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Produkt-Bild: The Railway Children - TV-Produktion [UK Import]

The Railway Children - TV-Produktion [UK Import]
mit Jenny Agutter, Richard Attenborough, Gregor Fisher, Michael Kitchen, Regie: Catherine Morshead

DVD von ITV Studios Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 2,99

Erscheinungsdatum: März 2002
Zoom ± Produkt-Bild: The Railway Children - TV-Produktion [UK Import]
Produkt-Bild: Cutting It - Complete Series 1 [UK Import]

Cutting It - Complete Series 1 [UK Import]
mit Amanda Holden, James Midgley, Pearce Quigley, Sarah Parish, Jason Merrells, Regie: Andy DeEmmony, Catherine Morshead

DVD von E1 Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 22,50, Angebote ab EUR 20,00

Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Cutting It - Complete Series 1 [UK Import]
Produkt-Bild: Ashes To Ashes - Series 2 - Complete [UK Import]

Ashes To Ashes - Series 2 - Complete [UK Import]
mit Philip Glenister, Keeley Hawes, Roger Allam, Dean Andrews, Adrian Dunbar, Regie: Catherine Morshead, Ben Bolt, Philip John

DVD von E1 Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 51,99, Angebote ab EUR 9,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Ashes To Ashes - Series 2 - Complete [UK Import]

Produktbeschreibung


Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), BONUSMATERIAL: Dokumentarisch, Hinter den Szenen, Kasten-Satz, Multi-DVD Satz, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: London 2008: DI Alex Drake gerät mit ihrer Tochter Molly in eine Geiselnahme. Alex kann ihre Tochter zwar befreien, wird aber selbst vom Geiselnehmer Arthur Layton entführt. Noch bevor Alex herausfinden kann, inwiefern Layton etwas mit dem Tod ihrer Eltern zu tun hat, schießt er ihr in den Kopf. Als Alex aufwacht, findet sie sich im Jahr 1981 wieder - drei Monate vor dem Tod ihrer Eltern. Sie ist der neue DI auf dem Revier und ihr Chef ist niemand geringerer als DCI Gene Hunt! Alex war Sam Tylers Psychologin, kennt dessen Geschichte, und glaubt nun selbst im Koma zu liegen und Sams Phantasieprodukte übernommen zu haben. Ausgedacht oder nicht, Alex hat alle Mühe sich mit ihren Methoden in Genes Team durchzusetzen und gleichzeitig ihre Beziehung zu ihrem Chef auf einer rein beruflichen Ebene zu halten. Auch wenn Gene es nie zugeben würde, er ist von der Neuen beeindruckt - und mehr als angetan. Alex dagegen glaubt, wenn sie, verfolgt von einem unheimlichen Clown, den Mord an ihren Eltern im Jahr 1981 aufklärt, könne sie aus dem Koma erwachen und zu ihrer Tochter heimkehren.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Wird mysteriöser, weniger spritzig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Diese zweite Staffel der Serie besteht wieder aus 8 Folgen a 60 min und ist m.E. ein ganzes Stück anders als die erste. Hauptunterschied ist, dass die durchgehenden Erzähllinien größere Bedeutung erhalten. Dies ist v.a. eine Verschwörung, die sich innerhalb des Polizeiapparates abzuzeichnen scheint, erst vermeintlich nur im Jahr 1982, dann aber gibt es Anzeichen, dass Personen aus Alex echter Zeit (also von heute) auch verwickelt sind. Es gibt noch in fast jeder Folge einen eigenen abgeschlossenen Fall, aber der hat miest deutlichen Bezug zu der Verschwörung und steht weniger für sich selber als in der 1.Staffel (oder in Life on Mars). Konsequenz davon ist auch, dass Alex im ganzen ernsthafter auftritt als in der ersten Staffel, und sogar Gene Hunter in Teilen seriöser (und auch dunkler) wirkt. Ebenso nehmen die Anteile, in der es um das Leben/Überleben von Alex in der heutigen Zeit geht, größeren Raum ein. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Nebenfiguren (Chris und Ray) zumindest ansatzweise eine Entwicklung verlaufen und nicht ihren ursprüngliche Typ geradlinig durchhalten. Am Anfang gibt es einige Anspielungen auf zeithistorische Ereignisse (Falklandkrieg, Lady Di), aber das verliert sich mit der Zeit.

Mir hat die Staffel weniger gefallen als die erste und es wären sogar fast nur drei Sterne gewesen. Ein Punkt bleibt, dass ich dem 80er-Jahre Flair mit Musik, Kleidung und dem italienischen Lokal nicht soviel abgewinnen kann, obwohl ich in der Zeit aufgewachsen bin. Der Audi Quattro ist freilich extrem cool. Aber das ist Geschmackssache und hat mit der Qualität der Serie nichts zu tun. Ein weiterer durchgehender dramaturgischer Schwachpunkt ist, dass die Figur von Alex in Auftreten und Präsenz gegen den dominanten Gene Hunt einfach zu sehr abfällt. Der Fehler hier war für mich, dass sie in der Jetztzeit Psychologin und Profilerin ist, in den Achtzigern aber zur 'normalen' Detective Inspector gemacht wird. Sie muss also jeneseits ihres eigentlichen Fachs arbeiten und kann so weniger brillieren. Ihre modernen Profilingmethoden kann sie nicht so einbringen. Kleines Manko auch, dass man wenig mit den Möglichkeiten ihres Wissen um die Zukunft und interessanten Verknüpfungen zu Ereignissen der achtziger spielt (das war schon in Life of Mars so).

