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Das Phantom
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungHighlight Das Phantom, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.02.05 5 Kundenrezensionen:Spannender Politthriller 5 von 5 PunktenEin spannender Thriller um die dritte Generation der RAF. Ein großer Aufhänger für einen guten Thriller, der spannend ist und eine gut besetzte deutsche Schauspielergarde hat. Ich bin durch Zufall auf diesen Film aufmerksam geworden und bin froh ihn gesehen zu haben. Der Film scheut kein Tabu und ist vom Ablauf nachvollziehbar und eindringlich gespielt, großes Lob an Jürgen Vogel und Nadeshda Brennicke. Es gibt noch den guten deutschen Film, warum immer nur so versteckt? Dieser Film braucht sich vor anderen Filmen die sich mit diesem Thema schon befasst haben wirklich nicht zu verstecken. Auch den Regisseur sollte man sich gut merken, denn hier wird noch gutes kommen. sehr guter deutscher Film... Jürgen Vogel ist ein wahnsinns Schauspieler... 5 von 5 PunktenIch bin Jürgen Vogel Fan und der Film hat meine Erwartungen übertroffen. Krasse Thematik, die sich immer wieder in die heutige Zeit reflektieren lässt... Korruption wo wir es nicht erwarten würden und "dürfen"... Es lohnt sich anzusehn... Echt Gut! 4 von 5 PunktenDer Film lief nicht nur auf Pro 7, wäre auch schade, wegen d. Werbeunterbrechungen, Ich habe diesen hervorragenden Film seinerzeit auf VHS aufgenommen u. vor Jahren gebrannt. Die Theorie (Wahrheit) die der Film fiktiv vermittelt ist gar nicht so unmöglich, sprich weit hergeholt. Was ich persönlich sehr gut finde, ist die durchweg spannende Erzählweise. Für mich hat der Film wenig bis gar keine Schwächen u. ist gerade auch in den Nebenrollen sehr professionell u. glaubwürdig besetzt! Die Charaktäre werden durchweg gut erklärt, m. mehr od. weniger Background, man kann mitfühlen! Nadeschda Brennecke ist nun wirklich eine Hübsche, bleibt f. mich etwas hinter Ihrer Top Leistung in z.B. "Hotte im Paradies" zurück, aber dennoch; ist halt eine tolle Frau! Jürgen Vogel; wo hat der mal keine gute Leistung abgeliefert?! Kann mich nicht erinnern! Schaut euch den Film an, lasst euch gut unterhalten. Die Thematik scheint auch f. Teenager(die 77 nicht live erlebt haben) interessant zu sein, zumindest meiner Jüngsten (15 J.) hat d. Film sehr gut gefallen! Ach ja ein Stückchen Wahrheit ist immer dabei, denkt an den Sprengstoffanschlag auf den Neubau der JVA Darmstdadt-Weitershausen... waren das Terroristen...nein!!! Grausame Bildqualität 1 von 5 PunktenZum Inhalt des Fernsehfilms wurde bereits geschrieben. Leider muss man hier auf die miserable technische Umsetzung hinweisen. Es macht keine Freude den Film anzuschauen. Selbst ein High End-Abspieler war nicht in der Lage, auch nur ein annähernd gutes Bild zu erzeugen. Dunkle Szenen in Räumen oder bei Nacht ließen Schauspieler und deren Gebärden oft nur erahnen. Es ist mir immer noch schleierhaft, warum die technischen Möglichkeiten einer DVD nicht genutzt werden. Dass man dem Filmfreund beste Bildqualität bieten kann, wurde von vielen Studios bewiesen. Inhalt ok, Technik Note 6! Leider. Für den einen Unterhaltung, für den anderen aufweckend 5 von 5 PunktenMan muss nicht unbedingt Seitenweise Oden schreiben um diesen Film zu rezensieren. Einfaches Fazit, wer Unterhaltung sucht wird sich gut unterhalten fühlen. Man kann aber auch hell wach werden. |
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Napola - Elite für den Führer
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungDeutschland, 1942 Der 16-jhrige Friedrich besucht gegen den Willen seiner Eltern ein Nazi-Elite-Internat. Erst der Einfluss eines sensiblen Mitschlers lsst in ihm Zweifel am System aufkeimen. Der mit dem Deutschen Filmpreis 2003 fr das beste Drehbuch ausgezeichnete Film erzhlt mit groer atmosphrischer Dichte von dem Zwiespalt der Heranwachsenden zwischen Freundschaft, Selbstfindung, Akzeptanz und den Forderungen nach blindem Gehorsam, Opferbereitschaft und Vaterlandstreue. Amazon.deZwischen den viel beachteten Der Untergang und Sophie Scholl ? Die letzten Tage kam zur Jahreswende 2004/2005 ein weiterer deutscher Film über die Nazi-Zeit in die Kinos, der sich jedoch ? im Gegensatz zu seinen thematisch verwandten Kompagnons ? einem Aspekt des Dritten Reichs widmete, der bisher noch keine filmische Aufarbeitung erfahren hatte: Dennis Gansels Napola ? Elite für den Führer erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft in einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt ? Internats-ähnliche Kaderschmieden, in denen das NS-Regime seinen ebenso folgsamen wie skrupellosen Nachwuchs heranzüchtete. Im Zentrum steht der mittellose Berliner Nachwuchs-Boxer Friedrich (Max Riemelt in einer beeindruckenden Vorstellung), der die Napola als einzige Chance sieht, seine erhoffte Sportkarriere wahr machen zu können. Erst der sensible Albrecht (Tom Schilling), Sohn des Gauleiters Heinrich Stein (Justus von Dohnányi), öffnet Friedrich nach und nach die Augen über die systematische Gehirnwäsche, der sie in dieser ?Erziehungsanstalt? ausgesetzt sind. Für die Beiden beginnt ein ideologischer Kampf innerhalb dieses Mikrokosmos des unmenschlichen Nazi-Regimes, dessen tragisches Ende vorprogrammiert zu sein scheint. Auch wenn Regisseur und Drehbuch-Autor Gansel mehr aus seinem unverbrauchten Setting hätte machen können, weiß sein Mahnmal für den geistigen Widerstand der Jugend dennoch durch hohe Dramatik und das eindringliche Spiel seiner Hauptakteure zu begeistern. Wohl auch wegen der Unverbrauchtheit seines Sujets umschifft Napola erfolgreich das ?Alles schon mal gesehen?