... 
Produkt-Bild: Crazy Heart

Crazy Heart
mit Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, James Keane, Regie: Scott Cooper

DVD von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 19,97

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Crazy Heart

Produktbeschreibung



?Brillant, hörens- und sehenswert? - Oscar®-Gewinner Jeff Bridges in der Rolle seines Lebens.

Seit Jahren tourt der abgehalfterte Country-Star Bad Blake (Jeff Bridges) durch heruntergekommene Bars und billige Motels. Als er bei einem seiner alkoholumnebelten Auftritte die Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) kennen lernt, ändert sich jedoch alles. Ihr gelingt es hinter die kaputte Fassade des Musikers zu blicken und Blake erkennt, dass Jean seine letzte Chance für ein Comeback, aber auch für ein glücklicheres Leben sein könnte.
Crazy Heart

Crazy Heart

Crazy Heart

Crazy Heart

Crazy Heart

Crazy Heart
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Für mich der bisher beste Film aus 2010
5 Punkte 5 von 5 Punkten
also ich kann diesen independentfilm jedem ans herz legen, der einfach mal "anderes" kino sehen will. fernab von großen blockbuster-ads-produktionen ist "crazy heart" ein echter geheimtipp.

der film ist, bis auf die grandiosen auftritte von bad blake (jeff bridges), sehr ruhig und es passiert sonst nicht sehr viel, aber das ist auch das meisterhafte am film, weil es trotzdem nie langweilig wird. es hätten ruhig mehr konzerte gezeigt werden können, weil die songs wirklich großartig sind und von bridges selbst gesungen werden. man sollte natürlich einen sinn für country-musik haben.

bad blake, held der geschichte, ist einem von anfang an sehr sympathisch und kann, trotz seines alters, als identifikationsfigur dienen, da er im gegensatz zu den meisten anderen filmhelden, jede menge fehler und makel hat.

maggie gyllenhaal wirkt hier sehr erwachsen und glaubwürdig. seit sie in donnie darko noch einen pubertären teenager gespielt hat, machte sie eine gute entwicklung durch und wirkt hier sehr viel reifer.

ich finde die beziehung zwischen blake und der journalistin (habe den rollennamen vergessen ;D) sehr dezent dargestellt und nicht zu aufdringlich oder explizit. kitschige sex-szenen wurden weggelassen.

deswegen wohl auch die 6er-freigabe, ansonsten finde ich die alterseinstufung allerdings unangebracht, für kinder ist der film nicht geeignet. aber das ist ja 'ne andere geschichte...

der ganze film ist jedenfalls einfach sehr realistisch und dadurch auch authentisch.
wer "gran torino" oder "the wrestler" mag, wird auch an "crazy heart" spaß haben.
mein bisher bester kinobesuch in diesem jahr.
Hard Life, Sweet Songs
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Life's a bitch... and then you die." Solche oder so ähnliche Gedanken könnten Bad Blake (Jeff Bridges, "Iron Man", "Die fabelhaften Baker Boys") manchmal durch den Kopf gehen, ist sein Leben doch wirklich nicht mehr unbedingt lebenswert. Der 57jährige Countrysänger hat seine besten Tage und größten Erfolge längst hinter sich. Mittlerweile tingelt er kettenrauchend, whiskeysaufend und leicht schmerbäuchig durch Amerika, wo er in Bowlinghallen oder verräucherten Spelunken seine alten Hits zum Besten geben muss, um halbwegs über die Runden zu kommen. Eines Tages in Santa Fe jedoch, lernt er die junge Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal, "Secretary", "Away weg go") kennen, die ihn für ihre Zeitung interviewen will. Er bricht mit seiner "One night, one Groupie"-Regel und lässt sich emotional auf die Frau ein. Kein leichtes Unterfangen für beide Seiten, da Jean sich auch noch um ihren vierjährigen Sohn kümmern muss und Bad seit Jahrzehnten eigentlich nur an sich selbst gedacht hat. Gibt es eine Chance für den abgehalfterten Sänger und die beziehungsgeschädigte Mittdreißigerin?

"Crazy Heart" ist vor allem eins - ein ruhiger Film. Ein Film, der ganz auf seinen Hauptdarsteller Jeff Bridges zugeschnitten ist, der einmal mehr beweist, wie wandlungsfähig er ist. Ob Actionfilm ("Blown Away"), Kult-Komödie ("The Big Lebowski") oder Drama ("König der Fischer"), Bridges findet sich in jedem Genre mühelos zurecht. Es gibt wenige Schauspieler, denen man nahezu jeden der von ihnen dargestellten Charaktere bedingungslos abkauft. Jeff Bridges ist so einer. Seinen ersten Auftritt hatte der mittlerweile 60jährige bereits 1951 als Zweijähriger! Er hatte also mehr als genug Zeit, sich zu dem großartigen Schauspieler zu entwickeln, der er dann geworden ist. Wirklich aufgefallen sein dürfte er den meisten 1989, als er mit seinem Bruder Beau und Michelle Pfeiffer in "Die fabelhaften Baker Boys" auftrat. Bereits hier stellte Bridges sein musikalisches Talent unter Beweis. Und nun tut er es wieder, da er in "Crazy Heart" jeden Song selbst singt und den Bad Blake so nuanciert und exzellent verkörpert, dass man nicht weiß, ob man schockiert oder fasziniert sein soll ob des unglaublichen Talents, mit dem Bridges Bad Blake bis zur letzten Note Leben einhaucht. Regisseur Scott Cooper jedenfalls hätte für sein Erstlingswerk keinen Besseren finden können.

Gut, man muss schon was übrig haben für schmalzige Countrymusik und Sänger, die zwar keinen Auftritt verpassen, aber dafür auch mal eben hinter die Bühne zum Kotzen verschwinden. Man muss unzulängliche und unzugängliche Charaktere, die sich scheinbar schon längst aufgegeben haben, mögen, man muss für ihre kleinen, eigentlich unbedeutsamen Lebensgeschichten Interesse aufbringen und sich dem gemächlichen Ton und der scheinbaren Ereignislosigkeit dieser 110minütigen Odyssee eines einsamen Säufers mit Gitarre ausliefern, um "Crazy Heart" überhaupt etwas abgewinnen zu können. Tut man es aber, wird man mit einem außergewöhnlichen kleinen Film und einem fantastischen Hauptdarsteller belohnt und man kann gar nicht anders, als diesen alten, singenden Cowboy zu mögen.

Bridges spielt so authentisch, dass es schon fast weh tut. Das fängt an bei der während seiner einsamen Fahrten ständig offenen Hose, dem zauseligen grauen Bart, den müden Augen und den verschwitzten Hemden und hört bei seinen Besäufnissen, dem öfter als gewollt aufblitzenden Altherrenbauch und den alkohlbedingten Kotzereien noch lange nicht auf. Bad Blake ist kaputt, ziemlich sogar. Mühsam hält er sich mit den von seinem Manager arrangierten Gigs über Wasser, spielt seine einstigen Hits und bringt gerade noch genug Charme auf, um seine mit ihm gealterten Groupies sexuell zu beglücken. Als er jedoch die alleinerziehende Mutter Jean trifft, ändert sich all dies. Er wacht auf aus seiner Lethargie, empfindet seit Langem wieder so etwas wie Glück und vielleicht sogar Liebe, obwohl nahezu alles gegen diese Verbindung spricht. Über 800 Meilen Entfernung zwischen seiner Heimatstadt Houston und Santa Fe, der große Altersunterschied, der 4jährige Sohn von Jean, sein durch diverse gescheiterte Ehen aufgebauter emotionaler Schutzwall und natürlich sein ungezügelter Alkoholkonsum. Hinzu kommt noch, dass Blakes ehemaliger Schützling Tommy Sweet (Colin Farrell, "Das Gesetz der Ehre") mittlerweile tausendmal erfolgreicher ist als Blake und ihn engagiert, um als seine Vorgruppe aufzutreten. Alles andere als gute Vorzeichen also, um Bad Blake aus seinem armseligen Dasein zu befreien.

