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Der Seelenbrecher von Sebastian FitzekBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,09 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426637928, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist. Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben? Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen. In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an... Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Stephen lässt grüßen 3 von 5 PunktenOk, ein Bestseller, überall lese ich von diesem Buch, ich lasse mich verleiten und klicke "In den Einkaufskorb" und schön gehört er mir, der Bestseller. Nach den ersten 20 Seiten fühlte mich schon sehr an Stephen King erinnert. Da ich nicht (mehr) soviele Thriller und Horrorbücher lese, kann ich auch nicht mehr Vergleiche stellen. Kurzer Inhalt von "Der Seelenbrecher": Ein Psychopath entführt Frauen, lässt sie nach einer kurzen Zeit wieder frei, allerdings in einer Art Wachkoma. Die Frauen sind in sich selbst gefangen, körperlich wurde ihnen kein Leid zugefügt, eben "nur" die Seele gebrochen...Soweit die Vorgeschichte. Das Buch selbst spielt ein einer alten Villa, die in eine Psychatrie umgebaut wurde... Ein Mann ohne Gedächtnis, eine Ärztin, eine Krankenschwester, eine Köchin, ein Hausmeister und ein Sanitäter sind in der Klinik gefangen und der besagte Psychpath ist auch im Haus unterwegs. Hört sich spannend an, ist auch spannend. Ich hab das Buch sehr schnell durchgelesen eben weil es so spannend war bzw wollte man immer wissen, wie es weitergeht weil wirklich JEDES Kapitel mit einem harten Cliffhanger endet...Es gibt Handlungswandel, man wird auf eine falsche Spur gelockt und am Ende ist doch alles ganz anders. Der Schreibstil ist sehr einfach und jeder, der sich normalerweise diese Art von Filmen ansieht, kann zur Abwechslung ruhig mal ein Buch lesen, erst Recht wenn es so easy zu lesen ist. Wenn der Lektor nicht gewesen wäre ... 1 von 5 Punkten... hätte wohl niemand das Buch verstanden! Man stelle sich vor, man liest einen Roman und an dessen Ende steht man da und hat nichts verstanden. Zu viele offene Fragen. Das hat wohl auch der Verlag gedacht und den Autor offenbar gebeten, um die eigentliche Geschichte herum einen weiteren Plot zu stricken, damit am Ende die Möglichkeit bleibt, dem (genervten) Leser alles zu erklären. Genau so kam es mir nämlich vor. Zuerst lese ich den langweiligsten "Psycho-Thriller" aller Zeiten und danach muss ich auch noch ca. 50 Seiten Erklärung lesen, wie denn die Geschichte überhaupt gemeint war und wie sich was verhält bzw. wer wer ist und warum sich was zugetragen hat. Nein, das war nicht spannend! Das war geld- und zeitraubend! Entäuschung pur 1 von 5 Punktenich liebe spannende Bücher, und war nach den überwiegend guten Rezensionen in freudiger Erwartung, als ich dieses Buch zu lesen begann. Aber diesen "Schocker" fand ich nur langweilig und irgendwie verkrampft. Kann mit einer Tess Gerritsen nicht mithalten! Ich gebe einen Punkt, weil ich den Epilog (mit Auflösung des letzten Rätsels...) ganz witzig fand. Das Leben ist zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen! Suse Echt ein gut gelungenes Buch 5 von 5 PunktenIch habe es geschafft dieses Buch binnen eines Tages zu lesen und das soll schon was heißen! Enttäuscht 1 von 5 PunktenIch mag ihn, den Sebastian Fitzek und seine Romane, aber dieses hier fand ich sehr enttäuschend. Es ist zu oberflächlich gehalten, Spannung nur Etappenweise une keinen Grund, mir zu denken "Ich muss es jetzt lesen". Nach der Hälfte habe ich es beiseite gelegt....Weiter zu lesen, wäre für mich Zeitverschwendung gewesen ! Evt. bin ich deswegen so enttäuscht, weil alle anderen gelesenen Romane so furchtbar fesselnd waren ! |
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Leise rieselt der Schnee: Der Krimi-AdventskalenderBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,97 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548269729, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEin Adventskalender der besonderen Art: 24 Kurzkrimis von 24 verschiedenen Autorinnen, das dürfte die ohnehin spannende Zeit bis zum Fest der Liebe nun wahrlich noch fesselnder gestalten. Mit „morbiden Gedanken“ spinnen Verbrecher, Betrüger und Mörder zielstrebig ihr Netz um „perfekte Mordopfer“. Kurz, kurzweilig und ganz schön kriminell! „Haben Sie auch schon einmal überlegt, was Sie mit der Leiche anstellen würden?...Man könnte die Einzelteile eines Toten einfach ihn alle Welt verschicken.“ Mörderische Pläne, ausgeheckt von so arglos scheinenden Zeitgenossen. Und wenn sich der Weihnachtsmann „mit einer für seine Leibesfülle erstaunlichen Geschwindigkeit ins Zimmer geschoben und die Tür zum Korridor geräuschlos hinter sich geschlossen“ hat, heißt das noch lange nicht, dass er in friedlicher Weihnachtsmission kommt! Eine herrliche Mischung und eine prima Alternative zu allzu rührseliger Adventsstimmung. Ein attraktives Buch, das für ein paar Wochen zum Begleiter wird, für so eine Geschichte ist allemal Zeit, auch im Weihnachtsstress! Hübsche Idee der Autorinnen und der Herausgeberin Gisa Klönne: jede Geschichte ist mit dem Titel eines Weihnachtsliedes überschrieben, gaukelt heile Welt vor, die sich dann aber auf jeweils nur wenigen Seiten als alles andere als heil und harmonisch herauskristallisiert. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“...na, ja, wer’s denn glaubt, zumal aus der Küche ein seltsam „süßlicher Fleischgeruch“ wehte... Allesamt, auch das ein Pluspunkt für das Buch, sind es bisher unveröffentlichte Geschichten, viele der Autorinnen sind bekannt, wie Gisa Klönne selbst, daneben Jutta Wilbertz, Ursula Steck oder Christa von Bernuth. Und einen literarischen Hang zum Kriminellen haben sie alle. „Ich unterdrückte das Zittern meiner Hand, in der ich jetzt die Pistole halte.“ Na dann: „Fröhliche Weihnachten überall“.--Barbara Wegmann 5 Kundenrezensionen:Ich bin begeistert! 5 von 5 PunktenIn der Vorweihnachtszeit ist es immer dasselbe. Stress, Hektik und keine Zeit für garnichts. Außerdem braucht man tausend Geschenke für mindestens zweitausend Menschen, die einem wert und teuer sind. Die Geschenke allerdings sollten weniger teuer, dafür aber umso origineller ausfallen. Da kommt mir dieses Buch gerade recht. Ich selbst habe es (das muss ich gestehen) an drei Abenden ausgelesen, das liegt aber sicherlich nur daran, dass ich schon vor der Adventszeit damit angefangen habe. Also, um es kurz zu machen: Wenn Sie eine Krimifan kennen, von dem sie nicht so genau wissen, welche Sorte er bevorzugt (es ist in diesem Metier ja wie mit den Pralinen, man kann sich schon sehr vertun ...), dann greifen Sie hier zu. Es lohnt sich. Spannende Geschichten und ein tolles Geschenk! 5 von 5 PunktenImmer wieder zur Weihnachtszeit schauen meine Frau und ich nach den passenden Geschenken für das Wichteln mit unseren Arbeitskollegen (traditionell am Samstag vor dem 1. Advent). Letztes Jahr sind wir mit dem Krimi-Adventskalender von Glönne, dem tollen Fußball-Buch "Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten" und "Mein Ich und sein Leben" von "unseren" beiden Bochumern Redelings und Goosen sehr gut angekommen - und wurden geradezu dazu aufgefordert, diese Kombination dieses Jahr zu wiederholen. Als Geschenk ist der Krimi also nur zu empfehlen! Der Adventkalender ist eindeutig zu kurz .... 5 von 5 PunktenLeider hat das Buch nur 24 Kurzgeschichten, also für jeden Tag im Advent eine. Ich hatte mir auch ganz fest vorgenommen, wirklich nur eine Geschichte am Tag zu lesen.....am dritten war dann der Spass vorbei und ich hab eine Geschichte nach der anderen "verschlungen" (so wie als kleines Kind, wenn man einfach nicht begreifen wollte das es nur ein Kästchen zum Aufmachen gibt, aber ihr kennt das ja ;-)) Die Geschichten sind witzig und spannend geschrieben und die Titel sind immer nach bekannten Weihnachtsliedern gewählt. Alles in allem ein super Buch. Es eignet sich aber also vor allem für "Lesefaule" die gerade mal eine Kurzgeschichte schaffen, aber wer weiß, vielleicht können sich die dann auch nicht mehr "bremsen"..... Mal was anderes 5 von 5 PunktenEndlich nicht immer nur Geschichten, wo alles friedlich und harmonisch abläuft, ein wirklich geniales Buch und eine super Geschenksidee, oder einfach zum Selber schenken!! enttäuscht vom Adventskalender 3 von 5 PunktenLeider habe ich von einem Kalender was anderes erwartet... Die Geschichten mögen zwar ganz nett sein, aber bei einem Kalender geht es doch ums Türchen aufmachen! Hier gibts nur 24 Geschichten, die man nacheinander lesen kann, das finde ich wirklich sehr schade. |
