kaltes Wasser über den Kopf geschüttet, als das Schiff das Mädchen nach Hause bringt. Ihre ganze kühle Fassade bricht zusammen, und ihre gewaltigen Gefühle, die sie gut zu verbergen wusste, brechen aus ihr heraus. Man erlebt ihren ganzen Schmerz mit, und am Ende, als beide alt und unglücklich sind, fragt man sich, warum die beiden nicht zusammen gekommen sind. Filme, die man über das Ende hinaus weiterspinnt, sollte es öfter geben. Der Liebhaber spielt eindeutig in der obersten Liga mitGefahr und Begierde - Große KinomomenteBalzac und die kleine chinesische SchneiderinIndochineCrouching Tiger Hidden Dragon
Ein Klassiker
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser Film ist einer der Besten Filme zu diesem Thema und würde in Prinzip 5 Sterne verdienen wenn die Macher ein besseres DVD-Cover gemacht hätten. Mit der wunderschönen Jane March wäre dies sicher kein Problem gewesen.
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Produkt-Bild: Inga Lindström Collection 1

Inga Lindström Collection 1 , Regie: Inga (Buchvorlage) Lindström

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 16,62, Angebote ab EUR 15,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Inga Lindström Collection 1
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universum Film Inga Lindström Collection 1 (3 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 21.08.06
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2 Kundenrezensionen:

SCHWEDISCHER TRAUM
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auf alle Fälle für den Abend zu zweit!!! Ein Taum für jeden Schweden - Fan und sollche die es weden möchten. Diese DVD's sind für JUNG und ALT, denn mein Sohn (2 Jahre) liebt die Lindström-DVD's.
Ein muss in jedem DVD Regal.
zum berieseln lassen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
inga lindström - verfilmungen bestechen durch schöne landschaftsaufnahmen und happy-end-geschichten. ein schöner kuschelabend zu zweit vor dem kamin und ein glas wein ist der ideale backround für solch eine DVD.
man kann hier gut abschalten und muß nicht viel nachdenken.
alle leute, die gerne kitschromane lesen, sind hier gut bedient.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Oliver Twist

Oliver Twist
mit Barney Clark, Sir Ben Kingsley, Jamie Foreman, Regie: Roman Polanski

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 2,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Oliver Twist
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universum Film Roman Polanski`s - Oliver Twist, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 13.09.06
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5 Kundenrezensionen:

Eine Führung durch eine groteske Widerspiegelung der damaligen Gesellschaft
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Vorweg: ich muss zugeben, das Buch noch nicht gelesen zu haben,
allerdings war mir die Geschichte um Oliver Twist nicht fremd.
So erstaunte es mich, was Roman Polanski meiner Meinung nach daraus machte.

Vielleicht habe ich eine ganz eigene Sicht davon, wie man den Film verstehen sollte,
doch ist es sicherlich nicht falsch manches zu interpretieren.
Zuerst möchte ich all jenes erwähnen, was mir am Film zugesagt hat und auch warum.
So wie ich das sehe zählt die Geschichte um den jungen Oliver, weit weniger als seine Aufgabe den Zuseher durch die damalige Gesellschaft zu führen.
Die gesamte Laufzeit über hatte ich das Gefühl Oliver sei bei weitem unwichtiger als alles um ihn herum.
Natürlich wird die ursprüngliche Romanvorlage aufgegriffen, doch der Waisenjunge nicht in den Vordergrund gestellt.
Viel mehr folgt ihm der Film und fängt dabei viele Facetten der damaligen Gesellschaft ein.
Er dient also als Mittel zum Zweck, seine Geschichte vermischt sich mit denen jener Personen, welchen er begegnet,
dabei erlebt man absurde Richter, naive Geschäftsleute, fiese Diebe und überhaupt eine für uns nicht mehr vorstellbare Wertegesellschaft.
Mehr als zwei Drittel des Filmes bekommt man eine groteske, oder ernste Szene nach der anderen serviert,
und da Oliver bloß in die Situationen gerät, diese jedoch auch genausogut ohne ihm, oder mit einem anderen Kind ablaufen könnten, sehe ich ihn lediglich als Führer durch die Welt in der er lebt, nicht als Held, nicht als Person um deren Seelenhaushalt es sich dreht.
Überhaupt bleibt die Figur des Oliver Twist in dieser Groteske sehr blaß und charakterlos,
sie wird hin und her gereicht, dabei beiweisen alle anderen Charaktäre viel mehr Tiefe.
Und egal wie negativ dies nun vielleicht geklungen haben muss,
aber genau das finde ich absolut großartig! Das Hauptaugenmerk nicht auf den Titelhelden zu legen, sondern dem Zuseher eine vergangene Welt offenlegen, unbeschönigt, aber mit einem Hang zum Absurden.
Ja, absurd, dies sind viele der großartigen Dialoge in diesem Film,
doch lässt sich die Gewissheit nicht nehmen, dass es im Leben nunmal auch oft ziemlich absurd zugeht.
Ein weiterer Pluspunkt.
Fantastisch ist natürlich auch die Gestaltung des Filmes,
alles wirkt wie aus dem 18. und 19. Jahrhundert, mit Liebe zum Detail.
Wirklich sehr schön,
doch muss ich dabei erwähnen, dass die Ästhetik der Bilder vor allem daher rührt,
nicht aber von der Kamera, diese mich einwenig enttäuschte, da sie bloß durchschnittliche Bilder ablieferte.
Um noch das Positive weiterzuführen: die meisten Schauspieler waren sehr überzeugend, von Ben Kingsley war dies sowieso zu erwarten, aber auch die anderen machten ihre Rolle ziemlich gut,
und nocheinmal muss ich anmerken, dass ich froh darüber bin, Olivers Figur eher als unbeschriebenes Blatt vorgefunden zu haben, der Schauspieler brachte genau dies rüber.
Auch die Musik war stets passend, die Geigenklänge wohltuend.