Regisseur Cooper hat nicht nur bei seinem Hauptdarsteller ein glückliches Händchen bewiesen, auch alle anderen Rollen sind ideal besetzt. Maggie Gyllenhaal als verliebte, aber vorsichtige Jean, Robert Duvall als Blakes kautziger Freund und Colin Farrell als sexy Countrybarde mit Pferdeschwanz und Bart - alles wunderbare Rollen, die toll gespielt werden. Sie alle werden allerdings mühelos von Jeff Bridges in den Schatten gestellt. Selten hat man den Mimen so authentisch spielen sehen, sein Bad Blake ist ein gebrochener Mann, der sich langsam aber sicher ins Grab säuft und dennoch nicht aufgibt. Er lebt immer nur für den nächsten Gig, die Zeit dazwischen verschläft oder versäuft er oder fährt von einer Stadt zur anderen, von einem Auftritt zum nächsten. Desillusioniert, verzweifelt und dennoch zäh schlägt er sich durch, bis auch er meint, noch ein bisschen Glück verdient zu haben. Wenn er nicht schon alles an den Whiskey verloren hat.

Cooper ist ein wunderbarer kleiner Film gelungen, mit schmalziger, aber zu Herzen gehender Musik und einer minimalen Geschichte, die fast ausschließlich durch ihre Darsteller zum Leben erwacht. Die Story gibt nicht viel her, dennoch birgt sie lauter kleine Schätze und wundervolle Momente in sich. Man kommt um das versöhnliche und freudige Schmunzeln am Ende des Films einfach nicht herum, zu sehr ist einem dieser alternde Säufer bis dahin ans Herz gewachsen. Der Film dürfte nur eine kleine Zielgruppe finden, diese aber wird ihre wahre Freude an "Crazy Heart" haben. Und an Jeff Bridges, dem "Dude", the one and only. Drei von fünf guten alten Countrysongs, die einfach zu Herzen gehen.
Herausragender Countryfilm
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wozu lange den Klappentext umschreiben: Wer auf Countrymusik und Liebesgeschichten steht sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Eine Meisterleistung von Jeff Bridges in der Hauptrolle (für die er auch den Oscar als bester Hauptdarsteller bekam). Hervorragende Musik, wunderschöne Aufnahmen und eine tolle Story! 5 Sterne!
Lakonisches Roadmovie mit toller Musik
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dies ist eine reine Filmkritik,da die DVD noch nicht erhältlich ist.
Bad Blake,ein abgehalfterter Countrysänger tingelt alkoholkrank durch die Provinz und kotzt sich durch miese Auftritte.
Durch ein Interview und durch die daraus entstehende Freundschaft und später Liebesgeschichte mit der Interviewerin fängt er an sich selbst und das Leben wieder etwas ernster zu nehmen,er schreibt sogar wieder songs.
Sogar seine Karriere erhält durch den Auftritt als Vorband seines ehemaligen Protegees Tommy noch einen Höhepunkt.
Insgesamt ein toll gespieltes roadmovie,Jeff Bridges gibt dem Blake eine Lässigkeit und Glaubwürdigkeit,die zurecht oscarprämiert wurde.Auch die zusammen mit dem musikalisch verantwortlichen und Freund von Jeff Bridges T.Bone Burnett komponierten Songs sind richtig flott und geben dem Film den perfekten Rahmen.
Einzig die Liebesgeschichte wirkt etwas konstruiert.Welche alleinerziehende Mutter gibt einem Alkoholiker ihr Kind mit-und macht dann Schluss weil er sich nicht entsprechend gekümmert hat???
Sehens-und hörenswerter Country ohne jeden Kitsch,ein überragender Jeff Bridges und die geschliffenen Dialoge machen den Film auf jeden Fall zu einem Erlebnis.
Und falls T.Bone Burnett die musikalische Verantwortung für einen Film trägt und dieser Im staubigen ländlichen Amerika spielt,kann man davon ausgehen dass einen ein Hörgenuss erwartet(siehe Oh brother where art though,cold mountain,das remake von ladykillers,walk the line,dont't come knockin'...)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Dirty Movie mit Oscar Preisträger Jeff Bridges

Dirty Movie mit Oscar Preisträger Jeff Bridges
mit Jeff Bridges, Ted Danson, Lauren Graham, Joe Pantoliano, Patrick Fugit

DVD von FilmConfect Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,93

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Dirty Movie mit Oscar Preisträger Jeff Bridges

Produktbeschreibung


DIRTY MOVIE
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Einfach nur eine große Enttäuschung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Der Film ist langweilig, öde und auf keinen Fall empfehlenswert.
Das beste an dem Film ist das Ende, denn dann hat man es geschafft.
Nicht das, was der Titel verspricht.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was dem bescheuerten deutschen Titel nach wie eine weitere, unlustige und pubertäre Komödie a la "Fantastic Movie" anmutet, ist in Wahrheit eine nette, leichte Komödie, die nicht versucht mit platten Kalauern oder aneinandergereihten Parodien auf andere Filme die Spielfilmlänge zu füllen.

Hier wird Wert auf sympathische Charaktere und deren Entwicklung, eine gut aufgebaute Story und Wortwitz gelegt.
Die Schauspieler machen ebenfalls ihre Sache gut.
Allen voran natürlich Jeff Bridges, aber auch u.a. William Fichtner ( Prison Break, The Dark Knight, Equilibrium ), Joe Pantoliano ( Unknown, Bad Boys ) und besonders Ted Danson spielen hervorragend.

Endlich mal wieder ein Film, bei dem man merkt dass die Filmcrew Spaß hatte und ihr Herzblut hineinsteckte, ohne mit dem moralischen Dampfhammer, ausgelutschten Kalauern oder lustlos agierenden Schauspielern konfrontiert zu werden.
Klasse, mehr davon!
The Big Lebowski lässt grüßen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gleich hier Vorweg - eine ABsage an alle Kritiker mit der Frage: Welchen Film habt ihr euch eigentlich angesehen??
Natürlich: "The Big Lebowski" ist vielleicht ein recht hohes Maß, wenn man hier dirkete Vergleiche anstellen will.
Und trotzdem: "Dirty Movie" sprüht ebenso vor schwarzen Pointen und ist ebenso menschlich und lieblich und kultig wie sein großer Bruder!
Das dies so ist, liegt zu einem großen Teil mit Sicherheit an Jeff Bridges, der hier den ihm gegebenen Spielraum klasse nutzt und das Beste aus sich und seiner Rolle herausholt (ich bin mir ziemlich sicher, dass ihm das gar nicht allzu schwer gefallen sein wird). Aber auch das Drehbuch plus die sehr gut besetzten Nebenrollen sind höchst amüsant.