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Doch die Sünde ist scharlachrot: Ein Inspector-Lynley-Roman von Elizabeth GeorgeGebundene Ausgabe von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 18,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3764502428, Erscheinungsdatum: November 2008 |
5 Kundenrezensionen:doch die sünde ist scharlach rot 2 von 5 PunktenVon dem Buch davor war ich schon sehr enttäuscht. Doch das jetzige übertrifft alles! Sexbessene Frauen (eine als Kind missbraucht), zwei Söhne, die nichts taugen - wie ihre Väter meinen (warum eigentlich gleich beide?), eine Frau die ihre wahre Herkunft verschleiert. Töchter am Leben leidend, eine andere geht dann auch noch ins Kloster. Ein einsamer Wanderer ohne Brot und Geld, aber alles überlebend. Jede Menge Surfbeschreibung - habe ich was vergessen? Da hätte ich mir doch gleich eine Pilcher oder noch besser Courths-Mahler gekauft oder den nächsten Surfkurs gebucht. Das Buch war für mich nur wirr und daher eine Zumutung. Die zwei Sterne gebe ich auch nur als Hochachtung für die ersten Bücher von Elizabeth George. Der gute alte Lynley 4 von 5 PunktenEndlich wieder ein Fall mit Inspector Lynley. Das Buch ist absolut lesenswert, ein Elizabeth George in seiner vollen Größe. Teilweise, gerade am Anfang etwas langatmig, aber der Hälfte ist man so in der Spannung gefesselt, dass man solche Szenenbeschreibungen eher als gedankliche Ruhepause nutzen kann, bevor man wieder in die nächste Szene mitgerissen wird. Das Ende kann ich leider noch nicht verraten. Aber nur soviel: Es kommt alles anders, als man denkt... EH verwirrend 3 von 5 PunktenIch bin eigentlich ein großer E. Georgefan und habe mich auf den neuen Roman schon einige Zeit vorher gefreut. Irgendwie fand ich ihn verwirrend und enttäuschend- Lynley ist zurück! 3 von 5 PunktenIn gewohnter Qualität widmet Elizabeth George dem Innenleben der Figuren, ihrer Vorgeschichte, dem Beziehungsnetz, der psychologischen Seite viel Aufmerksamkeit. Bisher gelang es ihr meistens recht gut, dies mit einem stabilen Gerüst einer guten Handlung von Verbrechen über Ermittlungsarbeit bis zur Aufklärung zu verbinden. Bei "Careless in Red" leistet sie sich allerdings allerlei Ungereimtheiten: Wie kann Lynley seit sechs Wochen allein praktisch ohne Gepäck auf Wanderung sein ohne Portemonnaie und Geld, hat er auch gefastet, ist das nicht ein bisschen dick aufgetragen? Wie kann DI Hannaford ihn als den Finder des toten Jungen und damit potenziell Verdächtigen einfach dabehalten, sogar bereits, als alles noch wie ein Unfall aussieht? Wie kann sie ihn gleichzeitig in die Ermittlung einspannen, eine Doppelrolle als Ermittler und Verdächtiger dürfte in der Polizeiarbeit vollkommen ausgeschlossen sein. Und dann seine auch schon in einer anderen Rezension erwähnte erstaunlich schnelle "Genesung" von den Schrecken der Vergangenheit. Ein bisschen mehr Sorgfalt hätte dem Buch gut getan. Das gilt auch für die ausufernde Länge, ein paar Straffungen und Konzentrationen wären sicherlich möglich gewesen. Trotz allem, für Fans der Serie ist auch dieser Band natürlich ein "Muss", und auch ich werden auch den nächsten Band ganz bestimmt lesen, ich will ja wissen, wie es weitergeht... P.S. Brilliant: Die geschliffenen Dialoge zwischen Lynley und Havers, echt zum Schmunzeln! Typischer Lynley/Havers Plot 5 von 5 PunktenDieses Mal wieder ein typischer Elizabeth-George-Roman aus der Linley/Havers-Reihe. Linley - nach dem gewaltsamen Tod seiner geliebten Helen - auf einer Wanderung an den Küsten Cornwalls unterwegs, entdeckt eine Leiche am Klippenrand. Kurzfristig gerät er in das Visier der zuständigen Ermittlerin, eine resolute, ältere DI Hannaford. Sie muss mit den Unzulänglichkeiten der personellen Ausstattung den Fall aufklären - und man ahnt es: schneller als ihm lieb ist, ist Linley in die Aufklärung involviert. Wieder eine abwechslungsreiche, sehr spannende Geschichte, mit Landschaftsbeschreibungen, die einen mittendrin sein lassen; wie man es von Elizabeth George kennt. Immer wieder wird abschnittsweise über das Geschehen berichtet, dabei wechselt jedes Mal die Person im Mittelpunkt. So ergibt sich nach und nach ein Bild des Zusammenlebens, nicht nur im Dorf selbst, sondern in den teilweise ziemlich kaputten Familien innerhalb der verschiedenen Generationen und Geschlechtern mit den dazugehörigigen Spannungen; dazu ein deutliches Herausarbeiten der verschiedenen Klassen-Zugehörigkeit, wie sie in England noch weit verbreitet ist. Lynley erfährt dieses am eigenen Leib, er ist nicht mehr so unnahbar in seinem Klassendenken verhaftet, aber es ist schwierig, alte Gewohnheiten abzulegen - von beiden Seiten. Das Lesen macht Spaß, lässt einen hoffen, dass der nächste Lynley/Havers-Roman nicht solange auf sich warten lässt. Wer die Lynley/Havers-Reihe gelesen hat, für den ist dieses Buch ein Muss. |
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Kalte Asche von Simon BeckettTaschenbuch von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499241951, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 5., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionMerkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten... Konzentriere dich auf das Rätsel! lautet ein Motto Hunters. Simon Beckett, der mit dem Bestseller Die Chemie des Todes einen sensationellen Durchbruch erlebte, hält sich in Kalte Asche nicht an diese Devise. Viel Zeit braucht er, bis seine Geschichte in die Gänge kommt. Und viel Zeit braucht er auch, um seine Figuren zu entwickeln: So lange, bis sie dem Leser -- ebenso wie Hunter -- sympathisch oder eben unsympathisch geworden sind. Diese Taktik erweist sich im Verlauf der Handlung als geschickter Schachzug. Denn auf diese Weise kann man quasi hautnah miterleben, wie schwer dem Forensiker, der schon in Die Chemie des Todes der Hauptheld war, diesmal die Ermittlungen fallen. Denn die Leichen sind eben keine bloßen Leichen mehr, die er auf den Seziertisch bekommt, sondern sie waren einmal, wenn auch entfernte, Bekannte. So raubt die Geschichte, die Elemente des Kammerspiels und des Schauerromans mit einbezieht, bis zum dramatischen Ende ihren Lesern doch das ein oder andere Mal den Atem. Kalt jedenfalls lässt der spannende Roman einen nicht. