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Produkt-Bild: Neandertal

Neandertal
mit Jacob Matschenz, Andreas Schmidt, Johanna Gastdorf, Regie: Jan-Christoph Glaser;Ingo Haeb

DVD von Renaissance Medien
Preis bei Amazon: EUR 13,99, Angebote ab EUR 8,70

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Neandertal

Eine Kundenrezension:

Neandertal - Neue Deutsche FIlme - Edition
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Inhalt
Der 17-jährige Guido wünscht sich normal zu sein, denn er hat Neurodermitis. Kurz vor dem Abitur landet er mit einem schlimmen Schub seines Leidens im Krankenhaus - und muss erkennen, dass die Fassade seiner Familie noch mehr bröckelt als die eigene Haut. Erst durch die Freundschaft mit dem charismatischen Kleingangster Rudi beginnt er, neuen Mut zu schöpfen und sein Leben anzupacken. Guidos Neurodermitis geht zurück. Er ist normal geworden, aber nicht mehr derselbe wie zuvor. Und die Reise ist noch lange nicht vorbei.....

Bildbewertung:
Unter dem Titel "Neue Deutsche Filme" geht bei dem Label "Renaissance Medien" eine neue Filmreihe mit, wie es der Titel schon recht deutlich sagt, neuen deutschen Filmen an den Start und in die Veröffentlichung. Dabei setzt sich "Renaissance Medien" selbst hohe Ziele, die auf diese neue Reihe sehr neugierig machen und einiges erwarten lassen.

Jeden Monat, beginnend im Februar 2009, soll ein neuer Film dieser Reihe, in erstklassiger Aufmachung und mit umfangreichem Bonusmaterial erscheinen. Dabei soll die Auswahl der veröffentlichten Filmtitel höchst abwechslungsreich und von hohem Unterhaltungswert geprägt sein. Das ganze ist in seiner Gestaltung mit einem anspruchsvollen Corporate Design perfekt geeignet, sich die Filme in der Form einer Sammelreihe zuzulegen. Der deutsche Film hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung und Qualität gewonnen, das nicht nur in Deutschland selber, auch international. So ist es eine begrüßenswerte und sehr gute Idee von "Renaissance Medien", jungen Filmemachern die Möglichkeit zu geben, ihre Werke über das Medium DVD, einem großen Publikum zu präsentieren und vorzustellen.

Mit der Veröffentlichung des Filmtitels "Neandertal" bringt "Renaissance Medien" einer Gemeinschaftsproduktion von "Rommel Film" und "Zweite Medienfonds German Film Productions" in Koproduktion mit dem "ZDF/Das kleine Fernsehspiel" in Zusammenarbeit mit "arte" und der Unterstützung der "Filmstiftung NRW" sowie der "Medienboard Berlin-Brandenburg" auf den Markt.

Als Drehbuchautor und Regisseur wurde für diesen Film Ingo Haeb tätig. In dem zusammen mit Jan-Christoph Glaser entstandenen Film, wird mit viel Einfühlungsvermögen und einer äußerst sensiblen Inszenierung die Geschichte des 17-jährigen Guidos erzählt, der an einer besonders aggressiven Form einer Schuppenflechte (Neurodermitis) leidet.

Dabei steht Guidos Erkrankung in diesem Film als eine Art Metapher, ähnlich der Häutung einer Schlange, wenn sie wächst, für den Weg und die Schritte hin zum Erwachsen werden. Der Film charakterisiert die mit dieser Krankheit verbundenen Probleme in ehrlicher und schonungsloser Offenheit.

Fühlbar, beklemmend und schon fast greifbar real ist zu spüren, dass der Film autobiografische Züge des Drehbuchautors und Regisseurs Ingo Haeb trägt. Diese eigenen Erlebnisse seiner Jugend ermöglichten es Ingo Haeb einen Film zu schaffen, der mit seinen Geflechten der zwischenmenschlichen Beziehungen, mit allen ihren schönen aber auch betrüblichen und harten Momenten, eines offenbart und zeigt, die Wut des 17-jährigen Guidos, die er spürt auf seinem Weg zum Erwachsenen. Eine Wut über die Verlogenheit der Welt der Erwachsenen.

Es ist die gleichzeitige Ablehnung auf der einen, auf der anderen Seite die Faszination, den Schritt zu wagen aus der Schwebe, in der er im Moment steckt, einer Schwebe zwischen seiner Jugend hin in diese ihn zugleich abschreckende, aber im selben Moment anziehende Welt der Erwachsenen.

Das gesamte Team der Darsteller überzeugt durch sein überzeugendes Spiel. Neben Jacob Matschenenz ("Die Welle", "1.Mai") in der Rolle des Guidos, ist es auch Andreas Schmidt ("Fleisch ist mein Gemüse", "Jenseits") in der Rolle des Rudis, welcher mit einer Frische und Natürlichkeit spielt, dass der Zuschauer mit Beginn der Geschichte bis zur letzten Filmminute, schon fast wie hypnotisiert, von der Handlung gefangen genommen wird, ohne das auch nur eine Länge im Film auftritt. Ein wahrlich packender Film, mit einer tollen Geschichte in einer gelungenen Inszenierung und mit höchst überzeugenden Darstellern.

