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Jugend ohne Jugend
DVD von Sony Pictures Home Entertainment |
ProduktbeschreibungJ - Jugend ohne Jugend 4 Kundenrezensionen:Sperriges Werk in exellenter Qualität 4 von 5 PunktenKlar... wer sich einen Francis Ford Coppola Film aus dem Regal nimmt, darf keine koventionellen Filme erwarten. Für diesen Film sollte man sich daher unbedingt das sureale Ende von Apocalypse Now in Erinnerung rufen. Damit ist man ganz ordentlich für die folgende zweistündige Reise gerüstet. Coppola ist ist mittlerweile ein alter Mann und daher kann man verstehen, daß er sich intellektuell für die Frage "Was wäre wenn man noch einmal eine zweite Chance im Leben bekommen würde" interessiert. Genau diesen Plot breitet dieser Film aus. In Rumänien, kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs, bekommt unser Protagonist (Tim Roth) im Alter von 70 nach einem Blitzeinschlag die Möglichkeit, sein Leben als Mann in mittleren Jahren noch einmal zu erleben. All seine Kenntnisse und Erfahrungen darf er behalten. Klar, bei einem solchen Plot versucht der Film nicht konventionell logisch zu sein, sondern bebildert Ideen und Gedanken in surrealen, beängstigenden und immer wieder wunderschönen Bildern. Es gibt zwar einen groben Handlungsstrang, durch den sich Coppola aber nicht besonders einengen läßt. Dementsprechend ist die Geschichte leiderderart verworren und verschachtelt, daß man sich unweigerlich an einen David Lynch Film erinnert fühlt. Das kann man positiv aber auch negativ sehen. Positiv: mal endlich wieder ein Film mit neuen Ideen und interessanter Bildsprache; negativ: der geneigte Zuschauer bleibt oft auf der Strecke und verliert den Bezug. Ansonsten muß man festhalten, daß es wohl kaum einen amerikanischen Regisseur gibt, der so virtuos auf der Klaviatur des Films spielen kann wie Coppola. Musik, Regie, Kamera, Darsteller... allesamt auf sehr hohem Niveau ohne dabei ausgetretenen Pfaden zu folgen. So etwas möchte man viel öfter sehen und würde sich wünschen, daß sich der Altmeister noch einmal zu einem Werk wie "Der Pate" aufraffen kann, in dem sich der Zuschauer ein wenig einfacher zurechtfindet. Die Qualität der Blu-Ray ist grandios. Bild- und Tonqualität sind beeindruckend und lassen keine Wünsche offen. Das Bild ist knackscharf wenn es das sein sollte und die Farben sind sehr gut umgesetzt. Man darf wirklich genießen. Die Specials sind interessant, wenn auch etwas unorganisiert. Man bekommt immer wieder Szenen doppelt zu sehen und würde sich auch hier - wie bereits auf Dutzenden anderer Scheiben - wünschen, daß es EIN einziges, vernünftig strukturiertes Making-Of gibt, statt diesen unseligen Bruchstücken, die lediglich die Marketing-Abteilung erfreuen. Abschließendes Urteil: Interessante, künstlerisch wertvoller Film, der leider den Zuschauer unterwegs verliert aber trotzdem reizvoll bleibt. Nur wer wirklich liebt, besitzt die Kraft und die Grösse, Opfer zu ertragen. 5 von 5 PunktenFrancis Coppolas "Jugend ohne Jugend"(eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marcea Eliade), ist eine anspruchsvolle, vielschichtige Geschichte, in der es um die Reinkarnation, den Anfang aller Sprachen und um eine Liebesgeschichte in den Vorkriegsjahren geht, die das Ganze zusammenhält. Coppola wirft in seinem (selbst finanzierten!) Film die ewigen Fragen auf und versucht das Problem auf eine raffinierte Weise zu lösen, in dem er die Realität des Traums auf die gleiche Ebene stellt wie die der materiellen Realität. Damit berührt der Film die Grundfragen unser Existenz, Herkunft und Zukunft, sowie den Traum der ewigen Jugend. Coppola löst alles auf eine kluge Art, indem er die Ebenen parallel nebeneinander verlaufen lässt. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt und verlangt vom Zuschauer, dass er die Zusammenhänge selber erkennt. Das macht den Film besonders interessant für Leute, die nicht nur konsumieren, sondern auch mitdenken wollen. Die Protagonisten, beide Studenten, lieben einander, doch als sie merkt, dass seine Forschungsarbeit ihm mehr bedeutet als sie, beendet sie die Beziehung und heiratet einen anderen. Sie stirbt bei der Geburt ihres ersten Kindes. Er verbringt sein Leben als lediger Altphilologie-Forscher, um im Alter festzustellen, dass er sein Ziel verfehlte, obschon er ihm seine einzige Liebe geopfert hat. In einem Gewitter wird er von einem Blitz getroffen, was bewirkt, dass er nicht nur wieder jung wird, sondern dass seine geistigen Fähigkeiten gesteigert werden. Er trifft eine junge Frau, in der er die Reinkarnation seiner verstorbenen Geliebten erkennt. Diesmal gibt er sie nicht auf und sie heiraten. Sie leben fortan in einer Villa am Meer in Malta und sie macht nächtliche Seelenausflüge immer weiter in die Vergangenheit (Out-Of-Body-Experience), während er die antiken Sprachen, in denen sie während den jeweiligen Ausflügen spricht, aufnimmt und entziffert. So könnte sie ihm helfen, doch noch zum Ziel seiner linguistischen Forschung - dem Ursprung aller Sprachen - zu gelangen, aber er merkt, dass sie durch die Anstrengung ihrer Seelen-Ausflüge rapide altert (mit 25 sieht sie aus wie 40): das Zoll für das verborgene Wissen? Das bewegt ihn dazu, die Experimente abzubrechen und sie zu verlassen, damit sie wegen ihm nicht vorzeitig alt wird und stirbt. Damit gibt er nicht nur seine Forschungsarbeit kurz vor dem Ziel auf (sie gelangten inzwischen über die Altgriechische und Ägyptische zur Babylonischen Kultur), sondern auch die "grosse Liebe" seines Lebens, um sie zu retten. Das Faustische Element und der Aufbau der Geschichte erinnert an Sophokles' Tragödien. Die Essenz der Geschichte: Nur wer wirklich liebt, besitzt die Kraft und Grösse, Opfer zu ertragen. Zuletzt stellt sich die Frage, ob man wirklich jung sein kann, wenn man in Anlehnung an die hinduistische Seelenwanderungs-Lehre bereits unzählige Leben hinter sich hat? Coppolas Lösung: Der Mensch ist äusserlich jung und innerlich uralt, ohne es zu wissen. Ein unkonventioneller Film mit überzeugenden Darstellern, der zum Nachdenken anregt! Sehr schwere Kost 3 von 5 PunktenIrgendwie faszinierend anders, aber für mich keineswegs angenehm unterhaltend . Verstörend, am Ende beängstigend lässt mich dieser Film zwiespältig zurück . Die Handlung ist surreal und mehrdeutig, am Ende sind mehr Fragen offen als zuvor . Und auch wenn das ein interessanter Zweck eines Filmes sein kann, ist dieser für mein schlichtes Gemüt eher eine Überforderung . Sei's drum : die Darstellerriege agiert auf allerhöchstem Niveau und das Bild dieser Blu-Ray ist excellent . Mindestens zwei Gründe diesen Film anzuschauen ! Aber Achtung : Nichts für Zuschauer die depressive Stimmungen scheuen ... Filigranes Spiel mit Klischees aus Literatur und Film. 5 von 5 PunktenBukarest im Jahre 1938: Der Professor Dominic Matei ist siebzig und fürchtet sein Lebenswert über die Ursprünge der Sprache nicht vollenden zu können. Auf offener Straße wird er vom Blitz getroffen, überlebt und kommt in ein Krankenhaus. Seine Genesung versetzt die behandelnden Ärzte in Erstaunen. Denn Matei verlässt als fünfunddreißigjähriger Mann das Krankenhaus und altert fortan nicht mehr. Mit zahlreichen zusätzlichen Eigenschaften ausgestattet flieht er vor den Nazis und lässt sich in der Schweiz nieder. Hier lernt er die schönen Veronica kennen. Veronica wird ebenfalls vom Blitz getroffen und besitzt anschließend die Fähigkeit alte Sprachen zu sprechen. Anders als Matei altert sie jetzt schneller. Matei kann die alten Sprachen von Veronica für sein Lebenswert nutzen. Bald steht er vor der schweren Entscheidung, sein Lebenswerk zu vollenden oder Veronicas Leben zu retten. Schweren Herzens verlässt Matei Veronica und rettet ihr damit das Leben. Zurück in Bukarest sucht Matei nach den Spuren seines alten Lebens und findet ein friedliches Ende. Die surreale Geschichte wird recht spannend erzählt. Langsame Monologe, filigrane Dialoge und gut platzierte überraschende Wendungen führen den Zuschauer rund um die Welt. Pittoreske Szenenbilder und gute schauspielerische Leistungen, sowie eine Regie, die professionell den Faden der Logik spinnt, ohne ihn zu zerreißen. |
