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Produkt-Bild: True Blood - Die komplette erste Staffel (5 Discs)

True Blood - Die komplette erste Staffel (5 Discs)
mit Anna Paquin, Stephen Moyer, Ryan Kwanten, Regie: Alan Ball

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 19,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: True Blood - Die komplette erste Staffel (5 Discs)

5 Kundenrezensionen:

Gelungene Verfilmung des ersten Buches!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als langjähriger Fan der Sookie Stackhouse Reihe hab ich mir die 1. und 2. Staffe sofort aus UK bestellt. Zuerst war ich sehr skeptisch, da die meisten Buchverfilmungen meiner Meinung nach in die Hose gehen und die Schauspielerische Besetzung hier auch nicht so meiner Vorstellung entsprach. Und obwohl die männlichen Hauptdarsteller immer noch nicht sooooo meinem Bild entsprechen, muss ich sagen, dass ich die Serie super finde und die Schauspieler ihre Charaktere ausfüllen.
Die Handlung weicht um einiges von den Büchern ab, was ich aber auch sehr gelungen finde und die Spannung auf Staffel drei erhöht. In Staffel 1 wurden die Charaktere auch überzogener dargestellt, als in Staffel zwei. (Jason mit nix im Kopf als Sex; Sookie recht naiv; Bill, noch ein bischen mysteriös; etc.)

Ich hab mir die Staffeln zusammen mit einer Freundin angesehen (sie kannte die Bücher nicht!) und wir sind beide begeistert :)
Wir haben uns Fremdgeschämt, sind irritiert errötet und hatten hunderte Male den Gedanken "so doof kann er doch nicht sein" (Jason), haben viel gelacht und geschmunzelt...und uns über den Watschelgang von Sookie schlapp gelacht...also wirklich eine gelungene Unterhaltung.
Klar, da sind schon einige (viele) Szenen dabei - wir haben dann angefangen eine Strichliste zu führen^^ - die für die prüderen Zuschauer nicht geeignet sind. Das lässt dann aber in Staffe 2 etwas nach. In UK ist die Alterfreigabe auch erst ab 18 - soviel dazu - wobei man heutzutage bestimmt härtere Filme im Internet findet!!!
Wie die deutsche Synchronisation ist, kann ich nicht sagen. Grundsätzlich finde ich aber, dass man solche Serien im Original sehen und hören sollte, sonst geht - wie bei der deutschen Buchübersetzung (brrrr) - enorm viel Witz und Komik verloren.
Die Serie ist meiner Meinung nach eine sehr gute Umsetzung der Buchreihe, mit dem richtigem Flair und dem richtigen Anteil an Selbstironie - kultig halt.
Vampire in den Südstaaten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die lang erwartete Umsetzung der Sookie-Stackhouse-Bücher macht einfach Spaß. Was weniger am Vampir-Thema liegt, als mehr an der tollen Südstaatenatmosphäre, welche die ganze Serie durchzieht. Wenn man sich an den leichten Schwächen der Geschichte nicht stört, hat man hier auf jeden Fall gute Unterhaltung.
Einzig die schlechte deutsche Synchronisation hat mich gestört. Wer sich traut die Sprachbarriere zu durchbrechen, sollte sich die Serie auf jeden Fall auf Englisch anschauen. Die Stimmen der Darsteller und die Stimmungen in den einzelnen Folgen kommen einfach besser rüber.
Vorsicht Neuauflage
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die 5 DVDs sind jetzt in einer normalen Amaray untergebracht und das 'Booklet' besteht nur noch aus einer Seite. Kein Vergleich zur 'Erstauflage'. Aber das scheint ja 'normal' zu werden, kaum werden die DVDs etwas billiger angeboten, muß sich der Kunde auch mit einer 'billigeren' Auflage zufrieden geben. Dagegen wäre auch nichts einzuwenden, wenn der Anbieter dies auch mal in der Seite ankündigen würde. Aber so fühlt man sich immer getäuscht. Ist ja nun auch kein Einzelfall!
Ständig in Bewegung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zunächst mal war die Erwartungshaltung bei der Serie sehr hoch. Muss sie sich doch mit Six Feet Under messen. Dem Vergleich hält sie natürlich nicht stand. Dennoch bemerke ich, dass ich deshalb die Serie sehr kritisch verfolge und mich ständig frage, finde ich diese Entwicklung jetzt gut oder blöd. Meistens bin ich dann mit meiner wachsenden Skepsis positiv überrascht. Die Grundprinzipien, die die Serie so sehenswert machen ist zum einen die Konsequenz mit der jede Entwicklung weiter geführt wird. Auf jeden gelösten Konflikt hat mindestens zwei neue ungleich schlimmeren Ausmaßes zur Folge. Aber immer gebären die Probleme Hoffnung.
Zudem wird mehr Wert auf Authentizität der Figuren gelegt, als darauf, dass sie sympatisch besonders sympatisch wirken.
Dann folgt Alan Ball strikt der Maxime "Kill your Darlings". Jede noch so wichtige Figur außerhalb des harten Kerns scheint jederzeit auf der Abschussliste zu stehen. Auch das macht die Serie sehr spannend.
Bleibt zu hoffen, dass die Serie den Absprung rechtzeitig schafft wie Six Feed Under. Denn selbst das Rezept könnte sich nach fünf oder sechs Staffeln totlaufen. Oder untot.
Die schlechteste Buchverfilmung die ich jemals gesehen habe
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Als ich in der Fernsehzeitung gelesen haben, das die Bücher einer meiner Lieblinsautorin als Serie verfilmt worden sind war ich Feuer und Flamme.
Ich habe mir diesen Mist vier Folgen angetan.
Wie konnte die Autorin bloß die Zustimmung für diesen Mist geben. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass so viele Sex-Szenen (die meisten könnten in einen Porno passen) in den Büchern vorkommen.
Jeder der geren Pornos ansieht kann ich diese Serie empfehlen. Jedem der die Bücher von Charlaine Harris gerne ließ kann ich nur empfehlen die Finger von dieser billig gemachten Serie zu lassen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Six Feet Under : Complete HBO Season 1 [DVD] (2003) Alan Ball