-Gefühl bei vielen anderen Filmen über die Nazi-Zeit, und bietet gerade für junge Leute wichtige Denkanstöße, die Napola lange nachwirken lassen. -- Frank-Michael Helmke 5 Kundenrezensionen:Ein deutscher Junge weint nicht! 3 von 5 PunktenDie Handlung des Filmes beginnt im Kriegsjahr 1942, dem Jahr also, in dem erstmals Bomben auf Städte im Deutschen Reich (Lübeck und Rostock) niedergingen - Hitler Oberster Gerichtsherr wurde und somit (offiziell) über jedem Gesetz stand... Seit Jahren verfolgten die Nazis zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Rassenlehre, u.a. mit den Zielen - das treueste Parteimitglied, den fanatischsten Soldaten und den gehorsamsten Volksgenossen heranzuziehen - gerade zu diesem Zweck gab es während des Dritten Reiches die sog. Napola (Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten) Eliteschulen, an denen der ganze ideologische Wahnsinn in die Köpfe und Herzen junger Menschen gepflanzt werden sollte - aus ihren Reihen wollte das System den perfekten Nachwuchs rekrutieren. Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse - in vorliegendem Film wird zwar gezeigt, welch bitteren Beigeschmack der ausgelegte "Speck" für die folgsame Maus bereithalten konnte, der Film "Hitlerjunge Salomon" (aus dem Jahr 1990) ist meiner Meinung nach jedoch noch ein ganzes Stück weit besser geeignet, um dem Zuschauer nocht deutlicher vor Augen zu halten, welche Ziele die perfide Mischung aus abwechslungsreichem Ferienlager, feiner Eliteschule, harter Männerschmiede und Chance auf Bewährung verfolgte.... Zum Film: Vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller - Max Riemelt und Tom Schilling sind über jeden Zweifel erhaben - beide haben großes Talent bewiesen und die ihnen zugedachten Rollen mit Leben erfüllt, den Zuschauer fast vergessen lassen, dass man sich eigentlich "nur" einen Film anschaut - insbesondere die Szene beim Eistauchen, kurz vor Ende des Filmes geht an die Nieren. Sterne ziehe ich aus zwei Gründen ab - "Hitlerjunge Salomon" ist meiner Meinung nach noch besser geeignet die Tragweite der erfolgten Manipulation junger Menschen durch die Nazis aufzuzeigen. Die Tonqualität der DVD war an mancher Stelle so dürftig, dass man Szenen wiederholt anschauen musste, um den gesprochenen Text zu verstehen. Gauleiter von Washington und Kapstadt 1 von 5 PunktenDurch dieses mutige Plaedoyer fuer gleichgeschlechtliche Liebe im Dritten Reich erfahert man endlich, warum das Dritte Reich scheitern musste. In die Napola konnte praktisch jeder aufgenommen werden. Ausser dem Hauptdarsteller entspricht in diesem Film keiner der Schueler oder Ausbilder auesserlich dem Rassenschema der Nazis. Das sollte die Auslese und Elite sein? Na ja, das Endziel war ja ohnehin, wie das Produktionsteam in aufwendiger Recherche in Archiven und Tagebuechern der brauenen Horden herausgefunden haben will, sich in Washington oder Kapstadt als Gauleiter am Strand zu sielen. Da haetten Blonde ohnehin nur Sonnencreme gebraucht. Insofern ein genialer Schachzug, den Rassenwahn der Nazis hier mal aussen vor zu lassen und sich ganz dem Silberblick unterm Hakenkreuz zu widmen. Es ist auch nur logisch, dass der blauäugige Blonde am Ende die Schule verlassen muss. Er passte nun wirklich nicht zu den Dicken, Duennen, Rotnasigen, den Schreibstubenhengsten, dem versoffenen Gauleiter, den feigen Moerdern und den Bettnaessern. In Teil 2 des Films muesste er konsequenterweise zum Feind ueberlaufen, um unter roten Fahnen doch noch Heldengeist zu finden. Warum es erstrebenswert gewesen sein soll, dieser Gemeinschaft aus Sadisten, Masochisten und Maennerliebhabern (kosequenterweise verlaeuft auch der Handlungsstrang um die weibliche Alibi-Nebenfigur im Sande. Und das ist auch gut so !)anzugehoeren, erklaert der Film nicht. Maenner waren wohl schon immer die besseren Frauen. Mit Begeisterung praesentiert der Film Kanckpopos und runtergelassene Hosen, maennlich schwuel verschwitze bluttriefende Boxkaempfe, heroische traenenerstickte Balgerei zwischen Yin und Yang auf dem Fussboden, Titanic-Schmalz Abschied im ewigen Eiswasser. Ueber die Ausbildungsidee der Napola erfaehrt man nahezu nichts. Tatsaechlich scheinen sich die "Jungmannen" (Originalton) auf ihre grotesk anmutende Goldfasenenfreizeit in USA und Suedafrika vorzubereiten. Jedenfalls waere ein zweiter Teil, der die Bilanz des Eislochbadens und die Ergebnisse des sinnreichen weltanschaulichen Unterrichts (Aufsatzthema: Winterlandschaft im germanischen Epos) zeigt, wuenschenswert. Als Titel wuerde sich anbieten "Napola II. Fuehrers Elite an der Front". Kapitelueberschriften: Zugfahrt an die Front, Spaziergang in die Gefangenschaft, Eisbaden im Kreml, Nastrovje oder Tod, Gulag der Lueste, Weiche Herzen-harte Trennung,Gefangenen-Karnevalstournée von Washington nach Kapstadt,Love Parade im Fuehrerbunker usw.... bis zur TV-Serie unter dem Titel "Napola-Wenn das der Fuehrer wuesste" ausbaubar. Einen Stern gibt es fuer die voellig ueberfluessigerweise geschnittenen Szenen, die zur Auflockerung und Verbesserung des Films wenigstens etwas beitragen. Hier findet sich auch die verschaemt weggeschnittene Kusszene zwischen sproeder Maid und vielbelesenem Schoengeist. Schliesslich will man ja die Zielgruppe des Films nicht vergraulen. Was heute SM-Partys und Dschungelcamp sind, das war damals also die Napola. In dieser Hinsicht kann man viel ueber das dunkelste Kapitel unserer Geschichte lernen! Definitiv ein Film der nachdenklich und betroffen macht. Spitzenmäßig! 