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Mathematische Formelsammlung für Ingenieure und Naturwissenschaftler. (Vieweg Fachbücher der Technik) von Lothar PapulaBroschiert von Vieweg+TeubnerPreis bei Amazon: EUR 25,90, Angebote ab EUR 22,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3834801569, Erscheinungsdatum: August 2006, Auflage: 9., durchges. u. erw. A. |
5 Kundenrezensionen:Retter der allgemeinen Mathematikprüfungen 5 von 5 PunktenIch kann mich den anderen Kollegen nur anschliessen. Das Buch bietet weit mehr als erste Hilfe in der weiten Welt der allgemeinen Mathematikvorlesungen für Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure. Nicht umsonst hat der Titel mittlerweile Kult-Status erreicht ! Das einsame Referenzwerk! 5 von 5 PunktenLothar Papulas Mathematische Formelsammlung ist meine Ansicht nach schlicht und einfach die beste Formelsammlung am Markt. Ich selbst habe Sie während meines Chemiestudiums schätzen gelernt und kann sie vor allem auch mathematisch weniger Interessierten nur wärmstens empfehlen. zum selbststudium gut geeignet 5 von 5 Punktenwer mit mathe auf kriegsfuß steht, sollte sich dieses buch zulegen und auch intensiv damit arbeiten. schön, dass es doch noch lehrbücher für mathematik gibt, in denen auch mal ein beispiel auftaucht! empfehlenswert! Praktisch unbrauchbares Standartwerk 1 von 5 PunktenIn der Tat ist dieses Werk das Standartwerk in Sachen Mathematik Formelsammlungen für die Ingenieurstudenten. Warum, kann ich wirklich nicht nachvollziehen, weil sie so unhandlich und unübersichtlich ist das eigentlich nicht meiner Vorstellung einer Formelsammlung entspricht. Sie soll ja eigentlich ein Nachschlagewerk sein mit der man schnell arbeiten kann und genau das ist bei dieser nicht der Fall. Ich würde das Buch noch eher als Lehrbuch als als Formelsammlung bezeichnen. Das ärgerlichste dabei ist das vieles einfach nicht drinsteht. Man sollte meinen bei so einem Umfang an Seiten müsste ziemlich alles abgedeckt sein, aber weit gefehlt, alles nur leerer Platz auf den Seiten. Meine Empfehlung an alle die eine Mathematikformelsammlung für ihr Ingenieurstudium suchen ist vor dem Kauf erst mal diese Formelsammlung durchblättern (Bib, Kommilitonen, etc.) und sich dann eine richtige Formelsammlung wie die von Merzinger anzusehen. Eine bessere Formelsammlung als diese gibt es für mich nicht! Ausserdem ist die deutlich günstiger als die von Herrn Papula. Einen Stern bekommt das Buch jedoch für die gelungene Integraltafel, die einem eigentlich dann doch nix nützt weil ja mitlerweile Maschinen diese Arbeit erledigen. Es gibt nichts vergleichbares 5 von 5 PunktenMeine Vorredner kritisieren, dass Buch habe einen zu großen Umfang. Hier sehe ich eher die Stärke des Buches. Man findet in diesem Werk wirklich alles was das Herz begehrt und eine kurze passende Erklärung oder eine kleine Grafik ist eher hilfreich als der Anwendung abträglich... ich nutze dieses Buch fast täglich und nun schon seit 2 Jahren es ist DIE FORMELSAMMLUNG und ich würde sie auch empfehlen wenn sie >50¬ kosten würde |
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Der schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse von Nassim Nicholas TalebGebundene Ausgabe von Hanser WirtschaftPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 19,66 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3446415688, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Hochtrabend, polemisch und ziellos. 1 von 5 PunktenTaleb unterschreitet mit diesem Buch deutlich das Mindestniveau populärwissenschaftlicher Literatur. Eigentlich hat er nicht mehr zu sagen, als dass immer wieder Dinge geschehen, die man nicht erwartet. Na und? Banaler geht's nicht. Außerdem gibt er ständig mit Bildungsbrocken an, die aber inhaltlich gar nichts bringen, und spickt den Text mit ironischen Formulierungen und Bemerkungen, insbesondere zu den akademischen Meriten bekannter Wissenschaftler. Das Ärgerlichste an diesem wirklich überflüssigen Buch ist, dass man sich nach der Lektüre regelrecht verschaukelt vorkommt. Alles geht im allgemeinen, ziellosen Geschwätz über Glück und Unglück des Zufalls unter. Weder erläutert Taleb moderne Theorien des Umgangs mit Zufällen, noch unterscheidet er zwischen so unterschiedlichen Ebenen wie der systemischen (In)Stabilität, der existenziellen Betroffenheit, der mathematischen Wahrscheinlichkeit, induktionslogischen Ansätzen und dem allgemeinen Menschenverstand beim Auftreten von Unerwartetem. Einfach ein Wortbrei. Danke für Obst. Katastrophale Übersetzung 1 von 5 PunktenDies Buch ist leider aufgrund der miserablen Übersetzung unerträglich. Ich habe es nach 20 Seiten weggelegt. Sollten Sie sich dafür interessieren, lesen Sie es unbedingt im Original. In Zeiten der schwarzmalerei eine willkommene Abwechslung! 4 von 5 PunktenDas Buch lockt mit dem Titel, der eigentlich doch nur bedingt in Form einer Metapher etwas mit dem Inhalt zu tun hat und mit einer (wie ich finde) interessanten Schreibweise! Taleb schreibt auf hohem Niveau, wenn auch für meinen Geschmack, etwas viel mit unnötigen Fremdwörter ausgeschmückt wurde. Vielleicht um das ganze "wissenschaftlicher" wirken zu lassen. Erzählt wird aus der Perspektive des Autors selbst, welcher auch teilweise eigene biografische Hintergründe einfließen lässt. Das verleiht dem Buch eine gewisse "Tiefe". Die Handlung beschäftigt sich fortwährend mit dem Sachverhalt, den Zufälle mit sich bringen, also mit unvorhersehbaren Ereignissen. Das Buch ist eine willkommene Abwechslung! Unsere Welt (die sich eigentlich doch immer irgendwo in einer Krise befand) wird endlich mal nicht noch schlechter geredet, als sie ist -(wir haben doch alle Essen und Trinken hier?!)