Six Feet Under : Complete HBO Season 1 [DVD] (2003) Alan Ball

DVD
Preis bei Amazon: EUR 24,14, Angebote ab EUR 4,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
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Eine Kundenrezension:

Nie war der Tod so unterhaltsam !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein absolutes Muss für Fans des schwarzen Humors, des Dramas und der Komödie - eine Serie die Tabus bricht und für Aufregung sorgt.
Das Bestattungsunternehmen Fisher und Söhne wird, nach dem tragischen Tod ihres Vaters von den Söhnen übernommen.
Doch die Söhne unterscheiden sich in jeder Hinsicht : David ist ein Kontrollfreak, der mit seiner Homosexualität nicht richtig zurecht kommt und Nate , der 10 Jahre auf einem Selbsfindungstrip verbracht hat und sich von Frau zu Frau hangelt ! Erleben sie wie mit , wie dieses Brüderpaar das Bestattungsunternehmen übernehmen. Wie ihre kleine Schwester im Drogenrausch erfährt, dass ihr Vater gestorben ist und wie die Mutter der Fisher's mit dem Tot ihres Mannes zurecht kommen muss !
Der Humor ist einsame Spitze ! Die Dialoge : Rasant und Spritzig ! Das Drama : Perfekt in Szene gesetzt ! Nichts für Eintagsfliegen !
Kaufen ! Kaufen ! Kaufen !
Ich hoffe die DVD's werden auch noch in Deutschland veröffentlicht.
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Produkt-Bild: Screw Balls - Das affengeile Klassenzimmer

Screw Balls - Das affengeile Klassenzimmer
mit Peter Keleghan, Linda Shayne, Alan Daveau, Regie: Rafal Zielinski

DVD von Digi Planet International GmbH
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 10,99

Erscheinungsdatum: Januar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Screw Balls - Das affengeile Klassenzimmer

Produktbeschreibung


Beschreibung:
Semesterende. Nur noch das große Basketballspiel der Tafts gegen die Adams-Hochschule steht aus. Alles trainiert fleißig, bis die schöne und unberührte Purity zur Schulkönigin gewählt wird. Das verwandelt beide Unis ins Narrenhäuser... Fünf Jungs schließen eine Wette ab: Wer wird noch vor dem großen Spiel bei Purity landen? Das Rennen beginnt!

  • Verpackung: 3
  • Datenträger: 2

Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Darsteller: Peter Keleghan, Linda Shayne, Alan Daveau
Regisseur(e): Rafal Zielinski
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: AVU
Erscheinungstermin: 21. Januar 2005
Produktionsjahr: 1983
Spieldauer: 80 Minuten
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette zweite Staffel (5 DVDs)

Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette zweite Staffel (5 DVDs)
mit Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Freddy Rodríguez, Regie: Alan Ball, Michael Cuesta

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 14,84, Angebote ab EUR 11,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette zweite Staffel (5 DVDs)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Warner Home Six Feet Under - Season Two (5 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 11.11.04