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:unheimlich gruselig 5 von 5 PunktenVon der "Chemie des Todes" von Beckett war ich eher enttäuscht, wahrscheinlich hatte ich hier zu viele Erwartungen, weil so viel und positiv drüber geredet wird. Dafür hat "Kalte Asche" meine Erwartungen noch übertroffen. Zunächst einmal gefällt mir die Hauptfigur David Hunter sehr gut und auch der Schauplatz, die einsame Insel Runa, kann man sich dank Becketts wunderbaren Beschreibungen sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen der Leichen und chemischen Vorgänge im Körper fand ich (als absoluter Chemie- und Physikmuffel) im Vorgängerroman ermüdend. In Kalte Asche gibt es davon etwas weniger und sie sind für nicht Chemiker verständlicher geschrieben. Obwohl man ahnt, dass der Mörder aus dem näheren Kreis der Beteiligten stammt, ist der Fall trotzdem spannend und das Ende überraschend. Ich habe den Roman ganz schnell verschlungen, was auch gut so war, denn nach dem ein oder anderen recht gruseligen Kapitel konnte ich häufig nicht schlafen und habe auf jedes Geräusch in meinem dunklen Schlafzimmer geachtet :-). Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Roman um David Hunter und weitere schlaflose Nächte! super !!! 5 von 5 PunktenWie auch 'Chemie des Todes' hat sich der Autor hier voll und ganz selbst übertroffen. Man kann es nicht aus der Hand legen, es ist super spannend geschrieben und hat ein total unerwartetes Ende, was auf einen dritten Teil zu hoffen wagt!!! ;) Es ist natürlich auch super zu lesen wenn man 'Die Chemie des Todes' nicht gelesen hat! Was mich daran fasziniert ist, dass man selber ständig einen Verdacht hat, aber dieser immer wieder in Frage gestellt wird, da es überhaupt nicht nachvollziehbar ist wer der Mörder sein könnte! FAZIT: KAUFEN u LESEN - begeistert sein! ---muß nicht immer in dicker Schmöker sein, der Autor zeigt, dass es auch anders geht--- Der Wahnsinn! 5 von 5 PunktenBevor man dieses Buch liest, sollte man zuerst "Die Chemie des Todes" von Simon Beckett lesen. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, aber manche Gedankengänge der Hauptfigur David Hunter lassen sich so besser verstehen. Ein genialer Thriller, der - einmal angefangen - zum Lesen zwingt. Spannend bis zum letzten Buchstaben! schundroman 1 von 5 PunktenIch lese viel und gerne.Hatte mir das Buch mit in den Urlaub genommen und dort dann auch entsorgt.Schon Die Chemie des Todes hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber Kalte Asche ist einfach nur entsetzlich schlecht. Es werden alle Klischee's bedient,die Handlung, so man überhaupt davon sprechen kann, wird in die länge gezogen. Insgesamt einfach nur billig und platt.Ich muss mich wirklich sehr über die vielen guten Bewertungen wundern. Gut, spannend, routiniert 4 von 5 PunktenMit Beckett gibt es wirklich einen neuen Meister seines Fachs. Anders als im Erstling "Die Chemie des Todes" läßt er sich diesmal Zeit bei der Mördersuche. Wer die "Chemie" aufmerksam gelesen hat, kennt aber schon ein paar Tricks des Autoren. Am besten sichtbar bei den Twists und Cliffhangern. Wenn der Forensiker Hunter z.B. einen Linkshänder sucht und er findet dann einen, der zudem noch unsympathisch dargestellt ist, kann man sicher sein, dass der nicht der Mörder ist - egal wie weit die Handlung voran geschritten ist. Lediglich diese Routine sowie das etwas konstruierte Finale haben mir nicht zu 100 % gefallen. Ansonsten echte, wunderbar lesbare Krimi-/Thriller-Feinkost... |
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Verblendung: Roman von Stieg LarssonBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,97 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453432452, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Der Meister des Nordic Krimis 5 von 5 PunktenStieg Larsson isr der neue König des Nordic krimis, viele hundert Seiten lang schreibt er, aber langweilig wird es einfach nicht, man ist immer wider gespannt auf die nächste Wendung, und dabei ist er sehr geradlinig, verzichtet auf Schnickschnack und bleibt bei der Sache. Einfach toll, man freut sich sofort auf die Fortstzung (auch über 500 Seiten, die ich nur empfehlen kann) ! Moralinsaurer Krimi aus Schweden 1 von 5 PunktenMan nehme ein paar üble Wirtschaftskriminelle und ein paar alte Nazis. Rühre das Ganze mit ein bisschen Kapitalismuskritik,Sex und Gewalt zusammen und verwende als Bindemittel eine arg konstruierte Familientragödie und schon hat man den durchschnittlichen schwedischen Krimi, der noch politisch korrekter daher kommt, als jeder deutsche "Tatort" und bei dem man den Täter schon nach hundert Seiten erraten kann: Es ist grundsätzlich immer der, von dem man es am wenigsten annehmen würde. lange Einleitung, danach ein Knaller 3 von 5 PunktenHallo, Durch Band 1 habe ich mich mehr oder weniger durchgequält, zumindest durch die ersten 300 Seiten. Als es dann schliesslich spannend wird ist alles nach ein paar Seiten vorbei. Band 1 sollte man als Einleitung für Band 2 und 3 betrachten, dann ist es auch OK. Band 2 und 3 sind allerdings ein Knaller von der ersten Seite. Wer Geld sparen will kann gleich mit Band 2 beginnen. Spannend 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch im Urlaub gelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ein spannendes Buch mit symphatischen und etwas anderen Protagonisten... Weniger wäre mehr gewesen 1 von 5 PunktenIch kann die Begeisterung für diesen Roman nicht nachvollziehen. Die Geschichte ist mehr als langatmig und richtig Spannung will nicht aufkommen. Das liegt m.E. daran, dass der Autor sich in mehreren sehr konstruiert wirkenden Geschichten verfängt, ohne sie überzeugend abzuschließen. Was soll das für ein Roman sein - gegen Gewalt an Frauen und Kindesmissbrauch, sollte es ein Wirtschaftskrimi werden, eine Kriminalgeschichte oder doch ein Aufruf zur offenen Ehe? Alles wird angerissen und übereilt "abgearbeitet"; stets noch eine Wendung eingebaut, die aber eher nerven, als Spannung erzeugen. Das Kapitel über die Überführung des Wirtschaftskriminellen habe ich z.B. ganz übersprungen. Brauchte es diesen Rahmen, um die Geschichte zu erzählen? Nervig und wenig beitragend finde ich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen der Akteure. Der dargestellte Sex ist mal vulgär, mal platt, aber nie bereichernd oder anregend. Dass dem Hauptprotagonisten sämtliche Frauen jeglichen Alters und Lebenseinstellung wie selbstverständlich schmachtend und begehrend zu Füßen liegen, passt dann schon wieder zur Absurdität der ganzen Geschichte, die sich als nichts mehr als ein dummes Missverständnis herausstellt. |
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Marionetten von John le CarréGebundene Ausgabe von Ullstein HcPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 19,79 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 355008756X, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionInterview mit John le Carré Frage: In welcher Beziehung steht Ihr neues Buch zu den bisÂheÂriÂÂgen? Stellt es eine Rückkehr zu Ihrem alten Stil dar, oder sehen Sie darin eine neue Richtung? Antwort: Darüber muß die Kritik befinden. Und mit dem kritischen Prozeß habe ich ja nichts zu tun. Ich mag dieses Buch jedenfalls sehr. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Ich mußte meine Figuren nur anstupsen, schon lief alles so, wie ich wollte. Ich bin die Geschichte mit ziemlich viel Wut angegangen, und meine Figuren haben dieÂÂÂÂse Wut für mich zum Ausdruck gebracht. Ich wollte einen Thriller schreiben, und beim Schreiben hat mich genau die gleiche Angst gepackt, wie sie hoffentlich auch meine LeÂÂser packt. Was mich verblüfft hat, war die ÖkoÂnomie des Ganzen. Normalerweise arbeite ich nicht so sauber. Aber diesmal gab es keine falschen Spuren, keine Sackgassen, keine riesigen Mengen von Ausschuß wie sonst so oft. Ich hatte in meine Vergangenheit gegriffen, und der Instinkt oder ein glücklicher Zufall hatten mich genau die Figuren und Hintergründe herÂausziehen lassen, die ich brauchÂÂte. Frage: Heißt das, Sie hatten die Figuren bereits fertig im Kopf, bevor Sie überhaupt mit dem Schreiben begonnen haben? Antwort: Es gibt zwei Figuren in diesem Buch, die sich schon lanÂge vorher in meinem SchriftstellergedächtÂnis eingenistet hatÂten und auf ihren Auftritt warteten. ManÂche Figuren sind so. Sie reifen in der Flasche, zum Teil über Jahrzehnte. Dieser alte Mann zum Beispiel, den ich einmal in St. John's Wood getroffen habe. Er saß auf einer Bank, die Einkäufe einer ganzen Woche zu seinen Füßen, und weinte. Als ich ihn fragte, warum, sagte er mir, das Geschimpfe seiÂner Frau sei ihm so unerträglich geworden, daß er einfach nicht den Mut zum Heimgehen aufÂbringe. Oder der zwölfjährige Junge in dem KranÂkenhaus in Palästina, dem eine StreuÂbombe beide Beine weggeÂrissen hatte und der alle, die an seinem Bett vorübergingen, mit hochgeÂrecktem Daumen begrüßte. Diese beiÂden habe ich bisher noch nirÂgends untergebracht. Bei dem alten Mann habe ich es in GeheiÂme MeÂlodie versucht, aber irgendwie wollte er sich nicht einbauen lassen. Und über den palästinensischen Jungen werde ich wahrscheinÂlich niemals schreiben können. Er ist für mich nicht einfach eine Romanfigur, er ist ein Symbol nicht zu unterdrückender Tapferkeit. Dafür konnte ich über einen anderen Jungen schreiben, einen einundzwanzigjährigen Tschetschenen namens Issa, den ich 1992 bei meinen Recherchen zu Unser Spiel in Moskau kennenÂgelernt hatte. Er war ein Aussteiger, halb TschetÂscheÂne, halb Russe, und wohnte in einem musliÂmischen Getto in den Moskauer Außenbezirken. Im Haus trug er immer eine Pistole im Gürtel. In Moskau mußte man damals (wie heute übrigens auch noch) nur asiatisch aussehen, um verhaftet zu werden - und Issa sah asiatisch aus. Ich war mit ihm nie auf der Straße unterwegs, desÂhalb weiß ich nicht, ob die Pistole ihn außer Haus begleiÂtete. Er war groß und ausgemergelt und gab sich fast aufreizend würdeÂvoll, trotz oder gerade wegen der TatÂsache, daß seine halbrussische Abstammung ihn zum Gespött der echten TschetÂschenen machte. Für die tschetschenische Sache kämpfte er aus OpÂposition gegen seinen Vater, einen ehemaligen Oberst der russiÂschen BesatÂzungsÂarmee. Seine Mutter war ein MädÂchen aus den tscheÂtschenischen Bergen gewesen, und ihre eigenen Leute hatten sie dafür bestraft, daß sie verÂgeÂwaltigt worden war: die Dorfältesten sahen es - wodurch auch immer - als erwiesen an, daß sie willfährig gewesen war und kommandierten zur WiederÂherstellung der Familienehre ihre männÂlichen AngehöriÂgen dazu ab, sie zu töten, sobald sie ihr Kind zur Welt gebracht hatÂte. Als der Vater nach Moskau zuÂrückÂÂbeordert wurde, nahm er Issa mit und gab sich alle Mühe, aus ihm einen ordentlichen RusÂÂsenÂÂjungen zu machen. Die besten SchuÂlen, alles das. Mit dem Erfolg, daß sich Issa, soÂbald er dazu in der Lage war, den tschetschenischen SeparaÂtisten anschloß. Und daß er zum Islam konÂverÂtierte - aus Liebe zu einer MutÂter, die er nie gekannt hatte. In dem Buch, das ich jetzt plante, hatte ich endlich die ideale Rolle für Issa; ich behielt sogar seinen VorÂnamen bei – das tschetschenische Wort für Jesus. Wobei mein Issa im Roman natürlich nicht mehr der Issa ist, den ich damals in Moskau kannte. Um echte Menschen in Romanfiguren zu verwanÂdeln, müssen wir unserem begrenzten Einblick in ihr Inneres nachhelfen, indem wir ihnen ein paar Züge von uns selbst verleihen. Frage: Und die zweite Figur, die schon auf ihren Einsatz geÂwarteÂt hat, war Ihr quertreiberischer deutscher AgentenÂfühÂrer, hab ich recht? Herr Bachmann? Antwort: Nein. Der hat sich auf eigene Faust Zutritt verschafft. Ich kannte eine ganze Reihe von Bachmanns zu meiner Zeit, abgehalfterte, ausgebrannte Geheimdienstleute wie Alec LeaÂmas in Der Spion, der aus der Kälte kam. BachÂmann war aus demselben Stall. Nein, die andere Figur, die schon in meinem imaginären Wartesaal saß, war Tommy Brue, der sechzigjährige Schotte und Erbe einer angeschlagenen Privatbank, der unÂversehens in Issas Leben hineingezogen wird. Wie Issa hatte auch Brue einen höchst problematischen VaÂter. Der von Brue hat vor ihm die Bank geleiÂtet, in Wien. Alle haben Väter in diesem Buch. Alle tragen die ganz persönlichen Kämpfe aus, die ihre Geburt und ihre LebensÂumstände ihnen mit auf den Weg geben. Das ist wahrÂscheinÂlich meine Art, meine eigeÂne schwieÂrige VaterbeÂziehung aufzuarbeiten, über die ich in Ein blendender Spion geschrieÂben habe. Ich habe selber eine ZeitÂlang in Wien geÂlebt. Und es ist zwar schon vierzig Jahre her, aber mir ist lebÂhaft der trinkfreudige schottische Bankier im GeÂdächtÂnis, der mich damals immer wieder bestürmt hat, doch ein NumÂmernÂkonto bei ihm zu eröffnen - keine Namen, keiÂne ForÂmalitäten. Es war nicht mein Geld, hinter dem er her war. Es ging ihm um die KaÂmeÂradÂschaft. Er war ein einsamer ExilÂengländer mit einer zerbröckelnden Ehe, und Geld war nur ein Vorwand für ihn, sich an Leute anÂzuÂnähern, die er mochte. Ich hatÂte allen ErnÂstes ein schlechÂtes Gewissen, daß ich kein NumÂmernkonto bei ihm aufmachte, aber dieses eine Mal siegte die Vernunft, und als ich aus Wien wegging, war er denn auch in eiÂnen unschönen Skandal verwickelt. Einen Skandal übrigens, an dem sein Vater die Schuld trug! Frage: Das waren also die beiden Figuren, die es schon gab, als Sie mit der Geschichte begonnen haben? Antwort: Es gab auch noch eine dritte Figur. Eine extrem wichtige sogar: die Stadt Hamburg. Es hat mich beim Schreiben ja immer wieder nach Deutschland zurückgezogen, so wie es auch George Smiley imÂmer wieder zurückgezogen hat: nach Deutschland, dem Motor Europas, Deutschland mit seinem aggressiven Alleingang im zwanzigsten Jahrhundert, Deutschland, der Wiege eines so großen Teils unserer europäischen Kultur. Aber diesmal mußte es Hamburg sein, Hamburg oder gar nichts. Und in vieler HinÂsicht stellt es die exotischste Figur im ganÂzen Buch dar. Das heutige Hamburg ist eine vitale, quirlige, schöne, selbstÂbewußte Stadt: kein kulturelles Juwel, aber dafür die reichste Stadt in Europa. Aber Hamburg blickt auf eine turbulenÂte Geschichte zurück: erst Besetzung durch Napoleon, 1918 dann Machtübernahme durch die Kommunisten und 1933 durch die Nazis. 1933 lebten zwanzigtauÂsend Juden in HamÂburg, 1945 waren es keine tausend mehr. Die Bombardierung Hamburgs durch die Alliierten 1943 kostete in einer einzigen Woche mehr Menschen das Leben als der ganze BlitzÂkrieg gegen England oder die Atombombe auf Nagasaki: fünfundvierzigÂtausend. Um so mehr grenzt der Wiederaufbau Hamburgs nach dem Krieg an ein Wunder. Toleranz und LiberaÂlismus, so lautete Hamburgs neue Parole. Was einer der Gründe sein mag, warum die Stadt unwissentlich den Nährboden für Ulrike Meinhoff und die BaaÂder-Meinhoff-Bande abgab – und Jahre später für MoÂhammed Atta und ein halbes Dutzend der FlugzeugÂentführer vom 11. September und ihrer MitÂverschwörer. Ich hatte noch ein anderes Motiv für meine Wahl, ein ganz persönliches. Ich war ein heimkehrender Sohn. Anfang der sechziger Jahre war ich britischer Konsul in dem mittÂlerÂweile geschlossenen Hamburger Generalkonsulat gewesen. Die BriÂtische Botschaft in Bonn hatte mich in einer Eilaktion dort hinverÂfrachtet, nachdem ich als der Autor von Der Spion, der aus der Kälte kam enttarnt worden war. Meine Arbeitgeber hatten nichts gegen das Buch an sich, aber sie hatten nicht mit dem Aufsehen gerechnet, das meine Autorschaft erregte. Hamburg schien ihnen da angenehm weit ab vom Schuß. Da saß ich also, unschlüssig, ob ich meine GeheimÂdienstkarriere weiterverÂfolgen oder mich ganz aufs Schreiben verlegen sollte. Als ich mich dann für die SchriftstelÂlerei entschied, verließ ich Hamburg fast heimlich. Ich erinnere mich an keinerlei AbÂschieÂde. Es war ein bißchen, als hätte ich eine LiebesÂaffäre mit der Stadt begonnen und wäre dann über Nacht abgereist, ohne meine Telefonnummer zu hinterlassen. Was wiederum ein starkes Bedürfnis in mir auslöste, die Beziehung da wiederÂaufzunehmen, wo ich sie so rüde abgebroÂchen