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Google AdWords von Alexander BeckBroschiert von Mitp-VerlagPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 23,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3826659058, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Google AdWords einfach erklärt - Für Anfänger aber auch Fortgeschrittene 5 von 5 PunktenAls Anfänger im Bereich Google AdWords steht man am Beginn vor einem Berg neuer Begriffe, Funktionen, Einstellungen ... die zunächst einmal verstanden und dann auch noch richtig angewandt werden wollen, um das "Lehrgeld" so gering wie möglich zu halten. Schritt für Schritt wird man der Materie Google AdWords näher gebracht. Von der Eröffnung eines Kontos und der Erklärung der gesamten Begriffe über die Anleitung zur Einstellung einer gesamten Kampagne bis hin zur Auswertung der Ergebnisse erhält man einen kompakten Überblick, um die erste online-Kampagne zu starten und Anfängerfehler zu vermeiden. Wenngleich die Zahlen, Einstellungen usw. eine sehr trockene Materie sind, gelingt Herrn Beck doch, diese Bereiche in einfacher und verständlicher Form zu erklären. Ich kann aus meiner Sicht nur jedem Anfänger in diesem Bereich raten, sich durch dieses Buch Tipps zu holen, um die größten Anfangsfehler (die unweigerlich entstehen) zu vermeiden. Das ist nicht schlecht! 4 von 5 PunktenEndlich ein vernünftiges Buch zum Thema mit vielen Infos, auch zur Suchmaschinenoptimierung. Locker und leicht geschrieben und trotzdem sehr detailiert! Empfehlenswert! Da ich wenig Bücher zu diesem Thema kenne gibt es auch nur 4 Sterne. Weil es mir halt so gut gefällt. Ein umfassender Einblick in Google AdWords! 5 von 5 PunktenFür alle, die sich mit Google AdWords beschäftigen, eine absolute Pflichtlektüre! Der Autor liefert einen praxisnahen Einblick in das Werbenetzwerk von Google und geizt nicht mit verständlichen und hilfreichen Tipps. Nach einer detaillierten Einführung in die Grundlagen von Google AdWords beschreibt Herr Beck auf ausführliche Art und Weise, wie man sein eigenes AdWords-Konto einrichtet. Man erfährt was der Qualitätsfaktor ist und wie man durch eine saubere Kampagnenstruktur Geld sparen kann. Der Autor erläutert, worauf man beim Schreiben seiner Anzeige achten sollte und wie man die perfekten Keywords für seine Landing Page findet. Auch die Themen Conversion-Tracking, Google Analytics und Content-Werbenetzwerk werden ausführlich behandelt. Abgerundet wird das Ganze mit einem eigenen Kapitel, das sich mit der Optimierung der AdWords-Kampagne beschäftigt. Summa summarum ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Werbenden! Nicht wirklich viel Neues 1 von 5 PunktenDas Buch bietet in weiten Teilen das, was man im Google AdWords Learning Center selbst nachlasen kann. Dort sind die Informationen allerdings stets auf dem neuesten Stand. Das Thema Werbung im Content-Netzwerk wird aus meiner Sicht zu weit hinten behandelt, denn gerade Anfänger können hier Fehler machen. Teilweise ist das Buch sehr ausführlich, in meine Augen aber auch teilweise sehr langatmig. Einigen Tipps kann ich nicht zustimmen, ein paar sind hilfreich. Empfehlen kann ich das Buch nur Anfängern, die unbedingt auch ein Buch in die Hand nehmen müssen und viel Zeit mitbringen (aber das muss man bei AdWords sowieso). Was leider auch fehlt ist die Frage, wie und wann man einen externen Dienstleister zu Rate ziehen sollte und welche Vor- und Nachteile das haben kann (da ja doch viele einen hinzuziehen werden oder müssen). Zudem wird bei Google Analytics kein Wort davon geschrieben, dass man sich bei dem Einsatz strafbar macht und gegen europäische Datenschutzgesetze verstößt. Dies wird leider oft übersehen, allerdings ist dies ein ganz entscheidender Punkt, möchte man nicht abgemahnt werden. Erwähnt wird auch nicht, dass Google selbst bei den Anzeigen helfen kann (ab einem bestimmten Budget) und welche Vor- und Nachteile dies hat. Denn auch hier muss man unterschiedliche Erfahrungen machen die ein solches Buch vermitteln sollte. Daher wirklich nur für völlig unerfahrene Einsteiger zu empfehlen, die sich aber dennoch genauer im Netz informieren sollten. Klasse! Unbedingt zu empfehlen! 