- und mal aus mehr als einem Blickwinkel betrachtet! Besonders charmant, von Ironie gezeichnet und geistreich sind seine Gedankenexperimente. Ich denke Menschen, die sich über dieses Buch aufregen, haben es vielleicht zu ernst genommen. Man sollte Taleb mit ein bisschen Sarkasmus und Witz verfolgen, denn das ist es was er diesem Buch auch an manchen Stellen verleiht. Man beachte einfach den rosa Schwan unter dem Titel "Der schwarze Schwan"! Kategorie: Philosophie, International, Finanzwelt Ich befinde mich in der Altersgruppe 18-25 Für Schüler bzw. Jugendliche halte ich dieses Buch jedoch für zu komplex. Zur Übersetzung: Für jemanden, der nicht wahnsinnig gut Englisch kann, ist es unmöglich dem Autor zu folgen! Die Sätze bleiben doch trotz allem, lang und verschachtelt mit vielen Eigenkreationen an Wörtern und einer vielzahl von Fachbegriffen! Aufschlussreich! 5 von 5 PunktenDieses Buch zeigt, wie die Welt und die Entwicklungen in allen möglichen Lebensbereichen von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden und das auf sehr anschauliche Weise. Wir sind offensichtlich so gestrickt, dass wir Ereignisse, die uns eigentlich überrascht haben, hinterher so kommentieren, dass sie sich doch eigentlich zwangsläufig aus diesen und jenen Aspekten ergeben mussten (retrospektive Verzerrung). Der Autor plädiert dafür, wir sollten einsehen, dass wir deutlich weniger wissen und verstehen, als wir denken. Die Lektüre seines Buches veranlasst einen, die Dinge skeptischer zu betrachten und nicht ständig die Muster vergangener Ereignisse auf Gegenwart und Zukunft zu projizieren. Es geht in diesem Buch um Zufälle, Unsicherheiten, Wahrscheinlichkeiten..., bezogen auf die Welt als Ganzes, aber auch auf den wirtschaftlichen Bereich (Börse etc.) Taleb schreibt witzig, sein Buch ist alles andere als trocken, selbst wenn es sich mit mathematischen Themen befasst (selbst ich als eher Mathematik-Verdrossene verstehe hier nun einiges mehr als bisher). Ein Buch, das einem eine interessante, neue Perspektive, die Dinge zu betrachten aufzeigt! Konstruierter Skeptizismus 2 von 5 PunktenSo schlecht kann die Übersetzung ins Deutsche nicht sein, als dass sie für die inhaltlichen Schwächen gleich mitverantwortlich gemacht werden kann. Das Buch ist zwar auf den ersten 100 Seiten unterhaltsam geschrieben und bietet an der einen oder anderen Stelle auch Anlass zum Schmunzeln; gleichwohl drängte sich mir bei der weiteren Lektüre zunehmend der Eindruck auf, dass Taleb wissenschaftliche Theorien bzw. Erkenntnisse, wie z.B. Poppers Falsifikationsprinzip, mit persönlichen Anekdoten und Sichtweisen vermischt, die auf mich sehr konstruiert wirkten. Also gerade das, was er selbst Wissenschaftlern, die er z.T. mit holzschnittartigen Aussagen abwertet, vorwirft. Mir ist überhaupt nicht klar geworden, worin der Erkenntnisgewinn von Talebs "Essay" gegenüber dem Falsifikationsprinzip von Popper bestehen soll, der ja der Urheber der "Geschichte" vom Schwarzen Schwan ist. Eher erkenne ich darin einen deutlichen Rückschritt. Da werde ich dem Original - wie so oft - der Kopie gegenüber den Vorzug geben. In diesem Zusammenhang (positiv) erwähnenswert halte ich noch Stephen Jay Goulds "Illusion Fortschritt". Aber - hilft alles nichts mehr und es führt für mich an der Erkenntnis kein Weg vorbei, dass ich Zeit und Geld besser hätte einsetzen können. Das wenigstens hat es gebracht. |
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Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler 1: Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Grundstudium. Mit zahlreichen Beispielen aus Naturwissenschaft ... 307 Übungsaufgaben mit ausführlichen Lösungen von Lothar PapulaBroschiert von Vieweg+TeubnerPreis bei Amazon: EUR 28,90, Angebote ab EUR 26,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3834802247, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: 11., verbesserte und erweiterte Auflage. |
5 Kundenrezensionen:Nicht für Universität geeignet 1 von 5 PunktenMir wurde das Buch als umfassende und verständliche Abhandlung beschrieben, weswegen ich auch beide Bände kaufte. Rückblickend muss ich sagen, dass der Stoff zwar sehr verständlich aber leider viel zu Oberflächlich behandelt wird. In meinen 2 Semestern Maschinenbau an der Uni haben mir diese Bücher so gut wie überhaupt nicht geholfen, was man dem Verfasser auch nicht unbedingt ankreiden kann, da er Dozent die Mathematik an das Niveau der FH angepasst hat. Deshalb erhalten diese Bücher ihre guten Rezensionen meistens auch nur von FH-Studenten. Für die Uni sind die Bücher meiner Meinung nach keinesfalls ausreichend und auch nicht weiter zu empfehlen. Tolles Lehrbuch für das Studium 5 von 5 PunktenAlle im Buch behandelten Themen, waren auch Inhalt der Mathematikvorlesungen im ersten Semester meines Maschinenbaustudiums. Wer sein Wissen nur kurz auffrischen möchte, liest am Besten die farblich hervorgehobenen Zusammenfassungen. Wem das Auffrischen nicht reicht, liest einfach den ziemlich verständlich geschriebenen Text durch und rechnet ggf. eine der vielen Aufgaben. (Die ausführlichen Lösungen sind natürlich auch im Buch enthalten). Kurz: Ein tolles Buch, für alle die sich für Differentialrechnung, Integralrechnung, Vektorrechnung etc. interessieren Quadratisch praktisch einzigartig 5 von 5 PunktenUm nicht ewig um den heißen Brei herumzureden, möchte ich den potentiellen Käufern mitteilen, dass es sich hier um ein Buch handelt, dass für den Ingenieur in spe , sei es FH oder Uni (wie im meinem Fall), ein definitiv großartiges Hilfsmittel ist und innerhalb der Regelstudienzeit mit ansehnlichen Leistungen zum Ingenieurs-Mathe-Vordiplom führen kann. Die wichtigsten Themengebiete, angefangen mit Vektoralgebra über Differential- rechnung, Linearer Algebra, Reihen und Fournier Betrachtung, Vektoranalysis bis hin zu den "tiefen" der Stochastik und Statistik werden sehr verständlich und praxisnah in den 3 Bänden vermittelt. Abgerundet wird Lothar Papulas Werk durch 2 Übungsbände und eine Formelsamlung (welche ich eher nicht empfehlen kann, zumindest nicht für Uni Mathe(Meine Empfehlung ist hier der "Merziger" vom