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Produkt-Bild: Die Nadel

Die Nadel
mit Donald Sutherland, Kate Nelligan, Philip Martin Brown, Regie: Richard Marquand

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,06

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Nadel
  • FSK 12

Produktbeschreibung


1944 entdecken deutsche Geheimdienstleute eine riesige militärische Anlage im Südosten Englands - offensichtlich eingerichtet für eine Invasion auf dem französischen Festland. Aber bei diesen Anlagen handelt es sich nur um Attrappen, die von den wirklichen Invasionsplänen der Alliierten ablenken sollen. Nur der Agent "Die Nadel" durchschaut das Schwindelmanöver. Er wird aber enttarnt, als er die kriegsentscheidende Nachricht Hitler überbringen will und bis ins schottische Hochland gejagt, wo er sich schließlich seinen Verfolgern entziehen kann. Dort allerdings begegnet er seinem Schicksal in Gestalt einer ebenso schönen wie empfindsamen Frau ... Donald Sutherland in einer Glanzrolle seiner Karriere - als Harry Faber Deckname "Die Nadel", Hitlers gefürchtetster Untergrundagent in Großbritannien.
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5 Kundenrezensionen:

Top Spionagethriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film schafft es gut, seinen überschaubaren Darstellerreigen mit kurzen Szenen vorzustellen, so dass man die Hintergründe der einzelnen Personen gut kennt. Wäre zwar nicht nötig, aber hilft, die einzelnen Personen etwas besser zu verstehen.
Die Handlung des Thrillers ist schnörkellos geradlinig, ohne sich in irgendwelchen Nebenhandlungen zu verlieren und beweißt, dass es keiner Schlachtfelder bedarf, um eine Handlung im 2. Weltkrieg unter zu bringen, sondern nur einer starken Story, die in tollen einsamen Drehorten auf einer Insel vor der Küste von England angesiedelt ist.
Das eine Filmhandlung nie zu 100% alle Handlungsdetails eines Romans nutzt oder nutzen kann, sollte bekannt sein. Wer das Buch kennt wird sich sicher fragen, warum dies oder jenes nicht berücksichtigt wurde. Wer das Buch nicht kennt, hat hier einfach einen spannenden Thriller, der als solcher perfekt funktioniert mit für das Kino der 70er Jahre schon recht eindeutigen Erotikszenen und Figuren, die Tiefe haben und nicht einfach nur Schablonen sind.
Auch der Realismus der Story tut gut und führt die meist in Bond-Filmen gebräuchliche These ad absurdum, was passiert, wenn ein Spion auf eine entschlossene Frau trifft. Das gibt dem Film ein tolles Ende.
Für das Genre Spionagethriller in jedem Fall ein Top-Tip.
Auch nicht annähernd die Qualität des Buches
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Eine Verfilmung von Ken Follets "Die Nadel", einem Top-Bestseller im Bereich Spionage-Thriller....
Diesen Film musste ich haben, weil ich das Buch gelesen hatte, und das war wirklich spannend geschrieben.
Mit entsprechender Erwartung sah ich den Film - um hier wirklich maßlos enttäuscht zu werden.
Der Film selbst hält sich wenig an die Ereignisse im Buch, wesentliche Inhalte des Buches werden in der Verfilmung nicht so dargestellt. Schlüsselszenen in dem Buch wo z. B. die Zimmerwirtin den Agenten verführen will und ins Zimmer platzt werden ganz anders dargestellt - völlig unsinnigerweise und zu lasten der Spannung. Grundlegene Pfeiler der Rolle der Nadel - wie die Verwendung des Stilets als Waffe, die der Agent überraschend für seine Opfer einsetzt werden geändert - im Film wird ein ordinäres Klappmesser verwendet. Da ist es kaum von Belang, das zum Ende der Story nicht wie im Buch ein Wasserflugzeug zur Insel eilt, sondern ein Hubschrauber - die 1944 zwar vorhanden waren, aber doch sehr, sehr selten. Die schauspielerische Leistung von Sutherland wirkte sehr hölzern und überzeugte gar nicht. Er verkörpert auch überhaupt nicht die Rolle des eiskalten, muskulösen und attraktiven Killers des Buches. Ohne das Buch gelesen zu haben konnte man der Story im Film kaum folgen. Wer also das wirklich tolle Buch gelesen hat, der soll sich durch dieses Filmchen nicht dieses verunstalten lassen. Diejenigen, die den Film gesehen haben, sollten sich Widergutmachung durch das Buch holen.
Gelungene Adaption
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer eine 1:1-Adaption eines 400-Seiten-Romans erwartet sieht das Ganze nicht realistisch. Der Film setzt notwendigerweise Schwerpunkte und Akzente, auch bleibt ihm weniger Tiefe für die Ausentwicklung der Charaktere.

Ansonsten hätte er 360 Minuten dauern und 100 Mio. Dollar kosten müssen.

Die ökonomische Verfilmung gelingt hier aber aufgrund hervorragender Darsteller, die Besetzung ist bis in die Nebenrollen sehr gut. Kate Nelligan und Donald Sutherland sind überragend und glaubhaft verkörpert.

Dass gerade letzterer mit nur einem Gesichtsausdruck Karriere gemacht haben soll ist m.E. ziemlicher Blödsinn.

Der Film ist spannend, unterhaltsam und gehört in jede Sammlung.
Die Nadel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bei der gelieferten DVD handelt es ich um einen - in meinen Augen - Kultfilm mit toller Besetzung. Der Film stand mir bisher nur als VHS-Selbstaufnahme zur Verfügung.
Topspion für die Nazis
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist mit Sicherheit einer der spannendsten Spionagefilme des 2. Weltkrieges. Henry Faber (Donald Sutherland) spioniert für die Nazis. Die britische Polizei jagt ihn durch ganz England, dabei ist er ihr immer einen Schritt voraus. Mehrmals sticht er sich den Weg mit seinem Stilett frei. Diese bis dahin unheimlich spannende Handlung wird dann aber noch getoppt, als er auf Storm Island Station macht. Was hier zwischen ihm, dem ortsansässigen Schafzüchter (Christopher Cazenove), der im Rollstuhl sitzt und dessen Ehefrau Lucy (Kate Nelligan) abspielt, ist spannungsmäßig erste Sahne und kann wahrlich mit Hitchcock mithalten. Das Minenspiel von Sutherland ist beeindruckend wie er blitzschnell und ohne Vorwarnung vom freundlichen Zeitgenossen zum eiskalten Killer wird. Daneben überzeugt auch Lucy als tragische Figur, die sich zwar in Faber verliebt, sich aber zur Patriotin mausert, als sie Faber auf die Schliche kommt. Bei diesem Klassiker (1981) vergisst man mitunter zu atmen.
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Produkt-Bild: Weiße Zeit der Dürre

Weiße Zeit der Dürre
mit Donald Sutherland, Janet Suzman, Jürgen Prochnow, Regie: Euzhan Palcy

DVD von Carol Media Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 5,18

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Weiße Zeit der Dürre

Eine Kundenrezension:

Empfehlenswert und der Tatsache entsprechend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich hatte diesen Titel ursprünglich vom Fernseher auf VHS aufgezeichnet. VHS ist nicht mehr zeitgemäß und nicht langlebig. Mit dem Kauf dieser DVD habe ich eine bleibende Erinnerung an Zeiten, während welcher ich mich in Südafrika aufgehalten habe. Ich selbst hatte Freunde im "nicht-weißen" Milieu. Aufgrund meiner Verbindungen zur Polizei wurde ich immer wieder daran erinnert, dass der Kontakt zu "Nicht-Weißen" verboten ist. Dieser Streifen, wie das gleichnamige Buch, zeigen die Situation im ehemaligen Apartheidsstaat wahrheitsgetreu: Keine Rechte und keine Unterstützung für Farbige.
Heute gibt es zwar keine Apartheid mehr, aber Konflikte bestehen nach wie vor. Sie wurden von der Rassentrennung zum wirtschaftlichen und sozialen Notstand verlagert. Auch Nelson Mandela konnte nicht zaubern.
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Produkt-Bild: Wenn die Gondeln Trauer tragen

Wenn die Gondeln Trauer tragen
mit Julie Christie, Donald Sutherland, Hilary Mason, Regie: Nicolas Roeg

DVD von ARTHAUS
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 7,93

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2001
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  • FSK 12

