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Produkt-Bild: A Single Man

A Single Man
mit Colin Firth, Julianne Moore, Nicholas Hoult, Regie: Tom Ford

DVD von Universum Film GmbH
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 11,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: A Single Man

Produktbeschreibung



George Falconer (Colin Firth), ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim (Matthew Goode) wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert. Trost findet George bei seiner besten Freundin Charley (Julianne Moore), einer Schönheit von 48 Jahren, die selbst mit Zukunftsfragen zu kämpfen hat. Kenny (Nicholas Hoult), ein junger Student von George, der gerade mit sich selbst ins Reine kommen muss, verfolgt seinen Professor, in dem er eine verwandte Seele zu erkennen glaubt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Loslassen .. müssen.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der intensivste Film über das Loslassen, gewollt und gemusst. Jede Szene, jede Bewegung erdrückt ob ihrer Gewaltigkeit. Es ist zu fühlen, was nicht beschrieben werden kann. Hier passiert es. Danke.
Gemeinsam einsam oder vielleicht doch nicht?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Aufgrund der vielen positiven Rezensionen hier, habe ich mir diesen Film gestern abend aus der Videothek ausgeliehen.
Bin momentan mit Angina krank und kann abends länger DVD schauen.

Zuvor war "From Paris with Love" an der Reihe.
Perfektes Actionkino aus Frankreich. Der Folgefilm würde es schwer haben dachte ich.

Danach also "A Single Man" reingeworfen. Meine Frau und meine Tochter schliefen schon in ihren Betten und ich sass um 23:00 Uhr mit alkoholfreiem Becks und Kopfhörern auf dem Sofa.

Spätestens um 23:30 Uhr fand ich mich im Amerika der 60 Jahre wieder.
Der Film entwickelte bei mir einen solchen Sog, dass ich Zeit und Ort wirklich völlig vergass und anders als der Hauptdarsteller zu Beginn, völlig in der Gegenwart des mir dargebotenen leben konnte.
Colin Firth und auch der Regisseur Tom Ford berührten während des Films so viele kleine emotionale Punkte in mir, dass ich nach dem Film und dem Abspann einfach auf dem Sofa sitzen blieb und absolute Ruhe empfand.
Ich war nicht aufgewühlt oder traurig, nicht fröhlich oder wütend sondern es war ein Gemisch aus all diesen Gefühlen zusammen. So als wäre ein "Sollzustand" erreicht.

Dieser Film wirkte auf mich wie eine emotionale Massage. Alles ist so einfühlsam und ästhetisch in Szene gesetzt, dass ich gerade über den Inhalt nichts schreiben möchte.
Der Inhalt (im Sinne der Geschichte) ist meines Erachtens nämlich nebensächlich.

Der Film liess mich zusammen mit "George" innehalten und mit meinem "Herzen" sehen, hören und fühlen an diesem einen langen Tag den er durchlebt.
Wenn ich jeden Tag so leben würde wie George diesen Einen, welch glücklicher Mensch wäre ich.
Obwohl sein Verstand wusste, dass es nichts gibt wovor man sich fürchten müsse (Kuba-Krise, Verfolgung als Homosexueller und weitere Bedrohungen von aussen) gab er zu, dass ein jeder sich vor etwas fürchtete.
In seinem Fall war es meiner Meinung nach das eigene Selbst (oder die eigenen Emotionen). Und der Tag bringt ihn und uns zurück zu seinem Selbst.

Wunderschön!
Traumhaft
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wunderschöne Bilder, traumhafte Musik, sehr berührende Geschichte. Toll und nur zu empfehlen. Vor allem das Zusammenspiel aus Bild und Musik ist grandios. Absolute Kaufempfehlung.
unvergleichlich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der wunderbarste Film, der je über die Liebe gedreht wurde. Ergreifend, unglaublich schön und fesselnd!
Anders als das Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zwar hier und da anders als das Buch, aber trotzdem ein hervorragender Film mit brillianten Schauspielern. Tom Fords Regiedebut ist ein absoluter Erfolg!
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Produkt-Bild: Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray
mit Ben Barnes, Colin Firth, Ben Chaplin, Regie: Oliver Parker

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 10,73

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Das Bildnis des Dorian Gray

Produktbeschreibung


Der ebenso gut aussehende wie unerfahrene Dorian Gray steht gegen Ende des 19. Jahrhunderts in London dem Maler Basil Hallward Modell, der Dorians beeindruckende Schönheit und Jugendlichkeit in einem Portrait dauerhaft festhalten will. Dorian findet schnell Gefallen an den hedonistischen Freuden der gehobenen Großstadt-Gesellschaft und lernt, dass ihm sein Aussehen alle Türen öffnet. So verwundert es nicht, dass, kaum ist das Bild enthüllt, Dorian einen gedankenlosen Wunsch äußert: Seine Seele würde er dafür geben, wenn nicht er, sondern das Gemälde altert!
?? Gänsehaut-Fantasy für Grusel Gourmets. Ein würdiges Kino-Update für ein großes Stück Weltliteratur." Kino & Co

?Sexy und schaurig-schöne Verfilmung mit starker Besetzung.? BILD

?? schaurig-schöne Geschichte ? ebenso furchteinflößende wie elegante Sternstunde des britischen Kinos ?" Kino News
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5 Kundenrezensionen:

Vergebene Chance
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch von Oscar Wilde vor sehr langer Zeit gelesen, so dass mich eventuell vorhandene Änderungen zum Film nicht stören. Ich muss mich meinen Vorgängern anschließen, was die Fehlbesetzung von Colin Firth angeht. Ich bin ein glühender Bewunderer von Colin, aber diese Rolle hätte einen dämonischeren Schauspieler erfordert. Diese tiefe Verderbtheit Henry Wottens hinter charmanter Schale nimmt man ihm einfach nicht ab. Ein Ralph Fiennes oder Jason Isaacs hätte diese Rolle ganz anders ausgefüllt, dann wären auch dieser magische Einfluss auf Dorian und dessen vollständiger Abstieg in die Unmoral besser zu verstehen gewesen. Ich habe zu keiner Sekunde nachvollziehen können, wie dieser eigentlich ganz nette Henry Wotten, aus Dorian dieses Monster formte.
Ben Barnes hingegen hat mir in der Rolle sehr gut gefallen. Er schafft den Spagat zwischen anfänglicher Unschuld, Verführtem und skrupellosem Genussmensch. Auch die Wandlung zum verzweifelt nach Erlösung strebenden Dorian zum Schluss hin, nimmt man ihm ohne weiteres ab. Ben Chaplin als Basil ist ebenfalls eher unauffällig. Gäbe es nicht diese angedeutet erotische Szene zwischen ihm und Dorian, bei dem das Verlangen von Basil quasi auf dem Silbertablett serviert wurde, hätte man die Beziehung der beiden auch nicht richtig verstanden.
Die Frauenfiguren finde ich auch durchgehend blass. Keine der Frauen konnte mich in ihren Bann ziehen. So ging es mir mit dem ganzen Film. Stylistisch hervorragend, edle Ausstattung, wunderbar fotografiert, mit guten Spezialeffekten aber doch seltsam blutleer. Irgendwie schafft es der Film nicht, den Zuschauer zu packen.
Allerdings so schlecht wie in manchen Rezensionen, fand ich den Film dann doch nicht. Er ist gut genug für einen Abend mit einem hübschen Kostümdrama. Mehr aber leider auch nicht.
Traurig...wirklich traurig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Als ich hörte, dass dieses Meisterwerk von Oscar Wilde nochmal verfilmt werden soll, dachte ich mir schon das es in die Hose gehe muss. Dieses Buch lebt oft von der Philosophie zwischen den Zeilen und hat für heutiges Publikum an Handlung wohl eher weniger zu bieten.

Na ja...jedenfalls überwand ich mich dann doch, den Film zu leihen und einen Abend mit dieser "Unterhaltung" zu verbringen. Meine Erwartungen wurden sogar noch unterboten...
Was dieser Film mit dem Buch zu tun haben soll, ist mir bis heute ein Rätsel. Die Handlung wird total verfälscht und elementare Dinge wie *ACHTUNG SPOILER* das sich verändernde Abbild seiner Seele werden hier ins Lächerliche gezogen.

Man wird das Gefühl nicht los, dass der Regisseur aus seiner Mainstream - Sichtweise nicht herraus kommt und auf Biegen und Brechen versucht, dem Zuschauer eine Form der Unterhaltung zu bieten, welche das Buch nicht hergibt.

Fazit:

Für Nichtkenner des Buches als leichter Gruselfilm für langweilige Abende zu empfehlen. Für Kenner und vor allem Liebhaber des Buches absolut nicht empfehlenswert.
Okay: Nicht gänzlich Romangetreu, aber dennoch (oder gerade deswegen) ganz grosses Kino
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nun mal kurz an die "Der Film ist nicht wie das Buch"-Heulsusen:

Das Buch wird aus meiner Sicht wirklich stark überbewertet. Soooo der Megaknaller ist es nun wirklich nicht und stellenweise echt langatmig (um es mal ganz umgangssprachlich auszudrücken). Nicht alles, was alt ist, muss auch zwangsläufig ein Klassiker sein...nur mal so nebenbeibemerkt - und oh Sünde, Sünde, da hat es doch tatsächlich jemand gewagt, das Buch nicht 1 zu 1 in Filmstoff zu übersetzen.
Jetzt mal ehrlich: Wer 1 zu 1 das Buch haben will, der soll halt das Buch lesen.