Aus der Amazon.de-Redaktion


In mancherlei Hinsicht ist Six Feet Under von HBO der kleine Bruder der herausragenden Serie Die Sopranos: es ist frecher, weniger eindeutig, gewagter, und ein wenig punkig. Dennoch verdient die Serie über das in Südkalifornien befindliche Bestattungsunternehmen 'Fisher and Sons' einen Platz im Pantheon der bedeutendsten Fernsehserien. Die erste Staffel stellte die Hauptcharaktere vor: der schmallippige Bruder David (Michael C. Hall), der sein Coming-Out erlebt, die emotional wirre Mutter Ruth (Frances Conroy) und Brenda (Rachel Griffiths), die komplizierteste Freundin der Welt. In Staffel 2 entwickelt sich langsam der unauffällige Hauptdarsteller Peter Krause zur treibenden Kraft. Krause (Sports Night), der Teil jener langen Reihe von gut aussehenden Schauspielern ist, die nie Respekt erfahren, weil alles bei ihnen so leicht wirkt, findet als Nate, der verlorene Sohn, die perfekte Mischung aus Optimismus und wundervoll bittersüßem Zorn. Als sich die Beziehungen verändern, ist das Happy End der ersten Staffel schnell vergessen: das Unternehmen liegt noch immer unter Beschuss des bösen Konglomerats Kroehner, und eine liebliche Traumsequenz lässt auch nicht lange auf sich warten. Wie bei der ersten Staffel überlässt Alan Ball, der Schöpfer der Serie, vielen anderen Drehbuch und Regie, aber alles trägt seine Handschrift. Das exzentrische Verhalten der Charaktere wird immer geformt, entsteht nie plötzlich. Wie bei Tochter Claire (Lauren Ambrose), die sich von ihrem üblen Freund trennt, nur um auf dem Weg zu ihrem eigenen Lebensrhythmus noch komplexere Beziehungen zu erfahren. Eine weitere Person in dem Durcheinander ist Ruths Beatnik-Schwester (Patricia Clarkson in einer Rolle, für die sie den Emmy gewann), eine lebensfrohe Verkörperung blühender ? wenn auch alternder ? Subkultur. Eine neue Figur ist Nates alte Freundin, die Körnerfresserin Lisa (Lili Taylor). Während sich Brenda wieder auf destruktiven Pfaden bewegt, befindet sich Nate zu Ende der Staffel an mehr als einem Scheideweg. Für Fans, die sich in die wilde, halb-ernsthafte Welt der Fishers einfinden können (was ehrlich gesagt nicht vielen gelang), stellt die zweite Staffel einen wahren Festschmaus dar. Die Serie teilt sich mit ihrem großen Bruder bei HBO auch einen unglücklichen Familienschatz: obwohl beide während der ersten beiden Staffeln diverse Emmy-Nominierungen erhielten, gingen sie doch nur mit Trostpreisen nach Hause. Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal. --Doug Thomas
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Grandiose Serie für anspruchsvolle Serienliebhaber!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Diese Serie erfordert einiges an Voraussetzungen vom Zuschauer, um einen Zugang zu ihr zu finden: eine gewisse Lebenserfahrung, Einfühlungsvermögen, Sinn für schwarzen Humor etc.

Ich mag einfach Serien die provozieren, die mit Klischees spielen, Normen brechen.

Allerdings gibts ein fettes Minus für die DVD. Es ist völlig unverständlich, warum man bei der zweiten Staffel auf das wunderbar animierte Menü(wie bei allen anderen Staffeln)und Features verzichtet hat!!!

Darum "nur" 4 Sterne, weils eben ne grandiose Serie ist!
Meet the Fishers... again
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Serie geht in die zweite Runde - und wer denkt, dass die Originalität und Frische auf der Strecke bleibt... der irrt. Stattdessen entwickeln sich die Charaktere weiter.

Ruth strebt nach mehr Freiheit und trifft auf den Blumenhändler Nicolai, Nate macht eine Diagnose und Krankheit zu schaffen, während er auf die Schatten seiner Vergangenheit trifft, David und Keith kämpfen für- und gegeneinander und Claire findet einen neuen Weg für die Zukunft. Zudem wird Rico immer mehr in das Familienunternehmen gezogen, dass immer noch von einem Bestattungsriesen bedroht wird.

Six feet under, so toll wie immer: man möchte weinen, lachen, schreien, die Figuren trösten und anbrüllen, mit allen ihren Macken, Schwächen und Liebenswürdigkeiten.