Produktbeschreibung


Venedig im Winter. Das britische Ehepaar John und Laura Baxter Donald Sutherland, Julie Christie steht noch sehr unter Schock. Seine Tochter ist vor kurzem ertrunken, und es wird einige Zeit brauchen, um mit dieser Situation fertig zu werden. Eines Tages haben die beiden eine ziemlich beunruhigende Begegnung. Sie lernen zwei Schwestern kennen, von denen eine offenbar hellseherische Fähigkeiten besitzt und behauptet, mit der verstorbenen Tochter in Kontakt zu sein. Laura ist fasziniert, aber John lehnt diese Vorstellung heftig ab. Doch auch er meint mit einem Mal, seine Tochter in Venedig zu sehen. Und plötzlich reiht sich ein mysteriöses Ereignis ans andere, bis es zu einer Katastrophe kommt...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Noch springt das kleine Mädchen in ihrem knallroten Lackmäntelchen im Garten der Baxters fröhlich umher. Doch dann liegt es plötzlich leblos am Rande des Teiches -- vom roten Mäntelchen zugedeckt. So findet John seine ertrunkene Tochter und so beginnt ein Alptraum aus dem die Protagonisten nie wieder aufwachen. Schon in der Anfangssequenz ist klar, dass nichts an der folgenden Geschichte eine Verkettung unglücklicher Umstände ist. Alles ist von magischer Hand vorherbestimmt und führt auf ein unausweichliches Ende hin.
Gerade die Reise nach Venedig, die den Eltern John und Laura helfen soll, den Tod der Tochter zu vergessen, entwickelt sich zu einer intensiven Ausseinandersetzung mit dem Ende des Lebens: In Venedig trifft das Ehepaar auf zwei alternde Schwestern, die allein nur deshalb dort zu sein scheinen, um die Baxters mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten zu konfrontieren. John (Donald Sutherland als sensibler Mann am Rande des Wahnsinns genauso überzeugend wie als dekadenter Casanova von Fellini) verweigert sich deren Botschaften aus dem Jenseits vehement, obwohl er sich längst nicht mehr sicher ist, ob das Jenseits in der realen Welt nicht doch existiert. Denn ihm erscheint als habe er seine tote Tochter in ihrem knallroten Lackmäntelchen in den dunklen Gassen von Venedig gesehen.
Bis zum Schluss -- und auch dann noch -- lässt der Regisseur und ehemalige Kameramann Nicolas Roeg (Der Mann, der vom Himmel fiel) dem Zuschauer die Freiheit, den Alptraum ganz indivuell zu erleben. Eine Erklärung für die nicht gerade leicht zugängliche Geschichte, liefert er nicht. Zum Glück, denn sonst würde sich der Bann des perfekt inszenierten psychologischen Thrillers, in ein Logikwölkchen auflösen. --Annette Link
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5 Kundenrezensionen:

Verlustängste
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn die Gondeln Trauer tragen stellt einen sehr melancholischen, traurigen Film dar, welcher über Verlust und Existenzängste handelt. Nachdem die kleine Tochter des Ehepaares John und Laura Baxter in einem naheliegenden Teich ertrinkt, zerbricht das fragile Glück der Familie. Die tiefgreifende Ironie lässt den Restaurator John und seine Frau jedoch ausgerechnet nach Venedig reisen um dort eine Kirche zu restaurieren, was die Bewältigung dieser Tragödie zunehmend erschwert. So sieht der Vater immer wieder die Silhouetten und das verzerrte Spiegelbild seiner kleinen Tochter im Wasser und des Öfteren ein Mädchen, welches in einen roten Regenmantel gehüllt ist. Während eines Restaurantbesuches lernt Laura eine Frau kennen, deren blinde Schwester hellseherische Fähigkeiten besitzt und ihr mitteilt, dass ihre Tochter bei ihnen ist und sie noch immer den roten Regenmantel trägt, mit welchem Christine ertrunken ist. Während Laura über diese Botschaft überglücklich ist, reagiert John sehr skeptisch und kann die Eupherie seiner Frau nicht teilen. Wissend, dass dies nur einen Bewältigungsversuch von Laura darstellt und sie vielleicht weniger Medikamente benötigt, lässt er ihr zunächst Freiraum. Zeitgleich werden in dem von Schatten durchzogenen Venedig immer mehr Menschen ohne sichtliches Motiv ermordet. Nachdem Laura erneut Kontakt zu dem Medium aufnimmt, wird sie vor dem Tod ihres Mannes gewarnt, sollte er die Stadt nicht unverzüglich verlassen. Währendessen sieht John die in rot gehüllte Gestalt immer öfter und auch die Restauration der Kirche verläuft nicht wie geplant.

Die positivsten Merkmale des Filmes stellen die menschlichen Emotionen und die melancholische, düstere Atmosphäre dar. Als John seine kleine Tochter aus dem Teich zieht und diese verzweifelt schreiend umklammert, gleichzeitig das blonde Haar zur Seite fällt und im Kontrast des roten Mantels die düstere Landschaft eingefangen ist, lässt bereits nach kürzester Zeit eine dichte Atmosphäre entstehen. Viele Szenen wirken sehr symbolisch und entfalten erst im späteren Handlungsverlauf einen tieferen Sinn. Zum Beispiel ein Blutstropfen, welcher auf das Foto von Christine fällt und ein ominöses Zeichen darstellt. Venedig bei Nacht wirkt sehr düster und überall spiegeln sich Silhouetten und Schatten wieder, welche besonders gegen Ende des Films die Spannung enorm steigern. Auch die Liebe zwischen John und Laura wurde gut insziniert, wie sie sich nach dem Verlust ihrer Tochter gegenseitig Halt geben und um ihr zweites Kind besorgt sind. Wenn die Gondeln Trauer tragen wird auf Eltern noch intensiver wirken, da diese mit den Urängsten und dem Tod konfrontiert werden, was die Sympathie zu den Figuren bedeutend steigern lässt. Es existiert jedoch auch eine kontroverse Situation. Während des Films kommt es zum Geschlechtsverkehr des Ehepaares, was in diversen Ländern, besonders in Amerika, auf Kritik stieß, da es sich vielleicht um einen realen Verkehr handeln könnte und diesbezügliche Informationen nur sehr vage veröffentlicht wurden. Wie die Rezension bereits vermuten lässt, handelt es sich definitiv um keinen Horrorfilm, unter welchem Genre er von vielen Menschen gehandelt wird und das sollte dem Zuseher auch bewusst sein.
Ein dunkles Meisterwerk auf katastrophaler DVD
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Inhalt:

Das Ehepaar Baxter lebt zusammen mit seinen zwei Kindern in England, an einem Sonntag ertrinkt die Tochter, ihr Name ist Christine, beim Spielen im Gartenteich. An der Sache ist allerdings etwas mysteriös. John (Donald Sutherland), der Vater des Mädchens, hat während des Unfalls eine Art Vision, ahnt das Unglück, kommt aber zu spät am Teich an. Zwei Jahre später: Der Restaurateur John ist beruflich zusammen mit seiner Frau Laura, gespielt von Julie Christie, in Venedig. In einem Cafe begegnet den Beiden ein merkwürdiges Schwesternpaar, eine von ihnen ist Blind, und behauptet eine Verbindung zur toten Tochter zu haben. Laura glaubt der Blinden sofort, da diese Details kennt, die Sie anders gar nicht wissen könnte. John hält anfangs alles für Spinnerei. Gleichzeitig erschüttert Venedig eine Mordserie, bei der eine Person auftaucht, die genau den knallroten Regenmantel trägt, wie ihn Christine trug, als sie verunglückte.
Die Story kann man als Mystery-Thriller klassifizieren, sie enthält kleine Fantasy-Elemente esoterischer Art. Diese sind teilweise so geschickt im Film untergebracht, dass man sie selbst nicht wahrnimmt. Deshalb ist der Thriller auch für realitätsnähere Gemüter sehr interessant!

Der Film basiert auf einer 1971 von Daphne du Maurier verfassten Kurzgeschichte mit dem Namen "Not After Midnight", besser bekannt unter "Don't look Now", welcher dann auch der englische Filmtitel wurde.

über die Farbe rot und unscheinbare Details:

Der Anfang bzw. das Ertrinken der Tochter bildet die Grundlage für den Film, der Zuschauer wird mit einer zu Beginn klaren Story konfrontiert. Alles ändert sich schlagartig als die beiden in Venedig zu sehen sind. Denn genau so verworren wie die Kanäle dieser Stadt, wird dann auch die Geschichte. Der Regisseur Nicolas Roeg schafft es bis kurz vor Schluss den Zuschauer ohne Schockmomente zu fesseln. Auf sehr subtile Art und Weise wird dem Betrachter immer wieder der Tot des Mädchens vor Augen gehalten. Es tauchen Gegenstände, wie z.B. der Ball mit dem Christine gespielt hat, in einem Kinderhort wieder auf. Die Tochter trug beim Ertrinken einen roten Regenmantel, dieser ist in zweierlei Hinsicht wichtig: Bei einem der Morde beobachtet John eine Gestalt mit eben genau diesen Regenmantel, welche er natürlich versucht zu verfolgen. Des Weiteren wird im Film extensiv mit der Farbe rot gespielt. Ganz bewusst werden im winterlich grauen Venedig nur blasse Farben eingesetzt, dadurch stechen in Szenen mit roten Gegenständen diese noch mehr heraus. So schleicht sich der Todesfall immer wieder ins Bewusstsein des Zuschauers, und zieht sich wie der sprichwörtliche rote Faden durch den Film.