Also: Nein, der Film ist nicht genau, wie das Buch und das ist auch gut so:

Ein Film muss definitiv nicht komplett deckungsgleich mit seiner Romanvorlage sein. Wie unkreativ wäre das denn? Ganz im Gegenteil: Wer es schafft aus dem Konstrukt einer vom Buch her vorgegebenen Handlungsrichtung ein sich davon abhebendes, ganz eigenes Werk zu schaffen, ohne den Kontakt zum Originalstoff jedoch gänzlich zu verlieren, der ist in meinen Augen der wahre Künstler.

Das ist bei diesem Film absolut gegeben und mir wusste der Film ausgezeichnet zu gefallen. Ich würde sogar fast sagen, eine der bleibendsten Filmerinnerungen dieses Jahres.

Und an alle, die es nicht schaffen, den Film in eine Kategorie einzuordnen, sich über zu wenig Horror beklagen, oder ihn gar in die Fantasy-Sparte stecken wollen: Muss ein Film sich in eine Schublade stecken lassen, um gut zu sein? Ist es nicht eigentlich viel besser, wenn man ihn nicht sofort eindutig zuordnen kann und Spielraum für die Phantasie lässt? In meinen Augen ist es am ehesten ein Drama, aber mir widerstrebt es, überhaupt eine Oberkategorie für den Film finden zu sollen. Unnötig.

Der Film ist eine Mischung aus Faszination und Traurigkeit, der einen in seinen Bann zieht und die Geschehnisse miterleben, statt nur von aussen beobachten lässt. Das ist etwas, das nicht allzu viele Filme überhaupt schaffen und alleine dafür gibt es schonmal jede Menge Pluspunkte.

Die Besetzung ist erstklassig - auch wenn ich anfangs arge Zweifel hatte, bin ich schlussendlich überzeugt, daß es kaum eine bessere Besetzung hätte geben können.

Und ja, der Hauptschwerpunkt für Dorians Verderbtheit liegt hier im Gegensatz zum Buch in seiner Maßlosigkeit und seiner Macht, die er aus seiner andauernden Jugend und Schönheit zieht. Na und? Und in die heutige Zeit versetzt, würde das bischen herumvögelei kaum noch einen Skandal auslösen - aber auch hier versteht es der Film ganz fantastisch, den Zuschauer aus seiner gewohnten Umgebung heraus in die damalige Zeit zu katapultieren und somit auch seine Entwicklung als Spiegelbild zur damaligen, als Anstand getarnten Prüderie hinzustellen.

Wie auch immer, mit hat der Film auf jeden Fall sehr gut gefallen und wie gesagt: Wer das Buch halt so sehr liebt (und es möge ihm ja auch gegönnt sein), der soll doch halt auch beim Buch bleiben - da kann kommen was wolle und ihm wird doch nie eine Verfilmung je wirklich ohne Anstosspunkte gefallen.

Ich hingegen finde, daß so ein Film nicht zwangläufig immer mit dem Buch verglichen werden muss, ja daß dies in manchen Fällen sogar gänzlich unnötig ist und daß auch ein Film, der auf einem Buch basiert, durchaus für sich alleine stehen kann - und dies schafft diese Verfilmung des Bildnisses des Dorian Grey absolut.
Oscar Wilde hätte es obergeil gefunden!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Insgesamt hat mir der Film sogar besser gefallen, da er um einiges schärfer ausfällt als die literarische Vorlage, was auf den Entstehungszeitraum des Romans zurückzuführen ist. Während des prüden Viktorianismus war der Roman bereits ein Skandal, so dass Wilde ein Vorwort und mehrere Kapitel ergänzen musste, um die Wirkung abzuschwächen.

Der Film macht dies zum Glück nicht, was ganz im Sinne Wildes gewesen wäre. Er ist expliziter, formuliert die Anspielungen des Romans aus und es gibt sogar ein paar starke Abänderungen der Handlung, die sich aber positiv auf das Gesamterlebnis auswirken. Dorian ist nicht blond wie im Roman, was nur eine Kleinigkeit darstellt. Die Kostüme und Szenen sind sehr gut gemacht. Man kommt sich die ganze Zeit wie in den 1890ern vor. Die Geschichte mit ihrer diabolischen Atmosphäre entfaltet sich bestens. Viele Stellen im Film sind genau so interpretiert worden, wie ich es mir später während des Lesens des Romans vorgestellt habe. Zum Beispiel, dass Lord Henry Dorian zu einem Lebensstil verführt, der ihm selbst hauptsächlich vergönnt ist.

Voll verdiente fünf Sterne für diesen Film.
Tiefgehendes, berührendes Meisterwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zunächst einmal sei gesagt: ich kenne weder das Buch, noch eine frühere Verfilmung. Ich bin also komplett unvoreingenommen in diesen Film gegangen um ihn mir, auf Empfehlung eines Freundes, anzuschauen.

"Das Bildnis des Dorian Gray" lebt von seiner dunklen, mystischen Stimmung und den stimmungsvollen Bildern. Die Geschichte, dass jemand seine Seele für ewige Schönheit "verkauft" ist tiefgehend und berührt, je länger man darüber nachdenkt. Der Film ist wie ein Aufschrei, wie der Versuch, die Gesellschaft wachzurütteln und die Augen zu öffnen, dass nicht das Äußere, sondern die inneren Werte, das wahre Ich zählen. Wenn diese Message einen erreicht, dann geht man mit einem mulmigen Gefühl aus dem Kino-Saal und ist bestürzt über die Verrohtheit der Gesellschaft.

Das eben ist es, was diesen Film so besonders macht. Er wird u.A. als Horrorfilm beworben, aber dafür sind die "Grusel-Momente" meiner Meinung zu versteckt und zu subtil. Es ist kein "Horror", bei dem man vor Schreck zusammenzuckt - die Furcht, die Angst geht tiefer.
Er ist düster, mysteriös, aber doch bleibt der Film an sich in meinen Augen ein Drama. Ein Drama, bei dem ein Mann im Mittelpunkt steht, der für ewige Schönheit seine Seele verkauft - tragisch!
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Produkt-Bild: Valmont

Valmont
mit Colin Firth, Annette Bening, Meg Tilly, Regie: Milos Forman

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 9,25

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Valmont

Produktbeschreibung


Valmont DV
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Enttäuscht
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Auf Grund der vielen positiven Rezensionen und dem oft erwähnten "wahren Valmont" habe ich mich - als echter Fan der Story - auch dazu hinreißen lassen, mir diese "Valmont-Fassung anzusehen. Auch der Name Colin Firth versprach da Gutes, der Rest der Besetzung gehört durchaus zu den beachteten Namen Hollywoods.

Leider muß ich zugeben, daß ich komplett enttäuscht war. Vielleicht war der Vergleich zum großen Konkurrenten "Gefährliche Liebschaften" für mich doch zu präsent. Mir fehlte es an Spannung, Leidenschaft und vor allem am Abgründigen ... irgendwie war mir alles zu putzig, zu nett, zu oberflächlich. Schade um die Zeit. Wer die "Gefährlichen Liebschaften" liebt, sollte dabei bleiben.
Firth unglaubwürdig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Im Vergleich zum diabolischen John Malcovich überzeugt Colin Firth, den ich eigentlich wirklich äußerst gerne sehe, leider überhaupt nicht. Ständig lächelnd, und zudem nicht wirklich verführerisch, nimmt man ihm den Valmont nicht ab.
Gefährliche Liebschaften - mal völlig ungefährlich.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Valmont" beruht auf dem Roman "Gefährliche Liebschaften" - ebenso wie der gleichnamige Film, der ein Jahr früher in die Kinos gekommen ist. Ich befürchte, dass das die große Tragödie von "Valmont" ist: Stephen Frears Machwerk von 1988 ist um Längen besser. Grausamer, intriganter, faszinierender und insgesamt glaubwürdiger.

Sicher, Annette Bening ist eine schöne Frau und rein optisch sicher die bessere Marquise de Merteuil, aber ihre Mimik ist unerträglich. Sie lacht für meinen Geschmack zuviel und guckt mindestens einmal zu oft "verführerisch und herausfordernd".

Auch bei Colin Firth könnte man meinen, dass er den Verführer gut verkörpern kann. Aber weit gefehlt: Valmont zeichnet sich vor allem im zugrundeliegenden Roman durch seine Skrupellosigkeit aus - Colin Firth nimmt man die Rolle des Bösewichts nicht ab. Er wirkt immer ein wenig zu brav und leider immer auch ein wenig zu mitfühlend.

Vielleicht habe ich die Intention des Films auch nicht verstanden - vielleicht soll hier ja ein etwas anderes Bild gezeichnet werden. Aber selbst wenn: ich bin kein Freund von Neuinterpretierungen.