Nun aber zu dem Grund, wegen diesem ich einen Stern abziehe:
Das Ende.
Die letzten 15 Minuten boten weder ein Plus und somit einen kraftvollen Ausklang für die Geschichte,
da alles zu schnell und unspektakulär ablief,
noch diesen bisher gewohnt grotesken Unterton.
Plötzlich geht die Geschichte zu Ende, aber bietet nicht mehr das was den Film bis hin zum Ende auszeichnete.
Irgendwie war ich von der Einfachheit und der schlussendlichen Beschönigung zu Ende, enttäuscht.
Es war halt einfach vorbei.

Alles in allem aber:
4/5 Schmuckkistchen - empfehlenswert!
Anderes Sujet, aber ein Polanski
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich kenne das Buch und ich kenne eine ältere Filmversion. Polanski erzählt die Geschichte wesentlich freier und erfindet manche Zutat. Der Film ist spannend, unsentimental und überwiegend grotesk komisch. Das nimmt dem Thema die ihm innewohnende Schwere, die das Schicksal des Waisenjungen sonst kennzeichnet. Dafür wirken die Emotionen am Ende des Films umso authentischer.
grottenschlecht! :(
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich hatte das Buch gelesen und es war richtig schwer zuverstehen fürn Kind. Naja jedenfalls hab ich mir Oliver Twist angeschaut und gehofft das ich dieses Buch dadurch besser verstehen würde. Aber nix da! Der Film war die reinste Enttäuschung, viele Dialoge aus dem Buch und Figuren haben gefehlt. Und es wurden nur Seznen von Oliver Twist an einander geklascht! Echt ächzend!
... dieser Film ist ein kleines Meisterwerk ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... und zwar vom bekannten (und sicherlich nicht immer unumstrittenen) Regisseur Roman Polanski ("Tanz der Vampire" oder "Rosemaries Baby") aus dem Jahre 2005.

Die herzergreifende Story von Charles Dickens um den kleinen Waisen Oliver dürfte einigermaßen bekannt sein. Oliver wächst im England des 19. Jahrhundert in ärmlichsten Verhältnissen auf. In Waisenhäusern, in denen Kinder schwer arbeiten und oft dennoch hungern müssen, findet sich Oliver Twist wieder, einer grausamen Realität, die durch Härte und Brutalität sowie Ausbeutung (durch die Betreiber) geprägt ist.

Doch es kommt alles noch schlimmer. Oliver wird von einem Sargmacher abgeworben und muss nun bei diesem "schuften" und schläft fortan zwischen Särgen und Ratten. Zudem macht ihm ein sadistischer Geselle, der natürlich auch sehen muss, wie er "über die Runden kommt", das Leben zu einer einzigen Qual.

