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Produkt-Bild: Der freie Wille - Arthaus Collection

Der freie Wille - Arthaus Collection
mit Jürgen Vogel, Sabine Timoteo, Manfred Zapatka, Regie: Matthias Glasner

DVD von ARTHAUS
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 6,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Der freie Wille - Arthaus Collection
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Arthaus Der freie Wille -, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 12.10.07
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

nicht wirklich...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
ich hatte mir aufgrund der Vorberichte und Presse mehr erwartet! Ok Juergen Vogel wie immer genial mitreissend und bestechend gut. Deswegen auch die 3 Sterne. Ansonsten ..., schwer verdaulicher Anfang (wohl aber richtig, denn man muss ja auch mal die nackte Realitaet zeigen und sie in Bilder einfangen)danach ...nicht mehr ueberzeugend....!
Die Zeit in der Therapie wird nicht gezeigt, beschrieben, dabei waere genau hier interessant gewesen was da alles passiert! Die Bewerbung bzw Anstellung in der Druckerei: absolut unglaubwuerdig und laecherlich. So sieht die Realitaet leider nicht aus!
Danach versagt der Film ganz. Alleine die Szene mit der jungen Frau, der er nach Hause folgt....: also bitte, das war ja gar nichts! Wie soll er denn in die Wohnung kommen? Einfach so? Und die junge Dame merkt nichts etc.... . Ausserdem wird der Kampf mit sich selbst, genau in dieser Situation, sehr schlecht und unzureichend dargestellt.
Dann die nur kurzen Ansaetze/Gespraeche mit seinem "neuen Kumpel" bzgl einer Rueckfallgefahr. Da wird viel zu wenig vertieft.
Die kurzen "harten" Szenen wie vor dem Pornx, als er masturbierx, sagen nicht wirklich viel aus. Ich finde man haette in seinen Kopf gehen muessen, wirklich reinschauen und seine Gedanken in Bilder oder zumindest Texte verfassen muessen: wie sieht es in so einem Menschen aus.......??!! Das kommt definitiv nicht rueber.

Na ja und die Beziehung zu diesem Maedchen...auch sehr unrealistisch und erzwungen.

Bin enttaeuscht! Ganz klar. Juergen Vogel super! Umsetzung etc mangelhaft.
Erschütternd, verstörend,brillant!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zu diesem Film lassen sich Worte schwer finden- man muss ihn sehen,ihn sich einverleiben. Jürgen Vogel ist so authentisch,dass er die Hauptfigur in all ihren Nuancen leben lässt, fantastisch ist sein Spiel und auch das der anderen Darsteller!
UNBEDINGT ANSCHAUEN!!!
Genial!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film schafft es, den keineswegs überzeichneten Vergewaltiger Theo, der gegen Anfang des Films als wahres Monstrum dargestellt wird, menschlich wirken zu lassen. Durch die aufkeimende Liebe zu der emotional missbrauchten, zerbrechlichen Nettie stellt er sich dem Kampf seiner inneren Dämonen und sehnt sich im Endeffekt nur nach Normalität. Dem Zuschauer wird durch die brutalen Szenen aber stetig ins Bewusstsein gerufen, dass der vielleicht sogar schon sympatische Theo dennoch auf eine so schreckliche Art und Weise gestört ist, das es wehtut hinzuschauen und es schwerfällt, eine eindeutige Position zu beziehen.
Die anfängliche Genesung des Triebtäters wird gegen Ende des Films dermasen Hart zunichte gemacht, das einem die Spucke wegbleibt und ein grausiges Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Bestürzung zurückbleibt, wie ich es sonst nur bei Filmen wie "Requiem for a Dream" erfahren habe.

Der Titel des Films könnte passender nicht sein, was man will und was man kann sind im Endeffekt zwei unterschiedliche Paar Schuhe, so sind wir eventuell vielleicht alle nur "Sklaven" unsers Hinrstoffwechsels und unserer Umwelt bzw. dem darin erlebten.

Selten war deutsches Kino so intensiv!
Einige ungeordnete Gedanken zu einem intensiven Filmerlebnis
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film ist gerade durch seine Länge von 164 Minuten !!!! so wirkungsvoll.
Was ihn für den Seher so schwierig und fast unerträglich macht ist die totale Sprachlosigkeit der"agierenden" Personen, vor allem im ersten Teil des Films.
Der Film fordet eine hohe Sensibilität für non-verbale optische visuelle Momente, hier werden wir aber durch wunderbare Darsteller wie Sabine Timoteo( "LÁmour") und Jürgen Vogel, ausgezeichnet bedient .
Ich habe in diesem Film Schmerz und Gewalt empfunden , auch die Unfähigkeit zu reden, zu schreien und zu lieben wahrgenommen, wie selten
in einem Film.
Ich habe in diesem Film aber auch einen wunderbaren starken Liebesfilm mit rührenden Szenen gesehen, wie lange nicht mehr.
Es gibt die Episode in Belgien , unser Blick weitet sich vielleicht zum
ersten Mal aus einer urbanen, kühlen, beklommenden "Welt" hin zu
Bildern von Strand, Meer und auch eine Pralinenfertigung können wir erleben-
dies geht einher mit den aufkommenden Gefühlen von Theo und Nettie, dem Versuch diese zuzulassen und sie auch einander zu zeigen,
(Höhepunkt das Ave Maria in der Kirche) um dann aber wieder in der visuell drückenden Atmosphäre u.a. in Mühlheim denoch zu scheitern.
Es geht hier nicht um das Warum ist jemand so, klarer wird das bei der Frau- hier gibt es klare Anzeichen für eine Inzestbeziehung zum Vater(Manfred Zapatka)- es geht um den Versuch einer leidenden gestörten
Person sich zu ändern , sich gegen seinen Trieb zu stellen, "normal " zu leben und den hoffungslosen Kampf auch mit Unterstützung (Liebe) nicht zu schaffen.
Liebe heißt hier am Ende des Films auch den freien
Wille des stark gestörten Mannes zu akzeptieren, sich selbst zu töten.
Wenn der Seher sich auf den Film einlässt wird er bis ins Unerträgliche die Momente eines Triebtäters im Kampf mit sich und anderen sehen, die sonst durch Schnitt oder Aus.- und Abblende nicht zu sehen sind.Der Regisseur Mathias Glasner (Fandango) lässt seinen Kameramann einfach draufhalten, was einfach die Stärke des Films ausmacht.
Deshalb hat der Film die bessere Wirkung im Kino , wo man als Zuschauer nicht wegguckt oder abgelenkt wird.Man hätte eine Stecknadel im Kino fallen hören, so still war es und einige Zuschauer rutschten immer tiefer in ihre Sessel.
Man kann dem Film vorwerfen , dass er nach der Trennung der Beiden,
nicht mehr die Perspektive des Mannes , des Täters, folgt, sondern
die der Frau- und damit riskiert ein Melodram zu eröffnen, aber ich sags mal ganz platt, mir hats so wie es war gefallen- ich habe nach dem Film noch viel durch die unausweichliche Diskussion über den Film erfahren. Die 2.DVD ist hier von Vorteil
Deutscher Filmpreis für die Darsteller hätte ich mir gewünscht.