5 von 5 PunktenGroßartiger Film, mit talentierten Schauspielern und sehr emotionalen sowie auch sehr "kalten" Szenen. Sehr gut gemacht. Ansehen wird man nicht bereuen. Verführung der Jugend 4 von 5 PunktenEndlich mal ein Film, der zeigt, wie die damalige Jugend mehr oder weniger in den NAZI-Wahn verführt wurde ! Man fälscht die Unterschrift seines Vaters und droht dem eigenen Vater im gleichen Atemzug damit, wenn er was sagt, dass man Ihn wegen seine Aussagen gegen die Nazis verraten wird ! Der Film fängt eigentlich sehr harmlos an, aber sobald man auf diese Schule ist, weht einem ein anderer Wind ins Gesicht ! Freundschaft ist ALLES und ein Feigling darf man nicht sein ! Ich möchte nun nicht soviel verraten, aber das Eistauchen...war das ehrlich so.....sicherlich JA...unglaublich !!! Der Film verdient 5 STERNE, aber irgendetwas hat aus meiner Sicht gefehlt...der letzte Kick..ich weiss es nicht, daher 4 Sterne von meiner Seite ! Sprachlos.... 5 von 5 Punktenbin ich gerade. Der Film ist zu Ende und ich auf irgendeine Art und Weise unheimlich berührt. Ein unglaublich ergreifender und emotionaler Film. Einer der besten Filme die ich gesehen habe. Ganz große Klasse. |
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Die Welle
DVD von Paramount |
ProduktbeschreibungParamount Die Welle, Freigegeben ab 12 Jahren Drama 5 Kundenrezensionen:Luft anhalten! die Welle 4 von 5 PunktenDeutschland ist bekannt für Autos oder Wissenschaftler aber auf keinen Fall für großes Kino das überlassen wir lieber den Amerikanern. Da überrascht es umso mehr wenn es doch klappt einen guter Film auf die Leinwand zu bringen, so wie "Die Welle". Viele junge ambitionierte Schauspieler und als alter Hase Jürgen Vogel der seine Arbeit wirklich gut macht, er spielt den Lehrer Rainer Wenger der während seiner Projektwoche eine Art Experiment mit seinen Schülern startet. Es geht um Staatsformen, genauer Nationalsozialismus. Die Schüler sind anfangs skeptisch und sind der Meinung das es im heutigen Deutschland keine Chance für eine Diktatur gibt. Der pädagogischen Selbstversuch beginnt mit ungewissen Ausgang! Ein gelungener Film basierent auf den gleichnamigen Roman der auf wahren Begebenheiten bassiert, allerdings in den USA. Eine der wenigen guten sehenswerten Produktionen aus unserem Lande. Die Welle - Erschrecken und Faszination 5 von 5 PunktenEin wirklich interessantes Thema in einer gelungenen, spannenden Verfilmung. Rainer Wenger stellt das Thema Autokratie seiner Klasse in der Projektwoche vor. Dabei stellt sich eine interessante Frage auf. Ist es, trotz allem was wir über die deutsche Geschichte wissen, möglich eine Diktatur zu gründen? Seine Klasse glaubt nicht. Rainer Wenger will den Test machen und stellt ein Experiment auf. Die Klasse gründet eine Gruppe, genannt die Welle. Was anfangs Gemeinschaft und Zusammenhalt darstellte artet schon nach wenigen Tagen aus und verliert vollends die Kontrolle... Was mir an diesem Film neben den guten Schauspielern gefallen hat, ist die Nähe zum wahrem Leben. Damit meine ich nicht die außer Kontrolle geratene Welle, sondern die Menschen. Die dargestellten Charaktere vom lockeren Lehrer Rainer (super gespielt von Jürgen Vogel) bis hin zum Außenseiter, Möchte-gern-Coolem, Mauerblümchen und Streber. Alle Personen dieses Films sind realistisch und vor allem authentisch. Als ich den Anfang von die Welle sah, dachte ich, dass könnte auch meine Klasse sein, die diese Diskussion führt mit den gleichen Worten und den gleichen Meinungen. Eine Tatsache, die mir gefallen hat und gleichzeitig bewusst machte, dass man nicht von sich behaupten kann: Mir wird das nie passieren. Die Welle ist spannend und gut gemacht, keineswegs überzogen oder unrealistisch worin gerade das Erschreckende besteht. Die Welle ist im weitesten Sinne realistisch. Der Film greift ein Thema auf, von dem man gerne denken möchte es wäre unmöglich. Daher spricht vieles für diesen Film, da er ein spezielles Thema aufgreift und darauf aufmerksam macht. Er zeigt, dass Unterschätzung gefährlich sein kann und wie leicht es ist, dass sich Dinge ändern können, von denen man überzeugt war, sie würden kein zweites Mal geschehen. Ein brisanter Film, der überzeugt und von dem ich viel halte. Lediglich das Ende und damit meine ich speziell die letzten drei Minuten in denen man die Schülerin Caro und ihre Freunde sieht, konnten mich nicht überzeugen. Diese dargestellte Situation fand ich etwas zu Hollywood-wir-haben-uns-alle-lieb-like. "Eine Diktatur ist in Deutschland doch gar nicht mehr möglich!" "Ach, nein?." klasse film 5 von 5 Punktenmoin! da ich denke, dass alles wesentliche in vielen facetten bereits von meinen vorrezenenten gesagt wurde, fasse ich mich kurz: ich kenne die romanvorlage nicht, bin daher auch nicht voreingenommen oder irgendwie beeinflußt. ich finde den film klasse, er hat mich mitgerissen und gepackt. das ende gefällt mir persönlich auch sehr gut. ich empfehle jedem, der interessiert ist, dem film eine chance zu geben und sich ein eigenes bild zu machen :-) Die individuelle Existenz als Geburtsort von Fatalismus und Fanatismus 4 von 5 PunktenDie Welle - ein Film, beklemmend, schonungslos, direkt und provokativ. Ein Film, ein