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Valmont
DVD von Concorde Video |
ProduktbeschreibungValmont DV 5 Kundenrezensionen:Ein Köstliches Kinovergnügen 4 von 5 PunktenWer "Gefährliche Liebschaften" mit Glen Close und John Malkowich aus dem Jahr 1988 kennt,wird hier an der gleichen Geschichte von Milos Forman(fast zeitgleich 1989 verfilmt)seine helle Freude haben. Annette Bening ist wunderbar und der junge Colin Firth ist sehr sexy (John Malkowich möge mir verzeihen)auch Henry Thomas der Junge aus Spielbergs Kultfilm "ET" ist gut besetzt.Im ganzen ein toller Film mit köstlichen Dialogen und wunderbarer Ausstattung,schöner Musik und im breitem Panavision 2.35 Format. Leider war der Dolby Stereo Sound der damaligen Zeit noch sehr anfällig für Staubpartikel die sich auf der nichtrestaurierten "gefakten" 5.1 Kopie hörbar machen! auch gibt es Dialogübersprecher in den hinteren Kanälen. Trotzdem ein wunderbarer Film der zu Unrecht an der Kinokasse unterging. Colin Firth - Der "wahre" Valmont 5 von 5 PunktenDieser Film der nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos im Jahre 1989 unter der Regie von Milos Forman ("Amadeus") verfilmt wurde, hatte das Pech, ein Jahr nach Stephen Frears "Les Liaisons Dangereuses - Gefährliche Liebschaften" in die Kinos zu kommen. Er blieb leider fast unbeachtet, obwohl er meiner Meinung nach, wesentlich gelungener ist, auch was die Besetzung betrifft. Die intrigante Marquise de Merteuil (Annette Bening) schlägt Vicomte de Valmont (Colin Firth) vor die junge Cécile de Volanges (Fairuza Balk, absolut glaubhaft in ihrer Unschuld) noch vor deren Hochzeit mit Gercourt (einem ehemaligen Liebhaber der Merteuil) die Unschuld zu nehmen, um sich an Gercourt zu rächen. Valmont ist aber viel mehr an der verheirateten Madame de Tourvel (Meg Tilly) interessiert, und läßt nichts unversucht sie zu verführen. Die Marquise de Merteuil bietet ihm eine Wette an, bei der sie sich als Preis anbietet, falls es ihm gelingen sollte, die tugendhafte junge Frau tatsächlich in sein Bett zu bekommen. Intrigen, Verführungen und Lügen bestimmen das dekadente Leben der handelnden Personen. Ein Highlight ist die wunderbare Fabia Drake in ihrer letzten Rolle, als Madame de Rosemonde. Der junge wunderschöne Colin Firth spielt den Valmont, einen nicht gerade liebenswerten Charakter, so unwiderstehlich, daß man John Malkovich in Stephen Frears Film einfach vergessen kann. Die Intrigen der Hauptpersonen verselbständigen sich im Laufe des Films und lassen deren Leben aus dem Ruder laufen. Die wunderbare Musik, opulente Kostüme und eine verschwenderische Ausstattung tun ein Übriges, um diesen Film zu einem Ereignis zu machen. Ein wirklich zu Unrecht vergessener Streifen, den es zu entdecken gilt. Allein Colin Firth als Valmont rechtfertigt schon den Kauf der DVD. Absolut sehenswert! Noch zwei Tipps: für alle Fans von Colin Firth, die die "Wet Shirt"-Szene bei Pride & Prejudice lieben: in "Valmont" gibt es eine Sequenz an einem See, die es zu entdecken gilt!!!! Außerdem sollte man sich den Film in der englischen Fassung anhören, dt. Untertitel sind vorhanden. Colin Firth's Originalstimme darf man sich einfach nicht entgehen lassen!!! Übrigens endete das Verhältnis von Meg Tilly und Colin Firth, die sich während der Dreharbeiten kennenlernten, privat keineswegs so tragisch wie im Film. Sie lebten einige Jahre zusammen und bekamen einen Sohn. Ein reingelegter Verführer 4 von 5 PunktenEin weiteres Meisterwerk von Regie-As Milos Forman, das allerdings völlig zu Unrecht verkannt ist. Eine pompöse Ausstattung, prächtige Kostüme und eine überzeugende Schauspieler-Crew machen dieses amüsante Sittengemälde des 18. Jahrhunderts zu einem Seherlebnis. In spitzzüngigen Dialogen geht es oft andeutungsweise um die schönste Sache der Welt, um Hingabe und Verführung und um den Verlust der Unschuld. Die Überlegungen gehen in Richtung Ehemann oder Liebhaber, weil eine treue Frau ein Widerspruch an sich ist. Dem Ganzen liegt ein reizvolles Liebeskomplott mit einer Wette zu Grunde. Und auch das pralle Leben kommt keineswegs zu kurz. Durch drei sehr unterschiedliche, aber miteinander verknüpfte amouröse Abenteuer erhält der Film Tiefgang und Spannung zum Beispiel dadurch ob der verführte Verführer letztendlich scheitert oder erfolgreich ist. Der abschließende Blick auf das weitere Leben (?!) der involvierten Personen ist zwar ernüchternd, aber war auch klar so vorgezeichnet. Firth unglaubwürdig 2 von 5 PunktenIm Vergleich zum diabolischen John Malcovich überzeugt Colin Firth, den ich eigentlich wirklich äußerst gerne sehe, leider überhaupt nicht. Ständig lächelnd, und zudem nicht wirklich verführerisch, nimmt man ihm den Valmont nicht ab. Sehenswert aber nicht Überragend 3 von 5 PunktenWer die Verfilmung "Gefährliche Liebschaften" kennt und liebt wird von der Foreman Version enttäuscht sein. Ihr fehlt die Schärfe und Bösartigkeit, die John Malkovitch und Glenn Close mit Nonchalance gemeistert haben. Colin Firth nimmt man die Niedertracht nicht wirklich ab. Trotzdem ist der Film durchaus sehenswert und schon allein die Gegenüberstellung der zwei Filmversionen, die in etwa zur gleichen Zeit rauskamen, ist interessant. |
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Then She Found Me
DVD von best entertainment |
ProduktbeschreibungBeschreibung: Kein Wunder, dass sich April Epner (HELEN HUNT) nichts sehnlicher wünscht als ein Baby. Die 39-jährige New Yorker Lehrerin ist selbst ein adoptiertes Kind, sie hat ihre leibliche Mutter nie kennen gelernt und hört mittlerweile ihre biologische Uhr immer lauter ticken. Ausgerechnet jetzt gerät ihr bisher so harmonisches Leben völlig aus den Fugen. Obwohl erst seit ein paar Monaten verheiratet, erklärt Aprils Mann Ben (MATTHEW BRODERICK) die Ehe zum fatalen Irrtum und lässt sie sitzen. Kurz darauf stirbt ihre Pflegemutter. Und dann steht unvermittelt die populäre Talkshow-Moderatorin Bernice (BETTE MIDLER) vor Aprils Tür und erklärt, sie sei ihre wahre Mutter. Was zuviel ist, ist zuviel. Aber ob April Trost wirklich bei Frank (COLIN FIRTH) findet? Der ist zwar attraktiv, aber auch der gerade erst geschiedene Vater eines ihrer Schüler... Angaben laut Hersteller Darsteller: Helen Hunt, Colin Firth, Bette Midler Komponist: David Mansfield Format: Dolby, PAL, Surround Sound Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1) Untertitel: Deutsch Region: Region 2 Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1 Anzahl Disks: 1 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren Studio: M.I.B. - Medienvertrieb in Buchholz Erscheinungstermin: 18. Juni 2009 Produktionsjahr: 2007 Spieldauer: 97 Minuten 5 Kundenrezensionen:ein Film zum Nachdenken 4 von 5 PunktenThen she found me war ein Film der eigentlich als tragische Komödie eingestuft wird. Ich hätte den Film jedoch nicht als Komödie bezeichnet. Ich bin Colin Firth Fan und deshalb kauft ich den Film, aber dieser Film ist anders als andere. Er regt echt zum Nachdenken an. Was denkt die Hauptdarstellerin sich eigentlich dabei. Sie macht soviele Fehler, die man, wenn man darüber nachdenken würde, eigentlich nicht macht. Heiratet ihren Jugendfreund (die Hochzeit warf schon Zweifel auf), schläft fast mit ihm obwohl sie schon einen anderen hatte. Aber dieser Film ist durch die vielen Fehler der Hauptpersonen so real, das man ihn deshalb nicht vergießt. Und die zentrale Geschichte um eigene Kinder ist sehr tragisch erzählt. Denn das sind solche Geschichten und ich finde es toll von Helen Hunt, das sie auf solche Paare aufmerksam gemacht hat. Tolle Geschichte, toller Film tolle Schauspieler!!!!!!!!!!! wirklich zu empfehlen!!!! Sollte man sich nicht entgehen lassen!! 5 von 5 PunktenThen She Found me" ist einer jener Filme, die man leicht übersieht - zu Unrecht. Wahrscheinlich wäre es auch mir so ergangen, wenn ich nicht ein Fan von Colin Firth wäre, der sich all seine Filme ansieht und nur sehr selten enttäuscht wurde. Helen Hunt, die auch Regie führt, spielt eine Lehrerin, die nach dem Tod ihrer Adoptiveltern einen Brief ihrer Mutter (Bette Midler) erhält, die sie um ein Treffen bittet. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Bette Midler (in einer ihrer besten Rollen)spielt eine extrovertierte, es mit der Wahrheit nicht sehr genau nehmende Frau, bekannt als Leiterin einer TV-Talkshow und Helen Hunt, eine etwas verhärmte, scheue und in einer unglücklichen Ehe lebende Lehrerin. Das erste Zusammentreffen dieser beiden Frauen endet natürlich in einem Fiasko. Durch Zufall lernt die Lehrerin den Vater eines Schülers, (Colin Firth), kennen, der von seiner Frau verlassen wurde und sich alleine um seine beiden Kinder kümmert. Colin Firth als als tief verletzten, aber treusorgenden Vater zu erleben, lohnt alleine schon den Kauf dieser DVD. Sie verliebt sich in ihn, nur um kurze Zeit später zu erfahren, dass sie nach vielen erfolglosen Versuchen schwanger ist, gerade jetzt, als sie sich von Ihrem Mann (Matthew Broderick, sehr überzeugend, als jede Verantwortung scheuender Albtraum eines Ehemanns)getrennt hat. Diesen beiden vom Leben enttäuschten Menschen zuzusehen, wie sie sich gegen ihre Gefühle wehren, nur um dann trotzdem eine Beziehung zu beginnen, ist rührend und lustig zugleich. Ich will natürlich nicht die ganze Geschichte verraten. Lustige Sequenzen wechseln sich mit tragischen Begebenheiten ab, aber die wunderbaren Schauspieler, lassen diesen Film nie kitschig oder langweilig werden. Man sollte ihn sich nicht nur einmal ansehen, es gibt soviele kleine Dinge, die man erst auf den zweiten Blick entdeckt. Ein Film, der nichts für Fans von Action, Special-Effects oder ähnlichem ist, sondern für Menschen, die es lieben wundervollen Schauspielern zuzusehen, die eine Geschichte erzählen. Ein Film der kein großes Budget braucht,um zu überzeugen. Was hat Helen Hunt denn da verbrochen? 