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Vom Suchen und Finden der Liebe
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungDer Komponist Mimi Nachtigal und die Sngerin Venus Morgenstern verlieben sich unsterblich ineinander, streiten sich sieben Jahre lang und trennen sich schlielich.Nach der Trennung wird ihnen schmerzlich bewusst, dass sie die groe Liebe ihres Lebens verloren haben. Zunchst versucht jeder von ihnen seinen Kummer auf pragmatische Weise zu bewltigen Venus nimmt sich einen neuen Freund, Mimi das Leben.Als sie dann schlielich feststellen mssen - er im Jenseits, sie im Diesseits - dass sie einfach nicht ohne einander sein knnen, scheint es zu spt.Verzweifelt, aber unerschtterlich im Glauben an eine Liebe, die ber den Tod hinaus geht, steigt Venus, wie einst Orpheus, in die Unterwelt hinab, um ihren verlorenen Geliebten zurckzuholen... 5 Kundenrezensionen:Schwere Enttäuschung 1 von 5 PunktenIch habe diesen Film mit großen Erwartungen gesehen und war dermaßen enttäuscht, dass ich diese Rezension sozusagen schreiben MUSS. Eine Alexandra Maria Lara, die nicht singen kann und eine Sängerin spielt (?!), ein völlig überdrehter pseudo-dramatischer Moritz Bleibtreu (dem es ansonsten oft gelingt einen Film zu retten, in diesem Fall zieht er in weiter nach unten), der in seinem Schauspiel keinerlei authentisches Feingefühl hat, eine unglaubwürdige Story mit einigen nett anzusehenden Sexszenen, mehr aber auch nicht und ansonsten eine alberne Geschichte. Bitte tun sie sich diesen Schwachsinn nicht an. Klasse! 4 von 5 PunktenIch verstehe die schlechten Rezensionen nicht. Natürlich ist man verleitet sich bei so einem existenziellen Titel viel mehr vorzustellen, als tatsächlich geboten wird. Ich empfand den Film aber im Gegensatz dazu erfrischend anders und nicht so schwer, wie der Titel anmutet. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Darstellung der Liebe im klassischen Sinn, als eine Kraft, die den Tod überwinden kann, so wie es unzählige Märchen, Gedichte und Filme seit jeher thematisieren (und stilisieren?). Diese Liebe teilen Mimi und Sternchen (am Anfang). Andererseits wird die "moderne" Variante der Liebe, die "geplante" Liebe oder Beziehung, dargestellt. Diese Variante wird übrigens genial von Uwe Ochsenknecht und Anke Engelke gespielt. Er ist Musikprofessor und sie eine erfolgreiche Anwältin. Beide sind im Trott des Alltags so gefangen, dass die Beziehung wie eine Farce anmutet. Dabei sind die Dialoge der Beiden mit das Beste am Film. Es dieser Gegensatz, der mir besonders gut gefällt. Die Frage ist klar und wird am Anfang des Filmes auch ausgesprochen : Gibt es heute überhaupt eine so starke Liebe? Der Film zeigt das Wunschdenken und die Realität. Sehr gut ist auch das Ende. Als Ausweg aus der gescheiterten, großen Liebe wählt Mimi den Selbstmord was Sternchen, nachdem sie es erfährt, auch dazu verleitet suizid zu begehen. Das ist der eine Ausweg. Das moderne Paar wählt planmäßiges Fremdgehen. Hier könnte noch viel mehr geschrieben werden. Wenn man mitdenkt und auch die Einzelheiten achtet sieht man eine herrliche persiflage auf die heutige Zeit und die Arten der Liebe. Die Schauspieler spielen grandios. Alle sind etablierte Schaupieler über die nichts mehr gesagt werden muss. Anke Engelke möchte ich doch noch hervorheben. Für mich hat sie mit diesem Film bewiesen, dass sie eine ernstzunhemende Schauspielerin ist. Die Bilder sind fantastisch. Die griechische Insel wirkt traumhaft. Die Szenerie in Berlin, besonders der Platz vor der Oper, an dem Mimi und Sternchen sich 3 mal treffen (insbesondere die letzte Szene im Winter) sind volles Ästhetik. Ein schöner, ungewöhnlicher Film. vom suchen und findern der liebe 3 von 5 Punktenich hab mir den Film nur gekauft, weil ich den Moritz bleibtreu mag. sonst nichts besonderes. Der Film ist solala. Wunderschöner Film mit Tiefe! 5 von 5 Punkten"Vom Suchen und Finden der Liebe" ist wirklich toll, ich könnt ihn mir 100mal anschaun. Kein Wunder, er ist auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme :-) die Dialoge sind einfach herrlich... witzig, spritzig, romantisch, alles dabei! Eine atemberaubende Story und nicht zu vergessen die tolle schauspielerische Glanzleistung von Alexandra Maria Lara und Moritz Bleibtreu. Vor allem der Mut von Alexandra diese herzergreifenden Songs selbst zu singen! Sind wirklich super schön und passen haargenau zum Film und zur Stimmung, und gehn nebenbei noch total ins Ohr. Leider gibt es keinen Soundtrack dazu :-( aber ich kann jedem nur empfehlen der auf Romantik, Theater und etwas Mythologie steht diesen Film anzusehn. Danach denkt man noch lange über das Thema LIEBE nach! "Wohin geht die Liebe wenn sie geht?" ;-) Direkt ins Herz 5 von 5 PunktenIch hab noch nie einen Film gesehen, der meine Erfahrungen und Gefühle in der Verrücktheit der Liebe besser abdecken könnte! Für mich ist der Film TOP! Man muss nur tiefe Glaube an die Liebe mit menschlichen Gefühlen und menschlicher Vernunft (Wahrheitsdrang) kombinieren - schon hat man diese verrückte Mixtur! Doch um so einen Film zu Machen bedarf es ein guter Künsler und ein guter (und oft missverstandener) Mensch zu sein. Vielen Dank für diesen Film. Ich sehe (empfinde) es auch so! Unbedingt angucken! |
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Nackt
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungDrei befreundete Paare treffen sich am Samstagabend. Emilia und Felix sind seit kurzem getrennt, worunter beide psychisch und finanziell leiden. Charlotte und Dylan sind plötzlich reich geworden, ihre Paarbeziehung wird jedoch trotz wachsendem Luxus immer armseliger, einzig Annette und Boris sind nach wie vor glücklich verliebt und mit der Ikea-Einrichtung soweit zufrieden. Die unbeschwerte Fröhlichkeit will sich heute nicht mehr so recht einstellen. Da erzählt Emilia von einer Studie, bei der selbst Paare, die über 20 Jahre zusammenlebten, auf Fotos nicht mal die Hände des anderen identifizieren konnten. Sie wettet, dass die meisten Männer mit geschlossenen Augen nicht einmal ihre eigene Frau erkennen würden. Wenn alle so sicher seien, dann könnte man ja eine Wette wagen. Ein Experiment mit prekären Folgen beginnt... Aus der Amazon.de-RedaktionDie Autorin und Filmemacherin Doris Dörrie hat eine Vorliebe für ganz einfache und dabei ungeheuer bedeutungsschwangere Titel. So folgt auf Männer, Paradies, Geld, Keiner liebt mich und Bin ich schön nun Nackt. Und wie schon bei ihren früheren Filmen hat dieses eine Wort, das man in Gedanken sofort mit einem Ausrufezeichen versieht, auch hier neben seiner konkreten mindestens noch eine metaphorische und eine philosophische Bedeutung. Doris Dörrie will uns ihre Figuren, drei Paare, deren Beziehungen sich in unterschiedlichen Stadien der Auflösung befinden, nackt, also all ihrer Masken und Schutzmechanismen beraubt, zeigen. Zugleich zielt der Titel aber auch auf den nackten Materialismus unserer Zeit und unserer Gesellschaft ab, auf die Kälte und die spirituelle Leere, die das Leben der Menschen immer weiter aushöhlen. Früher einmal waren Emilia (Heike Makatsch) und Felix (Benno Fürmann), Charlotte (Nina Hoss) und Dylan (Mehmet Kurtulus), Annette (Alexandra Maria Lara) und Boris (Jürgen Vogel) nicht nur die besten Freunde, sie waren auch glücklich. Davon ist nun kaum mehr etwas zu spüren. Dylan und Charlotte sind an der Börse zu Geld gekommen. Doch die materielle Sicherheit hat sie nicht näher zusammengebracht, sie haben sich vielmehr voneinander entfremdet. Zudem steht das Geld wie eine unüberwindliche Mauer zwischen ihnen und ihren nicht so erfolgreichen Freunden. Emilia und Felix haben sich schon vor einiger Zeit getrennt, aber ihnen fehlt die Kraft, einen endgültigen Schlussstrich unter ihre