Definitiv eine der besten Serien der letzten Jahrzehnte!
Die Konfrontation mit dem Tod...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wir alle müssen sterben. Das ist mit dem Moment unserer Geburt eine Gewissheit. Für die meisten von uns liegt der Augenblick des Todes vermutlich noch in weiter Ferne, und in der Regel denken wir auch nicht weiter darüber nach. Aber was wäre, wenn wir heute erfahren würden, dass unser Leben schon sehr viel früher endet, als wir bisher immer angenommen hatten? Wahrscheinlich in weniger als einem Jahr, womöglich bereits am Ende des Monats, vielleicht nächste Woche oder sogar schon morgen. Was würden wir dann tun? Wie würden wir uns fühlen? Und vor allem, wie würden wir unser bisheriges Leben betrachten?
Nate Fisher ist genau in einer solchen Situation. Bei ihm wurde im Bereich des Gehirns eine arteriovenöse Missbildung (kurz: AVM) diagnostiziert, die höchstwahrscheinlich zu seinem baldigen Tod führen wird. Er ist ein Mann Ende 30, der plötzlich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird und nicht weiß, wie er damit umgehen soll. Er hat nicht nur Angst vor dem Tod, sondern auch davor, es seiner Familie und seinen engsten Vertrauten zu sagen...
Während Nate sich mit dem Sterben auseinander setzen muss, haben die übrigen Mitglieder der Familie Fisher aber ganz andere Sorgen und Probleme: David ist eifersüchtig auf Keiths neuen Freund, Claire wird durch Gabriels kriminelle Machenschaften auf eine harte Probe gestellt, und Mutter Ruth redet sehr zur Verwunderung der anderen auf einmal nur noch in "Bauarbeiter-Begriffen", seit sie - angeregt durch Robbie - regelmäßig an den Treffen des "Plans" teilnimmt und nun versucht, ihr Leben total umzukrempeln. Federico und Vanessa kaufen sich ein Haus, was leider mit einigen Komplikationen verbunden ist, und Brenda sucht nach neuen Aufgaben und Herausforderungen und beginnt damit, einen Roman zu schreiben, in den sie Erlebnisse und Begebenheiten aus ihrem eigenen Leben einfließen lässt. Die Freundschaft zu der Prostituierten Melissa kommt ihr dabei ganz gelegen...
Die zweite Staffel von Alan Balls Erfolgsserie "Six Feet Under" knüpft nahtlos an die vorherige an und perfektioniert deren Erzählstil. Die Drehbücher sind von erstklassiger Qualität, offenbaren eine scharfsinnige Beobachtungsgabe und vereinnahmen den Zuschauer durch eine gelungene Mischung aus Drama und Satire - und dabei wird auch gerne mal mit den üblichen Serienkonventionen gebrochen. Besonders gelungen sind vor allem die Szenen, in denen sich die Figuren vorstellen, was sie jetzt am liebsten tun würden. Als Zuschauer denkt man zunächst, dass dies wirklich passiert, bis es so absurd wird, dass es eigentlich nicht wahr sein kann. Dann kommt der Schnitt, und es ist klar, dass sich die Charaktere das eben Gesehene gedanklich nur ausgemalt haben.
Unter den prominenten Gastdarstellern dieser Staffel, wie etwa Dina Meyer ("Starship Troopers", "Star Trek: Nemesis", "Saw") oder Lili Taylor ("Das Geisterschloss", "High Fidelity", "Live aus Bagdad"), ist besonders Patricia Clarkson ("Pieces Of April", "Married Life", "Elegy") zu erwähnen, die Ruths Schwester Sarah spielt. Nicht nur hat die Schauspielerin eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Ruth-Darstellerin Frances Conroy, auch bildet die Figur als esoterisch-spirituell angehauchte und künstlerisch-kreative Person einen hervorragenden Kontrast zu ihrer eher konservativen und biederen Schwester.
In der ersten Staffel von "Six Feet Under" haben sich die exzellenten Dialoge, der skurrile Humor und die lebensnahen Geschichten schnell als Markenzeichen der äußerst unterhaltsamen und mitreißenden HBO-Produktion rund um die Bestatter-Familie Fisher etabliert. Mit der zweiten Season übertriff sich die Serie sogar noch in allen diesen Punkten. Fernsehen at its best!

Hier ist noch die Episodenauflistung:

14. "AM SPIELTISCH" (Regie: Rodrigo Garcia / Drehbuch: Alan Ball)
15. "BRENNE AUS, KLEINE KERZE" (Regie: Kathy Bates / Drehbuch: Laurence Andries)
16. "DER PLAN" (Regie: Rose Troche / Drehbuch: Kate Robin)
17. "MR. MOSSBACKS RÜCKFÜHRUNG" (Regie: Michael Cuesta / Drehbuch: Rick Cleveland)
18. "DIE UNSICHTBARE FRAU" (Regie: Jeremy Podeswa / Drehbuch: Bruce Eric Kaplan)
19. "ANSTELLE VON ZORN" (Regie: Michael Engler / Drehbuch: Christian Taylor)
20. "TANTE SARAHS PARTY" (Regie: Dan Attias / Drehbuch: Jill Soloway)
21. "DIE WUNDERBARSTE ZEIT DES JAHRES" (Regie: Allan Taylor / Drehbuch: Scott Buck)
22. "MIT DEN AUGEN EINES ANDEREN" (Regie: Michael Cuesta / Drehbuch: Alan Ball)
23. "DAS GEHEIMNIS" (Regie: Alan Poul / Drehbuch: Bruce Eric Kaplan)
24. "DER LÜGNER UND DIE HURE" (Regie: Miguel Arteta / Drehbuch: Rick Cleveland)
25. "ICH NEHME DICH" (Regie: Michael Engler / Drehbuch: Jill Soloway)
26. "DAS LETZTE MAL" (Regie: Alan Ball / Drehbuch: Kate Robin)
Staffel mit Schwächen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe bisher drei Staffeln gesehen und zwischen der sehr guten ersten und der nur noch grandiosen dritten fällt die zweite etwas ab. Man hat nach der ersten Staffel die zunächst prägenden Stilmittel etwas weniger genutzt, v.a. die Verknüpfung der Geschichten der Fishers mit denen der Toten der einzelnen Folge und die Auftritte des verstorbenen Vaters. Das ist zunächst mal schade, weil diese beiden Stilmittel die Qualität der ersten Staffel in weiten Teilen ausmachten.

Der Fokus liegt mehr auf der Fisher-Familie als solches; die Beschreibung der Figuren und ihres Innenlebens ist aber noch nicht so hochklassig wie in der dritten Staffel, so dass die Nachteile der oben beschriebenen Änderungen nicht aufgehoben werden. Das Verhalten ist mir in einigen Teilen einfach zu abgedreht und neurotisch und sagt nicht mehr aus. Auch ist mir das Thema der sexuellen Ausschweifung und Aggressivität hier etwas zu überbetont.