Spannung und Oho - Sex:

Der Mystery-Thriller besitzt einen optimalen Spannungsbogen, es kam die ganzen 105 Minuten kein bisschen Langeweile auf. Wie es sich gehört, erhält man erst zum Schluss den kompletten Durchblick, und damit ist nicht nur das Rätsel um den Mörder gemeint. Die ganze Story erfährt eine Wendung - ein echter "Aha-Effekt" also. Eine Szene im Film hatte bei Erscheinen, also vor ca. 34 Jahren, besonders für Aufsehen gesorgt. Es handelt sich um eine Liebesszene zwischen Donald Sutherland und Julie Chirstie. Nun werden viele, die den Film noch nicht kennen, sicher denken, dass das heute wohl kaum noch für Furore sorgen würde. Dem muss ich aber aus zwei Gründen widersprechen: Erstens ist der Liebesakt auch für jetzige "Spielfilmverhältnisse" äußerst intensiv dargestellt, Zweitens ist die Schnitttechnik besonders erwähnenswert. Roeg alterniert in den Cuts ständig zwischen den Liebesakt selbst sowie dem Anziehen danach. Ich finde diese Darstellungsart äußert interessant und kann auch nichts wirklich Anstößiges daran erkennen. Wenngleich es verständlich ist, dass eine solche Szene zumindest im prüden Amerika für Publicity gesorgt hat.

zur DVD:

Eine neue Veröffentlichung wäre auf jeden fall angebracht und dann bitte auch gleich ein neues Cover! Leider gibt es außer einem Trailer absolut kein Bonusmaterial. Die Bild- und Tonqualität waren auch in meinem sehr bescheidenen Heimkino nicht gerade berauschend. Alles in allem ist die DVD sehr verbesserungswürdig!
Die Süddeutsche Zeitung hat in Ihrer Reihe SZ-Cinemathek den Film ebenfalls veröffentlicht, da hat sich aber an der Bild- und Tonqualität auch nichts geändert. Allerdings sind auf dieser Ausgabe wenigstens ein paar Extras zu finden.

Fazit:

Jeder der anspruchsvolles Kino liebt, sich gerne in Situationen hineinversetzt, auf Charaktere und eine gute Story Wert legt, dabei aber auf "moderne" Schockelemente und Blutspritzer verzichten kann, wird diesen Film mögen! Die DVD allerdings ist stark verbesserungswürdig. 8/10 (4 Sterne)
Brillanter Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem die geliebte Tochter in einem Teich ihres englischen Landsitzes ertrank, kommen John und Laura Baxter (Donald Sutherland & Julie Christie) nach Venedig. Hier passieren mysteriöse Dinge. Der Geist des toten Kindes scheint auf die Erde zurückgekehrt, um die Eltern vor den tödlichen Gefahren der Lagunenstadt zu warnen. Laura gerät ganz in den Bann dieser unheimlichen Visionen. Was geschieht aber, wenn John die warnenden Signale aus dem Reich der Toten ignoriert? Kann das Paar sich noch länger den drohenden Folgen entziehen, in welche es durch die Voraussagen der geheimnisvollen, blinden Hellseherin verstrickt wurde?

Wenn man von Mystery / Thrillern mit leichtem Horror-Einschlg spricht, dann kann man an diesem subtilen Meisterwerk von Nicolas Roeg kaum vorbei, denn kann man diesen Film wohl ohne Übertreibung zu den besten Vertretern seiner Sparte zählen. Hier liegt einmal wieder ein Paradebeispiel dafür vor, das man selbst mit einem äusserst geringen Budget (geschätzte 1.500.000 $) eine maximale Wirkung erzielen kann. Aus heutiger Sicht mag dieses Werk auf viele eventuell einen etwas angestaubten Eindruck hinterlassen und auch die eher sehr ruhige Erzählweise der Geschichte mag nicht mit jedem Geschmack konform gehen, doch ist es doch insbesondere der gewählte Erzähl-Stil, der dem Geschehen ein so hohes Maß an Intensität verleiht und den Zuschauer förmlich in seinen Bann zieht. Der dabei entstehende Horror ist vollkommen unblutig und von der subtilen Art, so das trotz der Tatsache, das im Prinzip gar nicht so viel geschieht, ein äusserst angespanntes Seh-Verhalten beim Betrachter entsteht.

In der Hauptsache wird man fast ganzzeitig mit den beiden Hauptcharakteren John und Laura konfrontiert, die durch einen tragischen Unfall ihre kleine Tochter verloren haben. Die beiden anderen, für die Geschichte besonders wichtigen Figuren sind 2 skurrile Schwestern, von denen die eine blind ist und anscheinend über "Das zweite Gesicht" verfügt. Vor allem Laura ist den Prophezeiungen dieser Frau besonders zugänglich, die ihr und ihrem Mann dringend rät, Venedig so schnell wie möglich zu verlassen, um einer Katastrophe zu entgehen, die insbesondere John betrifft. Mehr kann und darf man über den Inhalt einfach nicht verraten, um die Spannung nicht schon vor der Sichtung des Filmes zu nehmen.

Doch prinzipiell ist es eigentlich vollkommen egal, wieviel man über den Inhalt weiss, denn selbst nach mehrmaligem Anschauen verliert dieses Meisterwerk des Mystery / Thrillers rein gar nichts von seiner Faszination, die auch nach mittlerweile 37 Jahren immer noch vorhanden ist, da es sich hier wirklich um einen zeitlosen Klassiker handelt. Dazu tragen schon allein die erstklassigen darstellerischen Leistungen bei, die sich einem hier offenbaren, wobei insbesondere D. Sutherland und J. Christie herausragen, die der Geschichte durch ihr authentisches und überzeugendes Schauspiel ganz unweigerlich ihren Stempel aufdrücken. Doch ist es längst nicht nur das Schauspiel, das diesen Klassiker so absolut sehenswert macht, auch die sich entfaltende Atmosphäre ist als absolutes Highlight anzusehen. Mit der Zeit verdichtet sich die Grundstimmung immer mehr, die aufkommende Bedrohlichkeit der Geschehnisse tritt immer mehr in den Vordergrund und das Szenario nimmt immer mehr unheimliche und mysteriöse Elemente an, denen man sich als Zuschauer nicht erwehren kann. Immer mehr versinkt man selbst in den geheimnisumwobenen Geschehnissen, die sich einem präsentieren und kann auch eine phasenweise auftretende Gänsehaut nicht unterdrücken.

So kann man letztendlich zu der Erkenntnis gelangen, das mit den minimalsten Mitteln eine maximale Wirkung erzielt wurde, die auch noch lange nach dem Ende des Films nachwirkt und einen nicht so schnell wieder freigibt. Ständig lässt man das Szenario immer wieder vor seinem geistigen Auge vorüberziehen und sucht nach weiteren Anhaltspunkten und Kleinigkeiten, die man vielleicht übersehen hat und die einem noch eine andere Sichtweise auf die Ereignisse bieten, um diese auch anders interpretieren zu können. So beschäftigt einen die Geschichte auch noch sehr nachhaltig, was meiner Meinung nach immer das größte Kompliment ist, das man einem Film machen kann, ist es doch praktisch die Garantie dafür, das man ihn nicht das letzte Mal gesehen hat.

