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Das Leben ist schön
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Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,26
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2000
- FSK 6
Produktbeschreibung
Italien 1939 Der lebensfrohe Guido verliebt sich leidenschaftlich in die schöne Lehrerin Dora. Mit seinen lustig-romantischen Possen reisst er die Schöne von ihrem Verlobten los, um sie selbst zum Altar zu führen. Sie bekommen einen kleinen Sohn, den sie Giosu nennen, und Guido erfüllt sich seinen Lebenstraum, indem er einen Buchladen eröffnet. Aber die herrliche Idylle währt nicht lange. Mittlerweile hat das faschistische Regime strenge Rassengesetze erlassen, die auch den Juden Guido betreffen. Sowohl der Buchhändler als auch sein kleiner Sohn werden in ein Konzentrationslager abtransportiert. Aus Liebe folgt ihnen die nicht-jüdische Dora nach. Im Lager versucht Spaßmacher Guido mit allen Mitteln die Grausamkeiten und Schrecken des KZ vor dem kleinen Giosu fernzuhalten. Er stellt alles als einen großen Scherz dar, als eine Art Wettbewerb, bei dem der Sieger einen echten Panzer gewinnen kann. Es gelingt ihm sogar, Giosu vor dem Zugriff der Aufseher zu verstecken. Doch im Laufe der Zeit wird es immer schwieriger, den kleinen Giosu in dem Glauben zu lassen, daß das Leben schön sei...
Aus der Amazon.de-Redaktion
Italiens Grimassen schneidendem Witzbold Roberto Benigni gelingt mit seiner Weltkriegskomödie Das Leben ist schön das eigentlich Unmögliche: Er formt aus der Tragödie des Holocaust eine uns amüsierende und zugleich nicht mehr loslassende Komödie. Sein Film war nicht nur eine Sensation an den Kinokassen auf der ganzen Welt (in Amerika hat er mehr eingespielt als jemals ein anderer nicht englischsprachiger Film zuvor und bei uns hatte er fast zwei Millionen Zuschauer), er hat seinem Regisseur, Co-Drehbuchautoren und Star Benigni auch verdientermaßen Oscars für den Besten Nicht Englischsprachigen Film und die Beste Männliche Hauptrolle eingebracht.
Benigni spielt Guido, einen jüdischen Jungen vom Land und übermütigen Romantiker in Mussolinis Italien, der das Herz seiner Angebeteten (Benignis Partnerin im wirklichen Leben: Nicoletta Braschi) gewinnt und im Schatten des Faschismus einen niedlichen Sohn (der bewundernswerte Giorgio Cantarini) großzieht. Als die Nazis in den letzten Monaten des zu Ende gehenden Krieges beginnen, die Männer in ein Konzentrationslager zu verschicken, will Guido seinen Sohn unbedingt vor dem Bösen um ihn herum beschützen und überzeugt ihn davon, dass sie sich in einem komplizierten Wettstreit befinden, bei dem sie (ausgerechnet!) einen Panzer gewinnen können. Ohne je müde zu werden, hält Guido diese List mit seiner komischen Erfindungsgabe aufrecht, selbst dann noch als der Schrecken eskaliert und die Bevölkerung des Lagers immer mehr abnimmt. Gerade das wird für ihn zum Anlass, seinen Sohn noch mehr zu beschützen, so dass er sicher, unversehrt und -- am wichtigsten -- versteckt bleibt. Ein bisschen Hilfe findet Guido bei einem deutschen Arzt, den er schon aus seiner Heimat kannte und der von Horst Buchholz gespielt wird, dem großen deutschen Star des internationalen Kinos der 50er und 60er Jahre, um den es in der letzten Zeit sehr ruhig geworden ist.
Benigni bewegt sich auf einer sehr schmalen Linie, die die Komödie von der Tragödie trennt und all seine Bemühungen sind reine Fantasie -- er vollbringt einige Kunststücke, die kein Mensch so in der Wirklichkeit vollführen könnte. Dafür haben ihm auch einige Kritiker heftigste Vorwürfe gemacht. Aber trotz all seines überdrehten Humors und der einfallsreichen Gags ist Das Leben ist schön in erster Linie doch eine bewegende und anrührende Geschichte über das Opfer eines Vaters, mit dem er nicht nur seinem kleinen Sohn das Leben, sondern auch seine Unschuld im Angesicht der grausamsten Taten bewahren will, die jemals von Menschen begangen wurden. --Sean Axmaker
Amazon.de DVD-Bewertung
Die DVD beinhaltet -- zusätzlich zum Hauptfilm mit einer Spieldauer von circa zwei Stunden -- noch über eine Stunde an Zugaben. So erlaubt man uns zum Beispiel einen Blick hinter die Kulissen und zeigt uns in einem Bericht mit italienischem Originalton die Schauspieler und Mitarbeiter hinter der Kamera bei der Arbeit. In Interviews mit Roberto Benigni, Nicoletta Braschi und Horst Buchholz erfährt man des Weiteren mehr über die Entstehung dieses Meisterwerks. Gefilmte Reaktionen deutscher Kinogänger geben außerdem einen Eindruck von der emotionalen Wirkung, die das tragikomische Opus bei vielen Menschen auslöst.La Vita È Bella -- so lange es solche Filme gibt auf jeden Fall! --Harald Kepler
5 Kundenrezensionen:
... leider hat aber alles zwei Seiten
5 von 5 PunktenIch kann nicht sagen, dass der Film toll ist.