Im ganzen also ein kleiner Durchänger auf freilich im ganzen weiterhin hohen Niveau.
Es geht nahtlos weiter...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Produzent Alan Ball hat mit Six Feet Under die etwas andere TV-Serie" geschaffen.
Es geht u.a. um Themen rund um den Tod, aber dieses Mal nicht aus der Sicht eines Kommissars der einen Mord aufklären muss, oder aus der Sicht eines Gerichtsmediziners der eine Autopsie durchführen muss - nein diesmal wird das Thema Tod aus der Sicht der Bestattungsunternehmer David und Nate Fisher, ihrem Totenwäscher und Einbalsamierer Frederico Diaz und ihren Kunden beleuchtet.
Die Serie verschafft einen Einblick in die Arbeit derer, die die Leichen für die letzte Begegnung mit den trauernden Hinterbliebenen noch einmal ordentlich herrichten müssen, ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was da alles gemacht werden muss.
Aber natürlich geht es in der Serie nicht nur um Tote, es geht vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen.
Produzent Alan Ball hat mit dem Liebespaar David Fisher & Keith Charles alles auf eine Karte gesetzt und sich über sämtl. Tabus hinweggesetzt. Mir ist keine amerik. TV-Serie bekannt, in der intimere Szenen zwischen Männern zu sehen sind. Die Tatsache, dass es sich bei David um einen Weißen und bei Keith um einen Afroamerikaner handelt, setzt dem Fass nur noch die Krone auf.
Aber auch der 2. Sohn des Hauses Nate Fisher läßt nichts zu wünschen übrig. Er lernt bereits in der 1. Episode die sexsüchtige Brenda Chenowith kennen. Aus der "borisbeckerreifen Zweiminutennummer in der Flughafen-Besenkammer" wird zum Erstaunen aller eine Beziehung, die allerdings von Anfang bis zum bitteren Ende unter keinem guten Stern steht.
Der Tochter des Hauses Claire geht es nicht sehr viel besser. Sie hat einen selbstzerstörerischen Drang zu männl. Freaks und beweist in ihrer Partnerwahl alles andere als ein gutes Händchen.
Es bleibt die Mutter Ruth Fisher, das stille Wasser" der Familie... aber stille Wasser sind bekanntlich tief.
Die Frage war: Wie werden die Zuschauer auf diese provokanten Figuren reagieren?
Die Antwort lautet: Mit Begeisterung - wie es scheint, sind die Amerikaner keineswegs so prüde, wie wir immer denken!

Zuletzt noch eine Bemerkung zur Tonqualität. Empfand ich als hohl und dumpf, dazu kommt noch penetranter rauschender Verkehrslärm im Hintergrund (wie in der 1. Staffel), gerade so als ob man selbst an einer mehrspurigen Hauptverkehrsstraße in L.A. wohnt. Egal ob in der Küche oder im Leichenkeller der Fishers, ob in der Kirche, oder in der Schule, im Wald oder am Meer oder wo auch immer, die störende Geräuschkulisse ist immer dabei. In der deutschen Synchronfassung kommt mir der Pegel sogar noch höher vor, was soll der Schwachsinn?

Die Serie bekommt von mir aber trotzdem eine klare Kaufempfehlung! *****
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Six Feet Under - L'Intégrale Saison 3 - Coffret 5 DVD [FR Import]

Six Feet Under - L'Intégrale Saison 3 - Coffret 5 DVD [FR Import]
mit Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Rachel Griffiths, Regie: Alan Ball, David Janollari

DVD von Warner Home Video
Preis bei Amazon: EUR 48,99

Zoom ± Produkt-Bild: Six Feet Under - L'Intégrale Saison 3 - Coffret 5 DVD [FR Import]
Produkt-Bild: Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette erste Staffel (5 DVDs)

Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette erste Staffel (5 DVDs)
mit Peter Krause, Michael C. Hall, Frances Conroy, Lauren Ambrose, Freddy Rodríguez, Regie: Alan Ball, Kathy Bates

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 19,98, Angebote ab EUR 10,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Six Feet Under - Gestorben wird immer, Die komplette erste Staffel (5 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Home Six Feet Under - Season One, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 16.01.04