Größtes Manko speziell dieser Staffel aber ist für mich der größere Schwerpunkt auf der Mysteriekomponente. Die Serie lebt ja von drei Kompenenten: 1. Krimi; 2. Witz aus dem Aufeindandertreffen der verschiedenen Zeiten; 3. Mysterie durch den Zeitsprung und die Frage der Rückkehr von Alex. Der dritte Punkt nimmt hier nun zu sehr überhand. Dadurch wird es in den ersten Folgen manchmal fast einen Tick langweilig. Zum einen weil der eigentliche Kriminalfall zu oft verlassen wird und so zu wenig Druck erhält; zum anderen da man ja seit der ersten Folge der ersten Staffel - anders noch als bei Life on Mars - weiß, was dahinter steckt, nämlich, dass sie in einem Koma liegt (Life of Mars hat ja noch davon gelebt, dass nicht klar war, ob es vielleicht ein 'echter' Zeitsprung war oder noch etwas anderes). Auch wenn die vielen Wege, wie sich die Jetzeit in ihrer Achtziger-Welt zeigt, einfallsreich gemacht sind, hat es so nicht die ganz große Spannung. Eigentlich gibt es ja als vierte Komponente noch die angedeutete Möglichkeit einer Romanze zwischen Gene und Alex. Dies wird aber wenig entwickelt, obwohl es interressant sein könnte.

Was die Serie auf die vier Sterne rettet, sind die letzen beiden Folgen, v.a. die vorletzte. Hier löst sich die Geschichte der Verschwörung langsam auf. Dadurch ist zum einen mehr Handlung vorhanden, zum anderen ist die psychologische Verstrickung vieler Personen in die Verschwörung sehr intelligent und packend gemacht. Speziell die Intensität und Langsamkeit, mit der in der vorletzten Folge die Verwicklung einer Hauptperson aufgedeckt und beleuchtet wird, ist ganz große Klasse. Man sieht hier, dass die Macher der Serie mehr können, als sie vorher zeigen und man hätte es sich vorher schon öfter gewünscht. So bleibt eine in erzählerischem Ansatz, im Handwerklichen (Kostüme, Ausstattung, Setting, etc) und in der Schauspielkunst qualitativ hochwertige Serie, die sich aber in den ersten Folgen zu sehr in ihrer eigenen komplizierten Anlage verliert. Man ist aber gespannt auf die dritte (und angeblich finale) Staffel, denn der Cliffhanger am Ende könnte auf interessante und ganz neue Enwicklungen hindeuten.
Back to Mars
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ohne Zweifel: Die Serie wird immer besser, was auch die Autoren im Interview zugeben. Nachdem Alex in Serie 1 davon überzeugt war, dass alles nur ein Komatraum ist merkt sie in Serie 2 immer mehr, dass hier was nicht stimmt... Was? Ich weiß es nicht.

Die Spanne der Fälle ist sehr weit gefächert und man fragt sich, wie man nach drei Staffeln (2xMars, 1xAshes) immer wieder auf neue Kriminalfälle und auch mysteriöse Wendungen in der Geschichte um DI Drake kommt. Serie 2 fesselt mehr, ist dunkler und sehr stark von ihrem Sereinvorgänger "Life on Mars" geprägt. Das poppig Bunte der 1. Serie Ashes steht zurück und alles ist etwas bodenständiger. Das kommt vor allem DI Drake zugute, die nun endlich nicht mehr so über allem steht und glaubt, sie habe alles im Griff.

