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Produkt-Bild: Charlotte Bronte's Jane Eyre (1983) - 2er DVD Set

Charlotte Bronte's Jane Eyre (1983) - 2er DVD Set
mit Zelah Clarke, Timothy Dalton, Carol Gillies, Regie: Julian Amyes

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 11,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Charlotte Bronte's Jane Eyre (1983) - 2er DVD Set

Produktbeschreibung



Es ist eines der eindrucksvollsten Werke der berühmten, englischen Autorin Charlotte Bronte. Das Leben der Jane Ayre (Zelah Clarke), einem ungeliebten Waisenmädchen, scheint zunächst wenig Perspektiven zu bieten. Ihre Tante Mrs. Reed (Judy Conrnwell) nimmt sie zwar bei sich auf, doch sie fühlt sich dort nicht erwünscht. Auch der Sohn der Familie Reed quält und verspottet sie fast täglich. Jane ist fast dankbar, als sie schließlich auf ein Internat geschickt wird. Vielleicht kann sie hier endlich Ruhe und Geborgenheit finden. Zunächst schließt sie Freundschaft mit ihrer Mitschülerin Helen (Colette Barker), doch diese stirbt schon bald an einer Epidemie, wie viele andere der Schülerinnen auch. Jane jedoch beweist ihren eisernen Willen und überlebt. Eine Schulausbildung ist schließlich die einzige Perspektive für das junge Mädchen. Als ausgebildete Lehrerin kann sie nun endlich ein eigenes Leben beginnen. Sie nimmt eine Stelle als Erzieherin in Thornfield Hall an. Dort soll sie die junge Französin Adele Varens (Blance Youinou) unterrichten. Zum Personal des Hauses gehört auch die gutmütige Mrs. Fairfax (Jean Harvey). Schnell schließt Jane mit ihr Freundschaft. Der Hausherr hingegen, ein gewisser Mr. Edward Rochester (Timothy Dalton), ist zunächst abwesend. Nach einer langen Reise kehrt er schließlich heim und die zwei begegnen sich. Etwas Düsteres, Geheimnisvolles geht von Rochester aus. Jane fühlt sich zugleich angezogen und abgestoßen von diesem oft sehr schwermütigen Mann. Und warum ist es eigentlich niemandem erlaubt, den Nordturm von Thornfield Hall zu betreten? Obwohl eine innere Stimme sie warnt, kommt Jane Mr. Rochester immer näher. Sie rettet ihm sogar das Leben, als aus ungeklärter Ursache plötzlich sein Schlafzimmer in Flammen steht. Ständig ereignen sich solch mysteriöse Vorfälle in dem alten Gemäuer, was den Bewohner Anlass zu zahlreichen Spukgeschichten gibt. Als die Familie Ingram zu Besuch kommt, wird die trotzdem harmonische Idylle auf Thornfield Hall gestört. Denn scheinbar hat es Blanche Ingram (Mary Tamm) auf den Hausherrn abgesehen und spekuliert auf eine Zukunft an seiner Seite. Völlig überraschend macht Rochester stattdessen Jane einen Heiratsantrag. Ihr Glück scheint perfekt. Doch vor dem Altar bricht für sie eine Welt zusammen. Ein unbekannter Mann behauptet, Mr. Rochester sei bereits verheiratet! Und dieser muss nun auch noch bekennen, dass es stimmt. Was für eine Schande! Jane möchte am liebsten sterben. Nun lüftet sich auch das Geheimnis um den Nordturm von Thornfield Hall. Darin lebt Rochesters Frau, die geistig verwirrt ist. Auf ihr Konto gehen auch die mysteriösen Vorfälle im Schloss. Ist nun Janes Zukunft dort auf ewig zerstört? Oder gibt es noch eine Chance für die beiden Liebenden, das gemeinsame Glück zu finden?
Die BBC hat auch mit dieser Verfilmung großes Fingerspitzengefühl und das richtige Händchen für eine überragende Besetzung bewiesen. Timothy Dalton als der geheimnisvolle Mr. Rochester ist die Idealbesetzung für diese Rolle, so glaubhaft kann er die Figur ausfüllen. Das zögerliche Spiel von Zelah Clarke, ihr Hoffen und Bangen, die totale Verzweiflung, es ist als ob die Figuren von Charlotte Bronte aus ihrem Buch gestiegen wären. Wunderschön inszeniert mit geistreichen Dialogen und Atemberaubenden Kulissen, ist diese Historienverfilmungen eine der gelungensten. Ein Genuss für Liebhaber historischer Stoffe und jeden, der die Geschichte der Jane Ayre einmal erleben möchte. Auf DVD von NewKSM
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5 Kundenrezensionen:

Jane Eyre 1983
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung, ist es die beste Verfilmung von Jane Eyre, die es je gab.
Die Besetzung könnte nicht treffender sein.
Stark gekürzte Fassung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Diese BBC-Verfilmung war ursprünglich eine Serie mit ca. 5 oder 6 Teilen und damit eine der Ausführlichsten. Hier wurde eine Menge gekürzt, da ursprünglich fast jede Romanzeile in Bilder übertragen wurde. Für Fans der möglichst originalgetreuer Literaturverfilmungen wirklich schade auch wenn das Wesentliche erhalten blieb. Und enttäuschend, wenn man die Serie gesehen hat. Da man vorher leider nicht weiß was auf der DVD wirklich drauf ist kann die Kaufentscheidung auch nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Super umgesetzt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn man nicht so bewandert ist in der englischen Literatur, vielleicht etwas Mühe hat dieser Zeit etwas abzugewinnen, dann ist diese Verfilmung vielleicht ein guter Einstieg, um Vorurteile abzubauen. Nebst den Verfilmungen von Jane Austen`s (zB Sinn und Sinnlichkeit, Stolz und Vorurteil) ist Jane Eyre etwas vom Berührensten und Schönsten, das ich je gesehen habe. Die Geschichte ist kurzweilig (gibt ja genug langatmiges aus diesem Sektor) und gut gespielt. Klar sieht T.Dalton viel zu gut aus für diese Rolle, aber wen störts? Er hat diesen durchdringenden Blick, diese Aura voller Autorität und geht deshalb als Herrscher des Hauses gut durch. Also alle die die mal in diese Zeit reinschnuppern wollen und sich bisher abhalten liessen, aus Angst vor dem UM-WAS-GEHTS-HIER-Effekt, ZUGREIFEN!
GEKUERZTE FASSUNG, FINGER WEG!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich mag diese Verfilmung sehr gerne, und habe mich sehr gerfreut, sie endlich als DVD zu bekommen. Allerdings ist der Film auf der DVD gekuerzt gegenueber der Fassung, die im TV ausgestrahlt war.

Auf der 1-ten DVD z.B. fehlen Schluesselszenen aus Janes Kindheit:

- Nachdem sie im Roten Zimmer ohnmaechtig wird, wird sie von einem Arzr behandelt, der ihr verspricht, dass sie auf eine Schule geschickt wird. In derselber Szenen freundet sie sich mit Bessie an.

- An ihrem ersten Morgen in der Schule wird ein nicht essbares Fruestueck serviert, und die Maedchen weigern sich, es zu essen. Spaeter wird von Miss Temple Brot und Kaese mitgebracht, und man muss hoeren, wie die Maedchen entzueckt "Kaese, Kaese!" rufen. Da wird einem sofort klar, wie es in Lowood zugeht.

- Als Mr Brockelhurst die Schule besucht, sieht er einige Maedchen mit lockigem (von Natur aus) Haar. Empoert ueber so viel "Eitelkeit", befiehlt er, den Maedchen die Haare abzuschneiden.

Auf der 2-ten DVD fehlen folgende Szenen:

- Szene in der Baeckerei nach Janes Flucht

- Gespraech von Jane und Hannah (die Dinestmagd bei Fam. Rivers)

- Die Liebesgeschichte von St. John Rivers und Miss Oliver

- Der Grund, aus dem St. John den Namen von Jane erfaehrt, den sie zuerst verheimlicht (im Film sieht es so aus, als ob er ueber hellseherische Faehigkeiten verfuegt)

Es sind alles Szenen, die zwar nicht Mr. Rochester betreffen, aber sehr wohl ENTSCHEIDEND zum Verstaendnis des Charakters von Jane beitragen.

Ich habe nun bei amazon.co.uk nachgeschaut, dort ist die entsprechende DVD 312 Minuten lang, die "deutsche" ist aber nur 240 Minuten lang. ES WURDE EINE GANZE STUNDE RAUSGEKUERZT.

Und kein Wort darueber in der Beschreibung!

Ich habe diese DVD zurueckgeschickt, das wurde auch akzeptiert, obwohl ich sie schon aufgemacht habe.

Fazit: wer den Film auf English schauen kann, soll auf die ungekruezte Fassung zurueckgreifen, die gibt es auf Deutsch leider nicht:

Jane Eyre [UK Import]
Ganz nette Verfilmung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Diese frühere BBC-Verfilmung ist nett gemacht, allerdings an vielen Stellen für meinen Geschmack etwas zu ruhig gehalten. Timothy Dalton als Mr. Rochester agiert sehr ansprechend und erweckt den getriebenen und launischen Charakter der Hauptfigur gut zum Leben. Zelah Clarke tritt als etwas zu zurückhaltende Hauptperson auf. Mir fehlt dabei etwas vom "versteckten" Selbstvertrauen der Jane Eyre, welches nur durch die Umstände und ihre "niedere Stellung" unterdrückt wird.
Es ist für diesen Film schwer, gegen die neueren Verfilmungen anzukommen. Nichts desto trotz ist er eine nette Komplettierung meiner Sammlung.
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Produkt-Bild: Trees Lounge - Die Bar in der sich alles dreht