Spiel, das schonungslos die Wahrheit zeigt: Dass auch heute noch Totalitarismus, dass noch heute die Gefahr von Diktatur und Faschismus in den Urgründen des einzelnen Ichs, in seiner Emotionalität und Irrationalität lauert - als Anfang für Fatalismus und Fanatismus. Aber er zeigt auch, dass es sich in der Gruppendynamik, in einer von außen betrachtet aufs Letzte gestellten Kameraderie und Gemeinsamkeit zu einer Kraft wird, die Humanität und Moral außer Kraft setzen kann. Dieser Film zeigt, wie aus einer scheinbar spielerischen Situation in einer Klasse eine eingeschworene Gruppe wird, in der der einzelne nichts mehr, die Gruppe auf einmal alles ist; in der die Außenseiter, die Ausbrecher brutal sanktioniert und bestraft werden, weil das Wohl und Selbstbewusstsein jedes einzelnen anscheinend allein in der konformistisch zusammengeschweißten Gruppe gesichert ist: Die Rückversicherung auf Identität in brutalem existentiellem Ernst, für die die Gruppe alles, der Einzelne nichts mehr ist. So wird aus einem Spiel ein existentieller Kampf ums Überleben und die Gruppe zum unüberwindbaren Schicksal des einzelnen. Im Ganzen wird damit dieser Film zur Darstellung einer Wahrheit, bei dem einem im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke wegbleibt. Und dieser Film zeigt damit auch, was noch immer, was auch heute noch möglich ist, weil Menschen immer sind, was sie sind: emotionale, irrationale Wesen, denen immer auch Tierhaftes, Irrationales innewohnt. Daher sollten diesen Film alle sehen, besonders diejenigen, die glauben, irgendetwas gäbe es, dass an totalitären Staatsformen, an faschistischen oder anderen Diktaturen akzeptabel sei. Somit ein heilsamer Film, den man einfach gesehen haben muss. Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten. Nichts wirklich Neues. Durchschnitt. Schade. 3 von 5 PunktenZum Inhalt wurde bereits genug gesagt, daher steige ich gleich in die Bewertung ein: 1 Punkt für die Themenwahl. Sie ist spannend, auch angesichts längst vorliegender, ähnlicher Erkenntnisse à la Milgram oder Stanford-Gefängnis-Experiment. 1 Punkt für die sich redlich abrackernden Schauspieler. 1 Punkt für Kameraführung, Musik und die moderne Aufmachung des Films, der sich so deutlich von seinem inzwischen etwas angestaubten US-Vorgänger "The Wave" (Regisseur: Alex Grasshoff, 1981) abhebt. 1 Punkt habe ich abgezogen: Man hätte einfach mehr aus diesem Thema machen können. Der Film - wie auch das Buch - reduziert das Entstehen faschistischer bzw. autokratischer Strukturen auf - Macht durch Disziplin - Macht durch Gemeinschaft - Macht durch Handeln Also: Gruppenkonformität und verführerische Attraktion vor allem für Menschen mit wenig Selbstbewusssein, denen die (vermeintliche) Egalität innerhalb der Gruppe zugute kommt. Das ist keine bahnbrechend neue Erkenntnis. Vor allem greift sie viel zu kurz, um den Aufstieg der NSDAP in den 30er Jahren zu erklären. Sie zog nämlich nicht nur Jugendliche und Menschen mit schwachem Ego in ihren Bann. 1 zweiten Punktabzug gab es dafür, dass der Film (wie das Buch) zwar vorgenannte Defizite der menschlichen Psyche beschreibt, aber keinerlei Ansätze darstellt, wie mit diesem Wissen umzugehen ist. In jedem von uns steckt also ein kleiner Faschist. Soweit, so schlimm. Was nun? Ich hätte mir erwartet, auch der Nachbearbeitung des völlig ausser Kontrolle geratenen Experiments in Schule, Elternhäusern und bei den nun benötigten Jugendpsychologen zuschauen zu dürfen. Doch nein: Der Regisseur lässt mich ebenso im Regen stehen, wie schon Buchautor Morton Rhue. Schön, dass wir drüber geredet haben. Und natürlich fühle ich mich sehr betroffen... |
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Die Welle (Premium Edition, 2 DVD)
DVD von Highlight |
5 Kundenrezensionen:Luft anhalten! die Welle 4 von 5 PunktenDeutschland ist bekannt für Autos oder Wissenschaftler aber auf keinen Fall für großes Kino das überlassen wir lieber den Amerikanern. Da überrascht es umso mehr wenn es doch klappt einen guter Film auf die Leinwand zu bringen, so wie "Die Welle". Viele junge ambitionierte Schauspieler und als alter Hase Jürgen Vogel der seine Arbeit wirklich gut macht, er spielt den Lehrer Rainer Wenger der während seiner Projektwoche eine Art Experiment mit seinen Schülern startet. Es geht um Staatsformen, genauer Nationalsozialismus. Die Schüler sind anfangs skeptisch und sind der Meinung das es im heutigen Deutschland keine Chance für eine Diktatur gibt. Der pädagogischen Selbstversuch beginnt mit ungewissen Ausgang! Ein gelungener Film basierent auf den gleichnamigen Roman der auf wahren Begebenheiten bassiert, allerdings in den USA. Eine der wenigen guten sehenswerten Produktionen aus unserem Lande. Die Welle - Erschrecken und Faszination 5 von 5 PunktenEin wirklich interessantes Thema in einer gelungenen, spannenden Verfilmung. Rainer Wenger stellt das Thema Autokratie seiner Klasse in der Projektwoche vor. Dabei stellt sich eine interessante Frage auf. Ist es, trotz allem was wir über die deutsche Geschichte wissen, möglich eine Diktatur zu gründen? Seine Klasse glaubt nicht. Rainer Wenger will den Test machen und stellt ein Experiment auf. Die Klasse gründet eine Gruppe, genannt die Welle. Was anfangs Gemeinschaft und Zusammenhalt darstellte artet schon nach wenigen Tagen aus und verliert vollends die Kontrolle... Was mir an diesem Film neben den guten Schauspielern gefallen hat, ist die Nähe zum wahrem Leben. Damit meine ich