Fazit:

"Wenn die Gondeln Trauer tragen" ist ein absolut brillanter Mystery / Thriller, dem subtile Horror-Elemente und dramatische Züge beigefügt wurden, so das insgesamt eine nahezu perfekte Kombination entstanden ist, die ihre beabsichtigte Wirkung auf den Zuschauer nicht verfehlt. Trotz seines Alters von nun fast schon 40 Jahren ist der Film dabei immer wieder sehenswert und garantiert ein intensives und auch unheimliches Film-Erlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird.
Wenn die Gondeln Trauer tragen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Aufnahmen aus Venedig sind einmalig - und auch die Untertitel ermöglichen es einem Höhrbehinderten die
gesprochenen Worte zu "verstehen".
Gähn
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich hab diesen Film vor Jahren im Fernsehen gesehen und fand ihn damals schon nicht gut. Neulich hab ich ihn wieder mal gesehen. Er ist nicht besser geworden. Wer ein paar nette Bilder aus Venedig sehen will, soll ihn sich ansehen und den Ton abstellen. Die Geschichte ist total verquer, langweilig, ohne Sinn, erfährt keine Auflösung. Der Film ist ideal für Leute mit Schlafproblemen.
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Produkt-Bild: Stoßtrupp Gold

Stoßtrupp Gold
mit Clint Eastwood, Donald Sutherland, Telly Savalas, Regie: Brian G. Hutton

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 4,54

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Stoßtrupp Gold
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Warner Home StoÃ?trupp Gold, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 28.03.02

Aus der Amazon.de-Redaktion


Stoßtrupp Gold, eine nicht ganz ernst gemeinte Version von Das dreckige Dutzend, kommt heute weniger frisch daher als im Jahr ihrer Veröffentlichung 1970 -- sie birgt dennoch einige unterhaltsame Momente. Clint Eastwood, Donald Sutherland, Harry Dean Stanton, Telly Savalas, Don Rickles, Carroll O'Connor und Gavin MacLeod spielen einen Trupp amerikanischer Soldaten, die während des Zweiten Weltkrieges beauftragt werden, hinter den feindlichen Linien Gold zu stehlen. Sutherlands Hippie-G.I. fehlt der süffisante Reiz, den er im Vietnamkrieg hatte, aber die Despektierlichkeit des Films sowie einige der Darbietungen sind schon einen Blick wert. --Tom Keogh
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Köstlich!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Köstlicher Humor, gekonnt in Geschehnisse des WK2 integriert.
Für jeden Fan von gutem Humor oder Kriegsfilmen ein definitives Muss!

Keine Sekunde ist langweilig! Schöne Lacher in Minutenpausen sind garantiert!

Mit einem Wort: Super!!!

Kaufen!
Mit Countrymusik gegen die Wehrmacht
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Spannender Kriegsfilm mit Überlänge (138 Minuten): Clint Eastwood in gewohnt schweigsamer Manier, der Star des Films ist aber der schräge GI Hippie Donald Sutherland. Sehenswerte Performances von Telly Savallas und Harry Dean Stanton. Eindeutig kein Antikriegsfilm - dafür haben die Helden zuviel Spaß und das Sterben ist hier kein grosses Ding. Der Film stellt nicht die Schrecken des Krieges in den Mittelpunkt, sondern das Abenteuer, das Morden ist hier Unterhaltung. Wer damit klarkommt, wird über zwei Stunden lang gut unterhalten - obwohl das dialoglastige Skript mit viel Gebrülle schon auf die Nerven gehen kann. Die Ausstattung ist üppig, der Hippie-Soundtrack von Lalo Schifrin meisterhaft - allerdings wirkt das heute skurril, einen Film aus der Nazizeit mit Hippiemusik zu unterlegen. Die Idee, einen Sherman-Tank mit Lautsprechern auszustatten und ein Nazinest mit Panzern und MGs niederzumähen, während dazu aus den Lautsprechern Country-Musik brüllt, dürfte Coppola zu seinen Wagner-Orgien in Apocalypse Now inspiriert haben. Für Eastwood-Fans ein Muss, wenn auch nicht PC.
Ausgefallene Story sehr gut in Szene gesetzt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Stoßtrupp Gold war mein erster DVD-Film.

Aufmerksam geworden bin ich auf den Film durch einen öffentlich-rechtlichen TV-Sender.

Dort lief er zu sehr sehr später Stunde. Er wird - auch heute noch - ab und mal ausgestrahlt. Allerdings immer außerhalb der guten Fernsehzeiten. Dies hat wahrscheinlich auch dazu beigetragen, daß der Film trotz Top-Besetzung immernoch vielen relativ unbekannt ist.
Als kleiner Clint Eastwood Fan war selbst ich anfangs beim ersten Anschauen völlig verwirrt. Ich war einfach über die Top-Besetzung überrascht. Schließlich hatte ich eigentlich mit einem B-Movie gerechnet !

Dem Film selber sieht man natürlich die Jahre schon etwas an. Dafür überzeugt aber die ausgefallene Story (Bankraub mitten im Kriegsgetümmel) und die witzigen Dialoge.
Fast jeder Schauspieler spielt einen sehr eigenen, teilweise extrem überspitzt dargestellten, Charakter. So gibt es z.B. den charismatischen Offizier, den "Spinner", den Geschäftsmann, den Schüchternen, den Frauenhelden, den Vorsichtigen, den Träumer etc.
Diese Konstellation führt zwangsläufig während der ganzen Story zu amüsanten Auseinandersetzungen und Diskrepanzen zwischen den einzelnen Charakteren. Alle verfolgen schließlich das gleiche Ziel und müssen sich deshalb irgendwie zusammenraufen um es erreichen zu können. Zusätzlich halten immer wieder auftauchende kleinere Wendungen die Spannung bis zum Ende hin aufrecht.

Mir persönlich ist am Film besonders die Tatsache aufgefallen, daß die Deutschen nicht unbedingt (wie immer) als "Böse" sondern vielmehr einfach als Kriegspartei dargestellt werden. Nur am Ende gibt es eine kurze aber dafür wirklich prägnante Anspielung auf den Wahn des Nationalsozialismus. Ansonsten bietet das Ende aber sogar eine freundschaftliche Geste zwischen Allierte und Deutsche. So etwas entdeckt man in Kriegsfilmen über den 2. Weltkrieg eher seltener.

Ebenfalls beeindruckt - manche mögens übertrieben finden - hat mich die "Mini-Panzerschlacht" am Ende des Films. Die Explosionseffekte können zwar mit heutigen Maßstäben lange nicht mithalten aber dafür sind die Tiger- und Shermanpanzer Originalfahrzeuge. Ich habe selten einen Kriegsfilm erlebt wo Panzer aus dem 2. Weltkrieg "live" durch eine Hauswand, über Mauern oder Fahrzeugwracks hinwegfahren; oder wie ein echter Tigerpanzer aus voller Fahrt heraus abbremst und fast gleichzeitig eine Drehung macht sodaß der Dreck nur so durch die Gegend fliegt. Ich fand?s jedenfalls besser rübergebracht als in neueren Produktionen wo alles gekünzelt wirkt.

Insgesamt finde ich den Film sehr gut. Allerdings sollte man schon auch allgemein "klassischen" Filmen aufgeschlossen gegenüberstehen.
Wer auf viel Action, gute Spezialeffekte und seichte Witze steht wird meiner Meinung nach den Film nicht mögen.
Wer dagegen Spannung, Humor und eine gut durchdachte Story sucht und sich nicht von Countrymusik abschrecken lässt sollte sich Stoßtrupp Gold mal anschauen !
Hinter feindlichen Linien
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eins vorweg: Dieser Film ist die Vorlage für Three Kings mit George Clooney, mir persönlich gefällt das Original aber besser. Über die Besetzung muss man, denke ich, nicht viel Worte verlieren: Clint Eastwood, Telly Savalas, Donald Sutherland waren für "Kelly's Heroes" (Originaltitel) das, was heute Tom Hanks, Tom Sizemore und Vin Diesel in "Saving Private Ryan" sind - eine Spitzenbesetzung.

"Stoßtrupp Gold" versprüht seinen ganz eigenen Charme und überzeugt durch eine gute Story: Clint Eastwood als Kelly schart seine Einheit und einen kleinen Panzerzug unter der Leitung von Donald Sutherland um sich, um eine französische Bank auszuräumen. Nur leider befindet sich diese hinter feindlichen Linien. Und wird von deutschen Truppen bewacht. Doch bevor Kelly's Heroes dort sind, gilt es noch, verschiedene Gefahren zu meistern - Minenfelder, Artilleriefeuer, Flugzeuge, deutsche Patroullien. Spannend!

Faszinierend, wie groß angelegt der Film ist: Man sieht Massen von amerikanischem Kriegsgerät, Explosionen, Gefechte und echte Tiger-Panzer. Für mich und für die damalige Zeit: Beeindruckend. Keine Frage.