Ich kann nicht sagen, dass der Film lustig ist.
Ich kann nicht sagen, dass der Film traurig ist.
Der Film ist einfach einzigartig.
Zuerst lacht man aus vollem Herzen, dann bleibt einem das Lachen im Hals stecken.
Er zeigt die schöne Seite des Lebens in den 40er Jahren Italiens und dann auch
die sehr dunkle Seite jener tragischen Zeit. Ohne zu viel zu zeigen, nur Andeutungen machend und trotzdem
grausam genug entlässt er den Zuschauer am Ende mit gemischten Gefühlen.
Das wirklich Schlimme an diesem Film ist, dass die Wahrheit noch viel grausamer war als er dies vermuten lässt.
Dieser Film ist ein Film für alle, die gute Filme mögen.
Tolle Leistung von Benigni als fürsorgliche, liebende und schützende Vaterfigur.
Hervorragend
5 von 5 PunktenEin unglaublich guter und tief bewegender Film; die Gratwanderung zwischen Komödie und Drama ist gelungen. Unglaublich!
Man sollte sich durch die ersten Minuten nicht abschrecken lassen und dranbleiben.
Einfach nur traurig!
5 von 5 PunktenAls Roberto Benignis "Das Leben ist schön" (La vita e bella) damals in den Filmtheatern lief, kamen nach der Vorführung fast alle Kinobesucher ob der erzählten Geschichte um einen Familienvater der mit allen Mitteln versucht die Greueltaten der Nazis vor der Kinderseele seines kleinen Sohnes zu verheimlichen und trotz aller Mühe mit diesem Unterfangen scheitert, mit verheulten Augen aus dem Kinosaal, und jene, die keine Tränen vergossen, waren entweder absolut kaltherzig, vom Leben schon abgestumpft oder aber verkappte Neonazis.
Das Leben ist schön
5 von 5 PunktenWirklich ein empfehlenswerter Film. Eine Gradwanderung zwischen harter Realität und Tragikomödie. Auszug aus dem Lexikon des internationalen Films:"Der als Loblied auf die Kraft der Fantasie und den menschlichen Über-Lebenswillen angelegte Film beginnt als beschwingte Romanze mit märchenhaften Untertönen und endet in einer bitter-absurden Tragödie, in der das Lachen zum schmerzhaften Reflex gefriert. Zwar bleibt der Versuch, mit den Mitteln des Tragisch-Komischen an den Holocaust zu erinnern, eine höchst ambivalente Angelegenheit, dennoch verdient der mit hoher Sensibilität und großer Ernsthaftigkeit inszenierte Film Respekt als ein bewegender Versuch, auf besondere Weise Kino-Bilder für die unverbrüchliche Würde der Holocaust-Opfer zu finden. Die von tiefer Menschlichkeit geleitete Rigorosität, mit der hier ein in Tabuzonen und Chiffren verfangenes Thema angegangen wird, wird dabei zu einem ganz und gar singulären Ereignis."
unglaublicher Film
5 von 5 PunktenIch erinnere mich noch gut an die Oscar-Verleihung 1997 als Roberto Benigni den Preis 2 mal erhalten hat als bester Schauspieler und besten fremdsprachigen Film - habe aber bis vor kurzem den Film noch nie gesehen.
Es ist unglaublich was er in den Funktionen als Regisseur, Autor, Schauspieler, Produzent auf die Beine gebracht hat.
Der Film beginnt fröhlich, mit humorvollen (aber nie billig wirkenden) Slapstick-Einlagen. Selbst als es ernst wird (es werden bis auf einen kurzen Moment keine grausamen Szenen des Holocaust gezeigt) hat er humorvolle Momente. Dabei weiss man als Zuschauer nicht recht, ob man jetzt lachen oder weinen soll.
La Vita E Bella gehört sicher zu einem der wichtigsten Filme der Filmgeschichte.
Das Bild und Ton der DVD sieht gut gelungen. Nur schade, dass aus Lizenzrechtlichen Gründen in der Original-Fassung die Untertitel nicht wegschaltbar sind.
Auch schön, wenn auch etwas wenig für einen solchen grossartigen Film, das Bonus-Material: Making-of, Interviews, sowie Zuschauerkritiken.

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