|
| |
|
12 Winter
DVD von Euro Video |
ProduktbeschreibungZ - Zwölf Winter 4 Kundenrezensionen:Authentisch und Spannend 5 von 5 PunktenJürgen Vogel und Axel Prahl spielen zwei Bankräuber, die es wirklich gegeben hat, und die zwischen Anfang der 1990-er Jahre und 2001 in den Wintermonaten immer wieder Banken überfallen haben. Sie hatten sich zuvor im Gefängnis kennengelernt und inszenierten dann das fast perfekte Verbrechen. 2002 wurden sie zu 15 Jahren Haft verurteilt. Jürgen Vogel und Axel Prahl spielen diese beiden Kriminellen fast liebenswürdig, und wenn man sich den Film anschaut, ertappt man sich manchmal dabei, dass man das, was die beiden machen, eigentlich gar nicht so schlimm findet. Das macht diesen Film aber gerade so authentisch. Hier wird spannende Unterhaltung geboten, die wohl auch im Kino eine Chance gehabt hätte. Spannender Film mit toller Besetzung !!! 5 von 5 PunktenNachdem ich den Film "12 Winter" bereits im TV gesehen hatte, war ich so begeistert, daß ich mir nun die DVD davon gekauft habe. Kein Wunder, der Film ist aber auch wirklich sehr gut gemacht, erstens sauspannender Plot, zweitens super geniale Besetzung (Jürgen Vogel, Axel Prahl, Matthias Koeberlin, Wotan Wilke Möhring) u. drittens nach einem "echten" Fall gedreht, also kein ausgedachtes Zeug, was die Spannung noch erhöht. Die Geschichte kurz zusammengefaßt ist schnell erzählt, drei Bankräuber überfallen immer im Winter zusammen Banken, weil es da früher dunkel wird etc., bis eines Tages der dritte Bankräuber aussteigt u. die beiden anderen alleine weitermachen. Soweit klappt es auch immer weiter, aber dann... Mehr verrate ich nicht, die Story lebt schließlich von der Spannung, selber gucken !!! Mein Fazit, unbedingt ansehen, lohnt sich !!! Und es lohnt sich immer noch. 4 von 5 PunktenIm Gefängnis Rheinbach lernen sich die beiden mittelmäßigen Bankräuber Mike Roth und Klaus Starck kennen. Später in Freiheit sucht Starck Roth auf und versucht ihn für einen Bankraub zu gewinnen. Mike macht mit und Anfangs ist auch noch Alex Greif dabei. Als dieser schwer erkrankt, machen Mike und Klaus alleine weiter. Ihre Spezialität sind kleine ländliche Banken zur Winterszeit. Durch Training täuschen sie die Auswerter der Videokameras, die nach deutlich jüngeren Tätern suchen.Klaus ist der sparsame, der sein Alter mit seiner Frau im Süden verbringen will. Mike lebt in den Tag und braucht die regelmäßigen Beutezüge. Die Polizei bleibt nicht untätig und bildet eine Sonderkommission. Das Auswerten der zahlreichen Daten zieht sich hin. Es scheint, als würden Mike und Klaus zunehmend perfekter. Der Tod von Klaus Frau ist ein schwerer Schicksalsschlag. Klaus will aussteigen. Inzwischen verhört die Sonderkommission den schwerkranken Alex. Dieser sagt nichts, will aber Geld von Mike und Klaus. Aus der Kür wird nun Pflicht. Die Geschichte wird spannend und realistisch erzählt. Die ungleichen Protagonisten haben eine Strategie gefunden, eine zeitlang erfolgreich Banküberfälle zu begehen. Überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen gehören sozusagen zum Tagesgeschäft. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit. Einfach hammer 5 von 5 PunktenIch habe ihn mir angeschaut, und er war von Anfang bis ende Spannent. Einfach genial. |
|
|
Ein Freund von mir
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Ein Freund von mir, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 27.04.07 5 Kundenrezensionen:"bist du glücklich?" nach diesem film ja :) 5 von 5 Punktenein freund von mir, eine tolle geschichte über zwei menschen die nicht unterschiedlich sein können. ein zauberhafter jürgen vogel und ein daniel brühl zum verlieben. eine komödie über freundschaft, liebe und das leben an sich Klasse Film 5 von 5 PunktenVorneweg: Ich habe den Film ohne jegliche Erwartungen gesehen, da ich zufällig neulich im Fernsehen kurz nach Beginn des Films reingezappt bin. Als nicht wirklich ausgewiesener Daniel-Brühl-Fan bin ich zunächst auch nur deswegen dabei geblieben, weil dann ziemlich schnell Jürgen Vogel mit dabei war. Das versprach dann lustig zu werden. Überrascht hat mich dann allerdings gerade die super gespielte Rolle von Daniel Brühl. Das Zusammenspiel mit Jürgen Vogel aufgrund der völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten der beiden Rollen ist wirklich sehenswert. Der Film gehört aus meiner Sicht in die Kategorie "Spätfilm", also eher mehr Anspruch und ein ruhigerer Film. Ich hab ihn neulich bei einem DVD-/Herren-Abend nach "Shooter" mit Mark Wahlberg als Alternative zu "Blood Diamond" ins Rennen geschickt. Alleine der Teil "nackt Porsche fahren" und der "DAF mit dem Synchrongetriebe" verhindern in einer derartigen Runde die Gefahr einer Enttäuschung. Fazit: Beide Daumen hoch! Ein kleiner deutscher Film 3 von 5 PunktenEin Film mit Daniel Brühl und Jürgen Vogel kann im Prinzip nur stark sein. Beim Gucken hat mich die gesamte Story jedoch leider nicht vollends überzeugt. Womit ich eindeutig die Geschichte an sich meine, denn die ist schon sehr konstruiert. Die zwischenmenschliche Beziehung der beiden Hauptfiguren wirkt nur deshalb auf den Zuschauer, da es sich hier um zwei herausragende Schauspieler handelt. Prädikat: Besonders Empfehlenswert! 