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North & South (Langfassung) (2 Disc Set - exklusiv bei Amazon.de)
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungDie britische Langfassung von North & South bietet in vielen zusätzlichen und verlängerten Szenen weitere Einblicke in das Leben in Helstone und Milton. Die liebevollen und beindruckenden Szenen wurden aufwändig mit den Originalsprechern der Hauptdarsteller nachsynchronisiert. Der Film ist einzigartig bei der Auswahl der Darsteller, bietet ein fantastisches Drehbuch, einen hervorragenden Soundtrack und eine erstklassige Produktion. Die junge Margaret Hale (Daniela Denby-Ashe) wächst ganz behütet im Süden Englands auf. Als Pfarrerstochter genießt sie einige Privilegien. Doch von einem Tag auf den anderen bricht ihr Vater Richard (Tim Pigott-Smith) plötzlich mit der Kirche und gibt seine Stelle auf. Der Familie bleibt nichts weiter übrig, als ihm in die nordenglische Industriestadt Milton zu folgen. Margaret kann sich mit der neuen Umgebung nur schwer abfinden. Die sozialen Unterschiede sind hier überdeutlich und sie kann das tägliche Elend der Arbeiterfamilien kaum mit ansehen. Deshalb entschließt sie sich, für diese Menschen zu kämpfen. Ihr erklärter Feind ist der Fabrikbesitzer John Thornton (Richard Armitage). Zunächst versucht sie noch, vernünftig mit ihm über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu reden, doch er schenkt ihr kein Gehör. Trotzdem ist er beeindruckt von ihrem unbezähmbaren Temperament. Auch Margaret muss ihm Respekt zollen, als sie mehr über seine Vergangenheit erfährt, die ihn zu so einem rigorosen und scheinbar umbarmherzigen Mann gemacht hat. Inzwischen wird ihr Kontakt zu den Fabrikarbeitern immer enger, die Menschen kommen mit all ihren Sorgen nun zu Margaret. Doch auch ihr teilt das Schicksal kein leichtes Los zu. Als ihre Mutter erkrankt und dem Tode nahe ist, würde sie ihr zu gerne einen letzten Wunsch erfüllen: Noch einmal ihren Sohn Frederick sehen. Doch der lebt in der Verbannung, seine Rückkehr nach England könnte für die ganze Familie gefährlich werden. Inzwischen nähern sich Margaret und John ein wenig an, um tatsächlich bessere Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Doch ihr Verhältnis bleibt gespannt. Nun trifft es die junge Frau besonders hart. Kurz nach ihrer Mutter, verstirbt auch ihr Vater. Ein Freund der Familie, Margarets Patenonkel sorgt nun für sie. Bei einer gemeinsamen Reise in ihre südenglische Heimatstadt muss sie aber feststellen, dass sich auch hier einiges verändert hat. Sie fühlt sich auch dort nicht mehr zu Hause und vermisst ihre Bekannten in Milton. Doch was soll eine mittellose Frau nur machen? Genau jetzt zeigt sich das Schicksal wider gütig: Ihr Patenonkel will den Rest seines Lebens in Südamerika verbringen und überschreibt ihr sein Vermögen. Mit diesem Erbe kehrt Margaret nach Milton zurück, denn dort gibt es jemanden, der schon lange auf sie wartet. Die Liebes- und Lebensgeschichte von Margaret Hale ist eine überaus gelungene und faszinierende Verfilmung. Die BBC hat mit dieser Produktion ein Stück Geschichte lebendig gemacht, denn Kulisse und Ausstattung dieses Vierteilers sind meisterhaft. Ein Fest für jeden Liebhaber des vergangenen Englands und eine Geschichte, die jeden Zuschauer berührt. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Die Rückkehr nach Cranford (2 Disc Set) (Exklusiv bei Amazon.de)
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungCranford ist eine britische TV-Serie von 2007. Angesiedelt in den frühen 1840er Jahren in dem fiktionalen Dorf Cranford im Nordwesten Englands, konzentriert sich das Geschehen hauptsächlich auf die alleinstehenden, verwitweten oder ledigen Damen dort. Diese Mittelklassefrauen haben sich eingerichtet in ihrem Leben voll von Tradition, Sittsamkeit und Klatsch. Mittelpunkt des täglichen Lebens sind die Schwestern Matty (Judi Dench) und Deborah Jenkyns (Eileen Atkins). Vor allem erstere sorgt für steten Gesprächsstoff ? und nicht nur, weil sie sich als Babysitterin für das Kind ihres Dienstmädchens Martha (Claudie Blakley) zur Verfügung stellt. England, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Welt befindet sich im Umbruch. Fortschritt und Industrialisierung halten Einzug. Cranford scheint zunächst davon unberührt. Als hier eine Eisenbahnlinie gebaut werden soll, spalten sich die Lager. In die, die diesen Fortschritt begrüßen und in die, die damit nicht zurecht kommen. Oder nicht zurecht kommen wollen. Allen voran die strenge Miss Deborah Jenkyns. Sie ist es auch, die in dem verschlafenen Ort für Moral und Anstand sorgt. Der gesellschaftliche Wandel ist neben dem großen Thema Klassenunterschiede der Stoff in Staffel 2. Während die erste Staffel in die Cranfordsche Gemeinschaft und ihre Bewohner einführt, versucht Staffel 2 den Fortschritt ins Dorf zu bringen. Auslaufmodelle und -werte wie Elitismus, Engstirnigkeit und veraltete Traditionen werden thematisiert und hinterfragt. Es geht um neue Wege und um den Mut, diese zu gehen ? auch gegen Widerstände. Die Damen des illustren Kreises sind die selben wie in der 1. Staffel: Die versnobte Miss Jamieson (Barbara Flynn), die neugierige Miss Pole (Imelda Staunton), Miss Forrester (Julia McKenzie), Peggy (Jodie Whittaker) und Erminia (Michelle Dockery). Jedoch mischen sich einige neue Männer in das Geschehen ein. Da ist zum Beispiel William Baxton (Tom Hiddleston), ein junger und adretter Gentleman, der nicht nur einigen der jüngeren Ladies den Kopf verdreht. Er spielt außerdem eine tragende Rolle in der wachsenden Kluft Cranfords zwischen den Lagern pro Eisenbahn gegen contra Eisenbahn. Freundinnen und Freunden von Familiensagas, Herrenhausgeschichten und von Episoden mit viel Gefühl und einer Prise Drama sei diese DVD-Box wärmstens empfohlen. 7 Episoden lang kann 177 Minuten lang geschwelgt werden, was das Zeug hält. Alltag, Tratsch, Liebe, Leidenschaft, Zeitgeschichte, aber auch eine ordentliche Portion (schwarzen) Humor kennzeichnen diese wundervolle Serienproduktion aus Großbritannien. Die Idee zur Serie stammt aus den Novellen Elizabeth Gaskells (veröffentlicht zwischen 1849 und 1858): Cranford, My Lady Ludlow, Mr Harrison's Confessions und The Last Generation in England. Ursprünglich von Heidi Thomas als Fernsehspiel konzipiert, wurde die Serie in Großbritannien in fünf Teilen ausgestrahlt (BBC, November/Dezember 2007). Nach dem Ende der Serie kehrte Cranford noch einmal zurück: Als zweiteilige Weihnachtsserie im Jahre 2009. Simon Curtis und Steve Hudson führten in der Serie die Regie. Cranford wurde mit Preisen nur so überhäuft. Nominiert für zehn British Academy Television Awards, gewann die Serie drei davon. Für die Katergorien ?Beste Schauspielerin? (Eileen Atkins), ?Bestes Produktionsdesign? und ?Bester Sound?. Außerdem gab es Nominierungen für acht Emmy Awards, wovon zwei überreicht wurden. Weitere Auszeichnungen: Der Television and Radio Industries Club Award und drei Nominierungen für den Golden Globe. Insgesamt räumte Cranford 19 Nominierungen und zwölf Preise ab. Hauptdarstellerin Judi Dench alias Miss Matty wurde 1934 in York, England, geboren. Die berühmte Schauspielerin trat in zahlreichen Shakespeare-Inszenierungen am Theater auf, ist aber auch aus dem Fernsehen bekannt. Im Kino machten sie vor allem ihre herausragenden Rollen in Zimmer mit Aussicht (1985), Tee mit Mussolini (1999), Schiffsmeldungen (2001) und Stolz und Vorurteil (2005) weltberühmt. Und auch James Bond erlag ihrem Charme. In mehreren Filmen ? um nur einige zu nennen: GoldenEye (1995), Casino Royale (2006), Ein Quantum Trost (2008) ? spielt sie an der Seite des smarten Frauenhelden. Neben zahlreichen Nominierungen und Preisen wurde ihr 1999 der Oscar verliehen. Als ?Beste Nebendarstellerin? in Shakespeare in Love (1998). ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Eine Kundenrezension:fortgesetzte dorfidylle mit staraufgebot 3 von 5 Punktendie betont altmodische 2008er BBC-dorfreihe "cranford" hatte, betrachtet man es mit etwas gebührendem abstand, garnicht mal so überraschend so viel erfolg, denn wann immer es in der welt zu schnell-lebig, kalt, unsicher und weltklimatisch düster finanzkriselnd zugeht, verzieht sich der mensch eben gerne zurück in die "früher war alles besser und überhaupt viel idyllischer"-ofenecke. aber wie das für einen (finanziellen) erfolg nach dem gesetz des marktes nunmal immernoch unabdingbar ist, folgt der nachschlag auf dem fuße. ob das der eigentlich ungewöhnlich offenen, großzügigen viktorianischen pfarrersfrau elizabeth cleghorn gaskell, die sich um die literarische vorlage verdient machte, gerecht wird, lasse ich lieber mal dahin gestellt. mit der litarischen vorlage hat die serie eh nur noch am rande zu tun, denn nachdem man für die erste staffel schon ein großteil der possierlichen cranford-episoden und zwei weitere kurzgeschichten der schriftstellerin verarbeitet hat, bleibt für das weihnachts-special nur noch das restelesen. dieses fällt darstellerisch ungewöhnlich opulent aus, denn die kämpferischen damen bekommen mit celia imrie und lesley sharp nicht nur zuwachs aus der eigenen zunft, mit jonathan pryce und tim curry (nicht gleich freudentänze aufführen, er erscheint erst in den letzten 10 minuten der letzten folge) gesellen sich gar ein paar wackere, gestandene recken in das dörfchen in fester amazonen-hand. optisch hat man sich dankenswerter weise von der allzu biederen bildausleuchtung und -komposition verabschiedet, bietet dem zuschauer immerhin den derzeitigen, flüssigeren status quo der bild(schirm)gewalt. a b e r ... und ein aber muss sein. das, was die erste runde schon von der genialität abhielt, tritt hier umso deutlicher zu tage: die schwerfällige schreibe von drehbuchautorin heidi thomas. die von ihr eingewobenen story-fortführungen sind weniger spaßig, originell und flüssig erzählt, als im subtext müde von den bekannten "romantik"-autoren (gaskell natürlich und austen usw) mit tendenz zum kitsch zusammengeklaubt. so zum beispiel, wenn lady ludlows lange in italien (hätte sicher genausgut griechenland sein können... zaunpfahl 1) verschollen gebliebener sohnemann sich nicht mit mamas letztem willen auseinandersetzen kann, weil er seinem gspusi giacomo (aufgedoppelter zaunpfahl) versprochen hat, "to stroll along the haha" (da sieht man vor lauter zaunpfählerei schon die sterne). die schon in staffel 1 bisweilen unsubtil heruntergspulten gags und skurilitäten verkommen nun endgültig zur nummernrevue (die flanell-kuh, miss poles aufgeregte tratschereien, miss mattys turban usw usf), auch schlägt der sensenmann erstaunlicherweise genauso zu, wie man es den plump verteilten sympathien nach erwarten kann, es sei denn, gaskell hätte es vorbeugend noch anders erdacht. wie wagemutig. zum positiven: das neue jung-pärchen ist zwar, vergleicht man es mit ikonenhaften paaren aus anderen klassiker-adaptionen, vergleichsweise farblos, aber von tom hiddlestone und jodie whittaker so sympathisch gespielt, dass das allein pro nase einen stern verdiente. gerade auch bei ihrer annäherung blitzt nämlich heidi thomas talent zu besserem (vgl. "lilies") wieder durch. so gibt es da schummerig ausgeleuchtete szene im flur, in der die schüchterne peggy dem william ein paar bepuderzuckerte häppchen reichen will, eines jedoch fallen läßt. eine gelegenheit, die der gentleman nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen kann, so geht er auf die knie und streich(el)t den puderzucker sachte vom kleid. naja. die period-kennerinnen werden wissen, dass dergleichen ganz großes kino ist ;o) die DVD enthält die zwei etwa 90-minütigen teile des cranford-christmas-specials in deutschem und original-englischem ton. zu eventuellen extras kann ich zu diesem zeitpunkt noch nichts sagen. |