Daraufhin beschließt Oliver in die "große Stadt" London zu fliehen. Dort angekommen gerät er in die Fänge des Bandesführers Fagin, der seine Schützlinge zu Dieben ausbildet. Vom Regen in die Traufe, sein Dasein wird immer aussichtsloser.

Doch es gibt auch jemanden, der sich der gequälten Seele Olivers annehmen will...

Ein Film, der ans Herz geht. Wunderschön erzählt und bebildert. Alles ist bis in kleinste Detail anspruchsvoll ausgearbeitet und auch die Darsteller werden perfekt in Szene gesetzt.

Barney Clark als Oliver ist wirklich eine mehr als liebenswerte kleine Persönlichkeit, die man einfach nur gern haben muss. Sir Ben Kingsley (bekannt aus dem Meisterwerk "Gandhi") als Verführer Mr. Fagin ist einfach nur genial und allein er macht diesen Film schon zu etwas ganz besonderem.

Ein Film, der den Wunsch nach Güte, Sehnsucht, Liebe und Menschlichkeit gerade zu herausschreit. Ein Bild gewordenes Plädoyer, das man sich auf jeden Fall mal anschauen sollte.

Ein Film in edelster Ausstattung, zudem in absolut überzeugender Qualität.

Volle Punktzahl und Kaufempfehlung.
Wer malt mir bitte ein Bild vom "Baumelnden Bill" ?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Erste was ich dachte, als ich von der neuesten Oliver Twist-Adaption hörte, war: Es gibt doch schon so viele; muss das sein ? Aber dann fiel mir ein, dass ich mit keiner Verfilmung so ganz glücklich war. An allen hatte ich etwas zu bemängeln: Sie waren mir nicht atmosphärisch dicht genug, nicht besonders kunstvoll in Bild und Ton. Roman Polanski scheint das auch aufgefallen zu sein, darum musste er seine eigene Kinoversion machen... und jetzt stimmt alles! Hier wird die richtige finstere Atmosphäre erzeugt, die mir immer vorschwebte. Die Widerwärtigkeit der Erwachsenen kommt deutlich genug rüber und die berauschende Optik hat endlich cineastisches Niveau. Von der Kameraeinstellung des "Baumelnden Bill" am Ende hätte ich am liebsten ein schön gerahmtes, großes Wohnzimmergemälde - kann mir das bitte einer anfertigen ?

Diese lohnende Luxus-Edition enthält folgendes zweistündiges Bonus-Material:
- 5 Making Ofs, eins davon aus Sicht der Kinder
- Interviews mit Cast & Crew
- Trailer und TV-Spot
- Infos zu Cast & Crew
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Produkt-Bild: Wallander Collection No. 1 (2 DVDs)

Wallander Collection No. 1 (2 DVDs)
mit Krister Henriksson, Johanna Sällström, Ola Rapace, Henning Mankell, Regie: Kjell-Ake Andersson, Stephan Apelgren

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 14,89, Angebote ab EUR 12,59

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Wallander Collection No. 1 (2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universum Film Wallander Coll. No.1 (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 06.06.06
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5 Kundenrezensionen:

Niedriges Tatort-Niveu mit Zickenalarm.
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Sehr vielversprechende erste Geschichte. Atmosphäre, Spannung, Charakterzeichnung, alles sehr sehr stimmig. Aber dann - kaum hat sich der Zuschauer halbwegs durch den zweiten Film gequält, fragt er sich unwillkürlich, ob Mankell Geschichten immer auf diesem doch sehr niedrigen deutschen Räude-Tatort-Niveau schreibt, oder ob er einfach wieder mal etwas Geld gebraucht hat. Neben einer völlig unglaubwürdigen Geschichte mindestens ebenso unglaubwürdige Charaktere. Des Herrn Kommisärs Töchterlein führt sich die meiste Zeit auf wie ein Kleinkind, das die Spielkameraden zu lange am Marterpfahl haben stehen lassen. Entsprechend hoch der Zickenfaktor. Der Rest taumelt zwischen löchriger Geschichte und lachhaften Figuren hin und her.
Wenn das der berühmte Wallander sein soll, nee danke. Von dieser Sorte haben wir in Deutschland genug Tatorte zum Wegschalten.
Mies.
Wallander ohne Gesicht
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ein schwedischer Polizist, korrekt gekleidet, mit neuem Auto und schöner, aufgeräumter Wohnung, die Freisprecheinrichtung fürs Handy lässig im Ohr - alles gut und schön, aber das kann doch unmöglich Wallander sein! Wo ist denn der kauzige Kommissar geblieben, den Henning Mankell so liebevoll kreiert und Rolf Lassgård so unnachahmlich gespielt hat? Krister Henriksson ist als Wallander eine klassische Fehlbesetzung, agiert völlig seelenlos und hat die Mimik einer griechischen Theatermaske - das hat Wallander nicht verdient!
Die Serie "Wallander" ist für mich als erklärter Fan der Romane eine herbe Enttäuschung. Zum Glück habe ich sie mir erst im Fernsehen angeschaut und auf den Kauf der DVD verzichtet...
Wer sich unbedingt eine Wallander-Verfilmung ansehen möchte, der sollte auf "Mörder ohne Gesicht", "Die falsche Fährte" oder "Die fünfte Frau" zurückgreifen. Am besten ist aber, den Fernseher auszuschalten und die Bücher zu lesen!
Gut gemacht, aber ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Filme haben mir sehr gut gefallen. Ich denke, dass man die beiden Wallander Darsteller nicht vergleichen sollte. Beide hauchen der Figur Leben ein und machen sie zu etwas besonderem.
Das einzige, das mich wirklich stört, fast schon ärgert ist, dass die die Filme in den Sets nicht in der richtigen Reihenfolge sind. Es ist einfach unmöglich, wenn in der 2. Folge im Set 1 Linda und Stefan zusammen wohnen und in der 1. Folge des 2. Sets erst zusammenziehen. Ich persönlich finde das "Drumherum" auch interessant und ärgere mich schon, wenn dies so wahllos zusammengestellt werden.
Ein viel besserer Wallander!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Persönlich fand ich Rolf Lassgård eher depremierend, unsympatisch und für die Rolle Wallanders fehlbesetzt. Deswegen habe ich bislang auch nur einen Lassgård Wallander gesehen und danach beschlossen mir keine weiteren Filme anzutun um mich vor depressiven Verstimmungen zu bewahren.

Die Reihe mit Krister Henriksson dagegen finde ich hervorragend. Henriksson verleiht dem Charachter weit mehr Positives und Sympatisches, man kann sich besser einfühlen und mitfühlen. Auch die anderen Darsteller sind perfekt besetzt und es ist eine Freude ihnen bei der Spurensuche zuzusehen.
Die einzelnen Charachtere sind so überaus menschlich gezeichnet, dass man sich wirklich mit jeder Figur identifizieren kann.

Auch wenn einige Folgen von der Geschichte etwas lau sind, sind doch die meisten wiederum sehr spannend.
Der Film "Am Rande der Finsternis" ist ein echtes Highlight, schockierend, bewegend und spannend bis zur letzten Sekunde.

Und weil ich nun ein echter Wallander-Fan geworden bin habe ich mir jetzt auch gleich alle Filme gekauft;-))

Fazit:
Alle Lassgård-Fans werden diese Reihe sicherlich nicht mögen. Alle anderen Freunde von Nordlicht-Krimis werden sicherlich begeistert sein und diese Reihe in ihrer Sammlung nicht missen wollen.

Nachwort:
Wallander's Tochter-Darstellerin Johanna Sällström ist dieses Jahr auf bislang unbekannte Weise verstorben. Ein tragischer Verlust und unheimlich zugleich. So ist sie nun letztendlich im realen Leben zu einem mysteriösen, ungeklärtem Fall für die Polizei geworden.
Gelungene Fernsehabende
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Filme bieten niveauvolle und meist auch spannende bis hochspannende Unterhaltung gepaart mit einem witzigen und konfliktbeladenen Team. Einfach Klasse! Endlich ist man nicht mehr abhängig von den deutsche Tatortproduktionen mit Witzfiguren wie Atzhorn ("Dr. Specht") und Dietmar Bär und Co.