Nach 8 Folgen der Serie 2 ist man begeistert und freuet sich auf Serie 3, die dann die Auflösung des ganzen Mars-Franchise enthalten soll (lt. Aussage der Autoren). Bis dahin bleibt einem die letzte Einstellung der Serie 2 vor Augen. Ich sage nur: "Bolly!, Boles... Bolly!"
empfehlenswert
4 Punkte 4 von 5 Punkten
den Artikel habe ich als Geschenk für meine Freundin gekauft die Englisch lernt und übt die Sprache mittels englischer Filme und Bücher.
Gute Unterhaltung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach der furiosen ersten Staffel habe ich auf die zweite regelrecht gefiebert. Leider war ich ein bisschen entäuscht. Zum einen war 1982 ja ein sehr einschneidendes Jahr in der britischen Geschichte mit dem Falklandkrieg, Bergarbeiterstreiks und vor allem auch der Rolle die die Polizei in Thatcher's Britain spielte. Daraus machen die Autoren leider relativ wenig und benutzen die 80er vorwiegend nur als Dekor. Die Stories sind relativ konventionell, manchmal auch mit deutlichen Anleihen bei anderen Serien (z.B. Dalziel und Pascoe). Gene Hunt ist zwar ein interessanter Charakter, aber auch stark gesäubert im Vergleich zur ersten Staffel von Life omn Mars. Trotzdem stört es mich schon etwas, dass seine brutalen Methoden oft dadaurch gerechtfertigt werden dass er recht hat. Aber: das ganze ist trotz allem sehr gut gemacht vor allem auch in der Vermischung zweier Handlungsstränge, nämlich Alex' Kampf ums Überleben und die Realität im jahr 1982. Der Soundtrack ist toll und die Aussattung absolut phänomenal. Die Schauspieler sind sehr gutr und was neu ist, ist dass ein Erzählstrang sich über mehr als eine Episode hinzieht. Insofern ist das sehr gute Unterhaltung, wenn auch nicht auf dem Niveau der ersten Staffel. Im April 2010 soll in UK übrigens die dritte Staffel laufen.
Und wieder in einem Zug durchgeschaut ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gott sei Dank habe ich gerade Urlaub - sonst wäre das mit dem täglichen Schlafpensum knapp geworden. Nachdem ich die zweite Staffel AtA erhalten hatte, konnte ich es mir tatsächlich einen Tag lang verkneifen, die DVDs in den Player zu schieben, aber dann war der Damm gebrochen:
Die Serie wird wirklich von Folge zu Folge besser! Die Figuren (auch und v.a. die Nebenfiguren) werden immer konturenreicher und zeigen mehr individuelle Macken, machen Fehler, lernen daraus (oder auch nicht) und wirken immer lebendiger. Wobei eine Aussage Drakes den Zuschauer doch ziemlich darüber grübeln lässt, wer hier nun möglicherweise wirklich "lebendig" ist und wer nicht (vielleicht komme ich also doch noch zu meinem verkitschten Happy End - selbst wenn ich das kaum zu hoffen wage), auch wenn dies durch das Auftauchen eines "geheimnisvollen Fremden" und seine Aussagen dann wieder etwas relativiert wird (mehr sei hier nicht verraten).
Gefreut hat mich auch, dass nun - im Gegensatz zur ersten Staffel - doch öfters über Sam Tyler gesprochen wird, was die "Marswelt" noch ein Stück realistischer erscheinen lässt.
Kurz: Nehmt euch Zeit! Wenn ihr erstmal mit der Staffel angefangen habt, dann lässt sie euch nicht mehr los. Das Gekabbel zwischen Drake und Hunt und die Gefahren, welche die beiden und ihr Team durchstehen müssen, werden immer furioser und man sehnt sich regelrecht nach der Auflösung - die blutigen Stummel, die einst meine Fingernägel waren, können das nur bestätigen!
Es gab eigentlich nur zwei kleine Szenen, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben (anderen mag es da anders ergehen): Als Drake einmal verletzt vor Hunt auf dem Boden liegt (nein, ich verrate nicht, in welcher Folge das geschieht), steht er nur unbeweglich über ihr und starrt sie entgeistert an, anstatt neben ihr zu knien und sie - wie üblich - anzubrüllen (z.B. in der Art, dass sie gefälligst bei ihm bleiben soll!). Irgendwie passt dies meiner Ansicht nach an dieser Stelle nicht ganz zu ihm, v.a. weil er sich danach eigentlich auch nur um sich selbst und nicht um sie Sorgen zu machen scheint.
Aber schaut es euch selbst an und urteilt selbst - die Staffel ist wie gesagt jede Minute ihrer Dauer wert!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Fairy Tales [UK Import]

Fairy Tales [UK Import]
mit James Nesbitt, Paul Nicholls, Lee Ingleby, Geraldine James, Harriet Walter, Regie: Catherine Morshead

DVD von Acorn Media
Preis bei Amazon: EUR 28,99, Angebote ab EUR 9,10

Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fairy Tales [UK Import]

Produktbeschreibung


Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Biographien, Featurette, Gelöschte Szenen, Hinter den Szenen, Satz 2-DVD, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: In the style of the BBC's hugely successful SHAKESPEARE RETOLD series sees four classic fairy tales get given the modernising-treatment to become present-day morality tales (with tongue firmly in cheek of course!). RAPUNZEL, CINDERELLA, THE EMPRESS'S NEW CLOTHES and BILLY GOAT all feature a wealth of British acting, writing and directing talent.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Classic Girls Collection - Pollyanna/Railway Children/Ballet Shoes [UK Import]

Classic Girls Collection - Pollyanna/Railway Children/Ballet Shoes [UK Import]
mit Amanda Burton, Richard Griffiths, Victoria Wood, Marc Warren, Eileen Atkins, Regie: Sarah Harding, Sandra Goldbacher, Catherine Morshead

DVD von ITV Studios Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 34,99, Angebote ab EUR 16,16

Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Classic Girls Collection - Pollyanna/Railway Children/Ballet Shoes [UK Import]
Produkt-Bild: Ashes to Ashes - Series Two - 4-DVD Box Set ( Ashes to Ashes - Series 2 ) [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Ashes to Ashes - Series Two - 4-DVD Box Set ( Ashes to Ashes - Series 2 ) [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
mit Philip Glenister, Keeley Hawes, Dean Andrews, Marshall Lancaster, Montserrat Lombard, Regie: Catherine Morshead

DVD von Contender Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 40,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Ashes to Ashes - Series Two - 4-DVD Box Set ( Ashes to Ashes - Series 2 ) [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Produktbeschreibung


Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), BONUSMATERIAL: Dokumentarisch, Hinter den Szenen, Kasten-Satz, Multi-DVD Satz, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: London 2008: DI Alex Drake gerät mit ihrer Tochter Molly in eine Geiselnahme. Alex kann ihre Tochter zwar befreien, wird aber selbst vom Geiselnehmer Arthur Layton entführt. Noch bevor Alex herausfinden kann, inwiefern Layton etwas mit dem Tod ihrer Eltern zu tun hat, schießt er ihr in den Kopf. Als Alex aufwacht, findet sie sich im Jahr 1981 wieder - drei Monate vor dem Tod ihrer Eltern. Sie ist der neue DI auf dem Revier und ihr Chef ist niemand geringerer als DCI Gene Hunt! Alex war Sam Tylers Psychologin, kennt dessen Geschichte, und glaubt nun selbst im Koma zu liegen und Sams Phantasieprodukte übernommen zu haben. Ausgedacht oder nicht, Alex hat alle Mühe sich mit ihren Methoden in Genes Team durchzusetzen und gleichzeitig ihre Beziehung zu ihrem Chef auf einer rein beruflichen Ebene zu halten. Auch wenn Gene es nie zugeben würde, er ist von der Neuen beeindruckt - und mehr als angetan. Alex dagegen glaubt, wenn sie, verfolgt von einem unheimlichen Clown, den Mord an ihren Eltern im Jahr 1981 aufklärt, könne sie aus dem Koma erwachen und zu ihrer Tochter heimkehren.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Wird mysteriöser, weniger spritzig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Diese zweite Staffel der Serie besteht wieder aus 8 Folgen a 60 min und ist m.E. ein ganzes Stück anders als die erste. Hauptunterschied ist, dass die durchgehenden Erzähllinien größere Bedeutung erhalten. Dies ist v.a. eine Verschwörung, die sich innerhalb des Polizeiapparates abzuzeichnen scheint, erst vermeintlich nur im Jahr 1982, dann aber gibt es Anzeichen, dass Personen aus Alex echter Zeit (also von heute) auch verwickelt sind. Es gibt noch in fast jeder Folge einen eigenen abgeschlossenen Fall, aber der hat miest deutlichen Bezug zu der Verschwörung und steht weniger für sich selber als in der 1.Staffel (oder in Life on Mars). Konsequenz davon ist auch, dass Alex im ganzen ernsthafter auftritt als in der ersten Staffel, und sogar Gene Hunter in Teilen seriöser (und auch dunkler) wirkt. Ebenso nehmen die Anteile, in der es um das Leben/Überleben von Alex in der heutigen Zeit geht, größeren Raum ein. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Nebenfiguren (Chris und Ray) zumindest ansatzweise eine Entwicklung verlaufen und nicht ihren ursprüngliche Typ geradlinig durchhalten. Am Anfang gibt es einige Anspielungen auf zeithistorische Ereignisse (Falklandkrieg, Lady Di), aber das verliert sich mit der Zeit.

Mir hat die Staffel weniger gefallen als die erste und es wären sogar fast nur drei Sterne gewesen. Ein Punkt bleibt, dass ich dem 80er-Jahre Flair mit Musik, Kleidung und dem italienischen Lokal nicht soviel abgewinnen kann, obwohl ich in der Zeit aufgewachsen bin. Der Audi Quattro ist freilich extrem cool. Aber das ist Geschmackssache und hat mit der Qualität der Serie nichts zu tun. Ein weiterer durchgehender dramaturgischer Schwachpunkt ist, dass die Figur von Alex in Auftreten und Präsenz gegen den dominanten Gene Hunt einfach zu sehr abfällt. Der Fehler hier war für mich, dass sie in der Jetztzeit Psychologin und Profilerin ist, in den Achtzigern aber zur 'normalen' Detective Inspector gemacht wird. Sie muss also jeneseits ihres eigentlichen Fachs arbeiten und kann so weniger brillieren. Ihre modernen Profilingmethoden kann sie nicht so einbringen. Kleines Manko auch, dass man wenig mit den Möglichkeiten ihres Wissen um die Zukunft und interessanten Verknüpfungen zu Ereignissen der achtziger spielt (das war schon in Life of Mars so).

Größtes Manko speziell dieser Staffel aber ist für mich der größere Schwerpunkt auf der Mysteriekomponente. Die Serie lebt ja von drei Kompenenten: 1. Krimi; 2. Witz aus dem Aufeindandertreffen der verschiedenen Zeiten; 3. Mysterie durch den Zeitsprung und die Frage der Rückkehr von Alex. Der dritte Punkt nimmt hier nun zu sehr überhand. Dadurch wird es in den ersten Folgen manchmal fast einen Tick langweilig. Zum einen weil der eigentliche Kriminalfall zu oft verlassen wird und so zu wenig Druck erhält; zum anderen da man ja seit der ersten Folge der ersten Staffel - anders noch als bei Life on Mars - weiß, was dahinter steckt, nämlich, dass sie in einem Koma liegt (Life of Mars hat ja noch davon gelebt, dass nicht klar war, ob es vielleicht ein 'echter' Zeitsprung war oder noch etwas anderes). Auch wenn die vielen Wege, wie sich die Jetzeit in ihrer Achtziger-Welt zeigt, einfallsreich gemacht sind, hat es so nicht die ganz große Spannung. Eigentlich gibt es ja als vierte Komponente noch die angedeutete Möglichkeit einer Romanze zwischen Gene und Alex. Dies wird aber wenig entwickelt, obwohl es interressant sein könnte.

Was die Serie auf die vier Sterne rettet, sind die letzen beiden Folgen, v.a. die vorletzte. Hier löst sich die Geschichte der Verschwörung langsam auf. Dadurch ist zum einen mehr Handlung vorhanden, zum anderen ist die psychologische Verstrickung vieler Personen in die Verschwörung sehr intelligent und packend gemacht. Speziell die Intensität und Langsamkeit, mit der in der vorletzten Folge die Verwicklung einer Hauptperson aufgedeckt und beleuchtet wird, ist ganz große Klasse. Man sieht hier, dass die Macher der Serie mehr können, als sie vorher zeigen und man hätte es sich vorher schon öfter gewünscht. So bleibt eine in erzählerischem Ansatz, im Handwerklichen (Kostüme, Ausstattung, Setting, etc) und in der Schauspielkunst qualitativ hochwertige Serie, die sich aber in den ersten Folgen zu sehr in ihrer eigenen komplizierten Anlage verliert. Man ist aber gespannt auf die dritte (und angeblich finale) Staffel, denn der Cliffhanger am Ende könnte auf interessante und ganz neue Enwicklungen hindeuten.
Back to Mars
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ohne Zweifel: Die Serie wird immer besser, was auch die Autoren im Interview zugeben. Nachdem Alex in Serie 1 davon überzeugt war, dass alles nur ein Komatraum ist merkt sie in Serie 2 immer mehr, dass hier was nicht stimmt... Was? Ich weiß es nicht.