Vergangenheit zu ziehen. Nur Annette und Boris haben sich noch etwas von der Unbeschwertheit bewahrt, die sie einst alle glücklich und zufrieden sein ließ. Allerdings brodelt es auch bei ihnen unter der Oberfläche, und so ist ihre Zukunft fast genauso ungewiss wie die der anderen beiden Paare. Als sich alle sechs zu einem Abendessen in Charlottes und Dylans neuem Designerhaus treffen, brechen all die Konflikte auf, die nun schon seit Jahren zwischen ihnen schwelen. Hatte sich Doris Dörrie bei ihrem vorherigen Film Erleuchtung garantiert noch ganz von der Freiheit leiten lassen, die ein Filmemacher durch die Arbeit mit einer digitalen Videokamera gewinnt, wird Nackt von einer überaus radikalen ästhetischen Strenge bestimmt, die man so aus ihrem Werk gar nicht kannte. Jede Einstellung ist bis ins letzte Detail durchkomponiert, jedes noch so kleine Requisit hat seine Bedeutung, jede Szene und jede Figur hat ihre Farben, die mit ihren speziellen Konnotationen das Alltägliche ins Allgemeine überführen soll, und jeder Satz, den die sechs von sich geben, wirkt, als wäre er zuvor von Doris Dörrie in Stein gemeißelt worden. Dieser rigide Stil, der wohl zum Teil auch aus der Vorlage, Dörries eigenem Theaterstück Happy, resultiert, hat zwar in Momenten seinen Reiz, vor allem wenn Frank Griebes Kamera die Räume in Spiegel zu verwandeln scheint, die das Innerste der Figuren entblößen, doch letztlich erstickt er die Figuren und den Film. Noch nie haben Heike Makatsch, Benno Fürmann, Nina Hoss und Mehmet Kurtulus in einem Film so leblos gewirkt wie hier. Nicht nur ihre Figuren erscheinen einem als Zombies, denen die Schein- und Warenwelt der New Economy die Seele geraubt hat. Nur Alexandra Maria Lara und Jürgen Vogel gelingt es gelegentlich, aus Doris Dörries viel zu starrem Konzept auszubrechen. Sie haben sich eine gewisse Distanz zu ihren Dialogen bewahrt, und so ahnt man, dass hier zwei wirkliche Menschen sprechen, die keine Sprache für ihre tiefsten Ängste und Empfindungen haben, die sich also in Plattitüden und Kalendersprüche flüchten, weil das immer noch besser ist, als ganz zu schweigen. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Bleibt leider weit hinter den Möglichkeiten zurück... 1 von 5 PunktenHeike Makatsch, Benno Fürmann, Alexandra Maria Lara, Jürgen Vogel und Nina Hoss - allesamt unbestrittene Aushängeschilder des deutschen Films - noch dazu unter der Anleitung von Drehbuchautorin und zugleich Regiseurin des Streifens, Doris Dörrie - die Vorzeichen waren somit mehr als vielversprechend - nach wenigen Minuten Film, kamen mir jedoch bereits erste Zweifel. Die Idee ist gut, die Schauspieler müssen längst nichts mehr beweisen, man kennt ihre großartigen Qualitäten, Dörrie hat, an anderer Stelle, bereits vielfach beeindruckt und trotzdem kommen alle Beteiligten nicht über die Startlinie hinaus - schade! Sollte dieser Film tatsächlich zum Ziel gehabt haben Beziehungsprobleme zu offenbaren und den Begriff "Liebe" zu hinterfragen, bzw. dieses vielstrapazierte Wort mit Leben zu füllen, ist das Projekt aus meiner Sicht leider gescheitert - Langweile und sich im Kreis drehende Dialoge dominieren den Film nämlich bis zum Abspann. Wenn ich auch noch so lange über den Film nachdenke, um meinen gewonnenen Eindruck in Worte zu fassen, mag mir immer wieder nur folgendes Bild zum Vergleich einfallen: es ist Sonntag, gut gelaunt werden Sie wach, es erwartet Sie ein strahlend blauer Himmel, von dem die Sonne lacht, das kürzlich erworbene Cabriolet steht vorm schnuckeligen Eigenheim und Ihnen gelingt es einfach nicht das Verdeck des Flitzers zu öffnen, die geplante Spritztour fällt flach, im Garten grillen können Sie ebenfalls knicken, Sie haben vergessen einzukaufen und selbst an der Tankstelle ist das Grillgut bereits ausverkauft.... - Sie meinen, mit mir wäre die Phantasie durchgegangen, bzw. ich würde schlicht übertreiben? Gut, schauen Sie doch selbst nach - 100 Minuten Film dürften reichen, um mir am Ende dann doch zuzustimmen ;-) die totale Enttäuschung 1 von 5 PunktenIch habe den Film damals im Kino gesehen. Und reingegangen sind wir da vor allem, weil sich die Inhaltsangabe echt interessant angehört hat. Tja - dann fing es an. Die erste halbe Stunde nur endloses Gezänk und Streit zwischen drei Pärchen. Na super, das soll eine Kömödie sein? Leider hat sich die spontan entstehende Langeweile durch den gesamten Film gezogen. Aus der Idee hätte man wirklich mehr machen können. Die schauspielerische Leistung war eher mäßig, und auch die Umsetzung konnte nicht überzeugen. Der provokante Titel hat mit dem Inhalt des Films eigentlich nichts zu tun. "Öde Beziehungskiste" wäre hier wohl der passendere Titel gewesen :-) Alles in allem also "rausgeschmissenes" Geld. Mein Fazit: Dieser Film ist nur was für Leute, die mit der richtigen Einstellung zum Film darangehen. Es ist keine Komödie. Und für ein Drama ist er eigentlich zu mäßig. Also: lieber die Finger von lassen. Kunst kommt von Können, käme es von Wollen, hiesse es Wunst ;-)) 1 von 5 PunktenLeider wieder eines der zahllosen gequälten Machwerke, das sympthomatisch für die deutsche Film-Szene der letzten Jahrzehnte ist und bei denen ich an die Worte erinnert werde : "Kunst kommt von Können, käme es von Wollen, hiesse es Wunst" Ein Streifen mit Charakter 4 von 5 PunktenWer hier Ferkeleien erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gehts in dem Streifen um das Sein in einer Beziehung. "Wer bin ich ohne Dich?", eine starke Frage die in jeder krieselnden Beziehung vorkommt und zusammenschweisst. Gut umgestzt mit Charakterstarken Schauspielern. Absolut sehenswert für alle, die nicht auf oberflächliche Beziehungen stehen. Schwach 2 von 5 PunktenNach 10 Minuten sag ich keinen Grund mehr weiter zu gucken Traurig wo es doch auch Deutsche Filme gibt die Spitze sind |
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Mensch, Pia! (3 DVDs)
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Mensch Pia - TV Serie (3 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 04.12.06 5 Kundenrezensionen:..fantastisch.. 5 von 5 PunktenIch muss schon sagen...: WOW.. einfach unglaublich spannend und schön... nicht nur für jugendliche geeignet, sondern auch für erwachsene.. ich hab zb fast dieselbe geschichte wie diese pia durchgemacht und ich kann mich in der rolle sooo gut wiederfinden... sie spricht all meine probleme, bedürfnisse und glücksgedanken aus.... und...vorsicht: suchtgefahr!!! wenn man eine folge gesehen hat, muss man immer weiter schauen... ich hab sie an einem wochenende durchgesehen :) und ich könnte sie mir immer wieder neu ansehen... unbedingt kaufen... liebe grüße Fabelhaft 5 von 5 PunktenIch brauchte nur die ersten Töne des Titellieds zu hören und schon fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt! Unglaublich, wie ich mich plötzlich wieder genauso wie damals gefühlt habe, als ich die Serie im Tv geguckt habe. Schon damals hat sie mir sehr gefallen, ich glaube aber nicht, zu der Zeit alle Folgen gesehen zu haben. Umso glücklicher war ich, als ich die DvDs hier bei amazon entdeckt habe. Ich finde, jeder Jugendliche sollte diese Serie gesehen haben. Sie hat mich damals durch die Anfänge meiner eigenen Pubertät begleitet und ich möchte sie nicht missen. Was mich an Mensch, Pia! so fasziniert, ist, dass es keine heuchlerische, oberflächliche Serie ist, in der nur Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Sie befasst sich mit schwierigen Problemen/Situationen in der damaligen wie auch heutigen Zeit: Tod eines Familienmitglieds, Affäre des Vaters, Zerbrechen der Familie, Scheidung, Abschieben des Kindes ins Internat, die erste große Liebe und all ihre Hürden, Sex, zarte Anfänge einer Schüler-Lehrer-Beziehung, Teenie-Schwangerschaft und Abtreibung, Drogen und Drogentod. Die Serie ist so schön realistisch, spricht die Probleme offen und ganz unverblümt an und setzt sich damit auseinander. Interessant finde ich auch die Gespräche zwischen Pia und Buddha. Beide haben so eine offene Art an sich, miteinander umzugehen. Man hat das Gefühl, sie können über alles reden, ohne sich vor dem anderen schämen zu müssen. Das einzige, was nicht so schön ist: Die Folgen enden immer so abrupt. Besonders bei der letzten Folge ist das störend, weil man sich schwer vorstellen kann, dass das das Serienfinale war. Sonst aber eine wunderbare Serie, die ich wirklich wärmstens empfehlen kann. Wie im wahren Leben 5 von 5 PunktenMensch Pia ist so eine Serie, die einem jungen Mädchen aus der Seele spricht. Es gibt Höhen und Tiefen, Liebe und Leid. Alexandra Maria Lara ist eine tolle Besetzung für Pia. Einfach anschauen und mitfühlen ist die Devise :-) Kindheitsträume lebten wieder auf:) 5 von 5 PunktenSchon eine ganze Weile habe ich immer wieder nach der DVD Box von Mensch, Pia ausschau gehalten. Packte sie oft in meinen Warenkorb, löschte sie dann aber wieder. Schließlich kaufte ich sie und ließ meine Jugenderinnerungen wieder aufleben:) Ich würde die DVDs immer wieder kaufen!!!! Sehr Gut! 5 von 5 PunktenNeue DVD, sehr Preiswert, sehr gute Qualität, noch eingepackt und auch zeitlich schnell erhalten! Sehr zufrieden! |
