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Produkt-Bild: Always

Always
mit Richard Dreyfuss, Holly Hunter, Brad Johnson, Regie: Steven Spielberg

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 2,96

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Always
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Auf waghalsigen Einstzen zur Brandbekmpfung aus der Luft riskiert Pete Sandich jeden Tag Kopf und Kragen. Seiner Freundin Dorinda zuliebe will er den mrderischen Job aufgeben. Auf seinem letzten Einsatz passiert es seine Maschine explodiert. Er landet allerdings nicht im Jenseits, sondern irgendwo zwischen Leben und Tod. Er bekommt von einem geheimnisvollen Wesen noch einen Auftrag Er soll seinen Mut und sein Knnen an einen jungen Piloten weitergeben. Als unsichtbarer Schutzengel kehrt Pete wieder zurck - und hat alle Hnde voll zu tun, denn sein Schtzling stellt sich ziemlich dmlich an. Nur nicht bei Pete's Freundin Dorinda...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Always, ein Remake des Spencer-Tracy-Filmes A Guy Named Joe, erzählt die Geschichte des Feuerwehr-Piloten Pete (Richard Dreyfuss), der bei Waldbränden, um diese zu löschen, stets ein großes Risiko eingeht. Zum Leidwesen seiner ängstlichen Verlobten (Holly Hunter). Als er merkt, wie sehr sie unter seinem Draufgängertum leidet, verspricht er ihr, seinen Job aufzugeben und fortan nur noch als Flug-Lehrer zu arbeiten. Bei seinem letzten Flug als Feuerwehr-Pilot kommt es jedoch zu einem Zwischenfall -- und Pete stürzt ab. Pete stirbt, sein Geist aber wandelt ruhelos umher, ohne Kontakt zu Dorinda, seiner Verlobten, aufnehmen zu können.
Das Problem besteht nun darin, dass dies nur der Prolog des Filmes ist und es ganz einfach viel zu lange dauert, bis die richtige Geschichte losgeht. Und diese erzählt die Geschichte von Ted (Brad Johnson), einem etwas tumben, aber gutmütigen Trainingspiloten, der sich in Dorinda verliebt. Zum Leidwesen von Pete, der es gar nicht gerne sieht, dass sich Dorinda den etwas tölpelhaften Avancen Teds nicht widersetzt und offenbar sogar Gefallen an ihm findet. Pete setzt alles daran, die Romanze zwischen den beiden zum Scheitern zu bringen, bis ein Engel (Audrey Hepburn in ihrer letzten Filmrolle) auftauch t, der ihm zu verstehen gibt, dass seine Seele erst Ruhe findet, wenn Dorinda wieder glücklich ist. Und der Schlüssel zu ihrem Glück ist Ted. Wenn er Ruhe finden will, muss er also Ted helfen und seine Bemühungen nicht torpedieren.
Abgesehen davon, dass der Prolog des Filmes viel zu lang ausfällt, leidet Always am Fehlen von Atmosphäre. Nicht, dass Spielberg sich nicht bemühen würde. Seine Bemühungen sind jeder einzelnen Szene des Filmes anzusehen. Nur wollen s ie keine Früchte tragen. Der gesamte Film wirkt gewollt klassizistisch, aber es fliegen einfach keine Funken, trotz guter schauspielerischer Leistungen nicht nur von Dreyfuss und Hunter, sondern auch John Goodman, der in der Rolle eines Fre undes eine sehr gute Arbeit abliefert (wie nicht anders zu erwarten). --Tom Keogh
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4 Kundenrezensionen:

Rauch in den Augen
4 Punkte 4 von 5 Punkten

HINTERGRUND: Steven Spielberg nannte Victor Fleming Film "A Guy Named Joe" von 1943 seine wichtigste Motivation, Regisseur zu werden. In diesem Kriegsfilm geht es nicht um Feuerflieger, sondern um Kampfpiloten, aber ansonsten spiegelt die Handlung von Always getreu den Plot des Kriegsfilms mit Spencer Tracey wieder.

HANDLUNG: Ein Lied, das Ihr liebt: "Smoke Gets In Your Eyes" - wenn die wunderschöne Dorinda (Holly Hunter) in ihrem neuen Kleid die Treppe herunter schreitet und ihrer großen Liebe Pete in die Arme fällt, bleibt kein Auge trocken. Zum Glück sind die Feuerengel Rettungsflieger und können mit Rauch in den Augen umgehen. Pete (Richard Dreyfuss) ist natürlich der wildeste von allen und fliegt die gefährlichsten Einsätze. Kurz vor der Hochzeit mit Dorinda jedoch fehlen ein paar Meter.

Er wacht im Himmel auf: Auf einer märchenhaften Waldlichtung erklärt ihm Hap (Audrey Hepburn in ihrer letzten Rolle) die Regeln, die über den Wolken herrschen: Er muss künftig dem jungen Ted (Brad Johnson) den Schutzengel geben. Doch Ted hat ein Auge auf Dorinda geworfen - und Pete ist tot. Der gute Al Yackey (John Goodman) wird eine ganze Menge zu richten haben...

Versteht sich, dass der Held schließlich doch über seinen Engel-Schatten springt und sich den Platz im Filmhimmel verdient!