Lasst Euch auf den Film ohne Störungen ein ,nehmt Euch Zeit , die werdet ihr brauchen.
"Unangenehme Thematik mit überzeugendem Jürgen Vogel in der Hauptrolle!"
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Irgendwo an der Ostsee. Theo Stoer (Jürgen Vogel) hat Ärger in seinem Job als Küchenhilfe. Er verlässt die Küche und fährt scheinbar ziellos durch die Lande. Irgendwann trifft er auf eine Radfahrerin, überwältigt und vergewaltigt sie. Die Polizei kann ihn noch in der gleichen Nacht festnehmen.
Neun Jahre später kommt Theo aus dem Vollzug frei. Durch ein Programm für Ex-Häftlinge bekommt er ein Zimmer in einer WG und findet in einer Druckerei eine Arbeitsstelle. Doch die Angst vor Frauen, die Angst sich selbst kontrollieren zu können macht sein Leben in Freiheit zur Qual. Er sucht sich Ersatzbefriedigungen, treibt exzessiv Sport und versucht seine Krankheit zu besiegen. Eines Tages lernt er schließlich Nettie (Sabine Timoteo) kennen, die Tochter seines Chefs. Psychisch missbraucht und ausgenutzt vom Vater sehnt auch sie sich nach Wärme und Geborgenheit...

Was sich fast wie eine Liebesgeschichte mit Happy End anhört, entpuppt sich sehr schnell als einer dieser Filme, die dem Zuschauer für eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben werden, zumindest ging es mir so.
Schwere Filmkost, wo die Kamera stets Theo und dessem handeln voyeristisch folgt ohne dabei abzublenden. Die Vergewaltigungsszene am Anfang hat es schon in sich und zeigt dieser Film wird nicht einfach werden.
Der Ansatz dem Hauptdarsteller auf Schritt und Tritt zu folgen und dabei doch dezent im Hintergrund zu bleiben und die hinzukommende ruhige Erzählweise, tragen zur sehr dichten und beklemmenden Atmosphäre bei.
Wir beobachten Theo bei alltäglichen Dingen, bei der Arbeit und beim Einkaufen, beim Essen, beim Kampfsporttraining - aber eben auch beim Onanieren zu einem Porno und wenn die sexuelle Reizüberflutung der Großstadt mit ihren Plakaten und bunten Bildern ihn an seine ganz eigene Grenze treiben.
Jürgen Vogel spielt diese sicherlich alles andere als einfache Rolle mit einer angsteinflößenden Authentizität,aber auch seine weibliche Gegenspielerin Sabine Timoteo steht ihm in nichts nach.
Der Film ist fast wie kein anderer vorher dazu in der Lage, die Zerissenheit der Hauptfigur in den Vordergrund zu stellen. Theo, der ständig versucht ein besserer Mensch zu werden und schliesslich doch scheitert. Aber der der Film geht sogar noch einen Schritt weiter, er bezieht den Zuschauer mit ein. Die Zerissenheit der Hauptfigur geht mit andauernder Länge auf den Betrachter über. Man verdammt Theo für das, was man in den ersten Minuten des Films geboten bekam, und doch wünscht man es ihm (oder vielleicht auch nur sich selbst), dass er seinen inneren Kampf doch noch gewinnen kann.
Das der Film Theos Taten nie eine Rechtfertigung gibt und auch Opfer nie thematisiert oder näher betrachtet, ist sicherlich nicht immer schön, für den Film aber durchaus nachzuvollziehen. Der Zuschauer soll hier seine eigene Meinung bilden und seine eigene Zerissenheit betrachten.

Insgesamt ist der "Der freie Wille" kein Unterhaltungsfilm. Man muss dieses Werk bis zum Ende und über die kompletten drei Stunden betrachten wollen. Und das ist eben nicht immer leicht. Die Frage ob es sich lohnt den Film anzuschauen, genauso die Frage nach der Existenz des freien Willens muss hier jeder Einzelne für sich selbst beantworten.
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Produkt-Bild: 12 Winter

12 Winter
mit Jürgen Vogel, Axel Prahl, Matthias Koeberlin, Regie: Thomas Stiller

DVD von Euro Video
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 5,80

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: 12 Winter

5 Kundenrezensionen:

Es muss nicht immer Hollywood sein...!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein super Film! Alles was man über den Inhalt des Filmes wissen muss, haben meine Vorredner ja schon erzählt und ich schliesse mich dem auch an. Super Leistung der Schauspieler, der Film wirkt weder in die Länge gezogen noch zu überdramatisch. Auf jeden Fall ein Film für einen DVD-Abend... .
Einfach hammer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe ihn mir angeschaut, und er war von Anfang bis ende Spannent.
Einfach genial.
Authentisch und Spannend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jürgen Vogel und Axel Prahl spielen zwei Bankräuber, die es wirklich gegeben hat, und die zwischen Anfang der 1990-er Jahre und 2001 in den Wintermonaten immer wieder Banken überfallen haben. Sie hatten sich zuvor im Gefängnis kennengelernt und inszenierten dann das fast perfekte Verbrechen. 2002 wurden sie zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Jürgen Vogel und Axel Prahl spielen diese beiden Kriminellen fast liebenswürdig, und wenn man sich den Film anschaut, ertappt man sich manchmal dabei, dass man das, was die beiden machen, eigentlich gar nicht so schlimm findet.

Das macht diesen Film aber gerade so authentisch. Hier wird spannende Unterhaltung geboten, die wohl auch im Kino eine Chance gehabt hätte.
Spannender Film mit toller Besetzung !!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich den Film "12 Winter" bereits im TV gesehen hatte, war ich so begeistert, daß ich mir nun die DVD davon gekauft habe.
Kein Wunder, der Film ist aber auch wirklich sehr gut gemacht, erstens sauspannender Plot, zweitens super geniale Besetzung (Jürgen Vogel, Axel Prahl, Matthias Koeberlin, Wotan Wilke Möhring) u. drittens nach einem "echten" Fall gedreht, also kein ausgedachtes Zeug, was die Spannung noch erhöht.
Die Geschichte kurz zusammengefaßt ist schnell erzählt, drei Bankräuber überfallen immer im Winter zusammen Banken, weil es da früher dunkel wird etc., bis eines Tages der dritte Bankräuber aussteigt u. die beiden anderen alleine weitermachen. Soweit klappt es auch immer weiter, aber dann...
Mehr verrate ich nicht, die Story lebt schließlich von der Spannung, selber gucken !!!
Mein Fazit, unbedingt ansehen, lohnt sich !!!
Und es lohnt sich immer noch.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Gefängnis Rheinbach lernen sich die beiden mittelmäßigen Bankräuber Mike Roth und Klaus Starck kennen. Später in Freiheit sucht Starck Roth auf und versucht ihn für einen Bankraub zu gewinnen. Mike macht mit und Anfangs ist auch noch Alex Greif dabei. Als dieser schwer erkrankt, machen Mike und Klaus alleine weiter.