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Offset
DVD von E-M-S |
ProduktbeschreibungEMS Offset (Alexander Maria Lara), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.05.07 4 Kundenrezensionen:Geh zurück nach Deutschland! Geh! 1 von 5 PunktenDeutscher Schnösel arbeitet in Rumänien und da er von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, wagt er es, sich in die Dauergeliebte seines verheirateten Chefs zu verlieben und will sie gar noch heiraten. Unerhört, so was! Hätte sich ja vorher mal über die Sitten dieses vogeblich steinzeitlichen Landes, in dem einst Dracula residierte, informieren können. Natürlich betrügt seine Möchtegern Freundin Brindusa alias Alexandra M. Lara, unseren deutschen Michel weiterhin mit dem Chef. Blut ist, besonders in Rumänien, dicker als zarte Liebesbande. Chef Iorga (lieber Count Yorga mit Robert Quarry sehen!) fehlt nur noch das Messer zwischen den Zähnen, um das Klischee perfekt zu machen. Sein Liebchen gibt er natürlich nicht kampflos preis. Das Ringen des aufbrausenden Südländers mit dem korrekt-unbeholfenen Nordländer kann beginnen. Wer die meisten Tricks und Kniffe kennt, gewinnt. Da der Deutsche natürlich zu uninteressiert ist, Rumänisch zu lernen und auch ansonsten alle deutschen Darsteller nur Arroganz und Desinteresse gegenüber der rumänischen Kultur versprühen, kann man sich die Frage selbst beantworten, für wen sich Brindusa am Ende entscheidet. Na, dämmert's schon.... Natürlich für den leidenschaftlichen Landsmann, den Choleriker, der seine Frau betrügt, sich nimmt, was er will, rumschreit, unrasiert umherstolziert (so was ist immer cool!) und notfalls auch zur Selbstverletzung schreitet, um die Heirat mit dem aalglatten Bürschchen aus dem blühenden Kulturbollwerk, das Lichter, Lafer, Lecker und JBK erschaffen konnte, zu verhindern. Frauen waren seit jeher Besitz und so soll das auch bleiben. Wäre ja noch schöner, wenn ein Fremdling es wagen darf, diese Macho-Idylle, die auch dem unterwürfigen Frauchen unterschwellig gefällt, zu zerstören. So der bedenkliche Unterton des Films. Die neuen deutschen Filmemacher, in ihrer Masse seit jeher Meister in der Inszenierung niederreißender und selbsgeißelnder Filme, haben hier wieder einen aufputschenden Beitrag zur Katharsis der Seele der Nation abgeliefert, der nun natürlich beansprucht, als große Kunst durchzugehen und auch schon, dem üblichen Automatismus für Betroffenheits-Filme dieser Art entsprechend, einige Preise eingeheimst hat. Schön auch, dass Alexandra M. Lara ihren Vater in einer Nebenrolle, die dieser sehr gut meistert, unterbringen konnte. Bislang kannte man dieses bezahlte Familienhappening besonders von Starmime Uwe Ochsenknecht, der seinen hochtalentierten Sohn in Deutschlands hochwertiger Filmkunstwelt unterbringen konnte. Wie sympathisch und beruhigend ist dieser neuer Trend für alle angehenden Schauspieler, die keinen "Filmstar" in der Verwandtschaft haben und noch daran glauben, dass echtes Talent und Leistung zählen. Der Abschiedsdialog des gescheiterten deutsch-rumänischen Techtelmächtels lautet lapidar: "Geh zurück nach Deutschland, Geh!" Wie befohlen, so geschehen. Aber da gefällt's ja gerade nicht und wenn man jetzt noch nicht mal mehr in Rumänien, dem Land mit dem Deutschland auf Innigste seit Jahrhunderten geschichtlich und literarisch verbunden ist (das wusste der Filmemacher Didi Danquart wohl nicht), frei lieben darf, wohin sollen die ungeliebten und sich selbst verlorenen, häßlich gezeichneten, Deutschen dann auswandern? Es ist geradezu lächerlich, zu zeigen, wie ein Deutscher in Rumänien arbeitet und sich dort verliebt und nicht das geringste Interesse für die andere Kultur, mit der sein Land so viel geschichtlich-kulturelle Gemeinsamkeiten hat, zeigt. Dass so interkulturelle Lieben scheitern müssen, ist absehbar. Welches Bild zeichnet der Film von den Repräsentanten beider Länder: Der Rumäne an sich ist liebenswert, leidenschaftlich, viril, schlitzohrig, stolz auf seine Kultur. Der Deutsche an sich dumpf, steif, blöd, langweilig, identitätslos, Materialist und ein Schlaffi. Der Film ist eine Beleidigung für jeden rumänischen und deutschen Zuschauer. Über interkulturelle Liebe ist hier nichts außer Klischees am laufenden Band zu erfahren. Eine ärgerliche verzerrende Groteske gegen die Völkerverständigung. Insgesamt ein sehr niederreißender Film. Fesselnd 5 von 5 PunktenDiesen Film kann man nur weiterempfehlen: Natürlich, für die Fans von Alexandra Maria Lara gehört er zum Pflichtprogramm, aber er überrascht darüberhinaus mit einer durchaus spannenden und abwechslungsreichen Geschichte, die nie langweilig wird. Wie Katharina Thalbach und Manfred Zapatka als die aus Deutschland angereisten Eltern ihres in Bukarest zur Heirat entschlossenen Sohnes entführt er auch den Filmbetrachter in eine ungewohnte Welt vergangen geglaubter sozialistischer Tage, in der vom Aufbruch in besserer Zeiten nur ansatzweise etwas zu spüren ist. Dies ist anspruchsvolle Unterhaltung, die den Zuschauer nachdenklich in seine eigene Welt entlässt ... Offset - Ungewohnt, aber sehenswert. 5 von 5 PunktenFür Fans von Alexandra Maria Lara gehört auch dieser Film zum Pflichtprogramm. Sie besticht auch in diesem Film mit ihrer angenehm natürlichen Art zu spielen. Zum Inhalt des Films hat bereits mein Vorredner etwas gesagt. Ungewöhnlich, ja sogar abschnittsweise erschreckend, ist die Darstellung vom heutigen Bukarest, seinen Menschen und Machenschaften. Man bekommt den Eindruck, er spiele irgendwann Anfang der 80er Jahre, als das Land noch in seiner sozialistischen Blüte stand. Ein Film, der Dank einer brillanten Idee & Umsetzung trotzdem nachdenklich macht. Absolut sehenswert! Drum prüfe wer sich ewig bindet. 4 von 5 PunktenStefan und Brindusa wollen heiraten. Brindusa lebt in Bukarest und arbeitet in einer Druckerei als Dolmetscherin. Stefan ist Ingenieur und arbeitet als Maschinenwart in der gleichen Druckerei. Vor Stefan hatte Brindusa ein Verhältnis mit ihrem älteren verheirateten Chef Iorga. Dem gefällt es gar nicht das seine beiden Angestellten heiraten wollen und ergreift alle Möglichkeiten dies zu verhindern. Mit fehlerhaften Anweisungen sabotiert eIorga die Druckanlage. Ein Wartungsspezialist muss anreisen. Dieser freundet sich mit Stefan an. Doch Iorga lässt nicht locker, er beschenkt Brindusa und bietet Stefan Geld wenn er verschwindet. Die Angelegenheit wird stressig. Zudem sind Stefans Eltern und seine Schwester mit ihren Zwillingen angereist. Vor dem Standesamt kommt es zur Eskalation. Der Film ist erfrischend anders. Der Vorhochzeitsstress vollzieht sich auf einer ungewohnten Ebene und hält alle Betroffenen im Atem. Eine gelungene Komödie zur europäischen Integration. |
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Wo ist Fred?