5 von 5 PunktenIch habe schon eine ganze Zeit via Google Adwords geworben und mich irgendwie autodidaktisch eingearbeitet. Aber viele Details waren mir trotz (zeit)intensiver Beschäftigung unklar geblieben. Nachdem ich den didaktisch hervorragend aufbereiteten Ratgeber gelesen habe, weiss ich deutlich mehr. Der Autor begleitet den Leser Schritt für Schritt durch die komplexe Materie und hilft ihm an vielen Stolperstellen und Klippen vorbei. Google Adwords bietet mittlerweile unglaublich viele Möglichkeiten, aber entsprechend kompliziert ist die Werbung dort auch geworden. Der Ratgeber macht das auch für einen SEO-Laien durchschaubar und führt sehr gut durch die Materie. Hervorzuheben sind auch die strategischen Empfehlungen, also wie lässt sich die Werbung optimieren, wie kommt man Schritt für Schritt sukzessive zu besseren Ergebnisse. Das Kapitel zu Analytics hätte ich mir allerdings noch ein wenig ausführlicher gewünscht. Unbedingte Kaufempfehlung für jeden, der mit dem Thema Google-Adwords zu tun hat. |
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Das alte Ägypten von Hermann Alexander SchlöglTaschenbuch von BeckPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406480055, Erscheinungsdatum: März 2003, Auflage: 3., durchges. Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Das alte Ägypten in 3000 Jahren und einem Tag 4 von 5 PunktenDer schmale Band „Das Alte Ägypten“ von Professor Hermann A. Schlögl kann mit einem ein hervorragenden Kosten / Nutzungsverhältnis aufwarten. In Siebenmeilenstiefeln durchschreitet man die Jahrhunderte und kann sich bei aufmerksamer Lektüre am Ende eines nicht übermäßig langen Tages durchaus rühmen 3000 Jahre ägyptischer Geschichte abgearbeitet zu haben. Dabei kann von Oberflächlichkeit aber gar keine Rede sein. In 5 großen Kapiteln führt Schlögl den Leser chronologisch durch die Perioden und Dynastien des alten ägyptischen Reiches. Pharaonenfamilien kommen und vergehen. Das Land am Nil bleibt bestehen. Schlögl teilt die historischen Perioden in die üblichen Zäsuren von Altes Reich, Mittleres Reich und Neues Reich. Die Ramseszeit wird gesondert angeschlossen und es folgt noch ein Kapitel über die sehr interessante Spätzeit, in der sich Griechen, Hethiter, Perser und Römer im Land der Pharaonen tummeln und legendäre Namen wie Alexander, der Große, Cäsar, Octavian usw. sich sozusagen die Klinke in die Hand geben. So bekommt der Leser auf 140 Seiten einen Rundumschlag über die Geschichte des alten Ägyptens. Leichte Kost ist dies allerdings nicht, denn der Autor spart nicht an Namen und Daten, die einem noch unerfahrenen Ägypteninteressenten mitunter leicht verwirren und erschlagen können. Als erster Einstieg ist diese Lektüre denn also nur bedingt zu empfehlen. Zu dicht ist die Palette der Herrscher, zu gering die unterscheidenden Merkmale. Freilich kann man über vieles hinweg lesen und bei den großen Namen aufmerksamer werden. Jedenfalls hat man dann schon mal alles gehört und kann die Dynastien in etwa einordnen. Dankenswerter Weise hat Schlögl ein Kapitel zur Einführung vorangestellt, das insgesamt etwas eingängiger und zugänglicher ist. Bei einer Nilreise ist das schmale Bändchen ein idealer Begleiter, vorausgesetzt man hat darüber hinaus noch andere Lektüre über das alte Land am Nil bei sich. Thomas Reuter Kurz und knapp 4 von 5 PunktenFür Leute, die nicht gerne oder viel lesen ist dieses Buch ideal.Es sind keine Bilder enthalten, aber man erhält eine überschaubare und konkrete Übersicht der kompletten antiken Geschichte Ägyptens.Für den Einstieg in die Ägyptologie ist es ebenfalls lesenswert.Kurz und knapp. Entmystifiziertes Ägypten 2 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch mit einer großen Erwartung gekauft. Ich wollte dadurch die Zeit der Pharaonen besser und vor allem historisch kennenlernen. Dieses Buch zählt die Pharaonen (zwar chronologisch) auf, aber es gibt leider nur sehr wenig Hintergrundinfos zu jedem Pharao. Für mich hat das alte Ägypten sehr viel Mystisches. Dieses Buch vermittelt nichts Mystisches. Daher höchstens 2 Sterne. Für den "schnellen" Überblick wirklich gelungen 5 von 5 PunktenDas Taschenbuch hält was es verspricht: Altes Ägypten in komprimierter Form. Genau richtig für jene, die sich einen umfassenden ersten Überblick über diese jahrtausendealte Kultur verschaffen möchten. Klar gegliedert in zeitlicher Abfolge sind die wichtigsten Ereignisse und Höhepunkte der einzelnen Epochen beschrieben. Außerdem auf dem neuesten Stand und gut recherchiert. und leicht zu lesen. Schwerpunkt liegt auf den Pharaonen der 3 großen Epochen: Altes, Mittleres und Neues Reich. Eine kleine Einführung in die altägyptische Kultur gleich zu Anfang rundet das ganze ab. Ich kann das Taschenbuch sehr empfehlen und möchte es in meinem Bücherregal auch nicht missen. Außerdem ist H. Schlögel ein anerkannter Ägyptologe in der Fachwelt und zudem ein guter Autor. |