1 von 5 PunktenHunt musste den Film wohl selbst machen, dafür hat sich wahrscheinlich kein Produzent gefunden. Meine Frau wollte den Film sehen; die Story hat sie nicht angesprochen, aber hat sich viel von der Besetzung versprochen. Nach einer halben Stunde haben wir den Film ausgemacht. Ich hab dann am nächsten Tag noch mal reingeschaut und letztlich durchgespult. Der Film ist erstens stinklangweilig! Die schauspielerische Leistung ist stellenweise peinlich! Das Drehbuch nach dem Motto: So sollte man es nicht machen. Da passte gar nichts zusammen. Und Helen Hunt sieht echt bemitleidenswert aus mittlerweile, so abgemagert und ausgezehrt wirkend. Es sprang absolut kein Funke über, aber auch zwischen den Charakteren war alles wie tot. Selten so einen sterilen Film gesehen, obwohl er ja hoch-emotional sein sollte. Gut, dass die DVD umsonst war wegen Mengenrabatt ;) Liebevoll gemachter Film 5 von 5 PunktenThen She Found Me Ein liebevoll gemachter Film mit einem interesanten Motto. Hat mich zum Nachdenken über das Thema Verrat und Liebe angeregt. Die Geschichte war gut und durchdacht und im Original mit Untertiteln besser als in der Synchronisation. Es gab wenigstens eine kleine Szene, in der ich Spaß an Colin Firth hatte. Mit Zeit und Spaß an Details hatte ich viel Freude an diesem Film. Kurz & knapp 2 von 5 PunktenLangeweile. Kaum ein Wort ist passender für diesen dickflüssigen Liebes-Drama-Mischmasch. Ich bin dabei ständig eingeschlafen. Dann wieder aufgewacht und nach 2-3 Dialogen wieder eingeschlafen. Es passiert einfach nichts. Dazu dann noch die biedere Jeansgröße 0 (Helen Hunt). Nur die quirlige Bette Midler hat schlimmeres verhindert. |
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Hotel zur Unsterblichkeit - Wings of Fame
DVD von KSM GmbH |
Inhalt?Der Ruhm mag verschwinden, die Vergessenheit währt ewig.? Mit diesem Zitat von Schopenhauer hat sich der Schauspieler Cesar Valentine (Oscar-Preisträger Peter O?Toole) noch nicht auseinandergesetzt, denn schließlich ist er gerade erst auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Dann wird er auf einem Filmfestival vor den Augen seiner Fans ermordet. Wer kann bloß so eine ruchlose Tat begehen? Der Schuldige ist schnell gefunden, doch bevor irgendein Gericht dieser Welt ein Urteil über ihn sprechen kann, wird er ? fast wie im Kino - von einem herhab fallenden Scheinwerfer erschlagen. Aber was hat den erfolglosen Schriftsteller Brian Smith (Colin Firth, Stolz und Vorurteil, Bridget Jones) nur dazu gebracht, sein verehrtes Idol vor aller Welt umzubringen? Immerhin findet sich der Getötete nach all diesen Aufregungen an einem recht angenehmen Ort wieder und zwar in einem Hotel mit einer reichlich exklusiven Gästeliste. Neben Albert Einstein, Lassie, Ernest Hemingway und dem Lindbergh-Baby sind hier noch zahlreiche weitere prominente und mausetote Persönlichkeiten zu finden. Ist das etwa der Himmel für VIPs? Valentine genießt seinen Aufenthalt dort, bis er ausgerechnet auf den Mann trifft, dem er dieses neue ?Leben? zu verdanken hat, Brian Smith. Nun beginnt eine philosophische und überaus emotionale Diskussion darum, was beide hierher verschlagen hat. In der folgenden Zeit erkunden sie ihren Aufenthaltsort immer genauer und machen auch die Bekanntschaft der schönen Sängerin Bianca (Schauspielerin Marie Trintignant, die im Jahr 2003 von ihrem Freund, dem französischen Sänger Bertrand Cantat zu Tode geprügelt wurde). Doch je länger sich alle Beteiligten im Hotel zur Unsterblichkeit aufhalten, desto größer wird ihre Angst. Denn der rigiden Zimmerpolitik des Hauses liegt eine Regel zugrunde: Je prominenter der Gast, umso besser sein Zimmer. Was im Umkehrschluss bedeutet: Sobald der Ruhm eines Bewohners verblasst, sinkt auch die Qualität seiner Unterbringung. Nur allzu deutlich wird den Protagonisten vor Augen geführt, wie trügerisch ihr Dasein als gefeierter Star zur Lebzeiten war, denn kaum etwas davon hat längere Zeit Bestand. Besonders Valentine wird dieser Umstand schmerzlich bewusst, denn schon nach kurzer Zeit beginnt sein Abstieg in das ewige Vergessen. Für Smith hingegen läuft es hier besser, als jemals in seinem Leben zuvor. Der Mord hat ihn berühmt gemacht, eine Tatsache, mit der er schwer zu kämpfen hat. Das philosophierende Paar beschäftigt sich eingehend mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und ihrem Dasein an diesem ungewöhnlichen Ort. Gibt es einen Weg, ihrem scheinbar unausweichlichen Schicksal doch noch zu entrinnen? Dieser brillante Film von Regisseur Otakar Votocek lädt den Zuschauer zum Sinnieren und Schmunzeln ein. Denn obwohl bekannt ist, wie gierig sich die Hollywood-Gemeinde auf das Thema Ruhm stürzt und gerade in heutigen Zeiten jedem vorgegaukelt wird, er könne es bis zum Superstar schaffen, bleibt das eingangs erwähnte Zitat doch die einzige Wahrheit zu diesem Thema. Die hochtalentierten Schauspieler machen aus diesem Possenspiel um den Wert des eigenen Lebens ein sehenswertes Stück Kinogeschichte, dass die gesamte Filmwelt quasi direkt von der Leinwand auf die Psychiater-Couch durchwinkt. Für jeden Filmliebhaber ein absoluter Pflichtstreifen. 5 Kundenrezensionen:Diese Chance ist vertan... 2 von 5 PunktenEin interessanter Ansatz, den Regisseur und Drehbuchautor Otakar Votocek uns hier präsentiert. Es geht um das Leben der Berühmtheiten, nachdem ihre Seelen die Welt verlassen haben. Die Umsetzung erweist sich jedoch leider als etwas zäh. Als Zuschauer hat man regelrecht das Gefühl in dieser Welt mit gefangen zu sein. Man wird klaustrophobisch weil man sich von der Langeweile regelrecht in die Enge getrieben fühlt. Nach anfänglicher Begeisterung wird die Geschichte mit kaum Entwicklung weiter erzählt und zu einem unüberwindbarem Problem. Den Charakteren fehlt es an tiefe, auch hier nur sehr langsame Entwicklungen Was in dem Schlaf für Träume liegen mögen* 4 von 5 Punkten"Hotel zur Unsterblichkeit" ist nicht nur ein wunderbar poetischer Filmtitel, auch der Film selbst besitzt Poesie. Er vereint eine faszinierende Idee und einen großartigen internationalen Cast vor einem beeindruckenden Schauplatz und ist, auch wenn die Umsetzung letztendlich unter ihrem Optimum bleibt, ein interessantes und sehenswertes Filmerlebnis. Ein berühmter Schauspieler (Peter O'Toole) wird erschossen; sein Mörder(Colin Firth, smart!) kurz daraufhin ebenfalls zur Strecke gebracht. Aufgrund ihres Bekanntheitsgrades gelangen beide über den Hades auf eine mediteran anmutende Insel um dort in das "Hotel zur Unsterblichkeit", einem 60er-Jahre-Edelklotz, einzuchecken. Hier begegnen sie allerhand illustren Gästen, echten, wie Phantasie-Prominenten. Es macht Spaß zu raten, welcher Verstorbene jeweils Vorbild gestanden haben mag. Das "Leben" dort hat natürlich seine Schattenseiten symbolisiert durch den unbeweglichen Schatten einer Sonnenuhr. Und es droht die große Gefahr: Das Nachlassen des Bekanntheitsgrades bedeutet im schlimmsten Fall die Verbannung aus dem Luxus-Fegefeuer. Mit von der Partie ist auch Marie Trintignant. Die Tatsache, daß Marie Trintignant mittlerweile tatsächlich einem viel zu frühen und unnatürlichen Tod zum Opfer viel, verleiht dem Film etwas zusätzlich unheimliches. Aber auch ohne dieses Wissen führt der Film natürlich zu Fragen über Vergänglichkeit ansich, auch die eigene, nicht nur die Bedeutung und Vergänglichkeit von Ruhm. Man kann den Film auf deutsch und englisch sehen. Weil ich Colin Firth' Stimme besonders mag, hab ich mich für die englische Version entschieden. Untertitel sind leider nicht einstellbar. Ich bin aber trotzdem recht gut mitgekommen, ohne perfekte Englischkenntnisse zu besitzen. In die deutsche Synchronisation hab ich kurz reingehört und fand sie ganz passabel. Im Bonus befinden sich lediglich Informationen zu den Hauptdarstellern und dem Regisseur, ferner einige Trailer. Gerade über die vielen beeindruckenden Nebendarsteller, die man vom Sehen her kennt, hat man das Bedürfnis sich zu informieren. Was aber noch bedauerlicher ist, ist das völlige Fehlen von Making Of oder Audiokommentar. Dieser Film entstand während der Wendezeit, mit einem wirklich sehr internationalen Team. Bedenkt man das alles und die Filmidee ansich, müßte es doch allerhand interessantes zu erzählen geben. Angesichts des günstigen Preises hab ich den Kauf dennoch nicht bereut. *zitiert aus Sheakespeares Hamlet .......eine einzige Enttäuschung ! 1 von 5 PunktenIch habe den Artikel nach den vorliegenden Rezensionen und Empfehlung gekauft. Vom schlechten Bild ( teilweise starkes Rauschen, schlechte Farben ) und Ton ( Dolby Digital 2.0, schlecht abgemischt ) mal abgesehen, liefert die Story wenig Spannung und ist mitunter leicht vorhersehbar. Teilweise wurden wir an Filmhandlungen aus den 60ern/70ern erinnert. Manches grenzt dann auch schon an`s lächerliche. Das einzig originelle ist die Idee an sich, die Frage: was ist nach dem Tod. Da versprechen wir uns aber eine spannendere zeitgerechtere Umsetzung. Insofern pure Enttäuschung. Von oben betrachtet. 5 von 5 PunktenNachdem der bekannte Schauspieler Cesar Valentine eine ihm zugesandte Biographie als seine Autobiographie verwendet, wird er von dem jungen Autor des Werkes Brian Smith erschossen. Kurz danach stirbt auch Brian Smith. Cesar und Brian begegnen sich in einem einsamen Inselhotel wieder. Dieses surreale Hotel beherbergt verstorbenen Persönlichkeiten, deren Ruhm auf der Erde noch nicht vergangen ist. Die Wertschätzung des Personals hängt von dem Erinnerungswert der Verstorbenen in der realen Welt ab. Vergessene Berühmtheiten müssen das Hotel verlassen. Jene deren Ruhm nach ihrem Tode steigt erhalten bessere Quartiere. Nachdem diese Möglichkeiten eines jenseitigen Leben gänzlich ausdiskutiert sind, beginnt das Leben auf der Insel langweilig zu werden. Aber eine jährliche Lotterie ermöglicht die Rückkehr zur Erde. Die recht originelle Geschichte bietet den Hintergrund für eine breit gefächerte philosophische Diskussion über Erfolg und Ruhm. Die Protagonisten hadern letztendlich auch mit ihrem jenseitigen Leben. Für die einen zollt ihnen die Welt nicht genug Anerkennung und es gibt auch jenen, die den Ruhm verabscheuen. Regie und Schauspieler liefern eine feine kleine Filmperle ab. Hotel zur Unsterblichkeit 1 von 5 PunktenObwohl ich mir von dem Film vorab kein richtiges Bild machen konnte und meine Erwartungen sicherlich nicht zu hoch waren, war ich sehr enttäuscht. Das Thema ist gut, aber an einer guten Umsetzung vor allem im Bezug auf Tiefgang mangelt es kräftig. Der Film war langweilig, trotz ausgezeichneter Besetzung schienen die Schauspieler steif und schlecht zu spielen und ich fragte mich am Ende, ob mir selbst eventuell etwas entgangen ist, was dem Film zu mehr Sinn verhilft. Geld- und Zeitverschwendung! |