Das Bild zeigt sich im Bildformat 16:9 (1:1,85) anamorph, während seiner ca. 107 Minuten Laufzeit vom Gesamteindruck her, in einer als gelungen zu bezeichnenden Qualität. Die Farben der Bilder zeigen sich passend gewählt zur Filmstimmung, mit zurückhaltender Intensität, aber passend. Kontrast und Schärfe sind ein wenig schwach in ihren Einstellungen gewählt und bieten so ein Bild, dem es zum Teil ein wenig an Brillanz und Lebendigkeit fehlt. Etwas auffällig, macht sich ein leichtes Bildrauschen, besonders bei helleren und größeren Flächen, bemerkbar.Getreu den eigenen auferlegten hohen Qualitätsansprüchen, bietet auch diese Veröffentlichung in der Reihe "Neue Deutsche Filme" durch "Renaissance Medien", wieder sehr ansprechend gestaltete und übersichtliche DVD-Menüs. Diese sind einfach und komfortabel zu bedienen und ermöglichen so einen perfekten Zugriff auf den Film und die zahlreichen sehr gelungenen Extras auf dieser DVD-Veröffentlichung. Zu den Extras zählen neben dem Trailer zum Film, auch einige Info-Trailer zu weiteren Produktionen dieser Reihe. Unter den "Deleted Scenes" gibt es mit einer Laufzeit von ca. 7 Minuten, einige Pannen vom Dreh zu sehen.

Ein ca. 21 Minuten dauerndes Interview mit dem Drehbuchautor und Regisseur Ingo Haeb und Mechthild Hellermann, die eine ambulante Therapieform zur Behandlung von Neurodermitis und anderen Allergien entwickelte, gehört ebenso zu den Extras, wie ein zweites Interview. Das zweite Interview, geführt mit den beiden Maskenbildnerinnen Nicola Pandel und Rosemarie Raasch-Machac, zeigt die höchst aufwendigen Arbeiten beim Fertigen der Masken, für die Darstellung der Neurodermitis.

Tonbewertung:
Ein deutscher Dolby Digital Ton 2.0 wird von dieser DVD angeboten. Er ist sehr gut verständlich und in seinen klanglichen Eigenschaften ohne erwähnenswerte Mängel. Als Extra gibt es noch einen Audiokommentar mit an der Film-Produktion Beteiligten. Hier geht zuweilen leider etwas die Verständlichkeit verloren. Untertitel oder andere Sprachversionen gibt es nicht auf dieser Veröffentlichung.

Gesamteindruck:
Ein Film, der ehrlich, zum Teil hart, über die Erkrankung mit Neurodermitis erzählt und diese dabei als eine Art Metapher nutzt, um die Konflikte im Umfeld des Hauptdarstellers zu zeigen. Gelungene Balance zwischen anspruchsvoller und zugleich unterhaltender filmischer Kost, die es schafft, die Zeit auf der Schwelle hin zum "Erwachsen werden" beeindruckend und höchst sensibel zu erzählen.

Autor: Torsten
www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Das Lächeln der Tiefseefische

Das Lächeln der Tiefseefische
mit Jacob Matschenz, Alice Dwyer, Adrian Topol, Regie: Till Endemann

DVD von Indigo
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 7,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Das Lächeln der Tiefseefische

Eine Kundenrezension:

Den Fischen ist das Lachen vergangen....
4 Punkte 4 von 5 Punkten
In die Tiefsee, so nach ein paar hundert Metern, dringt kaum noch ein Sonnenstrahl vor. Ähnlich trist und düster scheint es um die Zukunftsaussichten des 17-jährigen Malte bestellt zu sein. Er hat die Schule ohne Abschluss abgebrochen, hält sich mit Gelegenheitsjobs und regelmäßigen Zigarettenschmuggeltouren finanziell über Wasser. Seine Mutter ist schon vor Jahren gestorben und sein Vater, mit dem er in einer abbruchreifen Bude wohnt, versäuft das Haushaltsgeld. Er will nur noch weg. Doch das Ziel ist diffus und bleibt im Dunkeln.
Da taucht seine Schwester mit ihrem ca. 5-jährigen Sohn auf, der seinen Onkel bisher nur vom Hörensagen kannte. Das Verhältnis zu ihr ist überaus angespannt; Ungeklärtes steht im Raum.
Als Malte sich in Annika verliebt, die mit ihrer Mutter und Schwester Urlaub auf Usedom (hier spielt die Geschichte) macht, beginnt ein Licht in seinem Leben aufzuleuchten. Sehr unbeholfen und zögerlich nähert sich Malte seinen zärtlichen Gefühlen und bekommt so langsam eine Ahnung davon, dass wohl auch Fische in völliger Dunkelheit einen Grund zum Lächeln haben.....

Nun ja, der Film ist schon keine ganz leichte Kost. Es wird eben der steinige Weg zum Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen beschrieben. Doch das ganze kommt mit sehr viel Frische herüber, so dass sich nicht wirklich ein Kloß im Hals festsetzen kann. Jacob Matschenz als Malte macht seine Sache ausgesprochen gut. Den Namen sollte man sich schon einmal merkt.

Interessant am Rande: Der Vater des Regisseurs Till Endemann: Gernot Endemann spielt eine kleine Nebenrolle. Wer genau schaut, erkennt den Mann aus der Sesamstraße, der in den 80igern an der Seite von Samson und Tiffy in der deutschen Ausgabe mitspielte.
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Produkt-Bild: An die Grenze

An die Grenze
mit Jacob Matschenz, Bernadette Heerwagen, Max Riemelt, Regie: Urs Egger

DVD von KNM Home Entertainment GmbH
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 6,67

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: An die Grenze

Produktbeschreibung


An die Grenze DV
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5 Kundenrezensionen:

Mein Fazit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein Film ist aus meiner Sicht ein Muss! Denn wer wird in den nächsten kommenden 20 Jahren über dieses Thema noch etwas sagen?
Ich erlebte die Grenze anders !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich hatte den Film im ZDF gesehen und war begeistert.
Selber war ich 1986 an der Grenze im Harz. War Zeuge dieser Teilung Deutschlands. Es gab keine Minen und Selbstschußanlagen mehr, auch ein Schießbefehl war nicht so wie geschildert vorhanden. Dieser war ein letztes Mittel den Grenzdurchbruch zu verhindern. Auf Frauen und Kinder durfte überhaupt nicht geschossen werden. Vor dem geziehlten Schuß auf die Beine, mußten drei Warnschüsse in die Luft abgegeben werden und immer wieder der Satz " Hier sprechen die Grenztruppen der DDR, stehen bleiben oder wir schießen. " Ich brauchte den Satz nie anwenden und mußte auch nicht schießen. Ansonsten war das Leben der Grenzer wie beschrieben. Toller Film !
Realistic, understated, free from Ostalgie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
An die Grenze has some excellent acting by some young actors, especially Matschenz himself. The makers have gone to a lot of trouble to make the mise-en-scene convincing and realistic.