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Die Kelten von Alexander DemandtTaschenbuch von C.H.BeckPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406447988, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 6. Auflage. |
5 Kundenrezensionen:guter überblick 5 von 5 Punktenich habe das buch vor allem für meine maturavorbereitung für meine latein-fachbereichsarbeit verwendet, und zu beginn meines studiums der alten geschichte. die wichtigsten themen wie "wirtschaft", "religion" und "caesar in gallien" sind in kurze kapitel gefasst und vermitteln einen verständlichen und chronologisch gut aufgebauten überblick. stellenweise ist es zwar ein wenig veraltet, aber für einen laien durchaus zu empfehlen. wer sich allerdings mehr für esoterik, keltenmagie und dergleichen interessiert, wird hier nicht glücklich werden. es ist ein durchwegs wissenschaftliches buch, keinesfalls bietet es anleitung zum selberbauen eines steinkreises. sollte jemand allerdings wissenschaftlich tieferen einblick zu dem thema suchen, sei ihm/ihr "kelten" von helmut birkhan ans herz gelegt. dennoch und vor allem preislich sehr empfehlenswert! Kurz und bündig 5 von 5 PunktenDemandts Buch vermittelt auf nur 120 Seiten komprimiertes Wissen über das Volk der Kelten. In erster Linie behandelt das Buch die antik-keltische Kultur, jedoch wird auch ein Exkurs in die modernere Zeit unternommen, um das Werk abzurunden. Dabei spart er keinen wichtigen Aspekt aus, der Leser bekommt einen abgerundeten und gut lesbaren Einblick in die verschiedensten Aspekte des keltischen Lebens. Besonders Leuten, die sich einen schnellen Überblick über die keltische Kultur verschaffen wollen, ist dieses Buch besonders zu empfehlen. Allgemeinverständlich??? 1 von 5 PunktenIch habe mir das Buch aufgrund der Beschreibung "eine Einführung, was man über die Welt der Kelten wissen sollte" und "es werden allgemeinverständlich die Grundkenntnisse... vermittelt" gekauft. Würde ich Geschichte studieren, wäre das kleine Büchlein sicher sehr hilfreich - aber als geschichtlicher "Laie" empfinde ich es als gar nicht allgemeinverständlich und leicht zu lesen (mit Texten wie:" In der Folgezeit traten die Galaterstämme regelmäßig in Erscheinung, wenn die Nachbarmächte im Kampf lagen. Mit den griechischen Königen von Pergamon stritten sie dauernd. Attalos I, um 235 v.Chr., verweigerte Ihnen die von seinen Vorgängern gezahlten Stillhaltegelder. In der Schlacht bei Magnesia am Sipylos 190 v.Chr. kämpften sie auf Seiten des Seleukidenkönigs Anitochos III gegen die Römer. Nach deren Sieg strafte 189 v.Chr. der Konsul Manlius Vulso den Tolistoagierkönig Ortiagon, der die Herrschaft über ganz,......) was soll daran allgemeinverständlich und einführend sein????? Bin mehr als enttäuscht von diesem Buch... Luzide, interessant, humorvoll 5 von 5 PunktenDer bekannte Historiker Alexander Demandt hat hiermit einen übersichtlichen, klar strukturierten und nie langweiligen Überblick über die antike und neuere Geschichte der Kelten vorgelegt. Von 120 Seiten geht es auf 100 Seiten um das antike Keltentum - das Volk, die Lebensweise, die Begegnungen mit den Römern, insbesondere natürlich Caesar. Diese Kapitel sind knapp, aber luzide; Demandt findet sogar Gelegenheit, die Entstehung des Pergamonaltars nach den Keltenkriegen Eumenes' II zu erwähnen. Aus archäologischer Sicht interessant ist die Besprechung des Begräbnisses von Hochdorf, an dem die Stellung der Fürsten aufgezeigt wird. Es fehlt auch nicht an ethnologischen Informationen zu Germanen und Kelten und deren Unterscheidung. Nebenbei erfährt man viel über sprachliche Wurzeln, sogar die Herkunft der sieben Zwerge wird en passant erwähnt... Das letzte Viertel des Buches handelt von der Rezeption der antiken Kelten. Der Autor zeigt die Begeisterung für die antiken Kelten seit dem Humanismus auf und damit die Wurzeln heutiger Kelten- und Druidenromantik bis