Ihre Spezialität sind kleine ländliche Banken zur Winterszeit. Durch Training täuschen sie die Auswerter der Videokameras, die nach deutlich jüngeren Tätern suchen.Klaus ist der sparsame, der sein Alter mit seiner Frau im Süden verbringen will. Mike lebt in den Tag und braucht die regelmäßigen Beutezüge. Die Polizei bleibt nicht untätig und bildet eine Sonderkommission. Das Auswerten der zahlreichen Daten zieht sich hin. Es scheint, als würden Mike und Klaus zunehmend perfekter. Der Tod von Klaus Frau ist ein schwerer Schicksalsschlag. Klaus will aussteigen. Inzwischen verhört die Sonderkommission den schwerkranken Alex. Dieser sagt nichts, will aber Geld von Mike und Klaus. Aus der Kür wird nun Pflicht.

Die Geschichte wird spannend und realistisch erzählt. Die ungleichen Protagonisten haben eine Strategie gefunden, eine zeitlang erfolgreich Banküberfälle zu begehen. Überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen gehören sozusagen zum Tagesgeschäft. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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Produkt-Bild: Das Leben ist eine Baustelle (2 DVDs)

Das Leben ist eine Baustelle (2 DVDs)
mit Jürgen Vogel, Christiane Paul, Ricky Tomlinson, Regie: Wolfgang Becker

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 5,07

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Das Leben ist eine Baustelle (2 DVDs)

2 Kundenrezensionen:

Als Jürgen Vogel noch ein Küken war :o)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich jahrelang gewartet habe, gibt es den Film nun endlich, endlich wieder.
So gut ist deutsches Kino selten. Absoluter Kauftipp.
wirklich das Leben....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin von diesem Film schon seid Jahren begeistert! Hatte schon nicht mehr damit gerechnet ihn überhaupt noch einmal auf DVD zu bekommen...habe dann sofort zugeschlagen.
Die Geschichte ist wirklich aus dem Leben gegriffen...soo könnte es durchaus laufen..die höhen und tiefen in den Zwischenmenschlichen Beziehungen und die des ganz normalen Alltags..naja ganz normal geht es da nun auch nicht zu aber das Thema ist gut umgesetzt und die Schauspieler passen einfach wunderbar in ihre Rollen abgesehen davon bin ich ein absoluter Jürgen Vogel Fan......
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Produkt-Bild: Ein Freund von mir

Ein Freund von mir
mit Daniel Brühl, Jürgen Vogel, Sabine Timoteo, Regie: Sebastian Schipper

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,80

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Ein Freund von mir
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Warner Home Ein Freund von mir, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 27.04.07
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Film für kleine Jungs, die gerne Auto fahren.
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Vorab: Keine Kritik an den Schauspielern. Aber Vogel und Brühl können es nicht rausreißen, wenn die Story so dünn ist wie an der Bohne vorbeigelaufener Kaffee. Diese Geschichte ist eher was für eine Kurzgeschichte oder einen Roman, aber als Film funktioniert sie nicht. Die seelischen Nöte von Karl werden nur angetippt, seine Verwandung angedeutet. Die Frage, warum er so verklemmt wird, wird nicht gestellt. Deshalb ist der Film langweilig. Höchstens etwas für kleine Jungs, die gerne Autofahren und sich an den Rennszenen berauschen.
Prädikat: Besonders Empfehlenswert!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Guten Tag,

Wer auf anspruchsvolles deutsches Kino steht und mal auf die üblichen Hollywoodeffekte verzichten kann, ist bei diesem Film genau richtig. Die beiden Protagonisten inzenieren ein Feuerwerk der großen Kinokunst. Melancholisch und zugleich mit viel Witz spielen Jürgen Vogel und Daniel Brühl zwei Charaktäre, welche hätten nicht unterschiedlicher sein können. Die Story des Films ist nah dran am Leben und stellt die Freundschaft der beiden Protagonisten auf eine harte Probe! Ein super Film, dessen Geschichte durch die brilliante Schauspielkunst und die gelungen Kamera & Ton- Effekte dem Zuschauer sehr nah gebracht wird.

Fazit: Wer einen Film sucht, der ihn rein "entertainen" soll, wird mit "Ein Freund von mir" wahrscheinlich nicht ganz so zufrieden sein. Wer jedoch Lust hat auf eine snspruchvolle deutsche Produktion mit Tiefgang und Witz wird an dieser DVD nicht vorbeikommen!
Ode an das Leben (oder so)
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich bin eigentlich kein Freund von deutschem Kino, habe ihn mir aber nachdem ich eine wirklich gute Empfehlung dafür erhalten und ihn zufällig mal im Super-Sonderangebot gesehen habe dennoch gekauft.

Kurz die Geschichte: Der total verklemmte Star-Versicherungsmathematiker wird von seinem Boss auf eine "Außenmission" geschickt, die eigentlich total unter dessen Erfolgsniveau ist. Der Boss wollte seinen Starangestellten aus der Reserve locken, doch verklemmt wie dieser ist nickt er nur mit sichtlichem Unwohlsein und sagt "okay, Boss". Dabei lernt er sein totales Gegenstück kennen, den Hyper-Spontanen Vogel. Aus beiden ergibt sich eine Story, die letzten Endes das Leben propagiert. Lebe jetzt!

Obwohl viele typisch deutsche Elemente vorkommen, wegen derer ich den deutschen Film gerade nicht mag (die Charaktere und Szenen des Films sind überzeichnet, trotz ihrer total unterschiedlichen Art treffen sich die Hauptcharaktere nicht, um schleunigst wieder ihrer Wege zu gehen sondern bleiben aneinander hängen, und ist der Charakterwandel einmal angebrochen dann lässt sich Brühl - natürlich! - gleich auf extreme Situationen ein, und irgendwie sieht man doch immer die selben Gesichter...), obwohl diese Elemente also auch in diesem Film vorkommen, schafft er es im Gesamtkonstrukt auch mich zu überzeugen. Unabhängig davon, wie wenig wahrscheinlich (und damit auch wenig plausibel) ich die charakterwandlung von Brühl, kommt die Botschaft "Carpe vitam!" an. Ein bisschen würde ich sagen ist es wie Hesses Steppenwolf. Am Ende zählt, ob Du mit Wehmut oder mit Zufriedenheit auf dein Leben zurück blickst.
"bist du glücklich?" nach diesem film ja :)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ein freund von mir, eine tolle geschichte über zwei menschen die nicht unterschiedlich sein können. ein zauberhafter jürgen vogel und ein daniel brühl zum verlieben. eine komödie über freundschaft, liebe und das leben an sich
Ein kleiner deutscher Film
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein Film mit Daniel Brühl und Jürgen Vogel kann im Prinzip nur stark sein. Beim Gucken hat mich die gesamte Story jedoch leider nicht vollends überzeugt. Womit ich eindeutig die Geschichte an sich meine, denn die ist schon sehr konstruiert. Die zwischenmenschliche Beziehung der beiden Hauptfiguren wirkt nur deshalb auf den Zuschauer, da es sich hier um zwei herausragende Schauspieler handelt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Kleine Haie

Kleine Haie
mit Gedeon Burckhard, Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Regie: Sönke Wortmann