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C.S. Foresters Hornblower - Die komplette Serie (8 Disc Set)
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungEs ist endlich wieder so weit: Der legendäre Seeheld Horatio Hornblower sticht in See. Für Anhänger des gepflegten Seefahrer-Abenteuers ist die komplette Reihe von Hornblower ein absolutes Muss. Zur Ikone der Filmgeschichte stieg die Romanfigur des Autors C. S. Forester, 1937 erstmals veröffentlicht, durch die grandiose Darstellung von Gregory Peck in Des Königs Admiral aus dem Jahre 1951, auf. Doch die zwischen 1998 und 2003 vom amerikanischen Sender A&E verfilmte TV-Serie (in England wurde sie von ITV gezeigt), die sich ebenfalls an den Romanen Foresters orientiert, kann es locker damit aufnehmen: Es entstanden insgesamt nicht weniger als acht Folgen der aufwendig gestalteten Abenteuer, alle in Spielfilmlänge zwischen 90 und 100 Minuten. ![]() ![]() ![]() Horatio Hornblower wird hier äußerst gelungen vom walisischen Schauspieler Ioan Gruffudd verkörpert, der bereits in Rollen wie in Titanic, King Arthur, Fantastic Four oder W glänzte, verkörpert. Eine mehr als gelungene Besetzung für die 1999 mit dem Emmy-Award ausgezeichnete Produktion. Nicht ohne Grund, denn Hornblower besticht durch seine tollen Kulissen (so wurde z.B. eigens eine eigene Fregatte nachgebaut), die die Schiffsatmosphäre, die sympathischen Helden, die guten Dialoge und eine feine Prise Seefahrer-Romantik - und natürlich auch Action - bestens vermitteln. Aber auch die Story um den Offizier der britischen Marine, der zu Zeiten von Napoleon am Seekrieg beteiligt ist, und der durch seine herausragenden Tugenden wie Tapferkeit, Entschlossenheit und Intelligenz vom einfachen Fähnrich bis zum Admiral der Royal Navy aufsteigt, ist wirklich einzigartig. ![]() ![]() ![]() Und so besteigt der junge Horatio Hornblower 1793 als kleiner Fähnrich sein erstes Schiff. Hier macht er sich zunächst zum Gespött der Mannschaft, weil er gleich seekrank wird. Trotzdem freundet er sich schnell mit Archie Kennedy (Jamie Bamber, Battlestar Galactica, Band of Brothers) an, die beide fortan unter den Schikanen des älteren, frustrierten Fähnrichs Simpson (Dorian Healy) leiden müssen. Als Frankreich England den Krieg erklärt, wird Hornblower auf die HMS Indefatigable von Captain Pellew (Robert Lindsay) versetzt. - und jetzt beginnen die Abenteuer.: So muss etwa die spanische Blockade von Gibraltar durchbrochen werden, da den dort lebenden Briten sonst der Hungertod droht, mit den Franzosen diverse Schlachten ausgefochten werden, auch die Pest und ein unausweichliches Duell mit dem fürchterlichen Simpson gilt es zu überstehen. Zudem arbeitet Hornblower akribisch an seinen Prüfungen zum weiteren Aufstieg innerhalb der Navy-Hierarchie. Zudem bringen diverse Spezial-Aufträge wie etwa die Begleitung der Herzogin von Wharfdale (Cherie Lunghi), die zunächst in spanischer Gefangenschaft endet, weitere Aufregung in das Leben des jungen Offiziers. Aber auch für die Liebe bleibt ein bißchen Zeit: So verguckt sich Hornblower in die junge Französin Mariette (Estelle Skornik). Doch leider rufen viel zu schnell die Pflichten. Einige Jahre später wird er schließlich, mittlerweile Lieutenant, auf die HMS Renown versetzt. Dort trifft er erstmals auf Lieutenant Bush (Paul McGann), der schon in Des Königs Admiral eine besondere Rolle innehatte. Der befehlende Captain Sawyer David Warner scheint seiner Aufgabe jedoch nicht gewachsen, so lässt er unter anderem seinen Mannschaft verprügeln. Der einzige Ausweg, um die Mission nicht zu gefährden, besteht in einer Meuterei. Doch auf die steht die Todesstrafe. Wie kann sich Hornblower aus dieser unangenehmen Situation befreien, und wie verläuft sein weiterer Aufstieg? Weitere Abenteuer? Was passiert in seinem Privatleben? Das wird erstmal nicht verraten. Sehen Sie selbst. ![]() ![]() ![]() Die DVD- Box Hornblower aus dem Hause KSM kann man getrost als filmisches Highlight bezeichnen. Alle acht Folgen der Serie, gute 800 Minuten Spannung und Abenteuer zu See. Jeder Teil ein Leckerbissen für sich - in meisterhafter Qualität. Wer sich diesen Horatio Hornblower entgehen lässt, ist selber schuld. 5 Kundenrezensionen:Hervorragend 5 von 5 PunktenMit Abstand eine der besten historischen Verfilmungen die ich je gesehen habe. Sehr nah an den den Originalbüchern gehalten. Super Filme - aber der Preis ist eine Frechheit. 1 von 5 PunktenÜber die Qualität der Filme wurde ja schon einiges geschrieben - die hätten eigentlich mehr als 5 Sterne verdient. Das große ABER: Der Preis! Das englische DVD-Set kostet bei *.co.uk gerade mal 17,98 £. Jeder der halbwegs der englischen Sprache mächtig ist, sollte m.M. nach dort zugreifen. Ich hab die englische Fassung schon vor ein paar Jahren "importiert" und werde mir die diese hier (nur wegen der deutschen Synchronisation) garantiert nicht zu diesem Preis kaufen. sehr gut aber KEINE Buchverfilmung 4 von 5 PunktenIch muss nun, nach 3 gesehenen Filmen anmerken: Man hat sich LEIDER NUR ansatzweise an die Bücher gehalten. Die engl. Herzogin teilte NIE ein spanisches Gefängnis mit Hornblower, z.B. Leider wurden kleine Szenen der Bücher sehr stark aufgebläht im Film. Das Duell im ersten Film wird im Buch nur kurz abgehandelt. Also: Verfilmung NACH Motiven und annähernd der Buchhandlung folgend wäre eine richtige Aussage. Ich habe die Bücher jetzt zum 2. Mal gelesen, konnte das nun besser vergleichen. Es ist ähnlich wie bei den Herr der Ringe Filmen, manches ist für den heutigen Geschmack aufgebauscht worden. ABER DENNOCH ist es eine wirklich sehr gelungene Verfilmung dieser Themenreihe, und die Schauspieler sind einfach nur super! Ich empfehle übrigens das englische Original, ist mit Untertiteln verständlich. UND kostet weniger als ein VIERTEL der geplanten deutschen Ausgabe. Also garnicht erst warten ! Geniale Serie 5 von 5 PunktenAuch ich bin begeisterter Fan der Serie. Als ich sie 2001 während meines Australien Aufenthalts kennenlernen durfte, bin ich nicht mehr davon losgekommen. Allerdings finde ich auch das die DVD Box zu diesem Preis maßlos überteuert ist. Was mich noch mehr ärgert, ist das der Erscheinungstermin von Dezember 2009 auf einmal auf September 2010 gesprungen ist. Kann das jemand erklären ? C.S. Foresters Hornblower - Die komplette Serie (8 DVDs) 5 von 5 PunktenHabe mir die UK-Version schon vor Jahren geleistet war und bin begeistert. Der erste Teil ist zwar nun bereits schon 10 Jahre alt, aber noch immer sehenswerter, als das was uns sonst hier zu Lande im Fernsehen vorgesetzt wird. Das British English in der Serie ist so gut, dass man es ohne weiteres als Unterstützung zur Testvorbereitung nutzen kann, und das auch mit ungeheurem Unterhaltungswert. Werde mir die Deutsche-Version natürlich auch zulegen. Tolle, klassische, spannende Abenteuergeschichten, liebenswerte Charaktere, brilliante Besetzung! Es stimmt einfach alles. Die Serie ist auch von der Produktion her ziemlich gut gemacht, ziemlich hochwertig und aufwändig, besonders die letzten vier Teile. Von der Intention und der Aufmachung her, würde ich sagen, vergleichbar mit "Die Scharfschützen", nur halt auf See - vielleicht sogar einen Tick besser, denn "Hornblower" schaft es, das Thema von Folge zu Folge so weit zu variieren, dass es nicht eintönig oder schematisch wird. Sehr empfehlenswert! Macht Lust auf mehr ...!!! Über eine Ausstrahlung im deutschen Fernsehen würde ich mich freuen. Und falls das hier jemand von unseren Privaten lesen sollte: Bitte keine deutsche Produktion der noch offenen Teile. Nach dem desaströsen Fiasko der letzten Fernsehproduktion von R.L.Stevensons "Die Schatzinsel" sollte man die Umsetzung maritimer Stoffe doch lieber den Briten und Amis überlassen. |
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Charles Dickens' Little Dorrit (4 Disc Set)
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungNach dem Tod seines Vaters kehrt Arthur Clennam (Matthew Macfadyen) in das Haus seiner puritanischen Mutter (Judy Parfitt) zurück. Dort trifft er die halb so alte Amy Dorrit (Claire Foy). Aufgrund ihrer zierlichen Figur wird sie von allen Little Dorrit genannt. Amy arbeitet als Näherin im Hause Clannam. Ihre Familie lebt seit Jahren im Londoner Schuldgefängnis Marshalsea. Amy wurde dort geboren, ihr Vater ist der älteste Insasse. Arthur unterstützt die Dorrits, hilft wo er kann. Eines Tages jedoch ist er auf Hilfe angewiesen. Denn Clannam gerät in die Fänge des so genannten Circumlocution Office (Amt für Umschweife, Komplikationsamt). Von dem Familienclan der Barnacles geführt, setzt diese Behörde alles daran, den Fortschritt in England zu verhindern. Überhaupt jede Art von Unternehmertum zu behindern. Arthur steht in diesem Amt für seinen Geschäftspartner Doyce (Zubin Varla) ein, der seit Jahren versucht, dort ein Patent anzumelden ? und verliert indes durch den gewieften Spekulanten Merdle (Anton Lesser) sein Vermögen. Schließlich landet Arthur selbst in Marshalsea. Ausgerechnet Little Dorrit steht ihm dort bei. Little Dorrit ist eine BBC-Serien-Produktion von 2008. Vorliegende Staffel umfasst 14 Folgen. Genug Zeit, dem umfangreichen Romanstoff Charles Dickens' den benötigten Raum zu geben. In Großbritannien des viktorianische Zeitalters angesiedelt, erzählt die Serie nicht nur die spannende Familiengeschichte der Dorrits nach. Auch wirft die Verfilmung einen ? für Dickens typisch ? kritischen Blick auf Aristokratie und Regierungsinstitutionen Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Drehbuch zu dem Serien-Drama schrieb Drehbuch-Meister Andrew Davies. Eng angelehnt an die eindringliche Geschichte von Charles Dickens. Die Gestaltung von Little Dorrit als Soap Opera mit neugierig machenden Cliffhangern entspricht der Veröffentlichungsweise des Romans. Dieser war in monatlichen Fortsetzungen erschienen (zwischen 1855 und 1857), erst 1857 als Buchausgabe. Regie zu Little Dorit führten Adam Smith, Dearbhla Walsh und Diarmuid Lawrence. Die Geschichte wurde bereits zweimal verfilmt: 1934 unter der Regie von Karel Lama?, 1987 von Christine Edzard. Der Film erhielt acht namhafte Preise und wurde 17 mal nominiert. Unter anderem für den Golden Globe. Sehr sehenswerte 422 Minuten. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Super!!! und gemein, dass ich die DVD erst im september bekomme 5 von 5 PunktenIch habe gerade die erste Folge von "Little Dorrit" auf SKY Passion gesehen und dachte mir, ich müsste gleich mal nachsehen, ob es die nicht schon auf DVD gibt, da ich nicht immer zu dem Zeitpunkt vor dem Fernseher sitzen kann. Ich mag einige Schauspieler in der Serie und seit "Stolz und Vorurteil" mit Matthew McFadyen, von demselbigen in solchen Verfilmungen. Ich war gebannt von der Geschichte und frage mich, wie es weitergehen wird und ich es schaffe endlich die 2. Folge zu sehen. Jeder der auf diese Epoche steht, Stolz und Vorurteil mag und auch die Serie Lost in Austen, wird auch hier gebannt sitzen. Toll ausgestattetes Period Drama! 5 von 5 PunktenSchaurig-schöne Schauplätze, bitterböse Schurken, sympathische, liebevoll gezeichnete und mehrdimensionale Charaktere sowie faszinierende Gutmenschen, die aber nie stereotyp wirken, ein extrem spannend gestalteter Plot, wunderschöne Musikkompositionen und eine grandiose Ausstattung machen das Betrachten dieses BBC-Minidramas zu einem rundum gelungenen unvergesslichen Erlebnis. Man kann sich hier vor Andrew Davies als Drehbuchautor nur verneigen. Das durchweg grandios spielende Schauspielerensemble kann mehr als überzeugen, Matthew Macfadyen einmal mehr sein herausragendes Schauspielertalent beweisen, die Newcomerin Claire Foy gibt umwerfend ihr Debut. Die melancholische Musik und die antik anmutende Gestaltung des Vospanns sorgen für eine außergewöhnlich sinnliche Stimmung. Spannend, berührend, unterhaltend und das auf einem kaum zu übertreffenden Niveau. Little Dorrit ist jetzt schon meine Lieblings-Dickens-Verfilmung. Allen Period-Drama-Fans sowie allen hoffnungslosen Romantikern sei dieses Werk wärmstens ans HERZ gelegt. Bitte nicht versäumen!!! Auch gut im englischen Original zu verstehen. Und falls man eine Passage nicht ganz verstanden hat, sind subtitles zuschaltbar. Muss man einfach haben 5 von 5 PunktenDiese BBC Verfilmung (Serie) des bedauerlicherweise nicht so ganz bekannten Dickens Stoffes lässt nichts zu wünschen übrig. Wunderbare Schauspieler, alle Rollen hervorragend besetzt, bis in die kleinsten Rollen. Eine wunderbare Ausstattung , dazu (da es sich hier um das Original mit Holländischen Untertiteln handelt) erstklassig gesprochenes, gut verständliches Englisch (also auch für Schüler eine echte Empfehlung). Man weiß nicht wo man Anfangen soll mit dem Lob. Bei den Schauspielern sticht vor allem Andy Serkins hervor (Gollum aus Herr der Ringe) hier als diabolischer Serienmörder und Finsterling mit herrlich französischem Akzent unterwegs. Man staunt , was er als Schauspieler so drauf hat und ärgert sich über die schlechte Führung dieses außerordentlich talentierten Mannes in der Verfilmung von Tintenherz. Ebenso der Held der Geschichte Mr. Clannam (Matthew Macfayden, Mr. Darcy aus Pride and Prejudice): absolut glaubwürdig in seiner Rolle als echter Ehrenmann a la Dickens und auch die Hauptdarstellerin der Little Dorrit (Claire Foy) spielt ihre Rolle wunderbar verhuscht und bedauernswert. Herrlich auch die satirischen Spitzen auf das Bürokratiewesen, über das sich Dickens wohl sehr geärgert hat und der inzwischen wieder äußerst aktuelle sezierende Blick auf die Gier und den selbstproduzierten wirtschaftlichen Zusammenbruch des Establishments (Ein echtes Lehrstück, das auch erschüttert, da wir seit damals offensichtlich nichts dazugelernt haben). Die Serie hält sich insgesamt erfreulich dicht an die Vorlage und zeigt auch einen guten Einblick in die tragischen Umstände von verschuldeten Menschen und ihren Angehörigen und die psychischen Auswirkungen von sozialem Prestigeverlust. Offenbar hatte Dickens dabei ein reales Vorbild, da sein Vater einst in eben diesem Schuldengefängnis gesessen hatte. Insgesamt also ein echtes Musthave!!! Schöne Verfilmung 4 von 5 PunktenIch habe diese Geschichte richtig genossen. Schöne Kulisse, fantastische Schuspieler, interessante Geschichte - alles stimmt. Ich gebe allerdings nur vier Sterne, weil fünf Sterne für mich die BBC-Verfilmungen von "Pride and Predjudice", "North and South" und "Jane Eyre" verdienen. "Little Dorrit" verfehlt dieses Niveau nur knapp. Herrliche Kurzweil bei der man in eine Dickens-Welt abtaucht die man sich schöner nicht zurecht lesen hätte können 5 von 5 Punkten[[[Diese Rezension bezieht sich auf den UK-Import dieser Serie, NICHT auf die Deutsche Ausgabe von KSM, die am 13.9.2010 erscheinen wird. Dafür, dass amaz** die Rezensionen zu verschiedenen DVD-Ausgaben miteinander verlinkt kann der Rezensent nichts. ]]] Mein Period-Drama Highlight 2009 war eindeutig diese BBC-Mini-Serie nach dem gleichnamigen Charles Dickens-Roman: "Little Dorrit". Dickens Geschichte wurde in jeder Hinsicht bemerkenswert umgesetzt. Ein Fest für alle Sinne. Erwähnenswert nicht nur die herrlichen Kulissen, Schauplätze und Kostüme, sondern auch die bemerkenswert guten Schauspieler. Von der warmherzigen bewegenden und unbedingt spannenden Geschichte nicht zu reden. Als Arthur Clennam (Mathew Macfadyen) von einem langen Auslandsaufenthalt nach London zurückkehrt hat er eine traurige Aufgabe zu erfüllen. Er muss seiner Mutter (Judy Parfitt) vom Tod ihres Mannes, seines Vaters, berichten... Doch im Haus seiner an den Rollstuhl gefesselten gefühlskalten Mutter herrscht ein duster-strengens Regime. Furcht einflößend ist da nicht nur die gefühlskalte alte Dame selbst, sondern auch ihr kauziger zwielichtiger Butler Jeremiah Flintwinch (Alun Armstrong). Arthurs Augenmerk im Haus seiner Mutter fällt auf Amy Dorrit, genannt "Little Dorrit" (Claire Foy), die jüngste Tochter von William Dorrit (Tom Courtenay) die als Näherin im Clennam-Haus arbeitet. Er fängt an Erkundungen über die junge Dame einzuholen, folgt ihr - und landet im Marshalsea Schuldengefängnis, wo sie mit ihrem Vater und ihren Geschwistern - so diese nicht gerade zwielichtigen Dingen nachgehen - lebt. Mit dem Besuch im Schuldengefängnis bei William Dorrit, einem offenbar ehemals angesehenem alten Herrn in der Gesellschaft Londons, taucht Arthur in eine ihm bislang fremde Welt ein. William Dorrit ist ein gebrochener müder alter Mann, der sein Schicksal tapfer erträgt - seinen Stolz jedoch nicht verloren hat. Arthur setzt alles dran den Dorrits zu helfen, scheitert jedoch an einer sich Selbstverwaltenden unnützen Behörde, dem "Circumlocation Office". (Ein nachgerade genialer Seitenhieb, den Dickens der sich selbst verwaltenden englischen Bürokratie jener Zeit widmet.) Ein scheinbar schmieriger Geldeintreiber namens Pancks (Eddie Marsan) vermag ihm und schließlich den Dorrits jedoch zu helfen. Gleichzeitig wird offenbar, dass Arthurs Mutter ein dusteres Geheimnis zu hüten versucht. Leider erfolglos, denn eine Menge geheimnisvolle Dokumente die Flintwinch für Mrs Clennam vernichten sollte --- gerät über Umwege in die Hände eines mysteriösen, geradezu Furcht einflößenden entflohenem Häftling aus Frankreich: Rigaud (Andy Serkins). Ein Mörder! Während die Dorrits schließlich rehabilitiert werden und auf Bildungsreise (Venedig. Oh welch herrliche Kulisse!) gehen, nimmt Arthur Clennams Schicksal eine dramatische Wendung. Die junge Dame in die er verliebt ist, heiratet einen anderen und Spekulationsgeschäfte bescheren ihm genau das Schicksal aus dem er die Dorrits befreit hat... Beinah ehrfürchtig gebannt sitze man Folge für Folge vor dem Fernseher. Eine Soap Opera allererster Güte. Liebe, niemals schmalzig, Mord, Neid, Missgunst, ruinöse Spekulationsgeschäfte, zwielichtige Gestalten, farbenfrohe Einfältlinge, Halsabschneider allererster Güte, die sich zum Wohltäter wandeln - und dann das dustere Geheimnis um Arthur Clennam und "Little Dorrit". - Wie mag das wohl enden? Die 14-teilige TV-Serie gibt es bislang nur als UK-Import (englische Sprache, MIT einblendbaren engl. Untertiteln) doch die Anschaffung lohnt. 452 Minuten Laufzeit und eine nette Auswahl an "Special Features" wo Hauptdarsteller, Kostümbildner, Drehbuchautoren (!) und Produzenten zu Wort kommen und ihre Passion für diese Mini-Serie offenbaren. - Ein richtig gelungener runder Abschluss, wie ich finde. Charles Dickens hat "Little Dorrit" im Verlauf von 1855-1857 als Fortsetzungen veröffentlicht - jeweils mit Cliffhangern am Ende jeder Episode - gerade so, wie wir heute vom Fernsehen kennen. Ein grandioses Gesellschaftsdrama, das in dieser Umsetzung seinesgleichen sucht. 5 Sternchen für jeden einzelnen Schauspieler, die Drehbuchautoren, die Kostümbildner, Kulissenbastler, den Regisseur - ach, herrliche Kurzweil bei der man in eine Dickens-Welt abtaucht die man sich schöner nicht zurecht lesen hätte können. Eine vollumfängliche Empfehlung übrigens auch für Leute denen es bei P&P oder North & South einen Tick zu romantisch zugeht. Das ist bei "Little Dorrit" eindeutig nicht der Fall. |
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Terry Pratchett's Going Postal (2 Disc Set)