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Hope Springs
DVD von BUENA VISTA |
ProduktbeschreibungAls seine Verlobte Vera einen anderen Mann heiraten will, flüchtet der deprimierte Künstler Colin Ware nach Hope, einem idyllischen Städtchen in New England. Schnell findet er Trost bei der hübschen Mandy - bis Vera eines Tages unverhofft vor der Tür steht! 5 Kundenrezensionen:Habe selten so gelacht***** 5 von 5 PunktenDie Komödie ist einfach klasse, die Situationskomik einfach hervorragend, die Geschichte abgedreht, ich habe selten so gelacht, das tat richtig gut. Ich habe den Film inzwischen 3mal gesehn, was in der Regel nicht meine Art ist, doch er gefällt mir immer wieder. Heather Graham und Colin Firth ergänzen sich wunderbar, sie sind witzig gefühlvoll und sehr natürlich. Meine Empfehlung...unbedingt anschaun, Sie könnten sonst etwas verpassen. Durchschnitt... 3 von 5 PunktenNaja, vom Hocker hat mich der Film nicht gerissen. War leider ein bisschen enttäuschend, einfach zu durchschnittlich, gekauft habe ich ihn mir zur Vollständigkeit der Colin Firth-Filme. Gut sind die Extras: Englischer Originalton und ein paar Hintergrundinfos zum Film. Vom Kauf würde ich abraten, so ein Film sollte man sich lieber nur ausleihen.... langweilig 1 von 5 PunktenMan hätte aus der Geschichte wesentlich mehr machen können. Ich fand den Film so langweilig, dass ich nach der Hälfte aufgehört habe ( obwohl ich sowohl Colin Firth als auch Minnie Driver eigentlich recht gut finde) und ich habe nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben. In die Länge gezogener Quark 1 von 5 PunktenEinen englischen Zeichner verschlägt es aus Liebeskummer aus der englischen Metropole in die amerikanische Provinz in Vermont. Dort verliebt er sich neu, bildet die skurrilen Bewohner des Ortes auf seinem Zeichenblock ab und wird zum gern gesehenen Mitbewohner. Dann aber taucht die Ex auf - ihr Seitensprung erweist sich als nur eine vorgeschobene Finte (warum genau, das wissen wohl nur die Drehbuchschreiber). Die neue Freundin eifersüchtelt, die Ex verspritzt ihr Gift - mehr oder weniger gekonnt. Die Bewohner des Ortes geben ihren Senf dazu. Am Ende wird die Ex zur Königin auf dem Traditionsfest des Ortes, die frisch Verliebten kriegen sich. Colin Firth bewältigt alle die ihn umfangenden Kapriolen mit britischem Understatement, viel Charme und seinem unzweifelhaften Talent, kann aber über das dünne, unzureichende Drehbuch ebenso wenig hinwegtäuschen wie über die Tatsache, dass alle übrigen Darsteller neben ihm enorm abfallen und dass der Plot wie auch die Witze außerordentlich dünn daherkommen (Ausnahme - wieder einmal: Oliver Platt, der als Bürgermeister des Ortes ein darstellerisches Kabinettstückchen abliefert). Der Komödie mangelt es an Originalität, an wirklich sprühendem Witz und vor allem auch an Tempo. Das kann und hat man anderswo schon besser (ge)sehen, origineller und unterhaltsamer allemal. Und wem die Darstellung der Handlung an dieser Stelle schon zu blöd daher kommt, der nehme sich vor dem Film selbst besser in Acht. Selbst wer nichts Besseres zu tun hat, sollte nach Alternativen suchen. Es ist sonst möglicherweise ärgerlich verschenkte Zeit. Schade - da habe ich mehr erwartet! 3 von 5 PunktenEins vorweg - Colin Firth spielt wieder einmal hinreissend. Aber aus der ganzen Story hätte man viel mehr machen können. Die beiden Frauenrollen sind erstens fehlbesetzt und zweitens kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen wie man sich in die beiden verlieben kann. Die Passage zu Anfang in Mandys Auto, wo sie sich sinnlos besäuft und dann dazu übergeht ihre Klamotten von sich zu werfen, erntete bei mir nur Kopfschütteln. Ich hätte sie als Mann wahrscheinlich für total verrückt gehalten und direkt vor die Tür gesetzt. Dabei hätte man mit etwas mehr Feingefühl viel besser ausarbeiten können wie die beiden sich nach und nach ineinander verlieben (wie bspw. der Schriftsteller Jamie in Tatsächlich Liebe....). Statt dessen fällt man mit der Tür ins Haus. Und dann taucht auch noch die Verlobte aus England auf. Hier hätte ich mir auch einen größeren Zwiespalt vorstellen können. Dass er sich plötzlich so sicher ist, seine große Liebe nicht wieder haben zu wollen, fand ich nicht besonders überzeugend. Trotzdem 3 verdiente Punkte für einen wunderbaren Hauptdarsteller, schöne Landschaften und ein passables Ende. |
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Die Girls von St. Trinian
DVD von Concorde Video |
ProduktbeschreibungG - Die Girls von St. Trinian ProduktbeschreibungBegeistert ist Annabelle nicht, als ihr Vater Carnaby sie ins Internat steckt: Die St. Trinian School for Young Ladies seit Jahren als schlechteste und gefährlichste Schule des ganzen Landes berüchtigt. Brennende Autos auf dem weitläufigen Schulgelände sind keine Seltenheit, statt einer patenten Sekretärin, sitzt am Empfang nur eine gelangweilte Göre ohne Benehmen. Doch die unorthodoxe Direktorin Camilla Fritton ist Annabelles Tante ? weshalb Carnaby auf finanzielle Vorteile spekuliert. Das heruntergekommene, düstere Gebäude ist der 15-jährigen alles andere als geheuer, und auch die neuen Mitschülerinnen entpuppen sich als einigermaßen Furcht einflößend. Zwar gehören die Mädchen verschiedenen Cliquen wie den Emos, Chavs, Trustafarians, Geeks und Posh Totties an, doch alle gemeinsam machen sie Annabelle den ersten Tag im Nu mit fiesen Streichen zur Hölle. Die Wetten, wie lange die verwöhnte Neue durchhalten wird, laufen auf Hochtouren, während dank YouTube (sowie einiger raffiniert versteckter Kameras) die ganze Welt zuschauen kann, wie sie nackt aus der Dusche rennt, weil plötzlich ihr Handtuch verschwunden ist. Von den Lehrern kann Annabelle kaum Hilfe erwarten, denn die sind beinahe noch durchgeknallter als ihre rebellischen Mitschülerinnen. Kriegsveteranin Miss Cleaver unterrichtet außer Sport auch den Umgang mit scharfer Munition; ihre Kollegin Miss Maupassant versteht sich neben der spanischen Sprache auch aufs Schmuggeln. Das Lehrerzimmer gleicht eher einer Spielhölle, in der die Hausmutter immer neue Cocktailrezepte probiert. Doch die ebenso anarchistische wie heile Welt von St. Trinian ist in Gefahr. Der ehrgeizige Bildungsminister Geoffrey Thwaites, den einst private Gefühle mit Miss Fritton verbanden, möchte an der Schule ein Exempel statuieren und mit harter Hand sein auf Disziplin und Strenge basierendes Bildungssystem durchsetzen. Um sich selbst ein Bild von den Zuständen der Schule zu machen, schleicht er heimlich durch das Gebäude und kann seinen Augen kaum trauen: Die Klassenräume sind mit Totenköpfen geschmückt, der Biologiesaal gleicht einem Dschungel und das Ankleidezimmer, in dem er sich gerade verstecken möchte, nutzen Chelsea & Co für ihre nicht gerade jugendfreien Telefonate. Gleichzeitig setzt auch die Bank Miss Fritton unter Druck, denn die Schulden haben sich auf mittlerweile 500.000 Pfund angehäuft. Vier Wochen bleiben ihr noch, um das Geld aufzutreiben und St. Trinian vor der Schließung zu bewahren. Den Schülerinnen, die dank ihrer Kameras wieder einmal über alles informiert sind, ist schnell klar: wenn sie ihre einzigartige Schule retten wollen, müssen sie jetzt selbst die Initiative ergreifen. Schulsprecherin Kelly entwickelt einen waghalsigen Plan. Sie schlägt vor, Vermeers berühmtes Gemälde ?Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge? aus der National Gallery zu ?borgen?, um es einem skrupellosen Kunsthändler wie Carnaby Fritton zu verkaufen. Selbst Annabelle, die längst zu einem echten St. Trinian-Girl geworden ist, begeistert sich für die Idee, und so machen sie sich schnell an die Arbeit. Bei einem Schulausflug ins Museum mit der neuen Englischlehrerin wird der Tatort ausgekundschaftet, wo in Kürze das Finale der beliebten Quiz-Sendung ?School Challenge? aufgezeichnet wird. Mit Hilfe der PR-Expertin und Ex-St. Trinian-Schülerin JJ sowie einem Knopf im Ohr, erweist sich das Posh Tottie-Trio in der Fernsehshow als schwer zu schlagendes Rateteam. Auch für die anderen Girls läuft Dank ein wenig Dynamit, einem über den Köpfen der Zuschauer gespannten Drahtseil und dem St. Trinian-typischen Selbstbewusstsein alles nach Plan. Doch die Zeit drängt, denn im Publikum sitzt auch Minister Thwaites ? und der schöpft allmählich Verdacht. Diese Schule rockt! 