nicht die außer Kontrolle geratene Welle, sondern die Menschen. Die dargestellten Charaktere vom lockeren Lehrer Rainer (super gespielt von Jürgen Vogel) bis hin zum Außenseiter, Möchte-gern-Coolem, Mauerblümchen und Streber. Alle Personen dieses Films sind realistisch und vor allem authentisch. Als ich den Anfang von die Welle sah, dachte ich, dass könnte auch meine Klasse sein, die diese Diskussion führt mit den gleichen Worten und den gleichen Meinungen. Eine Tatsache, die mir gefallen hat und gleichzeitig bewusst machte, dass man nicht von sich behaupten kann: Mir wird das nie passieren. Die Welle ist spannend und gut gemacht, keineswegs überzogen oder unrealistisch worin gerade das Erschreckende besteht. Die Welle ist im weitesten Sinne realistisch. Der Film greift ein Thema auf, von dem man gerne denken möchte es wäre unmöglich. Daher spricht vieles für diesen Film, da er ein spezielles Thema aufgreift und darauf aufmerksam macht. Er zeigt, dass Unterschätzung gefährlich sein kann und wie leicht es ist, dass sich Dinge ändern können, von denen man überzeugt war, sie würden kein zweites Mal geschehen. Ein brisanter Film, der überzeugt und von dem ich viel halte. Lediglich das Ende und damit meine ich speziell die letzten drei Minuten in denen man die Schülerin Caro und ihre Freunde sieht, konnten mich nicht überzeugen. Diese dargestellte Situation fand ich etwas zu Hollywood-wir-haben-uns-alle-lieb-like. "Eine Diktatur ist in Deutschland doch gar nicht mehr möglich!" "Ach, nein?." klasse film 5 von 5 Punktenmoin! da ich denke, dass alles wesentliche in vielen facetten bereits von meinen vorrezenenten gesagt wurde, fasse ich mich kurz: ich kenne die romanvorlage nicht, bin daher auch nicht voreingenommen oder irgendwie beeinflußt. ich finde den film klasse, er hat mich mitgerissen und gepackt. das ende gefällt mir persönlich auch sehr gut. ich empfehle jedem, der interessiert ist, dem film eine chance zu geben und sich ein eigenes bild zu machen :-) Die individuelle Existenz als Geburtsort von Fatalismus und Fanatismus 4 von 5 PunktenDie Welle - ein Film, beklemmend, schonungslos, direkt und provokativ. Ein Film, ein Spiel, das schonungslos die Wahrheit zeigt: Dass auch heute noch Totalitarismus, dass noch heute die Gefahr von Diktatur und Faschismus in den Urgründen des einzelnen Ichs, in seiner Emotionalität und Irrationalität lauert - als Anfang für Fatalismus und Fanatismus. Aber er zeigt auch, dass es sich in der Gruppendynamik, in einer von außen betrachtet aufs Letzte gestellten Kameraderie und Gemeinsamkeit zu einer Kraft wird, die Humanität und Moral außer Kraft setzen kann. Dieser Film zeigt, wie aus einer scheinbar spielerischen Situation in einer Klasse eine eingeschworene Gruppe wird, in der der einzelne nichts mehr, die Gruppe auf einmal alles ist; in der die Außenseiter, die Ausbrecher brutal sanktioniert und bestraft werden, weil das Wohl und Selbstbewusstsein jedes einzelnen anscheinend allein in der konformistisch zusammengeschweißten Gruppe gesichert ist: Die Rückversicherung auf Identität in brutalem existentiellem Ernst, für die die Gruppe alles, der Einzelne nichts mehr ist. So wird aus einem Spiel ein existentieller Kampf ums Überleben und die Gruppe zum unüberwindbaren Schicksal des einzelnen. Im Ganzen wird damit dieser Film zur Darstellung einer Wahrheit, bei dem einem im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke wegbleibt. Und dieser Film zeigt damit auch, was noch immer, was auch heute noch möglich ist, weil Menschen immer sind, was sie sind: emotionale, irrationale Wesen, denen immer auch Tierhaftes, Irrationales innewohnt. Daher sollten diesen Film alle sehen, besonders diejenigen, die glauben, irgendetwas gäbe es, dass an totalitären Staatsformen, an faschistischen oder anderen Diktaturen akzeptabel sei. Somit ein heilsamer Film, den man einfach gesehen haben muss. Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten. Nichts wirklich Neues. Durchschnitt. Schade. 3 von 5 PunktenZum Inhalt wurde bereits genug gesagt, daher steige ich gleich in die Bewertung ein: 1 Punkt für die Themenwahl. Sie ist spannend, auch angesichts längst vorliegender, ähnlicher Erkenntnisse à la Milgram oder Stanford-Gefängnis-Experiment. 1 Punkt für die sich redlich abrackernden Schauspieler. 1 Punkt für Kameraführung, Musik und die moderne Aufmachung des Films, der sich so deutlich von seinem inzwischen etwas angestaubten US-Vorgänger "The Wave" (Regisseur: Alex Grasshoff, 1981) abhebt. 1 Punkt habe ich abgezogen: Man hätte einfach mehr aus diesem Thema machen können. Der Film - wie auch das Buch - reduziert das Entstehen faschistischer bzw. autokratischer Strukturen auf - Macht durch Disziplin - Macht durch Gemeinschaft - Macht durch Handeln Also: Gruppenkonformität und verführerische Attraktion vor allem für Menschen mit wenig Selbstbewusssein, denen die (vermeintliche) Egalität innerhalb der Gruppe zugute kommt. Das ist keine bahnbrechend neue Erkenntnis. Vor allem greift sie viel zu kurz, um den Aufstieg der NSDAP in den 30er Jahren zu erklären. Sie zog nämlich nicht nur Jugendliche und Menschen mit schwachem Ego in ihren Bann. 1 zweiten Punktabzug gab es dafür, dass der Film (wie das Buch) zwar vorgenannte Defizite der menschlichen Psyche beschreibt, aber keinerlei Ansätze darstellt, wie mit diesem Wissen umzugehen ist. In jedem von uns steckt also ein kleiner Faschist. Soweit, so schlimm. Was nun? Ich hätte mir erwartet, auch der Nachbearbeitung des völlig ausser Kontrolle geratenen Experiments in Schule, Elternhäusern und bei den nun benötigten Jugendpsychologen zuschauen zu dürfen. Doch nein: Der Regisseur lässt mich ebenso im Regen stehen, wie schon Buchautor Morton Rhue. Schön, dass wir drüber geredet haben. Und natürlich fühle ich mich sehr betroffen... |