Trees Lounge - Die Bar in der sich alles dreht
mit Steve Buscemi, Chloë Sevigny, Mark Boone jr, Carol Jane, Anthony LaPaglia, Regie: Steve Buscemi

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 6,99

Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Trees Lounge - Die Bar in der sich alles dreht

Produktbeschreibung



Wer auf heiter-melancholische Komödien über sympathische Verlierer-Typen a la ?Barfly? oder ?Smoke? steht, ist hier genau an der richtigen Adresse. In  ?Trees Lounge - Die Bar in der sich alles dreht? treffen sich in der gleichnamigen Bar die skurrilsten aber liebenswerten Outsider der amerikanischen Vorstadt. Um der Monotonie ihres Leben zu entkommen, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder Flucht oder ein paar Drinks in der ?Trees Lounge?, um die Leere zu betäuben...

Mit ?Trees Lounge? aus dem Jahre 1996 gelingt dem berühmten Charakter-Darsteller Steve Buscemi ( ?Reservoir Dogs?, ?The Big Lebowski?) ein eindrucksvolles Regie-Debut. Zudem schrieb er für diesen Film auch das Drehbuch und übernahm natürlich auch die Hauptrolle des notorischen Losers Tommy. Was den besonderen Zauber des Filmes ausmacht: In dieser ?Bar, in der sich alles dreht? kommen die großartigsten Figuren zusammen. Es gelingt Buscemi selbst für die kleinsten Nebenrollen eine Fülle an grandiosen Darstellern zu engagieren, die ihre wunderbar  und liebevoll gestalteten Rollen grandios ausfüllen: So geben sich unter anderem Samuel L. Jackson (?Pulp Fiction?, ?Shaft ? Noch Fragen??), Mimi Rogers (?24 Stunden in seiner Gewalt?, ?Austin Powers ? Das Schärfste was Ihre Majestät zu bieten hat?), Chloe Sevigny (?American Psycho?, ?Zodiac ? Die Spur des Killers?) oder Carol Kane (?Der Stadtneurotiker?, ?Hundstage?) auf ein oder auch mehrere Drinks in der Trees Lounge. Das Erstlingswerk Buscemis´ kam dermaßen gut an, dass er sogar im Programm der Filmfestspiele von Cannes gezeigt wurde.

 

Der Automechaniker und geborene Verlierer Tommy Basilio (Steve Buscemi) lebt so in den Tag hinein. Nicht nur, dass sein eigenes Auto das wohl einzige in der Stadt ist, das immer kaputt ist, nein, sein ehemalig bester Freund spannt ihm auch noch seine Freundin Theresa (Elizabeth Bracco, ?Reine Nervensache?, ?Der Club der Teufelinnen?) aus. Als er auch noch seinen Job verliert, hängt er nur noch in der ?Trees Lounge? herum. Dort trauern er und die restlichen Stammgäste den verpaßten Chancen ihres Lebens hinterher oder ertränken die Eintönigkeit des Alltags mit ein paar alkoholischen Getränken. Als sein Onkel Al (Seymour Cassel, ?Coogan´s großer Bluff?, ?Ein unmoralisches Angebot?) stirbt, ergibt sich für Tommy eine neue Option: Als Fahrer von Als Eiswagen bekommt er eine neue Chance. Doch seine unfreundliche Art verschreckt die Kundschaft. Erst durch die Hilfe von Theresas minderjähriger Nichte Debbie (Chloe Sevigny) beginnt das Geschäft besser zu laufen. Doch damit nicht genug: Als Tommy und Debbie die Nacht gemeinsam verbringen, wachsen Tommys Probleme nur umso mehr. Erst ganz spät erkennt er, was in seinem Leben bisher falsch gelaufen ist. Vor allem dass er sich und seiner Ex-Freundin Theresa die ganze Zeit nur etwas vorgemacht hat. Findet er jetzt noch die Kraft, sich und seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Für einen Neuanfang soll es ja nie zu spät sein...

 

?Trees Lounge? aus dem Hause NewKSM ist die brillante Geschichte über einen gescheiterten Mann, der zu spät erkennt, dass er sein Leben vergeudet hat. Brillant und einfühlsam gespielt von Steve Buscemi, der hier zudem sein Regiedebüt abliefert. In unzähligen Nebenrollen glänzen eine Vielzahl von Hollywood-Stars eines Kalibers wie Samuel L. Jackson. Diese gut 90 Minuten sind einfach sehenswert ? und außerdem gibt es jede Menge Lebensweisheiten gratis. Klasse !