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Familie Fisher aus der TV-Serie Six Feet Under ist die typische funktionsgestörte Familie. Ruth (Frances Conroy) ist die strenge Matriarchin, die ihre Gefühle nicht ausdrücken kann und beim kleinsten Problem überschnappt. Ihre Tochter Claire (Lauren Ambrose), deren schulische Leistungen weit hinter den Erwartungen zurückliegen, pflegt in der Highschool ein launiges, geheimnisvolles Einzelgänger-Image (und frönt zudem bewusstseinserweiternden Mitteln). Ihr Bruder David (Michael C. Hall) arbeitet im Familienbetrieb mit und ist verklemmt bis zum Gehtnichtmehr (und gibt sich zudem einer heimlichen homosexuellen Beziehung hin). Der ältere Bruder Nate (Peter Krause) ist das schwarze Schaf der Familie, das die Verantwortung scheute und nach Seattle abgehauen ist, aber wieder zurückgelockt wurde. Und Papa schließlich (Richard Jenkins) beobachtet das ganze Geschehen mit Verwunderung.
Habe ich schon erwähnt, dass Papa tot ist? Ach ja -- und dass es sich bei dem Familienbetrieb um ein Bestattungsinstitut handelt? Das klingt vielleicht nicht gerade einladend, aber aus der Hand von Regisseur Alan Ball, der Mann, der in American Beauty das amerikanische Kleinbürgertum freilegte, um den beißenden Witz darunter zum Vorschein zu bringen, ist Six Feet Under eine treffsichere, großartige Betrachtung des Alltagslebens einer durchschnittlichen gestörten Familie.
Die TV-Serie strebte ursprünglich nach Skurrilitäten à la Twin Peaks: Jede Episode begann mit einem Tod, der absonderlicher war als der vorherige. Aber schließlich fand sie ihre gemütliche Nische, die auf die bekanntesten TV-Familienserien zurückging. Die Wurzeln der Serie beim Kabelkanal HBO gab ihr natürlich auch genügend Spielraum bei den Themen Sex, Drogen, Gotteslästerung und Gewalt. Während das Drehbuch ein wenig zu clever daherkam, blieben der Gesamteindruck und der Charakter der Serie solide und gelegentlich ein wenig tiefgründig (und manchmal auch ein wenig absurd, aber meistens aus gutem Grund).
Krause und Hall, die als Brüder ursprünglich auf Kriegsfuß miteinander standen und zu einem gewissen vorsichtigen Einvernehmen kamen, bilden eine solide Basis, aber es sind die Frauen in Six Feet Under, die die phänomenalste Leistung liefern. Conroy verleiht der geradezu klischeehaften Mutter ein starrsinniges, doch letztendlich verständnisvolles Herz, und die von Ambrose gespielte Claire ist sicherlich die ansprechendste Figur der Show. Und Brenda (Rachel Griffith), eine geheimnisvolle Frau mit sonderbarem Hintergrund, die Nate auf einem Flug kennen lernt, am Flughafen mit ihm Sex hat und in sein Leben eindringt, stiehlt allen links und rechts die Schau. Wie Brenda, ist auch Six Feet Under faszinierend -- und macht hochgradig süchtig. --Mark Englehart
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Authentischer, subtiler und geistreicher kann Serie nicht sein...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Will man als Filme- oder Serien-Macher ein herausragendes, über jeden Zweifel erhabenes Produkt erschaffen, muss einfach alles stimmen. Zunächst muss das Skript, abgesehen von seinen unerlässlichen inhaltlichen Qualitäten, in der Lage sein, die Denkensweisen und erwünschten Effekte des Schreibers auf einen neutralen Leser zu übertragen. Der nächste Schritt ist das Casting geeigneter Darsteller und das Aussuchen stimmiger Drehorte. Will man nur unbedarfte Actiongülle drehen, kann man sich hier den einen oder anderen Patzer erlauben, nicht aber, wenn das Resultat selbst gnadenlose Kritiker beeindrucken und restlos überzeugen soll. Zu guter Letzt wäre da der Regisseur, der an einem Set voller Trubel, Stress und ständig störender unvorhersehbarer Vorkommnisse die Ruhe behalten und sich nach Fallen der Klappe auf ein ungemein sensibles Gemüt und ein detailverliebtes, hochanalytisches Auge verlassen muss.
Wie viele Filme oder gar mehrere Staffeln umfassende Serien gibt es da schon?

Nun, an allererster Stelle wäre da im Serienfach wohl die erfolgreiche aber ganz und gar nicht kommerzielle Drama-Serie SIX FEET UNDER (englischsprachiges Synonym für "unter der Erde") zu nennen, bei der unfassbarerweise alles stimmt, und sich von der ersten bis zur finalen fünften Staffel ein schier atemberaubenes Niveau hält.
Jede Geschichte, jeder Akteur, jede verdammte, im Hintergrund des jeweilen Sets platzierte Requisite passt wie die Faust aufs Auge. Nichts wird dem Zufall überlassen und SIX FEET UNDER wirkt dennoch absolut unbemüht. Die Darsteller spielen um die Wette, dass sich binnen weniger Folgen unweigerlich das Gefühl einstellt, dass das, was einem dargeboten wird, nicht gespielt sein kann sondern real sein muss. Dafür verantwortlich ist auch die Tatsache, dass jede Episode wie aus einem Guss erscheint. Nicht selten steigert sich ein Plot in derart intensive Sphären, dass man einfach überfahren dasitzt und zu realisieren versucht, dass dieser von etlichen verschiedenen Charakteren erschaffen wurde.
SIX FEET UNDER ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie sich der Gucker nach dem Schauen fühlt. Ist die eine Episode herrlich unterhaltsam und philosophisch, wird man schon in der nächsten mit massiven Steinen gefüttert, welche sich noch lange nach Ende der Folge nicht verdauen lassen. Will SIX FEET UNDER den Zuschauer zum Lachen animieren, ihn herunterziehen, ihn nachdenklich stimmen oder gar zum Weinen bringen, sei es vor Trauer oder Rührung, so kann sich dieser den dazu angeschlagenen Tönen nicht entziehen, so sehr er es auch versuchen mag.
Die im Hauptfokus stehenden Akteure sind so echt und deren Denken und Fühlen so unglaublich nachvollziehbar wie individuell, dass man selbst weniger sympathische Individuen tief ins Herz schließt und sie binnen kürzester Zeit als ein Teil vom Ganzen betrachtet.
Jeder in SIX FEET UNDER porträtierte Charakter macht seine ganz eigene Entwicklung durch, ganz authentisch und unbeschönt. Und obgleich zunächst dezente, sich unkompliziert in das Gesamtbild einfügende Figuren irgendwann ausbrechen und eine 180-Grad-Wendung machen - die Motive sind stets nachvollziehbar oder bilden eine logische Konsequenz zu vorausgegangenen Ereignissen.

