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Dream a Little Dream von Helen Schneider, Till Brönner
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,24 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Amerikanerin Helen Schneider mit Wohnsitz Deutschland macht auf der neuen LP Dream a Little Dream das, was man als Musical-Star und Sängerin in ihrem Alter macht - ein edel verpacktes Album mit Standards und Evergreens großer Amerikaner von Cole Porter bis George Gershwin. Was kann man diesen unendlich oft eingesungenen Klassikern neu einhauchen? Dazu gehört eine Stimme, die sich von anderen Interpreten absetzt - und eine ganz und gar persönliche Interpretation. Das ist Helen Schneider nur bedingt gelungen, auch wenn sich ihr leicht lasziver, erotischer Hauch-Gesang durchwegs angenehm anhört und auch zum Träumen verführt, etwa bei ?Love For Sale? das absolut ihrer Stimmlage entspricht und mit originellen Pianoläufen daher kommt. Oder dem sinnlichen Bar-Cocktail ?The Man I Love? und ?Only You?. Doch insgesamt bleibt sie in einer wenig forcierten Stimmlage stecken und verwackelt so manchen Oberton wie etwa bei ?Sway? oder ?I Only Have Eyes For You?, weil sie zu hastig, atemlos im schnellen Tempo über die Titel hinweg singt, die ganz allein die grandiose, läßige Band trägt. Die macht das Album mit vielen Soloeinlagen zu einem absoluten Hörgenuß, allen voran die Produzenten Till Brönner, der neben seiner Traum-Trompete auch die Keyboards spielt und die Brass Section leitet, und Christian van Kaphengst mit Acoustic und Fender Bass. Da ist für Nostalgie-Kitsch kein Platz, umso mehr für eine unaufdringliche Atmosphäre - musikalisch modern und stilsicher. -- Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Mehr gehaucht als gesungen, schade! :-( 1 von 5 PunktenKein geringerer als Till Brönner, der bekannteste deutsche Jazz-Trompeter ist Produzent des neuen Albums "dream a little Dream" von Helen Schneider. Wahrscheinlich wird dieses Album die Fans spalten. Bei dem Versuch diesen unendlich oft gesungenen Klassikern, wie "dream a little Dream" oder "Girl Talk" neues Leben einzuauchen scheinen die Sängerin und ihr Produzent übers Ziel hinanausgeschossen zu sein. Während die Jazz begeisterten Anhänger sich freuen werden, werden die Anderen ihren Ohren nicht trauen. Künstlerisch und musikalisch sind die Arrangements vielleicht hoch wertvoll mit ihrer Hintergrundmusik, die vor Leichtigkeit nur so strotzen und den perfekt eingestreuten Bläsersätzen. Trotzdem fällt es schwer diese mehr gehauchten und geflüsterten Songs als Gesang zu bezeichnen. Ohne Zweifel kommt beim Hören viel Gefühl aus den Lautsprechern. Trotzdem hört sich alles gleich an und nach einiger Zeit kommt Langeweile auf. Diese CD von Helen Schneider ist also nur etwas für Liebhaber dieser Art von Musik. Ausstrahlung pur! 5 von 5 PunktenWas für eine wunderbar entspannte CD von einer Weltklasse-Sängerin! Auch im Zusammenklang besonders mit ihrer vorletzten und in sich stimmigen Singer-Songwriter-CD "Like A Woman" bekommt man einen Eindruck von der unglaublichen Vielseitigkeit dieser so sympathischen und charismatischen Sängerin, die endlich wieder Platten herausbringt und der es immer wieder gelingt, ihre Zuhörer zu überraschen. Dieses Mal gelingt ihr das mit den von Till Brönner einfallsreich produzierten amerikanischen Standards auf besonders eindrucksvolle Weise. Jedem der doch bereits allerseits bekannten Songs drückt diese Künstlerin mit ihrer persönlichen Interpretation und ihrer warmen und ausdrucksstarken Stimme ihren eigenen Stempel auf - und das begeistert nachhaltig!! Was soll denn das..... 1 von 5 PunktenMal Rockröhre, mal Brecht/Weill, mal Musical und nun das Great American