The film has two separate elements which are excellent in themselves. The border in all its ugliness, its tedium and the lie it purveyed are clearly and relentlessly represented. So, too, is the character of life in an NVA Kaserne.

In fact, the GTdDDR did not have Entlassungskandidate, and their Kasernen were silent, since they were large-scale versions of the Wachgebäude of NVA units, keeping silence for sleeping Grenzer, while others waited in Bereitschaft and the rest stood guard. The makers, no doubt, combined these two very different services in order to present a "rounded" picture of the NVA within a Grenztruppe-context.

This need not spoil one's enjoyment of the film, since the two elements do in fact portray reality with a high degree of accuracy. The film's romantic interest I am unable to judge, being a South African with no personal experience of the DDR. I was, nevertheless, a soldier in the SADF (South African Defence Force) 1973-5, and the character of military service in the film rings true, both of army life in general, and of the Seventies as a whole.

Finally, the film is an unsentimental, yet empathetic look at the era, and the experiences of the people of its time. I will not be offended if I am taken to task by those who have had conscript experience of the NVA or GTdDDR. I can only assess this film against the background of my own military experience, and what I have learned through reading, and corresponding with Gedienter of the NVA. Nevertheless, within this limited frame of reference I found the film convincing and very moving.
Tolle Geschichte, tolle Schauspieler, toller Film!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kaufe mir nicht oft DVDs von Filmen, die ich im TV gesehen habe. Nun, diese DVD habe ich mir jetzt (ein halbes Jahr nach Fernsehaustrahlung) gekauft.
Der Film ist toll umgesetzt. Ich habe die Geschichte nie miterlebt, da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren war, aber das Thema interessierte mich schon immer und ich habe schon viele schlechte Filme diesbezüglich gesehen. "An die Grenze" macht die große Ausnahme: Für mich der beste TV-Film des Jahres 2007!
Auch die Extras auf der DVD sind interessant.

Ich finde diesen Film sehr gut, verdient deshalb 5 Sterne allemal und ich kann diese DVD nur empfehlen.
...man nehme 2/3 wahre Begebenheit(en), dazu 1/3 Propaganda...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...mixe das ganze noch etwas mit einer zwar rührenden und durchaus nur logischen - nachvollziehbaren, dennoch aber nur manchmal etwa zu *sinn* - freien, schlicht erfundenen Story, und...

...heraus kommt ein erneut(er) Film über die ehemalige DDR Grenze bzw. die Nationale Volksarmee dieses Staates, der sich zwar besonders redlich um Autentizität bemüht, ansonsten aber lieber doch noch etwas mit gewissen Vorbehalten zu "genießen" sein sollte !?

Man sollte aber wenigstens bzw. allerdings dem Regisseur dieses Streifen's, Urs Egger (u.a. auch Regie bei der Neuverfilmung von "die Halbstarken" aus dem Jahre 1996 mit Till Schweiger und Sandra Speichert in den Hauptrollen) absolut nur Anerkennung dafür zollen, das sein Film sich ...

(,- und vollkommen im Gegensatz zu - höflich gesagt - diesen, anderen *Standardfilmen* über solch ein Thema wie z.B. "Sonnenallee" und "NVA" eines Gespann's wie Produzent Leander Haußmann und seines - beinahe schon obligatorischen gewordenen - Hauptdarsteller Detlev Buck ,-)

... durchaus mal weniger auf reine Unterhaltung und viel mehr um eine echte Aufarbeitung mit der, inzwischen, fast schon wieder vergessenen Geschichte (beim ansehen) abzielt.

Trotzdem sollten bei einigen der hier gezeigten Sachen (und vor allem bei Unsicherheiten, Fragen bzw. Zweifeln, vorwiegend unter den etwas jüngeren Zuschauern) doch immer und besser auch nochmal die Fakten, auf denen manches hier beruhen soll(te), ganz kritisch nachgelesen, überprüft und - nachträglich - "recherchiert" (also z.B. durch das befragen von Kenner'n der Materie und Zeitzeugen) werden.

Zur Handlung:

Es ist der Mai 1974 ... das berühmte Fußball - Länderspiel zwischen den (ideologisch) "verfeindeten Lagern" BRD und (ehemaliger) DDR steht kurz bevor ... hier beginnt die Erzählung am Beispiel des 19 - jährigen Alexander Karow, der sich freiwillig bei der Nationalen Volksarmee meldet, auch, um sich dadurch seinem allzu behütendem Vater, einem renommierten Professor für Chemie, zu entziehen.

Nach kurzem zögern (und - natürlich - auch durch verlockende Angebote der Werber während seiner Musterung) entschließt er sich, seinen Wehrdienst bei den Grenztruppen zu absolvieren.

Die Konfrontation mit der Realität an der innerdeutschen Staatsgrenze mit ihren zu der Zeit gerade nochmals neu installierten Minen / Selbstschussanlagen und anderen, verstärkten Maßnahmen zur Sicherung ist jedoch ernüchternd und macht ihm vor allem aus mehreren Gründen schwer zu schaffen.

Als "Bonzenkind" ist er nicht besonders beliebt und ganz schnell ein besonderes Opfer für die Schikanen mancher, seiner älteren Stubenkameraden.

Hier vor allem dem Gefreiten Kerner (Max Riemelt ... "Napola - Elite für den Führer") bereitet es fast schon ein sadistisches Vergnügen, die Neulinge - wie ihn - unter den Rekruten zu quälen.