Fazit: Der Film ist nicht schlecht gemacht, die Kostüme und Kulissen können sich sehen lassen und wer noch nie eine Verfilmung des Stoffes gesehen hat, wird sicher gut unterhalten. Für all jene, die "Gefährliche Liebschaften" oder auch "Eiskalte Engel" kennen, wird "Valmont" wohl eher ein belangloses Werk sein.
Ein Köstliches Kinovergnügen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer "Gefährliche Liebschaften" mit Glen Close und John Malkowich aus dem Jahr 1988 kennt,wird hier an der gleichen Geschichte von Milos Forman(fast zeitgleich 1989
verfilmt)seine helle Freude haben. Annette Bening ist wunderbar und der junge Colin Firth ist sehr sexy (John Malkowich möge mir verzeihen)auch Henry Thomas der Junge aus Spielbergs Kultfilm "ET" ist gut besetzt.Im ganzen ein toller Film mit köstlichen Dialogen und wunderbarer Ausstattung,schöner Musik und im breitem
Panavision 2.35 Format. Leider war der Dolby Stereo Sound der damaligen Zeit noch sehr anfällig für Staubpartikel die sich auf der nichtrestaurierten "gefakten" 5.1 Kopie hörbar machen! auch gibt es Dialogübersprecher in den hinteren Kanälen.
Trotzdem ein wunderbarer Film der zu Unrecht an der Kinokasse unterging.
Ein reingelegter Verführer
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein weiteres Meisterwerk von Regie-As Milos Forman, das allerdings völlig zu Unrecht verkannt ist. Eine pompöse Ausstattung, prächtige Kostüme und eine überzeugende Schauspieler-Crew machen dieses amüsante Sittengemälde des 18. Jahrhunderts zu einem Seherlebnis. In spitzzüngigen Dialogen geht es oft andeutungsweise um die schönste Sache der Welt, um Hingabe und Verführung und um den Verlust der Unschuld. Die Überlegungen gehen in Richtung Ehemann oder Liebhaber, weil eine treue Frau ein Widerspruch an sich ist. Dem Ganzen liegt ein reizvolles Liebeskomplott mit einer Wette zu Grunde. Und auch das pralle Leben kommt keineswegs zu kurz. Durch drei sehr unterschiedliche, aber miteinander verknüpfte amouröse Abenteuer erhält der Film Tiefgang und Spannung zum Beispiel dadurch ob der verführte Verführer letztendlich scheitert oder erfolgreich ist. Der abschließende Blick auf das weitere Leben (?!) der involvierten Personen ist zwar ernüchternd, aber war auch klar so vorgezeichnet.
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Produkt-Bild: Zufällig verheiratet

Zufällig verheiratet
mit Uma Thurman, Colin Firth, Jeffrey Dean Morgan, Regie: Griffin Dunne

DVD von Touchstone
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 5,59

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Zufällig verheiratet

Produktbeschreibung


Z - Zufällig verheiratet
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Mehr als eine Romantik-Komödie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dr. Emma "Love" (Uma Thurman) ist Psychologin und Liebesratgeberin bei einerm New-Yorker Radiosender. In einer ihrer Sendungen empfiehlt sie einer Anruferin, sich von ihrem Verlobten zu trennen. Besagter Verlobter sinnt daraufhin auf Rache und lässt sich via Hacker-Angriff mit Emma verheiraten. Da diese aber selbst kurz vor der Hochzeit steht (mit einem ziemlich langweiligen Colin Firth) muß schnellstens die falsche Hochzeit annuliert werden. Dabei verliebt sich die kluge Dr. Love in den vermeintlich falschen Mann...

Na gut na gut... sieht man den Film wirklich als reine Romantik-Komödie, so gibt es derereil mehrere und bessere Filme. Da kann auch Firt und Thurman nichts retten. Die Witze sind platt, die Klischees werden ausgewalzt und auch die Handlung ist absolut vorhersehbar. Aber wenn man die pappsüße Schicht etwas abkratzt, ist der Film doch "tiefgründiger" als gedacht. Was ist wahre Liebe? Welcher Partner passt zu mir und hält Liebe ewig? Darauf gibt der Film keine passende Antworten - aber er regt - vielleicht auch unfreiwillig - zu nachdenken an.

So ist Emma felsenfest davon überzeugt, daß ihr Verlobter zu ihr passt wie Ar... auf Eimer. Er ist liebevoll, treu zuverlässig und loyal. Ein Mann, mit dem man gerne den Rest seines Lebens verbringen möchte. Patrick (der falsche Ehemann) hingegen ist ein Rauhbein und sein goldenes Herz liegt unter einer ziemlich dicken Schicht herben Charmes begraben. Für wen soll sich Emma entscheiden? Für den zuverlässigen Verlobten oder den rauhbeinigen Charmebolzen? Und wenn sie sich für Patrick entscheidet - wird das auch halten? Ist er wirklich der Richtige?

Ich fand den Film wirklich gelungen, einerseits witzig und romantisch - anderseits macht er auch nachdenklich und ich musste ab und an ein Tränchen wegdrücken.
Sehr amüsant
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe den Film auf DVD gesehen und finde er war sehr amüsant und abwechslungsreich.
Uma Thurman spielt wie immer TIP TOP
Jeffery Dean Morgan ist auch wunderbar. Endlich spielt er mal was lustiges. Kenne ihn sonst nur aus Watchmen und Supernatural und Greys Anatomy
Kaufen muss man sich den Blu Ray nicht unbedingt aber ich würde ihn schon mal anschauen
Zufällig eingepennt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Uma Thurman ist "zufällig verheiratet". Plätschert vorhersehbar dahin. Die Extras der Blu-ray (ca. 15 Min.) beschränken sich auf den Kinotrailer und Interviews. Kein Wendecover.
Nicht wirklich ein guter Film
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Angesichts der exquisiten Besetzung ist dies wirklich kein guter Film geworden. Die Geschichte ist eher platt und unglaubwürdig zusammengeschustert.
Eine "Expertin" in Sachen Liebe (Dr. Love) lässt in ihrer Radiosendung Rat suchende Anruferinnen Tag für Tag an ihren "wissenschaftlichen" Erkenntnissen teilhaben. Dabei vertritt sie recht nachdrücklich ihre Prinzipien in puncto Liebe und Ehe: dass frau sich einen zuverlässigen, erwachsenen Mann wählen solle, mit dem sie vor allem viel gemeinsam habe. Passend für die kommende Geschichte ist sie gerade selber im Begriff, ein eben solches Exemplar zu heiraten.
Eines Tages rät sie einer jungen, an ihrer Entscheidung zweifelnden Frau von deren kurz bevorstehender Hochzeit ab. Wie das Schicksal (bzw. der Drehbuchschreiber) es nun einmal will, hört der Verlobte, der Feuerwehrmann Patrick, just zur selben Zeit mit seinen Kumpels im Feuerwehrwagen diese Sendung (wahrscheinlich ihre Lieblingssendung). Er ist ziemlich wütend auf Dr. Love (verständlicherweise). Wie das Schicksal es will (ich wiederhole mich), wohnt in seinem Haus ein junger Hacker, der in Sekundenschnelle (waren es zwei oder drei Klicks?) Dr. Love mit Patrick verheiratet. Einfach so. Als Dr. Love und ihr Verlobter Richard zum Standesamt gehen, bekommen sie die Auskunft, dass die Braut schon verheiratet ist. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wundert (oder ärgert) man sich offensichtlich nicht wirklich über derartige "Computerfehler". Brav nimmt Dr. Love den Stapel Annulierungs-Papiere mit, um sie von ihrem unbekannten Ehemann unterschreiben zu lassen. Den Vorschlag Richards, einen Anwalt damit zu beauftragen (auf die Idee könnte man ja kommen), schlägt sie aus. Muss sie ja auch, sonst wäre die Geschichte im Eimer. Also begibt sie sich auf die Suche nach Patrick, findet ihn in einer Kneipe, lässt sich von ihm in Bezug auf die Unterschrift hinhalten, dann lässt sie sich voll laufen und schließlich sturzbetrunken von Patrick in seine Wohnung tragen. Wir ahnen spätestens hier, worauf das ganze unbarmherzig hinausläuft: Dr. Love wird ihren eigenen eisernen Prinzipien untreu.
Vielleicht könnte das alles sogar lustig sein, ist es aber nicht wirklich. Mehr Slapstick als echte Komik.
Zwischendurch noch ein bisschen Bollywood, ein paar Szenen mit Dr. Loves Vater ohne besondere Bedeutung und ein paar lahme Verwechslungsspielchen. Und beim Showdown müssen natürlich alle Leute bereits in der Kirche sitzen und auf das Brautpaar warten (irgendwie ein beliebtes Setting).
Das Ende ist schon fast satirisch. Und wenn das alles eine "Aussage" haben sollte (über so was wie die "wahre" Liebe), dann ist es ziemlich unausgegoren.
Und wenn sie nicht..., dann schlafen sie noch heute...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Dieser Film war wirklich gähnend langweilig. Es lag nicht mal an den Schauspielern, die waren super. Aber dem Film hat es an Pfeffer gefehlt, was bei solch einer Besetzung nicht zu entschuldigen ist. Natürlich sollte man ihn mal anschauen, aber nicht zu viel erwarten. Es gibt einige bessere in diesem Genre... Schade... hörte sich sehr vielversprechend an!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Hotel zur Unsterblichkeit - Wings of Fame

Hotel zur Unsterblichkeit - Wings of Fame
mit Peter O'Toole, Colin Firth, Marie Trintignant, Regie: Otakar Votocek

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 2,30

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Hotel zur Unsterblichkeit - Wings of Fame