Die Spanne der Fälle ist sehr weit gefächert und man fragt sich, wie man nach drei Staffeln (2xMars, 1xAshes) immer wieder auf neue Kriminalfälle und auch mysteriöse Wendungen in der Geschichte um DI Drake kommt. Serie 2 fesselt mehr, ist dunkler und sehr stark von ihrem Sereinvorgänger "Life on Mars" geprägt. Das poppig Bunte der 1. Serie Ashes steht zurück und alles ist etwas bodenständiger. Das kommt vor allem DI Drake zugute, die nun endlich nicht mehr so über allem steht und glaubt, sie habe alles im Griff.

Nach 8 Folgen der Serie 2 ist man begeistert und freuet sich auf Serie 3, die dann die Auflösung des ganzen Mars-Franchise enthalten soll (lt. Aussage der Autoren). Bis dahin bleibt einem die letzte Einstellung der Serie 2 vor Augen. Ich sage nur: "Bolly!, Boles... Bolly!"
empfehlenswert
4 Punkte 4 von 5 Punkten
den Artikel habe ich als Geschenk für meine Freundin gekauft die Englisch lernt und übt die Sprache mittels englischer Filme und Bücher.
Gute Unterhaltung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach der furiosen ersten Staffel habe ich auf die zweite regelrecht gefiebert. Leider war ich ein bisschen entäuscht. Zum einen war 1982 ja ein sehr einschneidendes Jahr in der britischen Geschichte mit dem Falklandkrieg, Bergarbeiterstreiks und vor allem auch der Rolle die die Polizei in Thatcher's Britain spielte. Daraus machen die Autoren leider relativ wenig und benutzen die 80er vorwiegend nur als Dekor. Die Stories sind relativ konventionell, manchmal auch mit deutlichen Anleihen bei anderen Serien (z.B. Dalziel und Pascoe). Gene Hunt ist zwar ein interessanter Charakter, aber auch stark gesäubert im Vergleich zur ersten Staffel von Life omn Mars. Trotzdem stört es mich schon etwas, dass seine brutalen Methoden oft dadaurch gerechtfertigt werden dass er recht hat. Aber: das ganze ist trotz allem sehr gut gemacht vor allem auch in der Vermischung zweier Handlungsstränge, nämlich Alex' Kampf ums Überleben und die Realität im jahr 1982. Der Soundtrack ist toll und die Aussattung absolut phänomenal. Die Schauspieler sind sehr gutr und was neu ist, ist dass ein Erzählstrang sich über mehr als eine Episode hinzieht. Insofern ist das sehr gute Unterhaltung, wenn auch nicht auf dem Niveau der ersten Staffel. Im April 2010 soll in UK übrigens die dritte Staffel laufen.
Und wieder in einem Zug durchgeschaut ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gott sei Dank habe ich gerade Urlaub - sonst wäre das mit dem täglichen Schlafpensum knapp geworden. Nachdem ich die zweite Staffel AtA erhalten hatte, konnte ich es mir tatsächlich einen Tag lang verkneifen, die DVDs in den Player zu schieben, aber dann war der Damm gebrochen:
Die Serie wird wirklich von Folge zu Folge besser! Die Figuren (auch und v.a. die Nebenfiguren) werden immer konturenreicher und zeigen mehr individuelle Macken, machen Fehler, lernen daraus (oder auch nicht) und wirken immer lebendiger. Wobei eine Aussage Drakes den Zuschauer doch ziemlich darüber grübeln lässt, wer hier nun möglicherweise wirklich "lebendig" ist und wer nicht (vielleicht komme ich also doch noch zu meinem verkitschten Happy End - selbst wenn ich das kaum zu hoffen wage), auch wenn dies durch das Auftauchen eines "geheimnisvollen Fremden" und seine Aussagen dann wieder etwas relativiert wird (mehr sei hier nicht verraten).
Gefreut hat mich auch, dass nun - im Gegensatz zur ersten Staffel - doch öfters über Sam Tyler gesprochen wird, was die "Marswelt" noch ein Stück realistischer erscheinen lässt.
Kurz: Nehmt euch Zeit! Wenn ihr erstmal mit der Staffel angefangen habt, dann lässt sie euch nicht mehr los. Das Gekabbel zwischen Drake und Hunt und die Gefahren, welche die beiden und ihr Team durchstehen müssen, werden immer furioser und man sehnt sich regelrecht nach der Auflösung - die blutigen Stummel, die einst meine Fingernägel waren, können das nur bestätigen!
Es gab eigentlich nur zwei kleine Szenen, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben (anderen mag es da anders ergehen): Als Drake einmal verletzt vor Hunt auf dem Boden liegt (nein, ich verrate nicht, in welcher Folge das geschieht), steht er nur unbeweglich über ihr und starrt sie entgeistert an, anstatt neben ihr zu knien und sie - wie üblich - anzubrüllen (z.B. in der Art, dass sie gefälligst bei ihm bleiben soll!). Irgendwie passt dies meiner Ansicht nach an dieser Stelle nicht ganz zu ihm, v.a. weil er sich danach eigentlich auch nur um sich selbst und nicht um sie Sorgen zu machen scheint.
Aber schaut es euch selbst an und urteilt selbst - die Staffel ist wie gesagt jede Minute ihrer Dauer wert!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Ashes To Ashes - Series 1-2 - Complete [UK Import]