DVD von Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 13,41

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Kleine Haie

Aus der Amazon.de-Redaktion


Früher (von 1992) locker-flockiger Komödienspaß von Sönke Wortman, der später mit den Bestseller-Adaptionen Der bewegte Mann (1994) und Hera Linds Das Superweib (1995) große Kinokassen-Erfolge landete. Es ist die witzige, charmante Geschichte dreier Schauspielschul-Aspiranten (Kai Wiesinger aus 14 Tage lebenslänglich als netter mit Prüfungsangst, Jürgen Vogel aus Das Leben ist eine Baustelle mit seinem Markenzeichen sexy Zahnlücke und der schöne Gedeon Burkhard als selbstbewusster Ehrgeizling) -- der eine ungewollt in einer der witzigsten Szenen: Der kleine Ruhrpottprolet Ingo (Vogel) stürmt in den Prüfungsraum und will eigentlich nur einen Stuhl zurückgeben, beeindruckt die Schauspiellehrer mit seiner "Performance" aber so sehr, dass sie ihn aufnehmen wollen.
Nach einer turbulenten Hitchhiker-Tour (bei der sie "Bierchen" Armin Rhode als durchgeknallter, aber freundlicher Rocker mitnimmt) gen Süden landen sie in München, wo sie die patente, sägespielende Herta (Meret Becker) nicht nur zum Schnorren zu Büffets in der Künstlerszene mitnimmt. Wie das Quartett mit Freundschaft, Liebe und Karriere umgeht, schildert Wortmann, der selbst an der Münchner Filmhochschule studiert hat, sensibel und mit sehr viel Witz und Sinn für Ironie.
Obwohl die sympathischen Figuren manchmal überzeichnet sind, dominiert noch ein realistischerer Ton als bei Wortmanns Folgefilmen in seiner sympathischen Geschichte (beim Drehbuch war Wortmann Co-Autor), für die sich nicht nur aufstrebende Film- und Theatermenschen erwärmen können. --Heike Angermaier
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Kleine Haie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr guter Humorvoller Film, inzwischen mit Kultcharakter. Das Anschauen macht Spaß.

Die Besetzung mit Armin Rohde verspricht sehr viel, er spielt wie gewöhnt einen

witzigen Typen. Lockere Sprüche.
Warum kannte ich den Film denn noch nicht ?!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hab durch Zufall von dem Film gehört und dann einfach mal hier bei Amazon bestellt. Beim ersten gucken hab ich mich kringelig gelacht. Super nette Story mit guten Darstellern, die zu Recht zu den heutigen Stars des deutschen Schauspiels zählen.
Fahrbier find ich okay...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eigentlich will Ingo nur einen Stuhl zurück bringen, den eine Flamenco-Gruppe am vorherigen Abend im Tanzlokal vergessen hat, wo er als Tellerwäscher angestellt ist. Ohne es zu bemerken, feuert er nun eine Schimpfkanonade vor einer Prüfungskommission ab, die über die Aufnahme auf eine Schauspielschule entscheiden. Die Prüfungskommission ist begeistert von Ingos Improvisationsfähigkeit...
Hier lernt Ingo Johannes kennen, der soeben durch die Prüfung gefallen ist. Die beiden verstehen sich recht gut, und da Ingo wegen der Verspätung, die er sich durch die Wartezeit bei der Prüfung angesammelt hat, aus seinem Job gefeuert wird und mit seiner Freundin Margot momentan sowieso alles aus dem Ruder läuft, beschließt er, Johannes nach München zur nächsten Prüfung zu begleiten, um etwas zu erleben. Auf dem Weg dorthin lernen die beiden Ali kennen, der ebenfalls nach München zur Schauspielschule will. Doch schon der Weg dorthin ist nicht gerade leicht, und in München selbst müssen sie auch erst einmal eine Bleibe finden, was bei den finanziellen Mitteln der drei alles andere als einfach wird.

Neben Detlev Bucks Karniggels" dürfte KLEINE HAIE von Sönke Wortmann einer der wichtigsten Filme sein, die den Weg für intelligenten Humor in deutschen Kinos geebnet haben. Mit einer aus heutiger Sicht fast schon nicht mehr bezahlbaren Besetzung (Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Gedeon Burkhard, Meret Becker, Armin Rohde, ...) hat man sich ein Ensemble zusammengestellt, das nicht allein betrachtet grandios aufspielt, sondern auch perfekt miteinander harmonisiert und bei dem jeder in seiner Rolle extrem gut aufgeht. Für Wiesinger war KLEINE HAIE sogar die erste Filmproduktion überhaupt, für den Großteil der anderen bedeutete dieser Film das Sprungbrett in die Oberliga der deutschen Schauspieler.

Was den Film zu etwas so besonderem macht? Vielleicht ist es die Leichtigkeit, mit der die Pointen gesetzt werden, vielleicht auch einfach die unbeschwerte Geschichte, die hinter all dem liegt, die zudem noch so volksnah" verkauft wird: ein paar junge Glücksritter, die ihrem Traum hinterher jagen und nichts unversucht lassen, um ihm ein wenig näher zukommen. Die Moral, dass man, wenn man auf den Boden gegangen ist, sich wieder aufrappelt und weiterkämpft, sich durch nichts unterkriegen lässt, und dass echte Freunde das Wichtigste auf der Welt sind.

Nach dem überaus erfolgreichen Filmdebüt Allein unter Frauen" ist es Wortmann gelungen, mit KLEINE HAIE noch eins draufzusetzen. Auch, wenn dieser Film inzwischen volljährig" geworden ist, hat er nichts von seinem Charme eingebüßt, sozusagen zeitlos unterhält er auf gleichem Niveau wie heutige Kinoschlager wie Keinohrhasen".

Als Bonus ist noch ein Audiokommentar von Wortmann und Wiesinger enthalten, der erst kürzlich für die DVD aufgenommen wurde, entsprechend interessant ist es, wie die beiden auf den Film und seine Nachwirkungen reflektieren... Will man dieser DVD eines ankreiden, dann, dass man sich doch unter Umständen ein zeitgemäßeres Cover-Artwork hätte überlegen können, mehr aber auch nicht.
Deutsche Kultkomödie mit Jürgen Vogel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für die meisten, die Anfang der 90er Jahre Abi gemacht haben ist dieser Film genauso Kult wie "Man spricht Deutsch", "Pretty Woman" oder "Dirty Dancing". Der Film entsprach einfach dem Zeitgeist der End-80er, als jeder zweite Abiturient den Traum hatte auf eine Schauspielschule zu gehen. Jedenfalls die, die im Deutsch-Leistungskurs waren und in der Schultheatergruppe.