5 von 5 PunktenGuten Tag, Wer auf anspruchsvolles deutsches Kino steht und mal auf die üblichen Hollywoodeffekte verzichten kann, ist bei diesem Film genau richtig. Die beiden Protagonisten inzenieren ein Feuerwerk der großen Kinokunst. Melancholisch und zugleich mit viel Witz spielen Jürgen Vogel und Daniel Brühl zwei Charaktäre, welche hätten nicht unterschiedlicher sein können. Die Story des Films ist nah dran am Leben und stellt die Freundschaft der beiden Protagonisten auf eine harte Probe! Ein super Film, dessen Geschichte durch die brilliante Schauspielkunst und die gelungen Kamera & Ton- Effekte dem Zuschauer sehr nah gebracht wird. Fazit: Wer einen Film sucht, der ihn rein "entertainen" soll, wird mit "Ein Freund von mir" wahrscheinlich nicht ganz so zufrieden sein. Wer jedoch Lust hat auf eine snspruchvolle deutsche Produktion mit Tiefgang und Witz wird an dieser DVD nicht vorbeikommen! Bester Deutscher Film aller Zeiten... 5 von 5 Punkten... so ist zumindest meine Meinung! Endlich mal eine ernste, realistische Handlung, die Spannung bietet und am Ende sogar noch etwas weltverbesserndes vermittelt, ohne typisch deutsche Filmklischees zu übernehmen. Nein, Sylt wird nicht von einer Riesenwelle überrollt, ein Vulkan in der Eifel geht auch nicht in die Luft, aus der Tiefe kommen keine Menschen fressenden Lebewesen, Berlin wird nicht bei einem Sturm zerstört und es rufen auch keine Massenmörder in Telefonzentralen an, die von deutschen Schauspielern dann absolut billig verfolgt werden - nein, das alles gibt es nicht - trotzdem schafft es dieser Film spannender und besser zu sein, als alle anderen! Der Schlüssel zum Erfolg: Man war realistisch und das bis ins kleinste Detail. Außerdem versucht man nicht eine Meinung aufzuzwingen, sondern entweder man lässt sich davon nebenbei überzeugen oder eben nicht. Aber ich möchte jetzt nicht alles verraten, obwohl hier ohnehin schon alles verraten wurde ;-) Meiner Meinung nach der beste deutsche Film aller Zeiten! |
|
|
Der freie Wille - Arthaus Collection
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungDER FREIE WILLE 5 Kundenrezensionen:nicht wirklich... 3 von 5 Punktenich hatte mir aufgrund der Vorberichte und Presse mehr erwartet! Ok Juergen Vogel wie immer genial mitreissend und bestechend gut. Deswegen auch die 3 Sterne. Ansonsten ..., schwer verdaulicher Anfang (wohl aber richtig, denn man muss ja auch mal die nackte Realitaet zeigen und sie in Bilder einfangen)danach ...nicht mehr ueberzeugend....! Die Zeit in der Therapie wird nicht gezeigt, beschrieben, dabei waere genau hier interessant gewesen was da alles passiert! Die Bewerbung bzw Anstellung in der Druckerei: absolut unglaubwuerdig und laecherlich. So sieht die Realitaet leider nicht aus! Danach versagt der Film ganz. Alleine die Szene mit der jungen Frau, der er nach Hause folgt....: also bitte, das war ja gar nichts! Wie soll er denn in die Wohnung kommen? Einfach so? Und die junge Dame merkt nichts etc.... . Ausserdem wird der Kampf mit sich selbst, genau in dieser Situation, sehr schlecht und unzureichend dargestellt. Dann die nur kurzen Ansaetze/Gespraeche mit seinem "neuen Kumpel" bzgl einer Rueckfallgefahr. Da wird viel zu wenig vertieft. Die kurzen "harten" Szenen wie vor dem Pornx, als er masturbierx, sagen nicht wirklich viel aus. Ich finde man haette in seinen Kopf gehen muessen, wirklich reinschauen und seine Gedanken in Bilder oder zumindest Texte verfassen muessen: wie sieht es in so einem Menschen aus.......??!! Das kommt definitiv nicht rueber. Na ja und die Beziehung zu diesem Maedchen...auch sehr unrealistisch und erzwungen. Bin enttaeuscht! Ganz klar. Juergen Vogel super! Umsetzung etc mangelhaft. Erschütternd, verstörend,brillant!!! 5 von 5 PunktenZu diesem Film lassen sich Worte schwer finden- man muss ihn sehen,ihn sich einverleiben. Jürgen Vogel ist so authentisch,dass er die Hauptfigur in all ihren Nuancen leben lässt, fantastisch ist sein Spiel und auch das der anderen Darsteller! UNBEDINGT ANSCHAUEN!!! Genial! 