Achtung, kleiner Spoiler! Fängt man einmal mit SIX FEET UNDER an und lässt sich auf die intensiven Geschichten ein, ist es für einen schon verdammt schade, dass zum Ende der fünften Staffel ein Punkt ohne Rückkehr gesetzt wird. Obwohl; es ist natürlich viel besser, eine Serie uneingeschränkt empfehlenswert zu beschließen, als irgendwann aufs Zerbersten weiterzuproduzieren und große Qualitätseinbußen in Kauf zu nehmen.

Fazit: Sind Sie ein Mensch mit übermäßiger Angst vor Ihrem eigenen oder dem Tode anderer, so ist dies wahrscheinlich nicht die richtige Serie für Sie - SIX FEET UNDER beäugt die Themen "Tod", "Verluste" und die aus "Verlusten resultierenden Folgen" statisch, mitunter mit sehr makaberen Untertönen und absolut unbeschönt. Können Sie aber Ihre eigenen diebezüglichen Urängste zumindest herunterschrauben (ganz abschalten sollte man sie gar nicht, weil man sich gleichzeitig für die starken emotionalen Töne der Serie desensibilisieren würde) und sich stattdessen für ultraintensive Dramen öffnen, ist dies genau der richtige Stoff für Ihren Feierabend. Haben Sie zudem noch Rezeptoren für stimmungsvolle Musik, so wird Ihnen SIX FEET UNDER wohl alles geben, was Sie sich von einer Serie versprechen können, den hier stimmt einfach alles!
Schlaflose Nächte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da ich die Serie im TV leider immer verpasst habe, hat mir ein Freund nun alle auf DVD geliehen - seitdem schaffe ich es nicht mehr, den Fernseher auszumachen. Die erste Folge hat mich gleich so begeistert, dass die zweite gleich im Anschluss kam, dann die dritte, die vierte...
Die Werbespots für Bestattungsunternehmer in der ersten Folge haben es mir besonders angetan - ein hübscher Kerl liegt nackt auf einer Liege und es wird Einbalsamierungsöl beworben - wunderbar! :-)
Auch der tote Vater, der immer wieder auftaucht und seinen Senf dazu gibt, ist genial. Alle Charaktere haben ihre kleinen Problemchen - und sind ein wenig durchgeknallt. Es gibt einige makabere Momente, schließlich geht es um den Tod.
Hoffentlich sackt die Serie nicht ab. Die erste Staffel kann ich vorbehaltlos empfehlen.
Sehr guter Start
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist ein toller Start einer tollen, teilweise überragenden Serie. Die erste Staffel (v.a. die erste Folge) ist unwahrscheinlich witzig (wenn man diese Art Humor mag) und einfallsreich in den Geschichten und den Stilmitteln. Die Verknüpfung der Sterbefälle mit den aktuellen Befindlichkeiten der Fisher-Familie ist oft genial gelungen. Ein Genuss sowohl in seiner dramaturgischen Nutzung als auch in der Qualität der Darstellung sind alle Auftritte des gleich am Anfang sterbenden Vaters der Familie.

