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Heureka (mit Tomte Aufnäher) von Tomte

Zoom Produkt-Bild: Heureka (mit Tomte Aufnäher)
Audio CD von Grand Hotel Van Cleef (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,00

4,5 von 5 Punkten 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008

Tracks:

  • Heureka
  • Wie ein Planet
  • Der letzte große Wal
  • Wie siehts aus in Hamburg
  • Voran Voran
  • Küss mich wach, Gloria
  • Es ist so, dass du fehlst
  • & ich wander
  • Du bringst die Stories (ich bring den Wein)
  • Das Orchester spielt einen Walzer
  • Nichts ist so schön auf der Welt, wie betrunken traurige Musik zu hören
  • Dein Herz sei wild

Aus der Amazon.de-Redaktion


Thees Uhlmann ist ohne Zweifel einer der besten und stilistisch interessantesten deutschsprachigen Songwriter, auch wenn sein Schaffen immer wieder qualitativen Schwankungen unterworfen ist. Heureka, das neue Album seiner Band Tomte klingt über weite Strecken seltsam zaghaft und weit weniger zupackend als noch der vor zwei Jahren erschienene Longplayer Buchstaben über der Stadt. Das liegt mit Sicherheit nicht an den beiden neuen Mitgliedern Simon Frontzek (Keyboards) und Nikolai Potthoff (Bass), die Oliver Koch und Timo Bodenstein ersetzten, und die einen guten Job machen. Uhlmann hat es zwar nicht verlernt mit bewegender Euphorie über die für ihn wichtigen und bewegenden Themen zu singen, siehe Songs wie "Wie sieht's aus in Hamburg?" oder das in seiner Zerbrechlichkeit absolut betörende "Es ist so dass du fehlst", aber irgendwie scheint er mit leicht angezogener Handbremse unterwegs zu sein. Tomte halten sich auf Heureka weitgehend an bewährte und erprobte Muster, was in manchen Momenten, zum Beispiel bei "Der letzte grosse Wal", sehr schön sein kann, aber zwischendurch immer wieder zu gepflegter Langeweile führt. Nummern wie " & ich Wander" oder "Du bringst die Stories (Ich bring den Wein)" sind eine Spur zu berechenbar ausgefallen und lassen jedes Überraschungsmoment vermissen. Damit bewegen sich Tomte zwar immer noch weit über dem Durchschnitt, aber an frühere Großtaten kann man damit nicht ganz anknüpfen. Das Schöne und Tröstliche dabei ist aber, dass bereits beim nächsten Album wieder alles ganz anders sein kann und das macht schließlich die Qualität von wirklich großen Bands aus. -- Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