Im Grunde dreht sich "Dirty Movie" um sich selbst, was im Klartext (so in etwa) folgendes heißen soll: Ein arbeitsloser, geschiedener Vater, der seinem Sohn kein besonderes Geschenk zu dessen Geburtstag schenken kann, weil der neue Vater viel mehr finanziellen Background zu bieten hat, überlegt - wie so oft - wie er innerhalb kurzer Zeit zu viel Geld kommen kann...
Als er den Entschluss fasst, einen Amateur-Pornofilm zu drehen, sind all seine Freunde auf Anhieb begeistert und es fällt ihm nicht allzu schwer, sie zur Mitarbeit zu überreden. Viel schwieriger hingegen stellen sich die Suche nach geeigneten HauptdarstellerInnen und Drehorten sowie Drehbüchern dar.
Auf köstlichste Weise entsetht so eine Geschichte, die mit Pornografie im Grunde (außer als Randerscheinung) überhaupt nichts mehr zu tun hat - es ist dies eine Geschichte über Freundschaft, über Liebe und über unerwarteten Erfolg (der schlussendlich auch noch kommen wird - aber ich möchte ja nicht zuviel verraten...).

"Dirty Movie" ist schlicht und einfach ein LÄSSIGER, ein cooler, wirklich lustiger und kultiger Streifen, der es ganz ohne Kitsch, ohne Glanz und Glamour und ohne immens aufwändige Kulissen schafft, ein Bild über Freundschaft und Zusammenhalt zu vermitteln, dass in den Köpfen der Seher unbeschwert weiterleben kann, ohne auch nur einen Bruchteil von Müßigkeit dafür zu fordern.

Ehrlich gesagt wundert es mich, wie mir dieser Film (der, glaube ich, um 2007 entstanden ist) bisher so spurlos an mir vorübergehen konnte.
Das ist wirklich wieder einmal ein richtig, richtig GUTER Streifen - BRAVO!!

Eine weitere Kaufempfehlung für sämtliche Filmliebhaber und auch solche, die ganz einfach richtig gute Filme mögen!

Anm.: Ich empfehle an dieser Stelle auch "Abgedreht" (mit Jack Black) das in gewisser Hinsicht einige Ähnlichkeiten und Parellelen aufzuweisen hat, auch wenn es letztlich nicht ganz an "Dirty Movie" herankommt!
Wenig überzeugend, unlustig...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Auch der sonst so verlässliche Jeff Bridges kann nichts dran ändern, dass dieses "Dirty Movie" ein rechter Schuss in den Ofen ist. Das liegt schon auch an der Prämisse: das Pornogeschäft ist nur bedingt komisch - und wenn, dann meist unfreiwillig. Die Assoziation mit BIG LEBOWSKI verfliegt bereits innerhalb der ersten 5 Minuten, die Illusion, es könne sich um eine bissige US-Variante von THE FULL MONTY (Ganz oder gar nicht) handeln, verpufft spätestens nach dem ersten Drittel. Allzu bieder, aseptisch und konstruiert kommt alles daher, mit mageren und flachen Witzchen (die auch im Original kaum besser sind!) hangelt sich die überraschungsfreie Handlung über die Runden - und über jede Menge Logik-Löcher in der Story. Das Ganze funkt und funktioniert einfach nicht.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: König der Fischer

König der Fischer
mit Robin Williams, Jeff Bridges, Amanda Plummer, Regie: Terry Gilliam

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2003
Zoom ± Produkt-Bild: König der Fischer
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Diesmal ist Radio-DJ Jack Lucas Jeff Bridges zu weit gegangen. Mit zynischen Sprüchen hat er einen blutigen Amoklauf ausgelöst. Nach seinem Rauswurf aus dem Sender begegnet Jack einem der Opfer - dem Penner Parry Robin Williams. Der verlor durch die Tragödie Frau und Verstand. Seitdem sucht er nach dem heiligen Gral. Mitten in Manhattan. Von Schuld getrieben, taucht Jack ein in Parrys Welt. Und ist hingerissen ... König der Fischer - begeisterndes Fantasy-Kino mit Jeff Bridges und Robin Williams. Ein Erlebnis! Mercedes Ruehl erhielt den Oscar für die Beste weibliche Nebenrolle.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Artus-Mythos auf der einen Seite und der Verfall der Moderne auf der anderen ergänzen einander perfekt als Geschichten in diesem Film von Terry Gilliam, der sowohl dem Drama als auch der Komödie und dem Fantasy-Film zugeordnet werden kann.
Jack Lucas (Jeff Bridges) ist ein Schock-Moderator, der in seinen Radiosendungen seine Anrufer anpöbelt und niedermacht. Eines Tages treibt er es jedoch zu weit und animiert einen Mann zu einem Amoklauf. Von Schuldgefühlen gepeinigt, verliert er nicht nur seinen Job, sondern langsam aber sicher auch seinen Verstand. Der Zufall führt ihn eines Tages mit dem Landstreicher Parry (Robin Williams) zusammen, der ebenfalls an einer fortschreitenden Demenz leidet und sich auf der Suche nach dem Heiligen Gral befindet.
Der gewagte Standpunkt, dass Wahnsinn nur ein wundervoller Platz für jene ist, die sich in der Realität nicht mehr zurecht finden, und die Ansicht, Landstreicher seien nur fehlgeleitete Ritter, machen einen schon bedenklich. Glücklicherweise überwiegen in diesem Film jedoch die wunderbaren Momente trauriger Grazie. Das Drehbuch von Richard LaGravense hat seiner Karriere auf jeden Fall einen Auftrieb gegeben, und seinen intelligenten Dialogen verdankt Mercedes Ruehl (in der Rolle von Lucas' Freundin) ihren Oscar. --Keith Simanton
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

glücklicher Fund
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein sehr tiefgründiger Film mit Robin Williams' typisch verrückter Art. Er ist sein Geld wert, jedoch würde ich ihn mir nicht 5x ansehen.
Überbewertet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ja klar ... ein Film mit einigen skurrilen Gestalten.
Jeff Bridges liefert eine klasse Vorstellung als Jack Lucas ab, wohingegen ich mit Robin Williams als Parry nicht sehr glücklich wurde.
Die Story ist mir einfach zu strange und die DVD liegt leider nur in Dolby 2.0 vor! Daher Durchschnitt.
König der Fischer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
König der Fischer ist ein sehr warmherziger und auch nachdenklich stimmender Film mit viel, viel Tiefgang. Die Darsteller, vor allem Robin Williams, sind schlichtweg brilliant. Unbedingt sehenswert.
König der Fischer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Soetwas kann man nur in New York erleben. Skurile Charaktere von Robin
Williams, Jeff Bridges und Amanda Plummer wunderbar dargestellt. Ein Film,
den jeder, der New York kennt und schätzt sehen muß!!!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Arlington Road

Arlington Road
mit Jeff Bridges, Tim Robbins, Joan Cusack, Regie: Mark Pellington