5 Kundenrezensionen:Very british 4 von 5 PunktenAnnabelle Fritton ist wenig erfreut über die Tatsache, daß ihr verwitweter Vater sie in ein very british Internat steckt. Leiterin der Schule ist zudem ihre Tante Camilla. Ihre Mitschülerinnen sind alles andere als das was man von us-amerikanischen Cheerleadern gewohnt ist. Deshalb werden die ersten Tage für Annabelle hart. Alle Hoffnung, an ihren Vater, sie daraus zu erlösen, scheitert. Mit der Zeit integriert sich Annabelle. Aber die Schule hat zwei große Sorgenfelder. Zum einen stecken sie in großen finanziellen Schwierigkeiten und zum zweiten hat der Kultusminister vor, am St. Trinian ein Exempel zu statuieren. Die Geschichte wird flott und humorvoll erzählt. Eigenwillig, schräge und originelle Charakteren liefern sich flinke Wortduelle und ausgefallene Streiche. Das pittoreske Internat ist mit zahlreichen Accessoires angefüllt und bietet der fleißige Kameraführung reichlich Augenschmaus. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit. Tiefschwarzer Humor.. 2 von 5 Punkten..der so ziemlich alle Absurditäten auspackt, die man von einer einer brtischen Komödie auch erwarten darf. Hier wird sich nicht mit den leisesten Kompromissen hinsichtlich des guten oder normalen Geschmacks aufgehalten. Eine männliche Rektorin in Damenverkleidung, heftiger Drogenkonsum unter Schülern & Lehrern, brutal überzeichnete Schülergruppen, ein Schulminister mit Hundeweitschuss-Qualitäten und so weiter. Ich mag den Humor von der Insel eigentlich sehr und sicherlich wird auch diese Teenie-College-Trash-Komödie eine Menge Fans finden, mir war aber insgesamt alles etwas zu überzogen und schräg. Da habe ich persönlich schon Besseres gesehen. Beim Soundtrack gibts von mir aber keinen Abzug: Der rockt!! Vergleichbar mit: Little Britain St. Trinian Girls 4 von 5 PunktenSehr schräge aber mega lustige Charaktere, total viele sehr gute Darsteller sind mit dabei. Vor allem Russel Brand ist total genial, leider viel zu kleine Rolle. Extras waren leider nicht so viele aber ok. Belanglose Teeny-Komödie 2 von 5 PunktenEin Mädcheninternat in England, in der die "Girlies" die Zügel in der Hand halten. Die Lehrkräfte sind entweder schwach oder debil. Einzig die Direktorin versucht den Überblick zu behalten. Doch der sieht ziemlich düster aus. Denn das Finanzamt sitzt im Nacken und das Internat steht kurz vor der Pleite. Auch möchte der neue Bildungsminister die verruchte Lehranstalt am liebsten sofort schließen. Doch bei seinem ersten Besuch muss er bestürzt feststellen, dass ihn ehemals zarte Fäden mit der Direktorin verbanden. Und das Schoßhündchen der Direktorin drückt seine Zuneigung zu ihm auf ganz besondere Art und Weise aus. Die Mädels bleiben nicht untätig, nehmen Nachhilfe bei einem Ganoven und suchen nach der besten (illegalen) Methode, um schnell an Geld zu kommen, um ihr Heim zu retten. Ein Kunstraub wird geplant und ein Schülerwettbewerb in der Nationalgalerie soll zur Ablenkung dienen...... Der Film möchte eine Komödie sein und kommt gewollt 'cool' herüber. Warum gelang es mir aber auf die Länge des Filmes nicht zu lachen? Nun ja, der eine oder andere leichte Schmunzler bahnte sich seinen Weg, das war's dann aber auch schon. Die Handlung wirkt konstruiert und überdreht, nun gut. Es gibt viel Mädchenpower, einen flotten Sound, schräge Figuren. Man mag anderer Meinung sein, aber auf mich wirkte der Film trotzdem irgendwie 'billig'. Colin Firth als Bildungsminister ist alles andere als glaubwürdig und soll es wahrscheinlich auch nicht sein. Rupert Everett als Direktorin wirkt fast peinlich und ich weiß nicht, ob das auch gewollt ist. Stephen Fry spielt den Moderator des Schülerwettbewerbs. Fazit: Muss man nicht gesehen haben, ganz grottenschlecht und ärgerlich ist der Film aber auch nicht. Deshalb 2 Sterne. Die Girls von St. Trinian 1 von 5 PunktenAls begeisterter Fan von Colin Firth habe ich diesen Film erworben und war so entsetzt über das schauerlich alberne Machwerk, dass ich die DVD sofort "entsorgt" habe. |
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Was Mädchen wollen
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungW - Was Mädchen wollen 2 Kundenrezensionen:Was Mädchen wollen 4 von 5 PunktenEin Film, von dem schon viele Mädchen geträumt haben - einen Vater zu haben der Berühmt ist und dann auch noch reich und solche Sachen. Ist ganz cool anzuschauen jedoch an sich nichts besonderes. Man weiß schon am Anfang wie das Ende ist - aber der Romantik tut das keien Abbruch Romtanik darf ja auch Vorhersehbar sein unbeschwertes Vergnügen ... ein absoluter Volltreffer 5 von 5 PunktenKeiner traut es sich wohl zu sagen, dass gute Unterhaltung auch einfach eine saubere und lustige Sequenz von Wort und Bild sein kann und darf. Liest man die vielen positiven Rezensionen hier und vergleicht sie mit den durchwegs schlechten Kritiken der Presse, dann läuft etwas gewaltig schief! Der Fachmann traut sich anscheinend nicht mehr, Humor und Spaß von Goethe und Shakespeare zu lösen und die einfache, nicht erfolgs-, profit- und machtorientierte Erkenntnis, dass das Leben an sich lebenswert ist, vorbehaltlos zu akzeptieren. So liest man z.B. in der Washington Post ein "durchgängig uninspiriert und fade", in der Zeitschrift Rolling Stone ein "aalglatter Krempel für Girlies" und ähnlich Abwertendes in deutschen Zeitungen und Magazinen. Erneut möchte ich daher Erich Kästner zitieren: "Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch". Fazit: Da haben diese Fachkritiker wohl viel an sich zu arbeiten. "Keine Umarmungen, bitte! Ich bin Britin, wir zeigen Zuneigung nur gegenüber Hunden und Pferden." Das Teenageralter weit hinter mir und auch nicht dem Geschlecht der Girlies zugehörig, leerte diese herrlich turbulente, amerikanisch-britische Culture-Clash-Komödie von Anfang an immer wieder meine Tränensäcke mit seinem beschwingt geradlinigen, lebensbejahenden Slapstick-Humor, herrlichem Klamauk und den natürlich nicht fehlenden Szenen von ungerechten und gerechten Eskapaden, Trennungen und Wiedervereinigungen. Mit Colin Firth als leicht steifen Briten in seine Paraderolle und die, auf der Leinwand nur so vor Lebenslust sprühende, 17jährige Hauptrollendebütantin Amanda Bynes gelang Dennie Gordon, trotz eines niedrigen Budgets, mit deren überzeugenden Ausstrahlungen, einem aktionsreichen und witzigen Dreh- und Dialogbuch und einem, von Ohrwürmern nur so berstenden Soundtrack ein Streifen, der allen jungen und jung gebliebenen Zuschauern einfach und immer wieder jede Menge Spaß bereitet. Hauptdarsteller * Amanda Bynes : Daphne Reynolds * Colin Firth : Lord Henry Dashwood * Kelly Preston : Libby Reynolds * Oliver James : Ian Wallace * Anna Chancellor : Glynis Payne * Christina Cole : Clarissa Payne * Jonathan Pryce : Alistair Payne * Eileen Atkins : Jocelyn Dashwood * Peter Reeves : Sir John Dashwood ... und hier die Ohrwürmer: * Leslie Mills : Good Life * Gavin Thorpe : Out Of Place * Meredith Brooks : Crazy * The Clash : London Calling * The Donnas : Who Invited You * Oliver James : Long Time Coming * Holly Valance : Kiss Kiss * Craig David : What's Your Flava? * Willa Ford : I Wanna Be Bad * Duncan Sheik : Half-life * Erica Rivera : Somebody Stop Me * Rick Derringer : Rock 'n' Roll Hoochie Koo * Oliver James : Greatest Story Ever Told * Lucy Woodward : What's Good For Me * John Gregory : Ride Of Your Life |
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Das Mädchen mit dem Perlenohrring (2 DVDs)
DVD von Concorde |
ProduktbeschreibungHolland, Mitte des 17. Jahrhunderts, das Goldene Zeitalter der Niederländischen Malerei. Zu den großen Namen dieser Ära gehört auch der von Johannes Vermeer, der um 1665 mit seinen Kindern, Ehefrau Catharina und Schwiegermutter Maria Thins ein prunkvolles Haus im Zentrum der Stadt bewohnt. Die Kinder verbreiten eine ständige Unruhe, der der hochsensible Künstler in sein Atelier im ersten Stock entflieht, um dort hinter verschlossenen Türen mit perfektionistischem Drang seine Auftragsarbeiten zu erstellen. Eine Welt, in die seine Familie keinen Zutritt findet. Amazon.deNach der Oscar-Nominierung für Lost in Translation beeindruckt Scarlett Johansson als Magd Griet. Mitte des 17. Jahrhunderts muss sie im Haushalt des Malers Vermeer den Unterhalt für die ganze Familie verdienen. Zu Griets vielfältigen Aufgaben gehört es u.a. das Atelier des Meisters zu putzen. Dabei fühlt sie sich immer mehr in den Bann des Künstlers gezogen, der ihr intuitives Kunstverständnis zu schätzen lernt. Über alle Standesdünkel und moralische Grenzen hinweg entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung zwischen Muse und Künstler. Als Vermeers Mäzen Van Ruijven (Tom Wilkinson) Griet gegenüber jedoch aufdringlich wird und ein Porträt von ihr verlangt, droht die Situation zu eskalieren. Griet ist hin und her gerissen zwischen ihren innersten Überzeugungen und ihren Gefühlen für Vermeer und die Welt, die er ihr eröffnet hat. Peter Webbers Verfilmung der fiktiven Entstehungsgeschichte des berühmten Gemäldes von Vermeer überzeugt vor allem durch die exzellente Photographie sowie die Ausstattung und Kostüme, die zu Recht mit Oscar-Nominierungen bedacht wurden. Einzelne Aufnahmen sind so detailliert in Szene gesetzt und kunstvoll ausgeleuchtet, dass sie selbst ein Gemälde von Vermeer sein könnten. Die atmosphärische Dichte der Bilder ist allein schon ein filmisches Meisterwerk. Die stärksten Augenblicke des Films sind eindeutig die stillen Momente zwischen Magd und Maler: Die Spannung ergibt sich allein aus Blicken, aus Gesten und kleinen Andeutungen ? fast wirkt der Film in diesen Einstellungen wie ein Stummfilm. Colin Firth (Bridget Jones gibt Vermeer als wortkargen Künstler, für den allein sein Werk zählt und der letztlich auf niemanden Rücksicht nimmt. Scarlett Johanssons geheimnisvolles und zugleich melancholisches Gesicht spiegelt all das perfekt wieder, was das Gemälde so faszinierend macht. Der Film krankt ein bisschen daran, dass die ursprüngliche Version von über drei Stunden auf 95 Minuten zusammen geschnitten wurde. Kennt man den Roman von Tracy Chevalier, auf dem der Film basiert, kann man die fehlenden Handlungselemente und Beweggründe der Charaktere vor dem inneren Auge ergänzen. Anderenfalls beschleicht den