Sein, sich schnell, neu gebildeter Freundeskreis allerdings hält - fast - geschlossen zusammen, und einer der - älteren - Gefreiten, stellt ihn sogar etwas unter seinen Schutz.

Die tägliche Wache am Todesstreifen wird für Alexander trotzdem zu einer immer größeren Belastung ... und wird sogar noch schlimmer (für ihn ganz besonders), als er das Mädchen Christine kennenlernt, die in Grenznähe mit ihrer Familie lebt und mit der Alexander nach einigen (Fehl)versuchen dann eine Liebesbeziehung beginnt.

Widerstand dagegen regt sich z.B. nicht nur bei Soldat Kerner, der, zunächst mißtrauisch, später dann aber eifersüchtig jede sich bietende Gelegenheit nutzt, um ihm zu schaden ... sondert auch (erst recht) bei Christine's Bruder, der beinahe schon so etwas wie ein erklärter Gegner des Systems ist.

Alexander, der eigentlich vorhatte, über die Armee Photographie zu studieren, und dies nun beinahe schon aufgegeben hat, bekommt von Christine dann ganz überraschend eine alte Wehrmachts - Kamera ihres Großvaters geschenkt.

Er nutzt diese einerseits für erotische Schnappschüsse, macht dann aber auch und unvorsichtig - leichtsinnig Aufnahmen von den Grenzanlagen.

Als Christines Bruder eines dieser Photos entwendet und - auch noch vollkommen naiv - über das örtliche Postamt an den Westen schickt, gerät die ganze Lage total außer Kontrolle.

Zur Sicherheit planen Christine und Alexander die Flucht (zunächst nur) ihres Bruder's in den Westen, als sie dann aber am ausgemachten Tag selber - mit - an der Grenze auftaucht und ihm hier erst gesteht, sie will nun ebenfalls fliehen, ist Alexander hin und her gerissen...

Fazit: Was bleibt, ist die (gute) Frage, was passiert (und vor allem ... wie verhält man sich ... als "Mauerschütze"), wenn der / ein - ideologischer - *Gegner* bzw. ein sogenannter Grenzverletzer dann irgendwann einmal doch im Visier der Kalaschnikow auftaucht ... und (noch viel schlimmer), was ist, wenn es sich dabei auch noch um jemanden handelt, der kein völlig Fremder (für einen selbst) ist !?

Kauftip - und / oder - Ausleihtip !

Nachtrag: [ganz besonders] zwei (und buchstäblich "unter die Haut" gehende) Szenen, die hier gezeigt werden...

(,- zunächst die eine mit dem 2 getöteten Grenzsoldaten ... so passiert im Jahre 1975 bei einer Kaserne im Landkreis Hildburghausen ... und ebenfalls dann jene mit dem Selbstmord [durch Kopfschuss mit der Dienstpistole / Handfeuerwaffe], aber natürlich in einer etwas andereren Form,- dabei handelte es nämlich sich um einen jungen und von seiner Frau sitzengelassenen Rekruten, der dann eben aus Verzweiflung sein eigenes Maschinengewehr gegen sich selbst richtete ,-)

... haben sich wirklich (!!!) so ereignet, und bestimmt noch viele andere, die halt nur weniger / hinterher der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden sind !?!
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Produkt-Bild: 42 plus

42 plus
mit Claudia Michelsen, Ulrich Tukur, Tobias Moretti, Regie: Sabine Derflinger

DVD von Indigo
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 9,29

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: 42 plus

Produktbeschreibung


Z - 42 plus
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4 Kundenrezensionen:

schlechtester Film, den ich jemals gesehen habe...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
fad, langweilig, ohne Aussage, einfach nur irgendwie Pseudo..... plätschert der Film dahin, ungalubwürdig und zäh, eine 40rige legt sich einen jungen Lover zu, der sie natürlich auch wieder betrügt, in dem Film betrügt überhaupt jeder jeden, leider ist der Erotikfaktor auch gleich null, ein österreischer Film halt....hätte ja am liebsten 0 Sterne gegeben, aber das geht technisch ...
Glück und Glas, wie leicht bricht das.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Christine und ihr Mann Georg machen mit Tochter Sonja Urlaub. Die emanzipierte Redakteurin Christine begeht im Urlaub ihren zweiundvierzigsten Geburtstag und gönnt sich eine kleine Auszeit mit dem jugendlichen Tramper Tamaz. Ihr Mann Georg macht sich um etwas anderes Sorgen. Bei Christines letzter Untersuchung wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt und ein entscheidendes Untersuchungsergebnis steht noch aus.

Besuch bekommt das Paar von Linda und Martin. Martin ist ebenfalls Arzt und der ehemalige Liebhaber von Christine. Auch er ist besorgt wegen des Untersuchungsergebnisses.

Die offenherzige Geschichte über kleine und große Gefühle wird liebevoll erzählt. Durch das Gesundheitsrisiko der Protagonistin bekommt der Handlungsstrang eine dramatische brisants. Die Szenenbilder sind gut gewählt und sorgen für die notwendige Stimmung. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.
Noch einmal ausbrechen....
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Eine Frau ist selber sehr erfolgreich im Beruf und darüber hinaus mit einem Arzt verheiratet. Finanziell müssen sie sich also sicherlich keine Sorgen machen. Gemeinsam mit der pubertierenden Tochter fahren sie zu ihrem luxuriösen Ferienhaus nach Italien ans Meer.
Doch zwischen den Eheleuten scheinen sich über die Jahre diverse unausgesprochene Mauern aufgebaut zu haben.