 
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Produkt-Bild: Christmas Carol - The Movie [UK Import]

Christmas Carol - The Movie [UK Import]
mit Kate Winslet, Simon Callow, Nicolas Cage, Michael Gambon, Jane Horrocks, Regie: Jimmy T. Murakami

DVD von Pathe Distribution
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 2,94

Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Christmas Carol - The Movie [UK Import]
Produkt-Bild: Wunderbare Macht

Wunderbare Macht
mit Jane Wyman, Rock Hudson, Agnes Moorehead, Regie: Douglas Sirk

DVD von Carol Media Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 6,44

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Wunderbare Macht

5 Kundenrezensionen:

Tu Gutes und rede nicht darüber (teilweise Spoiler)
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die "wunderbare Macht" vermag einen neuen Menschen aus jemandem zu machen. Hierzu muss man sich lediglich als Wohltäter gerieren, aus freien Stücken geben und darüber Schweigen bewahren. Dr. Phillips, der Leiter eines Krankenhauses, hat so gelebt und wurde von allen verehrt. Jetzt ist er tot, und Bob Merrick (Rock Hudson) muss erfahren, hierfür ein Glied in der Kausalkette gewesen zu sein. Dieser reiche Erbe und Müßiggänger hatte wieder einmal versucht, mit seinem Motorboot einen Geschwindigkeitsrekord zu brechen. Dabei erlitt er einen schweren Unfall und musste mit einem bestimmten Apparat gerettet werden, der ansonsten für den kranken Dr. Phillips zur Verfügung gestanden hätte. Merrick wird von Phillips Freund Randolph in Phillips' Lebensanschauung eingeführt, die eindeutig christlich-religiöse Züge trägt (nach einer interessanten Interpretation von Michael Stern ist Phillips Gott und Randolph Jesus - Randolph will und will es nicht gelingen, ein Porträt von Phillips zu malen, weder Merrick noch wir bekommen je ein Bild von Phillips zu sehen). Merricks Versuche, sein Leben zu ändern, sind zunächst unbeholfen - weil er der Witwe Helen Phillips (Jane Wyman) auf die Nerven geht, flüchtet sie ein Mal vor ihm aus dem Auto, wird von einem anderen Auto angefahren und verliert ihr Augenlicht. Später lernt sie Merrick kennen, weiß aber nicht, wer er ist (haben wir nicht immer gelernt, dass Blinde ganz besonders gut hören???). Die beiden verlieben sich ineinander und fahren in die Schweiz, um den Rat von Spezialisten zu suchen (eine sehr plakative Studioschweiz, und in einem Lokal tanzen sie zu österreichischer statt schweizerischer Musik). Merrick hat inzwischen den ernsthaften Willen, sein Leben in den Griff zu bekommen. Auch als herauskommt, wer er wirklich ist, wollen Helen und er zusammenbleiben. Er nimmt sein abgebrochenes Medizinstudium wieder auf und wird am Ende versuchen, Helen an den Augen zu operieren.