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 0,10

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Arlington Road
  • FSK 12

Produktbeschreibung


In seinen Vorlesungen warnt der Geschichtsprofessor Michael Faraday, seine Studenten unermdlich vor der Ausbreitung rechtsextremer Gruppierungen und deren perfekten Tarnung hinter einer biederen Fassade. In dem kleinen Vorort von Washington zumindest ist die Welt noch in Ordnung, dort lebt Michael zusammen mit seinem Sohn. Seit seine Frau vor drei Jahren bei einen FBI-Einsatz ums Leben kam, wittert er berall Gefahr. So auch bei seinen neuen Nachbarn, den Langs. Obwohl der dreifache Familienvater Oliver Lang und seine Frau Cheryl dem typischen Bild einer amerikanischen Durchschnittsfamilie entsprechen, beginnt Michael in dessen Vergangenheit zu forschen und stt dabei fortwhrend auf Ungereimtheiten. Doch Michaels Freundin Brooke, hlt seine Befrchtungen fr Hirngespinste. Langsam fngt auch Michael an zu zweifeln, ist er seinen paranoiden Wahnvorstellungen erlegen, oder steckt hinter den netten Nachbarn das wahrhaft Bse...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist leicht nachzuvollziehen, warum Arlington Road fast ein Jahr in den Studioregalen lag. Nein, nicht weil es ein furchtbarer Film ist, sondern weil es sich um einen extrem verstörenden, niederschmetternden Thriller handelt, der keine klare Trennung von Held und Bösewicht anbietet. Mit anderen Worten, Hollywood war ratlos, wie Arlington Road verkauft werden sollte. Regisseur Mark Pellingtons sträflich unterbewertetes Debüt Going All The Way erlitt dasselbe Schicksal. Hauptsächlich weil der Filmemacher die amerikanischen Vorstädte in einer Weise präsentiert, die sich im Laufe eines Filmes mehrfach dramatisch verändert. Die Charaktere sind in der Regel unglücklich und stehen kurz vor einem Zusammenbruch, die Umstände in denen sich diese befinden sind selten klar strukturiert und die Dinge entwickeln sich meistens zu einem bösen Ende hin.
Arlington Road beginnt wie eine scharfsinnige Studie über paranoide Vorstadtbewohner. Michael Faraday (ein weinerlicher Jeff Bridges, der fast den ganzen Film über den Tränen nahe ist) ist ein College-Professor, der amerikanische Geschichtskurse über Terrorismus gibt. Seit seine Frau, eine FBI Agentin, bei einer vermasselten Razzia, die entfernt an die Waco-Tragödie erinnert, ums Leben kam, sind Verschwörungstheorien für Michael zur Besessenheit geworden. Nachdem er dem Nachbarsjungen das Leben rettete, freundet sich Faraday mit den Eltern des Jungen (Tim Robbins & Joan Cusack) an, hält den Ehemann aber bald für einen Terroristen.
In der ersten Hälfte des Films macht sich Faraday lächerlich mit dieser Vermutung: Er hat keine wirklichen Beweise und ist alles andere als ein beständiger Protagonist. Ungeachtet der Tatsache, dass übertriebene Paranoia der Regierung seiner Frau das Leben kostete, verhält sich Faraday ebenso paranoid. In der zweiten Hälfte verändert Pellington die Gangart, und für einen Moment sieht es so aus, als würde der Film im billigen Hollywood-Unterhaltungssumpf versinken und seinen eigenen Anspruch unterwandern. Doch Arlington Road wartet mit einem erstaunlichen Ende auf, das wie ein Schlag in die Magengrube wirkt. Es ist ratsam oder vielleicht sogar erforderlich, den Film ein zweites Mal anzusehen, um den äußerst smart in Szene gesetzten Thriller in all seinen perfekt ausgearbeiteten Details zu erfassen. --Dave McCoy
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Unglaubwürdiges Ende
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Am Anfang ist Arlington Road ein spannender Thriller, weil man nicht weiß, was eigentlich los ist.

Aber das Ende, was eigentlich erfreulich überraschend sein soll, ist letztlich viel zu unglaubwürdig geraten.

## SPOILER ##

Dass Brooke am Komplott beteiligt war, passt gar nicht, da sie ja demnach von ihren Komplizen bedroht worden wäre. Und wer war dann in dem Unglücksauto? Hier wird dem Zuschauer absichtlich eine falsche Fährte gelegt, so etwas mag ich gar nicht.

Auch die Einfädelung des Komplotts ist viel zu unrealistisch, sorry. Dass er mit dem Auto in den FBI-Keller fahren würde, war extrem unwahrscheinlich.

Und sein Verhalten, als er von der Entführung seines Sohns erfahren hat, war auch nicht logisch, immerhin hat er ständig ein Mobiltelefon dabei.

## SPOILER ENDE ##

Ein bisschen logischer hätte das Ende wirklich sein können.
Eine Referenz in diesem Genre!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es müssen nicht immer dutzende Action Szenen aneinander gereiht werden. Auch müssen sich nicht immer dutzende Frauen entblättern. Witze müssen auch nicht pausenlos gerissen werden. Manchmal reicht eine Story aus, die bis eine Sekunde vor dem Abspann absolute Höchstspannung garantiert. So wie in diesem Meisterwerk.
Der unterbewertetste Film aller Zeiten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...für mich, aber auch für fast alle anderen, denen ich dieses Meisterwerk bisher empfohlen habe: Jeder war bisher begeistert davon!!!
Das dieser Weltklassefilm (für mich einer der besten aller Zeiten) nur so kurz im Kino lief, also so unbeachtet blieb, veranlasste mich zu obigem Titel!
Er ist vom ersten Moment an super spannend, faszinierend, erschreckend und glaubhaft und lässt bis zur letzten Sekunde nicht nach: Das gibt es nicht all zu häufig! Er hat keinerlei Schwächen, besonders die beiden Hauptdarsteller sind absolut fantastisch, vom Drehbuch, der perfekten Regiearbeit und der Produktion ganz zu schweigen!!! Für diesen Film müsste die Bewertungsskala auf sechs Sterne erhöht werden!

Fazit: Wenn ich einen Film ohne Bedenken empfehlen kann dann diesen!!! Wer ihn noch nicht kennt, hat bisher etwas versäumt!
(Geschmackliche Ausnahmen bestätigen die Regel...!)
Wer hätte damit gerechnet ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da schaut man sich ahnungslos so einen "der Wolf im Schafspelz-Nachbar" Film an und hängt gedanklich noch 2 Tage dem Streifen nach, weil einem die durchdachten aber überraschenden Wendungen in diesem Film keine Ruhe mehr lassen.
Super Inszenierung, klasse Drehbuch, guter Spannungsbogen - und zum Glück von alledem nicht zu viel, so dass der Film nicht übertrieben wirkt.
Sehr empfehlenswerter leichter Psychothriller (ohne 9,5Wochen Badewannenszenen). Klasse!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Big Lebowski

The Big Lebowski
mit Jeff Bridges, John Goodman, Julianne Moore, Regie: Joel Coen

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 5,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: The Big Lebowski
  • FSK 12

Produktbeschreibung


THE BIG LEBOWSKI

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach der straffen Handlung und der skurrilen Intensität von Fargo wirkt dieser lässig-amüsante Nachfolger aus den Händen der produktiven und einfallsreichen Gebrüder Coen (Ethan und Joel) ein wenig wie ein Jux. Trotzdem: The Big Lebowski ist ein echter Coen, und die träge Handlung macht Teil seines coolen Charmes aus. Wie viele Filme können schon einen schmerbäuchigen, kiffenden Loser namens "The Dude" Lebowski (Jeff Bridges) als Helden ihr Eigen nennen, der den Großteil seiner Zeit mit Bowling und Kiffen verbringt? Und wo sonst findet man einen lateinamerikanischen Bowlingspieler (John Turturro) mit Haarnetz und beeindruckendem, lila Schuhwerk, der auf den Namen Jesus hört, oder eine Erotikkünstlerin (Julianne Moore), deren Kreativität darin besteht, dass sie ihren nackten Körper mit Farbe bemalt, an einem Ledergurt durch die Luft fliegt und sich gegen eine Riesenleinwand klatschen lässt? Wer sonst, außer den Coen-Brüdern, käme auf die Idee, Ihnen eine Kameraeinstellung aus den Löchern einer Bowlingkugel zu präsentieren, oder eine kunstvolle Busby-Berkely-mäßige musikalische Traumsequenz mit einer Walküre und riesigen Bowlingkegeln?
Die Handlung -- in der Lebowski in eine Entführung gerät, nachdem er mit einem reichen Typen gleichen Namens verwechselt wird -- ist fast nebensächlich. Was hier zählt sind eine stete Flut von urkomischen Dialogen, die hervorragenden Leistungen der Coen-Stammschauspieler John Goodman und Steve Buscemi und die Art filmische Genialität, die die Coens zu einer Klasse für sich macht. Sorgen Sie bei diesem Film rechtzeitig für ausreichend Knabberzeug! --Jeff Shannon