hin zu Asterix und Obelix. Besonders positiv ist der elegante, niemals oberlehrerhafte Stil. Sogar die eigene biographische Verbindung des Autors zum Thema wird deutlich: Es macht Freude, dieses Büchlein zu lesen! kurz und kompakt...ideale Einstiegslektüre 4 von 5 PunktenGroßer Vorteil dieses Büchleins: viele Infos kombiniert mit Fakten in schnell zu lesendem Umfang. Angenehmer Schreibstil des Autors, nicht zu wissenschaftlich aber auch alles andere als Esoterik - Gespinne. Ideal für den übersichtlichen Einstieg in die Thematik. Kleines Minus und deshalb nur 4 Sterne: für das Buchformat, den Umfang und die Aufmachung finde ich den Preis etwas zu hoch. Es handelt sich nunmal nur um kleines, dünnes Taschenbüchlein. Trotzdem empfehlenswert. |
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Geschichte des Hellenismus: Von Alexander bis Kleopatra von Heinz HeinenTaschenbuch von BeckPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 6,71 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406480098, Erscheinungsdatum: März 2003, Auflage: 2., durchgesehene Auflage |
2 Kundenrezensionen:Gute Kurzübersicht über die hellenistische Epoche 5 von 5 PunktenSehr gute übersicht über die Epoche. In nur 114 Seiten erfährt man viel nützliches und Heinen stoppt nicht vor den Grenzen des heutigen Griechenlands. Zusätzlich empfand ich die im Anhang enthaltenen Herrschertabellen und Zeittabelle sehr hilfreich. Als Übersicht enthält das Buch natürlich nicht alle einzelheiten der verschiedenen Völker. Das Buch ist trotzdem auch für Studenten geeignet und wurde von meinem Geschichtsprof empfohlen. Auch dem Erzählstil Heinens kann man leicht folgen und große Vorkenntnisse sind nicht nötig. Dank dem enthaltenen Register kann man auch vergessenes immerwieder nachschlagen. Fazit: Perfekte wahl für Leute die eine Übersicht über die hellenistische Epoche wollen. Knappe, aber gute Einführung 4 von 5 PunktenIn fünf Kapiteln behandelt Heinz Heinen die „Geschichte des Hellenismus". Nach einer Einführung wird ein geschichtlicher Überblick gegeben von Alexander bis zu Kleopatras Ende. Die folgenden zwei Kapitel beschäftigen sich mit den einzelnen Regionen der hellenistischen Welt sowie Kultur und Religionen des Hellenismus. Diese Unterteilung fällt in Heinens Buch besonders positiv auf: Es wird nicht nur eine Abfolge geschichtlicher Ereignisse aufgezählt, sondern auch versucht die kulturellen Errungenschaften des Hellenismus und die Regionen des von Alexander begründeten Riesenreiches vorzustellen. Das Buch ist trotz einiger dem geringen Umfang zu schuldenden Kürzen für jeden zu empfehlen, der sich mit dieser bedeutenden Epoche der griechischen und auch der Weltgeschichte beschäftigen will. Die leicht verständliche Sprache macht es nicht nur für den Fachmann oder Studenten, sondern auch für den interessierten Laien zu einem wertvollen Einstieg, der daraufhin auf weiterführende Literatur verweist. |
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Geschichte Mesopotamiens: Von den Sumerern bis zu Alexander dem Großen von Dietz Otto EdzardGebundene Ausgabe von BeckPreis bei Amazon: EUR 26,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406516645, Erscheinungsdatum: Februar 2004, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Einführung in die Altorientalistik 5 von 5 PunktenAls Student des Faches Altorientalistik wurde uns dieses Buch sowieso von mehreren Professoren als Einführungslektüre empfohlen. Und wirklich es unterscheidet sich gewaltig von anderen Büchern seiner Art da es sich nicht andauernd einer abgehobenen Fachsprache bedient sondern stattdessen einen prägnanten Überblick über die Geschichte Mesopotamiens vorlegt, ohne sich in zuviele unübersichtliche Details zu verlieren und das beste dieses Buch ist keins der üblichen oft leider ziemlich trockenen geschriebenen sondern es liest sich beinahe wie ein spannender Roman durch die Geschichte. Fazit: uneingeschränkt empfehlbar |
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Alexander der Grosse von Hans-Joachim GehrkeTaschenbuch von C.H.BeckPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 6,30 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 340641043X, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 5., aktualisierte Auflage |