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungDas Weltall: Absolute Dunkelheit und gleißend helle Lichtblitze. Eine fremde Welt. Durch diese irreale Landschaft treibt die riesige Sternenschildkröte Groß-A'Tuin. Auf ihrem Rücken trägt sie vier Elefanten. Auf deren Schultern wiederum ruht die Scheibenwelt. Um dieses bizarre Wesen, diese physikalisch eigentlich völlig unmögliche Kröten-Schöpfung kreist eine kleine Sonne. Ein eigenes Universum im Universum. So wundert man sich auch nicht, dass in bzw. auf dieser Scheibenwelt ein Elefant als Sonnenhüter fungiert. Er muss ein Bein anheben, erst dann kann die Sonne passieren. Rätselhafte Magie und ein Element namens Kreativum halten diese sonderbare Welt zusammen. Doch es gibt auch menschlich anmutende Bewohner. Da ist zum Beispiel der schrullige Zauberer Rincewind. Als solchen erkennt man ihn jedoch nur, weil er das Wort Zaubberer auf seinen Hut gestickt hat. Leider steht es mit seinen magischen Fähigkeiten genauso schlecht wie um seine Rechtschreibung. So muss Rincewind als Fremdenführer für den Touristen Zweiblum und seine magische Truhe aus intelligentem Birnenholz herhalten und gerät von einem schrägen Abenteuer ins nächste. Und dann stößt auch noch Cohen, der Barbar in Rente, zu ihnen. Going postal von 2010 ist eine wunderbar spritzige Mixtur aus Science Fiction, Fantasy und Comedy. Regisseur Jon Jones verpackt mit vorliegender DVD den Buch-Klassiker von Terry Pratchett in zwei unterhaltsame Teile. Das Drehbuch stammt von Richard Kuti und Bev Doyle, gedreht wurde hauptsächlich im ungarischen Budapest. Nach Hogfather und Colour of Magic liegt damit nun die dritte Film-Adaption der Scheibenwelt-Romane vor. Bereits die ersten beiden veröffentlichten Scheibenwelt-Verfilmungen waren ein enormer Erfolg. In den deutschen DVD-Charts erreichen sie Platz 28 und 33. Die Romane Pratchetts haben Kultstatus. Die meisten Titel befinden sich regelmäßig in den internationalen Bestsellerlisten. Insgesamt haben es seine Scheibenwelt-Romane auf bisher 38 Einzelbände geschafft. Fünfzehn Romane wurden in die britischen Big Read übernommen ? dort finden sich auch Werke wie Der Herr der Ringe, 1984, Jane Eyre, Der Graf von Monte Christo und Harry Potter. Mit fünf Romanen unter den Top 100 dieser Bestenliste liegt Pratchett gleichauf mit Charles Dickens und noch vor J. K. Rowling. Pratchett zieht auf der Scheibenwelt alle möglichen und unmöglichen Klischees des Genre Fantasy durch den Kakao. Dabei bedient er sich Motiven aus Conan, Herr der Ringe, dem Cthulhu Mythos von H.P Lovecraft und vielen anderen. Spätere Romane widmen sich dann aber auch ernsteren und aktuellen Themen: Integration, Rassenkonflikte, Korruption, Globalisierung, Pressefreiheit. Ein weiteres Markenzeichen Pratchetts, neben seinem sehr speziellen Humor, ist die exzessive Nutzung von Fußnoten zur Erklärung. Witzige Fußnoten, die mancher Fan sogar lieber liest als die Handlung selbst. Einige Darsteller in Going Postal: Richard Coyle, Claire Foy und der als Agatha Christie?s Poirot bekannt gewordene Schaupieler David Suchet. Und sogar Terry Pratchett selbst ist in einer kleinen Rolle zu sehen. Er spielt den Postman. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Eine Kundenrezension:Nicht ganz wie das Buch aber dennoch gut gelungen 4 von 5 PunktenAls absoluter Pratchett-Fan war ich natürlich total aufgeregt, als ich erfahren habe, dass es eine Verfilmung von Going Postal, zu deutsch Ab die Post, gibt, die vor Kurzem im britischen Fernsehen lief. Freunde haben mir das Ganze zum Glück zukommen lassen, sodass ich nun, wenn auch nicht zur Qualität der DVD, zumindest zu der Verfilmung an sich etwas schreiben kann. Jeder der das Buch kennt und genauso liebt wie ich, wird vielleicht von der Adaption etwas enttäuscht sein. Ein paar, zumindest für eingefleischte Fans wichtige Details wurden einfach weggelassen oder umgeschrieben. So taucht zum Beispiel der Golem Anghammarad gar nicht auf und auch sonst wurde einiges weggelassen, umgestellt oder vereinfacht. Andererseits, wenn man es schafft die Erinnerung an das Buch beiseite zu schieben und sich auf die Verfilmung einzulassen, dann erlebt man doch 3 ziemlich vergnügliche Stunden. Man muss sich halt nur bewusst machen, dass eine Verfilmung eigentlich nie mit der Original-Vorlage mithalten kann. Hier nun eine kurze Zusammenfassung der Handlung (Spoiler): Moist von Lipwig ist ein Betrüger aller erster Güte. Mit einem absolut uneinprägsamen Gesicht gesegnet, gelingt es ihm, eine Schwindelei nach der anderen abzuziehen und dabei ganze Banken in die Pleite zu treiben. Dabei redet er sich noch ein, dass es bei seinen Verbrechen ja schließlich keine Opfer gibt, denn er wendet ja nie Gewalt an. Dumm nur, dass es einen Werwolf in der Wache von Ankh-Morpork gibt, der sich eher für Geruch und nicht so sehr für das Aussehen interessiert. Und ehe es sich Moist versieht, baumelt er schon am langen Arm des Gesetzes, bzw. dessen Galgenstrick. Als ihn nur noch ein Inch vom sicheren Tod trennt erscheint ihm ein Engel... in Form von Lord Vetinari, der ihm buchstäblich ein Angebot macht, dass er einfach nicht ablehnen kann. Und so wird Moist der neue Postmeister der desolaten Post von Ankh-Morpork. Zusammen mit seinem Bewährungshelfer, Mr. Pumpe 19, der dummerweise auch noch ein Golem ist, macht sich Moist an die beinahe übermächtige Aufgabe, das Postamt, das bis zum Rand mit nicht zugestellten Briefen zugestopft ist, wieder auf Vordermann zu bringen. Dass er dabei gleichzeitig der Klacker-Gesellschaft (sowas wie ein Telegrafenamt), die schlechten Service zu hohen Kosten bietet und bislang konkurrenzlos , ordentlich auf die Zehen steigt, erklärt sich von selbst. Bei seiner Aufgabe wird er, mal mehr mal weniger, von einer jungen Dame namens Adora-Belle Dearheart unterstützt, die, obwohl stachelig wie ein gegen den Strich gebürstetes Stachelschwein, doch eine gewisse Faszination in Moist auslöst. Dumm nur, dass er mit seinen Betrügereien ihre Familie in den Ruin getrieben hat und auch noch indirekt für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist. Doch zu guter Letzt gelingt es Moist, für seine Sünden zu büßen, das Postamt zu reformieren und die übermächtige Klacker-Gesellschaft in die Knie zu zwingen. Moist, der im Buch etwa 26 Jahre alt ist, wird von Richard Coyle gespielt, der Mitte 30 ist und auch so aussieht. Richard Coyle spielte zuletzt Prinz Tus in Prince of Persia. Auf den ersten Blick erscheint er nicht als die Idealbesetzung für die Rolle, aber schon nach ein paar Minuten konnte ich über das Alters-Ding hinwegsehen und seine Performance genießen. Lord Vetinari wird von Charles Dance dargestellt, der es wirklich gut schafft, den arroganten und manipulativen Despoten von Ankh-Morpork zu geben. Dummerweise ist Charles Dance blond und ein blonder Lord Vetinari war ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich. Claire Foy spielt die Adora-Belle Dearheart, und das wirklich richtig gut. Ihre ganze Erscheinung überzeugt, nur dass sie am Schluss aufhört zu rauchen erschien mir wie eine versteckte Botschaft an die jüngeren Zuschauer und hat mit der Original-Vorlage nix zu tun. Claire war mir durch ihre Darstellung als Amy Dorrit aus der Dickens-Verfilmung von Little Dorrit bekannt. Die Golems sind natürlich animiert und sehen leider alle gleich aus, was ich persönlich sehr schade fand. Ankh-Morpork, die Klacker-Türme und das Postgebäude waren wunderschön dargestellt und kamen meiner Vorstellung, die ich beim Lesen des Buches hatte, sehr nahe. Die Verfilmung besteht aus zwei Teilen zu jeweils ca. 100 Minuten und trotz der oben genannten Mängel habe ich die Verfilmung wirklich gerne angeschaut. Sobald die DVD erscheint, werde ich sie mir wohl bestellen und voller Freude ins Regal zu den anderen Adaptionen stellen. |
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Little Ashes
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungLittle Ashes ist ein Drama über den berühmten Künstler Salvador Dalí des Regisseurs Paul Morrison (Davids wundersame Welt). Das Drehbuch stammt aus der Feder von Philippa Goslett (Holy Money). Zentrales Thema des Films ist dabei die homosexuelle Neigung Dalís. Madrid, 1922. Während Madrid gerade einen Wechsel von althergebrachten Traditionen zu neuen Einflüssen durch Jazz, Freud und Avantgarde erlebt, schreibt sich der junge Salvador Dalí (Robert Pattinson, Twilight-Trilogie) in die Universität ein. Der 18jährige hat das feste Ziel, ein berühmter, anerkannter Künstler zu werden. Nach kurzer Zeit findet Dalì Kontakt zu dem Poeten Federico García Lorca (Javier Beltran, Zoo) und dem Filmemacher Luis Bunuel (Matthew Mc Nulty, Five days 2). ![]() ![]() ![]() Sie werden zu einem eingeschweißten Trio, doch beeindruckt von dem Charisma des Poeten Lorca, empfindet Dalí bald mehr für ihn als eine reine Männerfreundschaft. Es kommt zu einer Liebesbeziehung der beiden. Während Lorca mit seiner Homosexualität keine Probleme hat, hat Dalí Schwierigkeiten, seine Gefühle zu akzeptieren. Homosexualität ist gesellschaftlich in dieser Zeit nicht anerkannt. Dalí fürchtet zum einen um seine Karriere und wird zum anderen von dem rechtskonservativen Bunuel beeinflusst, der die homosexuelle Beziehung der beiden ablehnt. Bunuel überzeugt Dalí dann auch, mit ihm nach Paris zu gehen. Dalí erreicht dort den erhofften Karriereschub und beginnt überdies eine Affäre mit der verheirateten Gala (Arly Joyer, Das Imperium der Wölfe). Von Dalí verlassen, engagiert sich Lorca indessen für die Arbeiterklasse und gerät dabei in Lebensgefahr. Robert Pattinson in einer seiner größten Rollen seiner noch jungen Karriere. Im Jahr 2005 wird Pattinson durch die Rolle des Cedric Diggory in Harry Potter und der Feuerkelch einem breiten Publikum zum Begriff. 2006 erhält er in dem britischen TV-Film The Haunted Airman seine erste Hauptrolle. Doch obwohl Robert auch im nächsten Teil der Harry-Potter-Serie mitwirkt, wird er erst im Jahr 2008 zum absoluten Idol und Teenie-Star, als er rund 3.000 Konkurrenten aussticht und die Rolle des Edward Cullen in dem Blockbuster Twilight - Bis(s) zum Morgengrauenübernimmt. Der Schauspieler wird mit Ehrungen - wie der Wahl zum Sexiest Man Alive - nur so überhäuft und ein Ende des Hypes um seine Person ist nicht absehbar. ![]() ![]() ![]() Javier Beltrán ist dem Publikum bislang vor allem als Bühnendarsteller entgegengetreten, so spielt er unter anderem in Stücken von Shakespeare sowie in Alan Benetts The History Boys. Nach einer Reihe von Kurzfilmen sowie einer Rolle in der TV-Serie Zoo (2008) steht er für Little Ashes 2008 erstmals für einen Kinofilm vor der Kamera. Bislang ist der brillant surrealistische Film von Paul Morrison der letzte größere Filmauftritt Beltráns, da er sich künftig mehr auf seine Karriere als Theaterdarsteller konzentrieren möchte. Little Ashes ist großartiges Gefühlskino. Ein packendes Drama, welches mit den Gefühlen der Darsteller jongliert, ohne dabei kitschig zu werden. Großartige musikalische Untermalung rundet das Werk ab. Die realistischen Akzente Dalís bei seinen Aufenthalten u.a. in Paris machen den Film besonders authentisch. Besonders die Darsteller Robert Pattinson (hat in diesem Film seine erste Nacktszene) und Javier Beltran mit ihrer einfühlsamen Spielweise, die den Zuschauer das Knistern, die Verunsicherung, die Glückseligkeit und die Enttäuschung zwischen den beiden packend miterleben lässt, zeichnen den Film aus. ![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Robert ist Salvador Dali 5 von 5 PunktenWie ein nasser Schwamm sauge ich derzeit alle Filme, in denen Robert Pattinson mitspielt, in mich auf. Little Ashes habe ich bis heute vielleicht zehnmal gesehen. Man kann von Robert sagen was man will, aber er ist auch außerhalb der Biss-Reihe, ein genialer Schauspieler. In diesem Film konnte er sein wahres schauspielerisches Können unter Beweis stellen. Egal, welche Rolle er spielt, es macht süchtig. Ich finde, die Art wie er den genial wahnsinnigen Maler Dali in seinen Jugendzeiten darstellt ist perfekt und brillant. Die Harmonie zu seinem Filmpartner, der de Lorca verkörpert, ist überwältigend. Die Bilder, die Musik - ein Erlebnis. Man kann viel lachen und noch mehr weinen. Nur die Extras sind etwas mager. Unbedingt ansehen - weil etwas in dir davon bleibt -. Pattinson mal anders... 