An diesem Film scheiden sich die Geister. Manche halten ihn für hemmungslos dick aufgetragenen, billigen Kitsch, andere halten ihn für eines von Sirks ungewöhnlichsten und gelungensten Werken. An beidem ist ein Stück Wahrheit. Wir müssen uns völlig auf die etwas abstruse Geschichte mit gehäuften Unwahrscheinlichkeiten einlassen und können das hassen, können aber auch schätzen, dass sich Sirk nicht groß mit Fragen nach der Normalität in seinem ureigenen Universum aufhält. So interessiert ihn die Tatsache, dass Helen deutlich älter als Merrick ist (man könnte erst denken, er wird sich in die von Barbara Rush gespielte Stieftochter verlieben), nicht im Geringsten - was in seinem "Was der Himmel erlaubt" Anlass für massives Kleinstadtmobbing war. Ihn interessiert auch nicht, wie es denn zu dem Motorbootunfall kam und was genau dabei passierte. Merrick fährt schnurgerade, und auf einmal wird die Kamera plötzlich herumgerissen. Das mag bei dem knapp budgetierten Film der Tatsache geschuldet sein, dass ein anständiger Crash zu teuer geworden wäre, aber deutet auch auf die Schicksalhaftigkeit des Geschehens hin. In Sirkville sind alle dem Schicksal ausgeliefert, das unvermittelt und gegen alle Wahrscheinlichkeiten zuschlägt. Sirk biegt seine oft trivialen Stoffe gezielt darauf zurecht, so dass eben auch einmal eine Blinde den Mann, der ihr schon früher auf die Nerven gegangen ist, nicht an der Stimme erkennen kann. Hier ist alles Allegorie, auch das vordergründig betrachtet genauso unwahrscheinliche wie kitschige Ende. Sirk und sein Kameramann Russell Metty haben ein großes Geschick darin, diese schicksalhaften Allegorien zu filmen. Viele Sirk-Filme beginnen mit einer schnellen Bewegung eines Verkehrsmittels durch das Bild als Symbol für Umherirrende. Claudette Colbert braust in dem Noir-Krimi "Schlingen der Angst" mit einem Zug durch die Nacht, nicht wissend, wie sie in ihn hineingekommen ist. Robert Stack brettert betrunken in seinem schreiend gelben Sportwagen durch die Morgendämmerung zu dem Haus, in dem er seine Ehefrau der Untreue verdächtigt ("In den Wind geschrieben"). Und hier ist es Rock Hudson mit seinem Motorboot - übrigens von rechts nach links, nach Lesart der Kulturen, in denen man von links nach rechts schreibt, also rückwärts, in die Vergangenheit. Seine Zukunft wird nicht darin liegen, immer weiter auf der Überholspur zu leben! Bereits in dieser ersten Szene verweisen die bei Sirk üblichen schreienden Farben auf Zerrissenheiten. Später in Merricks Krankenzimmer sehen wir viel zu viele rote Blumen, als wolle Sirk seinen Kitsch ein bißchen ironisieren und nebenbei noch offene Wunden Merricks kommentieren. Wenn die blinde Helen nach einem phallischen Bettpfosten tastet, ist dies eine ausgeklügelte Szene von Licht und Schatten, die zunächst zeigt, wie das Licht zwar Stieftochter Joyce, aber nicht Helen erhellt. Dann verlässt Joyce den Raum. Helen tastet sich durch den Raum, es wird ein unruhiges Netz von Schattenlinien über die Bildfläche geworfen. Dann wirft ein Lichtkegel einer eingeschalteten Tischlampe in der Bildmitte ein helles Rund, doch Helen sinkt an dem Bettpfosten zusammen, das Gesicht kehrt sich in den Schatten, um dann ganz im Dunkeln zu verschwinden. Am Ende des Filmes erscheint der OP-Saal wie ein UFO, das sich im Glas einer Galerie spiegelt, und auch die Stimme Randolphs klingt wie aus einer weit entfernten Sphäre kommend. Merrick hat wirklich eine neue Welt betreten!