Produktbeschreibung


Jeff Lebowski, der sich schlicht "The Dude" nennt, ist der wohl trägste Mensch von Los Angeles. Ein schlaffer Alt-Hippie, der sich ausschließlich von White-Russian-Cocktails ernährt, am liebsten Walgesänge hört und auch den Joint nur selten aus der Hand legt. Die verbleibende Zeit widmet er gemeinsam mit seinen Freunden Walter und Danny dem Bowling. Doch mit dem "easy living" ist es schlagartig vorbei, als der "Dude" mit einem gleichnamigen Millionär verwechselt wird. Erst pinkeln zwei Geldeintreiber auf seinen Lieblingsteppich, dann wird er von ihnen verprügelt, um Schulden seiner angeblichen Frau Bunny bei ihm einzukassieren. Schließlich wird eben diese Bunny entführt und der echte Mr. Lebowski heuert seinen Namensvetter als Lösegeldkurier an. Als der "Dude" die Geldübergabe vermasselt, geht der Ärger erst richtig los!








© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Ein Kultfilm schlechthin
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll ich sagen, mir hat der Film überaus gut gefallen. Es gibt selten Filme die es wert sind, sie mehrmals anzusehen, aber dieser hier gehört definitiv dazu. Verdrehte Charaktere, entspannt, witzig und teilweise sogar absurd - ein wirklicher Kultfilm. Hier bekommt man amüsante Unterhaltung, ohne gestellte Witze oder Gags. Diesen Film sollte jeder gesehen haben - ich empfehle sogar, diesen Film auf Englisch anzusehen, da manche Dialoge im Deutschen wenig Sinn ergeben bzw. weniger amüsant sind.
Ein Diamant!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sau komisch, schräg und auch indeligent!

Die Figuren könnten nicht besser besetzt sein und überzeugen immer. Teilweise fantastisch gespielt!
Die Story ist herrlich schräg und nie langweilig.

Wenn man den Film gesehen hat will man irgendwie auch mal so was irres erleben :-)

Pflichtkauf!
10 von 5 möglichen Sternen für diesen Film!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Meisterwerk bestimmt schon zwischen 90 und 120 mal gesehen und kann daher mit Sicherheit sagen: mein Lieblingsfilm!!!

Wer hier weniger als die Bestnote verteilt, der hat - und so was sage ich sonst niemals - schlicht und einfach KEINE AHNUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

An den Leser dieser Rezension:
WAS DU HAST DEN FILM NOCH NICHT GESEHEN???????
ANSCHAUEN!!!
UND ZWAR SOFORT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kultfilm schlechthin
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Kultfilm neben "Cargo" und "Smoke" schlechthin. Oder vielleicht doch ein Tick besser?... Überzeugt euch selbst.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Fearless - Jenseits der Angst

Fearless - Jenseits der Angst
mit Jeff Bridges, Isabella Rossellini, Rosie Perez, Regie: Peter Weir

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 4,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Fearless - Jenseits der Angst
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Home Fearless - Jenseits der Angst, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 22.09.06
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Fearless
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einer der besten Filme mit Jeff Bridges. Muss man einfach haben, ... und auch mal Audio English ausprobieren!
Unbedingt auch Spurlos mit Jeff Bridges und Kiefer Sutherland besorgen.
Emotional überwältigendes, hochkarätig gespieltes Drama vom Regisseur von "Die Truman Show"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit "Fearless - Jenseits der Angst" gelang Peter Weir wohl einer der unterschätztesten Filme der 90er und ebenso ein herausragendes Musterbeispiel für die großartige, nicht minder unterschätzte Schauspielkunst von Jeff Bridges.

Der zutiefst menschliche, emotional packende Film trägt unverkennbar die einzigartige Handschrift von Peter Weir, Regisseur von Meisterwerken wie "Die Truman Show", "Der Club der toten Dichter" oder "Der einzige zeuge". Der Film erreicht beinahe eine lyrische Ebene, er ist meditativ und lässt einen noch Tage nach dem Ansehen nicht mehr los. Vielleicht sieht man sogar die Welt um sich herum danach ein wenig mit anderen Augen.

Die aufwühlende Geschichte von Max Klein, der einen schrecklichen Flugzeugabsturz überlebt und sich danach unverwundbar fühlt, ist emotional so dicht, dass es einem regelrecht die Sprache verschlägt. All die außergewöhnliche emotionale Last, die der Protagonist auf seinen Schultern trägt, wird für den Zuschauer spürbar gemacht. Aber auch die Komplikationen, die Kleins Familie nach dem Unfall widerfahren, sind brilliant ausgearbeitet.

Peter Weir lässt sich unglaublich viel Zeit kleine Gesten zu zeigen, die eine unglaubliche Wirkung auf den Zuschauer hinterlassen. Die grandiose, nuancierte Darstellung von Jeff Bridges ist jedoch das Herz des Films. Es ist schier unbeschreiblich, wie viel Bridges in seine Performance investiert. Es ist eine regelrechte Tour de Force, die sich auf der Leinwand entfaltet. Wenn man sich betrachtet, wie emotional fordernd seine Rolle ist und wie wenig Anerkennung er dafür erhielt, muss man sich schon wundern. Dies ist nicht das erste Mal, dass Bridges deratiges widerfährt, über die Jahre hin hat er sich jedoch zum vielleicht unterschätztesten Darsteller seiner Generation entwickelt.

Doch er wird von der ebenfalls hochkarätigen Rosie Perez unterstützt, die hier die wohl beste Leistung ihrer Karriere zeigt, wofür sie auch eine Oscar-Nominierung und diverse Auszeichnung von amerikanischen Kritikerverbänden erhielt. Sie spielt die streng katholische Carla, die bei dem Absturz ihren zweijährigen Sohn verlor und mit dieser Last verständlicherweise nicht klarkommt. Sowohl ihr Charakter, als auch der von Bridges, machen extreme, wenn auch unterschiedliche, emotionale Erfahrungen durch. Sie bauen eine Beziehung zueinander auf, die nur sie verstehen können, sie aber auch beide von Grundauf verändern wird. Dies geschieht jedoch sehr zum Leidwesen von den jeweiligen Familien.

Isabella Rossellini zeigt ebenfalls eine bravouröse Darstellung als Kleins Ehefrau, die nach dem Unfall keinen Zugang mehr zu ihrem Ehemann findet. In weiteren Rollen überzeugen noch John Turturro als Therapeut, Tom Hulce ("Amadeus") als Anwalt, Benicio Del Toro als Carlas Mann und Deidre O'Connell als Witwe von Kleins bei dem Unfall umgekommenen besten Freund.