WÜRDIGUNG: Steven Spielberg ist 1990 mit diesem Genremix aus Romanze, Komödie, Abenteuer und Fantasy ein wunderschöner "feelgood"-Familienfilm gelungen. So einfach die Moral ist - "alles hat ein Ende" oder "irgendwann ist der nächste dran" - so liebevoll und einfühlsam sind die Szenen umgesetzt.

Manche Kritiker bezeichneten den Film als zu nett oder gar dümmlich, aber das haben Filme der herzerwärmenden und -erfrischenden Sorte eben so an sich, von "Pretty Woman" über "Dschungelbuch" bis zu "Chocolat". Kino im Allgemeinen bedeutet oft Flucht aus der Realität - der Zuschauer ist erfahrungsgemäß sehr wohl imstande, selbst zu entscheiden, was er gerne sehen möchte.

BEWERTUNG: "Ich jedenfalls mag ihn" (5 Sterne) (Rez. 133, rev. 29.7.2010, aMZ 75%)

ANMERKUNG: Das ursprüngliche 1.33:1-Format wurde für die DVD auf 1.77:1 beschnitten. Der Titelsong "Smoke Gets In Your Eyes" wurde im Original von "The Platters" performt.
Etwas schmalzig ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... aber meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet. Spielbergs Brandbekämpferdrama-Komödie-Liebesfilm. Alles in einem. Ich habe herzlich gelacht über das Dreyfuss/Goodman-Gespann und stellenweise Tränen geweint. Vor Freude und Rührung. Eine wunderbare Audrey Hepburn (in ihrer letzten Rolle?). Eine großartige Holly Hunter, John Goodman imo so gut wie in "The big Lebowski" und ein überzeugender Brad Johnson, von dem man leider viel zu wenig gesehen hat. Das Ganze mit grandiosen Flug und Waldbrandszenen garniert - SFX vom feinsten, erstellt lange vor Einsatz computergererierter Bilder. Sie halten sich an ihren Sessellehnen fest. Als ich die Originalmodelle bei ILM gesehen habe, kamen mir die Tränen. Eine heiter-witzige und rührende story gespielt von brillianten Schauspielern und lediglich getrübt von einer platten Szene, die wohl komisch sein sollte, welche ich aber einfach nur albern fand.
Oberflächlich und langweilig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ein harmloses Hollywoodfilmchen.
Wer solche freilich mag- viel Spass.
Wer auf einen Mindestanspruch setzt, der ja hin und wieder auch bei Hollywoodproduktionen vorhanden ist wird sich hier langweilen.
Dem Film fehlt Athmosphäre, Besonderheit und er ist viel zu lang.
Das selbe Thema wurde in "Ghost" unterhaltsamer verarbeitet.
Schön traurig..
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer auf solche Filme wie GHOST, oder Stadt der Engel, bzw Joe Black liebt, sollte diesen Film sich auch ansehen.
Wunderbare Darstellerinnen, Richard Dreyfuss und Holly Hunter - beide ergänzen sich sehr gut.
Jedoch muss ich euch warnen, daß beim Film anschauen Tränenfluss nur schwer zu stoppen ist.
Always my girl...
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Produkt-Bild: Wachgeküsst

Wachgeküsst
mit Holly Hunter, Danny DeVito, Queen Latifah, Regie: Richard LaGravenese

DVD von Capelight
Preis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 9,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Wachgeküsst

Produktbeschreibung


Beschreibung:
Die New Yorkerin Judith Nelson steht vor den Trümmern ihrer Ehe mit einem vermögenden Fifth-Avenue-Arzt, der sie wegen einer Jüngeren verlassen hat. Zunächst hat Judith mit ihrer Einsamkeit und ihren zerbrochenen Träumen zu kämpfen. Doch ein zufälliger Flirt mit einem Unbekannten gibt Judith neuen Mut und sie freundet sich mit dem ebenfalls vom Leben gebeutelten Fahrstuhlführer Pat an. Ihre Freundschaft gibt Judith und Pat neue Kräfte. Pat hofft auf mehr, doch Judith möchte ihr neues Leben alleine beginnen...

  • Verpackung: 2
  • Datenträger: 2

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Darsteller: Holly Hunter, Danny DeVito, Queen Latifah
Regisseur(e): Richard LaGravenese
Komponist: George Fenton
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing
Erscheinungstermin: 27. Dezember 2004
Produktionsjahr: 2002
Spieldauer: 96 Minuten

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der ursprüngliche Titel von Wachgeküßt war "Der Kuß", zufällig eine der beiden Geschichten Tschechows, auf denen dieser Film lose basiert (Die andere Geschichte heißt "Das Unglück"). Der tatsächliche Kuss in Wachgeküßt ist eine etwas geheimnisvolle Angelegenheit: Die gerade zum Single avancierte Judith (Holly Hunter) findet sich beim Küssen mit einem völlig Fremden (Elias Koteas, ihr Costar aus Crash) im Hinterraum eines coolen Jazzclubs wieder, um sich danach von diesem Mann zu verabschieden. Für immer. Wie für so vieles in diesem außergewöhnlich klugen und reichhaltigen Film wird dafür keine Erklärung gegeben -- es ist aber auch keine notwendig.
Drehbuchautor Richard LaGravenese (König der Fischer), der bei diesem Film sein Debüt als Regisseur gibt, zeigt Judiths Kampf, den sie führt, nachdem sie von ihrem Ehemann (Martin Donovan) verlassen wurde. Wie sich herausstellt, geht es im Leben auf und ab, teilweise dank des Fahrstuhlführers (Danny DeVito) in ihrem eleganten Upper East Side Apartmenthaus. DeVitos Darstellung ist die eines netten Jungen, der ein wenig Wärme braucht, und der Schauspieler nähert sich der Rolle, im Gegensatz zu seiner sonstigen Art, mit Wärme und Gefühl. Dies ist die Art von Film, die förmlich nach Oscarnominierungen schreit, aber leider hatte der Film nicht den Erfolg an den Kinokassen, den er verdient hätte. DeVitos Darstellung, genau wie der Film, versetzt den Zuschauer immer wieder in Erstaunen -- eine fantastische Sequenz hier, ein Gruppentanz dort, plus einer Anzahl von rauchigen Jazzmelodien, die von Queen Latifah beigesteuert wurden. Dieser unvorhersehbare Film hat Klasse. --Robert Horton
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4 Kundenrezensionen:

dvd fehler
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Mein exemplar hat so gut wie gar keinen Ton. Es trübt natürlich ein wenig den Genuss.
DVD-Fehler
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film ist nun mal wirklich nicht schlecht, nur bis auf einen Tickfehler hat die DVD. Sie überspringt bei Kapitel 9 eine bestimmte Szene. Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben, dann spulte ich zurück und sah, das sie wirklich weggelassen wurde. Leider musste ich die DVD zurückschicken und bekam daraufhin eine neue zugeschickt, wobei sie wieder denselben Fehler hatte. Schade! Somit musste ich diese DVD wieder zurückschicken. Es war nun mal ein Produktionsfehler, ob das auch bei anderen DVDs so ist, kann ich euch nur mal sagen, das ihr mal nachschauen soll.
Kurzweilige Romanze
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine traumhafte Holly Hunter und ein super Danny DeVito machen diesen Film zu einem Schmaus für Auge und Seele!
Die einsame und verlassene Holly Hunter sucht nach neuen Personen in ihrem Leben, da bieten sich an: Der Liftboy (Danny DeVito), eine Sängerin (Queen Latifah), ein romantischer Fremder und ein erotischer Masseur.
Da fällt die Entscheidung schwer! Oder soll die überhaupt einen davon wählen? Um das herauszufinden, begibt sie sich sogar auf einen "Trip" mit ihrer Freundin...
Anschauen!!
einer meiner lieblingsfime
5 Punkte 5 von 5 Punkten
wachgeküsst zählt zu meinen wenigen lieblingsfilmen...eine gute geschichte über herzschmerz, freundschaft und ziele...eine kleine therapie sollte man beziehungstechnisch mal am boden sein..
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Produkt-Bild: The Big White - Immer Ärger mit Raymond (Limited Collector's Edition)

The Big White - Immer Ärger mit Raymond (Limited Collector's Edition)
mit Robin Williams, Holly Hunter, Woody Harrelson, Regie: Mark Mylod

DVD von E-M-S
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 4,88

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Big White - Immer Ärger mit Raymond (Limited Collector's Edition)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


EMS The big White, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.04.08
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4 Kundenrezensionen:

The Big White
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Film, der die Dreißtigkeit von Versicherungsbetügern aufweist! Einfach nur Top verfilmt und mit Witz sogar noch am besten gestaltet! Film: 8/10
Fargo für Arme
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Man möchte wohl an die erfolge der Coen brothers anknüpfen indem man fast alles was deren Filme ausmacht hier 1 zu 1 abkupfert.Sorry so nicht. Zu konstruiert und aufgesetzt.
Holly Hunter spielt alle an die Wand
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Holly Hunter spielt die am Tourette-Syndrom leidende Frau der Hauptfigur des Filmes so rundum überzeugend, dass man ins Grübeln gerät, ob sie es im tatsächlichen Leben nicht auch ansatzweise haben könnte. Herrlich! Dagegen dümpeln die restlichen Darsteller in der Mittelmäßigkeit herum, außer vielleicht noch Giovanni Ribisi als Versicherungsagent. Gerade Robin Williams schauspielerische Leistung wird meiner Meinung nach gerne mal überschätzt. Irgendwie ähnelt sich seine Mimik doch in ganz unterschiedlichen Filmen in ganz verschiedenen Rollen recht stark. Meine Meinung!
Vergleiche mit "Fargo" hin oder her; "the big white" ist eine recht schwarzhumorige Komödie, die gut im Mittel liegt und einzig durch Holly Hunters Verkörperung ein Stück darüber hinaus ragt.
Schwacher Film
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wenig Handlung, schwache Darsteller - vor allem Robin Willimas enttäuscht sehr. Wegen ihm hatte ich den Film angeschaut - früher machte er niveauvolle Filme, heute leider häufig nur noch solch einen Schund, den es schon zigfach von anderen Darstellern gab. Film ohne Höhepunkte, Überraschungen oder irgendeiner Spannung.
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Produkt-Bild: Gefühle, die man sieht...