Wer Klassiker mag, wer Three Kings gesehen und gemocht hat oder wer einfach einen jungen Clint Eastwood nicht verpassen möchte, dem sollte dieser Film in der heimischen DVD-Sammlung nicht fehlen. Wer allerdings einen ernsthafteren Kriegsfilm möchte, der greif zu "Der Soldat James Ryan", "Platoon" oder "Der schmale Grat".
Gangsterposse im 2.Weltkrieg
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dieser Film sollte in keiner Weise als Kriegsfilm angesehen werden. Geschichtliche Ereignisse werden nur angedeutet und außer dass man in alten Uniformen rumrennt anstatt mit Nadelstreifenanzügen und Tompson-MP, ist es wirklich nur ein humorvoller Gangsterfilm mit Westerncharakter im Kriegsrahmen. Flotte Sprüche coole Typen, halt Cowboys, die sich ballernd und schießend nach Westermanier ihrem Ziel nähern...einer Bank im deutsch besetzten Frankreich, mit 14000 Goldbarren (witzige Idee, aber das Gold gehört sicher nicht nur den Deutschen sondern die Bank war sicher schon vor der Besetzung existent, auch wenn das den Raub legitimieren soll, aber gut is ja nur ein Film).
Ab und zu geht auch mal einer drauf, aber in der Regel sind es die üblichen deutschen Landser-Zielscheiben die es erwischt und die meistens nur wirr und unfähig durch die Gegend laufen und mehr als Beiwerk dienen um das ganze nicht zu langweilig werden zu lassen...einmal schießen, drei Deutsche fallen um...typisch halt...!
Strange und irgendwie komisch, wenn auch fehl am Platz und zu der Zeit, ist eine abgefu..te Sherman-Panzereinheit, die den Bankraub unterstützt und mehr in die Hippie-Vietnam-Zeit passt, als in den 2.Weltkrieg.
Ganz passable Feuerzauber und markige Typen, wie "Kojak-Savallas" und Eastwood. Die Sprüche sind net schlecht. Aber manchmal kommt rüber, was die von Deutschen Soldaten hielten, so die Bemerkung von Savallas zu Eastwood über den gefangenen Deutschen Offizier, durch den die Goldidee bekannt wurde:" ...knall ihn ab und komm..." naja...nicht gerade witzig und besonders honorig, wenn man es mal durchdenkt.
Schließt man eineinhalb Augen und hält das ganze für das was es ist: ein kurioser Gangsterfilm, dann kann man für Ausstattung, Schauspieler und Gesamtidee sowie das Ende, durchaus 3 Sterne vergeben.
Ansonsten ist es nur Ami-Klamauk im "Wir sind die tollsten..."-Sinn..!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Human Trafficking - Menschenhandel

Human Trafficking - Menschenhandel
mit Mira Sorvino, Donald Sutherland, Robert Carlyle, Regie: Christian Duguay

DVD von EuroVideo
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 1,59

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Human Trafficking - Menschenhandel
  • FSK 16

Produktbeschreibung


HUMAN TRAFFICKING-MENSCHENHAND
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Sauber recherchiert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Leider kann ich nicht mehr als fünf Sterne vergeben. Der Film ist bei weitem mehr wert.

Wäre schön, wenn diese Verfilmung in einigen verantwortlichen Köpfen - Denken - auslöst. Ich erlaube mir zumindest Hoffnung dazu.

Der Film gehört für mich in die Hohe Liga. Er ist sehr sensibel recherchiert, für mich nicht über-, sondern eher untertrieben. Aber Reales wäre nicht auszuhalten.
Mies
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Habe den Film eingelegt und gleich in den ersten paar Szenen erkannt, dass es ich um einen schlecht Film handelt. Man könnte es schon den "Van-Damme-Effekt" nennen, wenn einen das Gefühl beschleicht, dass die Handlung nicht unbedingt Sinn macht und die Charaktere nur Müll labern.

Eine der ersten Szenen: Eine verschleppte Frau stürzt sich (ohne Special-Effect, einfach mit Überbelndung) aus dem Fenster, zwei US-Cops kommen zum Tatort, der Mann voll auf dämlich getrimmt "Schon wieder so ne Prositituierte", die Frau voll schlau "Ne, die ist bestimmt verschleppt" "Ach echt, gibt's sowas, du bist ja schlau"
.... AAAARGH!!! Da kriegt man die Krise.

Sehr störend auch: Schlecht/billig synchronisiert.

Also: Story SCHLECHT, Effekte SCHLECHT, Ton: SCHLECHT
Toller Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Super Film,tolle Schauspieler.

Endlich mal ein Film ,
bei dem man nach dem Anschauen erst mal nachdenken muss.
Denn so etwas passiert wirklich.

Die Idee wurde gelungen Umgesetzt,
der Film ist Spannend und Sehenswert.

Sollte jeder mal gesehen haben.
Spitzenfilm zum Thema Menschenhandel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie etliche Kommentatoren schon meinten, kann man den Film nur ausdrücklich empfehlen!

In sehr sachlicher, realistisch anmutender Weise, behandelt er eine komplizierte und erschreckende Problematik unserer Zeit in ausdrucksstarken Bildern, klugen Dialogen, ohne Klischees oder Pathos, dafür mit tollen schauspielerischen Leistungen und einer Spannung, die bis zum Schluss durchgehalten wird. Selbst wer sich zum ertsen Mal mit dem Thema befasst, wird sicher nicht enttäuscht werden. Die Story überzeugt, ist gründlich recherchiert und eindringlich umgesetzt.

Wer dagegen auf action-geladene Hollywoodästhetik hofft, MUSS enttäuscht werden. Das ist weder die Absicht, noch die Botschaft des Films, der für mich zum Besten zählt, was ich bisher zum Thema Menschenhandel in Spielfilmform gesehen habe. Ansehen!
Spannung verdünnt.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Es ist kein schlechter Film, aber ich würde ihn auch nicht als sehr gut bezeichnen. Höchstwahrscheinlich liegt es darin, dass ich bereits Trade - Willkommen in Amerika gesehen hatte, der wirklich sehr gut gemacht ist.
Wie in Trade, geht es in diesem Film auch um Menschenhandel. Die Handlung hier ist öfters zu träge und kommt zu "entspannt" rüber (was angesichts der Thematik nicht so wirklich passend ist), die Darsteller scheinen sich ihrer Sache nicht so ganz überzeugt zu sein und spielen halbherzig. Donald Sutherland, Robert Carlyle und Mira Sorvino spielen ihre Rolle glaubwürdig. Es sind eher die Schauspieler der "zweiten Reihe", die es nicht wirklich gut machen.
Drei Stunden Film. Zu lange für den Plot. Weniger wäre mehr gewesen, denn gerade wenn Spannung hochkommt, so verdünnt sich diese in der in die Länge gezogene Handlung.

Fazit: Auch wenn dieser Film Trade nicht das Wasser reichen kann, so kann man sich ihn anschauen.
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Produkt-Bild: Land of the blind

Land of the blind
mit Ralph Fiennes, Donald Sutherland, Lara Flynn Boyle, Regie: Robert Edwards

DVD von GOM
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,39

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Land of the blind
  • FSK 16

Produktbeschreibung


GOM Land of the Blind, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 01.04.08
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4 Kundenrezensionen:

Weder noch !
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nicht von der DVD-Beschreibung beirren lassen: eine politische Satire ist "Land of the Blind" bestimmt nicht!
Eine politische Satire sollte spöttisch/witzig/ironisch/sarkastisch polemisieren, Kritik an der Gesellschaft üben, dabei übertreiben, Widersprüche kontrastieren, Sachverhalte verzerren.
Die Figuren und ihr Handeln sind in "Land of the Blind" nicht grotesk, nicht schwarz-weiß, nicht überzeichnet, nicht eindimensional-ernst genug, ihre Charaktere zu flach, als dass man sich mit ihnen identifizieren und ggf. über sie und ihre (Un)taten lachen könnte.
Aus denselben Gründen scheitert der Film auch als Drama. Die Figuren können sich nicht entfalten, ihre Handlungsmotive bleiben im Dunkeln - es gibt nichts, was irgendwie bedrückend wirken könnte.

Was bleibt sind solide schauspielerische Leistungen, die allein reichen aber nicht für einen guten Film.
Zwei Seiten einer Revolution in einem Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich denke, die vorangegangene ausführliche Rezension hat bereits alles und das zudem noch treffend und stilistisch einwandfrei erklärt. Danke! Hat mir gefallen.
Bei "Land Of The Blind" fühlt man sich wirklich in die verfahrene Situation des Protagonisten Joe versetzt. Dieser möchte immer für das Volk handeln, ohne Exekutionen,Folter, Unterdrückungen,..., genau so, wie der Zuschauer es von ihm erwartet. Jedoch wird er genau dafür doppelt bestraft und dem Volk geht es, ebenso wie dem Zuschauer, auch nicht besser. An sich also ein wirklich düsterer Film, der ohne die sarkastisch süßen Einlagen von Maximilian II. wirklich kaum ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern würde, Dabei sticht seine Intension aber direkt ins Herz und man erkennt entscheidende Bezüge zur Realität, was einem die Laune nicht wirklich steigern lässt. Aber dieser "AHA-Effekt" öffnet einem so weit die Augen, dass man am Ende des Films am liebsten in den Fernseher springen möchte und schreien:
"Seid ihr denn alle blind?!"
Unterhaltsame und bissige Satire!
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Ich hätte vom Cover her eher mit anstrengender und trockener Kost gerechnet, doch rasanter Schnitt, leichtfüssige Musik und augenzwinkernde Darsteller machen diesen Film zu einem absoluten Hochgenuss!