Ingo (Jürgen Vogel) schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, obwohl er insgeheim Science-Fiction-Autor werden möchte. Seine Freundin macht am Anfang des Films mit ihm Schluß, weil sie seine Unstetigkeit nicht mehr ertragen kann. Mit Liebeskummer und nach durchwachter Nacht mit einem Barhocker, den er nach einer Veranstaltung zum Besitzer zurückbringen soll, landet Ingo ungewollt bei einem Vorsprechen in der Schauspielschule Essen. Weil er nichts kapiert, und alle anderen auch nicht wird der Zuschauer Zeuge, wie Ingo vorspricht, ohne dass er es kapiert, und - der Gag - später im Film erfährt er sogar, dass er wegen dieses Vorsprechens in die Schauspielschule aufgenommen wird. Doch zuerst trifft er Johannes (Kai Wiesinger), der wirklich Schaspieler werden will, nur leider das Problem hat, dass er wegen Nervosität ständig seinen Text vergisst. Weil sich nach Essen noch in München und anderen Schulen bewerben will, entscheidet sich Ingo mit nach München zu kommen. Die beiden trampen los und treffen auf einer einsamen Raststätte "Ali" (Gideon Burckhard) einen gutaussehenden, selbstbewußten Typen, der sich zufällig auch in München bewerben will. Ulf, genannt "Bierchen" nimmt alle drei mit nach München und sorgt für einige Lacher beim Zuschauer.
Es folgt ein aufregendes Schauspielschul-Casting, eine Liebesgeschichte, eine Versöhnung und ein überraschendes Geständnis am Ende des Filmes.
Absolut sehenswert, auch wenn die DVD sonst keine Extras bietet. Aber diese Kultkomödie kann einen jederzeit zum LAchen bringen, selbst wenn man sie schon x-mal gesehen hat.
All time favorites
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diesen Film kenne ich schon von Beginn an, fand ihn damels schon toll. Manchmal ist man dann ja sehr enttäuscht, wenn man ihn nach vielen Jahren wiedersieht und der Zauber verflogen ist. Nicht so jedoch bei diesem Film. Als ich ihn mir nun endlich gekauft hatte, war ich noch genauso begeistert wie beim ersten Ansehen. Lustig, nie langweilig , unkonventionell, ohne primitiv zu sein, warmherzig und von echter Freundschaft erzählend, und dann dieses Lied von Meret Becker: Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre ....... Wunderschön! Diesmal habe ich auch ohne Bedenken unsere 10jährige Tochter mitschauen lassen, um sie mit einem richtig guten deutschen, aber dennoch nicht biederen ! (das ist nicht so selbstverständlich) Film bekannt zu machen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Welle

Die Welle
mit Jürgen Vogel, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Elyas M'Barek, Regie: Frederick Lau, Dennis Gansel

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,61

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Der sensationelle Kinoerfolg von Dennis Gansel nach einer wahren Begebenheit! Ihr seid also der Meinung, dass eine Diktatur heute in Deutschland nicht mehr möglich wäre? Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger Jürgen Vogel startet während einer Projektwoche zum Thema Staatsformen einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name DIE WELLE. Bereits am dritten Tag beginnen Schüler, Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren. Als die Situation bei einem Wasserballturnier schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. DIE WELLE ist längst außer Kontrolle geraten....
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Überzeugt nicht vollständig...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
In den 80er Jahren sorgte hierzulande der Roman "Die Welle" von Morton Rhue für aufsehen. Der Grund lag in der Frage, ob sich die Ereignisse des Dritten Reichs in Form von Massenmanipulation auch heutzutage noch verwirklichen ließen. Ein amerikanischer Highschoollehrer wagte ein Experiment mit seinen Schülern und mußte erleben, wie sich sein Experiment zum Negativen hin verselbständigte. Es dauerte nicht lange und das Buch wurde für das amerikanische Fernsehen verfilmt. Im US-Film, der in seiner Nettospielzeit unter einer Stunde bleibt, besteht das Ende darin, dass die in der Aula versammelten Schüler, ihren Führer (=A.Hitler in Filmausschnitt) präsentiert bekommen und ein betroffenes Schweigen einsetzt. Knapp 30 Jahre später versucht Dennis Gansel mit seinem Film eine Adaption an heutige, deutsche Verhältnisse...

Positiv herauszustellen ist zunächst das Wagnis der Adaption an sich und die zum Teil großartige schauspielerische Leistung der Darsteller. Allerdings hat der Film bei mir nicht einen solchen Eindruck wie der amerikanische Film hinterlassen. Die Gründe hierfür liegen meiner Meinung nach, an dem überzogenem Ende und der teilweise aufgesetzt wirkenden Handlung. Ein weniger aber dafür mehr in die Tiefe gehender Film wäre effektiver gewesen. Daher bewerte ich den Film auch nur mit drei von vier möglichen Sternen.
Guter Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Welle sollte jeder mal gesehen haben und mit dieser Verfilmung ist es dem Regiesseur gut gelungen. Einfach geniale Geschichte, gute Schauspieler. Kann man mit dem Film das Experiment gleichsetzen.
Achtung! Kein Vergnügen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sicher überwiegt die alles überragende inhaltliche Schwere gegenüber der Aufmachung des Films.

Vieles ist eher platitüdenhaft aufgebaut und folgt den Vorstellungen moderner "real live soaps".

Aber dennoch: Der Inhalt überwiegt. Die Gefahr, die von manipulativen und totalitären Systemen ausgeht ist derart groß, dass dieses Thema von jedem einmal verarbeitet werden sollte. Meiner Meinung nach ist die Welle auf diesem Gebiet ein Standardwerk und gehört in jeden Kopf, das DVD Regal oder den Schrank. Man kann es sich auch öfter anschauen.
Mir auch nicht klar, ob nach "September 11" gewisse totalitäre Denkstrukturen in die demokratischen Regierungen eingezogen sind. Es ist schon auf der einen Seit ein starker Drang nach Toleranz zu sehen, auuf der anderen Seite eine Härte gegen intolerante Verhaltensweisen. Wer genau toleriert wird und wer nicht wird immer mehr vorgegeben und damit quasi diktiert. Die Gewissensfreihet an den Rand gedrückt, aber das ist ggf. zu politisch für eine Rezension. Ich denke aber der Film läßt genau dies offen: Die konfrontation mit dem Aktuellen. Und damit ist er sehr relevant für unseren Alltag!

Deshalb empfehle ich dieses Werk für alle ab dem jugendlichen Alter von 13/14 Jahren. Wer diesen Film zu jung sieht, riskiert ihn in die Reihe von Cobra 11 und Schloß Einstein zu stellen und nur die sehr realistischen Soap Elemente aufzunehmen. Besser ist es den Film mit dem Interesse an Tiefgang zu verfolgen.
Einfach nur toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
für so einen kleinen Preis. Der Film entspricht der heutigen Zeit und Jürgen Vogel spielt seine Rolle excellent. Auf jeden Fall ist der Film spannend und trotzdem sehr erschreckend was alles in Jugendlichen auszulösen ist und wie sie das alles organisieren!

Ein Film den man gesehen haben MUSS.
Die Welle - pädagogisch wertvoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film "Die Welle" mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle ist ein Film, den man im Schulunterricht bei verschiedenen Themen sehr gut einsetzen kann. Er zeigt die Bedingungen, die für ein autokratisches System von besonderer Bedeutung sind. Diese können anhand des Films sehr gut mit den Schülern erarbeitet werden. Auch dient er sehr gut als Diskussionsgrundlage, wie real auch heute noch autokratische Systeme entstehen können und wie man diese erkennt bzw. wie man diesen entgegen wirken kann.
Der Film zeigt die möglichen Folgen eines autokratischen Systems, wie sich dieses ungewollt dynamisch entwickelt und eignet sich darum besonders für den Politik- und Religionsunterricht, je nach Schwerpunktsetzung. Allerdings sollten die Schüler mindestens 16 Jahre alt sein (Sek II-Bereich), da der Film einige brisante Szenen beinhaltet.
Der Film erzeugt bei den Schülern eine große Aufmerksamkeit und Betroffenheit (unabhängig von kulturelle und bildungsverschiedenen Vorkenntnisse) und bedarf unbedingt einer anschließenden Nachbesprechung.
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Produkt-Bild: Das Phantom

Das Phantom
mit Jürgen Vogel, Nadeshda Brennicke, Mathias Herrmann, Regie: Dennis Gansel

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,39

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Das Phantom
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Zur falschen Zeit am falschen Ort! Für den jungen Drogenfahnder Leo Kramer Jürgen Vogel sollte es nur eine Routineobservation werden, als er plötzlich Zeuge eines grausamen Mordanschlages wird. Für Leo beginnt ein Alptraum. Als auch sein Chef umgebracht wird, verdächtigt man ihn des Mordes. Er kann fliehen. Gejagt von einem brutalen Killer und den Zielfahndern seiner Behörde, taucht Leo unter und ermittelt auf eigene Faust. Langsam begreift er, dass er mitten in eine politische Verschwörung auf höchster Ebene hineingeraten ist...
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5 Kundenrezensionen:

Echt Gut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film lief nicht nur auf Pro 7, wäre auch schade, wegen d. Werbeunterbrechungen, Ich habe diesen hervorragenden Film seinerzeit auf VHS aufgenommen u. vor Jahren gebrannt.