Sie alle tragen dazu bei, "Fearless" zu einem unvergesslichen Stück Kino zu machen, dessen Bilder sich tief ins Gedächtnis einbrennen. Peter Weir gelingt es, Emotionen zutiefst spürbar zu machen, seine Charaktere tiefgründig und ohne Zweifel absolut glaubhaft und lebensecht darszustellen. Seine Regie brilliert durch den langsamen Aufbau, er lässt dem Zuchauer Zeit, die Geschichte für sich im Kopf entfalten zu können. Er besticht durch ein unglaubliches Auge fürs Detail, wie man es nur äußerst selten bei Filmen feststellen kann. Auch hervorzuheben ist sein immenses Talent Musik mit Bildern zu verbinden. Am spürbarsten wird dies bei dem Ende, dass an emotionaler Sogkraft nicht zu überbieten ist. Man sitzt nur noch regungslos da, hält den Atem an und ist einfach nur überwältigt.

"Fearless" ist ein sträflich unterschätzter Film, der nun scheinbar nach Jahren mehr und mehr Anerkennung findet. Ein fantastischer Film, der jedem ans Herz zu legen ist.
visionär, bildgewaltig, schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich finde diesen Film sehr visionär, seiner Zeit voraus. Inzwischen dürfte allerdings jeder jemanden kennen, auch wenn nur über drei Ecken, der so eine Art "Erwachen" durchgemacht hat.

Das zeigt sich meistens, indem diese Personen sich merkwürdig verhalten, den Kontakt zu ihrer Familie und zu langjährigen Freunden verringern oder ganz abbrechen, in ein anderes Land reisen und einfach nicht mehr sie selbst zu sein scheinen. Sie machen komische Sachen, umgeben sich mit komischen, esoterischen Leuten und Gedankengut, und scheinen dringend psychatrische Hilfe zu gebrauchen. Trotz guten Zuredens und Mitgefühls werden sie nicht mehr normal. Da kann man ihnen noch so sehr den oder den Doktor empfehlen, oder endlich mal Antidepressiva oder so zu schlucken, aber sie wollen einfach nicht hören.

Zumindest ist das die Sicht von Otto-Normalverbraucher aus. Bezeichnenderweise fallen auch alle bisherigen Rezensionen so aus. Totales Unverständnis.

Umgekehrt aber, für alle, die selbst schonmal ne Weile im Zustand der Erleuchtung verbracht haben, oder erleuchtet sind, ist dieser Film ein grosses Filmerlebnis, und die Erlebnisse von Max sind sehr schön dargestellt und veranschaulichen die Schwierigkeiten mit denen man zu rechnen hat, wenn man den normalen Trott abrupt nicht mehr mitmacht (oder man könnte sagen, wenn man mal über den Rand der ersten sieben Karten des großen Arkanums hinausschaut ;). Natürlich ist ein Flugzeugabsturz ein bisschen weit hergeholt und theatralisch, aber am Ende ist es natürlich nur ein Film!
Knapp am Ziel vorbei
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Thema auf dem DVD Deckel klingt zunächst sehr interessant. Leider kann der Film meine Erwartungshaltung nicht ganz erfüllen.
Unter einem "faszinierenden Psychotrip" stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor, als eine ziemlich fertigen (logisch nach nem Flugzeugabsturz) Typen der sich in eine Mitabstürzende verliebt.
Für mich machte es mehr den Anschein eines Liebes-Dramas.
Trotzdem überzeugen die Schauspieler und bringen die psychische Belastung sehr gut rüber.
Das Ende fand ich nun jedoch nicht sooo herausragend, wie es hier öfter beschrieben wurde. Aber an ein Ende á la "Butterfly Effect" kommt er nicht ran.
Als Fazit kann man sagen. Ein gutes psychologisches Drama, aber kein Psycho-Trip.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Männer, die auf Ziegen starren

Männer, die auf Ziegen starren
mit George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Regie: Grant Heslov

DVD von Kinowelt GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,84

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Männer, die auf Ziegen starren

4 Kundenrezensionen:

Strahlt aus der Masse an Filmen, wie ein Leuchtturm heraus.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Filmische Perlen wie 'Männer, die auf Ziegen starren', 'MicMacs', 'A serious man', '#9', und 'Shrink' haben mir in diesem Jahr das Gefühl zurück gegeben, dass doch nicht alles Mist ist, was heutzutage in die Kinos und in meinen Blu-Ray-Payer gelangt.

Was ist an diesen Filmen anders, als an anderen.

Sie haben alle eine Geschichte zu erzählen.
Diese Geschichten wurden voller Phantasie und Kreativität umgesetzt.
Es ist den Filmemacher und allen beteiligten Schauspiern anzumerken, wie viel Spaß es ihnen machte, diese Geschichten zum Leben zu erwecken.

Es ist Kino, vorbei am öden Mainstream und einfallslosen Zeitgeist, entstanden.
Dies sind alles Filme, die zeigen, wie einfallslos und dumpf Kino ansonsten geworden ist.

Es sind Filme entstanden, die dem Zuschauer eigenes Denken und ein hohes Maß an eigener Phantasie abverlangen.

Mein Dank an alle Beteiligten, die zum gelingen dieser Filme beigetragen haben.
Schräger Humor mit Wahrheit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Meine Frau und ich haben uns bei dem Film sehr gut unterhalten. Die schauspielerische Liestung ist auch in den Nebenrollen gut. Das Thema zeigt auf,
zu welchen irrsinigen Handlungen der kalte Krieg die Protagonisten in Ost und West verleitete. Man denke nur daran das die damaligen Sowetjs versucht habe die James Bond Waffen nachzubauen.
Alles in allem birgt der Film, der sichlich nichts für Menschen ist die einen Action Film oder eine Komödie erwachten, skurille, oft zynische und sarkastische Unterhaltung. Einziges Manko für die Damenwelt, Meister George sieht bei weitem nicht so gut aus wie gewohnt.
Es gibt ihn doch - den Jedi-Krieger...!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bob Wilton (Ewan McGregor) glaubt eine interessante Story gefunden zu haben, als er auf Lyn Cassady (George Clooney) stößt. Dieser behauptet, Teil einer geheimen amerikanischen Militäreinheit zu sein. Eine Einheit bestehend aus Krieger-Mönchen, die die Gedanken des Feindes lesen können und es schaffen Ziegen mit bloßem Blickkontakt zu töten...

"Männer, die auf Ziegen starren" ist eine herrliche, skurrile Hippie-Militärkomödie garniert mit einem Körnchen Wahrheit und einer Extraportion blühender Fantasie. Wenn dann noch gut aufgelegte Stars, wie George Clooney, Ewan McGregor, Kevin Spacey und allenvoran ein herrlicher Jeff Bridges als alternder Militär-Hippie und ein gelungenes Drehbuch dazu kommt, dann muss diese Mischung einfach einen sehenswerten Film ergeben.

Leider ist dieser Film aufgrund seiner Absurdität und wie damit umgegangen wird, sicherlich nicht zwingend für die Breite Masse geeignet. Auch ich musste ihn zweimal sehen, bis die Story wirklich bei mir landen konnte. Diese wechselt zwischen herrlich komischen und sehr skurrilen Momenten, so dass es aber durchweg zu einem Schmunzler reicht :o). Daher wird "Männer, die auf Ziegen starren" sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein, ich fühlte mich wunderbar unterhalten bei dieser abstrakten und witzigen Story, die sich selber nicht so ganz ernst nimmt - 4 Sterne.
Nicht unbedingt jedermanns Geschmack
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"Männer die auf Ziegen starren" klingt eigentlich witziger, als es dann auch ist. Aber! Und das ist das Entscheidende - gute Filme müssen nicht immer witziger sein als der Titel klingt. Auch wenn der Film auf einem Sachbuch basiert gelingt es John Ronson, die etwas nüchtern-unglaubwürdige Story doch so zu verpacken, dass man den Film gerne schaut.