Gefühle, die man sieht...
mit Glenn Close, Cameron Diaz, Calista Flockhart, Holly Hunter, Regie: Rodrigo Garcia

DVD von CINE PLUS
Preis bei Amazon: EUR 5,75, Angebote ab EUR 1,60

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Gefühle, die man sieht...
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Cine Plus Gefühle, die man sieht..., USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 29.09.03
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4 Kundenrezensionen:

Wunderbar ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten

"Gefühle, die man sieht" ist ein ganz wunderbarer, sensibler und besonders leiser Film. Er lässt Einblicke in Momentaufnahmen einiger Personen und ihren verschiedensten Beziehungen zu. Diese Einblicke besitzen Nachdenklichkeit, tiefe Berührungen und außergewöhnliche Emotionalität. Viele ganz eigene Lebensgeschichten werden in besonders angenehmer Leichtigkeit miteinander verstrickt, so das eine harmonische Verknüpfung der Personen und ihrer Geschichten entsteht, aber jede einzelne Episode doch ihren ganz eigenen Charakter behalten darf. Dieser Film lädt zum Nachdenken ein und zum in sich Hineinfühlen. Er öffnet einen Raum und übergibt ihn dem Zuschauer, für eigene Vorstellungen zum weiteren Leben der dargestellte Figuren. Und dennoch wirkt der Film in sich rund, obgleich er nicht ein "Happy End" oder eine allgemeine Auflösung erreicht. Aber gerade das unterscheidet ihn u.a. in hervorragender Eigenschaft von den meisten anderen Filmen.
Zudem kann man hier viele bekannte Schauspielerinnen in gut getroffenen und berührenden Rollen finden. Besonders positiv ist mir Cameron Diaz aufgefallen, die in einer ganz und gar anderen Rolle zu sehen ist, als für inzwischen gewöhnlich. Sie spielt sehr sensibel und trägt zur Abwechslung mal nicht blond, sondern brünettes, schulterlanges Haar und sieht einfach bezaubernd aus.
Diesen Film empfehle ich mit absolut bestem Gefühl.
Faszinierend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Fünf Geschichten, in denen nichts Sensationelles passiert, die irgendwie unfertig wirkten und nur lose miteinander verbunden sind - da kann man sich fragen: Was soll das? Und wir haben es vielleicht wirklich nicht unbedingt mit einem Film zu tun, den jeder unbedingt gesehen haben muß. Was macht diesen leisen Film trotzdem so faszinierend? Da sind wohl auf jeden Fall die Schauspielerinnen zu nennen, die zu den besten unserer Zeit gehören und ihre Rollen sehr überzeugend verkörpern, und überhaupt die Sorgfalt, mit der dieser Film erzählt. Seine unaufdringliche und fragmentarische Art lädt dazu ein, genau hinzusehen, auf Dinge zu achten, die man eben nicht auf den ersten Blick bemerkt - ein Film, der sich gut zur Anschaffung auf DVD eignet, weil man ihn mehrmals anschauen sollte. Ja, und wenn man ihn gesehen hat: vielleicht achtet man dann auch mehr auf seine Mitmenschen im wirklichen Leben, auf das, was in ihrem Leben und in ihren Gefühlen vorgeht und was man gerne übersieht - dabei müßte man nur genauer hinschauen. Dieser Film tut es, und man kann es von ihm lernen.
Schöner, leiser Film
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe mir die DVD aufgrund der positiven Kritiken hier bestellt. Das ist leider nicht immer ein Garant für gutes Heimkino, aber in diesem Fall bin ich nicht enttäuscht worden.
Vorweg: Ich mag Filme der etwas anderen Art und dieser ist so einer. Ruhig, entspannend und zugleich überraschend. Umso mehr, da ich den Rückentext vorher nicht gelesen hatte.
Die einzelnen Handlungsstränge sind gekonnt ineinander verwoben. Am Ende der ersten Geschichte war ich noch nicht sicher, ob mir die Art der Darstellung gefällt, aber von Episode zu Episode wurde das Zuschauen interessanter. Das lag nicht zuletzt an den bekannten und guten Schauspielerinnen.
Ein Film, den ich mir nach gewisser Zeit auf jeden Fall noch einmal ansehen werde.
Emotionen im Fünfer-Pack...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
?Gefühle, die man sieht" ist ein Episodenfilm, der von der üblichen Art des ?Popcorn-Kino`s" abweicht.
Zurückblickend werden hier Begebenheiten aus dem Leben von fünf Frauen geschildert, die untereinander lose miteinender verbunden sind. Allein diese Verknüpfungen sind schon grandios gemacht.
Schauspielerinnen wie Cameron Diaz, Glenn Close und Holly Hunter beeindrucken durch eine starke Leistung.
Es ist ein leiser, besonderer Film, für den man sich Zeit nehmen und den man mehrmals sehen sollte, um alle Nuancen zu erkennen.
Einfach toll!!!
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Produkt-Bild: Geparden mit Holly Hunter

Geparden mit Holly Hunter
mit Holly Hunter, Regie: Justine Kershaw

DVD von Starmedia Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 0,06

Erscheinungsdatum: Dezember 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Geparden mit Holly Hunter
Produkt-Bild: Lebe lieber ungewöhnlich

Lebe lieber ungewöhnlich
mit Ewan McGregor, Cameron Diaz, Holly Hunter, Regie: Danny Boyle

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,08

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Lebe lieber ungewöhnlich
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Universal Lebe Lieber Ungewöhnlich, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 20.12.99
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3 Kundenrezensionen:

1000% Kult!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einer der besten Filme, die ich kenne. Leider nicht so bekannt wie andere Kultfilme. Aber ein umbedingtes Muss für jede Filmesammlung! Super Charaktere, eine saulustige Handlung, Romantik mit am Start.. einfach wirklcih nur zu Empfehlen!!!
Der perfekte Film zum immer wieder anschauen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Perfekter Film.
Die Rolle des hilflosen Entführers mit augenkrebs-verursachender Gaderobe scheint Ewan McGregor geradezu auf den Leib geschneidert zu sein- ein unheimlich liebenswerter Typ, der nicht weiß wo ihm der Kopf steht.
Cameron als blonde Obertussi- ebenfalls perfekt. Nervtötend, aber dann... wird sie doch sympathisch.
Dazu kommen 2 bestechend coole/zum schreien komische Himmelsboten, die mit recht rabiaten Mitteln die Liebe zwischen Robert, der Exputzfrau und Celine, der High-Society Zicke, zu sähen versuchen.
Was sich aber als nicht ganz einfach heraustellt.
Geschichte und Dialog sind ebenfalls tadellos- was will man mehr?

(das Grundmuster des humorvollen Liebesfilms ist natürlich da- nichtzusammen-zusammen-auseinander-zusammen, aber zu anspruchsvoll sollte man auch nicht sein- Romantic Comedy ist Romantic Comedy und kein Beziehungsdrama ;D
Und trotz des Genres ist der Film herrlich verrückt :D)
Absolut Kultverdächtig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
An diesem Film ist alles perfekt. Angefangen von der etwas absurden Story eines Putzmannes der seinen Job verliert und dann, um den Job viederzubekommen, die Tochter des Chefs entführt, aber feststellen muss das die Entführte weitaus mehr weiß über wie genau entführungen abzulaufen haben und was genau die Eltern dazu bringt zu zahlen, als der Kidnapper selbst. Und dann ist die ganze Sache unterstützt von Liebesengeln, die von ihrem Arbeitgeber den Auftrag erhalten genau diese beiden jetzt zusammenzubringen.
Das Cast selbst kann sich auch sehen lassen Ewan McGregor als der Kidnapper Cameron Diaz als Entführte und Holly Hunter als einer der beiden Liebesboten.
Sehr witzig, auch wenn die Dialoge manchmal ein wenig abgeflacht wirken und an einigen Stellen hervor kommt das Cameron Diaz bei dem Film erst auf dem Weg zu dem Star war, der sie heute ist. Aber allen in allem sehr gelungen und sehr witzig.
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Produkt-Bild: Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Familienfest - und andere Schwierigkeiten
mit Holly Hunter, Robert Downey Jr., Anne Bancroft, Regie: Jodie Foster

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 59,95, Angebote ab EUR 47,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Familienfest - und andere Schwierigkeiten

4 Kundenrezensionen:

Thanksgiving mal für Erwachsene
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ziemlich unbekannt und keiner, den ich kenne mag ihn wirklich.
Und es ist mir schleierhaft, wieso eigentlich nicht?...

Denn er ist lustig, nicht lustig im Sinne von 'Christmas Vacation' (toller Film, übrigens!), sondern lustig im Sinne von: "diese Situationen sind mir durchaus bekannt." Denn wer kennt sie nicht, diese Festtagstreffen, zu denen einfürsich niemand hingehen will, weil man sich doch nur streitet mit den ach so lieben Verwandten, aber man geht hin, weil es sich so gehört :)
Schon der Auftakt, sprich der Eröffnungs-Soundtrack verheißt nichts Gutes ("OOh... Babeee..." *lach*), überhaupt spiegelt die Musik in diesem Film viele Gefühle wieder, oder sollte ich lieber schreiben 'zuwider'?

Ich glaube mich zu erinnern, daß Jodie Foster (die das Ganze inszinierte) einmal sagte, daß viel improvisiert wurde, was man durchaus merkt, und das wirklich zum Positiven.
Wer mal weg (ganz weit weg!) vom üblichen Thanksgiving-Geschmatze, in der Happy Family zelebriert wird, will, der nehme Platz am üppig gedecktem Tisch einer typisch amerikanischen Familie, und lasse sich die unumgängliche Katastrophe schmecken ;)
Denn merke: feier Thanksgiving mit deinen Lieben - nicht mit deinen Verwandten!
genial, aber...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eigentlich verdient dieser Film 5 Sterne: witzig, spritzig, unterhaltsam, aus dem Leben (wir haben zwar hier in Europa kein Thanksgiving, aber man kann die Situation problemlos auf Weihnachten projezieren!).

1 Punkt Abzug für die fehlenden Untertitel (amerikanisch ist nicht jedermanns Sache...). Schade auch, dass Amazon keinen Hinweis auf dieses Manko gibt!
Kleines, ruhiges Filmhighlight
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Film richtet sich gegen die Schwulen? Nein - dem kann ich mich nicht anschließen. Ich habe den Film, wenn bisher auch nur auf VHS, bestimmt schon zwanzig-, dreißigmal gesehen, aber DAVON ist mir nichts aufgefallen.
Jodie Fosters zweite Regiearbeit ist ein Kleinod der Filmgeschichte und einer der warmherzigsten Blicke auf die Menschen und die Familie - wie auch immer die aussehen mag.
Lustig mit einem Funken Wahrheit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer kennt sie nicht, die merkwürdigen Zusammenkünfte verschiedener Menschen, die behaupten miteinander verwandt zu sein, die jedoch nichts verbindet, außer das Blut, das durch ihre Adern fließt. Jodie Foster hat mit ihrem Film eine durchaus am Leben liegende Geschichte dirigiert. Eine aberwitzige Geschichte über die Begegnung einer Familie, die mit frechem Witz, lustigen aber auch dramatischen Momenten den Nagel auf dem Kopf trifft: "Wir sind nur miteinander verwandt. Wir müssen uns nicht mögen." Müssen nicht, aber können! Und wie schön, wenn man dieses Können kann.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Woman Wanted