Die Theorie (Wahrheit) die der Film fiktiv vermittelt ist gar nicht so unmöglich, sprich weit hergeholt. Was ich persönlich sehr gut finde, ist die durchweg spannende Erzählweise. Für mich hat der Film wenig bis gar keine Schwächen u. ist gerade auch in den Nebenrollen sehr professionell u. glaubwürdig besetzt!
Die Charaktäre werden durchweg gut erklärt, m. mehr od. weniger Background, man kann mitfühlen!
Nadeschda Brennecke ist nun wirklich eine Hübsche, bleibt f. mich etwas hinter Ihrer Top Leistung in z.B. "Hotte im Paradies" zurück, aber dennoch; ist halt eine tolle Frau!
Jürgen Vogel; wo hat der mal keine gute Leistung abgeliefert?! Kann mich nicht erinnern!

Schaut euch den Film an, lasst euch gut unterhalten. Die Thematik scheint auch f. Teenager(die 77 nicht live erlebt haben) interessant zu sein, zumindest meiner Jüngsten (15 J.) hat d. Film sehr gut gefallen! Ach ja ein Stückchen Wahrheit ist immer dabei, denkt an den Sprengstoffanschlag auf den Neubau der JVA Darmstdadt-Weitershausen... waren das Terroristen...nein!!!
Packender Film - grandioser Jürgen Vogel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein spannender Polit-Krimi zur jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der von der ersten bis zur letzten Minute mit dramaturgischer Meisterschaft aufwartet und einen Hauptdarsteller in Szene setzt, der kein Action-Held, sondern ein sehr lebensnaher Charakter ist.
Auch der inhaltlich angelegte Zweifel an Wahrheit, Wirklichkeit im Kontext zu den denkbaren Ebenen der Manipulation sind außerordentlich beachtlich, auch maßvoll platziert. Also: Begeisterung auf ganzer Linie!
Grausame Bildqualität
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Zum Inhalt des Fernsehfilms wurde bereits geschrieben. Leider muss man hier auf die miserable technische Umsetzung hinweisen. Es macht keine Freude den Film anzuschauen. Selbst ein High End-Abspieler war nicht in der Lage, auch nur ein annähernd gutes Bild zu erzeugen. Dunkle Szenen in Räumen oder bei Nacht ließen Schauspieler und deren Gebärden oft nur erahnen. Es ist mir immer noch schleierhaft, warum die technischen Möglichkeiten einer DVD nicht genutzt werden. Dass man dem Filmfreund beste Bildqualität bieten kann, wurde von vielen Studios bewiesen. Inhalt ok, Technik Note 6! Leider.
Für den einen Unterhaltung, für den anderen aufweckend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Man muss nicht unbedingt Seitenweise Oden schreiben um diesen Film zu rezensieren.
Einfaches Fazit, wer Unterhaltung sucht wird sich gut unterhalten fühlen. Man kann aber auch hell wach werden.
sehr guter deutscher Film... Jürgen Vogel ist ein wahnsinns Schauspieler...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin Jürgen Vogel Fan und der Film hat meine Erwartungen übertroffen.
Krasse Thematik, die sich immer wieder in die heutige Zeit reflektieren lässt... Korruption wo wir es nicht erwarten würden und "dürfen"...
Es lohnt sich anzusehn...
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Produkt-Bild: Alte Freunde

Alte Freunde
mit Jürgen Vogel, Marie Bäumer, Oliver Bäßler, Regie: Friedemann Fromm

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 7,15

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Alte Freunde
  • FSK 12

Produktbeschreibung


ALTE FREUNDE
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2 Kundenrezensionen:

Freundschaft
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Christian Lauffer (Jürgen Vogel, wie immer großartig) kehrt zur Beerdigung eines alten Freundes an den Ort seiner Jugend zurück. Dort erwarten ihn neben vielen Erinnerungen, seine damaligen vier Weggefährten Jens (Oliver Bäßler, mit viel Augenzwinkern gespielt)inzwischen Kriminalkommissar, Flo (Jürgen Tonkel,brilliant als manisch-depressiver Künstler), seine Frau Margret (Marie Bäumer,ich wußte gar nicht, wie gut diese Schauspielerin ist!)und Friedrich König (Robert Schupp, der - man möge mir diesen Vergleich verzeihen - mich immer an den Bremer Fußballmanager Klaus Allofs erinnert).
Aus dieser Konstellation ergibt sich recht schnell eine spannende Geschichte, in deren Rahmen es um einen ausgeklügelten Raub geht und in den alle vorgestellten Personen auf die eine oder andere Weise verwickelt sind. Das ist sehr gut konstruiert und wie bereits gesagt, dank der hervorragenden Darsteller, immer interessant.
Der Film ist wirklich sehens- und empfehlenswert!
Die Qualität der DVD ist leider nur Mittelmaß (wie meistens bei ZDF Verfilmungen) und Bonus-Material gibt es leider auch nicht. Daher nur 4 Sterne.
originelle Filmidee
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jürgen Vogel wie immer brilliant ! Eine gute, interessante Story mit immer wieder neuen Wendungen - tolle Unterhaltung !
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Produkt-Bild: Keine Lieder über Liebe

Keine Lieder über Liebe
mit Florian Lukas, Jürgen Vogel, Heike Makatsch, Regie: Lars Kraume

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 2,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Keine Lieder über Liebe
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Die beiden wichtigsten Menschen im Leben des angehenden Filmemachers Tobias Hansen Florian Lukas sind seine Freundin Ellen Heike Makatsch, mit der er in Berlin zusammenwohnt, und sein Bruder Markus Jrgen Vogel, der in Hamburg lebt und Snger einer Band ist. Seit Tobias und Ellen Markus vor etwas ber einem Jahr besucht haben, stimmt etwas nicht mehr in ihrer Beziehung. Tobias hat sich nie getraut zu fragen, aber er hat den Verdacht, damals knnte etwas zwischen Ellen und Markus gelaufen sein. Nun will er die Wahrheit herausfinden. Mit einem Kamerateam begleitet er seinen Bruder und dessen HANSEN BAND auf Konzerttournee Ellen bittet er mitzukommen. Was ursprnglich als Dokumentation ber die Musik geplant ist, entwickelt sich bald zu einem Film ganz anderer Art Es geht um Liebe, Vertrauen und Verrat. Um Ellen, Markus und Tobias. Und um die Frage Wie gut kennt man die Menschen, die einem am nchsten stehen?
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5 Kundenrezensionen:

Auf Tour mit Jürgen Vogel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für Florian gibt es nur 2 Dinge im Leben, die ihm unglaublich wichtig sind. Seine Freundin Ellen, mit der er seit einiger Zeit in Berlin zusammenlebt und sein Bruder Markus, der in Hamburg lebt und Sänger der Band Hansen ist.
Zusammen mit Ellen besuchte er ein Jahr zuvor seinen Bruder und seitdem merkte er, dass irgendetwas in seiner Beziehung nicht mehr stimmt.
Tobias hat Angst seine Freundin darauf anzusprechen und kommt deswegen auf die Idee einen Film über Markus, seine Band und das Tourleben zu drehn. Dabei nimmt er Ellen mit, was Markus selbstverständlich gar nicht gefällt.
Der eigentliche Dokumentarfilm, der vom Tourleben handeln sollte entwickelt sich zu einem film über Liebe, Verrat und Vertrauen.

Markus ist von Anfang an alles andere als begeistert von der Idee dieses Films, doch da seine Bandkollegen nichts dagegen haben und die Idee teilweise sogar begrüßen schafft er es auch Markus davon zu überzeugen.

Gleich am ersten Abend lernt Tobias Backstage ein Mädchen kennen und verbringt die Nacht mir ihr. Genau am selben Abend erzählte er seinem Burder Markus, dass Ellen ihn auf der zukünftigen Tour begleiten wird.

Ellen kommt also an und feiert mit der Band. Markus ist das alles gar nicht recht und er versucht ihr so gut es geht aus dem Weg zu gehn. Die restliche Band traut sich nicht offen zu sagen, dass sie Ellen nicht dabei haben wollen, sondern machen nur ein paar Anspielungen und überlassen Markus selbst das ganze.

Wärend der endlosen Fahrten durch ganz Deutschland, den versüfften Backstagepartys und dem restlichen Alltag des Tourlebens kommen die Beziehungsprobleme von Tobias und Ellen immer mehr zum Vorschein und werden ungewollt zum Top Thema des Dokumentarfilms....
Allein die Besetzung sollte 6/5 Punkten erhalten, aber auch die Idee und die Umsetzung des Films gefallen mir sehr gut. Es ist alles sehr authentisch und man hat wirklich das Gefühl einen Dokumentarfilm über das Tourleben zu sehn. Auch wenn die Liebe und die Beziehungsprobleme der drei in den Vordergrund gerückt wurden kommt die Musik dabei nicht zu kurz.
Es ist typische Hamburger Schule. Super Texte, die eins a rübergebracht wurden und jedesmal, wenn man sich den Film erneut ansieht fallen Dinge auf, auf die man vorher nicht geachtet hat, die den Film aber jedesmal in ein anderes Licht setzten.
Mein absoluter Lieblingsfilm! 5 Sterne.
Und im Fahrstuhl der Zeitsprung und dann der Alarmknopf
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Keine Lieder über Liebe und erst recht nicht dieses hier...

Aber erst recht dieses beschauliche Stück deutscher Film irgendwo zwischen Tourdoku und Exkurs in die Zwischenmenschlichkeit.
Keine Lieder über Liebe erzählt die Geschichte von Tobias und seiner Freundin Ellen sowie Tobias' Bruder Markus, der mit seiner Band auf dem Sprungbrett zum Durchbruch balanciert. Tobias dreht eine Tourdoku über Markus und seine Hansen Band, dabei stellt sich jedoch bald heraus, dass Markus und Ellen eine Liaison hatten. Inmitten von allabendlich wechselnden Gig-Locations sickert allmählich hindurch, was Sache ist oder war, und der Touralltag lässt Klärung nur bedingt zu...

Keine Lieder über Liebe wirkt wie ein kleines Filmexperiment. Die Dreiecksbeziehung sowie das Beziehungsdilemma scheinen alltäglich und wenig besonders, erfährt jedoch an Brisanz durch den Touralltag mit der Band, wenn man kaum Gelegenheit hat, sich aus dem Weg zu gehen und Konfrontation fast unausweichlich scheint.

Die Hansen Band um Kettcar-Frontmann Marcus Wiebusch, Tomte-Chef Thees Uhlmann, Schauspieler Jürgen Vogel sowie anderen Vertretern diverser Grand Hotel van Cleef Bands gibt es in ebendieser Konstellation wirklich, so viel sei gesagt.
Im Film jedoch wirken die Bandmitglieder sowie J. Vogel im Rollentausch unsicher und deplaziert und der Konflikt nicht tragfähig genug für die Spielzeit des Films. Es ist dennoch interessant und mitunter lustig, die Menschen, die man als kleinen Mann im Ohr oder auf der Bühne kennt, vor der Kamera zu sehen.
Nichtsdestotrotz vermittelt der Film ein doch recht nettes Bild vom Touralltag einer aufstrebenden Band.

Die wahre Perle jedoch ist der Soundtrack der Hansen Band, in der sich deutsches Songwriting a la Tomte und Kettcar vereinigt!
(Nur)Für Eingeweihte...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...ist Lars Kraumes Film -Keine Lieder über Liebe- ein echter Gewinn. Ob sie dazu gehören? Vielleicht kann ein kleiner Test helfen. Mögen sie die Schauspieler Jürgen Vogel, Florian Lukas und Heike Makatsch? Sind sie Angehöriger des Van Cleef Universums? Waren sie schon auf Konzerten von Kettcar, Tomte, Gisbert zu Knyphausen oder Element of Crime? Sollten sie all diese Fragen mit "Ja" beantworten und die Fragen zu den Bands mit "Mehr als einmal", dann sind sie bei -Keine Lieder über Liebe- genau richtig. Vielleicht werden sie ein paar kleine Längen in den Textpassagen stören; mehr ganz sicher nicht. Die Musik, das Feeling um die Band, der Lokalkolorit(egal ob ein Tomte Shirt ins Bild rückt oder im Background eine Kettcar Scheibe läuft), einfach alles, was das Lebensgefühl der Hamburger Schule auszeichnet hat Lars Kraume perfekt eingefangen und zudem mit hervorragenden Schauspielern besetzt. Die werden von Marcus Wiebusch(Kettcar) und Thees Uhlmann(Tomte) musikalisch grandios unterstützt.
Sollten sie von diesen Bands noch nie gehört haben und auch kein Hardcore Fan der entsprechenden Schauspieler sein...dann könnte es problematisch werden.

Tobias(Florian Lukas) will einen Dokumentarfilm über die erste Tournee der Hansen Band drehen. Dort ist sein Bruder Markus(Jürgen Vogel) Leadsänger. Aber eigentlich will Tobias etwas ganz anderes. Er glaubt, dass seine Freundin Ellen(Heike Makatsch) vor einem Jahr etwas mit Markus hatte. So dreht Tobias seinen Film und begleitet die Tour durch Hannover, Wilhelmshaven, Oldenburg, Bremen, Hamburg und Berlin. Er lässt Ellen zur Band stoßen und es gibt(natürlich) Knatsch und Stress. Am Ende wird die Familiengeschichte von Markus und Tobias zum Härtetest für die beiden Brüder...