Der 42. Geburtstag dieser Frau steht an. Eigentlich wollte sie nicht feiern. Doch Mann und Tochter überraschen sie mit einem francophilen Auftritt und Geschenk. Und auch ihr langjähriger heimlicher Liebhaber, der Mann ihrer Freundin, reist überraschend mit seiner Ehefrau an, obwohl sie ihn vor ihrer Reise abgeschossen hatte. Das bringt das Fass zum Überlaufen, sie flüchtet und wirft sich nun gänzlich dem blutjungen Tamaz an den Hals, den sie, als sie gerade frisch nach Italien gekommen waren in ihrem Bett überrascht hatte (Er suchte nur ein Lager für eine Nacht. Wieso nur, fragt man sich, wenn er ansonsten doch mit seiner Clique so idyllisch am Strand campiert?) Doch dieser hat eine recht unverbindliche Einstellung zur 'Liebe'.....

Das sind also die üblichen Problemlagen von gutsituierten Menschen über 40. Eine Karrierefrau, die sich in ihrer Ehe vernachlässigt fühlt und eine leidenschaftliche sexuelle Beziehung (ohne Zukunft) zu einem halb so alten Müßiggänger eingeht. Daneben macht ihre 14jährige Tochter gerade erste diesbezügliche Erfahrungen mit einem einheimischen Jungen. Es stellt sich mitunter die Frage, wer von beiden nun unreifer handelt. Eigentlich kann man nur Mitleid mit der Frau empfinden. Und irgendwie auch ein bisschen mit diesem Film, der ein altbekanntes Thema nochmals aufzubrühen versucht und in der Umsetzung gar nicht besonders viele Pluspunkte zu sammeln weiß. Die Schauspieler agieren mitunter unglaubwürdig, wobei das Drehbuch wahrscheinlich nicht viel Spielraum zulässt. Wirkt insgesamt auch eher wie eine Fernsehproduktion.
Muss man nicht gesehen haben.
SUPER !!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe den den Film nur wegen Claudia Michelsen gekauft und ich bereue dies keines Falls!
Dickes Lob !
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Produkt-Bild: Das Lächeln der Tiefseefische

Das Lächeln der Tiefseefische
mit Jacob Matschenz, Alice Dwyer, Adrian Topol, Regie: Till Endemann

DVD von EuroVideo
Preis bei Amazon: EUR 13,54, Angebote ab EUR 1,74

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Das Lächeln der Tiefseefische
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Eurovideo Das Lächeln der Tiefseefische, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 27.07.06
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3 Kundenrezensionen:

Für Heimatliebhaber...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich persönlich mag den Film gerne. Er vermittelt mir ein Gefühl von "zu Hause" sein. Für Leute aus der Gegend um Usedom und Greifswald allein schon lohnend wegen der Spielkulisse.
Können Fisch lächeln?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
In die Tiefsee, so nach ein paar hundert Metern, dringt kaum noch ein Sonnenstrahl vor. Ähnlich trist und düster scheint es um die Zukunftsaussichten des 17-jährigen Malte bestellt zu sein. Er hat die Schule ohne Abschluss abgebrochen, hält sich mit Gelegenheitsjobs und regelmäßigen Zigarettenschmuggeltourn finanziell über Wasser. Seine Mutter ist schon vor Jahren gestorben und sein Vater, mit dem er in einer abbruchreifen Bude wohnt, versäuft das Haushaltsgeld. Er will nur noch weg. Doch das Ziel ist diffus und bleibt im Dunkeln.
Da taucht seine Schwester mit ihrem ca. 5-jährigen Sohn auf, der seinen Onkel bisher nur vom Hörensagen kannte. Das Verhältnis zu ihr ist überaus angespannt; Ungeklärtes steht im Raum.
Als Malte sich in Annika verliebt, die mit ihrer Mutter und Schwester Urlaub auf Usedom (hier spielt die Geschichte) macht, beginnt ein Licht in seinem Leben aufzuleuchten. Sehr unbeholfen und zögerlich nähert sich Malte seinen zärtlichen Gefühlen und bekommt so langsam eine Ahnung davon, dass wohl auch Fische in völliger Dunkelheit einen Grund zum Lächeln haben.....

Nun ja, der Film ist schon keine ganz leichte Kost. Es wird eben der steinige Weg zum Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen beschrieben. Doch das ganze kommt mit sehr viel Frische herüber, so dass sich nicht wirklich ein Kloß im Hals festsetzen kann. Jacob Matschenz als Malte macht seine Sache ausgesprochen gut. Den Namen sollte man sich schon einmal merkt.

Interessant am Rande: Der Vater des Regisseurs Till Endemann: Gernot Endemann spielt eine kleine Nebenrolle. Wer genau schaut, erkennt den Mann aus der Sesamstraße, der in den 80igern an der Seite von Samson und Tiffy in der deutschen Ausgabe mitspielte.
nettes Drama
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Das Lächeln der Tiefseefische" ist ein nettes Drama um das Leben eines gerade erwachsen gewordenen jungen Mannes, der mit allerlei Problemen fertig werden muss. Allerdings hat der Film keinen richtigen Höhepunkt auf den er aufbaut sondern plätschert nur so vor sich hin was ihn jetzt für einen gemütlichen Kino- oder DVD-Abend eher uninteressant macht.
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Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]
mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Regie: Dennis Gansel

Blu-ray von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 15,41

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

5 Kundenrezensionen:

Einfach nur toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
für so einen kleinen Preis. Der Film entspricht der heutigen Zeit und Jürgen Vogel spielt seine Rolle excellent. Auf jeden Fall ist der Film spannend und trotzdem sehr erschreckend was alles in Jugendlichen auszulösen ist und wie sie das alles organisieren!