Finde den neuen Wallander um Längen besser als den alten, der lediglich übernächtigt und desorientiert wie ein überforderter Sozialarbeiter seine Fälle versuchte zu lösen. Jetzt ist endlich Zug in der Abteilung, und man weiß warum, der alte Wallander endlich gefeuert wurde. Und natürlich:Linda allemal ein Blickfang (Leider hat sich diese tolle Schauspielerin das Leben genommen)

Fazit: Selbst wenn die Fälle mitunter etwas konstruiert oder manchmal eher langweilig sind, ist immer beste Unterhalung geboten.
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Produkt-Bild: Felidae

Felidae , Regie: Michael Schaack

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 6,29

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Felidae
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Seit dem Anfang der Zeit versuchte der Mensch sie zu unterwerfen und zu zähmen. Ihren Stolz haben sie dennoch nicht verloren, ihre Raubtiervergangenheit nie vergessen. Jetzt schreckt eine Reihe brutaler Morde das ganze Revier. Jeder Tag bringt neue, blutüberströmte Leichen ans Licht. Es gibt nur einen, der die Machenschaften des psychopatischen Killers aufdecken kann Francis, der berühmte Katzendetektiv der Welt. Bei seinen lebensgefährlichen Recherchen nach dem Serienkiller verstrickt sich der geschmeidige Kater in einem Netz von Leidenschaften und wildem Sex, geheimnisvollen Sekten und genialen Computerfreaks.
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5 Kundenrezensionen:

Ein Muss für Zeichentrick und Krimifans!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Francis ist ein "Sherlock Holmes Kater" welcher durch einen Umzug in ein mysteriöses Haus gerät. Hier erlebt er ein wirklich dunkles, fesselndes und spannendes Abenteuer. In Felidae wird das Katzenleben aus der Sicht der Katze in vielseitiger Form geschildert und nicht beschönigt. Es werden einige recht grausame Szenen dargestellt, welche einen wesentlichen Bestandteil der Kriminalgeschichte ausmachen. Deshalb ist dieser Film nicht für kleine Kinder geeignet!

Zur Handlung: Francis entdeckt einige enthauptete Katzen, welche offensichtlich hingerichtet wurden. Es handelt sich dabei meistens um rollige Kater. Er erfährt von einer mysteriösen "Claudandus-Sekte" welche von einem Kater namens Joker geführt wird. Er beobachtet bei Versammlungen dieser Skte einige abstrakte Vorgänge. Francis findet einen Freund namens Blauauge, welcher ihn bei seinen Nachforschungen unterstützt. Unter anderem stellt er auch den Kontakt zu Pascal her, einem hochintelligenten Kater, welcher einen Computer bedienen kann und selbst Nachforschungen zu den Vorgängen durchgeführt hat. Je näher Francis und Blaubart der Lösung kommen, desto spannender und dramatischer wird der Film. Am Ende findet ein grausamer Zeikampf von Francis mit dem Täter statt.

Neben den dunklen meist in Grautönen gehaltenen Zeichnungen sind auch die Stimmen besonders wirkungsvoll. Unter anderem spricht Klaus-Maria Brandauer den Kater Pascal, welcher in diesem Film eine tregende Rolle spielt.

Jeder Fan von Zeichentrickfilmen und gruseligen Krimis kommt hier auf seine Kosten!
Spannung auf Samtpfoten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Man darf sich bei diesem Film nicht von der Zeichentrickaufmachung blenden lassen. Für Kinder absolut ungeeignet, da es doch sehr blutig zugeht. Ein spannender Krimi und eine wirklich gelungene Buchverfilmung.
Die Welt aus den Augen einer Katze wird mit schwarzem Humor gepaart mit Sarkasmus und viel Witz in Szene gesetzt.

Francis ist mit seinem "Dosenöffner" Gustav umgezogen und lernt im neuen Revier den Kater Blaubart (klasse gesprochen von Mario Adorf) kennen. Schon am ersten Tag findet er die Leiche eines Artgenossen und nimmt sich mit Hilfe von Blaubart sofort der Mordfälle an. Die Auflösung ist ebenso spannend wie unerwartet.

Die Animation ist für die damalige Zeit herausragend. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und synchronisiert. Ich kann diesen Film allen Katzenliebhabern und Fans der Bücher von Akif Pirincci wärmstens empfehlen. Aber auch Krimifans kommen hier auf ihre Kosten.
echt nichts für schwache nerven
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe mir diese DVD gekauft weil ich vor einigen Jahren diesen Film zu teilen i Fernsehn geshen habe und später auch malo das Buch gelesen habe ich bin heute 20 damals als ich ihn das erste mal sah war ich 11-12 Jahre alt.
Und ich fand es jetzt so erschreckend das ich nicht sagen würde es kann man schon ab 12 Jahren(FSK) sehen. Denoch finde ich es ist ein guter Film dem Buch getreu übersetzt und er ist sehenswert.
Gute, aber nicht perfekte Umsetzung des Romans
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eines vorweg: Ich habe noch NIE eine Romanverfilmung gesehen, die mit dem Buch hätte mithalten können. Dies trifft natürlich auch auf Felidae zu. Aber dafür, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt (Machen wir uns nichts vor, deutscher Zeichentrick ist im besten Fall mittelmäßig, im schlimmsten Fall verursacht er Augenkrebs und Gehirnfäule.), ist der Film gut gelungen.