Lars Kraume hat seinem Film eine Art Doku-Stempel aufgedrückt. Die Schauspieler werden mit Handycams in allen möglichen Situationen konfrontiert, müssen improvisieren und die Story vorantreiben. Dann wieder folgen geniale Bandauftritte und ein paar Szenen, in denen Jürgen Vogel, Florian Lukas und Heike Makatsch zeigen können, was sie schauspieltechnisch drauf haben. Dazu gibt es jede Menge, absolut geile, Musik und die Einsicht, dass Jürgen Vogel kein schlechter Sänger ist.

Wie gesagt, wenn sie dazugehören, bei jeder Textzeile von Kettcar und Tomte mitsingen können und die Hamburger Musikszene ihnen fest ans Herz gewachsen ist, dann werden sie begeistert sein. Für alle anderen kann ich nicht garantieren. Da ich die oben aufgeführten Fragen komplett mit "Ja" beantwortet habe, werden sie verstehen, dass die 5 Sterne einfach Pflicht sind.
Keine Lieder über Liebe
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Klasse Film! Dramatisch und emotional, meiner Meinung nach erkennt sich in diesem Film jeder wieder, der eine Beziehung hat/hatte. Sehr authentisch und tolle Schauspieler!
Superidee und super Umsetzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein klasse Film. Improvisiert, d.h. die Schauspieler kannten nur ihre Rollen. Spielten echte Konzerte mir einer echten neu gegründeten Band und wussten nicht was geschehen wird... Super, aber auch sehr speziell.
Ich war total begeistert!
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Produkt-Bild: Fette Welt

Fette Welt
mit Jürgen Vogel, Julia Filimonow, Stefan Dietrich, Regie: Jan Schütte

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 5,19

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Fette Welt
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Fette Welt DV
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5 Kundenrezensionen:

Klischeekatastrophe
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Wie schafft man es, einen ausgezeichneten Roman (in diesm Fall von Helmut Krausser) in die Tonne zu treten, und zwar gründlich?

- Man ignoriert die großartige Sprache der Vorlage
- Man lässt sehr guten "Szenen" des Buches aus (Stichwort: erstes Kapitel - "Die Kampfm...", oder (griechische?) Beerdigungsszene etc.)
- Man macht aus einer komplexen Vorlage (Stichwort: Herodes, Schizophrenie) einen klischierten Krampf
- Man verfälscht die Vorlage bis zur Unkenntlichkeit (Stichwort: erneut Beerdigungsszene, Fieberszene)
- Man nimmt die Spannung heraus
- Man untermalt das Ganze mit einem unsäglichen Musikthema, das klingt, als hätten sich John McLaughlin und Ravi Shankar auf zu viel Valium getroffen, und wiederholt dieses Thema ungefähr alle zwei Minuten (das ist jetzt leider nicht übertrieben)
- Und, das ist im neuen deutschen Kino ja ohnehin meist sehr wichtig, man spickt das Ganze mit Klischees

Was dieser Film mit Kraussers "Fette Welt" zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel. Aber der Film per se ist auch so erschreckend schlecht, dass man oftmals unweigerlich an Streckfolter denken muss. Da hilft dann auch kein Jürgen Vogel mehr.
Ach ja: Ein Gutes hat der Film ja - er dauert nur etwas über 80 Minuten (gefühlt in etwa 3 Stunden)
Naja....gute Darsteller, sonst Mist
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wer das Buch gelesen hat wird sehr enttäuscht sein. Der Film hat eine vollkommen andere Atmosphäre als das Buch. Hagen wird einfach nur als Penner beschrieben, und nicht als Poet dessen Heim die Straße ist. Wo das Buch lustig ist, herrscht im Film Melancholie und Trübsal. Zudem wurden viele Handlungsstränge gestrichen, wie etwa Herodes, der überhaupt nicht vorkommt und Hagens Kindheit, die nur einmal kurz angesprochen wird.
Der Schnitt ist meiner Meinung nach unter aller Sau, meistens reißt er alles total aus dem Zusammenhang. Könnte man als künstlerischen Handgriff bezeichnen. Da Hagen ja dauervoll ist fehlen nunmal immer wieder kleinere Abschnitte, als Black-Outs interpretierbar. Dennoch nicht gelungen....

Nicht weiterzuempfehlen und wer das Buch gelesen hat sollte es lieber nochmal tun, anstatt sich den Film anzuschauen! Das einzig überzeugende waren die Darsteller (vor allem die Obdachlosen unter der Brücke).
Ein Blick in die Penner Szene
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film bietet einen authentischen Einblick in eine Welt, zu der man als Normalo sonst kaum Zugang hat. Man kennt die Penner, die in der Stachus-Passage herumliegen, oder am Hamburger Hauptbahnhof, doch was sich dahinter verbirgt, davon bekommt man nichts mit. Jürgen Vogel ist als Hagen Trinker eine hervorragende Besetzung. Die Liebesgeschichte ist eigentlich nebensächlich. Viel interessanter ist die Darstellung der Lebensweise dieser vermeintlich gestandeten Menschen. Obwohl der Film schon zehn Jahre alt ist, ist er immer noch aktuell und sehenswert.
Ziemliche klischeelastige Kiste
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Fette Welt präsentiert einen jungen Obdachlosen, (Jürgen Vogel) und eine junges Mädchen, das von zu Hause weggelaufen ist (Julia Filimonov).
Ihre Liebe gibt ihnen Kraft, das Scheitern aber ist bereits vorprogrammiert.

Ambitionierter Versuch eines Sozialdramas, bei dem Regisseur Jan Schütte (Drachenfutter) leider zu oft in Klischees abstürzt.
Blumen erblühen auch auf Steinen.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Obdachlose Hagen Trinker akzeptiert sein Dasein so wie es ist. Er trinkt und schläft auf Toiletten. Er umgibt sich gerne mit seinesgleichen. Eines Tages taucht Judith auf. Sie ist von zu hause abgehauen und will jetzt ebenfalls unter Brücken leben. Bald verliebt sich Judith in Hagen, aber ihre Liebe wird nicht erwidert. Aber Judith gibt so schnell nicht auf und stellt Hagen nach. Sie setzt seiner harten äußeren Schale zu. Mit der Zeit erliegt Hagen Judiths Werben und verliebt sich ebenfalls in sie. Gemeinsam unternehmen sie eine Bahnfahrt und werden als Schwarzfahrer erwicht. Die minderjährige Judith wird zurück zu ihren Eltern geschickt und Hagen bekommt die üblichen Schwierigkeiten.

Hagen beginnt zu jobben und fährt von dem Geld nach Berlin um Judith zu suchen. Die Stadt ist groß und die Aussicht sie zu finden gering. Bei einer freundlichen Pensionswirtin kommt Hagen unter und setzt seine Suche fort bis ihm das Geld ausgeht. Als er Berlin verlassen will, begegnet er Judith auf dem Bahnhof ein letztes Mal.

Der Film erzählt die traurige Geschichte eines Menschen, der willentlich am Rande der Gesellschaft lebt. Die Charakteren sind ausgezeichnet herausgearbeitet. Gute Dialoge und pittoreske Szenen prägen den Film. Überraschende Wendungen sind das Schwungrad, das die Geschichte immer wieder antreibt.
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