5 von 5 PunktenDer Film schafft es, den keineswegs überzeichneten Vergewaltiger Theo, der gegen Anfang des Films als wahres Monstrum dargestellt wird, menschlich wirken zu lassen. Durch die aufkeimende Liebe zu der emotional missbrauchten, zerbrechlichen Nettie stellt er sich dem Kampf seiner inneren Dämonen und sehnt sich im Endeffekt nur nach Normalität. Dem Zuschauer wird durch die brutalen Szenen aber stetig ins Bewusstsein gerufen, dass der vielleicht sogar schon sympatische Theo dennoch auf eine so schreckliche Art und Weise gestört ist, das es wehtut hinzuschauen und es schwerfällt, eine eindeutige Position zu beziehen. Die anfängliche Genesung des Triebtäters wird gegen Ende des Films dermasen Hart zunichte gemacht, das einem die Spucke wegbleibt und ein grausiges Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Bestürzung zurückbleibt, wie ich es sonst nur bei Filmen wie "Requiem for a Dream" erfahren habe. Der Titel des Films könnte passender nicht sein, was man will und was man kann sind im Endeffekt zwei unterschiedliche Paar Schuhe, so sind wir eventuell vielleicht alle nur "Sklaven" unsers Hinrstoffwechsels und unserer Umwelt bzw. dem darin erlebten. Selten war deutsches Kino so intensiv! Einige ungeordnete Gedanken zu einem intensiven Filmerlebnis 5 von 5 PunktenDer Film ist gerade durch seine Länge von 164 Minuten !!!! so wirkungsvoll. Was ihn für den Seher so schwierig und fast unerträglich macht ist die totale Sprachlosigkeit der"agierenden" Personen, vor allem im ersten Teil des Films. Der Film fordet eine hohe Sensibilität für non-verbale optische visuelle Momente, hier werden wir aber durch wunderbare Darsteller wie Sabine Timoteo( "LÁmour") und Jürgen Vogel, ausgezeichnet bedient . Ich habe in diesem Film Schmerz und Gewalt empfunden , auch die Unfähigkeit zu reden, zu schreien und zu lieben wahrgenommen, wie selten in einem Film. Ich habe in diesem Film aber auch einen wunderbaren starken Liebesfilm mit rührenden Szenen gesehen, wie lange nicht mehr. Es gibt die Episode in Belgien , unser Blick weitet sich vielleicht zum ersten Mal aus einer urbanen, kühlen, beklommenden "Welt" hin zu Bildern von Strand, Meer und auch eine Pralinenfertigung können wir erleben- dies geht einher mit den aufkommenden Gefühlen von Theo und Nettie, dem Versuch diese zuzulassen und sie auch einander zu zeigen, (Höhepunkt das Ave Maria in der Kirche) um dann aber wieder in der visuell drückenden Atmosphäre u.a. in Mühlheim denoch zu scheitern. Es geht hier nicht um das Warum ist jemand so, klarer wird das bei der Frau- hier gibt es klare Anzeichen für eine Inzestbeziehung zum Vater(Manfred Zapatka)- es geht um den Versuch einer leidenden gestörten Person sich zu ändern , sich gegen seinen Trieb zu stellen, "normal " zu leben und den hoffungslosen Kampf auch mit Unterstützung (Liebe) nicht zu schaffen. Liebe heißt hier am Ende des Films auch den freien Wille des stark gestörten Mannes zu akzeptieren, sich selbst zu töten. Wenn der Seher sich auf den Film einlässt wird er bis ins Unerträgliche die Momente eines Triebtäters im Kampf mit sich und anderen sehen, die sonst durch Schnitt oder Aus.- und Abblende nicht zu sehen sind.Der Regisseur Mathias Glasner (Fandango) lässt seinen Kameramann einfach draufhalten, was einfach die Stärke des Films ausmacht. Deshalb hat der Film die bessere Wirkung im Kino , wo man als Zuschauer nicht wegguckt oder abgelenkt wird.Man hätte eine Stecknadel im Kino fallen hören, so still war es und einige Zuschauer rutschten immer tiefer in ihre Sessel. Man kann dem Film vorwerfen , dass er nach der Trennung der Beiden, nicht mehr die Perspektive des Mannes , des Täters, folgt, sondern die der Frau- und damit riskiert ein Melodram zu eröffnen, aber ich sags mal ganz platt, mir hats so wie es war gefallen- ich habe nach dem Film noch viel durch die unausweichliche Diskussion über den Film erfahren. Die 2.DVD ist hier von Vorteil Deutscher Filmpreis für die Darsteller hätte ich mir gewünscht. Lasst Euch auf den Film ohne Störungen ein ,nehmt Euch Zeit , die werdet ihr brauchen. "Unangenehme Thematik mit überzeugendem Jürgen Vogel in der Hauptrolle!" 4 von 5 PunktenIrgendwo an der Ostsee. Theo Stoer (Jürgen Vogel) hat Ärger in seinem Job als Küchenhilfe. Er verlässt die Küche und fährt scheinbar ziellos durch die Lande. Irgendwann trifft er auf eine Radfahrerin, überwältigt und vergewaltigt sie. Die Polizei kann ihn noch in der gleichen Nacht festnehmen. Neun Jahre später kommt Theo aus dem Vollzug frei. Durch ein Programm für Ex-Häftlinge bekommt er ein Zimmer in einer WG und findet in einer Druckerei eine Arbeitsstelle. Doch die Angst vor Frauen, die Angst sich selbst kontrollieren zu können macht sein Leben in Freiheit zur Qual. Er sucht sich Ersatzbefriedigungen, treibt exzessiv Sport und versucht seine Krankheit zu besiegen. Eines Tages lernt er schließlich Nettie (Sabine Timoteo) kennen, die Tochter seines Chefs. Psychisch missbraucht und ausgenutzt vom Vater sehnt auch sie sich nach Wärme und Geborgenheit... Was sich fast wie eine Liebesgeschichte mit Happy End anhört, entpuppt sich sehr schnell als einer dieser Filme, die dem Zuschauer für eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben werden, zumindest ging es mir so. Schwere Filmkost, wo die Kamera stets Theo und dessem handeln voyeristisch folgt ohne dabei abzublenden. Die Vergewaltigungsszene am Anfang hat es schon in sich und zeigt dieser Film wird nicht einfach werden. Der Ansatz dem Hauptdarsteller auf Schritt und Tritt zu folgen und dabei doch dezent im Hintergrund zu bleiben und die hinzukommende ruhige Erzählweise, tragen zur sehr dichten und beklemmenden Atmosphäre bei. Wir beobachten Theo bei alltäglichen Dingen, bei der Arbeit