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The Wave [UK Import]
DVD von Momentum Pictures |
ProduktbeschreibungVereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Alternative Gesamtlänge, Bilden Von, Gelöschte Szenen, Musik-Bildschirm, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Der Lehrer einer höchst durchschnittlichen Klasse gerät in eine nicht nur pädagogische Zwickmühle, als sich seine Schüler während einer Projektwoche zum Thema "Autokratie" seinen Forderungen bedenkenlos unterordnen und sich schließlich in Belangen solidarisieren, die zuvor kaum wahrgenommen wurden. Die Verfilmung eines amerikanischen Jugendbuch-Bestsellers hinterfragt im Rahmen einer spannenden Geschichte gleichgeschaltetes Verhalten und stellt das Für und Wider einer solchen Geisteshaltung zur Disposition. Dabei liefert der Film keine Antworten, sondern fordert zur Auseinandersetzung auf. SCREENING/VERGEBEN IN: Europäische Film-Preise, Sundance Film-Festival, |
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Ragazze pom Pom al top
DVD |
ProduktbeschreibungDVD aus Italian in Italienische Sprache NEU&OVP Genere: Commedia Data uscita: 19/02/2004 Regia: Dennis Gansel Attori: Diana Amft, Felicitas Woll, Karoline Herfurth Lingue: Italiano, Tedesco Colori: Colori Anno produzione: 2001 Area DVD: Area 2 (Europa/Giappone) Durata: 85' Origine: ITA Sottotitoli: Italiano Sistema: Pal Nazione: D Formato Audio: Dolby Digital 5.1 |
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Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]
Blu-ray von Highlight |
5 Kundenrezensionen:Luft anhalten! die Welle 4 von 5 PunktenDeutschland ist bekannt für Autos oder Wissenschaftler aber auf keinen Fall für großes Kino das überlassen wir lieber den Amerikanern. Da überrascht es umso mehr wenn es doch klappt einen guter Film auf die Leinwand zu bringen, so wie "Die Welle". Viele junge ambitionierte Schauspieler und als alter Hase Jürgen Vogel der seine Arbeit wirklich gut macht, er spielt den Lehrer Rainer Wenger der während seiner Projektwoche eine Art Experiment mit seinen Schülern startet. Es geht um Staatsformen, genauer Nationalsozialismus. Die Schüler sind anfangs skeptisch und sind der Meinung das es im heutigen Deutschland keine Chance für eine Diktatur gibt. Der pädagogischen Selbstversuch beginnt mit ungewissen Ausgang! Ein gelungener Film basierent auf den gleichnamigen Roman der auf wahren Begebenheiten bassiert, allerdings in den USA. Eine der wenigen guten sehenswerten Produktionen aus unserem Lande. Die Welle - Erschrecken und Faszination 5 von 5 PunktenEin wirklich interessantes Thema in einer gelungenen, spannenden Verfilmung. Rainer Wenger stellt das Thema Autokratie seiner Klasse in der Projektwoche vor. Dabei stellt sich eine interessante Frage auf. Ist es, trotz allem was wir über die deutsche Geschichte wissen, möglich eine Diktatur zu gründen? Seine Klasse glaubt nicht. Rainer Wenger will den Test machen und stellt ein Experiment auf. Die Klasse gründet eine Gruppe, genannt die Welle. Was anfangs Gemeinschaft und Zusammenhalt darstellte artet schon nach wenigen Tagen aus und verliert vollends die Kontrolle... Was mir an diesem Film neben den guten Schauspielern gefallen hat, ist die Nähe zum wahrem Leben. Damit meine ich nicht die außer Kontrolle geratene Welle, sondern die Menschen. Die dargestellten Charaktere vom lockeren Lehrer Rainer (super gespielt von Jürgen Vogel) bis hin zum Außenseiter, Möchte-gern-Coolem, Mauerblümchen und Streber. Alle Personen dieses Films sind realistisch und vor allem authentisch. Als ich den Anfang von die Welle sah, dachte ich, dass könnte auch meine Klasse sein, die diese Diskussion führt mit den gleichen Worten und den gleichen Meinungen. Eine Tatsache, die mir gefallen hat und gleichzeitig bewusst machte, dass man nicht von sich behaupten kann: Mir wird das nie passieren. Die Welle ist spannend und gut gemacht, keineswegs überzogen oder unrealistisch worin gerade das Erschreckende besteht. Die Welle ist im weitesten Sinne realistisch. Der Film greift ein Thema auf, von dem man gerne denken möchte es wäre unmöglich. Daher spricht vieles für diesen Film, da er ein spezielles Thema aufgreift und darauf aufmerksam macht. Er zeigt, dass Unterschätzung gefährlich sein kann und wie leicht es ist, dass sich Dinge ändern können, von denen man überzeugt war, sie würden kein zweites Mal geschehen. Ein brisanter Film, der überzeugt und von dem ich viel halte. Lediglich das Ende und damit meine ich speziell die letzten drei Minuten in denen man die Schülerin Caro und ihre Freunde sieht, konnten mich nicht überzeugen. Diese dargestellte Situation fand ich etwas zu Hollywood-wir-haben-uns-alle-lieb-like. "Eine Diktatur ist in Deutschland doch gar nicht mehr möglich!" "Ach, nein?." klasse film 5 von 5 Punktenmoin! da ich denke, dass alles wesentliche in vielen facetten bereits von meinen vorrezenenten gesagt wurde, fasse ich mich kurz: ich kenne die romanvorlage nicht, bin daher auch nicht voreingenommen oder irgendwie beeinflußt. ich finde den film klasse, er hat mich mitgerissen und gepackt. das