3 von 5 PunktenPuuuh, der Film ist ganz schwere Kost aber im großen und ganzen gut umgesetzt. Wer allerdings Robert Pattinson in seiner gewohnten Rolle als sexy Vampire erwartet, der irrt. Diese Rolle ist ganz anders als man sonst von ihm gewohnt ist, deshalb ist der Film auch nicht für Kinder geeignet. Der Film hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, trotzdem hatte er etwas beruhigendes und ist super für einen Sonntagabend geeignet..wenn mal wieder nichts im Fernsehn läuft. Ich muss ihn aber nicht nochmal sehen... Von Bis(s) zu Little Ashes - R.B. ist Fantastisch! 5 von 5 PunktenIch bin begeisterte Bis(s)-Leserin, 23 Jahre jung und zweifache Mutter... ich bin offen für alles und bin kunstinteressiert... Was ich damit sagen will, Little Ashes habe ich mir nicht aus der Videothek ausgeliehen, weil Robert Pattison das Cover zierte, sondern tatsächlich, weil mich die Inhaltsangabe ansprach (obwohl ich nicht leugnen kann, dass mich sehr interessiert hat, wie R.B. die Rolle des Dhali darstellt!). Was soll ich sagen... die Inszinierung des Filmes ist grandios! Zwar kann ich über die Originalsynchro nichts sagen, da ich ihn mir in deutsch angesehen habe, aber ich fand es sehr beeindruckend, wie authentisch mir alles vorkam... und wie überzeugend R.B. in seiner Rolle war! Weiterhin entzückt bin ich von der Darstellung der Liebe zwischen Dahli und dem Schriftsteller (habe den Namen gerade nicht im Kopf). Nichts wird Hollywood-mäßig aufgepimt! Es wirkt mutig, aber schön... esthetisch und romantisch würde ich sogar sagen! Der innere Konflikt aufgrund der Gesellschaft und der Homosexualität wird sehr gut dargestellt und ich habe keinen Moment Scharm empfunden. Generell war der Film sehr gut, wenn auch eindeutig nichts für Leute, die am Abend eher einen "einfachen" und "leichten" Film haben wollen - Little Ashes ist Anspruch pur und erwartet vom Zuschauer Feingefühl und eigenes Denken. Platz für Eigeninterpretationen ist genug gegeben, ich bin jedenfalls beeindruckt und auch meine beste Freundin und mein Mann waren angetan. Ein sehr guter Film, der mit R.B. einen würdigen Salvador Dahli gefunden hat! Das Klischee, er wäre nur als Vampir tauglich, ist damit defenitiv ausgeräumt! Genialer Film - Pattinson kann definitiv mehr! 5 von 5 PunktenIch habe mir diesen Film und The Haunted Airman bestellt, weil ich neugierig auf andere Rollen von Pattinson war. Vor Twilight kannte ich Ihn nicht. In Harry Potter war er für mich eher eine Randfigur. Little Ashes hat mich beim ersten Ansehen förmlich überrollt. Ich war gefesselt und ehrlich gesagt sogar ein bißchen geschockt als ich Pattinsons Spiel als Dali gesehen habe. Er schafft es zu 100% sich in die Rolle reinzuversetzen und sein wahres Ich verschwinden zu lassen. Seine Mimik ist für mich unbeschreiblich. Nach Little Ashes bin ich der Überzeugung, dass Pattinson definitiv mehr drauf hat als Edward Cullen. Little Ashes gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsfilmen. eine "kleine Perle" 5 von 5 PunktenEs geht hier um die Liebesbeziehung des Malers Salvador Dali ("Twilight" - R. Pattinson) zu einem jungen spanischen Poeten (Lorca) zu Zeiten der Revolution. Ebenso treffen beide dort auf der Uni in Madrid auch auf den späteren Filmemacher Buñuel. (als kleines "Schmankerl" ist sogar die makabre Augapfel-Szene aus "Ein andalusischer Hund" mit eingeschnitten) Storymäßig erinnert der Film an manchen Stellen an "Maurice" von James Ivory. Bei der Besetzung hatte ich zuerst gedacht "oh jeh", wurde dann aber positiv überrascht. Robert Pattison ist zwar mit den gewöhnungsbedürftigsten Frisuren ever zu sehen (oder auch mal mit nichts an, vor dem Spiegel) macht seine Sache aber dennoch sehr gut um den exzentrischen Dali zu verkörpern. Getragen wird die ganze Geschichte mit einem sehr schönen Musikscore der viel klassische spanische Gitarre enthält und bei der die HD Tonspur dann auch richtig zur Geltung kommt, in dem sonst eher dialoglastigen Liebesdrama, das mit dem Tod von seinem Lover endet. Das ganze ist recht gekonnt und stimmungsvoll umgesetzt und wirkt nie billig. Das Bild dieser Blu-ray ist meist erstklassig bis auf einige dunklere Passagen wo der Schwarzwert besser sein könnte. An Extras gibt es leider nur diverse Interviews und eine Bildergalerie sowie Trailer. Für Leute die mit ruhigeren Filmen, bzw. Biografien klar kommen, eine Empfehlung! |
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The Cake Eaters
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungGuy Kimbrough (Jayce Bartok) lebt in New York. Sein angestrebtes Ziel: Eine Karriere als Musiker. Als seine Mutter Ceci (Melissa Leo) stirbt, kehrt er für die Beerdigung in seinen Heimatort zurück ? und verpasst die Zeremonie. Nach und nach gerät er in einen Strudel von Geheimnissen, Spannungen und gefühlsmäßigen Verwirrtheiten zweier befreundeter Familien. Seiner und der Kaminskis. Alles dreht sich um die großen Themen Leben, Liebe und Tod. Guys Vater, der Metzger Easy Kimbrough (Bruce Dern), hat bereits seit Jahren eine Affäre mit Marg Kaminski (Elizabeth Ashley). Guys scheuer Bruder Beagle (Aaron Stanford) verliebt sich in Margs 15-jährige Enkelin Georgia (Kristen Stewart). Diese ist durch eine Nervenerkrankung gehandicapt. Ein schwerer Schlag für Beagle, der seine eigene Mutter bis zu ihrem Tod gepflegt hatte. Guy indes trifft Jugendliebe Stephanie (Miriam Shor) wieder. Verwicklungen jeglicher Art sind die Folge. Doch nach und nach entwirren sich die Dinge auch wieder. Die wunderbar schrullig-eigenartige Kleinstadtwelt der Familien Kimbrough und Kaminski bringt so manche liebenswerte Eigenheit der Protagonisten zutage, Herz und Gefühl kommen dabei nicht zu kurz. The Cake Eaters ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2007. Erstmals erschien der Film am 13. März 2009. Regie führte Mary Stuart Masterson ? die gleichzeitig auch Mitproduzentin war. Jayce Bartok schrieb das Drehbuch und spielt eine der Hauptrollen. Mary Stuart Masterson legt mit ihrem Regiedebüt ein Meisterwerk vor. Sie macht aus einem sentimentalen Familiendrama eine lebhafte und dennoch bescheidene Erzählung. Auffallend ist das feinsinnige und intensive Spiel der Darsteller. Kristen Stewart mimt außerordentlich reif, Bruce Dern setzt Highlights. Gedreht wurde in der Provinz des Staates New York, so dass The Cake Eaters noch zusätzlich an Authentizität gewinnt. Den Soundtrack komponierte der Tony Award-Preisträger Duncan Sheik. Zauberhaftes Wohlfühl-Kino. 95 Minuten lang Drama, Herzschmerz und Romantik pur. The Cake Eaters wurde mit vier Auszeichnungen geehrt. 2007 erhielt Regisseurin Mary Stuart Masterson auf dem Ft. Lauderdale International Film Festival den People's Choice Award in der Kategorie Best American Indie. Im Jahre 2008 gab es gleich drei Preise. Und jeweils wieder je einen für Mary Stuart Masterson. Den Audience Award in der Kategorie Dramatic Feature auf dem Ashland Independent Film Festival, den Discovery Award beim Sedona International Film Festival und den Best Feature Award vom Stony Brook Film Festival. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Eine Kundenrezension:Kristen Stewart ist beeindruckend 5 von 5 PunktenIch habe mir den Film angesehn, weil ich Kristen Stewart als Schauspielerin mag. Wie viele andere wurde auch ich durch "Twilight" auf sie aufmerksam und wollte sehen, wie sie in anderen Rollen ist. Mir gefällt der Film sehr gut, Stewart spielt ihre Rolle, des körperlich beeinträchtigten Mädchens unglaublich gut. Und auch die anderen Charaktere sind gut gespielt. Nicht nur für Kristen Stewart Fans zu empfehlen. Zum Inhalt: Die 15 jährige Georgia ist sehr krank, sie kann kaum noch laufen, leidet unter Lähmungen und kann nur noch schwer sprechen. Sie lernt den Sohn des örtlichen Fleischers kennen, der scheinbar keine Scheu vor ihrer Behinderung hat und sie als normales Mädchen ansieht. Sie weiß, sie wird bald im Rollstuhl sitzen und sie möchte bevor es so weit ist, alle Fazetten der Liebe kennen lernen... |
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Die Kartause von Parma - Die komplette Serie (3 DVDs)
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungDie Französischen Revolution ist Schauplatz des Sechsteilers Die Kartause von Parma (Originaltitel: La Certosa di Parma). Es ist die Geschichte des jungen Fabrizio del Dongo (Andrea Occipinti), einem glühenden Bewunderer Napoleons, der in dessen Armee eintritt, in der Schlacht von Waterloo verwundet wird und nach seinem Studium zum Priester nach Parma kommt. In die Stadt seiner Träume. Dort macht er zunächst aufregende, dann aber düstere Erfahrungen mit der Liebe. Weil er sein Gelübde noch nicht abgelegt hat, mangelt es dem Studenten nicht an Damenbekanntschaften. Diese bedeuten ihm jedoch nicht viel; wohl auch, weil er die wahre Liebe noch nicht kennen gelernt hat. Eines Tages wird Fabrizio Opfer eines Attentats, durch den eifersüchtigen Liebhaber einer Gespielin. Um sich davon zu erholen, besucht Fabrizio seinen alten Lehrer, der ihm eine dunkle Zukunft voraussagt. Fabrizio versucht dieser Prophezeiung zu entkommen, trifft aber gerade dadurch auf seinen alten Feind Giletti (Roberto Herlitzka), den er im Kampf ersticht. Nach einiger Zeit auf der Flucht wird er verhaftet und in der Zitadelle von Parma inhaftiert. Zuspruch und Trost findet Fabrizio stets bei seiner Tante, der Marchesa Gina Pietranera (Marthe Keller). Diese geht eine Scheinehe ein, um am Hof von Parma eingeführt zu werden. Das innige platonische Verhältnis zwischen Neffe und Tante, beide große Anhänger der französischen Revolution, erregt die Missgunst anderer. Speziell jener Männer, die sich für Gina interessieren. Während seiner Gefangenschaft lernt Fabrizio die schöne Clelia kennen und lieben. Sie schenkt ihm, der weiter zu hohen geistlichen Würden aufsteigt, einen Sohn. Das Kind erkrankt und stirbt, was auch den Tod der Mutter nach sich zieht. Schließlich zieht sich Fabrizio ? inzwischen alt und verwitwet ? nach einem abenteuerlichen Leben in die Kartause, das alte Kloster Parmas, zurück. Auf den Tod wartend. Der autobiographische Mehrteiler gibt gekonnt ein großes Stück Geschichte wieder: Die Situation in Oberitalien zur Zeit Napoelon Bonapartes (1769-1821). Er schildert in einer großen Varietät die Träume und Sehnsüchte des Fabrizio del Dongo, der sich nach einer Zeit der Leichtfertigkeit in einen gänzlich anderen Menschen verwandelt. Auslöser dafür ist die wahre Liebe. Vorlage ist ein Buch. Stendhal (bürgerlicher Name: Marie-Henri Beyle, 1783-1842) hat seinen dritten (von Honoré de Balzac gepriesenen) Roman innerhalb von nur 52 Tagen geschrieben. Er wäre von der filmischen Umsetzung Mauro Bologninis begeistert gewesen. Man hat den Eindruck, der französische Autor hat an Andrea Occhipinti und Marthe Keller gedacht, als er seine Figuren Fabrizio und Gina schuf. Eine aufwändige, gelungene Romanadaption, die in Nebenrollen mit Stars wie Gian Maria Volonté (Graf Mosca), Heiner Lauterbach (Graf Pietranera) und Hans-Michael Rehberg (Marchese del Dongo) aufwartet. Die von Pidax Film mit restauriertem Bild und Ton herausgebrachte Verfilmung ist nicht nur sehens- sondern auch hörenswert: Die ausdrucksstarken Synchronstimmen von Hans Georg Panczak, Victoria Brams und Günter Ungeheuer machen sie zu einem Erlebnis besonderer Art. Die französisch-italienisch-deutsche Produktion von 1981 steckt voller Intrigen, Liebe und Verrat und fesselt damit bis zur letzten Minute. Ein Muss für Fans von historischen Filmen und Liebhaber von gelungenen Romanverfilmungen. 360 Minuten Spannung, Drama und Liebe pur. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Das Weltnaturerbe - Schätze unserer Erde (5 Disc-Set) [Blu-ray]