und beim Einkaufen, beim Essen, beim Kampfsporttraining - aber eben auch beim Onanieren zu einem Porno und wenn die sexuelle Reizüberflutung der Großstadt mit ihren Plakaten und bunten Bildern ihn an seine ganz eigene Grenze treiben. Jürgen Vogel spielt diese sicherlich alles andere als einfache Rolle mit einer angsteinflößenden Authentizität,aber auch seine weibliche Gegenspielerin Sabine Timoteo steht ihm in nichts nach. Der Film ist fast wie kein anderer vorher dazu in der Lage, die Zerissenheit der Hauptfigur in den Vordergrund zu stellen. Theo, der ständig versucht ein besserer Mensch zu werden und schliesslich doch scheitert. Aber der der Film geht sogar noch einen Schritt weiter, er bezieht den Zuschauer mit ein. Die Zerissenheit der Hauptfigur geht mit andauernder Länge auf den Betrachter über. Man verdammt Theo für das, was man in den ersten Minuten des Films geboten bekam, und doch wünscht man es ihm (oder vielleicht auch nur sich selbst), dass er seinen inneren Kampf doch noch gewinnen kann. Das der Film Theos Taten nie eine Rechtfertigung gibt und auch Opfer nie thematisiert oder näher betrachtet, ist sicherlich nicht immer schön, für den Film aber durchaus nachzuvollziehen. Der Zuschauer soll hier seine eigene Meinung bilden und seine eigene Zerissenheit betrachten. Insgesamt ist der "Der freie Wille" kein Unterhaltungsfilm. Man muss dieses Werk bis zum Ende und über die kompletten drei Stunden betrachten wollen. Und das ist eben nicht immer leicht. Die Frage ob es sich lohnt den Film anzuschauen, genauso die Frage nach der Existenz des freien Willens muss hier jeder Einzelne für sich selbst beantworten. |
|
|
Das Phantom
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungHighlight Das Phantom, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.02.05 5 Kundenrezensionen:Spannender Politthriller 5 von 5 PunktenEin spannender Thriller um die dritte Generation der RAF. Ein großer Aufhänger für einen guten Thriller, der spannend ist und eine gut besetzte deutsche Schauspielergarde hat. Ich bin durch Zufall auf diesen Film aufmerksam geworden und bin froh ihn gesehen zu haben. Der Film scheut kein Tabu und ist vom Ablauf nachvollziehbar und eindringlich gespielt, großes Lob an Jürgen Vogel und Nadeshda Brennicke. Es gibt noch den guten deutschen Film, warum immer nur so versteckt? Dieser Film braucht sich vor anderen Filmen die sich mit diesem Thema schon befasst haben wirklich nicht zu verstecken. Auch den Regisseur sollte man sich gut merken, denn hier wird noch gutes kommen. sehr guter deutscher Film... Jürgen Vogel ist ein wahnsinns Schauspieler... 5 von 5 PunktenIch bin Jürgen Vogel Fan und der Film hat meine Erwartungen übertroffen. Krasse Thematik, die sich immer wieder in die heutige Zeit reflektieren lässt... Korruption wo wir es nicht erwarten würden und "dürfen"... Es lohnt sich anzusehn... Echt Gut! 4 von 5 PunktenDer Film lief nicht nur auf Pro 7, wäre auch schade, wegen d. Werbeunterbrechungen, Ich habe diesen hervorragenden Film seinerzeit auf VHS aufgenommen u. vor Jahren gebrannt. Die Theorie (Wahrheit) die der Film fiktiv vermittelt ist gar nicht so unmöglich, sprich weit hergeholt. Was ich persönlich sehr gut finde, ist die durchweg spannende Erzählweise. Für mich hat der Film wenig bis gar keine Schwächen u. ist gerade auch in den Nebenrollen sehr professionell u. glaubwürdig besetzt! Die Charaktäre werden durchweg gut erklärt, m. mehr od. weniger Background, man kann mitfühlen! Nadeschda Brennecke ist nun wirklich eine Hübsche, bleibt f. mich etwas hinter Ihrer Top Leistung in z.B. "Hotte im Paradies" zurück, aber dennoch; ist halt eine tolle Frau! Jürgen Vogel; wo hat der mal keine gute Leistung abgeliefert?! Kann mich nicht erinnern! Schaut euch den Film an, lasst euch gut unterhalten. Die Thematik scheint auch f. Teenager(die 77 nicht live erlebt haben) interessant zu sein, zumindest meiner Jüngsten (15 J.) hat d. Film sehr gut gefallen! Ach ja ein Stückchen Wahrheit ist immer dabei, denkt an den Sprengstoffanschlag auf den Neubau der JVA Darmstdadt-Weitershausen... waren das Terroristen...nein!!! Grausame Bildqualität 1 von 5 PunktenZum Inhalt des Fernsehfilms wurde bereits geschrieben. Leider muss man hier auf die miserable technische Umsetzung hinweisen. Es macht keine Freude den Film anzuschauen. Selbst ein High End-Abspieler war nicht in der Lage, auch nur ein annähernd gutes Bild zu erzeugen. Dunkle Szenen in Räumen oder bei Nacht ließen Schauspieler und deren Gebärden oft nur erahnen. Es ist mir immer noch schleierhaft, warum die technischen Möglichkeiten einer DVD nicht genutzt werden. Dass man dem Filmfreund beste Bildqualität bieten kann, wurde von vielen Studios bewiesen. Inhalt ok, Technik Note 6! Leider. Für den einen Unterhaltung, für den anderen aufweckend 5 von 5 PunktenMan muss nicht unbedingt Seitenweise Oden schreiben um diesen Film zu rezensieren. Einfaches Fazit, wer Unterhaltung sucht wird sich gut unterhalten fühlen. Man kann aber auch hell wach werden. |