ende gefällt mir persönlich auch sehr gut. ich empfehle jedem, der interessiert ist, dem film eine chance zu geben und sich ein eigenes bild zu machen :-) Die individuelle Existenz als Geburtsort von Fatalismus und Fanatismus 4 von 5 PunktenDie Welle - ein Film, beklemmend, schonungslos, direkt und provokativ. Ein Film, ein Spiel, das schonungslos die Wahrheit zeigt: Dass auch heute noch Totalitarismus, dass noch heute die Gefahr von Diktatur und Faschismus in den Urgründen des einzelnen Ichs, in seiner Emotionalität und Irrationalität lauert - als Anfang für Fatalismus und Fanatismus. Aber er zeigt auch, dass es sich in der Gruppendynamik, in einer von außen betrachtet aufs Letzte gestellten Kameraderie und Gemeinsamkeit zu einer Kraft wird, die Humanität und Moral außer Kraft setzen kann. Dieser Film zeigt, wie aus einer scheinbar spielerischen Situation in einer Klasse eine eingeschworene Gruppe wird, in der der einzelne nichts mehr, die Gruppe auf einmal alles ist; in der die Außenseiter, die Ausbrecher brutal sanktioniert und bestraft werden, weil das Wohl und Selbstbewusstsein jedes einzelnen anscheinend allein in der konformistisch zusammengeschweißten Gruppe gesichert ist: Die Rückversicherung auf Identität in brutalem existentiellem Ernst, für die die Gruppe alles, der Einzelne nichts mehr ist. So wird aus einem Spiel ein existentieller Kampf ums Überleben und die Gruppe zum unüberwindbaren Schicksal des einzelnen. Im Ganzen wird damit dieser Film zur Darstellung einer Wahrheit, bei dem einem im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke wegbleibt. Und dieser Film zeigt damit auch, was noch immer, was auch heute noch möglich ist, weil Menschen immer sind, was sie sind: emotionale, irrationale Wesen, denen immer auch Tierhaftes, Irrationales innewohnt. Daher sollten diesen Film alle sehen, besonders diejenigen, die glauben, irgendetwas gäbe es, dass an totalitären Staatsformen, an faschistischen oder anderen Diktaturen akzeptabel sei. Somit ein heilsamer Film, den man einfach gesehen haben muss. Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten. Nichts wirklich Neues. Durchschnitt. Schade. 3 von 5 PunktenZum Inhalt wurde bereits genug gesagt, daher steige ich gleich in die Bewertung ein: 1 Punkt für die Themenwahl. Sie ist spannend, auch angesichts längst vorliegender, ähnlicher Erkenntnisse à la Milgram oder Stanford-Gefängnis-Experiment. 1 Punkt für die sich redlich abrackernden Schauspieler. 1 Punkt für Kameraführung, Musik und die moderne Aufmachung des Films, der sich so deutlich von seinem inzwischen etwas angestaubten US-Vorgänger "The Wave" (Regisseur: Alex Grasshoff, 1981) abhebt. 1 Punkt habe ich abgezogen: Man hätte einfach mehr aus diesem Thema machen können. Der Film - wie auch das Buch - reduziert das Entstehen faschistischer bzw. autokratischer Strukturen auf - Macht durch Disziplin - Macht durch Gemeinschaft - Macht durch Handeln Also: Gruppenkonformität und verführerische Attraktion vor allem für Menschen mit wenig Selbstbewusssein, denen die (vermeintliche) Egalität innerhalb der Gruppe zugute kommt. Das ist keine bahnbrechend neue Erkenntnis. Vor allem greift sie viel zu kurz, um den Aufstieg der NSDAP in den 30er Jahren zu erklären. Sie zog nämlich nicht nur Jugendliche und Menschen mit schwachem Ego in ihren Bann. 1 zweiten Punktabzug gab es dafür, dass der Film (wie das Buch) zwar vorgenannte Defizite der menschlichen Psyche beschreibt, aber keinerlei Ansätze darstellt, wie mit diesem Wissen umzugehen ist. In jedem von uns steckt also ein kleiner Faschist. Soweit, so schlimm. Was nun? Ich hätte mir erwartet, auch der Nachbearbeitung des völlig ausser Kontrolle geratenen Experiments in Schule, Elternhäusern und bei den nun benötigten Jugendpsychologen zuschauen zu dürfen. Doch nein: Der Regisseur lässt mich ebenso im Regen stehen, wie schon Buchautor Morton Rhue. Schön, dass wir drüber geredet haben. Und natürlich fühle ich mich sehr betroffen... |
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Napola [UK Import] , Regie: Dennis GanselDVD von Peccadillo PicturesPreis bei Amazon: EUR 21,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Eine Kundenrezension:... eine Wahrheit, die nicht zu leugnen ist 5 von 5 PunktenHardly I was able to watch such a convincingly and skilfully researched, directed and acted movie about such an important and so often hushed up theme, a ticklish theme which does not refer to Germany only but is so much transferable, especially today. ... a most touching film about the chanalised destructiveness of cadre training mills ... not a single second drawn over --- Selten habe ich einen so beeindruckenden und meisterlich recherchierten, inszenierten und gespielten Film über ein so wichtiges und so oft totgeschwiegenes Thema gesehen, ein heikles Thema, das nicht nur Deutschland betrifft, sondern welches gerade heute so transferierbar ist. ...ein beeindruckender Film über die kanalisierte Destruktivität von Kaderschmieden ...keine Sekunde lang überzogen |
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Mädchen Mädchen! [VHS]Videokassette von Ufa VideoAngebote ab EUR 14,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) |