Blu-ray von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungBei Das Weltnaturerbe - Schätze unserer Erde handelt es sich um eine fünfteile Dokumentationsreihe, welche insgesamt 50 Orte zeigt, die von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet wurden. Das von der UNESCO erfasste Welterbe setzt sich aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe zusammen und wird in einer Liste erfasst. In dieser Liste werden überragende Naturerscheinungen oder Gebiete von außergewöhnlicher Naturschönheit und ästhetischer Bedeutung aufgeführt. Ebenso stellt das Weltnaturerbe außergewöhnliche Beispiele bedeutender in Gang befindlicher ökologischer und biologischer Prozesse in der Evolution und Entwicklung von Land-, Süßwasser-, Küsten- und Meeres-Ökosystemen sowie Pflanzen- und Tiergemeinschaften dar. Die Liste umfasst Landschaften, deren biologischen Vielfalt auf der Erde bedeutend sind und typische Lebensräume, einschließlich solcher, die bedrohte Arten enthalten, welche aus wissenschaftlichen Gründen oder ihrer Erhaltung wegen von außergewöhnlichem universellem Wert sind. ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern DVD 1: Die Reise führt durch die europäische Flora und Fauna. Es geht über die Berglandschaften der Schweiz auf die Korsische Insel zum dortigen Natur Reservat La Scandola. Den direkten Vergleich erhält man danach mit dem spanischen Nationalpark Coto de Donana. In beiden Parks werden die landestypischen Tierarten in freier Laufbahn in ihren natürlichen Lebensräumen sehr nah gezeigt. Weiter geht?s auf die Aeolischen Inseln Italiens mit ihrer ganzen Schönheit. Prächtige Landschaftsaufnahmen mit wundervoller Botanik finden sich hier. Über den kroatischen Seen National Park führt die Reise dann ins kalte Russland. Die Weiten der russischen Landschaft werden beeindruckend dargestellt. Der Besuch gilt dabei den Vikanen von Kamtschatka und dem bekannten Baikalsee. Auch der polnische National Park Bialowieza begeistert mit Aufnahmen seiner Tier- und Pflanzenwelt. Zum Abschluss führt der Weg über Bulgariens einmaliges Biospährenreservat Srebarna nach Ungarn/ Slowakei. Zu sehen ist der slowakische Karst und die unheimlichen aber gleichzeitig faszinierenden Höhlensysteme des Aggtelek. ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern DVD 2: Auf der zweiten Disk wird Nord- und Mittelamerika präsentiert. Zunächst werden die klassischen Sehenswürdigkeiten, Nordamerikas Yellowstone Nationalpark sowie der Grand Canyon National Park, präsentiert. Die Größe und Vielfalt der Parks wird hervorragend in Szene gesetzt und dem Zuschauer gekonnt ein Bild der nordamerikanischen Tierwelt gezeigt. Über den Yosemite National Park sowie den Carlsbad Caverns National Park geht es nach Kanada. Hier wird über vier von Kanadas Nationparks (Kluane National Park, Wrangeli-St.Elias National Park, Glacier-Bay National Park, Tatshenshini Alsek Provincial Wilderness Park) berichtet. Der Unterschied zur nordamerikanischen Landschaftskultur und der ganz eigenen Schönheit Kanadas wird dabei klar ersichtlich. Von den nördlichen Gefilden geht?s weiter nach Mittelamerika. Mit dem Barrier Reef Naturschutzgebiet von Belize ist ein Stück unberührte Natur zu sehen. Der prächtige und bekannte Alejandro de Humboldt National Park in Cuba lässt uns kaum glauben dass ein derart schönes Stück Natur in so einem unruhigen Land existieren kann. Besonders interessant ist der Teil über das Walschutzgebiet von El Vizcaino in Mexico. Tolle Bilder mit vielen Informationen werden hier geliefert. Zum Ende der DVD werden der National Park Morne Trois Pitons von Dominica sowie der Darrien National Park in Panama gezeigt. Die DVD gibt einen phantastischen Überblick über die Vielfältigkeit der nord- und mittelamerikanischen Natur. Vergrößern Vergrößern VergrößernDVD 3: Der erste Teil berichtet über die Viktoriafälle des National Park in Simbabwe ? so realistisch, dass man meint Wassertropfen spüren zu können. Neben den Landschaftsaufnahmen machen allein die Aufnahmen der Viktoriafälle diese DVD sehenswert. Auch die Aufnahmen des Kilimanjaro National Park in Tansania lässt einen wie auf einer Traumreise in die Gebirgswelten eintauchen. Es geht weiter zum Wasser - in den Malawi See National Park, hier wird die vielfältige Land- und vor allem Wasserwelt Malawis präsentiert. Herausragende Unterwasseraufnahmen zeigen Lebewesen, die der Mensch gewöhnlich eher nicht zu sehen bekommt. Das Vogelschutzgebiet Djondj in Senegal zeigt dann die Tierwelt eines weiteren Elements. Die Kameraführung versteht es hier exzellent, die Tiere und deren Lebensraum in Szene zu setzen. Teil zwei dieser DVD zeigt den National Park Banc dÁrguin in Mauretanien sowie den Vallee de Mai National Park auf den Seychellen. In Südafrika wird der Greater St. Lucia Wetland Park präsentiert. Wie eine Mini Safari geht es dann weiter im Niokola-Koba National Park in Senegal. Bewundernswerte Aufnahmen von den Tieren charaktersieren diesen Teil. Am Ende zeigt die Dokumentation über das Tsingy de Bemaraha Naturschutzgebiet von Madagaskar sehr eindrucksvoll, welche Besonderheiten die Inselwelt beherbergt. ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern DVD 4: Gestartet wird mit dem Canaima National Park in Venezuela. Ein Bericht über die Galapagos Inseln Ecuadors beweist, das die Inseln zu recht für ihre vielfältige Tierwelt bekannt sind. Die Dokumentationen über das Pantanal Naturschutzgebiet in Brasilien, den Iguazu Wasserfälle National Park Brasiliens und den Los Laciares National Park in Argentinien runden das Bild über die prachtvollen Naturgebiete Südamerikas ab. Nicht minder beeindruckend die Schönheit Ozeaniens. Bilder von dem Great Barrier Reef, und die Feuchttropen von Queensland lassen die Natur ganz nah erleben. Die Aufnahmen des Purnululu National Park, des Naturparks Shark Bay und der Haifischbucht in West Australien, zeigen eindrucksvoll welche Besonderheit in Tieren und Landschaften Australien hat. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass schon so mancher dahin ausgewandert ist. Ein letzter Schwenk dieser DVD führt nach Neuseeland in den Te Wahipounamou Westland National Park. ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern DVD 5: Die Berichte über den Wulingyuan National Park und die Schutzzonen im Nationalpark der drei parallel verlaufenden Flüsse in Yunnan zeigen eindrucksvoll wie die Chinesen es verstehen Prachtstücke ihres Landes zu präsentieren. Über Indiens Sunderbans National Park geht es weiter zu dem wie unberührten arabischen Oryx-Antilopen Naturschutzgebiete in Oman. Den Gegensatz zu den Weiten Chinas zeigt der Buchenwald des Shirakami Berglands in Japan. Eine Reise durch die Nationalparks der kleineren Länder Asiens führt nach Malaysia in den Kinabalu National Park, in den Phong Nha-Ke Bank National Park in Vietnam, den Tubbataha Korallenrif National Marine Park auf den Philippinen sowie den Nationalparks Ujung Kulou und Komodo Indonesiens. Der Wechsel von Festland zu Inselwelt in all ihrer Unterschiedlichkeit ist hier besonders beeindruckend. Die Größe Asiens mit der Vielfältigkeit von Landschaften wird mit dieser DVD extrem deutlich. ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern Besuchen sie mit dieser einzigartigen DVD-Edition auserwählte Orte rund um die Erde. Lassen Sie sich in den Bann ziehen von der Schönheit unserer Erde und hinreißen von den faszinierenden Bewohnern dieser Welt. Präsentiert wird diese atemberauschende Edition auf insgesamt 5 Blu-ray Discs mit einer Gesamtlaufzeit von über 10 Stunden in erlesener Bild-und Tonqualität. Sie können zwischen einer deutschen oder englischen Kommentierung wählen oder sich einfach von den packenden Bildern mitreißen lassen und dazu eine klassische Musikuntermalung genießen. ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern ![]() Vergrößern 5 Kundenrezensionen:Traumhaft 5 von 5 PunktenWunderbare Dokumentation von vielen Wunderschönen Orten dieser Welt wie sie heute noch ist, aber vielleicht für unsere Kinder nicht mehr zu sehn sein wird! Bild und Ton sind absolut in Ordnung ansehen und geniessen Super Doku 5 von 5 PunktenDie Welt wie sie Villeicht einmal nicht mehr zu sehen ist. Ein Absolutes muss für jeden Natur und Tierfreund. Sollte mann sich zulegen! Enttäuschende Doku 2 von 5 PunktenIch habe es fast vermutet, da ich Dokumentationen dieser Art leider schon öfter zu sehen bekam. Hier wird wieder einmal mehr versucht mit relativ geringem Aufwand an dem - nach aufwändigen Dokumentationen wie "Planet Erde", "Die Reise der Pinguine" oder "Wildes China" - neu geweckten Interesse an Naturdokumentationen mit zu verdienen. Diese Dokumentationen zeigen das was auf der Packung steht - aber mehr nicht. Nur weil "Full HD" drauf steht, steht es nicht zwangsläufig für eine professionelle Produktion. Die Aufnahmen wirken leider sehr oft amateurhaft. So sind sie teilweise ziemlich wackelig und manchmal auch unscharf, so als hätte jemand Urlaubsaufnahmen mit seiner Handycam aufgenommen. Die Bildmotive haben bei weitem nicht die Qualität, wie man sie von bekannten BBC-Dokumentationen kennt. Nach spätestens einer halben Stunde langweilt man sich. Dazu trägt sicher nicht zuletzt der Sprecher bei, der mit seiner emotionslosen Art und Weise zur langen Weile beiträgt. Das was er spricht wirkt sehr oberflächlich und er wiederholt sich viel zu oft (!) mit Sätzen wie "Man vermutet, dass..." oder "Man sagt, dass...". Solche Sätze zeugen von nicht ausreichender Recherche. Aber der Grund, der mich dazu endgültig dazu veranlaßte diese Dokumenation wieder zurück zu senden, ist die extrem nervtötende Hintergrundmusik, die ganz offensichtlich einem simplen Synthesizer entsprang und stets viel zu laut und deplaziert wirkt. Man kann sich diese Doku schlichtweg nicht mit Ton ansehen. Stefan Goetzke spricht mir mit seiner Rezension in vielerlei Hinsicht aus der Seele. Die in der Produktbeschreibung gezeigten Bilder stellen ein falsches Bild der Doku dar. Man erwartet Dokumentationen in der Art, wie ich sie oben bereits nannte, aber