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1968 von Rainald Grebe
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,99 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008
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Produktbeschreibung1968 4 Kundenrezensionen:Funny van Dannen mit guter Stimme und guter Musik 3 von 5 PunktenFairerweise sei gesagt, dass ich das Album 1968 noch nicht gehört, sondern nur Rainald Grebes Auftritt in Neues aus der Anstalt gesehen habe. Gäbe es den Song Der Präsident als Single wurde ich meinen Text dort einstellen. Passend zur Weihnachtsansprache ist dieses Lied ein grossartiger Hit. Grebe erinnert an Funny van Dannen, kann aber besser singen und hat mit der Kapelle der Versöhnung auch Musiker an seiner Seite, die dem Text mit ihren Instrumenten mehr Kraft und Hörbarkeit geben. Im Zusammenhang der ZDF-Sendung wirkte Der Präsident sensationell erfrischend und witzig, sieht man ihn im Internet nochmal nutzt sich die Begeisterung etwas ab. Trotzdem, zusammen mit Priol, Schramm, Pispers, Becker, Rether u.a. ein Hoffnungsträger des politischen Kabaretts, das frischen Wind dringend brauchen kann. Hilfreicher als die Rede des echten Bundespräsidenten. 1968 5 von 5 PunktenMit 1968 bringt Rainald Grebe sein mittlerweile fünftes Album auf den Markt und sein drittes als Band mit der Kapelle der Versöhnung. Sein Stil hat sich allerdings seit "Abschiedskonzert" 2004 nicht verändert und das soll ein Kompliment sein. So finden sich hier 13 Lieder mit durchschnittlich geschätzten 5 Minuten Länge, in der Regel pickepackevoll mit triefender Ironie, die sich allerdings absolut treffsicher und in wunderbaren Texten darstellt. Wie auch in den anderen Alben dreht sich viel um Spießigkeit, Mittelmäßigkeit und den Schlag Menschen, die sich wiederum selbst ein wenig zu Ernst nehmen. Neben diesem groben Hauptthema, das sich durch seine gesamte Discografie zieht, pickt er auch immer wieder einzelne Dinge heraus, die man sich nie in einem Lied verarbeitet vorgestellt hätte. So kommt etwa "Der Präsident" heraus und man stellt fest, das man jemandem, der unseren Herrn Köhler nicht kennt, im Prinzip nur diesen Song vorspielen bräuchte. Sehr schön. Alles in allem bekam ich mit "1968" genau das, was ich von Rainald erwartet habe: Wie immer absolut geniale Texte, solide arrangiert und eben ein Stück abseits des Mainstream. Ach ja, und dankenswerter Weise vor Livepublikum aufgezeichnet. Einfach Rainald Grebe 5 von 5 PunktenMit 1968 hat Rainald Grebe ein weiteres Mal gezeigt, dass er das Genre perfekt beherrscht. Wie auch schon in vergangenen Alben schafft er es, die gängigen Bemerkungen zu besseren vergangen Zeiten vieler Menschen aufs Korn zu nehmen. So lobt er die 90er Jahre, als Zeiten in denen es noch keinen Klimawandel gab, das Rauchverbot noch nicht in Sicht war und es kein Doping im Radsport gab. Gleichzeitig schiebt er den 68ern die Schuld an allem zu! Diese Art der Übertreibung liebe ich an Rainald Grebe. Ich muss zugeben, häufig nicht zu wissen, ob er wirklich die Dinge, die ich aus seinen Texten höre auch tatsächlich ausdrücken wollte. Dennoch finde ich es Klasse, dass er mir die Möglichkeit gibt sie darin zu hören. Einzigartig und Unverwechselbar! 5 von 5 PunktenIch hatte das Glück die Scheibe (muss man in diesem Fall wirklich so sagen, denn die CD sieht wirklich wie eine gute alte Schallplatte aus) bereits am 21.09. zu bekommen. Rainald Grebe spielte bei freiem Eintritt zur Eröffnung des Leipzig Centraltheaters mit der Kapelle der Versöhnung. Dass das mit dem Signieren der CD nicht wirklich funktioniert, wusste ich vorher, da steht der Meister offensichtlich nicht so drauf. Egal, nach dieser Supervorstellung verzeihe ich ihm das und wenn's sein muss, auch noch viel mehr. 1968 hat Grebe, da Jahrgang 1971, genauso wenig miterlebt wie ich. Deshalb wohl diese einzigartige und pointensichere Aufarbeitung. Meine Lieblingsstücke sind "Der Präsident" und "Raucher". Seine unverwechselbaren Satzkonstruktionen wirken oftmals erst nach dem zweiten Hören. Doch gerade das macht ihn so herrlich absurd. Leider kommen die einzelnen Stücke auf der CD nicht so kraftvoll rüber wie live in Leipzig. Doch der nächste Live-Auftritt kommt bestimmt. Aber in jedem Fall ist die CD ein Genuss und Muss für alle Fans. |
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