|
|
Das Leben ist eine Baustelle (2 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungL - Das Leben ist eine Baustelle Special Edition Eine Kundenrezension:wirklich das Leben.... 5 von 5 PunktenIch bin von diesem Film schon seid Jahren begeistert! Hatte schon nicht mehr damit gerechnet ihn überhaupt noch einmal auf DVD zu bekommen...habe dann sofort zugeschlagen. Die Geschichte ist wirklich aus dem Leben gegriffen...soo könnte es durchaus laufen..die höhen und tiefen in den Zwischenmenschlichen Beziehungen und die des ganz normalen Alltags..naja ganz normal geht es da nun auch nicht zu aber das Thema ist gut umgesetzt und die Schauspieler passen einfach wunderbar in ihre Rollen abgesehen davon bin ich ein absoluter Jürgen Vogel Fan...... |
|
|
Fette Welt
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungFette Welt DV 5 Kundenrezensionen:Klischeekatastrophe 1 von 5 PunktenWie schafft man es, einen ausgezeichneten Roman (in diesm Fall von Helmut Krausser) in die Tonne zu treten, und zwar gründlich? - Man ignoriert die großartige Sprache der Vorlage - Man lässt sehr guten "Szenen" des Buches aus (Stichwort: erstes Kapitel - "Die Kampfm...", oder (griechische?) Beerdigungsszene etc.) - Man macht aus einer komplexen Vorlage (Stichwort: Herodes, Schizophrenie) einen klischierten Krampf - Man verfälscht die Vorlage bis zur Unkenntlichkeit (Stichwort: erneut Beerdigungsszene, Fieberszene) - Man nimmt die Spannung heraus - Man untermalt das Ganze mit einem unsäglichen Musikthema, das klingt, als hätten sich John McLaughlin und Ravi Shankar auf zu viel Valium getroffen, und wiederholt dieses Thema ungefähr alle zwei Minuten (das ist jetzt leider nicht übertrieben) - Und, das ist im neuen deutschen Kino ja ohnehin meist sehr wichtig, man spickt das Ganze mit Klischees Was dieser Film mit Kraussers "Fette Welt" zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel. Aber der Film per se ist auch so erschreckend schlecht, dass man oftmals unweigerlich an Streckfolter denken muss. Da hilft dann auch kein Jürgen Vogel mehr. Ach ja: Ein Gutes hat der Film ja - er dauert nur etwas über 80 Minuten (gefühlt in etwa 3 Stunden) Naja....gute Darsteller, sonst Mist 2 von 5 PunktenWer das Buch gelesen hat wird sehr enttäuscht sein. Der Film hat eine vollkommen andere Atmosphäre als das Buch. Hagen wird einfach nur als Penner beschrieben, und nicht als Poet dessen Heim die Straße ist. Wo das Buch lustig ist, herrscht im Film Melancholie und Trübsal. Zudem wurden viele Handlungsstränge gestrichen, wie etwa Herodes, der überhaupt nicht vorkommt und Hagens Kindheit, die nur einmal kurz angesprochen wird. Der Schnitt ist meiner Meinung nach unter aller Sau, meistens reißt er alles total aus dem Zusammenhang. Könnte man als künstlerischen Handgriff bezeichnen. Da Hagen ja dauervoll ist fehlen nunmal immer wieder kleinere Abschnitte, als Black-Outs interpretierbar. Dennoch nicht gelungen.... Nicht weiterzuempfehlen und wer das Buch gelesen hat sollte es lieber nochmal tun, anstatt sich den Film anzuschauen! Das einzig überzeugende waren die Darsteller (vor allem die Obdachlosen unter der Brücke). Ein Blick in die Penner Szene 5 von 5 PunktenDer Film bietet einen authentischen Einblick in eine Welt, zu der man als Normalo sonst kaum Zugang hat. Man kennt die Penner, die in der Stachus-Passage herumliegen, oder am Hamburger Hauptbahnhof, doch was sich dahinter verbirgt, davon bekommt man nichts mit. Jürgen Vogel ist als Hagen Trinker eine hervorragende Besetzung. Die Liebesgeschichte ist eigentlich nebensächlich. Viel interessanter ist die Darstellung der Lebensweise dieser vermeintlich gestandeten Menschen. Obwohl der Film schon zehn Jahre alt ist, ist er immer noch aktuell und sehenswert. Ziemliche klischeelastige Kiste 3 von 5 PunktenFette Welt präsentiert einen jungen Obdachlosen, (Jürgen Vogel) und eine junges Mädchen, das von zu Hause weggelaufen ist (Julia Filimonov). Ihre Liebe gibt ihnen Kraft, das Scheitern aber ist bereits vorprogrammiert. Ambitionierter Versuch eines Sozialdramas, bei dem Regisseur Jan Schütte (Drachenfutter) leider zu oft in Klischees abstürzt. Blumen erblühen auch auf Steinen. 4 von 5 PunktenDer Obdachlose Hagen Trinker akzeptiert sein Dasein so wie es ist. Er trinkt und schläft auf Toiletten. Er umgibt sich gerne mit seinesgleichen. Eines Tages taucht Judith auf. Sie ist von zu hause abgehauen und will jetzt ebenfalls unter Brücken leben. Bald verliebt sich Judith in Hagen, aber ihre Liebe wird nicht erwidert. Aber Judith gibt so schnell nicht auf und stellt Hagen nach. Sie setzt seiner harten äußeren Schale zu. Mit der Zeit erliegt Hagen Judiths Werben und verliebt sich ebenfalls in sie. Gemeinsam unternehmen sie eine Bahnfahrt und werden als Schwarzfahrer erwicht. Die minderjährige Judith wird zurück zu ihren Eltern geschickt und Hagen bekommt die üblichen Schwierigkeiten. Hagen beginnt zu jobben und fährt von dem Geld nach Berlin um Judith zu suchen. Die Stadt ist groß und die Aussicht sie zu finden gering. Bei einer freundlichen Pensionswirtin kommt Hagen unter und setzt seine Suche fort bis ihm das Geld ausgeht. Als er Berlin verlassen will, begegnet er Judith auf dem Bahnhof ein letztes Mal. Der Film erzählt die traurige Geschichte eines Menschen, der willentlich am Rande der Gesellschaft lebt. Die Charakteren sind ausgezeichnet herausgearbeitet. Gute Dialoge und pittoreske Szenen prägen den Film. Überraschende Wendungen sind das Schwungrad, das die Geschichte immer wieder antreibt. |