an diese Qalität reicht "Weltnaturerbe, Schätze unserer Erde" leider bei weitem nicht heran. Ganz nett, aber insgesamt nur Mittelmaß 3 von 5 PunktenDiese Dokumentation hinterläßt bei mir leider einen etwas spiespältigen Eindruck. Aufmachung und Umfang lassen zunächst auf ein ähnliches Kaliber wie die berühmten, großen BBC-Dokumentationen hoffen. Diesem Anspruch wird das vorliegende Werk allerdings nicht ganz gerecht. Der Umfang und die Vielfalt der vorgestellten Landschaften und Nationalparks geht dabei völlig in Ordnung. Pro Scheibe werden zehn mehr oder weniger bekannte Parks und Landstriche vorgestellt, unter denen sich natürlich auch die großen Highlights wie Gran Canyon oder der Kilimanjaro befinden. Aber auch echte Perlen sind dabei, von denen man noch nie wirklich gehört hat, so daß man diesbezüglich wirklich Neues kennenlernt und durchaus seinen Horizont erweitert. Die Qualität der Aufnahmen ist gut, für mein Empfinden erreicht sie allerdings nicht das hohe Niveau von Produktionen wie "Planet Erde". Die dortigen Aufnahmen sind einfach eine Spur grandioser und sorgen für mehr herunterklappende Kinnladen. Die Länge der einzelnen Beiträge ist mit einer knappen Viertelstunde pro Landschaft eher ein bißchen kurz. Die Zeit reicht oft gerade, um die wissenswertesten Fakten zu vermitteln; hier würde ich mir manchmal etwas mehr wünschen. Leider macht sich hier auch bereits ein deutlicher Unterschied zu anderen Dokumentationen bemerkbar. Wenn z.B. die BBC loszieht, um in den Sundarbans in Indien zu filmen, dann erwähnen sie nicht nur, daß es dort eine kleine Population seltener Tiger gibt, sondern sie ZEIGEN sie auch. In der Weltnaturerbe-Doku werden die Tiger zwar auch erwähnt, aber mehr als eine hinterlassene Fußspur bekommt man nicht zu sehen. Genauso ist es mit den Nashörnern in Afrika: da man offenbar keine lebenden Exemplare vor die Linse bekommen hat, werden stattdessen Archivfotos der Tiere gezeigt, und die sind qualitativ noch nicht einmal besonders gut. Hier wäre weniger sicher mehr gewesen, und es drängt sich der Eindruck auf, als habe für die einzelnen Gebiete nur ein gewisses Zeitpensum zur Verfügung gestanden, bevor das Team weiterreisen mußte, und für alles, was man nicht "erwischt" hat, war keine Zeit mehr vorhanden. Von daher wirkt diese Dokumentation stellenweise wie die filmischen Ergebnisse einer drei- bis vierwöchigen Urlaubsreise, während die BBC-Teams sicherlich monatelang in einem Gebiet unterwegs sind und damit einfach mehr Chancen haben, die seltenen Tiere auch zu filmen. Zwei weitere, in meinen Augen aber ganz wichtige Aspekte machen eine erstklassige Dokumentation ebenfalls aus: ein guter Sprecher und eine passende Musikuntermalung. Auch hier kann diese Doku mich leider nicht ganz zufrieden stellen. Zugegeben: meine Ansprüche in diesen beiden Punkten sind hoch, aber wer einmal eine erstklassige Dokumentation gesehen hat, die von Christian Brückner (Wildes Russland), Norbert Langer (Planet Erde) oder Otto Clemens (Yellowstone) kommentiert wird, weiß, was ich meine. Solche Profis sind einfach imstande, allein durch die Dramaturgie ihrer Stimme oder den humorvollen Unterton einer Produktion den letzten Schliff zu verleihen. Nicht so bei dieser Dokumentation. Der Sprecher ist zwar nicht wirklich als schlecht zu bezeichnen, aber er wirkt viel zu nüchtern und sachlich. Er klingt bisweilen, als würde er die mit etlichen lateinischen Bezeichnungen gespickten Texte aus einem Biologiebuch vorlesen, und da er zudem noch einen ganz leichten Sprachfehler hat, der die in unserer Sprache nun mal recht häufig vorkommenden Zischlaute "vernuschelt", fängt dieser Umstand nach zwei bis drei Stunden an, einen wirklich zu stören. Er versprüht ein bißchen den spröden Charme eines Jürgen Rüttgers, dem ich auch nicht wirklich bei einer mehrstündigen Rede zuhören möchte. Auch die Begleitmusik kann mich nicht richtig begeistern. Für sich genommen, ist sie durchaus nett, denn es handelt sich um seichtes Lounge-Geklimper und durchaus wohlklingende Chill-Out-Melodien. Aber diese passen für mein Empfinden besser in den Fahrstuhl eines Casino-Hotels in Las Vegas oder in die Cocktailbar eines Kreuzfahrtschiffes als zu Tier-, Pflanzen- und Landschaftsaufnahmen in freier Natur. Hier hat jemand wirklich kein glückliches Händchen bei der Musikauswahl gehabt, und es wirkt bisweilen so, als hätte da jemand nach dem Motto "Was können wir denn sonst nochmal auflegen?" relativ wahllos ins CD-Regal gegriffen und einfach irgendetwas abgespielt. Ich meine, die Musik muß definitiv zu den gezeigten Szenen passen, und wenn der Zuschauer gerade eine dramatisch anmutende Szene sieht, sollte diese auch durch ebenso dramatische Musik untermalt werden und nicht durch belangloses Allerwelts-Geklimper. Manchmal gelingt das zwar auch in dieser Dokumentation, aber eben nur zu einem geringen Teil. Insgesamt wirkt die Musikuntermalung damit ein bißchen amateurhaft und rangiert teilweise auf dem Niveau von Hobby-Filmern. Unschön ist es auch, daß die Musik auch dann mit unveränderter Lautstärke weiterläuft, wenn der Sprecher gerade eine Szene kommentiert. Hier stören sich die Medien Sprache und Musik dann gegenseitig, und man kann beides nicht richtig genießen. Ein paar Dezibel weniger hätten der Musik an diesen Stellen häufig gut getan. Da ich vom Sprecher und der Begleitmusik also nicht so angetan war, habe ich mal die Variante ausprobiert, mir nur die Filmaufnahmen anzusehen und sie von der ebenfalls vorhandenen Tonspur mit klassischer Musik untermalen zu lassen. Leider ergibt sich auch hier der gleiche Eindruck: Ton und Bild wirken viel zu häufig unsynchronisiert und wollen nicht recht zueinander passen. Auch hier entsteht der Eindruck, als habe jemand seine "Best of Classic"-Sammlung aufgelegt und - ohne darauf zu achten, ob sie zu den Filmszenen paßt - von Anfang bis Ende durchlaufen lassen. Als Fazit kann ich sagen, daß diese Sammlung sicherlich nicht als Fehlkauf bezeichnet werden kann, aber andererseits ist sie auch nicht gerade billig, so daß meine Erwartungshaltung relativ hoch war. Die Filmbeiträge sind qualitativ durchweg gut, und ich habe viele kleine Landschaften kennengelernt, die mir bisher unbekannt waren und die ich in anderen Produktionen noch nicht gesehen habe. Das ist eindeutig ein Pluspunkt zugunsten dieser Doku, und rein optisch hätte sie sicher 4 Sterne verdient. Andererseits haben mich der uninspirierte Sprecher und die unpassende Musikbegleitung am Ende so gestört, daß ich mir am liebsten nur die reinen Filmszenen ohne jeglichen Ton angesehen hätte. Im Gegensatz zu anderen Produktionen bin ich mir nicht sicher, ob ich mir diese Dokumentation auch noch ein zweites Mal ansehen werde, von daher vergebe ich im Gesamtergebnis durchschnittliche drei Sterne für ein durchschnittliches Produkt, das weder richtig gut noch richtig schlecht ist, sondern genau das, was drei Sterne ausdrücken: gesundes Mittelmaß. Schlecht 1 von 5 PunktenDiese "Produktion" ist absolut schlecht. Es wirkt tatsächlich wie eine 1-Mann Produktion mit einer mitteläßigen HD-Kamera aus dem Consumer Bereich. Mal kurz in 4 Wochen um die Welt geflogen und ein bisschen rum gefilmt! Die Kamera wackelt, digitaler Zoom und ständig ist schlechtes Wetter. Is ja klar wenn man nur 1 - 2 Tage pro Drehort verbringt. Wer wunderschöne Aufnahmen in stil von BBC erwartet wird bitter enttäuscht. Das Einzige was man zu Gute halten muss ist die Idee. Es sind sehr schöne Flecken unserer Erde! Aber es sieht eben aus wie ein privates HD Urlaubsvideo. |
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Agatha Christies Miss Marple Collection (6 Disc Set - exklusiv bei Amazon.de)
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungSie ist die wohl bekannteste und berühmteste Amateur-Detektivin der Literaturgeschichte: Miss Jane Marple aus der Feder der brillanten britischen Krimi-Schriftstellerin Agatha Christie (1880-1976). Gerade die Erfindung der Miss Marple und des genialen belgischen Ermittlers Hercule Poirot brachten Christie bereits zu Lebzeiten allergrößten Ruhm. So erhob sie Queen Elisabeth II. 1971 für ihr Lebenswerk als Dame in den persönlichen Adelsstand. Insbesondere die Figur der Miss Marple - einer älteren, kultivierten, unverheirateten und ein wenig zerbrechlich wirkenden Dame aus dem fiktiven englischen Örtchen St. Mary Mead - erfreut sich bei Krimi-Fans aus aller Welt größter Beliebtheit. In dem keineswegs so verschlafenen kleinen Nest klärt die überaus rüstige und gedankenschnelle Lady sämtliche Morde in der ihr sehr eigenen Ermittlungsart und mit Hilfe ihrer logischen Schlussfolgerungen auf, die die lokale Polizei immer wieder in Erstaunen versetzt. Besonders bekannt - gerade auch im deutschen Sprachraum - wurde die Hobby-Detektivin aus Passion in den 1960er Jahren durch die Darstellung von Margaret Rutherford, die diese in vier Filmen spielte. Rutherford gab der Miss Marple die Züge einer liebenswert-schrullien alten Jungfer, die mit Hilfe ihres scharfen Verstandes und der Hilfe ihres Freundes und Bibliothekars, Mr. Stringer (Stringer Davis), ihre Fälle löste. ![]() ![]() ![]() Diese DVD-Collection, die die Verfilmung sämtlicher 12 Miss Marple-Romane enthält, entwirft ein abweichendes, stimmigeres Bild der Hauptfigur als die prominente Vorgängerin aus den 60ern. Absolut werkgetreu und mit viel Liebe zum Detail (so fehlt hier z.B. der in den Büchern nicht vorkommende Mr. Stringer) steht weniger der komödiantische Aspekt als vielmehr der bis in kleinste Nuancen dem Originalwerk angepasste Charakter der Jane Marple im Vordergrund. In der für den britischen Fernsehsender BBC zwischen 1984 und 1992 konzipierten Reihe wird die furchtlose Ermittlerin von der englischen Schauspielerin Joan Hickson (1906-1998) verkörpert, die schon zu Lebzeiten Agatha Christies als deren Favoritin für diese Rolle auserkoren wurde, nachdem Christie Joan Hickson in einem Theaterstück gesehen hatte. Wirklich eine vorzügliche Wahl: Joan Hickson gelingt wahrlich eine meisterhafte Leistung in dieser Rolle. Sie wirkt wie direkt aus den Romanen entstiegen. Mehr kann man von einer Darstellerin nicht verlangen. Weniger burschikos als beispielsweise Margaret Rutherford klärt sie alle 12 Fälle in bravouröser Manier auf. Von unterschiedlichen Regisseuren in Szene gesetzt, sind die jeweils 95 bis 145 Minuten langen Filme in der Nachkriegszeit angesiedelt. Das passt hervorragend zu der Entstehungszeit der Romane (der erste erschien 1930, der letzte 1971), sodass Miss Marples stilvolle, viktorianische Art überzeugend wirkt und keinesfalls nach heutigen Maßstäben deplatziert. Ganz im Gegenteil: Ist es doch gerade die rührige Art Miss Marples, der dieser Reihe ihren besonderen Charme verleiht. ![]() ![]() ![]() So gibt es auch immer wieder einmal Hinweise auf Lebensmittelkarten und Rationierungen, wodurch es den