schrecklicher "Gesang"
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wie mich der nölige "Gesang" von Thees Uhlmann anödet, kann ich kaum mit Worten beschreiben. "Der letzte große Wal" im Radio ist für mich ein Grund, für 03:54 min den Sender zu wechseln. Wer sich heute alles "Sänger" nennen darf, ist erschreckend. Selbst in DDR-Hitparaden lief kaum schlimmere Musik. Texte und Kompositionen der Band mögen ja vielleicht ganz gut sein, aber was nutzt es, wenn der Sänger so jämmerlich ins Mikro jault?
Vorschlag zur Güte: Wie wäre es, wenn wir uns darauf einigen, dass Tomte zukünftig in aller Stille Gedichte schreiben?
Bestes Tomte Album - Eines der besten Alben in 2008
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lange habe ich mir vorgenommen, mal eine Rezension zu schreiben und nun muss es einfach sein. Nachdem ich andere (eher schlechte) bei Amazon gelesen habe und auch einige Kritiken (z.B. im ME) muss ich nun einfach loswerden, wie großartig dieses Album ist. Die Songs gehen sofort ins Ohr ohne auf Dauer zu nerven. Man hört sie und hat sofort das Gefühl sie seit Jahren zu kennen. Das finde ich sehr selten (eigentlich seit den "Spatzen und Tauben" von Kettcar nicht mehr). "Heureka" ist wohl schon jetzt meine meistgespielte CD des Jahres. "Der letzte große Wal" ist ein echter Anwärter auf die beste Single 2008. Weitere Anspieltipps sind "Wie sieht's aus in Hamburg", "Voran Voran" (in beiden Versionen, die schnelle - Song 13 - gefällt mir sogar noch besser) und vor allem "Nichts ist so schön...". Tolle Texte, sehr gute Musik - ein perfektes Album und erstmals knapp besser als Kettcar (Sylt). Freue mich Tomte mit diesem Album live zu sehen.
Die beste TOMTE Platte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei jedem der 100000 mal die Ich das Album "Buchstaben über der Stadt" gehört habe, habe ich mich gefragt wie Tomte das noch toppen wollen. Heureka ist die Antwort. Bessere Kompositionen und bessere deutsche Texte wird man kaum finden. Jedes Lied hat etwas besonderes und Lückenfüller sucht man vergebens. Anspieltips: Das Orchester spielt einen Walzer, Voran Voran, es ist so dass du fehlst, Küss mich wach Gloria ... man könnte die Liste um jedes der auf dem Album befindlichen Titel erweitern.
Ein Meisterwerk und Ich frage mich schon wieder wie Tomte das noch toppen wollen.. mal sehen was da noch kommt!!!
Zu Gut!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Album, bei dem man bei Nummer 1 anfängt, durchlaufen lässt, und jeden einzelnen Track bis zur letzten Sekunde genießt. Ich fand Tomte vor dem Album ganz gut. Doch mit diesem Album stellt sich bei mir nur noch eine Frage. Wie wollen die Jungs das toppen? Das ist mit Abstand das beste Album dieses Jahres.

Tomte, vielen Dank!! Ihr seid Groß!
ein guter punkt um sich weiter zu entickeln
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
ich habe mich sehr lange auf das album gefreut. die letzten tomte platten waren immer dauerbrenner für mich und gerade textlich war ich wieder aufs neue beeindruckt. das neue album erfüllt die erwartungeng, die ich gestellt habe leider nicht ..

musikalisch ist das album ein guter neuer schritt und der wandel in der besetzung kam der band wirklich zu gute. besonders das schlagzeug erfährt für tomte verhältnisse ganz neue horizonte durch max schröder. durch die live produktion klingt die platte nicht mehr so durchproduziert wie "buchstaben über der stadt" und tomte klingt wieder mehr wie eine wirkliche band. das ist gut und klingt erfrischend. insgesamt ist zwar noch nicht alles ideal und man denkt zb in den strophen von "du bringst die stories", der bass klingt fad und es fehlt etwas. das ist aber nicht schlimm, denn es gab keinen stillstand und man kann hoffen, dass es so weiter geht.

textlich ist die platte jedoch enttäuschend. ich hatte bereits vor der veröffentlichung einige lieder live gehört. unter anderem z.B. "küss mich wach gloria". eines der lieder, das textlich noch ganz gut ist. die platte insgesamt gibt allerdings ein anderes bild. man hat das gefühl thees uhlmann hätte erkannt, was die leute von ihm wollen und genauso bedient er sie dann auch. ziemlich einfallslos verbunden mit schlechten vergleichen und metaphern. noch einmal bitte hamburg abfeiern, nocheinmal elliott smiths' fame abfeiern, noch einmal durch die nacht wandern (nicht mehr rennen)... ich selbst hätte nie gedacht, dass ich sowas einmal sagen werde. es ist schade und ich hoffe, dass nächste album wird wieder ein wenig besser.

das erhoffte 'album des jahres' wurde es leider nicht für mich. da haben doch eher herrenmagazin oder sport etwas großes abgeliefert...und im januar kommt ja schließlich auch ein neues click album. es ist wirklich kein schlechtes tomte album aber ein guter alter tomte-dauerbrenner, wie die letzten 4 alben wurde es nicht.
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