Was mir persönlich mißfallen hat:

- Die Umsetzung der Rassen/Beschreibungen. Kong wird im Buch als Colourpoint, also als Perser mit Siamzeichnung beschrieben, ergo müsste Blaubart, ein Maine-Coon-Kater deutlich größer sein und ich habe auch noch nie von Katzen mit Buckeln gehört. War wohl eine Verwechslung mit Victor Hugo. Hier hätte man in der Produktion mehr Wert auf die Optik legen und die Katzen realistischer darstellen können.

- Die Vögel. Ich werde nie verstehen, warum Raben und Krähen im Zeichentrick immer gelbe Schnäbel haben müssen. Die sind SCHWARZ! Die Viecher mit dem gelben Schnabel nennt man Alpendohlen, die man dann auch nur in besagtem Gebirge antrifft.

- Die Aufzeichnungen des Professors. Wer das Buch kennt, weiß, dass Francis hier auf das Tagebuch anstatt auf einen Videorecorder stößt und so den Alptraum, der sich in seinem Zuhause abgespielt hat kennenlernt. Das Tagebuch empfand ich als ausführlicher und eindringlicher, weil sich so der schleichende Prozess des Hinübergleitens in den Wahnsinn besser darstellen ließ.

Trotz dieser Punkte gehört Felidae zu meinen Lieblingsfilmen. Schon allein deswegen, weil es sich um einen Trickfilm handelt, der sich an ein älteres Publikum richtet. Und wenn er auch nicht perfekt ist, so aufgrund der trotz allem gelungenen Umsetzung der Vorlage in jedem Fall sehenswert.
Katzenkrimi mit Kultstatus
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Katzenkrimi der es in sich hat
und den man nicht nur als Katzenfreund gesehen haben sollte.
Er ist nichts für zarte Seelen.
Die Geschichte ist klasse und bleibt auch bis zum Ende hin spannend.
Die Zeichnungen sind auch sehr gelungen.
Ich habe mir die DVD gekauft und hatte erst Bammel dass die Stimmen
vielleicht nicht mehr dieselben wie damals sein könnten,
aber ich wurde nicht enttäuscht.
Ich kann diesen Film einfach nur weiter empfehlen...
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Produkt-Bild: Donna Leon - Feine Freunde / Das Gesetz der Lagune

Donna Leon - Feine Freunde / Das Gesetz der Lagune
mit Uwe Kockisch, Julia Jäger, Regie: Sigi Rothemund

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 7,19

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Donna Leon - Feine Freunde / Das Gesetz der Lagune
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universum Film Donna Leon - Feine Freunde & Gesetz der Lagune, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 11.09.06
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3 Kundenrezensionen:

Super Spielfilme zu einem sagenhaft günstigen Preis
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer schon einmal in Venedig war, und sogar die Dreh- und Schauplätze des Kommisario Brunetti gesehen hat, kommt um diese 4 Filme (2 DVDs) nicht herum. Super Qualität. Das Produkt kann ich bestens empfehlen.
Beste Unterhaltung, 1A-Schauspieler
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auf den üblichen Vergleich zwischen den Brunetti-Verfilmungen mit Joachim Krol und denen mit Uwe Kockisch will ich mich hier nicht einlassen. Beide Schauspieler haben ihre großen Stärken.