Binomi Verlag)). Für Universitätsstudenten sei jedoch gesagt, dass viele Themengebiete nicht so tiefgreifend und komplex behandelt werden, wie dies oft an der Uni verlangt wird. Mir diente dieses Werk immer als Einarbeitung in die Themengebiete um mir einen groben Überblick zu verschaffen und um die Thematik in der Anwendung verstehen zu können, was für einen Ingenieur eig auch völlig ausreichend ist. Man sollte sich aber jedoch nicht vollends auf dieses Werk verlassen und auch andere Quellen (Internet im Allgemeinen, Wikipedia im speziellen) oder auch tiefergreifende Lehrbücher ("Bornstein") in Betracht ziehen, um der UNI- Mathematik gerecht werden zu können (oder einfach mal die Tutorien aufsuchen ;-)). Ein Standardwerk auch für Anfänger 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr gut zur Begleitung der Vorlesung (hier Statistik Wahrscheinlichkeitsrechnung) geeignet. Alle Aspekte dieses Themengebietes werden gut beleuchtet und durch umfangreiche Übungsaufgaben mit Lösungen ergänzt. Durchaus empehlenswert, allerdings sollten die höheren Weihen durch ergänzende Literatur erschlossen werden. Positiv überrascht! 5 von 5 PunktenIch habe nach einem Buch gesucht, das mir bei einem Problem helfen musste: "Wie schaffe ich die Mathematikprüfungen des Ersten Wirtschaftsingenieur-Semesters bei vollkommener Ahnungslosigkeit?" Da ich seit der Realschule im Fachabitur und in der Ausbildung (hauptsächlich) nur noch "kaufmännisch" rechnen musste, habe ich in den Vorlesungen trotz super Professor wenig bis nichts verstanden, da von den Basiskenntnissen nicht mehr viel / nichts übrig war. Ich habe ziemlich lange bei amazon gesucht und mich schließlich für dieses Buch entschieden. Und es war ein Volltreffer. Hier wird alles Nötige anhand von Grafiken und Beispielen verständlich erklärt, so dass man sich die Themen, die dieses Buch behandelt, selbst aneignen kann. Da die Prüfungen noch nicht stattgefunden haben, ich somit noch nicht bestanden habe, höre ich jetzt lieber auf das Buch weiter zu loben, bevor es dann doch nicht gereicht hat! ;-) |
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Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit von Dietrich H. W. GrönemeyerGebundene Ausgabe von Rowohlt Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 19,90 ISBN: 3498025031, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1 |
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Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone von Joachim BauerBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,85 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453615018, Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionWie kommt es, dass uns ein Gähnen anstecken kann, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn uns jemand anlächelt, und dass wir manchmal auch über große Entfernungen wissen, wie es einem uns nahe stehenden Menschen geht? Intuition und sechster Sinn: Das sind nur zwei der Phänomene, die durch die Entdeckung der Spiegelneurone erklärt werden können. Diese besonderen Nervenzellen haben es in sich, denn sie bilden die neurobiologische Basis für unser intuitives Verständnis dessen, was andere Menschen fühlen - und was sie vorhaben. Und sie beeinflussen uns massiv, sowohl psychisch als auch körperlich. In zahlreichen Studien konnte mittlerweile nachgewiesen werden, wie diese Spiegelneurone arbeiten. Und die Ergebnisse sind sensationell. So hat sich herausgestellt, dass bei der Beobachtung einer Handlung eines anderen Menschen bei uns genau dasselbe neurobiologische Programm aktiviert wird, das auch tätig wird, wenn wir diese Handlung selbst ausführen! Und nicht nur das: Schon das Beobachten von Teilen einer Handlungssequenz, oft ein einfaches Geräusch, genügt, damit wir wissen, wie es weitergeht. Da die Handlungssequenzen, die wir gespeichert haben, auf unserer individuellen Erfahrung basieren, sind unsere Voraussagen nicht immer richtig - aber meist treffen sie eben doch zu. Und da wir auf diese Weise nicht nur Handlungen nachvollziehen können, sondern auch Empfindungen, ermöglichen unsere Spiegelnervenzellen auch Intuition und Mitgefühl. Joachim Bauer erklärt diese bahnbrechenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verständlich und ausführlich. Und er zeigt auf, was sie für unser Leben bedeuten. So kann er nicht nur deutlich machen, was geschieht, wenn wir uns verlieben (und auch, wenn Liebe stirbt). Die Entdeckung der Spiegelneurone hat auch weitreichende Konsequenzen für das Verständnis kindlichen Lernens, für das Verstehen von Autismus (als Störung der Spiegelsysteme), für den Zusammenhang von Sprache und Handlungen und für die Probleme, die Kinder in unseren Schulen haben. Als Menschen sind wir angewiesen auf Spiegelungen, und zwar körperlich und psychisch. Die dramatischen Auswirkungen von Mobbing und anderen Formen sozialer Isolation machen das deutlich, und auch die Möglichkeiten der Psychotherapie erweitern sich angesichts der Erkenntnisse über Spiegelneurone. Ein wichtiges Buch, das unser Verständnis über unser Menschsein erweitert und zudem ein neues Verständnis einiger zentraler Probleme unserer Zeit ermöglicht. -- Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Besser als Spiegelneurone wäre "Das Spiegel-Phänomen" 4 von 5 Punkten...weil es neben der Aufdeckung von Spiegelungen in Beziehungen ebenfalls erklärt, wie man diese Phänome im Alltag bewußt einsetzen kann, um schwierige Beziehungen zu heilen. Das Wissen um physikalische oder biologische Zusammenhänge alleine bringt uns noch nicht weiter, wir wollen praktische Anwendungen kennen lernen. Endlich geklärt: Die neurobiologische Seite des Mitgefühls 5 von 5 PunktenDie Entdeckungen, von denen dieses Buch erzählt, waren für viele so verblüffend, daß deutsche Neuroforscher lange Zeit zweifelten, ob so etwas denn wahr sein könne: Daß die Evolution den Menschen mit Nervenzellen ausgestattet hat, die