Songbook. Konsequent ist Helen Schneider nun doch wirklich, keines der von ihr bearbeiteten Gerne hat sie je beherrscht, nirgends etwas geschaffen was den "Test of Time" bestanden hätte und richtig GUT war sie NIE. Manch Sängerin mit mehr Stimme, Talent und Ausdruck schaffte es nicht einmal zum One-Hit-Wonder, Helen Schneider hat aus dem Wenigen was der Liebe Gott ihr mit auf den Lebensweg gegeben hat das Beste gemacht und sich so 30 Jahre im Geschäft gehalten. Respekt und Hut ab!! Trotzdem braucht niemand diese CD. Konsequentes Gehauche - Skurrile Verflachung großer Songs 1 von 5 PunktenHelen Schneider? Ich bin ein Fan der ersten Stunde, besitze all ihre CD & Vinyls, und habe ihre Karriere immer sehr genau verfolgt. Ich habe sie zig Mal life erlebt: ganz am Anfang mit ihren sanften, aber intensiven Popballaden, dann als Rock'n Roll Gypsy, - und später als fantastische, gereifte Interpretin von Weill-Songs und den großen Musicalmelodien von Webber, Arlen, Porter und zig anderen. Ein Abend in der Kölner Philharmonie mit Steven Sondheim und Harold Arlen Songs kann ich nur als g r a n d i o s bezeichnen! Jetzt liegt ihr neuestes Album vor. "Dream A Little Dream" hat das schönste Design all ihrer CDs, beinhaltet aber zur großen Enttäuschung und in meiner rigoros persönlichen Beurteilung ihren bisher schlechtesten Gesang, den sie jemals auf einem Tonträger hinterlassen hat. Die große, fazettenreiche Stimme der Helen Schneider wird auf dieser CD bei jedem Lied zum belanglosen Stimmchen. Musik und Gesang klingt wie austauschbare Barmusik, die man überall hören kann. Wenn jemand vom Kaliber der Schneider sein großes Stimmmaterial eine ganze CD hindurch so drosselt, dann "spielt" er eine Rolle, die nicht stimmt - die sozusagen "falsch" ist....Diese Rolle ( oder Interpreation) ist falsch für die Musik,und auch falsch für Helen Schneider. Oder es ist etwas ANDERES " gewollt". Helen Schneider und Produzent Till Brönner WOLLTEN ETWAS ANDERES ! Sie waren wohl vom dem unbedingten Willen durchdrungen, dass sich Schneiders Interpretationen dieser großen Jazzstandards von den zahlreichen, weltberühmten Versionen unterscheiden müssen. Das ist ihnen zweifelsohne gelungen. Das Ergebnis ist schlecht und klingt "gewollt" und bei manchen Titeln fast schon traurig-skurril. Einen besseren Song als z. B. George Gershwins "The Man I Love" kann sich kein Sänger wünschen. Bei Helen Schneider misslingt dieses Stück durch permanent aufgesetztes Gehauche, und oftmals auch affektierte Betonung des Textes in voller Länge. Eine in diese Richtung gezielte Tontechnik trägt mit dazu bei, dass Frau Schneider mitunter wie eine Asthmatikerin klingt, - geht alles mit entsprechend eingestelltem Mikro und den Reglern am Mischpult....... (Bei ihrem letzten Liveauftritt im Sommer dieses Jahres trug sie einige Songs der neuen CD vor, aber Effekte dieser Art waren nicht zu hören, obgleich sie wesentlich reduzierter sang als gewohnt ). Gerne endet Helen Schneider auf dieser CD die Lyrics abrupt, lässt die letzten Silben nicht ausfließen, oder melodisch nachklingen. Mit diesem Stilmittel gerät ihr Singen in die Nähe von Sprechgesang und die Melodie wird ihrer Schönheit beraubt. Mag sein, dass Andere diese Art Reduzierung als eine etwas spröde Bereicherung empfinden. Ich nicht. Die Belanglosigkeit ihrer Interpretation von Dream a little Dream of Me, kann nicht übertroffen werden. Schneiders Höhen klingen bedenklich unsicher bis mickrig, weil sie ihre Stimme falsch einsetzt, (abgedrosselt). Dazu kommen einfaltslose, stereotype Arrangements, - von den Musikern zwar gut gespielt aber sie bieten nicht die Spur von Eleganz, oder Raffinesse. Im Gegenteil: oftmals wirken sie ausgesprochen bieder bis plump und