Woman Wanted
mit Holly Hunter, Kiefer Sutherland, Michael Moriarty

DVD von Splendid
Preis bei Amazon: EUR 3,90, Angebote ab EUR 1,79

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Woman Wanted
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Splendid Woman Wanted, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 27.04.07
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Thriller??????Packend??????
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich habe vergeblich auf die Story der Beschreibung gewartet.Thrillig und packend.....also nein ganz und gar nicht.
Obwohl ich ein Kiefer Fan bin-----nein-in kurzen Hosen den jungen Sohn spielen...es geht leider gar nicht.
Wenn man keinen Thriller erwartet..die ganze Beschreibung mal vergisst...und es einfach als Familienzwist-drama erwähnt geht es als ok durch.
dieser film dürfte kein ende haben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
dieser film ist auch für nicht-kiefer-fans ein toller film der eigentlich sehr viele fragen offen lässt.man sollte zwei oder drei folgen weiterdrehen.die handlung ist durch den an anfang etwas zähen karakter aller 3 darsteller gebremmst und gegen mitte bis zum ende gebühndelt mit vorkommnissen gepflastert die zu schnell enden-- geniale schauspieler und
eine Geschichte die zu denken gibt
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Das Piano (Einzel-DVD)

Das Piano (Einzel-DVD)
mit Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill, Anna Paquin, Regie: Jane Campion

DVD von ARTHAUS
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 5,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Das Piano (Einzel-DVD)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Mitte des 19. Jahrhunderts Die stumme Ada wird mit ihrer kleinen Tochter am Strand von Neuseeland abgesetzt, um eine arrangierte Ehe mit einem ihr völlig fremden Mann einzugehen. Ada ist scheu und verschlossen - der wichtigste Gegenstand in ihrem Leben ist ein Piano, das sie aus Europa mitgebracht hat. Doch ihr Gatte Stewart verkauft das Instrument an den Arbeiter Baines, der es in sein Haus schafft. Außerdem soll Ada Baines Klavierunterricht geben. Während der Übungsstunden wandelt sich Adas anfängliche Abneigung in verbotene Zuneigung...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Jane Campions Das Piano traf 1993 beim Publikum, das von den großartigen, traumhaften Bildern wie gefesselt war, genau den richtigen Ton. Es ist die Geschichte der Schottin Ada (Holly Hunter), die stumm ist, seit sie sich im Alter von sechs Jahren entschlossen hat, einfach nicht mehr zu sprechen. Ada reist mit ihrer kleinen Tochter Flora (Anna Paquin) und ihrem geliebten Klavier für eine arrangierte Heirat mit einem Bauern (Sam Neill) an einen abgelegenen Fleck an der Küste Neuseelands. Sie gibt einem schroffen Nachbarn, der Maori-Tätowierungen im Gesicht trägt, Klavierunterricht, und -- von da an entwickeln sich die Dinge. Der Film wird geprägt von traumähnlichen Sequenzen, die sich nur schwer zusammenfassen lassen. Eine atemberaubend schöne und originelle filmische Leistung der einmaligen Stilistin Campion. Das Piano gewann die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes und Oscars für Hunter, Paquin und das Drehbuch von Campion. Die wundervolle Musik stammt im Übrigen von Michael Nyman, Peter Greenaways Haus- und Hofkomponist. --Jim Emerson
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Seltsam - fesselnd - tiefgründig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eigentlich kam ich nur ganz zufällig auf den Film. Durch eine Reise nach Neuseeland hörte ich, dass ein sehr bekannter Film an genau diesem Strand gedreht wurde, an dem ich mich befand. Das hat mich neugierig gemacht und nach kurzer Recherche erfuhr ich, dass es sich um "Das Piano" handelte. Ich habe bis dato noch nichts von dem Film gehört, aber aufgrund der vielen Auszeichnungen beschloss ich, die DVD zu erwerben.

Die ersten Minuten fand ich doch recht langweilig. Das lag zum einen daran, dass der Film in schwarz-weiß war (gedreht wurde er 1992) und zum anderen, dass zu Beginn nicht viel passierte, außer dass eine Frau mit ihrem Kind an dem oben genannten neuseeländischen Strand "ausgesetzt" wurden. Im Laufe des Films entwickelte sich jedoch zunehmens eine seltsam aber durchaus fesselnde Geschichte über eine stumme Frau, die ihr Klavier dazu benutzte, ihre Gefühle und Gedanken zu kommunizieren. Schließlich kommt es dazu, dass ihr der Ehemann, mit der die stumme Frau zwangsverheiratet wurde, nicht erlaubte auf dem Klavier zu spielen. Stattdessen schleicht sie sich immer häufiger zu einem Nachbar, der sie auf dem Klavier spielen lässt, um ihr körperlich nah zu sein. Ihr geht es aber nur darum, auf ihrem Klavier spielen zu dürfen, welches ihr mehr bedeutete, als alles andere auf der Welt. So entwickelt sich mit der Zeit eine gefährlich-intime Dreiecks-Beziehung zwischen der stummen Frau und den beiden Männern...