Zuschauer hier und da das Gefühl, es würde etwas fehlen. -- Birgit Schwenger 5 Kundenrezensionen:Die Kunst läßt uns an der Überzeitlichkeit teilnehmen 4 von 5 PunktenJan Vermeer - was Leben, Kunst und Kunsttheorie angeht - auch heute noch ein großes Rätsel.................das Original im MoMA in NY läßt Ehrfurcht aufkommen! Der Film , der in schlichten, aber umso wirksameren Bildern arbeitet, vermittelt eine Ruhe, eine Selbstvergessenheit, aber auch verborgene Sinnlichkeit, die nicht nur den Kunstkenner und - freund mit Freude und Zufriedenheit erfüllt, absolut ein Highlight in der Filmproduktion über Kunst und Künstler, verglichen mit anderen lauten und schnell vergessenen Filmen dieser Art, nur zu denken an den wirren Film über Gustav Klimt! Faszination pur 5 von 5 PunktenDer berühmte Maler Jan Vermeer lebte in der Zeit von 1632 bis 1675 in der holländischen Stadt Delft. Nur 37 seiner Bilder sind bis heute bekannt. Unter anderem gehört das Bild "Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge" zu seinen bekanntesten Bildern. Die Autorin Tracy Chevalier schrieb ihren Roman rund um dieses Gemälde. Als der Vater des jungen Mädchens Griet sein Augenlicht verliert, muss Griet bei einer kinderreichen Familie als Dienstmagd arbeiten, um Geld für ihre Familie dazu zu verdienen. Unter anderem muss Griet in dem Haus der Familie Vermeer das Malzimmer des Herrn putzen. Dabei fallen ihr nicht nur die Malutensilien auf, sondern vielmehr auch der Maler selbst, welcher eine ungehörige Anziehungskraft auf sie auszustrahlen vermag. Doch diese Sympathie scheint nicht nur einseitig zu sein. Auch Vermeer hat Interesse an dieser jungen, scheuen und unbedarften Magd. Doch zielt sein Interesse nicht vielmehr nur darauf ab, sie malen zu wollen? Schon sehr bald hilft Griet ihm heimlich, seine Farben vorzubereiten. Heimlich deshalb, weil es gegen die Sitten einer guten Erziehung verstoßen würde, wenn der Herr des Hauses sich mehr als nötig mit der Dienstmagd abgibt. Doch bleibt diese Heimlichkeit wirklich unentdeckt? Und wie weit werden Vermeer und Griet gehen? Und was würde passieren, wenn Vermeer das Mädchen gerne malen würde? Den Produzenten dieses Films ist wahrhaftig ein Meisterwerk gelungen. Man sollte einen Film eigentlich nicht mit dem dazugehörigen Buch vergleichen, aber in diesem Fall steht der Film dem Vergleich stand. Sehr nah an der Handlung des Buches, besetzt mit wunderbaren Schauspielern, taucht man derartig in die Geschichte des 17. Jahrhunderts hinein, dass ich persönlich mich am Ende im Jahre 2009 irgendwie fehl am Platze fühlte. Einige Szenen fehlen im Film, was natürlich damit zu tun hat, dass ein Film zeitlich begrenzt ist. Ganz wunderbar finde ich es aber, dass diese Szenen in der Special-DVD zu sehen sind. Das Ende ist zwar auch anders als das Buch, doch lässt es Platz für eigene Gedanken und Ideen. Der Film kommt ohne viel Worte aus. Sehr faszinierend umgesetzt wurde die Verbindung zwischen Vermeer und Griet, welche fast ausschließlich aus Gesten und der Mimik besteht. Ein wahrer Film für die Augen. Das Bild von Vermeer hat ebenfalls eine Faszination in mir ausgeübt, die mich auch jetzt noch sehr gefangen hält. Wer das Buch kennt und liebt, wird auch diesen Film lieben. Und wer das Buch noch nicht kennt, sollte es unbedingt lesen! Chapeau dafür, dass die Filmemacher mir gezeigt haben, dass es doch geht, ein Buch sehr gut umzusetzen! Perlen 4 von 5 PunktenIch habe den Film mit dem Mann gesehen, den ich liebe. Nun weiß ich etwas mehr über ihn. Schön!! 5 von 5 PunktenEin sehr schöner, einfühlsamer Film, den ich zu meinen Favoriten zähle. Da ich sowohl ein Fan von S.C. als auch von C.F. bin, musste ich mir den Film natürlich ansehen, denn bei solch guten Schauspielern kann eingentlich nur etwas gutes bei rauskommen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Melancholisch kühle, aber sehr faszinierende Atmosphäre, wunderschöne, teilweise verstörende Story und absolut ausdrucksstarke Schauspieler. Kann diesen Film eigentlich jedem empfehlen. Oft sehr still, leise, aber die Blicke und die Ausstrahlung der Darsteller in den Szenen sagen viel mehr. Worte können so manchen Blick von Colin Firth gar nicht beschreiben! Klasse! Perfekte und betörende Inszenierung 5 von 5 Punktender damaligen Zeit. Und sicher nichts für Leute, die Action erwarten. Das Holland in genau jener Zeit wird einfach in wunderschönen Bildern eingefangen und die Bilder sprechen hier, nicht die Worte. Das ist dem Regisseur und der Kamera hervorragend gelungen. Scarlet Johannson verkörpert die schlichte Magd dieser Zeit, wortkarg, herumgeschubst, und ohne Rechte ausgezeichnet. Behält trotzdem ihre Souveränität, auch wenn sie weiß, dass ihr das Modell Sitzen letztendlich ihre Arbeitsstelle kostet. Sie ist nicht dumm, aber sie kann nicht anders, sie braucht die Anstellung. Auch das Ehepaar Vermeer und die herrschsüchtige, eifersüchtige Gattin sind gut dargestellt. Ein ruhiger, ausdrucksstarker und berührender Film! Tolle Szenen als Griet im Atelier des Malers das Blau mischt oder Vermeer ihr ein Ohrloch sticht. Man atmet direkt die Gerüche der Zeit, als Griet am Markt zum Einkaufen geht... Für alle Geschichts oder Niederlande Fans kann ich nur das großartige Buch "Das Erbe" von Rien Poortvliet empfehlen, auch wenn es vor Vermeers Zeit spielt. |
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Ernst sein ist alles
DVD von Concorde |
ProduktbeschreibungAlle lieben Ernst. Wer auch immer er ist. Lauter echte Liebende treffen auf dem Landsitz von Jack und Cecily unter manch falschem Namen aufeinander. Was folgt ist ein spannendes Verwirrspiel, in das auch der Zuschauer bis ber beide Ohren hineingerissen wird. Lassen Sie sich ein, auf die Verwechslungsgeschichte von Oscar Wilde, in der alle Ernst lieben, wer auch immer er sein mag ... Aus der Amazon.de-RedaktionNach seiner sehr zurückhaltenden, sich ganz dem Stück unterordnenden Version von Ein perfekter Ehemann hat Oliver Parker nun mit Ernst sein ist alles eine weitere Komödie Oscar Wildes verfilmt. Doch diesmal hat er sich dabei weit größere Freiheiten erlaubt. So setzen hier zwei der Hauptfiguren ihrer Liebe ein dauerhaftes Zeichen, indem sie sich den Namen des anderen an eine höchst intime Stelle tätowieren lassen. Zudem gibt es hier auch noch einige Traum- und Fantasiesequenzen, die den Rahmen jeder Bühne sprengen würden; und einige der Charaktere haben nun einen ganz neuen Hintergrund. Bedenkt man dann noch die kurze Verfolgungsjagd, die rasanten Ortswechsel und den Jazz-Score aus den 20er-Jahren, kann kein Zweifel mehr bestehen: Oliver Parker wandelt bei seinem dritten Kinofilm erstmals auf den Spuren Baz Luhrmanns. Gäbe es nicht schon eine Shakespeare-Komödie dieses Titels, dann hätte Ernst sein ist alles auch "Viel Lärm um nichts" heißen können. Die Irrungen und Wirrungen, in denen sich Algernon "Algy" Moncrieff (Rupert Everett), seine Kusine Gwendolen Fairfax (Frances O'Connor), sein bester Freund Jack Worthing (Colin Firth) und dessen Mündel Cecily Cardew (Reese Witherspoon) eine Zeit lang zu verlieren scheinen, sind letztlich ganz und gar unbedeutend und lösen sich dann auch wie in Luft auf. Oscar Wilde hat mit den Eskapaden seiner beiden leichtlebigen Gentlemen und den seltsamen Vorlieben ihrer Auserwählten, die glauben, einen Mann nur dann lieben zu können, wenn er Ernst heißt, die Albernheiten der englischen Salonkomödie auf ihre aphoristische Spitze getrieben. Jeder Dialog gleicht hier einem regelrechten Feuerwerk sprachlichen Witzes. Anders als viele Stücke, die an Modernisierungen, wie Oliver Parker sie hier vorgenommen hat, zweifellos scheitern würden, ist Ernst sein ist alles so ziemlich für jeden Regieeinfall offen. Wilder, fast schon maßloser Unernst lädt einen Filmemacher geradezu ein, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Auch wenn längst nicht jede Idee Oliver Parkers zu überzeugen vermag, so fällt das nicht weiter ins Gewicht, denn am Ende sind Oscar Wildes Sprache sowie sein unvergleichlicher Witz das Entscheidende. Und gerade auf dieser Ebene überzeugt Ernst sein ist alles voll und ganz. Rupert Everett ist sowieso der geborene Wilde-Schauspieler. Wie er jedes Wort durch Mimik und Gestik entweder unterstreicht oder konterkariert und so eine Figur erschafft, die weitaus vielschichtiger ist, als man zunächst glaubt, ist einfach phänomenal. Aber auch seine Mitspieler stehen Everett in nichts nach. Sie alle sind von einer schier unglaublichen Spielfreude erfüllt, die diese reizende Petitesse zu einem großen Vergnügen macht. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Ernst sein 5 von 5 Punktenwieder ein Paradebeispiel für die Genialität von Oscar Wilde. Das Buch (Theaterstück) ist schon der Hammer und er Film erst. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen. (Im Originalton noch besser, wenn man Englisch wirklich gut versteht) Eine kurzweilige, (Boulevard)Komödie, mit einer selten so gut spielenden Reese Witherspoon, obwohl hier schon angemerkt werden muss, dass nicht sie die Hauptperson ist. Auch Judy Dench glänzt als Tante und die anderen DarstellerInnen stehen den beiden um nichts nach. Very funny indeed! 