Soweit ein äußerst kunstfertiger und stellenweise sehr schöner Film. Kann man dergestalt tatsächlich den Inhalt "zurechtbiegen", wie Sirk das selbst immer ganz gern genannt hat? Nein, jedenfalls nicht vollständig! Um die extremen Unwahrscheinlichkeiten als Allegorie akzeptieren und goutieren zu können, ist die "wunderbare Macht" letztlich zu plakativ-geheimbüdlerisch. "Tu Gutes und rede nicht darüber" ist ein schönes und ehrenvolles Motto, aber dass es ausreichen soll, um den Sinn des Lebens zu erkennen und zu einer neuen Stufe der Vollendung zu gelangen, erscheint mir doch fraglich. Selbst die christliche Religion lässt sich meines Erachtens nicht auf gelebte Nächstenliebe reduzieren (wenngleich es ein wichtiges Element ist). Vor allem aber darf man einmal nachfragen, warum Merrick eigentlich so grundverdorben sein soll, dass gerade er das Versuchskaninchen für die Wunderbare Macht ist. Sicherlich, er ist ein Nichtsnutz, der sein Medizinstudium abgebrochen hat und sich vergnügt, auf der Suche nach dem Kick. Dass so einer sein Leben ändern sollte, lässt sich noch unterschreiben. Dass er es aber nicht nur sollte, sondern müsse, weil er eine schwere Schuld auf sich geladen habe, die es abzutragen gelte, überzeugt nicht. Dies ist jedoch der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Dies ist, was Auslöser der Haupthandlung ist: Schuld. Der Film suggeriert nicht nur, er tritt breit, dass Merrick schwere Schuld auf sich geladen habe. "Er musste sterben, damit ich leben kann"; dieses Credo hält uns der Film wie eine Monstranz vor. Sirk hat diese schicksalhafte Verquickung besonders am Herzen gelegen, er hat sogar eine Parallele in der griechischen Tragödie "Alkestis" gesehen. Diese kenne ich leider nicht, aber die Übertragung in die Neuzeit ist misslungen. Was als schwere Schuld apostrophiert wird, kann man schlicht mit allgemeinem Lebensrisiko übersetzen. Tagtäglich tun Menschen gefährliche Dinge, fahren Ski, klettern auf Berge, fahren Autorennen, und selbstverständlich sind nie genug Menschen und Geräte vorhanden, um wirklich bei allen Unfällen dieser Welt oder auch nur einer Stadt Hilfe zu leisten. Der Film schiebt Phillips' Tod Merrick zu Unrecht in die Schuhe, und Sirk ist es bitterernst damit. Darum erscheint auch der folgende Bußweg Merricks überzogen, moralinsauer und mit seinen ganzen Unwahrscheinlichkeiten abgeschmackt. Man kann verstehen, dass dieser Film von einigen gehasst, von anderen geliebt wird. Die angreifbare Ausgangssituation führt dazu, dass sich ein Schatten auf die großartige Darstellungsweise legt, daher insgesamt drei Sterne.
4:3 oder 16:9. Was ist "richtig"?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film ist ein Meisterwerk Douglas Sirks. Ein Melodram, wie nur er sie drehte. Zudem ein überragendes Beispiel der Technicolor-Ära. Rainer Werner Fassbinder war stark von Sirk beeinflußt, wie Filme wie u.a. "Angst essen Seele auf" und "Lola" belegen.
Die Frage des "richtigen" Bildformates ist dagegen nicht so leicht zu beantworten. Richtig ist, daß der Film unter Ausnutzung des vollen Negativ-Formats gedreht wurde ("open matte"). Also im Verhältnis von 1.37:1 (etwa 4:3).
Die amerikanischen Kinos wurden jedoch 1953/54 als der Film entstand, gerade für Breitwandprojektionen umgerüstet. Bei Universal Pictures, das den Film produzierte, hieß der Breitwand-Standard "Superscope" im Verhältnis 2:1. Da aber zur Zeit der Premiere von "Die wunderbare Macht" der Umrüstungsprozeß noch nicht in allen Kinos abgeschlossen war, wurde die Bildkomposition so angelegt, daß eine Projektion im alten Format 1.37:1 und auch im neuen Format von 2:1 (etwas breiter als 16:9) möglich war. Eine in der Übergangszeit übliche Praxis. Im Fernsehen wurden solche Filme früher meistens in 4:3 gezeigt, seit sich 16:9 durchgesetzt hat, aber auch in 2:1 oder 16:9.
Ein "richtiges" Bildformat gibt es bei "Die wunderbare Macht" also nicht. Die Filmemacher mußten damals einen kompositorischen Kompromiss eingehen, damit der Film in allen Vorführsälen "funktionierte".
Die DVD präsentiert den Film in der Breitwandversion, also so, wie er damals in den meisten Kinos der USA und Europas gezeigt wurde. Wer Douglas Sirk und die großartigen Schauspieler in diesem Film schätzt, kann diese DVD also bedenkenlos erwerben.
Die wunderbare Macht der Liebe
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese großartigen Filme mit den unvergessenen Schauspielerinnen und Schauspielern aus den USA mögen für Jugendliche eine Lachnummer sein. Wer aber selber von seinen Eltern keine Werte mehr vermittelt bekommt, der lacht, obwohl es ihm doch eher zum Weinen sein müsste.
wunderbare macht
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film ist zwar schon älter aber mich hat es nicht gestört.Wunderbare Schauspieler eine gute storie und ein happy end. Was will man mehr?
Schmalz
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch das muss einmal sein, Schmalz und Tränen mit Happy End, in einer super Besetzung.
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Produkt-Bild: The Town That Cancelled Christmas [UK Import]

The Town That Cancelled Christmas [UK Import]
mit Matt McCoy, Jane Sibbett, Adam Ferrara, Carol Alt, Hunter Gomez, Regie: John Dowling Jr, Karl Fink

DVD von Lions Gate Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 2,05

Erscheinungsdatum: November 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Town That Cancelled Christmas [UK Import]

Produktbeschreibung


Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Carol Alt stand bis vor kurzem für die Familienkomödie "A Merry Little Christmas" vor der Kamera, die von John Dowling jr. und Karl Fink inszeniert wurde und sich mittlerweile in der Postproduktions-Phase befindet. In weiteren Rollen sind Matt McCoy, Jane Sibbett und Adam Ferrara zu sehen. Im November 2006, gerade rechtzeitig vor Beginn der Adventszeit, soll der Streifen in den USA anlaufen
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Produkt-Bild: Zane Grey [UK Import]

Zane Grey [UK Import]
mit James Warren, Harry Woods, William Gould, Tom Keene, Nan Leslie, Regie: William Berke, Lew Landers, Wallace Grissell

DVD von Oracle Home Entertainment Limited
Preis bei Amazon: EUR 56,05, Angebote ab EUR 54,23

Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Zane Grey [UK Import]
Produkt-Bild: Christmas Carol - The Movie [VHS] [UK Import]

Christmas Carol - The Movie [VHS] [UK Import]

Videokassette von Pathe Distribution
Preis bei Amazon: EUR 6,49
Zoom ± Produkt-Bild: Christmas Carol - The Movie [VHS] [UK Import]
Produkt-Bild: Beethoven - Die ganze Wahrheit

Beethoven - Die ganze Wahrheit
mit Wolfgang Reichmann; Jane Birkin; Dietmar Prinz, Regie: Paul Morrissey