auf Mitgefühl spezialisiert sind. Wenn der von Bauer zitierte Frans de Waal (Verhaltensbiologe, Bestsellerautor) den Spruch tat "It took science a long time to take empathy seriously", dann gilt das sicher auch für die Verhältnisse hierzulande. Nun, dieses Buch gibt die Antwort: Es fasst alles zusammen, was aus der Forschung über diese erstaunlichen Zellen (Spiegelnervenzellen) bekannt ist. Eine spannende, sehr gut lesbare Lektüre. Basis menschlichen Seins 5 von 5 PunktenDass es dem Autoren Joachim Bauer als Mediziner gelungen ist, die Bedeutung des Systems der Spiegelneurone in auch für Laien verständlicher Form zu Papier zu bringen, haben andere Kritiker/innen bereits erwähnt. Ohne die Fähigkeit, neurobiologisch in Resonanz mit unseren Mitgeschöpfen zu treten, gäbe es keine Empathie, kein Einfühlungsvermögen, keine Interaktion und somit in der Summe keine Entwicklung. Wie das im Einzelnen funktioniert, haben andere Rezensenten/innen vortrefflich beschrieben. Was mir durch die aufeinander folgende Lektüre dieser beiden Bücher aufgefallen ist: Der Mediziner Joachim Bauer beschreibt ein Phänomen auf Grundlage neuester Ergebnisse der Hirnforschung, welches Georg Parlow in seinem Werk Zart besaitet in einer extremen Ausprägung darstellt: Die Fähigkeit der menschlichen Empathie und Interaktion mit anderen Lebewesen. Zart besaitete Menschen (Georg Parlow) sind bringt man die genannten beiden Werke in Verbindung extrem stark mit anderen Lebewesen in Resonanz befindliche Individuen (Joachim Bauer). Revolutionäre, sauber und verständlich verfasst. Spagat zwischen Populärwissenschaft und Wissenschaft geschafft. 4 von 5 PunktenIch habe das Buch nach einigen Seiten leider damals weggelegt und jetzt durch Zufall in meinen Regal wieder entweckt und aus Langeweile wieder gelesen. Ich bin so froh darüber. Das Buch öffnete mir die Augen in einigen Punkten. Ich habe gerade eine Trennung hinter mir und es half mir so einiges dabei zu verstehen und aus neuen Blickwinkel zu betrachten. Es eröffnet einen neue Sichtweisen, neue Horizonte und wenn man möchte kann man damit auch etwas seine Kommunikation verbessern indem man die Resonanz in sich zulässt wenn man jemand zuhört, ihm/ihr Spiegelreaktionen "übermittelt". Willentlich geht es nicht wie Joachim Bauer schon schreibt aber wenn man sich dafür öffnet und nach etwas Übung wird es zur unbewussten Kompetenz. Dieses Wissen schadet auf keinen Fall, selbst wenn man keinen Nutzen daraus ziehen kann, es ist alle mal Interessant es zu wissen. Warum nur 4 Sterne? Weil ich finde das Joachim Bauer übertreibt er versucht quer über alle Felder vieles mit Spiegelneuronen zu erklären. Hypnose, Psychotherapie, Lernen, Erziehung, Spielen usw. natürlich spielt es eine Rolle aber nicht die maßgebende. Besonders als er die Hypnose aus dieser Sicht zu versuchen erklärte stieß mir das böse auf, da ich Hypnotherapeut bin. Warum ich fühle, was Du fühlst. 5 von 5 Punkten"Warum ich fühle, was du fühlst" - ein Buch über Gedankenlesen bei Hoffmann und Campe - das hat mich beim ersten Entdecken in der Buchhandlung sofort zugreifen lassen. Ich konnte es ehrlich gesagt nicht glauben, dass am Gedankenlesen etwas dran sein soll. Und, um es vorwegzunehmen, es geht auch nicht um Gedankenlesen, sondern hinter diesem Titel verbirgt sich etwas viel spannenderes: Intuitive Kommunikation; ein Phänomen, das wir alle schon selbst am eigenen Leib erlebt haben. Wir sind im Gespräch mit jemandem und irgendetwas spielt noch zusätzlich eine Rolle - nur wir können es nicht benennen. Und nennen es im Nachhin "Sympathie" oder "wir haben keinen Draht zueinander gefunden". Worum geht es Joachim Bauer, Professor für Psychoneuroimmunologie, Psychiater und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin? Das Resonanzphänomen in der Kommunikation. Unwillkürlich erwidern wir ein charmantes Lachen. Wir gähnen, wenn andere gähnen. Erwachsenen öffenen spontan den Mund, wenn sie ein Kleinkind mit einem Löffelchen füttern. Dieses Resonanzphänomen spielt nicht nur in unserem Alltag, sondern gerade auch in Politik und Wirtschaft eine Rolle zur Einflussnahme. Ob Führung ankommt und wirkt hängt v.a. von der Frage ab: "Erzeuge ich Resonanz mit meinem Führungsverhalten?" Das Resonanzphänomen ist kein esoterische Einbildung, sondern beruht auf der Existenz der Spiegelnervenzellen, die Dank neuester neurobiologischer Forschungen jetzt verstanden werden können. Zu vermitteln, was dazu an Erkenntnissen vorliegt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu reflektieren, soll der Inhalt dieses Buches sein. Diesem selbst gestellten Anspruch wird Bauer in hervorragender Weise gerecht. Präzise und gut nachvollziehbar beschreibt er auf neurobiologischen Grundlagen die Arbeitsweise der Spiegelnervenzellen. Es lassen sich tatsächlich, z.B. bei Versuchstieren Erregungspotenziale in den motorischen Nervenzellen eines Affens feststellen, der die Bewegung eines anderen Affens nur beobachtet. Die Handlung des einen aktiviert also die Spiegelneuronen des anderen. Und dies gilt nicht nur für motorische Handlungsfolgen, sondern ebenso, wie Bauer eindrücklich schildert, für Abläufe des Empfindens und Fühlens. Wir haben also aufgrund unseres Nervensystems die Fähigkeit, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was andere tun. Nur ist dies bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Wir kennen das intuitive (Spiel-)Verständnis aus dem Fußball oder haben es auch selbst schon einmal erlebt. Bauer liefert die Erklärungen dazu. Welche Bedeutung hat diese Intuition, die auf den Gegebenheiten der Neurobiologie gründet, für den Beruf? Die Vortäuschung von meiner eigentlichen Absicht abweichender Handlungsziele wird nicht funktionieren Ich muss es dem freien Willen meines Gegenübers/Mitarbeiters überlassen, welche Schlussfolgerung er aufgrund des bewusst und intuitiv Wahrgenommenen erzielt. Was bleibt mir als Führungskraft zu tun? Nur wenn Kongruenz zwischen meiner Handlungsabsicht und meiner tatsächlichen Handlung besteht, wirke ich eindeutig auf meine Mitarbeiter. Wirkungsvolle Führung setzt damit meine eigene innere Vorbereitung und Entscheidung voraus. Erst dann darf ich meinem Mitarbeiter in einem Delegationsgespräch seine Aufgabe vermittlen. Delegiere ich eine Aufgabe trotz eines inneren Vorbehaltes meinerseits, dann sollte ich mir von jetzt an gewiss sein, dass dieser Vorbehalt von meinem Mitarbeiter intuitiv wahrgenommen wird. Der Mitarbeiter wird die delegierte Aufgabe entsprechend ausführen. Grund genug, sich mit dem Thema der Spiegelnervenzellen intensiver zu beschäftigen. Viel Spaß und eine erkenntnisreiche Lektüre. |