Obwohl "Das Piano" mit relativ geringen Mitteln produziert wurde, erzählt der Film eine sehr tiefgründige Geschichte über eine stumme Frau, die sich selbst zu finden versucht und der die Musik anfangs mehr bedeutet als die Liebe und Beziehung zu einem Mann.
Der Klangkörper der Seele
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der neuseeländischen Filmemacherin Jane Campion gelang 1993 mit "The Piano" ein historischer Triumph. Als erste Frau gewann sie bei den Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme für ihr Porträt einer stummen Außenseiterin, die sich in selbstgewählter innerer Emigration nur noch virtuos durch die Klänge ihres Pianos artikuliert und dennoch entgegen aller widrigen Umstände ihre Individualität verwirklicht.

1850 strandet die stumme Ada (Holly Hunter), die mit sechs Jahren aus ungeklärten Gründen mit Sprechen aufhörte, mit ihrer unehelichen Tochter Flora (Anna Paquin) an der neuseeländischen Küste, um sich mit dem fremden Siedler Mr. Stewart (Sam Neill) zu verheiraten, der ihr zugewiesen wurde. Bei sich führt sie neben ihren Koffern auch ein sehr sorgfältig verpacktes Piano. Als Stewart am nächsten Morgen Ada zusammen mit seinem Freund Baines (Harvey Keitel) und ein paar Maori am Strand empfängt, weigert er sich plötzlich das Piano in sein Haus zu transportieren und lässt es zu Adas Verärgerung am Strand zurück. Baines zeigt Interesse an dem Klavier und es kommt zu einem sinisteren Handel: Er kauft Stewart das Piano ab und erhält dafür zusätzlich Unterricht von Ada. Anstatt Baines zu unterrichten, spielt Ada ihm jedoch vor und gestattet ihm dabei vertrauliche Intimitäten, um so das Piano Taste für Taste von Baines zurückzukaufen. Aus dem dubiosen Geschäft entbrennt eine ekstatische Liaison mit dramatischen Folgen.

Plot und Struktur des Films erinnern jeweils stark an das klassische angelsächsische Drama. Die in streng puritanischer Kleidertracht zugeschnürte junge Ada, die sich sehnsüchtig nach Liebe darbend über das Piano offenbart, könnte auch der Fantasie der Bronte-Schwestern entsprungen sein. Wenn Ada in den Schlamm der Wildnis ihre Spitzenröcke eintaucht und mit Baines heimlich zum Strand zu ihrem Instrument zurückkehrt, um in der Brandung zwischen den Wirbeln des Ozeans und den Schlingen des Urwalds mit strudelnden Klavierläufen das Stück "The Heart Asks Pleasure First" aus den Tasten zu schälen, wird das Piano zu ihrer inneren Stimme und zum befreienden Klangkörper von Adas Seele, der auch physisch untrennbar mit ihr verbunden ist. Denn als der Flügel von Adas verständnislosem Ehemann, der intuitiv erkennt, dass das Piano ein Symbol für deren Individualität ist, am Strand zurückgelassen wird, trennt er sie unweigerlich von ihren Gefühlen und treibt so latent einen Keil zwischen sich und seine Frau. Weil Ada die Musik nutzt, um sich in diesem Refugium bewußt von ihrer Umwelt abzukapseln und so eine Freiheit zu erlangen, die sie von anderen Menschen trennt. So schwebt die Melodie des Pianos über einem unaufhaltsam mäandernden Strom von Ereignissen ähnlich wie die minimalen Regungen in Adas Gesicht über die Gewalt ihrer unterdrückten Emotionen, wenn sie ihre zarten Hände über den Flügel gleiten lässt. Zwischen ihren Fingern und den Tasten entsteht eine verschlungene Sinnlichkeit der Musik, die Adas Seele eine Sprache verleiht. Sodass selbst die bigotten und emotional abgestumpften Siedlerfrauen des Ortes monieren: "Sie spielt das Klavier nicht so wie wir das tun. So ein Klang, der in einen hineinkriecht, ist äußerst unangenehm!". So wird Adas Schweigen zu einer konsequenten Rebellion gegen das verquere Konzept puritanischer Sinnenfeindlichkeit. Ihr Piano geriert zum Epizentrum seelischer Wunden, wenn Baines über die Tasten ihren Körper erpresst und Stewart mit der Verstümmelung ihrer Hand ihr Verlangen und den Ehebruch bestraft. Adas Loslösung von ihrem geliebtem Instrument wird schließlich zum lebensbejahenden Ausbruchsversuch aus dem engen Korsett einer sittenstrengen Kolonisatorenfamilie englischer Tradition.

Jane Campion macht aus dieser emanzipatorischen Befreiungsgeschichte ein sehr persönliches Sittengemälde mit einer grandiosen Bildsprache (das elegante Piano inmitten der unkultivierten Wildnis), wunderbaren Darstellern und sehr subtilen Stimmungen. Ohne Brüche verknüpft sie mit irritierenden Akzenten eine sich seltsam begebende "Amour Fou" mit der Schilderung eines Frauenschicksals und der fremden Welt der Maori. Im Score begleiten den Zuschauer stets in zirkulierenden Mustern verlaufende Piano-Soli, auch wenn Ada nicht spielt. Die polyrhythmische Dynamik und die melodischen Wendungen der romantischen Motive korrespondieren mit der ungebändigten Natur und dem Innenleben der Protagonistin. Sie artikulieren Adas Sichtweise, deren erzählendes "Ich" in Form der minimalistischen Solopianistik als Voice-Over die Geschichte einrahmt, ohne die geheimnisvolle Würde ihres Schweigens in der Handlung aufzubrechen. Nur ganz selten orchestriert Michael Nyman einmal mit mehreren Instrumenten.