DVD von Carol Media
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 0,99

1 Punkte.
1 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Beethoven - Die ganze Wahrheit

Eine Kundenrezension:

VHS-Qualität
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Der Film ist durchaus interessant, aber die Bildqualität ist so grottenschlecht - vermutlich von einer alten VHS-Kassette überspielt - das vom Kauf dringend abzuraten ist.
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Produkt-Bild: Demon Nightmare

Demon Nightmare
mit Jane Rowland, Matthew Mariconte, Greg Bowman-Miles, Regie: Neil Johnson

DVD von Carol Media
Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 1,08

1 Punkte.
1 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Demon Nightmare

Eine Kundenrezension:

nur für B-Filmliebhaber, nicht gruselig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Zunächst, dieser Film wird als Gruselfilm oder (Action-) Thriller beschrieben, ist aber weder das Eine noch das Andere.

Es handelt sich eher um eine Komödie oder Horrorfilmparodie, da man diesen Film unmöglich ernst nehmen kann. Es ist eine Mischung aus Beziehungskomödie mit einigen Gags (schwuler Mitbewohner liebt Heteromann, der aber unglücklich in die weibliche Mitbewohnerin verliebt ist) und Mysterystory a la Akte X, die von Dämonen aus einer anderen Dimension handelt, welche in das Leben der Hauptpersonen eindringen.
Die Mythologie um die Dämonen wird aber nur in einigen Sätzen erklärt, so dass sie kein wirkliches Interesse wecken kann oder viel zur Handlung beiträgt.

Insgesamt haben mich weder Story, welche völlig absurd und ohne Tiefgang ist,noch Effekte oder Schauspieler in diesem Film überzeugt.

Mit diesem Werk stehen die Chancen für Herrn Johnson nicht schlecht ein würdiger Nachfolger von Ed Wood zu werden.
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Produkt-Bild: Was der Himmel erlaubt

Was der Himmel erlaubt
mit Jane Wyman, Rock Hudson, Agnes Moorehead, Regie: Douglas Sirk

DVD von Carol Media
Preis bei Amazon: EUR 7,96, Angebote ab EUR 4,68

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Was der Himmel erlaubt

5 Kundenrezensionen:

Hervorragender Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was der Himmel erlaubt ist ein ein wenig trivial scheinender, jedoch durchaus zum Nachdenken anregender Film, der in die Sparte Melodram, und definitiv Hollywood-Klassiker fällt. Ein Genuß, Jane Wyman und Rock Hudson auch in diesem Film zuzusehen.
Gar nicht übel
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Unsinn, was da einer der Rezensenten schrieb. Natürlich ist die DVD sowohl mit der Originaltonspur und der deutschen Synchronisation belegt und Untertitel in Englisch und Deutsch hat es auch. Das Bild könnte in der Tat besser sein. Bei dem kleinen Preis aber trotzdem auf jeden Fall: Zugreifen! Und dem Herrn Schwarzmaler rate ich, in Zukunft die DVDs, die er bespricht, auch tatsächlich anzuschauen.
Wunderschönes Drama mit wunderschönem Rock Hudson!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn der Film im Fernsehen lief, dann war er bei mir immer Pflicht...und endlich gibt es ihn auf DVD. Rock Hudson sieht toll aus u. war damals bestimmt in der Blüte seines Lebens, "Giganten" hat er auch zu dieser Zeit gedreht. Aber auch die wunderbare Jane Wyman fesselt mit ihrem Spiel und ihren Blicken.
Thema: Witwe im mittleren Alter verliebt sich in einen gut 10-15 Jahre jüngeren, nicht standesgemäßen Gärtner, dazu das alles im spießigen Mief der 50er Jahre. Nur Ihre Freundin (klasse: Agnes Moorehead) steht noch zu ihr, selbst ihre eigenen Kinder wenden sich ab...
Das Motto: steh zu Dir selbst u. höre nicht auf das Geschwätz u. die Meinung der Anderen.
Mag sein, daß das ganze etwas kitschig ist, aber wenn man auf Dramen steht, dann ist es klasse u. nach diesem Vorbild wurden auch Fassbinders "Angst essen Seele auf", sowie den erst wenige Jahre alten Film mit Julianne Moore "Dem Himmel so fern" gedreht, der ebenfalls in den 50er Jahren angesiedelt ist, in dem jedoch J. Moore's Mann seine Homosexualität entdeckt u. J. Moore sich in einen Schwarzen verliebt. Auch dieser Film ist einfach großartig.
Der Himmel vielleicht schon, hier unten sieht's schlechter aus.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Douglas Sirks Melodramen, heute nacherzählt, klingen so wie ihre Titel: groschenromanartig, kitschig, tränenreich. Und all das sind sie auch irgendwie. Aber da muss offensichtlich noch mehr sein; schließlich nennen Filmemacher wie R.W. Fassbinder ihn als Vorbild. So ganz schlau bin ich auch nach zwei Sirk-Filmen nicht geworden. "Was der Himmel erlaubt" war der erste: Die wohlhabende Witwe Cary (Jane Wyman) verliebt sich in ihren (wesentlich jüngeren) Gärtner Ron Kirby (Rock Hudson); das Establishment, Carys Freunde und schließlich und vor allem ihre beiden Kinder sind not amused. Um die beiden nicht zu verlieren, gibt sie Ron schließlich auf. Vorerst.