Die Serie ist intelligent, unterhaltend, geistreich, fesselnd. In dieser Staffel bereits ein echtes Highlight.
Ein fulminanter Start!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Produzent Alan Ball hat mit Six Feet Under "die etwas andere TV-Serie" geschaffen.
Es geht u.a. um Themen rund um den Tod, aber dieses Mal nicht aus der Sicht eines Kommissars der einen Mord aufklären muss, oder aus der Sicht eines Gerichtsmediziners der eine Autopsie durchführen muss - nein diesmal wird das Thema Tod aus der Sicht der Bestattungsunternehmer David und Nate Fisher, ihrem Totenwäscher und Einbalsamierer Frederico Diaz und ihren Kunden beleuchtet.
Die Serie verschafft einen Einblick in die Arbeit derer, die die Leichen für die letzte Begegnung mit den trauernden Hinterbliebenen noch einmal ordentlich herrichten müssen, ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was da alles gemacht werden muss.
Natürlich geht es in der Serie nicht nur um Tote, es geht vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen.
SFU ist die erste amerik. Serie, die mit dem Thema Homosexualität sehr offen umgeht. Alan Ball ist (lt. www.imdb.com) ausgesprochen schwul, er hat mit dem Liebespaar David Fisher & Keith Charles alles auf eine Karte gesetzt und sich über sämtl. Tabus hinweggesetzt. Mir ist keine amerik. TV-Serie bekannt, in der intimere Szenen zwischen Männern zu sehen sind. Die Tatsache, dass es sich bei David um einen Weißen und bei Keith um einen Afroamerikaner handelt, setzt dem Fass nur noch die Krone auf.
Aber auch der 2. Sohn des Hauses Nate Fisher läßt nichts zu wünschen übrig. Er lernt in der 1. Episode die sexsüchtige Brenda Chenowith kennen. Aus der borisbeckerreifen Zweiminutennummer in der Flughafen-Besenkammer" wird zum Erstaunen aller eine Beziehung, die allerdings von vornherein unter keinem guten Stern steht.
Der Tochter des Hauses Claire geht es nicht sehr viel besser. Sie hat einen selbstzerstörerischen Drang zu männl. Freaks und beweist in ihrer Partnerwahl alles andere als ein gutes Händchen.
Es bleibt die Mutter Ruth Fisher, das stille Wasser" der Familie... aber stille Wasser sind bekanntlich tief. Nach außen hin die zurückhaltende treusorgende Ehefrau und Mutter, die sich dann völlig unerwartet nach dem Tod des Ehemannes dazu bekennt, dass sie seit 2 Jahren einen Geliebten hat.
Die Frage war: Wie werden die Zuschauer auf diese provokanten Figuren reagieren?
Die Antwort lautet: Mit Begeisterung - wie es scheint, sind die Amerikaner keineswegs so prüde, wie wir immer denken!
Für manche deutsche Zuschauer mag es befremdlich sein, dass sich die junge Generation im Hause des Bestattungsunternehmers Fisher ein ums andere Mal bekifft und Vater Fisher fast in jeder Episode auftaucht, obwohl er bereits in der 1. Episode das Zeitliche segnet. Da sollte man wissen, dass der Erwerb von Marihuana in Kalifornien legal ist und 80 % aller Amerikaner an ein Leben nach dem Tod glauben.

Zuletzt noch eine Bemerkung zu den Hintergrundgeräuschen in der 1. Staffel. Ich bin was Musik, Geräusche bzw. Lärm betrifft sehr empfindlich. Den im Hintergrund rauschenden Verkehrslärm empfinde ich deshalb als kleine Katastrophe!
In der 1. Staffel hört man im Hintergrund 13 Episoden lang DURCHGEHEND rauschenden Verkehrslärm, gerade so als ob man selbst an einer mehrspurigen Hauptverkehrsstraße in L.A. wohnt. Egal ob in der Küche oder im Leichenkeller der Fishers, ob in der Kirche, oder in der Schule, im Wald oder am Meer oder wo auch immer, die störende Geräuschkulisse ist immer dabei. In der deutschen Synchronfassung kommt mir der Pegel sogar noch höher vor, was soll der Schwachsinn?
Ich nehme mal an, dass sich zahlreiche Zuschauer bei HBO beschwert haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Verantwortlichen ab der 3. Staffel ein Einsehen hatten und auf die störenden Hintergrundgeräusche ZUR GÄNZE verzichtet haben!?

Die Serie bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung! *****
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung!
Hintergründig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Hauptdarsteller in (amerikanischen)Serien können nicht die großen Filmstars sein - die haben anderes zu tun. Also sind es oft - jedenfalls für uns Europäer - relativ unbekannte Gesichter, Darsteller, die einen großen Teil ihrer bisherigen Karriere im Theater verbracht haben. Das gilt auch für diese Serie, und das merkt man: in den besten Abschnitten fühlt man sich in eine Theateraufführung versetzt. Es mögen nicht einmal unbedingt die allerbesten Theaterschauspieler sein, aber die Sorgfalt, die sie - und die Autoren und Regisseure - auf ihre Dialoge verwenden, zusammen mit der Liebe, mit der die einzelnen Charaktere, in all ihrer Widersprüchlichkeit, gestaltet sind, das macht eine Stärke dieser Serie aus.
Eine weitere ist, daß ihre Macher einer naheliegenden Versuchung nicht erlegen sind: Wer hier schwarzen Humor sucht, weil sie in einer Bestatterfamilie spielt, wird wohl enttäuscht sein; die Serie hat Humor, aber er ist eigentlich nicht schwarz, eher hintergründig. Daß die Familie Fisher von Bestattungen lebt, wird nicht als etwas Makabres dargestellt, sondern als etwas, was zum Leben dazugehört - so wie der Tod für uns alle zum Leben dazugehört.
Eine dritte Stärke: Die Folgen leben weder von der Frage "Wie geht es weiter" noch von einem Handlungsbogen, der auf eine Pointe zusteuert, sondern die verschiedenen Handlungsstränge einer Folge sind kunstvoll um ein Thema herumgeflochten - jedenfalls bei den besten Folgen.
Damit bin ich bei einer der Schwächen: die Folgen stammen von verschiedenen Regisseuren und Autoren. Nicht alle schaffen es, diese Dichte durchzuhalten. Oder bilde ich mir das nur ein?
Was mich auch stört, ist die starke Fixierung auf Sex - und die Sprache: Jeder zweite Satz (im Original) mit sh.. und/oder f... Nichts gegen Slang, aber besteht die amerikanische Vulgärsprache wirklich zu 90% aus diesen zwei Wörtern?
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Erscheinungsdatum: Dezember 2006
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