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Napola - Elite für den Führer
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Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 4,44
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2005
- FSK 12
Produktbeschreibung
Deutschland, 1942 Der 16-jhrige Friedrich besucht gegen den Willen seiner Eltern ein Nazi-Elite-Internat. Erst der Einfluss eines sensiblen Mitschlers lsst in ihm Zweifel am System aufkeimen. Der mit dem Deutschen Filmpreis 2003 fr das beste Drehbuch ausgezeichnete Film erzhlt mit groer atmosphrischer Dichte von dem Zwiespalt der Heranwachsenden zwischen Freundschaft, Selbstfindung, Akzeptanz und den Forderungen nach blindem Gehorsam, Opferbereitschaft und Vaterlandstreue.
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Zwischen den viel beachteten Der Untergang und Sophie Scholl ? Die letzten Tage kam zur Jahreswende 2004/2005 ein weiterer deutscher Film über die Nazi-Zeit in die Kinos, der sich jedoch ? im Gegensatz zu seinen thematisch verwandten Kompagnons ? einem Aspekt des Dritten Reichs widmete, der bisher noch keine filmische Aufarbeitung erfahren hatte: Dennis Gansels Napola ? Elite für den Führer erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft in einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt ? Internats-ähnliche Kaderschmieden, in denen das NS-Regime seinen ebenso folgsamen wie skrupellosen Nachwuchs heranzüchtete.
Im Zentrum steht der mittellose Berliner Nachwuchs-Boxer Friedrich (Max Riemelt in einer beeindruckenden Vorstellung), der die Napola als einzige Chance sieht, seine erhoffte Sportkarriere wahr machen zu können. Erst der sensible Albrecht (Tom Schilling), Sohn des Gauleiters Heinrich Stein (Justus von Dohnányi), öffnet Friedrich nach und nach die Augen über die systematische Gehirnwäsche, der sie in dieser ?Erziehungsanstalt? ausgesetzt sind. Für die Beiden beginnt ein ideologischer Kampf innerhalb dieses Mikrokosmos des unmenschlichen Nazi-Regimes, dessen tragisches Ende vorprogrammiert zu sein scheint. Auch wenn Regisseur und Drehbuch-Autor Gansel mehr aus seinem unverbrauchten Setting hätte machen können, weiß sein Mahnmal für den geistigen Widerstand der Jugend dennoch durch hohe Dramatik und das eindringliche Spiel seiner Hauptakteure zu begeistern. Wohl auch wegen der Unverbrauchtheit seines Sujets umschifft Napola erfolgreich das ?Alles schon mal gesehen?-Gefühl bei vielen anderen Filmen über die Nazi-Zeit, und bietet gerade für junge Leute wichtige Denkanstöße, die Napola lange nachwirken lassen. -- Frank-Michael Helmke
5 Kundenrezensionen:
English subtitles, please?
5 von 5 PunktenInternationale Kunden wie mich wäre englischen Untertiteln geschätzt haben. Vielleicht sind wir nicht viele, aber wir sind auch Kunden, und wir bezahlen den gleichen Preis! Ich habe dieses mit einem Internet-Übersetzung geschrieben. Vielen Dank!
Ein deutscher Junge weint nicht!
3 von 5 PunktenDie Handlung des Filmes beginnt im Kriegsjahr 1942, dem Jahr also, in dem erstmals Bomben auf Städte im Deutschen Reich (Lübeck und Rostock) niedergingen - Hitler Oberster Gerichtsherr wurde und somit (offiziell) über jedem Gesetz stand...
Seit Jahren verfolgten die Nazis zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Rassenlehre, u.a. mit den Zielen - das treueste Parteimitglied, den fanatischsten Soldaten und den gehorsamsten Volksgenossen heranzuziehen - gerade zu diesem Zweck gab es während des Dritten Reiches die sog. Napola (Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten) Eliteschulen, an denen der ganze ideologische Wahnsinn in die Köpfe und Herzen junger Menschen gepflanzt werden sollte - aus ihren Reihen wollte das System den perfekten Nachwuchs rekrutieren.
Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse - in vorliegendem Film wird zwar gezeigt, welch bitteren Beigeschmack der ausgelegte "Speck" für die folgsame Maus bereithalten konnte, der Film "Hitlerjunge Salomon" (aus dem Jahr 1990) ist meiner Meinung nach jedoch noch ein ganzes Stück weit besser geeignet, um dem Zuschauer nocht deutlicher vor Augen zu halten, welche Ziele die perfide Mischung aus abwechslungsreichem Ferienlager, feiner Eliteschule, harter Männerschmiede und Chance auf Bewährung verfolgte....
Zum Film:
Vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller - Max Riemelt und Tom Schilling sind über jeden Zweifel erhaben - beide haben großes Talent bewiesen und die ihnen zugedachten Rollen mit Leben erfüllt, den Zuschauer fast vergessen lassen, dass man sich eigentlich "nur" einen Film anschaut - insbesondere die Szene beim Eistauchen, kurz vor Ende des Filmes geht an die Nieren.
Sterne ziehe ich aus zwei Gründen ab -
"Hitlerjunge Salomon" ist meiner Meinung nach noch besser geeignet die Tragweite der erfolgten Manipulation junger Menschen durch die Nazis aufzuzeigen.
Die Tonqualität der DVD war an mancher Stelle so dürftig, dass man Szenen wiederholt anschauen musste, um den gesprochenen Text zu verstehen.
Endlich mal spannender Geschichtsunterricht
5 von 5 PunktenEin Athemberaubender Film mit viel Gefühl und Spannung der kein Gefühl auslässt . Mehr brauch man denk ich mal nicht sagen . Einfach kaufen und anschauen und sich somit seine eigene Meinung bilden . Von mir gibt es jedenfals eine ganz klare Kaufempfehlung !
"Napola"
5 von 5 PunktenHerbert schreibt: Ein hervorragendes Filmporträt, das die unsäglichen Zeiten des Naziregiems beschreibt. Die Hauptdarsteller, besonders die Jungen, haben zu dem Erfolg des Films beigetragen. Die Tragik des Films kommt in erschütterner Weise zum Ausdruck. Man leidet regelrecht mit den Jungen, die so in abscheulicher Weise von den "auszubildenen" Vorgesetzten bis zum Zusammenbruh drangsaliert werden. Mit Recht wird der Film als Nachfolger von "Der Untergang" bezeichnet. Wer von der schrecklichen Zeit des Nazionalismus informiert werden will, sollte sich unbedingt diesen erstklassig gedrehten Film ansehen. Alles in allem: Sehr sehenswert !
Geschichte hautnah
5 von 5 PunktenIch habe den Film mehrmals im Geschichtsunterricht gezeigt und die Schüler waren immer beeindruckt von der Hauptperson und den Ereignissen. Gerade im Alter von 14-16 Jahren kann man sich gut mit Friedrich identifizieren und so wird Geschichte emotianlisiert und man kann einiges besser verstehen und begreifen.
Sehr empfehlenswert!

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