hören sich dann an wie eine Mischung von simpler Barmusik und Kaffehausgeklimper. Sie beinhalten keine Jazzinspiration. Auf einzelne Titel mehr einzugehen macht bei dieser CD keinen Sinn - alle Songs sind sich in Helen Schneiders unzulänglich - eigenwilliger Interpretation ähnlich wie ein Ei dem anderen. So wie ein Song endet, so fängt der nächste an, was Klang und Ausdruck ihrer Stimme betrifft. Es endet mit Gehauche, und fängt wieder an mit Gehauche. Und mittendrin auch Hauchgesang. Das ist weder sinnlich noch lasziv, sondern albern und langweilig. Ich kenne kaum eine andere CD, die mich so wütend macht. In keinem Lied lässt sich mal eine Steigerung ausmachen, Schneider singt alles eindimensional und in einer gleichmäßig herabgestuften Lautstärke. Es klingt, als habe der Tontechniker gesagt: ". Hi Helen, siehst du, wie die Nadel jetzt gerade ausschlägt? Bis hier darfst du singen nicht kräftiger oder lauter!" Ich werde den Verdacht nicht los: Till Brönner, Musiker, Produzent dieser CD und rein stimmlich ein sehr kleiner Sänger, suchte hier in Helen Schneider sein gesangliches Pendant. Es ist kaum zu verstehen, dass eine erfahrene und großartige Sängerin wie Helen Schneider sich auf ein solches Konzept einlässt: denn zufällig ist hier nichts ! Wie auf dieser CD hervorragende Songs auf professionelle Weise verflacht werden, hat Methode. Irgendwer hat ihr wohl ins Ohr geflüstert: Nimm dich zurück Helen - sing nett, charmant. und leiser,... dann verkaufst du mehr CDs als mit deinem intensiven kunst-und kraftvollem Gesang. Aber etwas hat sich Frau Schneider letzten Endes doch gedacht, als sie von "Dream A Little Dream" ( spaßeshalber?) von ihrem "Flüsteralbum" sprach. Noch am ehesten gelungen: In My Solitude. Schlechteste Interpretation: The Man I Love. Für die außerordentlich edle Verpackung der CD gibt es einen Stern Leider etwas enttäuschend.....:-(( 3 von 5 PunktenAls bekennender Helen-Schneider-Fan hatte ich mich sehr auf die CD gefreut. Die Kombination mit dem produzierenden Till Brönner als derzeit angesagtester German Jazzact und ein perfektes Cover und Booklet mit sensationellen Fotos - da kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen !??? Leider ist es dann doch passiert - Helens Stimme wurde fast wegproduziert. Sie haucht mehr als sie singt und damit fehlt das wirklich unverwechselbare ihrer einzigartigen Stimme. Bei den ersten zwei, drei Titeln kommt das ja noch ganz gut...aber auf die komplette CD-Länge wird es ärgerlich. Till Brönner von allen guten Geistern verlassen ?? oder sollte das eine Chillout-Lounge-Jazzvariante werden. Davon gibts dann doch sehr viele andere Damen, die das (leider) wesentlich besser gemacht haben. Auch die Songauswahl passt nicht immer so richtig zu Helen Schneider. Fängt es auch mit "Dream a little dream" noch sehr vielversprechend an, so plätschert es dann nur so vor Beliebigkeit vor sich hin. Alles schon 1000mal dagewesen. Macht im Prinzip bei Jazzstandards nichts, aber wenn dann bitte im typischen Helen-Schneider-Stil und nicht als Warenhaus-Hintergrundmusik-Version. "My heart belongs to daddy" sticht für mich am negativsten heraus. Musste man das Frau Schneider antun !?? Ihre vorhergehende CD "Like a woman" kann ich da im Vergleich vorbehaltslos empfehlen - da bekommt man wenigstens Helen Schneider fürs Geld, das nenne ich eine zeitlos schöne CD, die man immer wieder gerne auflegt und bei der die Melodien nicht schon so abgenudelt sind. Trotzdem wünsche ich ihr, das dies hier ein Erfolg wird, weil sie ihn als Person mal wieder verdient hätte - und live ist sie ja bekanntlich eine Klasse für sich. Deshalb 3 sterne - aber nur weil sies ist....:-)) |
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