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungWo ist Fred? DV 5 Kundenrezensionen:Supergeil ! 5 von 5 PunktenIch hab mich weggeschmissen vor Lachen bei diesem Film. Hier beweist Til Schweiger und vor allem auch die grossartigen Co-Stars, das Deutschland auch wirklich gute Komödien machen kann. Kein Vergleich zu Keinohrhasen. Da hat nichts gepasst. Hier zündet jeder Gag und die schauspielerische Leistung ist Top. Ein Film zum immer wieder ansehen und ablachen 5 von 5 PunktenIch hab den Film jetzt schon viele Male gesehen und kann mich immer wieder aufs Neue amüsieren. Und von wegen es wird sich über Behinderte lustig gemacht, manche haben den Sinn dieses Filmes anscheinend nicht begriffen...Die Moralapostel haben halt immer was zu meckern. Mich spricht der Humor dieses Filmes voll an, ist halt auch einfach Geschmacksache. Ich werde ihn mir garantiert auch noch viele weitere Male ansehen. Vergesst Keinohrhasen 5 von 5 PunktenKürzlich berichtete ich einem Freund, dass ich von Keinohrhasen ganz angetan war, obwohl mir Til Schweiger eigentlich zu farblos ist. Der Freund riet mir zu den Schweiger-Filmen "Barfuss" und "Wo ist Fred?". Und ich finde beide Filme Klasse. Natürlich war klar, dass sich die politisch Vollkorrekten wieder mahnend melden, der Film sein behindertenfeindlich und (Achtung Hammer) pflegepersonalfeindlich (Dies trifft wohl eher auf das Gehalt und die Arbeitsbedingungen zu). Meine Frau und ich haben uns jedenfalls sehr amüsiert und Frau Lara ist zum Verlieben. Wo ist Fred? 3 von 5 PunktenDamit seine Freundin Mara ihn heiratet, soll Fred für deren Sohn einen handsignierten Ball vom Basketballer Mercurio besorgen. Das Problem ist nur, dass die Bälle stets die Menschen im Rollstuhl bekommen. Kurzerhand besorgt sich Fred solch ein Gefährt, um an den begehrten Ball zu kommen. Als er ihn schließlich auch fängt, schlittert er in eine Doku über behinderte Menschen. Fortan lebt Fred in einem Behindertenwohnheim. Das Mitgefühl und die Bewunderung, die ihm Regisseurin Denise entgegen bringt machen ihm ein schlechtes Gewissen. Denn eigentlich ist es nicht in Ordnung, wie er alle Leute täuscht. Trotzdem spielt er das Spiel vorerst weiter. Und Fred verstickt sich immer mehr in seine Lüge. Und langsam beginnt er auch, an der bevorstehenden Hochzeit mit Mara zu zweifeln... Ein tolles Team geben Til Schweiger und Jürgen Vogel ab. Die beiden sorgen für viele Lacher. Jedoch regt der Film auch zum Nachdenken an. Ist es wirklich so, dass Behinderte bevorzugt behandelt werden? Ich denke, sie werden in den meisten Fällen eher benachteiligt. Mit der Zeit wird der Film immer unglaubwürdiger und er verliert an Attraktivität. Außerdem ist alles sehr vorhersehbar. Zudem ist mir aufgefallen, dass Fred kurz aufsteht, als er den Ball fängt. Als dieser Teil später nochmals gezeigt wird, sitzt er aber beim Ballfang. Doch über diesen kleinen Fehler kann man hinweg sehen. Alles in allem ein lustiger Film, gut gespielt, aber ganz überzeugt er mich nicht. Einer der besten Till Schweiger Filme, den ich je gesehen habe 5 von 5 PunktenDieser Film kam gestern um 20:15 in Sat1 und ich muss zugeben ich hab selten so extrem gelacht, der film ist sehr witzig gemacht am besten gefällt mir die Restaurant Szene und da sind noch ein paar sehr bekannte schauspieler dabei, Frederik (Marienhof) macht da auch mit ;) Dieser Film ist perfekt für die ganze Familie und ich kann ihn jeden weiterempfehlen, ich werde ihn mir auf DVD kaufen, dann kann ich ihn mir öfters anschauen, der Film ist wirklich sehr gut. |
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Der Wunschbaum (2 DVDs)
DVD von Euro Video |
ProduktbeschreibungNach dem packenden Familienepos der gefeierten Schriftstellerin Sandra Paretti schuf Regisseur Dietmar Klein einen nicht weniger epischen, bildgewaltigen Historien-Dreiteiler. Teil 1 Berlin 1899. Camilla, die Lieblingstochter des wohlhabenden Industriellen Fritz Hofmann, sieht dem 20. Jahrhundert voll Optimismus entgegen. Doch für sie und ihre Familie brechen harte Zeiten an. Ihr Vater hat das gesamte Familienvermögen verspielt. Nachdem sie ihrer großen Liebe Steve entsagen muss, um ihrer Familie in der schweren Zeit zur Seite stehen zu können, beginnt sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie heiratet den sanften Karl, mit dem sie versucht, die Waschmittelfabrik zu retten. - Teil 2 1901 - 1914. Der Aufbau der Firma, nun in Neustrelitz, geht nur langsam voran. Doch mit Charme und Ehrgeiz führt Camilla die kleine Fabrik gegen alle Widerstände zum Erfolg. Sie scheint am Ziel ihrer Träume angelangt, als der Erste Weltkrieg ausbricht und Karl eingezogen wird. - Teil 3 1918 - 1925. Während Karl an der Front kämpft, versucht Camilla ihre Familie und die Firma durch den Krieg zu führen. In dieser schweren Zeit trifft sie Steve, ihre Jugendliebe, wieder und beginnt mit ihm eine Affäre. Doch als Karl schwer verletzt und traumatisiert von der Front zurück kehrt, muss sie sich zwischen den beiden Lieben in ihrem Leben entscheiden ... 5 Kundenrezensionen:Beherzte junge Dame erobert die Geschäfts- und Männerwelt des 20. Jahrhunderts. 4 von 5 PunktenWir schreiben das Jahr 1899. Camilla Hofmann (Alexandra Maria Lara), die Tochter einer betuchten Fabrikanten-Familie, lebt ein wohlbehütetes Leben am Rande von Berlin. Das herrliche Anwesen mitsamt prächtiger Villa lassen auf eine große Zukunft der jungen Dame schließen. Ihre sehnlichsten und geheimsten Wünsche schreibt Camilla auf kleine Zettelchen, die sie in ihrem "Wunschbaum" platziert... Voller Träume und Hoffnungen, leichtgläubig und leichtlebig unbeschwert erscheint das Leben der sympathischen jungen Dame. Doch ganz schnell kehren sich die finanziellen Verhältnisse der Familie Hofmann ins Gegenteil - und in Sachen Zukunftspläne wird Camilla jäh ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die Spielschulden ihres Vaters (Michael Degen), der als Chemiker die Seifenfabrik Fritz Hofmann selbst aufgebaut hat, treiben die Familie in den Ruin und nur eine Hochzeit mit einem wohlhabenden Unternehmer scheint noch einen Ausweg zu bieten. Selbstredend, dass Camilla diesem Alexander Rothe (Wolf Roth), einem arroganten Vogel, nichts abgewinnen kann. Zumal sie sich auf den ersten Blick in den überaus charmanten Amerikaner Steve Kammer (Gedeon Burkhard), einen Gast der Familie, verguckt hat... Nicht nur ihr leichtsinniger, spielsüchtiger, stets jedoch fröhlich-charmanter aber vollkommen weltfremder Vater ist es, der Camilla in ein folgenschweres Unglück stürzt, hinzu kommt noch ihre leichtsinnige, frivole Schwester Lou (Meret Becker), die Camillas "großer Liebe" einen regelrechten Felsbrocken in den Weg legt indem sie sich auf eine Affäre mit Steve einlässt. So platzt die "eingefädelte" Hochzeit - und mit der großen Liebe hat sich's auch erledigt. Völlig mittellos, getrennt von Mutter und Schwester ziehen Camilla und ihr Vater auf das kleine Anwesen ihrer Tante Lenka (Monica Bleibtreu) , der Schwester von Camillas Mutter, nach Warnemünde. Mehr als geduldig erträgt Camilla dieses Landleben, das durch weitere Eskapaden des Vaters weiterhin erschwert wird. Bis eines Tages Carl Senger (Peter