Ashes To Ashes - Series 1-2 - Complete [UK Import]
mit Keeley Hawes, Shaun Evans, Geff Francis, Dean Andrews, Marshall Lancaster, Regie: Bille Eltringham, Catherine Morshead, Ben Bolt

DVD von E1 Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 75,99, Angebote ab EUR 29,78

Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Ashes To Ashes - Series 1-2 - Complete [UK Import]
Produkt-Bild: Soldier Soldier - Series 6 - Part 1 [VHS] [UK Import]

Soldier Soldier - Series 6 - Part 1 [VHS] [UK Import]

Videokassette von ITV Studios Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 35,68
Zoom ± Produkt-Bild: Soldier Soldier - Series 6 - Part 1 [VHS] [UK Import]
Produkt-Bild: Cutting It - Complete Series 3 [UK Import]

Cutting It - Complete Series 3 [UK Import]
mit Sarah Parish, Jason Merrells, Ben Daniels, Regie: John Alexander, Euros Lyn, Catherine Morshead

DVD von E1 Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 49,90, Angebote ab EUR 9,09

Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Cutting It - Complete Series 3 [UK Import]
Produkt-Bild: Ashes To Ashes -  Complete Series 1

Ashes To Ashes - Complete Series 1
mit Philip Glenister, Keeley Hawes, Dean Andrews, Marshall Lancaster, Regie: Bille Eltringham, Catherine Morshead, Jonny Campbell

DVD von BBC
Preis bei Amazon: EUR 74,99, Angebote ab EUR 13,72

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Ashes To Ashes -  Complete Series 1

Produktbeschreibung


Philip Glenister, Keeley Hawes, Dean Andrews, Marshall Lancaster, Montserrat Lombard
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Nicht so gut wie "Life on Mars" aber auch super
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das System von fünf Sternen schränkt die Möglichkeiten zur Feinabstufung etwas ein. Im zwangsläufigen Vergleich zu "Life on Mars" finde ich "Ashes to Ashes" etwas schwächer, aber im Vergleich zur sonstigen Ware auf dem TV-Markt allemal fünf Sterne.

Sehr gut finde ich, dass es durch die Verknüpfung der beiden Protagonisten direkt an Life on Mars anknüpft und in der 'Vergangenheit' wieder die gleichen Figuren auftauchen (nur das Fehlen der Figur von Annie Cartwright wird leider nicht thematisiert). So ist es nicht einfach nur eine ähnliche Serie mit gleicher Idee, sondern eine Fortsetzung mit eigener Identität.

Und es funktionieren auch die gleichen Elemente: Der Witz, die soliden Kriminalfälle, die Milieuzeichnung, die Dialoge, das gute Schauspiel (der einelnen Akteure und der Chemie im Ensemble). So gesehen also eine echte Sehempfehlung und eine gute, intelligente, unterhaltsame Serie.

Etwas schwächer als Life on Mars finde ich es, weil die Musik naturgemäß schlechter ist, die 80er einfach langweiliger, Gene Hunt besser in die 70er passt, ein italienisches Lokal (in dem Wein statt Bier getrunken wird) als Mittelpunkt einer englischen Polizeieinheit unpassend wird, die professionellen Qualitäten der Polizeipsychologien Alex zu dürftig dargestellt sind und deren erotischen Schwingungen und Bestrebungen (inclusive dauerentblössten BH-Träger, der für eine DI im Polizeidienst in dieser Penetranz etwas eigenartig wirkt) etwas nervig wirken und für mich auch nicht ins Konzept passen. Aber das sind kleine Mäkel an einem im ganzen gelungenen Produkt.
Absolut kein Grund zur Klage...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Life On Mars war eine wunderbare Serie. Die Grundidee war toll, die Umsetzung über alle Maße erhaben und jede einzelne Folge bot gleichzeitig etwas Neues und trieb die Handlung voran. Eigentlich hätte man die Serie fortsetzen können...

...und damit auf zwei furiose Staffeln unzählige möglicherweise belanglose Episoden folgen lassen. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine grandiose Serie sich bis zur Langeweile wiederholen würde. Der Effekt von "24" verblasste schließlich auch nach ein paar Staffeln und die Serie ist jetzt reine Routine (aber auf hohem Niveau).

Folglich kam mit Ashes To Ashes ein Spin-off. Es spielt in London im Jahre 1981. Bekannte Charaktere sind dabei, andere sind es wiederum nicht und wurden ersetzt. Das führte dann auch zur absehbaren Kritik - insbesondere an der neuen Hauptdarstellerin Keeley Hawes und ihrem Overacting in manchen Szenen.

Diese Kritik ist teilweise berechtigt (in Episode 8 hält sie es kaum drei Szenen hintereinander aus, ohne in Tränen auszubrechen) und teilweise absolut nicht. Denn Ashes To Ashes liefert genau die Elemente, die Life On Mars so gut gemacht hatten und bringt Verbesserungen ins Spiel.

