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Geliebte Jane
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Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,25
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008
- FSK 6
Produktbeschreibung
GELIEBTE JANE
Aus der Amazon.de-Redaktion
Als intelligente junge Frau, die ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen ausrichten will, hat es Jane im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts alles andere als leicht. Da ihre Familie nicht gerade wohlhabend ist, soll sie einen vermögenden Verwandten heiraten. Doch Jane lehnt ab. Sie fühlt sich mehr zur Schriftstellerin berufen als zur treusorgenden Ehefrau. Als der hochnäsige Tom Lefroy, ein Freund ihres Bruders, der zu Besuch aus London auf dem Land weilt, ihre schriftstellerischen Ambitionen ins Lächerliche zieht, straft Jane seine Arroganz mit Verachtung und schlägt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zurück. Schnell stellen beide fest, dass sie einander mehr als ebenbürtig sind ? und verlieben sich prompt unsterblich ineinander. Doch Tom ist finanziell von seinem Onkel abhängig, der einer unstandesgemäßen Verbindung niemals zustimmen würde. Jane muss sich entscheiden und die schwere Wahl zwischen den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit oder der großen Liebe ihres Lebenstreffen.
Die Besetzung der Amerikanerin Anne Hathaway (PlötzlichPrinzessin, Der Teufel trägt Prada) in der Rolle der Jane Austen sorgte zunächst für einen empörten Aufschrei bei den Briten. Doch Hathaway meistert den Spagat zwischen natürlichem Liebreiz und intellektueller Ambition gekonnt. Sie füllt das Bild der berühmten britischen Schriftstellerin mit Leben an und scheint gleichzeitig direkt einem Roman Austens entsprungen zu sein. Julian Jarrolds Inszenierung weckt denn auch unweigerlich Assoziationen an Jane-Austen-Verfilmungen wie Stolz und Vorurteil oder Sinn und Sinnlichkeit. Das romantische Drama vermischt äußerst geistreich Fakt und Fiktion. Es handelt sich nicht um eine Biografie im engeren Sinne, sondern um eine phantasievolle Spekulation über das (Liebes-) Leben der Autorin und dessen Einfluss auf ihr Werk. Nicht Emma oder Anne stehen diesmal im Mittelpunkt der gefühlvollen Verirrungen, sondern Jane selbst. Die Handlung spiegelt das Geschehen ihrer Romane wider, die geistreichen Wortgefechte zwischen Jane und Tom - James McAvoy (Abbitte, Der letzte König von Schottland) gibt den charmanten Gentleman - entsprechen dem sprühenden Dialogwitz des literarischen Vorbildes. Beste Unterhaltung im Stile Jane Austens. -- Birgit Schwenger
5 Kundenrezensionen:
Jane Austen in love - bezaubernde Verfilmung
5 von 5 PunktenFür diesen Film wurde die Liebe Jane Austen's zu dem Iren Tom Lefroy in einem Mix aus überlieferter Realität und Fiction zu purer Romantik verdichtet und in oppulenten Bildern festgehalten - und man wird geradezu von der ( vermeintlichen ;o) ) Erkenntnis überrannt, dass nur eine solch große Liebe und die Erfahrungen daraus der Ideenfundus für ihre Werke gewesen sein kann.
Die beiden Hauptdarsteller Anne Hathaway und James McAvoy (liebenswerter Faun in Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (Einzel-DVD) und einfach nur großartig in Abbitte) tragen den Film - unterstützt von Größen wie Julie Walters, James Cromwell und Maggie Smith - charmant und bezaubernd mit Blicken, Gesten und sprühenden Dialogen von einer emotionalen Szene zur nächsten und das Prickeln zwischen beiden (vor allem in den Szenen auf dem Jahrmarkt, auf dem Ball und danach am See, auf der Treppe im Haus des Onkels usw.) ist geradezu greifbar.
Und der Film selber ist aufgrund der Detailverliebtheit und der oppulenten Bilderfülle ein wirkliches Highlight für's Auge.
Kurz zur Geschichte:
Ende des 18. Jhd. in Hampshire: Jane, als jüngste Tochter in der kinderreichen Familie des Referends Austen aufgewachsen und in einer Zeit gefangen, als Intelligenz bei Frauen bestenfalls als Makel kritisiert wurde, wehrt sich dagegen, sich selbst und ihr Talent zum Schreiben anderen Interessen zu beugen und einfach eine gute Partie zu heiraten, ohne dass (ihre) Gefühle eine Rolle spielen dürfen.