hatte. Frage: Nach vierzig Jahren? Antwort: Ein paarmal war ich auch zwischendurch dort gewesen, aber nie lange genug. Es ist sicher Zufall, daß ich den 11. September 2001 in Hamburg erlebte, aber rückblickend fühlt es sich nicht so an. Ich recherchierte damals für ein ganz anderes Buch - Absolute Freunde, auch ein Roman über DeutschÂland -, und ich hatte mir den Vormittag über in einem FernÂseharchiv Filmaufzeichnungen aus den sechziger und siebziger Jahren angeseÂhen, in denen [[der anarchistische StudentenÂführer]] Rudi Dutschke seine Anhänger gegen AmeÂriÂka aufÂpeitschte. Als ich danach ins Hotel zuÂrückÂkam, erwartete mich eine Nachricht meiÂner Sekretärin in Cornwall: "Gehen Sie soÂfort zum nächsten FernÂseher." Ich gehorchte und kam gerade rechtzeitig, um das zweite Flugzeug in die ZwillingsÂtürme kraÂchen zu seÂhen. Den Morgen hatte ich mit Rudi Dutschke verÂbracht, den Nachmittag verbrachte ich nun mit Osama bin Laden, beides erklärte Feinde des amerikanischen Kolonialismus, der GloÂbalisierung und all dessen, was wir Fortschritt nennen. Ich blieb noch etwa eine Woche in Deutschland und hörte mir die Reaktionen von Freunden an. Nach außen hin hätte das MitÂgefühl für die Vereinigten Staaten kaum größer sein können: Kerzen auf ameÂrÂikanischen Türschwellen, eine herzergreifende BeileidsbekunÂdung auf einem Transparent am BrandenburÂger Tor, und und und. InÂÂÂoffiziell fielen die Kommentare oft harscher aus. Ein sechzigjähriger evangelischer Pfarrer meinte zu mir, es geschehe den Amerikanern ganz recht. Für seiÂne Generation zumindest war Rudi DutschÂkes Botschaft noch nicht gänzÂlich verhallt. Frage: Und Annabel, Ihre deutsche Bürgerrechtsanwältin, die Issa vertritt - wo kam die her? Antwort: Eigentlich hätte ich die Rolle ja gern mit einer Frau aus der ehemaligen DDR besetzt, als eine Art Gegengewicht zu HamÂburgs überbordendem Materialismus, aber das traute ich mir denn doch nicht zu. Also habe ich mich statt dessen für eine IdealiÂstin aus einer wohlhabenden AkaÂdeÂmiÂkerfamilie entÂschieÂden, eine Menschenrechtsanwältin, und zwar eine mit einem gehörigen Funken Rebellentum. Puritanisch, aber freidenkeÂrisch, geÂgen das Establishment, aber dennoch Teil davon, und fast schon übertrieben korrekt, besonders im Umgang mit Issa. Und attrakÂtiv. Schließlich gehört ja auch eine Portion seÂÂxueller Spannung zu einer Beziehung zwischen eiÂnem Muslim von Anfang zwanzig, der jahrelang ohne weibliche Gesellschaft auskommen mußte, und einer engagierten jungen Frau, die sich von seiner Not anrühren läßt. Der Issa, den Annabel kennenÂlernt, war im GeÂfängÂnis und ist gefoltert worÂden. Die Folter ist eiÂne entÂsetzÂliche Art von Ritterschlag. Wir nicht GefolÂterten können mit den Gefolterten niemals gleichziehen, gottlob. Wir haben ein schlechtes GeÂwissen ihnen gegenüber, wir wollen sie beschützen, wir glauben, ihnen alles schuldig zu sein. Daraus speisen sich Annabels Gefühle. Fügen Sie der MiÂschung noch meinen Bankier Brue hinzu, und der Reigen entÂtäuschter Liebe ist komplett. Ich fand, die CheÂÂÂmie stimmt. Wie ich Ihnen schon zu Anfang gesagt habe, ich mag dieses Buch. Frage: Wie wird es von den Kritikern aufgenommen werden, meinen Sie? Antwort: So wie meine Bücher immer aufgenommen werden. In meiÂnem Alter hat man seine Fans und seine Feinde, und sie änÂdern sich nicht groß. Diejenigen, die mich für überschätzt halten, werden das kundtun. Diejenigen, die mich für unterÂschätzt halten, werden es ebenfalls kundtun. Und in ein paar Jahren wird sich sowieso keiner mehr erinnern, wie das Buch aufÂgeÂnommen worden ist. Jeder halbwegs seriöse SchriftstelÂler hat es im Gefühl, wann er sein bestes gegeben hat und wann er hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Eine breite LeserÂschaft zu haben ist ein Privileg, und ich habe in dieser HinÂsicht sehr viel Glück gehabt. Ich halte dieÂÂses Buch für eins meiner besten, und das macht mich sehr froh. Noch froher würÂde es mich natürlich machen, wenn meine Leser derselben MeiÂnung wären. Frage: Sie sagten, Sie wären die Geschichte mit ziemlich viel Wut angegangen. Wut worüber? Antwort: Zum Teil darüber, daß um mich herum so wenig Wut zu spüren ist über das, was mit unserer Gesellschaft passiert, angeblich auch noch zu unserem eigenen besten. Wir sind unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in einen Krieg getrieben worden, wir werden in einer Atmosphäre der Panik unserer FreiÂheitsrechte beraubt. Unsere Anwälte gehen nicht auf die Straße, wie es die Anwälte in Pakistan getan haben. Unsere Abgeordneten fallen auf ihre eigenen Meinungsmacher herein und glauÂben am Schluß die Propaganda, die sie selbst verbreiÂten. Unser AußenÂminister muß eine Nahostmission abbrechen, damit die zweiundvierzigtätige Untersuchungshaft für TerÂrorisÂmuÂsverdächtige durchgedrückt werden kann. Manche nennen mich einen zornigen alten Mann. Von mir aus. Man muß nicht alt sein, um sich über so etwas aufÂzureÂgen. Wir haben unsere Souveränität unserer „beÂsonderen Beziehung“ zu Amerika geÂopfert, an der keiner etwas Besonderes findet außer wir selbst, darum wollte ich der Frage nachgehen, inÂwieÂweit DeutschÂÂland unsere Fehler nachzuahmen gedenkt. Aber das ist alles heiße Luft, wenn nicht die Geschichte und die Figuren den Ball nehmen und damit loslaufen - und das machen sie in diesem Buch. Und deswegen mag ich es so. 5 Kundenrezensionen:T errorismus heute 3 von 5 PunktenIn diesem Roman von John le Carre geht es um die Terrorismusbekämpfung seit 9/11. Issa, ein illegal nach Hamburg eingereister Tschetschene, ist der Dreh-und Angelpunkt dieses Romans. Zuerst findet er Unterschlupf bei Melik und seiner Mutter Leila. Die Beiden führen ihn bei Annabel Richter ein, einer Anwälterin vom Hamburger Flucht-Punkt. Issa ist Erbe eines zweifelhaften Vermögens, welches in der Bank von Tommy Brue schlummert.In diesem Roman spielen viele verschiedene Geheimdienste, Deutsche, Engländer und auch die Amerikaner mit. Bald ist ein Spionagenetz gewoben, dem keiner mehr entgehen kann - auch nicht die Geheimdienstleute! Das Buch hat ein offenes Ende und trägt seinen Titel "Marionetten" nicht zu unrecht. Meine Meinung: Das Thema ist sehr gut gewählt und auch gut recherchiert. Die handelden Personen sind interessant (z.B.Leila und Melik, die mir im weiteren Buch fehlten). Die Charaktere hätten für mich weiter ausgebaut werden können.Leider ist für mich die Spannung zu kurz gekommen, es ist teilweise (bis auf das Ende) sehr vorhersehbar. Deshalb mußte ich mich zwischenzeitlich sehr bemühen, das Buch weiterzulesen. Das Ende ist mir persönlich zu offen, ich hätte mir gewünscht, das wenigstens ein Handlungsstrang zuende geführt wird. Alles in allem ist es ein sehr aktueller Politthriller. Stark angefangen - stark nachgelassen 1 von 5 PunktenDie Leseprobe zu diesem Buch hat mich derart beeindruckt, dass ich mir das Buch gekauft habe. Leider ein Fehlgriff. Anfangs will man unbedingt wissen, was mit Issa auf sich hat und was Melik und seine Mutter noch mit ihm erleben. Weiter geht es allerdings mit einem Bankier, der in etwas krumme Geschäfte mit Geldwäscherei verwickelt ist und der Anwältin von Issa. Schnell wird man dann an einen Schauplatz des Geheimdienstes geführt, die ebenfalls ein Auge auf Issa geworfen. Und so läuft es weiter. Kaum kommt der leiseste Hauch von Spannung oder Neugierde auf, wird sofort abgebrochen. So quölt man sich von Seite zu Seite, muss sich selbst zum Weiterlesen zwingen, in der Hoffnung, dass etwas Interessantes passiert und wird jedesmal aufs Neue enttäuscht. Und das bis zum offenen Schluss. Beklemmendes Szenario, faszinierende Figuren 5 von 5 PunktenIn Hamburg taucht ein abgerissener Tschetschene namens Issa auf. Der Mann war in Russland im Knast, ein islamistischer