|
|
Alte Freunde
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Alte Freunde, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.02.08 2 Kundenrezensionen:Freundschaft 4 von 5 PunktenChristian Lauffer (Jürgen Vogel, wie immer großartig) kehrt zur Beerdigung eines alten Freundes an den Ort seiner Jugend zurück. Dort erwarten ihn neben vielen Erinnerungen, seine damaligen vier Weggefährten Jens (Oliver Bäßler, mit viel Augenzwinkern gespielt)inzwischen Kriminalkommissar, Flo (Jürgen Tonkel,brilliant als manisch-depressiver Künstler), seine Frau Margret (Marie Bäumer,ich wußte gar nicht, wie gut diese Schauspielerin ist!)und Friedrich König (Robert Schupp, der - man möge mir diesen Vergleich verzeihen - mich immer an den Bremer Fußballmanager Klaus Allofs erinnert). Aus dieser Konstellation ergibt sich recht schnell eine spannende Geschichte, in deren Rahmen es um einen ausgeklügelten Raub geht und in den alle vorgestellten Personen auf die eine oder andere Weise verwickelt sind. Das ist sehr gut konstruiert und wie bereits gesagt, dank der hervorragenden Darsteller, immer interessant. Der Film ist wirklich sehens- und empfehlenswert! Die Qualität der DVD ist leider nur Mittelmaß (wie meistens bei ZDF Verfilmungen) und Bonus-Material gibt es leider auch nicht. Daher nur 4 Sterne. originelle Filmidee 5 von 5 PunktenJürgen Vogel wie immer brilliant ! Eine gute, interessante Story mit immer wieder neuen Wendungen - tolle Unterhaltung ! |
|
|
Die Welle
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Die Welle, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.10.08 5 Kundenrezensionen:Luft anhalten! die Welle 4 von 5 PunktenDeutschland ist bekannt für Autos oder Wissenschaftler aber auf keinen Fall für großes Kino das überlassen wir lieber den Amerikanern. Da überrascht es umso mehr wenn es doch klappt einen guter Film auf die Leinwand zu bringen, so wie "Die Welle". Viele junge ambitionierte Schauspieler und als alter Hase Jürgen Vogel der seine Arbeit wirklich gut macht, er spielt den Lehrer Rainer Wenger der während seiner Projektwoche eine Art Experiment mit seinen Schülern startet. Es geht um Staatsformen, genauer Nationalsozialismus. Die Schüler sind anfangs skeptisch und sind der Meinung das es im heutigen Deutschland keine Chance für eine Diktatur gibt. Der pädagogischen Selbstversuch beginnt mit ungewissen Ausgang! Ein gelungener Film basierent auf den gleichnamigen Roman der auf wahren Begebenheiten bassiert, allerdings in den USA. Eine der wenigen guten sehenswerten Produktionen aus unserem Lande. Die Welle - Erschrecken und Faszination 5 von 5 PunktenEin wirklich interessantes Thema in einer gelungenen, spannenden Verfilmung. Rainer Wenger stellt das Thema Autokratie seiner Klasse in der Projektwoche vor. Dabei stellt sich eine interessante Frage auf. Ist es, trotz allem was wir über die deutsche Geschichte wissen, möglich eine Diktatur zu gründen? Seine Klasse glaubt nicht. Rainer Wenger will den Test machen und stellt ein Experiment auf. Die Klasse gründet eine Gruppe, genannt die Welle. Was anfangs Gemeinschaft und Zusammenhalt darstellte artet schon nach wenigen Tagen aus und verliert vollends die Kontrolle... Was mir an diesem Film neben den guten Schauspielern gefallen hat, ist die Nähe zum wahrem Leben. Damit meine ich nicht die außer Kontrolle geratene Welle, sondern die Menschen. Die dargestellten Charaktere vom lockeren Lehrer Rainer (super gespielt von Jürgen Vogel) bis hin zum Außenseiter, Möchte-gern-Coolem, Mauerblümchen und Streber. Alle Personen dieses Films sind realistisch und vor allem authentisch. Als ich den Anfang von die Welle sah, dachte ich, dass könnte auch meine Klasse sein, die diese Diskussion führt mit den gleichen Worten und den gleichen Meinungen. Eine Tatsache, die mir gefallen hat und gleichzeitig bewusst machte, dass man nicht von sich behaupten kann: Mir wird das nie passieren. Die Welle ist spannend und gut gemacht, keineswegs überzogen oder unrealistisch worin gerade das Erschreckende besteht. Die Welle ist im weitesten Sinne realistisch. Der Film greift ein Thema auf, von dem man gerne denken möchte es wäre unmöglich. Daher spricht vieles für diesen Film, da er ein spezielles Thema aufgreift und darauf aufmerksam macht. Er zeigt, dass Unterschätzung gefährlich sein kann und wie leicht es ist, dass sich Dinge ändern können, von denen man überzeugt war, sie würden kein zweites Mal geschehen. Ein brisanter Film, der überzeugt und von