Sie lernt bei einem Treffen ihrer Familie mit entfernteren Verwandten den Iren Tom Lefroy kennen, der von seinem reichlich despotischen Onkel zu einem Besuch auf dem Land verdonnert wurde und empfindet ihn zunächst als den arrogantesten etc. etc. Vertreter des männlichen Geschlechts, der auf Erden wandelt. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich heftig ineinander, aber aufgrund ihrer beider eher ärmlichen Situation und der Empörung in ihrem Umfeld scheint die Verbindung zum Scheitern verurteilt...
Die Extras der DVD sind dagegen ziemlich durchschnittlich: ein paar (meistens zu recht) gelöschte Szenen, Interviews mit Regisseur und Anne Hathaway, Informationen zu Cast&Crew usw.
Und mein Fazit:
Wer die Austen-Verfilmungen mag, mit geballter Romantik und auf Zelluloid gebannten Gefühlen umgehen kann, wer Anne Hathaway genauso bezaubernd und James McAvoy genauso hammermäßig findet wie ich und wer ebenso auf Filme aus einer Zeit steht, in der man/frau der Liebe seines Lebens noch nicht einfach einen Zettel mit der aktuellen Handynummer in die Hand drücken konnte - der/die liegt mit diesem Film genau richtig. Ähnlichkeiten mit Stolz und Vorurteil finde ich persönlich verzeihlich, da einfach genauso charmant.
Besetzungsliste:
Anne Hathaway: Jane Austen
James McAvoy: Tom Lefroy
Julie Walters: Mrs. Austen
James Cromwell: Reverend Austen
Maggie Smith: Lady Gresham
Pflicht Ehe versus Liebesheirat
4 von 5 PunktenJane soll den reichen, aber ziemlich einfältigen Neffen der adligen Mrs Gresham heiraten, um ihrer Familie aus finanziellen Schwierigkeiten zu helfen. Doch die Liebe findet ihre eigenen Wege und sie verguckt sich in den mittellosen aber charismatischen Tom Lefroy, der von ihrem Bruder aus London aufs Land angeschleppt wird. Doch es funkt nicht sofort. Es geht die üblichen Umwege über Frotzeleien und Mimositäten, etc. Als sich die Lage zuspitzt, scheint nur die gemeinsame Flucht einen Ausweg vor der unliebsamen Pflicht Ehe zu bieten...
James McAvoy als Tom Lefroy, Anne Hathaway als Jane Austin, Julie Walters als ihre Mutter und Maggie Smith als Lady Gresham. Die Darsteller stachen mir besonders ins Auge. Eine wahre Kostümschlacht der Film, mit Perfektionismus bis ins kleinste Detail. Viele Dialoge, mit Wortwitz und feiner Ironie. Das späte 18. Jahrhundert erblühte erneut zum Leben.
Ein Film also über die berühmte Schriftstellerin des 18./19. Jahrhunderts, die im wahren Leben ledig blieb und recht früh verstarb. Mir hat's ziemlich gut gefallen.
nur für fans
4 von 5 Punktenman muss wirklich ein fan der alten sprache sein. sonst finde ich es wirklich schwer zum anschaun....
Jane Austen
5 von 5 PunktenSehr guter Film mit viel Herzschmerz und die ein oder andere Träne kann auch schon mal fließen. Für Jane Austen Fans ein MUSS!
Leben von der Feder
2 von 5 PunktenVom üblen Mainstream der uns sonst aus den USA so herüberschwappt hebt sich diese Verfilmung schon wohltuend ab, aber es gelingt nicht an die große Klasse von Sinn und Sinnlichkeit oder Stolz und Vorurteil u.a. heranzukommen. Man schwimmt aber auf dieser Erfolgswelle. Irgendwie kommt einem die Story schon bekannt vor. Der Ton der deutschen Fassung, der von unverständlichem Nuscheln der Sprecher bis zum akustischen Anschlag auf das Trommelfell von der musikalischen Untermalung reicht, macht die Akzeptanz nicht leicht. Es entsteht keine Atmosphäre. Anne Hathaway in der Titelrolle versucht ihr Möglichstes. Zur Erregung von Interesse hätte man auch irgendeinen Namen einer bekannten Frau aus der Zeit einsetzen können; mit der Biographie von Jane Austen hat der Film wenig zu tun. Daran sollte man ihn nicht festmachen. Es ist ein harmloser, spannungsarmer Kostümschinken, den man sich aber schon mal antun kann, wenn man nichts Besseres zur Hand hat.

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