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Evolver von John Legend

Zoom Produkt-Bild: Evolver
Audio CD von Smi Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,00

3,5 von 5 Punkten 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008

Tracks:

  • Good Morning - Intro
  • Green Light - Album Version
  • It's Over - Album Version
  • Everybody Knows - Album Version
  • Quickly - Album Version
  • Cross The Line - Album Version
  • No Other Love - Album Version
  • This Time - Album Version
  • Satisfaction - Album Version
  • Take Me Away - Album Version
  • Good Morning - Album Version
  • Tunnel Of Love
  • If You're Out There - Album Version
  • Can't Be My Lover
  • It's Over - Teddy Riley Remix

5 Kundenrezensionen:

Leider ziemlich schwach
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Da kauft man sich die neue John Legend CD und erwartet natürlich wieder den typischen Sound, dem man sich gar nicht entziehen kann und dann sowas: alles relativ leidenschaftslose Lieder. Die CD kann man gut als Hintergrundmusik hören aber das "Gänsehaut-Feeling" der Alben GET LIFTED und ONCE AGAIN ist dem Künstler verloren gegangen.
Etwas enttäuschend...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Im gewohnten 2 Jahresrhythmus bringt John Legend im Herbst 2008 sein bereits nun drittes Album "Evolver" auf den Markt, wie die Vorgänger auf Kanye West's Label G.o.o.d. Music. "Evolver" ist abgeleitet von Evolution und soll verdeutlichen, was man auch zu hören bekommt: John Legend hat sich verändert. Anstatt auf soulige Stücke, die mit vielen Instrumenten eingespielt werden, hat man hier auf fast ausschließlich elektrische und poppige Produktionen gesetzt, was dem ein oder anderen Fan seiner ersten Alben sicher nicht unbedingt gefallen wird. Verantwortlich dafür sind die Producer wie Malay & KP, will.i.am, Supa Dups, Drew & Shannon oder Trevor Horn, von Kanye oder John ist hier leider keine Spur.
Nach einem kurzen Intro folgt Hitsingle "Green Light" sofort als erstes. An ihr hört man gleich den neuen John Legend. Anstatt auf sein berühmtes Piano setzt der Mann aus Springfield, Ohio auf schnelle und poppige Klänge, die jedoch überraschend viel Begeisterung auslösen und John's smoothe Stimme schön unterstreichen. Andre 3000, der ebenfalls mit dabei ist, macht ebenfalls einen tollen Job und rappt so gut wie lange nicht mehr. Im ähnlichen Stil geht es mit "It's Over" weiter. Fröhliche Synthies prägen den Sound, doch auch ein paar Saxophone und ein Klavier kommen zum Einsatz. Als Feature ist Kanye West mit dabei, auf den hätte man jedoch eigentlich auch gut verzichten können, denn sein Gesang kann mit dem von John bei Weitem nicht mithalten. Eine erste emotionale Nummer bekommt man mit "Everybody Knows", ein Song der mit akustischen Instrumenten eingespielt wurde, dadurch deutlich mehr unter die Haut geht als die ganzen poppigen Lieder und etwas an John Legend's frühere Werke erinnert. Leider hat man ab hier das Gefühl, dass das meiste Pulver aus dem "Evolver"-Revolver schon rausgefeuert wurde. Die Kollabo "Quickly" mit Brandy verliert sich irgendwo im belanglosen Mittelfeld und auch das ruhigere "Cross The Line" plätschert eher dahin und reißt bei Weitem nicht so mit wie noch ein "Used To Love U" aus 2004. Eine kleine Überraschung findet man mit "No Other Love" vor. Kaum zu glauben, aber wahr: John Legend fährt hier die Reggae-Schiene, was auch noch erstaunlich gut klappt und dank dem weiblichen Gegenpart von Estelle zu einem der besten Stück des Albums wird. Den unverkennbaren Style des will.i.am darf man sich mit "Satisfaction" zu Gemüte führen. Entspannt, dennoch nicht zu ruhig und mit sehr vielen elektrischen Elementen weiß der Track vor Allem im Refrain zu gefallen, doch auch insgesamt stimmt der Eindruck, auch wenn es kein wirklich herausragender Hit ist. Das wohl größte Problem von "Evolver" ist, dass zu den guten Liedern, keine sehr guten mehr dazu kommen, sondern eher mittelmäßige. So geschehen auch bei "Take Me Away", das zwar nicht schlecht ist, aber einfach zu glattgebügelt und emotionslos rüberkommt, von den doch mehr als nur langweiligen "Good Morning" und "I Love, You Love" ganz zu schweigen. Dass er es auch besser kann, zeigt uns John Legend mit "If You're Out There", bei dem endlich mal wieder sein Piano Verwendung findet und durch Unterlegung eines Gospelchors und imposanten Trommelschlägen zum musikalischen und emotionalen Highlight des Albums wird. Mehr von diesem Kaliber hätten definitiv nicht geschadet. Der Reggae-Style scheint John wohl sehr begeistert zu haben, denn auch "Can't Be My Lover" geht in diese Richtung, ist auch nicht schlecht, kommt aber wie eine 1:1-Kopie zu "No Other Lover" rüber. Als Bonus gibt es noch einen Remix zu "It's Over", der "Evolver" gebührend abschließt, nämlich recht ordentlich, allerdings nicht wirklich herausragend.
Nach den ersten beiden tollen Alben hätte man hier doch etwas mehr erwarten können, gerade weil mit dem Titel viel versprochen wird. Es scheint allerdings nicht nur ein Phänomen des John Legend zu sein, denn auch die Label-Kollegen Kanye West und Common probieren es jetzt auf die poppige anstatt soulige Tour, was leider nur in den wenigsten Fällen richtig überzeugt. Leute, die seine Stimme und den neuen Stil der Singles mögen können sicher zugreifen, Anhänger der alten Alben sollten sich vorher gut darüber informieren.
Endlich wieder ein Album zum durchhören...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hallo...
...durch dieses Album erfuhr ich von John Legend und es ist wie für mich geschaffen. Lange musste ich auf Nachschub von Soul-Musik im Stil von India Arie, Alicia Keys, den Fugees/Lauryn Hill oder sexy wie Marvin Gaye warten.