Inhalt


?Der Ruhm mag verschwinden, die Vergessenheit währt ewig.? Mit diesem Zitat von Schopenhauer hat sich der Schauspieler Cesar Valentine (Oscar-Preisträger Peter O?Toole) noch nicht auseinandergesetzt, denn schließlich ist er gerade erst auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Dann wird er auf einem Filmfestival vor den Augen seiner Fans ermordet. Wer kann bloß so eine ruchlose Tat begehen?
Der Schuldige ist schnell gefunden, doch bevor irgendein Gericht dieser Welt ein Urteil über ihn sprechen kann, wird er ? fast wie im Kino - von einem herhab fallenden Scheinwerfer erschlagen. Aber was hat den erfolglosen Schriftsteller Brian Smith (Colin Firth, Stolz und Vorurteil, Bridget Jones) nur dazu gebracht, sein verehrtes Idol vor aller Welt umzubringen? Immerhin findet sich der Getötete nach all diesen Aufregungen an einem recht angenehmen Ort wieder und zwar in einem Hotel mit einer reichlich exklusiven Gästeliste. Neben Albert Einstein, Lassie, Ernest Hemingway und dem Lindbergh-Baby sind hier noch zahlreiche weitere prominente und mausetote Persönlichkeiten zu finden. Ist das etwa der Himmel für VIPs? Valentine genießt seinen Aufenthalt dort, bis er ausgerechnet auf den Mann trifft, dem er dieses neue ?Leben? zu verdanken hat, Brian Smith. Nun beginnt eine philosophische und überaus emotionale Diskussion darum, was beide hierher verschlagen hat. In der folgenden Zeit erkunden sie ihren Aufenthaltsort immer genauer und machen auch die Bekanntschaft der schönen Sängerin Bianca (Schauspielerin Marie Trintignant, die im Jahr 2003 von ihrem Freund, dem französischen Sänger Bertrand Cantat zu Tode geprügelt wurde). Doch je länger sich alle Beteiligten im Hotel zur Unsterblichkeit aufhalten, desto größer wird ihre Angst. Denn der rigiden Zimmerpolitik des Hauses liegt eine Regel zugrunde: Je prominenter der Gast, umso besser sein Zimmer. Was im Umkehrschluss bedeutet: Sobald der Ruhm eines Bewohners verblasst, sinkt auch die Qualität seiner Unterbringung. Nur allzu deutlich wird den Protagonisten vor Augen geführt, wie trügerisch ihr Dasein als gefeierter Star zur Lebzeiten war, denn kaum etwas davon hat längere Zeit Bestand.
Besonders Valentine wird dieser Umstand schmerzlich bewusst, denn schon nach kurzer Zeit beginnt sein Abstieg in das ewige Vergessen. Für Smith hingegen läuft es hier besser, als jemals in seinem Leben zuvor. Der Mord hat ihn berühmt gemacht, eine Tatsache, mit der er schwer zu kämpfen hat. Das philosophierende Paar beschäftigt sich eingehend mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und ihrem Dasein an diesem ungewöhnlichen Ort. Gibt es einen Weg, ihrem scheinbar unausweichlichen Schicksal doch noch zu entrinnen?
Dieser brillante Film von Regisseur Otakar Votocek lädt den Zuschauer zum Sinnieren und Schmunzeln ein. Denn obwohl bekannt ist, wie gierig sich die Hollywood-Gemeinde auf das Thema Ruhm stürzt und gerade in heutigen Zeiten jedem vorgegaukelt wird, er könne es bis zum Superstar schaffen, bleibt das eingangs erwähnte Zitat doch die einzige Wahrheit zu diesem Thema. Die hochtalentierten Schauspieler machen aus diesem Possenspiel um den Wert des eigenen Lebens ein sehenswertes Stück Kinogeschichte, dass die gesamte Filmwelt quasi direkt von der Leinwand auf die Psychiater-Couch durchwinkt. Für jeden Filmliebhaber ein absoluter Pflichtstreifen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Diese Chance ist vertan...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ein interessanter Ansatz, den Regisseur und Drehbuchautor Otakar Votocek uns hier präsentiert. Es geht um das Leben der Berühmtheiten, nachdem ihre Seelen die Welt verlassen haben.

Die Umsetzung erweist sich jedoch leider als etwas zäh. Als Zuschauer hat man regelrecht das Gefühl in dieser Welt mit gefangen zu sein. Man wird klaustrophobisch weil man sich von der Langeweile regelrecht in die Enge getrieben fühlt. Nach anfänglicher Begeisterung wird die Geschichte mit kaum Entwicklung weiter erzählt und zu einem unüberwindbarem Problem. Den Charakteren fehlt es an tiefe, auch hier nur sehr langsame Entwicklungen
Himmlisch
4 Punkte 4 von 5 Punkten

Cesar Valentin (Peter O`Toole) ist ein Filmstar, der ständig von Brian Smith (Colin Firth) verfolgt wird, dessen Motive erstmal unklar bleiben. Obwohl er nur mit ihm reden will, erschießt er Valentin auf einer Premierenfeier und stirbt selbst bei einem Unfall auf der Flucht.
Nach ihrem Tod finden sie sich in einer merkwürdigen Zwischenwelt wieder. Ein Luxushotel ist ihr neues Domizil. Die Zimmer sind, je nach Berühmtheitsgrad zu Lebzeiten, äußerst üppig ausgestattet. Die Sache hat nur einen Haken, denn je mehr die "Gäste" im Laufe der Zeit auf Erden in Vergessenheit geraten, desto schäbiger wird das Zimmer und die Behandlung. Solange bis man das Hotel komplett verlassen muß.

Was sich hier seltsam anhört ist es auch. In diesem äußerst merkwürdigem Etablissement, trifft man auf allerhand Persönlichkeiten. Hemingway ist zu Gast, genauso wie Albert Einstein und sogar der Filmhund Lassie ist zugegen. Auch die dubiose Sängerin Bianca (Marie Trintignant) ist mit von der Partie, die nicht glauben mag das sie tot ist und sich absolut nicht mehr an ihr vorhergehendes Leben erinnern kann. Valentin versucht fortan rauszubekommen warum er von Brian umgebracht wurde, während dieser sich lieber mit der Frage beschäftigt ob es die Liebe nach dem Tod gibt.

Die Dialoge, nebst der Schauspielriege sind die großen Trümpfe im "Hotel zur Unsterblichkeit". Peter O`Toole spielt den verblassenden Filmstar fantastisch. Immer einen Hang zur Großkotzigkeit und die typisch britische Dekadenz bilden die Essenz seines Charakters, während Colin Firth etwas vielschichtiger angelegt ist. Anfänglich tappt man völlig im Dunkeln wo die Motive in seinem Handeln liegen, aber je näher sich die beiden kommen, desto klarer sieht man. Marie Trintignant ist ebenfalls als Idealbesetzung zu sehen. Sie spielt die zerbrechlich wirkende Bianca, die ein wenig verrückt wirkt, äußerst sehenswert. Tragisch das ausgerechnet sie, 13 Jahre nach Entstehung des Films, von ihrem Freund ermordet wurde.

Kuriose Szenen gibt es zu Hauf. Das Bemühen der einzelnen Nebenfiguren nicht in Vergessenheit zu geraten, ist einfach himmlisch. Eine richtige Panik befällt manch einen wenn der Ruhm zu Ende geht. Selbstverständlich sind viele Dinge metaphorisch zu betrachten, was einem immer wieder mal ein leises Schmunzeln abverlangt. Komponisten die unbedingt noch ihre neuesten Kompositionen durch ein Medium in die "lebende" Welt bringen möchten, Terroristen die immer noch Anschläge gegen den Imperialismus ausüben und vieles mehr. Die Taten sind hier nicht das Kriterium für ein gutes Zimmer, einzig und allein die Berühmtheit ist hier die Währung.

In ein Genre kann man den Film nicht einordnen. Das liegt auch am Dehbuch, dessen grandiose Idee bislang noch nie den Weg auf Zelluloid gefunden hat. "Hotel zur Unsterblichkeit" ist in jedem Fall eher Filmliebhabern zu empfehlen, die die leiseren Töne bevorzugen und sich gerne mal einen Abend lang mit etwas seltsameren Dingen befassen möchten.

Die DVD selbst ist natürlich nicht gerade der große Brüller aber was will man bei so einem unbekannten Film auch erwarten. Ton und Bild sind absolut solide und natürlich mit aktuellen Produktionen nicht zu vergleichen. Als Bonus gibt es lediglich einige Textafeln über die Crew, ein paar Trailer die nichts mit dem Film zu tun haben, aber immerhin auch die englische Tonspur. Bei dem Preis ist das auch glaube ich okay!
Von oben betrachtet.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem der bekannte Schauspieler Cesar Valentine eine ihm zugesandte Biographie als seine Autobiographie verwendet, wird er von dem jungen Autor des Werkes Brian Smith erschossen. Kurz danach stirbt auch Brian Smith.

Cesar und Brian begegnen sich in einem einsamen Inselhotel wieder. Dieses surreale Hotel beherbergt verstorbenen Persönlichkeiten, deren Ruhm auf der Erde noch nicht vergangen ist. Die Wertschätzung des Personals hängt von dem Erinnerungswert der Verstorbenen in der realen Welt ab. Vergessene Berühmtheiten müssen das Hotel verlassen. Jene deren Ruhm nach ihrem Tode steigt erhalten bessere Quartiere.

Nachdem diese Möglichkeiten eines jenseitigen Leben gänzlich ausdiskutiert sind, beginnt das Leben auf der Insel langweilig zu werden. Aber eine jährliche Lotterie ermöglicht die Rückkehr zur Erde.