Terrorist behaupten die Russen, die ihn zur Fahndung ausgeschrieben haben. Eigentlich ist er gar kein richtiger Tschetschene, sondern ein halber Russe, denn der Vater war ein russischer Oberst, der die tschetschenische Mutter vergewaltigt hat. Den Sohn aber liebte er heiß und innig, steckte ihn in teure Privatschulen und wollte ihn zu einem richtig guten Russen erziehen. Vergeblich. Issa fühlt sich als Tschetschene und entfloh dem väterlichen Regime, sobald er konnte. Nach Hamburg kommt er, weil sein Vater Geld hatte, Schwarzgeld. Bei einem schottischen Bankier, Nummernkonten. Geld, das aus Plünderungen, aus korrupten Geschäften, aus Erpressungen stammt. Issas Schicksal scheint besiegelt, früher oder später wird man ihn verhaften, nach Russland abschieben und dort wird man ihn foltern. Das will Annabell verhindern, eine Bürgerrechtsanwältin des "Fluchthafen Hamburgs". Sie steht auf verlorenem Posten, bis sich ein Geheimdienstler für ihren Schützling interessiert. Einen deutschen Pass für Issa und er kann bleiben - wenn er ihm hilft, in islamistische Kreise einzudringen. Leider gibt es ihn Deutschland verschiedenste Stellen und Geheimdienste, die sich alle um das Thema bemühen. Ganz zu schweigen vom britischen Geheimdienst, der auch gerne ein Wörtchen mitreden möchte, schließlich hat er über den schottischen Bankier und die russischen Schwarzgeldkonten auch einen Fuß in der Tür. So beginnt ein Spiel, in dem jeder Spieler seine eigenen Interessen vertritt, keiner den anderen in die Karten schauen lässt und alle Marionetten sind, die nicht mal ahnen, wer die Fäden in der Hand hält. Le Carre hat das Thema Terror aufgegriffen und die Aufhebung von Freiheitsrechten, die der Kampf gegen den Terror angeblich erfordert. Was tut jemand, der in das Visier von Terroristen-Jägern gerät? Wie beweist man, dass man kein Terrorist ist und auch keine Anschläge plant? Keine der Personen hier ist frei, jede zappelt an Fäden und am Ende verlieren sie alle. Le Carré war schon immer eine Garantie für spannende Unterhaltung, aber hier hat er sich selbst übertroffen. Hamburg ist ihm nun mal vertrauter als der Kongo, in dem sein letzter, eher schwächerer Roman spielte. Die Stadt, den Islamismus, die Sondergesetze und verschiedenen Geheim- und Polizeidienste verquickt er mit lebendigen Figuren, die dem Leser immer neue Überraschungen bieten. Wer ist gut, wer ist böse in diesem Spiel? Wer soll das sagen? Anlässlich der BKA Gesetze im Bundestag/Bundesrat ist das Thema hochaktuell. Und es ist erstaunlich, dass ein Buch, das so ruhig geschrieben ist, uns langsam in die Handlung und ihre Personen einführt, mit poetischen, düsteren Beschreibungen glänzt, fast ohne Action auskommt, dass so ein Buch derart packend ist. Der Altmeister macht es hier allen vor, wie man Spannung erzeugt. Jedenfalls nicht mit möglichst vielen sensationellen Stunts. Fazit: Superspannender Thriller der Sonderklasse, der außerdem aktuelle Politik und Gesetzgebung aufgreift. Wer sagt da noch, es gäbe keine politische Literatur mehr? (C) Hans Peter ROentgen Marionetten-Theater 4 von 5 PunktenDieses ganze Buch ist das reine Marionetten-Theater! Alle Personen in diesem Buch sind Marionetten und werden bespielt und geführt durch weitere Marionetten - denn niemand ist frei in seinen Entscheidungen. Issa - um den sich in diesem Roman alles rankt - der illegal nach Deutschland eingereist ist, gesegnet mit einem Reichtum versprechenden Erbe und dem Wunsch, Arzt zu werden - hat seinen großen und spektakulären Auftritt in den ersten Kapiteln - dann tritt seine Person etwas in den Hintergrund - Melik und seine Mutter Leyla, die sich auf den ersten Seiten um ihn kümmern, verschwinden ganz in der Versenkung und dafür übernehmen dann der Bankier Tommy Brue und die Rechtsanwältin Annabel Richter das Ruder - oder versuchen es zumindest - denn auch sie hängen an Fäden. Es ist spannend zu lesen, wie die verschiedenen Geheimdienste sich in das Leben der Bevölkerung einmischen und dieses manipulieren können. Die Geheimdienste, die - je nachdem wie es für den Fall gewinnbringend ist - miteinander oder gegeneinander oder überhaupt nicht zusammen arbeiten. Wie sie Menschen umdrehen können, so dass diese glauben, jetzt aber das Richtige zu tun und wie sie Fährten legen können, die doch alle nur verwirren sollen. Zwar ist der Autor an manchen Stellen etwas zu detailverliebt, aber natürlich lebt das Buch von den lebhaften Beschreibungen des Umfeldes, von den tiefen Gefühlen der Hauptpersonen zueinander und von den Sorgen, die alle schwer belasten. Annabel zeigt Gefühle für Issa und hat Angst um sein Leben, Brue zeigt Gefühle für Annabel und entdeckt seine Liebe für seine Tochter wieder. Das Buch hat nicht wirklich etwas mit dem 9.11. zu tun - zeigt aber, wie schwierig es ist, in Bezug auf Terrorismus die richtigen Entscheidungen zu treffen und den richtigen Riecher zu haben. Es ist flüssig geschrieben und das offene Ende lässt viel Raum für die eigene Phantasie........... Schwieriges Thema 3 von 5 PunktenDer Autor hat es mir mit seinem Buch Marionetten" nicht leicht gemacht. Ich habe sehr viel Zeit benötigt das Buch zu lesen und das lag bestimmt nicht am Schreibstil des Autors. Der Autor schreibt anspruchsvoll und trotzdem gut lesbar (irritiert hat mich kurz die alte Rechtschreibung.). Aber es ist kein Buch für unterwegs bzw. Zwischendurch, da man ansonsten schnell den Zusammenhang verliert. Man muss diesem Buch die volle Aufmerksamkeit widmen, da die unterschiedlichen Handlungsstränge zu Beginn eine zusätzliche Leseschwierigkeit darstellen. Immer wieder wechselt die Szene und unbekannte Personen werden als Figuren in die Geschichte eingeführt. Erst später fügen sich diese zusammen. Diese Szenenwechsel machen es dem Leser nicht leicht der Geschichte zu folgen. Für mich kam es häufig wie ein Bruch im Ablauf vor, was ich sehr irritierend empfand. Darüber hinaus zieht sich die Geschichte zunächst ohne nennenswerten Höhepunkt dahin. Der Inhalt der Geschichte selbst hat bei mir gemischte Gefühle geweckt. Auf der einen Seite passiert nicht sehr viel, aber auf der anderen Seite ist diese Darstellung oft von harmlosen Ereignissen und Gesprächen mit ihrer Wirkung schon beklemmend. Jeder misstraut hier jedem. Issas, als tschetschenischer Flüchtling, ist mir bis zum Ende des Buches nicht sympathisch geworden. Die Figur blieb mir einfach suspekt. Seine illegale Einreise nach Hamburg bringt die Geschichte ins Rollen. Gut gefallen hat mir dagegen die Figur von Annabel Richter. Die Bedrohung durch den Terror und die Auswirkung auf die Menschen bzw. auf die Geheimdienste wurde vom Autor sehr subtil dargestellt. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Am Ende des Buches lässt er den Leser mit vielen Fragen zurück, sodass sich Nachdenklichkeit mit einem Schuss Unmut über das offene Ende paart. Ich hätte mir das Buch nicht gekauft, da ich um politische Thriller meistens einen Bogen mache. Das vorliegende Buch war für mich persönlich kein Zeitvertreib sondern harte Lesearbeit. Interessant war natürlich die Erzählung im Hinblick auf die Rolle Hamburgs um den 11. September, da ich hier wohne, aber das alleine würde für mich auch zukünftig nicht ausreichen, ein Buch zu kaufen. Fazit: Ein schwieriges Thema mit viel Know-how umgesetzt. Leider nichts für mich. |