4 von 5 PunktenGelungene Verfilmung der Oscar Wilde-Komödie, urkomisch und kurzweilig. Die Starbesetzung (Rupert Everett, Colin Firth, Judi Dench...) hält, was sie verspricht: Die Darsteller überbieten sich gegenseitig an Spielfreude und man meint zu erahnen, dass ihnen dieser Film wirklich Spaß gemacht hat. Das Spiel geht sehr ins Theaterhafte, wirkt also tendenziell ein bißchen überzogen, aber für die Verfilmung eines Bühnenstücks gefällt mir diese Inszenierung sehr gut. Der Wortwitz von Wilde's Vorlage mag nicht ganz an "An Ideal Husband" heranzukommen (m.E. das noch etwas bessere Stück bzw. - ebenfalls mit Rupert Everett - die noch etwas bessere Verfilmung). Besonders hervorhebenswert bei dem hier bewerteten Film ist aber in jedem Fall Dame Judi Dench in der Rolle der Lady Augusta Bracknell: Urkomisch ist etwa die Szene, in der sie Jack alias Earnest zum Vorsprechen für seine Bewerbung als Ehepartner antreten lässt. Judi Dench ist und bleibt in der Verkörperung exzentrischer Charaktere einfach unübertroffen. Riesenspass ganz im Ernst 3 von 5 PunktenEine gelungene Literaturverfilmung. Dass das Original ein Bühnenstück von Oscar Wilde - über hundert Jahre alt ist, merkt man dem Film von Oliver Parker nicht an. Die flotten Dialoge haben nichts von ihrer ursprünglichen Brisanz verloren. Ein Starensemble steht zur Verfügung, das gut aufgelegt, mit sehr viel Verve die Handlung vorantreibt. In den weiblichen Hauptrollen garantieren Judi Dench und Reese Witherspoon für beste Unterhaltung. So kann man den interessierten Zuschauer auf dem Sofa für die Welt des Theaters interessieren. Das Verwirrspiel um den Namen Ernst gerät in den Hintergrund, da man einfach nur den Akteuren mit Genuss zuschaut und die exquisite Ausstattung auf sich wirken lässt. Zumal Parker alle Freiheiten nutzt, um das Geschehen abwechslungsreich zu gestalten. Da stört es auch nicht, wenn Colin Firth für ein Ständchen mal zur Wanderklampfe greift oder die Damen im Schlosspark ein Bogenschiessen veranstalten. Und wieder eine Enttäuschung... 3 von 5 PunktenManchmal frage ich mich, ob dieser Klassiker der englisch-viktorianischen Gesellschaftskomödie, das Meisterwerk von Oscar Wilde, eines der komischsten und originellsten Theaterstücke, die ich kenne (und ich kenne eine Menge :-) jemals eine wirklich gute Verfilmung erfahren wird. Immer wieder kommt es bei gutem Potential zu Todsünden, die die gute Absicht zunichte machen. Für den Anfang: an diesem Film stimmt eigentlich alles. Die Darsteller passen auf ihre Rollen, sie spielen gut, die Kostüme sind detailgetreu, es wird nie langweilig, die Texte werden gut rübergebracht... die Kulissen. Ja, die Kulissen. Sie sind es, die mich bei dieser Verfilmung stören, und zwar gewaltig. Sie ändern sich fast pausenlos, obwohl im Originaltext viel weniger Szenenwechsel vorkamen, und sie sind herrlich, wunderschön, geradezu märchenhaft. Genau. Märchenhaft. Denn The Importance of Being Earnest" ist eine gesellschaftskritische, gut beobachtete Satire und KEIN Märchen. Die wunderschönen Bilder lenken ab von dem, worum es hier eigentlich geht: die brillanten Texte und Dialoge, die liebevoll auf die Schippe genommenen Charaktere, Vorurteile, Klischees, menschlichen Beziehungen. Ich habe beim Lesen in einem einzigen Akt viel mehr gelacht als hier während des ganzen Films. Vielleicht dachten sich die Produzenten, dass der moderne" Zuschauer die - mehr oder minder - subtilen Anspielungen auf die damalige Zeit und Gesellschaft ohnehin nicht verstehen wird. Trotzdem: durch Überzuckerung hat das Stück nichts gewonnen, im Gegenteil. Ich rate dazu, sich den Film einmal anzusehen und dann den Text mit Freunden in verteilten Rollen zu lesen, das ist mit Sicherheit amüsanter und kommt dem Zweck des Stückes viel mehr entgegen. Oder den Film gleich bleiben zu lassen, denn wie erwähnt: obwohl eine Komödie - besonders komisch ist er nicht. a gem 5 von 5 PunktenFor me "The Importance of Being Earnest" is properly one of the greatest plays ever written. The comedy is a full blown satire of Victorian society. Ocar Wilde had the very great pleasure of flattering and making fun of the audience while being applauded for doing so. So the question is not whether the play is excellent but whether this movie is. And I have no doubts in stating yes it is. The cast, in particular, is inspired. Rupert Everett and Dame Jude Dench are clearly born to deliver this kind of aristocratic banter. Judi Dench - one of my favorite or better just my favorite actress - as Lady Bracknell is the real star, and when she enters a scene, she steals it. I just loved every second of the audience Lady Bracknell gave to the "first fake Ernest". Hillarious! All in all we enjoyed every minute of the movie and can greatly recommend it. 5 stars!!!! |
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Zufällig verheiratet
DVD von Touchstone |
ProduktbeschreibungZ - Zufällig verheiratet 5 Kundenrezensionen:Zufällig eingepennt 3 von 5 PunktenUma Thurman ist "zufällig verheiratet". Plätschert vorhersehbar dahin. Die Extras der Blu-ray (ca. 15 Min.) beschränken sich auf den Kinotrailer und Interviews. Kein Wendecover. Sehr amüsant 4 von 5 PunktenIch habe den Film auf DVD gesehen und finde er war sehr amüsant und abwechslungsreich. Uma Thurman spielt wie immer TIP TOP Jeffery Dean Morgan ist auch wunderbar. Endlich spielt er mal was lustiges. Kenne ihn sonst nur aus Watchmen und Supernatural und Greys Anatomy Kaufen muss man sich den Blu Ray nicht unbedingt aber ich würde ihn schon mal anschauen Nicht wirklich ein guter Film 2 von 5 PunktenAngesichts der exquisiten Besetzung ist dies wirklich kein guter Film geworden. Die Geschichte ist eher platt und unglaubwürdig zusammengeschustert. Eine "Expertin" in Sachen Liebe (Dr. Love) lässt in ihrer Radiosendung Rat suchende Anruferinnen Tag für Tag an ihren "wissenschaftlichen" Erkenntnissen teilhaben. Dabei vertritt sie recht nachdrücklich ihre Prinzipien in puncto Liebe und Ehe: dass frau sich einen zuverlässigen, erwachsenen Mann wählen solle, mit dem sie vor allem viel gemeinsam habe. Passend für die kommende Geschichte ist sie gerade selber im Begriff, ein eben solches Exemplar zu heiraten. Eines Tages rät sie einer jungen, an ihrer Entscheidung zweifelnden Frau von deren kurz bevorstehender Hochzeit ab. Wie das Schicksal (bzw. der Drehbuchschreiber) es nun einmal will, hört der Verlobte, der Feuerwehrmann Patrick, just zur selben Zeit mit seinen Kumpels im Feuerwehrwagen diese Sendung (wahrscheinlich ihre Lieblingssendung). Er ist ziemlich wütend auf Dr. Love (verständlicherweise). Wie das Schicksal es will (ich wiederhole mich), wohnt in seinem Haus ein junger Hacker, der in Sekundenschnelle (waren es zwei oder drei Klicks?) Dr. Love mit Patrick verheiratet. Einfach so. Als Dr. Love und ihr Verlobter Richard zum Standesamt gehen, bekommen sie die Auskunft, dass die Braut schon verheiratet ist. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wundert (oder ärgert) man sich offensichtlich nicht wirklich über derartige "Computerfehler". Brav nimmt Dr. Love den Stapel Annulierungs-Papiere mit, um sie von ihrem unbekannten Ehemann unterschreiben zu lassen. Den Vorschlag Richards, einen Anwalt damit zu beauftragen (auf die Idee könnte man ja kommen), schlägt sie aus. Muss sie ja auch, sonst wäre die Geschichte im Eimer. Also begibt sie sich auf die Suche nach Patrick, findet ihn in einer Kneipe, lässt sich von ihm in Bezug auf die Unterschrift hinhalten, dann lässt sie sich voll laufen und schließlich sturzbetrunken von Patrick in seine Wohnung tragen. Wir ahnen spätestens hier, worauf das ganze unbarmherzig hinausläuft: Dr. Love wird ihren eigenen eisernen Prinzipien untreu. Vielleicht könnte das alles sogar lustig sein, ist es aber nicht wirklich. Mehr Slapstick als echte Komik. Zwischendurch noch ein bisschen Bollywood, ein paar Szenen mit Dr. Loves Vater ohne besondere Bedeutung und ein paar lahme Verwechslungsspielchen. Und beim Showdown müssen natürlich alle Leute bereits in der Kirche sitzen und auf das Brautpaar warten (irgendwie ein beliebtes Setting). Das Ende ist schon fast satirisch. Und wenn das alles eine "Aussage" haben sollte (über so was wie die "wahre" Liebe), dann ist es ziemlich unausgegoren. Zufällig.. 3 von 5 Punkten...bot das Fernsehprogramm nichts nach meinem Geschmack, zufällig hatte ich diese DVD zur Hand. Aber ein gelungener Abend war es nur bedingt. Der Film ist ganz nette Unterhaltung, mehr aber nicht. Er wird mir nicht lange in Erinnerung bleiben. Uma Thurman spielt die Radiomoderatorin perfekt und sieht dazu noch toll aus. Colin Firth nimmt man den Langweiler sofort ab. Nur den "Rächer", dargestellt von Jeffrey Dean, fand ich schwach. Die Geschichte spielt in New York und kommt durch einen kleinen Computerhacker in Gang. Der Film ist knapp 90 Minuten lang und auch die Extras sind kurz und knapp mit deutschen Untertiteln. Und wenn sie nicht..., dann schlafen sie noch heute... 2 von 5 PunktenDieser Film war wirklich gähnend langweilig. Es lag nicht mal an den Schauspielern, die waren super. Aber dem Film hat es an Pfeffer gefehlt, was bei solch einer Besetzung nicht zu entschuldigen ist. Natürlich sollte man ihn mal anschauen, aber nicht zu viel erwarten. Es gibt einige bessere in diesem Genre... Schade... hörte sich sehr vielversprechend an! |
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Pride & Prejudice - Stolz und Vorurteil (2 DVDs)
DVD von ATTRACTION MOVIES |