4 Kundenrezensionen:Knapp und Gut. 5 von 5 PunktenHans-Joachim Gehrkes Buch ist eine gelungene Vorstellung eines komplexen Themas. Eine Arbeit dieser Dimension (knapp unter 100 Seiten) hat keinen Anspruch auf Detailtreue oder Vollständigkeit. In einer schönen Sprache formuliert und entdeckt Gehrke die wichtigsten Stationen aus dem Leben Alexanders neu. Die Blickwinkel und Ergebnisse sind nicht revolutionär, aber ideal für den Einstieg in das Thema. Dies ist auch der Anspruch den man an ein Buch dieser Reihe stellen kann. Solide Kurzbiographie 4 von 5 PunktenTrotz seiner verhältnismäßig kurzen Lebenszeit scheint es fast unmöglich, das komplexe Bild Alexanders d. Gr. auf unter 100 Seiten darzustellen. Hans-Joachim Gehrke ist dies sicher so gut gelungen, wie es gelingen konnte. Die Kurzbiograhie ist als Einstieg in die Materie oder einfach zum Nachlesen für historisch Interessierte geeignet, Studenten, die sich näher mit ALexander befassen sollten lieber auf eines der bekannten Standardwerke zurückgreifen. Kurzbiographie über einen der größten Männer der Geschichte. 3 von 5 PunktenAlexander der Große...alleine die Tatsache,dass man Alexandros III.,König der Makedonen und Hegemon des Korinthischen Bundes,den Beinamen "der Große" als Ersten in der Geschichte gab (Kyros II. wurde der Titel erst später zugedichtet),sagt einiges über diesen Mann aus. Der Schüler des Aristoteles,ein hochgebildeter Mann,der die Illias verschlang,hatte wie kaum ein Zweiter in der Geschichte ein "zweites Gesicht".Er erschlug seinen Freund Kleitos,der ihm am Granikos das Leben gerettet hatte,im Rausch.Er ließ Parmenion,einen seiner besten Generäle umbringen und war jähzornig und oft auch mehr als nur anmassend.Und dennoch: er erschuf ein wahres Weltreich,welches zwar kurz nach seinem Tode zerfiel,aber eine kulturelle Leistung vollbrachte,die man seit Gustav Droysen schlicht als "Hellenismus" bezeichnet.Ohne ihn hätte es wohl kein Imperium Romanum gegeben,welches sich vieler griechischer Errungenschaften bediente,kaum ein Christentum in der heutigen Form,da das Crhistentum nach Paulus sich der griechischen Philosophie (siehe Gott näher zu kommen) bediente,und dies fruchtete vor allem im östlichen Mittelmeerraum,eben da,wo der Hellenismus die Einwohner "hellenisiert" hatte,sei es auch nur oberflächlich. Zu meiner Zwischenprüfung informierte ich mich u.a. anhand dieses Buches über weiterführende Litertur.Insgesamt eine gute EINFÜHRUNG..mehr ist und mehr kann es auch nicht sein,dazu ist der Raum zu beschränkt.Siegfried Lauffer bietet bessere Informationen,Bengtson's "Philip und Alexander" ist ebenfalls zu empfehlen.In meinen Augen unerreicht ist Nicholas Hammond's "Alexander der Große - Feldherr und Staatsmann". Dennoch: wer sich weiter über diesen genialen Mann (denn das war er ohne jeden Zweifel,wie man auch sonst zu Ihm stehen mag) informieren will,sollte daher zu den genannten greifen.Dieses Büchlein bietet jedoch eine aussreichende Einführung,auf die man als Laie nicht verzichten sollte. Kurz und gut 4 von 5 PunktenAuf 95 Textseiten gibt dieses Buch einen guten Überblick über die wichtigsten geschichtlichen Daten, gedanklichen und kulturellen Hintergründe und die Motive des Eroberers und Gründers Alexander. |
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Der unheimliche Papst: Alexander VI. Borgia 1431 - 1503 von Volker ReinhardtBroschiert von BeckPreis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 8,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406547532, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:O tempora, o mores 5 von 5 PunktenDer Autor Volker Reinhardt ist Prof. für Geschichte an der Schweizer Universität Fribourg. Das Buch umfasst 280 Seiten, ist gebunden und enthält 12 schwarz-weiß Abbildungen. Der Anhang beinhaltet eine Zeittafel, ein Familienstammbaum der Borgias, Anmerkungen, Literaturhinweise sowie ein Personenregister. Würde sich heutzutage jemand mit dem Namen Borgia vorstellen, so würde man wohl die ausgestreckte Hand mit Erschrecken zurückziehen. Was assoziiert man mit diesem Namen? Cesare Borgia natürlich, und auch Lucrezia. Gab's da nicht auch sogar einmal einen Papst? Es gab sogar zwei Borgia-Päpste. Der Namensträger des Buches ging bei seinem Onkel, Papst Calixtus III., in die Lehre. Er wurde Kardinal und erlernte die Regeln der Zeit und des Ortes recht schnell. 