In Stichworten hier meine Eindrücke von den Streifen mit Kockisch. Uwe Kockisch schafft es ungemein gut, den Italiener, den Venezianer im Spannungsfeld zwischen Dolce Vita, hartem Beruf und dem von Touristen geprägten Leben in der Lagunenstadt darzustellen. Stilbildend seine Sonnenbrille und seine lässige (schwindende) Haarpracht. Aber Kockisch wäre in den Leon-Fällen nur halb so vollständig, gäbe es da nicht seine Partner. Allen voran der großartige Michael Degen als Vice Questore. Ein ironischer Komödiant, dessen Auftritte im Film immer Höhepunkte sind. Ebenfalls sehr gut Karl Fischer als Brunettis engster Mitarbeiter Sergente Vianello. Julia Jäger als Signorina Brunetti finde ich um Längen besser als die Krol-Partnerin Barbara Auer, die mir in den anderen Streifen viel zu sehr gequält und auf Krampf auf Rasse-Italienerin gespielt hat. Nicht überzeugend sind die darstellerischen Leistungen der beiden Brunetti-Kinder in allen Streifen mit Uwe Kockisch. Zu bieder, zu angestrengt und zu wenig schauspielernd. Las but not least - alles Brunettis sind auch wegen Annett Renneberg in der Rolle der Signorina Elettra zu empfehlen.

Die Bildqualität der Filme -immerhin ist die Kullisse Venedig aus allen Perspektiven - ist gut bis sehr gut, für herausragend fehlt es hier und da an Schärfe und Brillianz der Bilder.
Wieder gute Verfilmungen der Leon-Krimis
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich war schon gespannt auf diese neueren Verfilmungen, und wurde nicht enttäuscht. Die Romanvorlagen wurden gut umgesetzt, soweit es in der begrenzten Zeit von 90 min. pro Film möglich ist, und die schöne Kulisse von Venedig tut ihr übriges für den Sehgenuß. Michael Degen (Patta), Karl Fischer (Vianello) und Annett Renneberg (Elettra) besetzen weiterhin in gelungener Weise ihre angestammten Rollen, und mittlerweile habe ich mich auch an den "neuen Brunetti" gewöhnt. Uwe Kokisch ist glaubwürdig als der Commissario. Der einzige Wehrmutstropfen - daher nur 4 Sterne - ist die vollkommene Fehlbesetzung von Julia Jäger als Paola Brunetti. Eine farblosere, unsympathischere Paola ist kaum vorstellbar. Barbara Auer war perfekt in der Rolle - bitte zurückholen!
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Produkt-Bild: Die Wasser der Hügel

Die Wasser der Hügel
mit Yves Montand, Daniel Auteuil, Elisabeth Depardieu, Regie: Claude Berri

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 12,01

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Die Wasser der Hügel
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Preisgekrnte, zweiteilige Verfilmung der Romanvorlage von Marcel Pagnol. Ein atemberaubendes Filmepos voller tdlichem Hass, brennender Liebe und infamer Intrigen - ein cineastisches Meisterwerk mit Kraft und Poesie von Claude Berri verfilmt!
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5 Kundenrezensionen:

Der Ruhm meies Vaters/Das Schloss meiner Mutter
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Werke Pagnols sind mir seit Langem bekannt und
wurden schon früh mit Freude gelesen. Die Filme
hatte ich bis jetzt nur inFranzösisch. Es ist eine wahre Freude.
Klasse!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich bin französin und wohne seit 7 Jahre schon in Wien.
Jean de Florette und Manon des sources waren und sind eine von meinen lieblingsgeschichten. Das letzte Mal, dass ich die beide Teile gesehen habe, war das auf französisch und bis jetzt, konnte ich NIEMANDEM diese Filme zeigen, weil es nur auf FRANZÖSISCH war!!!! Ehrlich! Ich hatte überall gesucht, überall, nicht ein Mal auf Englisch, fand ich es.
Es hat mich total geärgert, dass so geniale Filme, nicht in anderen Sprachen als in Französisch zu finden sind.Nicht ein Mal mit Untertitel Deutsch oder so was...

Naja, jetzt ist es eh egal...Endlich gibt es die jetzt auf Deutsch!!!
Ich habe sie schon bestellt und freue mich schon sie mit meinem Schatz zu gucken...

Also die Geschichte ist brillant, die Schauspieler sehr gut...Nur zu empfehlen.
Wunderschöner Film, romangetreu erzählt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meine Vorredner haben wohl schon alles über diese beiden Filme gesagt, was es hervorzuheben gibt:
Es ist die sich an die literarische Vorlage haltende Verfilmung eines wunderbaren Romans von Marcel Pagnol, der zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Gerade bei Lieblingsbüchern ist man oft kritisch gegenüber der Verfilmung. Doch diese Verfilmung hat uns nicht enttäuscht!