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Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern von Joachim BauerTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492241794, Erscheinungsdatum: Sept. 2004, Auflage: 13 |
5 Kundenrezensionen:Nicht die Gene steuern uns, sondern wir steuern selber unsere Gene 5 von 5 PunktenWas für ein spannendes Thema, das der Autor Prof. Dr. med. Joachim Bauer in diesem Buch darstellt, nämlich, daß die Gene nicht starr festgelegt sind und somit unser gesamtes Leben steuern, sondern daß wir selber unsere Gene regulieren können. Diese Genaktivierung unterliegt situativen Einflüssen und wird überwiegend nicht vererbt, d.h. bestimmte Erfahrungen, die wir machen, bilden im Organismus Reaktionsmuster aus und haben einen Einfluß darauf, wie die Regulation der Genaktivität sich in bestimmten Situationen verhält. So werden gute zwischenmenschliche Beziehungen im Gehirn abgebildet und gespeichert und wirken sogar gegen seelischen und körperlichen Streß. Dort, wo sich die Quantität und Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen vermindert, erhöht sich auch das Krankheitsrisiko, da seelische Vorgänge in biologische Signale umgewandelt werden, welche an der Regulation der Genaktivität mitwirken. Wie Gene auf Streß reagieren und das Streß auch das Gehirn so schädigen kann, daß Nervenzellen absterben, wird in Kapitel 4 genau erläutert. Bei Todesgefahr oder extremen seelischen Qualen z.B. reagiert das Gehirn mit schweren Gedächtnisstörungen und einer Verminderung der Hirnsubstanz (War Sailor Syndrome, Concentration Camp Syndrome). Das nächste Kapitel erklärt, wie äußere Situationen vom Gehirn bewertet werden und aus welchem Grund Menschen völlig unterschiedlich auf Streß reagieren. Das darauffolgende Kapitel widmet sich den Synapsen (Nervenzellen) und das der Auf- und Umbau der Nervenzell-Verschaltungen im Gehirn abhängig davon ist, was wir im zwischenmenschlichen Bereich erleben. Ein Kapitel widmet sich dem Thema Depression: Wie sie entsteht, was eine Depression ist und wie sich eine Depression verselbständigen kann und was der Grund dafür ist, daß einige Menschen für eine Depression anfällig sind und andere wiederum nicht und wie man sie behandeln sollte. Welche körperlichen Auswirkungen Streß und Depression haben und welche Verbindungen hier bestehen, liest sich außerordentlich spannend. Genauso wie das Kapitel der körperlichen Risiken von Streß und Depression, nämlich der Immunabwehr und dem Tumorrisiko. Sehr gut fand ich auch den Teil bezüglich der Behandlung mit Psychopharmaka und den Auswirkungen auf die Gene, nämlich das nicht nur prägende Ereignisse, sondern auch solche Substanzen im Gehirn Gene aktivieren können, die nachhaltige Spuren hinterlassen, was ebenso für Drogen (auch für THC = Haschisch) gilt. Auch sehr spannend in diesem Zusammenhang ist das Thema der Medikamentenunverträglichkeit und der richtigen Dosis. Was hinter Schmerzerfahrungen ohne organischen Befund steht, nämlich das hier bei Auftreten eines häufigen Reizes sich nicht nur die Synapsen des Nervenzellen-Netzwerkes, sondern auch das Netzwerk an sich, vergrößern und sich somit diese Reize verselbständigen, wird erläutert. Weitere Themen sind: PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) und die Narben in der Gehirnsubstanz", die durch ein Trauma ausgelöst werden; seelische und neurobiologische Folgen von Gewalt und Mißbrauch bei Kindern (Borderline-Störung, Dissoziation, wie Binge Eating); Körperliche Spuren bei Problemen am Arbeitsplatz (Burnout-Syndrom); Auswirkungen der Psychotherapie auf neurobiologische Strukturen, sowie eine Übersicht über die Wirkungsweise der Gene. Ein sehr spannendes und gut zu lesendes Buch, mit vielen neuen Einsichten. Unbedingt empfehlenswert! Fachwissen meets Oberflächlichkeit 2 von 5 Punkten2 Sterne dafür, dass es Herrn Bauer gelingt einer Nicht-Medizinerin einleuchtend die Funktionen von Genen und Nerven zu erklären. Drei Sterne Abzug dafür, dass er zu den aufgezeigten Problematiken im Buch kaum anwendbare Lösungen bringt. Das verleiht dem Text eine gewisse Oberflächlichkeit. So kann ich jedem gelangweilten Leser empfehlen z.B. einen Tag lang zu versuchen einen Mediziner zu finden, der einem die Medikation anhand der Spezial-Laboruntersuchungen zur Medikamentenverträglichkeit einstellt. Bis jetzt fand ich nur Hausärzte, die bei längerer Medikation die Menge sowieso dem Blutspiegel entsprechend einstellen. Fraglich ist auch die Argumentation, dass die Pharmaindustrie kein Interesse an der individuellen medikamentösen Einstellung der Patienten hätte, wegen der "wirtschaftlichen Enbussen". Bestimmt kann man der Pharmaindustrie getrost misstrauen, nur läge in der Möglichkeit "typgerechte Medizin" zu vertreiben sicher im Gegenteil ein ungeheures Gewinnpotential, würden wir doch alle mit Freuden das Doppelte bezahlen, nur um ja nicht "übermedikamentiert" zu werden. Genauso unterhaltsam ist es, sollte man depressive Bekannte haben, zu versuchen für diese die "hochwirksame Interpersonelle Psychotherapie" IPT in Deutschland zu bekommen. Es gibt solche Sitzungen (Herr Bauer empfiehlt da 25) nur an der Klinik an der Herr Bauer tätig ist. Und wie man an DIE kommt, kann