Spätestens in der Szene, als Hunt, Chris und Ray in den "Gay Club" gehen oder eine Episode später Hunt in perfekter Miami Vice-Slow Motion eine Fensterscheibe einschießt, möchte man Ashes To Ashes nicht mehr missen. Dagegen stehen allerdings auch Momente wie die Szene, als Hunt und Drake in einem Raum eingesperrt sind, die doch sehr an die erste Staffel Life On Mars erinnern, in der eine ähnliche Szene vorlag. Problematisch ist auch der Abnutzungseffekt - als Tyler zum ersten Mal auf seine Mutter traf, war dies neu und eine Art emotionaler Höhepunkt. Hier ist es quasi Routine. Allerdings ist hier das erste Treffen von Alex mit ihrer Mutter geradezu genial gelöst.

Die DVD-Umsetzung gibt keinen wirklichen Grund zu Klage. Das Bild ist sehr ordentlich. Englischer Ton liegt in 2.0 und 5.1 vor. Die Extras sind spärlich, aber sehr interessant und das will heutzutage etwas heißen. Schließlich gibt es genug Filme, die mit einer oder mehreren Bonusdiscs aufwarten und von denen vielleicht zwei Features halbwegs interessant sind.

Die Episoden sind 59 Minuten lang und damit nicht die gekürzten internationalen Versionen, die wohl auch Deutschland erreichen würden.

Fazit: Ashes To Ashes bietet die besten Elemente aus Life On Mars plus dem Ur-Quattro und einem Top-Soundtrack der frühen 80s. Da kann man nicht viel falsch machen.
Schnurr!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also, eigentlich haben meine Vorredner schon alles zu AtA gesagt, was es zu sagen gibt, aber hier noch ein "paar" Randbemerkungen: Verdrängt die ersten beiden Folgen - das anfängliche Overacting der Hauptdarstellerin müsst ihr überstehen und werdet danach um so dicker belohnt. Ich wollte mir gestern Abend nur "kurz" die ersten beiden Folgen anschauen und habe dann heute Morgen mit dem Staffelende aufgehört - das sagt in der Beziehung ja eigentlich schon alles.
Schade ist allerdings, dass in diesen Folgen Sam Tyler, mit dem sich Gene Hunt und das Team ja schlussendlich zusammengerauft hatten, nicht öfters erwähnt wird. Schließlich war er ihr Kollege und wohl auch Freund ... Nachdem Drake ihn schon erwähnt und in ihre "Marswelt" somit eingebaut hat, wäre es nur natürlich, dass hin und wieder über ihn gesprochen wird.
Was das zwischenmenschliche Knistern zwischen Drake und Hunt angeht, so gibt es dazu nur einen Kommentar: Schnurr und Miau! Während anderenorts schon spätestens in der zweiten Folge der Matratzentango getanzt wird, schaffen die beiden Darsteller es hier, nur durch Blicke und versteckte, teils nur ansatzweise ausgeführte Gesten eine derartige Spannung aufzubauen, dass man (frau) sich die Fingernägel am liebsten bis auf die Gelenke abknabbern möchte. Auch wenn AtA in erster Linie eine Mysterie - Krimi -Serie ist, wünsche ich mir daher bitteschön ein herrlich verkitschtes, unrealistisches Ende - auch wenn das dem Geist der Serie zuwiderlaufen sollte! Drake könnte wegen ihrer Tochter ja nie den gleichen Ausweg wie Sam Tyler wählen, um in der "Marswelt" zu bleiben oder in sie zurückzukehren.
Da man das Ende auf DVD aber wohl erst frühestens Mitte/Ende 2010 erfahren wird (wie ich zu meiner Entäuschung bei der gerade erfolgten Bestellung der zweiten Staffel erfahren habe), heißt es bis dahin, die Handlung im eigenen Kopfkino weiterzuspinnen - die Serienmacher werden uns sowieso mit etwas völlig Unerwartetem überraschen!
The Guv - Gene 'Genie' Hunt is back ....... und wie!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Briten sind nun mal ein Garant für außergewöhnliche, gute, spannende und interessante Serien (Torchwood, Dr. Who, Primeval, State of play, Waking the dead, Für alle Fälle Fitz usw.). So auch für LoM und AtA.

Kurzer Vergleich beider Serien:
LOM war düster, relativ gewalttätig, rau, spannend, humorvoll, alles wurde in eher tristen Farben gefilmt - auch die Personen nur in schummriger Beleuchtung, die Büros waren ziemlich öde und es gab tolle Charaktere. Fast alle haben getrunken und geraucht wie die Weltmeister.
AtA ist hell, farbenfroh, nicht ganz so gewalttätig, spannend, humorvoll und alles ist voll ausgeleuchtet inkl. der Personen, es gibt helle, freundliche Büros (inkl. Revier) und ebenso tolle Charaktere. Ach ja, noch etwas: es gibt auch wieder so etwas ähnliches wie eine Beziehung und zwar zwischen Hunt und Drake (aber eigentlich sind es zwei: hinzu kommen noch Chris & Shaz).
Die moderne Technik/Elektronik hält langsam Einzug: PC, Videorekorder, Walkman, Tetris, Abhörgeräte usw. Aber es wird nach wie vor geraucht, dass einem fast schlecht wird nur beim zusehen, getrunken was das Zeug hält und ab und zu auch mal ein (oder zwei) Kinnhaken etc. ausgeteilt. Es gibt eine neue - diesmal italienische - Stammkneipe: Luigi's, mit einem sehr netten und charmanten Wirt.
In der ersten Folge erfährt man auch noch ein paar Details über Sam Tyler - sehr interessant, übrigens!