1492 zum Papst Alexander VI. gewählt, konzentrierte er sich auf außergewöhnlich gründliche Weise dem Wohlergehen seiner eigenen Familie. Alexander gab den Begriffen Simonie und Nepotismus eine neue Bedeutung. Andere Päpste belohnten Familienmitglieder und Freunde mit einem Kardinalat, Alexander verlieh gleich 40 Kardinalshüte. Er setzte die Mittel des Kirchenstaats offen und rücksichtslos zur Konsolidierung der eigenen Familie ein. Als er aber 1503 starb, verfielen macht und Einfluss der Familie Borgia binnen kurzer Zeit, da er sich in seiner Rücksichtslosigkeit nur Feinde gemacht hatte. Und sein berüchtigter Sohn Cesare wirkte nur durch seinen Vater, nach dessen Tod wurde er kurzerhand verjagt. Aber Alexander inspirierte einige Literaten nachhaltig, darunter Niccolò Machiavelli, Martin Luther und Mario Puzo; ersteren als Vorbild der souveränen Handhabung der Macht, letztere als abschreckendes Beispiel. |
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Geschichte der Spätantike: Das Römische Reich von Diocletian bis Justinian 284-565 n. Chr von Alexander DemandtGebundene Ausgabe von BeckPreis bei Amazon: EUR 39,90, Angebote ab EUR 35,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406572413, Erscheinungsdatum: März 2008 |
3 Kundenrezensionen:Das Standardwerk 5 von 5 PunktenDas Besondere an Demandts "Geschichte der Spätantike" ist, dass sie einerseits für Fachwissenschaftler unumgänglich ist, aber auch für alle interessierten Laien aufgrund der eingängigen Lesbarkeit die erste Anlaufstelle sein sollte. Demandt - Prof. für Alte Geschichte - schildert hier - nach einem Überblick zur Forschungsgeschichte, den Wesenszügen der Epoche und den Quellen - chronologisch die Geschichte der Sätantike angefangen von der Reichskrise unter den Soldatenkaisern (235-284) bis hin zum Beginn des Byzantinischen Reichs unter Justinian (518-565). Dabei lassen sich die Kapitel getrost auch einzeln lesen, wer z. B. eine gute Einführung in Leben und Werk Konstantins sucht, liest einfach nur das ihm gewidmete Kapitel. Nach dem chronologische Kapitel der politischen Geschichte der Spätantike widmet sich Demandt den inneren Verhältnissen des Römischen Reichs, hierunter fallen u. a. der Staat, die Bevölkerungsentwicklung, die Wirtschaft, das Heerwesen, die Städte, die Religione(n) u. v. m (!!!). Der Ausführliche Anhang mit diversen Herrscherlisten, Registern, Karten und einem Abkürzungs- und Literaturverzeichnis rundet das Werk ab, was das Nachschlagen einzelner Begriffe erheblich erleichtert. Demandt zeigt die Spätantike insgesamt als eine Epoche des Umbruchs, in der nicht nur politische Veränderungen das Römische Reich tangieren, sondern vor allem auch religiöse, soziale und wirtschaftliche. Wer sich das Buch zu Gemüte führt, wird ein fundiertes Wissen über diese Epoche erlangen. Daher eignet es sich für alle Interessierten, nicht nur für Historiker oder Geschichtsstudierende, sondern auch für Studenten u. Wissenschaftler verwandter Disziplinen, wie z. B. die Kirchengeschichte. Sehr gute Zusammenfassung der römischen Spätantike 5 von 5 PunktenAlexander Demandts "Spätantike" gehört zu den Handbüchern der Altertumswissenschaft und liegt hier in abgespeckter Form vor (es fehlen jedoch nur die Fussnoten und nicht der Literaturteil,wie z.B. bei Bengtson). Die römische Spätantike,vobei dieser Begriff ja erst seit dem 19.Jahrhundert gebraucht wird,ist ein für die europäische Geschichte ungemein wichtiger Zeitabschnitt. Völkerwanderung,Hunnensturm,das Eindringen germanischer Völkerschaften in das Imperium Romanum,die später einsetzende Christianisierung,die Trennung von West und Ost,die langsame Entstehung des byzantinischen Reiches,in welchem griechisch die lingua franca werden sollte...all diese Ereignisse haben auch Europa geformt. Das Frankenreich,das die Kultur Frankreichs und Deutschlands formen sollte,wäre ohne die römischen Einflüsse dieser Zeit kaum vorstellbar gewesen.Auch wenn ich mir den historiographischen Anteil etwas länger gewünscht hätte,so nimmt Demandt doch dafür auch soziologische,ökonomische und kulturelle Beobachtungen mit auf.Es ist hoch interessant den Bogen von Konstantin hin zu Julian Apostata zu verfolgen,der das Rad der Geschichte des Imperium Romanum Christianum zurückdrehen wollte,bis hin zu Theodosius und Justinian zu verfolgen,zu beobachten,wie in Byzanz Hellenismus und