Legend spielt auch mit R&B Elementen und einer Prise Pop. Die modernen Kompositionen und interessanten Arragments lassen keine Langeweile aufkommen. Das Album ist wie aus einem Guss und doch Abwechslungsreich.

Besonders gut gefällt mir, dass im Hintergrund (Instrumentals) nicht die 08/15 Bassline läuft. Jeder Song hat seine Persönlichkeit, mit neuen Sounds, Effekten und oft auch mit elektronischen Elementen.
Der naive Einschlag in der Stimme Legends rundet alles, meiner Meinung nach, perfekt ab.

Die Musik macht Freude und ist sicherlich für Fans des "klassischen John Legends" eine Umgewöhnung. Auf den alten John bin ich nicht allerding nicht aufmerksam geworden - er ist im Vergleich zu diesem Album gut aber langweilig!

Das ist meine Meinung - subjektiv. Ich wünsche euch, dass euch die CD soviel Freude macht wie mir ...

Ich habe die Version mit der aufwendigen DVD für ein paar Euro mehr gekauft...
John Legend mit ,Evolver', seiner dritten, etwas durchwachsenen CD
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Er sieht nicht nur, wie ein junger Teenager, gut aus, er hat eine wunderbar brüchige Alt-Tenor-Stimme, er schreibt ausgezeichnete Song-Texte, ist ein sehr guter Pianist und wahrscheinlich der umschwärmteste Soul-Crooner unserer Tage. John Legend hat sein drittes Album 'Evolver' vorgelegt und will zeigen, dass er sich weiter entwickelt hat. Nur, wohin? Sein HipHop-meets-Soul-Debüt 'Get Lifted' war eine Sensation und gewann drei Grammies, seine zweite CD 'Once Again' war eine wunderbar balladenlastige, melancholische Hommage an den Soul der 70ger und jetzt sollte etwas Leichteres, Schnelleres und Zeitgeistiges kommen. Warum? Dem Himmel sei Dank, 'Evolver' ist eine gute bis sehr gute Neuveröffentlichung. Auf der Soll-Seite stehen das musikalisch verschenkte Duett mit einer großartigen Brandy "Quickly", das merkwürdig emotionslose "Satisfaction" überzeugt auch nicht und auf sein Duett mit Freund und Entdecker Kayne West "It's Over" hätte man getrost verzichten können. Auf der Habenseite stehen das wunderbar Reggae-Angehauchte Duett mit Estelle, der an Maxi Priest erinnernde Reggae-Cut, "No Other Love" oder das klagend soulige "Everybody Knows". Der neue Präsident der USA könnte an der ausgezeichneten Hymne "If You're Out There" gefallen finden, während die Gänsehaut produzierende Ballade "I Love, You Love" sicher die Geburtenrate nicht nur in den Staaten emporschnellen lässt. Auch sein merkwürdig Retro-urban "Good Morning" steckt beim mehrmaligen Hören an. Und so fragt man sich, warum bleibt der Jung-Meister nicht bei seinen Leisten, konzentriert sich einfach auf guten, alten Soul im neuen Gewand und lässt seine oft synthetisch wirkenden, nach hitverdächtigen Beats-per-Minute schielenden R&B-Kollegen mit ihrem Durchschnitts-Sound allein. Legend ist das große Talent des neuen Soul. 'Evolver' ist gut, bis sehr gut, könnte aber viel besser sein.
Johns gone
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Für mich ein total unverständliches Album!
Ich kann auch nicht viel dazu sagen, nur dass John Legend anscheinend vollkommen aus der Spur geraten ist. Das Album ist leider nicht mit den beiden Vorgängern zu vergleichen, oder gar auf eine Stufe zu stellen. Für mich der Fehlkauf des Jahres, den ich nach 2 Wochen wieder weiterverkauft habe und wohl auch das schlechteste Album dass ich je von G.O.O.D. Music gehört habe. Nicht vom schicken Cover beeindrucken lassen und unbedingt erst einmal selbst probehören!
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