George Clooney und Jeff Bridges liefern tolle Leistungen ab - Bridges als Hippie ist einfach genial und man denkt zwangsläufig an mögliche Ursprünge des Big Lebowski, allerdings habe ich auch deutliche Elemente der "Three Kings" gesehen - speziell in der Wüstenszene.

Wer Filme wie "Wag the Dog" oder "Big Lebowksi" mag, wird sicher auf seinen Spaß kommen und den Film als Gesamtes mögen. Wer aber darauf hofft, einen komplexen und feinsinnig gewebten Plot zu sehen, der sich in einer Climas aus Helden und Antihelden entlädt, wird etwas enttäuscht.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung

The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung
mit Jeff Bridges, Kim Basinger, Elle Fanning, Regie: Tod Williams

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 4,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Ted Cole Jeff Bridges, ein erfolgreicher Kinderbuchautor und Illustrator, seine schne Frau Marion Kim Basinger und ihre kleine Tochter Ruth wohnen direkt am Meer, in einem malerischen Kstenort auf Long Island. Ein perfekte Familie in einer perfekten Welt? Doch die Familie ist von einem tragischen Ereignis in der Vergangenheit gezeichnet Bei einem Verkehrsunfall haben sie ihre beiden Shne verloren. Die Coles werden mit dem Verlust nicht fertig. Marion gibt sich ganz ihrem Leid hin. Die Liebe fr ihre kleine Tochter Ruth kommt dabei zu kurz. Ruth verbringt mehr Zeit mit den Fotos ihrer verstorbenen Brder als mit ihrer Mutter. Ted dagegen strzt sich von einer flchtigen Affre zur nchsten. Als Eddie bei ihnen einzieht, um in seinen Schulferien fr Ted als Praktikant zu arbeiten, ndert sich alles. Einen Sommer lang wird Marion ihn leidenschaftlich lieben. Eddie erfhrt zum ersten Mal die Freuden, aber bald auch die Leiden der Liebe...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Trauerarbeit
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ohne den Titel des Originals Die Tür im Fußboden versteht man die letzte Einstellung nicht. Damit wird der Symbolik aber mehr als ausreichend Tribut gezollt. Der Film stellt nur einen Teil des Romans von John Irving Witwe für ein Jahr dar und muss folglich stark vereinfachen. Es zieht sich aber alles ganz schön in die Länge und man fragt sich nach dem Kern: Unglücklich Verheiratete (Kim Basinger) verführt College Boy - also eine Dreiecksgeschichte oder wie verarbeiten die beiden Eltern jeweils ein traumatisches Ereignis? Es sieht so aus als würde beides mit einander zusammenhängen. Zumindest kann man bei genauerem Hinsehen und mit viel Fantasie die unterschiedliche Trauerarbeit in einer kaputten Ehe ausmachen. Jeff Bridges - eingebildet wie ein undichtes Kondom(John Irving) gibt als Ehemann den egozentrischen Künstler. Auch die unfreiwillige Komik in der zweiten Hälfte, kann das Gähnen nicht verhindern. Der Versuch der tiefenpsychologischen Durchleuchtung ist nicht ganz geglückt.
The door in the floor
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ted und Marion sind auf den ersten Blick ein Traumpaar mit einer süßen, kleinen Tochter. Doch in Wirklichkeit haben die Zwei ein schreckliches Schicksal gemeinsam hinter sich. Sie mußten miterleben wie ihre zwei großen Söhne ums Leben kamen. Keiner spricht darüber, beide tragen ihre Trauer in sich hinein, jeder auf seine eigene Weise. Dann kommt ein junger Mann ins Haus um Ted bei seiner Arbeit als Autor und Künstler zu helfen-doch ist das der wahre Grund?

Fazit: das ist -KEIN- Film zum nebenher schauen, da wird er warscheinlich schnell langweilig. Man muss genau beobachten und sozusagen "zwischen den Zeilen lesen"
Ich habe mir den Film 2 mal angesehen und beim 2. mal fand ich ihn besser.

Da es ein typischer "Amy"-Film ist und im wahren Leben so mach eine oder andere Szene nicht vorkommen wird, hier nur 4 Sterne.
tiefsinnig, ein wenig langatmig
3 Punkte 3 von 5 Punkten
ein ruhiger schöner film mit angenehmen bildern und tiefsinniger botschaft. die schauspielerische leistung ist excellent! aber leider zieht sich das ganze ein wenig in die länge, nach der hälfte fragt man sich, wie lange der film noch weiterplätschert. am ende wirds dann etwas humorvoller und zum glück auch nochmal kurzweiliger.
ruhiger, schöner film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ein film für die nacht. nicht hektisch, nicht plakativ. wunderschön ruhig in bild und ton. kim basinger spielt ihre marion so wunderbar und so echt, dass sie - wie der ganze film - einem noch lange im gedächtnis bleibt.

lohnenswert für menschen, denen vielleicht auch "haie der großstadt" oder "lost in translation" am herzen liegt...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Den Letzten beißen die Hunde

Den Letzten beißen die Hunde
mit Clint Eastwood, Jeff Bridges, George Kennedy, Regie: Michael Cimino

DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Preis bei Amazon: EUR 8,49, Angebote ab EUR 4,35

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Den Letzten beißen die Hunde

4 Kundenrezensionen:

Der Film hätte eine bessere DVD verdient
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bei "Den letzten beißen die Hunde" (original: "Thunderbolt and Lightfoot") handelt es sich um ein amerikanisches Heist-Movie von 1974 mit Clint Eastwood, Jeff Bridges und George Kennedy ("Die nackte Kanone", "Airport") unter der Regie von Michael Cimino ("Die durch die Hölle gehen").

Der jugendlich-ungestüme Lightfoot (Bridges) trifft zufällig auf einen vermeintlichen Prediger (Eastwood), von dem sich herausstellt, dass er als Verbrecher unter dem Namen "Thunderbolt" bekannt ist. Gemeinsam werden sie zuerst von Thunderbolts ehemaligen Partnern (u.a. George Kennedy) gejagt und wiederholen gemeinsam mit ihnen später im Film den Coup, den die Truppe vor einigen Jahren schon mal durchgezogen hat.

Der 70er-Jahre-Stil ist in dem Film unverkennbar und wie damals öfters mal gibt es auch hier Filmhandlungen bzw. -wendungen, die der Grundatmosphäre des Streifens entgegenstehen. So ist der Film - vor allem durch die Unbekümmertheit der Oscar-nominierten Jeff-Bridges-Rolle - abgesehen von seiner Spannung weitgehend fröhlich und locker, hat aber seine gewalttätigen und auch tragischen Momente.
Das macht ihn aber meines Erachtens nicht weniger sehenswert, sondern im Gegenteil eher noch zu einem interessanten Dokument seiner Zeit. Abgesehen davon besticht der Film durch eine gewohnt souveräne, aber ungewohnt entspannte Darstellung Eastwoods, eine wie gesagt für den Oscar nominierte Performance Bridges' und einigen sehenswerten Nebendarstellern sowie fallweise schönen Aufnahmen der weiten Landschaft von Montana und kurz auftauchenden ziemlich schrägen Charakteren, die aber nicht zur Handlung beitragen. Die beiden letzten Punkte geben dem Werk einen angenehmen Hauch von Road-Movie.