ProduktbeschreibungAttraction Movies Pride & Prejudice - Stolz und Vorurteil, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.06.05 KurzbeschreibungEs ist wohl die berühmteste Geschichte der englischen Autorin Jane Austen (1775-1817). Zahlreiche Verfilmungen haben versucht, diesem Werk gerecht zu werden. Laut einhelliger Meinung der weltweiten Jane Austen-Fangemeinde, zählt diese von Andrew Davies geschriebene Fassung zu den Besten. Es geht um die Familie Bennett. Mutter Bennett (Alison Steadman) hat nur eine Sorge: All ihre fünf Töchter sind im heiratsfähigen Alter, doch wo sind die passenden Männer? Dabei meinte im England des anbrechenden 19. Jahrhunderts ?passend? ja nicht unbedingt die emotionale Seite, sondern zielte vielmehr auf die gesellschaftliche Stellung und vor allem das Vermögen ab. Deshalb will Tochter Elizabeth (Jennifer Ehle) auch nichts von all diesem wissen, denn sie verachtet den praktizierten Heiratsmarkt aufs Äußerste. Als neue Nachbarn einziehen, ist Mrs. Bennett ganz aus dem Häuschen. ![]() Darunter sind zwei Junggesellen! Sofort werden Kontakte zu Mr. Bingley (Crispin Bonham-Carter) und Mr. Darcy (Colin Firth) hergestellt. Werden sie das Familienglück besiegeln? Der Plan geht erst mal gründlich schief. Denn Elizabeth und Mr. Darcy prallen wie zwei Rammböcke aufeinander. Romantische Gefühle? Von wegen, Elizabeth bringt wohl niemandem auf der Welt weniger davon entgegen. Auch Fitzwilliam Darcy ist nicht gerade erbaut über dieses starrköpfige Ding, doch schon bald beginnen sich seine Gefühle zu ändern. Damit hat er bei Elizabeth allerdings schlechte Karten. Denn die bleibt bei ihrer Meinung und bekommt dafür sogar noch Unterstützung. Der undurchsichtige Mr. Wickham (Adrian Lukis) behauptet, von Darcy schwer übervorteilt worden zu sein. Ein guter Grund, ihn noch mehr zu hassen. Derweil soll ein Ball für Zerstreuung sorgen. Dazu trifft auch ein Cousin der Bennetts, Mr. Collins (David Bamber) ein. Er will die Gelegenheit nutzen, um Elizabeth einen Heiratsantrag zu machen. Sie ist entsetzt, nie im Leben will sie sich freiwillig binden! Zudem redet er ununterbrochen von seiner großen Gönnerin Lady Catherine de Bourgh (Barbara Leigh-Hunt). Mrs. Bennett ist maßlos enttäuscht. Weder Elizabeth, noch ihre ältere Schwester Jane (Susannah Harker), die eigentlich Mr. Bingley zugedacht war, ist bisher unter der Haube. Doch es soll noch wilder werden in dieser Beziehungsgeschichte. Mr. Darcy erklärt Elizabeth seine Liebe, die seinen Antrag aber schroff zurückweist. Wird die arme Mrs. Bennett jemals Ruhe finden und ihre Töchter in den Hafen der Ehe lotsen? Jane Austen und auch Drehbuchautor Andrew Davies machen es überaus spannend und schaffen so eine gespannte Atmosphäre, die den ganzen Film über gehalten werden kann. Hervorzuheben sind auch die durchgehend überragenden schauspielerischen Leistungen des gesamten Ensembles. Besonders Colin Firth und Jennifer Ehle stehen dabei im Vordergrund, denn ihren Zwist drücken sie nicht nur in Worten, sondern auch durch die gesamte Palette von Gestik und Mimik aus. Trotz der komplexen Geschichte wird die Handlung niemals verwirrend, was nochmals auf das exzellente Drehbuch von Andrew Davies zurückzuführen ist. Eine unterhaltsame Mini-Serie aus dem Hause BBC, die tiefe Einblicke in die gesellschaftlichen Strukturen des vergangenen Englands gibt, aufwändig produziert und wunderschön ausgestattet. Jane-Austen-Fans aus aller Welt beurteilen diese Version als die bisher gelungenste. Sie erhielt zahlreiche Preise weltweit, darunter sogar einen Emmy. Produktbeschreibung Es ist wohl die berühmteste Geschichte der englischen Autorin Jane Austen (1775-1817). Zahlreiche Verfilmungen haben versucht, diesem Werk gerecht zu werden. Laut einhelliger Meinung der weltweiten Jane Austen-Fangemeinde, zählt diese von Fay Weldon geschriebene Fassung zu den Besten. Die Geschichte dreht sich um das Leben der Familie Bennett. Mutter Bennett (Priscilla Morgan) hat nur eine Sorge: All ihre fünf Töchter sind im heiratsfähigen Alter, doch wo sind die passenden Männer? Dabei meinte im England des anbrechenden 19. Jahrhunderts ?passend? ja nicht unbedingt die emotionale Seite, sondern zielte vielmehr auf die gesellschaftliche Stellung und vor allem das Vermögen ab. Deshalb will Tochter Elizabeth (Elizabeth Garvie) auch nichts von all diesem wissen, denn sie verachtet den praktizierten Heiratsmarkt aufs Äußerste. Als neue Nachbarn einziehen, ist Mrs. Bennett ganz aus dem Häuschen. Darunter sind zwei Junggesellen! Sofort werden Kontakte zu Mr. Bingley (Osmund Bullock) und Mr. Darcy (David Rintoul) hergestellt. Werden sie das Familienglück besiegeln? Der Plan geht erst mal gründlich schief. Denn Elizabeth und Mr. Darcy prallen wie zwei Rammböcke aufeinander. Romantische Gefühle? Von wegen, Elizabeth bringt wohl niemandem auf der Welt weniger davon entgegen. Auch Fitzwilliam Darcy ist nicht gerade erbaut über dieses starrköpfige Ding, doch schon bald beginnen sich seine Gefühle zu ändern. Damit hat er bei Elizabeth allerdings schlechte Karten. Denn die bleibt bei ihrer Meinung und bekommt dafür sogar noch Unterstützung. Der undurchsichtige Mr. Wickham (Peter Settelen) behauptet, von Darcy schwer übervorteilt worden zu sein. Ein guter Grund, ihn noch mehr zu hassen. Derweil soll ein Ball für Zerstreuung sorgen. Dazu trifft auch ein Cousin der Bennetts, Mr. Collins (Malcolm Rennie) ein. Er will die Gelegenheit nutzen, um Elizabeth einen Heiratsantrag zu machen. Sie ist entsetzt, nie im Leben will sie sich freiwillig binden! Zudem redet er ununterbrochen von seiner großen Gönnerin Lady Catherine de Bourgh (Judy Parfitt). Mrs. Bennett ist maßlos enttäuscht. Weder Elizabeth, noch ihre ältere Schwester Jane (Sabina Franklyn), die eigentlich Mr. Bingley zugedacht war, ist bisher unter der Haube. Doch es soll noch wilder werden in dieser Beziehungsgeschichte. Mr. Darcy erklärt Elizabeth seine Liebe, diese weist seinen Antrag aber schroff zurück. Wird die arme Mrs. Bennett jemals Ruhe finden und ihre Töchter in den Hafen der Ehe lotsen? Jane Austen und auch Fay Weldon, die das Drehbuch schrieb, machen es überaus spannend und schaffen so eine mitreißende Atmosphäre, die den ganzen Film über gehalten werden kann. Hervorzuheben sind auch die durchgehend überragenden schauspielerischen Leistungen des gesamten Ensembles. Besonders Elizabeth Garvie und David Rintoul stehen dabei im Vordergrund, denn ihren Zwist drücken sie nicht nur in Worten, sondern auch durch die gesamte Palette von Gestik und Mimik aus. Trotz der komplexen Geschichte wird die Handlung niemals verwirrend, was nochmals auf das exzellente Drehbuch von Fay Weldon zurückzuführen ist. Ein unterhaltsamer Film, der tiefe Einblicke in die gesellschaftlichen Strukturen des vergangenen Englands gibt, aufwändig produziert und wunderschön ausgestattet. Zweimal wurde er deshalb für die englischen BAFTA-Awards nominiert. Liebhaber der diversen Verfilmungen von Jane Austens Geschichten können sich hier den Spaß machen und die diversen Kostüme der Damen zuordnen. Einige von ihnen wurden nämlich bereits in der 1972er Fassung von ?Emma? getragen. Alles in allem eine der gelungensten Roman-Adaptionen, die von der BBC jemals in Szene gesetzt worden sind. Die DVD bietet neben der deutschen Synchronisation auch den englischen Originalton.5 Kundenrezensionen:Liebesfilm der alten Art 4 von 5 PunktenMit diesem Film konnte ich meine Frau glücklich machen (noch besser wenn ich ihn mit angesehen hätte ;-)) DVDs "Stolz und Vorurteil" 5 von 5 PunktenDiese DVD habe ich verschenkt und damit (vor allem mit den Darstellern) eine große Freude gemacht. Unbedingt zu empfehlen. Schnelle Abwicklung. Einfach nur schön 5 von 5 PunktenEgal was die anderen Schreiben, ich fand die deutsche Fassung auch sehr schön. Einfach mal am Abend Zeit nehmen, einen Tee trinken und die Staffel anschauen. Ich habe es genossen auch ohne ein großer Fan von Colin Firth zu sein. Die Darsteller spielen toll und nehmen einen in eine andere Zeit mit!! Typisch Jane Austen 5 von 5 PunktenJane Austen at her best, eine perfekte Umsetzung des Lieblingsromans vieler Frauen. Colin Firth ist "der" Mister Darcy, die Atmosphäre und Personen scheinen dem Roman direkt entstiegen zu sein, einfach sensationell! Die ideale Unterhaltung für lange Herbst- und Winterabende! Traumhaft als würde man es wieder lesen SUPER! 5 von 5 PunktenDiese Verfilmung ist einfach super nur zu empfehlen! Teilweise hatte ich gedacht ich hätte ein Dejavue, ich habe mich gefragt hast du den Film schon einmal gesehen aber DAS KONNTE EINFACH NICHT SEIN;-) ! Die Szenen die ich gesehen hatte waren Haargenau so wie ich sie mir in meinem Kopfkino vorgestellt habe als ich dieses Meisterwerk las! Also ich kann die Verfilmung von BBC nur empfehlen! Schauspieler alle sehr gut belegt vorallem Mrs. Bennett und Lydia Traumhaft! Mr. Darcy wurde aber auch sehr gut verkörpert ;-) Viel Spaß beim anschauen! |
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Der Schuldige ist schnell gefunden, doch bevor irgendein Gericht dieser Welt ein Urteil über ihn sprechen kann, wird er ? fast wie im Kino - von einem herhab fallenden Scheinwerfer erschlagen. Aber was hat den erfolglosen Schriftsteller Brian Smith (Colin Firth, Stolz und Vorurteil, Bridget Jones) nur dazu gebracht, sein verehrtes Idol vor aller Welt umzubringen? Immerhin findet sich der Getötete nach all diesen Aufregungen an einem recht angenehmen Ort wieder und zwar in einem Hotel mit einer reichlich exklusiven Gästeliste. Neben Albert Einstein, Lassie, Ernest Hemingway und dem Lindbergh-Baby sind hier noch zahlreiche weitere prominente und mausetote Persönlichkeiten zu finden. Ist das etwa der Himmel für VIPs? Valentine genießt seinen Aufenthalt dort, bis er ausgerechnet auf den Mann trifft, dem er dieses neue ?Leben? zu verdanken hat, Brian Smith. Nun beginnt eine philosophische und überaus emotionale Diskussion darum, was beide hierher verschlagen hat. In der folgenden Zeit erkunden sie ihren Aufenthaltsort immer genauer und machen auch die Bekanntschaft der schönen Sängerin Bianca (Schauspielerin Marie Trintignant, die im Jahr 2003 von ihrem Freund, dem französischen Sänger Bertrand Cantat zu Tode geprügelt wurde). Doch je länger sich alle Beteiligten im Hotel zur Unsterblichkeit aufhalten, desto größer wird ihre Angst. Denn der rigiden Zimmerpolitik des Hauses liegt eine Regel zugrunde: Je prominenter der Gast, umso besser sein Zimmer. Was im Umkehrschluss bedeutet: Sobald der Ruhm eines Bewohners verblasst, sinkt auch die Qualität seiner Unterbringung. Nur allzu deutlich wird den Protagonisten vor Augen geführt, wie trügerisch ihr Dasein als gefeierter Star zur Lebzeiten war, denn kaum etwas davon hat längere Zeit Bestand.