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Verdammnis von Stieg LarssonBroschiert von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Tolle Fortsetzung 5 von 5 PunktenLeider gibt es den dritten Teil noch nicht als Taschenbuch. Dieses Buch ist eine gute Fortsetzung des ersten Bandes und uneingeschränkt lesenswert. Waaahnisnn! 5 von 5 PunktenDas Buch ist der Knaller und genauso gut wie der erste Teil!! Ich habe das Buch (wieder!!) in einem Zug weggelesen. Ich habe jetzt nur ein Problem: Ich habe den dritten Teil nicht verfügbar und werde ihn wohl vor Ende des Jahres auch nicht in die Hände bekommen - furchtbar!! Von Realitätsstreben nicht eingeschränkt 5 von 5 PunktenDie Hauptanforderung an einen guten Krimi erfüllt dieses Buch mit Bravour - es ist absolut spannend. Darüber hinaus finde ich die Rahmenhandlung, sowohl was die Recherche um den "Handel" mit Prostituierten betrifft, als auch was die Geschichte um Lisbeth Salander angeht, absolut interessant und gelungen. Larssons Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der häufige Szenenwechsel verwirrt nicht und trägt dazu bei, dass das Buch lebendig und interessant bleibt. Dass manches an der Geschichte ziemlich fantastisch und konstruiert ist, hat mich nicht im Geringsten gestört. Wenn ich nur Realität will, dann lese ich die Zeitung! Dasselbe gilt für die Charaktere. Wenn es so gut gemacht ist, was soll es dann, dass Lisbeth zum "Supergirl" wird? Und der Frauentyp Mikael Blomkvist ist doch auch ganz nett, oder? Ich freue mich jedenfalls auf die Lektüre von Band 3! Bestenfalls durchschnittlicher Krimi im Drei-Groschen-Format 1 von 5 PunktenUm es vorweg zu nehmen: Der zweite Teil der "Millenium-Trilogie" geht über Durchschnittslektüre nicht hinaus. Der gute Eindruck, den der höchst spannende und düstere erste Band dieser Trilogie ("Verdammnis") hinterlassen hat, wird mit dem zweiten Band restlos eingedampft. Der Leser quält sich durch ca. 270 Seiten bis die Story überhaupt etwas an Fahrt gewinnt. Dabei gewinnt die Erzählung nie an Rhythmus, vielmehr wird der Leser durch unnötig zahlreiche Handlungsstränge geärgert. Die Story ist kontruiert und die Figuren sind flach und einseitig gezeichnet. Im Grunde geht es darum, dass die arme Lisbeth mal so richtig aufräumen darf unter den frauenhassenden Männern. Gleichzeitig begleicht sie ein paar unerledigte Rechnungen aus ihrer Vergangenheit. Sie gerät dabei unter Mordverdacht. Und während sich die Polizei natürlich selten dämlich anstellt, kommt Mikael Blomqvist ein Geistesblitz nach dem anderen und er löst nicht nur den Fall, sondern enthüllt dem Leser dankenswerterweise auch noch Salanders Martyrium in der Kindheit. Nun sind wir im Bilde. Zugegeben ist die Geschichte zuweilen recht fesselnd, erreicht aber nie anständiges Kriminiveau und besticht auch nicht durch besondere sprachliche Leistungen des Autors. Außerdem beginnen die Hauptfiguren vor - strotzend vor lauter Klischeehaftigkeit - zu nerven, angeführt von Blomkvist als vor Eifer glühendem Anführer des Salander-Fanclubs über die polygame Erika Berger, die entweder Anweisungen an Redaktionsmitglieder erteilt oder an Sex denkt. Die Bösen sind wirklich abgrundtief böse Hinkebeine, kraftstrotzende unverwundbare Teutonen oder winselnde Jammerlappen. Mehr als ein Anstandsstern kann ich dafür nicht vergeben. Gut, besser, Stieg Larsson 5 von 5 PunktenWer "Verblendung" mochte wird "Verdammnis" lieben! Wer auf eine Fortsetzung der Beziehung zwischen Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist hoffte, wird zwar enttäuscht, aber dafür zieht einen das Buch mit einer ganz anderen Beziehung von Lisbeth in den Bann. Diesmal erfährt man endlich mehr über diese sozial inkompetente, dafür aber im intellektuellen Bereich unschlagbare Weltklassehackerin und darüber warum sie ist, wie sie ist. Zwar nur langsam, Stückchen für Stückchen, aber auch das trägt zum Reiz dieses Buches bei. Dazu kommt wieder eine hochbrisante Mord- und Verschwörungsgeschichte, die bis in höchste schwedische Polizei- und Regierungskreise reicht. Alles in allem ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann, bis man endlich alle offenen Fragen beantwortet bekommt. |
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Die Henkerstochter von Oliver PötzschBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548268528, Erscheinungsdatum: April 2008 |
5 Kundenrezensionen:Kann man einen Henker sympatisch finden ....? 5 von 5 PunktenMan kann!!!! Dieses Buch ist einfach genial. Es hat Liebe, es hat Spannung und es gibt einem Einblick in das Leben eines Henkers. Der Kuisl Jakob ist darin so sympatisch und gut beschrieben, dass man ihn fast vor sich sieht. Es gibt zwar auch das eine oder andere, was nicht unbedingt was für schwache Nerven ist, aber das liegt daran, dass es so gut beschrieben ist, dass man es vor dem geistigen Auge sieht! Gut erzählt, aber kein Highlight der historischen Romane... 3 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch aufgrund der durchweg guten Rezensionen gekauft und es tut mir leid, nun feststellen zu müssen, dass ich wohl die erste Rezensentin dieses Buches bin, die nicht 4 oder 5 Sterne vergibt. Das Buch ist gut geschrieben, spannend und interessant. Allerdings finde ich es doch sehr langatmig und das Ende hat mich auch sehr enttäuscht. Die Protagonisten sind farbig und vielschichtig dargestellt, vielleicht in der einen oder anderen Weise etwas übertrieben (zum Beispiel der Stadtschreiber, der über allen und allem steht). Aber das hat der Autor auch in seinem Nachwort zugegeben. Was mich als "Nordlicht" speziell sehr gestört hat, war doch die arg bayrische Sprache des Buches. Zumindest was die gesprochenen Sätze des Buches angeht. Mir ist schon klar, dass damals in diesem Bundesland so gesprochen wurde, aber als Bremerin ist es einfach sehr ungewohnt und hat mich immer wieder rausgerissen. Der Titel hat meiner Meinung nach nicht sehr viel mit der Handlung zu tun; man hätte es dann schon eher "Der Henker" oder so nennen sollen. Ich frage mich, wie der Autor auf diesen Titel gekommen ist, zumal die Henkertochter in den Buch nur eine Nebenrolle spielt?!??! Eigentlich würde ich diesem Buch gerne die Hälfte der erlaubten 5-Sterne geben. Als Pro: es war gut geschrieben, mitunter auch sehr spannend und hat mich ganz gut unterhalten. Als Kontra: Das Ende (!!!!!!) Warum so ein Ende? Sind dem Autor die Ideen ausgegangen, wieso das alles so gekommen ist???? Auch die Sprache, mit der ich mich einfach nicht anfreunden kann, ist ein weiterer größerer Störfaktor gewesen. Daher also aufgerundet und drei Punkte gegeben! Werde trotzdem gerne noch einen weiteren Versuch wagen, sollte es demnächst ein neues Buch von Herrn Pötzsch geben. Vielleicht spielt das dann ja mal nicht in Bayern :) Wunderbare & Spannende Geschichte 5 von 5 PunktenWunderbare Geschichte... Der Plot ist sehr spannend und ich fand die Darstellung nicht nur überraschend logisch sondern auch für Nicht-Insider sehr anschaulich erklärt. Man hatte quasi wirklich ein plastisches Bild vor Augen! Imo hatte dieses Buch quasi die Qualitäten eines "Das Parfüm" sowohl von der Erzählweise als auch von der Spannungskurve. Absolut empfehlenswert ! Ich finde das man die Story auch wunderbar verfilmen könnte... VLG und Daumen hoch! Spannend erzählt 4 von 5 PunktenDie Geschichte hat mich gleich von Anfang an gefesselt. Der Autor beschreibt die Figuren und die Zeit meiner Meinung nach sehr treffend und gleitet auch nicht in die Langatmigkeit ab. Die Story ist spannend bis zum Schluß und enthält immer wieder Wendungen. Was nicht so passt, ist der Dialekt, der manchmal geschrieben wird, dann aber eine ganze Zeit wieder nicht auftaucht. Da sollte es eine Linie geben. Auch der Titel ist etwas irreführend, da die Henkerstocher zwar eine Rolle spielt, aber halt nicht die Hauptrolle. Deshalb kann ich den Titel nicht ganz nochvollziehen. Dennoch ein kurzweiliges Buch. Schön zu lesen 3 von 5 PunktenDas war spannend und flott erzählt, zum Teil vielelicht ein bisschen arg bayerisch - aber wer's mog! - ich hab es gern gelesen. Nur: als ich fertig war, blieb irgendwie ein fader Beigeschmack zurück. Vielleicht doch eher (zu) leichte Kost, die man bald wieder vergisst? Bin auf den nächsten Wurf des Autors sehr gespannt! |