(Animal Farm lässt grüssen...)
ernsthaft, skurril und kultig - unbedingt ansehen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Um es gleich vorweg zu sagen: Die schwache Kino-Resonanz dieses Films sagt nichts über seine Qualität, im Gegenteil, dieser Film ist rundherum gelungen und dabei sehr interessant gestrickt, nie langweilig. Dazu trägt ein exzellentes Casting ebenso bei wie der Schnitt (Ferne Pearlstein), eine hervorragende Kamera- und Lichtführung (Manu Kadosh) und eine die Erzählstränge stützende Farbdramaturgie sowie ein toller Gitarren-Score. Der Film bedient sich der Satire, aber auch der ernsthaften Dramatik und greift dabei in die Kiste der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Was als Überzeichnung erscheint, erweist sich als leider wahrhaftig. So entsteht ein skurril-kultiger Mix aus Zitaten, Versatzstücken, Verweisen, Parolen, in die Popmythologie eingegangenen ikonenhaften Bildern aus u.a. Ceauscescu, Kim Jong Il, Mobutu, Pinochet, Pol Pot, Castro und Che Guevara, Maos Kulturrevolution, den Taliban, Khuomeini, Marx sowie Verweisen und Zitaten aus Popkultur, Fernseh- und Kinogeschichte, Werbung - in einer einzigartigen Weise. Es bleibt mir rätselhaft, warum der Film in den Kinos nicht lief und so seine potentiellen Zuschauer gar nicht erst finden konnte.

Thema des Films ist die dauernde Gefährdung des Menschen, von der Macht korrumpiert zu werden. In einem fiktiven Land wird eine Militärjunta südamerikanischer Provenienz abgelöst von dessen politisch minderbemitteltem Sohn Maximilian II (herrlich: Tom Hollander), der eine rechtsgerichtete, vor keiner Brutalität zurückschreckende Operettendiktatur erreichtet. Sein in einer Hochsicherheitsfestung einsitzender Gegenspieler ist der links-intellektuelle Schriftsteller Thorne (Donald Sutherland), der als Kopf einer Guerilla-Bewegung nach dem Muster der RAF gilt. Dessen ständiger Bewacher ist der sich einer eigenen Meinung enthaltende, seine Arbeit korrekt machen wollende Soldat Joe (Ralph Fiennes). Doch im Laufe von drei Jahren ständigen Kontakts mit Thorne, gelangt Joe mehr und mehr zu der Überzeugung, dass dessen Staats-Ideen eine bessere Alternative sein könnten. Joe beteiligt sich maßgeblich am Umsturz. Doch die Freude des Volkes über den Regimewechsel, in dessen Folge er zum Rovolutionshelden stilisiert wird, währt nicht lang. Denn auch der Intellektuelle Thorne duldet keine abweichenden Meinungen. Er errichtet Umerziehungslager, verbietet Universitäten und Schulen, räumt missliebige Intellektuelle aus dem Weg. Joe ist enttäuscht und geht zu Thorne auf Distanz. Er wird festgenommen und in ein Umerziehungslager verbannt. Nach Jahren fällt auch Thorne einem Attentat brauner Rechtsputschisten zum Opfer. In dem neuen Regime machen ehemalige Führungskräfte Maximilians ebenso Karriere wie gewendete Führungskader Thornes. Joe wird in den Hochsicherheitskerker, in dem einst Thorne saß, gesperrt. Ihm wird vorgeworfen, am Attentat auf Maximilian beteiligt gewesen zu sein und außerdem Jahre Thronscher Gehirnwäsche in dessen Umerziehungslagern durchlitten zu haben. So jemand hat leider kein Recht auf Freiheit. Die einzige Filmfigur, die schließlich ihren Überzeugungen und sich selbst treu bleibt, wird von Regimes jeglicher Couleur weggesperrt und aus dem öffentlichen Leben eliminiert. Einziger Hoffnungsschimmer bleibt am Ende, dass Joe diese Geschichte im Gefängnis schreibt, die wir nun als Film sehen auf dass wir unsere eigenen Schlüsse daraus ziehen. Ein toller Film!

Die beiden inhaltlichen Hauptlinien, Maximilian auf der einen Seite und die Beziehung Thorne-Joe auf der anderen Seite, werden erzähltechnisch unterschiedlich angelegt und visuell unterschiedlich umgesetzt: Der Maximilian-Strang ist satirisch überzeichnet, teilweise derb, visuell knallbunt und poppig, operettenhaft, während der Thorne-Joe-Strang erzähltechnisch dramatisch angelegt ist, in düsteren, schmutzigen, bräunlichen und später analog der Figurenentwicklung kalt bläulich-weißen, ausgewaschenen Farben inszeniert. Die Anspielungen und Querverweise bei diesen Figuren sind ernsthaft und nüchtern, mit leiserer Ironie. Die Entwicklung und Veränderung ihrer Beziehung spiegelt sich in den in Großaufnahme fotografierten Gesichtern der beiden in feinsten Nuancen, was eine enorme Intimität zum Zuschauer herstellt. Konsequenterweise bleibt die Kamera auf der anderen Seite im Maximilian-Strang daher auf Distanz, ironisiert die Macht Maximilians durch die gelegentliche Froschperspektive. Kann eine solch gegensätzliche Struktur gelingen? Ja!

Manche Kritiker mögen dies, was für mich Struktur und Bau des Films erst interessant macht, für uneinheitlich halten und ihm vielleicht vorwerfen. Dabei gelingt dem Regisseur die Verknüpfung dieser ungewöhnlichen nicht-linearen Erzählweise außerordentlich gut. Der pessimistische Grundton mag auch dazu beigetragen haben, dass zumindest amerikanische Kritiker diesen Film fast einhellig verworfen haben und wohl auch, dass er ebenso wenig den typisch amerikanischen Film-Sehweisen entspricht wie er nicht der Erwartung nachkommt, die Bush-Regierung zu karikieren oder eine Lösung aufzuzeigen. Doch all dies tut dem Film überhaupt keinen Abbruch. Im Gegenteil, er entgeht dem Schicksal eines tagespolitischen Kommentars, der schnell niemanden mehr interessiert. So wurde er zu einem interessanten, teilweise poppig-skurrilen, gelegentlich auch brutalen, düster-pessimistischer Film mit einer hervorragenden Besetzung jenseits üblicher Erwartungen und des Mainstreams. In jeder Hinsicht überzeugend. Unbedingt sehenswert!
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Produkt-Bild: Klute

Klute
mit Jane Fonda, Donald Sutherland, Charles Cioffi, Regie: Alan J. Pakula

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 7,91

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Klute
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Bree Daniels ist ein hartgesottenes Callgirl, das von einer Karriere als Schauspielerin trumt. Eines Tages gert sie ins Fadenkreuz eines heimtckischen und psychopathischen Killers. Er lsst sie nicht aus den Augen. Er wartet nur auf seine Chance. Regisseur Alan J. Pakula "Aus Mangel an Beweisen" erzeugt eine unheimliche Atmosphre und eine immer intensiver werdende Spannung, die sich unerbittlich bis zum Hhepunkt dieses Thrillers zieht.
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5 Kundenrezensionen:

das bild der 70 jahre
3 Punkte 3 von 5 Punkten
an interesting movie from the seventies, which is for region 2 only available in germany with a young jane fonda and donald sutherland. a great picture of new york city in years long gone by. a much slower movie than we are used to now, almost 40 years later. as i remembered the movie, I expected it to be more thrilling than it is now. however a good choice, if you like american non-hollywood movies.
hervorragender Thriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Klute" gehört zu den düstersten Thrillern der Filmgeschichte! Der Soundtrack ist genaustens auf die Szenen abgestimmt und sorgt für die extra Portion Grusel. Jane Fonda überzeugt mit ihrer Rolle als Callgirl - besser hätte sie es nicht machen können. Spannung pur!!!

unbedingt ansehen

unbedingt kaufen

die Originalsoundtrack zum Film ist ebenfalls seinen Kauf wert.
Selten sind Menschen so wie sie scheinen.
5 Punkte 5 von 5 Punkten


Klute" wurde 1971 gedreht. Regie führte Alan J. Pakula.
Hauptdarstellerin des Films ist die hübsche Jane Fonda. Sie spielt das New Yorker Callgirl Bree Daniels. In Ihrem Job ist sie heiß begehrt, weil sie keine Hemmungen kennt und die Sexualfantasien ihren Freier mehr als nur zufrieden stellend befriedigt.
Als ein Ingenieur und Familienvater aus der Provinz verschwindet und man zwischen ihm und Bree einen Zusammenhang herstellen kann, weil man bei ihr Briefe findet, die die Unterschrift des Ingenieurs tragen, beginnt sein bester Freund " Klute " ( Donald Sutherland) nach ihm zu suchen. Vieles spricht dafür, dass sein Freund ein Doppelleben führt und bei Prostituierten seine Gewaltphantasien auslebt.
Bree kann sich an keinen Mann erinnern, zu dem das Foto des Ingenieurs passt, gleichwohl hatte sie eine Begegnung mit einem Gewalttätigen und glaubt sich seitdem verfolgt.
Klute lernt Bree in Gesprächen ganz allmählich kennen und entdeckt einen zarten, sehr ängstlichen Menschen dort, wo andere nur ein hart gesottenes, gefühlskaltes Callgirl erblicken.
Bree möchte eigentlich Schauspielerin werden, aber sie genießt ihren Job als Callgirl, weil sie , wie sie ihrer Therapeutin mitteilt, auf diese Weise Kontrolle über Männer haben und gleichzeitig auf einfachem Wege Geld verdienen kann.
Ihr Gesamtverhalten scheint auf Ängsten unterschiedlicher Art zu beruhen. Diese werden ihr durch Klute allmählich genommen. Dabei spricht er wenig mit ihr, sondern vermittelt ihr durch seine bloße Anwesenheit Schutz und löst offenbar Gefühle des Geborgenseins bei ihr aus. Sie kann es nicht fassen, dass Klute sie sehr mag, obschon er ihr Vorleben kennt.