Lohmeyer) auftaucht, ein ehemaliger Vertreter aus der Fabrik ihres Vaters, der ihrem Vater einen Geschäftsvorschlag unterbreiten will. Nun nimmt jedoch Camilla das Ruder selbst in die Hand und beweist damit nicht nur ihr Verhandlungsgeschick, sondern verliebt sich auch gleich noch in Carl Senger. Stets in der Hoffnung irgendwann wieder zurück nach Berlin zu gelangen, in die alte Villa mit dem geliebten Wunschbaum, geht Camilla das große Wagnis ein und die beiden gründen eine neue Firma. Diese TV-Miniserie wurde im Januar 2004 in der ARD ausgestrahlt und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sandra Paretti. Ein mitreißendes, herrlich gefilmtes und prächtig ausgestattetes deutsches TV-Drama, das nicht nur durch gute Besetzung der Rollen an Glanz gewinnt, sondern auch durch die liebevolle Wiederbelebung der Kulisse und des kulturellen Lebens um die Jahrhundertwende bis hin zu den beklemmend dargestellten Entbehrungen und dem bitteren Folgen des Krieges. "Der Wunschbaum" bietet mitreißende Unterhaltung, die den Zuseher durch sämtliche Höhen und Tiefen des Schicksals der sympathischen und stets optimistischen Protagonistin führt; mit allen Auf- und Abregungen. - Ob Camilla jemals wieder zurückkehren wird zu ihrem Wunschbaum? Wer jetzt nicht neugierig genug ist, sollte sich dieses deutsche Period-Drama unbedingt entgehen lassen. ;-) Die 2 DVDs: Bieten weiter nichts als eine gute alte Videokassette, nämlich nur die 3 Teile, mit einer Laufzeit von ca. 270 Minuten in deutscher Sprache; ohne Untertitel. Allerdings auch auf einem 42"-LCD Bildschirm im 16:9 Format ein mehr als ordentliches Bild! Fernsehdreiteiler mit guter Ausstattung! 3 von 5 PunktenDer Film beginnt im Jahre 1899 in Berlin. Die sensible und aufgeweckte Camilla muss mit ansehen, wie die ehemals florierende Seifenfabrik ihres spielsüchtigen Vaters Fritz Hofmann dem Ruin entgegen steuert. Camilla (Alexandra Maria Lara ) ist gezwungen, ihre Heimatstadt zu verlassen. Mit ihrem Vater zieht sie zu ihrer Tante nach Warnemünde. Dort zeigt sich, dass Camilla noch lange nicht aufgeben will... Mit Mut und Ehrgeiz tritt Camilla gegen alle Konventionen an und baut ihre eigene Firma auf. Zum Ende der schillernden Kaiserzeit, einer Epoche mit großen industriellen Fortschritten und ersten demokratischen Gehversuchen, entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Camilla und zwei Männern. Basierend auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Sandra Paretti erzählt der TV-Dreiteiler "Der Wunschbaum" eine dramatische und romantische Geschichte um Liebe, Intrigen, Familienbande und Geschäftsaffären. Für das Epos wurde kein Aufwand gescheut. Regisseur Dietmar Klein hatte 80 Darsteller um sich gescharrt und etwa 1.500 Komparsen zu koordinieren. Unzählige zeitgenössische Details bei Kulissen, Ausstattung, Kostümen und Maske sind zu berücksichtigen gewesen. Dabei immer das Ziel vor Augen, möglichst authentisch zu sein. Das Resultat: In Sachen Ausstattung sicher ein beeindruckender Dreiteiler mit guten Schauspielerleistungen, allerdings wirkt der Film, wohl auch aufgrund seiner Länge, stellenweise sehr zäh und langatmig. Alexandra Maria Lara spielt ihre Rolle sehr gut und auch Peter Lohmeyer überzeugt wie auch schon im ?Wunder von Bern". Nichtsdestotrotz fehlt dem Film ein guter Schritt zum Weltklasseformat. ein fantastischer Familienfilm! 5 von 5 PunktenDieser Film erzählt die Geschichte einer Familie mehrerer Generationen. Die Hauptrolle spielt die Tochter eines Fabrikbesitzers (A. Maria Lara), die erlebt wie ihr Vater Konkurs anmeldet und später mit einem Handelsreisenden, der die alten Rezepturen aufkauft, diese Fabrik wieder aufbaut. Sie teilt sich mit Karl, der ihr Mann wird, die Geschäftsleitung und erlebt ein hartes Geschäftsleben, Familienprobleme und den Krieg. Mit viel Liebe und aufbauender Motivation erlebt der Zuschauer eine wirklich anrührende Familiengeschichte mit und wird Teil des Geschehens. Die Schaupielerbesetzung ist sensationell und man lernt über das eingene Leben nachzudenken. Heute habe ich den 3-Teiler schon das zweite Mal gesehen und ich bin wieder sehr emotional berührt und nachdenklich, kann den Film also nur jedem empfehlen!! AML's bester Film 5 von 5 PunktenMeines Erachtens A.M.Laras bester Film. Ist sie sonst meistens in irgendwelchen Blödel- oder Junge-Leute-Filmen ohne allzugroßen Anspruch zu sehen, kann sie hier eine ernsthafte Rolle spielen, und das macht sie wirklich gut. Vergleichbares sah ich bei ihr nur in "Napoleon" in der Nebenrolle der Gräfin Walewska. So vielseitig, wie sie ist, wäre es wünschenswert, dieses "junge Gesicht" häufiger zu sehen. Wem die Story zu kitschig erscheint, der kann sich ja einen amerikanischen Action-Thriller reinziehen, wo's alle 5 min knallt und kracht. Ich finde den "Wunschbaum" einfach klasse. Fesselnd 5 von 5 PunktenDer Name Sandra Paretti bürgt für Gefühl, Schicksal und reichlich Herzschmerz. Dem versuchten die Produktionsfirmen Bavaria und Degeto bei der Verfilmung der Familiensaga auch gründlich gerecht zu werden. Vor allem die Musik und manch unmotiviert schwungvolle Kamerafahrt schlugen heftig auf dem Klischeekonto zu Buche. Aber es war ebenso möglich, sich von dem üppigen und mit viel Liebe zum Detail ausgestatteten Dreiteiler fesseln zu lassen. Und das lag vor allen an den fantastischen und von Regisseur Dietmar Klein klug geführten Schauspielern. Alexandra Maria Lara verkörperte glaubhaft und immer wieder anrührend die Entwicklung der Protagonistin Camilla vom schüchternen Backfisch zur reifen Frau. Michael Degen entdeckte als bemühter, aber schwacher Patron den Gustav Knuth in sich, und Rita Russek als seine prätentiöse Gattin war die Inkarnation des wilhelminischen Familiendrachens. Die wunderbare Monica Bleibtreu als gütige Patin, Gedeon Burkhard als erste Liebe Camillas, Meret Becker als Schlampe vom Dienst, Peter Lohmeyer als erst liebevoller, dann immer exzessiverer Gatte Camillas - es war eine Lust, ihnen beim stets konzentrierten Spiel zuzusehen. Alles in allem eine wirklich gelungener TV-Mehrteiler. |
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Vertrauen ist alles
DVD von Power Station GmbH |
Eine Kundenrezension:Story klasse, Qualität der DVD mittelmäßig 4 von 5 PunktenDie Story dieses Filmes ist wunderbar erfrischend, wenn auch ein wenig klischeebehaftet: Ein verzogenes Gör soll mit, wenngleich etwas außergewöhnlichen, erzieherischen Maßnahmen ihres Vaters auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Meiner Meinung nach wurde Alexandra Maria Lara als Hauptdarstellerin diese Rolle wie auf den Leib geschrieben, auch die anderen Darsteller haben Ihre Sache wirklich gut gemacht. Als Kulisse dient Berlin und ein abgelegenes, sehr exklusives Sporthotel in der Nähe von Berlin, traumhaft! Allerdings war ich von der Qualität der DVD ziemlich enttäuscht, zumal die Technik sich doch immer weiter entwickelt. Ich kannte den Film schon aus dem TV und da kam er wesentlich farbenprächtiger und klarer rüber als auf der CD. Trotzdem alles in allem ein gelungener Film, den ich durchaus weiterempfehlen kann. |
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Der Fischer und seine Frau