Christentum verschmelzen und im Westen sich die heidnische Senatsaristokratie wehrt. Für jeden Studenten der Antike und des Mittelalters eine lohnende Investition.Als Ergänzung kann ich nur John Julius Norwich_Byzanz empfehlen. Kenntnisreiche Darstellung 4 von 5 PunktenDieses Buch kann ich fast uneingeschränkt empfehlen. Der Autor schafft es, eine ganze Epoche klar strukturiert und übersichtlich darzustellen. Es ist sehr angenehm, daß sich der Autor nicht in seinem Spezialwissen verliert- dadurch wird dieses Werk zu einem Buch, daß nicht nur für Studenten der Geschichte, sondern für jeden interessierten Laien lesenswert macht. Er analysiert im chronologischen Ablauf die geschichtlichen und politischen Geschehnisse und stellt gleichsam sehr fundiert die Veränderungen in der religiösen Kultur dar, so daß man ein sehr gutes Bild der Epoche gewinnt. |
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Die Entdeckung Amerikas: Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt von Urs BitterliTaschenbuch von C.H.BeckPreis bei Amazon: EUR 14,50, Angebote ab EUR 5,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406421229, Erscheinungsdatum: November 2006, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-RedaktionMit Die Entdeckung Amerikas. Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt legt Urs Bitterli das Standardwerk schlechthin zu diesem Thema vor. In anschaulicher Sprache schildert der Autor die Geschichte der transatlantischen Expansion Europas in die Neue Welt. Bitterli unterteilt das Werk in zwei große Teile. Er beginnt 1492, dem Jahr der ersten von vier Fahrten des Christoph Kolumbus, die zur Entdeckung des neuen Kontinents führte. Ausgehend davon berichtet er über die Erkundung der Küsten Nord-, Süd- und Mittelamerikas ebenso wie über die Reisen von Amerigo Vespucci, dem der Kontinent seinen Namen verdankt. Die Erkundung des Inlandes ist Thema des zweiten Teils des Buches. Die Eroberungszüge von Cortez und Pizarro, denen die Reiche der Azteken, Inkas und Mayas zum Opfer fielen, wie auch die Erforschung der weiten Gebiete der heutigen USA und Kanadas sind Inhalt dieses Kapitels. Nie läßt Bitterli einen Zweifel daran, daß Seefahrer und Konquistadoren aus rein materiellen Gründen die unmenschlichen Strapazen auf sich nahmen. Die Suche nach einem Handelsweg nach Asien und die Goldgier ließen die europäischen Eindringlinge ganze Reiche und Völker vernichten und versklaven. Erst mit Alexander von Humboldt, dessen Reisen den Abschluß des Buches bilden, beginnt die Zeit der Entdecker, die die wissenschaftliche Neugier in die Weiten Amerikas zog. Anhand von reichen Quellen, so zum Beispiel Tagebücher, Briefe, Logbücher und Reiseberichte, erzählt Bitterli die Geschehnisse rund um die Entdeckung Amerikas zur See und auf dem Land. Jede Zeile dieses umfangreichen Buches ist vollgepackt mit Daten und Informationen, so daß vom Leser viel Aufmerksamkeit gefordert wird -- auch deswegen, weil Bitterli immer wieder auf vorhergehende Textstellen verweist. Hoch ist dem Autor anzurechnen, bei unklarer Sachlage die verschiedenen wissenschaftlichen Meinungen aufzuzeigen, anstatt eine unumstößliche Position zu vertreten. Zeichnungen der Routen, sowohl bei den See- als auch bei den Landerkundungen helfen dem Leser, sich zu orientieren und sich eine Vorstellung von den damals zurückgelegten Strecken zu machen. --Markus Hofstetter 2 Kundenrezensionen:Genaue Beschreibung der Geschehnisse 5 von 5 Punktenmit Sachverstand beschreibt hier Urs Bitterli die Entdeckung (aus Sicht der Europäer) einer neuen Welt. In der Einführung werden historische und geographische Begrifflichkeiten erklärt und die Tatsachen werden dann Kapitel um Kapitel entrollt - manchmal sogar mit einer exquisiten Ironie versehen (Bsp. wenn Tagebücher von Conquistadoren, die sich reuevoll nach ihrem Tod in den Himmel wünschen - von ihm trocken damit belegt werden, daß sich die Erfüllung dieses Wunsches der Kenntniss des Historikers entzieht...) Die zentralen Figuren wie Kolumbus oder ähnliche werden in ihrer historischen Größe genau erfasst. Aber auch die "Randerscheinungen" in der Entdeckungsgeschichte, verschiedene Conquistadorenpersönlichkeiten - wer hätte z. B. gewußt, daß es "Aguirre, den Zorn Gottes" tatsächlich gegeben hat? Die Bedeutung der Entdeckungen aber auch das Weltbild dieser Menschen