dem ich viel halte. Lediglich das Ende und damit meine ich speziell die letzten drei Minuten in denen man die Schülerin Caro und ihre Freunde sieht, konnten mich nicht überzeugen. Diese dargestellte Situation fand ich etwas zu Hollywood-wir-haben-uns-alle-lieb-like. "Eine Diktatur ist in Deutschland doch gar nicht mehr möglich!" "Ach, nein?." klasse film 5 von 5 Punktenmoin! da ich denke, dass alles wesentliche in vielen facetten bereits von meinen vorrezenenten gesagt wurde, fasse ich mich kurz: ich kenne die romanvorlage nicht, bin daher auch nicht voreingenommen oder irgendwie beeinflußt. ich finde den film klasse, er hat mich mitgerissen und gepackt. das ende gefällt mir persönlich auch sehr gut. ich empfehle jedem, der interessiert ist, dem film eine chance zu geben und sich ein eigenes bild zu machen :-) Die individuelle Existenz als Geburtsort von Fatalismus und Fanatismus 4 von 5 PunktenDie Welle - ein Film, beklemmend, schonungslos, direkt und provokativ. Ein Film, ein Spiel, das schonungslos die Wahrheit zeigt: Dass auch heute noch Totalitarismus, dass noch heute die Gefahr von Diktatur und Faschismus in den Urgründen des einzelnen Ichs, in seiner Emotionalität und Irrationalität lauert - als Anfang für Fatalismus und Fanatismus. Aber er zeigt auch, dass es sich in der Gruppendynamik, in einer von außen betrachtet aufs Letzte gestellten Kameraderie und Gemeinsamkeit zu einer Kraft wird, die Humanität und Moral außer Kraft setzen kann. Dieser Film zeigt, wie aus einer scheinbar spielerischen Situation in einer Klasse eine eingeschworene Gruppe wird, in der der einzelne nichts mehr, die Gruppe auf einmal alles ist; in der die Außenseiter, die Ausbrecher brutal sanktioniert und bestraft werden, weil das Wohl und Selbstbewusstsein jedes einzelnen anscheinend allein in der konformistisch zusammengeschweißten Gruppe gesichert ist: Die Rückversicherung auf Identität in brutalem existentiellem Ernst, für die die Gruppe alles, der Einzelne nichts mehr ist. So wird aus einem Spiel ein existentieller Kampf ums Überleben und die Gruppe zum unüberwindbaren Schicksal des einzelnen. Im Ganzen wird damit dieser Film zur Darstellung einer Wahrheit, bei dem einem im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke wegbleibt. Und dieser Film zeigt damit auch, was noch immer, was auch heute noch möglich ist, weil Menschen immer sind, was sie sind: emotionale, irrationale Wesen, denen immer auch Tierhaftes, Irrationales innewohnt. Daher sollten diesen Film alle sehen, besonders diejenigen, die glauben, irgendetwas gäbe es, dass an totalitären Staatsformen, an faschistischen oder anderen Diktaturen akzeptabel sei. Somit ein heilsamer Film, den man einfach gesehen haben muss. Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten. Nichts wirklich Neues. Durchschnitt. Schade. 3 von 5 PunktenZum Inhalt wurde bereits genug gesagt, daher steige ich gleich in die Bewertung ein: 1 Punkt für die Themenwahl. Sie ist spannend, auch angesichts längst vorliegender, ähnlicher Erkenntnisse à la Milgram oder Stanford-Gefängnis-Experiment. 1 Punkt für die sich redlich abrackernden Schauspieler. 1 Punkt für Kameraführung, Musik und die moderne Aufmachung des Films, der sich so deutlich von seinem inzwischen etwas angestaubten US-Vorgänger "The Wave" (Regisseur: Alex Grasshoff, 1981) abhebt. 1 Punkt habe ich abgezogen: Man hätte einfach mehr aus diesem Thema machen können. Der Film - wie auch das Buch - reduziert das Entstehen faschistischer bzw. autokratischer Strukturen auf - Macht durch Disziplin - Macht durch Gemeinschaft - Macht durch Handeln Also: Gruppenkonformität und verführerische Attraktion vor allem für Menschen mit wenig Selbstbewusssein, denen die (vermeintliche) Egalität innerhalb der Gruppe zugute kommt. Das ist keine bahnbrechend neue Erkenntnis. Vor allem greift sie viel zu kurz, um den Aufstieg der NSDAP in den 30er Jahren zu erklären. Sie zog nämlich nicht nur Jugendliche und Menschen mit schwachem Ego in ihren Bann. 1 zweiten Punktabzug gab es dafür, dass der Film (wie das Buch) zwar vorgenannte Defizite der menschlichen Psyche beschreibt, aber keinerlei Ansätze darstellt, wie mit diesem Wissen umzugehen ist. In jedem von uns steckt also ein kleiner Faschist. Soweit, so schlimm. Was nun? Ich hätte mir erwartet, auch der Nachbearbeitung des völlig ausser Kontrolle geratenen Experiments in Schule, Elternhäusern und bei den nun benötigten Jugendpsychologen zuschauen zu dürfen. Doch nein: Der Regisseur lässt mich ebenso im Regen stehen, wie schon Buchautor Morton Rhue. Schön, dass wir drüber geredet haben. Und natürlich fühle ich mich sehr betroffen... |
|
|
Buddies - Leben auf der Überholspur
DVD von EMS GmbH |