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungIn Japan lernt die Modedesignerin Ida den Fisch-Doktor Otto kennen und lieben. Sie heiraten noch an Ort und Stelle. Doch wieder in Deutschland, erweist sich das Zusammenleben als kompliziert. Während Otto mit seinen Koi-Karpfen zufrieden zu sein scheint, träumt Ida stets von Größerem und Besserem. Selbst Umzüge ins komfortablere Reihenhaus und die Villa am See befriedigen nicht Idas Wunsch nach mehr. Und so kommt es zwischen Ida und Otto und ihren beiden in Luxus schwelgenden Freunden schon bald zu unerwarteten Wendungen. "Männer"-Regisseurin Doris Dörrie erzählt die lebhafte Geschichte von vier liebenswerten, aber sehr unterschiedlichen Menschen mit all ihren Wünschen, Ansprüchen und Träumen. Alles gewürzt mit viel Witz und Charme und grandiosen Darstellern. 5 Kundenrezensionen:Ausleihen ok, kaufen auf keinen Fall 2 von 5 PunktenDer Film ist ok anzusehen, aber mehr auch nicht. Zum Kaufen würde ich diesen nicht weiterempfehlen. Handlung/Witz flach und überzogen, das ganze zu lang. Konnte dem Film nichts abgewinnen. So unglaublich toll. 5 von 5 PunktenDieser Film gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Er ist so süß und gefühlvoll gemacht, dass ich bei jedem Mal gucken, gute Laune bekomme. Alexandra M. Lara und Christian Ulmen sind einfach wie für einander gemacht und die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach. Außerdem ist die Story mal was neues, abgefahreners. Ich liebe diesen Film und kann ihn allen Romantikern nur empfehlen. Wirklich toll ;-) Super schön...wenn FRAU kariere macht!!! 5 von 5 PunktenEinfach nur sehenswert und liebenswert, kein glamoure und gloria, schlichte einfache Beziehung mit höhen und tiefen und vor allem ZUM KAPUTT LACHEN...... 'Koi' heißt auf Japanisch sowohl 'Fisch' als auch 'Liebe' 4 von 5 PunktenNach "Kirschblüten Hanami" mein zweiter Film von Doris Dörrie der sich mit dem Fernosten beschäftigt. Diesmal lernen sich die zwei Protagonisten in Japan kennen und verlieben sich. Ida möchte als Designerin Fuß fassen und Otto reist mit seinem Kumpel umher, um Koi-Karfen für finanziell potente Kunden in Deutschland zu erwerben. Ida und Otto heiraten noch in Japan. Zurück in Deutschland gestaltet sich das Zusammenleben der beiden jedoch zunehmend als schwierig, da Otto gerne in den Tag hinein lebt, Ida sich aber zu höheren Weihen berufen füllt und ihrer Karriere nachjagt. Als die beiden Eltern werden, wird Otto selbstredend Hausmann und Ida schafft das Geld bei. Durch einen guten Koi-Verkauf kommen die beiden zu einem kleinen Vermögen und können sich fortan ein Leben im Luxus leisten. Glücklich scheinen die beiden zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr miteinander zu sein.... Im Film geht es meiner Meinung nach um die Frage, wie man es schafft, im profanen Alltag glücklich zu werden und zu bleiben. Dabei prägen uns unsere eigenen Vorerfahrungen aus der eigenen Kindheit. Treffen dann Mann und Frau zusammen, die mit ganz unterschiedlichen Haltungen dem Leben gegenüber stehen, wird das eine umfassende Herausforderung für ein gemeinsames Zusammenleben. Die Schauspieler machen ihre Sache gut (außer Elmar Wepper), der flotte Handlungsablauf lässt keine Langeweile aufkommen. Ab und zu störte mich das Geblubber der sprechenden Fische. Doch ein durchaus gelungener deutscher Film mit schönen Kostümen. Viele Extras sind auf der DVD, inklusiv dem Kurzfilm "Morgenschwarm". Interessante Fragestellung - oberflächliche Antwort 3 von 5 Punkten... "Warum Frauen nie genug bekommen" ? - Genau DAS hätte ich auch gerne gewusst - und genau deswegen, und weil mir Doris Dörrie mit einigen ihrer Werke gut in Erinnerung ist und ich Hintergründigkeit geradezu voraussetzte, hab ich mir auch die DVD zugelegt. Nun sind sicher nicht alle Frauen unersättlich, aber nach meiner Erfahrung sind es schon mehr Frauen als Männer. Letztere können nach meiner Beobachtung vglw. leichter mit "wenig" auskommen: Sportschau, ne Dose Bier - und ne Frau natürlich. Und um die zu bekommen bzw. nicht zu verlieren, und weil um sie herum das halt auch viele, wenn nicht die meisten tun, steigen sehr viele eben auf Karriere, Eigenheim etc. ein... ;-) (- was nicht selten ein Aufreiben der anfänglich romantischen Zweisamkeit im Hamsterrad des Alltags zur Folge hat...) Aber zurück zu dem Warum?! Der Film selbst scheint den Untertitel der Scheibe nicht allzu ernst zu nehmen. Leider! (So bleibt eigentlich eine nette Beziehungskomödie ohne großartigen Erinnernungswert...) Interessanter sind diesbezüglich die Interviews mit den Schauspielern sowie der Autorin und Regisseurin. Klar kommen diese nicht ganz ohne die übliche gegenseitige Lobhudelei und Hinweise auf eine tolle Zeit am Set aus, trotzdem sollten diese unbedingt nicht versäumt werden. Letztendlich wird in diesen als Ursache (kurz) auf die Sozialisation verwiesen - was für mich noch erklärt, warum DIESE Frau (Singular) im Film so agiert, in Hinblick auf den Untertitel ("FrauEN" = Frauen allgemein) allerdings schon mau ist... ;-) Stichhaltiger ist für mich die Diskussion der Akteure über die FOLGEN sowie der Versuch, Begriffe wie "Stillstand" und "Entwicklung" zu definieren und relativeren ;-). Und wie eine Paarstruktur sich im negativen Sinne hochschaukeln kann: Die Schnellere wird schneller, um den Langsamen mitzuziehen / der Langsame wird langsamer, um die Schnelle zu entschleunigen. Bewußtmachen birgt Chancen, jeweils wertvolle Eigenschaften nicht ausufern zu lassen und damit in der Summe zu bereichern! Besonders ein sinngemäßer Satz von Doris Dörrie hat gute Aussichten, in meinem Gedächtnis haften zu bleiben: Vor lauter Wünschen nicht die Gegenwart/den Moment verpassen... ;-) Wohl wahr. Für einen Doris Dörrie-Film dennoch insgesamt ein wenig schwach. Zweimal sehen muss man den Film kaum. Aber ich weiß schon, welchem Pärchen ich den vermachen kann. Wie sich Film und Wirklichkeit doch manchmal ähneln... ;-) Insgesamt hinterlassen die Interviews auf mich einen bleibenderen Eindruck als der Film selbst. Im Nachhinein also meine Empfehlung: Erst die Interviews gucken - und dann den Film. Das kommt im Fall dieser DVD Spannung (wann denn nun eine Szene kommen könnte, die Hinweis gibt auf das Gesagte) und Gehalt zugute. |
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Der Untergang (Einzel-DVD)
DVD von Highlight |
ProduktbeschreibungBerlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Straßen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler BRUNO GANZ hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge ALEXANDRA MARIA LARA, seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will. Während draußen die Lage immer mehr eskaliert, die Rote Armee weiter vorrückt und sich in den von Explosionen erschütterten Vierteln verzweifelte Szenen abspielen, erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich der Führer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer HEINO FERCH es ausdrückt, "auf der Bühne stehen, wenn der Vorhang fällt". Doch Hitler steht nicht auf der Bühne. Während sich die Wucht des verloren gegangenen Krieges mit aller Härte über seinem Volk entlädt, inszeniert der Führer im Bunker seinen Abgang. Noch Stunden vor dem gemeinsamen Selbstmord heiratet er Eva Braun JULIANE KÖHLER. Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit sie nicht dem Feind in die Hände fallen. Viele seiner Getreuen wählen ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden Generäle weigern sich auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord begeht. Kurz darauf gelingt Traudl Junge und einigen anderen in allerletzter Sekunde die Flucht durch den russischen Besatzungsring... DER UNTERGANG schildert auf fesselnde Weise die Schlussphase des ... Aus der Amazon.de-RedaktionEs war die meistdiskutierte Kino-Kontroverse Deutschlands im Jahr 2004: Darf man das? Darf man das historische Ungetüm Hitler und seine Schergen vermenschlichen, wie es in Bernd Eichingers monumentaler Großproduktion über die letzten Tage des Dritten Reiches im Führerbunker getan wird? Ob begeistert oder empört: Kalt gelassen hat Der Untergang nicht einen einzigen seiner über fünf Millionen deutschen Kinozuschauer. Unter der meisterhaften Regie von Oliver Hirschbiegel (Das Experiment) und basierend auf dem Tatsachenroman des Historikers Joachim Fest entstand hier ein markerschütterndes Porträt jener selbstherrlichen ?Götterdämmerung?, in der die nationalsozialistische Führungsspitze ihren historischen Irrwitz zu Grabe trug ? daueralkoholisiert dem Ende entgegen prostend, zum Artilleriefeuer auf den Tischen tanzend, und jederzeit die Pistole griffbereit für den finalen Gnadenschuss, ob für sich selbst oder geliebte Angehörige. In den klaustrophobischen Gängen und Räumen des Bunkers gewährt der Film seinen Zuschauern keine Distanz, erzwingt unmittelbare Nähe und Auseinandersetzung mit der Psychologie seiner Figuren und macht so diese historischen Monstrositäten greifbar, vermittelt glaubwürdig und authentisch den vom allgegenwärtigen Zusammenbruch angetriebenen Wahnsinn der versammelten Todgeweihten. Angeführt vom Schweizer Bruno Ganz, dem unbestritten größten deutschsprachigen Bühnenschauspieler, trägt ein bis in die kleinsten Nebenrollen hochkarätig besetztes Ensemble (u.a. Heino Ferch, Corinna Harfouch, Juliane Köhler, Ulrich Matthes, Alexandra Maria Lara) mit brillant nuancierten Vorstellungen seinen entscheidenden Teil dazu bei, dass dieser filmische Drahtseilakt nie ins Plakative verfällt und dennoch beinahe jede Minute aufs Neue erschüttert. Als eines der ambitioniertesten Projekte der deutschen Filmgeschichte erweist sich Der Untergang als Meisterwerk epochaler Größe, das berechtigterweise mit einer Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film geehrt wurde. -- Frank-Michael Helmke FeaturesDVD 1: Enthält die TV-Fassung von 175 Min. Optional deutsche Untertitel für Hörgeschädigte (Colortitle), Optional englische Untertitel für Hörgeschädigte, Optional Audiokommentar Bernd Eichinger DVD-Extras DVD 2: Making of "Hitlers letzte Tage" (ca. 58 Min.), Lesung Melissa Müller (5 Min.), Melissa Müller spricht über Traudl Junge (ca. 8 Min.), Melissa Müller kommentiert Filmszenen (ca. 15 Min.), Dietmar Arnold spricht über die Entstehung der Bunkeranlagen (ca. 35 Min.), Der Bunker ? Ein virtueller Rundgang (ca. 13 Min.). DVD-Extras DVD 3: Interviews (ca. 90 Min.), Dreharbeiten zu "Der Untergang", Storyboard mit Oliver Hirschbiegel (ca. 3-5 Min.), Die historischen Figuren und ihre Darsteller (Textseiten), Biografien (Textseiten). 5 Kundenrezensionen:Der Untergang DVD / Blue Ray 5 von 5 PunktenBester Deutscher Film ever!!!!!!!!! :) Der Stoff wurde hier gut aufgearbeitet und sehr gut umgesetzt... Ja der zweite Weltkrieg beschäftigt die Menschen auch nach so vielen Jahren immer noch. Und dieser Film ist ein weiteres Puzzlestück der Filmindustrie um uns das Unfassbare, fassbar zu machen :) Und an die Kritiker muss man sagen, dass dieser Film EINE Geschichte von VIELEN erzählt die im Krieg passiert sind wie der Judenverfolgung, Homosexuellenverfolgung sowie der Roma und Sinti, Stalingrad, D-Day, Attentat auf Hilter, Geschwister Scholl, Anne Frank usw. usw.... Und hier wird halt der Fall von Berlin erzählt...und ob man es will oder nicht auch die schlechtesten Menschen sind letztendlich nur Menschen...und die Bevölkerung bestanden halt nicht aus irgendwelchen Dämonen wie man es immer serviert bekommt. Gleiches gilt auch für die damalige Führung auch wenn man sich bewusst sein muss, dass diese wirklich "Dämonisches" getan hat... Top Film ! Top Bluray 5 von 5 Punktenzum film selbst muss ich ja nicht mehr viel sagen... für fans von deutscher geschichte ein absolutes muss ! die bildqualität is ganz ordentlich im vergleich zur DVD wäre halt nciht schlecht gewesen wenn man noch die extendet version mit draufgeschmissen hätte.. aber sonst kann ich die bluray nur weiteremfehlen ! HD-Ton inklusive 5 von 5 PunktenEndlich mal wieder eine disc mit deutschem HD-Ton und das in exzellenter Qualität. Sollte in keinem Heimkino fehlen. Ich nutze die Disc wie vorher die DVD zum einpegeln der Subwoofer. Das Bild ist übrigens sowohl über 46 Zoll Plasma als auch über Beamer deutlich besser, farbechter und schärfer als das der DVD. Daher 5 Sterne und volle Kaufempfehlung. Die disc ist im Handel übrigens bereits für knapp 15,00 Euronen zu haben. Da bin ich amazon ausnahmsweise mal untreu geworden. Bleibt aber bestimmt ein Einzelfall. Ein auf Hochglanz poliertes Bild 4 von 5 PunktenMit Spannung habe ich die Blu-ray Version von "Der Untergang" erwartet und muss sagen, dass man in Sachen Bildqualität absolutes Lob zollen muss. Der Film sieht auf meinem 60 Zoll- Pioneer Plasma einfach grossartig aus. Das Bild der Blu-ray legt im Vergleich zur DVD noch eine ordentliche Schippe an Schärfe und Detailreichtum drauf. Beim Ton hingegen habe ich im direkten Hörvergleich keine Verbesserung feststellen können. Im Gegenteil habe ich eher den Eindruck, dass die DVD bei den Schüssen und Explosionen noch ein wenig giftiger und druckvoller daherkommt als die Blu-ray Version. Sehr enttäuschend ist die Tatsache, dass die Extended version fehlt. Das hat man von anderen Poduktionen schon besser gesehen.Deshalb auch 1 Stern Abzug. Trotzdem gibt es von mir insgesamt eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! Brillantes Bild !!! 5 von 5 PunktenZum Film muss hier nichts mehr gesagt werden. Mit der Veröffentlichung als Blu-ray wurde dem Cineasten ein großer Gefallen erwiesen. Nicht nur dass eine sehr gute Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels der Geschichte erfolgte, sondern dass die technischen Möglichkeiten genutzt wurden, diesen Film in einem brillantem Bild zu präsentieren. Es handelt sich bei der Blu-ray um eine 50 GB DL. Der Ton wird in DTS-HD High Resolution 5.1 ausgegeben. Der Film überzeugt mit einem hervorragenden gestochen scharfen Bild. Laut Studio wurde die Software ARRI Relativity eingesetzt, die alle Texturen, Filmkorn und Filmrauschen nacharbeitet. Fazit: Der Untergang als Blu-ray-Fassung gehört in jedes Filmregal. Einziger Wermutstropfen: es handelt sich hier um die Kinofassung von 155 Minuten. Für die längere Fernsehfassung von 180 Minuten werden wir wohl nochmals zur Kasse gebeten. |
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