Besonders Valentine wird dieser Umstand schmerzlich bewusst, denn schon nach kurzer Zeit beginnt sein Abstieg in das ewige Vergessen. Für Smith hingegen läuft es hier besser, als jemals in seinem Leben zuvor. Der Mord hat ihn berühmt gemacht, eine Tatsache, mit der er schwer zu kämpfen hat. Das philosophierende Paar beschäftigt sich eingehend mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und ihrem Dasein an diesem ungewöhnlichen Ort. Gibt es einen Weg, ihrem scheinbar unausweichlichen Schicksal doch noch zu entrinnen?
Das heruntergekommene, düstere Gebäude ist der 15-jährigen alles andere als geheuer, und auch die neuen Mitschülerinnen entpuppen sich als einigermaßen Furcht einflößend. Zwar gehören die Mädchen verschiedenen Cliquen wie den Emos, Chavs, Trustafarians, Geeks und Posh Totties an, doch alle gemeinsam machen sie Annabelle den ersten Tag im Nu mit fiesen Streichen zur Hölle. Die Wetten, wie lange die verwöhnte Neue durchhalten wird, laufen auf Hochtouren, während dank YouTube (sowie einiger raffiniert versteckter Kameras) die ganze Welt zuschauen kann, wie sie nackt aus der Dusche rennt, weil plötzlich ihr Handtuch verschwunden ist. Von den Lehrern kann Annabelle kaum Hilfe erwarten, denn die sind beinahe noch durchgeknallter als ihre rebellischen Mitschülerinnen. Kriegsveteranin Miss Cleaver unterrichtet außer Sport auch den Umgang mit scharfer Munition; ihre Kollegin Miss Maupassant versteht sich neben der spanischen Sprache auch aufs Schmuggeln. Das Lehrerzimmer gleicht eher einer Spielhölle, in der die Hausmutter immer neue Cocktailrezepte probiert.
Gleichzeitig setzt auch die Bank Miss Fritton unter Druck, denn die Schulden haben sich auf mittlerweile 500.000 Pfund angehäuft. Vier Wochen bleiben ihr noch, um das Geld aufzutreiben und St. Trinian vor der Schließung zu bewahren. Den Schülerinnen, die dank ihrer Kameras wieder einmal über alles informiert sind, ist schnell klar: wenn sie ihre einzigartige Schule retten wollen, müssen sie jetzt selbst die Initiative ergreifen. Schulsprecherin Kelly entwickelt einen waghalsigen Plan. Sie schlägt vor, Vermeers berühmtes Gemälde ?Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge? aus der National Gallery zu ?borgen?, um es einem skrupellosen Kunsthändler wie Carnaby Fritton zu verkaufen. Selbst Annabelle, die längst zu einem echten St. Trinian-Girl geworden ist, begeistert sich für die Idee, und so machen sie sich schnell an die Arbeit. Bei einem Schulausflug ins Museum mit der neuen Englischlehrerin wird der Tatort ausgekundschaftet, wo in Kürze das Finale der beliebten Quiz-Sendung ?School Challenge? aufgezeichnet wird. Mit Hilfe der PR-Expertin und Ex-St. Trinian-Schülerin JJ sowie einem Knopf im Ohr, erweist sich das Posh Tottie-Trio in der Fernsehshow als schwer zu schlagendes Rateteam. Auch für die anderen Girls läuft Dank ein wenig Dynamit, einem über den Köpfen der Zuschauer gespannten Drahtseil und dem St. Trinian-typischen Selbstbewusstsein alles nach Plan. Doch die Zeit drängt, denn im Publikum sitzt auch Minister Thwaites ? und der schöpft allmählich Verdacht.


Es ist wohl die berühmteste Geschichte der englischen Autorin Jane Austen (1775-1817). Zahlreiche Verfilmungen haben versucht, diesem Werk gerecht zu werden. Laut einhelliger Meinung der weltweiten Jane Austen-Fangemeinde, zählt diese von Fay Weldon geschriebene Fassung zu den Besten. Die Geschichte dreht sich um das Leben der Familie Bennett. Mutter Bennett (Priscilla Morgan) hat nur eine Sorge: All ihre fünf Töchter sind im heiratsfähigen Alter, doch wo sind die passenden Männer? Dabei meinte im England des anbrechenden 19. Jahrhunderts ?passend? ja nicht unbedingt die emotionale Seite, sondern zielte vielmehr auf die gesellschaftliche Stellung und vor allem das Vermögen ab. Deshalb will Tochter Elizabeth (Elizabeth Garvie) auch nichts von all diesem wissen, denn sie verachtet den praktizierten Heiratsmarkt aufs Äußerste. Als neue Nachbarn einziehen, ist Mrs. Bennett ganz aus dem Häuschen. Darunter sind zwei Junggesellen! Sofort werden Kontakte zu Mr. Bingley (Osmund Bullock) und Mr. Darcy (David Rintoul) hergestellt. Werden sie das Familienglück besiegeln? Der Plan geht erst mal gründlich schief. Denn Elizabeth und Mr. Darcy prallen wie zwei Rammböcke aufeinander. Romantische Gefühle? Von wegen, Elizabeth bringt wohl niemandem auf der Welt weniger davon entgegen. Auch Fitzwilliam Darcy ist nicht gerade erbaut über dieses starrköpfige Ding, doch schon bald beginnen sich seine Gefühle zu ändern. Damit hat er bei Elizabeth allerdings schlechte Karten. Denn die bleibt bei ihrer Meinung und bekommt dafür sogar noch Unterstützung. Der undurchsichtige Mr. Wickham (Peter Settelen) behauptet, von Darcy schwer übervorteilt worden zu sein. Ein guter Grund, ihn noch mehr zu hassen. Derweil soll ein Ball für Zerstreuung sorgen. Dazu trifft auch ein Cousin der Bennetts, Mr. Collins (Malcolm Rennie) ein. Er will die Gelegenheit nutzen, um Elizabeth einen Heiratsantrag zu machen. Sie ist entsetzt, nie im Leben will sie sich freiwillig binden! Zudem redet er ununterbrochen von seiner großen Gönnerin Lady Catherine de Bourgh (Judy Parfitt). Mrs. Bennett ist maßlos enttäuscht. Weder Elizabeth, noch ihre ältere Schwester Jane (Sabina Franklyn), die eigentlich Mr. Bingley zugedacht war, ist bisher unter der Haube. Doch es soll noch wilder werden in dieser Beziehungsgeschichte. Mr. Darcy erklärt Elizabeth seine Liebe, diese weist seinen Antrag aber schroff zurück. Wird die arme Mrs. Bennett jemals Ruhe finden und ihre Töchter in den Hafen der Ehe lotsen?
Jane Austen und auch Fay Weldon, die das Drehbuch schrieb, machen es überaus spannend und schaffen so eine mitreißende Atmosphäre, die den ganzen Film über gehalten werden kann. Hervorzuheben sind auch die durchgehend überragenden schauspielerischen Leistungen des gesamten Ensembles. Besonders Elizabeth Garvie und David Rintoul stehen dabei im Vordergrund, denn ihren Zwist drücken sie nicht nur in Worten, sondern auch durch die gesamte Palette von Gestik und Mimik aus. Trotz der komplexen Geschichte wird die Handlung niemals verwirrend, was nochmals auf das exzellente Drehbuch von Fay Weldon zurückzuführen ist. Ein unterhaltsamer Film, der tiefe Einblicke in die gesellschaftlichen Strukturen des vergangenen Englands gibt, aufwändig produziert und wunderschön ausgestattet. Zweimal wurde er deshalb für die englischen BAFTA-Awards nominiert. Liebhaber der diversen Verfilmungen von Jane Austens Geschichten können sich hier den Spaß machen und die diversen Kostüme der Damen zuordnen. Einige von ihnen wurden nämlich bereits in der 1972er Fassung von ?Emma? getragen. Alles in allem eine der gelungensten Roman-Adaptionen, die von der BBC jemals in Szene gesetzt worden sind. Die DVD bietet neben der deutschen Synchronisation auch den englischen Originalton.