Die DVD bietet den Film in m.E. guter (wenn auch nicht sehr guter) Bild- und Tonqualität, deutscher und englischer Fassung sowie einer Menge Untertitel. Einziges "Special" ist der Trailer.
Für die Bewertung des Films selber würde ich zwischen 4 und 5 Sternen schwanken, die schwache Ausstattung rechtfertigt ein Abrunden auf 4.
Bild und Ton nicht akzeptabel
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die Bild- und Tonangaben von Amazon stimmen beide nicht

Bildformat ist 4:3 mit 2 schwarzen Balken, von 16:9 kann keine Rede sein.
Der Ton ist einfach nur Mono.

Fazit: ein Top Film in einer mieserablen Qualität
United Artists
2 Punkte 2 von 5 Punkten
produzieren scheinbar nur noch Wuehltisch-DVDs.

Diese DVD hat KEIN anamorphes Bild!

Jetzt muss man bei MGM selbst im Jahr 2008 noch hoellisch aufpassen, nicht vergackeiert zu werden... schlimm, schlimm.
Gutes 70er Kino, halb Gangsterfilm, halb Roadmovie.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hatte Hollywood seine beste Zeit nicht, wie oft behauptet, in der Ära der 50er-Monumentalfilme sondern zwischen etwa 1967 und 1978, als es reihenweise beinharte Actionfilme und Thriller produzierte, die sich durch ihre realitätsnahe Härte und ihren zynischen Sarkasmus auszeichneten. Dirty Harry und Clint Eastwood stehen hier als bekannteste Vertreter in meiner persönlichen Hall of Fame. Eastwood, wie immer kalt wie flüssiger Stickstoff, steht auch im Mittelpunkt von "Den letzten..." oder besser "Thunderbolt and Lightning". Ein schönes kleines (weil nie groß herausgekommenes und mit kleinem Budget realisiertes) Roadmovie um zwei kleinere Gangster auf der Flucht vor Komplizen aus der Vergangenheit und auf der Suche nach der Beute aus einem großen früheren Raub. Jeff Bridges als Lightfoot und George Kennedy als Red Neary geben prächtige Nebenrollen ab, dazu ein wenig freizügiger 70er-Sex und eine erfreulich realitätsnahe Kameraführung nach Art der Zeit: Autos reagieren bei einer Verfolgungsjagd wie wirkliche Serienautos (keine Knight-Rider-Stunts) und werden auch so gefilmt, Schusswaffen "schießen nur", entfachen kein überzogenes Höllen-Krawumm und treffen auch nicht immer. Heute würde man so eine Szene zigmal drehen bis sie perfekt - zu perfekt - im Kasten ist oder am PC auf perfekt getrimmt wird - damals drehte man einfach die ungeschminkte, unmanipulierte Wirklichkeit ohne Make Up und genau das macht Filme dieser Ära für mich so reizvoll, ehrlich und glaubwürdig. Das fehlt mir heute allzu oft. Alles zu gelackt, bis zur vierten Kommastelle vorab durchgerechnet, dadurch zu unwirklich. Null Platz für Improvisation, künstlerische Spontanität, echtes Leben - technisch perfekter Kunstdruck statt Original mit Esprit des Künstlers. Bei "Den letzten..." gibt es zum Glück noch den fast dokumentarisch anmutenden Blick auf die ungeschminkte und oft unprätentiöse doch spannende Wahrheit der Story, dazu schöne Aufnahmen der endlosen amerikanischen Plains und ein gut zusammengesetztes Ensemble aus dem "bulligen Haudrauf", dem "unentschlossenen Mitläufer", dem "naiven Heißsporn" und Eastwood, dem "abgebrühten Mastermind". Kein richtiges Meisterwerk aber doch ein Movie das man sich zehnmal gerne angesehen hat ohne diesen Umstand eigentlich zu registrieren. Es muss also was drin und dran sein an "Thunderbolt and Lightning"...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Explosiv - Blown Away

Explosiv - Blown Away
mit Jeff Bridges, Tommy Lee Jones, Lloyd Bridges, Regie: Stephen Hopkins

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,79

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Explosiv - Blown Away
  • FSK 16

Produktbeschreibung


In Boston explodiert eine Bombe mit derartiger Gewalt, daß selbst den hartgesottensten Experten des städtischen Sprengkommandos mulmig wird. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß ein genialer Bombenleger alle früheren Erpresser in den Schatten stellt - und er meint es ernst. Niemand kann ihn aufhalten - außer Einsatzleiter Jimmy Dove. Durch den tödlichen Gegner wird Dove mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, die er längst vergessen glaubte.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Bevor er seinen Löwen-frisst-Menschen-Thriller Der Geist und die Dunkelheit und den Spezialeffekte überladenen Lost in Space drehte, inszenierte Regisseur Stephen Hopkins diesen albernen und von der Kritik vollkommen verrissenen Thriller über einen Bombenexperten der Bostoner Polizei (Jeff Bridges). Der bekommt es mit einem verrückten irischen Bombenleger (Tommy Lee Jones) zu tun, der in ihm einen einst untergetauchten IRA-Terroristen wiedererkennt.
Der Film hat einige bemerkenswerte Explosionsszenen, die Geschichte aber ist viel zu verschlungen, als das sie fesselnd sein könnte. Suzy Amis (Titanic) spielt Bridges Freundin, die ins Fadenkreuz von Jones' Bombenterror gerät. --Jeff Shannon
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Einfach nur Explosiv
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich hab mir diesen Film schon oft angeschaut, aber von den Actionszenen konnte ich einfach nicht genug bekommen.
Nur mal die Explosion eines riesigen Schiffes am Ende des Filmes ist schon gigantisch, besonders wenn man her nimmt, das dieses Schiff echt wahr, und der Sprengstoff darin auch.
Darüber hinaus ist diese Explosion ins Guinness Buch der Rekorde gekommen, als größte Explosion in einem Film.
Die anderen Actionszenen sind zwar nicht so Spektakulär ausgefallen wie die zum Schluss, aber dennoch sehr lobenswert.
Ich sage nur, ein Explosives Actionspektakel.
Tommy Lee is marvellous!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
The film is a nifty cat and mouse game with a IRA terrorist after a police bomb expert. Tommy Lee Jones plays Ryan Gaerity, an IRA bomber, who holds a grudge against Jeff Bridges. Bridges is currently a bomb expert (via training with the IRA - same as Tommy Lee), however, he has moved and remade his life. Only, Tommy Lee has tracked him down and is coming after not only Bridges, but his family.
Once again, Tommy Lee puts in one of his 110% percent, brilliant performances that can make any film worth watching. However, Bridges also gives a great job as his target, and you have the extra joy of watching Lloyd Bridges (daddy) playing his Irish Da in the movie.
Suspenseful, great actions sequences, tension-filled/nail-bitting defusing of bombs make this one a great action adventure film.
Ein Meisterwerk...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...für jeden, der sich für die Irland-Thematik interessiert. Da ich sowieso Filme wie "Stunde der Patrioten" oder "Vertrauter Feind" liebe, ist rein thematisch gesehen dieser Film sehr willkommen. Die Spannung hält sich auf einem konstant hohen Niveau, den alten Herrn Bridges sieht man hier in einer genaialen "Nebenrolle" und Jeff spielt den Ex-IRA-Bombenexperten sehr beeindruckend. Am meisten liebe ich jedoch die wirklich detailverliebt dargestellten Bomben-Basteleien von T.L.Jones und die stimmungsvoll Musik von U2. Ein Kaufempfehlung.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
ImpressumKontaktStartseiteProduktkategorienGeschenkgutscheine
Auf diesen Link bitte nicht klicken Computer Elektronik Notebooks Laptop
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.