werden beleuchtet. Der Autor erhebt sich nie als "Richter" über die Geschehnisse oder gar mit erhobenem Zeigefinger - als eine Art "höhere moralische bevormundende Instanz" wie in anderen Büchern -vor allem von teutonischen Zeitgenossen. Er spekuliert auch nicht über leidige Themen wie wer zuerst Amerika entdeckt hat, ob die Wikinger oder... Er zeigt die Ansätze mit denen solch eine Tat historisch als wirksam erachtet werden kann. Aufzeigung der Querverbindungen der Endeckungsablaüfe 5 von 5 PunktenDieses Buch liefert eine wunderbare ausführliche Beschreibung der Endeckungsgeschichte Amerikas, wobei die Antriebe und Verflechtungen aufgrund der guten Struktur der Veröffentlichung hervortreten. Der Autor belegt sein Ausführungen immer mit unzähligen Quellen, welche einen bei Bedarf zu einem tieferen Studium einladen. Viel Spaß beim Lesen. |
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Südafrika: Der Weg von der Apartheid zur Demokratie von Neville AlexanderGebundene Ausgabe von C.H.BeckPreis bei Amazon: EUR 19,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406482546, Erscheinungsdatum: Oktober 2001, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDas Ende von 350 Jahren institutionalisiertem Rassismus in Südafrika durch den historischen Kompromiss zwischen dem Führer der Antiapartheid-Bewegung Nelson Mandela und Staatspräsident Frederik de Klerk gehört zu den geschichtlichen Meilensteinen des 20. Jahrhunderts. Sechs Jahre nach Ablösung der "Pigmentokratie" der weißen Minderheit am Kap der Guten Hoffnung unterzieht Neville Alexander -- prominenter Intellektueller, ehemaliger trotzkistischer Freiheitskämpfer und Sohn von Eltern unterschiedlicher Hautfarbe -- in seinem Buch im Lichte der ökonomischen, politischen und kulturellen Visionen der politischen Akteure das Erreichte einer kritischen Bilanz. Das Urteil des in Tübingen promovierten und in Kapstadt lehrenden Literaturwissenschaftlers, der sich noch immer zu einer dezidiert "linken Perspektive" bekennt, ist vernichtend. Zwar räumt Alexander ein, dass das Zusammenwirken ökonomischer Notwendigkeiten, massiver Propaganda und sozioökonomischer Integration der schwarzen und weißen Mittelklasseeliten in erstaunlich kurzer Zeit geschafft habe, eine "oberflächlich einheitliche politische Klasse herauszubilden, in der Rasse keine Rolle spielt", und dass sich ungeachtet fortbestehender räumlicher Trennung der Ethnien ein neues Bild einer multikulturellen Gesellschaft herauszuschälen beginne. Trotz Quotenpolitik und formalen Teilhaberechten sieht er an den Schaltstellen von Staat und Wirtschaft jedoch weiterhin dieselben Kräfte am Werk wie ehedem und rechnet in Folge von Frustrationen über die ausbleibende soziale Revolution mit zunehmenden Tendenzen des Klassenkampfes und einer Renaissance sozialistischen Gedankenguts. Dem "mutigen Versuch" seiner Landsleute, sich im Zuge des Nationbuilding-Projekts der eigenen gewalttätigen Vergangenheit zu stellen, zollt Alexander Respekt, wertet es aber als schweren Fehler, dass die Wahrheitskommissionen ihr Hauptaugenmerk weniger auf das Apartheidssystem und seine Ideologen richten, als auf die Schuld von Individuen. Trotz der zum Teil recht penetranten marxistischen Terminologie und übersetzungsbedingter Verständniserschwernisse gibt diese prägnante Studie, die auf einer Vortragsreihe 1999 im Rahmen der Krupp-Vorlesungen am Kulturwissenschaftlichen Institut des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen in Essen basiert, einen ebenso guten wie scharfsinnigen Überblick über die aktuellen Probleme des neuen Südafrika. --Roland Detsch Eine Kundenrezension:Nüchtern und ehrlich 5 von 5 PunktenNeville Alexander ist weit entfernt von der anfänglichen Euphorie, die sich über das neue Südafrika breit gemacht hatte. Acht Jahre nach dem Ende der Apartheid zeichnet er ein ehrliches Bild der Probleme. Dies alles lässt die These von Neville Alexander plausibel erscheinen, dass es sich in Südafrika um eine Entwicklung handelt, die man heute leider als „normal“ bezeichnen muss. Der Titel der englischen Ausgabe seines Buches heißt viel treffender als der deutsche: „A Very Ordinary Country“. Gemeint ist natürlich das Land am Kap! Wegen seines hohen Informationsgehaltes ist das Buch unbedingt zu empfehlen. |
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