Ein Film den man gesehen haben MUSS.
klasse film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
moin!
da ich denke, dass alles wesentliche in vielen facetten bereits von meinen vorrezenenten gesagt wurde, fasse ich mich kurz: ich kenne die romanvorlage nicht, bin daher auch nicht voreingenommen oder irgendwie beeinflußt. ich finde den film klasse, er hat mich mitgerissen und gepackt. das ende gefällt mir persönlich auch sehr gut. ich empfehle jedem, der interessiert ist, dem film eine chance zu geben und sich ein eigenes bild zu machen :-)
Die Welle - pädagogisch wertvoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film "Die Welle" mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle ist ein Film, den man im Schulunterricht bei verschiedenen Themen sehr gut einsetzen kann. Er zeigt die Bedingungen, die für ein autokratisches System von besonderer Bedeutung sind. Diese können anhand des Films sehr gut mit den Schülern erarbeitet werden. Auch dient er sehr gut als Diskussionsgrundlage, wie real auch heute noch autokratische Systeme entstehen können und wie man diese erkennt bzw. wie man diesen entgegen wirken kann.
Der Film zeigt die möglichen Folgen eines autokratischen Systems, wie sich dieses ungewollt dynamisch entwickelt und eignet sich darum besonders für den Politik- und Religionsunterricht, je nach Schwerpunktsetzung. Allerdings sollten die Schüler mindestens 16 Jahre alt sein (Sek II-Bereich), da der Film einige brisante Szenen beinhaltet.
Der Film erzeugt bei den Schülern eine große Aufmerksamkeit und Betroffenheit (unabhängig von kulturelle und bildungsverschiedenen Vorkenntnisse) und bedarf unbedingt einer anschließenden Nachbesprechung.
Guter Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Welle sollte jeder mal gesehen haben und mit dieser Verfilmung ist es dem Regiesseur gut gelungen. Einfach geniale Geschichte, gute Schauspieler. Kann man mit dem Film das Experiment gleichsetzen.
Luft anhalten! die Welle
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Deutschland ist bekannt für Autos oder Wissenschaftler aber auf keinen Fall für großes Kino das überlassen wir lieber den Amerikanern. Da überrascht es umso mehr wenn es doch klappt einen guter Film auf die Leinwand zu bringen, so wie "Die Welle". Viele junge ambitionierte Schauspieler und als alter Hase Jürgen Vogel der seine Arbeit wirklich gut macht, er spielt den Lehrer Rainer Wenger der während seiner Projektwoche eine Art Experiment mit seinen Schülern startet. Es geht um Staatsformen, genauer Nationalsozialismus. Die Schüler sind anfangs skeptisch und sind der Meinung das es im heutigen Deutschland keine Chance für eine Diktatur gibt. Der pädagogischen Selbstversuch beginnt mit ungewissen Ausgang!
Ein gelungener Film basierent auf den gleichnamigen Roman der auf wahren Begebenheiten bassiert, allerdings in den USA. Eine der wenigen guten sehenswerten Produktionen aus unserem Lande.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: 42 Plus

42 Plus
mit Claudia Michelsen, Ulrich Tukur, Petra Morzé, Vanessa Krüger, Tobias Moretti, Regie: Sabine Derflinger

DVD von Filmladen
Preis bei Amazon: EUR 11,99

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: 42 Plus

4 Kundenrezensionen:

schlechtester Film, den ich jemals gesehen habe...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
fad, langweilig, ohne Aussage, einfach nur irgendwie Pseudo..... plätschert der Film dahin, ungalubwürdig und zäh, eine 40rige legt sich einen jungen Lover zu, der sie natürlich auch wieder betrügt, in dem Film betrügt überhaupt jeder jeden, leider ist der Erotikfaktor auch gleich null, ein österreischer Film halt....hätte ja am liebsten 0 Sterne gegeben, aber das geht technisch ...
Glück und Glas, wie leicht bricht das.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Christine und ihr Mann Georg machen mit Tochter Sonja Urlaub. Die emanzipierte Redakteurin Christine begeht im Urlaub ihren zweiundvierzigsten Geburtstag und gönnt sich eine kleine Auszeit mit dem jugendlichen Tramper Tamaz. Ihr Mann Georg macht sich um etwas anderes Sorgen. Bei Christines letzter Untersuchung wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt und ein entscheidendes Untersuchungsergebnis steht noch aus.

Besuch bekommt das Paar von Linda und Martin. Martin ist ebenfalls Arzt und der ehemalige Liebhaber von Christine. Auch er ist besorgt wegen des Untersuchungsergebnisses.

Die offenherzige Geschichte über kleine und große Gefühle wird liebevoll erzählt. Durch das Gesundheitsrisiko der Protagonistin bekommt der Handlungsstrang eine dramatische brisants. Die Szenenbilder sind gut gewählt und sorgen für die notwendige Stimmung. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.
Noch einmal ausbrechen....
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Eine Frau ist selber sehr erfolgreich im Beruf und darüber hinaus mit einem Arzt verheiratet. Finanziell müssen sie sich also sicherlich keine Sorgen machen. Gemeinsam mit der pubertierenden Tochter fahren sie zu ihrem luxuriösen Ferienhaus nach Italien ans Meer.
Doch zwischen den Eheleuten scheinen sich über die Jahre diverse unausgesprochene Mauern aufgebaut zu haben.

Der 42. Geburtstag dieser Frau steht an. Eigentlich wollte sie nicht feiern. Doch Mann und Tochter überraschen sie mit einem francophilen Auftritt und Geschenk. Und auch ihr langjähriger heimlicher Liebhaber, der Mann ihrer Freundin, reist überraschend mit seiner Ehefrau an, obwohl sie ihn vor ihrer Reise abgeschossen hatte. Das bringt das Fass zum Überlaufen, sie flüchtet und wirft sich nun gänzlich dem blutjungen Tamaz an den Hals, den sie, als sie gerade frisch nach Italien gekommen waren in ihrem Bett überrascht hatte (Er suchte nur ein Lager für eine Nacht. Wieso nur, fragt man sich, wenn er ansonsten doch mit seiner Clique so idyllisch am Strand campiert?) Doch dieser hat eine recht unverbindliche Einstellung zur 'Liebe'.....