Aus der Amazon.de-RedaktionTeenagerkomödien waren eigentlich immer eher Jungensache, und das gilt nicht nur für Klassiker wie Porky's und Eis am Stiel sondern auch für neuere Hits wie American Pie und Harte Jungs. Insofern war es an der Zeit, dass mit Mädchen, Mädchen endlich eine Teenagerkomödie entstanden ist, die sich den Wirren des Erwachsenwerdens aus einer anderen Perspektive nähert. In Dennis Gansels Kinodebüt sind es drei Mädchen, die mit ihren erotischen Sehnsüchten und Fantasien zu kämpfen haben und die letztlich genauso wie die harten Jungs lernen müssen, dass Gefühle doch mächtiger als Hormone sind. Inken (Diana Amft), Victoria (Felicitas Woll) und Lena (Karoline Herfurth) spielen zusammen in einem alles andere als erfolgreichen Volleyballteam. Doch die ständigen Niederlagen ändern nichts an ihrem Spaß am Sport und noch weniger an ihrer Freundschaft. Zusammen träumen sie von Jungs und vom perfekten ersten Mal. Allerdings bleibt es vorerst bei den Träumen, denn in der Wirklichkeit nehmen ihre Dates meist eine überraschende und wenig glückliche Wendung. Wie die meisten Teenagerkomödien dieser Art setzt auch Mädchen, Mädchen auf ziemlich eindeutige Gags und Witze. Dabei benehmen sich Inken, Victoria und Lena beinahe genauso wie die Helden in Harte Jungs, dessen Erfolgsrezept Dennis Gansel zusammen mit seinem Autorenteam Maggie Peren und Christian Zübert hier nur ganz leicht variiert. Doch gerade diese Nähe der Mädchen zu den Jungen hat etwas sehr Angenehmes und Beruhigendes. Zumindest in Komödien für Teenager scheint die Geschlechterdifferenz doch nicht so groß zu sein, wie immer befürchtet. Und wenn es dann am Ende im Titelsong von Rita heißt, dass Mädchen "härter sein müssen", kann man darüber eigentlich nur lächeln, denn bei aller vorgeblichen "Härte" und aller verbalen wie visuellen Direktheit bleibt Mädchen, Mädchen doch eine romantische Träumerei. Die erste Liebe und die erste Leidenschaft mögen chaotisch und von zahllosen Rückschlägen überschattet sein, aber sie besitzen einen Zauber und eine Unschuld, an die man sich später wehmütig erinnern wird. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Naja... 3 von 5 PunktenDiesen Film finde ich nicht so gut, wie den zweiten. Er wirkt älter (ist er auch :)) und das Thema ist ein bisschen dünn. Er ist nicht schlecht, vor allem zum reinkommen in den zweiten Teil, aber man muss ihn auch nicht zwingend sehen d.h. man versteht auch den zweiten Teil, wenn man den ersten nicht gesehen hat. oh je... 1 von 5 PunktenSehen wir es als Fehltritt der damals vielleicht noch etwas unerfahrenen Schauspielerinnen. Vor allem Felicitas Woll kann mehr als diese "Leistung". Handlung, Dialoge und Sinn sind gleich null. Dieser Film ist nur für eingefleischte "American Pie" oder "Harte Jungs" Fans etwas...schade! Super!... wenn man weiß worauf man sich einlässt! 5 von 5 PunktenDass "Mädchen Mädchen" kein hochintellektueller Film ist, sollte einem schon bewusst sein. Man kann ihn nicht mit anderen Komödien vergleichen. Trotzdem erfüllt er seinen Zweck: Er ist witzig, unterhaltsam und sympathisch! Die Schauspieler sind überzeugend... Und: Wer diese Art von Filmen mag, sollte sich unbedingt auch Mädchen Mädchen 2 ansehen, der meiner Meinung nach sogar besser ist. Diana Amft ist wunderbar 5 von 5 Punktenich finde Diana Amft ist eine tolle deutsche Schauspielerin und rettet jeden Film- so auch diesen. Mit ihrer symphatischen Art, mit welcher sich jedes Mädchen gerne identifizieren kann, macht sie sich immer sehr gut. Auch wenn dieser Film nicht sehr intelektuell ist so ist er durch sie dennoch gut. süßer Teeniestreifen 5 von 5 PunktenInken, Viktoria und Lena verstehen sich gut. Besonders was Jungs angeht. Alle haben auch plötzlich dasselbe Problem: Wie bekommt man einen Orgasmus?! Ein Fahrrad oder ein lesbischer Chat können da sehr nützlich sein. Doch nicht nur das. Jungs sind das generelle Problem in diesem Film und daher beschäftigt sich der Film nicht gerade mit etwas Neuem. Aber die drei Schauspielerinnen passen sehr gut in die Rollen der bewust etwas naiv wirkenden Mädchen. Und die Jungs werden auch manchmal durchaus als schüchtern dargestellt. Und die schlechten Jungs kriegen ihr Fett weg (z. B. mit ganz besonderen Pillen) und die ganz besonders schüchternen Jungs, die sich einfach dumm benommen haben, greifen zur Gitarre und singen los. Wieder andere gehen in einen Lesbenchat oder haben Probleme mit gewissen "Ringen". Der Film läßt wirklich keine sexuelle Peinlichkeit aus. Er wirkt erfrischend offen und überhaupt nicht dieses übliche: Wir können doch über alles reden und so. Nö, der Film ist was für einen richtigen Abend unter Mädels (egal ob groß oder klein) und am besten: NO Jungs! |
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Mädchen Mädchen [Verleihversion]
DVD von Ufa |
ProduktbeschreibungDie Gedanken der 18-jährigen Inken und ihrer Freundinnen Victoria und Lena kreisen nur um ein Thema: Warum ist Sex für sie nie so aufregend, wie es in Frauenzeitschriften und Filmen dargestellt wird? Auf der Suche nach dem ersten Orgasmus gehen sie unterschiedliche Wege: Inken übt ergebnislos mit ihrem Freund, Victoria versucht es mit Mädchen, während Lena von der großen Liebe träumt. Dennis Gansels Version der amerikanischen Teenie-Klamotte Coming Soon, die bei uns nicht in die Kinos kam, ist eine Art Harte Jungs aus weiblicher Sicht. Da das Drehbuch von Maggie Peren (Vergiss Amerika) und Christian Zübert nicht nur von den ersten sexuellen Gehversuchen, sondern auch von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens im Allgemeinen erzählt, sollte der Film nicht nur bei Bravo-Lesern ankommen. |
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