Die Charaktere sind wunderbar in Szene gesetzt: Depardieu als Jean de Florette könnte nicht überzeugender sein, Auteuil ist so sehr Ugolin, dass ich es komisch fand, ihn nachher in einem anderen Film zu sehen, und Montand glänzt als Le Papet. Und alle sind sie trotz ihrer ach so menschlichen Fehler sehr liebenswürdig - man fühlt und leidet mit jedem von Ihnen! Nur Manon erscheint mir manchmal zu tückisch ;-).

Toll auch die Bilder in diesem Film: herrliche Landschafts- und Detailaufnahmen aus dem provencalischem Leben - manchmal meint man, den Geruch und Geschmack der Hügel auf den Lippen zu haben! Da erwachen Sehnsüchte!

Die Handlung bleibt über beide Filme hinweg bis zur letzten Minute spannend und ergreifend!

Wer die Provence und französische Filme liebt, und wem auch Pagnols "Kindheit in der Provence" gefallen hat, der sollte diese Filme auf jeden Fall in seiner DVD-Sammlung aufnehmen.
Schicksalhafter Heimatfilm aus Frankreich....
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Verfilmung von des Romans "Die Wasser der Hügel" von Marcel Pagnol wurde in zwei Teilen realisiert. Der erste Teil hat den Titel "Jean Florette" und Teil zwei heisst "Manons Rache". Beide Filme wurden im gleichen Jahr 1986 von Claude Berri inszeniert.
Diese tragische französische Heimatsage spielt inmitten einer wunderbaren idyllischen Landschaft in einem kleinen Berg-Dorf in der Provence zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Von dem Geschlecht der Soubeyran Familie sind nur der alte reiche und gewitzte Onkel Papet (Ives Montand) und sein etwas unterbelichteter, aber bauernschlauer Neffe Ugolin (Daniel Auteuil) übrig geblieben. Ugolin möchte seinen Lebensunterhalt zukünftig mit dem Anbau von Nelken verdienen - dazu benötigt er aber sehr viel Wasser und dazu bräuchte er das Land seines störrischen Nachbars Pique-Bouffigue. Dieser will aber nicht verkaufen, es kommt im Verlauf der Verhandlung zum Streit, der für den Nachbarn tödlich endet. Papet und Ugolin verschleiern den Totschlag. Erbe des Grundstückes sind die Nachkommen einer gewissen Florette, einst die einzige Liebe des alten Junggesellen Papet. Papet glaubt zuerst, dass das Grundstück an irgendwelche Stadtmenschen fällt und es leicht sein wird, ihnen das Land billig abzukaufen - doch der Sohn von Florette, Jean (Gerard Depardieu) ein buckliger Finanzbeamter, liebt das Landleben und hat eine Menge innovativer Ideen, wie das Land- und Bauernleben lukrativ sein wird: Eine Hasenzucht oder der Anbau einer asiatischen Melonenfrucht. Das wichtigste aber ist das Wasser, aber die Quelle des Grundstücks hat Papet heimlich mit Ugolin verschlossen, um es wertlos zu machen und den eifrigen Stadtmenschen zur Aufgabe zu zwingen....
Teil 2 spielt ca. 10 Jahre später, die Tochter von Jean Florette, Manon (Emmanuelle Beart) ist inzwischen zu einer jungen Frau herangewachsen.
Mit langsamem, bedächtigem Timing und wunderschönen Bildern steigert Claude Berri die Dramatik seiner epischen Geschichte.
Für den damaligen Newcomer Daniel Auteuil war "Die Wasser der Hügel" der grosse Durchbruch. Er konnte für seine Rolle des ambivalenten Ugolin den Cesar als bester Schauspieler gewinnen. Auch Ives Montand brilliert in einer seiner letzten grossen Rollen als überlebensgrosser und verbitterter Patriarch, der sich erst gegen Ende seines Lebens Gefühle leistet...
Die beiden Werke entfalten als Einheit eine grosse Erzählkunst, nicht nur durch die Kraft der Bilder und sind ein eindrucksvolles Beispiel für die grosse europäische Talent gute, stimmige Literaturverfilmungen fürs Kino inszenieren zu können.
enttäuschend
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Wenn man die Bücher auch im original gelesen hat, und Marcel Pagnol ist
seit Jahren mein Lieblingsautor - dann sind die Filme entäuschend.
Die Landschaftsaufnahmen wunderbar...
Die DVD würde ich mir nicht kaufen..
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