Das sind also die üblichen Problemlagen von gutsituierten Menschen über 40. Eine Karrierefrau, die sich in ihrer Ehe vernachlässigt fühlt und eine leidenschaftliche sexuelle Beziehung (ohne Zukunft) zu einem halb so alten Müßiggänger eingeht. Daneben macht ihre 14jährige Tochter gerade erste diesbezügliche Erfahrungen mit einem einheimischen Jungen. Es stellt sich mitunter die Frage, wer von beiden nun unreifer handelt. Eigentlich kann man nur Mitleid mit der Frau empfinden. Und irgendwie auch ein bisschen mit diesem Film, der ein altbekanntes Thema nochmals aufzubrühen versucht und in der Umsetzung gar nicht besonders viele Pluspunkte zu sammeln weiß. Die Schauspieler agieren mitunter unglaubwürdig, wobei das Drehbuch wahrscheinlich nicht viel Spielraum zulässt. Wirkt insgesamt auch eher wie eine Fernsehproduktion.
Muss man nicht gesehen haben.
SUPER !!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe den den Film nur wegen Claudia Michelsen gekauft und ich bereue dies keines Falls!
Dickes Lob !
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Produkt-Bild: 2er ohne

2er ohne

DVD von Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 8,55

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: 2er ohne

Produktbeschreibung


Z - 2er ohne
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2 Kundenrezensionen:

einfach furchtbar
1 Punkte 1 von 5 Punkten
als Vereinsruderer habe ich nicht viel ruderisches Können von den beiden Schauspielern erwartet...
...diese Erwartung wurde durch den Film als Einzige erfüllt.

Selten habe ich einen so undurchsichtigen und uninteressanten Film gesehen. Alle Handlungen und entstehenden Emotionen entspringen einfach dem Nichts.

Ich bin froh diesen Film lediglich in der Videothek geliehen zu haben. Diesen Gulasch wären mir die 21,00 ? nicht wert gewesen.
wirklich toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
einer der bewegendsten filme die ich in letzter zeit gesehen habe.
Muss man sich anschauen!
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Produkt-Bild: Neandertal

Neandertal
mit Jacob Matschenz, Andreas Schmidt, Johanna Gastdorf, Regie: Ingo Haeb, Jan-Christoph Glaser

DVD von Renaissance Medien (CMS)
Preis bei Amazon: EUR 17,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Neandertal

Produktbeschreibung


N - Neandertal
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Eine Kundenrezension:

Neandertal - Neue Deutsche FIlme - Edition
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Inhalt
Der 17-jährige Guido wünscht sich normal zu sein, denn er hat Neurodermitis. Kurz vor dem Abitur landet er mit einem schlimmen Schub seines Leidens im Krankenhaus - und muss erkennen, dass die Fassade seiner Familie noch mehr bröckelt als die eigene Haut. Erst durch die Freundschaft mit dem charismatischen Kleingangster Rudi beginnt er, neuen Mut zu schöpfen und sein Leben anzupacken. Guidos Neurodermitis geht zurück. Er ist normal geworden, aber nicht mehr derselbe wie zuvor. Und die Reise ist noch lange nicht vorbei.....

Bildbewertung:
Unter dem Titel "Neue Deutsche Filme" geht bei dem Label "Renaissance Medien" eine neue Filmreihe mit, wie es der Titel schon recht deutlich sagt, neuen deutschen Filmen an den Start und in die Veröffentlichung. Dabei setzt sich "Renaissance Medien" selbst hohe Ziele, die auf diese neue Reihe sehr neugierig machen und einiges erwarten lassen.

Jeden Monat, beginnend im Februar 2009, soll ein neuer Film dieser Reihe, in erstklassiger Aufmachung und mit umfangreichem Bonusmaterial erscheinen. Dabei soll die Auswahl der veröffentlichten Filmtitel höchst abwechslungsreich und von hohem Unterhaltungswert geprägt sein. Das ganze ist in seiner Gestaltung mit einem anspruchsvollen Corporate Design perfekt geeignet, sich die Filme in der Form einer Sammelreihe zuzulegen. Der deutsche Film hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung und Qualität gewonnen, das nicht nur in Deutschland selber, auch international. So ist es eine begrüßenswerte und sehr gute Idee von "Renaissance Medien", jungen Filmemachern die Möglichkeit zu geben, ihre Werke über das Medium DVD, einem großen Publikum zu präsentieren und vorzustellen.

Mit der Veröffentlichung des Filmtitels "Neandertal" bringt "Renaissance Medien" einer Gemeinschaftsproduktion von "Rommel Film" und "Zweite Medienfonds German Film Productions" in Koproduktion mit dem "ZDF/Das kleine Fernsehspiel" in Zusammenarbeit mit "arte" und der Unterstützung der "Filmstiftung NRW" sowie der "Medienboard Berlin-Brandenburg" auf den Markt.

Als Drehbuchautor und Regisseur wurde für diesen Film Ingo Haeb tätig. In dem zusammen mit Jan-Christoph Glaser entstandenen Film, wird mit viel Einfühlungsvermögen und einer äußerst sensiblen Inszenierung die Geschichte des 17-jährigen Guidos erzählt, der an einer besonders aggressiven Form einer Schuppenflechte (Neurodermitis) leidet.

Dabei steht Guidos Erkrankung in diesem Film als eine Art Metapher, ähnlich der Häutung einer Schlange, wenn sie wächst, für den Weg und die Schritte hin zum Erwachsen werden. Der Film charakterisiert die mit dieser Krankheit verbundenen Probleme in ehrlicher und schonungsloser Offenheit.