einem selbst der Autor nicht beantworten (aus Zeitgründen, versteht sich). Soviel zum Prinzip Menschlichkeit. Anspruchsvoll, verständlich - Ein Buch fast schon mit Kultstatus 5 von 5 PunktenThema dieses Buches ist: Wie und warum reagiert der menschliche Körper auf das, was Menschen in ihrer Umwelt erleben. "Umwelt" des modernen Menschen ist nicht mehr der Urwald oder die Steppe, sondern das soziale Umfeld: Arbeitskollegen, Familie, Partner, (für Patienten) Ärzte, (für Schüler) Lehrer usw.. Wer verstehen will, wie soziale Umwelt auf die Biologie einwirkt, wie und warum Depressionen, Traumafolgekrankheiten und psychosomatische Erkrankungen entstehen, der findet hier den richtigen Lesestoff. Das Besondere dieses Buches: Es bringt Neurobiologie und Psychologie auf einen Nenner. Ein klasse geschriebenes Buch, informativ, auch für Leute in ärztlichen und therapeutischen Berufen, Krankengymnastinnen etc. (bei vielen in diesem Bereich hat das Buch inzwischen "Kultstatus"). Leider in der Populärwissenschaft steckengeblieben! 2 von 5 PunktenDie Thematik der Wechselwirkungen von Genen und Umwelt ist hochgradig interessant und birgt eine Menge Wissenswertes. Der Versuch des Autors, dies populärwissenschaftlich aufzubereiten, ist ehrenwert und gut. Aber wie eben auch "Popmusik" zwar nett und schön sein kann, besteht auch dabei die Gefahr, an der Oberfläche zu bleiben. Dies ist hier leider geschehen. Die Informationen zum biologisch-medizinischen Background bleiben auf dem Niveau von Unterrichtsstoff der Sekundarstufe I stecken oder teilweise sogar dahinter zurück. Der Autor verwechselt Begrifflichkeiten (z.B. spricht er von "Case Management" statt korrekt von den DRGs [Diagnostic Related Groups], wenn er die von den vorgeschriebenen fallbezogenen Behandlungsdauern und -finanzierungen ausgehenden Streßfaktoren für Ärzte beleuchtet). Ich meine, dass Menschen mit naturwissenschaftlicher Vorbildung eher enttäuscht sein werden. Als allgemeine, oberflächliche Einführung in dieses interessante Thema ist dieses Buch jedoch geeignet. Gut lesbar, verständlich, ohne Einschränkung zu empfehlen! 5 von 5 PunktenDieses Buch berichtet über neuere Erkenntnisse darüber, welchen Einfluss unser Lebensstil, vor allem unsere zwischenmenschlichen Beziehungen auf unseren Körper (einschliesslich unsere Gene!) haben. Ein Buch, das Schluss macht mit den jahrelangen einseitigen Aussagen darüber, dass Gene unser Leben vorherbestimmen. Ein Buch, das überzeugend und versändlich zeigt, dass Umwelt und Gene eine Einheit bilden, dass beide sich wechselseitig beinflussen. Ich habe diese gut lesbare Buch mit Genuss verschlungen. Ich empfehle es ohne Einschränkung weiter. |
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Korrupte Medizin: Ärzte als Komplizen der Konzerne: Ärzte als Komplizen der Konzerne - ein Pharma-Consultant packt aus von Hans Weiss, Joe KleinGebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch VerlagPreis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 18,45 ISBN: 3462040375, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1 |
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Technisches Zeichnen: Grundlagen, Normen, Beispiele. Darstellende Geometrie. Ein Lehr-, Übungs- und Nachschlagebuch für Schule, Umschulung, Studium ... für Schule, Umschulung, Studium und PraxisBroschiert von CornelsenPreis bei Amazon: EUR 21,00, Angebote ab EUR 16,04 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3589241306, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 31., überarbeitete und aktualisierte Auflage. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDieses Standardwerk ist Lehrbuch, Arbeitsbuch und Nachschlagewerk zugleich. Wer im Metall- und Maschinenbau tätig ist, kommt am "Hoischen/Hesser", wie er respektvoll genannt wird, nicht vorbei. Er gehört seit Jahrzehnten, immer wieder aktualisiert, gewissermaßen zum Inventar von Werkstatt, Klassenzimmer, Hörsaal und Konstruktionsbüro. Die Konstruktions- und Zeichnungsarbeit wird heute fast ausschließlich rechnergestützt ausgeführt. Die CAD-Daten sind die Grundlage für Arbeitspläne und die Programme für numerisch gesteuerte Bearbeitungsmaschinen. Die Grundlagen dafür, das Rüst- und Arbeitszeug, bietet dieses Handbuch. Vom Zeichengerät und der Dokumentation, den Maßen, Normen und Verfahren führt der Weg bis zur darstellenden Geometrie. Es ist alles beschrieben, was Studierende und Auszubildende wissen müssen. Natürlich ist der rechnergestützten Konstruktion ein spezielles Kapitel vorbehalten. Mit 3D-Modellen, Zeichnungen, Gruppenmodellierung bis zur virtuellen Realität. Die Autoren bieten eine Reihe von Testaufgaben an. Wer sich auf Zwischen- oder Abschlussprüfungen vorbereitet, kann überprüfen, wie gut er Zeichnungen lesen und räumliche Vorstellungen verwirklichen kann. Ein englisches Fachglossar schließt das gründlich und sorgfältig erarbeitete und gezeichnete Werk ab. --Carsten Hansen 5 Kundenrezensionen:super Nachschlagewerk 5 von 5 PunktenHabe das Buch v.a. in Konstruktion und Technisches Zeichen sehr oft benötigt und wurde immer fündig. Stichwortverzeichnis - Nachschlagen - Fertig. Einfach Top! Wie gesagt als Nachschlagewerk. Klingt gut, ist es aber nicht wirklich 2 von 5 PunktenIch besitze das Buch seit Beginn meines Maschinenbaustudiums vor 2,5 Jahren. Ich gehe kurz auf die Dinge ein, die mir und meinen Mitstudenten nicht gefallen: 1. Fehlende Struktur. Dieses Buch leidet darunter, dass es zu viele Themengebiete abdecken möchte. Dies führt zu einer Gliederung, die es unmöglich macht, sich darin zurecht zu finden. Ohne Stichwortverzeichnis läuft nichts, glücklicherweise findet man in diesem meistens das, was man sucht. 