Die Bild- und Tonqualität ist bei der Einzel-DVD nicht gerade die Beste. Wer darauf und auf eine üppige Ausstattung Wert legt, sollte zur Arthaus Premium Edition greifen. Dort liegt die Tonspur in deutlich verbesserter Form vor.
Künstlerfilm mit der guten Portion Tragik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die stumme Ada, die sich über ihr Klavier definiert, wird von ihrem Vater verheiratet und zieht aus reinem Pflichtbewusstsein mit ihrer Tochter Flora ins raue Neuseeland.
Von der Zivilisation in den Urwald, das Klavier, ihr Sprachrohr, zurücklassend, muss sie sich mit neuen Umständen auseinandersetzen was ihr auf Grund ihrer speziellen Eigenheiten nicht leicht fällt.

Ein poetischer und berührender Film über Leidenschaften, Verzweiflung, Natur. Wunderschön und absolut sehenswert.
nur scheinbar ein intellektueller Film
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Obschon der Film von vielen gelobt wurde, kam ich zu einem ganz anderen Urteil. Es ist ein Film, viel mit Bildern arbeitet, aber dennoch wird daraus kein bildgewaltiger Film. Die Dialoge enttäuschen, insgesamt habe ich nicht den Eindruck, dass sich ein gelungenes Konzept mit logischer Stringenz hinter der Handlung verbirgt. Der Intellektualismus, der dem Film nachgesagt wird, erschließt sich mir nicht. Nach meiner Meinung handelt es sich um ein zu Unrecht hochgelobtes Werk, das man höchstens vorgibt, gesehen zu haben, um intellektuell zu wirken und um 'mitreden' zu können, während sich eine große (ungewollte!) Leere hinter den Dialogen, ja der Geschichte, verbirgt, die man wirklich nicht kennen muss.
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Produkt-Bild: Die Ex-Freundinnen meines Freundes

Die Ex-Freundinnen meines Freundes
mit Brittany Murphy, Holly Hunter, Ron Livingston, Regie: Nick Hurran

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 3,81, Angebote ab EUR 2,60

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Die Ex-Freundinnen meines Freundes
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Produktbeschreibung


Stacy ist Talkshow-Produzentin und ihr Freund Derek weigert sich strikt, mit ihr über seine Ex-Freundinnen zu sprechen. Stacys Kollegin Barb bringt sie eines Tages auf die Idee, heimlich Dereks Organizer zu durchsuchen, um auf diese Weise mehr über dessen frühere Beziehungen zu erfahren. Unter Barbs Anleitung und mit dem Vorwand, eigentlich nur für ihre Chefin, die Talkshow-Moderatorin Kippie Kann, zu recherchieren, nimmt Stacy mit Dereks Ex-Freundinnen Kontakt auf. Dabei findet sie heraus, dass so manches Geheimnis besser geheim bleiben sollte...
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4 Kundenrezensionen:

Brittany Murphys bester Film - genial - anders
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich war sehr überrascht, dass man mir hier nicht eine 08/15 - Komödie serveirt hat. Der Film ist sehr interressant und vor allem die Szenen der Talkshow sind sehr überzeugend. Brittany Murphy ist unglaublich charmant und symphatisch. Außerdem ist der Film keine Sekudne langweilig. Die Filmmusik (Carly Simon - Let the River run) ist perfekt für den Film. Wer Komödie liebt, ist hier bestens bedient.
interessant
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Film behandelt das Thema Reality Shows. Brittany Murphy findet das Handy ihres Freundes und beginnt seine Exfreundinnen abzuklappern. Mit fatalen Folgen...
Die Satire an sich ist recht nett getroffen. Wie weit kann man eigentlich bei einer Reality Show gehen? Aber letztendlich ist die Luft raus, speziell wenn man das Ende kennt. Kein Film, den ich ein zweites Mal ansehen werde, da er dann einfach langweilig wird.
Als Familienfilm nur bedingt empfehlenswert, super für eine Pyjama Party, für einen Abend zu zweit zu wenig romantisch.
Brittany Murphy ist einzigartig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann den Film nur empfehlen. Brittany Murphy ist einfach nur süß und sehr symphatisch in ihrer Rolle. Sie sieht gut aus und kann schauspielern. Der Film ist niemals langweilig und der Soundtrack einfach genial. "Let the River run" ist wohl ein richtiger Ohrwurm. Auch weitere Songs von Carly Simon sind super. Ich befehle es euch den Film zu kaufen.
der ansatz war gut...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...auch wenn die story sehr konstruiert erscheint. bis zur mitte plätschert die story ohne große höhepunkte und mäßigen gags dahin. dann kommt die wende und der film gewinnt an tiefe.
sicherlich untypisch für einen amerikanischen film das ende. trotzdem empfehle ich als tv-satire eher "wag the dog" und als romantik-komödie irgendetwas anderes. wem aber wirklich langweilig ist, der kann ohne schlechten gewissens zugreifen...
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