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30: WEISS von Gabriel Burns
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 4,50 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008
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5 Kundenrezensionen:Technisch brillant - aber wenig Handlung 2 von 5 PunktenDie Stadt Vancouver liegt in absoluter Dunkelheit verborgen. Die Bewohner sind vor Angst und Schrecken halb wahnsinnig und vermuten einen terroristischen Anschlag. Kinderstimmen hallen durch die Finsternis und seltsame Kreaturen beginnen sich der Stadt zu bemächtigen. Das Team um Stephen Burns hat sich in die weiße Villa zurückgezogen, während Bakerman in einer fremden Welt gefangen ist. Und Stephen Burns findet endlich seinen lang vermissten Bruder Daniel wieder, doch kann er die Ankunft der Engel noch verhindern? Den größten Fehler den man als Hörspielfan begehen kann ist wohl der, sich unbedarft eine Folge der Serie GABRIEL BURNS zuzulegen, obwohl man bislang keine Episode kennt. Ich kam immerhin in den Genuss der ersten beiden Folgen und habe kürzlich die 30. Episode zur Rezension erhalten. Wer sich Weiss als Einstieg in die komplexe Serie von Volker Sassenberg aussucht wird vermutlich von dem stimmungsvollen Beginn gefesselt sein, aber spätestens nach 15 Minuten enttäuscht den CD-Player abschalten, denn ab da dürften die imaginären Fragezeichen den Hörer buchstäblich erdrücken. Selbst die fundierten, liebevollen Internetseiten sind in erster Linie Portale für Fans, die sowieso auf dem Laufenden sind. Für den Neuling bleibt eigentlich nur, sich von Anfang an, am besten mit Hilfe der Sammelboxen, in die Serie hineinzuhören. Wer bei GABRIEL BURNS nicht chronologisch vorgeht, hat von Anfang an verloren. Hinzu kommt, dass man sich auf die düstere, bedrückende Stimmung und die zum Teil grotesken Ideen einlassen können muss. Begriffe wie Fahle Orte und Graue Engel sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Hinzu kommt eine schier unüberschaubare Zahl an Charakteren, Schauplätzen und Kreaturen, die wie eine Wissenschaft für sich anmuten. Wenn man sich das Hörspiel als solches anhört fällt einem die qualitativ sehr hochwertige Produktion auf. Ein unheimlich, düster-bedrohlicher Soundtrack untermalt die schauerliche Kulisse, die von einer erklecklichen Zahl professioneller Sprecher gestützt wird. In der vorliegenden Episode fällt einem zunächst der Erzähler auf. Jürgen Kluckert besitzt mit seiner dunklen, markanten Stimme eine unbestreitbare Intensität, welche maßgeblich zu der Atmosphäre beiträgt. Doch auf die Dauer zerrt die gedämpfte Stimme an den Nerven, zumal die Textpassagen des Erzählers in diesem Hörspiel sehr umfangreich sind und fast an ein Hörbuch mit Spielszenen erinnern. Hinzu kommen die blumigen Umschreibungen, die bisweilen so ausgedehnt sind, dass der dramaturgische Effekt auf der Strecke bleibt. Generell wird sich ein Spannungsbogen sicherlich nur den eingefleischten Fans offenbaren. In der Riege der restlichen Sprecher fällt vor allem Viola Sauer als Lil Hastings auf. Ihre ausdrucksstarke Stimme besitzt eine aggressive Erotik die hervorragend zu kühlen, selbstbewussten Frauenrollen passt. Die Frage bleibt, ob das alles reicht, damit ein Hörer, angesichts der heutigen Marktübersättigung neugierig wird. Die Antwort ist nein! Denn dafür wird dem Käufer in dieser Folge zu wenig geboten, was als Anreiz dienen könnte sich intensiver mit der Welt von GABRIEL BUNRS zu beschäftigen. Sollte man sich dennoch dazu entscheiden ein Hörspiel der Serie zu kaufen, ist die Sammelbox mit den ersten acht Folgen die bessere Wahl. Das Beste, was man im Moment hören kann. 5 von 5 PunktenErnsthaft, ich habe selten eine derart dichte, atmoshärische, spannende, großartige Hörspielreihe gehört wie diese. Sprecher, Geräusche, Musik, alles passt perfekt und ist hochprofessionell produziert. Zwischendurch gibts sicher mal auf irgendeiner der inzwischen 30 CDs den ein oder anderen Hänger, was sich aber nicht auf das Gesamtwerk auswirkt. Und diese Folge (Weiß) bildet den fulminanten, krönenden Höhepunkt der Reihe. Ich kann nur jedem raten, der auch nur ansatzweise Horror/Mystery/Phantastik mag, sich möglichst alle 30 Folgen auf einmal zu besorgen. Ihr werdet es nicht bereuen, sondern im Gegenteil möglichst jede freie Minuten nutzen wollen, bis ihr die Geschichte bis zum Ende gehört habt. Ich bin so von den Socken, dass ich mir alles direkt nochmal geben muss. Teil 30 mangelt es an vielen Punkten! 