Die recht originelle Geschichte bietet den Hintergrund für eine breit gefächerte philosophische Diskussion über Erfolg und Ruhm. Die Protagonisten hadern letztendlich auch mit ihrem jenseitigen Leben. Für die einen zollt ihnen die Welt nicht genug Anerkennung und es gibt auch jenen, die den Ruhm verabscheuen. Regie und Schauspieler liefern eine feine kleine Filmperle ab.
Hotel zur Unsterblichkeit
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Obwohl ich mir von dem Film vorab kein richtiges Bild machen konnte und meine Erwartungen sicherlich nicht zu hoch waren, war ich sehr enttäuscht. Das Thema ist gut, aber an einer guten Umsetzung vor allem im Bezug auf Tiefgang mangelt es kräftig. Der Film war langweilig, trotz ausgezeichneter Besetzung schienen die Schauspieler steif und schlecht zu spielen und ich fragte mich am Ende, ob mir selbst eventuell etwas entgangen ist, was dem Film zu mehr Sinn verhilft. Geld- und Zeitverschwendung!
Was in dem Schlaf für Träume liegen mögen*
4 Punkte 4 von 5 Punkten
"Hotel zur Unsterblichkeit" ist nicht nur ein wunderbar poetischer Filmtitel, auch der Film selbst besitzt Poesie.

Er vereint eine faszinierende Idee und einen großartigen internationalen Cast vor einem beeindruckenden Schauplatz und ist, auch wenn die Umsetzung letztendlich unter ihrem Optimum bleibt,
ein interessantes und sehenswertes Filmerlebnis.

Ein berühmter Schauspieler (Peter O'Toole) wird erschossen; sein Mörder(Colin Firth, smart!) kurz daraufhin ebenfalls zur Strecke gebracht.
Aufgrund ihres Bekanntheitsgrades gelangen beide über den Hades auf eine mediteran anmutende Insel um dort in das "Hotel zur Unsterblichkeit", einem 60er-Jahre-Edelklotz, einzuchecken.
Hier begegnen sie allerhand illustren Gästen, echten, wie Phantasie-Prominenten. Es macht Spaß zu raten, welcher Verstorbene jeweils Vorbild gestanden haben mag.
Das "Leben" dort hat natürlich seine Schattenseiten symbolisiert durch den unbeweglichen Schatten einer Sonnenuhr.
Und es droht die große Gefahr: Das Nachlassen des Bekanntheitsgrades bedeutet im schlimmsten Fall die Verbannung aus dem Luxus-Fegefeuer.

Mit von der Partie ist auch Marie Trintignant.
Die Tatsache, daß Marie Trintignant mittlerweile tatsächlich einem viel zu frühen und unnatürlichen Tod zum Opfer viel, verleiht dem Film etwas zusätzlich unheimliches.
Aber auch ohne dieses Wissen führt der Film natürlich zu Fragen über Vergänglichkeit ansich, auch die eigene, nicht nur die Bedeutung und Vergänglichkeit von Ruhm.

Man kann den Film auf deutsch und englisch sehen.
Weil ich Colin Firth' Stimme besonders mag, hab ich mich für die englische Version entschieden.
Untertitel sind leider nicht einstellbar.
Ich bin aber trotzdem recht gut mitgekommen, ohne perfekte Englischkenntnisse zu besitzen.
In die deutsche Synchronisation hab ich kurz reingehört und fand sie ganz passabel.
Im Bonus befinden sich lediglich Informationen zu den Hauptdarstellern und dem Regisseur, ferner einige Trailer.
Gerade über die vielen beeindruckenden Nebendarsteller, die man vom Sehen her kennt, hat man das Bedürfnis sich zu informieren.
Was aber noch bedauerlicher ist, ist das völlige Fehlen von Making Of oder Audiokommentar. Dieser Film entstand während der Wendezeit, mit einem wirklich sehr internationalen Team. Bedenkt man das alles und die Filmidee ansich, müßte es doch allerhand interessantes zu erzählen geben.

Angesichts des günstigen Preises hab ich den Kauf dennoch nicht bereut.

*zitiert aus Sheakespeares Hamlet
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Produkt-Bild: Die Girls von St. Trinian

Die Girls von St. Trinian
mit Rupert Everett, Colin Firth, Jodie Whittaker, Regie: Oliver Parker, Barnaby Thompson

DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 7,98, Angebote ab EUR 2,98

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Girls von St. Trinian

Produktbeschreibung



Begeistert ist Annabelle nicht, als ihr Vater Carnaby sie ins Internat steckt: Die St. Trinian School for Young Ladies seit Jahren als schlechteste und gefährlichste Schule des ganzen Landes berüchtigt. Brennende Autos auf dem weitläufigen Schulgelände sind keine Seltenheit, statt einer patenten Sekretärin, sitzt am Empfang nur eine gelangweilte Göre ohne Benehmen. Doch die unorthodoxe Direktorin Camilla Fritton ist Annabelles Tante ? weshalb Carnaby auf finanzielle Vorteile spekuliert.
Das heruntergekommene, düstere Gebäude ist der 15-jährigen alles andere als geheuer, und auch die neuen Mitschülerinnen entpuppen sich als einigermaßen Furcht einflößend. Zwar gehören die Mädchen verschiedenen Cliquen wie den Emos, Chavs, Trustafarians, Geeks und Posh Totties an, doch alle gemeinsam machen sie Annabelle den ersten Tag im Nu mit fiesen Streichen zur Hölle. Die Wetten, wie lange die verwöhnte Neue durchhalten wird, laufen auf Hochtouren, während dank YouTube (sowie einiger raffiniert versteckter Kameras) die ganze Welt zuschauen kann, wie sie nackt aus der Dusche rennt, weil plötzlich ihr Handtuch verschwunden ist. Von den Lehrern kann Annabelle kaum Hilfe erwarten, denn die sind beinahe noch durchgeknallter als ihre rebellischen Mitschülerinnen. Kriegsveteranin Miss Cleaver unterrichtet außer Sport auch den Umgang mit scharfer Munition; ihre Kollegin Miss Maupassant versteht sich neben der spanischen Sprache auch aufs Schmuggeln. Das Lehrerzimmer gleicht eher einer Spielhölle, in der die Hausmutter immer neue Cocktailrezepte probiert.
Doch die ebenso anarchistische wie heile Welt von St. Trinian ist in Gefahr. Der ehrgeizige Bildungsminister Geoffrey Thwaites, den einst private Gefühle mit Miss Fritton verbanden, möchte an der Schule ein Exempel statuieren und mit harter Hand sein auf Disziplin und Strenge basierendes Bildungssystem durchsetzen. Um sich selbst ein Bild von den Zuständen der Schule zu machen, schleicht er heimlich durch das Gebäude und kann seinen Augen kaum trauen: Die Klassenräume sind mit Totenköpfen geschmückt, der Biologiesaal gleicht einem Dschungel und das Ankleidezimmer, in dem er sich gerade verstecken möchte, nutzen Chelsea & Co für ihre nicht gerade jugendfreien Telefonate.
Gleichzeitig setzt auch die Bank Miss Fritton unter Druck, denn die Schulden haben sich auf mittlerweile 500.000 Pfund angehäuft. Vier Wochen bleiben ihr noch, um das Geld aufzutreiben und St. Trinian vor der Schließung zu bewahren. Den Schülerinnen, die dank ihrer Kameras wieder einmal über alles informiert sind, ist schnell klar: wenn sie ihre einzigartige Schule retten wollen, müssen sie jetzt selbst die Initiative ergreifen. Schulsprecherin Kelly entwickelt einen waghalsigen Plan. Sie schlägt vor, Vermeers berühmtes Gemälde ?Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge? aus der National Gallery zu ?borgen?, um es einem skrupellosen Kunsthändler wie Carnaby Fritton zu verkaufen. Selbst Annabelle, die längst zu einem echten St. Trinian-Girl geworden ist, begeistert sich für die Idee, und so machen sie sich schnell an die Arbeit. Bei einem Schulausflug ins Museum mit der neuen Englischlehrerin wird der Tatort ausgekundschaftet, wo in Kürze das Finale der beliebten Quiz-Sendung ?School Challenge? aufgezeichnet wird. Mit Hilfe der PR-Expertin und Ex-St. Trinian-Schülerin JJ sowie einem Knopf im Ohr, erweist sich das Posh Tottie-Trio in der Fernsehshow als schwer zu schlagendes Rateteam. Auch für die anderen Girls läuft Dank ein wenig Dynamit, einem über den Köpfen der Zuschauer gespannten Drahtseil und dem St. Trinian-typischen Selbstbewusstsein alles nach Plan. Doch die Zeit drängt, denn im Publikum sitzt auch Minister Thwaites ? und der schöpft allmählich Verdacht.
Diese Schule rockt!
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5 Kundenrezensionen:

Coole Schule! ;-)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese DVD ist eine tolle DVD und für Schüler total weiterzuempfehlen. In dieser DVD geht es um ein Mädchen-Internat namens St. Trinian das berüchtigt ist für seinen extremen Zustände und unorthodoxen Lehrmethoden. ZUdem steht es kurz vor der Pleite. Der neue Bildungsminister möchte diesen Schandfleck mit allen Mitteln von der Landkarte Englands entfernen. Doch die furchtlosen Mädchen und ihre schräge Direktorin sind etwas zu clevere Gegner. Sie schmieden einen wilden Plan. Das Inernat wird gerettet und es bleibt bestehen.
Es ist wirklich ein witiger Film, den man sehen muss. Auch dei Schauspielerinnen und Schauspieler sind total gut.
Belanglose Teeny-Komödie
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ein Mädcheninternat in England, in der die "Girlies" die Zügel in der Hand halten. Die Lehrkräfte sind entweder schwach oder debil. Einzig die Direktorin versucht den Überblick zu behalten. Doch der sieht ziemlich düster aus. Denn das Finanzamt sitzt im Nacken und das Internat steht kurz vor der Pleite. Auch möchte der neue Bildungsminister die verruchte Lehranstalt am liebsten sofort schließen. Doch bei seinem ersten Besuch muss er bestürzt feststellen, dass ihn ehemals zarte Fäden mit der Direktorin verbanden. Und das Schoßhündchen der Direktorin drückt seine Zuneigung zu ihm auf ganz besondere Art und Weise aus.
Die Mädels bleiben nicht untätig, nehmen Nachhilfe bei einem Ganoven und suchen nach der besten (illegalen) Methode, um schnell an Geld zu kommen, um ihr Heim zu retten. Ein Kunstraub wird geplant und ein Schülerwettbewerb in der Nationalgalerie soll zur Ablenkung dienen......