Was auch immer es nun ist, dass Sirk-Filme so besonders macht: Unter der hochpolierten Oberfläche verbergen sich zumindest einige interessante Aspekte. Da ist natürlich als erstes die Konstellation: Eine wohlsituierte, nicht mehr ganz junge Witwe auf der einen, ein fast noch jungenhafter Arbeiter auf der anderen Seite. Für das plüschige Amerika der 50er Jahre liegt darin noch Konfliktpotenzial. Hier beginnt ein Problem, dass ich mit dem Film hatte: Für uns heute wirken die Konflikte etwas gekünstelt und zwanghaft problematisiert. Ältere Frau, jüngerer Mann - gut, man tuschelt immer noch, aber so verzagt wie Cary reagieren (hoffentlich) nur noch wenige Frauen darauf. Dass Carys Kinder egoistische Rotzblagen und nichts weiter sind (zumindest solange, bis es eh erstmal zu spät scheint - im Falle ihrer Tochter), ist sagenhaft eindimensional und rein um der Dramaturgie willen aufgetischt. Und der ganze Ideologiekram inklusive Thoreau-Lektüre trifft uns doch arg simpel.

Nichtsdestotrotz und damit zum positiven Punkt Nummer 2: Jane Wyman und Rock Hudson geben ein fabelhaftes Paar vor der Kamera ab. Beide sind als Typen hochinteressant; aber auch als Charaktere schaffen sie es, Solidarität beim Zuschauer zu wecken. Wymans dezent-würdevolle Manier und Hudsons wohltemperierter Mix aus Rebell und Schwiegersohn ergänzen und vervollständigen einander höchst sinnvoll; und gerade deshalb oder trotzdem reizt es, sich andere Besetzungen vorzustellen und was dann aus dem Film geworden wäre.

Wie auch immer: Der Film punktet auch und sowieso durch die verführerische Bildgestaltung inklusive genretypischer bis intelligenter Symbolik (Fernseher!); besonders angenehm hat mich die musikalische Gestaltung berührt. Überhaupt hat sich der Film - für meinen Geschmack - eine geradezu unnatürliche Frische bewahrt; trotz der etwas angestaubten Thematik. Ich würde den Film auf jeden Fall empfehlen; Hudson/Wyman gibt es auch in Sirks "Magnificent Obsession", da allerdings in einer Geschichte, die sich heute wohl nicht mal mehr ein Groschenromanautor zu verbrechen traut.
Ein schöner, wenn auch teils schwieriger Film, dessen Inhalt fesselt! Hudson ist großartig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film ist zwar richtig schön und er kann einem auch richtig nahe gehen, aber so richtig konnte er mich gefühlsmäßig nicht erreichen.
Es ist schon hart und ergreifend, wie die Wyman Rock Hudson verlässt, um es ihren Kindern und ihren Freunden recht zu machen, um daraufhin von den allen in gewisser weise im Stich gelassen zu werden. Und als sie merkt, wie einsam und allein sie ist und wie sehr ihr Hudson fehlt, da sollte es fast schon zu spät sein?
Man erkennt eindeutig die Handschrift von Sirk in diesem Film und ich denke mir, dass ein wenig mehr übertriebener Kitsch und ein wenig mehr Lockerheit dem Film besser bekommen wären. Dennoch ist es ein Film, der uns zum nachdenken anregt und mindestens ein paar Tagelang weiterhin in unserem Kopf herumspukt. Ein Film, der in unserem ersten nach Tagen endet?

Der Film hat eigentlich alles, aber dennoch kommt er nicht richtig an, da er teilweise zu schwerfällig und aufgesetzt inszeniert ist.
Deshalb bekommt er auch nur 4 Sterne von mir. Außerdem war es zu bemängeln, dass es viel zu viel Jane Wyman in diesem Film gab und zu wenig Rock Hudson. Die Wyman ist in jeder Szene zu sehen und Hudson wird teilweise zur Nebencharaktere. Dennoch ist es Hudson, der dem Film Leben einhaucht.
Sirk hat erst mit ?Eine wunderbare Macht? seinen besten Hudson-Film gemacht.

Dennoch ist dieses hier ein großer Klassiker, der auch heute noch aktuelle Probleme behandelt?

Ein schöner Film zum träumen?.
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