Machern der Serie gelingt, nicht nur eine bloße Krimihandlung zu erzählen, sondern auch ein nachvollziehbares Sittenportrait einer sich wandelnden Welt zu entwerfen. Ein wesentlicher Aspekt dieser BBC-Verfilmungen liegt auch darin, dass nahezu ausschließlich vor Ort gedreht wurde, was zu großer Authentizität beiträgt. Auf Szenenbauten im Studio hat man soweit wie möglich verzichtet. Stattdessen hat man historischen Gebäuden und Museen den Vorzug gegeben und mit einer schier unglaublichen Fülle von epochegetreuen Möbelstücken, Gemälden und anderen Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Fantastische Kostüme, ein Riesenaufgebot an Autos der damaligen Zeit und gut ausgesuchte Schauspieler, die genau so aussehen und agieren, wie man es sich beim Lesen der Romane vorgestellt hat, tun ein Übriges für diese mehr als gelungenen Adaptionen der Agatha Christie-Reihe. Die Box aus dem Hause NewKSM erhält die Filme Die Tote in der Bibliothek(1984), Die Schattenhand(1985), Ein Mord wird angekündigt(1985), Das Geheimnis der Goldmine(1985), Mord im Pfarrhaus(1986), Ruhe unsanft(1987), Das Schicksal in Person(1987), Bertrams Hotel(1987), 16 Uhr 50 ab Paddington(1987), Karibische Affäre(1989), Mord im Spiegel(1991) und Fata Morgana(1992) auf insgesamt 6 DVDs in deutscher und englischer Sprache inkl. deutscher Untertitel. Zwei der Titel sind damals in Deutschland noch nicht veröffentlicht worden und liegen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln vor. Zudem sind zu vielen Folgen Outtakes vorhanden. Für alle Fans der liebenswerten Miss Marple ist diese DVD-Box ein Muss. Aber auch für Neueinsteiger in die Welt der Hobby-Detektivin gibt es an diesen Verfilmungen kein Weg vorbei. Denn der Original-Stoff von Agatha Christie ist selten so liebevoll und werkgetreu umgesetzt worden. Eine Kundenrezension:Neuauflage 4 von 5 PunktenIch finde es toll, dass die 12 Marple-Filme mit Joan Hickson in der Hauptrolle jetzt endlich wieder in einer Gesamtbox erscheinen. Hatte schon damit spekuliert mir die Einzel-DVDs oder die alte (vergriffene und teuere) Box zu kaufen. Das hat sich nun erledigt. Besonders gut finde ich, dass man pro DVD jeweils 2 Filme gepackt hat. So entfällt das lästige Wechseln der DVDs, da manche Folgen auch Mehrteilig sind und es vorher sehr störend war, da man mittendrin unterbrochen wurde. Jetzt kann man die Filme ohne Zwischenstörung anschauen. Die zwölf von 1984 bis 1992 entstandenen Verfilmungen der Agatha-Christie-Romane sind auch heute noch teils köstliche TV-Unterhaltung - obwohl man im einen oder anderen Fall die für heutige Verhältnisse etwas biedere Inszenierung bemäkeln dürfte bzw. die Filme sich stellenweise arg in die Länge ziehen. Keinesfalls sollte man diese Filme mit derer mit Margareth Rutherford in der Hauptrolle der Miss Marple vergleichen. Zweifelsfrei ebenfalls echte Klassiker und tolle Filme, aber hier liegen eben Welten dazwischen und die BBC-Verfilmung ist wesentlich dichter am Original von Christie als die anderen Verfilmungen. Joan Hickson ist eine, nein, die Miss Jane Marple und nicht umsonst wollte Dame Agatha Christie selbst sie in dieser Rolle sehen. Zwar entspricht auch Hickson strenggenommen nicht genau der Figur der Bücher - die Miss Marple in den Romanen ist noch älter, noch damenhafter, noch zarter - aber sie kommt den wichtigsten Eigenschaften am nächsten. Sie ist eine neugierige alte Dame und gleichzeitig eine brillante Spürnase - obwohl Miss Marple selbst vor diesem Begriff sicher pikiert zurückschrecken würde. Aber gerade diese auch von Agatha Christie oft hervorgehobene Kombination aus altjüngferlich-schamhafter Neugier und scharfsinnig-gnadenloser Hirnakrobatik nimmt man Joan Hickson Wort für Wort ab. Zu den zwölf Filmen selbst: Bis auf wenige Ausnahmen schaue ich mir alle immer wieder gerne an, weil sie einen herrlich altmodischen Charme versprühen. Das kippt auch gelegentlich und dann merkt man an den Schnitten und insgesamt an der gemächlichen Inszenierung eben auch, dass das Fernsehproduktionen sind und schon teilweise über zwanzig Jahre auf dem Buckel haben. Wen das aber nicht stört, der ist hier gut aufgehoben. Die Verfilmungen sind größtenteils ziemlich buchgetreu gehalten und verzichten noch - im Gegensatz zu den aktuelleren Filmen mit Geraldine McEwan in der Titelrolle - auf, positiv gewendet, eigene Interpretationen des Stoffes. Ein paar kurze Worte zum Inhalt: "Die Tote in der Bibliothek": Eine blonde Leiche liegt in Colonel Bantrys Bibliothek - wer ist sie und wie kam sie dort hin? Miss Marple ist wie immer zur Stelle und deckt einen besonders perfiden Mord auf. - Zählt für mich nicht zu den besten Filmen, da zwischendurch etwas langatmig und, was Tat und Motiv angeht, nicht unbedingt schlagend. "Die Schattenhand": Jerry Burton und seine Schwester Joanna ziehen in den kleinen Ort Lymstock. Dort kursieren gerade fiese Rufmord-Briefe. Schließlich stirbt die Ehefrau des Anwalts Symmington kurz nach Erhalt eines solchen Briefs - scheinbar durch eigene Hand. Wie gut, dass Miss Marple schon Witterung aufgenommen hat... - Im Roman ist Jerry Burton der Ich-Erzähler und diese Perspektive fand ich erfrischend, hier ist er immer noch eine Hauptfigur und das tut auch dem Film gut. "Ein Mord wird angekündigt": Per Anzeige werden die Dorfbewohner zu einem Mord bei Letitia Blacklock eingeladen - ein nettes Spiel, denken alle. Aber dann fallen Schüsse und ein Gauner liegt tot am Boden, während Miss Blacklock verletzt ist. Wer wollte sie töten - und will es wohlmöglich noch immer? - Vielleicht der beste Film der Reihe mit guten Figuren (Hinch und Murgatroyd etc.), viel Spannung und einer sensationellen Auflösung. "Das Geheimnis der Goldmine": Ich gestehe - nur einmal geschaut und deshalb fast alles vergessen. Vielleicht tue ich dem Film unrecht, aber für mich war er der schwächste der zwölf. "Mord im Pfarrhaus": Im Arbeitszimmer des Pfarrers wird der ungeliebte Colonel Protheroe erschossen. Seine Ehefrau und ihr Geliebter beschuldigen sich beide der Tat, werden aber ebenso beide entlastet. Wer war es dann? Motive sind reichlich vorhanden. - Schöner Film mit etwas komplizierter Auflösung, dafür aber auch mit einer besonders viel Freude bereitenden Miss Marple. "Ruhe unsanft": Die frisch verheiratete Gwenda kauft ein Haus und merkt bald, dass es ihr sehr bekannt vorkommt - als Kind hat sie dort einen Mord gesehen! Nur: Wer waren Täter und Opfer? Sie beginnt nachzuforschen und weckt damit schlafende Hunde. - Netter Film, der etwas abrupt aufs Finale zugeht, dann aber mit einem richtig abgedrehten Täter entschädigt. Dazu gute Darsteller. "Das Schicksal in Person": Jason Rafiel (verwirrt vielleicht etwas, weil diese Figur chronologisch erstmals in dem - erst später gedrehten - Film "Karibische Affäre" auftaucht) ist tot. Sein letzter Auftrag an Miss Marple: Sie soll als seine "Nemesis" ein Verbrechen aufklären - es geht um seinen Sohn, der vor Jahren ein junges Mädchen ermordet haben soll. - Einer meiner liebsten Marple-Filme, wegen der herrlichen Szenerie(n) (Miss Marple geht auf Bustour) und der famosen Co-Darsteller, allen voran Margaret Tyzack; die Handlung um den zurückliegenden Mord ist zum Schluss ziemlich psychobeladen und es fehlt ein bisschen die Christie'sche Raffinesse. Trotzdem - ich mag ihn. "Bertrams Hotel": Miss Marple kehrt in dem Hotel ein, das sie schon als kleines Mädchen beherbergte. Alles scheint - merkwürdigerweise - noch genauso wie damals. Dann verschwindet erst Hochwürden Pennefather, die berühmt-berüchtigte Lady Bess Sedgwick taucht auf, ebenso ihre ungeliebte Tochter Elvira, auf die ein Mordanschlag verübt wird... und das alles passiert nicht zufällig im "Bertram's". - Viel passiert und sowieso ist der Roman einer der "düsteren" Christies, wo viel von menschlichen Schwächen die Rede ist und eine insgesamt traurige Stimmung herrscht. Der Film fängt das ganz gut ein, zieht sich zwischendurch etwas, punktet aber durch die kniffligen Rätsel und eine charismatische Darstellerin der Bess Sedgwick. "16 Uhr 50 ab Paddington": Mrs McGillicuddy beobachtet vom Zug aus einen Mord - in einem Abteil eines anderen Zugs. Niemand glaubt ihr - außer Miss Marple. Die mobilisiert die patente Lucy Eylesbarrow, um bei den Crackenthorpes als Hausdame getarnt herumzuschnüffeln. Und Lucy findet eine Leiche... - Sicher einer der bekanntesten Marple-Krimis, schon durch die Rutherford-Verfilmung, die mal locker Mrs McGillicuddy, Lucy Eylesbarrow und Miss Marple zu einer Art Super-Miss-Marple zusammenbastelte. Nicht ganz ohne Grund, denn dieser Film wirkt etwas zäh, zumal die Darstellerin der Lucy etwas dröge rüberkommt. Dennoch ein guter Film. "Karibische Affäre": Schon ein paarmal gesehen und immer wieder vergesse ich Namen und die Details der Handlung: Miss Marple urlaubt in der Karibik, trifft dort einen alten Schwätzer, der von einem Mord erzählt. Kurz darauf ist der Alte tot - irgend jemand fühlte sich wohl auf den Schlips getreten. Miss Marple ermittelt. - Eine interessante Abwechslung, auch weil ein bisschen Lokalkolorit gezeigt wird. Die Nebendarsteller bleiben leider ein wenig blass und die Auflösung kommt nicht vollkommen überraschend (erst recht nicht für - kleiner Augenzwinker - Liebhaber von "Pride & Prejudice"), dafür entschädigt aber der famose Gastauftritt des gut aufgelegten Donald Pleasence, dessen Kabbeleien mit Miss Marple höchst unterhaltsam sind. "Mord im Spiegel": Die Schauspielerin Marina Gregg mietet sich im Örtchen St Mary Mead ein. Auf ihrer Einweihungsparty stirbt ein Gast aus dem Dorf durch einen vergifteten Cocktail - offenbar hat der Anschlag Marina Gregg gegolten... - Puh. Der Film macht es auch nicht viel besser als die Hollywood-Version mit Liz Taylor u. a.; irgendwie gerät alles zu lethargisch und nicht einmal der Auftritt des von mir sehr geschätzten John Castle als Inspektor Craddock kann das retten. "Fata Morgana": Miss Marple besucht ihre Jugendfreundin Carrie Louise, deren Ehemann Lewis eine Art Besserungsanstalt für jugendliche Kriminelle leitet. Da sagt sich ihr Stiefson Christian Gulbrandsen an, der offenbar etwas Wichtiges auf dem Herzen hat - doch kaum angekommen, ist er schon tot. Warum - und wer war es? - Ich mag den Film weniger wegen der Krimihandlung, sondern aus anderen Gründen: Der erste heißt Jean Simmons. Der zweite besteht in der schönen, wehmütigen Schlussszene. Der Rest ergibt sich aus den unterhaltsamen Nebenhandlungen und insgesamt dem guten Personal. Im Großen und Ganzen kann man zum Abschluss sagen, dass es wunderbare und recht originalgetreue Verfilmungen der Bücher sind. Joan Hickson spielt ihre Rolle großartig und fügt sich perfekt in die Person der Miss Marple ein. Doch durch meine kleine Kritik zu den Filmen, bin ich der Meinung das 4 Sterne hier genau richtig angebracht sind. |
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