Der Film möchte eine Komödie sein und kommt gewollt 'cool' herüber. Warum gelang es mir aber auf die Länge des Filmes nicht zu lachen? Nun ja, der eine oder andere leichte Schmunzler bahnte sich seinen Weg, das war's dann aber auch schon. Die Handlung wirkt konstruiert und überdreht, nun gut. Es gibt viel Mädchenpower, einen flotten Sound, schräge Figuren. Man mag anderer Meinung sein, aber auf mich wirkte der Film trotzdem irgendwie 'billig'.
Colin Firth als Bildungsminister ist alles andere als glaubwürdig und soll es wahrscheinlich auch nicht sein. Rupert Everett als Direktorin wirkt fast peinlich und ich weiß nicht, ob das auch gewollt ist.
Stephen Fry spielt den Moderator des Schülerwettbewerbs.

Fazit: Muss man nicht gesehen haben, ganz grottenschlecht und ärgerlich ist der Film aber auch nicht. Deshalb 2 Sterne.
Endlich mal keine normale Schule
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach einer ( halb ) wahren Geschichte, wie ich selber erst durch Internetrecherche herausgefunden habe, spielt der Film in einer antiautoritären Mädchenschule, in der so ziemlich jeder macht, was er - oder vielmehr sie - gern tun würde. Es gibt kleine Konflikte zwischen den einzelnen Gruppen, doch als ihre Schule vor der Schließung steht, halten alle zusammen und gehen recht unkonventionelle Wege, die Schule zu retten.

Wer meint, das wäre ein weiterer Teenie-Film nach amerikanischem Vorbild hat den Sinn nicht verstanden, aber natürlich ist etwas Klamauk dabei. Der Film nimmt sich selbst nicht ganz ernst und soll daher sicher auch nicht ernst genommen werden. Trotzdem ist er so ziemlich der beste Film, der in den letzten Jahren gemacht wurde. Die Story an sich ist dabei zwar interessant, aber eigentlich überflüssig. Das Beste sind schließlich die Szenen in der Schule. Wer dabei allerdings denkt, die Lehrer hätten einfach die Kontrolle verloren, hat wieder einmal den Film nicht verstanden - oder nicht auf den Text der 'Schulhymne' im Soundtrack geachtet. Die Schule setzt bewusst auf Anarchie und genau dieses Gesetz des Dschungels macht den Film zu Kult.

Sehr schön ist Rupert Everett als ( weibliche! Er spielt keinen Transvestiten, sondern eine Frau, liebe Mitrezensierenden. ) Schulleiterin und als deren hochnäsig-arroganter Bruder. In beiden Rollen kann man ihn nicht wirklich erkennen, aber schauspielerisch ist es eine solide Leistung.

Colin Firth ist eben der typische Politiker. Nicht wirklich Ahnung und will seinen Kopf durchsetzen. Passt definitiv, kauft man ihm ab.

Die Mädchen bringen sehr viel Power mit und machen den Film aus - so soll es ja wohl auch sein. Teils etwas dick aufgelegt, aber das ist eine schräge Komödie, da darf sowas sein

Die Gaststars:
Stephen Fry glänzt - zumindest in der englischen Sprache, die deutsche Version kenne ich noch nicht - auf seine eigene Weise, sehr amüsant.
Mischa Barton hätte weggelassen werden können. Da hätte man jedes x-beliebige Modepüppchen nehmen können. Schauspielerisch konnte sie sich in den kurzen Szenen nicht behaupten und fällt daher nicht auf.

Mein persönliches Fazit: Ich wünschte, es würde mehr Filme dieser Art geben und nicht immer den langweiligen Einheitsbrei, der im Fernsehen rauf und runter läuft. Man sollte ihn auf jeden Fall gesehen haben, sonst hat man etwas verpasst, was man nirgendwo anders finden kann.
Very british
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Annabelle Fritton ist wenig erfreut über die Tatsache, daß ihr verwitweter Vater sie in ein very british Internat steckt. Leiterin der Schule ist zudem ihre Tante Camilla. Ihre Mitschülerinnen sind alles andere als das was man von us-amerikanischen Cheerleadern gewohnt ist. Deshalb werden die ersten Tage für Annabelle hart. Alle Hoffnung, an ihren Vater, sie daraus zu erlösen, scheitert.

Mit der Zeit integriert sich Annabelle. Aber die Schule hat zwei große Sorgenfelder. Zum einen stecken sie in großen finanziellen Schwierigkeiten und zum zweiten hat der Kultusminister vor, am St. Trinian ein Exempel zu statuieren.

Die Geschichte wird flott und humorvoll erzählt. Eigenwillig, schräge und originelle Charakteren liefern sich flinke Wortduelle und ausgefallene Streiche. Das pittoreske Internat ist mit zahlreichen Accessoires angefüllt und bietet der fleißige Kameraführung reichlich Augenschmaus. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
St. Trinian Girls
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sehr schräge aber mega lustige Charaktere, total viele sehr gute Darsteller sind mit dabei. Vor allem Russel Brand ist total genial, leider viel zu kleine Rolle. Extras waren leider nicht so viele aber ok.
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Produkt-Bild: Hope Springs

Hope Springs
mit Colin Firth, Heather Graham, Minnie Driver, Regie: Mark Herman

DVD von BUENA VISTA
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 2,18

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Hope Springs
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Als seine Verlobte Vera einen anderen Mann heiraten will, flüchtet der deprimierte Künstler Colin Ware nach Hope, einem idyllischen Städtchen in New England. Schnell findet er Trost bei der hübschen Mandy - bis Vera eines Tages unverhofft vor der Tür steht!
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5 Kundenrezensionen:

Habe selten so gelacht*****
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Komödie ist einfach klasse, die Situationskomik einfach hervorragend, die Geschichte abgedreht, ich habe selten so gelacht, das tat richtig gut.
Ich habe den Film inzwischen 3mal gesehn, was in der Regel nicht meine Art ist, doch er gefällt mir immer wieder.
Heather Graham und Colin Firth ergänzen sich wunderbar, sie sind witzig gefühlvoll und sehr natürlich.
Meine Empfehlung...unbedingt anschaun, Sie könnten sonst etwas verpassen.
Durchschnitt...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Naja, vom Hocker hat mich der Film nicht gerissen. War leider ein bisschen enttäuschend, einfach zu durchschnittlich, gekauft habe ich ihn mir zur Vollständigkeit der Colin Firth-Filme. Gut sind die Extras: Englischer Originalton und ein paar Hintergrundinfos zum Film. Vom Kauf würde ich abraten, so ein Film sollte man sich lieber nur ausleihen....
langweilig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Man hätte aus der Geschichte wesentlich mehr machen können. Ich fand den Film so langweilig, dass ich nach der Hälfte aufgehört habe ( obwohl ich sowohl Colin Firth als auch Minnie Driver eigentlich recht gut finde) und ich habe nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben.
In die Länge gezogener Quark
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Einen englischen Zeichner verschlägt es aus Liebeskummer aus der englischen Metropole in die amerikanische Provinz in Vermont. Dort verliebt er sich neu, bildet die skurrilen Bewohner des Ortes auf seinem Zeichenblock ab und wird zum gern gesehenen Mitbewohner. Dann aber taucht die Ex auf - ihr Seitensprung erweist sich als nur eine vorgeschobene Finte (warum genau, das wissen wohl nur die Drehbuchschreiber). Die neue Freundin eifersüchtelt, die Ex verspritzt ihr Gift - mehr oder weniger gekonnt. Die Bewohner des Ortes geben ihren Senf dazu. Am Ende wird die Ex zur Königin auf dem Traditionsfest des Ortes, die frisch Verliebten kriegen sich.

Colin Firth bewältigt alle die ihn umfangenden Kapriolen mit britischem Understatement, viel Charme und seinem unzweifelhaften Talent, kann aber über das dünne, unzureichende Drehbuch ebenso wenig hinwegtäuschen wie über die Tatsache, dass alle übrigen Darsteller neben ihm enorm abfallen und dass der Plot wie auch die Witze außerordentlich dünn daherkommen (Ausnahme - wieder einmal: Oliver Platt, der als Bürgermeister des Ortes ein darstellerisches Kabinettstückchen abliefert).