Die Szenen mit Brees Freiern sind übrigens sehr gut dargestellt. Hier wird ausschließlich der Blick darauf fokussiert, was sich psychologisch ereignet. Bree verliert niemals die Kontrolle beim sexuellem Tun. Dokumentiert wird dies, wenn sie, während ihrer sexuellen Schauspielereien entnervt auf die Uhr sieht, während die Männer lustvoll stöhnen.
Ihrer Therapeutin gesteht sie, dass sie bei noch keinem Mann sexuell etwas empfunden habe. Das ändert sich als sie mit Klute beischläft. Ihr macht ihre uneingestandene Liebe zu Klute zunächst Angst. Deshalb versucht sie sich zu entziehen.
Klute , der am Anfang nur nach seinem Freund sucht, beginnt Bree nun intensiver zu schützen, denn noch immer wird sie von einem Psychopathen verfolgt. Ist dieser Mensch tatsächlich Klutes Freund?

Die Bild- und Tonqualität sind gut.
Charakterstudie und Psycho-Thriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Klute" gehört zu den besten amerikanischen Filmen der 70er, nicht nur wegen der sensationellen Leistung von Jane Fonda, die für ihre Darstellung des Callgirls Bree Daniels ihren verdienten ersten Oscar erhielt.
Der Film erzählt von dem Privatdetektiv John Klute (Donald Sutherland), der auf der Suche nach einem verschwundenen Geschäftsmann und Familienvater an eben jenes Callgirl gerät, das selbst von einem obsessiven Mörder verfolgt wird...
Regisseur Alan J. Pakula gelingt tatsächlich eine sehr schwierige Mischung aus Charakterstudie, Psychogramm und Thriller, wobei man objektiv sagen muss, dass der Thriller ihn weniger interessiert. Die Darstellung der New Yorker Halbwelt, in die der kühle und etwas naive Klute gerät, sowie die Auslotung von Fondas vielschichtigem Charakter faszinieren ihn über weite Strecken deutlich mehr, und der Plot gerät etwas ins Abseits. Dennoch schafft er es, Szenen von unheimlicher Spannung zu erzeugen, etwa wenn Jane Fonda am Telefon mit dem unsichtbaren Mörder spricht, der eine sexuelle Fixierung auf sie entwickelt hat, oder wenn sie allein in einem Fabrikgebäude eben jenem Mörder unerwartet gegenübersteht. Begleitet wird dies von der fantastischen Musik von Michael Small, dessen Score sehr an Ennio Morricones Soundtrack zu Dario Argento's "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" erinnert (so trägt übrigens auch der Mörder in "Klute" schwarze Handschuhe).
Trotz aller Thriller-Einlagen und dem realistischen Abbild der New Yorker Drogen- und Callgirlszene ist aber "Klute" letzten Endes Jane Fondas Film. Ihr Spiel ist mitreißend realistisch, ihre Bree Daniels jenseits aller Huren-Klischees gleichzeitig abgebrüht, unschuldig, hilflos, unsicher und grausam. Als Callgirl ist sie sowohl Opfer und Täter. Wenn sie zu Beginn des Films beim Casting für eine Werbung in einer Reihe von Models sitzt, die von den "Prüfern" wie Vieh betatscht und beurteilt werden, dann wird schnell klar, dass es in diesem Film kein Schwarz oder Weiß gibt. "Klute" stammt aus einer Zeit, als das Publikum bereit und offen war für Verlierer, Antihelden und die unglamouröse Abkehr vom amerikanischen Traum. Donald Sutherland spielt neben Fonda einen vollkommen anderen Charakter, er ist zugeknöpft und emotionslos, und seine minimalistische Darstellung ist nicht minder beeindruckend. In einer Nebenrolle glänzt Roy Scheider als abstoßender Zuhälter. ALan J. Pakula zeigt übrigens eine Faszination für abgehörte Telefonate, die im Film eine wichtige Rolle spielen (der Mörder und auch Sutherland nehmen Fondas Telefonate bzw. Unterhaltungen auf Tonband auf). In seinem späteren Meisterwerk "Die Unbestechlichen" über den Watergate-Skandal sollte diese Faszination noch stärker zum Ausdruck kommen.
Fazit: "Klute" ist anspruchsvolles Kino der 70er, ein realistischer Thriller mit Tiefgang, einer beeindruckenden Jane Fonda und einem intensiven, hochspannenden Finale. Ein Film, der sich klar an ein erwachsenes Publikum richtet, das ebenso viel Interesse an Thriller-Spannung wie an der Darstellung eines realistischen, bedrückenden Milieus und Charakteren hat, die sicher nicht jedermanns Sache sind.

Zur DVD: Warner präsentiert den Film als Teil seiner "nicht digital remastered"-Reihe, was aber kein Problem ist. Die Bildqualität ist gut, der Film ist im korrekten Scope-Format anamorph abgetastet, die DVD bietet den deutschen wie den O-Ton. Extras gibt es keine, was besonders schade ist, da die US-DVD ein sehr nettes Feature zu bieten hatte, das den Regisseur und die Darsteller seinerzeit bei der Arbeit an den Originalschauplätzen zeigte.
Psychothriller der 1970er Jahre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In Pennsylvania erhält der Polizist John Klute (Donald Sutherland) den Auftrag, nach einem verschwundenen Freund zu suchen, der offenbar ein Doppelleben geführt hat. Eine Spur führt ihn nach New York, wo er, als Privatdetektiv getarnt, eine Prostituierte (Jane Fonda) kennen lernt, mit der der Gesuchte Kontakt hatte. Im Laufe seiner Ermittlungen durchstreift er zusammen mit ihr auf der Suche nach weiteren Zeugen die New Yorker Halbwelt und entlarvt schließlich einen vermeintlich ehrbaren Bürger als mehrfachen Mörder.

Der vom Regisseur Alan J. Pakula auch produzierte sehenswerte Psychothriller mit teilweise bedrückender Atmosphäre ist eine nüchterne Studie über gestörte menschliche Beziehungen. Das gut fotografierte und dicht inszenierte Werk gilt für die damalige Zeit als recht modern. Die 33-jährige Jane Fonda - 1971 mit dem 'New Yorker Filmkritikerpreis' sowie einem 'Goldenen Globus' als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet - und Donald Sutherland spielen unter Pakulas meisterhafter Regie überzeugend, ökonomisch und präzise.
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Produkt-Bild: Im Bann des Zweifels

Im Bann des Zweifels
mit Amy Irving, Donald Sutherland, Graham Greene, Regie: Jonathan Heap

DVD von CINE PLUS
Preis bei Amazon: EUR 0,85

Erscheinungsdatum: Mai 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Im Bann des Zweifels
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Cine Plus Im Bann des Zweifels, USK/FSK: 16+
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Die Körperfresser kommen

Die Körperfresser kommen
mit Donald Sutherland, Brooke Adams, Jeff Goldblum, Regie: Philip Kaufman

DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 7,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Die Körperfresser kommen

Produktbeschreibung


Kent Praktikum. Das Kurz-Repertorium
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5 Kundenrezensionen:

Halbwegs gelungenes Remake
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Regisseur Philip Kaufman wagt sich 1978 an die nicht ganz einfache Aufgabe, den Klassiker "The Invasion of the Body Snatchers" aus dem Jahre 1956 neu aufzulegen. Dass es sich um ein Remake handelt, wird klar, wenn die 1956-Protagonisten Kevin McCarthy (Hauptdarsteller) und Don Siegel (Regie) in Kurzauftritten zu sehen sind.
Ein Remake also, um auch ein jüngeres Publikum zu erreichen? So erweist es sich, denn Kaufman gelingt es nicht, neue Aspekte in den Film zu bringen. Die Handlung wird zwar von einer Kleinstadt nach San Francisco transportiert, dennoch sind nur eine Handvoll Personen in den Fall verwickelt, so dass das ganze Züge eines Kammerspiels annimmt und sich kaum vom Original unterscheidet. Zwar versucht Drehbuchautor W.D. Richter ("Slither") zu Beginn des Films skurrile Figuren und Szenarien zu entwickeln, diese passen aber nicht recht zu den hypnotischen Bildern, die Kameramann Michael Chapman liefert und die im Grunde das Geschehen besser ausdrücken. Mit zunehmender Dauer des Films geraten die komödiantischen Elemente demgemäß auch immer stärker in den Hintergrund (hier muss auch Jeff Goldblum nicht mehr den erfolglosen Lyrik-Autor und Schlammbädermasseur geben).
Beim Zuschauen des Films fragte ich mich, wo denn W.D. Richter die Neuerung auspacken wird, denn irgendwas musste doch noch kommen. Sie kam dann ganz am Ende des Films, das sich dann tatsächlich vom Original unterschied - und das ganz effektiv. Jedoch war das etwas zu wenig für einen 2-Stunden-Film. Positiv zu vermerken ist, dass die "special effects", die Transformation der Pflanzen in Menschen, technisch wesentlich besser ist als im Original - weshalb Kaufmans Version bis heute wohl auch ziemlich beliebt ist.

3,5/5

P.S. Ich persönlich schätze John Carpenters Low-Budget-Produktion "They Live" (1988), das einer ähnlichen Thematik folgt, höher ein als dieses Remake.
Technische Umsetzung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Wenn hier mindestens ein Rezensent die "technische Umsetzung" lobt, kann wohl nicht die DVD gemeint sein, die ich hier meine: Die MGM aus dem Jahre 2000 mit der EAN 4045167003934, die mit dem dunklen Umschlag. Da sei erstmal der Ton erwähnt: Bekanntermaßen rauscht das Original ein wenig. Hier ist man nun mit der Rauschreduzierung rübergefahren und (wie meist) es ist nicht zum anhören. Der direkte Vergleich zu einem alten Fernsehmitschnitt lehrt einen das gruseln. Wie aus dem Telefonhörer!

Dann steht "16:9" auf der Hülle. Da bekommt man es schon mit der Angst, denn der Film ist nicht in 16:9 gedreht worden, so daß zu befürchten ist, daß oben und unten wieder was fehlt, um den Zuschauern mit den schönen breiten Fernsehern eine (Schein-) Freude zu machen. Hier ist es nun noch schlimmer: Auf der DVD befindet sich eine 4:3-Aufnahme, bei der man oben und unten einfach einen Balken eingeblendet hat, der dazu auch noch recht blaß ist und augenscheinlich direkt von einem Magnetband kommt. Warum macht eine Weltfirma so einen Unsinn? Ja, das ist eine gute Frage. Jedenfalls hat MGM es wiedermal geschafft, einen guten Film total zu verhunzen. Technische Umsetzung: Zum Heulen!
Purer Horror bei einem Minimum an gezeigter Gewalt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Remake ist besser als das Original von Don Siegel aus dem Jahre 1956 - klaustrophobisch dichter durch häufiges Kameraeinsetzen aus der Froschperspektive und Schaffung herrlich bedrohlicher Atmosphäre durch Vermeidung des hektischen Bildschnittes.
Hilfe, mein Doppelgänger liegt in dieser Pflanzenkapsel...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer kennt Sie nicht ? Diese merkwürdigen, riesigen Schoten, die heimlich im Keller liegen, sich öffnen und menschliche Körper freigeben. Dieser Körper wirkt noch unversehrt, er hat noch keine Fingerabdrücke und sein Gesicht muss erst noch individuelle Züge entwickeln.
Dies passiert dann, wenn die Menschen, die in diesem Haus leben, nachts schlafen. Dann nimmt dieser Körper immer mehr die Gestalt eines der Bewohner im Haus an. So entsteht ein Doppelgänger, dessen Ziel es ist, die betroffene Person zu ersetzen.
Dies alles geschieht in Roman "Invasion of the Body Snatchers" von Jack Finney, der erstmals 1956 veröffentlicht wurde.
Die Verfilmung liess nicht lange auf sich warten:
Eine Verbindung zur damaligen Politik der McCarthy Ära kommt besonders in der ersten Verfilmung "Die Dämonischen" von Don Siegel zum Tragen.
Diese Science-Fiction Geschichte, die noch in einer idyllischen Kleinstadt spielt, wurde sehr schnell zu einem der ultimativen Klassiker des Genres.
1978 drehte Philip Kaufman dieses sehr gelungene Remake im Cronenberg-Touch. Der Film ist inzwischen selbst zum Klassiker avanciert:
Diesmal spielt die Invasion nicht mehr auf dem Land, sondern die Metropole San Franzisco wird Ziel eines Angriffes durch einen Organismus, der eine feindliche Machtübernahme auf der Erde startet.
Doktor Bennell (Donald Sutherland) ist unerbittlicher Inspekteur der Gesundheitsbehörde von San Francisco. Bei einer Restaurantüberprüfung findet der gestrenge und unbestechliche Prüfer in der Kapernsauce einen undefinierbaren Mikroorganismus, den er zuerst als "Rattendreck" identifiziert.
Seine Kollegin Elizabeth Driscoll (Brooke Adams) soll sehr schnell das Ergebnis ermitteln, damit das Restaurant endlich geschlossen wird.
Doch soweit kommt es nicht. Überall in der Stadt erblickt man an diesem Tag, wie jeder andere, schöne bunte Blumen, die sehr schnell wachsen.
Und bald scheinen mehrere Menschen in der Stadt ganz spontan und plötzlich an einer Art Capgras-Syndrom zu leiden, ein relativ seltenes Krankheitsbild, bei dem der Erkrankte glaubt, dass nahe Verwandte und Freunde durch Doppelgänger ausgetauscht worden sind.
Auch Elizabeth ist davon betroffen, sie glaubt ihr Partner Dr. Geoffrey Howell (Art Hindle)wäre ein Anderer.
Bennells Freund, der Psychologe Dr. David Kibner (Leonard Nimoy), soll helfen, dieses Problem therapeutisch zu bearbeiten.
Doch bald entdeckt ein anderer Freund (Jeff Goldblum) zuhause so einen unfertigen Doppelgänger.
Schnell wird klar: Die Stadt befindet sich Krieg mit Aliens, aber keiner merkt es.
Diese ausserirdische Spezies hat sich über die Blumen auf der Erde festgesetzt, um dort eine neue Existenz zu gründen. Aus den Blumen entwickeln sich diese menschlich wirkenden Duplikate, sie sind perfekt - weil sie keine Gefühle mehr haben.
Ein sehr gutes Remake, dass sich trotz des grossartigen Originals nicht zu verstecken braucht. Kaufman inszeniert ganz ruhig den ultimativen Alptraum, der sich nicht mehr stoppen lässt und der eigentlich schon entschieden ist, während die Protagonisten das Unheil erst langsam registrieren und bemerken.
Eine fulminante Genremeisterleistung...
Die Gehirnfresser kommen...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wow, "Donald Sutherland" den ich zuletzt in "Stolz und Vorurteil" gesehen habe, ist ja hier in seiner Frische kaum wiederzuerkennen! ;-)
Und "Veronica Catwright", die hier die Blonde Schöne mimt, spielt ja auch in der allerneusten Version von der "Körperfresser" Saga mit...Und zusammen mit dem ebenso jüngeren schmucken "Jeff Goldblum", der mir am allermeisten in "Jurrasic Park" in Erinnerung geblieben ist, geben diese Drei ein gutes Schausspiel - Trio ab!
Da ich von der Storyline vorher nur den "Invasion" Film kannte, war ich von diesen nach knapp zweistündigem Schauen, wider Erwarten, nicht allzusehr begeistert.
Aus dem einfachen Grunde, weil die "Emotionslosigkeit" der verseuchten Personen einfach nicht stark und gut genug rüberkamen.
Ebenso fand ich die Idee mit den "Blumen" einfach nur bescheuert! Obwohl die Szene mit dem ausgespuckten "Embryo" schon fast trashig cool war...
Doch diese Version des Filmes hat es in keinster Weise geschafft, den Schrecken zu vermitteln, wie das Re-Remake mit Nicole Kidman! Schade!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Der Mörder mit dem Rosenkranz

Der Mörder mit dem Rosenkranz
mit Donald Sutherland, Charles Durning, Belinda Bauer, Regie: Fred Walton

DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 2,49

Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Der Mörder mit dem Rosenkranz

Produktbeschreibung


Der Mörder mit dem Rosenkranz Aktion ab 01.09.05
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


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