ProduktbeschreibungBuddies - Leben auf der Überholspur DV 3 Kundenrezensionen:Super Inhalt - Bildqualität mittel 4 von 5 PunktenLeider ist das Bild etwas verschneit. Aber nicht so wild. Der Film ist spitze. Hat etwas von deutscher Wall-Street-Version. Endlich auf DVD 5 von 5 PunktenEndlich erschien dieser Film auf DVD. Damals vor etlichen Jahren auf Sat1 gesehen, die Wiederholung auf VHS aufgenommen und die DVD vor ein paar Tagen bei amazon.de bestellt. Großartiger Film mit dem jungen Jürgen Vogel und Heino Ferch, welche beide eine sehr gute Leistung abliefern. Thematik ein wenig vergleichbar mit American Psycho. Drogen, Status, Machtgehabe, auch untereinander. Hier wird das Thema der WTG Geschäfte aufgegriffen, welche eine große Bandbreite an Betrügereien zulassen, wenn man denn will und weiß wie es geht. Kern des Films ist der Aufstieg des "Underdog" zum Betrüger und der tiefe Fall. Begleitend von den üblichen Verdächtigen namens Kokain und leichten Mädchen. Der Preis des Films ist mehr als günstig, unbedingt zuschlagen. Für alle Fans des Genres und es ist sehr interessant die heute einem breiteren Publikum bekannten damaligen Schauspieler in ihren Anfängen zu sehen. Genialer Film 5 von 5 PunktenGenialer Film im Stile von Risiko oder Glengarry Glen Ross. Die Geschichte spielt in Hamburg und stilisiert die Arbeit in einem Boilerroom. Verkaufen von Finanzprodukten ohne Wert, der daraus folgende schnelle Reichtum mit dem einhergehenden Werteverfall zeigen ein Bild der Wirtschaft der Endachtziger, welches seine Gültigkeit bis heute nicht verloren hat. Drogen, Prostituierte, schnelle Autos, alles bezahlt mit dem Geld der Kunden, Spitzel bei der Staatsanwaltschaft und der Futterneid untereinander ... Ein Bild welches ebenso im heutigen London, der Finanzmetropole Europas, hätte gezeichnet werden können. Ein absolute must have für alle Freunde des Genres, oder für alle die sich die Augen über die Welt der "Verticker" öffnen lassen wollen. Sehr empfehlenswert auch aufgrund einer starken schauspielerischen Leistung von Jürgen Vogel |
|
|
Manila
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungManila DV 2 Kundenrezensionen:Bitterböser Ensemble-Film! 5 von 5 PunktenEin bitterböses Drama von Romual Karmaker, teilweise zur Satire zugespitzt, aber so böse, daß einem das Lachen im Halse stecken bleiben kann. Alle Figuren werden mit Dauer des Films immer mehr überzeichnet, doch sind "Normalität" und Absurdität wirklich so weit von einander entfernt? Man muß sich auf "Manila", die Sezierung und Ironisierung "der Deutschen" einlassen - dann erlebt man einen pointierten Film mit exquisitem Darstellerensemble, u.a. Manfred Zapatka, Martin Semmelrogge, Jürgen Vogel, Margit Carstensen, Sky Dumont, Michael Degen sowie Herbert Feuerstein und Eddi Arent. Deutsches Wesen unter dem Brennglas... 4 von 5 PunktenWas machen Menschen, die aus der "Normalität herausfallen", etwa durch einen unabsehbaren Aufenthalt auf einem Flughafen in einem exotischen Land? Es entstehen Freiräume in diesem (auch metaphorisch zu begreifenden) Warteraum, der Wahrnehmungsbereiche öffnet, Gespräche nehmen unerwartete Wendungen, Konventionen sind außer Kraft. Der von der Fluggesellschaft kostenlos gestellte Barbesuch wirkt katalisatorisch auf die seelischen Befindlichkeiten und der durch die Unabsehbarkeit der Aufenthaltsdauer steigende Druck läßt die Beteiligten seltsame Dinge tun. Ein wenig wie in Sartres "Eingeschlossenen" werden die Reisenden auf eine Art mit sich und anderen konfrontiert, die existenziell ist. Daß ein Großteil der Passagiere Deutsche sind, ist kein Zufall, die Kultur trennt und verbindet gleichermaßen. Auf dem konstruierten Tableau des exotischen Warteraumes (einer Art Fegefeuer?) zeigen sich Wesenseigenschaften und Lebenslügen deutlicher als im "Schutzraum" häuslicher Gewohnheit. Die innere Provinz ist überall, egal wie weit man reist. So wird die genau beobachtete und teilweise großartig gespielte psychologische Studie des Regisseurs zu einer offenen Frage nach dem "deutschen Wesen". Trieb- wie auch Zwanghaftigkeit, Nettigkeit wie auch Angeberei und Weltmannsposen bringen die Handlung wechselnd voran, einige Masken fallen, Haltungen wechseln und nicht alle Begegnungen, die der Nährboden des geteilten Warteraums hervorbringt, haben Bestand und oder bringen Bleibendes. In einem gewagten poetischen Bild läßt der Regisseur seinen "Reigen" schließlich zusammenfliessen: der spontan entstehende Choral, in dem die Passagiere für kurze Zeit in einem absurden Gesangsakt zu einem Wesen zusammenzuwachsen scheinen, ist ein großartiger Kinomoment mit irrealer Note - der jedoch nichts von der vorangegangenen Seelenschau zurücknimmt oder relativiert... Man muss diesen Film weder lieben noch genial finden - doch er liefert zweifellos eine Menge angerissene Fragen und lädt zum Denken ein über Konstruktion und Zerfall von Identität. Wer das Thema langweilig findet, der hat den falschen Film erwischt. |
|
...
Impressum
• Kontakt
• Startseite
• Produktkategorien
• Geschenkgutscheine
•
Auf diesen Link bitte nicht klicken Computer Elektronik Notebooks Laptop
Auf diesen Link bitte nicht klicken Computer Elektronik Notebooks Laptop
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL.
Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.