Der Komödie mangelt es an Originalität, an wirklich sprühendem Witz und vor allem auch an Tempo. Das kann und hat man anderswo schon besser (ge)sehen, origineller und unterhaltsamer allemal. Und wem die Darstellung der Handlung an dieser Stelle schon zu blöd daher kommt, der nehme sich vor dem Film selbst besser in Acht. Selbst wer nichts Besseres zu tun hat, sollte nach Alternativen suchen. Es ist sonst möglicherweise ärgerlich verschenkte Zeit.
Schade - da habe ich mehr erwartet!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Eins vorweg - Colin Firth spielt wieder einmal hinreissend. Aber aus der ganzen Story hätte man viel mehr machen können. Die beiden Frauenrollen sind erstens fehlbesetzt und zweitens kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen wie man sich in die beiden verlieben kann. Die Passage zu Anfang in Mandys Auto, wo sie sich sinnlos besäuft und dann dazu übergeht ihre Klamotten von sich zu werfen, erntete bei mir nur Kopfschütteln. Ich hätte sie als Mann wahrscheinlich für total verrückt gehalten und direkt vor die Tür gesetzt. Dabei hätte man mit etwas mehr Feingefühl viel besser ausarbeiten können wie die beiden sich nach und nach ineinander verlieben (wie bspw. der Schriftsteller Jamie in Tatsächlich Liebe....). Statt dessen fällt man mit der Tür ins Haus. Und dann taucht auch noch die Verlobte aus England auf. Hier hätte ich mir auch einen größeren Zwiespalt vorstellen können. Dass er sich plötzlich so sicher ist, seine große Liebe nicht wieder haben zu wollen, fand ich nicht besonders überzeugend. Trotzdem 3 verdiente Punkte für einen wunderbaren Hauptdarsteller, schöne Landschaften und ein passables Ende.
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Produkt-Bild: Genova [UK Import]

Genova [UK Import]
mit Hope Davis, Monica Bennati, Dante Ciari, Gherardo Crucitti, Colin Firth, Regie: Michael Winterbottom

DVD von In2film
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,17

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Genova [UK Import]

2 Kundenrezensionen:

Zäh
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ein Witwer zieht mit 2 Töchtern von Chicago nach Genua, um eine neue Stelle an der dortigen Uni anzunehmen. Und um einen Neuanfang nach dem Unfalltod der Mutter zu wagen. Die ältere Tochter stürzt sich wahllos in Affären mit jungen Männern, das kleine Mädchen gibt sich selbst die Schuld am Tod der Mutter, hat Alpträume und sieht die Mutter immer wieder. Der attraktive Professor wird sowohl von einer früheren Kommilitonin, die jetzt auch in Genua lehrt und einer Studentin umworben.
Die Story plätschert zwischen endlosen Spaziergängen durch die engen Gassen von Genua, den Klavierstunden der Töchter, Unterrichtstunden mit den Studenten und Badeausflügen dahin. Ein wenig Leben entsteht nur, wenn das jüngere Mädchen Mary verschwindet.
Der Film ist für meinen Geschmack anstrengend fotografiert, da die Kamera ständig umherschwenkt. Längere Dialoge gibt es genauso wenig, wie längere Szenen. Alles wirkt ständig in Bewegung, wobei inhaltlich fast gar nichts passiert. Was bei einem Film wie A single man" wunderbar klappte, funktioniert hier meiner Meinung nach überhaupt nicht. Ich fühlte mich zu keiner Sekunde in die Story hineingezogen. Ich kann auch beim besten Willen keine großartigen schauspielerischen Leistungen erkennen, dafür sind die Szenen viel zu oberflächlich. Wäre ich nicht so ein glühender Verehrer von Colin Firth, hätte ich den Film gar nicht zu Ende geschaut. Jemand der einen ruhigen Film ohne viel Story, so gut wie keine Spannung und Lokalkolorit von Genua sucht, ist hier richtig. Jemand der neben dem Anspruch auch Unterhaltung sucht, sollte sich A single man" anschauen. Dort sieht man auch, was Colin Firth als Schauspieler wirklich drauf hat.
Sehenswert!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Colin Firth, brillant wie immer, spielt hier einen Professor, der nach dem Unfalltod seiner Frau, mit seinen beiden Töchtern nach Genua zieht, um der nunmehr bedrückenden Umgebung, zu entfliehen.

Die kleinere der beiden Töchter die sich am Tod der Mutter mitschuldig fühlt, leidet unter Albträumen und wird mit der neuen Situation nicht fertig. Die ältere Schwester dagegen findet schnell Freunde und kann die angespannte Atmosphäre daheim nur schwer ertragen. Sie fängt eine Beziehung mit einem der Jungs aus ihrer neuen Clique an, wohl mehr aus Verzweiflung, als aus Liebe. So bleibt es alleine dem Vater überlassen, sich um die schwer traumatisierte kleine Tochter zu kümmern. Wie Colin Firth diese Rolle, als überforderter aber dennoch liebevoller Vater meistert, ist schon den Kauf dieser DVD wert. Absolut überzeugend in der Darstellung und zu Herzen gehend.

Die düstere Atmosphäre der Altstadt Genuas tut ein Übriges um einen in den Sog dieser manchmal traumatischen Geschichte geraten zu lassen. Die wunderbaren Darsteller, machen diesen Film so sehenswert. Eine bemerkenswert gute Filmmusik trägt dazu bei, dass man den Film nicht so schnell vergisst.

Kein Mainstream-Movie, kein Action-Thriller, sondern ein ruhiger, von den Darstellern getragener Film, der einen nicht los lässt und noch lange nachwirkt.

Dafür 5 Sterne!!
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Produkt-Bild: Then She Found Me

Then She Found Me
mit Helen Hunt, Colin Firth, Bette Midler

DVD von best entertainment
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 4,60

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Then She Found Me

Produktbeschreibung


Beschreibung:
Kein Wunder, dass sich April Epner (HELEN HUNT) nichts sehnlicher wünscht als ein Baby. Die 39-jährige New Yorker Lehrerin ist selbst ein adoptiertes Kind, sie hat ihre leibliche Mutter nie kennen gelernt und hört mittlerweile ihre biologische Uhr immer lauter ticken. Ausgerechnet jetzt gerät ihr bisher so harmonisches Leben völlig aus den Fugen. Obwohl erst seit ein paar Monaten verheiratet, erklärt Aprils Mann Ben (MATTHEW BRODERICK) die Ehe zum fatalen Irrtum und lässt sie sitzen. Kurz darauf stirbt ihre Pflegemutter. Und dann steht unvermittelt die populäre Talkshow-Moderatorin Bernice (BETTE MIDLER) vor Aprils Tür und erklärt, sie sei ihre wahre Mutter. Was zuviel ist, ist zuviel. Aber ob April Trost wirklich bei Frank (COLIN FIRTH) findet? Der ist zwar attraktiv, aber auch der gerade erst geschiedene Vater eines ihrer Schüler...

Angaben laut Hersteller

Darsteller: Helen Hunt, Colin Firth, Bette Midler
Komponist: David Mansfield
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: M.I.B. - Medienvertrieb in Buchholz
Erscheinungstermin: 18. Juni 2009
Produktionsjahr: 2007
Spieldauer: 97 Minuten
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5 Kundenrezensionen:

Eine sogenannte Komödie, in der es wenig zu Lachen gibt
2 Punkte 2 von 5 Punkten
April, die selbst als Kind adoptiert wurde, nähert sich den 40 und möchte unbedingt noch den eigenen Kinderwunsch erfüllt wissen. Alle raten ihr zu einer Adoption, doch sie möchte auf natürlichem Wege das Mutterglück erlangen. Ihr relativ frisch angetrauter Ehemann erweist sich jedoch im Laufe der Partnerschaft als Totalausfall und verlässt sie. Als dann auch noch ihre Adoptivmutter stirbt, tut sich ein großer Graben vor ihr auf. Doch, wie aus dem Nichts taucht ihre leibliche Mutter auf, eine bekannte Fernsehmoderatorin und möchte sich fortan fürsorglich um sie kümmern. Dem steht April zunächst recht kritisch gegenüber, das sie zunächst die Frage geklärt haben möchte, unter welchen Umständen ihre Mutter sie verlassen hat.
Über ihre Tätigkeit als Lehrerin lernt sie unterdessen einen netten Mann mit zwei Kindern kennen, der gerade von seiner Frau verlassen wurde. Ihr Blatt könnte sich tatsächlich zum Guten wenden und dann ist da auch der Schwangerschaftstest positiv......

Der Film wird als Komödie beworben, was ich so nicht nachvollziehen kann. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Frau am Scheideweg ihres Lebens, die nicht gerade viel zu Lachen hat im Augenblick.
Helen Hunt ist sicherlich keine schlechte Schauspielerin. Doch dass sie auch ähnliche Qualitäten als Regisseurin aufzuweisen vermag, möchte sie in ihrem ersten Film in dieser Funktion unter Beweis stellen. Ich finde, sie sollte sich weiter auf das Schauspielfach konzentrieren.
Die Handlung plätschert so dann, irgendwie hat man das Gefühl, dass sich Hunt nicht für ein Thema entscheiden konnte. Außerdem sieht sie eindeutig nicht wie Ende 30 aus und das ist sie ja auch tatsächlich nicht mehr. Das stört an der Glaubwürdigkeit ihrer Rolle.
Auch Bette Midler ist auch nicht mehr die Jüngste. Sie bildet aber einen Glanzpunkt in der ansonsten eher lauen Geschichte.
Der Film rutschte knapp an 3 Sternen vorbei
Kurz & knapp
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Langeweile.
Kaum ein Wort ist passender für diesen dickflüssigen Liebes-Drama-Mischmasch. Ich bin dabei ständig eingeschlafen. Dann wieder aufgewacht und nach 2-3 Dialogen wieder eingeschlafen. Es passiert einfach nichts. Dazu dann noch die biedere Jeansgröße 0 (Helen Hunt). Nur die quirlige Bette Midler hat schlimmeres verhindert.
ein Film zum Nachdenken
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Then she found me
war ein Film der eigentlich als tragische Komödie eingestuft wird.
Ich hätte den Film jedoch nicht als Komödie bezeichnet.
Ich bin Colin Firth Fan und deshalb kauft ich den Film,
aber dieser Film ist anders als andere.
Er regt echt zum Nachdenken an. Was denkt die Hauptdarstellerin sich
eigentlich dabei. Sie macht soviele Fehler, die man, wenn man darüber
nachdenken würde, eigentlich nicht macht. Heiratet ihren Jugendfreund
(die Hochzeit warf schon Zweifel auf), schläft fast mit ihm obwohl sie
schon einen anderen hatte. Aber dieser Film ist durch die vielen Fehler der
Hauptpersonen so real, das man ihn deshalb nicht vergießt.
Und die zentrale Geschichte um eigene Kinder ist sehr tragisch erzählt.
Denn das sind solche Geschichten und ich finde es toll von Helen Hunt,
das sie auf solche Paare aufmerksam gemacht hat.