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Die Chemie des Todes. 6 CDs von Simon BeckettAudio CD von AUDIOBUCHPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3899641965, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: Gekürzte Lesung. |
5 Kundenrezensionen:Spitzenklasse 5 von 5 Punktenselten so ein spannendes und kurzweiliges Hörbuch gehört. Von der ersten bis zur letzten Minute Unterhaltung pur und auch das für mich überraschende Ende war toll. Ich habe schon viele Hörbücher gehört, besser war keines, auch nicht die von Grange. Großes Lob auch an den Sprecher Johannes Steck. Netter Krimi - aber kein Thriller 4 von 5 PunktenHier wird mit den bekannten Versatzstücken gearbeitet - dieser Bestseller ist beileibe nicht die Neuerfindung des Rades. Als da wären: - Der Außenseiter: David, der brilliante forensische Anthropologe, der nach dem Tod seiner Familie (Frau und Tochter starben bei einem Autounfall), seinem bisherigen Leben den Rücken kehrt, aufs Land zieht und Partner in einer Landarutpraxis wird - der stets genervte, überforderte Polizist - die verschworene, misstrauische Dorfgemeinschaft, die keine Außenseiter mag, angestachelt von einem mediengeilen, religiösen Eiferer - die junge Frau, die das Herz des tragischen Helden erobert: Jenny, die Lehrerin, die dann natürlich vom Killer entführt wird - der unheimliche, psychopathische Serienkiller, dem zunächst keiner auf die Schliche kommt, der aber nach einem festen Ritual Opfer quält und ermordet - als Extraschmankerl gibt es hier noch Exkurse in die Zersetzungsprozesse menschlicher und sonstiger Leichen. Die Geschichte hat einen ganz guten Drive, allerdings war mir schon ziemlich früh klar, wer da die eigentlichen Strippen zieht. Nette, solide Krimikost, ganz nett gelesen, mit unter 10 Euro kann man nix falsch machen. Gerechterweise hätte ich 3,5 Punkte vergeben. Warum ausgerechnet daraus ein Bestseller geworden ist? Ich weiß es nicht. Ist halt doch sehr "mainstreamig". Mal schauen, wann es verfilmt wird. Der Stoff bietet sich geradezu an. Solider Krimi - prima Preis - kleine Schwächen 4 von 5 PunktenDer Kauf dieses Hörbuches hat sich definitiv gelohnt. Die Geschichte ist gut, Spannung ist vorhanden und der Sprecher hat seinen Job ebenfalls ordentlich gemacht. Nur wenige Punkte haben dafür gesorgt, dass ich keine 5 Sterne vergeben konnte: Obwohl eigentlich durchgehend Spannung vorhanden ist, lässt sich eine gewisse Vorhersehbarkeit nicht leugnen. An manchen Stellen erkannt man deutlich die Kürzungen der Romanvorlage. Und leider wirklich grausam: Die zu Beginn herrschende Darstellung des Polizeibeamten mit Kaubonbon. Die Schmatzlaute und Kaugeräusche sind total übel und wirklich fies. Zum Glück wird im weiteren Lauf der Geschichte darauf verzichtet. Leider nicht zu gebrauchen 1 von 5 PunktenDieses Hörbuch ist mit einem Kopierschutz ausgestattet. Da ich mich nicht vor meinen heimischen CD-Player setze, um so etwas zu hören, sondern dafür meinen MP3-Player verwende, ist dieses Hörbuch für mich nicht zu verwenden. Schade, dass manche Anbieter noch immer nicht die Finger von solchen Dingen lassen können. Ich werde es jedenfalls morgen zurück schicken. ... wann ist denn nun Ende 4 von 5 PunktenDie Geschichte hält sich nicht unnötig mit der Vorgeschichten auf. Der Einstieg ist klasse. Herrliche Figuren der Dorfnewohner wirklich super dargestellt. Unglaublich aber wahr, erahnte ich den Täter und sogar alles weitere. Das Ende allerdings ist sicherlich unmöglich zu erahnen. Ziemlich genauer Beschreibung der Verstümmelung der Leichen, sodass es ein wenig eklig werden kann. Die Geschichte startet ziemlich stark, lässt aber im Laufe der Story etwas nach. Es scheint, als wäre am Ende der Stoff ausgegangen und man fragt sich wann ist denn nun Ende........... |
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Die Chemie des Todes von Simon BeckettTaschenbuch von RowohltPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 4,39 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499241978, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 9. Auflage |
Aus der Amazon.de-RedaktionDavid Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit. Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ... Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse. Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch 5 Kundenrezensionen:Wow! 5 von 5 PunktenIch habe lange nicht mehr - um nicht zu sagen NOCH NIE - ein so packendes und spannendes Buch gelesen. An manchen Stellen klopfte mein Herz so laut, dass ich es in meinen Ohren hörte und mein Puls schnellte in die Höhe. Sowas habe ich noch nie bei einem Buch erlebt! Man kann es nicht aus der Hand legen, es lässt einen einfach nicht los. Für Fans von spannenden Krimi-Thrillern: Absolut lesenswert! Mir fehlen die Worte... 5 von 5 Punktendenn dieses Buch fesselt einem von Anfang an. Simon Beckett schafft es die Spannung immer zu halten und den Leser auf diverse Spuren zu lenken, die sich oft als falsch herausstellen. Es liest sich gut und sehr flüssig genauso das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Hauptcharakter Dr. David Hunter ist eigentlich von Anfang an sehr symphatisch und man kann fühlen welche Qualen er nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter durchleidet. Ich kann wirklich empfehlen dieses Buch zu kaufen. Der erste Auftritt auf der großen Bühne ist gelungen 5 von 5 PunktenIch bin wirklich froh das ich mir dieses Buch gekauft hab. Es bietet alles was ein guter Thriller brauch: düstere Schauplätze, viele Verdächtige, trauer, Liebe und das wichtigste Spannung bis zum Ende. Man kann das Buch nicht mehr weglegen, ständig hat man eine neue Figur unter Verdacht und muss weiterlesen um herauszufinden ob er es war oder was sonst hinter ihm steckt. In nur drei Tagen habe ich das Buch durchgelesen und weiß schon welches Buch als nächstes gelesen wird (KALTE ASCHE). S. Burbes: Unglaublich spannend - bis zum bitteren Ende! 5 von 5 PunktenLeider habe ich zuerst das Nachfolgewerk "Kalte Asche" gelesen und man kann dadurch einen Einblick in die schriftstellerische "Vorgehensweise" des Autors erlangen, d.h. das überraschende Ende kommt erst ziemlich am Schluss. Bis kurz vor Ende ist man sich "todsicher", wer der Täter ist, aber das Blatt wendet sich nochmal kurz vor Ende. Nichtsdestotrotz fand ich den ersten Teil "Die Chemie des Todes" derart spannend, dass ich das Buch innerhalb von 48 Stunden gelesen habe, dermaßen davon gefesselt war, so dass ich nicht dazu in der Lage war das Buch aus der Hand zu legen. Für mich bedeutet ein gutes Buch ein Buch mit Spannung und Verwirrung von der ersten Seite an. Es macht richtig Spass, analytisch vorzugehen, um herauszufinden, wer wohl hinter den Verbrechen stecken könnte. David Hunter war Englands berühmtester forensischer Anthropologe. Aber er hat seinen Beruf nach einem Schicksalsschlag aufgegeben und sich inkognito nach Manham in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Partner des dort ansässigen Landarztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen. Das Ende ist wie immer bei Simon Beckett eine Überraschung und das Buch bleibt spannend bis zur letzten Seite. Die einzige Enttäuschung für mich war, dass das Buch nur 430 Seiten hat und nicht 600. Das Buch ist intelligent geschrieben, dennoch werden viele Klischees darin verarbeitet. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame und gelungene Übersetzung von Andree Hesse. Spannung von Anfang bis Ende 5 von 5 PunktenDas Buch ist wirklich Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hoffe der Nachfolger ist genauso. |
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