Fühlbar, beklemmend und schon fast greifbar real ist zu spüren, dass der Film autobiografische Züge des Drehbuchautors und Regisseurs Ingo Haeb trägt. Diese eigenen Erlebnisse seiner Jugend ermöglichten es Ingo Haeb einen Film zu schaffen, der mit seinen Geflechten der zwischenmenschlichen Beziehungen, mit allen ihren schönen aber auch betrüblichen und harten Momenten, eines offenbart und zeigt, die Wut des 17-jährigen Guidos, die er spürt auf seinem Weg zum Erwachsenen. Eine Wut über die Verlogenheit der Welt der Erwachsenen.

Es ist die gleichzeitige Ablehnung auf der einen, auf der anderen Seite die Faszination, den Schritt zu wagen aus der Schwebe, in der er im Moment steckt, einer Schwebe zwischen seiner Jugend hin in diese ihn zugleich abschreckende, aber im selben Moment anziehende Welt der Erwachsenen.

Das gesamte Team der Darsteller überzeugt durch sein überzeugendes Spiel. Neben Jacob Matschenenz ("Die Welle", "1.Mai") in der Rolle des Guidos, ist es auch Andreas Schmidt ("Fleisch ist mein Gemüse", "Jenseits") in der Rolle des Rudis, welcher mit einer Frische und Natürlichkeit spielt, dass der Zuschauer mit Beginn der Geschichte bis zur letzten Filmminute, schon fast wie hypnotisiert, von der Handlung gefangen genommen wird, ohne das auch nur eine Länge im Film auftritt. Ein wahrlich packender Film, mit einer tollen Geschichte in einer gelungenen Inszenierung und mit höchst überzeugenden Darstellern.

Das Bild zeigt sich im Bildformat 16:9 (1:1,85) anamorph, während seiner ca. 107 Minuten Laufzeit vom Gesamteindruck her, in einer als gelungen zu bezeichnenden Qualität. Die Farben der Bilder zeigen sich passend gewählt zur Filmstimmung, mit zurückhaltender Intensität, aber passend. Kontrast und Schärfe sind ein wenig schwach in ihren Einstellungen gewählt und bieten so ein Bild, dem es zum Teil ein wenig an Brillanz und Lebendigkeit fehlt. Etwas auffällig, macht sich ein leichtes Bildrauschen, besonders bei helleren und größeren Flächen, bemerkbar.Getreu den eigenen auferlegten hohen Qualitätsansprüchen, bietet auch diese Veröffentlichung in der Reihe "Neue Deutsche Filme" durch "Renaissance Medien", wieder sehr ansprechend gestaltete und übersichtliche DVD-Menüs. Diese sind einfach und komfortabel zu bedienen und ermöglichen so einen perfekten Zugriff auf den Film und die zahlreichen sehr gelungenen Extras auf dieser DVD-Veröffentlichung. Zu den Extras zählen neben dem Trailer zum Film, auch einige Info-Trailer zu weiteren Produktionen dieser Reihe. Unter den "Deleted Scenes" gibt es mit einer Laufzeit von ca. 7 Minuten, einige Pannen vom Dreh zu sehen.

Ein ca. 21 Minuten dauerndes Interview mit dem Drehbuchautor und Regisseur Ingo Haeb und Mechthild Hellermann, die eine ambulante Therapieform zur Behandlung von Neurodermitis und anderen Allergien entwickelte, gehört ebenso zu den Extras, wie ein zweites Interview. Das zweite Interview, geführt mit den beiden Maskenbildnerinnen Nicola Pandel und Rosemarie Raasch-Machac, zeigt die höchst aufwendigen Arbeiten beim Fertigen der Masken, für die Darstellung der Neurodermitis.

Tonbewertung:
Ein deutscher Dolby Digital Ton 2.0 wird von dieser DVD angeboten. Er ist sehr gut verständlich und in seinen klanglichen Eigenschaften ohne erwähnenswerte Mängel. Als Extra gibt es noch einen Audiokommentar mit an der Film-Produktion Beteiligten. Hier geht zuweilen leider etwas die Verständlichkeit verloren. Untertitel oder andere Sprachversionen gibt es nicht auf dieser Veröffentlichung.

Gesamteindruck:
Ein Film, der ehrlich, zum Teil hart, über die Erkrankung mit Neurodermitis erzählt und diese dabei als eine Art Metapher nutzt, um die Konflikte im Umfeld des Hauptdarstellers zu zeigen. Gelungene Balance zwischen anspruchsvoller und zugleich unterhaltender filmischer Kost, die es schafft, die Zeit auf der Schwelle hin zum "Erwachsen werden" beeindruckend und höchst sensibel zu erzählen.

Autor: Torsten
www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
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Produkt-Bild: 1st of May: All Belongs to You ( 1. Mai - Helden bei der Arbeit ) ( Berlin - 1. Mai )

1st of May: All Belongs to You ( 1. Mai - Helden bei der Arbeit ) ( Berlin - 1. Mai )
mit Benjamin Höppner, Bruno Apitz, Cemal Subasi, Dirk Borchardt, Hans Löw, Regie: Carsten Ludwig, Jan-Christoph Glaser

DVD von Eurovideo
Preis bei Amazon: EUR 17,99

Zoom ± Produkt-Bild: 1st of May: All Belongs to You ( 1. Mai - Helden bei der Arbeit ) ( Berlin - 1. Mai )

Produktbeschreibung


Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD:TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ),Englisch ( Dolby Digital 2.0 ),ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Gelöschte Szenen, Kommentar, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü,SYNOPSIS: Berlin Kreuzberg am 1. Mai: Ein elfjähriger Türke will als Männlichkeitsbeweis einen Bullen platt machen. Zwei schlicht gestrickte Jungs aus Minden machen Touri-Programm, werfen ein paar Pillen ein und geraten in die Krawalle der autonomen Szene. Ein Provinzpolizist leidet unter Liebeskummer, weil seine Frau fremd geht. Die Nacht endet für alle im Kreuzberger Urban-Krankenhaus trotz enttäuschter Erwartungen mit einem winzigen Hoffnungsschimmer.
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