3 von 5 PunktenNach nun mehr 29 Teilen, freute ich mich nach monatelangen Schmachtens endlich den 30. Teil zu hören. Da jedoch die Geschichte ansich sehr komplex mit vielen offenen Fragen ist, hätte ich mir eine kleine Hinführung, bzw. eine Rückblende gewünscht. Dafür, und für die lange Wartezeit gibt es einen Stern abzug! Des Weiteren ist die CD gerade einmal 54 Minuten lang. Sie hätte auch 20 Minuten länger sein können. Ich finde, das man dann schon etwas mehr Story hätte unterbringen können. 54 Minuten sind definitiv zu kurz für so eine Story! Das macht noch einen Stern abzug! Zu guter letzt werden dann noch kostbare Minuten mit einem mehr als furchtbaren plötzlich dargebrachten Song verplempert. Am Ende der Geschichte, in der man hofft es geht noch ein bißchen weiter, kommt er plötzlich: Ein schlecht gemachtes Lied! Minutenlang. Man hört und denkt sich: Wann hört der doofe Song endlich auf und wann geht es weiter. Pustekuchen, danach folgt umgehends die übliche Gabriel Burns "Ende der CD Musik" und leutet damit auch das Ende der CD ein. Ich dachte, dass kann nicht sein, da ist was kaputt... Eigentlich hätte ich hierfür 10 Sterne abziehen müssen. Alles in allem finde ich bei diesem Teil zwar die Atmosphäre und die Sprecher sehr gut, aber: Zuviel Musik und trallala statt die Geschichte weiterzuführen. Ich empfand diese 54 Minuten hätten ohne diesen Schnickschnack locker auf eine 20 Minuten CD gepaßt. Nur wer kauft die dann? Keiner. Eben... Grandiose Weiterführung der Serie 5 von 5 PunktenGabriel Burns ist von Anfang an schon eine meiner Lieblings-Hörspielserien gewesen, doch diese Folge toppt noch einmal alles bisher Dagewesene. Die gewohnt perfekten Sprecher, Effekte und auch die mehr als professionelle Umsetzung ist man ja schon gewohnt, doch auch die Story kann dieses Mal wieder sehr begeistern. Das Geheimins um die weiße Villa wird endlich etwas weiter gelüftet. Die Entwicklung von Gabriel (Steven) Burns wird fortgeführt und verständlicher. Doch ich will nicht zu viel verraten, reinhören und freuen ist meine Empfehlung! Wer es lieber schnell verständlich und jede Folge für sich mag, dem sei John Sinclair ans Herz gelegt. Wer auf eine eher komplexe Gesamtstory steht, dem empfehle ich die Hörspiele von Edgar Allan Poe, doch wem das alles noch nicht reicht, wer auf eine extrem verwobene Geschichte, subtile Handlugsstränge und die ein oder andere Wartepause bis zur Fortführung abfährt, der greift zu Gabriel Burns. Das Beste, was ich je gehört habe, bis jetzt... Ganz großes (Ohr-)Kino 5 von 5 PunktenIch kann mich den überschwänglichen Rezensionen hier nur anschließen: Ein großartiges Hörspiel, welches im Zusammenhang der gesamten Serie noch grandioser erscheint. Ich hatte im Verlauf der bislang 30 Folgen bisweilen den Eindruck, dass Volker Sassenberg und der Rest des Teams vielleicht den Faden verlieren könnten, und der stark eingeschränkte Veröffentlichungs-Rythmus verstärkte dies zusätzlich. Die letzten beiden Folgen haben diese Bedenken aber komplett entkräftet und gehören für mich zu den besten Hörspielen des Jahres, ach was - der letzten Jahre! Großartige Sprecher, Musik, Atmosphäre, Story und hervorragende Geräuschuntermalung - hinzu kommt eine der Stärken dieser Serie: Im Kopf erzeugte Bilder, die noch lange hängen bleiben... Absolut empfehlenswert. |
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