2. Fehlerhafte Angaben. Es gibt zu viele Dinge, die falsch sind, sprich, nicht der Norm entsprechend dargestellt sind. Das ist ein ernsthaftes Problem, da man bei allen Dingen, bei denen man sich unsicher ist, eine zweite Quelle benötigt. Und für die Dinge, von denen man weiß, wie sie dargestellt werden, braucht man kein Buch. Das Problem: Es gibt keine wirkliche Alternative zu diesem Buch. Aus diesem Grund bleibt einem nichts anderes übrig, als das Ding zu kaufen, und mit der gebotenen Portion Vorsicht zu verwenden. DER Hoischen... 5 von 5 Punkten...an eben diesem Buch kommt wohl einfach keiner vorbei, der mit den fachrichtungen Bautechnik, oder Maschinenbau zu tun hat. Auch im Handwerk ziemlich unverzichtlich, da es DAS Nachschlagewerk ist. Schade das man auf den Plastikumschlag verzichtet hat... ich besitze seid Jahren eine alte Ausgabe und ich muss sagen das der Plastikumschlag dieses Buch mehrere Male gerettet hat. Grundsätzlich kann ich mich also den meisten meiner Vorredner anschließen! Layout und Gestalltung 3 von 5 PunktenDas Buch ist ziemlich schlampig gelayoutet. Was heißt das, z.B. sind die Zeilenabstände von Hand skaliert worden mit dem Effekt das zwar wohl Platz gewonnen wurde, jedoch aber die Schrift ineinander läuft. Hier setze ich auch gleich das KO Kriterium - Es geht um Technisches Zeichnen und in dem Buch selber werden die einfachsten Regeln gebrochen. Auch die Struktur ist nicht gerade das, was als gute Struktur zu Bezeichnen ist. Damit ist das Buch als Lehrbuch ungeeignet. Schade weil der Inhalt sonst ok ist. Ich kann nur sagen: TOP! 4 von 5 PunktenIch selbst habe eigentlich bisher alles gefunden was ich gesucht habe und auch noch keine Fehler entdecken können. Wenn man wie ich relativer Einsteiger in Sachen TZ ist/war, kann man eigentlich alle grundlegenden Fragen mit diesem Buch beantworten. Für's Studium absolut empfehlenswert. Aber wie schon oft erwähnt: die einen "vergöttern" den Hoischen und die anderen hassen ihn. Selbst bei mir an der Hochschule gibt es genauso viele Profs die das Buch empfehlen, wie solche die davon abraten. Aber die Alternativen kosten dann halt doch mal locker das doppelte und sind nicht mal eben in den Rucksack gepackt. Das finden der einzelnen Themen und Spezialfälle, ist dank des Stichwortverzeichnisses und dem Schnellindex auf der ersten Seite nie ein Problem. Fachbegriffe und der Background zum Technischen Zeichnen werden auch an gesonderter Stelle noch einmal sehr ausführlich und genau im hinteren Teil des Buches erläutert (z.B. Normungsinstitute, Abkürzungen usw.) Zum ausführlichen CAD-Teil kann ich aus persönlicher Erfahrung (noch) nichts sagen, aber auch hier hab ich von anderen schon gehört, dass es eben eine DER Standardlektüren ist. Fazit: Dieses Buch hat alles was man braucht und ist leicht zu lesen ohne in der Sprache fachspezifisch überladen zu sein. => Kaufen! Einen Stern Abzug, weil die ein oder andere Grundlage (z.B. Schnitte und die dazugehörigen Angaben in der Zeichnung...) manchmal für meinen Geschmack etwas zu knapp gehalten bzw. mit zu wenigen Beispielen versehen ist. |
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Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond und die Physik von Metin Tolan, Joachim StolzeGebundene Ausgabe von PiperPreis bei Amazon: EUR 16,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492050824, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
3 Kundenrezensionen:Einfach genial. Hintergrundinfos und Überlegungen vom Feinsten. 5 von 5 PunktenEin super Buch. Unter absolut spannenden Fragestellungen werden diverse James Bond Szenen aufgearbeitet. Wieso spiegelt sich der Angreifer in "Goldfinger" falsch in der Pupille und wieso konnte James Bond ihn überhaupt erkennen? Nach lesen des Kapitels stellt sich heraus, dass der Angreifer physikalisch berechnet bei einem Abstand von 2m ca. 12,5m groß sein. Also ein Filmtrick. Viele weitere spannende Situationen gibt es in diesem Buch. Einfach klasse. Ich bin begeistert. Auch für Leute verständlich, die kein Physik Leistungskurs hatten. James Bond und die Physik 5 von 5 PunktenDieses Buch ist ein Muss für jeden James Bond Fan, der sich immer schon gefragt hat, wie 007 es jedes Mal schafft, in atemberaubenden Stunts, sich nicht den Hals zu brechen. Sei es bei der einen oder anderen Verfolgungsjagd, bei einem Bungee-Sprung von einer Staumauer, oder dem nervenkitzelnden Klippensprung in "Golden Eye". Wer dann noch Interesse an der Physik hat, ist mit diesem Buch gut unterhalten. Auf anschauliche Weise wird die Vermittlung von physikalischem Wissen dem Leser Nahe gebracht.Die strukturelle Einteilung des Buches erleichtert einem sich gut zurechtzufinden. Auch die Rubrik "Besserwisser" ist eine gute Idee, denn hier kann sich jeder , der wirklich Interesse an der Physik hat, richtig austoben. Am Ende wird einem schnell klar, James Bond ist nicht nur ein super durchtrainierter,gutaussehender,frauenverstehender,leistungsstarker Topagent, nein, er kennt sich auch bestens in der Physik aus! Mit diesem Buch ist eine tolle Brücke geschlagen worden, zwischen Vermittlung von physikalischem Wissen, und guter Unterhaltung. Sehr speziell - Knüller für Physikfreunde 5 von 5 PunktenMetin Tolan hatte schon länger angekündigt, ein Buch über die Physik in den JB-Filmen herauszubringen. Gut, dass es so lange gedeuert hat. Es ist das beste Zeichen für die Mühe die sich Tolan mit seinen vielen kleinen Helferchen gegeben hat. Dass es kurz vorm Filmstart erscheint, um die verkaufszahlen in die Höhe zu treiben sei dem Physiker verziehen. Nächste Pluspunkt: Physikhasser werden mit der Materie vertraut gemacht. Dennoch ist das Buch sehr speziell, und wer sich nicht wenigstens ein bisschen für Physik interessiert, sollte die Finger davon lassen. Die Aufmachung ist spitze und es ist dem Autoren hoch anzurechnen, dass er nicht den bekannten Bond-Schreiber Herrn Tesche mit hat schreiben lassen, denn dessen JB-Informationen sind jetzt schon überall erschienen und bringen nichts Neues. Tolan hat sich ein Gebiet vorgenommen, das vor ihm noch keiner so genau unter die Physiklupe gebommen hat und das Buch ist wirklich eine Freude für alle Sammler spezieller Literatur. Danke Herr Tolan ;-) |