Tolle Geschichte, toller Film
tolle Schauspieler!!!!!!!!!!!

wirklich zu empfehlen!!!!
Was hat Helen Hunt denn da verbrochen?
1 Punkte 1 von 5 Punkten

Hunt musste den Film wohl selbst machen, dafür hat sich wahrscheinlich kein Produzent gefunden. Meine Frau wollte den Film sehen; die Story hat sie nicht angesprochen, aber hat sich viel von der Besetzung versprochen.
Nach einer halben Stunde haben wir den Film ausgemacht. Ich hab dann am nächsten Tag noch mal reingeschaut und letztlich durchgespult.
Der Film ist erstens stinklangweilig! Die schauspielerische Leistung ist stellenweise peinlich! Das Drehbuch nach dem Motto: So sollte man es nicht machen.
Da passte gar nichts zusammen. Und Helen Hunt sieht echt bemitleidenswert aus mittlerweile, so abgemagert und ausgezehrt wirkend.
Es sprang absolut kein Funke über, aber auch zwischen den Charakteren war alles wie tot. Selten so einen sterilen Film gesehen, obwohl er ja hoch-emotional sein sollte.

Gut, dass die DVD umsonst war wegen Mengenrabatt ;)
Liebevoll gemachter Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Then She Found Me Ein liebevoll gemachter Film mit einem interesanten Motto. Hat mich zum Nachdenken über das Thema Verrat und Liebe angeregt. Die Geschichte war gut und durchdacht und im Original mit Untertiteln besser als in der Synchronisation. Es gab wenigstens eine kleine Szene, in der ich Spaß an Colin Firth hatte. Mit Zeit und Spaß an Details hatte ich viel Freude an diesem Film.
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Produkt-Bild: Das Mädchen mit dem Perlenohrring (2 DVDs)

Das Mädchen mit dem Perlenohrring (2 DVDs)
mit Scarlett Johansson, Colin Firth, Cillian Murphy, Regie: Peter Webber

DVD von Concorde
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,20

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Das Mädchen mit dem Perlenohrring (2 DVDs)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Holland, Mitte des 17. Jahrhunderts, das Goldene Zeitalter der Niederländischen Malerei. Zu den großen Namen dieser Ära gehört auch der von Johannes Vermeer, der um 1665 mit seinen Kindern, Ehefrau Catharina und Schwiegermutter Maria Thins ein prunkvolles Haus im Zentrum der Stadt bewohnt. Die Kinder verbreiten eine ständige Unruhe, der der hochsensible Künstler in sein Atelier im ersten Stock entflieht, um dort hinter verschlossenen Türen mit perfektionistischem Drang seine Auftragsarbeiten zu erstellen. Eine Welt, in die seine Familie keinen Zutritt findet.

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Nach der Oscar-Nominierung für Lost in Translation beeindruckt Scarlett Johansson als Magd Griet. Mitte des 17. Jahrhunderts muss sie im Haushalt des Malers Vermeer den Unterhalt für die ganze Familie verdienen. Zu Griets vielfältigen Aufgaben gehört es u.a. das Atelier des Meisters zu putzen. Dabei fühlt sie sich immer mehr in den Bann des Künstlers gezogen, der ihr intuitives Kunstverständnis zu schätzen lernt. Über alle Standesdünkel und moralische Grenzen hinweg entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung zwischen Muse und Künstler. Als Vermeers Mäzen Van Ruijven (Tom Wilkinson) Griet gegenüber jedoch aufdringlich wird und ein Porträt von ihr verlangt, droht die Situation zu eskalieren. Griet ist hin und her gerissen zwischen ihren innersten Überzeugungen und ihren Gefühlen für Vermeer und die Welt, die er ihr eröffnet hat.
Peter Webbers Verfilmung der fiktiven Entstehungsgeschichte des berühmten Gemäldes von Vermeer überzeugt vor allem durch die exzellente Photographie sowie die Ausstattung und Kostüme, die zu Recht mit Oscar-Nominierungen bedacht wurden. Einzelne Aufnahmen sind so detailliert in Szene gesetzt und kunstvoll ausgeleuchtet, dass sie selbst ein Gemälde von Vermeer sein könnten. Die atmosphärische Dichte der Bilder ist allein schon ein filmisches Meisterwerk. Die stärksten Augenblicke des Films sind eindeutig die stillen Momente zwischen Magd und Maler: Die Spannung ergibt sich allein aus Blicken, aus Gesten und kleinen Andeutungen ? fast wirkt der Film in diesen Einstellungen wie ein Stummfilm. Colin Firth (Bridget Jones gibt Vermeer als wortkargen Künstler, für den allein sein Werk zählt und der letztlich auf niemanden Rücksicht nimmt. Scarlett Johanssons geheimnisvolles und zugleich melancholisches Gesicht spiegelt all das perfekt wieder, was das Gemälde so faszinierend macht. Der Film krankt ein bisschen daran, dass die ursprüngliche Version von über drei Stunden auf 95 Minuten zusammen geschnitten wurde. Kennt man den Roman von Tracy Chevalier, auf dem der Film basiert, kann man die fehlenden Handlungselemente und Beweggründe der Charaktere vor dem inneren Auge ergänzen. Anderenfalls beschleicht den Zuschauer hier und da das Gefühl, es würde etwas fehlen. -- Birgit Schwenger
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Das Mädchen mit dem Perlenohrring
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bevor ich den Film sah, habe ich das Buch gelesen, aber entgegen der Befürchtung, wie es so oftvorkommt, dass Filme ihren Buchvorlagen nicht gerecht werden, war es hier nicht so.
Der Film ist beinahe unspektakulär, und doch sagt er so viel, schafft eine wunderbare Stimmung und Tiefgang. Eine klare und stille Line durchzieht die Geschichte um die Magd Griet, die bei Johannes Vermeer erst nur für Putzen, Waschen und Einkaufen zuständig ist, dann aber vom Maler in die Geheimnisse der Welt der Farben und der Liebe eingeweiht und schließlich von ihm gemalt wird.
Absolut sehenswert!
Perfekte und betörende Inszenierung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
der damaligen Zeit. Und sicher nichts für Leute, die Action erwarten.
Das Holland in genau jener Zeit wird einfach in wunderschönen Bildern eingefangen und die Bilder sprechen hier, nicht die Worte. Das ist dem Regisseur und der Kamera hervorragend gelungen.
Scarlet Johannson verkörpert die schlichte Magd dieser Zeit, wortkarg, herumgeschubst, und ohne Rechte ausgezeichnet. Behält trotzdem ihre Souveränität, auch wenn sie weiß, dass ihr das Modell Sitzen letztendlich ihre Arbeitsstelle kostet. Sie ist nicht dumm, aber sie kann nicht anders, sie braucht die Anstellung.
Auch das Ehepaar Vermeer und die herrschsüchtige, eifersüchtige Gattin sind gut dargestellt.
Ein ruhiger, ausdrucksstarker und berührender Film! Tolle Szenen als Griet im Atelier des Malers das Blau mischt oder Vermeer ihr ein Ohrloch sticht. Man atmet direkt die Gerüche der Zeit, als Griet am Markt zum Einkaufen geht...
Für alle Geschichts oder Niederlande Fans kann ich nur das großartige Buch "Das Erbe" von Rien Poortvliet empfehlen, auch wenn es vor Vermeers Zeit spielt.
Die Kunst läßt uns an der Überzeitlichkeit teilnehmen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Jan Vermeer - was Leben, Kunst und Kunsttheorie angeht - auch heute noch ein großes Rätsel.................das Original im MoMA in NY läßt Ehrfurcht aufkommen! Der Film , der in schlichten, aber umso wirksameren Bildern arbeitet, vermittelt eine Ruhe, eine Selbstvergessenheit, aber auch verborgene Sinnlichkeit, die nicht nur den Kunstkenner und - freund mit Freude und Zufriedenheit erfüllt, absolut ein Highlight in der Filmproduktion über Kunst und Künstler, verglichen mit anderen lauten und schnell vergessenen Filmen dieser Art, nur zu denken an den wirren Film über Gustav Klimt!
Perlen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe den Film mit dem Mann gesehen, den ich liebe. Nun weiß ich etwas mehr über ihn.
Schön!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein sehr schöner, einfühlsamer Film, den ich zu meinen Favoriten zähle.
Da ich sowohl ein Fan von S.C. als auch von C.F. bin, musste ich mir den Film natürlich ansehen, denn bei solch guten Schauspielern kann eingentlich nur etwas gutes bei rauskommen.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Melancholisch kühle, aber sehr faszinierende Atmosphäre, wunderschöne, teilweise verstörende Story und absolut ausdrucksstarke Schauspieler.
Kann diesen Film eigentlich jedem empfehlen.
Oft sehr still, leise, aber die Blicke und die Ausstrahlung der Darsteller in den Szenen sagen viel mehr. Worte können so manchen Blick von Colin Firth gar nicht beschreiben!
Klasse!
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