Zum Inhalt willl ich nicht viel sagen, das haben schon die Vorrezensenten getan.
Alex Drake bietet Gene Hunt ordentlich Paroli. Und da in den 80ern Emanzipation nicht nur in den Kinderschuhen sondern eher noch in den Babysöckchen steckt, ist es herrlich mit anzusehen, wenn beide sich mal wieder verbal in den Haaren liegen. Und: sie vergreift sich an seinem Allerheiligsten (...ich meine den Quattro!), was sich bis dato noch keiner getraut hat. Außerdem verpasst sie ihm erst eine Ohrfeige und dann auch noch einen Kinnhaken (hatte er in dem Moment auch verdient)! Tolle Szene.
Hunt selber ist weltoffener, fortschrittlicher und etwas überlegter in seinem Handeln geworden - hört auch erst einmal zu und denkt nach, bevor er vielleicht dann doch die Faust/Fäuste sprechen lässt. Am Anfang lästert er zwar über Drake - ...was soll eine Psychologin bei der Polizei?!..., und ihre Methoden sind ihm mehr als suspekt, doch allmählich kann sie ihn von sich und ihren analytischen Strategien überzeugen. Genau wie Tyler hat Drake ihren eigenen Kopf und macht z. T. was sie will, was natürlich Hunt zur Weißglut treibt.
Ebenso witzig ist es mit anzusehen, wie Hunt versucht seine Gefühle für Drake zu verbergen aber gleichzeitig auch zu offenbaren, ohne dabei sein Hardliner-/Macho-Image zu verlieren. Er würde natürlich niemals zugeben, dass er sie mag und umgedreht. Ein wenig unbeholfen, fast schon schüchtern sind seine Annäherungsversuche und er reagiert doch etwas eifersüchtig, wenn Drake Gefallen an anderen Männern findet. Aber dass zwischen den beiden eine unübersehbare Verbindung besteht ist nicht zu übersehen, das merkt man von der ersten Folge an. Hunt ist von der neuen Kollegin vom ersten Moment an mehr als nur beeindruckt. Wie zwei Magnete ziehen sie sich permanent an und stoßen sich aber gleichzeitig auch wieder ab. Frei nach dem Motto: sie hassten und sie liebten sich oder: was sich neckt, das liebt sich.

Keeley Hawes (Drake), wie schon von einem Rezensenten erwähnt, agiert teilweise etwas zu sehr overacting und modelartig (fast schon an der Grenze zum Rotlichtmilieu) aber in der zweiten Season soll sich das wesentlich bessern, wie man hört.
Philip Glenister ist wie immer toll, er liefert eine beeindruckende Vorstellung/Leistung seines Könnens ab.
Ich persönlich vermisse John Simm (Sam Tyler) nicht, da für mich Glenister (Hunt) sowieso der heimliche und eigentliche Star von LoM/AtA war und ist, er spielt die Rolle einfach umwerfend. Wie er einmal in einem Interview sagte, ist Gene Hunt sein Alterego und er liebe diese Rolle (Randnotiz: die dt. Synchronstimme von Hunt/Glenister ist (wie meistens) besser als die Originalstimme).

Mir persönlich ist AtA wesentlich sympathischer als LoM bzw. sie gefällt mir einfach besser, weil sie in den 80ern spielt - bin nun mal Fan der eighties. Sie hat einen super Soundtrack der frühen 80er, schrille Klamotten, teilweise schräge Typen und (fast) alles ist relativ farbenfroh und unbeschwert.
Wie ich gelesen habe, soll die II. Season von AtA so gut bzw. noch besser sein als die I. Season von LoM - ich bin gespannt.

Dass eine Spin-off-Serie genauso erfolgreich ist, wie die Ur-/Originalserie ist schon ungewöhnlich, aber dass sie auch noch eine Staffel mehr bekommt ist unglaublich! Also freuen wir uns auf Staffel Nr. 3 (evtl. nächstes Jahr)!

Wahrscheinlich wird AtA nicht den Weg ins dt. TV finden, also müssen wir mit dem Original vorlieb nehmen, welches aber wenigstens ungekürzt ist. Allerdings ist der Manchester-Dialekt nach wie vor schwer zu verstehen aber mit UT ist das kein Problem.
KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN - ANSEHEN, ANSEHEN, ANSEHEN - ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!!!
Tolle Serie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ashes to Ashes ist das Follow Up zu Life on Mars. Dieses Mal geht es um eine Frau und sie sit in den 80ern gefangen. AtA funktioniert als Krimi erst einmal sehr gut, es ist fast wie neine wirklich gute Serie aus den 80er Jahren, die sich dabei gleichzeitig selbst etwas auf den Arm nimmt. Für 1981 ist mir die ganze Ästhetik allerdings schon zu sehrauf Miami Vice Optik getrimmt. Das Subplot um den Tod von Alex Eltern ist nspannend gemacht. Was mich stört ist jedoch, dass gerade die frühen 80er eine Zeit war, in der in England bürgerliche Freiheitsrecht ein beängstigende Erosion erlebten und die Polizei hier entgegen britischer Tradition in vielen Demonstrationen oder Streiks eingesetzt wurde. Dieses wenig rühmliche Kapitel wird weitestgehend ausgeblendet. Grundsätzlich ist das bei einer Unterhaltungsserie okay, aber wenn man Zeitkolorit darstellen will, darf das nicht fehlen. Insgesamt is AtA unterhaltsam, aber die dunklen Elemente wie in Life on Mars fehlen leider in der Summe. Allerdings haben die Autoren angekündigt, dass sich das in der zweiten Staffel ändern wird.
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