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Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill BrysonTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442460719, Erscheinungsdatum: August 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionBill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Klassiker 5 von 5 PunktenMehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir! Das Leben ist ein Abenteuer 5 von 5 PunktenDas Buch ist tolle Lektur. Ich habe das Buch bereits vor zwei Jahre in meine Muttersprache (niederländisch) gelesen. Natürlich ist die Titel auch humoristisch gemeint. Als ausgesprochener Alpha habe ich mich nie gelangweilt. Es is der Author gelungen verschiedende wissenschaftliche Sachen und "petites histoires" ohne "Jargon" her zu stellen. Leser die solche Bücher gerne lesen wolle ich auch gerne aufmerksam machen auf die "Bücher" von Daniel Boorstin Almanach des Wissens 5 von 5 PunktenEin Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten. Man sollte nicht zu Depressionen neigen.... 4 von 5 Punkten...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln. Tolles Buch zum immer-wieder-lesen 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch bestellt, nachdem ich nach einem mehr oder weniger langweiligen Nachmittag in der Stadt in einem Buchladen darauf gestoßen bin und mich festgelesen habe. "Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eines der wenigen naturwissenschaftlichen Büchern, die ich regelrecht verschlungen habe, und das einzige, bei dem ich mich bisher dazu hinreißen lassen habe, die interessantesten und lustigsten Fakten rauszuschreiben. (Wussten Sie zum Beispiel, dass an der Hungersnot in Irland 1815 ein Vulkanausbruch in Indonesien schuld war, der außerdem für ein "Jahr ohne Sommer" und eine verdunkelte Sonne sowie dafür, dass selbst im Juni morgens noch Frost lag, verantwortlich war? Oder kannten Sie die Geschichten von James Croll und Dubois?) Bill Bryson schafft es, selbst die trockensten Gebiete der Physik so zu beschreiben, dass man als Laie mitkommt und des Öfteren ins Grübeln gerät - über Wissenschaft, Menschen und das Leben im Allgemeinen. Die gesamte Welt der Naturwissenschaften wird sehr menschlich dargestellt; Bryson erzählt nicht nur, was jemand herausgefunden hat, sondern auch, was für eine Art Mensch dieser Forscher war. So erfährt man als Leser einiges über die Eigenarten ekzentrischer Briten, die sich vornehmen, jedes Tier auf der Welt einmal gegessen zu haben, oder geniale Theorien entwickeln,ohne irgendjemandem davon zu erzählen (solche Forscher warfen die Naturwissenschaften teilweise um Jahrzehnte zurück...), über Australier, die Nachts nach explodierenden Sternen suchen und mit ihrem kleinen Teleskop mehr davon finden als die Profis an den Unis, darüber, wie ungerecht es teilweise in der Welt der Wissenschaftler zugeht ("Jemand entdeckt etwas, alle lachen ihn aus, später entdeckt jemand anders genau das gleiche und wird als Genie gefeiert"), und ganz nebenbei frischt man auch noch sein Allgemeinwissen auf. Die zahlreichen Anekdoten über Wissenschaftler und ihre Eigenarten, Unglücke, und Bretter vorm Kopf lockern das Lesen ungemein auf, auch wenn die vielen Namen irgendwann verwirrend werden (an ein paar wenigen Stellen habe ich zurückgeblättert, um herauszufinden, wer doch gleich ein bestimmter Wissenschaftler war, an anderen Stellen erledigt Bryson das gleich selbst mit Anmerkungen wie "das war der, der jedes Tier einmal essen wollte"). Insgesamt kann ich sagen, dass es etwas für ein Sachbuch höchst ungewöhnliches geschafft hat: mich von einer Emotion in eine andere zu stürzen. Es gab Stellen, an denen ich einfach nur nach lachen konnte über die Ideen mancher Forscher, andere Fakten über die Geschichte der Welt oder auch das All haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich das Buch kurz weglegte, um alles erst einmal sacken zu lassen, und an einigen wenigen Stellen war ich regelrecht traurig (einmal aus Mitleid mit einem Wissenschaftler, dem das Schicksal wirklich hard zusetzte) oder wütend (auf "Wissenschaftler", die ihre Zeit damit zubrachten, die letzten Tiere irgendeiner Art zu finden und zu töten/zu essen/auszustopfen oder sonst was, zum Beispiel). Wer Vorwissen in einigen der Bereiche hat, die hier abgehandelt werden, wird die Informationen wohl eher dürftig finden - allerdings ist das Buch ja für ein Laienpublikum geschrieben, von daher geht das meiner Ansicht nach in Ordnung. Teilweise holt Bryson in seinen Erklärungen meiner Meinung nach zu weit aus, und in dem Bemühen, alles absolut verständlich zu schreiben, geraten diese Passagen dann etwas langatmig und man muss sich fast schon duchquälen. Viele solcher Stellen gibt es allerdings zum Glück nicht, und beim erneuten Lesen kann man sie dann ja überspringen. Das einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, war der moralische Unterton gegen Ende des Buches; man sollte meinen, dass Leser von alleine auf die Idee kommen, dass Artenschutz etwas gutes ist und dass wir riesiges Glück haben, überhaupt zu existieren, also bitte die Welt nicht kaputtmachen sollen. Hätte er lediglich das Motiv wiederholt, das schon am Anfang auftaucht, nämlich die Räselhaftigkeit des Lebens und die bloße Tatsache (ohne Deutung...), dass die Existenz der Menschen ein Glücksfall ist, wäre ich glücklicher gewesen. Aber gut, das ist Haarspalterei... Alles in allem hat mir das Ende trotzdem gut gefallen, weil man selbst nach dem Zuklappen des Buches nicht das Nachdenken über das Thema aufhört. Fazit: Ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, das eine große Menge an Wissen vermittelt, ohne dass man es während dem Lesen so recht merkt. Ob man nur schmökern oder das ganze Buch lesen will, spielt keine Rolle, es ist in jedem Fall absolut empfehlenswert! |
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